Thema bienen im kindergarten

Thema Bienen: Kindergarten und Kita Basteln und Spielideen

Biene: Bastelideen, Ausmalbilder, Bücher, und Lieder

Bienen sind fleissige Tiere und an sonnigen Tagen werden die Blumen von Bienen besucht. Die Flugbiene schwirrt von Blume zu Blume und kehrt schwer beladen mit Pollen und Nektar in den Stock zurück. Die Arbeiterbienen verwandeln diesen Saft dann in Honig. So werden Bienen satt.

Biene – Ausmalbild

Summ, summ, sum, Bienchen, sum herum (Melodie und Notenblatt)

Sum, sum, sum
Bienchen summ herum!
Ei, wir tun dir nichts zu leide,
flieg nur aus in Wald und Heide.
Sum, sum, sum,
Bienchen summ herum!

Sum, sum, sum
Bienchen summ herum!
So viel Blumen, so viel Blümchen
hier ein Tröpfchen, hier ein Krümchen.
Sum, sum, sum
Bienchen summ herum!

Sum, sum, sum
Bienchen summ herum!
Kehre heim mit reicher Habe,
bau uns manche volle Wabe.
Sum, sum, sum
Bienchen summ herum!

Der Hummelflug Bewegungsspiel fur Kindergarten und KITA
Hummelflug

Anleitung:

Die Kinder versammeln sich in einem Raum, der groß genug ist, dass sie sich frei bewegen können. Die Kinder legen sich auf den Rücken und schließen die Augen. Spielen Sie ihnen den „Hummelflug“ vor. Spielen Sie die Musik ein zweites Mal ab und fragen Sie die Kinder, welche Gefühle und Ideen sie mit der Musik verbinden.

Spielen Sie die Musik nochmals ab, wobei die Kinder so tun als seien sie Hummeln. Lassen Sie die Kinder die Bewegungen der Hummel beschreiben. Rufen Sie verschiedene Bewegungen aus wie „Flattert langsam, flattert schnell, fliegt im Kreis und landet auf einer Blume“, wenn die Musik zu Ende ist. Stellen Sie sicher, dass die Kinder dabei nicht gegeneinander laufen.

Erweiterung:
Legen Sie ein großes Stück Paketpapier auf den Boden und geben Sie jedem Kind einen Stift. Spielen Sie die Musik und lassen Sie die Kinder so tun, als seien sie Bienen, die auf dem Papier fliegen und tanzen. Erklären Sie den Kindern, dass sie das gesamte Papier verwenden können. Lassen Sie die Kinder abschließend noch Daumenabdruck-Bienen (oder andere Bienen) auf die Zeichnung machen und befestigen Sie einige Papierblumen. Verwenden Sie die Zeichnung als Schaubild. „Schaut, wer da so fleißig arbeitet in der Klasse!“

Ballon-Biene basteln

Blasen Sie einen gelben Ballon auf und lassen Sie die Kinder schwarze Streifen, einen Mund und die Augen mit einem schwarzen Filzstift aufmalen. Befestigen Sie Flügel aus weißem Wachspapier an der Oberseite des Ballons. Befestigen Sie eine Schnur am Ballon und lassen Sie die Kinder ihre Hummel zur Musik ?Der Hummelflug? von Rimsky-Korsakov fliegen

Bücher zum Thema Biene:
LESEMAUS, Band 121: Ich hab einen Freund, der ist Imker Die Biene Maja und ihre Abenteuer: Neuausgabe Kein Tag ohne Bär und Biene: Kleine Vorlesegeschichten einer dicken Freundschaft Wie lebt die kleine Honigbiene?: Eine Geschichte mit vielen Sachinformationen Erlebe deine Welt: Alles über Bienen: Von der Blüte bis zum Honig

Die Welt der Bienen: Kinder in der Imkerei

Bericht

Der Rauch des Smokers beruhigt die Bienen. Imkerin Anna Hochreutener (hinten) zeigt den Kindern, wie man ihn in Gang setzt.

Wie oft sind Sie schon gestochen worden?, will Nico (10) von Anna Hochreutener (31) wissen. Die Imkerin denkt nach, kann aber keine definitive Zahl liefern: Zwei bis drei Mal pro Woche kommt das schon vor. Heute ist die 4. Klasse der Primarschule Fehraltorf ZH zu Besuch bei Wabe3 auf dem Dach des Gemeinschaftszentrums Riesbach mitten in Zürich. Die Imkerei ist eines von sieben von der Coop-Bienenkampagne unterstützten Projekte. Bei einer theoretischen Einführung beweisen die Kinder eindrücklich ihr Wissen, das sie sich vorgängig angeeignet haben. Dann stülpen sie sich ein Imkergewand über und sind für eine Viertelstunde ganz nah dran an den fleissigen Bestäubern. Sogar die Königin eines Bienenvolkes wird, verfolgt von grossen Kinderaugen, von Anna Hochreutener aufgespürt.
Rund 500 Kinder hatten bislang die Möglichkeit, nicht nur aus Büchern oder von der Wandtafel Wissenswertes über Bienen zu erfahren, sondern bei Wabe3 die wichtigen Funktionen der schwer arbeitenden Insekten aus nächster Nähe kennenzulernen.

1500 Kilo Stadthonig

Die Faszination für Bienen wurde bei Anna Hochreutener schon früh geweckt. Als sich ihre Eltern entschlossen, einen Imkerkurs zu absolvieren, schloss sich die 11-Jährige an und war fortan für drei Bienenvölker im heimischen Garten zuständig. Die nie erloschene Leidenschaft gibt sie heute gemeinsam mit ihrem Mann Tom Scheuer mit Wabe3 weiter. 90 Bienenvölker, die sich auf zehn Standorte in der Stadt Zürich verteilen, werden bewirtschaftet. Den Honigbienen behagt der urbane Lebensraum. Gegenüber ländlichen Gebieten bietet die Stadt eine grössere Blütenvielfalt und höhere Temperaturen, sagt Anna Hochreutener. Zudem sind die städtischen Pflanzen nicht mit Pestiziden belastet, was sich positiv auf die Honigproduktion auswirkt. Gegen 1500 Kilo Honig werden bei Wabe3 im laufenden Jahr produziert.

Imkernachwuchs gesucht

Die Wichtigkeit der Bienen geht indes weit über die Herstellung von Honig hinaus. Dank der Bestäubung durch Bienen und weitere Insekten entwickeln sich aus Blüten Samen, Früchte und neue Pflanzen, die Mensch und Tier als Nahrung dienen. Zurzeit haben wir zwar noch genug Bienenvölker und Imker, aber das kann sich ändern und die Qualität muss unbedingt gehalten werden, sagt Anna Hochreutener. Neue Imker müssten sich bewusst sein, dass eine anspruchsvolle Aufgabe auf sie wartet, nicht zuletzt bei der Einhaltung von Massnahmen gegen die Varroamilbe und andere Schädlinge, denn sonst können sich Seuchen rasend schnell ausbreiten.
Deshalb hat Coop gemeinsam mit den Partnern Bio Suisse, Biotta, Ramseier, Ricola und Weleda eine Kampagne ins Leben gerufen, um sich für den Schutz der Lebensräume der Bienen sowie für Jung-imkerprojekte einzusetzen. Neben Wabe3 werden sechs weitere Projekte unterstützt. Die Bündner Flug-schnaisa führt Schüler in die Imkerei ein und macht sie zu Botschaftern für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Gleiches gilt für das Team von Kleiner Imker im Linthgebiet, die Imkerei La Coude in Bonvillars VD und den Bienenclub in Uettligen BE. Das Projekt Wild Bee fördert den Erfahrungsaustausch rund um die 600 Arten Wildbienen, das Tessin verfügt mit Apinova über eine Bio-Imkerei, in der Kinder auch selber Honig schleudern können.

Bienenpatenschaft

Eine Summe für das Summen

Wo Bienen aussterben, kann die Bestäubung nicht stattfinden, und wo die Bestäubung fehlt, spriessen keine Pflanzen. Die Coop Patenschaft für Berggebiete hat die Bienenpatenschaften ins Leben gerufen, um langfristige Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bienen zu lancieren.
Mit einem Beitrag von 80 Franken pro Saison kann eine Bienen-Gotte oder ein -Götti ein Zeichen für die Förderung der bedrohten Schwerstarbeiter setzen. Mit der Patenschaft wird zudem die Berglandwirtschaft gefördert, denn für viele Bergbauern ist die Imkerei ein zweites Standbein oder soll es noch werden.

Die Bienenpatenschaft können Sie auch unterstützen mit dem Kauf des Kinderbuches Sabiene, Espe und der Bienenstock. Das Buch von Marianne Siegenthaler mit Illustrationen von Maya Delaquis erzählt eine spannende Geschichte und bietet viele wertvolle Informationen über Bienen und weitere Insekten.

Das Buch ist für Fr. 29. (Fr. 1. davon geht an die Bienenpatenschaft) oder in Kombination mit einer Bienenpatenschaft für Fr. 99. erhältlich.

Werden Sie jetzt Bienenpate Jetzt Buch kaufen und Bienenpatenschaft unterstützen

Helfen auch Sie mit

Zum Wohl der Bienen

Bienen sind zunehmend durch schädliche Umwelteinflüsse, Krankheiten, fehlende Nistplätze und mangelndes Nahrungsangebot gefährdet. Deshalb unterstützt Coop gemeinsam mit Bio Suisse, Biotta, Ramseier, Ricola und Weleda schweizweit sieben Wildbienen- und Imkerprojekte, bei denen Kinder und Jugendliche von Experten über die wichtige Funktion von Bestäubern informiert werden. Helfen auch Sie mit: Beim Kauf ausgewählter Produkte mit einem Sparbon spenden Coop und die Partner je einen Franken an diese Projekte.
Übrigens, im Juni können beim Tag der offenen Bienenhäuser neben Kindern auch Erwachsene in die faszinierende Welt der Honig- und Wildbienen eintauchen. Alle Projekte der Bienenkampagne bieten ein spezielles Programm.

Mehr Infos unter www.probienen.ch Informationen zum nachhaltigen Coop-Engagement zum Schutz der Bienen

Bienen

Eine Honigbiene sucht in einer Blüte nach Blütenstaub.Die Honigbiene bringt in der Behaarung ihrer Beine den Pollen von einer Blüte zur andern.Honigbienen und eine Wespe am Eingang eines Bienennestes, EnglandHier in Kalifornien, in den USA, stehen viele Mandelbäume. Wenn keine Bienen die Blüten befruchten, wachsen keine Mandeln. Diese Imker gucken gerade nach dem Rechten bei ihren Bienen.

Bienen gehören zu den Insekten und haben sechs Beine, vier Flügel und einen Panzer. Der Panzer besteht aus Chitin. Er ist sozusagen das Skelett der Bienen. Weibliche Bienen haben am Hinterleib einen Stachel.

Bei den meisten Bienenarten lebt jedes Tier für sich allein. Man nennt sie Solitärbienen. Sie kümmern sich nur um ihre eigenen Jungtiere. Die Gruppe der Kuckucksbienen legt ihre Eier in fremde Nester, wie eben der Vogel Kuckuck und überlässt die Aufzucht der Jungtiere den fremden Eltern.

Manche Bienenarten leben in einem Volk zusammen, der auch Staat genannt wird. Sie heißen deshalb staatenbildende Arten. Dazu gehört auch die Honigbiene. Sie wird in unseren Ländern gezüchtet und ist deshalb weit verbreitet. Bienenzüchter heißen in der Fachsprache „Imker“.

Wie leben Honigbienen?

Die Honigbiene ist dunkelbraun und am Körper behaart. Sie wird etwa eineinhalb Zentimeter groß und fliegt bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnell. Das ist also ungefähr so schnell, wie ein flotter Radfahrer fährt.

Zu einem Bienenvolk gehört eine Königin. Sie kann als einzige Eier legen. Zur Fortpflanzung fliegt die Königin aus und paart sich mit etwa 20 Männchen aus einem anderen Bienenvolk. Die Männchen sterben dann.

Die Königin legt ihre Eier, und zwar bis zu 2.000 Stück am Tag. Aus ihnen entwickeln sich dann die Larven. Aus befruchteten Eiern entstehen Arbeiterinnen, und zwar ungefähr 40.000 bis 60.000 Stück. Aus unbefruchteten Eiern entstehen Männchen, die heißen Drohnen. Von ihnen gibt es etwa tausend.

Aus den Eiern werden Larven, dann Bienen. Eine einzige Larve wird besonders gefüttert, daraus wird eine Königin. Wenn das Bienenvolk zu groß wird, fliegt die junge Königin mit einem Teil der Arbeiterinnen aus und bildet einen eigenen Bienenstaat. Die Königin wird drei bis fünf Jahre alt, die Arbeiterinnen weniger als ein Jahr.

So lange es irgendwelche Blüten gibt, schwärmen die Bienen aus. Sie sammeln Nektar und Honigtau. Zusammen mit ihrem Körpersaft verwandeln sich Pollen und Nektar in Honig. Diesen lagern sie als Nahrung für die Larven und für sich selbst im Winter in den Waben ein. Im Winter zittern sie mit ihren Muskeln am ganzen Körper und halten sich so warm. Sie ernähren sich vom gesammelten Honig oder von Zucker, den ihnen der Imker gibt.

Warum sind Bienen so wichtig?

Dass wir so viele unterschiedliche Arten von Gemüse, Obst und Blumen haben, haben wir der Biene zu verdanken. Die Biene frisst mit ihrem Rüssel gerne Blumennektar. Während sie für ein paar Sekunden auf einer Blüte sitzt, verfangen sich ein paar Blütenpollen in ihrem Haarkleid. Wenn sie dann zu einer andere Blüte fliegt, streift sie dort ein paar Pollenkörnchen ab. Dadurch wird die andere Blume bestäubt. Tut die Biene das nicht, können keine neuen Pflanzen wachsen.

Bienenkenner sagen, dass es den Honigbienen nicht gut geht. Das hat viele Ursachen. Etwa die Varroa-Milbe. Die ist ein Parasit, das heißt, dass sie sich von den Bienen ernährt, ohne ihr zu nutzen. Sie klammert sich in der Biene fest und saugt ihr Blut. Dadurch entsteht eine offene Bisswunde und die Biene kann schnell krank werden. Auch benutzen viele Gärtner oder Bauern Gifte, um ihre Pflanzen gegen Parasiten zu schützen. Diese Pflanzenschutzmittel sind aber auch für Bienen gefährlich.

Wozu dient der Stachel?

Bei einigen Arten dient der Stachel zum Ablegen von Eiern, aus denen sich junge Bienen entwickeln. Andere, so auch die Honigbiene, brauchen den Stachel, um sich gegen Feinde zu wehren. Oft fühlen sie sich schon bedroht, wenn sie sich eingeengt fühlen. Dies geschieht beispielsweise, wenn sie uns unter ein Kleidungsstück geraten. Wenn Bienen stechen, spritzen sie ein Gift in den Körper ihres Gegners. Das beißt uns Menschen gewaltig.

Der Stachel vieler Bienen hat Widerhaken. Sie können damit andere Insekten stechen und ihn aus deren Chitinpanzer wieder herausziehen. Fliegen sie von einem gestochenen Menschen weg, bleibt der Stachel in seiner Haut stecken. Dadurch wird die Biene schwer verletzt und stirbt nach dem Stich bald.

  • Ein Bild von einer Biene aus dem Alten Ägypten

  • Milben, wie sie Bienen-Larven befallen

  • Ein Bienenstock, wie sie früher ausgesehen haben.


Das Klexikon ist wie eine Wikipedia für Kinder und Schüler. Das Wichtigste einfach erklärt, mit Definition in der Einleitung, vielen Bildern und Karten.

Grundwissen kindgerecht, alles leicht verständlich und gut für Referate in der Schule. Mehr Wissenswertes über „Bienen“ haben die Blinde Kuh und Frag Finn.

Projekt

…die Ziele – und worum es geht

Derzeit unterrichte ich 3.-7. Klassen in Theorie und Praxis. Dabei wird nicht nur imkerliches Wissen vermittelt, sondern z.B. auch der Bau von Bienenkästen und Rähmchen, die Bepflanzung von Blühflächen, die Nektar- und Pollenreich sind, oder die Bestimmung heimischer Blumenarten.

Im Projekt biete ich Wochen-, Halb- oder Ganz­jahresbesuche. Schulen kön­nen diese von Mai bis Mitte Juli buchen. Allerdings nur bei gutem Wetter.

Das Ganze wird über die Bauernhof Erlebniswelt organisiert. Der Besuch wird durch das Bayerische Landwirtschafts­ministerium unterstützt.

Projekte an den Schulen sind inhaltlich ganz unterschiedlich und vollständig an die Anforderungen der jeweiligen Schule angepasst. – Manchmal begleite ich eine Klasse über das ganze Bienenjahr, manchmal nur ein paar Tage.

Gemeinsam erleben wir die Welt der Bienen. Wir betreten ihren Lebensraum, besuchen sie in ihrem zuhause, bauen gemeinsam einen Bienenstock oder schaffen Lebens- und Futterflächen für unsere Honigsammler.

In einem Projekt erleben Kinder die Bienen einmal ganz real. So ist z.B. ein Besuch am Bienenhaus bestens als hautnahe Weiterbildung und Förderung für Schüler der 3.-4. Klassen geeignet.

Aussäen, anlegen, giessen, hegen und pflegen – einfach alles, was Kinder über den Lebensraum der Biene wissen sollten, lernen sie direkt in der Natur.

Was soll ich mehr sagen? Die Bilder bisheriger Projekte sprechen doch für sich.

Wie… ? Wo… ? Was… ? – Das fragen mich fast alle Kinder

Na, alles gewusst? Hinweise liefert ein Klick auf die jeweilige Frage.

  1. Wie alt werden Bienen?

    Königin: 5-6 Jahre
    Arbeiterinnen: im Sommer etwa 3-4 Wochen, im Winter bis zu 6 Monate
    Drohnen: ca. 5-6 Monate

  2. Wie viele Streifen hat eine Biene?

    Je nach Bienenrasse, fünf schwarze und fünf hellgelbe

  3. Wie viel wiegt eine Biene?

    Arbeiterinnen und Drohnen ca. 100 mg, eine Königin ca. 250 mg

  4. Was fressen Bienen?

    Nektar und Pollen

  5. Wie viele Blumen bestäubt eine fleißge Biene am Tag?

    Die Sammlerinnen fliegen ca. 10-20 mal am Tag aus, fliegen dabei 200-300 Blüten an und verweilen darauf nur wenige Sekunden.

  6. Wie viel Honig produziert eine Biene am Tag?

    Ein Bienenvolk produziert ungefähr ein Kilo Honig pro Tag.
    Anders gesagt: Für ein Glas Honig legen sie 2-3 Erdumrundungen oder 100.000 km Flugstrecke zurück.

  7. Haben Bienen Namen?

    Wir können dem Volk bzw. den Bienen Namen geben, aber ob es unter den Bienen eine Namensgebung gibt, wissen wir nicht.

  8. Wie pflanzen sich Bienen fort?

    Beim sog. Hochzeitsflug befruchten die Drohnen eine Bienenköniging – und die legt dann Eier, aus denen der Nachwuchs kommt.

  9. Woher kommt eine Bienenkönigin?

    Eine Bienenkönigin kommt aus dem gleichen Bienenstock wie ihre Mutter, außer sie wird von einem Imker gekauft und in ein Volk ohe Königin eingesetzt.

  10. Wie viele Eier bekommt eine Königin im Jahr?

    Normalerweise legt sie tägl. bis zu 2000 Eier – das ist ein Mehrfaches ihres eigenen Gewichts. Die Eiablage wird zum Herbst weniger, im Winter legt sie meistens keine Eier. Und jetzt kann man das fast schon ausrechnen…

  11. In welcher Jahreszeit werden die meisten Bienen geboren?

    vom Frühjahr bis Sommer

  12. Wie finden die Bienen immer wieder nach Hause?

    Bienen finden durch den Sonnenstand ihren Weg zurück, wie mit einem Kompass. Wenn es bewölkt ist, können sie durch das ultraviolette Licht und die Richtung der Lichtwellen ihren Weg finden.

  13. Welche Feinde hat die Biene?

    Vögel, Bären, Ameisen – und leider manchmal auch der Mensch

  14. Ist die Biene vom Aussterben bedroht?

    In ihrem Lebensraum ist sie durch das Sprühen von Giften auf Pflanzen, durch fehlende Blumen, Monokulturen, Genmanipulation und Chromosomveränderungen an den Pflanzen, eingeschleppte Parasiten, fehlenden natürlichen Lebensraum durchaus stark gefährdet.

  15. Und wie können wir den Bienen jetzt helfen?

    Genau das lernen und erleben wir gemeinsam bei ‚Kinder helfen Bienen‘

Und wie steht’s um die Schulleiter/Innen?
…die machen natürlich mit

StartDie Bilder als DiashowStop

Ein wenig Info vorab

Ein bißchen Skepsis darf sein

Reges Treiben in der Einflugschneise

Erster Kontaktaufnahme

Durchaus spannend

Da gehts zu

Und wie wars- aufregend

Für soviel Mut …

.. und Einsatz

der verdiente Lohn

eine Urkunde.

prev

Auch die Gemeinden ziehen mit

Bei einer Bürgermeisterdienstbesprechung in Weilheim sammeln die Anwesenden Einblicke in die Inhalte, gewinnen Eindrücke vom Engagement der Kinder – und erfahren auch, wie sie ‚Kinder helfen Bienen®‘ in ihre Gemeinden holen können.

Last, but not least

Das Projekt startete ja bereits 2012 in der Mittelschule Peißenberg.

2013 ging es dann in der Mittelschule Peißenberg, Rottenbucher Grundschule, Böbinger Grundschule, Leitner Grundschule, Montessorischule Peißenberg und Ammerschule Weilheim erfolgreich weiter.

Das hat natürlich auch in den Medien ein paar Spuren hinterlassen –
hier einige Beispiele:

Noch Fragen zu „Kinder helfen Bienen®“? Schreiben Sie mir bitte.

Umweltbildung leicht gemacht

Der Bienenkoffer nimmt Kinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen mit in die faszinierende Welt der Honig- und Wildbienen. Bienen sind für die meisten unserer unterschiedlichen ökologischen Systeme von großer Bedeutung. Und leider steht es nicht allzu gut um sie. Neben der Honigbiene gibt es allein in Deutschland 560 Wildbienenarten. Sowohl Wild- als auch Honigbienen sind in ihren Lebensräumen bedroht. Uns ist es wichtig, Kindern die zerbrechliche Welt der kleinen Bestäuberinsekten nahezubringen.

Auf informative, spielerische und kreative Art und Weise lernen die Kinder mit dem Bienenkoffer dann auch nicht nur einiges über die Biologie der Bienen und ihre Lebensweisen. Sie erfahren darüber hinaus, welche Bedeutung Bienen für uns Menschen haben, inwiefern wir von ihrer Bestäubungsleistung profitieren und wo wir helfen können, damit es bald wieder mehr blühende Lebensräume für Wild- und Honigbienen gibt.

Damit wir dabei den Ansprüchen von Lehrern und Erziehern sowie den Kindern unterschiedlichen Alters gerecht werden, haben wir zwei verschiedene Bienenkoffer entwickelt. Zu beiden finden Sie auf diesen Seiten umfassende Informationen.

Bienenprojekt im laufenden Kita-Jahr: Wie Bienen leben und warum sie so wichtig sind …

Bienen sind unser großes Projektthema in diesem Kita-Jahr. Über verschiedene Spiel-, Bastel-, Sing- und Informationsangebote lernen unsere Sachsenwaldkinder diese fleißigen Nutztiere kennen. Sie erfahren Spannendes über die Lebensweise der Bienen und ihre Bedeutung im gesamten Ökosystem.

Wie leben diese Insekten? Wie setzt sich ein Bienenvolk zusammen? Welche Aufgaben hat die Bienenkönigin? Welche die Arbeitsbienen und Drohnen? Warum sind Bienen so wichtig für die Pflanzen?

Wie sehr wir unsere Sachsenwaldkinder für diese Tiere begeistern können, zeigt die Freude, mit der sie liebevoll-kreativ bei Spielen rund um die Bienen, Singangeboten, Bastelarbeiten und auch bei unserem Improvisationstheater mitmachen. Vom Jüngsten bis zum ältesten Sachsenwaldkind binden wir alle Kinder altersgerecht in die pädagogischen Angebote mit ein.

Die Bienen begleiten uns durch die Kita-Vormittage. Im Morgenkreis wiederholen und verfestigen wir das in den vorangegangenen Tagen und Wochen angeeignete Grundwissen. Auf der Blumenwiese neben unserem Kita-Bauwagen beobachten die Kinder, wie Blumen und Kräuter wachsen, blühen und Bienen wie auch andere Insekten anlocken. In Laufe der Vormittage gibt es immer wieder neue Malangebote, Bücher über Bienen und besonderen Bastelangebote …

Mein Bienenbuch

Alle unsere Kinder haben sich ihr persönliches Bienenbuch zusammengestellt, für das sie die Vorder- und Rückseite kreativ gestalten konnten. Im Inneren des wabenförmigen Buches sind die Stadien und Typen der Biene zu sehen.

Zapfen-Bienen

Aus Lärchenzapfen, weißem Papier sowie gelben und schwarzen Wollfäden sind hübsche Bienen entstanden, die nun zu Hause manch Fenster dekorieren. Für unsere Kinder war diese eine tolle Bastelarbeit. Außerdem ist es für sie eine sinnliche Erfahrung und trainiert die feinmotorischen Fähigkeiten der Mädchen und Jungen. Und natürlich haben wir die Lärchenzapfen mit unseren Sachsenwaldkindern in der Umgebung selbst gesammelt – so haben die Kinder auch gleich diesen sommergrünen Nadelbaum kennengelernt.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.