Test babyphone mit kamera

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Hier kommt Ihr direkt zum Babyphone Test 2020 von Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest hatte 17 Babyphones im Test. Das Ergebnis: Klassische Funk-Babyphones sind sicherer als moderne Webcam-Modelle. Welches Babyphone die Test-Experten empfehlen und von welchen Du Dein Baby lieber nicht überwachen lassen solltest, verraten wir hier.

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Babyphone Test 2018: So hat Stiftung Warentest getestet

Stiftung Warentest hat insgesamt 17 Babyphones aus drei Produktgruppen getestet:

  • Babyphones (nur) mit Ton
  • Babyphones mit Ton und Video
  • Babyphones mit Webcam (gesteuert über eine App)

Gestestet wurden die Übertragung von Ton und Bild sowie die Bildqualität. Außerdem überprüften die Tester Reichweite und Benutzerfreundlichkeit der Babyphones. Ferner untersuchten Experten die Akkuleistung, die Qualität in Hinblick auf Stabilität und Verarbeitung sowie Umwelteigenschaften wie z.B. Elektrosmog. Bei den Baby-Webcams wurde zudem die Datensicherheit unter die Lupe genommen.

Babyphone Test 2018: Die Testsieger

Eines vorweg: Die klassischen Babyphones liegen in der Empfehlung deutlich vor den Webcam-Geräten, die via App per Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Und: Wer sich um Elektrosmog sorgt, kann aufatmen. Hier geben die Tester Entwarnung — kein Gerät wurde als gefährlich eingestuft.

In allen drei getesteten Produkt-Kategorien belegt Philips mit seiner Baby-Marke Avent den 1. Platz.

Hier die Top 3 der Test-Kategorie “Klassische Babyphones nur mit Tonübertragung”:

Platzierung Produkt Preis Gesamtnote
1 Philips Avent SCD585 ca. 136 Euro gut (1,7)
2 VTech BM 2300 ca. 64 Euro gut (2,4)
3 Motorola MBP140 ca. 45 Euro befriedigend (2,9)

Und hier die 3 Bestplatzierten der Produktgruppe “Klassische Babyphones mit Ton- und Videoübertragung”:

Platzierung Produkt Preis Gesamtnote
1 Philips Avent SCD630/26 ca. 176 Euro befriedigend (2,6)
2 Motorola MBP48 ca. 185 Euro befriedigend (2,7)
3 Topcom KS-4248 ca. 170 Euro befriedigend (3,0)

In der Kategorie “Baby-Webcams” erhielten nur zwei Modelle eine positive Bewertung. Alle anderen getesteten Webcam-Babyphones erhielten das Testurteil “Mangelhaft”!

Platzierung Produkt Preis Gesamtnote
1 Philips Avent SCD870 ca. 170 Euro befriedigend (2,6)
2 Babymoov
Babycamera A014409
ca. 157 Euro befriedigend (3,2)

Was können die Gewinner?

Welche Qualitätskriterien die Testsieger-Modelle der drei Babyphone Produktgruppen im Detail erfüllen, erfährst Du im Folgenden.

Philips SCD630/26: Gute Handhabung und Benutzerfreundlichkeit

Auch aus der Kategorie “Babyphones mit Ton und Video” geht Philips als Testsieger hervor. Pluspunkte für das Modell Avent SCD630/26 vergaben die Tester insbesondere für die sehr gute Handhabung und die Qualität der Benutzerfreundlichkeit. Auch die Klangqualität und die Funktion allgemein wurde positiv bewertet. Obwohl das Gerät der Gesamtsieger unter den Video-Babyphones ist, erhielt es für die Bildqualität nur ein “Ausreichend”. Hier wurde das zweitplatzierte Video-Babyphon Motorola MBP mit einem “Befriedigend” für die Qualität des Video-Signals besser eingestuft. Generell seien die Videos aller gestesten Video-Babyphones vor allem im Dunkeln unscharf, betont die Stiftung Warentest. Man könne das Baby aber bei allen Geräten halbwegs erkennen.

Philips SCD870: Beste Baby-Webcam

Baby-Webcams funktionieren ganz anders als normale Babyphones: Die Webcam am Babybett überträgt ihre Aufnahmen ins Internet. Wacht das Baby auf, empfangen die Eltern auf ihrem Smartphone ein Video mit Ton. Große Distanzen sind anders als bei normalen Babyphones kein Problem. Manko: Hacker können den Babyschlaf im Internet verfolgen.

Während die meisten Babyphones mit Webcam sehr umständlich einzurichten sind und die Apps im Test “zickten” (O-Ton Stiftung Warentest), gelingt die Installation des Philips Avent SCD870 vergleichsweise gut. Generell gilt: Um eine Baby-Webcam nutzen zu können, muss der Router aktuell und die Internetverbindung stabil sein. Auch die Datenrate auf dem Empfänger-Smartphone oder -Tablet muss hoch sein. Anders als die anderen getesteten Baby-Webcams warnte das Philips-Gerät bei gestörtem Internet-Empfang. Was die Datensicherheit betrifft, gelten Philips und das zweitplatzierte Modell von Babymoov als relativ sicher.

Philips SCD858: Minimalist mit klarem Signal

Das Modell Philips Avent SCD585 — Testsieger in der Produktgruppe “Babyphones nur mit Tonübertragung” — überzeugte im Test mit einer klaren Ton-Übertragung. Ein ebenfalls gutes Audio-Signal liefert auch das zweitplatzierte Gerät VTech BM 2300, das nur etwa die Hälfte kostet. Mit einer Akkulaufzeit von 42 Stunden liegt das Audio-Babyphone von Philips ebenfalls vorn. Auf dem zweiten Platz folgt das Babyphone Topcom KS-4216 mit 26 Stunden. Auch in puncto Reichweite erhielt Philips ein Plus, konnte aber nicht mit dem Albrecht Bambini mithalten: Dieses Gerät funktioniert wie ein Walkie Talkie und überbrückte im Test fast 30 Meter über mehrere Stockwerke. Dennoch warnen die Experten der Stiftung Warentest: Bei dieser Technik können Fremde dazwischenfunken!

Babyphone Test 2018: Die Verlierer

Bei den reinen Audio-Babyphones kamen alle getesteten Geräte noch glimpflich davon. Das Schlusslicht der Bestenliste bildet das Reer BeeConnect Plus (Gesamtnote 3,8). Grund dafür ist die vergleichsweise schlechte Verarbeitung. Sein Übertragungssignal und auch die Handhabung bewerteten die Tester als gut.

In der Kategorie der klassischen Babyphones mit Video-Übertragung schnitt Hersteller Reer ebenfalls am schlechtesten ab. Das Modell Mix&Match Cam, Display L bekam bei der Verarbeitung den Stempel “Mangelhaft” aufgedrückt, und auch beim Stromverbrauch konnte es nicht mit der Konkurrenz mithalten. Die Bewertung der Übertragungssignale stufte die Stiftung Warentest als befriedigend ein, die Handhabung immerhin als gut.

Ein gruseliges Ergebnis im Babyphone Test lieferten gleich drei Baby-Webcams ab: Das Beurer BY88 Smart, das Motorola MBP485Connect sowie das Nuk Smart Control Multi erhielten das Testurteil “Mangelhaft”. Wegen der komplizierten Handhabung gab die Stiftung Warentest allen drei Geräten die Note 5,0. Für das Übertragungssignal erhielt Nuk immerhin ein “Gut”, während Beurer und Motorola mit einem “Ausreichend” bzw. “Befriedigend” davonkamen.

Dem kompletten Testbericht findet man unter https://www.test.de/Babyphones-im-Test-4840875-0/.

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Babyphone mit Kamera: Test & Empfehlungen (02/20)

Zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2020

Dein kleiner Engel kommt nach der Geburt endlich nach Hause und das Familienleben geht nun so richtig los. Als frisch gebackene Eltern seid ihr natürlich um die Sicherheit eures Kindes bemüht und die beste Art euer Baby zu beschützen ist eine gutes Babyphone.

Die modernen Babyphones sind bereits mit Kameras ausgestattet, die es euch noch einfacher machen euer Kind zu beschützen. Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Typen, je nach Preiskategorie und Ausstattung ist für jeden etwas dabei.

In unserem Babyphone mit Kamera Test 2019 erfährst du alle wichtigen Informationen und Fakten, auf die du achten solltest, wenn du dir dieses Gerät zulegst.

Die zusätzliche Sicherheit für die Eltern durch die Überwachung via Bild und Ton erleichtert das Familienleben ungemein. Die Technologie unterscheidet unter der Übertragung durch Funk oder Wlan. In beiden Fällen ist die Qualität der Babyphones mit Kamera verblüffend und liefert dir gute Bilder aus dem Kinderzimmer. Finde heraus welcher Anbieter das richtige Babyphone für deine Familie hat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Babyphone mit Kamera verschafft Eltern zusätzliche Sicherheit, da das Baby nicht nur zu hören ist, sondern auch auf einem Bildschirm gesehen werden kann.
  • Auf dem Markt wird ein Set bestehend aus Sender- und Empfängereinheit, das über Funk arbeitet, als Babyphone bezeichnet. Eine internetfähige Überwachungskamera kann alternativ auch als Babyphone eingesetzt werden.
  • Neben den vielen möglichen Zusatzfunktionen eignen sich manche Video-Babyphones auch für besondere Zwecke wie zur Atemüberwachung, zum Einsatz bei mehreren Kindern oder zum WLAN-Betrieb.

Babyphone mit Kamera Test: Favoriten der Redaktion

  • Das beste Babyphone mit Kamera und Temperaturüberwachung
  • Das beste Babyphone mit Kamera und einstellbaren Einschlafliedern
  • Das Babyphone mit Kamera mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Das beste Babyphone mit Kamera und Temperaturüberwachung

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NUK Babyphone mit Kamera Eco Control+ Video, mit Gegensprechfunktion & Temperatursensor, frei von hochfrequenter Strahlung im Eco-Mode

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Das NUK überzeugt insbesondere durch seinen durchdachten Eco-Modus, der das Gerät lange und bedenkenlos einsetzbar macht.

Dieser Modus ist besonders stromsparend und vor allem dann empfehlenswert, wenn du dir Gedanken um die Strahlung von Babyphones machst.

Die maximale Reichweite dieses Modells beträgt 300 m. In geschlossenen Räumen werden laut Hersteller 50 m erreicht.

Die Funktionen dieses Babyphones sind Gegensprechen, Temperatursensor und Schlaflieder. Zwar ist das überschaubar, dafür aber durchaus sinnvoll und alles trägt zu einer bequemeren und erweiterten Benutzung des Babyphones bei.

Das beste Babyphone mit Kamera und einstellbaren Einschlafliedern

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Philips AVENT SCD843/26 Video-Babyphone, 3,5 Zoll Farbdisplay, Eco-Mode, Gegensprechfunktion, Nachtlicht, weiß-grau

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Dieses Video-Babyphone bietet auch einen Eco-Modus sowie eine ausreichende Akkulaufzeit und Reichweite, verzichtet allerdings weitestgehend auf Extras.

Die Akkulaufzeit soll ca. zehn Stunden betragen, im Eco-Modus vermutlich etwas länger. Mit einer maximalen Reichweite von 300 m liegt das Babyphone im oberen Bereich.

In Innenräumen verringert sich die Reichweite auf 50 m und ist außerdem durch die Anzahl und Beschaffenheit der Wände und Decken zwischen Sender und Empfänger begrenzt.

Das Video-Babyphone hat eine Gegensprechfunktion, mit der du über Zimmer hinweg kommunizieren oder sogar das Baby mit deiner Stimme beruhigen kannst. Um das Baby sanft einschlafen zu lassen, können die Schlaflieder der Babyeinheit genutzt werden.

Das Babyphone mit Kamera mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

89,99 EUR

Dieses drahtlose Babyphone verfügt über ein beruhigendes Nachtlicht, damit du dein Baby auch Nachts sehen kannst, ohne es beim Schlafen zu stören. Um Akkuleistung zu sparen kann das Babyphone automatisch in den Schlaf Modus schalten.

Sobald ein Geräusch im Kinderzimmer ertönt, wird dieser Modus wieder abgeschaltet und das Display wechselt von dunkel auf hell. Außerdem sind im Babyphone nützliche Funktionen, wie das Gegensprechen mit deinem Baby, eine Raumtemperaturkontrolle und beruhigende Schlaflieder enthalten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Babyphone mit Kamera kaufst

Wie funktioniert ein Babyphone mit Kamera?

Ein Babyphone besteht immer aus zwei Teilen: Der Baby- und der Elterneinheit. Die Babyeinheit wird in die Nähe des schlafenden Babys gestellt und dient als Sender. Denn wenn das Baby zu weinen beginnt, wird dieses Signal an die Elterneinheit – dem Empfängergerät – zugesendet.

Die Elterneinheit des Babyphones empfängt die akustischen und teils sogar visuellen Signale der Babyeinheit. (Bildquelle: 123rf.com / 70927364)

Das Empfängergerät kann jedoch bei Babyphones mit Kamera nicht nur akustische Signale, sondern auch visuelle Inputs signalisieren.

Denn bei Babyphones mit Kamera besteht die Babyeinheit nicht nur aus einem integrierten Mikrophon, sondern auch einer zusätzlich angebrachten Kamera. Somit können die Eltern konstant überprüfen, ob das Baby noch sicher und zufrieden in seinem Bettchen schläft.

Für wen eignet sich ein Babyphone mit Kamera?

Kurz gesagt: Babykameras eignen sich für alle Eltern, die nicht nur akustische Signale aus dem Kinderzimmer empfangen wollen, sondern ihr Baby gerne selber im Blick behalten.

Babyphones mit Kamera bieten herkömmlichen Babyphones gegenüber den Vorteil, das Kind nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen.

Wenn du sichergehen möchtest. dass dein Baby wohlbehütet in seinem Bett schläft, ist ein Babyphone mit Kamerafunktion optimal. (Bildquelle: 123rf.com / David Pereiras Villagrá )

Besonders für Eltern, die sicher gehen wollen, dass im Kinderzimmer alles in Ordnung ist und sehen wollen, dass es dem Baby gut geht, ist eine Babykamera eine sinnvolle Anschaffung.

Wo kannst du ein Babyphone mit Kamera kaufen?

Babyphones sind in Babyfachgeschäften erhältlich und können auch online bei auf Babyaustattung spezialisierten Shops gekauft werden. Zudem findest du Babyphones auch im Technikfachhandel wie beispielsweise bei Media Markt und Saturn.

Viele breit gefächerte Online-Shops vertreiben Babyphones. Folgende Shops verkaufen die meisten Babyphones in Deutschland:

  • Amazon
  • Ebay
  • Media Markt
  • Saturn
  • Otto
  • Mytoys
  • Babymarkt

Was kostet ein Babyphone mit Kamera?

Babyphones mit Kamera sind in allen Preisklassen erhältlich und bewegen sich dabei meist zwischen 50 Euro und 200 Euro. Ganz billige Modelle können teils sogar ab 30 Euro ergattert werden.

Digitale Babyphones mit Kamera renommierter Hersteller sind ab ca. 120 Euro erhältlich. Allerdings finden sich auch günstigere Alternativen, die zwar nicht alle Zusatzfunktionen aufweisen, aber ihren Zweck voll und ganz erfüllen.

Nach oben ist dem Preis natürlich keine Grenzen gesetzt. Dennoch werden oft nicht mehr als knapp 190 Euro für ein Babyphone mit Kamera ausgegeben.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 225 Produkte aus der Kategorie Babyphone mit Kamera untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Besonders beim Kauf eines Babyphones ist es vordergründig, ein Modell zu finden, das die individuellen Bedürfnisse der eigenen Familie erfüllt.

Die Qualität eines Babyphones ist bei hochpreisigen Modellen dabei nicht zwangsläufig besser und so sollte ein höherer Preis kein ausschlaggebender Kaufgrund sein.

Folgende Tabelle fasst die Preise unterschiedlicher Babyphones mit Kamera nochmals zusammen.

Typ Kosten
Funk Babyphone mit Kamera 51 € bis 200 €
WLAN Babyphone mit Webcam 90 € bis 186 €
WLAN Babyphone mit Webcam und App 30 € bis 120 €

Welche Alternativen gibt es zum Babyphone mit Kamera?

Die naheliegenste Alternative zum Babyphone mit einer Kamera ist natürlich ein Babyphone ohne Kamera.

Die Funktionsweise der beiden Babyphones sind prinzipiell die gleiche. Bei einem Babyphone ohne Kamera gibt es lediglich weniger Zusatzfunktionen- und Optionen. So kann das Baby auch nicht mit einer Kamera überwacht werden.

Wer jedoch eine simple, altbewährte Alternative sucht, ist mit einem Babyphone ohne Kamera besten bedient.

14/06/19

Als weitere Alternative gibt es mittlerweile sogar Apps, welche ein Babyphone ersetzen können. Diese Apps können für unterschiedliche Betriebssysteme heruntergeladen und auf dem Handy installiert werden.

Dabei dient das Handy mit der App als Sendergerät, welches beim Schreien des Babys eine zuvor definierte Telefonnummer anruft, und somit die Eltern alarmiert.gfhan

Auch diese Alternative ist jedoch ohne Kamera und lässt teils aufgrund von Verbindungsunterbrüchen Wünsche offen.

Daher, wenn das Baby wirklich per Video überwacht werden soll, ist man mit einem Babyphone mit Kamera am besten bedient.

Entscheidung: Welche Arten von Babyphones mit Kamera gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wünschst du dir ein Babyphone mit Kamera zur Beobachtung deines Babys, bieten sich prinzipiell zwei Möglichkeiten an:

  • Funk Babyphone mit Kamera
  • WLAN Babyphone mit Webcam und App

Diese zwei verschiedenen Arten unterscheiden sich insbesondere durch die Verwendung unterschiedlicher Übertragungstechniken und in Folge dessen auch in ihrer Funktions- und Bedienungsweise.

Was zeichnet ein funk Babyphone mit Kamera aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Das Funk Babyphone mit Kamera besteht aus einer Sendereinheit, die im Zimmer des Babys platziert wird, und einer mobilen Empfängereinheit mit Bildschirm, die in der Nähe der Eltern aufgestellt werden kann.

Ein solches Babyphone ähnelt einem klassischen Babyphone in dem Sinne, dass es Signale nach DECT-Standard über Funk überträgt. Zusätzlich zu einem Mikrofon ist allerdings auch eine Kamera integriert, die eine Bildübertragung ermöglicht.

Vorteile

  • Unabhängig von WLAN-Empfang
  • Seperates Gerät nur zur Baby-Überwachung
  • Bietet energiesparende Betriebsmodi

Nachteile

  • Kaum alternative Nutzungsmöglichkeiten
  • Abhängigkeit von der Reichweite der Einheiten
  • Akkulaufzeit im normalen Modus oft gering

Zur Nutzung eines Funk Babyphones brauchst du kein WLAN oder musst sonstige Vorrausetzungen erfüllen. Solche Video-Babyphones werden in Sets verkauft, die aus einer Sendereinheit mit Kamera und einer Elterneinheit mit Bildschirm bestehen.

Manche Hersteller bieten außerdem einzelne Kameras an, die du zu einem bereits vorhandenen Babyphone hinzufügen kannst, um mehrere Kinder zu beobachten.

Was zeichnet ein WLAN Babyphone mit Webcam und App aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Grundsätzlich wird bei einem WLAN Babyphone die traditionelle Babyphone-Funktion durch eine kabellose internetfähige Kamera als Sender und beispielsweise ein Smartphone als Empfänger hergestellt.

Allgemein gesagt liefert die Kamera Bilder, die über das heimische WLAN auf eine Empfängereinheit übertragen werden. Typischerweise wird das Smartphone der Eltern durch die Verwendung einer App als solche Empfängereinheit genutzt.

Andere internetfähige Geräte wie Tablets oder Laptops eignen sich jedoch ebenso zur Video-Übertragung.

Vorteile

  • Kamera kann anderweitig genutzt werden
  • Kostenersparnis durch Nutzung vorhandener Geräte
  • Übertragung unabhängig von Funkreichweite

Nachteile

  • Anschaffungskosten einer Überwachungskamera
  • Senden der Bilddaten über eventuell nicht gesicherte Server
  • Nicht speziell für Nutzung als Babyphone entwickelt

WLAN Babyphones werden nicht in Sender-Empfänger-Sets verkauft. So lassen sich WLAN Babyphones flexibel zusammenstellen und bieten auch die Möglichkeit, im Haushalt bereits vorhandene Geräte zu nutzen und lediglich eine geeignete Kamera zu kaufen.

Da diese Geräte nicht für die Nutzung als Babyphone ausgelegt sind, weisen sie allerdings viele zusätzlichen Funktionen der Funk Babyphones nicht auf.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Babyphones mit Kamera vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du Babyphones mit Kamera vergleichen und bewerten kannst. Mit diesen Informationen wird es dir leichter fallen, das richtige Modell auszuwählen.

Zusammengefasst handelt es sich um diese Kriterien:

  • Betriebsmodi
  • Praktische Funktionen
  • Handhabung und Kontroll-Anzeigen
  • Bildschirmgröße
  • Reichweite
  • Akkulaufzeit
  • Extras

In den nachfolgenden Abschnitten erfährst du Genaueres zu den einzelnen Kaufkriterien.

Betriebsmodi

Fast jedes Babyphone bietet zusätzlich zum normalen Betriebsmodus, der das Video der Kamera auf dem Display anzeigt, weitere Modi an. VOX- oder Eco-Modus sowie eine deaktivierbare Reichweitenkontrolle sind sinnvolle Betriebsmodi, wenn du den Energieverbrauch oder die Strahlung deines Babyphones verringern willst.

Viele Babyphones mit Kamera bieten einen sogenannten VOX-Modus an. VOX steht dabei für „Voice Operated Exchange“. In diesem Modus sind Display und Ton der Elterneinheit ausgeschaltet und aktivieren sich wieder, sobald der Sender im Kinderzimmer einen bestimmten Geräuschpegel registriert.

Bei den meisten Geräten kann die Empfindlichkeit der Geräuschpegelkontrolle manuell eingestellt werden.

Der VOX-Modus bietet insbesondere einen Vorteil, nämlich die Reduzierung des Akkuverbrauchs der Elterneinheit. Hier wird nicht dauerhaft, sondern nur bei Bedarf oder auf Nachfrage der Bildschirm aktiviert

Immer beliebter wird der Eco-Modus, der in vielen neuen Geräten integriert ist und das Prinzip des VOX-Modus sozusagen erweitert. Im Gegensatz zum VOX-Modus werden im Eco-Modus nicht nur Display und Ton ausgeschaltet, sondern auch die Kamera und ihre Verbindung zur Elterneinheit getrennt.

Die Kamera bleibt solange inaktiv, bis ein bestimmter Geräuschpegel erreicht wird. Durch die Lautstärke aktiviert sich die Kamera und die Verbindung zur Elterneinheit wird wiederhergestellt. Dort sind nun die Geräusche aus dem Kinderzimmer hörbar und es erscheint die Video-Aufnahme des Babys.

Auch der Eco-Modus bietet den Vorteil, dass der Energieverbrauch der Elterneinheit reduziert wird. Zudem ist der Eco-Modus besonders strahlungsarm, da keine dauerhafte Verbindung und somit kein Austausch zwischen Sender und Empfänger besteht. Befürchtest du negative Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf dein Baby, ist ein Babyphone mit diesem Modus zu empfehlen.

Zusätzlich zum Eco-Modus lässt sich die Strahlung weiterhin durch eine deaktivierbare Reichweitenkontrolle reduzieren.

Die Reichweitenkontrolle tauscht in regelmäßigen Abständen ein Signal zwischen Sender und Empfänger aus und überprüft dadurch die Stärke der Verbindung. Sollte die Verbindung der Einheiten nicht mehr bestehen, warnt dich ein optischer oder akustischer Alarm.

Schaltest du die Reichweitenkontrolle ab, erfolgt diese stetige Verbindungsüberprüfung nicht mehr und die Strahlung der Geräte wird reduziert.

Es ist ratsam, die Reichweitenkontrolle nur dann zu deaktivieren, wenn du vorher sichergestellt hast, dass dort, wo sich die Elterneinheit befindet, eine ausreichende Verbindung besteht.

Dieser Modus ist heutzutage (noch) kein Standard und so lässt sich nur bei wenigen Geräten die Reichweitenkontrolle deaktivieren.

In der folgenden Tabelle werden die unterschiedlichen Betriebsmodi noch einmal zusammenfassend aufgelistet und beschrieben.

Zusätzliche Modis Beschreibung
VOX-Modus Display und Ton der Elterneinheit ist ausgeschaltet, aktiviert sich sobald bestimmter Pegel im Kinderzimmer registriert wird.
Eco-Modus Es wird Display, Ton und Kamera und Verbindung zur Elterneinheit getrennt. Bleib solange inaktiv bis Geräuschpegel erreicht wird.
Deaktivierbare Reichweitenkontrolle Warnt Elternteil durch Signal falls keine Verbindung mehr vorhanden ist, überprüft Stärke der Verbindung

Funktionen

Die Nachtsicht und Gegensprechfunktion gehören zur Standardausstattung eines Babyphones.

Unter Babyphone-Herstellern ist es üblich, das Babyphone mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, die die einfache Funktionsweise des Babyphones erweitern. Solche Funktionen, wie Gegensprechfunktion oder Temperatursensor, bieten einen Mehrwert für Sie und sind meist eine sinnvolle Ergänzung.

Bei diesen Funktionen handelt es sich um solche, die zum reinen Betrieb des Babyphones nicht gebraucht werden, die aber die Funktionsweise eines Babyphones praktisch erweitern.

  • Die Nachtsicht-Funktion ist beispielsweise mittlerweile bereits ein Standard moderner Video-Babyphones geworden, um auch in der Nacht das Baby mittels Infrarot erkennen zu können.
  • Mit einer Gegensprechfunktion ist bereits so manches Funk Babyphone ohne Kamera ausgestattet. Diese Funktion erlaubt, wie bei einem Funkgerät oder Telefon, die Übertragung der Stimme von der Empfänger- an die Sendeeinheit, um das Baby eventuell zu beruhigen, ohne aufstehen zu müssen.
  • Die neusten Babyphones mit Kamera ergänzen ihre technischen Funktionen um eine Zoom-Funktion, mit der sich das Bild des Babys auf dem Bildschirm der Elterneinheit vergrößern lässt. Zu beurteilen, ob es sich hierbei um eine praktische Ergänzung oder um eine technische Spielerei handelt, bleibt dir überlassen.

Handhabung und Kontroll-Anzeigen

Die Bedienoberfläche eines Babyphones sollte möglichst intuitiv bedienbar und die verschiedenen Anzeigen leicht ablesbar sein.

Ein gutes Babyphone kommt ohne viele Tasten und komplizierten Menüs aus und bietet trotzdem ausreichende Einstellungsmöglichkeiten, um die Handhabung an individuelle Bedürfnisse anzupassen.

Gewöhnlich besitzen Babyphones eine optische Geräuschpegelkontrolle. Je lauter das Geräusch aus dem Kinderzimmer ist, desto mehr Lampen leuchten auf der Elterneinheit. Sinnvoll ist diese Anzeigeart, da ein einziger schneller Blick auf das Gerät genügt, um sich zu vergewissern, dass im Kinderzimmer alles ruhig ist.

Andere Kontrollfunktionen werden nicht immer außen auf dem Gerät angezeigt. Empfehlenswert sind Geräte, bei denen sich einstellen lässt, ob ein Alarm, beispielsweise bei niedrigem Akkustand oder geringer Verbindung, akustisch oder optisch erfolgen soll.

Modelle, bei denen du weitere Einstellungen hinsichtlich Helligkeit, Lautstärkeempfindlichkeit, ect. treffen kannst, eignen sich besonders für die individuelle Anpassung an deine Familie.

In modernen Babyphones lassen sich viele verschiedene Optionen regulieren. Zum Beispiel die Helligkeit oder die Lautstärke. (bildquelle: 123rf.com / Andriy Popov)

Nur ein Bruchteil der Bedienung eines Babyphones kann beurteilt werden, ohne das Gerät zu testen. Allerdings ist kaum ein Babyphone so kompliziert gestaltet, dass du nicht damit zurechtkommen wirst.

Oft macht es Sinn, sich die Angaben des Herstellers anzusehen und sich anhand dieser Informationen ein Bild der Handhabung zu machen.

Besondere Modelle auf dem Markt bieten beipielsweise eine Nutzung von mehreren Kameras an oder sind Babyphones mit WLAN-Modus, die die Bilder der Kamera auch auf andere mobile Geräte übertragen. Auch Video-Babyphones mit zusätzicher Atemüberwachung sind erhältlich.

Bildschirmgröße

Auch wenn die Größe des Bildschirms direkt ins Auge fällt, sollte sie alleine nicht das ausschlaggebende Kaufkriterium bei der Auswahl eines Babyphones sein. Ein großer Bildschirm ist nicht zwangsläufig besser, da die Bildschirmgröße alleine nichts über die Qualität des Videos aussagt.

Die Bildschirmgrösse alleine sagt nichts über die Qualität der Videoauflösung aus. (Bildquelle: 123rf.com / 116504242)

Die Bildschirmgröße eines Video-Babyphones variiert in der Regel zwischen 2 und 3,5 Zoll. Neuere Modelle legen meist Wert auf einen größeren Bildschirm mit mindestens 3 Zoll. Welche Bildschirmgröße die richtige für dich ist, lässt sich oftmals nicht ohne Weiteres feststellen.

Ohne Frage erleichtert ein größerer Bildschirm es, das Baby, seine Bewegungen und seine Umgebung im Blick zu behalten. Legst du viel Wert auf ein klar erkennbares Bild deines Babys, bist du mit Modellen ab 3 Zoll meist am besten bedient.

Wenn es dich bereits beruhigt, das Baby schlafend in seinem Bett zu sehen, ohne aber genaue Details zu erkennen, wird dir auch ein kleiner Bildschirm vollkommen genügen.

Viel wichtiger als ein großer Bildschirm ist daher, dass du vom Gesamtpaket des Geräts mit all seinen technischen Details und Funktionen überzeugt bist. Schwankst du zwischen zwei Modellen, kann eine unterschiedliche Bildschirmgröße letztendlich die Entscheidung beeinflussen.

Reichweite

Prinzipiell wird durch eine hohe Reichweite ein sicherer und flexibler Einsatz der Elterneinheit gewährleistet. Allerdings bleibt zu beachten, dass die individuelle Bauweise deines Hauses die Reichweite und somit die Signalstärke eines Babyphones beeinflussen kann.

Wusstest du, dass man Eltern, die ihre Kinder ständig überwachen, auch Helikopter-Eltern nennt?

Geprägt wurde der Begriff von den amerikanischen Psychiater Foster W. Cline und Jim Fay.

Die Reichweite eines Babyphones wird mit 200 bis 300 m angegeben. Bei diesem Wert handelt es sich um die maximale Reichweite eines Babyphones, die nur dann erreicht wird, wenn keine Hindernisse das Funksignal stören.

Die Reichweite eines Babyphones ist meist ausreichend.

Da das Funksignal in Häusern meist mehrere Wände durchdringen muss, beträgt die Reichweite innen meist nur 30 bis 50 m. Der Empfang kann jedoch von Faktoren im Haus wie beispielsweise der Position der Räume sowie der Dicke und Beschaffenheit der Wände weiter verringert werden.

Wir legen dir trotzdem nahe, das Gerät deiner Wahl einmal im Haus oder in der Wohnung zu testen und sicherzustellen, dass die Signalstärke ausreicht.

Akkulaufzeit

Sicherlich ist eine lange Akkulaufzeit der Elterneinheit besonders wichtig für die Nutzung eines Babyphones.

Allerdings lassen sich kaum allgemeine Aussagen über die Akkulaufzeit treffen, da die individuelle Nutzung ausschlaggebend für den Energieverbrauch ist.

Sender- und Empfängereinheit werden meist auf unterschiedliche Arten betrieben. Die Sendereinheit mit Kamera funktioniert häufig ausschließlich im Netzbetrieb, es sollte sich also eine Steckdose in der Nähe des Babybetts befinden.

Selbst wenn das Kabel der Kamera zu kurz sein sollte, lässt sich dieses Problem durch ein Verlängerungskabel recht unkompliziert lösen.

Die Elterneinheit eines Babyphones wird in der Regel mit einem Akku betrieben. Zwar geben manche Hersteller eine maximale Akkulaufzeit an, allerdings ist nicht nachvollziehbar, unter welchen Nutzungsbedingungen diese Laufzeit gemessen wurde.

Diese Angabe der Akkulaufzeit sollte also nicht dein wichtigstes Kaufkriterium sein. Um den Energieverbrauch beurteilen zu können, kommst du nicht umhin, das Gerät selbst so auszuprobieren, wie du es nutzen wollen.

Extras

Fast alle Babyphones bieten zudem Extras, die nichts mit Babyphone-Funktionen zu tun haben und auch keine zusätzliche Sicherheit schaffen. Meistens werden sinnvolle Funktionen anderer Geräte in Babyphones integriert, damit Sie ebendiese Geräte nicht zusätzlich einsetzen müssen.

Solche Extras sind beispielsweise Schlaflieder, die das Kind beruhigen und sanft einschlafen lassen, wenn das Baby nicht einschlafen möchte. Die Schlaflied-Funktion ist heutzutage in fast jedem Babyphone integriert.

Viele Babyphones sind zudem als Nachtlicht einsetzbar. Eine in der Sendereinheit bzw. Kamera eingebaute Lichtquelle bietet die Möglichkeit das Baby in sanftem Licht schlafen zu lassen oder Licht zu haben, wenn man nachts das Kinderzimmer betritt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Babyphones mit Kamera

Wo solltest du das Babyphone aufstellen?

Das Babyphone sollte bestenfalls am Fußende des Bettes auf einer nahe gelegenen Erhöhung platziert werden.

So wird eine gute Sicht des ganzen Bettes gewährleistet. Solltest du dir Gedanken über die Strahlung machen, steht das Gerät in dieser Position nicht allzu nah am Kopf des Kindes. Allgemein wird ein Mindestabstand zum Baby von einem Meter empfohlen.

Ist die Strahlung eines digitalen Babyphones problematisch für dein Kind?

Grundsätzlich ist eine Gesundheitsschädigung durch Strahlung bzw. Elektrosmog von Babyphones nicht nachgewiesen. Bist du unsicher und willst auf Nummer sicher gehen, musst du aber trotzdem nicht zwangsläufig auf Babyphones verzichten.

Viele neue Modelle bieten einen sogenannten Eco-Modus, in dem das Babyphone nicht dauerhaft sendet und dadurch so wenig Strahlung wie möglich verursacht.

In diesem Modus beginnt das Babyphone ein Bild zu senden, sobald der Sender im Kinderzimmer durch das Erreichen einer bestimmten Lautstärke aktiviert wird.

Eine abschaltbare Reichweitenkontrolle (meist im Eco-Modus integriert) kann außerdem sinnvoll sein. Die Reichweitenkontrolle prüft in regelmäßigen Intervallen den Signalaustausch von Sende- und Empfängereinheit und alarmiert bei Empfangsproblemen die Elterneinheit.

Dieser häufige Signalaustausch kann bedenkenlos ausgeschaltet werden, wenn zuvor sichergestellt wurde, dass sich die Empfangseinheit in einem Radius mit gutem Empfang befindet.

Was bedeutet DECT?

DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications

DECT – also Digital Enhanced Cordless Telecommunications – bezeichnet einen internationalen Standard für Telekommunikationsgeräte. Viele gängige Elektrogeräte wie schnurlose Telefone und eben auch digitale Babyphones sind DECT-basierte Geräte und erzeugen Mikrowellen.

Ungeklärt ist, ob die Immissionen bzw. elektromagnetischen Felder von DECT-Geräten gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen haben können.

Aus diesem Grund unterliegt die Feldstärke von DECT-Geräten, so auch die von DECT-Babyphones, Grenzwerten des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.

Wann wurde das Babyphone erfunden?

Babyphones kamen aus den USA zu uns und werden in Deutschland ungefähr seit den 80er Jahren verwendet.

Die Funktechnik, auf der Babyphones basieren, war zu diesem Zeitpunkt schon etwa 100 Jahre in Gebrauch.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

http://www.familie.de/baby/babyphone-794964.html

https://www.mibaby.de/Magazin/blog/der-direkte-draht-ins-kinderzimmer-braucht-man-ein-babyphone

http://www.babyphone-test.de/babyphone-funktionsweise

Bildquelle: 123rf.com / 116024949

Warum kannst du mir vertrauen?

Jessica ist von Beruf Geburtshelferin und Mutter von zwei Söhnen. Sie kennt sich wunderbar mit der Erziehung von Kleinkindern aus. Neben ihrer Arbeit im Krankenhaus passt sie gerne auf Kinder von befreundeten Eltern auf und ist als Bloggerin tätig.

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Wissenswertes rund um Babyphones

  1. So funktionieren Babyphones
  2. Babyphones mit oder ohne Kamera?
  3. Wie ist das mit der Strahlung und dem Babyphone?
  4. Babyphone-App oder Babyphone-Monitor?
  5. Bedienung per App oder per Babyphone?
  6. Die richtige Babyphone-Reichweite
  7. Babyphones mit allen Extras

Wenn das Baby die erste Nacht im eigenen Zimmer und im eigenen Bett verbringt, wird es höchste Zeit, sich ernsthaft über die Anschaffung eines Babyphones Gedanken zu machen. Denn nicht immer kann man sich darauf verlassen, dass man das Baby schreien hört, wenn es Hunger hat oder sonstige Nöte kundgibt. Mit Hilfe eines Babyphones können Sie sich beruhigt zurücklehnen und müssen sich keine Sorgen machen, ob Sie vielleicht Ihr Baby überhört haben. Denn mit der Empfängerstation haben Sie Ihren kleinen Liebling dabei und können nicht nur seine Sicherheit, sondern auch Ihre eigene Lebensqualität erhöhen.

1. So funktionieren Babyphones

Babyphones bestehen im Normalfall immer aus zwei Teilen: einer Basisstation (Babyeinheit) und einer Empfängerstation (Elterneinheit). Die Basisstation wird im Kinderzimmer aufgestellt und überwacht das Baby, während die Elterneinheit darüber informiert, wenn das Baby sich rührt. Geräusche werden von der Babyeinheit via Mikrofon erfasst, Bilder per Kamera. Übersteigen die Geräusche im Kinderzimmer einen gewissen Pegel, wird das auf der Elterneinheit je nach Ausstattung nur durch Ton oder auch mit Echtzeitbildern angezeigt. Der Ton kann unidirektional oder bidirektional übertragen werden, das heißt, Sie bekommen entweder nur die Geräusche aus dem Kinderzimmer mit (unidirektional) oder Sie können diese Geräusche wie bei einer Gegensprechanlage erwidern (bidirektional), etwa um mit dem Kind zu sprechen und es zu beruhigen. Ansonsten können Babyphones unzählige Funktionen und Ausstattungsmerkmale besitzen. Dazu gehören beispielsweise Temperaturmesser, Luftfeuchtigkeitsmesser, Schlaflied- und Nachtlicht-Funktionen.

2. Babyphones mit oder ohne Kamera?

Der Babyphone-Markt konzentriert sich aktuell vor allem auf Babyphones mit Kamera und ohne Kamera. Babyphones ohne Kamera senden nur akustische Signale, die von der Basisstation zur Empfängerstation ausgehen. Sie hören also, was im Kinderzimmer vor sich geht, sehen es jedoch nicht. Ganz anders verhält es sich mit den Videophones, die neben akustischen Signalen auch visuelle austauschen. Der Vorteil an Videophones gegenüber „nur“ akustischen Babyphones ist, dass Sie sich in manchen Fällen sogar den prüfenden Gang ins Kinderzimmer sparen können, weil Sie schon auf dem Display ersehen können, wie die Sachlage ist. Die LC-Displays stellen das Geschehen im Normalfall in Farbe dar. Viele Geräte besitzen auch einen Nachtsichtmodus, der bei Einbruch der Nacht automatisch in diesen Modus wechselt. Das Bild ändert sich in diesem Modus in Schwarz-Weiß, was dem Infrarotlicht geschuldet ist. Dieses beeinträchtigt das Baby nicht in seiner Nachtruhe, da es für den Menschen nicht wahrnehmbar ist. Durch diese visuellen Zusatzoptionen sind viele Vorteile auf Seiten der Videophones zu finden, doch auch die akustischen Babyphones liegen in manchen Bereichen vor den Videophones. Beispielsweise sind in puncto Reichweite die akustischen Endgeräte häufig deutlich stärker aufgestellt und weisen mehr Einstellungsmöglichkeiten auf. Ein darüber hinaus nicht unwesentlicher Punkt für die Kaufentscheidung: Akustische Babyphones sind deutlich günstiger als Videophones.

3. Wie ist das mit der Strahlung und dem Babyphone?

Seitdem viele technische Geräte in unsere Wohn- und Schlafzimmer Einzug gehalten haben, wird auch das Problem deren Strahlung und damit das Thema Elektrosmog immer heißer und kontroverser diskutiert. Dieses Thema betrifft natürlich vor allem größere Geräte wie den Fernseher, aber auch ein Babyphone ist ein technisches Gerät und somit Teil der Diskussion. Im ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2012 wurden die Strahlungswerte von 17 Babyphones gemessen und einem Praxistest unterzogen. Fast die Hälfte der getesteten Geräte schlossen dabei mit den Bewertungen „mangelhaft“ und „ungenügend“ ab, was vor allem der in diesen Babyphones verwendeten DECT-Technologie zuzuschreiben ist. Zu den Lichtblicken gehören daher vor allem Babyphones, die per Eco-Modus Dauerstrahlung bei Bedarf ab- und zuschalten lassen. Vor allem die akustischen Babyphones schnitten bei diesem Test gut ab. Wer jetzt einen skeptischen Blick auf die Babyphones richtet, sollte sich gewahr sein, dass andere im Haushalt gebräuchliche technische Geräte deutlich mehr Strahlung abgeben. WLAN-Router, schnurlose Telefone und auch Smartphones geben um ein mehrfaches mehr Strahlung ab als ein Babyphone. Um das Baby zu schützen, wurden einige Mechanismen in Babyphones eingebaut. Der Eco-Modus ist dabei der nützlichste. In diesem Zustand werden nur noch Geräusche übertragen, die eine bestimmte Lautstärke nicht unterschreiten. Wenn das Baby somit ruhig schläft, verringert sich der Strahlungswert auf ein Minimum.

Die Reichweitenkontrolle kann bei manchen Babyphones ebenfalls ausgeschaltet werden. Dadurch funken sich die beiden Stationen nicht durchgehend an, die Verbindung zu überprüfen. Das senkt die Strahlung noch einmal deutlich. Wer all diesen Mechanismen nicht vertrauen will, greift auf analoge Babyphones zurück, die zwar strahlungsärmer sind, aber nicht die hohe Tonqualität wie digitale Babyphones aufweisen und darüber hinaus anfälliger für Störungen sind. Generell gilt für das Aufstellen des Babyphones im Kinderzimmer, dass das Babyphone nicht zu nahe am Kopf des Babys (mindestens ein Meter entfernt) positioniert werden sollte oder alternativ einfach am Fußende des Bettes. Wenn möglich, sollte das Babyphone im Eco-Modus und mit ausgeschalteter Reichweitenkontrolle betrieben werden. Wird das Babyphone nicht genutzt, sollten Sie es komplett ausschalten. Das Bett sollte ohnehin nicht in der Nähe einer Steckdose oder anderer elektrischer Geräte platziert werden.

4. Babyphone-App oder Babyphone-Monitor?

Grundsätzlich kann auch ein Smartphone als Babyphone genutzt werden. Hierzu gibt es im App-Store des jeweiligen Betriebssystems zahlreiche Apps, die zwei Smartphones miteinander verbinden und eines zur Basis- und das andere zur Empfängerstation machen. Die Überwachung kann dann auch per Tablet, PC oder Mac erfolgen. Generell wird ein Smartphone im Kinderzimmer deponiert, um hier aktiv zu werden. Der Geräuschpegel, bei dem das Smartphone „anschlägt“, kann individuell eingestellt werden. Sobald das Smartphone ausgelöst wurde, ruft es das Smartphone des überwachenden Elternteils an und übermittelt die Geräusche. Je nach installierter Software kann diese Übertragung auch mit Bildern aus dem Kinderzimmer erfolgen. Hierzu fungiert das das Smartphone zugleich auch als Kamera und muss auf das Kinderbett ausgerichtet werden. Da Smartphones nicht mit einem Nachtsichtsensor ausgestattet sind, funktioniert diese Methode nur bei Tag, bei Nacht überträgt das Smartphone die Dunkelheit eins zu eins. Statt eines Smartphones können als Babyeinheit auch Monitore erworben werden, die per App mit dem Smartphone als Elterneinheit verbunden werden. Diese Monitore sind teilweise besser auf den Überwachungsjob spezialisiert und zuverlässiger. Diese Monitore nehmen die Verbindung entweder per WLAN oder 3G zur Elterneinheit auf.

5. Bedienung per App oder per Babyphone?

Im Prinzip ist der einzige Vorteil der Smartphone-Lösung mit der Babyphone-App die deutlich höhere Reichweite. Während Babyphones nur durch einige Wände reichen, könnten Sie per Smartphone theoretisch vom anderen Ende der Welt ins Kinderzimmer blicken. Abgesehen davon, dass Sie ein zweites Smartphone benötigen, das sich von den Anschaffungskosten je nach Bedarf in einem zumindest ähnlichen Preissegment wie ein Babyphone befinden dürfte, benötigen Sie für diese immense Reichweite eine kontinuierliche Internet-Verbindung für beide Geräte. Eine weitere Hürde dürfte das Datenvolumen sein. Wenn Sie sich nicht in einem WLAN befinden, greift Ihr Smartphone für die Bild- und Audio-Übertragung kontinuierlich auf Ihr Datenvolumen zu und es im Nu. Gleiches gilt auch für den Akkuverbrauch, der bei durchgehender Nutzung der App massiv steigt. Eine weitere Hürde der App-Nutzung ist der Anruf, der von der Babystation an die Elternstation abgesetzt wird, wenn im Kinderzimmer Tohuwabohu herrscht. Dieser wird nämlich wie ein ganz normaler Anruf behandelt und dementsprechend abgerechnet. Wer also keine Telefon-Flatrate besitzt, muss mit saftigen Telefonrechnungen rechnen, falls der oder die Kleine im Kinderzimmer mal wieder etwas lauter ist.

6. Die richtige Babyphone-Reichweite

Babyphones weisen wie bereits angemerkt unterschiedliche Reichweiten auf. Je nach Lebens- und Wohnstil machen verschiedene Reichweiten mehr oder weniger Sinn. Grundsätzlich kann man sagen, dass Videophones eine deutlich geringere Reichweite aufweisen als akustische Babyphones. Als Babyphone genutzte Walkie Talkies und natürlich die Smartphone/Babyphone-App-Lösung hinterlegen die größte Reichweite. Außerdem ist es für die Reichweite von besonderer Wichtigkeit, ob Sie Ihr Babyphone auf einer freien Fläche ohne Hindernisse nutzen möchten oder innerhalb des Hauses. Innerhalb der eigenen vier Wände kommt es darauf an, wie viele Hindernisse zwischen der Baby- und der Elterneinheit liegen und aus welchem Material diese beschaffen sind. Sind die Wände dünn und aus Holz, Gips oder anderen durchlässigen Materialien, beeinflusst das die Verbindung zwischen den Babyphones nur gering. Handelt es sich um tragende Wände aus Beton und Stahl, kann die Reichweite der Babyphones deutlich verringert und eingeschränkt sein. Es kann also nicht schaden, sich vor dem Kauf eines Babyphones über solche Gegebenheiten zu informieren. Generell gilt, dass eine Babyphone-Nutzung innerhalb von Gebäuden in einem Abstand von 30 bis 50 Metern in den meisten Fällen problemlos funktionieren dürfte. Wer also in einer Wohnung oder einem Haus wohnt, der muss sich um eine zu geringe Reichweite nur wenig Gedanken machen. Ist an das Haus ein eigener Garten angeschlossen, sollte man sich schon eher mit der Reichweiten-Thematik beschäftigen, da die Abstände dadurch größer werden und sich auf die Verbindung auswirken. Wer mit dem Babyphone die heimische Wohnung komplett verlassen möchte, um damit einkaufen oder spazieren zu gehen, der ist mit einem Walkie Talkie gut bedient, die mit mehreren Kilometern Reichweite aufwarten.

7. Babyphones mit allen Extras

Babyphones können unzählige Funktionen und Ausstattungsmerkmale besitzen. Dazu gehören beispielsweise Temperaturmesser, Luftfeuchtigkeitsmesser, Schlaflied- und Nachtlicht-Funktionen sowie andere hilfreiche Features. Eine Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsanzeige ist beispielsweise dahingehend wichtig, da Ihr Baby für einen optimalen Schlaf eine Zimmertemperatur von 16 bis 20 Grad Celsius benötigt. Sollte diese Höchst- oder Mindestgrenze über- oder unterschritten werden, meldet sich das Babyphone zu Wort und wird auf diesen Missstand hinweisen. Dasselbe gilt für den Luftfeuchtigkeitssensor, der bei einer Über- oder Unterschreitung der Grenze zwischen 40 Prozent und 60 Prozent Luftfeuchtigkeit Alarm schlagen sollte. Manche Babyphones sind mit Nachtlichtern ausgestattet, die Ihrem kleinen Baby die Angst vor der Dunkelheit nehmen und es sanft einschlafen lassen. Integrierte Schlaflieder beruhigen das Baby zusätzlich. Bei vielen Modellen kann zwischen mehreren Schlafliedern ausgewählt werden, ganz nach dem Geschmack des Babys.

Spezielle Babyphones besitzen Bewegungsmelder, die die Bewegungen des Babys verfolgen und bei Bedarf die Elterneinheit informieren. Atemaussetzer während des Schlafes sind im Kindsalter normal und grundsätzlich kein Grund zur Sorge. Wenn diese Atemaussetzer jedoch gehäuft auftreten und vor allem längere Zeit andauern, kann das zum Plötzlichen Kindstod führen. Für diesen Fall gibt es spezielle Babyphones, die mit Sensormatten interagieren und den Atem des Babys wahrnehmen können. Dauert ein Atemaussetzer zu lang, wird die Elterneinheit aktiviert und Sie können reagieren. Viele Todesfälle von plötzlichem Kindstod können so vermieden werden, da umgehend Hilfe geleistet werden kann. Dabei ist jedoch zu beachten, dass ein Babyphone mit Bewegungsmelder kein medizinisches Gerät ist, sondern lediglich auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam macht. Garantien für eine zuverlässige Alarmierung gibt es nicht und medizinische Maßnahmen müssen von den Eltern eingeleitet werden.

Babyphone Test

Warum brauche ich ein Babyphone?

Viele Fragen sich sicherlich, wofür sie überhaupt ein Babyphone brauchen. Die Antwort ist einfach, sowie logisch: Damit Du flexibel bist und ohne Dir Gedanken machen zu müssen den Raum verlassen kannst, ohne Dir Sorgen um Dein Baby machen zu müssen oder alle zwei Minuten wieder nachzuschauen ob alles okay ist. Ein Babyphone ermöglicht Dir nicht nur ruhigeren Schlaf in der Nacht, falls Dein Baby in einem anderen Zimmer schläft, sondern gibt Dir allgemein die Sicherheit, dass Du es schreien hörst, auch ohne alle Türen offen zu lassen. Das bedeutet wiederum, dass Du nicht durch die Wohnung schleichen musst, wenn Dein Baby endlich eingeschlafen ist.

Ich selber habe den Fehler begangen zu glauben, dass es auch ohne Babyphone funktioniert und den Kauf dann schleunigst nach der Geburt meiner Tochter nachgeholt, um selber mal vollkommen zur Ruhe kommen zu können, wenn sie endlich eingeschlafen war.

Ein Babyphone ist also ein wunderbares Gerät, dass Dir die Freiheit gibt, ganz sorglos das zu tun, was Du möchtest, während Dein Baby sicher in seinem Kinderbettchen schläft.

Digital oder Analog?

Es gibt zwei verschiedene Übertragungsarten bei Babyphones – analog und digital. Beide Übertragungsarten haben Vorteile und Nachteile. Die Wahl richtet sich nach Wohnsituation und eigenen Präferenzen. Um Dir die Entscheidung leichter zu machen, welches Babyphone besser für Dich geeignet ist, habe ich einige Infos zu den Übertragungsarten gesammelt.

Analoge Babyphones

Analoge Babyphones bestehen aus einem Sendergerät und einem Empfängergerät. Die Übertragung wird manuell aus einem von acht Funkkanälen gewählt. Heutzutage entscheiden sich die meisten Eltern gegen ein analoges Babyphone, da es häufig zu Störungen kommt, wenn andere Geräte in der Nähe ebenfalls Funksignale senden.

Auf freiem Feld haben analoge Geräte bis zu 300 m Reichweite. In einer Wohnung hängt die Reichweite u.a. von der Dicke der Wände ab. Möglich ist hier ungefähr eine Reichweite von bis zu bis zu 60m.

Der wichtigste Vorteil eines analogen Babyhones ist die geringe Strahlenbelastung im Vergleich zu einem digitalen Gerät. Meistens sind sie auch günstiger und einfacher in der Handhabung.

Digitale Babyphones

Für die Übertragung bei digitalen Babyphones wird üblicherweise DECT- oder FHSS-Funktechnik genutzt, dieselbe Technik, die zum Beispiel auch für Smartphones genutzt wird. Die digitale Übertragungsart ist in der Regel störungsfrei und auch abhörsicher. Bei den meisten babyphones wird automatisch der Kanal für die Übertragung gewählt, der störungsfrei ist und den besten Klang hat. Deshalb sind digitale Babyphones in der Regel einfacher in der Handhabung als analoge Modelle.

Die Reichweite beträgt hier im freien Feld bis zu 500m, das heißt, dass auch innerhalb von Wohnungen und Häusern die Reichweite etwas höher ist, als die der analogen Geräte.

Problematisch ist hier die elektromagnetische Strahlung, deshalb bietet es sich an beim Kauf darauf zu achten, dass das Babyphone über den ECO-Mode verfügt um die Strahlenbelastung so weit wie möglich zu verringern. Ein digitales Babyphone sollte außerdem in mindestens einem Meter Abstand zum Kinderbett aufgestellt werden.

Darauf solltest Du beim Kauf eines Babyphones achten

Wie Du bereits gemerkt hast, legt jeder einen unterschiedlichen Wert auf die verschiedenen Funktionen von Babyphones. Aber es gibt auch Kriterien, die bei jedem Babyphone eine Rolle spielen und diese möchte ich Dir hier einmal näher erläutern, damit Du auf jeden Fall das richtige Babyphone für Deine Bedürfnisse findest.

Die wichtigsten Kriterien sind:

  • Minimale Strahlung
  • (Akku-) Laufzeit/Stromversorgung
  • Die Wahl der Funktionen

Minimale Strahlung

Da das Babyphone sich unmittelbar in der Umgebung Deines schlafenden Babys befindet, solltest Du unbedingt darauf achten, dass die Strahlung des Babyphones so gering wie möglich ausfällt. Daher wurden die meisten Babyphones mit dem Eco Modus ausgestattet, der nicht nur den Akku schont und Strom spart, sondern auch die Strahlung auf ein Minimum reduziert. Der absolute Sieger unter meinen Top 5 Babyphone Empfehlungen in Sachen Strahlung ist das Angelcare AC403-D, da es analog arbeitet und dadurch eine geringere Strahlungsbelastung als andere Babyphones aufweist. Das heißt aber nicht, dass digital arbeitende Babyphones gemieden werden müssen, denn auch sie liegen laut Stiftung Warentest weit unter den Grenzwerten und sind daher unbedenklich.

Laufzeit und Stromversorgung

In den meisten Fällen wird die Babyphone Einheit, die sich im Kinderzimmer befindet, über ein Netzteil betrieben, da diese nicht von der Stelle bewegt werden muss. Bei der Elterneinheit solltest Du darauf achten, dass diese auch mit Akku läuft. Auf diese Weise kannst Du das Babyphone immer bei Dir tragen, auch wenn viel in Bewegung bist. In diesem Fall bietet sich außerdem ein Babyphone mit Gürtelschnalle an, sodass du es ganz einfach befestigen kannst, ohne es immer per Hand mitzunehmen.

Die Laufzeit der Babyphones richtet sich danach, wie oft es „benutzt“ wird. Die meisten Babyphones übertragen nur Ton oder Bild, wenn das Baby einen Ton von sich gibt oder sich bewegt und sind ansonsten im Energiesparmodus, wodurch die Akkulaufzeit variieren kann.

Die Wahl der Funktionen

Es ist wirklich schwierig das richtige Babyphone auszuwählen, deshalb hoffe ich, dass ich Dir mit meinen Top 5 Babyphone Empfehlungen und der Entscheidung, welcher Babyphone Typ Du bist, weiterhelfen konnte. Grundsätzlich können Babyphones nach Preis und dazu gehörig auch nach dem Umfang der Funktionen unterschieden werden.

Die große Frage, die sich dabei stellt, ist in der Regel erstmal, ob man gerne ein Babyphone mit integrierter Kamera hätte oder ob die reine Geräuschübertragung reicht.

Der nächste Schritt ist der Umfang der weiteren Funktionen. Dafür solltest Du Dich fragen, wie wichtig Dir Zusatzfunktionen, wie die Schlafliedfunktion, ein Nachtlicht oder auch der Raumtemperaturfühler sind. Viele Eltern sind sehr zufrieden mit den Grundfunktionen in Form der Tonübertragung, da das den wichtigsten Zweck von Babyphones erfüllt, während andere sich sicherer fühlen mit einer Vielzahl an helfenden Funktionen. Für sehr besorgte Eltern bieten sich Babyphones mit Atmungskontrolle an, wie das Angelcare Babyphone.

Die 5 besten Smartphones: Stiftung Warentest liegt nicht falsch

0 0 Geht es nach der Stiftung Warentest ist die Antwort auf die Frage nach den besten Smartphones ziemlich eindeutig. Aber auch sehr überraschend.

Wieder einmal hat Stiftung Warentest Handys getestet. Schließlich sind weitere Top-Geräte seit der vorherigen Studie hinzugekommen, darunter die Samsung Galaxy S10-Reihe und das Huawei P30. Die neueste Liste der besten Smartphones zeigt vor allem eines: dass Apple immer weiter zurückfällt.

Das sind die besten Handys laut Stiftung Warentest

Das derzeit beste Handy kommt der Studie der Verbraucherorganisation zufolge nicht etwa von Apple. Nein, ein iPhone ist im aktuellen Top-5-Ranking nicht dabei. Der Spitzenreiter kommt vom südkoreanischen Hersteller Samsung, dessen Galaxy S10+ eine Gesamtbewertung von 1,6 erhalten hat. Das läge Stiftung Warentest zufolge vor allem an seiner Laufzeit und Kameraleistung.

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Auf Platz zwei folgt gleich die kleinere Version des Samsung-Flaggschiffs, das Galaxy S10, dessen Akkukapazität überzeugen konnte. Auch Platz drei und vier gehen an Samsung-Geräte, namentlich das Galaxy Note 9 sowie das Galaxy S10e.

Top-5-Smartphones laut Stiftung Warentest:

  1. Samsung Galaxy S10+
  2. Samsung Galaxy S10
  3. Samsung Galaxy Note 9
  4. Samsung Galaxy S10e
  5. Huawei P30

Stiftung Warentest hat meist einen anderen Fokus als andere Tester. Alltäglichen Verbraucherfunktionen stehen für sie an erster Stelle, bei den besten Handys etwa ist ihr die Qualität der Kamera ebenso wichtig wie das Surferlebnis für den Nutzer oder die Benutzerfreundlichkeit einer Backup-Funktion am PC.

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iPhones weit abgeschlagen

Im weiteren Warentest-Ranking folgt ein iPhone erst auf Platz acht: das iPhone XR mit einer Bewertung von 2,0. Auf demselben Platz liegen auch das Huawei P30 Pro und das Huawei P20 Pro. Aktuelle Apple-Top-Modelle konnten nicht überzeugen, weil sie im Falltest zu Bruch gingen. Auch der futurezone-Test hatte bereits ergeben, dass Apple-Fans mit dem iPhone 8 besser bedient sind als mit dem iPhone Xs.

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Die besten Smartphones: Das Ranking von 2018

Stiftung Warentest hat 21 aktuelle Handys in allen Preisklassen geprüft. Zu den Testsiegern und den damit besten Smartphones gehören ausschließlich Top-Geräte, was nicht verwunderlich ist. Dennoch konnten auch Smartphones zu günstigeren Preisen mit dem Testurteil „gut“ bewertet werden.

Samsung sichert sich den Doppelsieg

Die besten Smartphones kommen anscheinend von Samsung. Sowohl dem Samsung Galaxy S9 als auch dem Samsung Galaxy S9+ wurden von der Stiftung Warentest nahezu durchgängig Spitzenleistungen attestiert. Lediglich der Akku wurden nur mit „befriedigend“ bewertet.

Den dritten Platz konnte sich das Huawei P20 Pro mit der Gesamtnote 2,0 sichern. Vor allem die Fähigkeiten zur Ortung und Navogation bekam besonders gute Werte, aber auch in allen anderen Kategorien erhielten Noten im Bereich „sehr gut“ oder „gut“. Ähnlich wie bei Samsung ist aber auch die Akkuleistung des Huawei-Modells schlechter davon gekommen.

In der Mittelklasse sicherte sich das OnePlus 6 den Testsieg. Hierbei gilt die Akkuleistung im Gegensatz zu den Samsung und Huawei-Modellen als einer der Erfolgsfaktoren.

Spitzenmodelle unter den besten Smartphones laut Stiftung Warentest:

  • Platz 1: Samsung Galaxy S9 (durchschnittlicher Preis 815 Euro)
  • Platz 2: Samsung Galaxy S9+ (durchschnittlicher Preis 945 Euro)
  • Platz 3: Huawei P20 Pro (durchschnittlicher Preis 750 Euro)
  • Testsieger Mittelklasse-Geräte: OnePlus 6 (durchschnittlicher Preis 520 Euro)

Kostengünstige Smartphone-Sieger der Stiftung Warentest

Auch Handys ab 250 Euro müssen sich laut der Untersuchung nicht vor der Konkurrenz verstecken. Auch hier hat sich Samsung einen Platz unter den besten Smartphones gesichert und geht mit dem Samsung Galaxy A6+ und der Note 2,4 als Preis-Leistungs-Sieger aus dem Rennen hervor.

Ebenfalls mit 2,4 bewertet wurde das Sony Xperia XA2, das durch keine besondere Stärke, aber dadurch durch fehlende Schwächen auffiel.

Testsieger ab 250 Euro:

  • Samsung Galaxy A6+ (ab 250 Euro): + bester Akku, – Netzempfindlichkeit
  • Sony Xperia XA2 (ab 270 Euro): relativ geringe Größe und eher unauffällig, zeigt dafür aber keine echten Schwächen

Es kommt nicht ganz unerwartet, aber bei Smartphones der niedrigen Preisklasse unter 200 Euro darf laut Stiftung Warentest nicht viel vorausgesetzt werden. Kompromissbereitschaft sei hier notwendig, da alle diese Geräte „irgendwelche Schwächen haben“.

Preisgünstige Smartphones, die „sehr stabil“ laufen:

  • Honor 9 Lite (ab 180 Euro)
  • ZTE Blade V9 (ab 200 Euro)
  • HTC U11 Life (ab 240 Euro)

Weitere hervorragende Smartphones

Auch außerhalb der Stiftung Warentest werden Smartphones immer wieder nach verschiedenen Kriterien bewertet. Geht es beispielsweise nur um das Display, gilt das iPhone Xs Max als das beste der Welt. In Deutschland ist im alltäglichen Gebrauch dagegen ein chinesischer Hersteller ganz oben, wenn es um das beliebteste Handy der Deutschen geht. Und du weg vom iPhone, gibt es natürlich auch die besten Android-Alternativen zu bestaunen.

„Was teuer ist, muss gut sein“ stimmt, wenn es um die besten Smartphones nach den Kriterien der Stiftung Warentest geht. Während Samsung mit teuren Geräten den Testsieger geben darf, gelten kostengünstigere Modelle allenfalls als „sehr stabil“. Am Ende bleibt es aber wie immer Geschmackssache, mit welchen Anforderungen du dich einem Smartphone-Kauf zuwendet.

Längst sind sie viel mehr als reine Werkzeuge für Text und Telefonie: Smartphones begleiten uns Tag und Nacht. Sie sind gleichermaßen Tool zum Erstellen und Verbreiten von Content, Unterstützer bei offenen Fragen und Entertainment-System – unabhängig von unserem Aufenthaltsort. Die große Auswahl am Markt bietet für nahezu sämtliche Bedürfnisse und Budgets das passende Modell, sofern man sich im Angebotsdschungel zurechtfindet.

Betriebssystem

Die Wahl des Betriebssystems ist ein wichtiger erster Schritt bei der Wahl des passenden Produkts. Die Platzhirsche in diesem Bereich sind iOs von Apple sowie Android vom Suchmaschinenunternehmen Google.

iOS

Hier haben die Kunden die Wahl zwischen den verfügbaren iPhone-Modellen. Da beides von ein und demselben Unternehmen stammt, sind Hard- und Software perfekt aufeinander abgestimmt. Dies ermöglicht selbst bei älteren Produkten noch zügige Updates. Auch Fehler und Sicherheitslücken lassen sich rasch beheben. Da das gesamte System in sich geschlossen ist, ist die Oberfläche weniger anpassungsfähig als bei anderen Betriebssystemen. Üblicherweise werden die Apps in Ordnern strukturiert. Insgesamt jedoch gilt iOS als sehr sicher mit einem hochwertigen Anwendungsangebot.

Android

Android-Smartphone

Android ist grundsätzlich ein freies Betriebssystem. Das bedeutet, dass fast jeder Hersteller es für sein Smartphone lizenzieren darf. Daher ermöglicht das Betriebssystem die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Modellen beziehungsweise Herstellern. Darunter findet man große Namen wie Google, Samsung, LG, Sony und Huawei aber auch günstigere Zweitmarken wie Honor und Nubia.

Die Offenheit dieses Systems sorgt allerdings dafür, dass etliche Hersteller ihre Produkte mit einer individuellen Oberfläche bestücken. Updates nehmen also mehr Zeit in Anspruch, ältere und/oder günstigere Modelle bleiben manchmal sogar ganz auf der Strecke. Aufgrund des flexiblen Systems lässt sich die Oberfläche individuell nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. So können oft genutzte Anwendungen beispielsweise auf dem Hauptbildschirm platziert werden.

Apps wie Gmail, Google-Maps oder YouTube sind hervorragend auf das Betriebssystem abgestimmt.

Prozessor

Abhängig vom Modell verfügt ein Gerät über einen Chip mit einer mal höheren, mal geringeren Anzahl von Kernen. Mittlerweile existieren sogar Deca-Core-Prozessoren, also Chips mit zehn Kernen. Dies allein sagt jedoch nichts über die finale Leistungsfähigkeit des Produkts aus. Neben der Zahl der Kerne, ist auch deren Taktfrequenz elementar. Diese Angabe erfolgt in Gigahertz. Je höher die Taktung der Kerne, desto besser fällt die Leistung letzten Endes aus. Umgekehrt bedeutet eine geringere Taktrate zwar weniger Leistung. In der Konsequenz zieht dies aber auch einen geringeren Stromverbrauch nach sich, was wiederum den Akku schont. Es gilt jedoch zu beachten: Die hochwertigsten Chips verfehlen ihre Wirkung, wenn beispielsweise der Arbeitsspeicher (RAM) nicht ausreichend bemessen ist oder das Betriebssystem wie ein Bremsklotz wirkt. So summiert sich die Leistung abschließend also aus der Zahl der Kerne, deren Taktrate, der Grafikeinheit, dem Arbeitsspeicher und dem Betriebssystem.

Display

Üblicherweise verfügen die heute hergestellten Geräte über einen berührungsempfindlichen Bildschirm, über den nahezu die gesamte Bedienung stattfindet. Der Trend weist inzwischen in Richtung größerer Bildschirmdiagonalen von manchmal bis knapp unter sieben Zoll. Neben LC (Liquid Crystal)-Displays kommen auch häufig OLED-Displays zum Einsatz.

Während die Bildpunkte des LCD-Bildschirms von hinten beleuchtet werden, Farben wirklichkeitsgetreu darstellen, und eine hohe Helligkeit erreichen, kommen OLED-Displays ohne Hintergrundbeleuchtung aus. Dies ermöglicht Bildschirme mit einer sehr geringen Tiefe sowie einem reduzierten Energiebedarf. Zusätzlich besticht diese Technologie durch zügige Reaktionszeit, hohe Kontraste und eine herausragende Farbdarstellung. Da nicht allein die Größe des Displays eine gute Darstellung der Inhalte verspricht, lohnt ein Blick auf die Angabe der Pixeldichte. Je größer der Bildschirm, desto höher sollte diese ausfallen. Sie berechnet sich aus der Anzahl der diagonalen Bildpunktegeteilt durch die Bildschirmdiagonale.
Eine höhere Auflösung samt höher getakteter Prozessoren, bedingt allerdings einen höheren Stromverbrauch. Günstige Geräte schlagen hier mit etwa 2.000 Milliamperestunden zu Buche, bei Topmodellen kann sich dieser Wert durchaus in einem Bereich zwischen 3.000 bis 5.000 Milliamperestunden bewegen.

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt die Blickwinkelstabilität. Dieser Begriff bezeichnet den Winkel unter dem der Nutzer das Display noch komfortabel betrachten kann. Seine Größe basiert auf dem verwendeten Material sowie dessen Lichtabsorbtionsfähigkeit. Zusätzlich sollten Smartphones ein ausreichend helles Display besitzen, um auch bei starker Sonneneinstrahlung gut lesbar zu sein. Die Angabe der Helligkeit erfolgt in Candela pro Quadratmeter. 200 bi 250 Candela genügen für eine gute Lesbarkeit in Innenräumen, blendendem Sonnenlicht ist jedoch nur mit mindestens dem doppelten Wert beizukommen.

Akku

Die Akkukapazität bestimmt nicht zwingend die Laufzeit. Diese ist unter anderem abhängig von den Systemeinstellungen, Häufigkeit und Art der genutzten Anwendungen, dem Display-Typ sowie dessen Größe und einigen kleineren Faktoren mehr, die in der Summe jedoch große Auswirkung haben.

Speicherplatz

Eine Angabe von zum Beispiel 16 Gigabyte verfügbarem internem Speicher bedeutet nicht, dass dem Nutzer auch tatsächlich die angegebene Menge zur Verfügung steht. Ein Großteil ist beispielsweise bereits durch das Betriebssystem belegt. Für Produkte aus der Mittelklasse lohnen sich wenigstens 32 wenn nicht gar 64 Gigabyte, Topmodelle bieten sogar über 128 Gigabyte. Bei etlichen Smartphones ist der Speicherplatz zusätzlich mit einer microSD-Karte erweiterbar. Gerade kleine Speicher sind mit Bildern, Filmen, Spielen und einigem mehr rasch bis zur Kapazitätsgrenze befüllt. Schlimmstenfalls kann das System nicht mehr synchronisieren, Updates werden nicht mehr abgerufen.
Damit Anwendungen stets reibungslos genutzt werden können und die Bedienung problemlos abläuft, ist ein großzügig bemessener Arbeitsspeicher (RAM) unabdingbar. Zwei Gigabyte sind das absolute Minimum, wenn etwa mehrere Apps gleichzeitig zum Einsatz kommen und dabei auch noch Musik gespielt wird. Top-Smartphones besitzen aber auch schon einen Arbeitsspeicher von 12 Gigabyte.

Kamera

Der Funktionsumfang steigt mit dem eingesetzten Budget: Topmodelle bieten eine hohe Auflösung von zwölf bis 21 Megapixel sowie Blenden und Objektive von einer Qualität, die den Einsatz einer separaten Kamera unnötig macht. Linsen und Sensoren sorgen für die nötige Tiefenschärfe.

Mittelklasse-Produkte bringen es immerhin auf eine Auflösung von rund acht Megapixel. Neben diesem Wert spielt neben der Größe der Bildpunkte des Bildsensors auch die Lichtstärke des Objektivs eine Rolle. Gegen verwackelte Fotos helfen optische Bildstabilisatoren, ein Autofokus unterstützt beim Scharfstellen. Etliche Produkte verfügen über eine Dual-Kamera mit zwei Sensoren und Linsen. Deren Informationen kommen abschließend in einem Bild zusammen. Dies verbessert die nicht nur die Qualität und eröffnet die Möglichkeit für Effekte wie den Weitwinkelmodus oder Potraitbilder mit kurzer Brennweite. Die logische Erweiterung dieser Technik bildet die Triple-Kamera mit drei Objektiven. Gern wird hier eine Ultraweitwinkel-Brennweite oder ein Tele-Zoom ergänzt. In manchen Fällen liefert der dritte Sensor noch zusätzliche Tiefeninformationen.

Frequenzausstattung

Wer sein Smartphone auch vermehrt im Ausland nutzen möchte, sollte Wert auf eine gute Frequenzausstattung legen. Die wichtigen Modelle von bekannten Herstellern wie HTC, Samsung, Sony oder Huawei kommen mit GSM-, UMTS sowie LTE-Hexa-Band-Abdeckung und sind so in nahezu allen 2G-Netzen weltweit verwendbar.

Nutzungsgewohnheiten

Die Erscheinungsformen von Mobiltelefonen sind so vielfältig wie die Menschen, die sie verwenden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich im ersten Schritt mit den eigenen Nutzungsgewohnheiten auseinanderzusetzen, um die breite Auswahl ein wenig einzuschränken.
Viele Verwender legen Wert darauf, stets das neueste Modell zu besitzen, der in Wirklichkeit benötigte Funktionsumfang ist zweitrangig. Hier dient das Smartphone zusätzlich als Accessoire, das es zu zeigen gilt. Andere wiederum planen vor einem Kauf sorgfältig voraus, bedenken den gewünschten Funktionsumfang sowie das Betriebssystem und eventuell sogar den favorisierten Hersteller. Eine weitere Nutzergruppe mag es vor allem möglichst günstig und nimmt dafür auch das ein oder andere Defizit in Kauf. Wer nur im Internet surfen möchte und hin und wieder mit Freunden und Verwandten per WhatsApp oder Social-Media-Apps in Verbindung treten möchte, muss nicht zum Top-Modell greifen. Hier reicht auch Einsteiger- bis Mittelklasse-Smartphone problemlos aus. Wer hingegen alle akutellen Mobile Games zocken möchte, muss deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Einsteiger-Modelle

Wer sich womöglich zum ersten Mal der Materie Smartphone nähert, ist selten gewillt, gleich mehrere hundert Euro in die erste Anschaffung zu investieren. Auch alle, die meist nur telefonieren und gelegentlich E-Mails bearbeiten oder sich maximal noch mit einem einfachen Spiel die Zeit vertreiben wollen, greifen zu diesen günstigen Geräten. Oft sind sie bereits ab 80 Euro erhältlich.
Dafür bieten diese Modelle einen eher reduzierten Funktionsumfang. Meist verfügen sie über eine einfache Kamera, rund 16 Gigabyte internen Speicher sowie einen microSD-Slot für dessen Erweiterung. In der Regel sind in diesen Produkten Quad-Core-Prozessoren verbaut, es findet sich mittlerweile aber auch der ein oder andere Achtkerner. Üblich sind Taktraten ab circa ein Gigahertz mit einem Arbeitsspeicher von rund zwei Gigabyte. Diese Leistung genügt für das Bearbeiten von Nachrichten sowie kleinere Spiele. Für gewöhnlich verfügen Modelle aus diesem Bereich über ein TFT-Display – eine Variante der LC-Anzeige. Dies bringt jedoch einen höheren Stromverbrauch als bei den höherklassigen Fabrikaten mit OLED-Bildschirm mit sich. Die Diagonale fällt mit rund fünf Zoll noch recht handlich aus. In Sachen Auflösung sind 720 x 1.280 Pixel (also HD) das absolute Minimum.

Mittelklasse-Modelle

Hier finden sich viele Produkte der früheren Spitzenklasse, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S8, zu mittlerweile wesentlich erschwinglicheren Preisen. Preislich bewegen sich diese Geräte in einem Bereich zwischen 175 bis rund 350 Euro. Hier findet der Kunde dementsprechend auch eine breite Palette an verschiedenen Größen. An dieser Stelle lohnt auch ein Blick auf die günstigeren Zweitmarken der großen Hersteller. Der Huawei-Ableger Honor bietet erheblich erschwinglichere Geräte als der Mutterkonzern. Oft auch noch mit ganz ähnlichem Funktionsumfang.

Gerade in diesem breit gefächerten Bereich kommt den Displays eine immer höhere Bedeutung zu, denn die verwendete Hard- beziehungsweise Software ermöglicht vielschichtige Anwendungen. Wichtig sind vor allen Dingen eine realistische Farbwiedergabe, Blickwinkelstabilität und eine Auflösung im Bereich von 1.080 x 1.920 Pixeln. Die meisten der hier angesiedelten Modelle bieten eine vollkommen ausreichende Prozessorleistung, um auch Filme und Spiele in einer anspruchsvolleren Grafik zu konsumieren. Auch die zeitgleiche Nutzung mehrerer Anwendungen ist möglich. Meist ist die Internetfähigkeit via WLAN /LTE gegen, auch GPS und eine Dual-Kamera sind oft verbaut. Gängig sind Octa-Core-Prozessoren mit einer Taktung zwischen 1,4 bis und Gigahertz samt einem Arbeitsspeicher von drei bis sechs Gigabyte. Eine solide Hardware ist aufgrund des erheblich größeren Funktionsumfangs als im Niedrigpreissektor ein Muss.

Top-Modelle

Verwendern, die bereit sind, eine größere Summe Geld auch im niedrigen vierstelligen Bereich in die Hand zu nehmen, bleiben keine Wünsche offen. Geräte der Oberklasse kommen gern mit hochwertigen QHD-Displays in einer Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixeln und verfügen über LTE mit Downloadraten bis zu 1.200 Mbit/s. Insgesamt vergrößern sich die Displays kontinuierlich. Einige Modelle erreichen Diagonalen von knapp sieben Zoll. Eine zeitlang gern verwendet wurde auch die Notch, eine Aussparung für die Frontkamera am oberen Displayrand. Andere Fabrikate belassen es bei einem Loch von nur wenigen Millimetern Durchmesser oder verzichten inzwischen gleich wieder komplett darauf. In diesem Fall wird die Kamera oben aus dem Gehäuse „herausgefahren“ oder direkt ins Display integriert Immer weniger Geräte bieten tatsächlich noch einen physischen Home Button. Immer öfter reicht das Display über die ganze Front.
Schnelle Prozessoren sollten hier eine Selbstverständlichkeit sein. Großzügig bemessene Arbeitsspeicher zwischen sechs und zwölf Gigabyte sichern eine reibungslose Bedienung. Auch die Features haben es oft in sich. Die Hersteller bestücken ihre Produkte gern mit Mehrfachkameras inklusive lichtempfindlicher Sensoren. Der Zugang zum Smartphone selbst ist längst nicht mehr nur über einen PIN, sondern zusätzlich per Fingerabdruckscanner oder gar Gesichtserkennung gesichert.

Diese sehr umfangreiche Ausstattung erweist sich im Alltag jedoch selten als wirklich notwendig. Doch Multimediafans und Gamer kommen damit sicher voll auf ihre Kosten, da die Leistung auch für die ganz komplexen Anwendungen genügt.

Sondermodelle

Einen Sonderfall bilden die DualSIM-Handys. Sie fassen zwei SIM-Karten zur gleichen Zeit. Beide sind im Idealfall ins Netz eingebucht und entsprechend erreichbar. Auch sollten beide Kartenschächte mit LTE-Support ausgestattet sein. Verfügt nur ein Schacht über diese Option, kann ein Umschaltend er Software Abhilfe schaffen. Ist auch das nicht möglich, steht dem Verwender je nach Bedarf ein lästiges Umstecken der Karten bevor. Eine Alternative hierzu stellen Produkte mit eSIM, also einer fest verbauten SIM-Karte dar.

Handy-Test 2019: Top-Smartphones im Vergleich

COMPUTER BILD hat auch 2019 wieder Dutzende Smartphones durch das Testlabor geschickt. Mit dem Erscheinen der 11er-iPhones wurden die vorderen Ränge neu vergeben. Apple hat endlich wieder einen Kandidaten auf dem Podium und teilt sich die Top 20 (von einer Ausnahme abgesehen) mit Samsung und Huawei. Die Reihenfolge der Smartphones richtet sich nach der Testnote; bei gleicher Note entscheidet der aktuell günstigere Preis. Die Reihenfolge ist also innerhalb gleicher Noten veränderbar. 1 1,6 gut Huawei 54999

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2 1,7 gut Samsung 64900

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3 1,7 gut Apple 1.07500

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4 1,8 gut Samsung 74900

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5 1,8 gut Apple 97900

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6 1,9 gut Huawei 47676

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7 1,9 gut Samsung 47900

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8 1,9 gut Samsung 52995

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9 1,9 gut Samsung 55588

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10 1,9 gut Samsung 62168

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  • Komplette Liste: Die besten Smartphones und Handys

Platz 1 für das Huawei P30 Pro

Huawei verteidigt mit dem Huawei P30 Pro die Spitzenposition – dafür sorgen die allgemeinen Qualitäten bei Display, Ausdauer und Tempo in Kombination mit der Aufwertung für den innovativen Monster-Zoom, den es in ähnlicher Form gerüchteweise auch in Samsungs Galaxy S11 geben soll. So ist der erste Platz in der COMPUTER BILD-Bestenliste immerhin ein kleiner Trost für den durch die Trump-Administration sanktionierten Hersteller, dessen neu erscheinende Handys ohne Google-Apps dastehen. Huaweis Android-Alternative HarmonyOS lässt noch auf sich warten und vorerst bleibt wohl Android die Basis für neue Huaweis wie Mate 30 Pro oder Huawei P40. Probleme, die das Huawei P30 nicht hat. Es schnitt im Test ebenfalls gut ab, lässt bei der Testnote zum Pro aber eine Lücke, die in etwa so groß ist wie die Lücke zur P30-Sparvariante Huawei P30 Lite.

Samsung auf Platz 2

Dem einstigen Seriensieger Samsung bleibt mit dem Galaxy S10 Plus der zweite Rang. Dafür ist kein Hersteller so stark unter den Top 10 vertreten – gleich sechs Smartphones entstammen der Koreanischen Galaxy-Familie. Darunter das handliche Galaxy S10, das schicke Galaxy Note 10 Plus mit dem kleinen Bruder Galaxy Note 10 und das Galaxy S10 5G, dessen 5G-Tempopotenzial man hierzulande leider kaum abrufen kann. Das Galaxy A50 und das Samsung Galaxy S10e spielen in der Spitzengruppe keine Rolle.

Apple iPhone 11 (Pro Max) im Test

Das iPhone 11 Pro Max erfüllt im Test die hohen Erwartungen. Es schneidet als bestes bisher getestetes Apple-Handy ab. Nur zwei Smartphones haben bisher eine bessere Testnote erhalten. Der Hauptgrund: Mit der 11er-iPhone-Generation hat Apple seine einstige Akkuschwäche dramatisch verbessert. Erstmals landet ein iPhone unter den Top 20 der Handys mit der besten Ausdauer! Knapp hinter dem 11 Pro Max liegt das iPhone 11 Pro in der Bestenliste. Wenn man weitere Nachkommastellen heranzieht, landet es auf dem 5. Platz. Das iPhone 11 landet hinter dem iPhone XS Max sowie dem iPhone XS und etwas vor seinem Vorgänger iPhone XR. In der folgenden Fotostrecke haben wir die Nachkommastellen herangezogen, um die Handys nur nach ihrer Note zu sortieren. Dort finden Sie auch jeweils den aktuell günstigsten Preis und den Link auf den ausführlichen Testbericht.

Fehlendes Topmodell: Huawei Mate 30 Pro

Ein heißer Kandidat für die vorderen Ränge war eigentlich auch das Huawei Mate 30 Pro. COMPUTER BILD hatte die Version für den deutschen Markt und ein Importgerät schon im Testlabor. Besonders überraschend waren die drastischen Unterschieden bei der Akkulaufzeit! Zwar kann man die fehlenden Google-Dienste über Umwege nachrüsten, aber aufgrund von Sicherheitsbedenken und Einschränkungen ist das nicht empfehlenswert. So konnten wir dem Mate 30 Pro keine adäquate Testnote ausstellen, die einerseits die Software-Defizite berücksichtigt und andererseits die tolle Hardware honoriert. Somit glänzen Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro in der Bestenliste vorläufig noch mit Abwesenheit.

Viel Handy fürs Geld?

Wenn Sie nicht einfach nur das beste Handy suchen, sondern eines, das am meisten fürs Geld bietet, sollten Sie sich die Smartphone-Preis-Leistungs-Tipps ansehen. Ein eher düsteres Kapitel für die aktuellen iPhones …

Smartphone-Test: Von Generalisten und Spezialisten

Im Test nimmt COMPUTER BILD Handys wortwörtlich auseinander. Das Labor misst Akku, Display, Empfangsleistung, Kamera & Co. Samsungs günstiges Galaxy M30s, Galaxy M20 sowie Motorolas Schnäppchen Moto E5 punkten mit überragender Ausdauer und belegen die Spitzenpositionen unter den Handys mit langer Akkulaufzeit. Das beste Handy-Display steckt in Samsungs Galaxy S10. 1 2,2 gut LG Electronics V30 29999

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1 2,2 gut ZTE 29999

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3 2,4 gut Nokia 24400

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4 2,4 gut Samsung 24900

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5 2,4 gut Samsung 29900

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6 2,5 befriedigend Huawei 19008

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7 2,5 befriedigend Honor Play 20499

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8 2,5 befriedigend Samsung 20990

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9 2,5 befriedigend Xiaomi 27800

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10 2,6 befriedigend Huawei 15900

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  • Komplette Liste: Die besten Smartphones bis 300 Euro

Kompakt oder XXL: Wie groß soll das Handy sein?

Lange unterteilte man die Smartphone-Größe nach der Bildschirmdiagonale. Diese Unterscheidung sagt jedoch nicht mehr genug aus, denn die Hersteller schrauben am Display-Gehäuse-Verhältnis, indem sie die Bildschirme auf 18:9 oder 19:9 verlängern. Sony stattet Sony Xperia 1, Xperia 10 und Xperia 10 Plus mit einem Display im 21:9-Format aus! So bleiben die Smartphones trotz großer Bildschirmdiagonale relativ schmal. Auch Motorola setzt mit seinen Modellen One Vision und One Action auf das längliche Format. Eine Übersicht besonders handlicher Handys im Test (bis 71 Millimeter Gehäusebreite) finden Sie in dem gesonderten Artikel. Wer das derzeit kleinste Handy der Welt sehen möchte, sollte unbedingt das L8Star BM70 in Augenschein nehmen. Es passt sogar in ein Portemonnaie. Das Palm Pepito ist dagegen ein nahezu vollwertiges Smartphone im Bonsai-Format und ein echter Sympathieträger.

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