Tattoo an der leiste

Tätowierungen

Wer noch kein Tattoo hat, aber in naher Zukunft schwanger werden möchte, sollte vorerst auf eine Tätowierung verzichten. Im Idealfall ist das Tattoo völlig verheilt, bevor der Schwangerschaftstest positiv wird.

Tätowieren während der Schwangerschaft?

Tätowieren ist schmerzhaft, sowohl am Tag selbst als auch in den Folgetagen während des Abheilens. Das kann bei einer Schwangeren noch schlimmer sein, da ihre Haut besonders empfindlich ist. Diese Schmerzen können Wehen und damit im schlimmsten Fall eine vorzeitige Geburt auslösen – vor allem dann, wenn vielleicht unbemerkt eine Gefahr für eine Frühgeburt bestand. Selbst, wenn eine Frau schon viel Erfahrung mit Tattoos hat, ist es möglich, dass es beim nächsten Mal besonders schmerzhaft wird. Deshalb lehnen es die meisten Tattoo-Studios ab, schwangere Frauen zu tätowieren.

Zusätzlich können sich frische Tattoos leicht entzünden und es kann zu einer allergischen Reaktion auf die Farbstoffe kommen. Eine so genannte Kontaktsensibilität droht nicht so häufig bei Schwarztönen, eher bei bunten Farben wie Grün, Gelb, vor allem aber bei Rot. Das ist besonders gefährlich, wenn die Schwangere vorher schon eine Nickelallergie hat. Bei Entzündungen und Allergien muss der Arzt oft Kortison oder Antibiotika verschreiben. Beides sollten schwangere Frauen nur in berechtigten Ausnahmefällen zu sich nehmen. Darüber hinaus vermutet man, dass eine Sensibilisierung, also Allergie, aufs Kind übertragen werden kann.

Es besteht die Gefahr, dass durch die Nadeln gefährliche Infektionen übertragen werden – gefürchtet sind vor allem HIV sowie Hepatitis B und C. Deshalb haben Tattoo-Studios strenge Vorschriften für ihre Hygiene. Wer sich unbedingt ein Tattoo stechen lassen will, sollte in ein Studio gehen, in dem der Tätowierer mit Handschuhen und Einmalnadeln arbeitet. Außerdem sollte das gesamte Werkzeug absolut sauber und sterilisiert sein. Es dürfen keine angebrochenen Tinten verwendet werden, sondern nur frische, original verschlossene, am besten in sterilen Einmalpackungen.

Der Körper kann die Tinte in geringen Massen aufnehmen und so auf das Kind übertragen. Das gilt auch während der Stillzeit für die Muttermilch. Tattoo-Farben dürfen zwar keine Giftstoffe enthalten, aber welche Reaktionen können sie bei einem Ungeborenen auslösen? Auch wenn die Mutter keine allergischen Reaktionen auf die Tinte entwickelt, ist es nicht auszuschliessen, dass das Baby darauf reagiert. Deshalb sollte eine Frau auch während der Stillzeit auf das Tätowieren verzichten. Gewarnt wird insbesondere vor Henna-Tattoos, einem beliebten Urlaubsmitbringsel. Um die Farbe für diese Körperbemalung intensiver erscheinen zu lassen, wird ihr oft PPD zugesetzt – eine Substanz mit hohem Allergiepotenzial, die bei uns für kosmetische Anwendungen auf der Haut nicht zugelassen ist.

Ältere Tattoos stellen übrigens für das ungeborene Kind keine Gefahr mehr dar. Man kann davon ausgehen, dass sich Schwermetalle und andere möglicherweise giftige Substanzen aus den Tinten nicht mehr im Blutkreislauf befinden.

Noch ein – nicht unwesentlicher – Aspekt: Während der Schwangerschaft verändern sich auch die Körperformen, Bauchdecke und Brüste können Dehnungsstreifen bekommen, Gesäß, Oberschenkel, aber auch die Unterschenkel und Knöchel ändern ihre Form. Es dauert nach der Geburt und selbst nach dem Abstillen oft noch einige Monate, bis alles wieder so ist wie vorher. Also die Tattoos besser nicht in diese Körperregionen stechen lassen, solange der Körper noch nicht wieder rückgebildet ist und am besten nur Areale mit einem Schriftzug oder Bild verzieren, die bei einer Schwangerschaft nicht gedehnt werden.

Tattoo-Entfernung in der Schwangerschaft?

Eine heikle Situation besteht, wenn Sie kurz vor der Schwangerschaft mit einer Entfernungsprozedur begonnen haben. Bei der Laserentfernung werden die Tinten-Partikel durch den energiereichen Lichtstrahl aufgebrochen. Diese werden nach und nach vom Körper aufgenommen und beseitigt. Das bedeutet, dass in dieser Zeit der Körper durch Substanzen belastet ist, die möglicherweise giftig sind. Hier gilt das gleiche wie für das Tätowieren selbst: Das ungeborene Baby sollte einem solchen möglichen Risiko nicht ausgesetzt werden. Deshalb sollten während der Schwangerschaft keine Tattoos entfernt werden. Übrigens: Die Töne Schwarz, Braun und Blau lassen sich noch am besten mit dem Laser entfernen.

Häufige Fragen zum Thema

Darf man sich in der Schwangerschaft ein Tattoo stechen lassen?

Tätowierungen (Tattoos) an Schwangeren oder stillenden Frauen lehnen seriöse Studios grundsätzlich ab. Ärzte raten ja sowieso meist davon ab. Das gleiche gilt für die Entfernung von Tätowierungen.

Der Körper reagiert möglicherweise ganz anders als vorher, so dass das Schmerzempfinden viel stärker…

vollständige Antwort lesen Wieso wollen viele Ärzte keine PDA legen, wenn eine Frau ein Steissbeintattoo hat?

Bei der Periduralanästhesie (PDA) legen Narkoseärzte einen Katheter im unteren Teil des Rückens, in der Nähe der Lendenwirbel. Wenn sie dabei durch eine Tätowierung (sog. „Arschgeweih“) mit der Punktionsnadel durchstechen müssen, befürchten viele Ärzte, dass sich Farbpartikel lösen und in die Nähe…

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Newsticker

Tattoo-Tinte – Gift unter der Haut: Schätzungsweise 25% der Bevölkerung unter 30 hat ein Tattoo. Die Stiftung Warentest hat jetzt zehn Tätowierfarben untersucht und dabei in sechs Proben zwar keine verbotene, aber gefährliche Stoffe gefunden. Sie können Allergien auslösen (Konservierungsstoffe, Nickel). Die ebenfalls nachgewiesenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind sogar krebserregend. Menschen mit Kreislauferkrankungen, Neurodermitis oder einem geschwächten Immunsystem sollten sich darum keinesfalls tätowieren lassen, rät die Stiftung. Auch Bluter, Schwangere oder stillende Frauen sollten auf neue Tätowierungen besser verzichten.

Letzte Aktualisierung : 26-09-16, BH

Tätowieren während der Schwangerschaft: Schädlich fürs Baby?

Ist es schädlich für mein Baby, wenn ich mich während der Schwangerschaft tätowieren lasse? Für die eine oder andere Tattoo-Liebhaberin ist diese Frage möglicherweise schon mal aufgekommen. Jedoch gibt es dafür leider keine eindeutige Antwort.

Infektionsrisiken

Egal ob schwanger oder nicht, sich tätowieren zu lassen ist nicht ganz ungefährlich. Tattoos sind immer mit Infektionsrisiken verbunden. Mögliche Infektionen lassen sich jedoch während einer Schwangerschaft um einiges schlechter bekämpfen. Die Qualität und Hygiene deines Tattoo Studios haben hohe Auswirkungen auf das Infektionsrisiko, jedoch trägst du selbst auch eine große Verantwortung – und zwar dein frisch gestochenes Tattoo richtig zu pflegen. Eine vernachlässigte oder schlechte Pflege nach dem Stechen kann zu Hautentzündungen führen, welche mit Antibiotika behandelt werden müssen. Und wie jede werdende Mami weiß, Antibiotika sind während der Schwangerschaft absolut tabu!

Chemie im Blutkreislauf

Leider ist bisher noch nicht ganz klar, wie sich die Tätowierfarbe auf ein ungeborenes Baby auswirkt. Bei sauberer Arbeit sollte die Farbe prinzipiell unter der Hautoberfläche bleiben und nicht in die Blutbahn geraten. Gesundheitsschädliche Farbstoffe sind verboten und gesetzlich geregelt, jedoch kommt es leider trotzdem vor, dass schädliche Stoffe in Tätowierfarben gefunden werden. Grundsätzlich sollte jeder gewissenhafte Tätowierer nur Farben mit Prüfzertifikat verwenden, doch die tatsächliche Auswirkung ist auch bei geprüften Tätowierfarben unbekannt.

Wassereinlagerungen

Viele schwangere Frauen sind davon betroffen: Wassereinlagerungen zwischen der Haut. Beim Thema tätowieren spielt das eine größere Rolle als viele vielleicht denken. Denn nach Abschwellen der Einlagerungen kann sich die Haut wieder zusammenziehen und somit das gestochene Motiv ebenso, was zu unschönen Überraschungen führen kann.

Zusätzlich ist Tätowieren bekanntlich nicht gerade schmerzfrei. Eine Studie hat herausgefunden, dass sich empfundene Schmerzen von der Mutter sehr wohl auf das Ungeborene auswirkt und als Stress wahrgenommen wird.

Wir sagen: prinzipiell soll jeder selbst entscheiden was für sich und sein Baby richtig ist, jedoch sprechen fast alle Punkte gegen Tätowieren während der Schwangerschaft. Gedulde dich etwas und warte bis zur Geburt, bevor du deinen Körper wieder bunter machen lässt!

Tattoo und Schwangerschaft – was verändert sich?

Körperschmuck, Erinnerung, Selbstausdruck, eine Tätowierung ist so vieles. Und hat für ihren Träger bzw. ihre Trägerin immer eine ganz bestimmte Bedeutung. Während Männer sich nur ziemlich selten Gedanken um ihre Tattoos machen müssen, sieht das bei den Frauen schon ganz anders aus. Denn spätestens, wenn eine Schwangerschaft eintritt, fragt sich wohl jede Frau einmal:

Was verändert sich?

Diese Frage ist bewusst so gestellt. Denn nicht nur das Tattoo an sich kann sich verändern. Auch die Frau, die es trägt. Schließlich ist eine Schwangerschaft mehr, als einfach nur ein Kind austragen. Es ist eine tiefgreifende Veränderung im Leben der Frau.

Wie verändert sich die Tätowierung?

Im besten Falle: gar nicht. Doch ob und wie sich ein Tattoo verändert, hängt von mehreren Faktoren ab.

  • Von der Körperstelle
  • Vom Bindegewebe
  • Von der Art der körperlichen Veränderung

Der wohl ausschlaggebendste Punkt bei der Tattoo-Veränderung während einer Schwangerschaft ist die tätowierte Körperstelle.

Während die Körperkunst an den Schultern, den Armen, den Händen oder auch am oberen Rücken die Schwangerschaft meist unbeschadet übersteht, sieht das an andere Körperstellen schon ganz anders aus.

Tätowierungen an den Hüften, am Bauch und auch an der Brust können während einer Schwangerschaft teilweise recht stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Hier hängt es vor allem davon ab, wie stark das Bindegewebe an den betreffenden Stellen ist.

Und natürlich spielt auch die Art der körperlichen Veränderungen eine Rolle. Ist es eine starke Gewichtszunahme während der Schwangerschaft? Oder Wassereinlagerungen? Oder sind es gar die gefürchteten Schwangerschaftsstreifen?

Warum die Art der Veränderung so wichtig ist

Jede körperliche Veränderung während der Schwangerschaft verändert das Tattoo auf ihre ganz eigene Art und Weise.

Die Haut

Hautveränderungen beispielsweise können dazu führen, dass die Haut trocken wird und juckt. Wird dann auch noch gekratzt, kann dies zu Narbenbildungen auf dem Tattoo führen.

Das Gewicht

Nimmt die Frau während der Schwangerschaft stark zu, weitet sich das Tattoo. Und dann? Kommt es ganz darauf an. Nicht jede Frau schafft es nach der Schwangerschaft wieder zurück zu ihrem alten Gewicht. Das hat keineswegs etwas mit Sportmuffel oder Sportjunkie zu tun. Es ist schlichtweg Veranlagung, wie der Körper auf Schwangerschaftsveränderungen reagiert. Und mit dem Körpergewicht verändert sich nunmal auch das Tattoo.

Und selbst wenn das Körpergewicht wieder zum vorherigen Stand zurückfindet, wie es zum Beispiel bei Ödemen, also Wassereinlagerungen, der Fall ist, gibt es auch dann keine Garantie dafür, dass die Tätowierung wieder so aussieht wie vor der Schwangerschaft.

Zwar reduziert sich das Gewicht und somit auch der Körperumfang, doch nicht immer macht die Haut das mit. Es kann sein, dass sie nach der Gewichtsabnahme schlaffer ist als vorher. Oder sich nicht in dem gewünschten Umfang zurückbildet. So kann es möglich sein, dass die Tätowierung nach der Schwangerschaft völlig anders aussieht, als zuvor.

Die Schwangerschaftsstreifen

Aus Tattoosicht gesprochen sind die schlimmste körperliche Veränderung wohl die Schwangerschaftsstreifen. Dabei handelt es sich um Risse im Bindegewebe, die als Narben bestehen bleiben. Am anfälligsten für Schwangerschaftsstreifen sind der Bauch, die Oberschenkel, der Po und auch die Brüste.

Schwangerschaftsstreifen sind bleibend, das heißt, sie verschwinden nicht mehr. Einmal entstanden, bleiben sie ein Leben lang. Auch im Tattoo.

Ein durch Bindegewebsrisse zerstörtes Tattoo wird auch nach der Schwangerschaft nie wieder so aussehen wie zuvor. Doch es kann zumindest teilweise repariert werden. Durch einen erfahrenen Tätowierer oder auch durch ein Cover-Up. Aber wirklich so aussehen wie vor der Schwangerschaft, wird es dennoch nicht mehr.

Veränderungen in der Person

Nicht nur körperliche Veränderungen können sich während der Schwangerschaft vollziehen. Auch die Frau selbst kann sich verändern. Oftmals wird das gesamte Leben in diesen spannenden neun Monaten überdacht. Die Zukunft wird neu geplant.

Da kann es vorkommen, dass die alte Tätowierung nicht mehr in das neue Leben passt. Oder einfach nicht mehr gefällt.

Auch das zählt mit zu den Veränderungen während der Schwangerschaft im Bezug auf Tattoos.

Besonderheit: Tätowierung auf dem Rücken

Bei Tattoos auf dem Rücken sollte man eines wissen:

Es gibt Anästhesisten, die eine PDA bei am Rücken tätowierten Frauen ablehnen. Zumindest dann, wenn sich die Körperkunst an der Stelle befindet, wo die PDA gesetzt werden soll.

Bei Periduralanästhesie, kurz PDA, handelt es einfach ausgedrückt um die Betäubung der unteren Körperregion. Sie wird verwendet, um Frauen die Geburtsschmerzen zu nehmen.

Der Grund für die Weigerung mancher Anästhesisten, eine PDA bei rückentätowierten Frauen zu setzen sind die in die Haut eingebrachten Farbpartikel. Es wird befürchtet, dass durch die bei der PDA verwendete Hohlraumnadel Farbpigmente des Tattoos in das Rückenmark bzw. den Hohlraum der Wirbelsäule eingebracht werden könnten. Mit unabsehbaren Folgen.

Absolutes No Go: Tattooentfernung in der Schwangerschaft

Doch ganz egal, wie sehr sich das geliebte Tattoo während der Schwangerschaft auch verändert, von einem sollte definitiv abgesehen werden: die Tätowierung während der Schwangerschaft entfernen zu lassen.

Während der Tattooentfernung werden die Farbpigmente mit einem Laserstrahl beschossen, zerkleinert und anschließend von den körpereigenen Abwehrzellen abgetragen. Bei dieser Prozedur können giftige Stoffe entstehen. Und sich gesundheitsschädigend auf das Kind auswirken.

Bauchtätowierungen sind seit langer Zeit sehr beliebt. Der Bauch bietet eine große Fläche zum Tätowieren an und viele Personen zögern nicht, nutzen diese Fläche und lassen sich ein großes schmückendes Kunstwerk darauf verewigen. Werfe einen Blick in unsere Bildergalerie und vielleicht entdeckst du eine Inspiration, die deinen Bauch verzieren kann.

Schon bei vielen alten Kulturen wurden Bauchtattoos als Stammesidentifizierung benutzt und auf diese Weise konnte man unmittelbar unterscheiden, welchem Stamm man angehörte und infolgedessen konnte man sofort entscheiden, ob die Person eine Bedrohung darstellte oder zu den Freunden zählte. Im Laufe der Zeit und der Entwicklung der Tätowierungen haben Personen begonnen andere Teile des Körpers zu tätowieren für diese Identifizierungsabsicht, immerhin wurde die Popularität der Bauchtattoos erhalten.

Aktuell sind die Bauchtätowierungen sehr populär, wahrscheinlich weil man diesen Bereich sehr kreativ nutzen kann. Es hilft auch die Tatsache, dass diese Art von Tattoos von beiden Geschlechtern gleichermaßen gebraucht werden können, obwohl sie doch etwas beliebter bei den Frauen sind.

Wie schon gesagt wurde, bietet der Bauch eine perfekte Fläche wie eine Leinwand an, womit man die Qual der Wahl hat, was tätowiert werden soll, da man einfach so vielfältig wählen kann. Bei Männern sind allgemein eher Entwürfe von Drachen, Wölfen und Schlangen beliebt, und bei den Frauen sind weitverbreitete Motive die Symbole der Tierkreiszeichen, Blumen, Sterne und Schmetterlinge.

Natürlich sind das nur Beispiele und es kann fast jeder Entwurf und Stil benutzt werden, wenn es darum geht sich sein Tattoo am Bauch zu verwirklichen. Dieser bietet einfach eine großzügige Menge an Optionen und Größen an, um ein Kunstwerk zu erschaffen.

Du musst wissen, dass der Bauch eine ziemlich empfindliche Stelle ist und es ist sehr gut möglich, dass sie mehr weh tut als andere Stellen des Körpers, aber dies ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Um den Nachteil zu minimieren, gehe immer zu einem professionellem Tätowierer, der außerdem die Hygienebedingungen einhält, um häßliche Ergebnise und Entzündungen vorzubeugen. Ein Tattoo ist für ein Leben bestimmt, also wähle weise.

In diesem ersten Bild sehen wir eine junge Frau mit einem flachen Bauch auf dem ein Satz in schwarz und kursiv tätowiert ist, der so viel bedeutet wie:“Und Meilen zu gehen , bevor ich schlafe.“ Wenn du jemand bist, der das Leben genießt, kann das ein guter Entwurf sein.

Es ist kein Zufall, dass beide Bilder in diesem Artikel, gestochene Sätze beinhalten. Ein großer Teil der Tätowierungen auf diesem Teil des Körpers bestehen aus Buchstaben und Sätze wie diese, da viele Leute mit ihnen ihre Lebensphilosophie ausdrücken. In diesem Beispiel ist der Satz wieder auf Englisch.

Hier auf dem ersten Bild der Gallerie sehen wir ein Mädchen mit einer sehr schönen Tätowierung von einem Schmetterling mit kleinen Sternen umgeben. Leider können nicht alle die benutzten Farben gut erkannt werden, da ein grosser Teil des Bildes in Blau gehalten ist.

Résumé

Welche Motive sind die gebräuchlichsten und beliebtesten in diesem Teil des Körpers? Weil das Tattoos sind die eher von Frauen getragen werden, sind die Motive auch dementsprechend weiblicher. Vögel, Schmetterlinge, Blumen, Anker, Symbole, Herzen und andere romantische Entwürfe sind üblich.
Welche Farben werden benutzt? Alle existierenden Farben. Tattoos auf dem Bauch können alles mögliche an Entwürfen und demnach auch an Farben beinhalten.
Mehr Männer oder mehr Frauen? Wie ihr in der Galerie sehen könnt ist die Mehrheit der Menschen die sich eine Tätowierung am Bauch stechen lassen weiblicher Natur. Das will nicht heißen das es keine Männer mit Bauchtattoos gibt, aber die meisten sind Frauen.
Welche Größe? Dieser Körperteil erlaubt keine allzu großen Tattoos, sowie der Rücken oder der Busen, demnach fallen Bauchtätowierungen eher mittel bis klein aus.
Sind sie schwierig? Dieser Stelle des Körpers tut nicht so doll weh, wenn sie mit Tinte bestochen wird. Das hilft auch der Schwierigkeit. Bauchtattoos sind meistens mit wenig Schwierigkeit und ein paar Schmerzen verbunden.

Was denkt ein Mädchen über diese Designs?

Andere von uns sehr gewählte Zone, weil wir wählen können, wann es zu zeigen, weil er in unserem täglichen Leben nicht sichtbar ist und weil wir persönliche und sentimentale Entwürfe irgendeiner Größe wählen können. Das ist eine der besten Optionen, wenn dir die großen und auffälligen Tätowierungen gefallen.

Tattoo am Bauch: Das solltest du beachten!

Es gibt kaum eine Stelle am Körper, die man nicht mit Tattoos schmücken kann. Während gerade Motive am Handgelenk oder am Knöchel angesagt sind, so ist der Bauch ein eher zeitloser Körperteil. Dennoch gibt es hier besonders viel zu beachten und der Schritt zum Tätowierer sollte sehr gut überlegt sein.

Tattoo am Bauch: Weshalb es so beliebt ist

Der Bauch ist eine Körperstelle, die nicht für jeden sichtbar ist. Du kannst selbst entscheiden, ob dein Tattoo eher privat gehalten wird oder ob du es im Sommer durch Bikini oder Crop Top zur Schau stellst. Die Möglichkeiten sind hier durch die große Fläche an Haut fast grenzenlos: breite und umfangreiche Motive sind ebenso wie kleinere und zierliche Motive denkbar. Während Männer sich meist für ausdrucksstarke und kräftige Tattoos am Bauch entscheiden, bevorzugen die meisten Frauen eher modische und verspielte Motive.

Vorteil: Mit einem Tattoo am Bauch lassen sich super Narben, z. B. vom Kaiserschnitt oder einer Blinddarm-Operation, verstecken.

Variationen des Bauch-Tattoos

Dein Tattoo kannst du natürlich an die Stelle deiner Wahl setzen lassen. Es gibt jedoch Teile des Bauchs, die besonders beliebt sind:

  • Tattoo auf den Rippen
  • Underboob-Tattoo
  • Motiv von der Hüfte zur Taille (z. B. Blumenranken)
  • Tattoos rund um den Bauchnabel (z. B. Sonne)
  • Symmetrische Motive um den Bauchnabel (z. B. zwei Schwalben)
  • Ein sexy Tattoo, das teilweise im Slip verschwindet

Achtung: Was ist, wenn ich zunehme?

Wahrscheinlich bist du gerade noch in einem recht jungen Alter und dein Bauch ist vielleicht sogar schön flach und trainiert. Was passiert jedoch, wenn du irgendwann viel zu- oder abnimmst?

Vor allem bei einer Schwangerschaft wächst die Haut an deinem Bauch so schnell, dass sie einreißen kann. Dehnungsstreifen können die Folge sein und dein Tattoo völlig verformen. Es gibt viele Frauen, die sich ihr Motiv danach weglasern lassen, weil es einfach nicht mehr schön aussieht. Wenn du also den Wunsch hast, in den nächsten Jahren ein Baby zu bekommen, solltest du dir dein Tattoo vielleicht lieber an einer anderen Stelle stechen lassen.

Eine Schwangerschaft kann dein Tattoo-Motiv optisch sehr verändern.

Doch auch wenn du keine Kinder möchtest, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich dein Gewicht im Laufe deines Lebens verändern wird. Wenn du viel Gewicht verlierst, könnte deine Haut am Bauch erschlaffen; wenn du zunimmst, spannt sie und kann das Motiv ebenfalls verformen. Solltest du auch in Zukunft immer auf deine Fitness achten und tatsächlich in der Lage sein, deine super Figur zu halten, so wird sich dennoch die Straffheit deiner Haut ändern. Stichwort: Bindegewebe. Sei dir also ganz sicher, dass du kein Problem damit hast, als alte Frau mit einem unkenntlich gewordenen Tattoo auf dem Bauch ins Schwimmbad zu gehen.

Tipp: Wenn du dich für einen Schriftzug auf deinem Bauch entscheidest, sollte die Schrift nicht zu klein und filigran sein, sonst ist sie nach ein paar Jahren durch das Wachstum der Haut vielleicht nicht mehr sichtbar.

Wie groß sind die Schmerzen beim Bauch-Tattoo?

Der Bauch wird von vielen als ziemlich schmerzhafte Tattoo-Region empfunden, da sich hier viele Nerven befinden. Du kannst dein eigenes Schmerzempfinden ungefähr daran abschätzen, wie kitzlig du an den unterschiedlichen Stellen am Bauch bist: Je kitzliger du bist, umso empfindlicher ist auch deine Haut dort. Besonders schmerzhaft soll es an den Rippen sein, da die meisten Menschen dort wenig Unterhautfettgewebe haben. Manche behaupten sogar, dass dies die schmerzhafteste Stelle für Tattoos am ganzen Körper sei. Je weiter es von den Rippen und der Taille weggeht, desto mehr sollen die Schmerzen abnehmen.

Nach dem Stechen kann es bei jeder kleinen Bewegung am Bauch ziehen, was auch nicht zu unterschätzen ist.

So wird das Tattoo am Bauch gestochen

Wenn du schon ein Tattoo hast, kennst du das natürlich: Stillliegen ist das A und O. Die Schwierigkeit beim Tattoo am Bauch ist, dass du die ganze Zeit besonders flach atmen musst, damit der Bauch beim Stechen so wenig wie möglich wackelt. Und je nachdem, wie groß das Motiv ist, kann es schon ein paar Stunden dauern, in denen du so verharren musst. Achte darauf, dass du vorher genügend isst und trinkst; jedoch nicht zu viel, da das Herumgedrücke des Tätowierers auf deinem Bauch vielleicht unangenehm werden kann.

13 Tattoo-Fehler, die du vermeiden solltest

BILDERSTRECKE STARTEN (14 BILDER)

Ein Tattoo am Bauch sollte auf keinen Fall eine spontane Entscheidung sein. Wenn du gründlich darüber nachgedacht hast, dann lass dich zu erst von deinem Tätowierer beraten, ob die von dir gewählte Stelle für das Motiv geeignet ist oder es sich dort im Laufe der Zeit sehr verändern könnte. Vielleicht ist dann ein Tattoo am Rücken die bessere Wahl für dich: Hier bleibt die Haut viel straffer, als am Bauch.

Zwei Tätowiererinnen erklären, wo Tattoos am meisten wehtun

Zwei Dinge sind bei Tattoos immer zu beachten: Die Tinte unter deiner Haut hält normalerweise dein komplettes Leben (Ausnahme: schlecht gestochene Stick’n’Poke-Tattoos). Und es kann einfach verdammt wehtun.

Klar, Millionen Menschen auf der Welt sind voll mit Tattoos. Da kann man denken, dass es so schlimm schon nicht sein kann. Trotzdem: Auf einem Quadratzentimeter deiner Haut befinden sich im Schnitt rund 170 Nervenenden. Und eine Tattoo-Nadel sticht pro Minute zwischen 50 und 3.000 Mal unter deine Haut. Das heißt: Ein Besuch im Tattoostudio wird nie so entspannt sein wie ein Sonntag im Spa-Bereich.

Aber wo genau tut es denn nun am meisten weh und wo am wenigsten? Um das herauszufinden, habe ich mich mit zwei Tätowiererinnen unterhalten. Wir sind gemeinsam den Körper auf einer Schmerzskala von Kopf bis Bein durchgegangen.

Kopf und Hals

Foto: bereitgestellt von Keely Rutherford

Für mich ist eigentlich klar, dass dieser Bereich super schmerzhaft sein muss – zumindest wenn ich daran zurückdenke, wie doll es zwiebelte, als ich früher überall mit dem Kopf gegen gelaufen bin. Die 23-jährige Tätowiererin Poppy Segger, bekannt aus der TV-Serie A Tattoo to Change Your Life , meint: „Auf meinem Hals und auf meinem Hinterkopf hat es richtig wehgetan, ein unangenehm stechender Schmerz.“ Der Rest des Kopfes sei aber klargegangen: „Meine Tattoos da oben sind aber auch klein und im Gesicht.“

Auch bei VICE: Diesen Tätowierern sind Schmerzen wichtiger als das Tattoo

Keely Rutherford findet den Schädel selbst am schmerzhaftesten. „Ich habe selbst zwar erst wenige Tattoos in dem Bereich gestochen. Aber bei meinen Freunden mit Kopftätowierungen scheint es oben mehr wehgetan zu haben als an den Seiten“, erzählt die 35-jährige Tätowiererin aus London.

Und der Hals? Da sind sich die beiden halbwegs einig. Rutherford fand das Schmerzlevel „ziemlich schlimm“, Segger sogar „unerträglich grauenhaft“.

Oberkörper

Foto: bereitgestellt von Keely Rutherford

Bist du sehr schmerzempfindlich? Dann solltest nochmal hart darüber nachdenken, ob du wirklich das Herr der Ringe-Schloss über deine gesamte Brust tätowiert haben willst. Segger und Rutherford halten nämlich beide diese Stelle für besonders unangenehm. „Bei mir war’s richtig schlimm. Auf dem Brustbein tätowiert zu werden, fühlt sich an, als würde man lebend aufgeschnitten werden“, erzählt Rutherford. Klingt … angenehm.

Segger sieht es ähnlich: „Mein Torso ist fast komplett zutätowiert. Ich kann sagen: Der Bauch, der Rücken und die Brust – das tut alles super weh. Im Bauchnabel ist es kaum auszuhalten.“ Außerdem unterschieden sich die Schmerzen bei Männern und Frauen. Segger sagt: „Der Brustbereich ist bei Frauen empfindlicher. Ich hatte oft die Erfahrung, dass Männer Tattoos auf dem Oberkörper besser aushalten.“

Arme

Foto: bereitgestellt von Poppy Segger

Das hier ist der Körperbereich für Tattoo-Neulinge: „Abgesehen von der Bizeps-Innenseite und dem Ellbogen geht der Arm voll klar“, sagt Rutherford. Wo es allerdings richtig schmerzt, sind die Achselhöhlen. „Schon in Achselnähe fängt es an zu zwiebeln“, erzählt Segger. Rutherford sagt: „Ich fand die Achselhöhle an sich OK, aber unmittelbar um die Achsel herum war es richtig unangenehm!“

„Die Handgelenke? Definitiv die schmerzhafteste Stelle!“ – Tätowiererin Poppy Segger

Der Horror waren für Segger aber die Handgelenke. „Definitiv die schmerzhafteste Stelle – obwohl auch der Rest meiner Arme zutätowiert ist“, sagt sie. „Ich hatte echt das Gefühl, als ob jemand meine Hände abschneidet. Richtig übel!“

Unterkörper

Foto: bereitgestellt von Poppy Segger

Männer sind vielleicht im Brustbereich nicht so schmerzempfindlich wie Frauen, dafür haben sie laut Segger an den Beinen weniger Glück: „Die meisten Frauen haben bei Tätowierungen auf den Schienbeinen nicht so viele Probleme, weil die Beinform anders ist.“

Es gibt aber eine Stelle, bei der alle gleich viel leiden: „Arschbacken täuschen“, warnt Segger. „Viele Leute gehen davon aus, dass der Fettanteil Schmerzen mindert. Aber die Haut am Hintern ist super empfindlich – gerade in dem Bereich, in dem Backen und Oberschenkel zusammenkommen.“

Rutherford drückt es folgendermaßen aus, als ich sie nach der schmerzhaftesten Stelle frage: „Der Hintern! Scheiße, man kann nicht anders, als ihn die ganze Zeit anzuspannen!“

„Der Hintern! Scheiße, man kann nicht anders, als ihn die ganze Zeit anzuspannen!“ – Tätowiererin Keely Rutherford

Das Fazit

Unterm Strich zwickt so ungefähr jede Körperstelle beim Tätowieren – auch, weil die Schmerzintensität immer von Haut- und Körpertyp abhängt. „Jeder Mensch empfindet Schmerzen anders“, erklärt Segger. „Manchmal spielen da sogar Faktoren wie das Alter und das Geschlecht mit rein.“

Aber egal wie jung oder alt, schlaff- oder dickhäutig du auch bist, eine Sache ist klar: Dir einen leuchtend roten Koi-Karpfen mit einer Nadel ins Sitzfleisch jagen zu lassen, wird immer höllisch wehtun.

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Tattoo am Bauch bei Schwangerschaft?

Hallo Anja
Also ich bin gerade in dieser Situation ;o)
Vor etwas mehr als 2 Jahren hab ich mir in der rechten Leistengegend ein Trible mit einem Skorpion stechen lassen. Nun bin ich in der 27. SSW und bis jetzt sieht das Tattoo noch wunderbar auch. Da der Bauch jetzt aber erst richtig an Volumen zunehmen wird, kann ich mir gut vorstellen, dass mein „Skorpiönli“ langsam zu einem Skorpion mutiert ;o).
Ich versuch einfach, meine Haut mit regelmässigem einölen (Morgens und Abends) geschmeidig zu halten. Wenn’s anschliessend ver…. aussehen sollte, habe ich eben Pech gehabt. Aber ich bleibe ganz einfach optimistisch, denn bis jetzt ist es heil geblieben.
Wenn Du aber vorhast, in absehbarer Zeit Schwanger zu werden (bei einigen klappt das Wunschgemäss – wie bei mir) würde ich bis nach der SS warten. Wenn eine SS zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch kein Thema sein sollte, dann erfüll Dir diesen Wunsch.
Und sind wir doch mal ehrlich. Der Körper sieht nach einer Schwangerschaft nie mehr so aus, wie vorher aber wir können viel dafür tun, dass er wieder annähernd so wird.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.
Es Grüessli
Mo

Tattoos & Schwangerschaft

Schwangerschaft, eine aufregende Zeit im Leben einer Frau, die den Körper verändert. Und mit ihm die Tattoos.

Jede tätowierte Schwangere macht sich da natürlich auch Gedanken um ihre Tattoos. Wie werden sie sich verändern? Und wie pflegt man Tattoos während der Schwangerschaft?

Verändert eine Schwangerschaft das Tattoo?

Während einer Schwangerschaft laufen zahlreiche Veränderungen im Körper einer Frau ab. Auch die Haut verändert sich. Und mit ihr vielleicht sogar vorhandene Tätowierungen.

Ob und wie stark sich das Tattoo verändern wird, kann niemand genau vorhersagen. Von zu vielen Faktoren hängt dies ab. So zum Beispiel von

  • Körperstelle
  • Stärke der körperlichen Veränderung
  • erbliche Vorbelastung
  • und vielem mehr

Zum einen ist die Körperstelle mit entscheidend für die Veränderung der Tätowierung. Ein Tattoo am Bauch wird sich in der Schwangerschaft weitaus mehr verändern, als zum Beispiel ein Tattoo auf der Schulter. Einfach aus dem Grund, da sich der Bauch mehr verändert, als die Schulterpartie.

Um beim Beispiel Bauch zu bleiben: wächst der Babybauch sehr schnell, wird die Haut dort um einiges mehr beansprucht, als bei einem langsam wachsenden Bauch. Somit ist auch die Stärke der körperlichen Veränderung maßgeblich für die Tattooveränderung.

Und auch die Erbanlagen spielen eine Rolle. Manch eine Frau bekommt keinen einzigen Schwangerschaftsstreifen. Eine andere hingegen ist wiederum sehr anfällig dafür. Auch das wirkt sich auf die Tätowierung aus.

Ein weiterer Punkt zum Thema Tattooveränderung während der Schwangerschaft ist die Pflege.

Die Tätowierung währen der Schwangerschaft richtig pflegen

So wichtig wie die richtige Pflege eines frischen Tattoos nach dem Stechen, ist auch die Pflege der Haut während einer Schwangerschaft.

Juckende und trockene Haut

Während einer Schwangerschaft wird die Haut oft trocken und fängt an zu jucken. Hier heißt es: auf keinen Fall kratzen.

Besser ist es, zu Cremes oder Körperölen zu greifen. Auch beim Duschen kann man der Haut schon helfen, indem man rückfettende Duschöle oder Duschpflege mit Sheabutter verwendet. Auf Badeschaum sollte verzichtet werden. Dieser trocknet die Haut noch mehr aus. Stattdessen: Badeöle.

Als Notfallhilfe für juckende Haut wird auch Aloe Vera-Gel gerne verwendet.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Die Haut, vor allem an Bauch und Brust wird während einer Schwangerschaft stark beansprucht und verändert sich. Mit diesen einfachen Hilfen kannst Du Veränderungen der Haut und des Tattoos zwar nicht komplett vermeiden, doch kannst Du ihnen damit vorbeugen und sie abmindern.

Bauch

Bürstenmassagen – die Massage der Haut mit einer sanften Bürste stärkt das Bindegewebe und fördert die Durchblutung.

Massagehandschuh – auch die tägliche kreisförmige Massage des Bauches mit einem Massagehandschuh kann helfen.

Cremen – zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen und zur Pflege der schwangerschaftsbeanspruchten Haut gibt es diverse Cremes. Diese 2x täglich zu verwenden kann Hautveränderungen vorbeugen. Auch Körperöle können verwendet werden.

Zupfmassage – anders als der Name vermuten lässt, wird bei der Zupfmassage weniger gezupft, als die Haut kurz sanft gerollt. Einfach mit dem Daumen und dem Zeigefinger ein Stückchen Haut festhalten, kurz sanft zwischen den Fingern rollen und im Anschluss daran sanft ausstreichen. Diese Massage fördert nicht nur die Durchblutung, sondern kann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Dekolleté

Wechselduschen – kalt-warme Wechselduschen regen den Stoffwechsel und die Durchblutung an und sorgen für eine straffe Haut im Brustbereich.

Bürstenmassage – die Massage mit einer weichen Bürste kann auch im Bereich der Brust angewandt werden und sich positiv auf die Haut auswirken.

Cremes und Öle – spezielle Cremes und Körperöle helfen, die Haut der Brust auch während einer Schwangerschaft straff zu halten und ausreichend zu pflegen.

BH – speziell für die Schwangerschaft entworfene Umstands-BHs geben der Brust den nötigen Halt und stützen das Bindegewebe.

Eine Schwangerschaft verändert den Körper

Dass sich der Körper durch eine Schwangerschaft verändert, steht fest. Als Frau solltest Du Dir dessen bereits bewusst sein, wenn Du Dich für ein Tattoo entscheidest und noch nicht an die Familienplanung denkst.

Du solltest bereits bei der Auswahl der zu verzierenden Körperstelle an die Zukunft und eine mögliche Schwangerschaft denken. Denn nicht jede Körperstelle verändert sich gleichermaßen. Ein Tattoo am Bauch wird bei einer Schwangerschaft mehr in Mitleidenschaft gezogen, als an eine Tätowierung an einer anderen Körperstelle.

Wenn Du das bereits vor dem Stechen bedenkst und Deine Haut während einer Schwangerschaft gut pflegst, sollte Dein Tattoo in dieser Zeit keinen größeren Schaden nehmen. Verändern wird es sich jedoch wohl auf alle Fälle.

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