Stress in schwangerschaft

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In der Ruhe liegt die Kraft

Alle werdenden Mamas fühlen sich in der Schwangerschaft mal gestresst. Wie du entspannen kannst, wenn es dir mal zu viel wird und wie du dich vor übermäßigem Stress schützt, verraten wir dir hier:

  • Schaffe dir Freiräume, in denen du dich nur auf dich und dein Baby konzentrierst. Massagen, leichte Yogaübungen oder Meditation – erlaubt ist, was dir beim Entspannen hilft. Extra-Tipp: Es gibt viele Apps für dein Smartphone, die dir Hilfestellungen beim Entspannen und Meditieren geben.
  • Achte darauf, dass du viel schläfst – wenn möglich, integriere einen regelmäßigen Mittagsschlaf in deinen Tag. Dadurch entspannst du ganz automatisch.
  • Versuche, dich gesund zu ernähren. Denn das, was wir essen, hat einen wichtigen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Außerdem macht dich eine gesunde Ernährung weniger anfällig für Stress.
  • Schalte einen Gang zurück, das gilt auch für deinen Job. Sprich mit deinem Vorgesetzten, erkläre ihm die Situation und versuche, wenn möglich, die Stunden und Stressfaktoren zu reduzieren. Falls gar nichts helfen sollte, dann sprich mit deinem Arzt/deiner Ärztin darüber, wie du dich fühlst und ob eine Krankschreibung in Frage kommt.
  • Es gilt: Gut ist, was dir guttut! Triff dich zum Beispiel mit anderen werdenden Mamas, Freunden oder Familie und genieße die gemeinsamen Stunden. Denn Lachen und einfach mal dem Alltag entkommen, ist immer noch das beste Mittel gegen Stress.

Stress in der Schwangerschaft: Was ist pränataler Stress?

Welche Symptome deuten auf Stress in der Schwangerschaft hin?

Stress wirkt sich bei jedem unterschiedlich aus. Folgende Symptome können ein Anzeichen dafür sein, dass Sie unter Stress stehen:

Körperliche Symptome bei pränatalem Stress:

  • Verdauungsbeschwerden – Verstopfung, aber auch Durchfall
  • Saures Aufstoßen
  • Starke Muskelverspannung
  • Kopfschmerzen bis zu Migräne
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sexuelle Unlust
  • Schwindel

Psychische Symptome bei pränatalem Stress:

  • Negative Haltung bis hin zu Depressionen
  • Burn Out
  • Gereiztheit, Aggressionen
  • Allgemeine Lust- und Antriebslosigkeit

Welche Auswirkungen kann Stress in der Schwangerschaft haben?

Stress in der Schwangerschaft kann sowohl für die werdende Mutter, als auch für das ungeborene Kind zu einem Problem werden. Diese Erkenntnis stammt bereits aus den 70er Jahren, in denen nachgewiesen werden konnte, dass es bei Schwangeren, die im Familien- und/oder Berufsleben unter Stress standen, vermehrt zu Frühgeburten kam und die Neugeborenen, als Folge der Unreife, eine erhöhte Anfälligkeit für Untergewicht und Infektionen zeigten2.

Eine andere Studie geht sogar noch weiter zurück und beleuchtet Anfang der 30er-Jahre schwangere Soldatenfrauen, an deren Föten nachweisbar war, dass sie eine auffällig starke motorische Aktivität zeigten und sich häufig zu ängstlichen und für Depressionen anfälligen Erwachsenen entwickelten.

Eines ist gewiss: Im Mutterleib ist der Fötus vor Stress nicht geschützt. Die möglichen Auswirkungen für Mutter und Kind erklären wir Ihnen im Folgenden.

Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf die Mutter aus?

Die Schwangerschaft ist für die werdende Mutter eine extreme und vor allem unbekannte Situation. Neben der Freude auf das Baby, kommen viele Ängste und Sorgen über das Ungewisse hinzu. Äußere Stressoren wie Beziehungsprobleme, Stress im Beruf oder andere belastende Situationen können negative Auswirkungen auf die Mutter haben:

Schwächung des Immunsystems:

Während einer Stressphase drosselt der Organismus die Verdauung. Wichtige Nährstoffe werden aus der nahrung nur unzureichend oder gar nicht mehr herausgelöst und verstoffwechselt.

Dies kann die Darmflora beeinträchtigen, die maßgeblich für das Immunsystem und damit die Abwehr von Krankheitserregern zuständig ist. Mögliche Erkrankungen können dem Fötus schaden.

Alkohol-, Zigaretten- oder Drogenkonsum:

Die Gefahr, in Stress-Situationen Entspannung bei einem Glas Wein, einer Zigarette oder Drogen zu suchen, ist für Schwangere groß. Vor allem, wenn sie vor der Schwangerschaft geraucht oder Drogen konsumiert haben. Doch bereits geringe Dosen an Nikotin, Alkohol oder anderer Drogen können beim Fötus für irreparable Schäden sorgen.

Nicht Wahrnehmung von gesundheitlichen Auffälligkeiten:

Zu viel Stress in der Schwangerschaft kann die körperliche Wahrnehmung der werdenden Mutter beeinträchtigen und dazu führen, dass sie gesundheitliche Probleme übersieht, die wiederum zu Folgeschäden bei dem Fötus führen können.

Wann besteht die Gefahr einer Frühgeburt?

Eine Studie der Abteilung für Psychologie an der University of London konnte belegen, dass Stress die Gefahr einer Frühgeburt deutlich erhöht. Waren es bis dahin eher Laien, die einen Zusammenhang zwischen psychischem Stress und einer Fehlgeburt sahen, hat diese Studie acht Untersuchungen über Fehlgeburten bei Frauen mit und ohne psychologischer Stressbelastung einer Metauntersuchung unterzogen und festgestellt, dass psychologische Faktoren das Fehlgeburtenrisiko um bis zu 42 Prozent steigern können3.

Allerdings befasst sich die Studie von Professor Courtney Lynch am Ohio Wexner Medical Center mit einem gleichgearteten Thema. Hierbei wurden 337 Paare mit Kinderwunsch über ein Jahr begleitet und auch nach Eintritt der Schwangerschaft weiter untersucht. Zu der Untersuchung zählte auch eine Bestimmung des Cortisol-Wertes im Speichel.

Bei 97 Fehlgeburten, die insgesamt verzeichnet wurden, konnte aber kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Stress-Level und des frühen Schwangerschaftsendes festgestellt werden4.

Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Kind aus?

Kurzzeitiger und positiver Stress bleiben in der Regel ohne negative Folgen für das ungeborene Kind. Doch hält der Stress an und ist belastend für die werdende Mutter, kann sich das auch auf den Fötus auswirken. Welche Folgen pränataler Stress haben kann und wie die Entwicklung des Fötus dadurch beeinträchtigt ist, lesen Sie im Folgenden.

Welche Folgen kann Stress in der Schwangerschaft für ihr Kind haben?

Die Folgen von pränatalem Stress sind für das Kind vielfältig und noch längst nicht hinreichend erforscht. Wie bereits erwähnt, ist eine Folge das vermehrte Auftreten von Fehl- und Frühgeburten. Auch werden bestimmte Krankheitsbilder im späteren Leben, auf pränatalen Stress zurückgeführt.

Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf die Entwicklung Ihres Kindes im Mutterleib aus?

Bei Stress scheidet der mütterliche Körper Cortisol aus. Etwa zehn Prozent erreichen das Gehirn des ungeborenen Kindes. Der Neurologe Matthias Schwab vom Universitätsklinikum Jena konnte erforschen, dass bereits ein geringes Stressaufkommen bei den Kindern noch Jahre später für ein schlechteres Konzentrationsvermögen und ein vermehrtes Auftreten des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms sorgte.

Eine andere Studie konnte beweisen, dass ein erhöhter Cortisol-Spiegel bei der Mutter in großem Zusammenhang mit einer geringeren Wachstumsgröße des Kindes in Verbindung steht5.

Das bedeutet, dass Stress sowohl psychische als auch körperliche Folgen für die Entwicklung des Kindes hat.

Welchen Einfluss hat pränataler Stress auf die Entwicklung Ihres Kindes nach der Geburt?

Dass Stress in der Schwangerschaft für die Entwicklung des Kindes Folgen haben kann, zeigt die Studie der britischen Forscherin Vivette Glover und ihres Teams. Hierbei entnahmen die Wissenschaftler 125 schwangeren Frauen in der 17. Schwangerschaftswoche Fruchtwasser und untersuchten, wie viel Cortisol darin zu finden war.

Im 17. Lebensmonat stellte man dann den betreffenden Kindern altersgerechte Aufgaben mit Puzzlen, Spielen und kleinen Denkaufgaben und konnte zeigen, dass bei den Kindern, deren Mütter einen erhöhten Cortisolspiegel aufgewiesen hatten, deutliche Unterschiede in Konzentrationsfähigkeit, Sprachentwicklung und Fähigkeit zur Problemlösung bestanden. Der Baby-IQ war in Summe immer geringer, als der bei den anderen Babys6.

Neben einem vermehrten Auftreten des Aufmerksamkeitsdefizit- bzw. Hyperaktivitätssyndroms geht man davon aus, dass Stress in der Schwangerschaft auch folgende Krankheiten auslöst bzw. fördert:

  • Depressionen
  • Übergewicht
  • Herzerkrankungen
  • Brustkrebs
  • Arteriosklerose

Die Stresshormone gelangen dabei ebenso in das Fruchtwasser – allerdings, so fanden Wissenschaftler der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich und dem Münchner max Planck Institut heraus, kommt es auf die Dauer des Stresses an. So wurde bei 34 gesunden Schwangeren, die sich einer Fruchtwasseruntersuchung unterzogen der Cortisol-Spiegel im Speichel mit dem im Fruchtwasser verglichen und keinen mittelbaren Zusammenhang festgestellt7.

Ist leichter Stress in der Schwangerschaft ungefährlich?

Diese Frage zu beantworten ist gar nicht so leicht. Zunächst muss angemerkt werden, dass Stress verschiedene Auslöser haben kann und auch sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Arten von Stress:

1. Eustress

2. Distress

3. Neutraler Stress

Unter Eustress versteht man eine kurzfristige Anspannung in einer Situation, die aber als bewältigbar oder gar positiv wahrgenommen wird. Dieser Stress kann sogar motivieren, Leistungsbereitschaft fördern. In geringen Dosen kann er dem ungeborenen Kind keinen Schaden zufügen.

Distress ist negativer Stress, weil der Betroffene entweder ständig an seine Grenzen gebracht wird oder vor Aufgaben steht, die er als nicht zu bewältigen ansieht. Er ist blockiert, hilflos und es fehlen die Entspannungsphasen, die auf Stressphasen unabdingbar sind, um die Reserven wieder aufzufüllen.

Diese Stress-Phasen können, bei kurzfristigem Auftreten, keinen Schaden bei dem Fötus anrichten. Ist die werdende Mutter aber ständig gestresst und hat wenig Erholungsphasen, kann es, wie bereits geschildert, gesundheitliche Folgen für das Baby haben.

Unter einer neutralen Stress-Reaktion versteht man, wenn der Betroffene die Situation logisch nachvollziehen kann und weiß, was nun zu tun ist. Dieser Stress ist – ebenfalls über einen kurzen Zeitraum betrachtet, ungefährlich für Mutter und Kind.

Es gibt sogar Forscher die behaupten, dass leichter Stress in der Schwangerschaft förderlich für die Entwicklung des Kindes sei und Geist und Motorik dadurch besser ausgebildet werden würden. Doch wissenschaftliche Belege dafür gibt es keine. Grundsätzlich kann man sicher sagen: Was der Mutter gut tut, kann auch dem Kind nicht schaden.

Wie kann man Stress in der Schwangerschaft bewältigen?

Stress komplett in der Schwangerschaft zu vermeiden – das wird Ihnen nicht gelingen und der Versuch setzt Sie vermutlich nur noch mehr unter Druck. Doch Sie können lernen, Stress nicht so sehr an sich rankommen zu lassen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie mit Stress im Alltag umzugehen lernen, wo Sie Hilfe finden und wie Sie einige stressige Punkte tatsächlich vermeiden können.

Mit Entspannungsübungen dem Stress im Alltag begegnen

Sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen – dass ist schon ohne Schwangerschaft nicht leicht. Doch gerade, während das ungeborene Baby im Bauch der Mutter wachsen soll, sind Ruhe und Entspannung besonders wichtig. Übungen, die gezielt die Entspannung fördern, sind daher tolle Hilfsmittel, wenn es mal hektisch wird oder der Kopf den Ausknopf nicht findet.

Atemübungen sorgen für Stressabbau und innere Ruhe. Sie tanken in kürzester Zeit neue Energie und können diese kleinen Auszeiten wirklich immer und überall einlegen. Setzen oder legen Sie sich dazu bequem hin, schließen Sie vielleicht sogar die Augen und atmen gleichmäßig durch die Nase ein und den geöffneten Mund aus (so, als würden Sie einen Spiegel anhauchen). Gehen Sie mit den Gedanken dabei auf Wanderschaft und träumen Sie sich an einen Ort, der Ihnen besonders gut gefällt.

Manchmal sind es einfach zu viele Themen, die im Kopf umher kreisen und die die werdende Mutter in Unruhe versetzen. Wichtig ist es, sich nicht in diesen gedanklichen Strudel mitreißen zu lassen. Schreiben Sie sich die Dinge auf, die Sie belasten. Gehen Sie anschließend jeden einzelnen Punkt durch und beleuchten ihn, was dran ist, wie Sie für Abhilfe sorgen können, wer Sie unterstützen könnte – lesen Sie dazu auch unsere Tipps, wie Sie Stress in der Schwangerschaft vermeiden können.

Positive Assoziationen: Statt den „Teufel an die Wand“ zu malen, sollten Sie versuchen, positive Bilder für Ihre Seelenruhe zu entwickeln. Legen Sie sich bequem hin und starten sie positive thinking. Statt beispielsweise ängstlich alles durchzuarbeiten, was während einer Geburt schief gehen kann, stellen Sie sich vor, wie Ihr Baby Ihnen in den Arm gelegt wird. Wie sieht es aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich an? Dieses persönliche Drehbuch ist schöner als jeder Film!

Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist ebenso eine nützliche Technik, um Stress abzubauen. Dabei begeben Sie sich auf eine Reise durch Ihren Körper und spannen nacheinander die Muskeln an, um sie dann aktiv zu entspannen.

Diese Technik beruht auf der Idee, dass eine gezielte An- und Entspannung langfristig zu einer tiefen Entspannung des ganzen Körpers führen soll. In einer Pilotstudie konnte nachgewiesen werden, dass eine Stress-Intervention mit Hilfe von PMR bei den Probanden zu einer Abnahme des Cortisolwerts im Speichel führte8.

Untersuchungen haben ergeben, dass beispielsweise Massagen Cortisol dämpfend wirken und damit das Risiko nachgeburtlicher Komplikationen, des geringen Geburtsgewichts und der Frühgeburtlichkeit stark abmindern9.

Wo kann ich mir bei Stress Hilfe suchen?

Sollten Sie das Gefühl haben, während der Schwangerschaft viel Stress zu erleben, zögern Sie nicht, sich Hilfe zu suchen. Erster Ansprechpartner könnte beispielsweise Ihr behandelnder Arzt sein, der mit Ihnen die Ursachen für Ihr Stressgefühl ermittelt und eventuell zu weiterführenden Therapien rät.

Auch bei Ihrer Krankenkasse könnten Sie Rat suchen. Viele der gesetzlichen Krankenversicherer unterstützen heute diverse Anti-Stress-Programme, die Sie auch als Schwangere belegen können.

Sollten Sie Angst vor der Geburt oder möglichen Komplikationen haben, versuchen Sie mit Ihrer Hebamme oder bei der Schwangerschaftsberatung einen Termin zu machen. Sie wird Ihnen Ihre Fragen beantworten und schnell vermitteln können, dass viele Ängste hausgemacht und überflüssig sind.

Lernen Sie, Stress in der Schwangerschaft zu vermeiden

Mutter zu werden – das ist ein aufregendes Gefühl. Und Aufregung ist erst einmal überhaupt nicht schädlich und setzt, wenn es mit Vorfreude verbunden ist, eine Menge guter Dinge frei. Doch viele werdende Eltern setzen sich zu sehr unter Druck, kommen nicht zur Ruhe oder haben vielleicht Existenzsorgen oder andere Ängste, die aus der Aufregung regelrecht Stress werden lassen. Mit diesen Tipps beugen Sie Stress vor:

Fragen Sie nach Unterstützung. Ob es der Haushalt ist, der nicht mehr zu schaffen ist, weil der Bauch im Weg ist, oder Papierkram, der längst abgearbeitet werden müsste – bitten Sie Ihren Partner, Verwandte, Freunde, Bekannte, Sie zu unterstützen.

Eventuell können Sie auch Fachleute engagieren – eine Haushaltshilfe, Steuerberater oder jemanden, der Ihnen zur Hand geht.

Mitten am Tag überfällt Sie ein Müdigkeitsanfall, Sie sind schon nach ein paar Stufen vollkommen aus der Puste und die To Do Liste für das Wochenende wächst? Schalten Sie einen Gang runter und sorgen Sie für ausreichend Momente, in denen Sie – im wahrsten Sinne – Luft holen können. Und nehmen Sie sich für jede Aufgabe ausreichend Zeit mit einem kleinen Puffer.

Klare Ansagen – und am besten auch mal ein deutliches „Nein“. Sie müssen nicht jede Einladung annehmen, jede Extra-Aufgabe übernehmen oder allen anderen zu Hilfe springen. Lernen Sie „Nein“ zu sagen, bevor Sie überlastet sind.

Sport ist in der Schwangerschaft nicht verboten – allerdings sollten Sie nur Dinge machen, die Ihnen Spaß bringen – und die Sie gegebenenfalls mit dem Ihrem behandelnden Arzt einmal vorher absprechen.

Verwöhnen Sie sich. Eine Schwangerschaft ist anstrengend genug für den Körper. Der freut sich jetzt über ein paar Extra-Einheiten ganz besonders. Eine wohltuende Fußmassage, eine farbenfrohe Maniküre oder ein kleiner Shopping-Bummel. Alles was glücklich macht setzt Hormone frei, die Ihnen und Ihrem Baby gut tun.

Schlafen ist die beste Medizin und in der Schwangerschaft ein gutes Mittel, um sich zu erholen. Gehen Sie rechtzeitig zu Bett und legen Sie gerne auch am Nachmittag mal ein kleines Nickerchen ein. Wenn das Baby erst mal da ist, kommt dieses Thema nämlich erst einmal zu kurz!

Keiner erwartet, dass Sie während der Schwangerschaft ständig gut drauf sind. Teilen Sie sich Ihrem Umfeld mit, sprechen Sie über Ängste, Sorgen und vielleicht auch dem Gefühl der Überforderung. Im Gespräch mit Menschen, die Sie lieben, werden Sie schnell feststellen, dass Sie nicht alleine sind.

Lassen Sie sich in Bezug auf Geburt und mögliche Komplikationen nicht verrückt machen. Informieren Sie sich an entsprechenden Stellen, aber lassen Sie sich nicht verunsichern.

Stress in der Schwangerschaft: Gut oder schlecht fürs Baby?

News vom 12. Juni 2017

Viele werdende Mütter beschäftigt während der Schwangerschaft die Frage, was ihr Kleines in der schützenden Babykugel „von der Welt da draußen“ mitbekommt. Je mehr der Bauch wächst, desto mehr Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln sich. Mit diesen Fortschritten wächst auch die Angst davor, dass Stress dem Ungeborenen Schaden könnte. Diese Angst wiederum führt zu noch mehr Stress. Ist dies der Startschuss für einen sich selbstverstärkenden Teufelskreis?

Forscher haben sich daher des Themas angenommen und sind der Frage nachgegangen, welche Folgen Stress in der Schwangerschaft haben kann. Studien belegen, dass Stress in der Tat beim Fötus ankommt. Jedoch überträgt sich das Stresslevel der Mutter in spe nicht eins zu eins auf den Fötus im Mutterleib. Die Plazenta selbst produziert Enzyme, die das Kind vor zu viel Angst und Aufregung der Mutter abschirmen. Nur rund zehn Prozent des mütterlichen Cortisols erreichen das Ungeborene. Dennoch kann das Stresshormon Einfluss auf das Kind haben, denn es aktiviert das Epigenom. Auf molekularer Ebene verändert sich somit die DNA, die für das Ablesen des genetischen Bauplanes zuständig ist.

Stress in der Schwangerschaft verändert das Epigenom

Bislang konnte nachgewiesen werden, dass pränataler Stress den Reifeprozess des Gehirns ankurbelt. Eine schnellere Reifung der Hirnstrukturen geht jedoch zu Lasten von Wachstum und Zellteilungen. Die pränatalen Stresshormone werden im späteren Leben als Risikofaktor für Depressionen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Diabetes angesehen. Daher wurde Schwangeren angeraten, dass jeglicher Stress zu vermeiden sei. Nun geben weitere Untersuchungen, die an der Universität Basel durchgeführt wurden, jedoch Entwarnung. Leichter Stress, der beispielsweise durch den Alltag und Arbeit im normalen Rahmen sowie ein „aktives Schwangerenleben“ mit Vorsorgeuntersuchungen, Behördengängen, Geburtsvorbereitungskurs oder Baby-Shopping einhergeht, kann sich sogar positiv auf die Kindesentwicklung auswirken. Den Schweizer Forschern gelang der Nachweis, dass ein erhöhter Cortisolwert beim Ungeborenen auch zu mehr Oxytocinrezeptoren führt.

Das Stresshormon Cortisol bewirkt, dass sich mehr Oxytocinrezeptoren. Die vermehrten „Andockstellen für das Kuschelhormon“ erhöhen die Stressresistenz des Kindes.

Oxytocin wird gern als „Kuschelhormon“ bezeichnet. Es sorgt einerseits für eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind. Andererseits bringen es Experten auch mit der Fähigkeit zur Stresstoleranz sowie mit positiven Gefühlen – beispielsweise Liebe und Vertrauen – in Zusammenhang. Mehr Rezeptoren, also „Andockstellen“, für das Hormon sorgen demnach dafür, dass Oxytocin seine Wirkung besser entfalten kann. Das Hormon ist damit ein wichtiger Regler für den Umgang mit Stress. Das Kind kann später besser mit Herausforderungen und Belastungen fertig werden. Ihm fallen auch soziale Interaktionen leichter.

Ein bisschen Stress in der Schwangerschaft erhöht die Stressresilienz des Nachwuchses

Die Empfehlung der Forscher lautet: Sind werdende Mütter temporär leichtem Stress ausgesetzt, sollten sie sich keine allzu großen Sorgen um die Gesundheit des Nachwuchses machen. Ein wenig Stress während der Schwangerschaft fördert sogar die Entwicklung des Kindes, denn es werden bessere Voraussetzungen geschaffen, um im späteren Leben mit Stress umzugehen. Dagegen ist chronischer und starker Stress zu vermeiden, denn er ist weder für die eigene Gesundheit noch für das Ungeborene gut. Lassen sich stressige Ereignisse nicht umgehen, so können Schwangere mit gezielter Entspannung versuchen, das Stresslevel für sich und ihr Kind zu reduzieren. Regelmäßige Ruhepausen sind deshalb wichtig für beide.

Vita 34: Private Eigenvorsorge ohne Stress

Möchten Sie als werdende Eltern bei Vita 34, der erfahrensten privaten Nabelschnurblutbank im deutschsprachigen Raum, das Nabelschnurblut des Nachwuchses für die Zukunft einlagern, so sollten Sie frühzeitig Kontakt mit unserem Kundenservice aufnehmen, um unnötigen Stress und Hektik von vornherein zu vermeiden. Sie erreichen uns per Telefon unter 00800 034 00 000 oder per Mail [email protected] Gern erklären Ihnen unsere Mitarbeiter im persönlichen Gespräch die Vorteile der jungen und vitalen Stammzellen aus der Nabelschnur und wann Nabelschnurblut bereits heute zum Einsatz kommt. Sind alle Fragen beantwortet und der Vertrag geschlossen, schickt Ihnen Vita 34 rechtzeitig vor dem errechneten Geburtstermin das Entnahmepaket zu. Natürlich komplett stressfrei für Sie und Ihr Baby.

Stress und starke Belastung in der Schwangerschaft

Ein gewisses Maß an Stress lässt sich im Alltag gar nicht vermeiden und schadet dem Ungeborenen auch nicht. Wichtig ist aber, auf Signale von Überlastung zu achten und möglichst gegenzusteuern.

© BZgA/HN/Eichhöfer

Die ganz normalen Schwankungen zwischen Anspannung und Entspannung gehören zum Leben und das Ungeborene nimmt davon auch keinen Schaden. Im Gegenteil: Sie bereiten es gewissermaßen auf das Leben außerhalb des Mutterleibs vor. Nur ein Zuviel an körperlicher und seelischer Belastung der Mutter kann zum Risiko für die Schwangerschaft und die Entwicklung des ungeborenen Kindes werden.

Entlastung ist wichtig

Überlastung im Beruf, finanzielle Sorgen, ein hektischer Familienalltag, Ärger in der Partnerschaft – solche Dinge lassen sich auch während der Schwangerschaft nicht einfach „abschalten“. Wenn es jedoch gelingt, die Auslöser für übermäßigen Stress im Alltag zu erkennen, kann man sie oft entschärfen und gegensteuern. Dazu gehört, Forderungen und Ansprüche – ob vom Arbeitgeber, der Familie oder dem Partner – auch einmal zurückzuweisen und sich den eigenen Tagesrhythmus weniger von außen vorgeben zu lassen.

Steigt das Gefühl von Überlastung, ist es wichtig, sich zu fragen: Was kann ich ändern? Wo kann ich Hilfe und Entlastung bekommen, etwa im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung? Welche Dinge kann ich aufschieben? Ist es wirklich nötig, Anstrengendes, wie zum Beispiel die Renovierung der Wohnung, während der Schwangerschaft zu erledigen?

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  • Interview: Vorzeitige Wehen – Oft helfen Entlastung und Zuwendung

Für Ruhepausen sorgen

Nicht alle äußeren Belastungen lassen sich einfach aus dem Weg räumen, aber fast immer gibt es Möglichkeiten, sie etwas abzupuffern, um wieder zu innerer Ruhe zu finden.

Bewusst eingeplante Pausen im Alltag entschleunigen den Tagesablauf, sei es durch ein kurzes Nickerchen am Nachmittag, einen Spaziergang oder ein entspannendes Bad. Diese kleinen Auszeiten tun Seele und Körper gut und helfen, sich wieder zu entspannen, in sich hineinzuhören und mit dem Kind Kontakt aufzunehmen.

Auch Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder sanfte, meditative Bewegungsübungen wie Yoga oder Tai Chi helfen, innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Rat und Hilfe in extrem belastenden Situationen

Es gibt aber auch Stress- und Belastungssituationen, denen mit etwas Ruhe und Ausgleich nicht beizukommen ist. Das Gefühl, ohnmächtig zu sein und seine Lebensumstände kaum selbst bestimmen zu können, gehört zu den besonders bedrückenden Stressfaktoren. Aber auch eine Trennung oder der Tod eines nahestehenden Menschen können extreme Belastungen sein.

Extremer oder dauerhafter Stress kann sich negativ auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes auswirken. Ist die werdende Mutter großer seelischer Belastung oder nicht abreißendem Stress ausgesetzt, steigt das Risiko vorzeitiger Wehen sowie einer Fehl- oder Frühgeburt.

In solchen Situationen ist es wichtig, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Rat und Hilfe geben zum Beispiel Schwangerschaftsberatungsstellen, Ärztinnen, Ärzte und Hebammen. Hier können Gefühle von Überlastung oder Ausgeliefertsein ebenso angesprochen werden wie Partnerschaftskonflikte oder Geldsorgen.

Auch wenn Angst vor der Geburt zum Stressfaktor wird, ist eine Beratung sinnvoll. In einem Geburtsvorbereitungskurs erhalten Schwangere neben vielen Informationen und praktischen Tipps auch Hilfen, wie sie mit Ängsten vor der Geburt und der Zeit danach umgehen können. Die frühzeitige Betreuung durch eine Hebamme gibt ebenfalls mehr Sicherheit.

Bei vorhandenen Risiken für eine Frühgeburt – zum Beispiel vorzeitigen Wehen oder einer vorangegangene Frühgeburt – besteht auch Anspruch auf eine Haushaltshilfe. Die Kosten hierfür übernimmt die Krankenkasse, wenn ein ärztliches Attest vorliegt.

Auf Signale achten

© Ian Hooton/Science Photo Library/Corbis Images

Um einem Risiko für die Schwangerschaft vorzubeugen, ist es wichtig, auf Signale von Überlastung zu achten. Schmerzen und vorzeitige Wehen, aber auch ein allgemeines Unwohlsein sind Gründe, zur Ärztin oder zum Arzt zu gehen oder mit einer Hebamme zu sprechen. Meist sind solche Befindlichkeitsstörungen harmlos. Trotzdem ist es wichtig, auf sein „Bauchgefühl“ zu achten und ein möglicherweise ernsthafteres Problem oder eine Gefährdung des Kindes ausschließen zu lassen.

Stress in der Schwangerschaft – was bekommt das Baby mit?

15. Oktober 2018 6 Min.

Deadlines in der Arbeit, die es einzuhalten gilt, Streitigkeiten im privaten Umfeld – körperlicher und seelischer Stress in der Schwangerschaft beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit der werdenden Mutter. Das ständige unter Strom stehen, wirkt sich auch negativ auf das Ungeborene im Mutterleib aus. Wie Sie das mit Sorgen bepackte Gedankenkarussell stoppen und sich Momente der Entspannung sowie Ruhe verschaffen, lesen Sie hier.

Stress und seine Symptome

Der Begriff „Stress“ ist nicht immer negativ besetzt, schließlich bringen uns die Hormone, die unser Körper in turbulenten Momenten ausschüttet, in Schwung und steigern die Produktivität. Problematisch wird es jedoch, wenn die Anspannung über einen längeren Zeitraum anhält und wir das Gefühl haben, die Situationen nicht mehr bewerkstelligen zu können. Unser Körper macht dann in Form von körperlichen und psychischen Symptomen auf sich aufmerksam.

Bei Stress treten körperliche Beschwerden auf wie

  • nervöser Magen und Durchfall,
  • erhöhter Blutdruck (aufgrund des Adrenalinausstoßes),
  • Muskelverspannungen,
  • schnellere Atmung,
  • Augenflimmern oder
  • Kopfschmerzen.

Beispiele für psychische Anzeichen sind

  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • erhöhte Reizbarkeit,
  • Schlafprobleme,
  • depressive Verstimmungen.

Ebbt der Stress nicht ab, sondern entwickelt er sich zum Dauerzustand, kann es sogar zum Burnout-Syndrom kommen, einem Zustand schwerer Erschöpfung. Doch sich von Situationen mit übermäßigem Stress loszusagen, ist vor allem in den 40 Wochen der Schwangerschaft wichtig, in denen man sowohl Verantwortung für sich als auch für ein ungeborenes Leben trägt.

Stress und seine Auswirkungen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wirkt sich Stress, also ein Zuviel von Allem, nicht nur auf die werdende Mutter aus, sondern hinterlässt auch Spuren beim ungeborenen Baby.

Wozu führt Stress in der Schwangerschaft?

  • Er kann eine verminderte Durchblutung der Plazenta (Mutterkuchen) verursachen, wodurch das Baby schlechter mit Sauerstoff versorgt wird.
  • Es besteht die Gefahr von Frühgeburten. Mediziner gehen davon aus, dass bei über 50 Prozent der Schwangeren psychosoziale Gründe wie Stress, Zukunftsängste und Überforderung zur frühen Wehentätigkeit beigetragen haben.1
  • Stress schwächt unser Immunsystem, die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern. Infektionen haben so leichteres Spiel.
  • Dauerstress überlagert Signale, die der Körper sendet, wenn es uns nicht gut geht, wie zum Beispiel Unwohlsein oder Müdigkeit. Da andere Situationen die volle Aufmerksamkeit der werdenden Mutter verlangen, nimmt sie diese Signale später oder nicht war.
  • Kinder, deren Mütter häufig unter Stress in der Schwangerschaft litten, haben nicht selten – beispielsweise aufgrund einer verkürzten Schwangerschaft – ein geringeres Geburtsgewicht.

Zwar sorgt ein spezielles Enzym in der Plazenta größtenteils dafür, dass das Stresshormon Kortisol nicht ungehindert in den fetalen Kreislauf kommt, sondern in ein unschädliches Stoffwechselprodukt vorher abgebaut wird. Doch 10 bis 20 Prozent des Kortisols passieren diese natürliche Barriere und werden auf den Fötus übertragen.2

Anhand von Tierversuchen konnte belegt werden, dass pränataler Stress, also Stress vor der Geburt, und die damit verbundene frühe Strapazierung des Kindes mit Kortisol, negative Auswirkungen auf die Bildung von Kortisolrezeptoren („Andockstellen“) im Hippocampus hat. Das ist ein Teil des Gehirns, der zuständig ist für das Gedächtnis und das Lernen.3 Die Forscher vermuten, dass pränataler Stress an dieser Stelle Schäden und Zelluntergang begünstigt.

Im Rahmen einer Dissertation an der LMU München füllten Schwangere standardisierte Fragebögen aus, in denen Faktoren wie Stressbelastung und schwierigen Ereignissen abgefragt wurden. Nach der Geburt sollten die Mütter eine Einschätzung zum Temperament ihrer Kinder abgeben. Mütter, die während der Schwangerschaft Stress empfunden haben, beschreiben ihre Kinder als „deutlich schwieriger (irritierbarer, motorisch aktiver, leichter erregbar ).“

Einen Gang zurückschalten und Stress in der Schwangerschaft vermeiden

Viele Frauen arbeiten während der Schwangerschaft – bis sie in der Regel sechs Wochen vor der Geburt in den Mutterschutz gehen. Bei psychisch bedingtem Stress jedoch, der durch die Tätigkeit entsteht oder verstärkt wird, kommt ein ärztliches Beschäftigungsverbot (Paragraf 16, Mutterschutzgesetz ) in Betracht, woran sich der Arbeitgeber halten muss, wenn die Gesundheit der Mutter oder die des Kindes gefährdet ist.6

Das frühzeitige in Anspruch nehmen von Hilfsangeboten für Mutter und Kind kann aber nicht nur auf beruflicher Ebene erfolgen. Um den Stress in der Schwangerschaft zu reduzieren, besteht beispielsweise die Möglichkeit, auf die Hilfe einer Familienhebamme zurückzugreifen. Diese unterstützt in schwierigen Zeiten die Frau, teilweise die ganze Familie, engmaschig bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes.7 Darüber hinaus können sich Schwangere jederzeit an eine psychosoziale Beratungsstelle, wie sie beispielsweise Kliniken, Wohlfahrtsverbände oder Kommunen anbieten, wenden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet online eine Beratungsstellen-Datenbank an.

Der Alltag: Stress lass nach!

Auch wenn Sie womöglich die Ungewissheit plagt, was nach der Geburt auf Sie zukommt und wie das Leben mit Baby sein wird – versuchen Sie, sich in der Schwangerschaft soweit wie möglich von Stress und Verpflichtungen loszusagen. Nutzen Sie die Zeit für sich und planen Sie in Ihren Tagesplan auch Phasen der Entspannung sowie zum Durchatmen ein. Machen Sie einen Spaziergang, einen ausgiebigen Mittagsschlaf, achten Sie auf eine gesunde Ernährung, hören Sie Musik, treiben Sie Sport. Kurzum, machen Sie das, was Ihnen und dem Baby guttut und worauf Sie Lust haben.

Stress während der Schwangerschaft

Epigenetische Veränderungen im Erbgut von Nervenzellen machen Kinder im späteren Leben anfälliger für psychiatrische Erkrankungen

21. August 2019

Leidet eine Mutter während der Schwangerschaft unter Stress, könnte dies das Kind im späteren Leben stressempfindlicher machen. Dies legt eine Studie von Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München und der Simon Fraser Universität in Vancouver nahe.

Die Methylierung von mRNA-Molekülen ist an der Regulierung der Stressantwort und der Entstehung stressbedingter psychiatrischer Störungen beteiligt.

© MPI für Psychiatrie/ Tal Bigdary, Graphics Department, WIS, 2018

Die Methylierung von mRNA-Molekülen ist an der Regulierung der Stressantwort und der Entstehung stressbedingter psychiatrischer Störungen beteiligt. © MPI für Psychiatrie/ Tal Bigdary, Graphics Department, WIS, 2018

Stress in Form einer Depression oder Unterernährung während der Schwangerschaft erhöhen das Risiko eines ungeborenen Kindes, später an einer Reihe an gesundheitlichen Problemen zu leiden. Dazu zählen eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Stress, kognitive Defizite und eine erhöhte Anfälligkeit für psychiatrische Störungen sowie Verhaltenssaufälligkeiten. Offenbar lösen Stresshormone wichtige epigenetische Veränderungen aus und führen so dazu, dass Gene über einen längeren Zeitraum anders abgelesen werden. Obwohl Stresshormone für die Gehirnentwicklung des Fötus notwendig sind, scheinen zu hohe Konzentrationen schädlich zu sein.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Wirkung von Stresshormonen während der fötalen Entwicklung in menschlichen Gehirnzellen beobachtet. Sie haben festgestellt, dass chronischer Stress während der Bildung von Nervenzellen Gene epigenetisch dauerhaft verändert. Außerdem konnten sie zeigen, dass die Veränderungen bei erneutem Stress zu einer erhöhten Empfindlichkeit führen. Die Forscher haben zusätzlich Nabelschnurblutzellen von Neugeborenen untersucht, die während der Schwangerschaft hohem Stress wie Depression und Angststörungen der Mutter oder eine Stresshormongabe ausgesetzt waren. Demnach stimmen die epigenetischen Veränderungen der Nervenzellen und die der gestressten Neugeborenen miteinander überein.

Die epigenetischen Markierungen sind also eine Art „Zellgedächtnis“ an vergangenen Stress. Sie könnten die Sensibilität auf zukünftigen Stress beeinflussen. Stress vor der Geburt eines Kindes scheint folglich nicht nur die Entwicklung der Nervenzellen zu verändern, sondern auch die Reaktion auf Stress im späteren Leben. Diese Erkenntnis gibt nicht nur Aufschluss über die möglichen Langzeiteffekte früher Umweltweinflüsse, sondern könnte auch dabei helfen, Strategien für Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln.

Das Gespräch mit Miriam Qammou-Engel zeigt, was Stress in der Schwangerschaft auslösen kann, ob dieser dem Kind schadet und ab wann es Zeit für professionelle Hilfe ist.

Die Schwangerschaft ist eine Zeit des Umbruchs. Reagieren Schwangere besonders sensibel 
auf Stress?


Ein Kind zu bekommen bringt grosse Veränderungen mit sich, vor allem die erste Schwangerschaft. Angst vor der Geburt und vor der Verantwortung für das Baby schwingen mit. Auch die körperlich-seelischen Veränderungen beschäftigen viele Frauen und ihre Partner. Die Unterstützung des Partners und des sozialen Umfeldes ist für feinfühlige Schwangere besonders wichtig, um den Alltagsstress gut bewältigen zu können.

Welche Faktoren erhöhen das Stressempfinden?

Am meisten Stress löst eine Schwangerschaft natürlich dann aus, wenn sie ungeplant ist. Andere Stressoren sind beispielsweise, wenn die Frau noch mitten in der Ausbildung steckt oder wenn Konflikte am Arbeitsplatz drohen, wenn eine stabile Partnerschaft fehlt oder man nicht mit familiärer Unterstützung rechnen kann. Zur schwierigen Ausgangslage kommt oft der eigene Anspruch nach Perfektion oder ein schlechtes Gewissen, wenn rundum erwartet wird, dass man sich freut und glücklich ist, dies aber nicht der Fall ist.

Kann Stress auch entstehen,
wenn die Schwangerschaft geplant war?


Natürlich. Auch glückliche Schwangere können Zukunftsängste plagen und sind vor privaten und beruflichen Konflikten nicht gefeit.

Wann wird der Stress zur Gefahr?

Wenn die werdende Mutter über längere Zeit nicht mehr richtig schlafen kann, wenn sich ihre Gedanken unaufhörlich im Kopf kreisen, wenn ihre Gereiztheit über die normalen, hormonellen Veränderungen hinausgehen. Dies alles sind Alarmsignale.

Schadet Stress dem Kind?

Ab und zu ein wenig Stress im Alltag schadet nicht. Chronischer Stress hingegen kann negative Folgen für Mutter und Kind haben. Dann macht es Sinn, Hilfe zu holen.

Welche Auswirkungen könnte
 chronischer Stress haben?


Obwohl das Baby ein Stück weit vor Ausseneinflüssen geschützt ist, bekommt es im Falle von Dauerstress einiges mit, das belegen verschiedenste anerkannte Studien. Fehlen der schwangeren Frau die Erfahrung und die Mittel im Umgang mit Hoch- oder Dauerbelastungen, kann es zu einem problematischen Schwangerschaftsverlauf kommen. Vom Bluthochdruck über vorzeitige Wehen bis zur Frühgeburt.

Wie könnt ihr als Beratungsstelle helfen?

Einerseits informieren wir Schwangere bei finanziellen, organisatorischen und rechtlichen Fragen. Andererseits sind wir aber auch professionelle Gesprächspartnerinnen, um schwierige Situationen zu klären, Gedankenspiralen zu durchbrechen, der Frau Raum für sich zu geben, ihren Stresslevel – zum Beispiel mit Entspannungstechniken – zu reduzieren. Kurzum: bei uns bekommt sie wieder Boden unter den Füssen.

Wie kommt man zu eurer Beratung?

Wir helfen ganz unkompliziert: einfach anrufen oder eine E-Mail schicken. Unsere Unterstützung ist kostenlos und wir unterliegen der Schweigepflicht.

Zum Abschluss – was kann man im Alltag
 gegen Stress tun?


Innehalten und sich fragen: Erwarte ich zu viel von mir? Sind meineAnsprüche an mich zu hoch? Wir leben in einer hochleistungsorientierten Gesellschaft, die verlernt hat, sich genügend Erholung und Ruhe zu gönnen, weshalb es zu immer mehr stressbedingten psychischen und körperlichen Problemen in der Bevölkerung kommt. Gerade in der Schwangerschaft darf man sich öfter einmal etwas Gutes gönnen. Zum Beispiel sich Zeit nehmen für kleine Auszeiten, einen kurzen Spaziergang, eine Tasse Tee oder ein Gespräch mit der besten Freundin. Hilfreich ist auch, wenn der Stress und das negative Denken und Erleben bereits überhand nehmen, sich von unnötig negativen Schlagzeilen fernzuhalten, sich mit positiven Menschen zu umgeben und sich nicht zu scheuen, Hilfe zu holen. Man muss nicht immer alles alleine meistern!

Studie: Haben Schwangere Stress leidet das ungeborene Baby

Zuviel Stress der Mutter wirkt sich negativ auf das Baby aus
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es sich negativ auf das ungeborene Kind auswirken kann, wenn die werdende Mutter während der Schwangerschaft unter Stress steht. Dies hat offenbar damit zu tun, dass dabei die Konzentration von Stresshormonen im Fruchtwasser steigt, wie Forscher nun herausgefunden haben.

Negative Folgen für das Baby
In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass Stress in der Schwangerschaft negative Folgen für das Baby haben kann. So berichteten australische Forscher vor Jahren, dass dadurch unter anderem Koordinationsprobleme beim Nachwuchs verursacht werden können. Ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam hat nun Hinweise darauf gefunden, wie der Stress der werdenden Mutter das Ungeborene erreicht.

Wenn werdende Mütter dauernd gestresst sind, kann dies negative Folgen für den Nachwuchs haben. Forscher haben nun festgestellt, dass Stresshormone in das Fruchtwasser gelangen können. (Bild: highwaystarz/fotolia.com)
Erhöhtes Risiko für ADHS
Werdende Mütter haben oft das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen, sich immer um alles kümmern zu müssen und nicht alles unter einen Hut zu bringen. Das kann negative Folgen für den Nachwuchs haben.

Denn wenn Frauen während der Schwangerschaft über längere Zeit stark gestresst sind, kann sich dadurch das Risiko für das ungeborene Kind erhöhen, später eine psychische oder körperliche Erkrankung zu entwickeln – etwa eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Wie genau Stress das Baby im Mutterleib erreicht, ist zwar nicht vollends geklärt, doch Forscher der Universität Zürich (UZH) haben in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich und dem Max Planck Institut München herausgefunden, dass psychischer Stress der Mutter den Stoffwechsel in der Plazenta verändern und auch das Wachstum des Ungeborenen beeinflussen kann.

Die Experten haben die neuen Erkenntnisse im Fachmagazin „The International Journal on the Biology of Stress“ veröffentlicht.

Stresshormone gelangen in das Fruchtwasser
Der menschliche Körper schüttet bei Stress Hormone aus, um mit der höheren Belastung umzugehen: so etwa das sogenannte Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH), das in der Folge das Stresshormon Cortisol ansteigen lässt, heißt es in einer Mitteilung der UZH.

Dieser Mechanismus bleibt auch in der Schwangerschaft bestehen, und die Plazenta, die den Fötus mit Nährstoffen versorgt, kann das Stresshormon CRH ebenfalls freisetzen. Dadurch gelangt es in kleiner Menge in den fetalen Kreislauf und ins Fruchtwasser.

Laut den Wissenschaftlern ist aus Tierstudien bekannt, dass dieses Hormon die Entwicklung der Ungeborenen ankurbeln kann: Es wird verstärkt ausgeschüttet, wenn die Wachstumsbedingungen im Mutterleib ungünstig sind.

Dadurch sollen die Überlebenschancen angesichts einer zu frühen Geburt erhöht werden. Unter Umständen kann dies auch negative Folgen haben: „Wird das Wachstum zu sehr beschleunigt, kann dies auf Kosten einer ausdifferenzierten Reifung der Organe geschehen“, erklärte Studienleiterin und Psychologin Ulrike Ehlert.

Kein negativer Effekt bei kurz anhaltender Belastung
Doch wie beeinflusst psychischer Stress der Mutter die Ausschüttung von Stresshormonen in der Plazenta? Die Forscher untersuchten 34 gesunde Schwangere, die sich im Rahmen der Pränataldiagnostik einer Fruchtwasserpunktion unterzogen.

Eine solche Untersuchung stellt eine Belastungssituation für die werdenden Mütter dar, ihr Körper schüttet kurzfristig Cortisol aus. Um festzustellen, ob auch die Plazenta Stresshormone freisetzt, haben die Wissenschaftler den Cortisol-Spiegel im mütterlichen Speichel mit dem CRH-Spiegel im Fruchtwasser verglichen.

Dabei stellten sie keinen Zusammenhang fest: „Offenbar bleibt das Baby bei akuter, kurzanhaltender Belastung der Mutter vor den negativen Effekten von Stress geschützt“, so Ehlert.

Sichere Bindung zwischen Mutter und Kind nach der Geburt
Bei anhaltendem Stress fielen die Resultate jedoch anders aus: „Dauert die mütterliche Belastung länger an, ist der CRH-Spiegel im Fruchtwasser erhöht“, erläuterte Studienmitarbeiterin und Psychologin Pearl La Marca-Ghaemmaghami.

Und diese höhere Konzentration des Stresshormons wiederum beschleunigte das Wachstum des Fötus. Damit wird der Effekt des Hormons auf das Wachstum bestätigt, wie er von Tieren bekannt ist.

„Das Corticotropin-Releasing-Hormon CRH spielt offenbar auch bei der Entwicklung des menschlichen Fetus eine komplexe und dynamische Rolle, die noch besser verstanden werden muss“, so La Marca-Ghaemmaghami.

Die Psychologinnen raten schwangeren Frauen, die sich längeren Stresssituationen ausgesetzt sehen, „sich von einer psychologischen Fachperson unterstützen zu lassen, um die Belastungen besser zu bewältigen“.

Grundsätzlich empfehlenswert sind zudem Entspannungsübungen zum Stressabbau. Geeignet sind hier unter anderem Yoga oder autogenes Training. Auch progressive Muskelentspannung lindert Stress. Meditation kann hier ebenfalls effektiv sein.

Stress in der Schwangerschaft lässt sich aber nicht immer vermeiden. „Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind nach der Geburt kann negative Effekte von Stress in der Schwangerschaft wieder aufheben“, sagte La Marca-Ghaemmaghami. (ad)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Dauerstress gefährdet das Ungeborene

Diese Ergebnisse geben uns zu denken. Stress in der Schwangerschaft kann dem Baby mehr schaden als gedacht. Das Wichtigste kurz zusammengefasst.

Dauerhafter Stress in der Schwangerschaft kann dem Ungeborenen schaden.

Stress in der Schwangerschaft beeinflusst das Ungeborene mehr, als bisher angenommen. Stehen werdende Mütter über längere Zeit unter starker Belastung, verändert sich dadurch auch das Fruchtwasser. Das hat ein interdisziplinäres Team rund um Forschende der Universität Zürich jetzt herausgefunden. Sie gehen davon aus, dass der Dauerstress die körperliche und geistige Entwicklung des Fötus negativ beeinflusst.
In verschiedenen Tests konnten die Forschenden der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich und dem Max Planck Institut München nachweisen, dass die Plazenta auf anhaltenden Stress direkt reagiert und seinen Stoffwechsel verändert. Sie setzt selbstständig das Stresshormon CRH in das Fruchtwasser ab. Von hier gelangt es auch in den Kreislauf des Ungeborenen.

Übungen gegen Stress

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Auswirkungen Stress in der Schwangerschaft

Wie genau der Stress im fötalen Kreislauf wirkt, ist noch nicht im Detail untersucht worden. Doch aus Tierstudien ist bekannt, dass das Stresshormon die Entwicklung der Ungeborenen ankurbeln kann. Bei widrigen Bedingungen für Mutter und Kind wird dieses verstärkt ausgeschüttet. Dadurch sollen die Überlebenschancen bei einer möglichen Frühgeburt erhöht werden. Was sich zunächst gut anhört, kann unter Umständen negative Folgen haben: „Wird das Wachstum zu sehr beschleunigt, kann dies auf Kosten einer ausdifferenzierten Reifung der Organe geschehen“, so Studienleiterin und Psychologin Ulrike Ehlert. Das Risiko einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer psychischen Störung steigt. Zudem erleiden Schwangere, die dauerhaft stark unter Stress stehen, häufiger eine Fehlgeburt.
Eine Entwarnung gibt es aber trotzdem. Die Studienergebnisse des Forscherteams gelten nur für eine dauerhafte Stressbelastung. Kurze stressige Phasen in der Schwangerschaft können dem Ungeborenen nicht schaden. Dennoch führen einem diese Ergebnisse wieder vor Augen, dass es als Schwangere enorm wichtig ist, sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen. Glauben Sie den Empfehlungen von Ärzten und Hebammen und schalten Sie einen Gang herunter. Nehmen Sie Hilfe von anderen öfter an, als Sie es vielleicht gewohnt sind. Sie müssen sich nicht um alles alleine kümmern. Auch zu viele Sorgen und unnötige Ängste stressen natürlich. Vertrauen Sie also auf sich und Ihren Körper, dass es dem kleinen Bauchbewohner gut geht.

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Sowohl körperlicher als auch psychischer Stress kann durch die Mutter-Kind-Verbindung ebenso vom Fötus als solcher erlebt werden. Der natürliche Prozess der Schwangerschaft bietet je nach Phase einen Schutz gegen Stress für die Mutter und für den Fötus. Daneben ist es von Vorteil für Mutter und Kind wohltuende Bewältigungsstrategien gegenüber negativem Stress ein zu setzen. So ist es in schwierigen Fällen mutig und ratsam sich für professionelle Hilfe zu entscheiden und diese in Anspruch zu nehmen.

Manchmal braucht das Wunder einer Schwangerschaft und einer gesunden Entwicklung auch ein bisschen Unterstützung vom Menschen.

Schwangerschaft – Veränderungen wichtiger Lebensbereiche

Für die werdende Mutter ist ihre Schwangerschaft eine erlebnisreiche Zeit mit vielen Herausforderungen. Eine Schwangerschaft ist eine unvergleichbare Höchstleistung der Natur und geht mit körperlichen und psychischen Veränderungen einher. Das was unser Körper während einer Schwangerschaft leistet, ist einmalig in der Natur. Dabei laufen chemisch-hormonelle Prozesse ab, welche nicht einmal in einem hoch entwickelten chemischen Labor möglich sind. Parallel dazu kommt es zu einer äusserlichen körperlichen Anpassung an die Schwangerschaft. Die Haut dehnt sich aus und das Gewicht nimmt zu. Diese Anpassungen des Körpers geschehen langsam und stetig, damit die Mutter sich auch daran gewöhnen kann. Dies kann als schön empfunden werden oder aber wie von einigen Frauen als belastend und wenig attraktiv. Letzteres kann zu einem Stressfaktor werden, welcher das Wohlbefinden einer werdenden Mutter beeinflussen kann. Das äussere Erscheinungsbild und hormonelle Veränderungen können ausserdem zu verschiedenen Erlebnissen führen wie das Gefühl nicht mehr attraktiv zu sein, keinen schönen Körper zu haben, Angst, Depression aber auch das Gegenteil wie Zufriedenheit, Freude auf neuen körperlichen und psychischen Erfahrungen und Freude auf das kommende Baby, führen. Neben diesen Faktoren, welche direkt mit dem körperlichen und psychischen Erleben einer Schwangeren zusammenhängen, gibt es auch Veränderungen in der Partnerschafts-, Arbeits- und Wohnsituation, welche ebenfalls mit Stress verbunden sein können. Im Folgenden wird der Begriff Stress in Bezug auf eine Schwangerschaft definiert und mögliche positive oder negative Folgen von Stress beschrieben.

Was ist Stress?

Jede und jeder hat schon Mal Stress erlebt und weiss wie sich das bei einem selbst anfühlt. In Fall eines Fallschirmsprungs erleben wir es als positiven Stress, weil es mit Aufregung, Rausch und Stolz es geschafft zu haben, verbunden ist. Dies wird auch Eustress genannt. Im Fall von Leistungsdruck während der Arbeit erleben wir es als negativen Stress, weil es uns unter Druck setzt besser oder schneller zu arbeiten oder etwas zu leisten, was uns als schwierig erscheint und wir das Gefühl haben, es nicht zu schaffen. Diese Art von Stress wird als Disstress bezeichnet. Bei einer Schwangerschaft können die körperlichen und die psychischen Veränderungen Eustress oder Disstress auslösen. Oft kommen neben diesen Stressfaktoren andere aus Beziehungen oder aus der Umwelt dazu. Von Stress wird in der Fachwelt dann gesprochen, wenn die anstehenden Aufgaben als nicht bewältigbar erscheinen und sich die Mutter somit überfordert fühlt. Dabei wird die Situation an sich als bedrohlich erlebt und die eigenen Kompetenzen mit Konflikten/Problemen fertig zu werden als nicht ausreichend beurteilt. Kurz andauernde Stresssituationen werden als akuter Stress und länger dauernder Stress als chronischer Stress bezeichnet. Dabei kommt es zu psychischen und körperlichen Reaktionen. Bei chronischem Stress folgen auch negative gesundheitliche Konsequenzen. Diese können sich auf die körperliche und psychische Befindlichkeit der Mutter aus-wirken. Es gibt Studien, welche ausserdem Effekte auf das ungeborene Kind und später auf die Entwicklung des Kindes zeigen. Im Folgenden werden wichtige hormonelle Reaktionsmuster der Mutter und des Fötus sowie mögliche Auswirkungen von Stresserfahrungen der Mutter auf den Fötus je nach Stadium der Schwangerschaft beschrieben.

Schwangerschaft und Stress

Die Entwicklung des Embryos und des Fötus’ vollzieht sich naturgegeben im Körper der Mutter. Durch diesen wird es mit allen lebenswichtigen Stoffen versorgt und behütet. Untersuchungen zeigen, dass der Fötus auch auf emotionale Zustände der Mutter reagiert. Bei Stressreaktionen, wie Anpassungsschwierigkeiten an die Schwangerschaft, Schwangerschaftskomplikationen, Konflikte in der Partnerschaft, im Beruf oder im sozialen Umfeld, kommt es sowohl im mütterlichen als auch im fötalen Organismus zu einer körperlichen Reaktion an die Situation mit dem Ziel der Wiederherstellung eines Gleichgewichts. So ist es bekannt, dass es eine Wechselwirkung zwischen der mütterlichen und der fötalen Stressachse sowie der Plazenta gibt. Zum Beispiel kann es bei langandauerndem Stress dadurch zu weniger vorteilhaften Veränderungen in den jeweiligen Organismen kommen, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können. Demnach ist es sehr wichtig solchen belastenden Ereignissen rechtzeitig mit geeigneten Bewältigungsstrategien und fachlicher und sozialer Unterstützung entgegen zu wirken.

Dies geschieht einerseits dadurch, dass die Mutter während des ersten und letzten Drittels der Schwangerschaft von Natur auch einen gewissen Schutz vor Stress hat. Andererseits können Mütter aktiv etwas gegen Stress oder Stresssituationen unternehmen. In der folgenden Tabelle sind einige mögliche Komplikationen während der Schwangerschaft aufgeführt und verschiedene wohltuende Bewältigungsmöglichkeiten im Umgang mit Stress.

Umgang mit Stress in der Schwangerschaft – eine Herausforderung

Was bedeutet ein guter Umgang mit Stress? Gibt es fertige Rezepte?

Das Erleben von Stress ist sehr individuell. Somit kann was für die eine Mutter sehr hilfreich ist, für eine andere weniger oder gar nicht unterstützend sein. Die Expertin in diesen Fragen ist jede einzelne Mutter für sich selbst. Durch eine optimale Schwangerschaftsbetreuung können Stressfaktoren jeweils erkannt und präventiv für die Mutter nach angemessenen Lösungen gesucht werden. Darum ist die Erkennung von stressauslösenden Faktoren, die Einschätzung des Schweregrades und der anschliessende angemessene Umgang damit eine persönliche Herausforderung. Was sich bei vielen werdenden Müttern als ratsam gezeigt hat sind Massnahmen wie: planbaren Stress (z.B. Wohnungswechsel während der Schwangerschaft) vermeiden, sich regelmässige Pausen gönnen, sich was Gutes tun, für genügend soziale Unterstützung sorgen und natürlich die Schwangerschaftsvorsorgetermine einzuhalten.

Bei Schwangerschaftsvorsorgeterminen sollten auch mögliche Stressfaktoren wie Stimmungsschwankungen, Ängste sowie Befürchtungen in Bezug auf den Schwangerschaftsverlauf, die Geburt und die Gesundheit des Babys angesprochen werden. Ihre medizinische Betreuungsperson kann sich somit ein Gesamtbild machen und die werdende Mutter über mögliche Risiken aufklären und mit ihr zusammen für individuelle optimale Schwangerschaftsbetreuung sorgen. Dies kann z. B. eine rechtzeitige psychologische Unterstützung der Mutter bei schwierigen bevorstehenden Aufgaben unter Einbezug des Lebenspartners oder anderen Bezugspersonen (Familienmitglieder, Freunde) bedeuten. Der Fokus zielt auf das Gefühl der werdenden Mutter sich optimal betreut und gestützt zu fühlen. Eine optimale Schwangerschaftsbetreuung ist sehr wichtig, weil es auch während der Schwangerschaft zu stressvollen und sehr belastenden Lebensereignissen kommen kann. Diese können einerseits das Wohlbefinden und die Gesundheit der werdenden Mutter aber auch des Fötus’ beeinflussen. Im Folgenden werden in Kürze einige mögliche Folgen von Schwangerschaftsstress auf die Entwicklung des Kindes beschrieben.

Auswirkungen von Schwangerschaftsstress auf die Entwicklung des Kindes

So wie das Erleben von Stress sehr individuell ist, sind auch die Auswirkungen von Schwangerschaftsstress unterschiedlich. Ausschlaggebend sind Dauer, Intensität und Häufigkeit von Stress. Studien zeigen, dass vorgeburtlicher Stress einen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat. So ist vorgeburtlicher Stress einerseits mit negativen körperlichen Veränderungen und auch psychischen Veränderungen in Form von Verhaltensauffälligkeiten, wie Aufmerksamkeitsdefizite, Ängsten sowie Hyperaktivität bei Kindern, verbunden. Andererseits gibt es auch Studien, die zeigen konnten, dass ein gewisses Ausmass an vorgeburtlichem Stress einen positiven Effekt auf die Entwicklung bei kleinen Kindern haben kann. Diese wiesen im Vergleich zu Babys mit weniger oder keinem Stress ihrer Mütter während der Schwangerschaft, eine fortgeschrittenere motorische und mentale Entwicklung auf. Trotzdem wird nicht befürwortet, dass werdende Mütter sich Stress aussetzen sollen, da die mütterliche Erschöpfung keine gute Vorbereitung auf die Anstrengung bei der Geburt und der Beanspruchung des Elternseins ist.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Ergebnisse von bisherigen Studien kontrovers sind. Ein Grund dafür sind auch gewisse ethische und moralische Einschränkungen bei Untersuchungen von Schwangeren und Kindern. Ein anderer Grund ist aber auch die Komplexität des Prozesses einer Schwangerschaft. Die wundersame Art und Weise der Entstehung eines neuen Lebens ist in ihrer Gesamtheit nicht einfach erfassbar. Darum vielleicht umso schöner. Auf jeden Fall ist sie verpflichtend für die werdenden Eltern und für die in der Schwangerschaftsbetreuung involvierten Fachpersonen. Die Verpflichtung bringt Belastung mit sich, aber auch sehr viele schöne gemeinsame Erlebnisse. In diesem Sinne wünschen wir allen werdenden Müttern eine gute Schwangerschaft, viel Spass und Kraft für die Aufgaben als Eltern und den Kindern eine gute Entwicklung über das Leben hinweg.

erstellt von Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Zürich

Wer kennt es nicht? Als Mutter oder Schwangere, kann man sich nicht ständig Auszeiten nehmen, auch ich kann davon ein Lied singen. Allerdings weiß ich, das man sich genau diese Auszeiten nehmen sollte, um Stress in der Schwangerschaft zu vermeiden. Ich möchte Dir hier gerne ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie Ihr Stress in der Schwangerschaft vermeiden könnt und wie ihr mit Stress besser umgehen könnt.

Inhalt

Stress in der Schwangerschaft – Nicht vermeidbar

Wir leben in einer Welt wo man ständig funktionieren muss. Kurzzeitiger Stress in der Schwangerschaft ist nicht schädlich für Dich und Dein Kind in der Schwangerschaft. Negativer Stress, der jedoch anhält, beeinträchtigt Deine Gesundheit!

Wie ich mit Stress in der Schwangerschaft umgehe

Ich als Mama mit zwei Kindern, habe mich damit abgefunden, nicht immer pünktlich zu Terminen zu sein oder aber immer alles perfekt im Griff zu haben. Das war aber nicht immer so!

Bei beiden Schwangerschaften habe ich mich stressen lassen. Daher bin ich froh, das ich einen Weg für mich und meine Familie gefunden habe, – indem ich sage, “jeder kommt doch mal zu spät oder nicht jeder sieht immer gut aus.” Und perfekt läuft es auch nicht immer überall. Ich denke, wenn ich ein drittes mal schwanger sein sollte, wird sich meine Einstellung, die ich jetzt habe, auch nicht ändern.

In meiner zweiten Schwangerschaft mit Amelie (2 Jahre) war das aber noch ganz anders. Bevor Amelie auf die Welt kam, habe ich mich sehr viel stressen lassen. Besser gesagt, ich habe mich oft “selber” unter Druck gesetzt, indem ich allem und jedem gerecht werden wollte.

Rückblickend würde ich sagen, jeder muss seine Erfahrungen machen um evtl. in der Schwangerschaft, sei es die erste oder zweite, sagen zu können: “Heute lasse ich mal die Wäsche, Wäsche sein und lasse mir stattdessen ein Bad ein.

Wichtig ist es auch, wenn Du einen Partner an Deiner Seite hast, der Dich unterstützt. Und nicht nach Hause kommt und Dich fragt, wo sein Mittagessen sei. Vielleicht kocht Dein Partner ja auch mal für Dich oder ihr kocht zusammen.

Wie kann ich Stress in der Schwangerschaft vermeiden?

Wenn Du auf der Arbeit viel gefordert wirst, dies betrifft nicht nur körperliche Arbeit, sondern auch Deine Psyche, dann solltest Du mit Deinem Frauenarzt darüber sprechen. Bevor Dir in Deiner Schwangerschaft eine Depression oder gar Burnout droht. Lass Dich beraten, ob für Dich in diesem Fall ein Beschäftigungsverbot sinnvoll wäre.

Todesfall/Belastung innerhalb der Familie

Psychischer Stress in der Schwangerschaft, lässt sich nicht immer vermeiden. Besonders, wenn es innerhalb Deiner Familie einen Todesfall gibt. Oder aber andere Belastung innerhalb Deiner Familie. Da sich das negativ auf Deine Schwangerschaft auswirkt ist es wichtig, dass Du Dir Hilfe dazu holst. Wenn Du magst, auch bei einem Psychologen. Oft hilft es über seine Belastungen zu sprechen.

Beziehungsprobleme oder gar Gewalt in der Schwangerschaft

Ein harmloser Streit, über den Du Dich ärgerst ist normal. (Auch bei mir :-)) Das ist kein Stress in der Schwangerschaft und hat keine weiteren Auswirkungen auf Deine Schwangerschaft. Sollte es sich in Deiner Schwangerschaft aber um ernsthafte Beziehungsprobleme handeln oder sogar um Gewalt innerhalb Deiner Partnerschaft, such’ Dir dringend eine Beratungsstelle! Denn Gewalt in der Schwangerschaft kann für Dein Kind negative Folgen in der Entwicklung haben!

Was hat Stress in der Schwangerschaft zufolge?

  • Laut Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kann sich extremer oder dauerhafter Stress negativ auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes auswirken.

Meine erste Schwangerschaft war der reinste Stress!

Als ich zum ersten mal schwanger war, wusste ich lange Zeit nichts von der Schwangerschaft. Ich erfuhr von meiner ersten Schwangerschaft erst in der 23. SSW.

Diese Schwangerschaft habe ich mir lange Zeit so sehr gewünscht. Nach ca. zwei Jahren habe ich allerdings aufgegeben, daran zu glauben, das ich schwanger werden könnte.

Als ich allerdings eines Abends vor dem Fernseher saß, spürte ich in meinem Unterleib ein leichtes “puckern.” Ich war überrascht und meinte in diesem Moment zu meinem Mann, das ich am nächsten Tag bei meiner Frauenarzt anrufen werde, damit er mich untersucht. Denn ich wusste nicht, was es mit dem Puckern im Unterleib auf sich hatte.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht mit einer Schwangerschaft gerechnet und ging eher davon aus, das etwas Schlimmes sei. Ich muss vorweg sagen, das ich meine Periode vor meinen zwei Schwangerschaften nie regelmäßig hatte und mir daher auch keinerlei Gedanken gemacht habe, wieso meine Periode so lange ausblieb.

Wie dem auch sei, nur um auf Nummer sicher zu gehen, bin ich am nächsten Morgen, nach der Arbeit los und habe mir einen Schwangerschaftstest gekauft. Ich hatte zu Hause angekommen, nicht daran geglaubt, dass mir das Ergebnis fast die Schuhe ausziehen würde. Da läuft es mir gerade jetzt auch wieder kalt den Rücken runter. Denn dieser Test zeigte tatsächlich sofort an, das ich schwanger sei. Plötzlich ergab alles einen Sinn. Das puckern am Abend und die ausbleibende Periode. Ich konnte es gar nicht fassen und bin direkt los und habe mir erneut einen Test gekauft. Diesmal zusammen mit meiner Schwester als Unterstützung.

Auch der zweite Test zeigte mir sofort ein positives Ergebnis an. Ich rief sofort meinen Frauenarzt an und berichtete, das ich wohl schwanger sei. Weil ich es auch nach dem zweitem Test nicht glauben konnte. Ich bekam einen Termin und habe diesen mit meiner Mutter wahrgenommen.

Mein Mann war im Übrigen am Abend als ich ihn von dem positiven Test erzählte total vor dem Kopf gestoßen, weil auch er nicht mehr daran geglaubt hatte. Am nächsten Tag hat er aber auch (alles) verarbeitet und ich saß bereits am nächsten Tag mit meiner Mama bei meinem Frauenarzt. Meine Mutter habe ich im Glauben gelassen, es sei nur eine Routineuntersuchung.

Bei der Frauenärztin

Zunächst wurde mir Blut abgenommen. Und auch dort wurde eine Schwangerschaft angezeigt. Erst als ich dies von meiner Frauenärztin hörte und sie mir zu meiner Schwangerschaft gratulierte, konnte ich glauben das ich wirklich schwanger war.

Als sie aber dann zum Ultraschall griff und verdutzt zu mir meinte, das die Schwangerschaft bereits sehr weit vorgeschritten sei, war ich geschockt. Sie meinte dann zu mir, das ich bereits in der 23. SSW sei.

Ich wie auch meine Frauenärztin wussten im ersten Moment nicht was wir sagen sollten. Schließlich meinte meine Ärztin dann zu mir, das sie in ihrer ganzen Laufbahn solch einen Fall nur ein Einziges mal hatte. Mir wurde direkt mein Mutterpass ausgestellt. Und ich habe Broschüren mitbekommen.

Meine Mutter saß im Wartezimmer und sah die Tasche die sehr babymäßig aussah. Sie hat sofort begriffen, was los war und freute sich im Wartezimmer bereits wie eine Oma sich eben so über den ersten Nachwuchs in der Familie freut. 😉

Doch dann ging der Stress los!

Nach dem ersten Schock (das die Schwangerschaft bereits so weit fortgeschritten war) wurde uns langsam klar, das wir noch einiges bis zur Geburt brauchen und zudem wollte ich bestens auf mein Kind vorbereitet sein. Also habe ich am Abend einen Ratgeber nach dem nächsten verschlungen.

Einige Tage nach meinem Frauenarztbesuch bin ich zusammen mit meinem Mann los um die Erstausstattung zu kaufen und uns zu informieren, was wir da überhaupt alles benötigen. Denn schließlich war es unser erstes Kind und wir wussten noch nicht wirklich was wir brauchen und was nicht.

Außerdem war unsere Wohnung zu diesem Zeitpunkt ohne Kinderzimmer zu klein. Also begann ich noch in der Schwangerschaft nach einer Wohnung zu gucken, welche mit einem Kinderzimmer daher kommt. Trotzdem musste ich mich zunächst mit dem Gedanken anfreunden, das ich für mein Kind anfangs eine Ecke im Wohnzimmer einrichten muss. Denn so schnell ist keine Wohnung gefunden oder eine neue eingerichtet.

Ich bin heute noch sehr froh, sagen zu können, das mein Mann immer an meiner Seite war und mir immer zuhörte. Egal welche Ängste oder Sorgen ich hatte. Anders herum natürlich auch!

Und genau das möchte ich Dir hier ans Herz legen, wenn Du viel Stress in deiner Schwangerschaft hast oder nicht weißt wie Du mit gewissen Dingen umgehen sollst, such Dir jemanden der Dir zuhört. Denn wie sagt man so schön? Geteiltes Leid ist halbes leid. Und es hilft wirklich einfach mal jemanden seine Sorgen anzuvertrauen. Es muss nicht immer der Partner oder die Mutter sein, auch Freunde können ein guter Ratgeber in Deiner Schwangerschaft sein!

Ich hoffe ich konnte Dir mit meiner eigenen Geschichte und meine Tipps etwas mit auf dem Weg geben!

Liebe Grüße, Janina

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