Streiten vor kindern folgen

Kinder leiden, wenn Eltern streiten

Wenn Paare Nachwuchs bekommen, streiten sie sich mehr als vorher. Das ergab eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg. Eine schwierige Situation, denn: Wenn Eltern streiten, leiden Kinder. Ein Psychologe erklärt, warum das so ist und was Eltern dagegen tun können.

Wenn Eltern sich streiten, fühlen sich Kinder häufig schuldig und leiden. Foto: iStock, fasphotographic, Thinkstock

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Von Sigrid Schulze

Herr Dr. Schmid, als Abteilungsleiter der Erziehungsberatung bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern und als Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP beschäftigen Sie sich oft mit Streit in Familien. Wie fühlen sich Kinder, wenn Eltern streiten?

Dr. David Schmid: Wenn der elterliche Streit durch Aggressionen oder gar Gewalt gekennzeichnet ist, dann gefährdet er die emotionale Sicherheit der Kinder. Kinder versuchen in diesem Fall oft, den Streit zwischen den Eltern zu beenden, um ihr inneres Gleichgewicht wieder herzustellen.

Oft endet Streit ohne Einigung, ohne Versöhnung. Wie wirkt das auf Kinder?

Was bleibt, ist Angst. Deshalb sollten Eltern mit ihren Kindern über den Streit sprechen.

Viele Eltern tun sich schwer im Gespräch. Was raten Sie: Was können Eltern sagen?

Gut ist, wenn Eltern die Zuversicht äussern können, dass sie sich wegen des Streits nicht gleich trennen werden und sich eine Lösung finden wird – vorausgesetzt, diese Zuversicht ist ehrlich. Kinder beziehen den Streit oft auf sich und fühlen sich verantwortlich. Es ist wichtig für sie zu wissen, dass sie nicht am Streit Schuld haben.

Leider ist in manchen Familien Streit an der Tagesordnung.

Ja, das ist dann eine grosse Belastung. In diesem Fall fürchten Kinder ständig, dass der Streit wieder ausbricht. Ständig beobachten sie ihre Eltern und überprüfen, ob es neue Anzeichen für weitere Auseinandersetzungen gibt. Das löst bei den Kindern Stress aus und kann zu Problemverhalten führen.

Sicher möchten Eltern ihren Kindern solchen Stress ersparen. Doch die Streitpunkte, die Wut erzeugen, sind da und lassen sich nicht unter den Teppich kehren. Was können sie also tun?

Vor allem dann, wenn der Streit die Kinder betrifft, sollten Eltern nicht vor den Kindern streiten. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich um positive Konfliktlösung zu bemühen.

  • 1. Teil Kinder leiden, wenn Eltern streiten
  • 2. Teil Streit und Konflikte positiv lösen

Was passiert, wenn Eltern nach der Trennung über ihre Kinder streiten

Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Grundsatzurteil klar gemacht, dass nach der Trennung von nicht verheirateten Eltern das Wohl der gemeinsamen Kinder die entscheidende Messlatte für die Erteilung des Sorgerechts über den Nachwuchs ist. Das kann dann im Ergebnis auch dazu führen, dass ein Elternteil ausgeschlossen wird.
Im konkreten Fall geht es um ein nicht verheiratetes Paar aus Gelsenkirchen, das dort in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebte. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, der im Jahr 2006 geboren worden ist. Rund sieben Jahre später trennte sich das Paar. Die Mutter und der Sohn zogen ins Oldenburger Land. Zuvor hatten sich die Eltern in einem ersten familiengerichtlichen Verfahren auf ein dem Vater zustehendes Umgangsrecht mit dem Kind verständigt. Das genügte dem Mann offenbar nicht. Er beantragte beim zuständigen Familiengericht zudem, beiden Elternteilen das gemeinsame Sorgerecht und ihm das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind einzuräumen. Der Antrag blieb in erster Instanz beim Amtsgericht erfolglos. Der 3. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm bestätigte diese Entscheidung des Familiengerichts.
In der Begründung hat der Senat die Anforderungen an eine solche Sorgerechtsentscheidung gemäß Paragraf 1626a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) präzisiert: Demnach stehe die elterliche Sorge für das Kind bei nicht verheirateten Eltern zunächst allein der Kindesmutter zu (Paragraf 1626a Absatz. 3 BGB). Auf Antrag eines Elternteils übertrage das Familiengericht die elterliche Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspreche (1626a Absatz. 1, Absatz 2 Satz. 1 BGB). Letzteres werde vom Gesetz vermutet, soweit der andere Elternteil keine entgegenstehenden Gründe vortrage (Paragraf 1626a Absatz. 2 Satz 2 BGB).
Zwischenfazit des Familiensenats: Mit dieser seit Mai 2013 geltenden Fassung formuliere das Gesetz eine „negative“ Kindeswohlprüfung für die Anordnung einer gemeinsamen elterlichen Sorge unverheirateter Eltern. Diese setze voraus, dass auch eine erstmalige Einrichtung der gemeinsamen Sorge dem Kindeswohl nicht widerspreche. Das erfordere eine hinreichend tragfähige soziale Beziehung zwischen den Kindeseltern, ein Mindestmaß an Übereinstimmung zwischen ihnen sowie ihre grundsätzliche Fähigkeit zum Konsens. Demgegenüber habe die Alleinsorge der Mutter bestehen zu bleiben, wenn – über eine schwerwiegende und nachhaltige Störung der elterlichen Kommunikation hinausgehend – die Eltern keine das Kind betreffenden, gemeinsamen Entscheidungen finden könnten und das Kind durch eine gemeinsame elterliche Sorge erheblich belastet würde.
Die Richter weiter: Die Entscheidung für eine gemeinsame elterliche Sorge sei eine Prognoseentscheidung. Dabei dürften die Zugangsvoraussetzungen zu einer gemeinsamen Sorge nicht zu hoch angesetzt werden. Es lasse sich möglicherweise nicht immer sicher prognostizieren, dass zwischen Eltern jegliche tragfähige soziale Beziehung fehle und ein Mindestmaß an Übereinstimmung nicht erzielbar sei. Vor diesem Hintergrund könnte es hinzunehmen sein, dass unter Umständen erst nach einer Phase der „Erprobung“ festzustellen sei, ob die erstmals angeordnete gemeinsame elterliche Sorge tatsächlich funktioniere. Allerdings – so das Oberlandesgericht – sei die Grenze da zu ziehen und die alleinige Sorge der Kindesmutter vorzuziehen, wo es gänzlich an einer Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit und/oder der entsprechenden Bereitschaft der Kindeseltern fehle und voraussichtlich auch mit professioneller Hilfe keine Aussicht auf Besserung bestehe. In diesem Fall sei davon auszugehen, dass bereits eine Phase des Erprobens der gemeinsamen elterlichen Sorge dem Kindeswohl schade.
Gemessen an den vorstehenden Kriterien komme die Anordnung der gemeinsamen elterlichen Sorge im zu entscheidenden Fall nicht in Betracht. Der Senat habe ein familienpsychologisches Sachverständigengutachten eingeholt und die Beteiligten persönlich angehört. Hieraus habe sich ergeben, dass die Kindeseltern bis heute – drei Jahre nach ihrer endgültigen räumlichen Trennung – hoch zerstritten seien. Beiden fehle die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zu einem Aufeinanderzugehen. Die Anordnung einer gemeinsamen Aufenthaltsregelung scheide ebenfalls aus. Beiden Kindeseltern fehle bereits ein verbindliches Einvernehmen in Bezug auf den Alltagsaufenthalt des Kindes. Einem Modell mit häufiger wechselnden Aufenthaltsorten des Kindes stehe zudem die Entfernung der Wohnorte der Kindeseltern entgegen (Az.: 3 UF 139/15)
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Wenn Eltern streiten, leidet das Kind

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Fortsetzung von Seite 1

Sie weiß ja, wie es Männern ergeht, die erleben, wie ihnen die eigenen Kinder nach einer Trennung fremd werden, weil die Mütter den Umgang verhindern. Sie hat das selber erlebt, bloß eben mit ihrem Ex-Mann.

Ihr Sohn war elf, als ihr das Gericht das Sorgerecht in einem Prozess entzog. Das war 2011. „Tschüss, Mama“, das war das letzte, was sie von ihrem Sohn gehört hatte, als er morgens zur Schule ging. Er kam nicht wieder zurück. Das Jugendamt teilte ihr mit, er werde ab sofort nur noch bei seinem Vater leben. Die Behörde hatte eine sofortige Inobhutnahme wegen angeblicher Kindeswohlgefährdung angeordnet. Warum sie das Sorgerecht verlor, hat sie bis heute nicht verstanden. Die Beziehung zu ihrem Ex-Mann sei zerrüttet gewesen. Sie sagt, er habe Lügen über sie verbreitet. Es ist ein brisantes Thema. Sie will nicht öffentlich darüber reden. Sie sagt, sie habe Angst, dass ihr Ex-Mann die Treffen mit ihrem Sohn verbietet.

Es dauerte lange, bis der Sohn auf Nachrichten reagierte

Ihr Sohn ist jetzt 19. Sie holt ein Smartphone aus der Tasche, um ein Foto von ihm zu zeigen. Es zeigt einen hübschen, dunkelhaarigen Jungen. Er beißt von einem Burger ab. Sie haben sich erst vor ein paar Tagen in einem Restaurant getroffen.

Sie sagt, es habe lange gedauert, bis er auf ihre Nachrichten reagierte. Aber sie sei hartnäckig geblieben. Sie habe ihm E-Mails und WhatsApp-Nachrichten geschickt. Ihre Stimme stockt. Sie kämpft mit den Tränen, als sie erzählt, wie es war, als sie jeden Tag auf eine Antwort von ihm wartete. Sie sagt, Nachbarn hätten schon gefragt, wo ihr Sohn sei. Wie aber habe sie denen erklären sollen, warum er nicht mehr bei ihr lebt, wenn sie es selber nicht verstanden hat?

Irgendwann meldete er sich dann doch. Seine Stimme war ihr fremd geworden. Er war jetzt auch einen Kopf größer als sie, 1,85 Meter. Sie sagt, ihr fehlten einige Kapitel in seiner Biografie. Die erste Freundin. Die erste Fahrstunde. Das wurde ihr bewusst, als sie ihn nach jahrelanger Funkstille zum ersten Mal wieder in die Arme schloss. Sie sagt, er sei erwachsener geworden, aber sie habe das Kind in ihm noch wiedererkannt. „Er ist immer noch ein Spaßvogel.“

Ihr Fall ist zwar nicht alltäglich. Dieser Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Doch wenn Vera Gardhoff alle paar Wochen zusammen mit ihrem Kollegen Markus Witt das Treffen der Selbsthilfegruppe in Moabit moderiert, dann merkt sie zumindest: Sie ist mit ihren Problemen nicht allein. Und genau das motiviert sie.

Sie kennt sich mit den Fallstricken des Sorge- und Umgangsrechts aus. Der Prozess um das Sorgerecht für ihren Sohn hat 18 Monate gedauert. Sie ist in dieser Zeit zur Expertin geworden. Sie sagt: „Ich möchte nicht, dass anderen Kindern dasselbe passiert, was ihm passiert ist.“

Vera Gardhoff steht in der Küche eines Stadtteilladens in Moabit und kocht Tee. Alle paar Wochen trifft sich hier eine Selbsthilfegruppe. Heute sind sie zu acht. Sechs Väter, eine Frau, die mal ein Mann war, und eine Oma. Alle haben ihre eigene Geschichte. Es geht um Kindesentzug durch eine Mutter. Es geht um den Vorwurf von Gewalt in der Ehe. Es geht um die Frage, wie man sich verhalten soll, wenn die Ex-Frau beruflich ins Ausland versetzt wird und das Kind mitnehmen will. Und um den völligen Verlust des Sorgerechts geht es auch.

Alex* erzählt davon, schlaksig, lange Haare, Ohrringe, eine dunkle Stimme. Alex ist eine Transgender-Frau. Sie hat sich zur Frau umoperieren lassen, nachdem sie vor vier Jahren ihre Tochter gezeugt hat. Jetzt, stammelt sie unter Tränen, habe sie das Sorgerecht verloren. Freunde ihrer Ex-Frau hätten vor Gericht bezeugt, dass sie sowohl ihre Frau als auch das Kind geschlagen habe. Diese Freunde hätten ihr auch am Bahnhof aufgelauert, um sie zu verprügeln.

Es ist ein ungewöhnlicher Fall, wird Markus Witt vom Verein Väteraufbruch für Kinder später sagen, als das Treffen vorbei ist. Aber er zeige, wie sich der Begriff der Familie verändert hat und wie hilflos Familienrichter diesem Wandel mitunter gegenüberstehen. In der Runde tastet er sich vorsichtig an das Thema heran. Er sagt: „Kann es sein, dass der Richter nicht mit deiner Transsexualität klargekommen ist?“

Witt ist geschieden und Vater einer neunjährigen Tochter. Ein Mann, der Paragrafen, Gerichtsurteile und Zahlen aus dem Ärmel schüttelt. Einer, der sich nicht so leicht abwimmeln lässt. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie man Anwälten, Richtern, Gutachtern oder Mitarbeitern im Jugendamt begegnet. Er sagt, nach seiner Scheidung vor viereinhalb Jahren sei das alleinige Sorgerecht seiner Ex-Frau zugesprochen worden.

Er kennt inzwischen viele Väter, denen dasselbe passiert ist. Er sagt, vielen fehle die Kraft, sich zu wehren. Einige habe der Kampf um die Kinder kaputt gemacht. Jedes Jahr nähmen sich fünf bis sechs Väter deswegen das Leben. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Roland Rehmet war so einer. Er erschoss sich 2014 – nach jahrelangem Rechtsstreit um das Sorgerecht für seine zehnjährige Tochter. Seine Ex-Frau hatte Anzeige gegen ihn erstattet, unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs des Kindes. Nachweisen konnte sie das nicht. Rehmet wehrte sich gegen die Anschuldigungen. Witt lächelt gequält. Er kennt die Waffen, die in solchen Verfahren benutzt werden. Er sagt: „In solchen Fällen ist das kein Streit mehr, das ist Krieg.“ Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs sei das Totschlagargument.

Markus Witt kämpft seit 2013, und das gleich an zwei Fronten. Die Beratung für Eltern ist die eine, sein politisches Engagement als Pressesprecher des Bundesvorstandes des Vereins Väteraufbruch für Kinder die andere. Er sagt: „Als Berater kann ich nur Taschentücher verteilen und an Symptomen herumdoktern. Als Lobbyist versuche ich, die Ursache der Grippe zu bekämpfen.“

Aber woran krankt die Rechtsprechung für geschiedene Eltern? An der Komplexität, heißt es beim Deutschen Familiengerichtstag, einem interdisziplinären Zusammenschluss von Richtern, Anwälten und Psychologen. Die Frage, wer künftig Sorge für die Kinder trage, berühre nicht nur das Kindschaftsrecht, sondern auch die Sozialgesetzgebung und das Steuerrecht. „Wir versuchen, ein psycho-soziales Problem juristisch zu lösen. Das kann eigentlich gar nicht funktionieren.“ Der Staat müsse die Gesetze transparenter für den Bürger machen. Und er müsse Geld bereitstellen, damit sich Richter fortbilden und Gutachter für ihre Aufgabe geschult werden.

Es sind Forderungen, die auch der Väteraufbruch für Kinder erhebt. Witt sagt, die Familiengerichte seien nicht geeignet, Streit zwischen den Eltern zu schlichten. „Sie fördern Streit.“ Oberstes Ziel müsse aber sein, dass Kinder mit beiden Elternteilen aufwachsen – im Idealfall im regelmäßigen Wechsel und nicht weit voneinander entfernt. So erklärt es Witt auch Milan*. Er ist 36 und Vater zweier kleiner Kinder, ein Mann, nach dem sich Frauen auf der Straße umdrehen. Er ist nervös. Man hört, wie er mit den Fingern auf die Tischplatte trommelt.

Seine Noch-Ehefrau hat ihn vor einigen Wochen vor die Tür gesetzt. Milan sagt, irgendwann sei die Polizei gekommen und habe ihm beim Frühstück das Messer aus der Hand genommen. Es hieß, er sei eine Gefahr für sich und die Kinder. Milan lächelt gequält. Ja, sagt er, er habe früher mal Depressionen gehabt. Aber er würde den Kindern niemals etwas antun.

Er wohnt jetzt zur Untermiete, am anderen Ende der Stadt. Er sagt, dort würde er auch gern wohnen bleiben, ein neuer Kiez, ein neues Leben. Markus Witt redet ihm das aus. Er sagt: „Die Kinder sollten in ihrem vertrauten Umfeld bleiben. Willst du in deiner Papa-Woche jeden Morgen quer durch die Stadt fahren, um sie zur Kita zu fahren?“

Das Wechselmodell. Ungefähr jedes fünfte geschiedene Paar, schätzen Experten, hat es für sich gewählt. Für die Mitglieder des Väteraufbruchs ist es das Leitmodell der Zukunft. Witt sagt, natürlich gäbe es auch Männer, die lieber Unterhalt zahlten und der Mutter die Sorge überließen. Aber die Väter, die er kenne, seien gerne Väter. Sie würden lieber selber Verantwortung übernehmen, wollen eine tragende Rolle im Leben des Kindes spielen.

schließlich Mutter und Sohn auf

Der Gesetzgeber mache ihnen das aber schwer. Die Bedingungen für das Wechselmodell seien gesetzlich noch nicht geregelt. Väter, die es in Anspruch nehmen, müssen für die Kinder weiterhin Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle zahlen. Dazu kommen aber noch die Kosten, die entstehen, wenn das Kind bei ihnen wohnt oder mit ihnen in den Urlaub fährt. Ein zweites Kinderzimmer müssten sie auch bereitstellen. Diese Ausgaben können sie nicht abziehen. Sie müssen also doppelt zahlen. Die Einkommen der beiden Elternteile werden erst miteinander verrechnet, wenn sie sich die Betreuungszeit im Verhältnis 50 : 50 teilten. Und auf diese Regelung ließe sich kaum eine Mutter ein. Eine Ungerechtigkeit, sagt Witt. „Ein Vater, der sein Kind zu 45 Prozent der Zeit betreut, zahlt denselben Unterhalt wie ein Vater, der sich gar nicht kümmert.“

Tim Koletzki weiß, was das bedeutet. Er ist Architekt, er war beruflich viel im Ausland unterwegs, bevor Paul geboren wurde. Er sagt, seit dem Tag, an dem Juana mit Paul verschwand, arbeite er kaum noch in seinem Beruf. Die Sorge um Paul habe ihn fast krank gemacht. Acht Wochen lang waren die beiden von der Bildfläche verschwunden. Dann spürte ein Privatdetektiv die beiden auf. Er brachte ans Licht, was Koletzki schon geahnt hatte. Pauls Mutter hatte keine gültige Aufenthaltserlaubnis. Sie waren erst sechs Wochen zusammen, als sie schwanger wurde. Er sagt, sie sei eine liebevolle Mutter, das schon. „Aber sie hat mich und den Kleinen nur benutzt, damit sie nicht in ihre Heimat abgeschoben wurde.“

„Papa, komm raus, spielen.“ Paul zieht ihn an der Hand auf die Dachterrasse. Er ist jetzt vier, ein braungelockter Knirps, der am liebsten draußen tobt, der sich aber auch stundenlang allein mit Lego beschäftigen kann. Auf dem Parkett im Wohnzimmer steht eine Autogarage. „Hab ich selber gebaut“, sagt er stolz.

Koletzki hebt ihn in die Hängematte. Das Wechselmodell zwängt ihn in ein enges Korsett. Aufträge im Ausland kann er nicht mehr annehmen. Er sagt, er lebe jetzt von den Einnahmen aus den Immobilien, die er vermietet hat. Finanziell geht es ihm damit zwar besser als den meisten anderen Vätern, das ist ihm bewusst. Aber er mag lieber nicht an seine Zukunft denken. Er sagt, der Streit um das Sorgerecht für Paul habe ihn schon 8000 Euro gekostet. Er habe dafür eine Lebensversicherung auflösen müssen. „Das war eigentlich meine Altersvorsorge.“

Am Tag davor hat er Paul von seiner Mutter abgeholt, sechs Stunden Autofahrt hin, sechs Stunden Autofahrt zurück. Er fährt die Strecke nicht allein. Er sagt, die Zeit mit Paul sei kostbar. Einer müsse sich auf der Fahrt um ihn kümmern. Mit ihm malen, ihm vorlesen oder eine Geschichte erzählen. Oft macht er das selber, und ein Freund fährt. Gestern war seine Mutter dabei. Pauls Oma.

Heute sind Mutter und Vater gute Freunde – das war nicht immer so

„Papa, gibst du mir Anschwung?“ Paul schaukelt in der Hängematte. Koletzki kann ihm keinen Wunsch abschlagen. „Tim ist ein guter Vater“, sagt Anja Gerber*. Vielleicht schon zu gut, schiebt sie hinterher. Sie ist die Mutter von Leon, seinem 15-jährigen Sohn.

Leon war ein Wunschkind, das sagen beide. Sie waren drei Jahre lang ein Paar, als er zur Welt kam. Schon vor der Geburt hat sie sich von Tim getrennt. Sie sagt, sie hätten beide ihre Unabhängigkeit geliebt. Aber durch die Schwangerschaft hätten sich ihre Prioritäten verschoben. „Er ist weiter in der Welt herumgereist und hat mich allein gelassen.“

Bis heute besitzt Koletzki nicht das Sorgerecht für seinen ältesten Sohn. Anja Gerber sagt, als er die Vaterschaft beim Jugendamt anerkennen wollte, habe sie ihn abblitzen lassen. Eiskalt. Er hatte sich schnell mit einer anderen Frau getröstet. Sie sagt: „Das hat mich verletzt.“ Sie habe verhindern wollen, dass er ihr bei der Erziehung reinredet.

Heute sind sie gute Freunde. Er zahlt Unterhalt für Leon. Aber die Papa-Wochenenden werden weniger. Sie sagt, Leon spiele Fußball. Er treffe sich mit Freunden. Und er habe keine Lust, mit einem Vierjährigen auf dem Spielplatz abzuhängen. Anja Gerber sagt: „Für Leon ist Tim ein Kumpel, kein Papa.“

Vielleicht erklärt das, warum Koletzki schon bei der Geburt von Paul dabei war und warum er auch jetzt alles daran setzt, dass der Kleine bei ihm aufwachsen kann. Koletzki holt sein Handy hervor. Es zeigt ihn im Kreißsaal zusammen mit Juana. Er hält den neugeborenen Sohn auf dem Arm. Er strahlt vor Glück. Er sagt: „Ich habe schon einen Sohn verloren. Ein zweites Mal passiert mir das nicht.“

*Namen von der Redaktion geändert

Kindlicher Schmerz prägt Handlungsvermögen – Beratung verändert Blickwinkel

„Eigentlich habe ich eine gute Kindheit … oder soll ich lieber sagen, ich bekomme regelmäßige Mahlzeiten, zwischendurch auch Süßes so viel ich will, habe ein eigenes Zimmer und einen Spielplatz im Garten, darf nach der Schule meine Freizeit alleine gestalten, bekomme zum Geburtstag und Weihnachten alle Geschenke meiner Wunschliste, sogar mein Wunsch-Haustier, lerne fast jedes Jahr in den Sommerferien einen Teil der Welt kennen und brauche auch sonst nur zu sagen, was ich an Klamotten oder anderen Dingen gerne hätte. Sofort wird daraufhin für mich eingekauft oder erledigt. Auch mein Taschengeld ist großzügig und ich muss selten sparen. Es wird gemacht und getan, ich solle mich schließlich nicht beklagen…! Doch trotz allem geht es mir nicht wirklich gut, denn meine Eltern streiten immer. Sie schreien sich mit schlimmen Worten an, knallen die Türen oder Sachen durch die Gegend oder schlagen sich sogar. Das tut mir so weh. Ich habe Angst um Mama, ich habe Angst um Papa. Wie kann ich Mama helfen? Wie kann ich Papa helfen? Was soll ich bloß tun damit sie sich vertragen? Was habe ich falsch gemacht? Ich bin so traurig, aber das sage ich lieber nicht, sonst geht es Mama und Papa vielleicht noch schlechter. Sie haben doch schon genug Sorgen und Kummer, wohl auch wegen mir, jedenfalls höre ich oft meinen Namen wenn sie streiten. Ich schaff das schon irgendwie alleine. Ich mach mich einfach unsichtbar, dann falle ich Mama und Papa nicht auch noch zur Last. Und ich erzähle es niemandem, sonst komme ich vielleicht ins Heim. Ich muss stark sein, so tun als wenn nichts ist. Mama und Papa machen ja auch einfach weiter, so als wenn nichts war. Manchmal mache ich die Musik in meinem Zimmer ganz laut an, dann höre ich die bösen Beschimpfungen der beiden nicht mehr. Ich versuche mich abzulenken, mich zu beschäftigen – aber – meistens sitze ich nur da und weine. Ganz leise. Niemand soll es hören, keiner soll es wissen. Ich schäme mich. Ich habe Angst. Bestimmt bin ich Schuld an allem. Vielleicht hört es ja irgendwann auf … ich wünsche es mir so sehr. Mehr als alles andere.“

Erlebnisse, die zu seelischen Verletzungen des Kindes führen können. Erinnerungen und Bilder, die zeitlebens begleiten können.

Kinder gehen in Trance wenn Eltern streiten.
Eltern lieben ihr Kind, Kinder lieben ihre Eltern. Und doch sind solche oder ähnlich belastende, über Jahre stattfindende Szenarien, keine Seltenheit. Ohne es zu wissen, ohne Absicht der Eltern noch der Kinder passieren Situationen, die nachhaltige Folgen haben können. Getreu dem Wortlaut: „die Zelle vergisst nichts“, welches doch eher auf körperlicher Ebene einzusortieren ist, gilt es ebenso für die Psyche. So manches Erlebtes wird „in den Keller“ verbannt, aus psychologischer Sicht im Unbewussten abgespeichert.

Zu dritt und doch alleine
Jedes Kind lebt aus und mit seiner sozialen Interaktion, in seinem individuellem Empfinden und Verarbeiten seiner Erlebnisse. So kommt es vor, dass innerhalb einer Familie mit mehreren Kindern und somit gleichen Lebensumständen, unterschiedliche Thematiken während des Heranwachsens entstehen. Mangelndes Selbstwertgefühl, latente Aggressionen, Unsicherheit, Angstzustände oder andere psychische Störungen können nachhaltig folgen. Fehlt von Seiten des Elternhauses Sicherheit ist Vertrauen in Frage gestellt. Für den Moment des Erlebens, wenn es Mama oder Papa schlecht geht, fühlt jedes Kind durch Liebe und Verbundenheit zu seinen Eltern, mit ihnen. Ob es sich im Einzelfall um ein einmaliges Geschehen oder um eine dauerhafte familiäre Krisensituation handelt, ist ebenfalls ursächlich relevant. Ist das Kind mit seinem seelischen Schmerz auf sich alleine gestellt, benutzt es je nach seiner persönlichen Widerstandsfähigkeit unbewusst eigene innere Mechanismen, die ein Bewältigen seines Schmerzes möglich machen. Diese werden als Mittel zum Zweck zu Wegweisern seines Lebens. Die Bandbreite der folgenden Symptomatik ist groß und bringt Fragen wie: „Warum gerate ich immer wieder in diese oder jene Lebensumstände?“ oder „Was ist mit mir los, eigentlich muss es mir doch gut gehen?“ mit sich. Jahre der eingeschränkten Lebensfreude, Zeiten der Suche und des Zweifelns, vage lässt sich erahnen, dass es bei Streitereien und Energieräuberei weder einen Sieger noch Verlierer gibt. In Wahrheit gibt es immer nur drei Sieger oder drei Verlierer: Mama, Papa und! Kind.

Denken Sie doch bitte jetzt einmal an das Läuten einer Kirchenglocke – können Sie sie hören? Welche Emotionen nehmen Sie bei sich wahr? Geht es Ihrem Sitznachbarn ebenso? Sicherlich stellen Sie Unterschiedlichkeiten fest und darüber hinaus, dass es kein richtig oder falsch, sondern nur dieses „anders“ gibt. Eines aber haben alle: Erinnerungen. Jede Mutter, jeder Vater, jede Tochter, jeder Sohn – jeder hat (s)eine aus der sie/er heute denkt, fühlt und handelt. Und wer sie mit jemandem teilt ist nicht mehr alleine. Sei es das Elternpaar, das sich ihrem mitfühlenden Kind liebevoll zuwendet und es dadurch (be)schützt oder seien es die Elternteile, die sich in zielführende beratende Gespräche begeben. Zwar können wir nichts aus unserem Leben löschen, jedoch im offenen Umgang mit dem Erlebten den Blickwinkel darauf verändern. Akzeptieren wir die Wahrheit und erkennen an was ist, können neue Möglichkeiten entstehen.

Elternstreit: Wenn Eltern vor den Kindern streiten

Dass es zwischen Paaren hin und wieder mal zu Streit kommt, ist im Normalfall unvermeidlich. Entscheidend ist, wie Eltern mit dem Streit vor den Kindern umgehen: Von konstruktiv ausgetragenen Konflikten können Mädchen und Jungen durchaus etwas fürs Leben lernen.

Mal geht es ums Geld, mal darum, wer mehr Freizeit hat oder das meiste im Haushalt macht: In jeder Familie gibt es Streit. Doch wie trägt man Konflikte aus, wenn Kinder mit im Haus leben? Oder bekommen es kleine Kinder noch gar nicht mit, wenn ihre Eltern sich in den Haaren liegen?

Mitnichten: Kinder sind sehr feinfühlig, was Mimik, Gestik und Stimmlage betrifft. „Zu glauben, dass Kinder es nicht merken, wenn die Eltern sich streiten, ist sicherlich ein Irrtum“, erklärt Psychotherapeutin Karin Kutz.

Besser nicht vor den Kindern streiten

Eltern sollten sich deshalb generell bemühen, vor kleinen Kindern bis zum Grundschulalter nicht zu streiten: „So junge Kinder können den verbalen Inhalt noch gar nicht aufnehmen. Sie sehen nur wütende Gesichter, vielleicht wird es sogar laut, und das ist für kleine Kinder extrem bedrohlich“, sagt Kutz.

Runterschlucken müssen Eltern ihre Wut aber auch nicht: Sie sollten mit dem Partner einfach verabreden, das Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt fortzuführen – wenn das Kind nicht dabei ist.

Experten sind sich einig: Kommt es sehr oft zu starkem Streit vor dem Kind, erleidet dieses seelischen Schaden. Das kann sich in einem problematischen Sozialverhalten (Unsicherheit, Aggressionen oder Rückzug) wie auch in Verhaltensstörungen (Nägelkauen, Haare ausreißen) äußern. In diesen Fällen sollten Eltern unbedingt ihre Beziehung und ihr Verhalten kritisch hinterfragen. Möglicherweise ist professionelle Hilfe dringend notwendig.

Es gibt konstruktiven und destruktiven Streit

Streit lässt sich grob gesagt in zwei Kategorien einteilen: konstruktiven und destruktiven. Bei konstruktivem Streit diskutieren verschiedene Parteien über ein Problem und suchen gemeinsam nach einer Lösung. Bei destruktivem Streit versucht jedoch der eine, den anderen niederzumachen oder ihn zu unterdrücken: „Wenn es in Richtung Schimpfworte oder Beleidigungen geht, dann ist es ein Streit, aus dem nur Verlierer herausgehen“, erklärt Familienmediator Detlef Jahn.

Streitkultur muss erlernt werden

Beobachten Kinder konstruktiven Streit, können sie lernen, wie man mit Situationen umgeht, die einem nicht passen – zum Beispiel Unpünktlichkeit. Kommt ein Freund viel zu spät, kann ihm das Kind von seinem Ärger darüber erzählen. Grundsätzlich ist Streitkultur etwas, mit dem man nicht geboren wird. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder dies in einem gesicherten Umfeld wie der Familie üben.

Kinder sollten außerdem mitbekommen, dass es verschiedene Ansichten geben kann: „Kinder lernen am meisten am Vorbild. Gut ist, wenn sie mitbekommen, wie man für die eigene Meinung eintritt“, sagt Elternberaterin Felicitas Richter.

Kinder sollten erleben, dass es wichtig ist, die eigenen Standpunkte auch gegen Widerstände zu vertreten, dass man heftige Gefühle auch einmal äußern muss und dass es möglich ist, gemeinsam Lösungen zu finden, mit denen letztlich alle leben können. Voraussetzung für solch einen „konstruktiven Streit“ ist, dass die beiden Seiten nicht beleidigend oder herablassend werden und zudem einige Spielregeln beachten. Dann kann ein elterlicher Streit für Kinder tatsächlich zu einer wichtigen Erfahrung werden.

Ein weiterer Aspekt ist die Rolle des Kindes innerhalb des Elternstreits. Das Kind darf weder das Gefühl haben, dass es schuld an dem Streit sei, noch sollte es in den Streit hineingezogen werden. „Eltern sollten ihrem Kind im Streit erklären, „Pass auf, es geht jetzt gerade nicht um dich, sondern wir streiten uns um die Unordnung im Haus“, nennt Richter als Beispiel.

Elternstreit: Niemals das Kind auf eine Seite ziehen

Gefährlich wird es, wenn ein Elternteil versucht, das Kind auf seine Seite zu ziehen: „Denn dann gerät das Kind in einen Loyalitätskonflikt“, sagt Richter. Außerdem darf keiner Sohn oder Tochter als Druckmittel gegenüber dem Partner benutzen à la „Siehst du, weil du nie zu Hause bist, ist das Kind jetzt sitzengeblieben“. Das schade der psychischen Entwicklung des Kindes.

Kinder dürften niemals als Anwalt oder als Beistand in einem Streit von den Eltern missbraucht werden, ist auch Jahns Ansicht: „Ich habe extra Missbrauch gesagt, weil das eine Leistung ist, die Kinder nicht erbringen können.“

Wenn die Eltern merken, dass sie es alleine nicht schaffen, ihren Streit beizulegen, können Paarberater oder Mediatoren helfen. Denn auf lange Sicht gesehen, so Kutz, leiden Kinder unter Dauerstreit der Eltern mehr als unter einer Trennung.

  • Erziehung: Schmollende Kinder bloß nicht “beleidigte Leberwurst“ nennen
  • Wenn es Streit gibt: So lösen Sie Konflikte mit Kindern
  • Trotz Heulen und Haareziehen: Beim Streit der Kinder bloß nicht einmischen
  • Wenn Eltern streiten: Strategien für Familienkonflikte

Wenn Eltern streiten

Fragen

  • Abgehauen vom Heim – will zurück
  • Angst und Stress mit Mutter
  • Angst vor dem ersten Kuss
    Mädchen, 15 Jahre
  • Angst vor dem Treffen in Realität
  • Angst vor einer gewalttätigen Person
  • Angst vor Langeweile beim Sex
  • Angst vor Mitmenschen – warum?
  • Angst, dass die Eltern sich trennen
  • Angst, dass ich die Lehre nicht schaffe
  • Angst, etwas falsch zu machen
    Junge, 18 Jahre
  • Angst, ihm meine Liebe zu gestehen
  • Angst, keine Lehrstelle zu finden
  • Angst, meine Scheide sei zu eng
  • Angst, mich im Turnen zu blamieren!
  • Angstattacken, Atemnot und Schwindel
  • Ausgeschlossen – Sind da Selbstmordgedanken normal?
  • Ausziehen während der Lehre
    Junge, 20 Jahre
  • Brille verloren – Angst vor Reaktion der Eltern
  • Darf ich Geld von meinem Konto holen?
    Junge, 15 Jahre
  • Dürfen die Eltern sie ins Ausland schicken?
  • Dürfen Eltern den Mofakauf verbieten?
  • Eltern geschieden – Mutter tut schwierig
  • Eltern kontrollieren mich und drohen mir
  • Eltern sind wütend wegen Internetvideos
  • Eltern verbieten mir, an Partys zu gehen
    Mädchen, 15 Jahre
  • Eltern verbieten Treffen mit älterem Jungen
  • Erste Mens – Angst, es den Eltern zu sagen
  • Freundin des Vaters spielt sich als Mutter auf
  • Getrennte Eltern – zu meiner Mutter?
  • Ich fühle mich beobachtet und verfolgt
  • Ich habe drei Monate Hausarrest
  • Ich habe immer Streit mit den Eltern
  • Ich kann mit niemandem sprechen
  • Ich möchte mit ihr Sex haben – wie fragen?
    Junge, 14 Jahre
  • Ich streite viel mit meiner Mutter
    Mädchen, 15 Jahre
  • Ich weine jeden Abend, was ist los?
    Mädchen, 14 Jahre
  • Ich will ihr nicht weh tun
  • Ihre Eltern verbieten die Beziehung
  • Ins Ausland umziehen – ich will nicht!
  • Karriere mit Singen – Mutter ist dagegen
  • Kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe
  • Mein Bruder ist gemein zu mir
  • Mein Bruder würgt mich
  • Mein Freund macht andere Girls an
  • Mein Vater schlägt mich immer
  • Mein Vater verbietet mir fast alles
  • Meine Eltern erlauben mir nichts
  • Meine Eltern schreien mich an
  • Meine Eltern streiten jeden Tag
  • Meine Eltern wollen sich scheiden
    Junge, 14 Jahre
  • Meine Mutter ist sauer auf mich
  • Meine Mutter kontrolliert mich immer
  • Meine Mutter schlägt mich brutal
  • Meine Mutter verbietet mir eine Beziehung
  • Meine Schwester kommandiert mich rum
  • Meiner Mutter geht es miserabel
  • Mir geht es nicht gut – wem sagen?
  • Mutter ist lesbisch, es stört mich
  • Mutter verzögert Frauenarzttermin
  • Nur noch Schule und keine Freiheit
  • Pille ohne Rezept und Wissen der Eltern?
  • Prüfungsangst – was hilft dagegen?
  • Ritzen – habe Angst, es wieder zu tun
  • Scheidung der Eltern – wo Hilfe bekommen?
  • Schimpfwörter und Schläge vom Vater
  • Schläge – ich sei selber schuld
    Mädchen, 12 Jahre
  • Schlechte Laune – sie gibt mir die Schuld
  • Schule wechseln – ich will nicht
  • Schwanger – wie meinen Eltern sagen?
  • Sie bedrohen mich – ich habe Angst
  • Sie nimmt mir meine Kollegen weg
  • Soll ich von zu Hause abhauen?
  • Streit zwischen Bruder und Eltern
  • Trennung – ich soll bei der Mutter wohnen
  • Vater droht mir mit Schlägen
  • Vater schlägt mich bei schlechten Noten
  • Wie herausfinden, wer mein Vater ist?
  • Wie kann ich meine Angst überwinden?
  • Wie lange darf ich draussen bleiben?
  • Zum Psychologen ohne Wissen der Eltern?

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