Streifen bauch schwangerschaft

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Linea Negra aber nicht schwanger

Hallo. Meine Freundin und ich haben Angst das sie schwanger sei , aber sie kann nicht schwanger sein , da wir diesen Monat nichts gemacht haben , außer das sie mir 2 mal einen geblasen hat.

In den letzen Monaten kann auch nichts passiert sein , da sie dort jedes mal ihre Menstruation hatte , welche auch wie immer verlief.

Nun hat sie gestern an ihrem Körper unterhalb des Bauchnabels einen leicht bräunlichen Strich entdeckt , welcher auch nur bei genauer Betrachtung sichtbar ist & wenn sie die Haut dort ein Stück auseinander zieht ist er komplett weg. Ihre typischen Anzeichen einer Menstruation hat sie auch schon.

Nun haben wir gelesen das es die „Linea Negra“ ist , welche meist schwangere haben und das diese Linie ca ab dem 4. Monat erscheint. Im 4 Monat ist sie definitv nicht , da sie weiter auch 0 Anzeichen für eine Schwangerschaft hat.

Hab auch schon gelesen das die Linie einfach so da sein kann & hab auch schon von einer Frau gelesen das diese , diese Linie jedes mal ganz leicht vor der Menstruation hat & ihr diese aber auch erst aufgefallen ist als sie Angst hatte schwanger zu sein. Anschließend hat sie das einige Monate beobachtet und siehe da : die linie ist vor der Mens wohl immer leicht zu sehen.

Meine Frage : Ist es also möglich , das meine Freundin nicht schwanger ist , obwohl sie am Bauch diese leichte Verfärbung hat?

Linea nigra
 Dunkler Streifen auf der Babykugel

Ab etwa der 16. Schwangerschaftswoche wölbt sich der Bauch deutlich. Aber nicht nur der Umfang ändert sich, der Bauch sieht oft aus wie zweigeteilt: Viele Frauen beobachten, dass sich ungefähr in der 18. Woche eine dunkle Linie auf ihrem Bauch bildet, die vom Bauchnabel aus Richtung Schambein führt. Verantwortlich dafür ist die erhöhte Produktion von Melanin (Pigmente), die auch dazu führt, dass sich die Hautpigmentierung an Brustwarzen, in den Achselhöhlen sowie im Genitalbereich verstärkt. Die Linea nigra – oder auch Linea negra – ist die Verfärbung der so genannten Linea alba. Die Linea alba ist eine senkrechte Bindegewebsnaht, die auf der Mitte des Bauches liegt und durch die Sehnen der seitlichen Bauchmuskeln entsteht. Nicht bei allen Frauen bildet sich während der Schwangerschaft eine Linea nigra. Man geht davon aus, dass vor allem dunklere Hauttypen zur Bildung einer solchen Linie neigen. Nach der Geburt des Kindes verblasst die Linie normalerweise zügig. Sonnenschutz und Schatten helfen dabei. So verschwindet die Pigmentierung langsam und vor allem sicher.

Schwangerschaftsanzeichen: Kleine und große Botschafter des Babyglücks

Schwangerschaftsanzeichen sind sehr vielfältig und von Frau zu Frau unterschiedlich.

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Von Vorahnungen und Bestätigungen: Die Antwort auf die Frage “Bin ich schwanger?” kann ohne ärztliche Hilfe einem Rätselraten gleichen. Zu fein und uneindeutig sind die ersten Schwangerschaftsanzeichen, die der Körper einer werdenden Mutter aussendet, noch bevor überhaupt ein Schwangerschaftstest anwendbar ist. Vor allem für Frauen mit starkem Kinderwunsch oder solchen, die einen leisen Verdacht überprüfen möchten, ist es interessant, mehr über die zahlreichen Schwangerschaftsanzeichen, ihre Ausprägungen und Dauer zu erfahren.

Eine Schwangerschaft als Begründung für bestimmte körperliche Symptome kommt manchen Frauen nicht als erstes in den Sinn. Ein stressiger Alltag, die Ansteckung mit einem Infekt oder die bevorstehende Periode erscheinen da viel wahrscheinlicher. Andersherum gibt es Frauen mit starker Sehnsucht danach, schwanger zu sein und Mutter zu werden – vor lauter Vorfreude deuten sie vielleicht eine Schwangerschaft, wo gar keine ist.
Viele schwangere Frauen berichten von “so einem Gefühl”, aufgrund dessen sie schließlich einen Schwangerschaftstest gemacht oder einen Termin beim Frauenarzt vereinbart haben. Neben diesem Empfinden gibt es noch viele weitere Schwangerschaftsanzeichen, mit denen der Körper signalisiert, dass nun aufwendige Vorbereitungen für die Entwicklung neuen Lebens getroffen werden.

Welche Schwangerschaftsanzeichen gibt es?

Neben dem Ausbleiben der Periode und vielzitierten Schwangerschaftssymptomen wie Morgenübelkeit oder Lust auf saure Gurken mit Schoko-Creme gibt es sehr feine Anzeichen, die sich bereits kurz nach der Befruchtung bemerkbar machen können. Einige Frauen nehmen diese Veränderungen bewusst war, bei anderen werden sie als alltägliche Stimmungsschwankung verbucht oder treten gar nicht erst auf. Die Palette an Anzeichen ist vor allem im ersten Trimester der Schwangerschaft besonders groß. Eine Unterteilung macht es für Frauen leichter, ihre eigene Situation einzuordnen:

  • Unsichere Schwangerschaftsanzeichen beruhen lediglich auf Empfindungen der Frau und sind kein eindeutiges Indiz für eine Schwangerschaft. Sie sind von Frau zu Frau unterschiedlich und teilweise sogar gegensätzlich.
  • Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen sind durch (gynäkologische) Untersuchungen oder eine Feststellung medizinisch relevanter Informationen erfassbar. Auch wenn sie teilweise sehr eindeutig auf eine Schwangerschaft hinweisen können, werden sie als “wahrscheinlich” und nicht als “sicher” bezeichnet.
  • Sichere Schwangerschaftsanzeichen sind medizinisch feststellbare Signale, die direkt vom Kind ausgehen und eine Schwangerschaft eindeutig nachweisen.

Hinweis: Die Einteilung der Schwangerschaftsanzeichen richtet sich nicht zwingend nach dem Zeitpunkt, an dem sie während der Schwangerschaft auftreten. Die Linea nigra oder der Nachweis des Schwangerschaftshormons im Urin mittels Schwangerschaftstest als wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen sind aus medizinischer Sicht keine “sicheren Schwangerschaftsanzeichen”, da sie nicht vom Kind ausgehen – dennoch können sie sehr eindeutige Botschafter sein.

Unsichere Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen

Das frühestmögliche Anzeichen für eine Schwangerschaft ist der sogenannte Einnistungsschmerz fünf bis zehn Tagen nach der Befruchtung. Er kann auftreten, wenn sich die befruchtete Eizelle an die Gebärmutterschleimhaut anfügt und macht sich in Form von Piksen oder Ziehen im Unterleib bemerkbar. Die Wahrnehmung der Einnistung ist sehr unterschiedlich: Manche Frauen können genau die Unterschiede zwischen Einnistungsschmerz und üblichen Regelschmerzen beschreiben, andere verwechseln sie miteinander und wieder andere glauben gar nicht daran, dass der gerade einmal stecknadelkopfgroße Embryo sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt bemerkbar machen kann.

Die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter ist für manche Frauen spürbar.

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Auch das Auftreten einer Einnistungsblutung ist in diesem Zeitraum (etwa ab Anfang der vierten Schwangerschaftswoche) möglich, die sich aufgrund ihrer Helligkeit und geringen Stärke meist gut von der Blutung während der Regel unterscheiden lässt. Viele Frauen halten die Einnistungsblutung dennoch für ihre verfrühte Regelblutung und gehen erstmal nicht davon aus, schwanger zu sein. Neben der Blutung kann ebenso vermehrter vaginaler Ausfluss auf eine Schwangerschaft hinweisen. Beide Scheidensekrete sind typische Schwangerschaftsanzeichen und unbedenklich.
Hinweis: Die Berechnung der Schwangerschaftswochen (SSW) wird am Zyklus ausgerichtet. Er beginnt mit dem ersten Tag der Regelblutung. Bei den meisten Frauen dauert der Zyklus durchschnittlich 28 Tage, wobei der Eisprung um den 14. Tag herum liegt. Der Tag des Eisprungs und die unmittelbaren Tage zuvor zählen zu der fruchtbarsten Zeit im Zyklus einer Frau. Zur einfacheren Berechnung der Schwangerschaftswochen und des Geburtstermins wird der erste Tag der Regel als Ausgangspunkt gewählt – auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht schwanger war. Deshalb sind Angaben in Schwangerschaftswochen immer relativ zu betrachten. Bei Frauen mit einem kürzeren oder längeren Zyklus wird die Berechnung entsprechend angepasst. Wenn Frauen ihren Eisprung exakt bestimmen können, zum Beispiel durch einen Ovulationstest, kann noch genauer berechnet werden, wie lange sie bereits schwanger sind.

Weitere unsichere Anzeichen zu Beginn der Schwangerschaft

Erste Schwangerschaftsanzeichen sind ebenso an den Brüsten zu beobachten: Ein Spannen in der Brust kann bereits wenige Tage nach der Empfängnis wahrgenommen werden. Vergrößerte Brustwarzen werden von schwangeren Frauen auch häufig bemerkt. Besonders vielfältig sind die Veränderungen der Haut: Während manche werdenden Mütter über vermehrte Pickel klagen, berichten andere von einem strahlenden, ebenen Teint. Bei vielen sprießen zusätzlich Haare und Nägel in ungekanntem Ausmaß.

Hormonschwankungen verursachen ein Auf und Ab im Körper der Mutter.

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Hinzu können weitere körperliche Anzeichen wie verstärkter Harndrang, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen kommen. Viele Frauen fühlen sich zu Beginn der Schwangerschaft außerdem müde – trotz der Erschöpfung kann es in der Nacht aber zu Problemen beim Durchschlafen kommen. Schwindelgefühle, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen sind ebenfalls ganz normal und nicht bedenklich. Zu den unsicheren Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen zählen auch Veränderungen bei Appetit und Hunger. Das Essverhalten und der Geschmack schwangerer Frauen können sich zeitweise um 180 Grad drehen: Plötzlich empfinden sie Ekel vor bestimmten Lebensmitteln, entwickeln bisher unbekannte Gelüste oder haben Heißhunger. Wer seinen Körper und seine Vorlieben gut kennt, der wird solche Veränderungen schnell bemerken. Viele Schwangere bemerken bei sich auch eine gewisse Zerstreutheit und Konzentrationsschwierigkeiten. Die sogenannte Schwangerschaftsdemenz kann nicht nur in den ersten Wochen der Schwangerschaft auftreten, sondern sich über den gesamten Zeitraum ziehen.

PMS oder schwanger: Wie sind die Zeichen zu deuten?

Es kommt oft zu Verwechslungen unsicherer Schwangerschaftsanzeichen mit Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS), da es hier Ähnlichkeiten gibt. Für manche Frauen gehören Unterleibsschmerzen sowie eine erhöhte Sensibilität der Brüste zu den üblichen Beschwerden der monatlichen Blutung. Verständlicherweise werden die feinen Signale der frühen Schwangerschaft in solchen Fällen nicht wahrgenommen oder falsch interpretiert.
Viele der beschriebenen Phänomene können zum Beispiel auch durch Stress, einen unregelmäßigen Tagesrhythmus oder starke psychische Belastung ausgelöst werden. Akute Krankheiten, chronische Erkrankungen oder ein beginnender Infekt sind weitere mögliche Auslöser dafür, dass sich der Körper anders verhält. Sehr frühe Schwangerschaftsanzeichen sind deshalb leider keine verlässlichen Botschafter.

Wahrscheinliche Symptome einer Schwangerschaft

Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft ist, umso eindeutiger werden die Zeichen, die der Körper aussendet. Frauen, die die ersten Schwangerschaftsanzeichen noch mit dem stressigen Job oder einem Magen-Darm-Infekt erklärt haben, könnten nun stutzig werden.
Für die meisten ist das Ausbleiben der Periode das eindeutige Indiz für eine Schwangerschaft. Doch auch hier gibt es keine hundertprozentige Wahrscheinlichkeit, denn auch andere Gründe wie Stress, eine Ernährungsumstellung, starke körperliche oder psychische Strapazen können Gründe für eine Störung im Zyklus sein. Frauen, die täglich ihre Körpertemperatur messen, können diese als zusätzlichen Hinweis heranziehen. Die sogenannte Basaltemperatur wird unverzüglich nach dem Aufstehen gemessen, ohne Nahrungsaufnahme oder körperliche Anstrengung. Ist bei regelmäßiger Messung eine erhöhte Basaltemperatur an mindestens 18 Tagen nach dem Eisprung zu beobachten, ist dies ein wahrscheinliches Schwangerschaftsanzeichen. Ohne individuelle Vergleichsmöglichkeiten mit Messergebnissen des eigenen Körpers eignet sich die Temperatur als Indikator allerdings nicht.
Ein äußeres Zeichen einer beginnenden Schwangerschaft, welches der Großteil der Frauen an sich beobachtet, ist die Veränderung der Brustwarzen. Die dunkle Verfärbung der Brustwarzenhöfe, verursacht durch eine stärkere Pigmentierung, ist schon nach wenigen Wochen bemerkbar. Dunkle Hautverfärbungen können auch an Oberschenkeln, Achselhöhlen, Hals, Gesicht, an Leberflecken und Narben auftreten.

Stärkere Pigmentierung als Schwangerschaftsanzeichen

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Eine weitere farbliche Auffälligkeit ist die “Linea nigra”. So wird die dunkle Linie zwischen Bauchnabel und Schambein bezeichnet, welche bei neun von zehn Schwangeren auftritt. Der Grund für die Bildung der Linea nigra ist der Anstieg des Farbstoffs Melanin im Körper der werdenden Mutter. Die wörtlich übersetzte “schwarze Linie” muss aber nicht unbedingt schwarz sein: Alle Nuancen von einem gelblichen Hellbraun bis zu intensivem Schwarzbraun sind normal. Die Linea nigra tritt erst vergleichsweise spät auf (ab der 18. SSW).
Große Veränderungen sind an der Gebärmutter zu beobachten, die sich umfassend auf die Entwicklung des Embryos vorbereitet. Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen wie die Vergrößerung der Gebärmutter und die Verhärtung des Muntermundes mit Bildung des Schleimpfropfes sind aber nur durch eine gynäkologische Untersuchung feststellbar. Ein weiterer Hinweis auf eine Schwangerschaft ist der Gehalt des Hormons hCG im Blut oder im Urin der Frau. Das Hormon wird produziert, sobald sich eine Eizelle in der Gebärmutter einnistet. Es kann auf verschiedenen Wegen nachgewiesen werden:

  • im Blut: sechs bis neun Tage nach der Befruchtung durch eine ärztliche Untersuchung
  • im Urin: etwa 14 Tage nach der Befruchtung durch einen Schwangerschaftstest

Selbst ein Schwangerschaftstest ist kein absolut sicheres Anzeichen.

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Schwangerschaftstests aus der Apotheke oder Drogerie reagieren alle auf das Hormon hCG. In Abhängigkeit von der Sensitivität des Tests und dem Zeitpunkt, an dem der Test durchgeführt wird, kann dieser aber negativ ausfallen, obwohl eine Schwangerschaft besteht.
Hinweis: Ist der Test negativ und Sie glauben trotzdem, schwanger zu sein – sei es aufgrund anderer, zutreffender Schwangerschaftsanzeichen oder einfach nur aufgrund eines Gefühls? Holen Sie sich Gewissheit bei einer gynäkologischen Untersuchung. Ärzte haben Methoden, mit denen viel genauer als bei einem Schwangerschaftstest zu Hause festgestellt werden kann, ob Sie schwanger sind oder nicht.

Sichere Schwangerschaftsanzeichen: Ein neues Leben entsteht

Einer der schönsten Momente der Schwangerschaft ist für Mütter und Väter dann gekommen, wenn sie realisieren, dass ein neuer Mensch heranwächst. Häufig wird ihnen diese Tatsache erst bewusst, wenn sie den Embryo und die Fruchtblase mittels Ultraschall sehen. Bereits ab der fünften Schwangerschaftswoche (5. SSW) kann auf dem Ultraschallbild ein dunkler Fleck, die Fruchtwasserhöhle, mit einem hellen Punkt darin, dem Baby, zu sehen sein. Es ist zu diesem Zeitpunkt etwa so groß wie ein Samenkorn.
Ab Woche sieben der Schwangerschaft (7. SSW) können die Herztöne des Kindes über Ultraschall dargestellt werden – ein weiteres aufregendes Erlebnis für die werdenden Eltern. Je größer das Baby wird, umso mehr dringen deutliche Signale nach außen. Sehr auffällig sind der steigende Bauchumfang und die Gewichtszunahme der Mutter ab dem dritten, spätestens ab dem fünften Schwangerschaftsmonat. Im späteren Verlauf der Schwangerschaft werden dann auch die Kindesbewegungen und Körperteile des Ungeborenen durch die Bauchdecke der Mutter spürbar.

Wenige oder keine Schwangerschaftsanzeichen – ein Grund zur Beunruhigung?

Bleiben die typischen Schwangerschaftsanzeichen aus, muss das nicht zwangsläufig problematisch sein. Manche Frauen bemerken sehr viele der beschriebenen Symptome an sich, während bei anderen nur einige wenige Anzeichen auftreten. Ebenso kann sich die Intensität der einzelnen Symptome unterscheiden. Jede Frau, jeder Körper und jede Schwangerschaft sind anders. Deshalb kann das Auftreten und die Wahrnehmung von Schwangerschaftsanzeichen sehr unterschiedlich ausfallen.
Es gibt Schwangerschaften, in denen die werdende Mutter außer dem Ausbleiben der Regel keine weiteren typischen Schwangerschaftssymptome wie Übelkeit, Heißhungerattacken oder Spannen in der Brust beobachtet. Dies hat aber keinen Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft, die Entwicklung oder Gesundheit des Kindes.
Hinweis: Bei Bedenken über ausbleibende Schwangerschaftsanzeichen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Er oder sie hat schon viele unterschiedliche Schwangerschaften begleitet, kann Sie umfassend beraten und überprüfen, ob die Sorgen berechtigt sind oder nicht.

Wie entstehen die Symptome einer Schwangerschaft?

Der Grund für die Veränderungen im Körper ist das Hormon humanes Chorion Gonadotropin, kurz hCG. Es ist zuständig für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft und löst alle dafür notwendigen Vorgänge im Körper aus. Die Produktion des Hormons startet, sobald sich eine befruchtete Eizelle in der Schleimhaut der Gebärmutter einnistet. Zu Beginn ist die äußere Keimzelle der Eizelle für die Produktion zuständig. Sobald aus der Keimzelle die Plazenta gebildet wurde, übernimmt sie die weitere Steuerung der Hormonumstellung.
Das Hormon hCG beeinflusst noch andere Hormone, insbesondere Östrogen und Progesteron, deren Veränderungen sich ebenfalls auf den Körper auswirken. Die Hormone wirken dabei nicht nur in der Gebärmutter, zum Beispiel beim Aufbau der Schleimhaut, sondern gelangen durch den Blutkreislauf an verschiedene Stellen im Körper. So erreicht das Signal die Brüste zur Vorbereitung auf das Stillen, aber auch den Verdauungstrakt oder die Haut, was unbeliebte Symptome wie Übelkeit, Heißhunger oder Pickel verursacht.

Tipps bei typischen Anzeichen einer Schwangerschaft

Schwanger zu sein, bedeutet für den Körper eine extreme Anstrengung. Während die Körperfunktionen der Mutter aufrechterhalten werden, muss in den 40 Wochen bis zur Geburt aus einer befruchteten Eizelle ein lebensfähiges Baby entstehen. Bei dieser enormen Leistung ist es verständlich, dass Beschwerden auftreten können. Die folgenden Tipps, unter anderem zur Ernährung in der Schwangerschaft, können bis zur Geburt des Kindes und darüber hinaus den Körper bei seiner Aufgabe unterstützen und Unwohlsein reduzieren:

  • Regelmäßige kleine Mahlzeiten verhindern, dass der Blutzuckerspiegel zu stark absinkt. Dies beugt Heißhunger, Sodbrennen und Schwindel vor. Auch wenn das Baby größer wird, sind kleine Portionen aufgrund des Platzmangels im Magen bekömmlicher.
  • Industriell verarbeitete Lebensmittel (wie Fertiggerichte oder Süßigkeiten) enthalten in der Regel viel Fett und kurzkettige Kohlenhydrate wie Zucker, die den Blutzucker rasant ansteigen und ebenso schnell wieder absinken lassen. Sie sollten deshalb durch nicht oder kaum verarbeitete Lebensmittel wie Gemüse, Obst oder Vollkornbrot ersetzt werden.
  • Nahrungsmittel mit vielen Ballaststoffen (Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen) sorgen für eine ausgewogene Darmaktivität beugen Verdauungsbeschwerden vor.
  • Fettiges, scharfes oder mächtiges Essen liegt schwer im Magen und kann Sodbrennen, Verstopfungen oder Durchfall verursachen, weshalb es vermieden werden sollte.
  • Ergänzungsmittel unterstützen bei Bedarf die Nährstoffversorgung des Körpers von Mutter und Kind unter anderem mit Folsäure, B-Vitaminen, Calcium, Magnesium und Eisen. Eine ausreichende Zufuhr der Stoffe ist wichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Sie sollten die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln aber unbedingt mit Ihrem Frauenarzt absprechen.
  • “Jedes Kind ein Zahn”: Schwangere sind aufgrund der Veränderung des pH-Wertes im Mund, ausgelöst durch das hCG, anfälliger für Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnbettes. Deshalb gilt es in Schwangerschaft auf eine optimale Mundpflege zu achten und regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen
  • Bei Schlaflosigkeit und Unruhe können zum Beispiel Kräutertees, eine warme Milch mit Honig, Bäder oder Entspannungsübungen den Schlaf auf natürliche Weise fördern.
  • Ausreichend Bewegung, am besten an der frischen Luft (zum Beispiel Spaziergänge oder Schwangerschaftsyoga), sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung, stärkt den Kreislauf, fördert die Verdauungstätigkeit und hilft bei Schlafproblemen.
  • Beine massieren, stretchen, öfter mal hochlegen und mit Wechselduschen verwöhnen: Diese Maßnahmen können schweren Beinen, Wassereinlagerungen und Krampfadern vorbeugen, die durch das erhöhte Blutvolumen und das gelockerte Gewebe während der Schwangerschaft schneller entstehen können.
  • Die Hautpflege während der Schwangerschaft sollte ebenso mit Massagen und eventuell speziellen Produkten angepasst werden, um den Anforderungen bei Hautveränderungen nachzukommen und Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

Wann hören Schwangerschaftsanzeichen auf?

Die meisten Schwangerschaftsanzeichen flauen im Verlauf der Schwangerschaft wieder ab. Vor allem bei den teilweise sehr unangenehmen unsicheren Symptomen, wie Verdauungsproblemen oder starker Müdigkeit, begrüßen schwangere Frauen, dass sich ihr Körper an die neuen Umstände gewöhnt. Nach dem starken Anstieg des Hormons hCG im Körper pendelt sich der Hormonhaushalt nun wieder ein. Die Anpassung erfolgt meist im dritten Schwangerschaftsmonat zwischen der neunten und 16. Woche der Schwangerschaft (9. – 16. SSW). Einige Schwangerschaftsanzeichen, wie die Linea nigra oder die dunklere Pigmentierung der Brustwarzen, bleiben die ganze Schwangerschaft über bestehen und verschwinden erst nach der Geburt wieder.
Manche Frauen fühlen sich durch den Rückgang der Symptome beunruhigt, da sie sich daran gewöhnt haben und sie als Zeichen dafür sehen, dass es dem Baby gut geht. Es ist aber ganz normal, dass sich die meisten Schwangerschaftsanzeichen allmählich einstellen. Bei manchen Frauen geschieht dies sogar innerhalb weniger Tage. Ein Verschwinden und erneutes Auftauchen von Schwangerschaftsanzeichen ist in den meisten Fällen ebenso kein Grund zur Sorge. Häufig sind es Verdauungsstörungen, verstärkter Harndrang, Veränderungen von Haut und Haaren, Stimmungsschwankungen oder auch starke Müdigkeit, die zeitweise wiederkehren, nachdem sie bereits abgeklungen waren.

Wann sind Schwangerschaftsanzeichen bedenklich?

Ab dem Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle arbeitet der Körper der Mutter daran, sich bestmöglich auf die Entwicklung des Kindes vorzubereiten. Die “Umbaumaßnahmen” betreffen den gesamten Organismus und äußern sich deshalb an verschiedenen Stellen in unterschiedlicher Form. Schwangerschaftsanzeichen können in ihrer Art, Anzahl, Häufigkeit, Intensität und Dauer so unterschiedlich verlaufen, dass die Toleranz sehr groß ist.
Dennoch gibt es einige bedenkliche Symptome, die ein Hinweis auf Probleme in der Schwangerschaft oder eine Erkrankung sind. Dazu zählen:

  • starke Kopfschmerzen, die länger als drei bis vier Stunden andauern
  • Sehstörungen, wie ein verschwommenes/ doppeltes Bild oder funkelnde Lichtpunkte vor den Augen, die über einen längeren Zeitraum andauern
  • Stechen im Bauch, das plötzlich und sehr heftig im oberen oder mittleren Bauchbereich auftritt
  • plötzliche Gewichtserhöhung von über zwei Kilogramm, die nicht mit der Ernährung zu erklären ist und ggf. geschwollene Hände und Füße als Begleiterscheinung
  • starke vaginale Blutungen, die von intensiven Unterleibsschmerzen begleitet werden können
  • ausbleibende Bewegungen des Babys für 24 bis 36 Stunden (über die lange Schlafphase des Babys hinausgehend) ab der 23. SSW
  • langanhaltendes, hohes Fieber von über 37,5 Grad Celsius
  • nicht abklingende Schwindel- und Ohnmachtsgefühle
  • Juckreiz am ganzen Körper

Diese Anzeichen können ein Indiz dafür sein, dass mit dem Körper der Mutter, dem Baby oder dem Verlauf der Schwangerschaft etwas nicht in Ordnung ist. Auch Schwangerschaftskrankheiten wie die Präemklapsie und die sich möglicherweise daraus entwickelnde gefährliche Eklampsie (für Mutter und Kind sehr schädliche Krampfanfälle im Gehirn) können durch eine Sensibilität für bedenkliche Schwangerschaftsanzeichen früh erkannt und somit gut behandelt werden.

Ein Tagebuch als Hilfsmittel

Aufschreiben kann helfen, einen Überblick der Schwangerschaftssymptome zu behalten.

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Manche schwangeren Frauen unterstützt es bei der Beobachtung, ein Schwangerschaftstagebuch zu führen und in diesem auch die Schwangerschaftsanzeichen zu vermerken, die ihnen an sich auffallen. So fällt es oft leichter nachzuvollziehen, wie lange ein Symptom andauert und ob sein Verlauf bedenklich ist. Statt sich in Befürchtungen hineinzusteigern, hilft es, sich bei einem Gefühl der Beunruhigung bewusst Zeit für Entspannung zu nehmen, entweder allein oder gemeinsam mit dem Partner. Eine Schwangerschaft kann sehr stressig und anstrengend sein, vor allem wenn das soziale und berufliche Umfeld starken Einfluss nimmt.

Haben Sie Fragen oder Sorgen, fühlen Sie sich unsicher oder unwohl, dann wenden Sie sich an eine kompetente Vertrauensperson wie Ihren Gynäkologen/ Ihre Gynäkologin oder Ihre Hebamme. Sie kennen die Zeichen, auf die es zu achten gilt, geben Hilfe zur Selbsthilfe und wissen, wie im Ernstfall zu handeln ist.
Auch wenn es in einigen Situationen schwerfällt, Ruhe zu bewahren: Lassen Sie sich nicht verunsichern und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – Sie kennen Ihren Körper und Ihre Schwangerschaft am besten und entscheiden, wann Sie sich professionellen Rat holen. So aufregend die Veränderungen in einer Schwangerschaft sind, so faszinierend und schön ist die Zeit als schwangere Frau und werdende Mutter.

Die 20. Schwangerschaftswoche

Ab der 20. SSW leiden viele Schwangere unter Wadenkrämpfen – Ein Spaziergang kann helfen – © Pumba

Inhaltsverzeichnis dieses Artikels:

  • Die Haare des Babys wachsen
  • Was passiert in der 20. SSW?

Die Haare des Babys wachsen

Halbzeit. Sie haben nun zum Ende dieser Woche die Hälfte der Schwangerschaft geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Sind Sie berufstätig oder haben bereits Kinder, so bleibt Ihnen tagsüber sicher kaum Zeit, sich bewusst auf Ihr Ungeborenes zu konzentrieren. Nehmen Sie sich abends einige Minuten, um bewusst die Beziehung zu Ihrem Baby zu intensivieren. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz in Ihrer Wohnung und machen Sie es sich bequem. Legen Sie die Hände auf den Bauch und atmen Sie ganz bewusst. Spüren Sie das Kind? Bewegt es sich gerade? Besonders wenn Sie zur Ruhe kommen, vermisst das Baby das beruhigende Schaukeln. Es macht sich mit Fußtritten gegen die Bauchwand bemerkbar und meldet seinen Protest an. Dies wird Sie bis zum Ende der Schwangerschaft begleiten.

Was passiert in der 20. SSW?

Bedenkt man, dass bereits die Hälfte seiner Zeit im Bauch der Mutter vorüber ist, scheint das Gewicht des Babys von rund 250 Gramm zum Ende dieser Woche noch recht gering. Seine Körpergröße von ca. 25 cm wird es hingegen bis zu seiner Geburt noch ungefähr verdoppeln. Die Beine haben aufgeholt und sind im Verhältnis zum restlichen Körper auf die richtige Länge herangewachsen. An den kleinen Fußzehen befinden sich nun winzige Fußnägel. Von nun an beginnen die ersten Härchen zu sprießen, die Augenbrauen beginnen ebenso zu wachsen. Wird es ein Mädchen, so beginnt in dieser Woche die Entstehung der Millionen Eizellen, die es bereits jetzt für sein gesamtes Leben bildet. Bei Jungen entwickeln sich die Hoden weiter, noch haben sie sich nicht gesenkt und sind daher noch nicht in den Hodensack gewandert.
Nachts plagen viele Schwangere unangenehme und schmerzhafte Muskelkrämpfe. Ihr Arzt wird Ihnen wahrscheinlich ein Magnesiumpräparat empfehlen. Zusätzlich können Ihnen zu Hause Wechselduschen, Beingymnastik und ausreichend Bewegung vorbeugend helfen.
Und das passiert in der nächsten, der 21. Schwangerschaftswoche.
Text: C. D. / Stand: 02.02.2020

Schwangerschaftsverlauf:

Die einzelnen Schwangerschaftswochen:

Schwangerschaft:

Familienportal:

Die 31. Schwangerschaftswoche

In der 31. SSW bildet sich bei vielen Schwangeren eine
Linea Nigra – Foto: © sframe

Inhaltsverzeichnis dieses Artikels:

  • Bildung der Linea Nigra
  • Was passiert in der 31. SSW?

Bildung der Linea Nigra in der 31. SSW

Haben Sie schon darüber nachgedacht, wen Sie bei der Geburt zur Unterstützung dabei haben möchten? Halten Sie sich für den Fall, dass die Wunschperson es nicht schafft, eine Ersatzperson im Hinterkopf bereit. Es ist die Zeit gekommen, in dem der Nestbautrieb so richtig intensiv wird. (Tipps zum Thema Babyzimmer einrichten) Geben Sie ihm nach und lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf. Schaffen Sie Platz, richten Sie ein, sortieren Sie aus – aber: Vorsicht, übernehmen und überanstrengen Sie sich dabei nicht.

Was passiert in der 31. SSW?

Ihr Baby hat einen Gewichtssprung auf 1600 Gramm gemacht und ist am Ende der 31. SSW ca.36 cm lang. Das Lagunohaar bildet sich zurück. Die meisten Babys bewegen sich zwischen der 30. und 36. Woche in ihre Geburtsposition, also mit dem Kopf nach unten ins Becken.
Auf dem Bauch vieler Schwangerer bildet sich die Linea Nigra – ein bräunlicher vertikal verlaufender Strich, der vom Bauchnabel nach unten bis zum Schambein sichtbar wird. Es handelt sich dabei um eine einfache Pigmentstörung, die nach der Geburt nicht sichtbar bleiben wird. Vergessen Sie trotzdem nicht das regelmäßige Einölen und Eincremen Ihres Babybauchs, der Oberschenkel und der Brust. (Weitere Pflegetipps für Schwangere)
Nutzen Sie noch die Zeit, um Ihrem Zahnarzt einen Besuch abzustatten. Nach der Geburt bleibt nur wenig Zeit dafür. Und das passiert in der nächsten, der 32. Schwangerschaftswoche.
Text: C. D. / Stand: 02.02.2020

Schwangerschaftsverlauf:

Schwangerschaft:

Familienportal:

Linea Nigra

Noticed a dark vertical line between your belly button and pubic area during pregnancy? That’s your linea nigra, and it was actually always there — it just gets a bit darker when you’re expecting.

When does the linea nigra show up?

The zipper down the middle line of your swelling belly tends to get a little darker by the second trimester (sometimes around week 23 of pregnancy).

What causes linea nigra during pregnancy?

Pregnancy hormones are behind the appearance of the linea nigra (Latin for “black line”). The condition is the darkening of your linea alba, the “white“ or „colorless line” of skin you’d probably never noticed that runs between your belly button and your pelvis.

In fact, the skin all over your body becomes hyperpigmented, or darkened, during pregnancy (you might also notice the skin on your face darkening too, known as melasma, or the “mask of pregnancy,” as well as newly darker areolas). The linea nigra is likely to be more pronounced if you have darker skin.

A fun old wives‘ tail (which is not, of course, backed by science): If the linea nigra runs only up to your navel, you’re having a girl, but if it runs past your belly button to up near your ribs, it’s a boy.

What you can do about the linea nigra during pregnancy

A couple of quick tips can help make the linea nigra less pronounced:

  • Cover up. Spending too much time working on your tan can intensify skin discoloration during pregnancy — so use sunscreen (at least SPF 30) and try to keep your tummy covered up as much as possible.
  • Eat well. A folic acid deficiency can be related to hyperpigmentation, so make sure you’re eating a healthy pregnancy diet with plenty of folate from green leafy vegetables, fruits and whole grains, and be sure to take your prenatal vitamin.

Can I prevent linea nigra during pregnancy?

The best way to prevent or minimize the appearance of the linea nigra is to avoid exposing your skin to the sun. So wear clothing over as much of your body as possible, and slather any skin that is exposed in sunscreen.

When does the linea nigra go away?

The linea nigra should gradually fade all on its own a few months after your baby is born.

Dealing with Itchy Belly? Here’s What to Do:

How to Soothe an Itchy Belly

Linea nigra: What you need to know

It will come as no surprise that your body undergoes some epic changes during pregnancy. As bub grows, hair sprouts from unassuming places, internal organs shift and some women’s vaginas even change to a blue or purple hue. You may also develop a line right down your stomach – a lazy attempt at an ‘X marks the spot’. Here’s the rundown on what said line is, and what causes it.

First up, what is it?

The linea nigra is the name given to the dark line that can run vertically down the middle of your pregnant bump. So, where did it come from? There is a natural, and usually unnoticed, fibrous line running down the middle of your stomach where the connective tissue of your abdominal muscles meet, called the linea alba or ‘white line’. During pregnancy this line can darken, and is known as the linea nigra – Latin for ‘black line’.

What causes it?

So, what’s to blame for your new stripe? Hormonal changes during pregnancy can change your skin tone and colour and are responsible for the appearance of the linea nigra. Skin pigmentation affects many pregnant women. This can cause not only the linea nigra, but changes in skin colouration around the nipples, on the face and labia. Women with a naturally darker skin tone are more likely to develop the linea nigra, while pale skin tones may have a light line, or none at all.

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Will it impact my baby?

No. The linea nigra is simply a change in pigment on your skin, and does not affect the baby whatsoever.

When does it go away?

Whether you love your linea nigra or not, it won’t stick around forever. It’s different for everyone, but you can expect the line to fade within a couple of months after birth.

Can I prevent it from developing or treat it?

There is no reason to prevent or ‘treat’ linea nigra. It’s a perfectly normal and beautiful part of pregnancy, and even if you wanted to, nothing has been proven to work.
If you’re going to try anything, keep it natural. Vitamin E, cocoa butter and natural, gentle exfoliants are all rumoured to help, and regardless are still good for your skin! And if your bump is out in the sun, remember to use a good sunscreen – it will prevent sun damage, and stop the line from darkening. Keep in mind that the linea nigra is temporary and you may never experience it again. Big or small, light or dark, be proud of your linea nigra!

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Wives’ tales

From carrying your bump high or low, to what you’re craving or whether your hair gets thicker, there are plenty of wives’ tales about predicting the gender of your baby. Some people believe that the linea nigra holds the truth. If your linea nigra extends past your navel towards your breasts, you’re having a boy, and if it extends from your navel downwards to your pubic bone you’re having a girl. And just like all the other wives’ tales, the linea nigra is an accurate indicator about half of the time!

Linea nigra in der Schwangerschaft

Die Linea nigra ist eine hormonbedingte Hautveränderung am Bauch, die sich trotz aller Hautpflege bei manchen Frauen nicht vermeiden lässt. Um diese ranken sich zahlreiche Mythen. So soll die Linea nigra unter anderem Aufschluss über das Geschlecht des Kindes geben können. Wir verraten Dir, wie die Linea nigra entsteht und was an diesen Geschichten dran ist.

Bei der Linea nigra, zu Deutsch „schwarze Linie“, oder auch Linea fusca („braune Linie“), handelt es sich um eine Hautveränderung. Sie zeigt sich als dunkle Linie, die sich senkrecht zwischen Brust- und Schambein über die Mitte des Bauches zieht. Die Linea nigra kann sich im 2. Schwangerschaftsdrittel – meist ab der 18. Schwangerschaftswoche – bilden und ist vollkommen harmlos. Im Normalfall verschwindet sie nach der Geburt, ohne dass sie therapiert werden müsste.

Die Linea nigra kann die Haut während der Schwangerschaft verändern.

Linea nigra durch hormonelle Umstellung

Eine werdende Mutter ist in der Zeit ihrer Schwangerschaft einigen gravierenden Änderungen im Hormonhaushalt ausgesetzt. Auch die Ausbildung der Linea nigra hängt mit diesen hormonellen Umstellungen zusammen. Der Körper der Schwangeren produziert in der Schwangerschaft mehr melanozyten-stimulierende Hormone, die wiederum einen Anstieg der Melanine verursachen. Bei den Melaninen handelt es sich um Hautpigmente, die die Haut dunkel färben. So kann es durch die erhöhte Melanin-Produktion auch zu einer Verdunklung von Muttermalen, der Brustwarzen, der Achselhöhlen sowie des Genitalbereichs kommen.

Eine Linea nigra ist nicht wie die andere

Zur Linea nigra kommt es durch eine, durch die vermehrten Melanine verursachten, Verfärbung der Linea alba. Bei dieser handelt es sich um eine senkrechte Bindegewebsnaht in der Mitte des Bauches. An dieser Naht vereinen sich die flächenhaften Sehnen der seitlichen Bauchmuskeln. Doch nicht alle Frauen haben mit der Linea nigra zu kämpfen. Viele werdende Mütter kommen ohne eine Linea nigra durch ihre Schwangerschaft. Vor allem Frauen mit einem dunkleren Hauttyp neigen dagegen zur Bildung der Pigmentstörung. Zudem formt sich die Linea nigra bei jeder Frau auf unterschiedliche Weise aus. Die Ausprägungen können daher in der Länge und der Pigmentstärke deutlich voneinander abweichen.

Es ranken sich zahlreiche Mythen um die Linea nigra.

Mythen um die Linea nigra

Die unterschiedlichen Ausformungen der Linea nigra haben in der Vergangenheit auch immer wieder zur Vermutung geführt, dass man aus der Beschaffenheit der Hautveränderung bereits Rückschlüsse auf das Geschlecht des noch ungeborenen Kindes führen könne. So soll eine besonders stark ausgeprägte Linea nigra auf die Geburt eines Jungen hindeuten, während kürzere oder blassere Pigmentstörungen eher ein Mädchen vorhersagen sollen. Auch wenn sich dieser Mythos teilweise bis heute hält, gibt es für ihn keinerlei wissenschaftlichen Belege.

Kann man der Linea nigra vorbeugen?

Eine Linea nigra ist eine hormonell bedingte Hautveränderung, die sich nicht verhindern lässt. Betroffene Frauen müssen daher während ihrer Schwangerschaft mit diesem „Makel“ leben. Allerdings verschwindet die Linea nigra in den meisten Fällen wenige Wochen nach der Geburt wieder, ohne dass sie behandelt werden müsste. Nur in den seltensten Fällen bildet sie sich nicht wieder vollständig zurück. Um das Verblassen der Pigmentveränderung zu unterstützen, können betroffene Frauen jedoch bereits in der Schwangerschaft etwas tun. So sollten sie ihren Bauch vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und einen ausreichenden Sonnenschutz auftragen. Zudem sollte sich die Linea alba im Verlauf der Schwangerschaft nicht zu schnell dehnen. Daher kann eine umfängliche Hautpflege ebenfalls hilfreich sein, um den Bauch nach der Geburt schneller wieder von der Linea nigra zu befreien.

Die Linea nigra ist eine harmlose Pigmentstörung in der Mitte des Bauches, die sich hormonbedingt bei einigen Frauen in der zweiten Schwangerschaftshälfte bilden kann. Sie verschwindet nach der Geburt in der Regel innerhalb kurzer Zeit wieder und bedarf keiner weiteren Therapie. Trotzdem sollte eine betroffene Mutter ihren Bauch vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und auf eine ausreichende Hautpflege Wert legen, damit der Bauch nach der Schwangerschaft wieder so makellos aussieht wie vorher.

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