Stolz auf meinen sohn

Brief an mein Kind

Seither sind bereits zwei Jahre vergangen. Du bist schon zu einem hübschen Jungen herangewachsen und ich glaube, ich bin die stolzeste Mami auf der Welt. Unsere bisherige Reise hatte sicherlich Höhen und Tiefen und es gab Phasen, in denen ich dachte, ich bin eine schlechte Mutter oder du hast vielleicht Wutausbrüche, weil ich etwas falsch mache. Oft hatte ich das Gefühl, dass mir die Kraft fehlt, all die wunderschönen Dinge mit dir zu unternehmen, die du so gerne magst und einfach nur stundenlang mit dir zu spielen. Aber dann hast du mir oft einfach nur Dein Lächeln geschenkt oder mich umarmt und auf deine eigene ganz besondere Art gesagt: „Mami liebi“ = Mami ich liebe Dich.

Du bist so ein tolles, liebevolles Kind und ich bin sehr glücklich, dass ich in diesem Leben deine Mama sein darf! Ich weiß, du teilst deine Spielzeuge nicht gerne und wirst ganz wütend, wenn sie ein Kind angreift, doch wenn du siehst, dass mal ein Kind auf der Straße weint, gehst du oft hin und willst ihm etwas schenken, damit es nicht mehr weint. Noah, das ist etwas, dass du dir immer bewahren sollst. Lass niemals zu, mein Kind, dass dir jemand etwas Anderes einredet! Du folgst immer deinem Gefühl und das ist genau der richtige Weg für dein restliches Leben!

Du hast begonnen in den Kindergarten zu gehen und alle meinten, ich muss loslassen und nicht immer so an dir kleben. Ich habe nie verstanden, was sie meinen, denn es gibt so etwas wie loslassen gar nicht. Wir sind für immer verbunden und natürlich wirst du deinen Weg gehen, aber egal, wo dich dein Weg auch hinführt in Zukunft, du sollst wissen, dass du immer das Wichtigste für mich bist und ich immer hinter dir stehe, egal, was auch immer passiert. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, was sie meinen. Viele Mamis meinten, dass du nicht in den Kindergarten gehen möchtest, weil es bei Mami zu Hause viel schöner ist. Ich habe jedoch gewusst, dass, wenn du eine liebevolle Betreuung hast und dich wohl fühlst, du sehr gerne in den Kindergarten gehst – und so war es auch! Ich bin unfassbar stolz auf dich!

Ich möchte dir sagen, dass Mama vielleicht oft müde ist und nachdenklich, aber das hat absolut nichts mit dir zu tun. Es ist nur so, dass, weil Mami mit dir alleine ist, sie sich um so viele Dinge gleichzeitig kümmern muss, dass sie dann am Abend erschöpft ist. Viele wissen nicht, was ich den ganzen Tag tue … denn nach außen sieht es immer so aus, als wäre alles perfekt.

Mein liebes Kind, ich verbringe täglich 24 Stunden mit dir. Egal, ob wir einkaufen gehen, spielen oder auch nur nebeneinander schlafen. Mit dir ist einfach alles zauberhaft. Bitte sei mir nicht böse, wenn ich manchmal genervt wirke und du nicht weißt, was los ist. Ohne Dich wäre mein Leben nur halb so schön und wenn du älter wirst, wirst du sehen, dass glücklich sein nur ein Teil von Gefühlen ist. Es ist auch okay, einmal traurig und verletzlich zu sein. Das alles sind Gefühle, die du noch lernen wirst. Mami wird dafür sorgen, dass du deine Gefühle ernst nimmst und dich ganz egal, was kommt, dabei unterstützen. Ich muss dir sagen, dass ich auch manchmal das Gefühl „Angst“ spüre. Ich habe Angst davor, nicht zu wissen, wie es weitergeht. Wann ist der richtige Zeitpunkt, wieder einen Job anzunehmen. Wird für uns dann plötzlich alles anders sein? Wirst du darunter leiden, dass wir nicht mehr so viel Zeit gemeinsam verbringen? Ich habe Angst davor, nicht immer stark zu sein und dir zu zeigen, wie schlecht es mir manchmal geht! Du bist noch so klein und ich wünsche mir, dass du nichts davon mitbekommst. Aber am meisten habe ich Angst davor, dass du mich eines Tages dafür verurteilst, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen sind. Ich weiß nicht, ob du das verstehen wirst. Ich weiß nicht, ob du mir verzeihst und ich weiß nicht, ob du mich dann plötzlich verlassen wirst und lieber zu deinem Vater möchtest.

Mein liebes Kind, durch dich habe ich gelernt, dass es vollkommen in Ordnung ist, nicht immer alles unter Kontrolle zu haben. Ich habe ENDLICH meinen Perfektionismus aufgegeben. Ich habe ENDLICH damit aufgehört, es allen recht machen zu wollen, denn das Einzige was für mich zählt, ist, dass ich dir eine gute Mutter bin und Du immer so glücklich und freudestrahlend bist wie jetzt!

In ewiger Liebe, Deine Mummi – so nennst du mich manchmal“

16 Jahre Mama von ganzem Herzen | Brief an meinen Sohn

Heute ist ein hoch emotionales Datum für mich: mein ältestes Kind wird 16 Jahre alt! Gestern noch dachte ich gar nicht so intensiv daran, was das bedeutet. Aber eine halb durchwachte Nacht hat mein Gedanken-Karussell in Gang gebracht. Da hat sich vieles angestaut, das ich gern loswerden möchte – mit einem Brief an meinen wundervollen Sohn:

Mama & Sohn 2013

Mein liebster Sohn,

vor genau sechzehn Jahren machtest du mich zur überglücklichen Mutter. Nach einer anstrengenden Entbindung legte dein Papa dich auf meine Brust. So winzig warst du und doch so vollkommen. Ein Menschlein, das ich vom allerersten Anblick so sehr liebte, das es weh tat. Seitdem sind wir eng miteinander verbunden.

Ich blättere im Erinnerungsalbum meiner Gedanken über dich:

Ich wollte dich beschützen und immer für dich da sein, dich nie enttäuschen und dich zu einem liebevollen, aufrichtigen und glücklichen Menschen erziehen. Du bist ein Wunder, das Gott uns geschenkt hat und wofür wir ewig dankbar sind. Soviel Glück auf einmal ist kaum zu ertragen.

Mit dem Krabbeln hieltest du dich nicht lange auf – du wolltest mehr! Früh schon lerntest du das Laufen, wolltest die Welt entdecken und erobern. Du gabst immer alles, um das zu bekommen, was du wolltest. Das ist bis heute so geblieben – es ist eine deiner großen Charaktereigenschaften, die dich auszeichnen. Und ich sage dir:

Du wirst immer alles schaffen, wenn du es nur von ganzem Herzen willst!

Aufrechten Ganges zeigtest du schon mit etwa einem Jahr, was ein gut erzogener Junge ist: Sobald jemand etwas verschüttete, sagtest du: „Oh, oh!“ und holtest sofort einen Lappen aus der Küche. Sooo putzig, denn du warst damals noch so klein, wie andere Kinder mit sieben Monaten. Jeder wunderte sich darüber, dass so ein „Baby“ schon laufen kann.

Bis zum Kindergartenalter warst du kein Junge großer Worte und entwickeltest einfach deine eigene Sprache. Diese verstand nur deine Mama und es war wie eine Geheimsprache zwischen uns. Hattest du Hunger auf ein „Gienboboi“ (Rosinenbrötchen), pultest du die leckeren Rosinen heraus und gabst mir das Brötchen zurück: „Mama, is‘ leer!“. Auch das zeichnet dich die weiteren Jahre aus: Du weißt, was gut für dich ist und pickst dir deine Rosinen heraus. Überflüssiges wird liegen gelassen.

Du bist immer ein freundlicher Junge gewesen, der beispielsweise während der Bauphase unseres Familien-Domizils viele Menschen zum Lachen gebracht hat. Du warst der kleine hellblonde Star der Baustelle. Ein Entertainer schon mit gerade mal drei Jahren, was du ganz sicher vom Papa geerbt hast.

Sobald jemand klingelte, öffnetest du kleiner Wicht die Haustür mit den Worten: „Grüüüß dich! Willste nen Kaffee?“. Das ist heute noch ein Lacher unter den damals am Bau beteiligten Handwerkern. Und du bist freundlich und offen geblieben. Ich bin sehr dankbar, dass du kein rüpelhafter Jugendlicher geworden bist, der muffig durch die Straßen schlurft.

Ein glückliches Kind wird erwachsen

Wir hatten wunderbare Jahre, in denen du jeden Tag mit deinen Freunden und deiner Schwester im Wald oder quer durch alle Gärten unterwegs warst. Wenn ich daran zurückdenke, werde ich ganz wehmütig! Denn diese Zeit ist längst vorbei.

Ihr packtet eure Rucksäcke und zogt einfach los, um eure Welt neu zu erfinden. Mit unglaublicher Phantasie wuchst ihr von Bob der Baumeister zu Feuerwehrleuten, Detektiven á la 007 und Star Wars Darstellern heran. Im Sommer gab es Wasserschlachten im Garten – oft mit bis zu zwölf Kindern, die tagtäglich um die Wette lachten.

Was war das schön: Wir buken Waffeln, richteten Picknicks aus und feierten quasi den ganzen Sommer lang sowas wie Kindergeburtstag. Ja, auch deine Geburtstage waren legendär, denn wir dachten uns jedes Jahr etwas Besonderes aus. Im Winter gab es Schlittenfahren und Schlittschuhlaufen neben unserem Grundstück. Alle Mamas versorgten euch abwechselnd mit Kinderpunsch und selbst gebackenen Keksen. Bullerbü live! Du hattest immer viele Freunde, die größtenteils immer noch deine Wegbegleiter sind, auch wenn ihr euch nicht mehr täglich seht.

Stolze Mama, 2010

Auf dich ist immer Verlass!

Immer schon konnte ich deinem Instinkt vertrauen. Du hast ein wunderbares Gespür für Menschen, die dir gut tun. Bewahre es dir, denn es ist eine besondere Gabe, die dir im Leben hilft! Brachtest du Freunde mit, wusste ich immer, dass es nette Menschen sind, die ich genauso gern um mich hatte und die mich nie nervten. Das ist auch heute noch so!

Ich kann mich auf dich verlassen, denn du hältst Absprachen ein und wir müssen uns nicht um dich sorgen. Stets weiß ich: „Der kann das, er hat das im Griff!“ Darüber bin ich unendlich dankbar und sehr stolz auf dich! Ich vertraue dir!

Wir sind nicht immer einer Meinung und ein pubertierender Jugendlicher muss sich schließlich abgrenzen, um sich zum eigenständigen Menschen zu entwickeln. Wir diskutieren häufiger als früher und es wird auch mal laut. Doch letztlich finden wir immer eine Lösung. Manchmal ist es nicht für beide Seiten zufrieden stellend, doch meist siegt am Ende die Vernunft. Ich weiß, wie du tickst und das ist unglaublich wertvoll!

Letztes Jahr durfte ich dich zu deinem ersten Konzertbesuch begleiten. Es war ein wundervoller Abend, von dem ich gar nicht wusste, was mich erwartet. Doch sogar deine Musik gefällt mir! Ich freue mich auf weitere, gemeinsame Aktionen mir dir nach dem Motto #mamasohntag. So lange du mich noch mitnehmen magst, ist es für mich ein großer Moment von Mamaglück.

Rocky Steps, Philadelphia (USA), 2016 – Mama ist fertig…

Oder als wir gemeinsam die Rocky Steps in Philadelphia hoch und runter joggten – welch ein tolles Erlebnis! Dank deines guten Orientierungssinnes fanden wir auch sicher zurück zum Hotel. 🙂

Du erreichst genau so viel, wie du willst

Auch in der Schule findest du genau das richtige Maß, wie du mit möglichst wenig Aufwand den gewünschten Erfolg erzielst. Es funktioniert, trotz deiner seit einiger Zeit entdeckten Liebe für Computerspiele. Ich darf es ja kaum sagen, aber ich bewundere deine Multitasking-Fähigkeiten: Du spielst online am PC ein Computerspiel, auf einem zweiten Bildschirm ist Skype geöffnet, worüber du per Kopfhörer mit deinen Freunden kommunizierst. Daneben steht das iPad, wo du ein Youtube Video verfolgst und außerdem bedienst du am Handy einen WhatsApp Chat. Himmel!!

Haben wir da etwas falsch gemacht? Ist das nicht zuviel Technikgedöns für einen Jungen? Unser Motto war immer: Sobald der Junge in der Schule abrutscht, werden die Geräte nach und nach eingesammelt. Du wusstest das und hast dir noch mehr Mühe in der Schule gegeben. Das beschert dir nun in der zehnten Klasse einen Notendurchschnitt, der mit zu besten gehört, die du je hattest. BRAVO!

Du weißt, was du willst

Nun steht ein wichtiger Schulwechsel an und wieder weißt du genau, was du willst und was nicht. Dein Papa hat lange versucht, dich zu überreden, ein Gymnasium zu besuchen. Da für ihn immer noch das Abitur am Gymnasium wertvoller erscheint als ein Wirtschaftsabitur an einem Kolleg. Doch du hast anders entschieden, mit Argumenten, die uns einleuchten:

Du möchtest in einer kleineren Lerngruppe sein und mehr erreichen als nur das „normale“ Abitur. Dich interessieren Fächer rund um das Thema Wirtschaft und du bist der Meinung, dass dich dies weiter bringt als alles andere. Wir sind da einer Meinung. Ob diese Wahl die richtige ist, werden wir wohl erst in einigen Jahren wissen. Aber du wagst es, anders zu denken als dein Umfeld. Diese Courage gefällt mir!

Selten nimmst du Meinungen anderer an, die du nicht für dich überprüft hast. Du hattest immer deinen eigenen Kopf! Das schlug sich schon im Alter von fünf Jahren nieder, als du als einziger der ganzen Familie und des Freundeskreises vom BVB-Fan zu den Schalkern überliefst. Keiner weiß, wie das geschehen konnte. Aber so bist du eben und das ist gut so! 🙂

Sei weiter mutig und neugierig auf das Leben!

Ich bin sicher, aus dir wird etwas ganz Großes!

Lächelnd beobachtete ich, wie du vom Kind zum Jugendlichen heran wuchst: Es kam die Phase, in der du ab sofort Boxershorts tragen wolltest, Deo brauchtest und deine Schuhgrößen meine eigenen übertrafen. Auf dem Einkaufszettel standen Utensilien wie Rasierschaum… Inzwischen bist du einen halben Kopf größer als ich, womit du mich gern aufziehst.

Wachse nicht nur über mich, sondern auch über dich selbst hinaus!

Du bist für mich immer schon der Allergrößte, denn schließlich bist du mein Sohn. Mit deinem Gespür für andere Menschen, deiner Leistungsfähigkeit und deinem Sinn für Menschlichkeit kannst du sehr viel erreichen. Damit meine ich nicht nur eine möglicherweise steile berufliche Laufbahn, sondern auch innere Zufriedenheit und Glück. Was immer das für dich bedeutet. Ich bin sicher, du findest deinen Weg zum persönlichen Glück. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen!

Du bist ein großartiger Mensch!

Ich bin so gern deine Mama und ich bin sehr stolz auf dich, mein Junge!

Mach weiter so, aber räume bitte hin und wieder mal dein Zimmer auf 🙂

Ich liebe dich!

Deine Mama

Bin stolz auf meinen Sohn!

Hallo!
Heute kam schon ein Anruf vom Kiga, ich solle besser meinen Sohn (knapp 3) abholen, er ist weinerlich und möchte heim. Bisher ging er seit September ohne Probleme.
Heute war auch eine Lese-Oma im Kiga.
Zuhause fragte ich natürlich nach, was denn los war. Er wurde nicht geärgert, es hat keiner geschimpft und ihm niemand weh getan.
Plötzlich meinte mein Sohn zu mir:“ Ich darf nicht mit der Frau mit.“ und fing fast an zu weinen. Ich wusste gleich, er meinte die Lese-Oma. Ich dachte zuerst, er durfte vielleicht nicht mit, die Geschichte zu hören.
Dann erzählte er mir aber von der Geschichte, also war er dabei.
Da fiel mir ein, dass wir heute morgen zufällig schon über das Thema „Geh nicht mit einem Fremden mit“ gesprochen haben (dabei dachte ich nicht an die Lese-Oma).
Da wurde mir klar, dass das für meinen Sohn heute ein riesiger Gewissenskonflikt gewesen sein muss. Ich sage noch in der Früh, er dürfe nicht mit Fremden mitgehen, und im Kindergarten wird er mit einer für ihn fremden Frau mitgeschickt.
Ich habe es ihm jetzt natürlich erklärt.
Ich bin total stolz, dass er meine Worte so zu Herzen genommen hat. Andererseits ist es für ihn jetzt noch schwieriger zu unterscheiden, wer ist denn nun fremd und wer nicht.
LG Lara

Mein Kind kann – eine furchtbar stolze Mama

Kennt Ihr diese Mamas, die platzend vor Stolz, ständig erzählen, was ihr Kind denn so Neues kann? Ich kenne sie nur zu gut, denn ich bin eine von ihnen. Ich bin ekelhaft stolz, auf alles, was mein Sohn kann. Als er geboren wurde fing das schon an, denn er konnte atmen, trinken, weinen, und ziemlich fiesen Kot fabrizieren, man war ich stolz, wie Oskar und ich wollte es Jedem erzählen. Bis heute möchte ich meinen Freundinnen, Bekannten, Verwandten und wer mir sonst noch über den Weg läuft, erzählen, wie toll mein Sohn ist, wie wunderbar er ist und was er für Fortschritte macht, schau doch mal was er jetzt schon wieder kann.

Doch dann kommen sie, diese komischen Blicke und ich denke verdammt, ich bin wieder über das Ziel hinausgeschossen, hätte ich einfach die Klappe gehalten.

Ich freue mich über alles was Kinder können, neu können oder gerade erlernen. Ich kann den Stolz verstehen, den jede Mutter empfindet. Mich interessiert es nicht die Bohne, was eure Kinder nicht können (so lange es natürlich im normalen Rahmen ist), möchte mir aber jemand erzählen, dass sein Kind bereits Laufen kann oder das erste Wort gesagt hat oder sich das erste Mal über den eigenen Pups kringelig gelacht hat, dann stehen meine Ohren offen und ich verspreche euch ich bin voller Bewunderung für eure Kinder, auch wenn mein Kind das eine oder andere vielleicht noch nicht kann.

Mein Sohn war und ist motorisch ziemlich flott unterwegs und natürlich fand ich es toll, dass er laufen konnte, als seine Altersgenossen gerade mit dem Krabbeln begonnen hatten. Irgendwann kam der Punkt, da hatte ich das Gefühl, ich müsste eher über Dinge sprechen, die er noch nicht kann, um anderen ein gutes Gefühl zu geben – ist das nicht irrsinnig?

Ich finde jede Mama, jeder Papa, jede Oma, jeder Opa, jede Tante/Onkel, jeder Freund hat das Recht, stolz zu sein. Jedes Mal, wenn meine Mama meinen Sohn im Arm hält, sehe ich wie stolz sie ist auf mich, dass ich so ein wunderbares Wesen in die Welt gesetzt habe und wenn ich das spüre, dann blüht noch heute mein Herz auf. Das Gefühl, wenn jemand stolz auf einen ist, ist ein schönes Gefühl, das soll mein Kind spüren so oft es geht!

Aber ja, ich bin auch stolz auf meinen Mann und mich, dass wir ein so wunderbares Kind haben (auch wenn er uns bereits jetzt manchmal in den Wahnsinn treibt).

Ich bin auch manchmal neidisch (ein wirklich hässliches Wort), aber ich weiß auch, dass dies dann mein Problem ist und nicht, das der Person, auf die ich neidisch bin.

Seid stolz auf euch und eure Kinder und wenn ihr es in die Welt hinausposaunen möchtet, wie toll euer kleiner Schatz ist, dann tut es.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.