Stille post sprüche

Ad:

Eine wichtige Nachricht, von Ohr zu Ohr weiter geflüstert … was am Ende dabei heraus kommt, hat meist wenig mit der ursprünglichen Botschaft zu tun und sorgt für schallendes Gelächter!

Vorbereitung

Platzbedarf:

  • wenig

Material:

  • keins

Vorbereiten:

  • Die Kinder werden in einen Kreis gesetzt und die Idee des Spiels erklärt.

Ad:

So geht’s

  • Das erste Kind flüstert dem zweiten Kind ein Wort (bei kleineren Kindern ) bzw. einen Satz ins Ohr.
  • Dieses Kind flüstert das, wass es verstanden hat, dem rechten Nebenmann ins Ohr.
  • Nach und nach flüstern sich die Kinder reihum das Gehörte zu, bis das letzte Kind es zugeflüstert bekommen hat.
  • Das letzte Kind sagt laut, was es verstanden hat – das erste Kind sagt, wass es ursprünglich gesagt hatte.

Ideal sind lange, zusammengesetzte Wörter mit vielen “zisch”-Kauten (s, sch, ch) und Lauten die gern verschluckt werden (“n” statt “en”) oder Wörter die ähnlich wie andere Wöter klingen (Radius wird schnell zu Radio). Es schadet auch nicht, wenn man das erste Wort etwas undeutlich flüstert.

Beispielwörter:

(Schlamm-)Mischmaschinenschalter, Schlangenbeschwörerspezialflöte, Gespensterschauergeschichten, Waschmaschinenschlauchanschluss, Zerstreuungsradiusmessung, Salatgabel

Auch Bandwurmsätze und Zungenbrecher klappen bei diesem Spiel prima:

  • “Der Waschmaschinenschlauchanschluss passt schön zum Waschbeckenabfluss!”
  • “Der Postkutscher putzt den Postkutschkasten blank.”
  • “Des Schneiders Schere schneidet sehr scharf.”
  • “Schwarze Katzen kratzen mit scharfenTatzen.” “
  • “Zwischen zwei spitzen Steinen saßen zwei zischelnde Schlangen”

Varianten für Stille Post Extrem

Aussagesatz statt eines Begriffes von Daniel D.
für 4 bis 8 Spieler
Veränderte Selfmade-Variante:
Satz statt Begriff
Jeder Spieler bekommt ein leeres Din-A-4-Blatt
und schreibt ganz unten rechts seinen Namen darauf (damit er es wiedererkennt, wenn es die Runde gemacht hat und wieder bei ihm ankommt).
Dann überlegt sich jeder geheim einen Aussagesatz, der eine Situation o.Ä. beschreibt (z.B. Bello vergräbt Rudis Stinke-Schuhe), schreibt diesen zuoberst auf sein Blatt Papier, und gibt es verdeckt an seinen linken Nachbarn weiter. (Und er bekommt natürlich seinerseits wiederum das Blatt mit einem Satz von seinem rechten Mitspieler.)
Dieser liest den Satz (natürlich still für sich:-D), faltet die Zeile um, so dass der Satz nicht mehr sichtbar ist,
und „malt den Satz“, d.h. zeichnet die beschriebene Situation. Dann gibt er das Blatt an seinen linken Nachbarn weiter,
dieser sieht ja nun nur die Zeichnung und nicht den geschriebenen Anfangssatz. Er überlegt sich, was die Zeichnung (seiner Meinung nach;-)) darstellen soll und schreibt dies wiederum als Satz unter die Zeichnung (die wieder weggekickt wird, damit der nachfolgende Spieler die Zeichnung nicht sehen kann), und gibt das Papier weiter..
..so wird abwechselnd geschrieben, gefaltet, gezeichnet, gefaltet, .. bis jeder jedes Blatt 1mal bearbeitet hat, d.h. jedes Blatt die runde gemacht hat und wieder bei seinem jeweiligen Anfangsspieler angekommen ist.

Der entfaltet nun das Blatt und veröffentlicht sowohl seinen Ursprungssatz, als auch das, was am Ende dabei rausgekommen ist (und man schaut sich natürlich die lustigen Einzelheiten dazwischen an:-)).
In der passenden Runde ein sehr lustiges Spiel! 😀

Stille Post – Extrem

vorstellung vom 26.11.2012

Cliquenabend Essen 2012 Neuheit: Stille Post Extrem (Goliath)

Essen 2012 Neuheit: Stille Post Extrem (Goliath) from Cliquenabend on Vimeo.

Vorwort:

„Telestrations“ ist bei uns noch nicht auf dem Markt, aber wir sind uns sicher, dass es demnächst auch ein deutscher Verlag aufgreifen wird.

Das waren die Worte aus unserem Spielbericht von damals. Mittlerweile wurde dieses Spiel im deutschen Handel unter dem Namen „Stille Post-Extrem“ veröffentlicht. Endlich könnte man sagen!

Durchweg positive Bewertungen gab es zum damaligen Zeitpunkt von den Cliquenabendler und jetzt wollen wir euch das Spiel und die Abläufe noch einmal kurz präsentieren.

Ziel des Spiels:

Stille Post, nur mit Bildern und Worten könnte man sagen, denn hier werden aus Wörtern Bilder und aus Bilder Wörter. Natürlich geht es dabei auch um Punkte, doch im Mittelpunkt steht, wie auch in der Anleitung genannt, der Spielspaß!

Spielaufbau:

100 beidseitig bedruckte Karten mit insgesamt 1.200 Themen stehen zur Verfügung.
Jeder Spieler nimmt sich einen Block, einen Stift und zieht eine Karte. Den Namen notiert man auf die vorderste Seite und merkt sich anhand der Spirale, welchen Block man besitzt.
Abhängig vom Wunsch der Spieler wird mit gelber oder blauer Kartenseite gespielt. Die gewürfelte Zahl gibt an, welches Wort man von der Karte verwendet und genau dieses trägt man ein.

Spielablauf:

Abhängig von der Spieleranzahl wird abwechselnd/reihum gezeichnet oder das Gezeichnete als Begriff notiert. Die Worte „Zeichne es“ oder „Errate es“ deuten darauf hin, was der jeweilige Spieler machen muss. Damit nicht zu viel verraten wird, muss der Spiralblock immer um eine Seite weiter geblättert werden. Das Ganze kann man zusätzlich im Hinblick auf das Malen auf Zeit (je 60 Sekunden) spielen.

Eine Spielrunde endet immer mit der Ratephase und das ist immer der Fall, wenn man seinen Block wieder vor sich liegen hat.
Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und zeigen, wie sich ihr Wort bzw. die Zeichnung entwickelte.
Der Spieler bekommt einen Punkt, wenn das letzte Wort in seinem Zeichenblock mit dem geheimen Wort zu Beginn übereinstimmt. Wurde die Lösung nicht gefunden, gibt es für die Definition, die dem Spieler gefällt, einen Punkt. Die beste Zeichnung erhält einen weiteren Punkt. Die Punkte werden notiert und es wird über insgesamt drei Runden gespielt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
Anmerkung: Einige Worte auf den Karten sind durch einen Strich gekennzeichnet. Dann kann sich der Spieler ein Wort auf der Karte aussuchen. Worte in Anführungszeichen stellen eine Kategorie dar und lassen einem Spieler die Wahl.

Strategie:

Nicht vorhanden!

Interaktion:

An Kommunikation wird es nicht scheitern, zumindest wenn es zur Endwertung oder sagen wir lieber dem Vorzeigen der einzelnen Blöcke geht. Aber auch während einer Partie ist das Gelächter aufgrund bestimmter Begriffe oder Zeichnungen kaum zu überhören.

Glück:

Etwas Glück gehört auf jeden Fall dazu. Nicht immer weiß man wie man etwas zeichnen oder deuten soll. Man sollte sich einfach überraschen lassen.

Packungsinhalt:

Knapp 30 Euro muss man für das Spiel bezahlen. Die Blöcke sind gut, die Stifte schmieren nicht und die Bilder und Begriffe lassen sich auch wieder gut abwischen. Etwas unübersichtlich wirkt die Anleitung. Hier hätten wir uns etwas mehr Struktur gewünscht, zumal ja die Abläufe leicht zu verstehen sind.

Auch nach unzähligen Partien halten die Stifte und Blöcke, so dass an Ersatzmaterial nicht zu denken ist.

Spaß:

Spaß machte das Ganze schon bei Telestrations und auch die deutsche Version ist mehr als witzig. Die Begriffe sind mal schwer, mal leicht, mal trocken und mal amüsant. Umso mehr Spieler mitmachen, desto witziger wird das Ganze, zumal sich ja auch ein Begriff und ein Wort entwickeln soll.

Allerdings wird man nach zwei Partien an einem Abend genug haben. Genug gelacht, genug Zeichnungen, genug geschwitzt, doch eine Fortsetzung folgt. Das ist sicher!
Die Abläufe wiederholen sich natürlich, doch das ist den meisten Spielern egal. Man hat seinen Spaß und der eine oder andere in unserer Runde hat ein neues Partyspiel für sich entdeckt.
Punkte spielen eine Nebenrolle und genau so haben wir das auch gesehen.

Ich sag’ dir was!

Alle Teilnehmer stehen im Kreis, jeder zweite hat einen Zettel mit einem Satz bekommen. Diesen Satz spricht er zu seinem Nachbarn, der aufmerksam zuhört (und keinen Zettel hat). Der Nachbar spricht dann den Satz, den er gehört hat, seinem nächsten Nachbarn weiter. Und so weiter. Bei 10 Teilnehmern “laufen” also 5 verschiedene Sätze immer weiter, gleichzeitig natürlich. Jeder muss abwechselnd hören oder sprechen. Der jeweils Letzte (der am Anfang keinen Zettel bekommen hat), spricht dann seinen Satz in die Runde und der Originalsatz wird auch vorgelesen. Wie früher bei dem Kinderspiel “Stille Post” haben sich die Sätze mehr oder weniger verändert und ergeben einen neuen oder keinen Sinn. Welche Sätze kann man nehmen? Die Sätze sollten interessant sein, nicht zu kurz und nicht zu leicht. “50 % der Kinder ärgern sich über rauchende Eltern.” “3 % der Spanier wären gern bessere Liebhaber.” Sätze mit Zahlenangaben eignen sich sehr gut. Als PDF :Umfrageergebnisse Zettel sind hier ein paar Beispielsätze, entnommen aus “Schotts Sammelsurium 2008”. Vorteile: Training des aktiven Zuhörens (Rückfragen ausdrücklich erwünscht); Aussprachetraining (laut, klar); sich einen Satz merken, auch wenn man nicht alles versteht (keine Übersetzungen); Konzentration und Aufmerksamkeit; Vergleich mit Originalsatz, Verständnis (jeder bekommt am Ende alle Sätze als Kopie); anschließende Diskussion über den Inhalt; Auswahl der Sätze nach Sprachniveau und Unterrichstziel – Nachteile: Die Aktion heißt zwar Stille Post, ist aber etwas lauter. Funktioniert nur mit gerader Anzahl der Teilnehmer. Satz- Zettel müssen vorbereitet sein, ebenso die Kopien mit allen Sätzen. Am besten im Stehen, im Sitzen macht es weniger Spaß.

Hier ein paar Bilder des Schülerkurses am Tandem-Sprachzentrum:

Wie viel Prozent? Weitersagen! Was sagst du?
In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.
Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara.
Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.

Daher eröffnete sie eine Bar:
Die Rhabarberbarbarabar.
Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden.
Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.
Die Rhabarberbarbarabarbaren hatten wunderschöne, dichte Bärte.
Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier.
Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.
Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabar, um mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.
Am besten schmeckte dem Barbier Rhababerbarbaras Rhababerkuchen natürlich mit einem Bier in Santa
Barbara. Deshalb nannte man dieses sehr bald Santababararhababerbabarabarbabarenbartbarbierbier.
Prost!

Dieses Spiel kennen Sie vielleicht schon. Es macht aber immer wieder Spaß. Zudem verdeutlicht es sehr gut, wie beispielsweise in einem Dorf durch Weitersagen Gerüchte entstehen.

Dazu müssen alle Kinder zusammengetrommelt werden und sich im Kreis hinsetzen. Das Geburtstagskind darf festlegen, wer als Erster anfangen darf. Es sollte schon ein etwas pfiffiges Kind sein, denn dieses soll sich nun einen kleinen Spruch ausdenken, welcher je nach Alter aus mehreren Sätzen bestehen kann. Für das spätere Vergleichen wäre es schön, wenn er dies schriftlich fixieren würde.

Nun geht es los: das startende Kind flüstert diesen Spruch seinem Nachbarn leise ins Ohr. Wenn dieser Nachbar alles verstanden hat, soll er wiederum seinem Nachbarn in der vorher festgelegten Kreis-Reihenfolge mit eigenen Worten diese Information weitersagen.

Und so läuft das Spiel weiter bis zum letzten Kind. Dieser Junge oder dieses Mädchen wird nun aufgefordert, laut auszusprechen, was bei ihm an Informationen angekommen ist. Danach liest das erste Kind vor, was der eigentliche Spruch zu Beginn war.

Da gibt es viel zu lachen, weil es immer wieder erstaunenswert ist, was zum Schluss aus der Ausgangsinformation geworden ist.

Umso länger der Spruch ist und umso mehr Kinder teilnehmen, umso größer ist die Verfälschung und damit der Unterhaltungseffekt.

Wenn dem ersten Kind absolut kein Spruch einfällt, können auch die Eltern etwas nachhelfen oder vielleicht eine Textstelle aus einem Buch oder ein Zeitungsartikel verwendet werden.

Viel Spaß beim Kaputtlachen!

Stille Post oder Flüsterpost – Kreisspiel Spielanleitung

Das Spiel Stille Post oder Flüsterpost kennen die meisten Erwachsenen aus den eigenen Kindheitstagen. Auch heute noch ist es ein beliebtes Kreisspiel, das in Kindergärten, Schulen oder auf Feiern für viel Spaß sorgt.

Spiel Vorbereitung

  • Anzahl der Spieler: mindestens

    Kreisspiele sind sehr beliebt

    4, nach oben keine Grenze

  • Alter der Spieler: von 3 bis 99
  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Material: keins

Spielanleitung

Die Spieler sitzen oder stehen im Kreis. Abwechselnd denkt sich ein Spieler ein Wort aus und flüstert es dem nächsten Mitspieler ins Ohr. Dieser flüstert das verstandene Wort weiter seinem nächsten Nachbarn ins Ort. Das geht so lange, bis das Wort den letzten Spieler der Runde erreicht.

Dieser muss das Wort dann laut sagen. Dieses Spiel sorgt für viel Spaß, da das auf Reisen geschickte Wort unterwegs immer wieder falsch verstanden wird und am Ende ein ganz anderes Wort herauskommt. Besonders gut funktioniert das, wenn es sich um eine große Spielrunde handelt. Schwieriger wird es, wenn sich die Spieler anstelle von einfachen Wörtern, ganze Sätze ausdenken.

Alternative

Anstelle von Wörtern können auch Bilder ihre Runde machen. Dafür malt der erste Spieler seinem Nachbarn ein Bild mit dem Finger auf den Rücken. Dieser muss erraten, um was für ein Bild es sich handelt und dieses dann seinem nächsten Nachbarn auf den Rücken malen.

Der letzte Spieler der Runde muss dann wieder laut sagen, welches Bild bei ihm angekommen ist. Alternativ kann er es auch auf ein Blatt Papier malen und dieses dann hoch in die Runde halten. Das gleiche Spiel funktioniert auch mit Wörtern oder Sätzen, die auf den Rücken der Mitspieler gemalt werden.

Bei dieser Alternative handelt es sich um einen höheren Schwierigkeitsgrad und ist noch nicht für die ganz kleinen Kinder geeignet.

Zur Übersicht der Gruppenspiele

Ähnliche Beiträge

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.