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3. Schwangerschaftswoche

Das Wichtigste zuerst, damit es keine Missverständnisse gibt: Man berechnet die Schwangerschaftswoche, indem man vom ersten Tag der letzten Periode ausgeht, und nicht vom Zeitpunkt der Befruchtung! Das bedeutet also, dass Sie schon in der 3. SSW sind, wenn die Befruchtung erst ein paar Tage her ist. Es wird noch ein bis zwei Wochen dauern, bis Ihre Periodenblutung ausbleibt. Und erst danach macht es Sinn, einen Schwangerschaftstest durchzuführen.

Es gibt Frauen, die wissen schon in diesem ganz frühen Stadium instinktiv, dass sie schwanger sind. Die meisten haben aber noch keine Ahnung, dass sich in ihnen etwas Grossartiges abspielt: Die Entstehung eines neuen Lebens hat begonnen.

Ihr Körper reagiert auf seine neue Aufgabe mit der Produktion verschiedener Hormone, v.a. das HCG und das Progesteron. Im Ausnahmefall können diese schon in der nächsten Woche (der 4. Schwangerschaftswoche) einige erste Schwangerschaftszeichen verursachen – wie zum Beispiel das Ausbleiben der Periodenblutung, Übelkeit, eine plötzliche Geruchsempfindlichkeit, häufigen Harndrang(auch nachts!), ein Spannungsgefühl in der Brust und eine unerklärbare Müdigkeit.

Was passiert in der 3. SSW?

Eines der circa 200 Millionen Spermien hat die Eizelle im Eileiter erreicht und innerhalb von 12 Stunden nach dem Eisprung befruchtet. Danach verhärtet sich die äusserste Schicht der Eizelle, damit keine zusätzlichen Samenfäden eindringen können.

Gelegentlich können im selben Monatszyklus eine oder mehrere weitere Eizellen durch weitere Spermien befruchtet werden. So entstehen zweieiige Zwillinge oder Mehrlinge. Eineiige Zwillinge entstehen durch die Teilung der bereits befruchteten Eizelle, was noch bis zur Einnistung geschehen kann.

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Verschmelzung der Chromosomen nach der Befruchtung

Eizelle und Spermium haben nicht einen doppelten Chromosomensatz wie die übrigen Zellen des Körpers, sondern nur je einen halben. Anstatt 46,XY (männlich) oder 46,XX (weiblich) gibt es dort nur 23,X oder 23,Y. So kommt es, dass Kinder von ihren Eltern eine zufällige halbe Auswahl ihrer Gene mitbekommen, und dass jedes Kind anders ist. Und so ist auch verständlich, dass die väterlichen Spermien das Geschlecht des Kindes bestimmen. Sie tragen als Geschlechtschromosomen entweder ein X oder ein Y mit sich, während die mütterliche Eizelle immer ein X weitergibt. Aus einer befruchteten Eizelle mit 46,XX wird ein Mädchen, aus 46,XY ein Knabe.

Sobald sich das Erbgut aus den zwei elterlichen Hälften zu einem Ganzen vereinigt hat, sind die genetischen Merkmale des Kindes festgelegt. Und das bezieht sich nicht nur auf das Geschlecht und die Augenfarbe oder die Gesichtszüge! Auch andere erbliche Veranlagungen wie Grösse, Körperbau, Gesundheit und Temperament sind im „Genom“ enthalten.

Die befruchtete Eizelle wandert zur Gebärmutter

Die befruchtete Eizelle ist nur so gross wie der Bruchteil eines Millimeters. Sie wandert in ihrer ersten Woche (d.h. während der 3. Schwangerschaftswoche) langsam durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter, unterstützt durch Kontraktionen des Eileiters und winzige Flimmerfäden darin. Unterwegs teilt sie sich ständig und wird deshalb rasch grösser. Wenn sie in der Gebärmutter angekommen ist, nach drei bis vier Tagen, ist aus der einzelnen Zelle ein kleiner Zellhaufen, die Morula (Maulbeere) geworden. Alle Zellen enthalten im Zellkern völlig identische Erbanlagen und jede könnte einen vollständigen, identischen Menschen bilden. Das nennt man auch Omnipotenz oder Totipotenz, was eine wichtige Rolle bei der Stammzelltherapie spielt.

Die Morula sucht im Verlauf der 3. SSW nach dem richtigen Platz in der Gebärmutterwand, um sich einzunisten. Am Ende der Woche hat sich in der Morula ein flüssigkeitsgefüllter Hohlraum gebildet, und nun heisst das Gebilde Keimblase oder Blastozyste und besteht aus bis zu 150 sich bereits differenzierenden Zellen. Die äussere Wand wird als Trophoblast bezeichnet. Aus einem Teil dieser Zellen werden der Mutterkuchen (die Plazenta) und Fruchtblase, aus dem anderen entwickeln sich die Haut, das Nervensystem und das Gehirn. Die mittlere Schicht produziert Skelett, Muskeln und innere Organe. Und die innere Zellansammlung wächst zu Lungen und Verdauungstrakt heran.

Die Einnistung der Blastocyste

Spätestens sieben Tage nach der Befruchtung, also am Ende der dritten Woche Ihrer Schwangerschaft, gräbt sich die Blastozyste in die schon darauf vorbereitete Schleimhaut der Gebärmutter ein und lässt sich von ihr überziehen. Das nennt man Implantation, Nidation oder Einnistung, und es kann dabei zu einer leichten Schmierblutung kommen, die nicht selten für den Beginn der Mens gehalten wird (sog. Nidationsblutung). Die äussere Zellschicht, der Trophoblast, stellt bei der Einnistung eine erste Verbindung zu den mütterlichen Blutgefässen her.

Leider kann es aber auch jetzt schon zu einer sehr frühen Fehlgeburt (Frühestabort) kommen, wenn der Embryo sich gar nicht in der Gebärmutterwand einnistet. Die häufigsten Gründe: Die Gebärmutterschleimhaut war nicht auf die Einnistung vorbereitet oder der Embryo wies gravierende Störungen, z.B. Chromosomendefekte auf.

Ihre Schwangerschaft in Zahlen

  • 3. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 2 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 1. Woche nach der Befruchtung
  • 1. – 7. Tag der Embryonalentwicklung

Wissen

Teamarbeit von Eizelle und Spermium

Scheinschwangerschaft – gibt es das?

Häufige Fragen zum Thema

Kann man schon vor dem positiven Schwangerschafts-Test ahnen, dass man schwanger ist?

Frauen, die schon einmal schwanger waren, spüren oft instinktiv, dass es wieder soweit ist. Und die ersten Zeichen für eine Schwangerschaft treten unter Umständen schon auf, bevor der Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis zeigt. Ein sicherer Beweis ist das allerdings noch lange nicht.

vollständige Antwort lesen Kann man trotz Blutung schwanger sein?

Etwa fünf bis zehn Tage nach der erfolgreichen Befruchtung hat der Zellhaufen, der in neun Monaten als Baby geboren werden wird, seine Einnistung (Implantation) in die Gebärmutterschleimhaut abgeschlossen.

Vielleicht ist es bei diesem „Eingraben“ zur Verletzung mütterlicher Blutgefässe im Uterus…

vollständige Antwort lesen Mein Schwangerschaftstest ist positiv. Bin ich ganz sicher schwanger?

Ja, davon können Sie ausgehen. Wenn ein im Handel erhältlicher Schwangerschaftstest unter normalen Umständen – d.h. keine hormonelle Stimulation im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung und Durchführung des Testes erst nach Ausbleiben der Regel – und nach den Anweisungen auf der Packungsbeilage…

vollständige Antwort lesen Kurz vor dem positiven Schwangerschaftstest habe ich auf einer Party ein bisschen zuviel Alkohol getrunken. Hat das meinem Kind geschadet?

In den ersten zwei bis drei Wochen nach der Befruchtung sind die sich teilenden embryonalen Zellen noch relativ widerstandsfähig gegenüber schädigenden äusseren Einflüssen, d.h. der Embryo wird entweder gar nicht geschädigt oder so stark, dass es zu einer Fehlgeburt kommt (Alles-oder-Nichts-Regel)….

vollständige Antwort lesen Meine Lungen wurden bei einer Einstellungsuntersuchung geröntgt. Einige Tage später blieb meine Regel aus und der Schwangerschaftstest war positiv. Kann die Untersuchung so früh schon meinem Baby geschadet haben?

Von der Befruchtung bis in die frühe Phase der Einnistung in der Gebärmutter, d.h. in den zwei Wochen vor Ausbleiben der Regelblutung, besteht der Embryo noch aus relativ wenigen und undifferenzierten Zellen, sodass ein starker teratogener (fruchtschädigender) Einfluss zur frühen Fehlgeburt führt….

vollständige Antwort lesen Reicht es, die Folsäuretabletten ab dem positiven Schwangerschaftstest einzunehmen?

Folsäure spielt bei allen Zellneubildungs- bzw. Zellteilungsprozessen im menschlichen Körper eine wichtige
Rolle. Während der Schwangerschaft kann ein Mangel an Folsäure unter anderem zu sogenannten
Neuralrohr-Defekten beim Kind führen. Daneben werden auch Herzfehler, Harnwegsdefekte sowie die…

vollständige Antwort lesen

Ein wunderschönes Video – In 12 Minuten von der Befruchtung bis zur Geburt:

Zur 4. Woche

Letzte Aktualisierung : 13-06-19, BH

3. SSW: Anzeichen und Symptome für eine Schwangerschaft

Während die meisten Menschen davon ausgehen, dass eine Frau ab der 1. SSW bereits schwanger ist, kann die werdende Mutter allerdings erst zum Ende der 2. SSW beziehungsweise Anfang der 3. SSW eine reife Eizelle produzieren um schwanger zu werden. Erst da entscheidet sich, ob die Eizelle von einem Sperma befruchtet wird und sich erfolgreich als befruchtete Eizelle mit dem Erbgut der Mutter und des Vaters in die Gebärmutter einnisten kann. Anzeichen für eine Schwangerschaft gibt es in der 3. SSW wenige und auch typische Symptome, wie Übelkeit oder Gefühlsschwankungen, sind in der 3. SSW noch nicht ersichtlich.

Wissenswertes: Die eigentliche Befruchtung ist erst in der 3. SSW, denn die ersten beiden Schwangerschaftswochen sind nur zur Berechnung der Schwangerschaft notwendig.

3. SSW: Anzeichen in der 3. Schwangerschaftswoche

Verzicht auf Alkohol und Nikotin

Die reife Eizelle wird aus dem Eisprung in der 2. SSW gebildet und begibt sich ab da auf ihren langen Weg durch den Eileiter in den Uterus. Haben Sie während Ihrer Ovulation ungeschützten Geschlechtsverkehr, kann die reife Eizelle bereits im Eileiter von einem flinken Sperma innerhalb einer halben Stunde oder in den kommenden Tagen befruchtet werden. Sobald sich das Sperma erfolgreich durch die Membran der Eizelle gekämpft hat, versucht die entstandene Zelle sich nun in Ihre Gebärmutterschleimhaut einzuleben. Negative Einflüsse, wie Rauchen, Alkohol und Medikamente, auch auf Naturbasis, können in der 3. SSW schädlich sein und eine Schwangerschaft verhindern oder erschweren.

Folsäure wichtig!

Damit der Embryo, der ab der Befruchtung durch mehrfache Zellteilung sich zu einer Maulbeere geformt hat, ein einwandfrei funktionierendes Nervensystem sowie Gehirn entwickelt, ist die Einnahme von Folsäure, unabdingbar. Diese kann zum Beispiel über Fisch, verschiedene Weizenprodukte, Gemüse und Obst von Ihnen zu sich genommen werden. Empfohlen wird aber die Einnahme von Filmtabletten (täglich 0,4 Milligramm).

Regelkrämpfe als Anzeichen

In der 2. SSW hat Ihr Körper vorbeugend kräftig Gebärmutterschleimhaut produziert und durch das Einnisten der befruchteten Zelle können bereits in der 3. SWW Anzeichen für eine Schwangerschaft entstehen. Anzeichen können in der 3. SSW typische Regelkrämpfe sein, die Sie auch üblicherweise während Ihrer Periode haben. Während der 3. SWW kann es auch zu Schleimblutungen kommen als Anzeichen für eine Schwangerschaft. Denn bei der Einnistung können kleine Blutgefäße beschädigt werden. Die meistens Frauen denken aber, dass ihre Regel zu früh kommt und machen sich keine Gedanken und deuten die Anzeichen in der 3. SWW falsch oder gar nicht.

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Symptome in der 3. Schwangerschaftswoche

Während sich Ihr Körper in den letzten 2 Wochen wie üblich auf eine eventuelle Schwangerschaft vorbereitet hat, läuft auch die Befruchtung eher ohne besondere bemerkbare Symptome in der 3. SWW ab. Sie merken wenig davon was in Ihrem Körper passiert und es gibt keine typischen Symptome in der 3. SSW. Es gibt allerdings Frauen, die das sofort merken, dass in ihrem Körper etwas passiert, doch wissenschaftlich ist das nicht belegt, dass Symptome in der 3. SWW entstehen. Verläuft die Einnistung des Embryos nicht erfolgreich, kann er sich also aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zur Gebärmutter verschaffen oder bleibt sogar nicht in der Gebärmutter, dann wird er in mit der nächsten Regelblutung aus dem Körper ausgeschieden und Ihr Körper beginnt sich von vorne auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten, ohne außergewöhnliche Symptome zu zeigen.

Auch ohne Symptome in der 3. SWW auf Nummer sicher gehen

Auch wenn Sie keine typischen Symptome in der 3. SSW verspüren, können Sie schon einen frühen Schwangerschaftstest zuhause machen. Bei der Befruchtung Ihrer reifen Eizelle stößt Ihr Körper nämlich einen Stoff aus, den es sonst nicht in Ihrem Körper gibt: ß-hCG. Es kann allerdings auch sein, dass ein Schwangerschaftstest trotz einer Befruchtung durch ein Sperma diesen Stoff nur gering ausstößt und der Test negativ ausfällt. Auch wenn er ein positives Ergebnis bringt, bedeutet das noch nicht, dass sich die befruchtete Zelle in der 4. SSW schafft in Ihre Gebärmutter einzunisten und sie wirklich schwanger sind. Ob Sie wirklich schwanger sind, können sie anhand eines Bluttests in der 4. SSW oder anhand eines Urintests in der 5. SSW mit höchster Wahrscheinlichkeit feststellen lassen.

Der Geburtstermin wird immer ab dem ersten Tag der letzten Periode angesetzt und dauert 40 Wochen. Durch Ultraschalluntersuchungen kann der Frauenarzt durch die Größe des Fötus und anderen Daten den wahrscheinlichen Zeitpunkt für die Entbindung genau festlegen oder korrigieren.

3. SSW: Mama und Ihr Körper

In der 3. SSW wissen Sie meist noch nicht, ob Sie wirklich schwanger sind. Daher können sie wie beschrieben auch kaum Schwangerschaftsbeschwerden feststellen. Diese kommen erst im weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Doch einige werdenden Mütter sind doch sehr sensibel und spüren das. Durch die Einnistung der Eizelle in die Schleimhaut der Gebärmutter kann es hier zu kleinsten Gefäßverletzungen kommen. Diese können natürlich kleine Blutungen auslösen. Hier kann dann auch der Denkfehler entstehen, denn es kann zu einer Einnistungsblutung kommen, die schnell mit der normalen Regelblutung verwechselt wird.

Die Hormone, die sich jetzt schon in Ihrem Körper tummeln sind wichtig für die Schwangerschaft und bereiten Ihren Körper auf die nächsten Wochen ideal vor. Der erste Schritt ist die Vorbereitung der Gebärmutter für die Eizelle.

3. SSW: Entwicklung des Embryo in der 3. SSW

Zu beginn muss natürlich zunächst die Eizelle befruchtet werden. Dafür dringt das Spermium in diese ein. Die Befruchtung findet meinst nicht in der Gebärmutter statt wie viele denken sondern im Eileiter. Sofort nach dem Eindringen des ersten Spermiums verändert sich die Hülle der Eizelle, dadurch wird das Eindringen weiterer Spermien verhindert.

Nach der Befruchtung beginnt die Zellteilung. Schon am nächsten Tag besteht der Embryo aus vier Teilen, am darauf folgenden Tag sogar schon acht. Dieser Zustand wird auch als Morula bezeichnet, das ist der lateinische Begriff für Maulbeere, weil der „Zellklumpen“ gerade so aussieht wie eine. Nach dem vierten Tag entsteht die Keimblase, diese ist der Hohlraum zwischen den ganzen Zellen. Die Keimblase besteht aus Embryoblasten (später für das Embryo) und Trophoblasten (für die Plazenta).

Die Plazenta auch Mutterkuchen genannt dient später als Zwischenstück zwischen Ihnen und dem Baby. Es versorgt ihr ungeborenes Kind mit den wichtigen Nährstoffen das es braucht und natürlich auch Sauerstoff über das Blut.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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3. Schwangerschaftswoche (SSW)

Letzte Änderung: 30.01.2020
Zuletzt bearbeitet von Jasmin Krsteski • Medizinredakteurin Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

Unsere Inhalte basieren auf fundierten wissenschaftlichen Quellen, die den derzeit anerkannten medizinischen Wissensstand widerspiegeln. Wir arbeiten eng mit medizinischen Experten zusammen.

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In der 3. Schwangerschaftswoche (SSW) beginnt die eigentliche Schwangerschaft, da erst nach dem Eisprung die Möglichkeit besteht, dass ein Spermium auf die Eizelle trifft und diese befruchtet.

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Inhaltsverzeichnis

  • Jetzt geht’s los
  • Die Mutter
  • Der Embryo
  • Quellen

Etwa zu Beginn der 3. Schwangerschaftswoche (oder gegen Ende der 2. SSW) kommt es zur Befruchtung. Dabei dringt das Spermium in die Eizelle ein. Dieser Vorgang findet normalerweise im Eileiter statt; in seltenen Fällen treffen sich Spermium und Eizelle in der Gebärmutter.

Mit der Befruchtung ändert sich die Struktur der äußeren Hülle der Eizelle – es entsteht die sogenannte Zona pellucida. Sie verhindert das Eindringen weiterer Spermien.

Die 3. SSW ist die erste Woche der tatsächlichen Schwangerschaft. Die 1. und 2. SSW dienen nur der einfacheren Berechnung.

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Sind die männliche Samenzelle und die weibliche Eizelle verschmolzen, steht der Bauplan für Ihr Baby fest. Etwa 30 Stunden nach der Befruchtung beginnt die Eizelle, sich zu teilen und macht sich auf den Weg in die Gebärmutter.

Wenn Sie wissen möchten, wie lange Sie tatsächlich schwanger sind, ziehen Sie von der vom Arzt angegebenen Schwangerschaftswoche einfach zwei Wochen ab. Sind Sie beispielsweise rechnerisch in der 10. SSW, sind Sie seit etwa 8 Wochen tatsächlich schwanger.

Die Mutter in der 3. SSW

In der 3. Schwangerschaftswoche (SSW) sind noch keine äußerlichen Anzeichen der Schwangerschaft zu sehen, und die meisten Frauen wissen jetzt noch nicht, dass sie schwanger sind.

Durch die Befruchtung wird jedoch eine Fülle hormoneller Veränderungen in Gang gesetzt, die den weiblichen Körper auf die folgenden etwa 38 Wochen vorbereiten und es zunächst ermöglichen, dass sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet.

Dafür hat in den vergangenen sechs Tagen das Eizellbläschen, das bis zum Eisprung die schützende Hülle der Eizelle war, gesorgt. Seit dem Eisprung hat es eine neue Aufgabe: Als sogenannter Gelbkörper (Corpus luteum) produziert es das Gelbkörperhormon Progesteron, das den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bewirkt und die Einnistung der befruchteten Eizelle unterstützt.

Der Embryo in der 3. SSW

Die befruchtete Eizelle beginnt nun sich zu teilen. Am zweiten Tag besteht der Embryo aus vier, am dritten Tag bereits aus acht Zellen. Zu diesem Zeitpunkt ähnelt er vom Aussehen einer Maulbeere – Wissenschaftler nennen ihn daher Morula (lat. morum = Maulbeere). Etwa einen Tag später entsteht ein Hohlraum im Inneren des Zellhaufens. Man spricht jetzt von einer Keimblase (Blastozyste). Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Zelltypen: den Embryoblasten und den Trophoblasten. Die einzelnen Zellen haben ganz unterschiedliche Bestimmungen:

  • Aus den Embryoblasten entsteht der Embryo,
  • aus den Trophoblasten der Mutterkuchen (Plazenta).

Der Mutterkuchen stellt eine Art Austauschorgan dar: Sauerstoff- und nährstoffreiches Blut der Mutter gelangt über den Mutterkuchen in die Nabelschnur und somit zum Embryo. Dieser wiederum gibt Abfallprodukte seines Stoffwechsels an das mütterliche Blut ab.

Etwa sechs Tage, also über die Dauer der 3. SSW, dauert es, bis der Embryo vom Eileiter bis in die Gebärmutter gelangt. Wenn er dort angekommen ist, besteht er aus 70 bis 100 Zellen. Zu Beginn der 4. Schwangerschaftswoche nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein. Einige Frauen nehmen das als leichtes Ziehen war oder sehen eine leichte Blutung zu dieser Zeit (Einnistungsblutung).

“ zurück zur 2. SSW weiter zur 4. SSW “

Quellen

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 19.2.2018)

Online-Informationen der BZgA: www.familienplanung.de (Abrufdatum: 19.2.2018)

Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.: www.dge.de (Abrufdatum: 19.2.2018)

Online-Informationen des Gemeinsamen Bundesausschusses: www.g-ba.de (Stand: 20.7.2016)

Weyerstahl, T., Stauber, M.: Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme, Stuttgart 2013

Schneider, H., Husslein, P., et al.: Die Geburtshilfe. Springer Verlag. Berlin Heidelberg 2011

Letzte inhaltliche Prüfung: 30.01.2020
Letzte Änderung: 30.01.2020

SSW-3

Part of the JBL Synthesis Subwoofer series, the SSW-3 is an ultra-high-performance passive in-wall subwoofer acoustically designed to complement any of the JBL Synthesis Custom Loudspeakers (SCL series) as part of a complete JBL Synthesis solution. The SSW-3 features dual 10-inch (250mm) cast-frame, composite cone woofers, each with large 2.5-inch (63mm) voice coils for total system power handling of 600W RMS. A compression-molded baffle with extensive structural ribbing provides a rigid, low-resonance mounting surface for the transducers. The baffle assembly attaches to the included in-wall enclosure resulting in a completely sealed acoustic suspension design. The in-wall enclosure is constructed of 0.75-inch (19mm) MDF with substantial internal bracing, and features rubber isolation mounting points to minimize sonic intrusion into the wall structure. The combined assembly is designed to fit standard 2×6-inch wood frame construction. The back box and baffle ship together.

Designed for discrete in-wall installation, the SSW-3 includes a paintable zero-bezel, magnetically attached grille, or it may be used without the grille when located behind acoustically transparent fabric panels. The SSW-3 delivers powerful, dynamic, and accurate bass response in medium to large sized rooms.

2. Schwangerschaftswoche / 2 Wochen schwanger

Eine wirkliche Schwangerschaft besteht in der 2. Schwangerschaftswoche noch nicht. Doch wird diese Woche zur Errechnung des Geburtstermins dazu gerechnet, da die tatsächliche Befruchtung der reifen Eizelle nicht genau bestimmt werden kann. Die 2. SSW trägt allerdings entscheidend dazu bei, dass eine Schwangerschaft überhaupt stattfinden kann und auch erfolgreich bleibt. Manchmal hört man sogar von einer Fehlgeburt in der 2. SSW. Sie können bereits in der 2. SSW eine Fehlgeburt vorbeugen und viel für eine erfolgreiche Schwangerschaft tun.

2. SSW: Der Körper bereitet eine mögliche Schwangerschaft vor

Zu jedem neuen Zyklus schafft Ihr eine neue Grundlage für eine mögliche Schwangerschaft. Mit Einsetzen der Regelblutung beginnt die 1. SSW. Die Schwangerschaft 2. Woche dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen und neue Eizellen zu produzieren, um eine Befruchtung und Einnistung erst möglich zu machen. Findet der Eissprung zum Ende der 2. SSW statt, wird eine reife Eizelle auf den Weg zum Uterus geschickt. Dabei kann sie von einem Sperma befruchtet werden. Es mischen sich die Gene der Eltern und die Grundlage für das Kind sind geschafft. Die Befruchtung erfolgt in der 3. SSW. Sobald diese geklappt hat, verdoppelt sich die Zelle. Aus einer werden zwei, danach vier und schon bald sind es acht. Bis letztendlich eine Zellenansammlung entsteht, die wie eine Maulbeere aussieht und daher auch den Begriff „Morula“, lateinisch für Maulbeere, bekommt.

In der Mitte der Morula entsteht nun ein Hohlraum, der Keimblase genannt wird. Die Keimblase teilt sich in zwei Teile: Die Embryoblasten, aus der der Embryo wächst und die Trophoblasten. Aus dieser wird später die Plazenta entstehen und so die Versorgung des Babys übernehmen. Sobald die befruchtete Eizelle zum Ende der 3. SSW nun die Gebärmutter erreicht, ist der Embryo entstanden und wird sich versuchen in die Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Durch das Gelbkörperhormon wird die Einnistung unterstützt. Sobald sich also der Embryo fest in die Gebärmutter ablegen konnte, sind Sie 4 Wochen schwanger sind. Unter einem Ultraschall kann in der 4. SSW ein kleiner schwarzer Hohlraum gesehen werden, in dem der Embryo wächst.

Wie es zu einer Fehlgeburt in der 2. SSW kommen kann

Oftmals lässt der Zusammenhang zwischen Fehlgeburt und 2. SSW viele Frauen die Augenbrauen hochziehen. Bekannt ist, dass eine Frau in der 2. SSW gar nicht schwanger sein kann und daher ist eine Fehlgeburt in der 2. SSW nicht möglich ist. Richtig ist, dass eine Frau in der 2. SSW nicht schwanger ist, denn der Körper trifft hier erst nur die Vorbereitung für eine mögliche Schwangerschaft. Doch erfolgte die Befruchtung oder sogar die Einnistung im vorherigen Zyklus erfolgreich, kann das Embryo durch z. B. den Mangel an Gelbkörperhormone in der 6. SSW, bzw. der neuen 2. SSW, ausgeschieden werden und es kommt zu einer Fehlgeburt in der darauf folgenden 2. SSW des neuen Zyklus.

Meistens bemerken Frauen, die 2 Wochen schwanger sind, eine Fehlgeburt gar nicht, da sie davon ausgehen, dass ihre Regelblutung sich lediglich verspätet hat. Anhand von ungewöhnlichen Ausscheidungen oder daran, dass die Blutung eine andere Konsistenz hat, werden Frauen skeptisch und suchen einen Arzt auf.

Gründe für eine Fehlgeburt in der 2. Schwangerschaftswoche

Besteht ein Mangel an Gelbkörperhormonen, die etwa in der 2. SSW produziert werden, kann sich der Embryo nicht einnisten. Der Mangel an diesem wichtigen Hormon, der z. B. eine weitere Einnistung verhindert und dem Embryo wichtige Nährstoffe übermittelt, kann durch Stress ausgelöst werden. Stressvermeidung, eine gesunde Lebensweise und andere vorbeugende Maßnahmen, wie z. B. die Einnahme von Präparaten, können hilfreich sein, um eine Fehlgeburt in der 2. SSW bzw. 6. SSW und im späteren Schwangerschaftsverlauf vorzubeugen.

Entwickelt sich der Embryo nach der Befruchtung oder der Einnistung nicht richtig, wird auch von Chromosomenunverträglichkeit gesprochen. Gegen eine solche Unverträglichkeit kann nichts getan werden. Auch (schwere) Erkrankungen, Tumore, Infektionen und andere gesundheitliche Probleme der Mutter, können das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen. Die meisten Frauen können nach einer Fehlgeburt ohne weitere Probleme wieder schwanger werden. Haben Sie bereits mehrere Fehlgeburten hinter sich, ist es ratsam mit Ihren Frauenarzt über Ihren Kinderwunsch zu sprechen und so Vorkehrungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft zu treffen.

2. SSW: Grundlagen für eine erfolgreiche Schwangerschaft schaffen

Ihr Körper macht sich in der 2. SSW für eine eventuelle Schwangerschaft bereit. Planen Sie ein Kind, können auch Sie viel dazu beitragen, um das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren. Verzichten Sie vollständig auf Alkohol, Medikamente und das Rauchen. Denn all diese Dinge können erhebliche Schäden anrichten und sogar zu einer Fehlgeburt führen. Fördern Sie zudem auch die Gelbkörperhormonproduktion, in dem Sie Stress vermeiden und sich zum Beispiel sportlich betätigen. Entspannende Sportarten, wie Yoga, sind für eine Schwangerschaft hilfreich und helfen auch im weiteren Schwangerschaftsverlauf. Auch die Aufnahme von Folsäure, enthalten in den Vitaminen B9 und B11, kann den Wachstum des Embryos und dessen Entwicklung fördern.

Wichtige Fakten zur 2. SSW:

Der Körper produziert Gebärmutterschleimhaut und Eizellen

  • In der 2. SSW kommt es zum Eisprung
  • Eine reife Eizelle macht sich auf dem Weg und kann befruchtet werden

Achtung:

  • Bereits in der 2. SSW kann die Einnahme von Medikamenten, Alkohol oder Nikotin schädlich für die Schwangerschaft sein und sogar eine Fehlgeburt auslösen

Was Sie tun können:

  • Vermeiden Sie Stress, um die Gelbkörperhormonproduktion zu fördern
  • Suchen Sie einen Frauenarzt auf, um mögliche Erkrankungen auszuschließen
  • Verzichten Sie bereits jetzt auf Alkohol und geben Sie das Rauchen auf
  • Nehmen Sie keine Medikamente, auch keine Kräuterpräparate, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen
  • Folsäure kann auch jetzt schon die Entwicklung Ihres Babys fördern

Überblick: Die 2. Woche der Schwangerschaft

Woche Entwicklung des Fötus Entwicklung der Mutter Termine Tipp
2. SSW Einige Tage, nachdem der Eisprung stattgefunden hat, erfolgt die Befruchtung der Eizelle (2. oder 3. SSW), diese macht sich auf den Weg zur Gebärmutter Viele Frauen glauben die Befruchtung zu spüren. Äußerlich sind noch keine Veränderungen zu erkennen. Die meisten Frauen wissen noch nicht, dass Sie schwanger sind Machen Sie keinen Schwangerschaftstest – es ist noch zu früh!

Was passiert in meinem Körper?

Während der zweiten Woche einer Schwangerschaft kommt es bei einer Frau mit regelmäßigem Zyklus zum Eisprung. Wenn Sie in dieser Zeit Geschlechtsverkehr haben, stehen die Chancen gut, dass Sie schwanger werden. Wenn Sie diese Sache berücksichtigen steht einer Befruchtung der Eizelle grundsätzlich nichts mehr im Wege. Manche Frauen berichten davon, den Moment der Empfängnis gespürt zu haben. Ähnlich wie beim Eisprung sollte sich dieser durch ein Leichtes Ziehen im Unterleib bemerkbar machen.

Was genau passiert bei der Befruchtung?

Wenn der Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung stattgefunden hat, treffen sich Eizelle und Spermium im Eileiter. Dort findet die Befruchtung statt. Die befruchtete Eizelle wandert dann 5 Tage lang durch den Eileiter bis sie in die Gebärmutter gelangt. Bis dahin hat sie sich bereits hundert Mal geteilt und nennt sich Keimbläschen (Plastozyste). Dann dauert es noch mal 3-4 Tage, bis sich das Keimbläschen in der Gebärmutter einnistet und das Schwangerschaftshormon HCG bildet, das man im Urin messen kann. Dieses können Sie 2 Tage nach Ausbleiben der Periode mit einem Schwangerschaftstest erstmals messen. Ein Arzt könnte den HCG Wert frühestens 8 Tage nach Ihrem Eisprung mittels Bluttest messen.

Wie entwickelt sich der Embryo?

Nachdem Ei und Samenzelle aufeinander getroffen sind und die Eizelle befruchtet wurde, verschmelzen die beiden Zellkerne miteinander. Daraus entsteht eine erste Zelle des Babys, die sich mehrmals zu teilen beginnt. In den nächsten 12 bis 24 Stunden begibt sich die Eizelle auf den Weg zur Gebärmutter. Dort nistet sich das Ei für etwa 14 Tage ein, wobei es zu einer Nidationsblutung kommen kann. Der Bauch wächst während dieser Entwicklungsphase noch nicht. Bis zur Geburt dauert es von nun an noch eine ganze Weile. Ein Schwangerschaftskalender begleitet Sie von der Befruchtung bis zur Geburt. Hier können Sie nachlesen, in welchem Stadium der Schwangerschaft Sie sich gerade befinden, was mit Ihrem Körper passiert und wie groß Ihr Kind bereits ist.

Schwangerschaftsbeschwerden

An eine Abtreibung ist hier nicht zu denken, da Sie ja offiziell noch gar nicht schwanger sind. Wenn Sie eine Flugreise geplant haben, können Sie diese ohne Probleme antreten. Es sei denn Sie haben Flugangst. In der Schwangerschaft ist von Stresssituationen jeglicher Art generell abzuraten. Wenn Sie glauben, an typischen Schwangerschaftsbeschwerden, wie Übelkeit, Unterleibsschmerzen, Müdigkeit etc. zu leiden, dann haben diese in dem Fall einen anderen Grund. Auch Durchfall kann nicht auf die Vorgänge während der Schwangerschaft geschoben werden. Behalten Sie folgendes im Hinterkopf: prämenstruelle Symptome und Anzeichen einer Schwangerschaft fühlen sich ähnlicher an als Sie glauben. Die Tatsache, dass Sie möglicherweise schwanger sind, kann nach so kurzer Zeit nicht der Auslöser für Beschwerden dieser Art sein. Der Körper bereitet sich in dieser Zeit auf die Schwangerschaft vor, für Schwangerschaftsbeschwerden ist es an dieser Stelle aber noch zu früh.

WICHTIG: Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, wäre spätestens jetzt ein guter Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören. Auch der Konsum von Alkohol sollte nun absolut tabu sein.

Vorbereitung auf die Schwangerschaft

Um sicher zu gehen, dass bei Ihrer Schwangerschaft alles gut verläuft, können Sie bereits in der zweiten Schwangerschaftswoche vorkehrende Maßnahmen treffen.

  1. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind nun sehr wichtig für Sie. Besonders die Einnahme von Folsäure kann nun ein großer Vorteil für Sie sein und dazu führen, dass Sie schneller schwanger werden. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann der Grund für reduzierte Fruchtbarkeit sein.
  2. Halten Sie sich körperlich fit und verzichten Sie auf Zigaretten und Alkohol.
  3. Vereinbaren Sie einen Kontrollbesuch beim Zahnarzt. Dieser wird Ihnen sagen, ob vor der Schwangerschaft noch ein größerer Eingriff nötig ist.
  4. Ausgewogene Ernährung, mit viel Obst und Gemüse, tut Ihnen jetzt gut.
  5. Gewicht halten – machen Sie nicht den Fehler sich Ihren Essensgelüsten willenlos hinzugeben. Umgekehrt sollten Sie auf keinen Fall Gewicht verlieren. Finden Sie das richtige Maß um sich wohl zu fühlen.

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Das passiert mit meinem Körper in SSW 2: Noch immer nichts. Eine Schwangerschaft wird zwar ab dem ersten Tag der letzten Periode gerechnet, aber feststellen lässt sie sich erst, wenn im Körper ein bestimmtes Hormon produziert wird. Das Gelbkörperhormon. Viele Frauen hören mit dem Rauchen auf und trinken keinen Alkohol mehr, wenn sie eine Schwangerschaft planen.

Das passiert in 2. SSW in meinem Bauch: Ebenfalls nichts, denn es werden zwar die ersten beiden Wochen mitgezählt, aber erst in der dritten Woche findet die Befruchtung statt.Das muss ich machen: Nehmt keine Medikamente ein und weist Ärzte auf eine eventuelle Schwangerschaft hin. Pflicht: Ab dem Schwangerschaftswunsch solltet ihr Folsäure einnehmen. Das verhindert eine Missbildung des Rückens (offener Rücken)!

Jede weitere Schwangerschaftswoche im Trimester-Überblick:

1. Trimester

1. SSW – 1. Schwangerschaftswoche

3. SSW – 3. Schwangerschaftswoche

4. SSW – 4. Schwangerschaftswoche

5. SSW – 5. Schwangerschaftswoche

6. SSW – 6. Schwangerschaftswoche

7. SSW – 7. Schwangerschaftswoche

8. SSW – 8. Schwangerschaftswoche

9. SSW – 9. Schwangerschaftswoche

10. SSW – 10. Schwangerschaftswoche

11. SSW – 11. Schwangerschaftswoche

12. SSW – 12. Schwangerschaftswoche

13. SSW – 13. Schwangerschaftswoche

2. SSW: Die 2. Schwangerschaftswoche

Obwohl die 1. und auch die 2. SSW zur Schwangerschaft dazu gerechnet werden, besteht in 2. SSW noch keine richtige Schwangerschaft. Der genaue Tag der Befruchtung in der 3. SSW kann nicht korrekt festgestellt werden, daher wird zur Berechnung immer auch die 1. und 2. SSW dazu gerechnet. Doch obwohl Sie in der 2. SSW noch nicht schwanger sind, bereitet sich Ihr Körper bereits auf eine eventuelle Schwangerschaft vor. Jeden Monat läuft hierzu in einem festen Zyklus das Gleiche in Ihrem Körper ab, bis es schließlich tatsächlich zu einer erfolgreichen Befruchtung und Einnistung des Embryos kommt. Planen Sie eine Schwangerschaft, sind für Sie nicht nur die Wochen vor der Schwangerschaft, sondern auch nach der Befruchtung sehr wichtig.

Körper bereitet sich auf eine Schwangerschaft in der 2. SSW vor

In der 1. SSW haben Sie Ihre übliche Regelblutung. Hat es beim letzten Eissprung nicht mit der Befruchtung oder Einnistung geklappt, wird die ungenutzte Eizelle bei der nächsten Regelblutung wieder aus Ihrem Körper ausgeschieden. Ihr Körper macht sich also in der 2. SSW wieder daran, eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Dazu legt er wieder Gebärmutterschleimhaut an, die später den Embryo aufnimmt und ihm Schutz bietet. Zudem reifen in der 2. SSW neue Eizellen heran. Auch wenn Sie fünf Tage fruchtbar sind, muss die Befruchtung innerhalb Ihres Eissprungs stattfinden.

Der Eissprung findet in der Regel etwa in der Mitte Ihres Zyklus statt. Haben Sie also einen 28 Tage Regelzyklus, dann findet der Eissprung am 14. Tag statt. Hierzu reifen in Ihrem Körper Eizellen heran, sobald eine reife Eizelle platzt, macht sich diese reife Eizelle durch den Eileiter auf den Weg in Ihren Uterus. Sie lebt nur 12 bis 24 Stunden und muss für eine Schwangerschaft innerhalb dieser Zeit befruchtet werden. Trifft die reife Eizelle auf ihrer Reise nun ein Sperma, kann dieser die Membran der Eizelle durchdringen, vermischen sich Ihre Erbanlagen und ein neuer Mensch kann in Ihrem Bauch heranwachsen. Erfolgt eine Befruchtung oder sogar die Einnistung nicht korrekt, wird in der 1. SSW die ungenutzte Eizelle oder sogar der Embryo aus Ihrem Körper gespült. Bei einer verspäteten Regelblutung in der 2. SSW, redet man von einer Fehlgeburt in der 2. SSW (Link zu UA: Fehlgeburt 2. SSW).

Wieso die 2. Schwangerschaftswoche trotzdem dazu gerechnet wird

Haben Sie während Ihres Eisprungs ungeschützten Geschlechtsverkehr, kann das zu einer Schwangerschaft führen. Denn genau zu dem Zeitpunkt sind Sie fruchtbar und zum Ende der 2. SSW, Anfang der 3. SSW, kann eine Befruchtung Ihrer reifen Eizelle stattfinden. Da der genaue Zeitpunkt der Befruchtung nicht genau bestimmt werden kann, wird zur leichteren Berechnung der Schwangerschaft immer die 1. SSW (ab dem Tag Ihrer letzten Regelblutung) sowie auch die 2. SSW (Vorbereitung Ihres Körpers und Heranreifen der Eizellen) dazu gerechnet. Deshalb ist oftmals auch von einer Fehlgeburt in der 2. SSW die Rede. Später kann Ihr Frauenarzt durch die Größe des Babys, Gewicht und weiteren Messungen, einen genauen Entbindungstermin festlegen.

Bereits in der 2. SSW eine gute Grundlage für das Baby schaffen

Wenn Sie sich ein Baby wünschen, können Sie bereits in der 2. SSW gute Voraussetzungen für eine Schwangerschaft schaffen. Nikotin und Alkohol sollten ab der 2. SSW nicht mehr zu sich genommen werden. Verzichten Sie auch auf die Einnahme von Medikamente, auch wenn es sich um natürliche Medizin handelt. Nehmen Sie diese nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Zusätzlich ist die Einnahme von Folsäure, zum Beispiel über Lebensmittel, wie Fisch oder Bohnen, ratsam. Auch kann die Einnahme über Tabletten erfolgen und so einen wichtigen Nährboden für Ihr Kind schaffen. Folsäure unterstützt die korrekte Bildung des Gehirns sowie des Nervensystems.

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In the last video, we were able to calculate the total sum of squares for these nine data points right here. And these nine data points are grouped into three different groups, or if we want to speak generally, into m different groups. What I want to do in this video is to figure out how much of this total sum of squares is due to variation within each group versus variation between the actual groups. So first, let’s figure out the total variation within the group. So let’s call that the sum of squares within. So let’s calculate the sum of squares within. I’ll do that in yellow. Actually, I already used yellow, so let me do blue. So the sum of squares within. Let me make it clear. That stands for within. So we want to see how much of the variation is due to how far each of these data points are from their central tendency, from their respective mean. So this is going to be equal to– let’s start with these guys. So instead of taking the distance between each data point and the mean of means, I’m going to find the distance between each data point and that group’s mean, because we want to square the total sum of squares between each data point and their respective mean. So let’s do that. So it’s 3 minus– the mean here is 2– squared, plus 2 minus 2 squared, plus 2 minus 2 squared, plus 1 minus 2 squared. 1 minus 2 squared plus– I’m going to do this for all of the groups, but for each group, the distance between each data point and its mean. So plus 5 minus 4, plus 5 minus 4 squared, plus 4 minus 4 squared– sorry, the next point was 3– plus 3 minus 4 squared, plus 4 minus 4 squared. And then finally, we have the third group. But we’re finding that all of the sum of squares from each point to its central tendency within that, but we’re going to add them all up. And then we find the third group. So we have 5 minus– oh, its mean is 6– 5 minus 6 squared, plus 6 minus 6 squared, plus 7 minus 6 squared. And what is this going to equal? So this is going to be equal to– up here, it’s going to be 1 plus 0 plus 1. So that’s going to be equal to 2 plus. And then this is going to be equal to 1, 1 plus 1 plus 0– so another 2– plus this is going to be equal to 1 plus 0 plus 1. 7 minus 6 is 1 squared is 1. So plus. So that’s 2 over here. So this is going to be equal to our sum of squares within, I should say, is 6. So one way to think about it– our total variation was 30. And based on this calculation, 6 of that 30 comes from a variation within these samples. Now, the next thing I want to think about is how many degrees of freedom do we have in this calculation? How many independent data points do we actually have? Well, for each of these– so over here, we have n data points in one. In particular, n is 3 here. But if you know n minus 1 of them, you can always figure out the nth one if you know the actual sample mean. So in this case, for any of these groups, if you know two of these data points, you can always figure out the third. If you know these two, you can always figure out the third if you know the sample mean. So in general, let’s figure out the degrees of freedom here. For each group, when you did this, you had n minus 1 degrees of freedom. Remember, n is the number of data points you had in each group. So you have n minus 1 degrees of freedom for each of these groups. So it’s n minus 1, n minus 1, n minus 1. Or let me put it this way– you have n minus 1 for each of these groups, and there are m groups. So there’s m times n minus 1 degrees of freedom. And in this case in particular, each group– n minus 1 is 2. Or in each case, you had 2 degrees of freedom, and there’s three groups of that. So there are 6 degrees of freedom. And in the future, we might do a more detailed discussion of what degrees of freedom mean, and how to mathematically think about it. But the best– the simplest way to think about it is really, truly independent data points, assuming you knew, in this case, the central statistic that we used to calculate the squared distance in each of them. If you know them already, the third data point could actually be calculated from the other two. So we have 6 degrees of freedom over here. Now, that was how much of the total variation is due to variation within each sample. Now let’s think about how much of the variation is due to variation between the samples. And to do that, we’re going to calculate. Let me get a nice color here. I think I’ve run out all the colors. We’ll call this sum of squares between. The B stands for between. So another way to think about it– how much of this total variation is due to the variation between the means, between the central tendency– that’s what we’re going to calculate right now– and how much is due to variation from each data point to its mean? So let’s figure out how much is due to variation between these guys over here. Actually, let’s think about just this first group. For this first group, how much variation for each of these guys is due to the variation between this mean and the mean of means? Well, so for this first guy up here– I’ll just write it all out explicitly– the variation is going to be its sample mean. So it’s going to be 2 minus the mean of means squared. And then for this guy, it’s going to be the same thing– his sample mean, 2 minus the mean of mean squared. Plus same thing for this guy, 2 minus the mean of mean squared. Or another way to think about it– this is equal to– I’ll write it over here– this is equal to 3 times 2 minus 4 squared, which is the same thing as 3. This is equal to 3 times 4. Three times 4 is equal to 12. And then we could do it for each of them. And actually, I want to find the total sum. So let me just write it all out, actually. I think that might be an easier thing to do, because I want to find, for all of these guys combined, the sum of squares due to the differences between the samples. So that’s from the contribution from the first sample. And then from the second sample, you have this guy over here. Oh, sorry. You don’t want to calculate him. For this data point, the amount of variation due to the difference between the means is going to be 4 minus 4 squared. Same thing for this guy. It’s going to be 4 minus 4 squared. And we’re not taking it into consideration. We’re only taking its sample mean into consideration. And then finally, plus 4 minus 4 squared. We’re taking this minus this squared for each of these data points. And then finally, we’ll do that with the last group. With the last group, sample mean is 6. So it’s going to be 6 minus 4 squared, plus 6 minus 4 squared, plus 6 minus 4, plus 6 minus 4 squared. Now, let’s think about how many degrees of freedom we had in this calculation right over here. Well, in general, I guess the easiest way to think about is, how much information did we have, assuming that we knew the mean of means? If we know the mean of means, how much here is new information? Well, if you know the mean of the mean, and you know two of these sample means, you can always figure out the third. If you know this one and this one, you can figure out that one. And if you know that one and that one, you can figure out that one. And that’s because this is the mean of these means over here. So in general, if you have m groups, or if you have m means, there are m minus 1 degrees of freedom here. Let me write that. But with that said, well, and in this case, m is 3. So we could say there’s two degrees of freedom for this exact example. Let’s actually, let’s calculate the sum of squares between. So what is this going to be? I’ll just scroll down. Running out of space. This is going to be equal to– this right here is 2 minus 4 is negative 2 squared is 4. And then we have three 4’s over here. So it’s 3 times 4, plus 3 times– what is this? 3 times 0 plus– what is this? The difference between each of these– 6 minus 4 is 2 squared is 4– so that means we have 3 times 4, plus 3 times 4. And we get 3 times 4 is 12, plus 0, plus 12 is equal to 24. So the sum of squares, or we could say, the variation due to what’s the difference between the groups, between the means, is 24. Now, let’s put it all together. We said that the total variation, that if you looked at all 9 data points, is 30. Let me write that over here. So the total sum of squares is equal to 30. We figured out the sum of squares between each data point and its central tendency, its sample mean– we figured out, and when you totaled it all up, we got 6. So the sum of squares within was equal to 6. And in this case, it was 6 degrees of freedom. Or if we wanted to write it generally, there were m times n minus 1 degrees of freedom. And actually, for the total, we figured out we have m times n minus 1 degrees of freedom. Actually, let me just write degrees of freedom in this column right over here. In this case, the number turned out to be 8. And then just now we calculated the sum of squares between the samples. The sum of squares between the samples is equal to 24. And we figured out that it had m minus 1 degrees of freedom, which ended up being 2. Now, the interesting thing here– and this is why this analysis of variance all fits nicely together, and in future videos we’ll think about how we can actually test hypotheses using some of the tools that we’re thinking about right now– is that the sum of squares within, plus the sum of squares between, is equal to the total sum of squares. So a way to think about is that the total variation in this data right here can be described as the sum of the variation within each of these groups, when you take that total, plus the sum of the variation between the groups. And even the degrees of freedom work out. The sum of squares between had 2 degrees of freedom. The sum of squares within each of the groups had 6 degrees of freedom. 2 plus 6 is 8. That’s the total degrees of freedom we had for all of the data combined. It even works if you look at the more general. So our sum of squares between had m minus 1 degrees of freedom. Our sum of squares within had m times n minus 1 degrees of freedom. So this is equal to m minus 1, plus mn minus m. These guys cancel out. This is equal to mn minus 1 degrees of freedom, which is exactly the total degrees of freedom we had for the total sum of squares. So the whole point of the calculations that we did in the last video and in this video is just to appreciate that this total variation over here, this total variation that we first calculated, can be viewed as the sum of these two component variations– how much variation is there within each of the samples plus how much variation is there between the means of the samples? Hopefully that’s not too confusing.

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