Ssw 13 ultraschall

Ab wann Schwangere auf Alkohol verzichten sollten

0 0 Frauen, die Alkohol getrunken haben bevor sie von ihrer Schwangerschaft wussten, brauchen keine Angst haben dem Kind damit geschadet zu haben. Doch ab sofort sollten sie auf Alkohol verzichten, denn dann wird der Embryo über den Blutkreislauf der Mutter versorgt und erhält auch giftige Nährstoffe.

Köln. Viele Frauen plagt ein schlechtes Gewissen, wenn sie noch nichts von ihrer Schwangerschaft wussten und Alkohol getrunken haben. Die Furcht, dem Kind damit in den ersten Wochen geschadet zu haben, ist aber in der Regel unbegründet.

In den ersten 14 Tagen nach der Befruchtung verfahre die Natur nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Das bedeutet, dass sich eine im frühen Stadium schwer geschädigte Eizelle nicht weiter teilt und sich nicht in der Gebärmutter einnistet. Eine Schwangerschaft kommt also gar nicht erst zustande. Ist die befruchtete Eizelle dagegen gesund, so nistet sie sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen nach der Befruchtung ein.

Alkohol kann zu körperlichen Fehlbildungen führen

Von diesem Zeitpunkt an wird der Embryo über den Blutkreislauf der Mutter mit Nährstoffen versorgt. Damit kommen auch Giftstoffe wie Alkohol beim Kind an. Sobald Frauen ein positives Ergebnis beim Schwangerschaftstest haben, sollten sie auf Bier, Wein und andere alkoholische Getränke besser ganz verzichten.

Alkohol kann in der frühen Phase der Schwangerschaft zu schweren körperlichen Fehlbildungen führen. Im späteren Verlauf kann er zu gestörtem Wachstum, neurologischen Auffälligkeiten und geistigen Entwicklungsstörungen führen. (dpa)

Schwangerschaft

hallo Sandy,
die Verbindung ist von Beginn an da. Dieses ist sicher eine der vielen Rechtfertigungen, die keine wissenschaftliche Grundlage haben.
das Anliegen, das Rauchen entweder ganz aufzugeben oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren, ist sehr ehrenhaft und aus medizinischer Sicht kann man sich über jede Schwangere freuen, die es schafft, die Schwangerschaft ohne Zigaretten zu überstehen.
Dennoch sind wir uns bewußt, dass dieses erstens nicht immer so klappt und dass man in einigen Fällen schon froh sein muss, die Frau dazu gebracht zu haben, die Menge der Zigaretten deutlich zu reduzieren.
Das Rauchen sollte in jedem Fall und zwar sofort während der Schwangerschaft unterbleiben. Es sind hier auch keine Entzugssymptome zu erwarten. Das Umsteigen auf „leichte Zigaretten“ ist nichts anderes, als ein Werbetrick: denn die enthalten die gleiche Menge an krebserregenden Substanzen und richten nicht weniger Schaden an, als die anderen!
Das Rauchen führt zwar nicht zu irgendwelchen Fehl- oder Missbildungen, dennoch sind die meist nicht so sichtbaren Folgen für die Kinder nicht zu vernachlässigen oder zu verharmlosen:
Die folgenden Probleme können bei Kindern auftreten, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchen:
Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität, Die Gefahr, dass Kinder aggressives Verhalten entwickeln, ist dann dreifach erhöht, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben.
Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko, im Jugendalter an Asthma zu erkranken
Werdende Mütter, die rauchen, setzen außer der Gesundheit auch die Intelligenz ihres Nachwuchses aufs Spiel, Frauen, die während der Schwangerschaft mehr als eine Schachtel Zigaretten täglich rauchen, erhöhen das Risiko, dass ihr Baby später an „Plötzlichem Kindstod“ stirbt, um mindestens das Siebenfache. Säuglinge von Nichtraucherinnen wiegen bei der Geburt durchschnittlich 3.493 Gramm. Kinder von Frauen, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen wiegen nur 3.216 Gramm.
Die Frühgeburtlichkeit mit allen Folgen ist bei Raucherinnen bekanntermaßen viel häufiger anzutreffen.
Insgesamt drei krebserregende Substanzen Karzinogene, die im Tabakrauch enthalten sind, haben die Wissenschaftler auch im Blut ungeborener Kinder nachgewiesen.
Etwaige Folgen – z.B. für Krebserkrankungen im Kindesalter – sind bisher noch nicht abzusehen.
Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft geraucht haben, zeigen häufiger Konzentrationsschwächen und Sprachstörungen.
VB

Schadstoffe und Umweltgifte

Schadstoffe, die von Ihnen als Schwangere aufgenommen werden, können via Plazenta zu Ihrem Baby gelangen und ihm schaden. Allerdings kann die Plazenta einige Schadstoffe zurückhalten – aber leider nicht alle. So können noch folgende Gifte zu Ihrem Baby kommen:

  • Alkohol
  • Blei
  • Drogen
  • Kohlenmonoxid (Abgase)
  • Medikamente
  • Methylquecksilber, wirkt sich negativ auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns aus
  • Ozon
  • Phtalate (Weichmacher) in Kunststoff, Deos oder Medikamenten können Autismus fördern

  • polychlorierte Biphenyle (PCB)
  • Röntgenstrahlen, ionisierende Strahlen: Sie können Ihr Baby schwerwiegend schädigen (Missbildungen, geistige Behinderungen oder im späteren Leben auftretende Krebserkrankungen). Deshalb wird es wenn immer möglich vermieden, Schwangere zu röntgen.
  • Tabakrauch

Bei Babys, die mit Fehlbildungen oder Schädigungen zur Welt kommen, ist die Ursache in 15 bis 25 Prozent genetisch bedingt. 65 bis 75 Prozent aller Fehlbildungen können keiner Ursache zugeordnet werden und bei rund 10 Prozent liegt die Ursache bei den schädlichen Umwelteinflüssen. Zu den häufigsten gehören Alkohol, Tabakrauch, Fehl- und Unterernährung sowie Infektionen.

Welchen Schaden können Umweltgifte, wann während der Schwangerschaft anrichten?

SSW 0 bis SSW 3

Wenn Sie als Schwangere in den ersten Tagen gleich nach der Befruchtung Schadstoffen ausgesetzt sind (Alkohol, Tabakrauch etc.), dann gilt die Regel: Alles oder nichts.

Wenn die Schadstoffe ihrem Baby schaden, wird die befruchtete Eizelle sich nicht richtig einnisten und absterben.

SSW 4 bis SSW 13

Bleibt die Eizelle und nistet sich ein, folgt die Embryonalzeit, in der alle wichtigen Organe angelegt werden. Diese ist besonders empfindlich auf Störungen. Je nachdem, wann während dieser Zeit die Schadstoffe und Gifte zu ihrem Baby gelangen, kann es zu Schädigungen und Fehlbildungen kommen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.

Achten Sie in dieser Zeit, dass sie nicht allzusehr Feinstaub und Abgasen ausgesetzt sind. Eine Studie hat gezeigt, dass Luftverschmutzung zu einem Abort in den ersten sieben Schwangerschaftswochen kommen kann. Danach ist das Risiko nicht mehr so gross.1

Sollte die Ozonbelastung hoch sein, bleiben Sie im ersten Trimsester während der Mittagszeit in den Räumen. Denn eine schwedische Studie brachte heraus, dass, je grösser die Belastung der Mütter im 1. Trimester mit Ozon war, desto eher erkrankten sie an Präeklampsie.

ab SSW 14

Während des zweiten und dritten Trimesters, der Fetalzeit, können Schadstoffe und Gifte zwar keine sichtbaren Fehlbildungen mehr verursachen, aber es kann zu Verlusten oder Störungen an Organsubstanz oder -strukturen kommen.

Ein Beispiel dafür ist das fetale Alkoholsyndrom, das sich in Wachstumsstörungen vor und nach der Geburt zeigt.

Aber auch das Zentralnervensystem sowie Gesichtsveränderungen gehören zum Krankheitsbild.

Des Weiteren können Schadstoffe Schädigungen hervorrufen, die erst später im Kindesalter bemerkt werden. Dazu gehören beispielweise Lernstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten, wie sie durch Quecksilber ausgelöst werden können, oder Schädigungen der Fortpflanzungsorgane und eine geringere Fruchtbarkeit im Erwachsenenleben.

Kindesbewegungen des Babys in der 16. SSW

Ihr Baby ist in der 16. SSW bereits so groß wie eine Avocado und würde in Embryonalstellung sogar in Ihre Handfläche passen. Bis zu dieser Woche war es wichtig, dass alle Organe Ihres Babys sich schnell entwickeln und Ihre Arbeit aufnehmen. So kann Ihr Baby schon jede Menge und manche schwangere Frau, die bereits ein Baby entbunden hat, kann schon die ersten Kindesbewegungen in der 16. SSW als eine Art „Flattern“ vernehmen. Werdende Mamas, die das erste Mal schwanger sind, werden erst in der 20. SSW erste Bewegungen Ihres Kindes ausmachen können.

16. SSW: Baby übt die Greifreflexe

Turnen mag Ihr Baby in der 16. SSW ganz besonders. Das geht auch super in der handballgroßen Gebärmutter, die sich dem Wachstum Ihres Babys anpasst und nun etwas härter wird. Etwa 50 ml Fruchtwasser sind nun in der Gebärmutter enthalten. Ihr Baby streckt sich nicht nur in der 16. SSW, sondern trainiert auch fleißig damit seine Rücken- und Nackenmuskulatur. So lernt er später den aufrechten Gang und kann das Laufen lernen. Zudem kann Ihr Baby auch schon seine Hand bewegen. Er greift auch eifrig nach der Nabelschnur und lässt natürlich wieder los. So kann es vorkommen, dass er sogar kurz die Sauerstoffzufuhr unterbricht, aber schädlich ist das für Ihr Baby nicht. Es trainiert damit nur seine Greifreflexe.

SSW 16: Entwicklung des Babys

Erste Kindesbewegungen in der 16. Schwangerschaftswoche

Mit dem ersten Tritt gegen die Bauchwand der Mutter, wird die Schwangerschaft erst so richtig real und das nicht nur für die Mutter, sondern auch für den Vater. Die ersten Kindesbewegungen stärken vor allem die Vater-Kind-Bindung und vor allem Väter, die bis jetzt wenig auf ihre Schwangerschaft geachtet haben oder es nicht realisiert haben, wird es mit den ersten Bewegungen erst so richtig bewusst. Ab der 16. SSW könnten Sie schon das erste Mal eine leichte Kindesbewegung ausmachen, sofern Sie bereits eine Schwangerschaft hinter sich haben. Manche spüren die ersten Bewegungen ihres Kindes erst ab der 18. SSW. Bekommen Sie zum ersten Mal ein Baby kann die erste Trainingseinheit Ihres Babys erst ab der 20. SSW spürbar sein. Doch meist ist das nur für Sie zu spüren. Die deutlichen Abzeichen am Bauch kommen erst gegen die 24. oder 25. SSW.

Interessant ist auch, dass viele Babys sich erst abends munter bewegen. Sobald es bei Ihnen soweit ist, können Sie mit Ihrem Baby sprechen, streicheln Sie über Ihren Bauch und lassen Sie ruhig auch Ihren Partner mitfühlen. Besonders gerne werden auch Kopfhörer mit Musik über den Bauch gelegt. Ein Baby, dass gesund wächst und sich prächtig entwickelt, bewegt sich sehr oft am Tag. Wenn es dann mal schläft, kann es mal für 40 Minuten keine Bewegungen mehr geben. Manche Mamas können auch durch eine dickere Bauchwand die Bewegungen Ihres Babys nicht so doll fühlen wie andere. Wenn Sie mal Angst haben, weil Ihr Kind sich länger nicht bewegt hat, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Bis zur 32. SSW sind die Babys meistens super aktiv. Ab dann werden die Bewegungen allerdings aufgrund des Platzmangels seltener und die Mütter spüren meist nur ein Dehnen. Oftmals ist es aber so, dass die Babys auch kurz vor der Geburt einfach häufiger am Schlafen sind.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Mit der 16. SSW solltest Du so langsam mit den ersten Vorbereitungen beginnen und anfangen, Dich um die Erstausstattung Deines kleinen Schatzes zu kümmern. Jetzt ist übrigens auch noch mal eine gute Zeit, um einen letzten Urlaub zu zweit zu verbringen. Dein Bauch ist noch nicht so groß und die meisten der ersten Schwangerschaftsbeschwerden sind jetzt abgeklungen.

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Inhalt

16. SSW – Wichtiges auf einen Blick

  • Du befindest Dich jetzt in der 16. SSW (15+0 bis 15+6)
  • Dein Baby ist jetzt etwa 10 Zentimeter groß
  • Dein Baby wiegt jetzt etwa 110 Gramm

16. SSW: Dein Baby wird aktiv

Dein Baby in der 16. SSW

In der 16. SSW sind die Füßchen Deines kleinen Schatzes schon etwa zwei Zentimeter groß. Dein Baby wird immer aktiver, aber vielleicht spürst Du davon immer noch nichts. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn viele Frauen spüren erst sehr viel später die ersten Kindsbewegungen. Wenn Du ein Flattern im Magen spürst, ist das aber wahrscheinlich Dein kleiner Schatz.

Dein Baby bewegt in der 16. SSW bereits Arme und Beine und schlägt fröhlich Purzelbäume in Deinem Bauch. Vielleicht hast Du Glück und kannst das bei einer Ultraschalluntersuchung sehen. Aber Dein Fruchtwasser dämpft diese Purzelbäume noch aus, sodass Du davon im Moment noch nicht viel mitbekommst.

Wenn Dein Baby mal keine Kunststücke in Deinem Bauch vollführt, wird es ab und zu an seinem Daumen lutschen. Das trainiert den Saugreflex. Wenn es in Deinem Bauch jetzt ab und an komisch zuckt, dann liegt es daran, dass Dein Baby ab der 16. SSW häufig Schluckauf hat. Das ist aber keinesfalls gefährlich. Ganz im Gegenteil: Der Schluckauf trainiert die spätere Atmung außerhalb Deines Bauches.

Auch der Körper Deines Babys entwickelt sich jetzt schnell. In der 16. SSW sind alle Gelenke dort, wo sie später auch sein sollen. Die Muskeln reagieren auf Stimulationen des Gehirns. Dafür ist das Nervensystem verantwortlich.

Wenn Du bei der nächsten Ultraschalluntersuchung Glück hast, kann Dir Dein Arzt auch schon das Geschlecht Deines Schatzes verraten.

16. SSW: Die ersten Kindsbewegungen

Dein Bauch in der 16. SSW

Das Bild zeigt gut, dass Dein Baby nur etwa so groß wie Deine Handfläche ist, aber Du wirst vielleicht schon wieder etwas Gewicht zugelegt haben. Auch Dein Bauch wird immer größer werden. Im Durchschnitt wirst Du über Deine ganze Schwangerschaft hinweg etwa 500 Gramm pro Monat zunehmen. Aber diese Gewichtszunahme verteilt sich über die drei Trimester. 1. Trimester: etwa zwei Kilogramm, 2. Trimester: etwa 7 Kilogramm, 3. Trimester: etwa 5 Kilogramm. Diese Angaben sind aber Durchschnittswerte. Wenn Du etwas mehr oder weniger zunimmst, ist das normalerweise auch in Ordnung. Dein Arzt kontrolliert regelmäßig Dein Gewicht.

Dein Bauch ist jetzt vermutlich schon etwas zu erkennen und Deine alten Hosen passen Dir vielleicht nicht mehr so gut. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, sich nach geeigneter Umstandsmode um zusehen.

16. SSW: Das ist jetzt wichtig

3. Vorsorgeuntersuchung

Die dritte Vorsorgeuntersuchung wird um die 16. SSW gemacht. Daher solltest Du einen Termin bei Deinem Frauenarzt vereinbaren. Leider zahlt die Krankenkasse nur drei Ultraschall-Untersuchungen während der Schwangerschaft. Mediziner sind zwar der Meinung, dass mehr Ultraschall-Untersuchungen nicht notwendig sind, aber viele Eltern wünschen sich mehr Bilder von ihrem kleinen Schatz. Bei der 3. Vorsorgeuntersuchung wird daher standardmäßig kein Ultraschall gemacht, Du kannst diese Untersuchung aber selbst bezahlen. Neben den üblichen Untersuchungen kannst Du auch einen Anti-Körper-Suchtest durchführen lassen.

Reisen in der Schwangerschaft

Viele Paare möchten noch einmal verreisen, bevor das Leben als Familie losgeht. Und die Zeit um die 16. SSW eignet sich dafür sehr gut. Dein Frauenarzt wird Dich über alle nötigen Vorkehrungen und Risiken aufklären und Dir genau sagen, was Du beachten musst.

Baby Erstausstattung

Mit der 16. SSW wird es auch Zeit sich Gedanken über die Baby Erstausstattung zu machen. Du wirst viele Dinge besorgen müssen, daher ist es ratsam, möglichst jetzt damit zu beginnen. Wir haben Dir eine Checkliste zum Ausdrucken zusammengestellt.

Auto fahren

Solange Dein Arzt nichts dagegen hat, kannst Du so lange Autofahren, wie es geht. Achte aber darauf, dass der Gurt stehts zwischen Deinen Brüsten und unter Deinem Bauch liegt.

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15. SSW: Die 15. Schwangerschaftswoche

In der 15. SSW sind Sie bereits im 4. Monat schwanger. Das erste Drittel Ihrer Schwangerschaft haben Sie nun hinter sich gebracht. Oftmals wird in der 15. SSW auch von 14+1 SSW bis 14+7, bzw 15+0 SSW gesprochen. Das heißt, Sie sind 14 Wochen plus eine bestimmte Anzahl von Tagen schwanger. Ab der 15. SSW fühlen sich viele schwangere Frauen besser und werden kaum von Schwangerschaftsbeschwerden geplagt. Dieser Zustand bleibt meist auch bis zum Ende des 6. Schwangerschaftsmonats erhalten. Nun wird auch langsam die Schwangerschaft für Außenstehende sichtbar. Manche Frauen spüren sogar in der Schwangerschaftswoche 15 ein leichtes Kribbeln im Bauch und somit die ersten Bewegungen ihres Babys. Immer noch ist Ihr Baby am Wachsen und Entwickeln. Unter einem Ultraschall kann sogar das Geschlecht Ihres Kindes genauer als in den vorherigen Schwangerschaftswochen bestimmt werden. Außerdem kann jetzt eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden.

SSW 15: Entwicklung des Babys

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15. SSW: Kuschelstunde mit Mama

Junge oder Mädchen?

Ihr Baby ist in der 15. SSW etwa 8 bis 10 cm groß und circa 50 Gramm schwer. Gemessen wird es immer noch von Scheitel bis Steiß, allerdings ist diese Länge nicht mehr so wichtig. Ihr Frauenarzt wird nun beim Ultraschall den Biparetalen Durchmesser (BPD) Ihres Babys messen. Hierbei wird der Querdurchmesser des Kopfes gemessen. In der 15. SSW hat der Kopf Ihres Kindes bereits einen Querdurchmesser von circa 30 mm. Ihr Frauenarzt könnte unter dem Ultraschall auch das Geschlecht Ihres Kindes klar erkennen. Der Penis ist bei Jungen klar zu sehen. Bis kurz vor der Niederkunft bleiben allerdings seine Hoden noch in der Bauchhöhle. Auch kann es passieren, dass sie erst nach der Geburt sichtbar werden. Bei Mädchen sind die Schamlippen noch nicht vorhanden, daher kann das Geschlecht nur an der klar sichtbaren Klitoris erkannt werden. Ob Ihr Frauenarzt das Geschlecht in der 15. SSW feststellen kann, liegt auch daran, ob Ihr Kind günstig liegt.

Das Herz schlägt

Das kleine Herz Ihres Babys schlägt schon seit dem 22. Tag und bestand aus einem Herzmuskelschlauch. Dieser wurde durch die elektrischen Impulse der Muskeln zum Schlagen gebracht. Nun in der 15. SSW hat es sich vollständig entwickelt und besteht aus Herzkammern, Kammervorhöfen und Klappen. Bis vor die Niederkunft bleibt eine kleine Spalte zwischen den Vorhöfen, diese wird Foramen ovale genannt. Nun fließt das Blut direkt über das Foramen ovale in den kleinen Körper Ihres Babys. Etwa 28 Liter Blut werden pro Tag durch den Körper Ihres Kindes gepumpt. Sobald es auf die Welt kommt, sind es sogar 350 Liter. Auch die Leber Ihres Kindes ist nicht untätig. Sie stellt ab der 15. SSW Gallenflüssigkeit her. Ihr Baby kann jetzt aufgrund seines vollständig entwickelten Halses nicken und sogar seinen Kopf drehen. Die Entwicklung und das Wachstum Ihres Babys schreiten ab der 15. SSW voran. Ihr Baby reagiert auf Geräusche von Außen, wie Musik, Stimmen und andere Töne. Zusätzlich kann er auch deutlich spüren, wenn Sie Ihren Bauch streicheln und reagiert darauf.

15. SSW: War da nicht etwas?

Immer noch können Sie in der 15. SSW das zweite Drittel Ihrer Schwangerschaft ohne Beschwerden genießen. Das Risiko eine Fehlgeburt zu erleiden, sinkt enorm. Viele werdende Mamas freuen sich über ihr strahlendes Aussehen, dass durch die gut durchblutete Haut und das vollere Haar sichtbar ist. Da auch der Östrogenspiegel im Blut steigt, kann es sein, dass Sie ab und zu unter Vergesslichkeit leiden. Machen Sie sich darüber keine Gedanken. Im Regelfall ist nach der Geburt oder der Stillzeit Alles wieder wie vorher. Schreiben Sie sich Termin einem Kalender auf oder nutzen Sie To-do-Listen, um den Überblick nicht zu verlieren.

Viele Mamas, die bereits Kinder entbunden haben, können schon in der 15. SSW leichte Bewegungen, eine Art „Flattern“ im Bauch, ihres Kindes ausmachen. Schwangere, die das erste Mal ein Kind erwarten, merken die Bewegungen Ihres Kindes meist erst ab der 20. SSW. Nach wie vor ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Greifen Sie auf Milchprodukte und ballaststoffreiche Nahrung zurück. Denken Sie auch daran viel zu Trinken. Auch eine gute Zahnpflege steht ab der 15. SSW auf dem Plan. Da auch der Bauch weiter wächst, sehen viele Schwangere schon etwa zwei bis drei Kilo mehr auf der Waage. Körperliche Aktivitäten, wie lange Spaziergänge oder leichtes Joggen und Schwimmen hält Ihren Körper fit und verhindert unnötige Kilos.

15+0 SSW: Zahnpflege ist wichtig

Während Ihrer Schwangerschaft sind Ihre Zähne und das Zahnfleisch empfindlicher. Durch die vielen Hormone, Veränderungen in Ihrem Körper und das Erbrechen kann es zum Abbau von Zahnschmelz kommen. Zusätzlich braucht Ihr Kind Kalzium für den Knochenaufbau. Besteht ein Kalziummangel bei Ihnen, kann dieses von Ihren Knochen oder sogar Zähnen abgezogen werden. Die Knochendichte kann daher während der Schwangerschaft abnehmen. Auch kann es zu Zahnfleischbluten kommen. Das ist zwar nicht unbedingt gefährlich, entzündet sich aber Ihr Zahnfleisch, muss es sofort behandelt werden. Setzen Sie daher einen Termin bei Ihrem Zahnarzt in der 15+0 SSW an und lassen Sie sich untersuchen. Benutzen Sie fluoridhaltige Zahnpasta und Zahnspülungen. Täglich zwei Mal Zähneputzen und das Benutzen von Zahnseide sind Pflicht während der Schwangerschaft. Achten Sie auch auf Ihre Ernährung und nehmen Sie ausreichend Kalzium, enthalten in Milchprodukten, zu sich. Das stärkt nicht nur Ihre Knochen und Zähne, sondern hilft auch Ihrem Kind beim Wachsen.

15. SSW: Erstkontakt zu einer Hebamme

Viele werdende Mamas lassen sich in Ihrer Schwangerschaft nicht nur von einem Frauenarzt, sondern auch von einer Hebamme begleiten. Diese beantwortet alle Ihre Fragen zur Schwangerschaft. Nach der Entbindung steht Ihnen die Hebamme auch weiterhin zur Seite. Meist bietet sie auch Geburtsvorbereitungskurse an und kann sogar einige der Vorsorgeuntersuchungen übernehmen. Falls Sie Ihre Hebamme noch nicht ausgesucht haben, wird es in der 15. SSW aller höchste Zeit. Viele Hebammen sind schon recht früh ausgebucht und daher wird geraten, schon früh den Erstkontakt zu suchen.

Schwangeren Frauen ist meist auch sehr wichtig, dass die Hebamme zu ihnen passt, da sie sich rund um wohlfühlen möchten. Manche legen auch viel Wert darauf, dass die Hebamme bei der Geburt dabei ist und andere Leistungen mit anbietet. Eine Liste der Hebammen in Ihrer Nähe erhalten Sie meistens von Ihrem Frauenarzt-Team. Erkundigen Sie sich ruhig über die Leistungen Ihrer Hebamme. Die Kosten für eine Hebamme werden von der Krankenkasse übernommen. Es gibt allerdings auch Zusatzleistungen, wie Rufbereitschaft, die nicht enthalten sind. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, welche Leistungen diese nicht übernehmen.

15. SSW: Fruchtwasseruntersuchung kann jetzt gemacht werden

Ab der 15. SSW kann, wenn nötig, eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) durchgeführt werden. Bei der Fruchtwasseruntersuchung wird mit einer dünnen Nadel etwas Fruchtwasser entnommen und dieses auf Chromosomen-Anomalien untersucht. Meistens wird diese pränatale Diagnostik nur Frauen empfohlen, bei denen es bei den vorherigen Untersuchungen zu Auffälligkeiten kam, die bereits älter als 35 Jahre alt sind oder es in deren Familie genetische Erkrankungen gibt. Das Ergebnis gilt als sehr zuverlässig. Das Risiko eine Fehlgeburt durch eine Fruchtwasseruntersuchung zu erleiden liegt bei ca. 0,3 bis 1 %, kann für Sie aber den Verlauf der Schwangerschaft wesentlich beeinträchtigen. Reden Sie daher ausführlich mit Ihrem Frauenarzt über die Notwendigkeit der Fruchtwasseruntersuchung und wägen Sie für sich die Vor- und Nachteile ab. Welche Schritte werden Sie bei einer genetischen Auffälligkeit vornehmen? Macht es für Sie einen Unterschied, welches Ergebnis bei dieser Untersuchung rauskommt?

15. SSW: Immunsystem stärken

Während Ihrer Schwangerschaft ist Ihr Immunsystem geschwächter als sonst. Das kann sich darin auswirken, dass Sie öfters an Erkältungen oder Husten leiden. Zwar fühlen Sie sich vielleicht dadurch nicht so fit, aber im Regelfall hat ein kleiner Schnupfen keine Auswirkungen auf Ihr Kind. Bekommen Sie allerdings Windpocken oder Röteln während Ihrer Schwangerschaft, kann das zu schwerwiegenden Folgen für Ihr Baby kommen. Falls Sie diese Krankheiten noch nicht selbst hatten oder nicht dagegen geimpft sind, dann sprechen Sie auf jeden Fall Ihren Arzt darauf an. Wenn Sie Cytomegalie, eine Virus-Infektion, während Ihrer Schwangerschaft das erste Mal bekommen, kann das sehr gefährlich enden. Lassen Sie sich auf Ihre Immunität prüfen. Die Kosten dafür werden allerdings nicht von Ihrer Krankenkasse getragen. Stärken Sie Ihr Immunsystem mit einer vitaminreichen Ernährung und schonen Sie sich, wenn Sie öfters unter Erkältungen leiden.

23. SSW: Das passiert im Körper

In der 23. Schwangerschaftswoche verlagert sich durch den wachsenden Babybauch der Körperschwerpunkt der Mutter. Viele Schwangere neigen jetzt dazu ein Hohlkreuz zu bilden, was zu Rückenschmerzen führen kann. Gegen Rückenschmerzen hilft:

  • Sport: Schwangerschaftsgymnastik und -yoga sowie Schwimmen entlasten den Rücken, lösen Blockaden und stärken die Muskeln
  • Wärme (Vollbäder, Wärmflasche)
  • Massage
  • Langes Stehen vermeiden
  • Rücken gerade halten
  • Auf hohe Schuhe verzichten
  • Heben schwerer Dinge vermeiden

Oft ist am Babybauch auch zu beobachten, dass der Bauchnabel nun hervorsteht. Wie stark er hervorsteht, hängt vom Gewebe der Mutter ab. Nach der Geburt nimmt er aber wieder seine ursprüngliche Form an. Genauso ist es mit der Linea negra. Durch den veränderten Hormonspiegel treten Hautveränderungen in Form von einer verstärkten Pigmentierung auf. Die Linea negra ist daher eine verfärbte Linie, die sich senkrecht über den Bauch durch den Bauchnabel zieht. Nach der Schwangerschaft verschwindet sie jedoch wieder.

Schwangerschaft & Geburt Schwangerschaftsnewsletter – jetzt anmelden!

Häufig treten in der 23. Schwangerschaftswoche Schwindelanfälle auf. Das liegt daran, dass die Blutgefäße in der Schwangerschaft weicher und weiter werden. Dadurch sackt das Blut häufig beim Sitzen in die Beine. Die Folge: Der Blutdruck sinkt, wodurch er beim Aufstehen wieder aufgebaut werden muss. Da dieser Vorgang ein paar Sekunden benötigt, kann es sein, dass das Gehirn kurzzeitig einen Blutmangel hat, welcher in Form von Schwindel spürbar ist. Damit der Schwindel nicht zu Ohnmacht führt, sollten sich Schwangere wieder hinsetzen und die Beine hochlegen. Wenn das unangenehme Gefühl vorüber ist, kann erneut versucht werden aufzustehen. Auf das Baby hat der Schwindel letztendlich keinen Einfluss. Problematisch sind hingegen Ohnmachtsanfälle, da das Baby dadurch einen Sauerstoffmangel bekommen kann. In diesem Fall sollte unbedingt mit dem Arzt die Ursache, z.B. Eisenmangel, abgeklärt werden.

Das Baby ist nun schon richtig aktiv und die Eltern können Tritte auf dem Bauch spüren. Foto: iStock/Eraxion

23. SSW: So entwickelt sich der Fötus

Der Fötus ist jetzt rund 30 Zentimeter lang. Viel gewachsen ist er seit der letzten Woche nicht. Dafür hat er in der Regel knapp 100 Gramm zugenommen. Sein Gewicht liegt jetzt bei etwa 580 Gramm. Das Baby übt jetzt zunehmend seine Hände zu koordinieren. Es nuckelt am Daumen, spielt mit der Nabelschnur, beugt und streckt die Finger, übt zu greifen und kann sich mittlerweile selbst ins Gesicht fassen. Dass die Bewegungen des Babys insgesamt gezielter und koordinierter werden, spürt auch die Mutter in diesen Wochen, etwa durch Tritte und Stöße. Außerdem bemerkt sie nun, wie sich das Baby in ihrem Bauch hin und her dreht. Das ist manchmal sogar von außen sichtbar, etwa wenn der Po oder auch ein Fuß nach außen drückt.

Und noch etwas kann die werdende Mutter jetzt beobachten: das Baby entwickelt langsam einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Teils angepasst an den Rhythmus der Mutter, hat das Baby nun längere Schlafphasen. Laute Geräusche oder viel Bewegung der Mutter können das Baby mittlerweile auch aufwecken. Es dauert nun nicht mehr lange, bis das ungeborene Kind unterschiedliche Schlafphasen entwickelt.

Sich für einander Zeit nehmen, entspannen und ausruhen: Das ist jetzt nochmal wichtig. Foto: iStock/AlenaPaulus

Das steht in der 23. SSW an:

Geburtsort bestimmen
Die Geburt des Kindes ist gar nicht mehr so weit entfernt, weshalb sich werdende Eltern jetzt schon nach einem geeigneten Geburtsort umschauen sollten. Soll es eine Hausgeburt werden oder doch in einer Klinik? Viele Kliniken und Hebammen bieten an, dass man sich im Vorhinein das Krankenhaus und den Kreissaal anschaut und das Personal dort kennenlernt.

Glukosetoleranztest
Ab der nächsten Woche können Schwangere einen Termin zum Glukosetoleranztest vereinbaren. Dabei wird gemessen, ob eine Schwangerschaftsdiabetes vorliegt. Dieser Test wird vor allem für Frauen über 30 Jahren, bei Übergewicht oder bei Erkrankungen an Diabetes mellitus von Familienangehörigen empfohlen.

Zweisamkeit genießen
In den letzten Wochen vor der Geburt sollten werdende Eltern noch einmal bewusst ihre Zweisamkeit genießen. Egal ob durch einen Kurzurlaub oder einem romantischen Abendessen – jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Ruhe und Zweisamkeit.

active beauty

Musik lässt niemanden kalt. Ob Beethoven zur Entspannung oder Daft Punk als Motivationsspritze beim Marathon. Sogar Ungeborene ziehen Töne von außen bereits in ihren Bann – aber macht Musik im Babybauch sie auch schlauer? (Das alles passiert übrigens in der Schwangerschaft an Wundern im Babybauch.)

Eine Studie der Universität Salzburg zeigt: Babys erinnern sich an Reime und Kinderlieder, die sie vor der Geburt gehört haben: Schwangere spielten ihren Babys ab der 34. Woche täglich Kinderreime vor, die sie selbst gesungen und aufgezeichnet hatten. Einige Zeit nach der Geburt bekamen die Säuglinge die gleichen Lieder wieder zu hören. Dabei wurde ihre Gehirnaktivität gemessen. Das Ergebnis ist verblüffend: „Es schaut so aus, als würden sich die Babys tatsächlich an die Reime erinnern und sich mit diesen besser beruhigen und auch leichter zum Schlafen bringen lassen, wie uns die Mütter erzählt haben“, sagt Kognitionsforschers und Neurowissenschaftler Manuel Schabus. Auffallend war außerdem: Neugeborene reagierten besonders stark auf die Stimme der Mutter.

Macht Musik im Babybauch nun schlauer?

Überbewerten sollten Eltern die Wirkung von Musik allerdings nicht. „Dieses vorgeburtliche Lernen ist ein sehr kleiner Effekt, das muss man ganz ehrlich sagen“, betont der Forscher, der pränataler Frühförderung kritisch gegenübersteht. Wer sein Kind zum Klassikliebhaber erziehen will, kann ihm natürlich bereits in der Schwangerschaft Arien von Mozart und Symphonien von Beethoven vorspielen. Ob die gewünschte Wirkung tatsächlich eintritt, ist allerdings fraglich. Denn bislang konnte noch keine Forschung nachweisen, dass ungeborene Kinder durch frühe Förderung schlauer oder musikalischer werden. Was man allerdings weiß: Überstimulation tut dem Baby nicht gut. „Das Gehirn des Fötus ist noch in Entwicklung und damit es sich gut entwickeln kann, braucht es Schlaf. Sehr viel Schlaf“, gibt der Experte zu bedenken: „Die Natur weiß was sie tut, und Babys sollten vor wie nach der Geburt schlafen können – wenn immer sie das wollen und ohne ständig mit neuen Reizen zu Lernzwecken beschallt zu werden.“

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