Spucken BEI babys

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Kind spuckt – trotzdem Hunger?

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Kind spuckt – trotzdem Hunger?

Liebe Mamamiriami,
wenn ein Kind beim Aufstoßen Milch mit hoch bringt, dann liegt das meist
daran, dass es beim Trinken Luft geschluckt hat und sich im Magen unter der Milch
eine Luftblase gebildet hat. Sobald die Luft aus dieser „Blase“ ihren Weg nach oben
findet, nimmt sie einen Teil der Milch mit, die über ihr lag. Manchmal trinkt ein Baby
auch mehr, als sein kleiner Magen verkraften kann, auch dann kann ein Teil der Milch
wieder hochkommen.
Das ist nicht besorgniserregend. Das Spucken von Babys ist ohnehin in den meisten
Fällen ein Wäscheproblem und kein medizinisches Problem. Solange das Kind gut
zunimmt und gedeiht, besteht normalerweise kein Anlass zur Sorge. Problematisch
wäre immer wieder (immer häufiger) auftretendes schwallweises Spucken in hohem
Bogen, verbunden mit zu geringer Gewichtszunahme oder sogar einer
Gewichtsabnahme.
Das Spucken sieht auch für die Erwachsenen sehr viel unangenehmer aus, als es für das Baby ist.
Nach einiger Zeit verliert sich das Spucken bei den meisten Babys und die Waschmaschine
kann wieder weniger in Anspruch genommen werden. Meist wird es etwa mit drei Monaten
besser, eine Garantie gibt es jedoch nicht.
Haben Babys Spuckprobleme, wird empfohlen, sie während und nach den Mahlzeiten
aufrecht zu halten, sie häufig aufstoßen zu lassen und sie häufig, aber für kürzere Zeit
anzulegen. Manchmal liegt das Spucken wirklich daran, dass die Babys zu hastig trinken. Es
gibt aber auch Babys, bei denen sich das Spucken durch nichts beeinflussen lässt und man
einfach abwarten muss, bis sie aus dem Spuckalter herausgewachsen sind.
Es kann auch sein, dass Du einen starken MIlchspendereflex hast, mit dem dein Baby noch nicht zurecht kommt.
Bei einem sehr starken Milchspendereflex hat es sich bewährt, das Baby von der Brust zu nehmen sobald die Milch zu fließen beginnt (leg dir eine Windel zum Auffangen der Milch hin und vergiss nicht den Saugschluss zu lösen) und erst nach ein bis zwei Minuten weiter zu stillen, wenn der Milchfluss etwas nachlässt. Eine weitere Möglichkeit ist das „Berg auf Stillen“. Dazu hältst Du dein Baby so, dass sein Kopf, Nacken und Hals höher liegen als deine Brustwarze. Beim Stillen mit dem Rückengriff lehnst Du dich dabei nach hinten, beim Wiegengriff stützt Du dein Baby von unten mit zwei Kissen in deinem Schoß und lehnst dich, möglichst in einem bequemen Sessel sitzend, zurück.
Weitere Möglichkeiten einem starken Milchspendereflex zu begegnen sind:
erhöhe die Häufigkeit der Stillmahlzeiten. Dadurch verringert sich die Menge der gestauten Milch in den Milchseen und damit die Milchmenge, die während des Milchspendereflexes freigegeben wird. Wenn Du die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten vergrößerst , verschlimmert sich das Problem noch weiter.
biete nur eine Brust pro Mahlzeit an. Diese Vorgehensweise kann durchaus hilfreich sein, obwohl es nicht zu dem passt, was üblicherweise gesagt wird. Aber das Ziel ist es die Brust weniger zu stimulieren. Wenn dein Baby quengelt und oft trinken möchte, kann es nötig sein, dass Du ihm mehrere Male dieselbe Brust über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden anbietest, bevor Du die Seite wechselst. Wenn sich die zweite Brust zwischendrin zu voll anfühlt oder spannt, solltest Du gerade soviel Milch ausstreichen, dass Du dich wohlfühlst, um die Milchproduktion nicht zu sehr anzuregen.
stille dein Baby wenn es gerade wach geworden ist. Es wird dann eventuell nicht so stark saugen, wie wenn es richtig wach und hungrig ist. Wenn das Baby weniger intensiv saugt, ist häufig auch der Milchspendereflex weniger stark.
versuche verschiedene Stillpositionen (auch das oben beschriebene Berg auf Stillen) Eventuell kann dein Baby auch schon an deiner Brust trinken während es auf deinem Bauch liegt. So könntest Du dann im Liegen stillen und das Baby anschließend auf deinem Bauch einschlafen lassen.)
lass das Baby oft aufstoßen.
vermeide den Gebrauch von künstlichen Saugern und Schnuller. Mit dem Schnuller lässt sich ein Baby vielleicht hinhalten, aber es bleibt hungrig. Die Milch wird dann um so mehr mit Macht herausschießen, vor allem je mehr das ausgehungerte Baby kräftig saugen wird
Besonders unruhige Babys, die sich an der Brust steif machen und nach hinten überstrecken, können auch gebündelt werden. Beim Bündeln wickelst Du dein Baby gut in eine Decke ein, so dass seine Schultern nach vorne geneigt und die Arme unterhalb der Brust gekreuzt sind. So kann es den Kopf nicht zurückwerfen. Bei manchen Babys bewährt es sich, wenn die Decke unten offen bleibt, so dass die Füße frei bleiben. Wenn Du dein Kind auf diese Weise eingepackt hast, sieht es wie ein „C“ aus, mit dem Kinn auf der Brust und angezogenen Beinchen.
Häufig reicht diese Maßnahme aus, das Baby zu beruhigen und es trinkt dann besser an der Brust. Manche Babys brauchen Halt im wahrsten Sinne des Wortes um weniger zappelig zu sein.
Ich wünsche dir, dass dein Baby bald aus der „Spuckzeit“ heraus ist.
LLLiebe Grüße
Biggi

von Biggi Welter, Stillberaterin am 04.10.2017

Speikind = Gedeihkind? Baby spucken ist ein häufiges Thema in der Nachsorge und beschäftigt Eltern gerade in den ersten Wochen. Durch exaktes Nachfragen, verschafft sich die Hebamme ein genaues Bild über das Spuckverhalten eines Kindes, um zu erkennen ob dies krankhaft oder normal ist. Ebenso um Verhaltensweisen beim Stillen/Füttern und im Umgang mit dem Kind zu ermitteln, die ein Spucken oder Erbrechen größerer Mengen möglicherweise fördern.

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Nach welchen Kriterien wird das Spucken beurteilt?

Um der Hebamme oder den Kinderarzt das Spucken so genau wie möglich zu beschreiben, sollten die Eltern auf die Häufigkeit, Konsistenz, Farbe, Beimengungen und einen Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme achten. Die Menge ist natürlich auch ein sehr wichtiger Punkt, jedoch für Eltern sehr schwer zu beurteilen, da bereits kleine Mengen Flüssigkeit eine große Fläche in Anspruch nehmen. Im Zweifelsfall sollte man die vollgespuckte Windel oder Bekleidung aufheben und zeigen.

Normales Spuckverhalten

Da das Kind bei der Geburt Fruchtwasser, Schleim und andere Flüssigkeiten verschluckt, ist vielen Kinder in den ersten 2 Lebenstagen wortwörtlich speiübel. Sie spucken und würgen oft in unterschiedlichen Mengen Fruchtwasser und Schleim. Manchmal kann es notwendig sein, dass die Hebamme oder der Arzt das Kind etwas absaugt, um dem Kind die Atmung zu erleichtern. Ansonsten kann man dem Kind nur durch das Lagern etwas helfen, dass es Fruchtwasser und Schleim los wird. Hierzu kann man das Kind längs auf seinen Unterarm legen (der so genannte Fliegergriff), den Kopf eher etwas tiefer gelagert als der Körper und dabei sanft auf den Rücken klopfen. Man sollte sich diese Position vom Fachpersonal in der Klinik oder der betreuenden Hebamme zeigen lassen. Eine andere Möglichkeit ist es, das Kind auf seinen eigenen Bauch auf eine flache Unterlage zu legen. Bitte immer beim Kind stehen bleiben. Nach dem Spucken den Mund abwischen.

Warum spuckt mein Baby?

Die Mündung der Speiseröhre in den Magen, ist durch den so genannten Magenpförtner verschlossen. Bei Babys besteht an dieser Stelle eine Unreife, die aber normal ist, so dass dieser in den ersten Lebensmonaten nicht richtig schließen kann. Da Muttermilch und Säuglingsnahrung dünnflüssig sind, kann diese sehr leicht zurückfließen. Manchmal nehmen Säuglinge auch größere Mengen Nahrung zu sich als notwendig. Durch das Spucken befreien sie sich vom übervollen Magen.

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Andere Ursachen und was man dagegen tun kann

  • Zu schnelles und hastiges Trinken > Wenn Sie den Eindruck haben, Ihr Kind gehört zu den hastigen Trinkern, sollte das Kind sofort bei den ersten Hungerzeichen gestillt oder gefüttert werden. Hilfreich kann es auch sein, das Baby ein bis zweimal während des Trinkens pausieren zu lassen.
  • Das Kind wird nach dem Trinken zu viel bewegt > Das Kind nicht unnötig viel bewegen. Wickeln Sie Ihr Kind wenn möglich vor dem Trinken.
  • Zu starker Milchfluss beim Stillen, durch den Milcheinschuss oder reichliches Milchangebot > Dem Kind Pausen beim Trinken lassen. Stillposition ändern, zum Beispiel in zurückgelehnter Sitzhaltung stillen.
  • Zu großes Saugerloch in der Flasche > Eine kleinere Saugergröße kaufen, manchmal kann auch ein Teesauger helfen.
  • Den Oberkörper des Kindes nach dem Trinken etwas erhöht lagern, zum Beispiel mit einem kleinen Keilkissen.

Suspektes Spuckverhalten

Hier sollte bitte immer Rücksprache mit der Hebamme oder einen Kinderarzt gehalten werden!

  • Sofortiges Erbrechen jeder Nahrung.
  • Wenn das Kind häufiger explosionsartig, im hohen Bogen erbricht.
  • Dauerhaftes Erbrechen, unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
  • Herauslaufenlassen von Speichel und Nahrung.
  • Beimischungen von Blut. (Wenn die Mutter wunde, blutende Brustwarzen hat, kann dies auch das verschluckte Blut sein.)

Man muss zu dem Spuckverhalten auch den Allgemeinzustand und die Gewichtsentwicklung eines Kindes beobachten. Alle Eltern, deren Babys viel spucken und zusätzlich viel schreien, einen gequälten Eindruck machen, nach dem Spucken immer unmittelbar wieder Hunger haben, wenig Urin ausscheiden, Bauchkrämpfe haben oder einen aufgetriebenen Bauch, unnormalen Stuhlgang ausscheiden oder an Gewicht verlieren, müssen Rücksprache mit der Hebamme oder dem Kinderarzt halten.

Wenn das Baby nach dem Trinken erbricht

Ursachen und Auslöser noch unklar

Die Symptome treten bereits in den ersten sechs Lebenswochen auf, Jungen sind fünfmal häufiger betroffen als Mädchen. Bei Asiaten und Afrikanern kommt die Erkrankung im Gegensatz zu Nord-und Westeuropäern sehr selten vor. Warum das so ist und welche Ursachen und auslösenden Faktoren es für eine Pylorusste­nose gibt, ist weitestgehend unklar. „Experten diskutieren noch, inwieweit die Gene tatsächlich eine Rolle spielen“, sagt Degenhardt.

Diagnostiziert wird die Eng­stelle am Magenausgang mit einer Ultraschalluntersuchung. Manche Kinderärzte können die Wand­dicke des Ringmuskels mit einem Ultra­schallgerät direkt in ihrer Praxis vermessen, andere über­weisen die Kinder zur weiteren Abklärung an einen Spezialisten oder ins Krankenhaus. Nur sehr selten ist eine Röntgen­untersuchung nötig.

Betroffene Babys verlieren viel Flüssigkeit

„Das Gefährliche an der Erkrankung ist, dass die Babys in kürzester Zeit sehr viel Flüssigkeit und Elektrolyte verlieren“, sagt ­Petra Zieriacks. Das mache sich dann schnell auch in ­einer Verschlechterung ihres Allgemeinzustands bemerkbar. „Im schlimms­ten Fall können die Kleinen austrocknen“, warnt Zieriacks. Für Babys sei das eine lebensbedrohliche Situation.

Eine zügige Behandlung ist deshalb extrem wichtig. „Bei der Pylorusstenose ist immer eine Operation notwendig“, sagt Petra Degenhardt. In der Regel werde bereits am Tag nach der Diag­nose operiert. „Geht es den Kindern aller­­dings bereits sehr schlecht, müssen sie vorher erst zu Kräften kommen und werden aufgepäppelt, zum Beispiel mit Elektrolytlösungen“, erklärt die Expertin.

So läuft die Operation ab

Bei dem Eingriff wird die Muskulatur am Magenausgang längs geteilt, ohne dabei die Magenschleimhaut zu verletzen. Der Chirurg zieht den Muskelring auseinander und vergrößert auf ­diese Weise den Durchmesser am Magenausgang (­siehe Infografik). Dadurch kann die Nahrung wieder ungehindert weitertransportiert werden. Der Eingriff erfolgt über ­einen kleinen Schnitt am Nabel oder mit­hilfe der Schlüssellochmethode, also über kleinste Öffnungen in der Bauchdecke. Welche Technik zum Einsatz kommt, hänge in ers­ter Linie von der Erfahrung des Operateurs ab, keine Methode habe aber entscheidende Vor- oder Nachteile gegenüber der anderen, sagt Degenhardt.

Erbrechen bei Babys und Kleinkindern

Erbrechen tritt bei Babys und Kindern häufiger auf als bei Erwachsenen, da der junge Magen noch wesentlich empfindlicher auf störende Einflüsse reagiert. In erster Linie dient diese Reaktion zum Schutz vor Krankheitserregern oder schädlichen Stoffen im Verdauungssystem. Erbrechen kann aber auch andere Ursachen haben, die nicht direkt mit Problemen im Magen-Darm-Trakt zusammenhängen.

Wenn Säuglingen in den ersten Lebensmonaten nach dem Füttern kleinere Mengen Muttermilch oder Ersatznahrung ausspucken, ist das normal und gilt nicht als Erbrechen. Denn die Klappe am Mageneingang, die den Mageninhalt von der Speiseröhre abgrenzt, ist bei ihnen in den ersten Monaten noch nicht voll entwickelt.

Im Normalfall ist Erbrochenes klar und gelb bis bräunlich gefärbt. Unter bestimmten Umständen kann die Flüssigkeit auch grün oder rot eingefärbt sein.

Mögliche Ursachen für Erbrechen bei Babys und Kleinkindern

Häufige Ursachen für Erbrechen bei Babys und Kleinkindern sind:

  • Magen-Darm-Infektionen (meistens in Kombination mit Durchfall)
  • Verdorbene Lebensmittel
  • Zu kalte Getränke
  • Viele verschiedene Lebensmittel durcheinander essen
  • Verschlucken von Gegenständen oder giftigen Substanzen
  • Bestimmte Medikamente

In seltenen Fällen tritt Erbrechen auch infolge bestimmter Erkrankungen auf. Einige Beispiele hierfür sind:

  • Darmverschluss oder Darmeinstülpung (Erbrochenes ist grün)
  • Blinddarmentzündung (starke Schmerzen im Unterbauch)
  • Magen- oder Darmentzündungen (Blut im Erbrochenen)
  • Migräne (Kopfschmerzen)
  • Hirnerkrankungen
  • Stoffwechselstörungen

Daneben kann Erbrechen bei Kindern auch psychische Ursachen haben, denn der Brechreiz wird vom Gehirn gesteuert. Beispielsweise müssen sich Kinder manchmal bei Stress und Angst übergeben, wenn sie sehr aufgeregt sind oder sich besonders auf etwas freuen.

Diese 5 Gewohnheiten sind bei Babys normal

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Erbrechen bei Babys und Kindern – Wann zum Arzt?

Meistens ist Erbrechen bei Babys und Kindern harmlos und geht nach kurzer Zeit wieder vorüber. Teilweise kann Erbrechen aber auch auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, die schnell behandelt werden müssen.

In folgenden Fällen sollten Eltern ihr Kind schnellstmöglich ärztlich untersuchen lassen:

  • Es tritt gleichzeitig Durchfall auf.
  • Das Erbrochene ist gras- bis dunkelgrün gefärbt.
  • Es befindet sich Blut im Erbrochenen.
  • Ein junger Säugling erbricht sich wiederholt länger als vier Stunden.
  • Das Kind hat Fieber.
  • Das Kind kann nicht zum Trinken bewegt werden.
  • Es hat zuvor einen Sturz oder einen Unfall gegeben.
  • Es treten gleichzeitig starke Bauchschmerzenauf.
  • Das Kind ist teilnahmslos und auffällig ruhig.
  • Das Kind hat einen steifen Nacken.
  • Das Kind erbricht sich sehr häufig und hat einen „obstartigen“ Mundgeruch.

Erbrechen bei Babys und Kindern – Was tun?

Wenn Säuglinge oder Kinder sich übergeben, ist es besonders wichtig zu verhindern, dass der Körper durch den Flüssigkeitsverlust austrocknet. In den ersten vier Stunden sollten Kinder nur schluckweise und in kurzen Abständen trinken. Danach können auch größere Mengen auf einmal getrunken werden. Am besten geeignet sind Teesorten wie Pfefferminze, Melisse, Kamille oder Fenchel mit ein wenig Zucker. Essen sollten Kinder erst dann wieder, wenn sie es selbst möchten.

Beikost: Ist Ihr Baby bereit für Brei?

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Baby erbricht schwallartig nach den Mahlzeiten – Magenpförtnerenge häufig Ursache

Erbricht ein junger Säugling (typischerweise zwischen 2 und 12 Wochen alt) nach den Mahlzeiten immer wieder schwallartig („im Bogen“) und zeigt anschließend wieder Hunger, sollten Eltern mit ihrem Kind umgehend zum Kinder- und Jugendarzt.

„Diese Art von Erbrechen kann für eine Magenpförtnerenge, eine sogenannte Pylorusstenose, sprechen. Der Schließmuskel am Magenausgang ist dabei verdickt und verhindert den Weitertransport der Nahrung. Mit zunehmender Fülle des Magens baut sich immer mehr Druck auf, bis das Essen wieder in weitem Bogen hinausbefördert wird. Bei dem so auftretenden häufigen Erbrechen gelangt kaum noch Nahrung in den Darm, der Säugling nimmt nicht zu, es besteht zudem die Gefahr, dass das Baby austrocknet. Deshalb ist der Besuch beim Kinder- und Jugendarzt unbedingt erforderlich, um die Ursache des Erbrechens zu erkennen und eine rasche Behandlung ansetzen zu können“, erklärt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Eine Pylorusstenose ist eine häufige Erkrankung bei jungen Säuglingen. Etwa zwei bis vier von 1.000 Neugeborenen sind davon betroffen – vorwiegend Jungen und Erstgeborene. Im Alter zwischen zwei und 12 Wochen verdickt sich bei diesen Säuglingen die Magenpförtnerenge ungewöhnlich, wobei die letztendlich auslösende Ursache nicht bekannt ist. Doch tritt sie bevorzugt in Industrienationen auf, was darauf schließen lässt, dass Umweltfaktoren daran beteiligt sind. Ein gehäuftes Auftreten in Familien weist ebenso auf einen genetischen Faktor hin. Säuglinge, die mit Flaschennahrung gefüttert werden, haben anscheinend ein höheres Risiko für eine Pylorusstenose sowie Kinder, die früh eine spezielle Antibiotikabehandlung erhalten mussten. „Meist kann der Kinder- und Jugendarzt seinen Verdacht auf eine Magenpförtnerenge mit dem Ultraschall und/oder durch Tasten bestätigen. Als erster Schritt müssen zunächst der Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Basenhaushalt des Babys normalisiert werden. Dann ist in den meisten Fällen ein kleiner kinderchirurgischer Eingriff erforderlich, um den Weitertransport der Nahrung zu gewährleisten“, so Dr. Fegeler.

Quelle:Pediatr Surg Int
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Dies ist eine Pressemeldung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. Der Abdruck dieser Pressemeldung oder von Teilen des Artikels ist unter folgender Quellenangabe möglich: www.kinderaerzte-im-netz.de. Bei Veröffentlichung in Online-Medien muss die Quellenangabe auf diese Startseite oder auf eine Unterseite des BVKJ-Elternportals verlinken. Fotos und Abbildungen dürfen grundsätzlich nicht übernommen werden.

Schwangerschaft und Geburt

Flüssiges Aufstoßen bei Babys

(PantherMedia / Cathy Yeulet) Wenn Eltern ihr Baby tragen, gehört das Spucktuch über der Schulter zur Grundausstattung: Es fängt flüssige „Bäuerchen“ auf. Wenn ein Baby öfter etwas Milch oder Nahrung aufstößt, ist das normalerweise kein Grund, sich Sorgen zu machen.

Babys legen in ihrem ersten Lebensjahr sehr schnell an Gewicht zu und brauchen dafür viel Nahrung. Für ihr Verdauungssystem ist es mitunter schwer, damit problemlos fertig zu werden. Säuglinge spucken in den ersten Monaten ihres Lebens deshalb häufiger. Es ist normal, wenn dabei eine kleine Menge Milch wieder hochkommt, etwa ein Löffel voll.

Nur selten weist flüssiges Aufstoßen auf eine Krankheit hin. Dann ist es aber meist von anderen Problemen begleitet – beispielsweise, wenn das Kind nicht richtig wächst.

Wie kommt es zu flüssigem Aufstoßen?

Vom Mund in den Magen gelangt die Nahrung durch die Speiseröhre („Ösophagus“). Am unteren Ende der Speiseröhre sitzt ein Muskelring, der auch unterer Ösophagussphinkter genannt wird. Dieser Muskelring sorgt dafür, dass der Speisebrei im Magen bleibt. Bei Säuglingen funktioniert dieser „Schließmuskel“ oft noch nicht richtig, außerdem ist ihr Magen noch relativ klein.

Flüssiges Aufstoßen ist kein Erbrechen. Beim Erbrechen führt unter anderem ein Zusammenziehen des Zwerchfells und der Muskulatur der Speiseröhre dazu, dass der Mageninhalt aktiv herausgewürgt wird. Meist ist einem dann auch übel. Beim flüssigen Aufstoßen steigt die Nahrung einfach wieder hoch und ein wenig fließt bis in den Mund zurück. Der Fachausdruck dafür heißt „Regurgitation“.

Speiseröhren-Schließmuskel beim Baby

Wann ist flüssiges Aufstoßen normal?

Die Hälfte bis zwei Drittel aller Babys stoßen mindestens einmal am Tag flüssig auf, bis sie sechs Monate alt sind. Wenn Ihr Baby häufiger spuckt, ist das also kein Grund, sich zu sorgen: Es mag manchmal lästig sein, ist aber normal, solange das Baby keine Beschwerden hat. Es spuckt auch nicht, weil es zu viel gefüttert wurde oder weil es die Milch nicht gut verträgt.

Mit zehn bis zwölf Monaten spucken nur noch 5 von 100 Babys. Bei den anderen hat sich das Problem ohne irgendeine Behandlung einfach ausgewachsen. Wann das flüssige Aufstoßen aufhört, ist bei jedem Kind unterschiedlich: Manche Babys spucken auch noch regelmäßig, wenn sie älter als ein Jahr sind.

Wann ist ärztlicher Rat nötig?

Wenn Ihr Baby wohlgenährt ist und gut gedeiht, ist ein medizinisches Problem unwahrscheinlich. Babys, die einfach aufstoßen und sonst keine Beschwerden haben, müssen auch nicht untersucht werden. Ein Arztbesuch ist aber nötig, wenn Ihr Baby

  • sehr oft spuckt, auffallend blass ist, nicht wächst und nicht so zunimmt, wie es für sein Alter normal wäre.
  • Schmerzen hat – dann weint es viel, schreit oder krümmt oft den Rücken.
  • hüstelt, keucht und sich häufig räuspert. Dies kann ein Zeichen dafür sein, dass die Speiseröhre des Babys durch Magensäure gereizt ist.
  • nicht nur nach einer Mahlzeit spuckt, sondern auch, wenn es nüchtern ist.
  • sich schwallartig übergibt: Dabei verkrampfen sich die Magen-Darm-Muskeln und die Nahrung wird in größeren Mengen und mit einigem Druck wieder ausgespien.
  • zugleich Durchfall und Fieber hat: Wenn Babys zu viel Flüssigkeit verlieren, können sie rasch austrocknen, und das kann für sie gefährlich sein.

Bei wenigen Babys kann flüssiges Aufstoßen auf ein ernsthaftes Problem hinweisen, zum Beispiel bei Frühgeborenen und Säuglingen mit Erkrankungen, die ihre Entwicklung verzögern. Häufiges Spucken kann dann zum Beispiel ein Zeichen für Fehlbildungen des Darms sein. In diesem Fall erbricht sich das Baby wahrscheinlich auch häufiger und hat Magen-Darm-Krämpfe, die man fühlen oder sehen kann. Bei solchen Anzeichen ist schnelle ärztliche Hilfe wichtig.

Hinter den Beschwerden kann außerdem eine Refluxkrankheit stecken. Dabei kann die zurückfließende Nahrung zu Schäden in der Speiseröhre oder zu Atemwegserkrankungen führen, wenn Nahrung in die Lunge gerät.

Quellen

Gortner L, Meyer S, Sitzmann FC. Duale Reihe Pädiatrie. Stuttgart: Thieme; 2012.

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Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Ärzten und anderen Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.
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Erstellt am 3. Juli 2008
Nächste geplante Aktualisierung: 2021
So arbeiten wir Autoren/Herausgeber: Institut für
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Über die Autoren und das InstitutDas harmlose Aufstoßen deines Wonneproppen
Foto: iStock

Ganz natürlicher Reflex

Da dein Baby bei der Geburt Fruchtwasser, Schleim und andere Flüssigkeiten verschluckt hat, würgt es besonders in den ersten beiden Lebenstagen viel. Kann dein Baby sich nicht selbstständig davon befreien, können diese Flüssigkeiten von einem Arzt oder einer Hebamme abgesaugt werden, damit deinem Baby das Atmen erleichtert wird. Unterstützen kannst du es, indem du dein Baby im Fliegergriff auf deinem Unterarm ablegst oder es auf dem Bauch liegen lässt.
In den ersten sechs Monaten wird dein Baby öfter aufstoßen und dabei Milch ausspucken. Da es sich aber noch am Anfang seiner Entwicklung befindet, ist das völlig natürlich. Der Grund: Der untere Schließmuskel der Speiseröhre ist noch nicht voll ausgebildet, sodass beim ‚Reflux‘ dünnflüssige Nahrung ungehindert zurückfließt. Dies ist aber kein Grund besorgt, zu sein. Nach einem Jahr wird das immer weniger und seltener und ein Ende ist in Sicht.
Dabei ist das Ausgespuckte nicht so viel wie es aussieht, auch wenn es einen Body und die Kleidung aller Anwesenden durchnässt. Meist sind es nur wenige Milliliter, die sich mit dem Speichel vermischen.

Dein Baby spuckt Wasser

Wenn dein Baby wässrig spuckt, kann dies mehrere Gründe haben.
Zum einen kann es kurz nach der Geburt dazu kommen, dass dein Baby Fruchtwasser spuckt, welches bei der Geburt verschluckt wurde. Zum anderen kann es sich dabei auch ganz banal um erhöhten Speichelfluss handeln. Sei es durch das Wachsen von Zähnen, durch das vor sich hin Brabbeln oder durch das Lutschen an Fingern.
Wenn die wässrige Flüssigkeit helle Flocken enthält, dann kann es sich dabei auch um zersetzte Milch handeln, die bereits leicht anverdaut wurde. Dies findest du am besten heraus, indem du dran schnupperst.

Dein Baby spuckt Milch

Spuckt dein Baby Milch, ist dies auch natürlichen Ursprungs. Ob es durch den Reflux erfolgt oder bei einem Bäuerchen, weil es sich beim Trinken verschluckt hat – es besteht normalerweise kein Anlass zur Sorge.
Sollte sich das Wohlbefinden deines Babys verändern, kann es sich in Ausnahmefällen auch um eine Laktoseintoleranz handeln, was du beim Arzt abklären lassen solltest.

Dein Baby spuckt Schleim

Auch das Spucken von Schleim ist in den meisten Fällen harmlos. Dabei kann es sich um Schleim handeln, welchen dein Baby bei der Geburt verschluckt hat oder um erhöhten Speichelfluss.
Wenn du aber eine Veränderung des Gesundheitszustandes deines Babys feststellst, kann dies auch auf eine Erkältung, Bronchitis oder auf eine Magenentzündung hindeuten, was du beim Kinderarzt deines Vertrauens abklären lassen kannst.

Bäuerchen oder erhöhter Speichelfluss – harmlose Ursachen für das Aufstoßen
Foto: iStock

Was du tun kannst, damit dein Baby weniger spuckt

Es gibt diverse Tipps und Tricks, die du beherzigen kannst, damit dein Baby weniger spuckt.
Wichtig ist vor allem, dass du dir und dem Baby beim Füttern oder Stillen Raum, Zeit und Ruhe gibst und kleine Pausen einlegst, da dein Baby bei Unruhe hektisch wird und Luft schluckt. Damit dies nicht passiert, ist es außerdem wichtig, dass du dein Baby nicht unnötig viel bewegst und nach dem Füttern bzw. Stillen nicht mit ihm spielst, sondern ihm eine Verdauungsphase einräumst. Du willst ja nach deinem schweren Mittagessen auch nicht direkt Sport treiben. Am besten wickelst du daher dein Baby auch schon vor seiner Mahlzeit.
Beim Stillen musst du unbedingt drauf achten, dass wenn deine Brust übervoll ist, du sie erst ein wenig ausstreichst, damit der Druck gemindert wird.
Gibst du deinem Baby das Fläschchen, gibt es auch einiges zu berücksichtigen: Hygiene ist dabei das A und O, besonders, wenn andere Familienmitglieder krank sind. Außerdem solltest du das Fläschchen nie stark schütteln, da sich so Luftbläschen bilden können, sondern die Milch langsam anrühren. Je nach Alter und Nahrung solltest du auch die Sauglöcher des Fläschchens auf das Baby abstimmen, damit die Löcher nicht zu groß sind und das Baby nicht so viel Luft verschluckt.
Bei andauerndem Spucken gibt es eine Anti-Reflux-Milchnahrung, welche die Milch entsprechend andickt. Bevor du aber zu dieser Maßnahme greifst, musst du unbedingt mit dem behandelnden Kinderarzt Rücksprache halten.

Ab wann solltest du mit deinem Baby zum Arzt?

Zum Arzt solltest du mit deinem spuckenden Baby vor allem dann, wenn sich der Allgemeinzustand des Babys verändert, es viel weint, nicht mehr essen will und dem Alter nicht entsprechend zunimmt.
Entwickelt sich das leichte Bäuerchen zum explosionsartigen Erbrechen, entweder nach jeder Nahrungsaufnahme oder zum dauerhaftes Erbrechen, unabhängig von der Nahrungsaufnahme, ist Vorsicht geboten und der Gang zum Arzt erforderlich. Neben der Suche nach der Ursache wird der Arzt sich schleunigst um die Flüssigkeitszufuhr kümmern, da dein Baby durch das regelmäßige Erbrechen viel Flüssigkeit verliert.
Wenn du wunde Brustwarzen hast, kann es durchaus passieren, dass sich Blut mit dem Erbrochenem mischt. Solltest du jedoch bei dir keine Probleme mit den Brustwarzen feststellen, ist der Rat des Arztes deines Vertrauens notwendig.

Wenn aus dem kleinen Bäuerchen starkes Erbrechen wird – Wenn der Gang zum Arzt notwendig wird
Foto: iStock

Kleine Helferchen und Hausmittel

Spuckt dein Baby viel, gibt es natürlich diverse Helferchen und Hausmittel.
Da Luft die häufigste Ursache fürs Spucken und für Bauchschmerzen ist, kannst du deinem Baby ein erwärmtes Kirschkernkissen geben. Die Wärme wird den Magen und den Bauch deines Babys entspannen.
Gehört dein Baby zu jenen, die sehr viel spucken, ohne dass es krankhaft ist, solltest du unbedingt darauf achten, dass dein Baby nicht dehydriert. Durch Fenchel-, Kamillentee oder stark verdünntem Apfelsaft kannst du zusätzlich für die Flüssigkeitszufuhr garantieren.
Weitere Helferchen sind natürlich die richtigen Saugaufsätze für das Fläschchen, damit dein Baby nicht zu viel Luft schluckt und das Keilkissen. Dieses Kissen hat eine Neigung von 15 Grad und unterstützt die Verdauung deines Babys im Liegen.

Spucktücher für Babys

Spucktücher oder Mullwindeln gehören zu jeder Grundausstattung werdender Eltern und ihr solltet euch unbedingt einen Vorrat anlegen. Besonders in den ersten Monaten werden sie dauerhaft zum Einsatz kommen. Achte beim Einkauf darauf, dass sie aus Frottee sind, also weich und saugfähig und bei mindestens 60 Grad waschbar sind.
Solltest du dir statt der bunt bedruckten Spucktücher die weißen Mullwindeln kaufen, sollten diese unbedingt doppeltgewebt sein, da sie sonst nur begrenzt Flüssigkeit aufnehmen können.

Spucktücher und Mullwindeln – die Grundausstattung werdender Eltern
Foto: iStock

Fazit: Auch wenn dein Baby viel spuckt – Schluss mit der Besorgnis und genießt die gemeinsame Zeit. In den meisten Fällen ist das Spucken völlig natürlich und dein Baby gedeiht zu einem fröhlichen Wonneproppen.
Einen Kinderarzt solltest du dann aufsuchen, wenn sich der allgemeine Gesundheitszustand und Gemütszustand deines Babys ändert.
Autorin: Annabel Schütt

Wenn das Baby spuckt

“ Gründe und hilfreiche Tipps „

Egal, ob der kleine oder grosse Hunger kommt, wenn das Baby gefüttert werden möchte, ist meist Eile geboten. Mütter, die ihre Kinder stillen, haben den Vorteil, stets Milch in perfekter Temperatur sofort zur Verfügung zu haben. Doch auch Mütter, die die Flasche geben, kennen allmählich den Rhythmus und sind schnell bei der Zubereitung der Milch. Nach dem Füttern kommt es häufig zum Ausspucken. Was steckt dahinter? Wann sollte man das Kind untersuchen lassen? Welches Babyzubehör hilft? Das erfahren Sie hier.

Ob stillend oder mit Flasche – das Füttern ist ein intimer Moment

Oftmals können die Kleinen das Füttern kaum erwarten und sind voller Vorfreude. Die ersten Wochen sind auch für die Mütter eine ganz besondere Zeit. So nah und innig kommen sich Kind und Mutter später im Laufe der Kindheit nicht mehr, wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Das Trinken aus der Flasche oder auch das Stillen ist etwas sehr Intimes und zugleich etwas ganz Wunderbares. Nach der sättigenden Mahlzeit sollte das Kind kurz aufstossen, um überschüssige Luft aus dem Magen zu lassen.

© Romanova Anna / Fotolia.com

Im Volksmund wird noch immer vom „Bäuerchen machen“ gesprochen und dabei passiert es dann auch meist: Ein wenig der soeben noch mit voller Wonne getrunkenen Milch steigt auf und das Baby spuckt. Das ist völlig normal und bietet keinen Grund zur Sorge. Dennoch wollen viele Mütter gern wissen, was es damit auf sich hat.

Das Baby spuckt nach dem Trinken: Eine natürliche Reaktion

Bis zum dritten Lebensmonat ist der Verdauungsapparat bei einem Säugling noch nicht komplett fertig gestellt. Mit anderen Worten, noch arbeiten nicht alle Organe zu einhundert Prozent. Dementsprechend muss sich der Magenverschluss noch entwickeln, der eigentlich verhindert, dass die Nahrung wieder zurück in die Speiseröhre gelangt. Bei einem Säugling jedoch schliesst dieser Muskel noch nicht richtig.

In der Fachsprache wird das geringe Ausspucken der Milch als Reflux bezeichnet. Dies bedeutet im Grunde nichts anderes als „Rückfluss“.

Besonders stark tritt dieser Reflux auf, wenn das Baby zu hastig und zu gierig getrunken hat. Aber auch eine falsche Körperhaltung nach der Nahrungsaufnahme kann dazu führen, dass der Nachwuchs spucken muss.

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Ein schöner Vergleich ist eine offene Trinkflasche. Ist diese gut gefüllt und hat keinen Verschluss, dann wird ab einer bestimmten Lage auch ein Teil des Inhalts hinaus fliessen.

Was hilft, wenn das Baby spuckt?

Da dies zum grössten Teil ein natürlicher Vorgang ist, können Sie den Reflux nicht verhindern – häufig besteht auch kein Grund dazu. Aber Sie können auf ein paar Dinge achten, um den Reflux nicht unnötig oft auszureizen. Dies beginnt bereits beim Füttern. Mütter, die ihr Kind stillen, sollten vorher die Milch ein wenig aus der Brust ausstreichen. Somit verhindern Sie, dass zu viel Milch zu Beginn regelrecht herausschiesst und der Säugling zu schnell schlucken muss. Bei der Flasche achten Sie darauf, dass Sie diese nicht zu stark schütteln. Sonst bilden sich Luftbläschen darin und das wiederum würde zu Blähungen und verstärktem Milchausfluss führen.

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Zudem ist der Sauger an der Flasche sehr wichtig. Für jedes Alter gibt es eine entsprechende Grösse für den Sauger. Sie können sogar selber testen, ob dieser optimal ist oder nicht. Halten Sie hierfür die Flasche senkrecht nach unten. Die Milch darf nur Tröpfchenweise herausfliessen und nicht schwallartig herauslaufen. Häufig wird empfohlen, das Baby vor dem Trinken frisch zu wickeln. Wird die Windel erst hinterher gewechselt, kann es sein, dass der Reflux erst recht animiert wird, wenn das Baby seine Beine heben und sich wenden muss.

Beim Füttern selber ist darauf zu achten, dass Ihr Kind eine relativ aufrechte Sitzhaltung einnimmt und eben nicht zu flach liegt. Das hilft schon einmal sehr gut dabei, um nach dem Füttern nicht zu viel Spucken zu müssen.

Wenn das Baby sein Bäuerchen gemacht und der kleine Schluck Milch wieder seinen Weg nach draussen gefunden hat, denn geben Sie ihm noch etwas Ruhe und vermeiden Sie zu viel körperliche Aktivität. Auch dies kann zu einen verstärkten Reflux führen.

Wann ist das Spucken krankhaft?

Natürlich machen sich Eltern Gedanken darüber, wann aus dem harmlosen Spucken eine ernst zu nehmende Krankheit werden könnte. Achten Sie daher darauf, wie sich Ihr Kind entwickelt und verhält. Nimmt es gut an Gewicht zu, wirkt es aufgeweckt und munter? Dann ist meist alles in bester Ordnung. Allerdings gibt es einen grossen Unterschied, ob ein Baby nur spuckt oder ob es sich wirklich übergibt. Tritt Erbrechen nur einmalig auf, dann steckt dahinter keine grosse Gefahr. Jedoch ist beim wiederholten Male Vorsicht geboten. Babys dehydrieren sehr schnell und wenn Sie feststellen, dass Ihr Liebling häufiger speit, dann heisst es, unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

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Mitunter können sich dahinter Viren oder Keime verbergen, die das Erbrechen auslösen. Hygiene ist daher bei der Flaschennahrung enorm wichtig. Verwenden Sie für die Reinigung der Sauger und Flaschen einen Vaporisator oder kochen Sie diese im Wasser für gut 15 Minuten aus. Nur so wird Keimfreiheit garantiert. Des Weiteren sollten Sie die Milchnahrung nicht auf Vorrat zubereiten!

Lätzchen, Nuscheli und Spucktuch helfen

Ein Baby spuckt nur über einen gewissen Zeitraum nach dem Trinken. Oftmals legt sich dieses Phänomen bereits, wenn Sie beginnen, die Beikost einzuführen. Bis es jedoch soweit ist, helfen Ihnen kleine, aber durchaus sehr nützliche Accessoire wie Nuschelis mit Namen als Spucktücher oder Baby Lätzchen aus Frottee.

Tücher für zuhause und unterwegs

Das Stillen oder das Geben der Flasche sollte ruhig zu einer Art Ritual werden. Legen Sie sich daher ein Spucktuch oder ein Nuscheli bereit. Zum einen müssen Sie nicht befürchten, dass etwas auf die Kleidung tropft und zum anderen können Sie den Mund Ihres Schatzes trocken wischen.

Darüber hinaus bietet es sich immer an, Lätzchen oder Nuscheli in der Wickeltasche mit sich zu führen, wenn Sie unterwegs sind. Ein Baby spuckt mitunter auch noch bis zu drei Stunden nach dem Füttern etwas Milch aus. Mit dem passenden Tuch im Gepäck, reagieren Sie gleich darauf und können die Flüssigkeit abputzen.

Niedliche Motive und schöne Designs beim Spucktuch

Das Tolle an den verschiedenen Tüchern: Es gibt sie in unterschiedlichen Designs und in weitreichender Farbpracht. Apfelgrün, sattes Gelb oder sonniges Orange sind nur ein kleiner Auszug aus dieser Vielfalt.

Für eine individuelle Note können Sie Ihr Nuscheli oder Lätzchen sogar besticken lassen. Gestalten Sie das Accessoire mit dem Namen Ihres Kindes oder lassen Sie einen süssen Kosename darauf sticken. Auf jeden Fall entsteht ein wunderbares Geschenk für den kleinen Schatz, das ihn durch die frühe Spuckzeit begleitet.

Babys Magen …

… ist anfangs etwa so groß wie eine Haselnuss. Am 10. Tag fasst er so viel wie ein Hühnerei. Bei diesem kleinen Volumen kann´s schon mal zum Überlaufen kommen …

Lies hier, warum Muttermilch so ein einzigartiger, gesunder Cocktail für dein Baby ist.

Sechs Tipps, wenn dein Baby oft spuckt

  1. Dein Baby trinkt sehr hastig? Dann lege zwischendurch – nach circa fünf Minuten bzw. nach dem Wechsel der Brust – eine Pause ein. Dann kann dein Baby erst einmal ein Bäuerchen machen und die verschluckte Luft raus aus dem kleinen Magen.
  2. Nimm dir Zeit fürs Stillen. Versuche selbst möglichst ruhig und entspannt zu bleiben. Unruhe und Hektik übertragen sich auf dein Kind, es trinkt hastiger und schluckt schneller.
  3. Deine Brust ist prall gefüllt? Dann streiche sie vor dem Anlegen deines Babys etwas aus. So kommt nicht zu viel Milch auf einmal heraus und dein Kleines kann sich nicht verschlucken. So bekommt dein Stillkind auch die Brustwarze besser zu fassen und kann entspannt trinken. Und du bleibst von wunden Brustwarzen verschont.
  4. Nach dem Stillen das Baby eine Zeit lang aufrecht halten, am besten stillst du dein Baby generell in einer eher aufrechten Position.
  5. Statt Kniereiter-Spiele nach dem Stillen lieber eine ruhige Phase einläuten. Bewährt hat sich auch, das Baby vor dem Trinken zu wickeln: So vermeidest du, dass dein Baby mit vollem Magen gedreht und bewegt wird.
  6. Du fütterst Muttermilch mit der Flasche? Dann achte darauf, dass das Saugloch nicht zu groß ist. Denn sonst verschluckt sich dein Kleines.

Kann hinter dem Erbrechen auch eine Krankheit stecken?

Wenn dein Baby aber schwallartig spuckt, es nicht zunimmt, ständig weint und sich nicht trösten lässt, lethargisch wirkt oder wenig Urin ausscheidet, ist das ein Grund, umgehend mit dem Baby den Arzt aufzusuchen. Enthält das Erbrochene grüne Galle oder Blut, so kann dies ebenso ein Anzeichen für eine ernstere Erkrankung sein, die dein Kinderarzt abklären muss.

Häufiges Spucken und Aufstossen

Ihr Baby spuckt nach Mahlzeiten viel und Sie fragen sich, was nun zu tun ist? Erfahren Sie hier mehr über die Gründe und holen Sie sich Tipps, wie Sie Ihrem Baby helfen können bzw. wann es wichtig ist, den Kinderarzt aufzusuchen.

In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Besorgnis, wenn Ihr Kind in den ersten Lebensmonaten beim Bäuerchen nach der Mahlzeit etwas Nahrung mit aufstösst. Denn wenn Ihr Baby spuckt oder aufstösst, ist das fast immer entwicklungsbedingt. Manche Babys müssen jedoch vermehrt spucken oder aufstossen, beispielsweise wenn sie zu schnell trinken.

Beim Spucken und Aufstossen fliesst ein Teil der aufgenommenen Nahrung direkt nach der Mahlzeit wieder zurück in die Speiseröhre, statt im Magen und Darm verdaut zu werden. Im Normalfall hat dies bei Babys ganz natürliche Gründe: Der untere Schliessmuskel der Speiseröhre ist noch nicht voll funktionstüchtig. Er sitzt – wie eine Art Schranke – zwischen Speiseröhre und Magen und sorgt dafür, dass Nahrung und Magensäure im Magen verbleiben. So kommt es, dass zwei von drei Säuglingen bis zum 6. Lebensmonat einen Teil der Nahrung wieder ausspucken. Dies ändert sich jedoch in der Regel im Laufe des ersten Lebensjahres – und Spucken und Aufstossen reduzieren sich. Manchmal ist aber auch lediglich hastiges Trinken die Ursache für den sogenannten Reflux. Eine entspannte Atmosphäre während des Stillens oder Fütterns verhindert oft schon, dass Ihr Baby zu viel auf einmal trinkt.

Das Baby spuckt: Kein Grund zur Sorge

In den ersten Lebensmonaten spucken viele Säuglinge nach dem Stillen oder dem Fläschchen kleinere Mengen Nahrung wieder aus. Wir erklären, warum das kein Grund zur Sorge ist und was du tun kannst, um das Spucken zu verhindern.

Babys, die nach der Mahlzeit kleinere Mengen wieder ausspucken, nennt man Speihkinder. Der altbekannte Spruch „Speihkinder sind Gedeihkinder“ bezieht sich darauf, dass das Spucken bei kleinen Säuglingen in der Regel unbedenklich ist. Sie „gedeihen“, d.h. entwickeln sich normal, trotz des Spuckens. Fast jede zweite Mutter berichtet über häufiges Spucken Ihres Babys nach den Mahlzeiten. Sogar zum Teil zwei bis drei Stunden nach dem Füttern bringen die Kleinen noch Nahrungsmengen hervor.

Warum spucken Babys?

Warum spuckt das Baby?

Eine passende, wenn auch etwas salopp formulierte Erklärung ist der Vergleich des satten Babys mit einer Flasche ohne Korken. Hat das Baby einen vollen Magen und wird bewegt, liegt auf dem Bauch oder spannt die Bauchmuskulatur an (z.B. auch beim Lachen oder Weinen), läuft es sozusagen über.

Das liegt daran, dass bei vielen Säuglingen das Verdauungssystem zu Beginn noch nicht voll ausgereift ist. Der Magenverschluss-Muskel, der den Magen von der Speiseröhre trennt, schließt noch nicht vollständig. So können kleinere Nahrungsmengen aus dem Magen immer wieder zurück in die Speiseröhre fließen. Das nennt man Reflux. Besonders in den ersten drei Lebensmonaten passiert das relativ häufig. Danach sollte das Spucken weniger werden und bis zum ersten Geburtstag völlig aufgehört haben.

Solange das Baby ohne Schmerzen oder Anstrengungen und nur kleine Mengen spuckt, zunimmt und einen gesunden und zufriedenen Eindruck macht, brauchst du d alsiro keine Sorgen zu machen. Wenn du jedoch unsicher bist, ob das Spucken bei deinem Baby noch normal ist, dann lass es sicherheitshalber vom Kinderarzt checken.

Babysprache: Das Baby verstehen lernen

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Spucken im Schwall nachts

Antwort auf:

Spucken im Schwall nachts

Liebe Anerev86,
zunächst würde ich auf den Schnuller verzichten, denn es kann sein, dass dein Baby dadurch falsch an der Brust saugt, Luft schluckt und deshalb spuckt.
Wenn ein Kind beim Aufstoßen etwas Milch mit hoch bringt, dann liegt das meist
daran, dass es beim Trinken Luft geschluckt hat und sich im Magen unter der Milch
eine Luftblase gebildet hat. Sobald die Luft aus dieser „Blase“ ihren Weg nach oben
findet, nimmt sie einen Teil der Milch mit, die über ihr lag. Manchmal trinkt ein Baby
auch mehr, als sein kleiner Magen verkraften kann, auch dann kann ein Teil der Milch
wieder hochkommen.
Das ist nicht besorgniserregend. Das Spucken von Babys ist ohnehin in den meisten
Fällen ein Wäscheproblem und kein medizinisches Problem. Solange das Kind gut
zunimmt und gedeiht, besteht normalerweise kein Anlass zur Sorge. Problematisch
wäre immer wieder (immer häufiger) auftretendes schwallweises Spucken in hohem
Bogen, verbunden mit zu geringer Gewichtszunahme oder sogar einer
Gewichtsabnahme.
Das Spucken sieht auch für die Erwachsenen sehr viel unangenehmer aus, als es für das Baby ist.
Nach einiger Zeit verliert sich das Spucken bei den meisten Babys und die Waschmaschine
kann wieder weniger in Anspruch genommen werden. Meist wird es etwa mit drei Monaten
besser, eine Garantie gibt es jedoch nicht. Dein Baby sollte (ausgehende vom niedrigsten
Gewicht) durchschnittlich pro Woche mindestens 150 g zunehmen.
Haben Babys Spuckprobleme, wird empfohlen, sie während und nach den Mahlzeiten
aufrecht zu halten, sie häufig aufstoßen zu lassen und sie häufig, aber für kürzere Zeit
anzulegen. Manchmal liegt das Spucken wirklich daran, dass die Babys zu hastig trinken.
Beobachte die Stillmahlzeit einmal ganz genau. Hat deine Tochter nach dem
Einsetzen des Milchspendereflexes Probleme mit dem Schlucken nachzukommen
bzw. verschluckt sie sich sehr leicht? Schießt die Milch regelrecht aus deiner Brust
heraus? Fließt Milch aus dem Mundwinkel deines Babys? All dies sind Anzeichen für
einen sehr starken Milchspendereflex. Es kommt vor, dass der Milchspendereflex so
stark ist, dass das Kind nicht damit zurecht kommt.
Bei einem sehr starken Milchspendereflex hat es sich bewährt, das Baby von der Brust zu
nehmen sobald die Milch zu fließen beginnt (lege dir eine Windel zum Auffangen der
Milch hin) und erst nach ein bis zwei Minuten weiter zu stillen, wenn der Milchfluss etwas
nachlässt. Eine weitere Möglichkeit ist das „Berg auf Stillen“. Dazu wird das Baby so gehalten,
dass sein Kopf, Nacken und Hals höher liegen als die Brustwarze. Beim Stillen mit dem
Rückengriff lehnt die Mutter sich dabei nach hinten, beim Wiegengriff wird das Baby von unten
mit zwei Kissen im Schoß der Mutter abgestützt und die Mutter lehnt sich, möglichst in einem
bequemen Sessel sitzend, zurück.
Weitere Möglichkeiten einem starken Milchspendereflex zu begegnen sind:
die Häufigkeit der Stillmahlzeiten erhöhen. Dadurch verringert sich die Menge der
gestauten Milch
Wenn Du die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten
vergrößerst verschlimmert sich das
Problem noch weiter.
nur eine Brust pro Mahlzeit anbieten. Dieser Vorschlag passt nicht zu dem, was
üblicherweise gesagt wird. Aber das Ziel ist es die Brust weniger zu stimulieren. Wenn dein
Baby quengelt und oft trinken möchte, kann es nötig sein, dass Du ihr mehrere Male
dieselbe Brust über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden anbietest, bevor Du die Seite
wechselst. Wenn sich die zweite Brust zwischendrin zu voll anfühlt oder spannt, solltest Du
gerade so viel Milch ausstreichen, dass Du dich wohl fühlst, um die Milchproduktion nicht zu
sehr anzuregen.
das Baby stillen, wenn es gerade wach geworden ist. Es wird dann eventuell nicht so stark
saugen, wie wenn es richtig wach und hungrig ist. Wenn das Baby weniger intensiv saugt,
ist häufig auch der Milchspendereflex weniger stark.
verschiedene Stillpositionen ausprobieren (auch das oben beschriebene Berg auf Stillen)
das Baby oft aufstoßen lassen.
den Gebrauch von künstlichen Saugern und Schnuller vermeiden. Mit dem Schnuller lässt
sich ein Baby vielleicht hinhalten, aber es bleibt hungrig. Die Milch wird dann um so mehr mit
Macht herausschießen, vor allem je mehr das ausgehungerte Baby kräftig saugen wird.
Ich hoffe, meine Tipps helfen dir weiter, wenn nicht, melde dich wieder und sprich dann auch einmal mit dem Arzt.
LLLiebe Grüße
Biggi

von Biggi Welter, Stillberaterin am 03.03.2014

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