Sprüche für sternenkinder

EBJ Herlitz – eine der schwersten EB-Formen

Kurz nach der Geburt der kleinen Clara wendete sich ihre Familie aus Bayern an den DermaKIDS e. V.. Das Mädchen wurde mit der schwersten Form, EBJ Herlitz, geboren und hatte bereits zwei Wochen nach der Geburt Blasenbildungen im Bereich der inneren Schleimhäute und der Speiseröhre. Die daraus entstehenden Wunden können zu Verletzungen des Kehlkopfes führen, welche häufig Atemprobleme zur Folge haben. Diese EB Form führt in den meisten Fällen zu einem sehr frühzeitigen Tod der Kinder, sie werden meist nur wenige Wochen oder Monate alt. Die Familie bat das DermaKIDS-Team um Unterstützung in so einer schweren Zeit.

Um sich ein genaues Bild von der Situation zu machen, besuchte das DermaKIDS-Team die Familie kurz vor Weihnachten 2013 zu Hause. Die Situation um das kleine Schmetterlingskind verschlechterte sich rasant. In Kooperation mit dem Round Table München, Old Table München, Round Table Dillingen und Herrn Kürzeder hat der DermaKIDS e. V. eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die junge Familie finanziell zu unterstützen. Für Clara konnten innerhalb von nur zwei Wochen über 4.000 Euro Spendengelder zusammengetragen werden. Dadurch ermöglichten wir dem Vater unbezahlten Urlaub zu nehmen, um sich intensiv um seine Familie kümmern zu können. Damit war der Familie psychologisch gesehen ein wenig Last genommen. Des Weiteren kümmerte sich DermaKIDS um die Beantragung der Pflegestufe, der Versorgung mit Pflegeprodukten und klärte rechtliche Sachverhalte. Ebenso leistete das Team Aufklärungsarbeit über die seltene Hautkrankheit und gab seelischen Beistand.

Leider musste die Familie nach 2 Monaten ihren kleinen Engel wieder fliegen lassen. Mit großer Trauer vernahm auch das DermaKIDS-Team den Verlust des kleinen Schmetterlingskindes. Wir sind in Gedanken bei der Familie und den Angehörigen. Auch nach dem traurigen Verlust der kleinen Clara blieb das DermaKIDS-Team an der Seite der Familie, um seelische Unterstützung zu geben. Der DermaKIDS e. V. möchte sich bei allen Beteiligten bedanken, besonders beim Round Table München, Old Table München, Round Table Dillingen und dem Herrn Kürzeder.

Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um…

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    Der Tastsinn Ihres Babys ist in der 17. Schwangerschaftswoche schon gut ausgeprägt und über alle Hautregionen verteilt. Mehr…

Trauersprüche: Über 50 Beispiele zur Anteilnahme

In schwierigen Zeiten scheint es unmöglich, die richtigen Worte zu finden. Trauersprüche sollen helfen, tröstende und liebevolle Formulierungen zu finden, wenn Sie selbst unsicher sind, wie Sie Ihre Anteilnahme zeigen können. Da über Trauer und Todesfälle wenig bis gar nicht gesprochen wird, bleibt die Unsicherheit: Welche Kondolenzsprüche sind angemessen und werden diese auch im beruflichen Umfeld genutzt? Wir zeigen, warum Trauersprüche so wichtig sind und geben Ihnen viele Beispiele und Formulierungen, wie Sie im Trauerfall Trost und Hoffnung spenden können…

Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel

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Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel

Warum Trauersprüche so wichtig sind

Wenn Sie von einem Trauerfall erfahren, sind die ersten Reaktionen Schock, Trauer, Fassungslosigkeit und ein Gefühl der Ohnmacht. Ganz genau so geht es jedem Menschen, der einen Angehörigen oder Freund verliert. Betroffenen wird der Boden unter den Füßen weggerissen, sie fühlen sich einsam und wissen nicht, wie es weitergehen soll.

Umso wichtiger ist in dieser Zeit das soziale Umfeld. Familie, Freunde, Bekannte und Kollegen sollten sich zwar nicht aufdrängen, um genügend Raum zu lassen, den Schicksalsschlag zu verarbeiten.

Gleichzeitig ist es für Betroffene wichtig zu wissen: Ich habe jemanden verloren, aber ich bin nicht allein. Schon ein kleines Zeichen des Mitgefühls oder eine Geste der Anteilnahme kann helfen.

Trauersprüche helfen dabei, anderen in einer schweren Zeit beizustehen, ihnen gut zuzusprechen. Es ist ein Symbol Ihrer Anteilnahme, das in Worte zu fassen versucht, was eigentlich kaum zu beschreiben ist: Einerseits das Wissen um den Tod und den schweren Verlusts einer geliebten Person, andererseits Hoffnung und Trost in dieser schweren Zeit.

Beispiele für liebevolle Trauersprüche

Es gibt nicht das ultimative Rezept für Trauersprüche. Wie Sie formulieren, hängt einerseits davon ab, wie Sie zum Verstorbenen und zum Hinterbliebenen stehen. Für einen ehemaligen Kollegen, den Sie vielleicht nur kurz vor seiner Rente noch kennengelernt haben, werden Sie anders formulieren als im Falle des Verlustes eines Freundes.

Ist der Verstorbene nach langer Krankheit gegangen, kann auch das mit in den Trauerspruch einfließen. Ein weiterer Aspekt, der sich auf die Gestaltung von Trauersprüchen auswirkt, sind persönliche Überzeugungen:

War der Verstorbene besonders religiös, können Bibelverse angebracht sein. Sind die Hinterbliebenen hingegen längst aus der Kirche ausgetreten oder gehören einer anderen Glaubensgemeinschaft an, kann auch das heikel sein.

Wer sich nicht sicher ist oder keinen besonders engen Kontakt zu den Hinterbliebenen pflegt, kann mit liebevollen Trauersprüchen wenig verkehrt machen, da sie auf persönlicher Ebene appellieren. Und das Empfinden von Verlust und Traurigkeit ist unabhängig von individuellen Überzeugungen universell.

Warmherzige und liebevolle Formulierungen, die Verständnis für die Trauer zeigen, Trost spenden, Hilfe anbieten, Hoffnung machen… Viele sitzen vor einer leeren Karte und wissen nicht, was sie den Angehörigen schreiben sollen.

Um Ihnen bei der Formulierung zu helfen, haben wir nachfolgend zahlreiche Beispiele und Formulierungen für Trauersprüche für Sie zusammengestellt:

  • Das Sichtbare ist vergangen, es bleibt nur die Liebe und Erinnerung.
  • Was bleibt, wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe.
  • Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.
  • Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen, und die Erinnerung an all das Schöne, mit dir wird stets in uns lebendig sein.
  • Nur wenige Menschen sind richtig lebendig. Und die, die es sind, die sterben nie. Nur wenige Menschen lieben wirklich, und die, die es tun, die vergisst man nicht. Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.
  • Der Tod kann zwei Menschen trennen, aber er kann ihnen nicht die Verbindung nehmen.
  • Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
  • Gedanken – Augenblicke sie werden uns immer an Dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und Dich nie vergessen lassen.
  • Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert, es ist immer zu früh und es tut immer weh.
  • Die Liebe in unseren Herzen kann uns der Tod nicht nehmen. Du lebst fort in unseren Gedanken.
  • Gehofft, gekämpft und doch verloren. Nun ruhe sanft, du gutes Herz, Dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser aller größter Schmerz.
  • Wir haben die Stunde vor Augen gehabt. Wir haben gewusst, uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Das letzte Stück war ein schwerer Weg. Du hast gekämpft und wir standen hilflos daneben. Wir wissen, dass Du erlöst bist von Deinen Schmerzen.
  • Schmerzlich ist der Abschied, doch Dich von Deinem Leiden erlöst zu wissen, gibt uns Trost.
  • Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.
  • Wir sind traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.

Beispiele: Trauersprüche kurz und knapp formuliert

  • Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
  • Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
  • Trauern ist liebevolles Erinnern.
  • Wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die Sterne der Erinnerung.
  • Die Freundschaft lebt weiter.
  • Aus dem Leben bist Du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen.
  • Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.
  • Mit dem Tod endet das Leben, aber niemals die Liebe.
  • Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine weitere Tür.
  • Die Brücke zu Dir ist Liebe.
  • Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.
  • Es ist kein Abschied für immer, es ist ein auf Wiedersehen.
  • Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.
  • Dem Auge fern, dem Herzen nahe.
  • Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.
  • Deine Schritte sind verstummt, doch die Spuren Deines Lebens bleiben bestehen.

Beispiele für persönliche Formulierungen, die Sie mit Trauersprüchen ergänzen können, finden Sie in der folgenden Galerie:

Mein lieber Peter,

tief erschüttert habe ich von deinem Verlust erfahren. Ich teile deine Trauer über einen so wunderbaren Menschen aus ganzem Herzen. Sollte es irgendetwas geben, das ich für dich tun kann, bin ich jederzeit für dich da.

In tiefer Verbundenheit und stiller Trauer

Max

Liebe Martina,

die Nachricht vom Tod deines Ehemannes hat uns mit großer Trauer erfüllt. Ein Schock, den wir mit unseren Worten nur wenig schmälern können. Fühle dich von uns allen gedrückt und sei dir bewusst, dass du nicht allein bist.

In aufrichtiger Anteilnahme

Deine Kollegen

Liebe Susanne,

mit großer Bestürzung habe ich vom Tod deines Partners erfahren. Zu diesem Verlust möchte ich dir von ganzem Herzen mein aufrichtiges Beileid wünschen. Ich werde Michael als lebensfrohen und aufrichtigen Menschen in Erinnerung behalten. Wenn es etwas gibt, das ich für dich in dieser Zeit tun kann, brauchst du nur Bescheid zu sagen.

In freundschaftlicher Verbundenheit

Klaus

Lieber Hans,

als wir die traurige Kunde erfahren haben, konnten wir es kaum glauben. Wir möchten dir unser aufrichtiges und tief empfundenes Mitgefühl aussprechen. Durch ihre lebensfrohe Art war Helene ein Vorbild für uns alle, an das wir uns immer erinnern werden. Lass es uns wissen, wenn wir dir irgendwie helfen können.

In stiller Trauer

Fabian und Martina

Liebe Frau Müller,

ich habe Ihren Mann nur noch kurze Zeit als Kollegen kennenlernen dürfen, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Über gemeinsame Kollegen habe ich nun vom Tode Ihres Mannes erfahren und es ist mir ein ehrliches Bedürfnis, Ihnen meine Anteilnahme auszusprechen.

Karl-Heinz war ein geduldiger und gütiger Mensch, der sich die notwendige Zeit genommen hat, einen Frischling wie mich einzuarbeiten. Ich bedaure Ihren Verlust sehr und wünsche Ihnen die Kraft, diese Zeit durchzustehen.

Mein herzliches Beileid

Ihr Markus Schneider

Liebe Jasmin,

ich habe von Beate vom Tode Michaels erfahren. Mir war nicht klar, dass es so schlecht um ihn stand. Viel zu früh ist er von uns gegangen, der Schock ist hier überall spürbar. Ich möchte Dich nur wissen lassen, dass ich in dieser schweren Zeit für Dich da bin. Wenn ich Dich irgendwie unterstützen kann – auf die Kinder aufpassen, oder organisatorische Hilfe – zögere nicht zu fragen.

In Gedanken bin ich bei Dir

Sandra

Lieber Lars,

ich weiß nicht, was ich schreiben soll, stehe noch völlig unter Schock. Caroline war eine herzensgute Frau und nun soll sie nicht mehr sein? Ich kann diese Nachricht noch gar nicht glauben. Bitte sieh es mir nach, wenn ich gerade nicht die richtigen Worte finde. Aber es war mir wichtig, dass Du weißt, dass Caroline hier sehr vermisst werden wird.

Ein stiller Gruß, auch im Namen aller Freunde

Ilka

Kleiner Knigge für Trauersprüche

Da es sich um eine Ausnahmesituation handelt, sind nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch diejenigen oftmals überfordert, die nach einem Todesfall mit den Hinterbliebenen Kontakt haben. Sie wollen in dieser ohnehin schwierigen Zeit nichts falsch machen.

Allgemein gilt: Keine Angst, es ist die Geste, die zählt. Wenn Sie dennoch unsicher sind, worauf Sie bei Trauersprüchen achten sollten, beantworten wir hier kurz und knapp die häufigsten Fragen:

  • Wann sollte ich einen Trauerspruch übergeben?

    Hier gilt: Möglichst schnell, sobald Sie vom Trauerfall erfahren haben. Treffen Sie den Betroffenen noch am gleichen Tag, sollten Sie bereits mündlich Ihr Beileid aussprechen. Eine schriftliche Karte mit einem Trauerspruch können Sie dann bei der nächsten Gelegenheit nachreichen oder per Post schicken.

  • Was wollte in einem Trauerspruch stehen?

    Vor allem sollten die gewählten Worte Trost spenden, Anteilnahme zeigen und persönlich sein. Eine gute Option ist beispielsweise ein Zitat oder ein Trauerspruch ergänzt mit einigen persönlichen Worten, die Sie an den Empfänger richten. Es gilt das unausgesprochene Gesetz, dass über Tote nichts Schlechtes geredet wird, da sie sich nicht mehr wehren können. Umso schöner für viele Hinterbliebene, wenn Sie einige liebevolle Worte über den Verblichenen sagen können.

  • Wie übergebe ich eine Karte mit Trauersprüchen?

    Es fällt vielen schwer, doch am besten übergeben Sie Trauersprüche persönlich. Ein kurzer Händedruck, eine liebevolle Umarmung, ein paar warmherzige Worte der Anteilnahme. Solch kleine Gesten bedeuten Betroffenen oft sehr viel und können nur im persönlichen Miteinander ausgetauscht werden. Wenn Sie dieses schwere Gespräch nicht übers Herz bringen oder die räumliche Distanz zu groß ist, können Sie auch anrufen und eine Karte mit Beileidsbekundungen schicken.

Sind Trauersprüche im Job angebracht?

Im Job ist die Situation noch einmal anders als im privaten Umfeld. Die Beziehungen untereinander sind manchmal nicht ganz so eng. Wird beispielsweise jeden Tag zusammen gearbeitet, aber fehlt der persönliche Bezug, fällt es Menschen besonders schwer abzuschätzen, wie ein angemessenes Verhalten aussehen könnte.

Aus der Unsicherheit heraus beschließen manche dann, besser nichts zu sagen und zu schweigen. Der Wunsch, nichts falsch zu machen ist zwar verständlich, im Sinne der Kollegialität ist allerdings ein anderes Verhalten angezeigt.

Auch am Arbeitsplatz sollten Sie dem Kollegen oder der Kollegin Ihr Beileid aussprechen. Sie müssen nicht gut befreundet sein, um Mitgefühl zu zeigen und dem Hinterbliebenen in dieser schwierigen Zeit beizustehen.

In der Regel wird von allen Kollegen eine gemeinsame Karte mit Trauerspruch unterschrieben und überreicht. Haben Sie hingegen ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis zu dem Kollegen, können Sie zusätzlich eine Karte nur von sich übergeben. Tun Sie dies aber am besten bei einem privaten Treffen.

Ansonsten können Sie dem betroffenen Kollegen Ihre Hilfe anbieten. Gibt es Aufgaben oder Termine, die Sie übernehmen können? Können Sie bei Projekten helfen, um für Entlastung zu sorgen? Das macht Ihnen zwar mehr Arbeit, doch ist das ein kleiner Preis, um in dieser Zeit einem Mitmenschen zu helfen.

Zitate und Gedichte für Trauersprüche

Wenn die eigenen Worte fehlen oder unzureichend erscheinen, können Sie auf Zitate von bekannten Persönlichkeiten zurückgreifen. Diese gehören ebenso wie Gedichte zu den Klassikern der Trauersprüche. Nachfolgend haben wir eine Auswahl verschiedener Zitate und Gedichte erstellt:

  • Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“ Johann Wolfgang von Goethe
  • Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
    von vielen Blättern eines.
    Das eine Blatt, man merkt es kaum,
    denn eines ist ja keines.
    Doch dieses eine Blatt allein bestimmte unser Leben.
    Drum wird dies eine Blatt allein
    uns immer wieder fehlen. Unbekannt
  • Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist. Arthur Schopenhauer
  • Aus der Lieben Kreis geschieden,
    aus dem Herzen aber nicht,
    ruhe sanft in stillem Frieden,
    wir denken immerfort an dich. Unbekannt
  • Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. Salvador Dali
  • Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. Bertolt Brecht
  • Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung. Honoré de Balzac
  • Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren. Adlai Ewing Stevenson
  • Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben Franz von Assisi
  • Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi
  • Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
    So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Augustinus
  • Trennung kann man den Tod wohl nennen
    denn wer weiß
    wohin wir gehen
    Tod ist nur ein kurzes Trennen
    auf ein ewiges Wiedersehen. Joseph von Eichendorff
  • Ganz still und leise, ohne ein Wort,
    gingst du von deinen Lieben fort,
    du hast ein gutes Herz besessen,
    nun ruht es still, doch unvergessen. Unbekannt
  • Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka
  • Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter. Rainer Maria Rilke
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  1. Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang.
    Wie gerne wollt’ ich warten, warten stundenlang.
    (Theodor Fontane)
  2. Alle, die in Schönheit gehn’, werden in Schönheit auferstehen’.
    (Rainer Maria Rilke)
  3. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.
  4. Alles Getrennte findet sich wieder.
    (Friedrich Hölderlin)
  5. Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille,
    eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
  6. Alles wandelt sich, nichts vergeht.
    (Ovid)
  7. Alles was schön ist, bleibt auch schön, wenn es welkt.
    Unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.
    (Maxim Gorki)
  8. Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle.
    Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du lachst.
  9. Als ob es die Toten gäbe!
    Herr, es gibt keinen Toten, es gibt nur Lebende, auf unserer Erde und im Jenseits.
    Aber es ist nur ein Moment. Ein Augenblick, eine Sekunde, ein Schritt.
    Der Schritt vom Vorläufigen ins Endgültige. Der Schritt vom Zeitlichen ins Ewige.
    (Heinrich Heine)
  10. Anfangs wollt’ ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg’ es nie,
    und ich hab’ es doch getragen, aber fragt mich nur nicht, wie?
    (Heinrich Heine)
  11. Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen
    sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass wenn der Sommer längst verweht,
    das Leuchten immer noch besteht.
    (Johann W. von Goethe)
  12. Auch wenn wir dir die Ruhe gönnen, ist voll Trauer unser Herz.
    Dich krank zu sehen und nicht helfen können, das war für uns der größte Schmerz.
  13. Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.
    (Jean de La Fontaine)
  14. Auf dich, Herr, mein Gott, traue ich.
    (Psalm 7,2)
  15. Auferstehung ist unser Glaube,
    Wiedersehen unsere Hoffnung,
    Gedenken unsere Liebe.
    (Aurelius Augustinus)
  16. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,
    unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben,
    in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
    (Aurelius Augustinus)
  17. Aus unseren Herzen bist du gegangen. In unseren Gedanken lebst du weiter.
  18. Begrenzt ist das Leben – doch unendlich die Erinnerung.
  19. Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an dich.
  20. Bin ich müd’ von langen Wegen,
    neigt sich der Tag in meiner Welt.
    Herr, dann komme mir entgegen,
    gib Anteil mir vom Erntesegen.
    Nimm mich mit zu deinem Feld.
  21. Bleibe bei uns Herr, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.
  22. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
    die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
    (Albert Schweitzer)
  23. Das Glück, das wir durch den Menschen erfahren durften,
    den wir liebten, macht den wahren Reichtum unseres Lebens aus.
  24. Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
    die seine Liebe zurückgelassen hat.
  25. Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will,
    deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.
  26. Das Schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist,
    dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.
    (Theodor Fontane)
  27. Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
    (Friedrich Schiller)
  28. Das Sichtbare ist vergangen, es bleiben Liebe und Erinnerung.
  29. Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
    eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.
  30. Dein ganzes Leben war nur Schaffen, warst jedem immer hilfsbereit.
    Du konntest bessere Tage haben, doch dazu nahmst du dir nie Zeit.
    Nun ruhe sanft und schlaf’ in Frieden, hab’ tausend Dank für deine Müh’,
    und bist du auch von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.
  31. Dem Leben sind Grenzen gesetzt, die Liebe ist grenzenlos.
  32. Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner.
    Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst.
    Es ist dein Weg.
  33. Der Glaube tröstet, wo Liebe weint.
  34. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
    Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
    ich fürchte kein Unheil, denn du bist bei mir.
    (Psalm 23)
  35. Der Herr wird dein ewig Licht, und dein Gott wird dein Glanz sein.
    (Jesaja 60,19)
  36. Der Mensch geht; die Erinnerung an ihn bleibt für immer in unseren Herzen.
  37. Der Mensch ist dort, wo seine Seele ist, nicht dort, wo sein Körper sich befindet.
    (Mahatma Gandhi)
  38. Der Mensch lebt und besteht nur eine kurze Zeit; und alle Welt vergeht mit ihrer Herrlichkeit.
    Es ist nur einer ewig und an allen Enden und wir in seinen Händen.
    (Matthias Claudius)
  39. Der Tod eines geliebten Menschen, ist die Rückgabe einer Kostbarkeit, die Gott uns geliehen hat.
  40. Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern das Leben.
  41. Der Tod ist das Tor zum Leben.
  42. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
    An ein fernes Ufer wird die Seele getragen. Doch unsere Gedanken finden den Weg dorthin.
    (Franz von Assisi)
  43. Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes geheimnisvollen Ganzen,
    dessen andere Seite die Auferstehung ist.
    (Romano Guardini)
  44. Der Tod ist ein Horizont, und der Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.
  45. Der Tod ist kein Untergang, sondern ein Übergang: Vom Erdenweg hinein in die Ewigkeit.
  46. Der Tod ist nie endgültig. Es gibt immer die Erinnerung an ein großzügiges Herz,
    an offene Hände, an wache Augen, an das gemeinsame Leben.
    (Paul Èluard)
  47. Der Tod mag kommen wann er will, stets kommt er zu früh und unerwartet.
  48. Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen, doch leben wir in Zuversicht,
    dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.
  49. Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nutzen.
    (Montaigne)
  50. Die Erfüllung des Lebens liegt nicht in der Länge, man findet sie im Erleben.
  51. Die Erinnerung ist das Licht, das leuchtet, wärmt und tröstet.
  52. Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will.
  53. Die Gedanken der Erinnerung bilden eine Brücke über das Leben hinaus.
  54. Die Leiden dieser Zeit stehen in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die sich an uns offenbaren wird.
  55. Die Linien des Lebens sind verschieden, wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.
    Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzen mit Harmonie und ewigem Lohn und Frieden.
    (Friedrich Hölderlin)
  56. Die Stunde ist gekommen, beendet ist dein Tun. Die Kraft ist dir genommen, die niemals wollte ruhen.
    Du siehst den Garten nicht mehr grünen, du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
    So wie ein Blatt vom Baume fällt, so schnell gingst du aus dieser Welt.
  57. Die Todesstunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie.
  58. Die Trauer hört niemals auf, sie wird ein Teil unseres Lebens.
    Sie verändert sich und wir verändern uns mit ihr.
  59. Die Zeit hat Anfang und Ende. Auch das Leben hat seine Zeit:
    Zeiten der Liebe, der Freude, des Schmerzes, der Angst.
    Uns bleibt noch die Zeit der Erinnerung.
  60. Die Zeit heilt nicht alles, aber sie rückt das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.
    (Ludwig Marcuse)
  61. Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben.
    Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod.
    Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.
    (Franz von Sales)
  62. Die, die wir lieben, sind nicht mehr da, wo sie waren, aber überall dort, wo wir ihrer Liebe gedenken.
    (Aurelius Augustinus)
  63. Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds.
    Der Zurückbleibende leidet.
    (Henry W. Longfellow)
  64. Du bist nicht mehr dort, wo du warst.
    Aber du bist überall, wo wir sind.
    (Victor Hugo)
  65. Du bist nicht tot, sondern nur untergegangen wie die Sonne.
    Wir trauern nicht wie über einen, der gestorben ist, sondern wie über einen, der sich vor uns verborgen hat.
    Nicht unter den Toten suchen wir dich, sondern unter den Seligen des Himmels.
    (Theodoret von Kyros)
  66. Du bist nicht von uns gegangen – nur voraus.
  67. Du hast ihn uns anvertraut, o Herr, und er war unser Glück;
    du hast ihn zurückgenommen, und wir geben ihn dir ohne Murren, aber das Herz voller Wehmut.
    (Hl. Hieronymus)
  68. Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet, hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.
    Nordisch nobel, deine sanftmütige Güte, dein unbändiger Stolz, das Leben ist nicht fair.
    (Herbert Grönemeyer)
  69. Du hast unseren Garten verlassen, aber deine Blumen blühen weiter.
  70. Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland;
    Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
    (Ludwig Uhland)
  71. Du kannst Tränen vergießen, weil er gegangen ist.
    Oder du kannst lächeln, weil er gelebt hat.
    Du kannst die Augen schließen und beten, dass er wiederkehrt.
    Oder du kannst die Augen öffnen und all das sehen, was er hinterlassen hat.
  72. Du starbst so früh und wirst sehr vermisst, du warst für uns so viel, dass man dich nie vergisst.
  73. Du, Herr, bist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten!
    Ich bleibe bei dir, im Leben und im Tod, denn in deinem Haus sind viele Wohnungen.
  74. Ein Weg ist abgebrochen. Gemeinsame Pläne haben ihren Sinn verloren. Gemeinsame Träume sind ausgeträumt.
  75. Ein Mensch, der uns verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt.
    Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unseren Herzen zurück.
  76. Ein Mensch geht von uns. Er hinterlässt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst, seine Weisheit,
    er lässt uns seinen Geist zurück. Mit diesem lebt er unter uns weiter, helfend und tröstend.
  77. Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.
  78. Ein Teil von dir wird in uns weiterleben, und ein Teil von uns wird immer bei dir sein.
  79. Einen lieben Menschen zu verlieren, ist Schmerz, ihn erlöst zu wissen, ist Trost.
  80. Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
    Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. Nur Du bist fortgegangen.
  81. Er hat sein Haus bestellt, er war bereit, dennoch – er hätte uns gerne noch begleitet. Es ist immer zu früh.
  82. Er hinterlässt eine Leere und große Lücke. Doch die Erinnerung ist die Brücke, die uns über den Tod hinaus verbindet.
  83. Er ist nun frei und unsere Tränen wünschen ihm Glück.
    (Goethe)
  84. Erinnert euch an mich, aber nicht an dunklen Tagen. Erinnert euch an mich, in strahlender Sonne.
  85. Die Erinnerung ist das Paradies, aus dem einen niemand vertreiben kann.
    (Jean Paul)
  86. Erinnerung ist der Schatz unseres Herzens.
  87. Es fällt mir schwer, ohne dich zu leben, jeden Tag zu jeder Zeit, einfach alles zu geben.
    Ich denk so oft zurück an das was war, an jedem so geliebten vergangenen Tag.
    Ich stell mir vor, dass du zu mir stehst und jeden meiner Wege an meiner Seite gehst.
    Ich denke an so vieles, seitdem du nicht mehr bist, denn du hast mir gezeigt, wie wertvoll das Leben ist.
    (Unheilig)
  88. Es gibt eine Brücke zwischen den Lebenden und den Toten.
    Es ist der Glaube, die Liebe, der Dank und die bleibende Erinnerung.
  89. Es gibt keinen Abschied für diejenigen, die in Gott verbunden sind.
  90. Es ist nun Zeit, dass wir gehen, ich um zu sterben, und ihr, um zu leben.
    Wer aber von uns beiden zu dem besseren hingehe, das ist allen verborgen außer Gott allein.
  91. Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen, die Hände ruh’n, die stets so treu geschafft.
    Wenn auch die Tränen heimlich fließen, bleibt uns der Trost: Gott hat es wohlgemacht.
  92. Es nimmt der Augenblick, was Jahre gegeben.
    (Geothe)
  93. Es war alles so selbstverständlich.
    Sein Kommen und sein Gehen, sein Lachen, seine Liebe und Fürsorge, seine Freundschaft.
    Es war alles so selbstverständlich – nur das Ende nicht.
  94. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende.
    (Theresia von Avila)
  95. Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein.
    Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
    Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so zum Vergnügen.
    Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst.
    (Antoine de Saint-Exupéry)
  96. Festhalten was man nicht halten kann, begreifen wollen was unbegreiflich ist, im Herzen tragen was ewig ist.
  97. Frag nicht warum, frag nicht wozu, dann kommt dein Herz niemals zur Ruh’.
    Auf dein Wozu, auf dein Warum, bleibt doch des Schicksals Mund nur stumm.
    Gott weiß Warum, Gott weiß Wozu, dies Wissen gibt dem Herzen Ruh’.
  98. Frei fliegen in den blauen Sommerhimmel, nicht wissen, wohin es mich trägt.
    Irgendwo mich niederlassen, neue Wurzeln schlagen.
  99. Für diese Welt ist sie untergegangen, aber aufgegangen bei Christus.
  100. Wir weinen zwar, da wir ihre Liebe nicht mehr sehen.
    Doch wir danken Gott, dass sie unser war, mehr noch, dass sie unser ist.
    Denn alles lebt für Gott, und wer immer heimkehrt zum Herrn,
    bleibt in der Gemeinschaft der Familie und ist uns nur vorausgegangen.
    (Hl. Hieronymus)
  101. Für uns ist es der Sonnenuntergang, für dich aber der Aufgang.
  102. Fürchtet euch nicht, denn ich bin unter Gott.
    (1. Mose 50,19)
  103. Gekämpft hast du alleine, gelitten haben wir gemeinsam, verloren haben wir alle.
  104. Geliebte, wenn mein Geist geschieden, so weint mir keine Träne nach;
    denn, wo ich weile, dort ist Frieden, dort leuchtet mir ein ewiger Tag!
    (Droste Hülshoff)
  105. Gib uns deinen Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt!
    (Aurelius Augustinus)
  106. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind.
    Es grüßt euch meine Seele, als Hauch im Sonnenwind.
    Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh,
    send‘ ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.
  107. Glücklich der Mann, der den Hafen erreicht hat und hinter sich ließ das Meer und die Stürme.
    (Heinrich Heine)
  108. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
    (1. Johannes 4,16)
  109. Gott sei mit dir auf dem Weg und sein Engel geleite dich.
    (Tobit 5,23)
  110. Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
    Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.
    Denn was früher war, ist vergangen.
    (Offenbarung 21,4)
  111. Gute Menschen leben, auch wenn sie gestorben sind, zwar unsichtbar, doch ganz in unserer Nähe.
  112. Halte du den Glauben fest, dass dich Gott nicht fallen lässt. Er hält sein Versprechen.
    (Rudolf Alexander Schröder)
  113. Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben.
    Lasset mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.
    (1. Moses 24, 56)
  114. Herr Jesus Christus, du schenkst uns ein neues Leben und ein neues Dasein.
    Darum muss das alte Leben sterben und untergehen. So führst du uns den Weg des Kreuzes.
    Gib, dass auch wir unser Ja sprechen zum Kreuz, und lass es zum Sinn und Siege unseres Lebens werden.
    (Hl. Ignatius)
  115. Herr, dein Wille geschehe.
    (Matthäus 6,10)
  116. Herr, weil du´s willst, drum ist es gut, und weil du´s willst, drum hab ich Mut.
    Mein Herz in deinen Händen ruht.
    (Pater Rupert Mayer)
  117. Hier fehlt ein Mensch und du begreifst noch nicht, dass es für immer ist.
  118. Ich aber, Gott, hoffe auf dich und spreche:
    Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.
    (Psalm 31,15)
  119. Ich bin die Auferstehung und das Leben.
    Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.
    (Johannes 11,25)
  120. Ich bin nun geschieden von euch, aber nicht aus euren Herzen –
    darum vergesst mich nicht und betet für mich.
  121. Ich bin, ich weiß nicht wer; ich komm, weiß nicht woher; ich geh, weiß nicht wohin;
    weiß nur, dass ich sein Eigen bin. Da mir mein Sein so unbekannt, leg ich’s getrost in Gottes Hand.
    (Hans Thoma)
  122. Ich gehe euch voraus in den Frieden des Herrn und erwarte euch dort zum ewigen Wiedersehen.
    (Aurelius Augustinus)
  123. Ich gehe langsam aus der Welt heraus, in eine Landschaft jenseits aller Ferne
    und was ich war und was ich bleibe, geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
    in ein bisher noch nicht betretenes Land.
    (Hans Sahl)
  124. Ich glaube fest, das Glück des Herrn zu schauen im Lande der Lebendigen.
    (Psalm 3,5)
  125. Ich habe den Berg erstiegen, der euch noch Mühe macht.
    Drum weinet nicht, ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht.
  126. Ich habe euch geliebt und umsorgt, doch meine Liebe und Sorge um euch stirbt nicht mit mir.
    (Aurelius Augustinus)
  127. Ich habe gehofft, gekämpft und doch verloren.
  128. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.
    (Goethe)
  129. Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Hause als ein Gast,
    ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.
    (Rabindranath Tagore)
  130. Ich schau zurück auf eine wunderschöne Zeit. Warst die Zuflucht und die Wiege meines Seins.
    Hast gekämpft und jeden Moment mit mir geteilt. Ich bin stolz auch jetzt bei dir zu sein.
    (Unheilig)
  131. Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
    Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Arbeit war Freude.
    (Rabindranath Tagore)
  132. Ihr glücklichen Augen, was je ihr gesehen, es sei wie es wolle, es war doch so schön!
    (Goethe)
  133. Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen.
    (Johannes 16,22)
  134. Ihr seid jetzt zwar traurig, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz sich freuen
    und eure Freude wird niemand von euch nehmen.
  135. Ihr seid nicht in euren Körpern eingeschlossen, noch an die Häuser oder Fehler gebunden.
    Dass, was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind.
    (Gibran)
  136. Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beende,
    sondern auf das, welches in beginne.
    (Aurelius Augustinus)
  137. Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.
    (Salvador Dali)
  138. Im Werden und im Vergehen spiegelt sich das Leben.
    Im Schmerz und in den Tränen spiegelt sich die Trauer.
    Im Glauben und in der Hoffnung spiegelt sich die Liebe.
    (Irmgard Erath)
  139. Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
    Unsere Herzen halt dich fest umfangen, so, als wärst du nie gegangen.
  140. In Bildern der Erinnerung liegt mehr Trost, als in vielen Worten.
  141. In dem Moment, in dem man erkennt, dass dem Menschen,
    dem man viel verdankt, die Kraft verlässt, wird alles still.
    Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen.
    Nie mehr dich mit ihm freuen, nie mehr mit ihm lachen, nie mehr mit ihm weinen.
  142. In Gottes ewige Hände, leg Freud und auch Leid, den Anfang und das Ende:
    Er gibt uns stets Geleit.
  143. Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)
  144. Je tiefer die Liebe, desto stiller ist es um sie her.
    Menschenseelen finden sich in schweigender Harmonie.
    Jedes Wort ist zu viel, weil in der Stille Dinge vernehmbar werden,
    die keine Worte zu fassen vermögen.
    (L. Rouge)
  145. Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
    (Rainer Maria Rilke)
  146. Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk. Egal wie kurz, egal wie zerbrechlich.
    Jedes Leben ist ein Geschenk, welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.
  147. Jedes Mal wenn der Wind pfeift und durch Äste weht;
    Wissen wir, du warst da, wolltest nur nach dem Rechten sehn’;
    Dann warst du kurz zu Besuch, leider nur zu Besuch;
    Hoff’ es geht dir gut, da wo du bist.
    (Casper)
  148. Jedes Wachsen ist auch ein Sterben, alles Werden ein Vergehen.
    Lassen bedeutet auch Erleben, und der Tod ein Auferstehen.
  149. Kein Weinen, kein Flehen bringt dich zurück. Vorbei sind Freude, Hoffnung und Glück;
    Kühl ist dein Grab, tief unser Schmerz, nun ruhe sanft, du gutes Herz.
  150. Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist,
    Abschied zunehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst.
    Irgendwann plötzlich heißt es, damit umzugehen, ihn auszuhalten, anzunehmen,
    diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
  151. Lass mich deine Herrlichkeit sehen.
    (2. Moses 33,18)
  152. Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.
    (Christian Morgenstern)
  153. Legt alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
    Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.
    (1. Kor. 13,13)
  154. Leise kam das Leid zu ihm, trat an seine Seite, schaute still und ernst ihn an, blickte dann ins Weite.
    Leise nahm es seine Hand, ist mit ihm geschritten, ließ ihn niemals wieder los, er hat viel gelitten.
    Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel, und uns wär’s als wüchsen still, seiner Seele Flügel.
  155. Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten. Und dennoch ist es schwerer.
  156. Loslassen zu können ist die höchste Kunst. Loslassen zu müssen ist oft unendlich schwer.
  157. Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.
  158. Manche Menschen gehen so plötzlich, dass die Zeit für den Abschied nicht reicht.
    Die Erinnerung bleibt für immer.
  159. Manchmal gibt es nicht genug Tränen.
  160. Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.
    (Jesaja 55,8)
  161. Meine Kraft ist zu Ende, Herr, dein Wille geschehe!
  162. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.
    (Psalm 62)
  163. Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
    Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
  164. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
    All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten.
  165. Mit deinem Gehen verschwand auch ein Teil unserer Zukunft, ein Stück von ihr ist schon jetzt Vergangenheit.
    Die Zeit, die uns einst vereint, sie trennt uns jetzt, bis wir in Gottes Ewigkeit wieder zusammen sein dürfen.
    Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte schöne Zeit.
  166. Mitten im Glück wissen wir nicht, wann wir weinen müssen.
    Wir planen und handeln im Dunklen und kennen nicht den Ausgang.
    Mitten im Leben umfängt uns der Tod.
  167. Morgens aufwachen und du bist nicht da – alle Pläne lösen sich auf.
  168. Müde geworden von den langen Wegen des Lebens und des Sterbens, bin ich endlich angekommen.
  169. Nicht trauern wollen wir, dass wir sie verloren haben, sondern dankbar sein,
    dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.
  170. Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.
    (Anselm v. Canterbury)
  171. Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.
    (Stefan Zweig)
  172. Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
    ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
    (Sokrates)
  173. Nun ist es Abend, nun ist es genug. Nun bring mich, Herr, in deine Hände.
  174. Nun lass den Sommer gehen, lass Sturm und Winde wehen.
    Bleibt diese Rose mein, wie könnt ich traurig sein.
    (Josef von Eichendorff)
  175. Nun schlaf’ ohne allen Kummer von keinem Weh erschreckt,
    bis wieder aus dem Schlummer dich Jesus Christ erweckt.
  176. Nur durch die Liebe und den Tod berührt der Mensch das Unendliche.
    (Alexandre Dumas)
  177. Schmerzhaft ist der Abschied;
    doch Dich von Deinem Leiden erlöst zu wissen, gibt uns Trost.
  178. Schritte werden langsam, der Atem geht schwer,
    Sehnsucht nach Erlösung in der Zuversicht auf ein Weiterleben,
    in der Hoffnung auf Vollendung in Gott.
  179. Schwer war dein Leid, du trugst es still, nun ist es zu Ende, weil Gott es will.
  180. Seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe,
    sondern auf das, welches ich beginne.
    (Aurelius Augustinus)
  181. Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir wie der Winter, der eben geht.
    (Rainer Maria Rilke)
  182. Siehe nun, ich komme zum Land meines Ursprungs und gelange an den Ort,
    wo ich von nun an ewig weilen werde.
    (Ägyptisches Totenbuch)
  183. So ist das Leben, ein Kommen und Gehen.
    Das Leben ist ein Entstehen, ein Kommen, ein Dasein,
    ein Bleiben, ein Verweilen, ein Noch-Dasein und dann ein Gehen.
    Bleiben werden die Erinnerungen. Ewiglich.
    Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.
  184. So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.
    (Julie Hausmann)
  185. So still, dass jeder von uns wusste, das hier ist, für immer,
    für immer und ein Leben und es war so still, dass jeder von uns ahnte,
    hierfür gibt es kein Wort, das jemals das Gefühl beschreiben kann.
    (Jupiter Jones)
  186. So unbegreiflich. So schnell ist es gegangen.
    So schnell kann ein Leben zu Ende sein.
    Keine Zeit Abschied zu nehmen und noch mal zu sagen,
    was zu sagen wichtig gewesen wäre.
  187. Solange ihr an mich denkt, ihr von mir erzählt, ihr mich in eurem Herzen tragt,
    solange bin ich bei euch.
  188. Tausend Tränen bilden den Strom, der Schmerz und Kummer mit sich führt.
    Doch jeder Tropfen entspringt dem Quell aus Trost und ewiger Liebe.
  189. Tod und Auferstehung gehören untrennbar zusammen.
    Wer leben will, muss sterben. Mit Christus sterben heißt: Ewig leben.
  190. Und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise –
    und die Reise ist zu Ende.
    (Matthias Claudius)
  191. Und es war alles, alles gut!
  192. Und ich werde gehen, und die Vögel werden bleiben und singen,
    und bleiben wird mein Garten, mit seinen grünen Bäumen und bunten Blumen.
  193. Und immer, wenn wir von dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen
    und halten dich fest umfangen, so als wärst du nie gegangen.
  194. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
    flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.
    (Joseph von Eichendorff)
  195. Und weil er lacht, weil er lebt, du fehlst …
    (Herbert Grönemeyer)
  196. Unser Herz will dich halten, unsere Liebe dich umfangen, unser Verstand muss dich gehen lassen,
    denn deine Kraft war zu Ende und deine Erlösung Gnade.
  197. Vertraut auf eure Erinnerungen – sie bleiben unvergesslich.
    Vertraut auf eure Liebe – sie gibt euch Kraft und Zuversicht.
    Vertraut auf die Zeit – sie lindert den Schmerz und lässt die Freude wiederkommen.
  198. Viele Menschen begleiten uns in unserem Leben, mal länger, mal kürzer,
    aber nur wenige hinterlassen so tiefe Spuren.
  199. Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
    wissen, wann es Abschiednehmen heißt.
    Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
    was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.
  200. Von dem Menschen, den wir lieben, wird immer etwas in unseren Herzen bleiben;
    etwas von seinen Träumen, etwas von seiner Hoffnung, etwas von seinem Leben,
    alles von seiner Liebe.
  201. Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
    (Dietrich Bonhoeffer)
  202. Wahre Liebe hat kein glückliches Ende, wahre Liebe endet nie.
  203. Was bleibt, wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe.
  204. Was ich besessen, bleibt unvergessen, macht schön das Erinnern, macht tragbar das Leid.
  205. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    (Goethe)
  206. Was zagst du Herz, in solchen Tagen, wo selbst die Rosen Dornen tragen.
    (Ludwig Uhland)
  207. Weinet nicht an meinem Grabe, gönnt mir die ew’ge Ruh’,
    denkt, was ich gelitten habe, eh’ ich schloss die Augen zu.
  208. Weinet nicht, ich habe es überwunden. Ich bin erlöst von Schmerz und Pein,
    denkt gern zurück an mich in schönen Stunden und lasst mich in Gedanken bei euch sein.
  209. Weint und lacht, denkt an mich:
    Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
    nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg.
    Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
    (Charles Péguy)
  210. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt, und stirbt, bleibt es für sich allein.
    Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
    (Joh. 18,24)
  211. Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt,
    der Schmerz das Lächeln einholt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.
  212. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.
  213. Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine Fliegen.
  214. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,
    ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
    dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    (Alfred Delp)
  215. Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
    so ist viel von uns selber mit fortgegangen.
    Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene
    und vermehrt um jeden unendlichen Schmerz.
    (Rainer Maria Rilke)
  216. Wenn ich gegangen bin, während ihr noch hier seid, solltet ihr wissen, dass ich weiterlebe,
    allerdings auf einer anderen Ebene, ihr aber solltet euer Leben glücklich und zufrieden leben
    und wenn ihr mich braucht, so flüstert meinen Namen in eurem Herzen ganz leise und ich werde da sein.
  217. Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht,
    würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
    (Martin Luther)
  218. Wenn ihr an mich denkt, denkt an die Stunde, in der ihr mich am liebsten hattet.
    (Rainer Maria Rilke)
  219. Wenn ihr mich sucht, dann sucht in eurem Herzen.
    Wenn ihr mich dort findet, dann lebe ich in euch weiter.
    (Milead A. Y. Shalin)
  220. Wenn ihr wüsstet, wo ich hingehe, würdet ihr nicht weinen, denn mein Weg führt ins Licht.
  221. Wenn meine Kräfte brechen, mein Atem geht schwer aus,
    und kann kein Wort mehr sprechen, so nimm, mein Herr, mich auf.
  222. Wenn unsere Tränen still und heimlich fließen;
    Uns bleibt der Trost, der Herr hat’s wohl gemacht.
  223. Wer liebt, der gibt niemals jemanden auf, in allem vertraut er und hofft er für ihn,
    alles erträgt er mit großer Geduld.
    (1. Kor. 13,7)
  224. Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.
    (Franz von Assisi)
  225. Wie er gelebt – hoffend, weil glaubend, glaubend weil liebend –
    so verließ er die Welt, aber nicht uns,
    die ihm in dankbarer Treue und Liebe verbunden bleiben.
  226. Wie schmerzlich war’s vor dir zu steh’n, dem Leiden hilflos zuzuseh’n.
    Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab’ für alles Dank.
  227. Wie war so reich dein ganzes Leben an Müh’ und Arbeit, Sorg’ und Last.
    Wer dich gekannt, muss Zeugnis geben, wie du stets gewerket hast.
    Gott zähl’ den Lohn für deine Müh’, in unseren Herzen stirbst du nie.
  228. Wir freuen uns über alle gemeinsamen Stunden. Wir hatten noch viel vor.
    Wir gingen einen langen Weg gemeinsam, aber er war doch zu kurz.
  229. Wir gingen zusammen im Sonnenschein, wir gingen zusammen im Regen.
    Doch niemals ging einer von uns allein,auf seinen Lebenswegen.
  230. Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
    (Hebräer 13,14)
  231. Wir sind nur für wenige Tage hier.
    Und dann sterben wir nicht, sondern gehen nur nach Hause.
    (Mahatma Gandhi)
  232. Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben;
    sondern dankbar sein, dass wir sie gehabt haben, ja, auch jetzt noch besitzen.
    Denn wer heimkommt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
    und ist uns nur vorausgegangen.
    (Hl. Hieronymus)
  233. Wir, die wir glauben; gehen ein in die Ruhe.
    (Hebräer 4,3)
  234. Wo immer die Sonne untergeht, geht sie zur gleichen Zeit woanders auf.
  235. Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,
    wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
    wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
    bleibt einzig die Gewissheit, dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.
  236. Wohin gehen wir? Immer nach Hause.

Trauersprüche für Sternenkinder

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Der Tod des eigenen Kindes ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Der Schmerz ist so unsagbar groß, der Verlust kaum zu begreifen. Vieles erscheint plötzlich sinnlos und es gibt kaum eine Idee wie das Leben weitergehen kann. Vielmehr scheint die Zeit still zu stehen und nichts kann den Schmerz mildern.

Wie das Unfassbare in Worte fassen?

Vielleicht bist Du selbst betroffen: Als Mutter, Vater, Geschwisterkind, Oma, Opa, Tante, Onkel, Freund oder Nachbar. Und Du suchst nach Worten, die das Unglaubliche für einen kleinen Moment einfangen und zum Ausdruck bringen können. Stöbere hier durch diese Sammlung von Trauersprüchen für Sternenkinder. Vielleicht findest Du einzelne Gedanken und Worte, die Dich berühren und Dir für wenige Momente etwas Last von der Seele nehmen.

Gerne nehme ich auch neue Trauersprüche, Gedichte und Zitate hier auf. Wenn Du einen noch nicht aufgeführten Trauerspruch kennst, dann schicke mir Text und Quelle bitte per E-Mail zu. Trauersprüche für Sternenkinder können den Schmerz und die Trauer nicht kleiner machen, aber vielleicht können sie Gefühle der Trauer und des Mitgefühls zum Ausdruck bringen.

„Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros; und er trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichtes. Ich trat hinein und ich fühlte mich geborgen.

Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.“

unbekannter Verfasser

„Gekämpft, gehofft und doch verloren.

Nun ruhe sanft, du gutes Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können war unser allergrößter Schmerz.“

unbekannter Verfasser

„Kleine Seele ich lass Dich gehn,
denn ich weiß, wir werden uns wiedersehn.“
unbekannter Verfasser

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* Zuletzt aktualisiert am 3.02.2020. Es handelt sich um Werbe-Links.

„Ich bin immer noch da.

Ich bin im Zimmer nebenan.

Was ich für euch gewesen bin, bleibe ich auch. Nennt mich weiterhin so, wie ihr mich immer genannt habt.

Redet mit mir, wie ihr immer mit mir geredet habt.

Betet, lacht und denkt an mich. Das Leben geht weiter, das Band zwischen uns ist nicht zerschnitten.

Warum sollte ich aus euren Gedanken verschwinden?

Ich bin nicht sehr weit weg, bloß auf der anderen Seite des Weges!“

Ulrike Ruf – fälschlich zugeschrieben oder Plagiat

„Wenn du jemals ein Kind verlierst,
wie es mir geschehen ist,
dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen.
Du wirst verstehen, was es bedeutet, vernichtet zu sein
und doch jeden Tag aufzustehen
und den Kessel mit Wasser zu füllen.
Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen und weinen.
Du wirst behaupten, es sei alles in Ordnung.
Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen. Das ist alles.
Auf der Straße werden Tränen auf den Gehsteig tropfen
und deine Schuhe füllen.
Sag, die Sonne schiene dir in die Augen.
Wenn du deine Trauer zeigst, vergeht sie nicht.
Wenn du sie verbirgst, vergeht sie nicht.
Sie ist für immer und ewig bei dir,
aber es gibt vielleicht eine Stunde,
in der du dich nicht erinnerst.
Einen Abend, an dem der Himmel blau wie Tinte ist.
Einen Nachmittag, an dem deine Tochter
hinter einer Grille herläuft, die sie niemals fangen wird.
Flüstere den Namen deines Babys.
Dann sei still!“

Verfasser unbekannt

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* Zuletzt aktualisiert am 3.02.2020. Es handelt sich um Werbe-Links.

„Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.“

Irmgard Erath: Liebe ist stärker als der Tod, Groh Verlag 2003, S. 48.

„Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.“

Unbekannter Verfasser

„Das was ich für euch war, bin ich immer noch.

Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.

Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Denkt an mich.

Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.“

Unbekannter Verfasser

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* Zuletzt aktualisiert am 3.02.2020. Es handelt sich um Werbe-Links.

„Der Tod bedeutet nichts.

Ich bin nur über die Schwelle in den nächsten Raum gegangen. Ich warte auf dich – irgendwo in deiner Nähe. Alles ist gut.“

Henry Scott Holland

„Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.“

Anonymes Zitat bzw. mit Abweichungen zu finden bei:

Christina Zacker: Richtiges Verhalten im Trauerfall. München 2005, S. 50

Zuschreibung oftmals an Dietrich Bonhoeffer

„Wenn ich in den Himmel schaue,
so denke ich an Dich,
du bist unser Stern,
denn wie auch das Leuchten der Sterne Millionen Jahre anhält,
so bleibt auch dein Leuchten in meinem Herzen,
und es verlischt erst in dem Moment,
in dem wir uns wiedersehen.“

Unbekannter Verfasser

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„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.

An Tagen wie diesen wünscht man sich noch viel mehr Zeit.“

Die Toten Hosen – Tage wie diese (März 2012) – (nur der erste Satz)

„Eben noch da gewesen, eben noch gelacht, eben noch voller Zuversicht, eben noch geplant, eben noch gekämpft, plötzlich fort.“

unbekannter Verfasser

„Es geht nicht, dass ich bleib – mich ruft mein Stern“

Rolf Zuckowski: Hörspiel-Musical Der Kleine Tag (1999).

Text: Wolfram Eicke (Musik Hans Niehaus) Text PDF

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„Es gibt einen See in der Anderwelt, drin sind alle Tränen vereint, die irgend jemand hätt‘ weinen sollen und hat sie nicht geweint.“

Michael Ende: Das Lied von der Anderwelt.

In: Trödelmarkt der Träume. Mitternachtslieder und leise Balladen. Stuttgart, Wien 1986, S. 99

„Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet.“

Honoré de Balzac: Die verlassene Frau. In: Die Lilie im Tal. Die verlassene Frau. Leipzig: Insel 1910, S. 343

„Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann.

Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung.

Aber die Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.“

Dietrich Bonhoeffer– Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft.

Hrsg. von Eberhard Bettge. München 1952, S. 131

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„Es hat alles seine Zeit und alles Tun unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit.“

Prediger Salomo 3,1-2 in der Übersetzung von Martin Luther

„Meine Zeit steht in deinen Händen.“

Psalm 31,16

„Gib uns deinen Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt.“

Aurelius Augustinus – Stark verkürzt aus: Confessiones 13,35 (50)

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry– Der Kleine Prinz. Düsseldorf: Rauch 1977, S. 52

„Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht.
Ich bin in den tausend
wehenden Winden.
Ich bin der Diamant,
der im Schnee glitzert.
Ich bin das Sonnenlicht
über dem reifen Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du in der morgendlichen Stille erwachst,
bin ich der Vogel,
der sich schnell in die Lüfte erhebt
und zwitschert.
Ich bin der Stern,
der in der Nacht scheint.
Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.“

American Indian

„Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.“

Adlai Ewing Stevenson

„Niemand ist fort, den man liebt, denn Liebe ist ewige Gegenwart.“

Stefan Zweig – Legende eines Lebens. Leipzig: Insel 1919, S. 149.

„Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar.

Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.“

Aurelius Augustinus

Laut Auskunft des Zentrums für Augustinus-Forschung der Uni Würzburg kein authentisches Augustinus-Zitat.

„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts.“

Sören Kierkegaard

Verkürzung aus: Religion der Tat. Sein Werk in Auswahl. Hrsg. Eduard Oswald Geismar. Stuttgart: Kröner 1970, S. 76.

„Von guten Mächten wundersam geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und am Morgen / und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Dietrich Bonhoeffer– aus dem Lied „Von guten Mächten“ 7. Strophe – Auf dem Weg zur Freiheit.

Gedichte und Briefe aus der Haft. Berlin: Lettner Verlag 1954, S. 32.

„Weinet nicht, ich hab es überwunden, bin befreit von meiner Qual.

Doch lasst mich in stillen Stunden bei Euch sein so manches Mal.

Was ich getan in meinem Leben, ich tat es nur für Euch.

Was ich gekonnt hab‘ ich gegeben, als Dank bleibt einig unter Euch.“

Unbekannter Verfasser in:

Christina Zacker: Richtiges Verhalten im Trauerfall. München 2005, S. 56 f.

„Wenn die Füße zu müde sind, die Wege zu gehen, die Augen zu trübe, die Erde zu sehen, und wenn das Atmen zu schwer wird, dann sagt der Herr: ‚Komm heim zu mir.’“

Unbekannter Verfasser

„Warum hat Gott dich so früh geholt?
Er hat doch schon so viele Engel.“
Unbekannter Verfasser

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„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Und wenn du dich getröstest hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.“

Antoine de Saint-Exupéry – Der kleine Prinz. 61. Aufl. Düsseldorf: Karl Rauch 2005, S. 87.

„Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.“

Alfred Delp – Christ und Gegenwart. Bd. 3: Im Angesicht des Todes. Geschrieben zwischen Verhaftung und Hinrichtung 1944-1945.

Hrsg. von Paul Bolkovac. Frankfurt/M.: J. Knecht 1947, S. 179.

„Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen hätten,
dann würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen!“

Verfasser unbekannt

„Das einzige Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinerlassen,
wenn wir weggehen.“

Albert Schweitzer

„Ich bin gegangen, nur einen kleinen Schritt
und gar nicht mal weit.
Und wenn Du dorthin kommst, wo ich jetzt bin,
wirst Du dich fragen warum Du geweint hast.“

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Verfasser unbekannt

„Die Trauer hört niemals auf,
sie wird ein Teil unseres Lebens.
Sie verändert sich und wir ändern uns mit ihr.“

Verfasser unbekannt

„Wie schön muss es erst im Himmel sein,
wenn er von außen schon so schön aussieht!“

Astrid Lindgren

„Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben.

Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer“

Augustinus

„Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen.

Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.“

Johannes 16,22

„Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.“

Joh. Wolfgang v. Goethe

„Es schreit in mir.
Unvernehmbar,
außer in der Tiefe meiner Seele.
Von Augenblick zu Augenblick
halte ich fester,
und ich weiß,
wenn ich dich noch länger halte,
kann ich dich nie mehr gehen lassen.
Ungläubig habe ich innerlich geschrien,
als sie dich mir nahmen.
Meine letzte Chance, dich zu berühren,
dich zu halten und bei dir zu sein,
du ach so besondere Liebe,
die ich für all zu kurze Zeit kannte.
Und doch kenne ich dich für immer.“

Julie Fritsch, aus „Unendlich ist der Schmerz“, Köster Verlag, München

„Fern bei den Sternen
und doch so nah.“

Verfasser unbekannt

„Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.“

Verfasser unbekannt

„Für die Welt bist du niemand,
aber für mich/uns bist du die Welt!“

Verfasser unbekannt

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„Es geht nicht darum,
dem Leben mehr Tage zu geben,
sondern den Tagen mehr Leben.“

Cicely Saunders

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„Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.“

Verfasser unbekannt

„Der Weg war zu steinig,
der Berg war zu hoch,
die Kraft zu schwach
und der Atem zu kurz,
da nahmen dich die Engel
in die Arme und sprachen:
Komm Heim.“

Verfasser unbekannt

„Nur die Kinder wissen,
wohin sie wollen.“

Saint Exupery

„Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume,
ich leb´ in euch geh´ durch eure Träume.“

Michelangelo Buonarroti

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.“

Saint Exupery, Der kleine Prinz

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das v ergangene Schöne nicht wie ein Stachel.
Sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“

Dietrich Bonhoeffer

„Das einzige Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinerlassen,
wenn wir weggehen.“

Albert Schweitzer

„Sie ist nun frei und unsere Tränen
wünschen ihr Glück.“

Joh. Wolfgang Goethe

„Nicht die Jahre in unserem Leben zählen,
sondern das Leben in unseren Jahren.“

Adlai E. Stevensonf

Ich habe mich mit größter Sorgfalt bemüht, dem Urheberrecht zu entsprechen und alle Autoren der Trauersprüche ausfindig zu machen. Alle Inhalte sind entweder von mir selbst erstellt, frei verwendbar oder mit einer Quellenangabe versehen. Solltest Du einen Fehler entdecken oder den Urheber eines der anonymen Trauersprüche kennen, bitte ich um eine Benachrichtig per E-Mail. Ich werde die Urheber dann umgehend nachtragen.

Bei einigen Zitaten habe ich festgestellt, dass sie bestimmten Autoren fälschlich zugeschrieben wurden. Das heißt, dass ich keinen schriftlichen Beleg finden konnte, dass der Text wirklich von dieser Person stammt. Diese Zitate habe ich entsprechend gekennzeichnet. Weiterhin habe ich die Autoren und Literaturhinweise – soweit möglich – mit einem weiterführenden Link versehen. Wenn Du mehr über den Autor oder den Zusammenhang des Trauerspruches wissen möchtest, kannst Du einfach dem Link folgen.

Herzliche Grüße

Silke

Gedichte für Sternenkinder

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Ich wünsche dir

Ich wünsche dir,
dass dich das Licht eines neuen Morgens hell umfängt,
und dass die ersten Sonnenstrahlen
deine Müdigkeit berühren
und deine Traurigkeiten erwärmen.

Ich wünsche dir,
dass die weißen Wolken am Himmel
deine versunkenen Träume
wieder neu aufsteigen lassen in dir
und deine wiedererweckten Sehnsüchte
dich in den Tag hinein bewegen.

Ich wünsche dir,
dass der Wind
deinen Atem belebt
und dich erfrischt
zu neuen Schritten,
durch die Veränderung geschieht.

Ich wünsche dir,
dass dich die Dunkelheit der Nacht
nicht ängstigt und bedroht,
sondern dass dir ein Stern aufleuchtet,
der dir Hoffnung verheißt
für den beginnenden Tag.

unbekannter Verfasser

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Unsterblichkeit

Es sandte mir das Schicksal frühen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch und geh durch eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Ihr glaubt mich tot. Doch: dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen weiter dort
im Herz der Freunde. Nein, ich ging nicht fort:
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.

Michelangelo Buonarroti

Ohne Titel

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin Ich, Ihr seid Ihr.
Was ich für Euch war,
bin Ich immer noch.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an Mich,
und trinkt auf Mich,
damit mein Name ausgesprochen wird,
so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens –
Und hört Musik.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll Ich nicht mehr in
Euren Gedanken sein,
nur weil Ich nicht mehr in Eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg,
nur auf der anderen Seite des Weges.

unbekannter Verfasser

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Geliebte, wenn mein Geist geschieden

Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
so weint mir keine Träne nach;
denn wo ich weile, dort ist Frieden,
dort leuchtet mir ein ew‘ger Tag.

Wo aller Erdengram verschwunden,
soll euer Bild mir nicht vergeh´n,
und Linderung für eure Wunden,
für euern Schmerz will ich erflehn.

Weht nächtlich seine Seraphsflügel
der Friede übers Weltenreich,
so denkt nicht mehr an meinen Hügel,
denn von den Sternen grüß ich euch!

Anette von Droste-Hülshoff

Still, still – seid leise

Still, still – seid leise
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
Wollten nicht auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihnen zurück,
in eurem Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer bei euch sein,
vergesst sie nicht, sie waren so klein.
Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war ihr Flügelschlag.
Und ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein kleiner Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehn,
und barfuß durch die Wolken gehn.
Und wenn ihr sie auch so sehr vermisst,
und weint, weil sie nicht bei euch sind,
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt,
erzählen sie stolz:

„Wir werden geliebt!“

unbekannter Verfasser

Steht nicht weinend an meinem Grab

Steht nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh‘n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst,
ich bin in der Morgenröte der kleine Vogel
der zum Himmel aufsteigt,
ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steht nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.

American Indian

Wir danken dem Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. für die Bereitstellung der Sternenkinder-Gedichte. Auf der Internetseite des Verbandes findest Du viele weitere Gedichte sowie Hilfe und kompetente Ansprechpartner zum Thema Sternenkinder.

Nelefees – Der Familienblog

Sternenkinder. So nennt man sie. Wundervolle Babys, die bereits im Leib der Mutter, während der Geburt oder nach der Geburt versterben.

Diese schmerzliche Erfahrung müssen leider viel zu viele Familien machen. Und ich sage bewusst Familien und nicht Mütter. Denn alle Familienmitglieder leiden darunter. Heute noch, 3 Jahre nach dem Tod des kleinen Bruders in meinem Bauch, erzählt Nele von ihrem Bruder Noel. Erst letzte Woche bei der Schulanmeldung schilderte sie der Direktorin, dass sie eigentlich nicht drei, sondern 4 Kinder wären. Und das, obwohl ich dieses Thema von mir aus nicht häufig anspreche. Vielleicht habe ich es verdrängt, vielleicht hat die Zeit auch Wunden geheilt. Was ich aber nicht vergessen habe und worüber ich nun Mut habe zu sprechen sind die Worte, die unser Herz tief verletzt haben, als wir unseren Sohn verloren.

Wenn du also Menschen kennst, die gerade ein Baby verloren haben, egal in welcher Schwangerschaftswoche, verwende die folgenden Sätze bitte niemals! Wenn du es nicht selber erlebt hast, kannst du dich nicht in die Lage der Eltern hineinversetzen, die sich auf ihr Kind gefreut haben, eine Beziehung zu dem Baby schon im Mutterleib aufgebaut haben, die ihr ganzes Leben nach diesem Kind ausgerichtet haben.

Was diese Menschen brauchen ist Trost, Mitgefühl und Verständnis.

Meide also unbedingt folgende Sätze, die immer wieder zu Sterneneltern gesagt werden:

“Ihr seid doch noch jung, ihr könnt doch noch Kinder bekommen.”

“Vielleicht ist es besser so, das Kind wäre ja bestimmt behindert gewesen. “

“Wer weiß wozu es gut war. “

“Ihr habt ja schon ein Kind, wenn ihr noch kein Kind gehabt hättet, wäre es ja noch viel schlimmer. “

“Du warst ja noch nicht so weit, gut dass es jetzt passiert ist und nicht später in der Schwangerschaft oder danach. “

“Wie sah das Kind denn aus? In dem Schwangerschaftsstadium sehen sie ja oft aus wie kleine Aliens.”

Auch wenn diese Sätze auf den ersten Blick absurd klingen, bekommen Sterneneltern sie doch immer wieder zu hören. Die meisten dieser Sätze wurden so auch zu uns gesagt. Wahrscheinlich ist es von dem einen oder anderen gar nicht böse gemeint und man will vielleicht sogar trösten. Aber wenn man diese Sätze ein zweites Mal liest, merkt man schon, dass die weder aufbauend, einfühlsam noch tröstend klingen. Jedes Kind ist einmalig und wertvoll, egal in welchem Stadium. Es ist bereits im Mutterleib ein von Gott geschaffenes, einzigartiges Lebewesen mit einem Recht auf Leben. Wer von uns weiß denn, ob es noch mit einem weiteren Kind klappt? Und kann man ein Leben durch ein anderes Leben einfach so ersetzen? Auch ein weiteres Kind in der Zukunft ändert nicht die schmerzhafte Tatsache, dass man ein Leben verloren hat. Und wenn jemand weiß, wie man einer Trauerphase etwas Gutes abgewinnen kann, sollte es in diesem Augenblick trotzdem besser für sich behalten. Die meisten können in einer Situation der Trauer nichts damit anfangen. Alleine schon das Wort “Fehlgeburt” tut weh. Klar, das Kind sollte eigentlich gesund zur Welt kommen. Aber dieses Wort ist so behaftet, als ob das Kind fehlerhaft gewesen wäre. Unser Noel war krank, aber er war keine Fehlgeburt, sondern unser wertvolles Kind. Deswegen versuche ich, dieses Wort zu vermeiden. Besser gefällt mir die Umschreibung “Stille Geburt”.

Hast du vielleicht auch schon mal den einen oder anderen Satz ausgesprochen? Ich möchte dich hiermit nicht verurteilen, noch dir ein schlechtes Gewissen bereiten. Im Gegenteil, ich möchte dich sensibilisieren, es besser zu machen, falls du noch einmal in so eine Situation kommen solltest. Versetzte dich in die Lage, wie du dich fühlen würdest, wenn du ein Kind verloren hättest. Eine schreckliche Situation, die einfühlsame Worte oder auch “nur” trostspendende Nähe braucht. Manchmal ist eine stillschweigende Umarmung tröstender und anteilhabender als Worte.

Engelsprüche, Engelzitate für die Begräbnisfeier / Bestattung / Beisetzung

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Schutzengelsprüche bekannter Persönlichkeitenund traditionelle Engeltexte. Wir haben traditionelle Sprüche mit eigenen Texten erweitert – so passen diese Engeltexte noch besser als Lesung zur Trauerfeier oder als Text für Trauerbriefe, Traueranzeigenund Beileidbekundungen.

Engel ohne Flügel

Wir Menschen sind eine Art Engel, die keine Flügel mehr haben; aber wir erinnern uns daran, dass wir sie einmal hatten. Wenn wir daran glauben, sie wiederzubekommen, dann werden wir von der Hoffnung verwandelt. (Johannes Paul I., Papst, gest. 1978)

Engel schützen

Die Engel schützen uns vor dem, was wir nicht ertragen können. (Rudolf Steiner) – Und sie tragen uns schließlich, schützend in die Heimat.

Bei den Engeln ist der Himmel

Wo Engel hausen, da ist der Himmel, und sei es auch mitten im Weltgetümmel. (Hefis) – und sei es auch fern von hier, wirklich im Himmel, wo Engel hausen, da ist man zuhaus.

Jeder Mensch hat einen Engel

Jeder Grashalm hat seinen Engel, der sich über ihn beugt und ihm zuflüstert: Wachse, wachse. (Aus dem Talmud) – Und jeder Mensch hat seinen Engel, der ihm zur rechten Zeit zuruft: Komm heim, komm heim!

Tiefer und liebevoller kann trösten nicht sein!

Blick ins Buch:

Menschen in Situationen von Abschied, Tod und Trauer treffen auf die alte weise Frau sowie auf den kleinen Prinzen. Ein handliches Buch mit neuen anrührenden Weisheitsgeschichten und Texten. Da bei Amazon:

Liebe wird sein, Liebe, was sonst! Überall im Buchhandel erhältlich.

Engel an deiner Seite

Jedem steht ein Engel zur Seite, wenn wir ihn nicht durch unsere bösen Werke vertreiben. (Heiliger Blasius) – Doch selbst, wenn wir ihn verlieren im Weltengetümmel, am Ende unseres Weges wird er sich wieder zu uns gesellen.

Höre der Engel Füße gehn?

Es ist so still geworden, verrauscht des Abends wehn; nun hört man allerorten der Engel Füße geh’n. Rings in die Täler senket sich Finsternis mit Macht: Wirf ab, Herz, was dich kränket und was dir bange macht. (Gottfried Kinkel)

Einen Engel erkennen

Schwer ist es, das Haupt hoffnungsvoll zu den himmlischen Heerscharen zu erheben, wenn die Augen aller Menschen ängstlich nur irdisches sehen. Schwer ist es, vor den Boten Gottes demütig niederzuknien, während man leichter durch Überheblichkeit und Hochmut Ruhm und Reichtum erhält. Das Schwerste für einen Menschen ist allerdings, selbst zu denken wie ein Engel, zu sprechen wie ein Engel und so zu handeln, dass man in ihm einen Engel erkennt. (Aus den Qumranschriften, uralte Schriften des Judentums, gefunden in der Mitte des 20. Jahrhunderts in einer Höhle bei Qumran am Toten Meer / Übersetzung: Frank Maibaum)

Es werden ihr Flügel eines Engels wachsen

Möge dein Arm nicht erlahmen, wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst. Möge dein Fuß nie müde werden, wenn du auf deinen Widersacher zugehst. Mögen dir Flügel eines Engels wachsen, wenn du von diesem Gang zurückkehrst. (Irischer Segen) – Engelgleich ging sie durch diese Welt. Ihr Arm erlahmte nicht, wenn sie die Hand zur Versöhnung ausstreckte, Ihr Fuß wurde nie müde, auf Menschen zuzugehen; die Worte fehlten ihr nie, etwas Liebes zu sagen; so werden ihr nun sicherlich Flügel eines Engels wachsen, mit denen sie zurückkehren kann zu ihrem Schöpfer.

Ein Engel geht heim

Engel buchstabiert man mit E wie erhören, N wie nahesein, G wie geben, E wie einfühlen, L wie lieben. (alter volkstümlicher Spruch) – Wie ein Engel war sie für uns. Engel buchstabiert sich: E wie erhören – Sie erhörte unsere Sorgen, ohne zu verurteilen, N wie Nähe – nahe war sie, ohne vereinnahmen zu wollen, G wie geben – sie gab, ohne etwas zu erwarten, E wie einfühlsam – einfühlsam und mitfühlsam war sie, ohne sich im Mitleid zu verlieren, L wie lieben – sie liebte, ohne besitzen zu wollen. Wir hatten einen Engel an unserer Seite, der nun heim geht – in die Ewigkeit. (© Frank Maibaum / Das Abschiedsbuch)

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