Sportarten für kinder

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Welcher Sport eignet sich für mein Kind?

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Sind sie von klein auf daran gewöhnt zu laufen, Fahrrad zu fahren, zu rennen und zu springen, werden sie früher oder später selbst den Wunsch äußern, eine bestimmte Sportart auszuprobieren. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, Kinder an Sport heranzuführen? Unsere Tabelle zeigt Richtwerte.

Sportwissenschaftler sind sich einig, dass regelmäßige Bewegung die geistige, motorische und körperliche Entwicklung von Kindern verbessert. Sport verbessert die Kondition und stärkt Herz und Lungen. Nicht zuletzt ist Sport die beste Prävention vor Übergewicht.

Gerade für schüchterne Kinder ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein ideal, um soziale Kontakte zu knüpfen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Generell profitieren Kinder vom Gruppenerlebnis und entwickeln Teamgeist.

Welche Sportart in welchem Alter?

Alter Sportart
ab 4 Monate Babyschwimmen
ab 14 Monate Eltern-Kind-Turnen
ab 3 Jahren Kinderturnen
ab 4 Jahren Radfahren, Ballett, Skifahren
ab 5 Jahren Schwimmen, Fußball, Tennis
ab 6 Jahren Judo, Taekwon-Do, Voltigieren
ab 7 Jahren Klettern
ab 8 Jahren Leichtathletik, Reiten

Einstieg mit Babyschwimmen und Eltern-Kind-Turnen

Beim Babyschwimmen können Babys ab etwa vier Monaten im Wasser planschen. Kann das Kind laufen, ist Eltern-Kind-Turnen optimal. Viele Turnvereine bieten solche Kurse an.

Im Kindergartenalter ist Turnen ein guter Einstieg für jeden anderen Sport. Spielerisch wird dabei der ganze Körper trainiert. Meist können die Kleinen einen Geräte-Parcours durchlaufen: über Leitern und Gerüste klettern, von Kästen springen, auf dem Schwebebalken balancieren. Aber auch Ball- und Bewegungsspiele gehören zum Sport- und Spielspaß dazu. Eltern sollten darauf achten, dass der Trainer oder die Trainerin ein Gespür für Kinder hat und weiß, wie man sich im Verletzungsfall zu verhalten hat.

Spielerischer Einstieg ins Ballett

Mit etwa vier bis fünf Jahren begeistern sich viele Mädchen für Tanzen und Ballett. Zunächst steht das Spiel mit Musik im Vordergrund. Die Kinder entwickeln ein Gefühl für Koordination und Raum. Tänzerische Spiele, sich im Kreis drehen oder Spiele mit Tüchern machen den Kleinen viel Spaß. Mit klassischem Ballett- oder Tanzunterricht sollten Kinder warten, bis sie eine gewisse Größe erreicht haben. Dies ist mit etwa sieben Jahren so weit.

Fußball ohne Leistungsdruck beginnen

Im gleichen Alter beginnt bei vielen Jungs die Begeisterung für Fußball. Aber Kicken ist längst keine Männerdomäne mehr. Immer mehr Mädchen interessieren sich dafür; jedoch meistens, wenn sie etwas älter sind.

Bei den Bambini sollte es noch nicht um Leistung gehen. Die Nachwuchskicker machen nach einem Aufwärmprogramm meist einige Ball- und Torschussübungen. Wichtigster Trainingsbestandteil ist für die Jungs meist ein kleines Trainingsspiel. Schon im G-Jugendbereich mit etwa vier bis sechs Jahren werden Turniere ausgetragen. Doch Vorsicht: Elter sollten nicht zu ambitioniert und anspruchsvoll sein. Erst mit sechs oder sieben Jahren sind Kinder mit ihren körperlichen Fähigkeiten und dem Spielverständnis weit genug, um ein Spiel bestreiten. Bis dahin muss der Spaß im Vordergrund stehen.

Nicht gleich auf eine Sportart festlegen

Schon im Alltag können Eltern spielerisch die Bewegung fördern. Lassen Sie Ihr Kind Treppen steigen, fangen spielen oder Roller fahren. Auch auf dem Spielplatz können sich Kinder viel bewegen und ihre motorischen Fähigkeiten schulen.

Bei der Auswahl einer Sportart sollten die Persönlichkeit des Kindes, sein Alter und seine Vorlieben berücksichtigt werden. Besuchen Sie mit Ihrem Kind einige Probestunden, bevor Sie Ihr Kind zum Sport anmelden und lassen Sie es verschiedene Sportarten ausprobieren, statt sich gleich auf einen Sport festzulegen.

In unserer „Eltern-Welt“ finden Sie alles, was Eltern bewegt: Jetzt Fan werden und mitdiskutieren!

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HKC

Kindersport . Wichteltraining HKC

Mit Spiel und Spaß können Kinder ganz leicht zu mehr Bewegung ermutigt werden – Ein Besuch beim Kindersport

„Alle gelben Blätter laufen jetzt ans Ende der Halle!“ Ein Trippeln und Trappeln ist zu hören und nach einigen Sekunden fröhliches Gejohle :“Ich war erster!“. Jede Sportstunde ist einem speziellen Thema gewidmet. Heute ist das Thema „Blätter“ dran. Alle Kinder haben sich ein buntes Tuch in ihrer Lieblingsfarbe ausgesucht und flitzen damit durch die Turnhalle. Beim Kinderturnen von Franziska Alex, Vanessa Sambale und Josefine Scholz wird es nicht langweilig. Jeden Freitagnachmittag bieten sie beim WSG Reform e.V. knapp 20 Kindern ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm an. Mal sind Übungen an Geräten, mal an Matten oder der Bank dran, dann dürfen sich die Jungs und Mädchen an Reifen, Bällen oder Tüchern ausprobieren. Mit beliebten Gruppenspielen wie „Feuer, Wasser, Sturm“ oder „Herr Fischer, Herr Fischer“ wird zudem spielerisch für Bewegung gesorgt.

„Beim Kindersport lernen die Kinder viel Koordination, machen Partnerübungen, Rollenspiele und schulen ihre Fein- und Grobmotorik.“, sagt Leiterin Franziska Alex. Und der gelernten Physiotherapeutin geht es um noch etwas: „Jetzt im Vorschulalter wird die Grundlage für die Schule gelegt. In der Schule wird heutzutage nicht mehr so spielerisch Sport gemacht. Da werden nur noch die Fertigkeiten abgerufen.“ Damit es bei den Kleinen mit dem Hampelmann, der Ballkoordination oder der Vorwärtsrolle klappt, empfehlen die drei Damen vom Sportverein das Kinderturnen wärmstens. Und die Kinder geben ihnen Recht.

Die Kurse für Kindersport sind in Magdeburg gut gebucht und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Zusätzlich werden Kurse für Kindergärten angeboten. Zum Beispiel möchte die aktiVaria – Bewegungswerkstatt Kinder ab drei Jahren für die Erwartungen des Sportunterrichts in der Grundschule sensibilisieren. Jedes Kind erhält dabei einen Bewegungspass, in dem individuelle Fortschritte dokumentiert werden. Unterstützung für mehr Bewegung und eine gesundere Lebensweise von Kindergartenkindern bietet auch das Aok-Gesundheitsförderungsprogramm JolinchenKids, das ausreichend Bewegung mit Wohlbefinden und einer ausgewogenen Ernährung verbindet. (vg)

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AOK Jolinchenkids

echt sportlich – AOK Jolinchenkids

Warum Sport nicht nur gut für die Fitness sondern auch wichtig für die Entwicklung von Kindern ist, verrät uns Mario Middendorf, Sportwissenschaftler und Leiter der Bewegungsinitiative AktiVaria.

1. Warum ist es wichtig, Kinder frühzeitig an Bewegung heranzuführen?

Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder auf Grund von Bewegungsmangel mit rheumatischen Erkrankungen zu kämpfen haben. Nicht wenige Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren leiden unter Haltungsschäden oder weisen Defizite in der motorischen Entwicklung auf. Oft fehlt es Kindern heutzutage an Bewegungsanreizen zur Verbesserung ihrer koordinativen Fähigkeiten. Die Förderung der Beweglichkeit durch spielerische Bewegungsformen ist von klein auf bedeutend für eine gesunde körperliche, geistige, emotionale und soziale Entwicklung.

2. Was können Kinder beim Sport lernen?

In erster Linie soll Sport viel Spaß machen. Er fördert aber auch die Ausbildung der Persönlichkeit eines Kindes und unterstützt die altergerechte Entwicklung. Beim Kinderturnen spielt die Psychomotorik eine genauso wichtige Rolle wie die Verbesserung der motorischen Leistungsfaktoren wie Kraft und Ausdauer. Kinder können sich beim Sport gezielt an ihr Bewegungsvermögen und die Beweglichkeit ihrer Körper herantasten und diese verbessern. So kräftigen sie ihren Körper und entdecken ihre Umwelt aus anderen Blickwinkeln.

3. Reicht der natürliche Bewegungsdrang und das Toben zu Hause mit Freunden nicht aus? Was sind die Vorteile eines Kurses?

Während früher auf der Straße und den Spielplätzen gespielt und getobt wurde, ersetzen heute oft das heimische Kinderzimmer, der Fernseher oder die Spielkonsole den Weg an die frische Luft. Bewegungskurse regen die Kinder wieder zur Bewegung an. So werden in unseren Kursen nicht nur die Gesundheit und soziale Kompetenzen gefördert, sondern durch positive Bewegungserlebnisse das Selbstvertrauen gestärkt. Weiterhin ist die Ausbildung der Trainer und deren Qualifikation ein besonderer Vorteil. So können Defizite in der Haltung, aber auch Talent und besondere Fähigkeiten schneller erkannt und gefördert werden. Sport und Spiel mit gleichaltrigen Kindern in der Gruppe dient als Schlüssel zur Entwicklung sozialer Kompetenzen. Kinder müssen früh lernen, mit Sieg und auch Niederlage umzugehen, Reihenfolgen einhalten und Spielregeln erkennen. Der Umgang mit der Autorität erwachsener Vertrauenspersonen dient zudem als gute Vorbereitung auf die Schule.

Was soll mein Kind, in welchem Alter können?

1. Lebensjahr – krabbeln, robben, greifen, sich drehen

2. Lebensjahr – aufrichten, stehen, gehen, wälzen, rollen, einen Ball ungezielt wegwerfen

3. Lebensjahr – laufen, einen großen Ball mit beiden Händen werfen, mit beiden Füßen springen, klettern, herabspringen, balancieren auf ca. 20cm breiten Gegenständen, kurzzeitig auf einem Bein stehen

5. Lebensjahr – mit dem Ball auf ein entferntes Ziel werfen, einen Ball mit beiden Händen fangen (ohne Körperhilfe), balancieren auf ca. 10cm breitem, höherem Balken

6. Lebensjahr – freies Fangen eines Balles, auf einem Bein über ein Hindernis hüpfen, balancieren rückwärts, Laufen und Springen kombinieren, Hopserlauf, Fahrrad fahren, Balance auf einem Bein halten (ca. 10 Sekunden)

Quelle: „So fördert Bewegung die Lust am Lernen“ von Renate Zimmer

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Victoria Gottberg

echt sportlich – Kinderturnen – Herbstblätter

Um den Einstieg in den Sport zu erleichtern, haben wir eine Übersicht über viele Sportangebote für Kleinkinder in Magdeburg erstellt. Ob Spiel und Spaß mit den Spielmobilen, Kinderturnen oder Yoga, die Auswahl ist vielfältig.

Montag

15-16 Uhr Kinderturnen für Kinder zwischen 2 und 3 Jahren im Fermersleber Sportverein 1895 e.V., Tel. 0391-4042063 Gymnastikraum des FSV 1895 e.V.

15-16 Uhr Schnullerkurs für Kinder ab 2 Jahren mit einer Begleitperson, Kindertanz mit viel Spaß und Bewegung. Starttermine können der Homepage entnommen werden. Anmeldung unter [email protected] oder 0174-9313354

Dance CompleX

15-18 Uhr AWO Spielmobil Das Spielmobil regt zu vielen Spielformen und Aktivitäten an.

Spielplatz Herweghstraße

15.30-16:30 Uhr Integrativer Kindersport für Kinder zwischen 2 und 3 Jahren. Kinder mit und ohne Einschränkung werden in ihrer Entwicklung durch Spiel, Spaß und Sport unterstützt. Anmeldung unter [email protected] oder 0391-5616514

Große Diesdorfer Straße 104, VSB Vereinshaus

16-17 Uhr KIGA Club für Kinder ab 3 Jahren mit einer Begleitperson, Kindertanz mit viel Spaß und Bewegung. Die erste Stunde ist eine kostenfreie Schnupperstunde. Anmeldung unter [email protected] oder 0174-9313354

Dance CompleX

16 Uhr Kleinkindschwimmen für Kinder zwischen 2 und 3 Jahren. Anmeldung unter [email protected] Life Magdeburg

16-16.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 2-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

16-16.45 Uhr Kleinkindersport für Kinder von 2-3 Jahre, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

16-16.45 Uhr Kinderturnclub des Magdeburger SportVerein Elbe e.V., für 2-4 Jährige, Anmeldung Tel.: 5575762 Sporthalle Grundschule Lindenhof

16-17 Uhr Eltern-Kind-Sport des Kinder- und Familienzentrums Emma für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre, Hallenturnschuhe mitbringen, Anmeldung unter [email protected] Turnhalle der Grundschule am Glacies

16-17 Uhr KinderInBewegung für 2-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

16-17 Uhr KinderInBewegung für Kinder zwischen 4 und 7 Jahren, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

16-17.30 Uhr Wichtelgruppe für Kinder ab 3 Jahren des Hatsuun Jindo Karate Clubs, Grundlagen des Karate werden erlernt, Anmeldung unter 0391-6310409

Mittellandhalle Barleben

16-18 Uhr Kinderturnen für 4-6-Jährige, Polizeisportverein Magdeburg 1990 e.V., Anmeldung unter 0177-7669322 Sporthalle der Grundschule Weitlingstraße

16.30-17.30 Uhr Integrativer Kindersport für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren. Kinder mit und ohne Einschränkung werden in ihrer Entwicklung durch Spiel, Spaß und Sport unterstützt. Anmeldung unter [email protected] oder 0391-5616514

Große Diesdorfer Straße 104, VSB Vereinshaus

16.45-17.45 Uhr Kinderturnclub des Magdeburger SportVerein Elbe e.V., für 4-6 Jährige, Anmeldung Tel.: 5575762 Sporthalle Grundschule Lindenhof

17-17.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 3-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

16-17 Uhr KinderInBewegung für 3-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

18-18.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 4-5-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

Dienstag

15-16 Uhr Integrativer Kindersport für Kinder zwischen 2 und 3 Jahren. Kinder mit und ohne Einschränkung werden in ihrer Entwicklung durch Spiel, Spaß und Sport unterstützt. Anmeldung unter [email protected] oder 0391-5616514

Große Diesdorfer Straße 104, VSB Vereinshaus

15-17 Uhr AWO Spielmobil Das Spielmobil regt zu vielen Spielformen und Aktivitäten an.

Sporthalle der Sekundarschule „Wilhelm Weitling“

16 Uhr Kleinkindschwimmen für Kinder zwischen 1 und 2 Jahren. Anmeldung unter [email protected] Life Magdeburg

16-16.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 2-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

16-16.45 Uhr Kindersport der Bewegungswerkstatt für 5-7-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Sporthalle der Grundschule Annastraße

16-17 Uhr Integrativer Kindersport für Kinder zwischen 2 und 3 Jahren. Kinder mit und ohne Einschränkung werden in ihrer Entwicklung durch Spiel, Spaß und Sport unterstützt. Anmeldung unter [email protected] oder 0391-5616514

Große Diesdorfer Straße 104, VSB Vereinshaus

16-17 Uhr KinderInBewegung für 2-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

17-17.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 3-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

17-17.45 Uhr Kindersport der Bewegungswerkstatt für 5-7-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Sporthalle der Grundschule Annastraße

16-17 Uhr KinderInBewegung für 3-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

17-17.45 Uhr Kleinkindersport, für 3-4-Jährige, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

17.45-18.30 Uhr Kindertanzen für 4-5-Jährige, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

18-18.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 4-5-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

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Victoria Gottberg

echt sportlich – Kinderturnen – Igel krabeln

Mittwoch

15-18 Uhr AWO Spielmobil Das Spielmobil regt zu vielen Spielformen und Aktivitäten an.

Spielplatz Jersleber Straße

15.45-16.30 Uhr Kleinkindersport für Kinder bis 2 Jahre, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

16-17 Uhr KIGA Club für Kinder ab 3 Jahren mit einer Begleitperson, Kindertanz mit viel Spaß und Bewegung. Die erste Stunde ist eine kostenfreie Schnupperstunde. Anmeldung unter [email protected] oder 0174-9313354

Dance CompleX

16-16.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 2-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

16.30-17.15 Uhr Kleinkindersport für 2-3-Jährige, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

17-17.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 3-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

18-18.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 4-5-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

Donnerstag

15-15.50 Uhr Wichtelgruppe des Hatsuun Jindo Karate Clubs, für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren, Grundlagen des Karate werden erlernt, Anmeldung unter 0391-6310409

Kita „Gut Arnstedt“ Barleben

15-18 Uhr AWO Spielmobil Das Spielmobil regt zu vielen Spielformen und Aktivitäten an.

Spielplatz „Polarstation“, Wedringer Straße

15.45-16.30 Uhr Tanz für Kleinkinder, 3-4 Jahre, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

16-16.45 Uhr Kindersport der Bewegungswerkstatt für 5-7-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Sporthalle der Grundschule Nordwest, Hugo-Junkers-Allee

16-16.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 2-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

16-16.50 Uhr Wichtelgruppe des Hatsuun Jindo Karate Clubs, für Kinder zwischen 5 und 6 Jahren, Grundlagen des Karate werden erlernt, Anmeldung unter 0391-6310409

Kita „Gut Arnstedt“ Barleben

16-17 Uhr KinderInBewegung für 2-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

16-17 Uhr KinderInBewegung für 4-7-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

16-17.30 Uhr Wichtelgruppe für Kinder ab 3 Jahren des Hatsuun Jindo Karate Clubs, Grundlagen des Karate werden erlernt, Anmeldung unter 0391-6310409, Mittellandhalle Barleben

16-18 Uhr Olvenstedter Turnkinder, für 3-6 jährige, Sporthalle der Weitlingschule/Sankt-Josef-Straße 83

16.30-17.15 Uhr Tanz für Kleinkinder, 2-3 Jahre, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

17-17.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 3-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

17-17.45 Uhr Kindersport der Bewegungswerkstatt für 5-7-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Sporthalle der Grundschule Nordwest, Hugo-Junkers-Allee

16-17 Uhr KinderInBewegung für 3-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

17.15-18 Uhr Tanz für Kleinkinder, 4-5 Jahre, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

18-18.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 4-5-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

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HSV Magdeburg

Kindersport beim HSV Magdeburg

Freitag

14.45 Uhr Kleinkindschwimmen für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren. Anmeldung unter [email protected] Life Magdeburg

15-16 Uhr Wichtelgruppe für Kinder ab 3 Jahren des Hatsuun Jindo Karate Clubs, Grundlagen des Karate werden erlernt, Anmeldung unter 0391-6310409

Grundschule „Ottersleben“ Sporthalle

15-18 Uhr AWO Spielmobil Das Spielmobil regt zu vielen Spielformen und Aktivitäten an.

Spielplatz Hegelstraße

16-17 Uhr Integrativer Kindersport für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren. Kinder mit und ohne Einschränkung werden in ihrer Entwicklung durch Spiel, Spaß und Sport unterstützt. Anmeldung unter [email protected] oder 0391-5616514

Große Diesdorfer Straße 104, VSB Vereinshaus

16-16.45 Uhr Kindersport der Bewegungswerkstatt für 5-7-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Sporthalle der Grundschule Annastraße

16-17 Uhr Wichtelgruppe für Kinder ab 3 Jahren des Hatsuun Jindo Karate Clubs, Grundlagen des Karate werden erlernt, Anmeldung unter 0391-6310409

Magdeburger Dojo/Johannes-Göderitz-Straße 57

16-17 Uhr KinderInBewegung für 4-7-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

16-16.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 2-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

16-17 Uhr Eltern-Kind-Sport des Kinder- und Familienzentrums Emma für Eltern mit Kindern bis 5 Jahre, Hallenturnschuhe mitbringen, Anmeldung unter [email protected] Turnhalle der Grundschule am Glacies

16-18 Uhr Olvenstedter Turnkinder, für 3-6 jährige, Sporthalle der Weitlingschule/Sankt-Josef-Straße 83

16.15-17 Uhr Kindersport für 4-5-Jährige, TSV Magdeburg, Anmeldung unter [email protected] oder unter 0173-6457286 Sporthalle Grundschule Stadtfeld

16.45-17:45 Uhr Integrativer Kindersport für Kinder zwischen 4 und 5 Jahren. Kinder mit und ohne Einschränkung werden in ihrer Entwicklung durch Spiel, Spaß und Sport unterstützt. Anmeldung unter [email protected] oder 0391-5616514

Große Diesdorfer Straße 104, VSB Vereinshaus

17-17.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 3-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

17-17.45 Uhr Kindersport der Bewegungswerkstatt für 5-7-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Sporthalle der Grundschule Annastraße

16-17 Uhr KinderInBewegung für 4-7-jährige Kinder, Anmeldung unter [email protected] Sporthalle 1 (Gebäude 41)/Zschokkestr. 32

18-18.45 Uhr Kleinkindersport der Bewegungswerkstatt für 4-5-jährige Kinder. Weitere Informationen unter www.bewegungswerkstatt-magdeburg.de Alte Diamant Brauerei 6

Stand März 2017

Turnen, Fußball, Reiten – Sport ist gesund und trägt zur geistigen und körperlichen Entwicklung von Kindern bei. Ermutigen Sie Ihren Nachwuchs deshalb, Sport zu treiben, und informieren Sie sich hier über die zehn beliebtesten Sportarten für Kinder. Sport zu treiben ist heute für Kinder wichtiger denn je: Während ihre Eltern und Großeltern noch einen Großteil ihrer Freizeit an der frischen Luft verbrachten, auf Bäume kletterten und durch Wald und Wiesen tobten, fehlt vielen Kindern diese Bewegung heute. Das Fernsehen steht nach Angaben der KIM-Studie 2012 an erster Stelle der von Kindern ausgeübten Freizeitaktivitäten, noch vor den Hausaufgaben. Kinder verbringen inzwischen also die meiste Zeit des Tages sitzend. Um ihre motorischen Fähigkeiten, den Gleichgewichtssinn, die Koordination und das Körperbewusstsein zu schulen, brauchen Kinder Bewegung. Beim Laufen, Springen, Werfen oder Klettern werden die Muskeln trainiert und die Knochen gefestigt. Bewegung beugt Übergewicht vor und fördert gleichzeitig wichtige soziale Kompetenzen. Ermutigen Sie Ihr Kind also Sport zu treiben. Sportvereine bieten Kindern und Jugendlichen ein umfangreiches Programm an spannenden Sportarten. Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden, welcher Sportart es sich widmen möchte. Viele Kinder probieren unterschiedliche Sportarten aus – das ist bis zum 10. Lebensjahr durchaus sinnvoll. Schaffen Sie aus diesem Grund zunächst auch keine teure Ausrüstung an, sondern warten Sie erst ein paar Monate ab, ob Ihr kleiner Sportler „bei der Stange“ bleibt.

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1. Turnen – der Klassiker seit Turnvater Jahn

Für viele Kinder ist das Turnen der Einstieg in den Sport. Schon ab dem Alter von einem Jahr bieten viele Vereine das klassische Eltern-Kind-Turnen an. Ab dem sechsten Lebensjahr können Mädchen und Jungen dann beim Kinderturnen ihre Beweglichkeit auf die Probe stellen. Beim Turnen an Geräten wie Ringen, Schwebebalken, Barren, Reck oder Kasten trainieren Kinder Muskulatur, Gelenkigkeit, Gleichgewicht und Ausdauer.

2. Fußball – 11 Spieler, zwei Tore, ein Ball

Fußball gilt eher als Jungensport, obwohl inzwischen auch immer mehr Mädchen Gefallen am Kicken finden. Der Mangel an Freiflächen wie Bolzplätzen, Spielstraßen oder Hinterhöfen führt dazu, dass immer mehr Kinder im Verein spielen. Nach Angaben des Deutschen-Fußball-Bundes gab es noch nie so viele Bambini-Mannschaften wie heute. Wenn Ihr Kind fußballbegeistert ist, können Sie es ab 4 bis 5 Jahren im Verein anmelden. Die beliebte Mannschaftssportart fördert soziale Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein sowie Koordination, Ausdauer und Schnelligkeit.

3. Schwimmen – wie ein Fisch im Wasser

Die meisten Kinder lieben das Element Wasser. Das sollten Eltern nutzen und ihren Nachwuchs ab einem Alter von vier bis fünf Jahren zu einem Schwimmkurs anmelden. Jedes Kind sollte spätestens bis zu seiner Einschulung schwimmen können, denn das Ertrinken zählt immer noch zu den häufigsten Todesursachen von Kindern. Haben Kinder ihr Seepferdchenabzeichen einmal an der Badekleidung kleben, lernen sie in den Silber- und Goldkursen weitere Schwimmtechniken wie Kraulen oder Rückenschwimmen. Das Schwimmen fördert vor allem Kondition und Muskelkraft.

4. Kindertanz und Ballett – nicht nur für Mädchen

Das Tanzen war lange Zeit eine absolute Mädchendomäne: Der Ballettunterricht war vor allem für Töchter aus gutem Hause ein Muss. Das hat sich inzwischen geändert: Die Begeisterung für die Bewegung zur Musik ist nämlich nicht nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Tanzschulen bieten Kindern heute neben dem klassischen Ballettunterricht auch Kindertanzkurse, in denen kleine Tänzer unterschiedliche Bewegungsfolgen und Tänze kennenlernen und dabei ihre Motorik und ihr Körpergefühl schulen. Tanzkurse gibt es schon für Kinder ab zwei bis drei Jahren, Ballettkurse ab vier Jahren. Ab dem neunten Lebensjahr können Kinder auch Kurse wie Hip-Hop, Modern Dance oder Stepptanz belegen.

5. Tennis – auf den Spuren von Boris Becker und Steffi Graf

Auch wenn die Glanzzeiten des deutschen Tennis vorbei zu sein scheinen, finden immer noch viele Kinder den Weg zu Schläger und Tennisball. Beginnen können die Kleinen schon ab drei bis vier Jahren; Bambini-Turniere werden ab fünf Jahren organisiert. Beim Tennis erwerben Kinder koordinative Fertigkeiten, entwickeln Ballgefühl und trainieren ihre Ausdauer.

6. Karate – traditionelle asiatische Kampfkunst

Sich zu verteidigen wie Karate Kid – das lernt Ihr Nachwuchs in einer Karateschule. Die japanische Kampfkunst wird in Deutschland immer beliebter. In fast jedem größeren Ort gibt es inzwischen einen Karateverein, in dem Kinder schon ab einem Alter von drei bis vier Jahren mit elementaren Karatetechniken vertraut gemacht werden. Das Karatetraining fördert die räumliche Wahrnehmung, die Konzentration und die Koordination. Kinder bekommen mehr Selbstvertrauen und mehr Selbstsicherheit.

7. Leichtathletik – Laufen, Springen, Werfen

Die Leichtathletik ist fest im Schulsport verankert, aber viele Kinder finden auch außerhalb der Schule Gefallen daran. Die unterschiedlichen Disziplinen kommen dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern sehr entgegen. Beim Laufen, Springen und Werfen trainieren Kinder Ausdauer und Schnelligkeit, schulen ihre Körperkoordination und stärken Muskeln und Knochen. Sportvereine bieten Leichtathletik für Kinder ab vier Jahren an. In diesen Kursen geht es vor allem um die spielerische Heranführung an die Leichtathletik, bei der Spiel und Spaß im Vordergrund stehen.

8. Klettern – ein natürliches Bedürfnis von Kindern

Klettern gehört zu den Sportarten, die erst in den letzten Jahren populär geworden sind. Es mag darin liegen, dass Kinder früher mehr Gelegenheit hatten, auf Bäumen oder Felsen zu klettern als heute. In vielen Städten gibt es Kletterhallen, in denen Kinderkletterkurse ab vier Jahren angeboten werden. Das Klettern fördert Kraft, Kondition und Geschicklichkeit und stärkt das Selbstvertrauen sowie das Vertrauen in andere.

9. Reiten – das größte Glück der Erde …

… liegt auf dem Rücken der Pferde, ist aber leider nicht ganz günstig. Deshalb gilt Reiten als exklusiver Sport. Gruppenreitstunden kosten zwischen 12 und 20 Euro, Einzelreitstunden gibt es ab 20 Euro. Günstiger sind Voltigierkurse, bei denen Kinder auf einem an der Longe geführten Pferd turnerische Übungen ausführen. Das Voltigieren gilt als sinnvoller Einstieg und hilft den angehenden Reitern, sich an den Umgang mit einem Pferd zu gewöhnen.

10. Judo – Siegen durch Nachgeben

Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Geschicklichkeit – das trainieren kleine Judokas und machen sie zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten. Die Kampfkunst aus Japan ist Sport und Philosophie zugleich und wird an Schulen und in Vereinen auch als Programm zur Gewaltprävention eingesetzt. Respekt und Toleranz können Kinder in Judokursen ab einem Alter von 4 bis 5 Jahren lernen.

Kleinkinder: Welcher Sport in welchem Lebensalter?

Spaß an der Bewegung von Natur aus

Kinder sind Bewegungsfans – und das schon von Anfang an. Babys lernen durch ihre ersten Bewegungen die Fähigkeiten ihres Körpers kennen. Sie üben und ‚trainieren‘ bereits als Säuglinge das Drehen von der Bauch- in die Rückenlage und zurück sowie Greifen, Festhalten und Loslassen bis zum Wegwerfen von Spielsachen.

Etwas ältere Kinder sind in ihrem Bewegungsdrang oft kaum zu bremsen. Falls Sie eine geräumige Wohnung oder sogar einen großen Garten haben, wird Ihr Kind dort auch ohne Sportkurs toben, rennen, klettern und Verstecken spielen – den Spaß an der Bewegung bringen Kinder von Natur aus mit.

In vielen Gegenden werden darüber hinaus diverse organisierte Kurse angeboten, die das Bewegungsbedürfnis eines Kindes optimal fördern. Schon ab ca. 3 Jahren kann Ihr Kind so zum Beispiel am Kinderturnen teilnehmen. Für noch kleinere Zwerge bieten sich Babyschwimmen oder Eltern -Kind-Turnen an. Solche Möglichkeiten gibt es deutschlandweit in verschiedenen Einrichtungen.

Fitness für die Allerkleinsten

Bewegungsfreude zeigen Babys bereits im Mutterleib – die kleinen Bauchbewohner strampeln, boxen, schlagen Purzelbäume und trainieren damit Muskeln, Reflexe und ihre koordinativen Fähigkeiten.

Nach der Geburt prägt sich das Bedürfnis der Kinder nach Bewegung weiter aus – unterstützen können Sie es in jedem Lebensalter. Viele Anreize dafür ergeben sich aus dem normalen Alltag: Durch Greifen – und entsprechende Spiele – bilden die Kinder ihre Feinmotorik aus.

Etwas ältere Babys entwickeln wahre Meisterschaft im Robben. Das Laufen lernen sorgt für ein gezieltes und intensives „Trainings“. Daneben können Sie Ihr Baby oder Kleinkind natürlich auch mit vielen weiteren Bewegungsanreizen aktiv und spielerisch unterstützen.

Babyschwimmen

Baby- oder Kleinkindschwimmen ist ab dem dritten Lebensmonat möglich. Mit dem eigentlichen Schwimmen lernen haben die Kurse jedoch nichts zu tun, die motorischen Fähigkeiten dafür sind erst ab dem vierten oder fünften Lebensjahr ausreichend entwickelt.

Beim Babyschwimmen geht es um die Freude an der gemeinsamen Bewegung. Planschen und unterstütztes „Schwimmen“ fördern die Bewegungskoordination der Kinder. In den ersten Lebensmonaten gelingen ihnen im Wasser durch die geringere Belastung von Muskeln und Gelenken viele Bewegungen bereits, zu denen sie „an Land“ noch gar nicht fähig sind.

Kinder, die ihre ersten Erfahrungen mit dem nassen Element bereits in ihre ersten Lebensmonaten machen dürfen, lernen später häufig einfacher und schneller schwimmen als andere Kinder.

Kleinkindgymnastik für zu Hause

Für das Gymnastikprogramm zu Hause eignet sich besonders gut ein Doppelbett oder alternativ eine große, weiche Unterlage, die zusätzlich mit einigen Kissen ausgepolstert wird. Ihr Kind wird den „großen Raum“ genießen, ausprobieren, was seine Gliedmaßen so alles können und vielleicht bald seine erste Rolle machen.

Auch gekonntes Fallen lässt sich auf einer solchen Spielwiese hervorragend trainieren, am besten auf einem größeren Kissenstapel. Auf einem Minitrampolin mit Haltegriff können schon die Kleinen ihre Muskeln stärken sowie das Springen und Hüpfen mit viel Spaß trainieren.

Fangen, Werfen, Spielen

Wann Ihr Kind wirklich beginnt, einen Ball zu fangen, hängt von seinen motorischen Fähigkeiten und den Übungsmöglichkeiten ab. Schon kleine Kinder genießen es, mit einem aufblasbaren Ball oder Ballon zu spielen.

Für etwas größere Kinder sind Bohnen- oder Linsensäckchen eine spannende Alternative zu Bällen, da diese nicht rollen oder gleiten und Ihr Kind allein für die Bewegung sorgen muss. Auch gezieltes Werfen mit Hilfe von Ringwurfspielen oder eines niedrigen Basketballkorbs kann größeren Kindern Spaß machen.

Große bewegliche Spielzeuge – beispielsweise ein Plastik-Truck – motivieren Ihr Kind zum Ziehen und Schieben. Wichtig ist, dass das Spielzeug altersgerecht und weder wegrollen noch kippen kann.

Ab spätestens dem zweiten Lebensjahr lieben Kinder Bobby Cars auf denen sie sich mit den eigenen Füßen vorwärts schieben können. Etwas später werden die Gefährte dann durch Tretroller / Scooter, Dreirad oder Laufrad abgelöst.

Rennen, Toben, Balancieren

Rennen und toben möchten Kinder, sobald sie laufen können. Auch in der Stadt finden sie in Parks und Grünanlagen einen sicheren Ort dafür. Ihr Kleinkind wird die neue Freiheit ausgiebig genießen und sich besonders freuen, wenn Sie es dabei begleiten, ohne es jedoch in seinen Bewegungswünschen einzuschränken.

Falls Sie einen Garten haben, findet Ihr Kind einen idealen Raum für vielfältige Aktionen. Vielleicht gestalten Sie Teile Ihres Gartens zu einem „Abenteuerspielplatz“ um: An Klettergerüsten, Schaukeln, Rutschen oder einem Baumhaus wird Ihr Kind nicht nur in seinen ersten Lebensjahren, sondern bis weit ins Schulalter hinein seine Freude haben.

Balancieren fällt kleinen Kindern anfangs natürlich schwer – mit Ihrer Unterstützung klappt auch diese Übung bald. Am besten beginnen Sie mit einem Balanceakt zu ebener Erde, beispielsweise auf den Zwischenfugen von Gehwegplatten, auf einem auf dem Boden liegenden Seil oder einem flachgelegten Brett.

Nach und nach schaffen es Kinder auch, auf einer Bordsteinkante oder einem Baumstamm zu balancieren. Wichtig: Sorgen Sie dabei für Sicherheit, aber leisten Sie nicht zu viel Hilfestellung, das Kind soll dabei lernen, sein eigenes Gleichgewicht zu finden.

Eltern-und-Kind-Turnen – Angebote ab zwei Jahren

Sportliche Aktivitäten mit anderen Kindern werden Ihren Kids dabei noch mehr Freude bereiten und fördern zusätzlich das soziale Miteinander. Eltern-und-Kind-Turnen bietet dafür einen perfekten Einstieg. Angebote dafür gibt es unter anderem von Sportvereinen, Volkshochschulen, Familienbildungsstätten, Hebammen sowie von einigen Krankenkassen.

Die Gebühren dafür können beträchtlich schwanken, am günstigsten turnt Ihr Kind meist, wenn Sie selbst bereits Mitglied in einem Turn- und Sportverein sind.

Das Kinderturnen wendet sich meist an Kinder ab zwei Jahren. Die Kurse sind abwechslungsreich und kindgerecht gestaltet. Meist steht den kleinen ein Geräte-Parcours zur Verfügung, an dem sie ihre grobmotorischen Fähigkeiten schulen. Auch Tanzen, Ball-Übungen, Sing- und Fingerspiele sowie ausgiebiges Toben gehören zum Programm.

Die Eltern werden in die Trainingsstunden aktiv eingebunden. Ein solcher Kurs lenkt nicht nur den Bewegungsdrang Ihres Kindes in kreative Bahnen, sondern trägt auch viel zu seiner Persönlichkeitsentwicklung bei.

Die Kinder lernen durch das Turnen in Gemeinschaft ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen kennen, entwickeln einen gesunden Ehrgeiz, Stolz auf die eigene Leistung und entwickeln Selbstvertrauen.

Kindersport im Sportverein

Je älter die Kinder werden, desto stärker bilden sie Vorlieben für eine bestimmte Sportart aus, die in den kommenden Jahren allerdings noch mehrfach wechseln können. Der beste Rahmen dafür ist ein Sportverein. Wichtig: Dabei geht es in der Regel nicht um Leistungssport, sondern vor allem um Spaß an sportlicher Bewegung.

Das Training sollte auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sein und auch viele spielerische Elemente enthalten. Ein Schnuppertraining verschafft Ihrem Kind und Ihnen einen guten Eindruck, was im Kurs passiert und auch darüber, ob und wie die Trainer den Bedürfnissen der kleinen Sportler entgegenkommen.

Welcher Sport in welchem Alter?

  • Ab ca. vier bis fünf Monaten: Babyschwimmen
  • Ab zwei Jahren: Kinderturnen, Laufrad fahren
  • Ab vier Jahren: Radfahren, Skilaufen, Schwimmen lernen
  • Ab fünf Jahren: Fußball, Ballett – zunächst nicht als leistungsorientierter Unterricht, sondern als künstlerisches Spiel
  • Ab sechs Jahren: Judo, Taekwondo, Karate, Eishockey
  • Ab sieben Jahren: Hand-, Basket- oder Volleyball, Klettern, Schwimmen als Wettkampfsport, Reiten
  • Ab acht Jahren: Tennis
  • Ab 10 Jahren: Leichtathletik als Wettkampfsport
  • Ab 12 Jahren: Rudern

Bei diesen Altersangaben kann es selbstverständlich nur um allgemeine Richtwerte gehen. Entscheidend ist, über welche Bewegungs- und Koordinationsfähigkeiten Ihr Kind verfügt. Falls sich – vielleicht weil Sie selber leidenschaftlich Tennis spielen – auch Ihr fünfjähriges Kind bereits für diese Sportart interessiert, steht einem Testlauf sicher nichts entgegen.

Falls Sie eine geräumige Wohnung oder sogar einen großen Garten haben, wird Ihr Kind dort auch ohne Sportkurs toben, rennen, klettern und Verstecken spielen – den Spaß an der Bewegung bringen Kinder von Natur aus mit.

Sport mit Kindern zwischen 1 und 3 Jahren

Kinder haben von Geburt an einen unglaublichen Bewegungsdrang. Sicher hast auch du deine Erfahrungen damit machen können. Spannend wird es, wenn das Baby nicht mehr so hilflos daliegt und zu krabbeln beginnt. Wenn die Kleinen erst einmal auf ihren eigenen Beinen stehen, dann gibt es ohne hin kein Halten mehr.

Sport ist keine Sache, die erst ältere Kinder machen können. Ganz im Gegenteil. Bereits im Kleinstkindalter gibt es Sportangebote, die altersgerecht ausgeführt werden. Je zeitiger du beginnst dein Kind für Bewegung und Sport zu begeistern, desto mehr Freude wird es im Laufe seines Lebens daran haben. Denn wie so viele Dinge im Leben, kann auf diese Weise Sport zu einer Sache werden, die schlicht weg dazu gehört, wenn sie zum Alltag zählt. Ohne wenn und aber.

Krabbelgruppe von 6 bis 18 Monaten

Den Anfang machen die Krabbelgruppen. Das sind Angebote für Babys ab einem Alter von meist 6 Monaten. Das ist oftmals der Zeitpunkt, an dem die Babys lernen zu sitzen und sich durch Krabbeltechniken vorwärts zu bewegen.

Diese Gruppen sind nicht allzu groß, so dass eine familiäre Atmosphäre entsteht. Eltern, Mamas oder Papas begleiten das Baby. Eine schöne Erfahrung für Groß und Klein.

Was wird in einer Krabbelgruppe gemacht?

Im Mittelpunkt steht das Gemeinschaftsgefühl. Die Babys kommen mit Gleichaltrigen in Kontakt und lernen so voneinander.
Die Schulung der Grob- und Feinmotorik ist das Wesentliche auf das sich bei diesen Krabbelgruppen konzentriert wird. Noch stecken diese Fähigkeiten in den Kinderschuhen und müssen erst erlernt und gefestigt werden.

Hierzu werden die wichtigen Sinne, wie Fühlen und Tasten gefördert. Greifringe, Bälle und Bänder kommen zum Einsatz.
In den Krabbelgruppen geht es in erste Linie darum, die Sinne zu schärfen und mit den Kleinen gemeinsam neue Dinge zu entdecken.
Dabei wird natürlich auch gesungen, geklatscht und gekrabbelt.

Spiel, Sport und Spaß für Kinder ab 1,5 Jahre

Wenn das Kind aus dem Krabbelalter herausgewachsen ist, wird es Zeit für die erste richtige Sportgruppe. Hierbei handelt es sich, ähnlich wie bei der Krabbelgruppe um ein Eltern-Kind Angebot.
In diesem Alter ist es noch nicht üblich, dass die Kleinen allein zu einer Sportgruppe gehen. Die Nähe zu einer Bezugsperson ist noch sehr wichtig.

Du kannst als Papa selbstverständlich bei diesen Sportgruppen dabei sein und dich aktiv mit einbringen.

Diese Sportgruppen werden meist von regionalen Sportvereinen angeboten. Natürlich mit dem kleinen Hintergedanken, einen möglichen Vereinssportler der Zukunft darunter zu finden.

Welche Sportarten werden ausgeführt?

Von einer speziellen Sportart kann hier natürlich noch nicht die Rede sein. In erster Linie sollen die Kinder natürlich Freude an der Bewegung haben und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln.
Wichtig ist hier das Fördern der Koordination und das Stärken vom Gleichgewicht. Die Kinder laufen viel, springen und hopsen und haben in erster Linie sehr viel Spaß.

Um die Koordination zu festigen, sind bereits erste, kleine Ballspiele möglich. Zum Beispiel Hase und Jäger. Dabei muss der Jäger mit dem Ball die Hasen fangen. Dabei wird die Kondition gefestigt und ebenso die Koordination.

Viel Freude haben zudem Kinder auf einem kleinen Hindernisparkour, welcher individuell aufgestellt werden kann. Zum Einsatz kommen meist Matten, Bänke und Reifen. Dabei geht es darum, Schnelligkeit und Geschicklichkeit zu trainieren. Slalom laufen, über die Bank auf dem Bauch rutschen und Zielwürfe in eine Kiste sind die wesentlichen Elemente, welche hier zum Tragen kommen. Das wird in der Regel mit Kinder ab 3 Jahren gemacht.

Der Sportgeist und Mannschaftsgeist wächst zudem, wenn dieser Parkour in Form einer kleinen Staffel ausgetragen wird. Jedoch stets unter der Vorgabe, dass der Spaß im Mittelpunkt steht.

Ist eine Spezialisierung auf eine bestimmte Sportart schon möglich?

Nein, in diesem Alter kann man noch davon sprechen, ob aus dem Kind später einmal ein Handballer, Turner oder Leichtathlet werden wird. Das zeigt sich erst ein wenig später.
Fakt ist jedoch, wenn du in diesem Alter beginnst mit deinem Kind Sport zu treiben, wird es später in jedem Fall leichter sein, ihn für einen Vereinssport zu begeistern.

Wie sieht es mit Schwimmen aus?

Für Babys gibt es das bekannte Babyschwimmen. Dies kann anschließend natürlich fortgesetzt werden. Der Trend geht zunehmend in die Richtung, dass Kinder bereits mit 3 Jahren ihr Seepferdchen und damit ihr erstes Schwimmabzeichen ablegen.

Das hat gleich mehrere Vorteile. Ein Kind, welches bereits mit 3 Jahren schwimmen kann, ist bei Besuchen in öffentlichen Badeanstalten oder im Sommer am See nicht mehr den großen Gefahren ausgesetzt, wie ein Kind, das noch nicht schwimmen kann. Das soll natürlich nicht heißen, dass du dein Kind dann unbeaufsichtigt lassen kannst.

Kinder lieben von Geburt an das Wasser. Wenn sie diese Liebe nicht verlieren, dann werden sie zu echten Wasserratten.
Du kannst neben einer Sportgruppe gern auch mit deinem Kind zum Schwimmen gehen.

Was kann ich zu Hause an Sport treiben?

Du hast natürlich eine Vorbildfunktion. Wenn du dich gern an der frischen Luft bewegst und selber Sport treibst, wird dein Kind dir folgen wollen. Es muss kein Leistungssport sein.
Fußballspielen ist für Jungen und im übrigen auch für Mädchen eine toller Freizeitsport, den man im heimischen Garten oder im Park durchführen kann.
Kleine Pop-Up Tore sind eine clevere Alternative zu großen Toren und können überall mit hingenommen werden.

Viel Freude haben Kiddies auf Spielplätzen. Hier steht Klettern auf dem Programm. Das bedeutet nicht nur Bewegung, sondern auch Koordination. Allerdings sollten die Klettergerüste für die Kleinsten noch nicht so hoch sein. Es gibt spezielle Angebote für Kleinstkinder.

Spaziergänge klingen zunächst langweilig und könnten mitunter zu lang werden. Das Ende ist meist, dass der Nachwuchs auf deinem Arm landet und du ihn tragen musst.
Nutze für solche Unternehmungen lieber ein Laufrad oder Tretfahrzeug. Die Strecke sollte nicht zu lang sein, damit du am Ende nicht noch Laufrad und Kind tragen musst. Ansonsten ist auch diese eine geniale Möglichkeit in Bewegung zu bleiben.

Sport ab 3 Jahre bis 4 Jahre

Nach der Krabbelgruppe und dem Eltern-Kind Sport wird es nun schon langsam Zeit, sich mehr auf die eigenen Beine zu stellen. Dein Kind ist mit 3 Jahren sicher im Kindergarten und kennt das Gefühl auch einmal ohne Papa oder Mama zu sein.

In einigen Sportvereinen werden spezielle Kleinkindersportgruppen angeboten, in denen altersgerechte Sportspiele durchgeführt werden.
Eine echte Spezialisierung gibt es in diesem Alter jedoch meist noch nicht.

Fazit

Unter dem Strich gibt es bereits für Kinder ab 1 Jahren tolle Angebote und Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Dabei steht Freude und Spaß selbstverständlich im Mittelpunkt. Erkundige dich in deiner Region, welcher Verein welche Gruppen anbietet und schau dir das einfach einmal an. Die meisten Vereine bieten eine Schnupperstunde an. Danach kannst du selber entscheiden, ob das etwas für euch ist oder nicht.

Ansonsten hast du zu Hause und in der Freizeit noch viele andere Möglichkeiten, um mit deinem Kind aktiv zu werden. Mit jedem neuen Lebensjahr eröffnen sich neue Chancen und es liegt mit an dir, ob dein Kind sportlich aufwachsen wird oder nicht.

Sport mit Kleinkindern außenrum? – Ja, das geht!

Neulich war ich mit den drei Kindern allein zuhause und hatte unglaublich große Lust, Sport zu machen. Meine Standard-Joggrunde ging zusammen mit den drei Kindern nicht, da sie recht bergig ist. Und auf meine Standard-DVD Jillian Michaels, die ich sonst immer mache, hatte ich keine Lust.

(die DVD ist super, da trainiert man in 20 Minuten den gesamten Körper und ist richtig schön ausgepowert danach – aber Abwechslung muss auch ab und zu sein!)

Meine liebe Community bei Facebook und Instagram hat mir innerhalb kürzester Zeit richtig viele tolle Ideen geliefert, wie ich mich denn sportlich betätigen könnte.
Hier sind EURE Vorschläge, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe:

  • Parcours im Garten aufbauen mit einem Ziel am Ende. Da haben alle etwas davon und haben zusammen ihren Spaß!
  • Seilspringen
  • Ein kleines Workout: Liegestützen, Kniebeugen, Bauchtraining. Das Kind dabei als Gewicht nutzen und zum Beispiel über den Kopf heben.
  • Taebo, da könnten sie vielleicht auch ein wenig mitmachen.
  • Die Kinder miteinbeziehen, in dem du Gute-Laune-Msuik aufdrehst und ihr zusammen tanzt. Die Mama macht dazwischen Übungen wie Situps, Planks, Rückenübungen. Oder ihr hört ein Hörspiel und macht daraus eine Trainingseinheit. Immer wenn bei Benjamin Blümchen zum Beispiel das Wort „Zoo“ fällt, wird eine Liegestütze gemacht oder bei Otto geplankt.
  • Eine Fitness-DVD aus der Schublade suchen, die schon lange auf ihren Einsatz wartet und sich rantrauen.
  • Wenn die Mama fit genug ist, bei kleinen Kinder in den Fahrradanhänger stecken und trotzdem kurz joggen gehen. Der Große kann auf dem Rad mitfahren.
  • Kinder auf Räder und Fahrräder und die Mama rennt hinterher.
  • Ein paar Squats in der Küche.
  • An einer Gartenbank Übungen für Arme und Beine machen. YoutTube liefert Ideen!
  • Ganz viele Jumping Jacks hintereinander. (Hampelmänner)
  • Mit den Kindern fangen spielen oder auch Fußball, Frisbee oder ein kleines Wettrennen veranstalten.
  • Ein paar Yoga-Übungen, inspiriert durch Instagram oder YouTube.
  • Wecker stellen und jeweils eine Minute lang so viele Liegestützen, Bauchaufzüge, Jumping Jack, wie man schafft.
  • Gartenarbeit
  • Auf toneitup.com gibt es jeden Tag eine Trainingseinheit von 15 bis 20 Minuten – die wohl sehr empfehlenswert sind.
  • Ein passende App auf dem Handy installieren, zum Beispiel für das Android die App „Gesäß & Bein-Training, Runder Po und straffe Beine“

Bei mir wurde es letztendlich eine kleine sportliche Einheit im Garten bestehend aus ein paar Yoga-Elementen, Übungen für den Bauch und Rücken. Dazu habe ich Ausdauer in Form von Hula Hoop gemacht und ich bin etwas durch den Garten gehüpft.

Letztendlich war es natürlich nicht so anstrengend wie eine „richtige“ sportliche Einheit, wenn ich alleine bin – aber es waren 15 Minuten, die uns allen Spaß gemacht haben und die meinem Körper letztendlich natürlich zugute kommen.
Jede Minute Bewegung an der frischen Luft (oder natürlich auch drin) zählt!

Herzlichst,

eure Miriam vom Mamablog Muttiversum

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Ich hoffe, ihr wurdet bei mir fündig. 🙂

Kennt ihr eigentlich schon mein Buch „Manchmal braucht man Gummibärchen: Die besten Tipps aus meinem turbulenten, wunderschönen Leben mit 3 kleinen Kindern„?

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Sport für Kinder: Welche Sportarten passen zu Ihrem Kind?

Sport fördert viele wichtige Kompetenzen Ihres Kindes

Wenn Ihr Kind in einen Sportverein geht – und das können schon die Kleinsten beim Eltern-Kind-Turnen –, verbessert das nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit. Ganz nebenbei stärkt der Sport dabei auch die soziale Kompetenz Ihres Kindes. In der Gruppe lernt es, soziale Kontakte zu knüpfen sowie Regeln einzuhalten, und es übt sich im Umgang mit Anders- und Gleichaltrigen. Bei Mannschaftssportarten werden Teamgeist und Fairness groß geschrieben, und auch das Verlieren kann Ihr Kind hier lernen. Allgemein stärkt Sport das Selbstbewusstsein Ihres Kindes – insbesondere bei den Sportarten wie Judo und Karate oder beim Reiten und Voltigieren.

Sport für Kinder: Anfangs muss ein Elternteil mit

Schon Kleinkinder haben großen Spaß beim Turnen, wenn Mama oder Papa mit von der Partie sind. Beim Eltern-Kind-Turnen können Kinder ab zwei Jahren wichtige Bewegungserfahrungen machen und ihr Körpergefühl trainieren. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Turnstunden kindgemäß gestaltet sind, sonst findet Ihr Kind sie womöglich schnell langweilig. Die Kleinen lieben z. B. Singspiele und kleine Geschichten, in die die Übungen eingebaut sind. Am besten, Sie erkundigen sich schon im Vorfeld bei anderen Eltern, wie die Stunden ablaufen. Eltern-Kind-Turnen wird von Sportvereinen oder auch über Volkshochschulen angeboten und kostet ab 30 € pro Jahr.

Unterschiedliche Sportarten sind besser als eine frühe Spezialisierung

Waren Sie bisher auch der Meinung, dass kleine Boris Beckers oder Steffi Grafs so früh wie möglich mit dem Tennis anfangen sollten, damit sie es später zu etwas bringen? Eine an der Universität von Indianapolis/USA durchgeführte Studie kommt zu einem ganz anderen – und etwas überraschenden – Ergebnis: Eine frühzeitige Spezialisierung in einer Sportart schadet eher.

Zwar dauert es rund zehn Jahre, bis Kinder eine Sportart exzellent beherrschen. Doch erreichen kleine Sportler, die im Alter zwischen sechs und 13 Jahren in mehreren Sportarten aktiv sind, später bessere sportliche Ergebnisse als ihre Altersgenossen, die schon in früheren Jahren bei nur einer Sportart geblieben sind.

Sportwissenschaftler führen dies darauf zurück, dass Kinder mehrere athletische Fähigkeiten entwickeln können, wenn sie mehrere Sportarten betreiben. Außerdem drohen bei frühzeitiger Spezialisierung mehr Verletzungen und ein mentaler Burnout. Beim Thema Sport für Kinder ist es also wichtig, Kinder zu ermutigen, unterschiedliche Sportarten auszuprobieren (bis zum Alter von zehn Jahren). So kann es selbst herausfinden, was ihm am meisten Spaß macht und wo es eventuell auch Talent hat. Und dadurch, dass die Sportart ab und zu gewechselt wird, belastet Ihr Kind Knochen, Muskeln und Sehnen nicht einseitig. Erst ab einem Alter von 12 bis 13 Jahren sollten sich Kinder auf einen bestimmten Sport konzentrieren.

Wie alt sollte Ihr Kind sein, damit es nicht überfordert ist?

Alter Sportart
ab 2 bis 3 Jahren Eltern-Kind-Turnen
ab 3 Jahren Skifahren
ab 3 bis 4 Jahren Joggen (kurze Strecken, langsames Tempo)
ab 4 Jahren Turnen (ohne Eltern); Voltigieren
ab 4 bis 5 Jahren Eislaufen; Schwimmen; Tanzen (Ballett, Jazzdance, Aerobic)
ab 5 Jahren Karate; Radfahren (möglichst erst ab 5 Jahren, dafür gleich ohne Stützräder)
ab 5 bis 6 Jahren Leichtathletik; Tennis; Reiten (frühestens, besser erst ab 8 Jahren)
ab 6 Jahren Fußball; Judo
ab 7 bis 8 Jahren Basketball; Handball; Tischtennis

Sport für Kinder als gezieltes Training zur Förderung?

Wenn ein Kind etwas tollpatschig ist, stehen Eltern vor der Frage, welche Sportart denn die beste ist, um diese Defizite aufzuholen. So ist man versucht, es zu einer Sportart zu „überreden“, bei der es gerade diejenigen Bewegungen üben kann, die ihm noch Schwierigkeiten bereiten. Doch Vorsicht: Vielleicht macht Ihrem Kind gerade dieser Sport wenig Spaß, weil es sich darin schwerer tut als die anderen Kinder. Stellen Sie nicht den Förderaspekt in den Vordergrund, sondern achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Kind Spaß an der Bewegung und am Sport hat!

Wenn es in der Gruppe immer Letzter ist, wird es schnell die Lust verlieren, denn Erfolgserlebnisse sind wichtig. Hat Ihr Kind beispielsweise eine schlaffe Körperhaltung, wird der Kinderarzt zur Verbesserung der Haltung vielleicht zum Schwimmen raten. Wenn Ihr Kind aber Angst im Wasser hat, ist ihm mit Turnen oder anderen Sportarten besser gedient. Bewegung in jeder Form wird sich positiv auswirken, wenngleich manche Sportarten zur Verbesserung einer bestimmten Fähigkeit geeigneter sind als andere.

Was kann Ihr Kind bei welchen Sportarten üben?

Fertigkeit geeignete Sportarten
Ausdauer Basket-, Fuß-, Handball, Joggen, Leichtathletik, Radfahren, Tanzen, Tennis, Turnen, Schwimmen
Gelenkigkeit Tanzen, Turnen, Voltigieren
Gleichgewicht Eislaufen, Fußball, Radfahren, Reiten, Skifahren, Turnen, Voltigieren
Konzentration Judo, Karate, Skifahren, Tanzen, Tennis, Tischtennis
Körperkoordination Turnen, Skifahren, Eislaufen, Schwimmen, Tanzen, Voltigieren, Leichtathletik, Tennis, Judo, Karate, Tischtennis, Fuß-, Hand-, Basketball
Kraft und Muskelaufbau Leichtathletik, Schwimmen, Turnen
Beinmuskulatur: Eislaufen, Fußball, Joggen, Rad-, Skifahren, Tennis
Rückenmuskulatur: Reiten, Tennis
Schnelligkeit Basket-, Fuß-, Handball, Leichtathletik

Beim Sport für Kinder ist viel Ehrgeiz schädlich

Auch wenn Sie vielleicht enttäuscht sind, dass Ihr Sohn so gar nicht fußballbegeistert ist oder Ihre Tochter nicht Ihre Liebe zum Ballett teilt: Entscheiden Sie nicht über den Kopf Ihres Kindes hinweg und berücksichtigen Sie bei der Wahl der Sportarten immer den Wunsch Ihres Kindes! Hüten Sie sich auch vor zu viel sportlichem Ehrgeiz. Vergleichen Sie die sportlichen Leistungen Ihres Kindes nicht mit denen anderer Kinder, sondern messen Sie seine Fortschritte immer nur an seinen eigenen Leistungen! Wenn Eltern mit dem Erreichten nicht zufrieden sind und ihr Kind zu Höchstleistungen anstacheln wollen, geht der Spaß am Sport verloren, und so manches Kind mag gar nicht mehr in den Sportverein gehen.

Ohne Unterstützung der Eltern klappt es mit dem Sport bei den Kleinen zwar noch nicht, doch sollten Sie sich hüten, zu engagiert zu sein. Sie sollten nicht zum Co-Trainer werden und Ihrem Kind beispielsweise vor einem Fußballspiel noch taktische Anweisungen geben. Sie können Ihr Kind besser unterstützen, wenn Sie es bei aufkommender „Heut-hab-ich-aber-keine-Lust-Stimmung“ oder nach einem verlorenen Spiel wieder motivieren und ihm helfen, sein Selbstvertrauen wiederzufinden.

Mit diesen 8 Tipps bleibt Ihr Kind sportlich „am Ball“

Es ist völlig normal, dass Ihr Kind nicht immer gleich viel Lust hat, zur wöchentlichen Sportstunde zu gehen. Mit den folgenden Tipps beugen Sie Unlust vor und helfen ihm über „Durchhänger“ hinweg:

  1. Besuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine oder mehrere Schnupperstunden derjenigen Sportart(en), für die es sich interessiert.
  2. Zwingen Sie Ihr Kind nicht zu einer bestimmten Sportart, sondern berücksichtigen Sie seine Wünsche. Es sollte sich freiwillig für einen Sport entscheiden.
  3. Planen Sie die Sportstunde fest im Familienalltag ein und notieren Sie sie im Kalender.
  4. Das Training sollte nur ausnahmsweise ausfallen. Wenn Ihr Kind zu einem Kindergeburtstag eingeladen ist, können Sie z. B. eine Ausnahme machen. Aber „Ich mag heute nicht!“ ist kein triftiger Grund.
  5. Hat Ihr Kind öfter keine Lust, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Gibt es Probleme mit dem Trainer oder kommt Ihr Kind in der Gruppe nicht zurecht? Sind die Anforderungen zu hoch oder ist die Sportstunde zu langweilig? Findet Ihr Kind an dieser Sportart plötzlich keinen Gefallen mehr?
  6. Geht Ihr Kind ohne Sie zum Sport, hilft es oft, wenn ein Freund oder eine Freundin mit dabei ist.
  7. Um über einen Durchhänger hinwegzukommen, hilft oft Ihre vermehrte Aufmerksamkeit. Lassen Sie sich von Ihrem Kind vorführen, was es gelernt hat, und loben Sie es dafür! Sehen Sie bei Aufführungen, Wettkämpfen oder Spielen unbedingt zu.
  8. Wenn Ihr Kind mehrere Wochen lang keine rechte Lust mehr hat, sollten Sie nach einer sportlichen Alternative suchen. Mag es nicht mehr zum Kinderturnen, hat es – als Junge – vielleicht am Fußball oder an Karate Freude oder möchte – als Mädchen – lieber zum Ballett oder zum Voltigieren.

Checkliste: So finden Sie einen guten Sportverein für Ihr Kind

Die meisten Sportvereine bieten Schnupperstunden an. Nehmen Sie mit Ihrem Kind diese Gelegenheit wahr und lernen Sie den Verein und verschiedene angebotene Sportarten kennen. Anhand der folgenden Checkliste finden Sie heraus, wie es um die Qualität des Trainings bestellt ist.

  • Wie viele Kinder sind im Verein?
  • Gibt es altersspezifische Gruppen?
  • Wie groß sind die einzelnen Gruppen?
  • Wie sind die Trainer ausgebildet?
  • Haben sie eine gültige Übungsleiter- bzw. Trainerlizenz?
  • Gibt es Zusatzaktivitäten (z. B. Ausflüge)?
  • Ist der Umgangston freundlich?
  • Ist das Training abwechslungsreich, altersgemäß und spielerisch?
  • Macht der Trainer die Übungen vor (Für die Kleineren zum Nachmachen)?
  • Gibt es klare Regeln und verständliche Anweisungen?
  • Orientiert sich der Trainer an den schwächeren Kindern oder lässt er sie „links liegen“?

Movie-It Sportcamps: Für Kinder und Jugendliche

In vielen Fällen bietet es sich gerade für noch unentschlossene Kinder die Möglichkeit, sich bei einem Sportcamp anzumelden. In einem Move-It Sportcamp kann Ihr Kind, zusammen mit anderen, viele beliebte Vereinssportarten ausprobieren und hat die Möglichkeit, neue aktuelle Trend- und Funsportarten kennenzulernen. Ausgebildete Trainer geben dabei Anleitung im Training und Spiel. Vielleicht findet es so den passenden Sport für sich.

  • Mehr Informationen zum Angebot, Terminen & Co.
    erhalten Sie unter: www.move-it-sportcamps.de

Bewegung ist wichtig für die Gesundheit – das gilt auch für die ganz Jungen.

Kinder brauchen körperliche Aktivität, um sich gesund zu entwickeln und die Welt und ihren Körper kennenzulernen. Umso mehr Reize vom Bewegungsapparat zum Gehirn gelangen, desto besser können Nervenverbindungen aufgebaut werden. Zudem kann ein Mangel an Bewegung zu schwerwiegenden Problemen führen: Übergewicht, Haltungsschäden, ein schwaches Immunsystem, Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und eine geringere geistige Leistungsfähigkeit können die Folge sein.

Kinder benötigen sogar deutlich mehr Bewegung als Erwachsene. Während es im Erwachsenenalter ausreicht, zwei- bis dreimal pro Woche für ungefähr 60 Minuten Sport zu treiben, sollten sich Kinder jeden Tag ein bis zwei Stunden bewegen, um den Aufbau der organischen Funktionen nicht zu gefährden.

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Um die bestmögliche Entwicklung der motorischen Fähigkeiten von Kindern zu ermöglichen, sind Sportkurse wichtig. Allerdings ist die Wahl der richtigen Sportart gar nicht so einfach – gerade in Anbetracht der unzähligen verschiedenen Angebote. Ganz wichtig hierbei ist: Nicht eigenmächtig entscheiden, sondern gemeinsam mit dem Kind zuvor über das Thema sprechen!

Verschiedene Sportarten besser als frühzeitige Spezialisierung

Gerade für den Anfang eignen sich sogenannte „Einstiegssportarten“, also solche, die den Erwerb von Grundfähigkeiten ermöglichen. Das hilft dem Kind später dabei, weitere Sportarten zu erlernen. Zu den „Einstiegssportarten“ zählen zum Beispiel Leichtathletik und Turnen. Außerdem ist es besser, mehrere unterschiedliche Sportarten auszuüben, als sich früh auf nur eine zu spezialisieren. Das hat sogar eine an der Universität von Indianapolis/USA durchgeführte Studie ergeben. Demnach erreichen Sportler, die zwischen sechs und 13 Jahren in mehreren Sportarten aktiv waren, später bessere sportliche Ergebnisse.

Der Grund dafür: Betreibt ein Kind mehrere Sportarten, kann es auch mehr athletische Fähigkeiten entwickeln. Darüber hinaus ist die Gefahr von Verletzungen bei einer frühzeitigen Spezialisierung höher.

Im Folgenden gibt SPORT1 einen Überblick über die beliebtesten Sportkurse für Kinder und zeigt, ab wie viel Jahren sie sinnvoll sind, wo man sie ausüben kann und welche Kosten anfallen.

Mannschaftssport wie Fußball, Handball, Basketball ab 3 Jahren

Bei Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball oder Basketball werden schon in frühen Jahren Fähigkeiten wie Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination geschult. Aber im Vordergrund steht hier der Teamgeist, der durch das Zusammenspiel gestärkt wird. Zudem wird die Kommunikation verbessert und Kinder lernen, Regeln zu akzeptieren und zusammenzuarbeiten.

Die Altersempfehlungen bei Mannschaftssportarten liegen teilweise weit auseinander. So können Kinder bereits ab drei Jahren zum Fußball gehen. Das wirkliche Handballtraining hingegen beginnt erst ab der E-Jugend, also ab acht Jahren. Allerdings gibt es auch in vielen Handball- oder Basketballvereinen Angebote für die ganz Kleinen. Meist handelt es sich hierbei eher um Spielen mit dem Ball mit vereinzelten Übungen, die an die eigentliche Sportart heranführen.

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Mannschaftssportarten werden im Verein ausgeübt. Der jährliche Beitrag liegt meist zwischen 50 und 80 Euro.

Kampfsportarten wie Judo und Karate ab 3 bis 5 Jahren

Kampfsportarten schulen das Körpergefühl, die Koordination, die Konzentration und die Schnelligkeit des Kindes. Karate etwa kann schon ab drei Jahren ausgeübt werden, beim Judo liegt die Empfehlung des Deutschen Judo-Bunds bei fünf Jahren.

Die erste Prüfung kann beim Judo allerdings erst mit sieben Jahren abgelegt werden. Als Zeichen für das erfolgreiche Bestehen bekommen die kleinen Kampfsportler den ersten farbigen Gürtel. Ähnlich läuft es beim Karate ab. Judostunden werden sowohl in Kampfsportschulen als auch in gewöhnlichen Sportvereinen angeboten – allerdings unterscheiden sich die Beitragskosten oft stark und schwanken zwischen 60 und 150 Euro pro Jahr.

Für gewöhnlich dauert eine Judostunde 45 bis 60 Minuten und findet zweimal in der Woche statt. Benötigt wird lediglich ein Judoanzug, auf den Matten wird barfuß trainiert. Auch beim Karate wird ein spezieller Anzug getragen, der aus einer an der Hüfte geschnürten Hose und einer Jacke aus hellem Baumwollstoff besteht.

Turnen ab 1 bis 3 Jahren

Turnen gehört zu den „Einstiegssportarten“ und legt den Grundstein für viele motorische Fähigkeiten. Der gesamte Körper wird trainiert, der Gleichgewichtssinn verbessert und die Kinder lernen, mit anderen zu kooperieren.

Zum Eltern-Kind-Turnen können Kinder schon mit ein bis drei Jahren. Danach wird in der Regel allein geturnt. Der Jahresbeitrag im Verein liegt bei rund 50 bis 70 Euro.

Zum Turnen können Kinder schon ab ein bis drei Jahren © Getty Images

Leichtathletik ab 4 Jahren

Leichtathletik ist durch das weite Spektrum der Disziplinen sehr vielseitig und trainiert gezielt die Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und Körperkoordination. Bereits mit vier Jahren können Kinder zur Leichtathletik gehen und werden in der Regel spielerisch an die Sportart herangeführt. Die Grundbewegungsformen Laufen, Springen und Werfen werden geschult – eine Spezialisierung erfolgt anfangs erst einmal nicht.

Eine besondere Ausrüstung ist nicht nötig. Bequeme Sportkleidung und passende Schuhe sind ausreichend. Für die Mitgliedschaft im Verein wird ein Beitrag von rund 50 bis 70 Euro pro Jahr fällig.

Reiten ab 4 Jahren

Reitkurse werden bereits für Kinder ab vier Jahren angeboten. Es macht Kindern nicht nur Spaß, sondern sie lernen auch, Verantwortung zu übernehmen. Denn ein Hauptbestandteil beim Reiten ist die Pflege der Pferde. Aber damit nicht genug: Auch das Gleichgewicht, die Fein- und Grobmotorik und die Haltung werden gefördert.

Allerdings handelt es sich beim Reiten nicht gerade um ein kostengünstiges Hobby. Eine Reitstunde kostet in der Regel zwischen zwölf und 20 Euro – der Preis kann aber auch noch deutlich höher ausfallen. Zusätzlich braucht das Kind eine Ausrüstung: Reithelm, Hose, Stiefel, Handschuhe und Gerte sind unverzichtbar. Wem regelmäßige Reitstunden zu teuer sind, kann sein Kind auch in die Reiterferien schicken. Der Urlaub auf dem Reiterhof stellt für viele Kinder ein unvergessliches Erlebnis dar.

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Reiten kann auch zum Teamsport werden – nämlich beim Voltigieren. Beliebt ist der Sport besonders bei Mädchen, ab circa sechs Jahren kann damit begonnen werden.

Schwimmen ab 3 Monaten

Schwimmen können Kinder schon ab dem Säuglingsalter – an der Seite von Mama und Papa natürlich. Ab vier Jahren können Kinder dann richtig schwimmen lernen. Sie lernen die verschiedenen Schwimmtechniken wie Brust-, Kraul- und Rückenschwimmen aber auch Schwimmstile wie Schmetterling und Delphin.

Zum Schwimmen können Kinder bereits in ganz jungen Jahren © Getty Images

Schwimmen stärkt nicht nur die Arm- und Rückenmuskulatur, sondern fördert durch das Zusammenspiel der verschiedenen Bewegungen auch die koordinativen Fähigkeiten. Durch den Kontakt mit anderen Kindern werden außerdem Kommunikation, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gesteigert.

Schwimmkurse sind unterschiedlich teuer, sie liegen zwischen 30 und 70 Euro. Bei regelmäßigen Stunden im Verein fällt ein monatlicher Beitrag von circa 60 bis 130 Euro an.

Tennis ab 5 Jahren

Tennis ist für Kinder ab fünf Jahren zu empfehlen. Die Kleinen verbessern ihre Koordination, Beweglichkeit sowie Ausdauer. Durch positive Erlebnisse beim Spielen können außerdem das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gestärkt werden.

Doch auch Tennis ist nicht gerade ein günstiges Hobby. Neben der Ausrüstung aus Schläger, Bällen und Schuhen müssen pro Stunde mit rund 15 bis 30 Euro gerechnet werden.

Ballett und Tanzen ab 3 Jahren

Nicht nur kleine Mädchen, sondern auch viele Jungen tanzen gerne. Bei den Sportarten Tanzen und Ballett kann ein Kind sein Körpergefühl fördern. Es bringt nicht nur Spaß mit sich, sondern verbessert auch die soziale Kompetenz indem die kleinen Tänzer sich aufeinander einstellen müssen und viel Selbstdisziplin gefordert wird.

Mit dem Ballett oder Tanzen können Kinder bereits mit drei bis vier Jahren beginnen. Allerdings sind Ballettstunden in einer Ballettschule oder in einem Turnverein nicht unbedingt günstig. Meist liegen die Kosten pro Monat bei 30 bis 50 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Equipment. Schläppchen, Strumpfhose, Body, Rock und eine Wickeljacke gehören zur Ausrüstung dazu. Die gesamte Ausrüstung ist aber nicht von Beginn an notwendig. Daher sollte man vorab nicht mehr als ein paar Ballettschläppchen kaufen, bis sicher ist, dass das Kind für längere Zeit beim Ballett bleiben will.

Bei der Wahl der richtigen Sportart sind kaum Grenzen gesetzt. Die zahlreichen Angebote machen eine Auswahl aber auch nicht leicht. Auf jeden Fall sollte das Kind selbst entscheiden, welchen Sport es ausüben möchte und Eltern sollten nicht eine Richtung vorgeben. Bei schüchternen Kindern ist es ratsam, in den ersten Trainingsstunden dabei zu bleiben – das ermöglicht auch gleich mehr Zeit mit der Familie. Auch gemeinsam mit einem Freund eine neue Sportart auszuprobieren, kann bei der Eingewöhnung helfen.

Sport für Kinder – Was geht, was nicht?

Kinder haben von klein auf zwar einen ganz natürlichen Bewegungsdrang, jedoch kann dieser aufgrund von mehreren Einflussfaktoren nicht immer vollständig ausgelebt werden. Dessen ungeachtet verbringen sie die meiste Zeit mit Hüpfen, Rennen, Springen und Klettern was dafür spricht, dass Bewegung für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes von großem Vorteil ist. Noch dazu macht Bewegung Spaß und lässt keine Langeweile aufkommen. Warum genau Sport für Kinder so gut ist, welche Sportarten sich für Kinder eignen und auf was Du achten solltest, erklären wir Dir in den folgenden Zeilen.

Warum wir uns heute weniger bewegen als vor dreißig Jahren

Sport für Kinder ist sehr wichtig für eine gesunde Entwicklung. Das ist den meisten Eltern bewusst. Dennoch bewegen sich Kinder heutzutage viel weniger. Schuld daran hat die heutige Medienwelt. Fernseher, Computer, Handy oder Tablet lassen die Kinder das Spielen in der Natur wahrlich vergessen. Oft werden Lauf- oder Versteckspiele, das Bauen von Höhlen im Wald, Straßenhockey, Fahrradfahren oder Fußballspiele eben lieber vor der Playstation oder am Computer gespielt. Vielen Eltern geht noch dazu die Zeit für ihre Kinder verloren. Viel Arbeit und wenig Zeit mit den Kindern, führt häufig dazu, dass die Kinder ihre Freizeit, beziehungsweise Kindheit, nicht im Freien mit Bewegung verbringen können.

Die Folgen von mangelnder Bewegung bei Kindern

Zu wenig Zeit, ein zu vorsichtiger Lebensstil und zu viel „mobil“ können Auslöser für negative Folgen sein. Zu wenig Sport für Kinder, also mangelnde Bewegung, führt zu körperlichen und seelischen Problemen. Dann können Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Rückenschmerzen, Haltungsschäden und sogar Depressionen Folgen einer bewegungsarmen Kindheit sein. Kinder lernen schon im Säuglingsalter über ihre Bewegung. Sport für Kinder fördert daraufhin ihre Rumpfmuskulatur, hilft bei der Entwicklung, beschäftigt, macht glücklich und stärkt den Wetteifer der Kinder. Das ist neben der Vorbeugung von Haltungsschäden ein sehr wichtiger Punkt auch für die bildende Zukunft. Die gesamte kindliche Entwicklung hängt also stark von ausreichend Bewegung ab – egal ob emotional, körperlich oder sozial. Denn Bewegung fördert ebenso die soziale Entwicklung, was in keinem Fall ungeachtet bleiben sollte.

Einige Folgen von mangelnder Bewegung in der Übersicht:

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Haltungsschäden mit Rückenschmerzen
  • Soziale Kontaktschwierigkeiten
  • Langsamere Entwicklung
  • Depressionen und Langeweile

Sport für Kinder, weil Bewegung gesund ist

Je öfter Dein Kind sich bewegt, entweder durch Hüpfen, Laufen oder Werfen, desto dichter entwickelt sich seine Knochensubstanz. Dazu werden die Muskeln von Anfang an trainiert, die zum Beispiel auch dafür Sorge tragen, dass sich Dein Kind nicht so schnell verletzen kann. Wenn kleine Kinder beispielsweise zu viel sitzen, dann kann sich die Muskulatur nicht richtig ausprägen. Sie verkürzt und die Bewegungsreichweite wird dadurch immer geringer – die Muskeln schützen nicht mehr vollständig.

Es muss nicht erst wissenschaftlich bewiesen werden, dass sportliche Kinder allgemein gesünder sind als ihre unsportlichen Altersgenossen. Dazu leiden sie seltener an Übergewicht und sind besser gegen typische Infektionskrankheiten gerüstet. Eine bessere Kondition in Verbindung mit Koordination und Geschicklichkeit lassen den Alltag Deines Kindes nicht nur zu Hause, sondern auch im Kindergarten und in der Schule um einiges besser bewältigen. Couchpotatoes verlieren ihr Körpergefühl oder entwickeln es im schlimmsten Fall gar nicht erst. Wenn Dein Kind schon früh ausprobiert, läuft und springt, dann kann es ebenso besser mit schwierigen Situationen umgehen. Auch ein Sturz ist besser zu bewältigen.

Soziale Kontakte und mehr Leistungsfähigkeit durch mehr Bewegung

Die sozialen Kompetenzen von Kindern, die mehr Sport treiben sind oft ausgeprägter, als die der Kinder, die sich nicht so viel bewegen. Beim Sport und beim Spielen mit anderen Kindern oder in Gruppen, lernen Kinder am einfachsten Regeln und Fairness. Ihre sozialen Kompetenzen in Verbindung mit ihrer Teamfähigkeit können spielend erlernt und gefördert werden. Konflikte müssen geklärt und durchgestanden werden. Darüber hinaus schult Sport für Kinder in Gruppen den Zusammenhalt, die Kontaktfähigkeit und die Fähigkeit, Freundschaften aufzubauen.

Sport für Kinder schult auch die geistigen Fähigkeiten, schon von Beginn an. Denn Sport macht nicht nur schlank, Sport macht auch schlau. Vor allem im Kindesalter regt regelmäßige und ausreichende Bewegung die Synapsen Bildung im Gehirn an. Durch Bewegung erkunden wir die Umwelt, sind aufmerksam und nehmen diese mit all unseren Sinnen wahr. Aktive Menschen und besonders Kinder sind in der Regel belastbarer und aufmerksamer als andere. Dabei kommt die Konzentration auf ihre Kosten, denn wer sich regelmäßig bewegt, kann sich leichter konzentrieren.

Vorteile, wenn Deine Kinder Sport machen, denn Sport für Kinder:

  • Macht glücklich
  • Beugt Schmerzen, Krankheiten und Haltungsschäden vor
  • Verhindert Übergewicht
  • Stärkt die körperliche und seelische Entwicklung
  • Fördert die soziale Entwicklung

Deshalb: Mach Deinen Kindern Beine. Eltern und Kinder profitieren davon. Was Du dafür tun kannst und wie Du Deine Kinder oder Dein Kind am besten motivierst, erfährst Du weiter unten.

Gemeinsam sportlich aktiv werden

Eltern haben nicht nur eine Vorbildfunktion für ihre Kinder, sondern können auch von einem gemeinsamen Sportprogramm profitieren. Sport für Kinder ist nämlich auch gemeinsam mit den Eltern möglich. Und ganz Nebenbei stärkt das noch den Familienzusammenhalt. Aber was kann man gemeinsam unternehmen, dass der sportliche Aspekt miteinander mit dem familiären zusammenpasst? Das ist ganz einfach und fängt schon bei gemeinsamen Familienausflügen an. Ob ihr gemeinsam eine Fahrradtour macht, Schwimmen geht, einen gemeinsamen Spaziergang durch den Wald macht oder für die etwas sportlicheren Familien, die gerne Mountainbike fahren, Wandern und Inline Skaten – das ist zusammen mit den Kindern überhaupt kein Problem.

Kleiner Tipp: Um das Selbstvertrauen Deines Kindes zu stärken, lasse es beim Fangen spielen, Wettrennen oder Verstecken Spielen gewinnen, sofern das überhaupt nötig ist.

Sport für Kinder stärkt das Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein kommt nicht aus dem Jenseits und ist auch nicht angeboren. Wer selbstbewusst durchs Leben gehen möchte, der muss auch etwas dafür tun. Und das fängt im Kindesalter an. Hier haben die Eltern die Macht und können das Selbstbewusstsein ihrer Kinder aktiv schulen und stärken. Kinder erlernen Selbstbewusstsein nämlich durch Aktivität. Sie probieren aus, versuchen und üben. Mit gewisser Unterstützung der Eltern entwickelt sich das Selbstbewusstsein durch die Erkenntnis, die die Kinder durch Bewegung erlangen. Dabei lernen sie ihre eigenen Fähigkeiten und Grenzen zu erkennen.

Sport für Kinder – Der richtige Zeitpunkt

Sicherlich stellst Du Dir die Frage ab wann Sport für Kinder denn wirklich Sinn macht. Da Sport und Bewegung die Basis für einen gesunden Lebensstil bilden, ist es wichtig Dein Kind so früh wie möglich dort heran zu führen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Da Eltern oft busy sind und selbst keine Zeit haben sich sportlich zu betätigen, ist die Notwendigkeit, dass das eigene Kind Sport macht vielleicht auch nicht gegeben. Gerade dann ist es für beide, nämlich Eltern und Kind, von großer Wichtigkeit etwas zu ändern. Bleibt also die Frage: „Ab wann sollten Kinder mit Sport anfangen?“

Ab wann sollten Kinder mit Sport beginnen?

Zunächst einmal sollten wir Sport und Bewegung nicht miteinander verwechseln. Mit Bewegung fängt Dein Kind schon im Mutterleib an. Nach der Geburt lernt es durch das Bewegen seiner Körperteile seine Umwelt besser kennen und lernt den Körper zu koordinieren. Hier ist zielgerichteter Sport noch nicht so wichtig. Spielerische Bewegungsformen und viel Freiraum können Deinem Kind in den meisten Fällen durch Hüpfen, Klettern, Laufen auf dem Spielplatz, im Garten oder in der Wohnung selbst die benötigte Bewegung verschaffen. Dazu kommen Laufspiele, Schwimmen und Fahrradfahren. Kinderschwimmen und Kinderturnen sind vermutlich neben dem Erlernen von Fahrradfahren die ersten richtigen sportlichen Betätigungen, die Du mit Deinem Kind erleben kannst. Ab einem Alter von sechs Jahren kannst Du gemeinsam mit Deinem Kind entscheiden, welche Sportart es gerne ausüben möchte. In diesem Alter ist die körperliche und geistige Entwicklung weit genug um mehr zu lernen und auszuprobieren. Welche Sportarten in Frage kommen, sollte dann immer an die persönlichen, individuellen Fähigkeiten und an die Interessen Deines Kindes angepasst werden.

Sport für Kinder – Motivation wecken

Du möchtest, dass Dein Kind ohne von Dir motiviert zu werden Spaß an Bewegung hat? Oft ist es ja so, dass bei den sonntäglichen Spaziergängen, dem Wandern im Urlaub oder bei Fahrradtouren mit der ganzen Familie, die Kinder nicht so motiviert sind und keine Lust auf den ganzen Zirkus haben. Da hilft nur das Versprechen am Ende das Ausflugs ein Eis zu bekommen. Um Dein Kind auch ohne Dich nach draußen zu bekommen, helfen Sportarten, die gemeinsam mit anderen Kindern durchgeführt werden können. Straßensportarten wie zum Beispiel Seilspringen, Straßenhockey zu Fuß oder mit Inline Skates, Fußball Spielen oder Skaten locken besonders ältere Kinder aus dem Haus. Gemeinsame Matches mit den Freunden machen nämlich besonders viel Spaß und fördern ganz nebenbei Fitness, Koordination und soziale Kompetenz. Ein guter Tipp ist auch, Deinem Kind zum Geburtstag oder zu Weihnachten etwas zu schenken, dass mit dem Thema Bewegung in Verbindung steht. Ein Skateboard, ein Hockeyschläger, ein neuer Fußball oder Inlineskates tragen mehr zur körperlichen und geistigen Fitness bei als ein neues Computerspiel oder Süßigkeiten. Schlussendlich zählt auch Deine persönliche Motivation. Denn, wenn auch Du in Sachen Bewegung für Dein Kind ein Vorbild bist und selbst mitmachst, wirst Du sicherlich nicht so große Probleme haben, den Nachwuchs zum Sport zu bekommen.

Welche Sportarten für mein Kind?

Bei der Auswahl einer passenden Sportart für Dein Kind, solltest Du Dich nicht an Deinen eigenen Präferenzen orientieren. Die jeweilige Sportart soll zu Deinem Kind passen. Dazu solltest Du neben Alter, Größe und Gewicht immer den sportlichen Leistungszustand, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten und die Interessen Deines Kindes berücksichtigen. Es gibt gerade für Kinder ein weitreichendes Angebot an Sportarten. Wir empfehlen hier immer ein bis zwei Probetrainings durchzuführen um sicherzugehen ob die jeweilige Sportart auch die richtige ist und Deinem Kind Spaß macht.

Sport für Kinder – Sportarten für Kinder bis sechs Jahre

Für die Kleinen eignen sich je nach individuellem Entwicklungsstand verschiedene Bewegungsmöglichkeiten, die auch mit den Eltern zusammen ausgeübt werden können. Für die kleinsten ab vier Monaten empfiehlt sich zum Beispiel das Babyschwimmen. Da Babys bereits durch die neun Monate im Bauch der Mutter mit Wasser vertraut sind, ist Schwimmen nichts Neues für sie. Ganz im Gegenteil fühlen die meisten Babys sich beim Babyschwimmen direkt wohl. Ab zwei Jahren beginnt dann die wirklich aktive Phase und Dein Kind ist bereit für kleine „Sportgeräte“ wie zum Beispiel Laufradfahren. Auch das Eltern – Kind – Turnen ist in diesem Alter Sport für Kinder. Ab drei Jahren kannst Du so langsam anfangen Dein Kind selbstständig aktiv sein zu lassen. Gruppenkurse wie zum Beispiel Kinderturnen, Kinder-Schwimmkurse oder Tanzkurse für Kinder lassen die Kurzen neue Erfahrungen sammeln und die ersten sozialen Kontakte ohne die Mama knüpfen. Ab vier Jahren beginnt dann ungefähr das Erlernen des Fahrradfahrens. Ballspiele wie zum Beispiel Hin- und Herwerfen oder Fußballspielen sind vermutlich in ständiger Begleitung mit Dir.

Sport für Kinder ab sechs Jahren – Eine Übersicht für Unentschlossene

Ab sechs Jahren kannst Du Dein Kind langsam an neue Bereiche herantasten lassen. Dazu gehört auch das Ausprobieren von neuen Sportarten, wenn es sich nicht bereits von einer Sportart besonders begeistern hat lassen. Dazu zählen diverse Angebote von Sportvereinen, die sich für Kinder und Jugendliche eignen.

Turnen für Kinder und Jugendliche

Fast jeder kennt das Turnen in einer Turnhalle. Für viele Kinder ist das Turnen der Einstieg in den Sport. Nach der Möglichkeit im jüngsten Alter am Eltern – Kind – Turnen teilzunehmen, können Mädchen und Jungen ab dem sechsten Lebensjahr ihre Beweglichkeit beim Kinderturnen ohne die Eltern auf die Probe stellen. Dabei gibt es in der Turnhalle viele verschiedene Möglichkeiten an Geräten zu turnen. Ringe, Schwebebalken, Barren, Reck oder Kasten trainieren Koordination, Muskulatur, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Ausdauer.

Schwimmen – nicht nur was für Babys

Um beim Schulunterricht im Schwimmbad nicht unterzugehen, ist es von Vorteil, dass Kinder ab einem Alter von vier bis fünf Jahren das Schwimmen erlernen. Ertrinken zählt zu einer der häufigsten Todesursachen von Kindern und sollte demnach in keinem Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Mit dem ersten Abzeichen, dem Seepferdchen, haben die Kinder nicht nur ein Erfolgserlebnis errungen, sondern auch die Möglichkeit in den Folgekursen das Silber- und Goldabzeichen zu bekommen. Schwimmen ist nebenbei super für die Gelenke und hat einen riesen Spaßfaktor.

Fußball für Jungs und Mädchen

Egal ob im Garten, auf dem Bolzplatz oder in einem Verein – Fußball spielt doch jeder mal gerne. Was früher als Männerdomäne galt, ist heute auch ein beliebter Frauensport. Immer mehr Mädchen zieht es auf den Fußballplatz. Fußball ist eine beliebte Mannschaftssportart, die soziale Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein und Koordination, Ausdauer und Schnelligkeit fördert.

Ballett und Tanzen als Sport für Kinder

Nicht anders als beim Fußball ist das Tanzen nicht länger eine reine Mädchendomäne. Auch Jungs bewegen sich gerne zu Musik. Für Kinder und Jugendliche bieten Tanzschulen neben dem klassischen Ballettunterricht auch andere Tanzkurse wie Hip Hop, Modern Dance, Samba oder Standard Tanzkurse an. Beim Tanzen können Kinder ihre Motorik und ihr Körpergefühl schulen.

Karate und Judo

In einer Karateschule oder einem Karateverein haben Kinder die Möglichkeit die japanische Kampfkunst bereits ab einem Alter von drei bis vier Jahren zu erlernen. Karatetraining fördert die räumliche Wahrnehmung, die Konzentration und die Koordination was zu mehr Selbstvertrauen und mehr Selbstsicherheit führt. Beim Judo werden Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Geschicklichkeit trainiert, was eine starke Persönlichkeit fördert. Die japanische Kampfkunst vereint Sport und Philosophie zugleich und wird an Schulen und in Vereinen auch als Programm zur Gewaltprävention eingesetzt. Judokurse werden meist ab einem Alter von vier bis fünf Jahren empfohlen.

Klassische Leichtathletik nicht nur in der Schule

Viele Elemente aus der Leichtathletik finden sich im Schulsport wieder, können aber genauso gut auch außerhalb der Schule in Sportvereinen trainiert werden. In der Leichtathletik sind unterschiedliche Disziplinen verankert, die dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entsprechen. Beim Laufen, Springen und Werfen werden Ausdauer und Schnelligkeit trainiert, die Körperkoordination geschult und selbstverständlich kommt die Stärkung der Muskeln auch nicht zu kurz. Für Kinder sollten hier Spiel und Spaß im Vordergrund stehen.

Reiten – Sport für Kinder mit positiven Nebenwirkungen

Reiten gilt oft als teures Hobby. Wenn man jedoch auf den Luxus verzichtet sich ein eigenes Pferd anzuschaffen, dann kann reiten nicht nur günstig sein. Der Umgang mit dem Tier fördert und ist nicht nur sportlich eine Herausforderung. Bei einem Pferd handelt es sich nämlich nicht um ein Sportgerät, sondern um ein Lebewesen. Dazu gehört neben dem reiten auch die Pflege und Versorgung des Pferdes. Kinder erlernen beim Umgang mit den großen Tieren nämlich auch Verantwortung zu übernehmen und achtsam zu sein. Wer reiten will braucht nicht nur körperliche Fitness, sondern auch eine Menge Gefühl. Hat Dein Kind Lust zu Reiten, schlage den Wunsch nicht direkt aus. In den ersten Reitstunden, die auch ohne teures Material möglich sind, wird sich direkt auskristalisieren ob Dein Kind die nötigen Kompetenzen mitbringt.

Wie finden Kinder den passenden Sport?

Damit Dein Kind die Möglichkeit hat, sich die Sportart auszusuchen, die ihm gefällt, empfehlen wir immer Probestunden oder Schnupperangebote der Vereine zu nutzen. Durch Ausprobieren verschiedener Sportarten, können die Kinder entscheiden, welche Sportart für sie in Frage kommt. Du als Elternteil solltest bei dieser Entscheidung lieber nicht mitreden. In erster Linie sollte Sport immer Spaß machen. Denn es ist wichtig, dass Dein Kind sich nicht nur kurzfristig für eine Sportart interessiert, sondern auch langfristig daran Spaß hat und eben auch Spaß daran hat, sich zu bewegen.

Die richtige Ausrüstung damit Sport für Kinder auch angenehm ist

Neben der Auswahl der passenden Sportart mit gesunder Motivation ist auch die richtige Sportkleidung ein sehr wichtiger Punkt. Je nach Sportart macht es immer Sinn, Dein Kind richtig auszustatten. Mit richtig meinen wir dabei nicht, dass direkt die komplette Ausrüstung in bester Markenqualität gekauft werden muss. Nein, vielmehr sollte die Kleidung funktionstüchtig sein und das Schuhwerk dementsprechend in der richtigen Größe und Ausführung vorhanden sein. Zum Ausprobieren genügt es auch erst einmal, sich die entsprechende Kleidung von Freunden oder Bekannten zu leihen oder auf ähnliche Kleidung auszuweichen. Sie sollte Dein Kind nur nicht bei der Ausübung der Sportart behindern. Wenn es dann die richtige Sport Auswahl getroffen hat, kann auch gebrauchte Sportkleidung ihren Sinn und Zweck erfüllen und dabei genauso gut aussehen wie etwas neu Gekauftes.

Kinder haben von klein auf zwar einen ganz natürlichen Bewegungsdrang, jedoch kann dieser aufgrund von mehreren Einflussfaktoren nicht immer vollständig ausgelebt werden. Dessen ungeachtet verbringen sie die meiste Zeit mit Hüpfen, Rennen, Springen und Klettern, was dafürspricht, dass Bewegung für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes von großem Vorteil ist. Noch dazu macht Bewegung Spaß und lässt keine Langeweile aufkommen. Turnen, Fußball, Reiten – Sport ist gesund und trägt zur geistigen und körperlichen Entwicklung von Kindern bei.

In eigener Sache: Du benötigst noch das passende Fitness Zubehör für Dein Training oder möchtest Deine Fitness Ausrüstung langsam Mal wieder erneuern? Dann schaue Dir jetzt in unserem Onlineshop unser hochwertiges Equipment an. Markenqualität von #DoYourFitness zu günstigen Preisen.

So finden Sie die richtige Sportart für Ihr Kind

Geräteturnen, Fussball, Rudern oder Tanzen, die Auswahl an Sportarten für Kinder ist riesig. Da können Eltern schon mal den Überblick verlieren. Wir haben hilfreiche Seiten zusammengestellt und bei Experten nachgefragt, wie Sie die beste Sportart für Ihr Kind finden.

Sport hilft den Kindern ihre körperliche Koordination zu erlernen. (Bild: istock/Thinkstock)

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Der Sohn spielt, seit er klein ist, leidenschaftlich Volleyball. Der Vater denkt, dass die Tochter ebenfalls Talent für diese Sportart hätte. Die Mutter ist da anderer Meinung und glaubt, dass Schwimmen am besten für ihr Kind passt.

Bei rund 70 Sportarten in Vereinen kann die Entscheidung für die richtige Sportart für das eigene Kind schwerfallen. Eine Orientierungshilfe bietet das Bundesamt für Sport (Baspo): Mit Hilfe des Sportartenkompass können Eltern gemeinsam mit ihrem Kind Fragen zu sportlichen Interessen und körperlichen Fähigkeiten ihres Kindes beantworten. „Dieser Kompass eignet sich sehr gut für Eltern, die noch unerfahren mit Sportarten sind und nicht wissen, welche die geeigneten für ihr Kind sind“, sagt Patricia Steinmann, Verantwortliche für J+S Kindersport beim Baspo. Die Ergebnisse liefern Vorschläge, die Eltern bei der weiteren Suche helfen.

Um sich genauer über die Sportarten zu informieren, stellt das Sportförderungsprogramm Jugend und Sport (J+S) des Bundes Erklärungsvideos zur Verfügung. Dort findet man ausführliche Beschreibungen zu einer Vielzahl von Sportarten und Kinder teilen in den Videos ihre Erfahrungen mit.

Hat man eine Sportart gefunden die das Kind interessiert, empfiehlt Steinmann, sich auf die Suche nach einem passenden Verein in der Nähe zu machen. Meist haben Gemeinden eine Liste der Vereine. „Wenn das nicht hilft, kann man auch bei einer kantonalen J+S-Stelle nachfragen“, sagt sie.

Tipp: Treten Sie in Kontakt mit Sportvereinen vor Ort

Nicht nur das Baspo bietet Informationen zu Sportarten, auch die Sportvereine, die sich gleichzeitig um neue Mitglieder bemühen. Einige stellen sich dafür an Infotagen vor. An diesen Anlässen bekommen Interessierte einen Einblick in verschiedene Sportrichtungen. In der Region Bern präsentieren die Vereine beispielsweise fünfmal pro Jahr klassische Sportarten wie Fussball oder Unihockey sowie spezielle Sportarten wie Capoeira oder Schwingen. Auch in Luzern kann man jährlich am „Tag der Luzerner Sportvereine“ mit Organisatoren in Kontakt treten.

Polysportive Angebote nutzen um die richtige Sportart herauszufinden

Eine weitere Möglichkeit, Sportarten kennen zu lernen, sind polysportive Angebote wie die sogenannten „offenen Turnhallen“. Damit sich Kinder auch neben dem obligatorischen Schulsport austoben können, gibt es lokale Turnhallen, die jeden Sonntagnachmittag ihre Türen öffnen, sogenannte Open Sundays. Da erwartet Kinder zwischen 7 und 12 Jahren ein Parcours und Sportgeräte, an denen sie frei spielen können. Auf der Plattform Ideésport stellen die Organisatoren das Angebot vor. Dort finden Eltern eine Liste mit Standorten, die solche Kinderprojekte anbieten. Das Angebot der Open Sundays ist kostenlos. Ein bekannter Ort mit einem ähnlichen Angebot ist auch die Turnfabrik in Frauenfeld. Diese Stiftung bietet offene Turnhallen bereits für Kleinkinder ab eineinhalb Jahren an. In diesen fliz-kidz Kursen können die Kleinen mit Begleitperson bereits ab 7 Franken teilnehmen. Auch an anderen Orten der Schweiz gibt es ähnliche Angebote, so etwa in Wil (SG), im St. Galler Rheintal oder auch in Schaffhausen.

Daneben gibt es auch den polysportiv ausgerichteten Veranstalter Sportopus in Bern. Die Kindersportschule hat sich auf Kurse für sportbegeisterte und für übergewichtige Kinder zwischen 5 und 12 Jahren spezialisiert. Während den Kursen führen die Leitpersonen Feedbackgespräche über die Entwicklung des Kindes durch und unterstützen sie bei der Ernährungsberatung.

Der grösste polysportive Verband in der Schweiz schlechthin ist der Schweizerische Turnverband (STV). Er bietet Kurse für jedes Alter an: Die Kleinen zwischen 3 bis 5 Jahren beginnen in Begleitung der Eltern mit dem Muki-Turnen. Im Finder kann man die Postleitzahl eingeben und es werden Vereine aufgelistet, bei denen man Muki-Turnen belegen kann. Kosten: 5 Franken pro Lektion und Paar. „Selbst grosse Sportler wie Schwingerkönig Matthias Glarner haben mit Muki-Turnen angefangen. Diese Erfahrung hilft ihm jetzt bei der körperlichen Koordination“, erklärt Olivier Bur, Ausbildungschef beim STV. Kinder zwischen 5 und 7 Jahren gehen in das Kinderturnen (Kitu). Später kommen sie mit 7 bis 16 Jahren in die Jugi.

Verschiedene Sportarten sind für Kinder von Vorteil

Kinder betätigen sich üblicherweise schon ab 3 Jahren in mehreren Sportarten. J+S wie auch der STV unterstützen den frühen polysportiven Einstieg für Kinder. „Sie sollen zuerst die Grundtätigkeiten wie rollen, werfen, fangen oder drehen, spielerisch kennenlernen“, sagt Bur. Das helfe ihnen, sich im Alltag besser zu bewegen. Zudem lernen sie den sozialen Umgang mit anderen, was ihnen im späteren Leben zu Gute komme.

Dass Kinder vermehrt polysportiv unterwegs sind, zeigt auch eine Studie aus dem Jahr 2014 vom Observatorium Sport und Bewegung Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Baspo. Sie haben das Sport-Verhalten und -Interesse bei Kindern und Jugendlichen analysiert. Sie haben herausgefunden, dass Jungen und Mädchen durchschnittlich fünf Sportarten parallel betreiben. Diese werden aber unterschiedlich oft und lange ausgeübt.

„Kinder sollen regelmässig Sport treiben“, findet Steinmann vom Baspo. Denn bei einer vielseitigen Grundausbildung würden Kinder Bewegungsgrundformen erlernen und an Selbstvertrauen gewinnen. „Im Vordergrund steht dabei aber der Spass an Bewegung und Sport“, fügt sie hinzu.

Sportlager in der Schweiz

Sobald der Nachwuchs erste Erfahrungen in Sportarten sammeln konnte, empfehlen sich Kinder- und Jugendlager. Dabei können Mädchen und Jungen eine Woche lang Sport treiben und neue Freundschaften schliessen.

Je nach Alter können sie an unterschiedlichen Camps teilnehmen:

  • Für Kinder bietet der Verein Kinder-Camps in mehreren Kantonen Fussball- und polysportive Camps für 6 bis 13-Jährige an.
  • Für Jugendliche bis 22 Jahren, bietet die Plattform Jugendsportcamps vom Sportamt Kanton Zürich eine Übersicht mit spezifischen Sportarten sowie polysportiven Angeboten in der Schweiz. In der dazugehörigen Broschüre stehen weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen.

Wenn die Kinder nach vielem Ausprobieren ihre sportlichen Vorlieben entdeckt haben, dann beginnen sie ungefähr mit 8 Jahren sich für eine Sportart zu entscheiden. Hier werden sie dann ihre Stärken weiterentwickeln und so in ein gesundes und fittes Leben starten.

Hilfreiche Kindersport-Adressen

  • Sportstaetten.ch Adressen von Sportanlagen mit Bäder, Hallen und Plätzen.
  • Coopandiamo.ch Es gibt Familien-Bewegungstage, bei denen Sportvereine das Rahmenprogramm mitgestalten.
  • Jugendsport Baselland (JSBL) ist bundesunabhängig, abgegrenzt von J+S. Sie offerieren Sportcamps, polysportive Angebote und Kurse in der Region. Anmeldung ist direkt online möglich.
  • School Dance Award Luzern : Schüler studieren eine Choreographie ein und treten an einem Wettbewerb gegeneinander an. Ein ähnliches Angebot gibt es mit dem Züri Dance Award auch in Zürich.

So treiben Kinder Sport – denn Kinder spielen und bewegen sich gerne!

Ob Kinder Sport lieben? – Na klar!

Informationen über Kindersport zu sammeln, das ist das Ziel dieser Seiten. Hier geht es um die wichtigsten Informationen über beliebte Sportarten für Kids, welche Sport-Ausrüstung nötig ist und warum Sport wichtig ist.

Die Kleinen bewegen sich von Natur aus gerne – genau wie jeder Erwachsene Bewegung für sein Wohlbefinden benötigt. Bei den Kids ist es aber noch einfach in ihnen: das Bedürfnis nach Bewegung. So treiben Kinder Sport.

Aber nicht mit einer bestimmten Zielsetzung wie die meisten Erwachsenen.

Sie wollen nicht „fitter werden“, sie wollen nicht abnehmen, sie wollen nicht rennen, um das Herz-Kreislauf-System zu trainieren. Einfach gesagt: Ein Kind tut, was ein Kind eben tun muss. Und dabei stehen Spiel und Spaß im Vordergrund.

So einfach ist das!

Um zu wachsen und sich gesund zu entwickeln, müssen sie sich bewegen. Um zu lernen und Herausforderungen zu meistern, müssen sie rennen, toben, mit Mama und Papa kitzeln, mit den Geschwistern balgen.

Kinder lernen dabei und sie drücken sich aus

Ob sie im Spiel übers Sofa toben, ein Wettrennen gegen Mama oder Papa gewinnen wollen, beim Pferd-Spielen über Kissen springen, mit lautem Autogeräusch um den Esstisch rasen, die schönste Drehung auf den Zehenspitzen machen oder wie ein Baumstamm durch die Küche kullern:

Bewegung ist der Schlüssel zu ihrem Selbst.

Ihr Kind bewegt sich gerne? Finden Sie die richtige Sportart, wo es sich toll auspowern kann.

Ihr Kind ist ein Bewegungsmuffel? – Motivation ist alles.

Je nach Alter und Interessenlage beim Kind oder den Möglichkeiten in Ihrer Stadt bekommen Sie auf dieser Webseite die wichtigsten Informationen über Kindersport, Kinderspiele, Kinderturnen, Sport für Kleinkinder, Vereinssport wie zum Beispiel Fußball, Tennis oder Reiten, altersgemäßen Sport, Verletzungsrisiken beim Sport, nötige Ausrüstung und -kosten und vieles mehr.

Riesiges Angebot

Die Möglichkeiten sind fast unüberschaubar. Beispielsweise können Kinder Sport im Verein treiben, oder aber die Eltern organisieren Sportliches für Kinder mit den Freunden zusammen.

Je nachdem, wie alt die Kinder sind, organisieren diese schon selbst ein Treffen auf dem Bolzplatz oder verabreden sich zum Klettern auf dem Spielplatz, zum Streetball oder auch zum Skaten an der Halfpipe.

Im Alltag

Bewegung in den Alltag zu integrieren, ist vor allem für berufstätige Eltern kleinerer Kinder nicht so einfach. Sie müssen sich zumeist darauf verlassen, dass die Kinder in der Betreuungseinrichtung genügend Bewegung bekommen.

Die meisten Kindergärten und Schulen haben glücklicherweise ein gutes Sport-Angebot für Kinder.

Wer den Nachmittag mit seinen Kindern gestaltet, stößt oft auf ein schier unüberschaubares Angebot. Das ist vor allem in den Ballungsräumen so. Wenn sich Kinder Sport aussuchen als Freizeitbeschäftigung, gibt es sehr viele Möglichkeiten.

Sport nach Alter gestaffelt

Es gibt Sport für Jugendliche, für Kinder im Grundschulalter und Sport beziehungsweise Bewegungsangebote für Kleinkinder. Örtliche Musikschulen bieten die Kombination Musik und Bewegung an.

Es gibt Mannschaftssportarten und Einzelsportarten. Und es gibt Kinder-Sportarten, die nur im Verein auszuüben sind, welche, die nur draußen stattfinden – wie zum Beispiel Rudern oder Skifahren – und welche, die eine teure Ausrüstung verlangen. Was individuell in der Familie zu realisieren ist, hängt von einigen Faktoren ab.

Kosten und Zeit

Manche Kindersportarten sind teuer, für manche muss ein Auto vorhanden sein, beispielsweise um einen Reiterhof zu erreichen oder auch eine herausfordernde Mountainbike-Strecke.

Auch spielt die vorhandene Freizeit eine immer größere Rolle. Denn viele Kids haben heute so viele Termine, dass sie in der Woche kaum noch die Zeit für eine Sporteinheit mit An- und Abfahrt und Umkleiden aufbringen können. Dann können Kinder Sportarten wählen, die mit weniger Aufwand zu bewerkstelligen sind – oder sie überdenken ihren prall gefüllten Terminplan.

Lesen Sie unsere Übersichten über die einzelnen Sportarten und finden Sie heraus, was Ihrem Kind Spaß machen könnte und was individuell zu ihm und zu Ihrer Familie passt.

Unsere Webseite Kindersport-Info.Com wird ständig erweitert und ergänzt. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen!

Kinder Sport Badminton – rasantes Spiel mit hohem technischen Anspruch. Für den Kinder Sport Badminton werden eine sehr gute Auge-Hand-Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit benötigt und gefördert. Kinder Sport Ballett – ein Sport für Schul- und Kleinkinder Kinder Sport Ballett auch für die Bühne – grazil, gelenkig, glamourös – ein besonderer Tanz. Kinder Sport Basketball – schnelles Spiel mit Mannschaftsgeist. Der Kinder Sport Basketball ist eine der beliebtesten Ballsportarten. Kinder Sport Biathlon – Skifahren und Schießen. Der Kinder Sport Biathlon läuft nicht so einfach nebenher. Er ist eine Kombination aus Schießen und Skifahren. Kinder Sport Bogenschießen – stärkt die Konzentration der Kids. Der Kinder Sport Bogenschießen gibt es in verschiedenen Varianten, eine davon ist die meditative Form aus dem Zen-Buddhismus, aber auch 3D-Schießen ist beliebt. Der Kinder Sport Boxen macht die Kids schnell, ausdauernd und geschickt. Der Kinder Sport Boxen verlangt viel Verantwortung und hat zunächst nicht viel mit den Profikämpfen à la Henry Maske zu tun. Kinder Sport Eislaufen – auf Kufen kommen Kids in Bewegung. Der Kinder Sport Eislaufen ist der Überbegriff für die Sportarten Eiskunstlauf, Eishockey, Eisschnelllauf und ist auch eine tolle Freizeitbeschäftigung im Winter. Kinder Sport Fechten Kinder Sport Fechten – zum Duell mit Disziplin und Fairness! Kinder Sport Fußball – eine der beliebtesten Sportarten bei Kids. Kinder Sport Fußball für die Welt: Jungen und Mädchen sind verrückt nach diesem Spiel. Kinder Sport Golf – nicht nur für Reiche! Außerdem viel frische Luft. Der Kinder Sport Golf bedeutet Bewegung, frische Luft und körperliche wie geistige Weiterentwicklung. Kinder Sport Handball – ein Mannschaftssport für Mädchen und Jungs. Der Kinder Sport Handball ist ein Ballsport, der Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit fördert. Kinder Sport Hockey – ein Mannschaftssport, der die Geschicklichkeit fördert. Der Kinder Sport Hockey ist ein sogenanntes körperloses Spiel und für die Verwendung des Schlägers gelten genaue Regeln. Kinder Sport Jazzdance – fetzig Abtanzen für Kleine und für Größere. Der Kinder Sport Jazzdance bietet für Kinder ab etwa 5 Jahren gute Möglichkeiten, sich auszupowern und das Körperbewusstsein zu schulen. Kinder Sport Judo – ein Sport, der die Selbstwahrnehmung besonders schult. Der Kinder Sport Judo ist eine japanische Kampfsportart, bei der zu Anfang besonders die Techniken des Fallens trainiert werden. Kinder Sport Kanufahren – ein echtes Abenteuer für Kids. Der Kinder Sport Kanufahren bringt die Kinder in Schwung und in Verbindung mit der Natur. Kinder Sport Karate – die waffenlose Kampfkunst macht Kinder stark. Der Kinder Sport Karate schärft die Sinne, baut Aggressionen kontrolliert ab und hält Werte wie Fairness, Respekt, Disziplin und Höflichkeit hoch. Kinder Sport Kickboxen ist ein Kampfsport – für Kinder nur im Leichtkontakt. Der Kinder Sport Kickboxen ist mit vielen Vorurteilen belastet. Gekämpft wird bis zum Alter von 16 Jahren nur im Leichtkontakt. Kinder Sport Klettern – Nervenkitzel am Steilhang. Der Kinder Sport Klettern ist richtig in Mode gekommen. In Kletterhallen gibt es für Kinder spezielle Kurse, in denen sie die besten Kletter- und Sicherungstechniken lernen können. Kinder Sport Leichtathletik – Laufen, Springen, Werfen sind für Kinder toll. Der Kinder Sport Leichtathletik besteht grob betrachtet aus Werfen, Springen und Laufen als Unterkategorien. Kinder Sport Radfahren – sportlich und mobil sind Kinder mit dieser Sportart. Der Kinder Sport Radfahren kann ab 7 Jahren im Verein regelmäßig ausgeübt werden. Mit etwa 4 Jahren lernen Kinder Fahrradfahren – manche früher, manche später. Kinder Sport Reiten verbindet Verantwortung und sportliche Ambitionen. Der Kinder Sport Reiten übt den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen. Kinder Sport Schwimmen – wie die Fische im Wasser. Der Kinder Sport Schwimmen beginnt für die meisten Kinder mit dem Seepferdchen-Abzeichen. Schwimmen ist aber auch Olympische Disziplin – und kann Leben retten! Kinder Sport Segeln – Abenteuer bei Wind, Wellen und Wasser. Beim Kinder Sport Segeln können Kinder ab sieben Jahren den Segelschein machen. Schon für Sechsjährige gibt es Kurse. Kinder Sport Skifahren – macht Spaß und ist draußen. Es gibt viel zu entdecken! Winterkinder lieben den Kinder Sport Skifahren, sie lernen mit der richtigen Skiausrüstung mit Freude und viel Spaß. Kinder Sport Surfen – für Wasserfrösche, die mehr als 25 kg wiegen Der Kinder Sport Surfen ist bei Sonnenschein ein toller Sport und kann auch zur festen Sportart jenseits des Sommerurlaubs werden. Kinder Sport Tennis – der Kampf um die Filzkugel begeistert. Der Kinder Sport Tennis ist ein traditionsreicher Sport. Steffi Graf und Boris Becker machten die Sportart zu einer der beliebtesten bei Kindern. Kinder Sport Turnen- Kinderturnen und Mutter Kind Turnen bzw. Eltern Kind Turnen Als Beginn für Kinder Sport ist das Eltern-Kind-Turnen optimal. Manchmal bleiben die Kids sogar mehrere Jahre dem Turnsport treu. Kinder Sport Volleyball – schneller Sport für Halle und Strand. Der Kinder Sport Volleyball ist ein Mannschaftssport mit anspruchsvollen und schnellen Ballwechseln. Der Ball wird aus der Luft „volley“ weitergespielt. Kinder Sport Voltigieren – akrobatisch turnen die Kinder auf dem Pferd. Der Kinder Sport Voltigieren ist eine Mischung aus Akrobatik und Turnen – und zwar auf dem Rücken eines Pferdes. Kinder Sport Yoga – ohne Wettkampf durch Bewegungsübungen stärken. Der Kinder Sport Yoga hat die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes zum Ziel, und Bewegung ist das Mittel dazu. Kinder Sport Zumbatomic – Tanz-Trendsport Zumba für Kinder. Der Kinder Sport Zumbatomic ist eine Zumba-Variante für Vier- bis Zwölfjährige. Kinder BMI – der Body Mass Index bei Kindern Kinder BMI – der Body Mass Index berechnet sich bei Kindern anders als bei Erwachsenen und ist sogar in verschiedenen Altersstufen unterschiedlich. Kinder Entwicklung – in rasantem Tempo lernen die Kleinen täglich Neues. Kinder Entwicklung – Das natürliche Lernen und Wachsen kann man nicht beschleunigen, aber die Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Kinder Ernährung: Spaß beim Essen mit den richtigen Lebensmitteln Kinder Ernährung – kohlenhydrat- und kalziumreich, möglichst ohne Zucker Kinder Sport und Flow-Gefühl – da werden Herausforderungen zum Kinderspiel. Kinder Sport und Flow-Gefühl sollten eigentlich zusammengehören. Die Hingabe und Begeisterung für den Sport lassen Anstrengung zum Spaß werden. Kinder Gesundheit – mit voller Kraft mitten im Leben. Kinder Gesundheit – Vorbilder sind wichtig. Diese gibt es in der Familie, der Nachbarschaft, in Schule und Kindergarten und im Sport. Kinder Herz – auch im Kinderkörper der wichtigste Muskel Kinder Herz – wichtigster Muskel. So wächst es und so hoch darf die Herzfrequenz beim Training sein. Mit Sport, Musik und Sprache die Intelligenzentwicklung von Kindern fördern Kinder Intelligenz – was wirklich die Intelligenz von Kindern fördert und was Eltern tun können. Kinder Gesundheit Studie KiGGS KiGGS – die Kinder Gesundheit Studie, durchgeführt vom Robert-Koch-Institut Kinder Sport: Gewinnen und Verlieren gehört zum Leben dazu Im Kinder Sport gehören Gewinnen und Verlieren oft dazu, jedoch sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Wettkämpfe dienen zum Leistungsvergleich und als Orientierung. Kinder Sport Verein – im Sportverein gemeinsam in Bewegung Kinder Sport Verein – in der Gemeinschaft lässt sich Sport mit viel Begeisterung erleben. Kinder Wachstumsschmerzen – wenn die Knochen wehtun Kinder Wachstumsschmerzen – wenn das Größerwerden schmerzt Kinder Sport warum? – Bewegung ist Leben. Kinder Sport warum eigentlich? Wozu ist Sport gut? Wie kommen Kinder zum Sport? Kinder Sport Bewegungsspiele – mit Spaß an der Freud‘! Kinder Sport Bewegungsspiele machen Spaß und sorgen für aufgewärmte Muskeln. Kinder Games bringen Bewegungsmotivation, ersetzen Sport aber nicht. Sowohl Kindern als auch Erwachsenen machen Kinder Games und die Bewegung in Verbindung mit einer Konsole wie der Wii viel Spaß. Als Sportersatz sind sie jedoch nicht empfehlenswert. KinderSport-Info Sitemap Kinder Sport Info Sitemap Impressum Impressum und Haftungsausschluss für die Domain www.kindersport-info.com Copyright © 2012 – 2018 Kindersport-Info.Com

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Sport im Alter von 4 bis 5 Jahre

Experten schlagen Alarm! Die meisten Kinder sind zu unsportlich und haben im Vorschulalter massive koordinative Schwächen und kaum noch Kondition. Außerdem haben viele Kids Übergewicht. Damit dein Kind nicht zu dieser Gruppe zählen wird, ist Sport wichtig.

Sind Kinder von Anbeginn daran gewöhnt, zu laufen, springen, klettern und sich an der frischen Luft zu bewegen, so wird ihnen die Liebe zur Bewegung mit auf den Weg gegeben. Eine ideale Voraussetzung (neben den gemeinsamen Aktivitäten), um später in einem Verein oder einer Gruppe Sport zu treiben.

Vorteile:

  • Stärkung von Kreislauf und Kondition
  • unterstützt eine gute geistige, körperliche und seelische Entwicklung
  • Teamgeist stärkt das Selbstbewusstsein
  • Präventiv gegen Übergewicht

Die Liste der Vorteile kann beliebig verlängert werden. Doch diese Fakten sprechen für sich. Nachteile bringt Sport im Grunde genommen niemals. Selbst Kinder mit Asthma oder anderen Erkrankungen müssen auf Sport nicht verzichten.

Eine kurze Übersicht wird dir zeigen, welche Sportarten ab einem Alter von 4 Jahren meist angeboten werden.

Kinderturnen

Das berühmte Kinderturnen wird viel angeboten. Denn in diesem Alter beginnen Turner bereits mit den ersten Schritten. Selbst wenn dein Kind lieber Fußball spielen würde oder Reiten möchte, ist der Einstieg beim Kinderturnen gar nicht so verkehrt. Die Übungen sind entsprechend für das Alter abgestimmt und im Mittelpunkt stehen Gymnastik, Dehnung und Koordination. Darüber hinaus lernen die Kinder spielerisch die einzelnen Turngeräte kennen und werden altersgerecht an erste Übungen herangeführt.

Es gibt einige Vereine, die bereits in diesem Alter eine eigene kleine Gruppe trainieren. Auch hier steht die spielerische Heranführung an den eigentlichen Sport im Mittelpunkt.
Der Trainer sollte jedoch einfühlsam sein, denn Kinder in diesem Alter zu trainieren ist selbstverständlich etwas anderes, als 10-jährige.

Solltest du daran Interesse haben, dann erkundige dich, welche Erfahrungen bereits gemacht wurden. Ansonsten ist es stets zu empfehlen, die Schnupperstunden oder ein Probetraining zu nutzen. Diese bieten dir die Gelegenheit eine Trainingseinheit mitzumachen. Auf diesen Weg ist es meist am einfachsten sich eine eigene Meinung zu bilden. Eine Mitgliedschaft ist für das Schnuppern nicht notwendig.

Eltern-Kind Schwimmen

Schwimmen ist mit 4 Jahren kein Problem. Diese Kurse werden jedoch nicht als alleinige Sportgruppe in diesem Sinne angeboten, sondern als Möglichkeit, dass Eltern mit ihrem Nachwuchs schwimmen gehen können. Und das unter Aufsicht und Anleitung von einem Schwimmtrainer.

Einige Kinder nutzen sogar das Angebot, ihr Seepferdchen abzulegen, wenn sie es nicht sogar schon haben. Mitunter entpuppen sich selbstverständlich nach diesen spielerischen Schwimmstunden einige Talente, die ein paar Jahre später in den ernsten Schwimmsport einsteigen. Im übrigen beschränkt sich der Schwimmsport später nicht nur auf das reine Schwimmen. Auch Turmspringen oder Synchronschwimmen zählen zum Schwimmsport.

Für diese Altersgruppe wird natürlich auch schon Ballett angeboten. Hier lautet die Devise, je eher desto besser. Wichtig ist bei diesem Sport, dass dein Kind dafür wirklich Interesse hat und es nicht vielleicht der Wunsch anderer ist.

Das trifft im übrigen auf andere Sportarten genauso zu. Dem Kind muss es Freude beeiten.

Sportgruppen

Unter lustigen Namen, wie Spatzengruppe oder Sportlöwen bieten viele Sportvereine eine reine Kindersportgruppe an, in der es vor allem um Spaß und Spiel geht. Hier steht keine bestimmte Sportart im Mittelpunkt.

Es ist zu vergleichen mit dem Sport, den die meisten Kinder so ähnlich auch in der Kita erleben. Spielerisch werden Laufübungen durchgeführt, Gymnastik und selbstverständlich Spiele.
Erste kleine Mannschaftsspiele bereiten den Nachwuchssportler besonders viel Freude. Denn hier erwacht langsam aber sicher der Kampfgeist und damit auch der Teamgeist.
Ideal ist es, wenn diese Sportgruppen auf einem Sportplatz üben können. Zumindest solange, wie es das Wetter noch zulässt. In Turnhallen halten sich die Kinder in der Winterzeit noch lang genug auf.

Erster Vereinssport mit 5 Jahren

Ist dein Kind 5 Jahre alt, dann kann es sich bereits bei einigen Vereinen auf einen bestimmten Sport spezialisieren. Gerade Fußball wird in diesem Alter bei Jungen und auch Mädchen gern gewählt. Des Weiteren bieten nun Abteilungen, wie Leichtathletik, Schwimmen oder auch Karate die ersten Juniorgruppen an, in denen nun mit viel Spaß und Freude an die entsprechende Sportart herangeführt wird.

Sport muss Spaß machen!

Kinder in diesem Alter darf man auf keinen Fall unter Druck setzen. Es ist nach wie vor enorm wichtig, dass die Freude an Bewegung und das Zusammensein mit anderen Sportlern im Mittelpunkt steht. Preise, Medaillen und Pokale sollten in diesem Alter noch keine wirkliche Rolle spielen. Natürlich ist gegen eine Anerkennung seitens der Vereine nichts einzuwenden, so denn alle Kinder diese erhalten. Später wird der Kampfgeist noch oft genug gefragt sein und die Kinder bekommen selbstverständlich viele Möglichkeiten ihre Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen.

Es kann hilfreich sein, sich zu informieren, welche Vereine regional Kinderturnen oder eine Kindersportgruppe anbieten. Ein Erfahrungsaustausch mit anderen, die bereits mitmachen, kann schnell ein paar Fragen klären.

Mein Kind hat kein Interesse an Sport! Was kann ich tun?
Du musst nicht verzweifeln, wenn dein Kind sich nicht für Sport interessiert. Das ist nicht tragisch. Hier ist die Anmeldung in einem Verein unter Vorbehalt anzuraten. Mitunter entdecken Kinder erst beim Mitmachen, wie viel Spaß es machen kann. Ähnlich wie mit unbekannten Essen. Erst kosten, dann eine Meinung bilden.
Du kannst allerdings in der Freizeit dafür sorgen, dass sich dein Kind nicht zu einem Stubenhocker entwickelt. Gerade im Vorschulalter hast du noch ausreichend Einfluss auf das Kind, um es für Bewegung zu begeistern.

Dir stehen tatsächlich viele Sportarten auch außerhalb von Vereinen zur Verfügung:

  • Fahrradfahren
  • Schwimmen
  • Fußball
  • Springseil
  • Hulahoop Reifen

Außerdem kannst du so oft es geht auf einen Spielplatz gehen. Hier haben Kinder viele Möglichkeiten sich zu bewegen. Kommt ein Freund oder eine Freundin mit, dann macht das Ganze noch mehr Spaß. Auf Spielplätzen können sich die Kinder richtig toll austoben.

Indoorspielplätze sind bei schlechtem Wetter eine gute Alternative, um sich auszupowern. Es gibt also keine Ausreden.

Du siehst, es gibt wahrlich viele Wege und Möglichkeiten, sich fit zu halten und das schon im Kleinkindalter.
Neben dem Sport ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung für eine gesunde Entwicklung unabdingbar. Achte besonders darauf, wenn dein Kind sich noch nicht wirklich für Sport begeistern kann.

Ein kleiner Tipp am Ende:

Versuche nicht in alle Sportarten reinzuschnuppern. Das wird zu viel und überfordert Kinder in diesem Alter. Sportler und Vereine empfehlen bei unentschlossenen Kinder die Sportgruppen, welche sich noch nicht so sehr spezialisieren. Sie bieten einen idealen Einstieg. Erst im Laufe der Zeit wird man sehen, welche Sportart am Ende die beste Wahl sein wird.

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