Spielzeugwaffen für kinder

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Waffen für Kinder…welch ein schwieriges Thema! Lange habe ich überlegt, ob ich darüber überhaupt öffentlich schreiben möchte und ob meine Entscheidung der Ansicht der breiten Masse wohl entspricht. Vielleicht mache ich es genauso wie du da draußen, vielleicht haben wir uns aber für das genaue Gegenteil entschieden. Es ist wie mit vielen Sachen in der Erziehung: Es gibt kein Richtig, aber eben auch kein Falsch…

Früher, als der Große noch ein kleines Baby war, verabscheute ich regelrecht den Gedanken ihm später eine Pistole oder ein Schwert in die Hand zu drücken. Ich, eine Mama, die sich klar gegen körperliche Gewalt ausspricht, passt einfach nicht mit Waffen irgendeiner Art zusammen. So war es also kein Wunder, dass wir uns fest darauf verständigten dem Kind jegliche Art von Spielzeugwaffen zu verwehren: Geschenke dieser Art wurden schnell verräumt und später entsorgt, im Laden wurde mit einem deutlichen „NEIN“ klar gemacht, dass es so etwas nicht gibt und auf die Idee so etwas selbst zu kaufen, wären wir gar nicht erst gekommen. Ich kann mich sogar noch sehr gut an eine Situation erinnern, als er zum Geburtstag von einem Jungen einen Säbel aus Plastik geschenkt bekommen hat. Das Geschenk war sicher sehr nett gemeint und doch stieg bei mir direkt der Puls hoch, weil ich einfach jegliche Verbindung mit Gewalt vermeiden wollte.

Und dann gibt es Tage, da ändert sich deine Ansicht

Kurzum: Wir haben den Kontakt mit Spielzeugwaffen so gut unterbunden, wie es nur geht und ich habe fast ein Freudentänzchen aufgeführt, weil es meinen Sohn augenscheinlich gar nicht interessierte, ja bis der Tag kam, an dem er seinen Finger entdeckte und es „peng“ machte (ich glaube er war damals 3). Ich erklärte ihm, dass ich dieses „peng“ nicht möchte und Waffen total doof finde, weil man damit Menschen verletzen kann und überhaupt und sowieso. In meinem Kopf bildeten sich sofort Kriegsszenarien, kleine unschuldige, angeschossene Kinder, Kinder ,die ihre Eltern verloren haben, Frauen, die um ihre Männer weinen und nun alleine durchs Leben gehen. Ich sah Amokläufer und Psychopathen, die nichts anderes im Sinn hatten, als anderen weh zu tun…. und wieder machte es „peng“ und der kleine Knopf knallte mit seinen zwei Fingern ab.

Wir als Eltern versuchten wohl noch einige Zeit gegen das Spielen von „schießen“ anzukämpfen – erfolglos. Nahm er nicht den Finger, nahm er Zweige, die gebogen waren und mit kindlicher Fantasie zur Pistole wurden. Auch sammelte er Stöcke, mit denen er Schwertkämpfe vollführte, zur Not tat es auch der alte gute Besenstiel. Auf gut deutsch gesagt, waren die Waffen plötzlich überall und ein gänzliches Verbot rückte ins Unmögliche. Für uns hieß es also Umdenken. In erster Linie ging es nun darum einen guten Kompromiss zu finden, mit dem wir alle gut leben könnten. Dazu gehört zum einen für uns, dass wir unseren Kindern vermitteln, dass wir nicht auf Menschen & Tiere schießen oder Waffen gegen diese erheben und zum anderen darum bewusst damit umzugehen. Bewusst heißt für mich aber nicht nur, dass wir den Kindern erklären, warum es Waffen gibt und was man damit anrichten kann, sondern auch damit uns selbst einmal näher zu betrachten.

Es ist alles nur in deinem Kopf

Je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde nämlich, dass wir Erwachsenen bei dem Thema Waffen, die von mir oben beschriebenen Szenarien praktisch automatisch abrufen, aber Kinder überhaupt nicht auf die Idee kommen würden soweit zu denken. Er nimmt sich keinen Ast und schießt damit in der Absicht jemanden zu töten oder zu verletzen. Für ihn ist es vielmehr in einer Fantasiewelt zu sein und durch eine Pistole „stark“ zu sein. Er denkt auch nicht darüber nach, wie viele Kriege blutig geendet sind und wie viele derzeit geführt werden. Er kann so etwas ja noch nicht einmal einschätzen und er macht sich auch keine Gedanken über Amokläufer oder Psychopathen – nein: er spielt einfach und für ihn ist es etwas absolut Harmloses. Diese Erkenntnis hat mir geholfen das Thema ein wenig lockerer zu betrachten oder besser gesagt: meine kritische Haltung ein wenig abzubauen. Ich halte weiterhin nichts von echten Waffennachbauten, auch finde ich es absolut bescheuert, wenn Kinder im Spiel sich zurufen „ich töte dich.“. Doch ich bin nicht mehr gänzlich gegen den Einsatz von Spielzeugwaffen.

Für mich ist es ein mal wieder die Erkenntnis, dass wir Erwachsenen aus Mücken Elefanten spinnen und es ganz einfach darauf ankommt, wie man mit etwas umgeht und in welcher Dosierung. Wir selbst haben als Kinder liebend gern durch das ganze Dorf Räuber und Gendarm gespielt und ich kann mich nicht daran entsinnen, dass uns primär das „auf Menschen Jagd machen“ und die „Freiheitsberaubung“ durch das Gefangennehmen in den Sinn gekommen wäre: NEIN, es ist und war vielmehr eine schöne Kindheitserinnerung, die für mich ausschließlich positive Gefühle hinterlässt: Zusammenhalt, Teamarbeit, Abenteuer, Spaß, Bewegung… Spiele mit Waffen, Gefangenen oder Jagen gab es schon Generationen vor mir und ja, wenn ich so recht darüber nachdenke, möchte ich nicht, dass es meine Kinder nicht mehr erleben dürfen, weil wir Eltern uns einreden, dass aus ihnen dann potenzielle Amokläufer werden könnten – so ein Schmarn!

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Wie sieht es also bei uns inzwischen aus?

Inzwischen bin ich vielmehr beim „bewusst damit Leben und Kompromisse eingehen“:

  • Die Waffen sollten möglichst unecht aussehen (Holz finde ich am besten), ganz einfach, weil ich es nicht mag, wenn man auf 2 Meter Entfernung nicht erkennen kann, ob es sich doch um ein Original handeln könnte und es ein Spiel bleiben soll.
  • Die Waffen (Pistolen) dürfen keine Kugeln enthalten, die abfeuern können. Ich weiß nicht, ob sich das später noch ändern wird, aber im Moment gehts den Jungs vielmehr ums „schießen spielen“ als wirklich bewusst auf Gegenstände zu zielen. Kugeln würden daher einfach nur ein potenzielles Verletzungsrisiko darstellen.
  • Ein „ich töte dich!“ möchte ich auch im Spiel nicht hören bei meinen Kindern und dann greife ich auch gerne ein und erkläre, warum ich das doof finde.
  • Ein Auge zukneifen: weil es einfach „normal“ ist, dass Kinder sich dafür interessieren und schießen oder Schwertkampf spielen wollen…
  • Das Kämpfen miteinander ist erlaubt, aber ein „Stop“ muss akzeptiert werden
  • Im Haus wird nicht mit Schwertern gespielt, ganz einfach, weil zu viel kaputt gehen könnte.
  • Wir versuchen die Waage zu halten, zwischen dulden, aber dennoch Waffen oder Gewalt nicht zu verherrlichen

Ritterfeste und Co.

Eine tolle Gelegenheit, um diesem kindlichen Verlangen nach „Krieger, Held und Co.“ einmal nachzukommen, habe ich dieses Jahr entdeckt. Wir waren auf einem wunderschönen Mittelalterfest und ich erlaubte meinen Jungs ihre Schwerter und Ritterkappen mitzunehmen. Ich zerschnitt sogar vorab ein Bettlaken und knotete einen Gürtel, damit sie als echte kleine Ritter dort hingehen konnten. Ich selbst bin eigentlich nicht der Mittelatlerfan, aber als ich sah, wie stolz sie waren „echte Ritter“ sein zu dürfen, wusste ich, dass sich in manchen Punkten ein Umdenken lohnt.

Wir wurden dort übrigens sehr oft gefragt, wo wir die tolle Kappe und Kinderschwerter her haben sowie den Gürtel und ich rechne fest damit, dass auch hier die Frage auftaucht. Ich beantworte sie daher direkt: Diese gibt es bei Helga Kreft, genauso wie das Indianerset aus Pfeil und Bogen, dass wir euch vergangene Woche vorgestellt haben. Dieses wird Louisa zu Weihnachten bekommen, denn auch Mädels dürfen einmal Kriegerinnen sein 😉

Wie stehst du zu dem Thema Waffen für Kinder? Versuchst du sie im Alltag gänzlich zu vermeiden?

Sabrina

Warum kämpfen Jungs? Erziehungstipps

Für eine gesunde psychische Entwicklung benötigt ein Kind eine sichere familiäre Umgebung, Geborgenheit, Liebe, Respekt und jede Menge Verständnis. Doch gerade beim Thema Verständnis stossen Eltern oftmals an Grenzen.

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Interessant ist, dass viele Eltern eines Jungen der Meinung sind, die Erziehung von Mädchen wäre einfacher. Eltern eines Mädchens sind wiederum anderer Meinung. Das kann man jedoch nicht pauschalisieren. Mädchen sind häufig die „Redner“ – sie schaffen es schon im jüngsten Alter, Mutter oder Vater in Grund und Boden zu diskutieren. Anders ist es bei Jungs. Sie sind die „Macher“ – wobei hier nicht gemeint ist, dass sie brav gehorchen, sondern schlichtweg das aktivere Geschlecht sind.

Die Evolution hat einen Teil dazu beigetragen

Schon zu Beginn der Menschheit waren die Rollen klar verteilt. Die Frauen waren verantwortlich für die Erziehung der Kinder (Stichwort: Reden, die Sprache erlernen). Männer gingen auf die Jagd, trugen Kämpfe aus und durften hierbei keine Schwäche zeigen (Stichwort: Macher). Das hat sich bei den Naturvölkern bis heute nicht geändert. Auch in unserer Gesellschaft, in der eine klassische Rollenverteilung eigentlich keine Rolle mehr spielen sollte, können wir unsere Gene jedoch nicht austricksen. Das merken wir spätestens dann, wenn wir unsere Kinder beobachten.

Läuft etwas in der Erziehung falsch?

Wenn du Elternteil eines Jungen bist, könnte dir die Situation bekannt vorkommen. Dein Kind schiesst plötzlich mit einem Spielzeugschwert um die Ecke, rennt auf seinen Freund zu und brüllt: „Ich bin ein Ritter und werde dich besiegen!“.

Beobachtet man die Jungs, kann man feststellen, dass es hier um ein spielerisches Kräftemessen geht. Jungs neigen dazu, sich zu vergleichen. Wer ist stärker, wer ist geschickter, wer ist ausdauernder? Das ändert sich übrigens bis ins Erwachsenenalter nicht. Diese Kämpfe tragen auch erwachsene Männer aus, nur dass es nicht so offensichtlich ist.

Braucht ein Junge deshalb weniger Zuneigung?

Definitiv nicht. Es ist sogar so, dass man beobachten kann, dass Jungs häufig ein höheres Verlangen nach Zuneigung und Kuscheleinheiten haben als Mädchen. Und das sollte Kindern nicht verwehrt werden, denn die Eltern sind der sichere Hafen für Kinder. Bei ihnen können sie sein, wie sie sind und dazu gehört auch das Verlangen nach Liebe, Zuneigung und Bestätigung. Das Wichtigste ist, dass Eltern als gutes Vorbild in der Erziehung dienen. Hier sind beide Elternteile gefragt. Vor allem Väter sollten ihren Söhnen zeigen, dass es in Ordnung ist, Gefühle und Schwächen zu zeigen.

Was brauchen Jungs? Erziehungstipps für Eltern

Toben, Kräftemessen, laut sein gehört zur gesunden Entwicklung eines Jungen einfach dazu. Natürlich sollte man in gewissen Situationen Grenzen aufzeigen, aber auch gleichzeitig Alternativen bieten.

Sport ist eine tolle Gelegenheit, indirekt Kräfte zu messen, sich auszutoben oder Geschick zu beweisen. Hier können Kinder sich auspowern und sich gleichzeitig messen. Dabei ist es besonders wichtig, dem Kind zu vermitteln, dass es völlig in Ordnung ist, nicht der Bessere, Geschicktere oder Kräftigere zu sein. Denn auch das ist eine Stärke: Schwächen zeigen, zugeben und damit gesund umgehen zu können.

Jungs möchten in den Arm genommen werden, wenn sie sich hilflos fühlen. Sie brauchen Mutzuspruch und Unterstützung, wenn sie sich etwas nicht zutrauen.

Nimm deinen Sohn so, wie er ist und überfordere ihn nicht mit einer zu hohen Erwartungshaltung. Sorge für viel körperlichen Ausgleich und Bewegung!

Jungen erziehen: So wachsen sie glücklich heran

Es gibt sie, diese Eltern, denen es völlig egal ist, ob der gemeinsame Nachwuchs ein kleines Mädchen oder ein kleiner Junge wird. Hauptsache, er, sie, es ist gesund. Doch es gibt auch viele Frauen, die Angst davor haben, bei einem kleinen Jungen so ziemlich alles falsch zu machen, was man so falsch machen kann. Denn: Woher soll Frau auch wissen, wie sie einen kleinen Jungen richtig erziehen, damit er sich gesund entwickeln kann?

Dass viele von ihnen weitaus mehr brauchen, als sie heutzutage bekommen, zeigen die Erhebungen, dass Jungen bei psychischen Problemen mittlerweile die Spitzenrolle einnehmen. Mit einer Häufigkeit, die fast schon erschreckend ist.

Der Rowdy im Kindergarten – zumeist ein Junge

Der störende Klassenclown – fast immer ein Junge

Die gewalttätige Schulhofbande – mit sicherer Wahrscheinlichkeit Jungen

Die Schulverweise – hauptsächlich ausgesprochen gegen Jungen

ADHS – mit erschreckenden 85% diagnostiziert bei Jungen

Die Ambulanzen der Psychiatrien – geflutet von Jungen

Der jugendliche Strafvollzug – hauptsächlich durch männliche Jugendliche besetzt

Jungen reden nicht, sie handeln

Wie oft hat Frau sich schon bei der besten Freundin ausgeheult, weil es in der eigenen Beziehung kriselte, sie sich unverstanden fühlte, der Mann an der Seite dicht gemacht hat und nicht reden wollte? Trotzdem wissen wir alle: Männer reden einfach nicht gerne und insbesondere sehr ungern darüber, wie oder was sie fühlen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, sind aber leider noch immer viel zu selten.

Jungen zu erziehen, bedeutete für die Eltern der heutigen Generation unserer Lebenspartner noch mit Erziehungsregeln wie “Richtige Männer weinen nicht!“ oder “Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ aufzuwachsen. Deshalb wird die so genannte weibliche Seite von ihnen auch oftmals souverän verdrängt. Trotzdem sind die Männer an unserer Seite deswegen nicht psychisch krank. Denn auch wenn die Erziehung, die sie genossen haben, uns auch heute noch so manches Mal an den Rand der Verzweiflung bringt, so konnten sie damals zumindest eins sein: richtige Jungen! Sie hatten die erforderliche Freiheit dafür und vor allem: die entsprechenden Vorbilder!

Jungen erziehen: Fehlen des männlichen Rollenvorbildes

Bei den Jungen von heute ist das anders: Sie wachsen nicht mehr mit einem typisch männlichen Rollenvorbild auf, sondern werden fast ausschließlich von Frauen erzogen – und dass nicht etwa, weil die Eltern sich getrennt haben. Erziehung liegt auch im 21. Jahrhundert noch immer weitestgehend in Frauenhand. Vielleicht sogar stärker als jemals zuvor. Denn auch die Männer von heute sind sich nicht mehr sicher, was das typische männliche Rollenbild eigentlich von ihnen erwartet. Dafür haben weibliche Eigenschaften in der Gesellschaft mittlerweile einen viel zu hohen Stellenwert eingenommen. Angefangen bei dem Geschick zu kommunizieren über soziale Kompetenzen bis hin zur Empathiefähigkeit.

Dementsprechend können die meisten Frauen – ganz gleich, ob Mutter, Erzieherin oder Lehrerin – mit den angeborenen und demnach typischen Verhaltensweisen kleiner Jungen auch wenig anfangen. Doch gerade diese typischen Verhaltensweisen sind für kleine Jungen sehr, sehr wichtig, um sich gesund zu entwickeln.

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Denn:

Kleine Jungen wollen toben, raufen und kämpfen. Sie wollen sich mit den anderen messen und ihre Kräfte einsetzen. Das allerdings kommt heutzutage in Kindergarten und Schule überhaupt nicht gut an. Eher erntet man als Eltern verächtliche Blicke, wenn man seinem Sohn erlaubt, wie ein Ritter mit Schwertern, ein Cowboy mit Pistole oder ein Indianer mit Pfeil und Bogen zu kämpfen. Nicht selten gefolgt von einer Moralpredigt, dass all diese Spielzeuge kriegsverherrlichend seien und Kindern beibringen würden, dass man Konflikte besser mit Waffen als durch Worte löst. Als ob es darum im kindlichen Spiel gehen würde!

Wie auch? Meistens spielen Jungen mit ihrem besten Freund. Und niemals würden sie diesem absichtlich wehtun! Es geht nur darum, herauszufinden, wer der Geschicktere ist, wer der Stärkere, wer der bessere Stratege. Das können sie allerdings nicht herausfinden, indem sie sich im Kindergarten im runden Kreis hinsetzen und darüber reden. Und ganz abgesehen davon, sind Jungen viel agiler und brauchen dementsprechend sehr viel mehr an Bewegung, um sich auszupowern.

Jungen brauchen Wettbewerbe genauso sehr wie Kuscheleinheiten

Was also brauchen kleine Jungen, um sich seelisch gesund zu entwickeln? Sie brauchen vor allem Vorbilder, die ihnen zeigen, dass sie sowohl stark als auch schwach sein dürfen. Die sie darin unterstützen, sich mit anderen im Spiel oder im Sport zu messen, um ihre eigenen Stärken und Schwächen zu entdecken. Sie brauchen Vorbilder, die sie in den Arm nehmen, wenn sie sich hilflos fühlen und die sie fördern, wenn sie sich unsicher fühlen und sich bestimmte Dinge nicht zutrauen. Die ihnen vorleben, dass man sich wegen seiner Ängste nicht schämen muss, sich ihnen aber stellen kann.

Kurz: Sie brauchen einfach Bezugspersonen, die wissen, dass kleine Jungen anders sind als kleine Mädchen und lieber den Clown mimen als zuzugeben, dass sie in bestimmten Situationen einfach überfordert sind. Sie brauchen Menschen, die sie so nehmen wie sie sind und versuchen, das Beste aus ihnen herauszuholen. Und das, obwohl sie in eine Kultur hineingeboren werden, in der weibliche Eigenschaften stärker wiegen als männliche.

Was Mütter und Väter tun können

Hier sind natürlich vor allem die Väter gefordert: Leben diese ihrem Kind vor, dass Männer nicht das Eine oder das Andere sein müssen, sondern sowohl stark als auch schwach sein können, dann tragen sie maßgeblich dazu bei, dass sich ihr Sohn gesund entwickeln und einfach er selbst sein kann: Ein kleiner oder größerer Junge mit Stärken, für die er bewundert wird und mit Schwächen, für die er geliebt wird.

Für beide Elternteile gilt:

Auch kleine Jungen brauchen viel Liebe, viele Kuschelrunden und vor allem eine Erwartungshaltung, die ihnen gerecht wird. Gerade viele Mütter denken noch immer, dass Jungen früher selbstständig werden müssten als Mädchen. Warum sollten sie? Sie fühlen sich ohnehin oftmals unsicher genug.

Nur: Sie sagen es nicht, sondern kompensieren es durch Verhaltensweisen, die oftmals nicht passend, aber eben typisch männlich sind. Mütter sollten deshalb genauer hinschauen, ob sie ihren Sohn nicht vielleicht hin und wieder überfordern, die Erwartungshaltung einen Gang herunterschrauben und stattdessen für viel körperlichen Ausgleich und Bewegung sorgen.

Ringen, rangeln, Kräfte messen: Wichtig für Jungs – und Mädchen

Wolfgang Beudels

15.11.2011 Kommentare (8)

Wir übernehmen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Redaktion aus dem neuen Heft von Welt des Kindes.

Oft reagieren Erzieherinnen ängstlich und besorgt, zumindest aber unsicher, wenn Kinder – vor allem Jungs –miteinander kämpfen oder sich balgen. Diese Besorgnis führt dazu, dass Rangeleien rasch unterbunden werden, auch wenn es sich offensichtlich nicht um einen Konflikt handelt, der gewaltsam ausgetragen wird.

Dieser Beitrag soll zum einen verdeutlichen, dass Ringen, Rangeln und Raufen für Kinder ein pädagogisch wertvolles, wirkungsvolles und entwicklungsförderndes Thema ist, wenn es bestimmten Regeln folgt und von gegenseitigem Respekt getragen ist. Zum anderen soll mit Hilfe einiger praktischer Beispiele gezeigt werden, wie die Umsetzung in die Praxis gelingen kann.

In der Tat sieht es gefährlich aus, wenn zwei Jungs sich eng umklammert auf dem Boden wälzen und dabei versuchen, sich gegenseitig „bewegungsunfähig“ zu machen oder sich in eine Position zu bringen, aus der ein Entwinden nicht mehr möglich ist. Vielfach ist es jedoch kein Streit, der da so wild und ungestüm, ja oftmals aggressiv und „grenzwertig“ erscheint. Vor allem Jungs wollen ihre Kräfte erproben, sich spielerisch mit und an einem anderen messen. Sie wollen – und müssen – Erfahrungen im Umgang mit (körperlicher) Nähe und Distanz beziehungsweise mit eigenen und fremden Grenzen sammeln. Es handelt sich dabei um eine Form „selbstinitiierter Entwicklungsför-derung“, die sich in einem wechselvollen Geschehen von körperlichem und seelischem „Berührt-Werden“ abspielt.

Bei der das Geschehen beobachtenden Erzieherin mag dabei bisweilen der Eindruck entstehen, dass die rangelnden Jungs in ihrem Tun keiner Regel folgen und keine Übereinkünfte und Absprachen getroffen werden. Wenn man jedoch genauer hinschaut (und den Kampf nicht vorschnell aus Sorge unterbricht), ist zu erkennen, dass meist auch die „wildesten Jungs“ beim Rangeln respektvoll und sensibel miteinander umgehen. Das Wenige, das notwendig ist, um ein Kämpfchen freudvoll aus- und zu Ende zu führen, wird nicht selten währenddessen ausgehandelt. Dies erfolgt häufig ohne Worte allein durch das Gefühl für Grenzen und Grenzüberschreitungen und durch das Bewusstsein, für den eigenen Körper wie für den des Partners mitverantwortlich zu sein.

Sowohl in der „Turnstunde“ wie auch im Alltag kann Raum für ein faires und freudvolles Ringen und Rangeln geschaffen werden. Eine spezielle Methodik ist dazu nicht erforderlich. Viel wichtiger sind eine kind- und entwicklungsgemäße Gestaltung der Rahmenbedingungen sowie im Vorfeld eine aktive körperliche Auseinandersetzung der pädagogischen Fachkräfte mit dem Thema – es kann nicht „angelesen“ werden.

Selbsterfahrungen bilden die Vorausset-zung, um Vorgänge und Empfindungen der Kinder beim Ringen und Rangeln einschätzen zu können (zum Beispiel im Hinblick auf Faktoren wie „Körperkontakt“, „Halten“und „Gehalten werden“). Dabei helfen einige wenige, allerdings unverzichtbare Regeln. So gibt es keinen „Gegner“, sondern immer nur einen „Partner“. Zudem herrscht das Prinzip der „Freiwilligkeit“. Die umfassendste und grundlegendste Regel aber lautet: „Es ist alles verboten, was wehtut!“ Dieses „Nicht-Wehtun“ bezieht sich dabei sowohl auf die eigene Person wie auf das Gegenüber. Weiterhin hat jede(r) jederzeit das Recht, einen Kampf, aus welchen Gründen auch immer, abzubrechen. Dies kann durch Worte und/oder bestimmte Zeichen, wie zum Beispiel „Abklopfen“, erfolgen.

Praktische Übungen

Bevor gerangelt und gerauft werden kann, geht es darum, die Kinder (Jungs wie Mädchen) in die Lage zu verset-zen,Körperkontakt aufzunehmen und zu akzeptieren. Ringen und Rangeln ist ohne Körperkontakt nicht möglich. Hier muss sicherlich eine Reihe von Vorbehalten und Ängsten abgebaut werden. Dazu bieten sich Übungen und Spiele an, die zunächst nur indirekten (über Materialien) und flüchtigen beziehungsweise unverbindlichen (zum Beispiel in Fangspielen) Körperkontakt erfordern.

Beispiel „Klebemeister“

In Kleingruppen (drei bis sechs Mitspieler) „klebt“ ein Mitspieler die anderen mit Hilfe von Bierdeckeln an unterschiedlichen Körperteilen aneinander. Dann bewegt sich die Gruppe möglichst so durch den Raum, dass kein Bierdeckel verloren geht.

Vertrauen aufzubauen und zu stabilisieren ist das nächste Ziel bezieungsweise der nächste Baustein in der Umsetzung des Themas. Ohne Vertrauen zu sich selbst und zu anderen, wird sich kein Kind wirklich darauf einlassen. Voraussetzung ist hier eine positive Einstellung zum eigenen Körper, aber auch die Gewissheit, sich in neuartigen und kritischen Situationen auf den Partner und die Gruppe verlassen zu können.

Beispiel „Überlaufen-Umgehen“

Die Hälfte der Gruppe legt sich mit dem Rücken auf den Boden. Die Liegenden schließen die Augen, während die anderen Spieler zunächst an den Liegenden vorbeilaufen und später diese auch überspringen beziehungsweise„überlaufen“. Diese dürfen nach einiger Zeit die Augen öffnen. Zum Schluss geht jeweils ein Mitspieler um einen liegenden Partner so herum, dass er immer mit einem Fuß Körperkontakt hält.

Können die Kinder Körperkontakt akzeptieren und haben ein solides „Vertrauensfundament“, kann damit begonnen werden, nach Regeln „mit einem Partner zu kämpfen“. Zunächst werden kämpferische Grundelemente des „Miteinanders“ (wie Halten, Stützen, Tragen, Rollen, Auffangen…) entwickelt, bevor dann das „Gegeneinander“ (wie Ziehen, Schieben, Wegdrängen, Festhalten, Drehen gegen Widerstand…) vorwiegend in 1:1-Situationen erprobt und erfahren wird. Die Art und Weise der Annäherung erfolgt spielerisch und benötigt keine technischen und nur wenige koordinative Fertigkeiten.

Beispiel „Gegenüberstellung“

Die beiden Mitspieler stellen sich einander gegenüber und legen ihre Handflächen aneinander. Die Beine sind leicht gegrätscht. Ziel ist, durch Drücken und Nachgeben den Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Verloren hat derjenige, der seinen Fuß anhebt oder versetzt.

Beispiel „Rückenschieben“

Jeweils zwei Kinder sitzen Rücken an Rücken auf dem Boden in der Mitte einer ungefähr vier bis sechs Meter breiten Gasse, die von zwei Auslinien markiert wird. Auf ein Startsignal hin wird versucht, den Partner über die jeweilige Auslinie zu schieben.

Beispiel „Käseklau“

Partner A kniet am Boden und beschützt mit seinem Körper einen Ball („Käse“), den Partner B ergattern will. Er darf dazu alle fairen Mittel anwenden. Das Spiel kann erweitert werden, indem zwei Angreifer versuchen, den Ball zu bekommen.

Beispiel „Sockenklau“

Alle Spieler bewegen sich im Spinnengang (Vierfüßlergang rücklings) vorwärts, seitwärts und rückwärts über die Mattenfläche. Treffen sie auf andere Mitspieler, versuchen sie diese festzuhalten und ihnen die Socken auszuziehen. Gleichzeitig versuchen alle, das Ausziehen ihrer eigenen Socken zu verhindern. Die ausgezogenen Socken bleiben auf der Mattenfläche liegen.

Beispiel „Mausefalle“

Die „Mausefalle“ (Partner A) befindet sich in der Bankstellung. Die „Maus“ (Partner B) robbt unter die Mausefalle, die zuschnappt (vorsichtiges Hinlegen), sobald die Maus mit der Hüfte darin ist. Die Maus muss versuchen, sich zu befreien.

Beispiel „Inselkampf“

Auf einer Weichbodenmatte, die außen herum mit Gymnastikmatten abgesichert ist, befinden sich bis zu zehn Kinder. Auf ein Zeichen hin versuchen sich alle gegenseitig von der Matte zu drängen; dabei ist maximal Kniestand erlaubt. Sieger ist, wer zuletzt auf der Matte („Insel“) übrig bleibt.

Schlussbemerkung

Ich hoffe, dieser Beitrag hat Mut gemacht, sich intensiver mit dem Thema auseinander-zusetzen und entsprechende Angebote im Alltag der Kita,zum Beispiel in der Bewegungserziehung, zu verankern. Dass Kinder – Jungs wie Mädchen – darüber auch lernen, gewaltsam körperlich ausgetragene Konflikte von freudvollem Kämpfen zu unterscheiden, macht die abschließende Gegenüberstellung von Kinderaussagen deutlich:

Kämpfen im Streit Ringen und Rangeln im Spaß
• „Es gibt keine Regeln“ • „mit Regeln und manchmal auch mit Schiedsrichter“
• „Gegner“, „Feind“ • „Partner“, „Freund“, „Freundin“
• „Man will sich wehtun“ • „Ich will wissen, wer der Stärkere ist“
• „Ich passe auf, dass der andere sich nicht wehtut“
• „Der Stärkere sagt, wann der Kampf zu Ende ist“
• „Manchmal dauert der Kampf so lange, bis einer weint oder abhaut“
• „Jeder darf sagen, wann der Kampf zu Ende ist“
• „Einer hört auf, wenn der andere nicht mehr will oder kann“
• „Mein Freund hört sofort auf, wenn ich das sage“
• „Man bleibt Feinde“ • „Man bleibt Freunde, auch wenn man selbst den Kampf verloren hat“
• „macht keinen Spaß, sondern wütend“
• „lieber nicht noch einmal“
• „macht Spaß“
• „Ich versuche es noch einmal, vor allem, wenn ich einen neuen Trick gelernt habe“

Autor
Prof. Dr. Wolfgang Beudels
Leiter des Studiengangs „Pädagogik der frühen Kindheit“ am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Koblenz, ausgebildeter Lehrer für Sport und Geschichte.

Literatur

Wolfgang Beudels, Wolfgang Anders: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten. Ringen, Rangeln und Raufen in Pädagogik und Therapie; Dortmund: Borgmann Verlag 2005

Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns über Kommentare.

Kommentare (8)

  • Mirja:
    24.05.2016 um 18:02 Uhr

    Selten so einen Aufguss uralter Vorstellungen gelesen. Wo sind die Belege? Wo sind die Erhebungen? Studien, belastbare Zahlen? Aus dem Bauch heraus verfasster pseudowissenschaftlicher Beitrag. Kann ich auch schreiben dabei der gegenteiligen These folgend, dass Ringen, Rangeln und Raufen nichts in Schule und Kindergarten verloren haben. Das gehört in den Kampfring oder in einen Dojo. Schwacher Artikel!

    Antworten

    1. Ina:
      08.09.2016 um 07:54 Uhr

      Wir sind in einer Gesellschaft, in dem Kinder lernen müssen vernünftig mit anderen klar zu kommen. Sie müssen lernen, sich auseinander zu setzen und Aggressionen abzubauen. Vor allem aber auch, der faire Umgang miteinander. Was man beim Ringen sehr gut lernt. Und egal welchen Sport ein Kind betreibt, es ist wichtig für Körper und Geist.
      Im Leben kommt man nicht weiter, indem man die Kinder in Watte einpackt und sie sich nicht die Meinung sagen dürfen…. Schwacher Kommentar Mirja… WIRKLICH!

      Antworten

    2. Jane:
      27.02.2017 um 18:55 Uhr

      Hallo Mirja, ich hoffe ihre Meinung basiert auf dem fundierten Wissen und nicht nur der Theorie! Meine, theoretisch ist vieles belegbar und meist auch wiederlegbar, was aber dann in einer Gesellschaft mit lauter Individualisten wirklich auf den Versuch ankommt. In meinen langjährigen (15 Jahre)Tätigkeit mit Kindern, kann ich diesen Artikel nur befürworten und dazu anregen es zu probieren, es ist ein tolles Werkzeug Kinder in einem friedlichen Einvernehmen Kräfte messen zu lassen, es geht nicht um den Kampf, beim Ringen und Raufen gibt es keinen Gegner in dem Sinne! Zahlen und Werte aus Studien, was hilft´s. Sollte ich mich an ein Projekt nicht heranwagen weil theoretisch 50% der Erhebungen nicht ins positive Feld ziehen?
      Wo bleibt die Intuition? Hat auch viel mit der eigenen Bewegungsbiograhie zu tun, Angst oder das Vertrauen auf Andere kann blockieren! Raufen und Rangeln, ja super!! Highlight meiner Stunden!

      Antworten

  • Steffi:
    13.09.2016 um 16:49 Uhr

    Schade, der Verriss. Frauen tendieren doch leider immer noch dazu, alles verbal und durch Erklärungen lösen zu wollen. Dabei haben Kinder, und zwar nicht nur Jungs, großen Spaß daran, sich unter fairen Regeln zu balgen. Ich habe das in meinen Sportstunden mit Kindern zwischen 6 und 13 Jahren mit Erfolg ausprobiert.
    Ich halte es für sehr wichtig, dass die Kinder, die in Filme oder Computerspiele „lernen“, dass es keine Grenzen für aggressives Verhalten gibt, mal am eigenen Leib Grenzen erfahren, und vor allem auch die Grenzen des anderen.
    Ich bin der Meinung, dass das kontrollierte Rangeln und Raufen viel mehr Einzug in Schulen und Kitas halten sollte. Guter Artikel!

    Antworten

  • Dagmar Collinet:
    30.03.2017 um 15:31 Uhr

    Wer die Geschlechts gerechte Erziehung von Kindern befürwortet und seine Haltung regelmäßig kritisch hinterfragt befürwortet dieses Artikel – so wie ich.
    Wer weiterhin in Rollenbildern denkt, sein Weltbild als das einzig geltende betrachtet, es nicht wagt über den Tellerrand hinaus zu denken, sollte sich die Fragen stellen,was brauchen Kindergartenkinder um ihr Leben selbständig zu meistern? Und was haben Kinder davon wenn sie durch Erwachsene von Dingen abgehalten werden die ihre Psyche und ihren Körper widerstandsfähig machen? Kinder die Kampfsport machen – gerade im Kindergarten, können später am besten zwischen Distanz und Nähe regulieren, und angemessen ihre Grundgefühle äußern – besonders Wut und Aggression – der sanfte Weg eben.
    Was professionelle Träger immer wieder bestätigen: Wer sich entschließt Erzieherin zu werden, lässt zu 80% seine Persönlichkeit mit einfließen und dazu gehört nun mal die Selbstreflexion.
    Veränderung braucht Bereitschaft.

    Antworten

  • Marijo:
    17.01.2019 um 07:28 Uhr

    Hallo zusammen,
    ich habe Jahrzehnte lang gerungen und habe durch mein Kind im Kindergarten nun zweimal jährlich einen Termin, wo ich eben zusammen mit den Kindern und Erzieherinnen diese Übungen im Kindergarten-Sport, mit viel Freude ausübe. (Auch wenn meine große schon nicht mehr im Kindergarten ist)
    Es ist jedes mal ein tolles Erlebnis und es kommt bei Kindern, Erzieherinnen und Eltern jedes mal eine positive Rückmeldung.
    Meine Erfahrung kann es nur bestätigen, was der Artikel wieder gibt.
    Schade das gleich im ersten Kommentar es so verissen werden muss ohne überhaupt damit sich mal auseinander gesetzt zu haben und die Kinder auch mal erlebt dabei.
    Raufen, rangeln und ringen unter Regeln ist meiner Meinung nach eine wertvolle Erfahrung, nicht nur für Kinder.

    Antworten

    1. Bernsteinchen:
      30.01.2019 um 17:25 Uhr

      Hallo. Ich hab mich sehr gefreut, dass der Kommentar noch aktuell ist.
      Ich bin selbst Kindergartenpädagogin und möchte es einmal versuchen, denn ich glaube auch, dass es für sehr viele Kinder heut zu Tage wichtig wäre, faires rangeln zu lernen. Gibt es Literaturtips?

      Antworten

  • Rangelreih:
    18.10.2019 um 02:52 Uhr

    Wie sieht das in der Praxis aus? Die Anregungen sind gut, aber in wilden Gefügen so gar nicht durchführbar, dass jedes Kind für sich bleibende Erfahrungen der fairen Rangelei sammelt bzw. irres, wirres, zielloses Drauflostreten und -schlagen durch Fairness ersetzt. Ein Kommentator erwähnt die grenzenlose Gewalt in virtuellen Spielen. Auch in Comics und Filmen ist alles möglich und bleibt den Kindern unerklärt, ein Schrecken. Die Eltern schauen weg, haben auch keine Zeit und Kraft. Die anderen müssen hilflos zusehen wie ihre Kinder dem täglich schutzlos ausgesetzt sind. Tut mir Leid, aber der erste Kommentar kommt aus einer Realität, die mit ein paar Spielanregungen allein nicht in den Griff zu bekommen ist. Das ist intensive Arbeit an denen, die in ihrer kindlichen Wahrnehmung traumatisiert sind und werden. Statt Steine lieber Watte! Es geht nicht darum, Kinder überzubehüten, sondern die Verwahrlosung und Verrohung zu stoppen. Die Kinder brauchen Respekt, Ansprache, Anerkennung und echte Herausforderungen. Keine Beschäftigungstherapie oder Ruhigstellung, weitere Zerfaserung oder gar Schelte bzw Strafe. Fundamentale Liebe, Vertrauen, Zuwendung, Gelassenheit und Aufmerksamkeit sind gefragt, keine Überbehütung und rein stichprobenartiges „Kommunikationstraining“. Und am besten von den Eltern.

    Antworten

Was fördert wirklich gewalttätiges Verhalten?

Am wichtigsten ist es immer noch, dass Erwachsene ein gewaltfreies Miteinander vorleben und Vorbild sind. Das gelte auch für verbale Gewalt. Wenn der Vater immer laut losschreit, dann tut das das Kind sehr wahrscheinlich auch irgendwann. Entscheidend ist, was das Kind im realen Umfeld erfährt. „Wenn es reale Gewalt erlebt, dann ist es wahrscheinlich, dass es auch Gewalt zeigt.“ Unabhängig vom Waffenspiel sollte man deshalb grundsätzlich mit Kindern über Gewalt sprechen.

Reale Gewalt kann Gewalt auslösen

Jungs fühlen sich oft wie magisch von Waffen angezogen.

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imago/McPHOTO stock&people

Es ist also völlig okay, wenn der Sohn geübt die Flinte schwingt und zeitweise die Knarre mit ins Bett nimmt. Dadurch wird er nicht automatisch später zum Gewalttäter. „Irgendwann wird die Faszination ganz von alleine wieder aufhören“, sagt Kinderpsychologe Simonszent. Bedenklich wäre es erst, wenn es dem Kind nur noch um das Thema Waffen ginge oder gerade ältere Kinder und Teenager ständig Kriegsspiele spielten. Wenn Eltern sich unsicher sind oder ein schlechtes Gefühl haben, dann sollten sie grundsätzlich ein Beratungsgespräch, beispielsweise bei einer Erziehungsberatungsstelle, suchen.

Waffenspiel ist angelerntes Rollenverhalten

Aber warum fühlen sich eigentlich gerade Jungs so von Waffen angezogen? „Das ist angelerntes Rollenverhalten“, sagt Holger Simonszent. Jungen werden von ihren Eltern anders behandelt, mit ihnen wird mehr gerauft, es wird darauf geachtet, dass Jungs sich wehren. So erfüllen sie auch beim Spiel automatisch gewisse Rollenvorgaben. Kinder merken schnell, was erwünscht ist und was nicht.

Vor allem aber zählt, was die anderen Kinder machen. Wenn im Kindergarten Star Wars-Karten getauscht werden und T-Shirts mit Action-Helden angesagt sind, dann wird das auch beim eigenen Kind bald auf dem Wunschzettel stehen. Und dadurch auch die ganze Welt der Räuber, Ordnungshüter, Krieger und Kampfhelden. Das fängt schon beim Polizei-Bobbycar an und geht weiter mit den Helden aus Comics, Serien und Büchern, an denen sich Kinder im Verhalten oft orientieren. „Modell-Lernen“ nennt Kinderpsychologe Simonszent das.

Als Eltern solle man ruhig bleiben und ruhig auch einmal mitspielen. Warum sich nicht mal wieder am Marterpfahl mit Pfeilen malträtieren lassen. Schließlich hat man früher als Kind ja auch selbst die besten Indianer-Kriege geführt.

Spielzeugwaffen für Kinder: schädlich für die Entwicklung?

Kontrovers diskutierte Themen gibt es bei Eltern viele. Spielzeugwaffen für Kinder im Kinderzimmer sind eines davon. Es wird nicht ganz so leidenschaftlich diskutiert wie beispielsweise das Stillen, aber anders als beim Impfen gibt es hier kein eindeutiges Richtig oder Falsch.

Sicher ist nur: Es ist hauptsächlich ein Jungs-Thema. Kleine Jungs (und manchmal auch Mädchen) lieben Waffen. Manche gehen davon aus, dass es wie so oft Vorbilder sind, die sie dazu bringen Besonders im Alter von 3 bis 5 Jahren, so Experten, identifizieren sich Kinder – dank rosa-pinker (Aussen)welt – besonders mit dem eigenen Geschlecht und wollen unbedingt dazugehören.

Inhalt dieses Artikels

1. Imitation als Entwicklungsschritt

Sie imitieren Männer, die sich als besonders stark und mächtig ansehen. Wer eine Waffe hat, wirkt laut Studien eben besonders stark und mächtig. Man kann als Elternteil noch so dagegen sein und gut auf sein Kind aufpassen, irgendwann wird der Junge anfangen, aus Duplo eine Spielzeugwaffe zu bauen oder den eben eingesammelten Stock anzulegen und „Pfew pfew pfew“ zu rufen. Und als Elternteil steht man mit offenem Mund daneben und fragt sich, wo bitteschön er das gesehen hat.

Während einige Eltern ihrem Kind in dieser Phase ohne mit der Wimper zu zucken eine AK 47 aus Plastik kaufen, tun sich viele schwer damit. Dabei, so eine Meinung, ist es doch nichts anderes als einem Mädchen einen Feenstab zu kaufen. Schließlich ist es ein Spiel und Kinder begreifen nicht, dass Gewehre dazu da sind, andere zu töten. Selbst wenn sie dann ein glückliches „Jetzt bist du tot!“ ausrufen, können wir sicher sein, dass sie in diesem zarten Alter nicht wissen, was das eigentlich bedeutet. Sie begreifen nicht, dass der Tod mit Schmerzen und einer endgültigen Abwesenheit einhergeht.

2. Spielen Kinder mit Spielzeugwaffen normale Rollenspiele?

Stattdessen kann man das Schießen mit Spielzeugwaffen als völlig altersgerechtes Rollenspiel begreifen. Manchmal spielen die Kinder Vater-Mutter-Kind und manchmal eben Superhelden oder Polizisten, die bekanntlich Pistolen haben und damit auf Verbrecherjagd gehen. Sich in andere Rollen hineinzuversetzen zeugt doch eigentlich von viel Fantasie und immerhin spielen die Kinder dann miteinander und sitzen nicht vor dem Fernseher.

Werden solche Waffenspiele grundsätzlich verbannt, so eine Meinung, so bekommen sie umso mehr Wichtigkeit. Wie wir wissen, sind die verbotenen Früchte bekanntlich die süßesten. Darum kann eine völlige Verbannung dazu führen, dass wir unsere Kinder damit erst recht in die gegenteilige Richtung treiben und sie Waffen besonders interessant finden.

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3. Vermehrte Aggression durch Spielzeugwaffen?

Gegen Spielzeugwaffen im Kinderzimmer sprechen andere Psychologen und Studien. Eine davon stammt bereits aus dem Jahr 1967. Damals zeigten Berkowitz und LePage in einem Experiment, dass alleine das Vorhandensein von Waffen Auswirkungen auf die Psyche hat. Frustrierte Testpersonen wurden in einem Raum, in dem Waffen lagen, aggressiver, als in einem Raum, in dem sich nur Alltagsgegenstände befanden.

Dass Kinder aber ihre Aggressionen mit Waffen abbauen dürfen, erscheint uns falsch. Schließlich können wir uns nicht vorstellen, dass es keinerlei Spuren im Gehirn hinterlässt, wenn sie schon als unschuldige Kinder so tun, als würden sie schießen.

Dabei müssen wir wohl differenzieren: Haben wir nicht früher auch mit Pfeil und Bogen gespielt? Und bekommt der Ritter im Fasching nicht auch automatisch ein Schwert, das auch in der Zeit nach Karneval noch bespielt werden darf? Nun kann man argumentieren, dass sowohl Pfeil und Bogen als auch Schwert nicht unmittelbar tödlich sind und, insbesondere ersteres, eher für die Jagd entwickelt wurde.

4. Sind Spielzeugwaffen Symbole der Selbstbehauptung

Gewehre und Pistolen aber sind dazu da, um Menschen zielgerichtet und schnell zu töten. Das nun unseren Kindern in die Hand zu geben, wirkt falsch. Tatsächlich meint Buchautorin („Leben mit einem Neugeborenen“) Barbara Sichtermann: „Kinder setzen Spielzeugwaffen als Symbole der Selbstbehauptung ein.“

Wenn sie dafür aber Waffen unbedingt brauchen, spreche nicht unbedingt für eine gute Beziehung zu den Eltern. Genauso gilt: Haben die Eltern bereits Waffen, gibt es im Umfeld Waffen, dann ist es problematisch, den Kindern ebenso welche in Spielzeugform zu kaufen. Denn so erzieht man sie dazu, auch in dieser Hinsicht, den Erwachsenen nachzueifern. Das Argument, das Vorhandensein von Waffen alleine mache noch keine tötenden Menschen ist das, welches die Waffenlobby in den USA schon seit Jahren benutzt. Mit traurigen Ergebnissen…

5. Spielzeugwaffen für Kinder: Klare Regeln sind wichtig

Am Ende müssen die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihren Kindern Spielzeugwaffen im Kinderzimmer erlauben. Lautet die Antwort aber ja, so sollte man klare Regeln aufstellen:

1. Möglichst nicht echt:

Waffen sollten sich optisch deutlich von echten Waffen unterscheiden.

2. Gespräch suchen:

Kinder kindgerecht aufklären, diese Devise gilt auch für das Thema Waffen. Dabei sollte man deutlich machen, welche Gefahren von echten Waffen ausgehen, und dass man diese nie verwenden darf. Es sei denn, man ist erwachsen und Polizist

3. Nicht auf Menschen und Tiere zielen:

Tiere sind immer tabu, bei Menschen braucht es eine Erlaubnis. Wenn der Kindergartenfreund es in Ordnung findet, vom Kind (imaginär) beschossen zu werden, dann ist es das auch.

4. Stopp heißt Stopp!

Echte Konflikte dürfen niemals mit Spielzeugwaffen (oder echten, natürlich) ausgetragen werden.

5. Gute Beziehung:

Sorge für eine gute Beziehung zu deinem Kind und stärke sein Selbstvertrauen so, dass es keine Waffe braucht, um sich stark zu fühlen.

Immer mehr Menschen in Bayern wollen sich nämlich mit „kleinen“ Waffen schützen. Über eine halbe Millionen Leute in Bayern haben inzwischen die Erlaubnis, Schreckschusspistolen, Pfeffersprays oder Signalwaffen mit sich herum zu tragen.

Sieht echt aus, knallt aber nur: eine Schreckschusspistole.

Schreckschusspistolen sehen aus wie echte Pistolen, sind aber nicht mit richtiger Munition geladen. Meist funktionieren sie mit Gas und geben einen sehr lauten Knall ab. Es kann auch sein, dass ähnlich wie bei einem Pfefferspray die Augen zu tränen beginnen und brennen. Der bayerische Innenminister Joachim Hermann findet, mit solchen Waffen kann niemand großen Schaden anrichten, weil keiner ernsthaft damit verletzt wird.
Die Grünen-Politikerin Katharina Schulze dagegen sieht ein Problem darin, dass die Schreckschusswaffen so täuschend echt aussehen. Man kann damit schließlich Leute ziemlich verängstigen und wer weiß, was sie dann tun.

Spielen mit Waffen?

Sogar Spielzeugwaffen sind für manche Menschen nicht völlig harmlos. Unter Kindern gibt es da ganz unterschiedliche Ansichten: Sind Spielzeugwaffen in Ordnung oder sollte man sie lieber ganz weglassen? Viele der befragten Kinder sagen, so lange man keinem weh tut, kann man Spaß damit haben.

Abrüsten im Kinderzimmer

Der Künstler Johannes Volkmann vom Papiertheater Nürnberg verfolgt eine ganz andere Idee. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen, die im Herbst 2018 auf der Kinderkonferenz für Frieden in Nürnberg zusammengekommen waren, hat er sich folgendes überlegt: Aus Spielzeugwaffen, die aus Ländern aus der ganzen Welt eingeschickt werden, will er gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen im Oktober 2019 ein Kunstwerk für den Frieden gestalten.

„Wenn ein Kind einmal nicht isst, so ist das für die meisten Eltern ein Anlass zu großer Sorge. Wenn ein Kind aber nicht richtig spielt, dann wird das häufig gar nicht bemerkt. Dabei ist letzteres meist ein viel ernsteres Alarmzeichen“

Virginia M. Axline, berühmte amerikanische Kinderpsychologin

Wenn Kinder spielen ist das nicht einfach nur ein „Kinderspiel“.

Spielen ist eine unglaublich wertvolle Ressource, die Erholung, Arbeit, Lernen und Spass in einem bedeutet. Gesunde Kinder spielen aus sich heraus und benützten dazu das, was sich in ihrer Umgebung gerade so anbietet.

Sie verzaubern harte Realität mit Fantasie, erfüllen im Spiel ihre heimlichen Wünsche und üben fürs ganze Leben.

Dieser Artikel ist eine „Liebeserklärung“ an das Spiel.

Der Artikel soll Eltern darin bestärken ihren Kindern möglichst viel freie Spielzeit zu ermöglichen (denn das ist die intensivste Lernzeit!), und sie ermutigen möglichst auch mit ihren Kindern zu spielen.

Grenzen geben Kindern Sicherheit.

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„Spielen bereitet Kinder auf das Leben vor“

Zimpel, 2014, aus Spielen macht schlau!*

Spielen als Kompetenzaufbau

Kinder eignen sich während dem Spielen wichtige Fähigkeiten an. Hier sind nur einige wenige aufgezählt:

  • Regelverständnis: Man muss sich an Regeln und Abmachungen halten, sonst funktioniert das Spiel nicht.
  • Frustrationstoleranz: Wenn ich verliere ist das frustierend. Verlieren muss gelernt werden.
  • Impulskontrolle: Ich muss lernen mein Verhalten zu kontrollieren und steuern.
  • Handlungsplanung bei Strategiespielen.
  • Toleranz und soziale Kompetenz bei Gesellschaftsspielen.

Ein spannender Artikel zum Thema Siegen und Verlieren beim Spielen finden Sie hier: Spiele – Sieger, Verlierer und das Leben (Beobachter.ch)

Natürlich kann man mit einem bewusst gewählten Spiel auch ganz gezielt eine Fähigkeit bei einem Kind fördern. Z.B. die Steuerung der Impulskontrolle und der Aufmerksamkeit mit einem Halli Galli* oder die Gedächtnisleistung mit Memory*Die Frustrationstoleranz üben kann man bei einem Eile mit Weile – Familienspiele* oder das visuell-räumliche Wahrnehmen und Vorausplanen trainieren beim Vier gewinnt* Denkspiel.

So empfehle ich Eltern gerne passende Spiele wenn sie mich fragen, wie sie eine bestimmte Kompetenz bei ihrem Kind fördern könnten.

Wichtig ist aber, dass nicht jedes Spielen instrumentalisiert wird, denn ein Kernelement beim Spiel ist, dass Kinder das tun können, wonach sie gerade Lust haben und sie ihre intrinsische Motivation treibt.

Spielen bedeutet zuallererst mal frei sein von den Ansprüchen des Lebens.

Beim Spielen erleben daher die meisten Kinder auch ein Flow-Erlebnis.

Das heisst sie sind ganz und gar versunken, vergessen dabei die Zeit und sind gleichzeitig aber auch hoch konzentriert und motiviert dabei. Gerade dieser Flow-Zustand macht das Spiel so wertvoll.

Einige Forscher, darunter auch Prof. Dr. A. F. Zimpel (vgl. empfohlenes Buch) gehen davon aus, dass der Mensch einen angeboren Spieltrieb haben.

Dieser Spieltrieb äussert sich als Drang und im Vergnügen an spielerischen Beschäftigungen. Spielen ist also ein menscheneigenes Bedürfnis. Ein Bedürfnis, dass nach nichts anderes drängt als nach dem Spiel selber – ohne einen besonderen Gewinn zu erzielen.

Und gleichzeitig gewinnt der Mensch so viel durch das Spiel.

Warum Kinder spielen?

Spielen ist für mich als Kindertherapeutin eine der wertvollsten Therapieformen überhaupt! Daher gehört es auch zu einem meiner therapeutisch-pädagogischen Hauptanliegen die Eltern (wieder) mehr dazu zu bringen, mit ihren Kindern zu spielen.

Wenn wir Kinder beim Spielen zuschauen, erfahren wir viel über sie und ihr Weltverständnis. Wenn wir uns mit ihnen abgeben und uns auf die Welt des Spiels einlassen, investieren wir in eine gesunde Entwicklung des Kindes und in eine tragfähige und enge Beziehung.

Beispiele aus der Praxis:

Ich (Therapeutin) habe von der sechsjährigen V. die Rolle eines Delfinkindes (als Schleichtier) zugeschrieben bekommen. Nach einem herrlichen Versteckenspiel mit meinen Delfineltern (gespielt durch V.) im Meer (dargestellt mit Tüchern, Muscheln usw.) verschwindet mein Delfin-Papa plötzlich. V. macht mich darauf aufmerksam, dass der Papadelfin gestrandet sei und nun bewegungslos im Sand liegt (die Spielfigur liegt ausserhalb des blauen Tuchs).

Ich Delfinkind schwimme hilflos am Ufer entlang, kann meinem Papa nicht helfen und muss zusehen wie dieser zuckend am Strand liegt. Wer kann mir helfen? Hilfe, wer hilft mir, wer hilft meinem Papa? Ich rufe ängstlich nach der Delfinmama.

Aber das Mädchen sagt: Die Delfinmama kann auch nicht helfen, die hat das gar noch nicht mitgekriegt, die ist weg. Ob ich (Delfinkind) sie suchen könnte, damit sie mir hilft…? Nein, das geht nicht, sie ist jetzt weg. Ich schwimme als Delfinkind hilflos am Strand hin und her und drücke laut verbalisierend meinen Kummer und meine Sorge aus.

Das Kind leitet mich an, dass ich nichts anderes tun kann. Nach einer mir unendlich vorkommenden Zeitspanne, bangen Minuten ohne zu wissen wie es weitergeht und wie es dem Papadelfin wohl geht, kommt endlich die Delfinmutter. Diese weiss, wo sie Hilfe bekommt. Handelt schnell, holt das Fischerboot … Der Papadelfin wird gerettet, aber es ist noch nicht klar, ob er es überleben wird…

Dieses dramatische Kinderspiel, ist nicht nur ein Spiel, es ist die Realität der sechsjährigen V., die wenige Wochen vor diesem Spiel miterlebte, wie ihr Papa nach einem Herzinfarkt im Badezimmer Zuhause zusammenbrach. Zum Zeitpunkt dieses Spiels war noch nicht sicher, ob und wie der Papa wieder gesund wird…

Natürlich und zum Glück ist nicht jedes Rollenspiel derart dramatisch, wobei man aber durchwegs beobachten kann, dass Kinder mit einer unglaublichen Ernsthaftigkeit spielen.

Denn das Spiel der Kinder ist von sehr grosser Bedeutung und es geht um viel mehr als um einen reinen Zeitvertreib.

Im Spiel wird Erlebtes verarbeitet – manchmal auch über viele Spielsequenzen hindurch „durchgearbeitet“. Dadurch können schwierige Erfahrungen verarbeitet werden und manchmal auch spielerisch nach neuen Möglichkeiten und Lösungen gesucht werden.

So hat beispielsweise ein ängstliches Kindergartenkind immer und immer wieder mit mir (bzw. mir als Plüschente, sie als Plüschkatze) Schule gespielt, bis sie sich genügend vorbereitet fühlte für den ersten Schultag. So haben wir gemeinsam mögliche Schulerfahrungen (Schulweg gehen, Trennung von der Plüschkatzenmama, Kennenlernen anderer Plüschtierschüler,…) gesammelt, verschiedene Verhaltensmuster durchgespielt und emotionale Erfahrungen durchlebt.

Das Kind erlebt im Spiel eine Kontrolle über die belastend erlebte Situation. Es kann sich langsam an die unangenehm oder gar traumatisch erlebte Situation heranwagen. Es kann dabei auch aktiv Situationen umändern, schöner oder noch dramatischer gestalten.

Rollenspiele und Symbolspiele als Üben und Verarbeiten aus der sicheren Distanz

Im Symbolspiel (So-tun-als-ob) können schwierige Situationen auf eine äussere Bühne externalisiert werden und verfremdet dargestellt werden. Dieses So-tun-als-ob gibt eine sichere Distanz. Der eigene Gefühlszustand wird einer anderen Spielfigur zugeschrieben (nicht ich bin ängstlich, sondern die kleine Maus).

Im Spielen sind Kinder mit ihrem seelischen Befinden und Innenleben im engen Kontakt.

Im Spiel kann eine neue Rolle eingeübt werden. Endlich darf das schüchterne Mädchen einmal die dominante Prinzessin sein, der brave Junge wird zum bösen (oder guten) Piraten. Das Spiel erfüllt dabei ein Wunschdenken und dient einer Selbstwertsteigerung und Selbsterhöhung. Viele Kinder wählen gerne Spiele in denen sie sich wirksam und mächtig erleben. Sie bevorzugen Helden- und Prinzessinnenrollen.

Dazu kommt, dass dabei auch tatsächlich neue Verhaltensweisen eingeübt werden können, ohne negative Folgen fürchten zu müssen.

Im Ausleben der Rolle muss ein neues Verhalten gezeigt werden: Ein wirklich stolzer Ritter kann nur der sein, der auch im aufrechten Gang herumstolzieren kann.

Spielen ohne Bedenken

Häufiger höre ich von Eltern, dass sie Bedenken haben, wenn ihre Kinder (v.a. die Söhne, da diese eine besondere Faszination für diese Spielformen haben) eher aggressive Rollen spielen. Natürlich stehe auch ich nicht jedem Spielverhalten unbedenklich gegenüber.

Am meisten Sorgen bereitet mir allerdings (wie V. Satir zu Beginn des Artikels) wenn ein Kind gar nicht mehr spielt. Ich erkläre den Eltern, dass besonders Jungs gerne actionreiche Spiele spielen, dass sie sich gerne messen wollen und es ihrem Selbstwertgefühl gut tut, wenn sie eine selbstwirksame, starke Figur, einen unbesiegbaren Helden spielen dürfen.

Kämpfen gehört doch auch zum Leben dazu – warum unseren Kinder die spielerische Auseinandersetzung mit der Realität verbieten?

Bedenklich stimmt mich das aggressiv-wirkende Spielverhalten erst dann, wenn es nur noch zerstörerisch ist, wirklicher Schaden entsteht und nicht mehr zwischen „gut und böse“ unterschieden werden kann.

Die meisten Kinder wissen sehr gut, wo die Grenzen sind. Sie würden mich als Gegenüber nie wirklich verletzten.

Die meisten Kinder geben mir gerne die gegnerische, schwächere Rolle (ich bin dann deutlich unterlegen, habe weniger oder schwächere Kämpfer, schlechtere Waffen,…), zumeist werde ich spielerisch aber nur „verletzt“, die absolute Vernichtung ist nicht das Ziel.

So erleben die Kinder sich selber als wirkmächtig und stark. – Es ist doch eigentlich sehr gesund, dass man sich selber als wirksam und stark wahrnehmen möchte.

Wenn ich dem Kind diese starke, wirkmächtige Rolle zugestehe und sie nicht schwach mache oder unterordne, dann sind die meisten Kinder auch bei einem kriegerischen, kämpferischen Spiel bereit auch mit mir zusammen gegen einen bösen Aussenfeind – zum Beispiel um die Welt zu retten – zu kämpfen oder auch schwächere oder verletzte Wesen zu retten, schützen oder gar verpflegen.

Rollenspiele als Nachahmungslernen und intensive Körpererfahrung

Ein weiteres Beispiel macht sehr schön deutlich, dass Kinder im Spiel nicht nur Verarbeiten, sich messen, ihren Selbstwert aufbauen, sondern auch noch neue Erlebensmöglichkeiten aufbauen:

Die 3-jährige Hanna will mit ihrer Puppe genau dasselbe Mami spielen wie ihre Mutter mit der jüngeren Schwester. Sie trägt die Puppe die ganze Zeit mit sich herum, verlangt sogar ein Tragetuch, spielt, dass sie die Puppe beruhigen muss, weil sie weint und gibt ihr ihre Brust…

Durch dieses Spiel werden aufgrund von Lernen am Modell neue Erlebensweisen erfahrbar gemacht und später wieder erinnert bzw. gelernt. Es stellt zudem eine höchstmögliche Nähe zur Mutter – das Erfahren wie die Mutter etwas erlebt – her.

Gerade unsichere und ängstliche Kinder können im Spiel wunderbar neue Erfahrungen sammeln und auch etwas erleben, dass sie evt. real noch nie erlebt haben.

Sie dürfen das mutige, stolze Tier sein, dass alles bereits beherrscht und tapfer vorausspringen. Durch diese spielerische Erfahrung erleben sie Erfolgserlebnisse und üben wie es gehen könnte. Entwicklungsschritte werden dadurch freigemacht.

Sehr wertvoll ist dabei das Rollenspiel, da diese Erfahrung und Übung eine direkte Körpererfahrung ermöglich.

Spiel als Kompetenzaufbau im sozialen Bereich

Im Spiel mit anderen Kindern erfahren die Kinder ein direktes Feedback. Sie erleben vielleicht, dass das andere Kind ebenfalls die Hauptrolle spielen möchte und so müssen sie einen Kompromiss bilden.

Direkt ist aber auch das Feedback, wenn der vom anderen Kind gespielte Hund nicht wirklich gehorchen will. Was muss ich tun, dass er besser gehorcht? Hier zeigen Kinder oft das Verhaltensrepetoir ihrer Eltern wieder. Modelllernen kommt auch hier zum Ausdruck.

All dies tun Kinder freiwillig, unbewusst und mit einer unglaublichen Kreativität und Hingabe.

Und wenn wir Eltern uns auf ihr Kinderspiel und ihre Spielangebote einlassen, dann erhalten wir direkten Zugang zu ihnen, und wir können erfahren, wie es unserem Kind geht.

Leider erlebe ich aber oft, dass viele Erwachsenen und Eltern Mühe haben, sich auf das Spielen ihrer Kinder einzulassen. Wenn, dann am ehesten noch auf ein Regel- oder Brettspiel.

Natürlich, dass ist besser als nichts. Wenn Sie aber noch ein Kind haben, dass altersentsprechend noch gerne ein Rollenspiel spielt, lassen Sie sich von Ihrem Kind in diese Welt einführen. Legen Sie Ihre Hemmungen, Blockaden ab.

Denken Sie nicht so viel nach und seien Sie mutig. Tun Sie es einfach! Erleben Sie! Fragen Sie Ihr Kind, was Sie jetzt tun sollen. Ihr Kind wird Sie schon führen! Und es ist auch ok, wenn das Kind im Spiel mal die Führung übernimmt. – Viele Kinder geniessen es sehr, wenn sie im Spiel mal sagen dürfen, wo es langgeht.

Es ist normal und eigentlich auch logisch, dass die Kinder dann gerne die dominante, starke Rolle übernehmen und uns Erwachsenen mal eine (oft ihre eigene) schwächere Position übergeben.

Wichtig ist dabei, dass Sie die Rolle voll übernehmen. Also wirklich einen Hund auf allen vieren Spielen und nicht halbherzig herumblödeln.

Falls Ihnen dies nicht gelingt, dann lassen Sie es lieber sein. Sobald Sie sich aber Ihrer Rolle sicherer sind und diese ausfüllen, können Sie auch stärker und aktiver das Spielgeschehen mitprägen und so eine wunderbare Zweisamkeit oder bei mehreren Kindern natürlich auch eine erweiterte Beziehungsinteraktion erleben.

Dieses Filmbeispiel macht deutlich, warum Spielen für Kinder so wichtig ist:

Ihre

Sara Michalik

Spielen – ein wichtiges Ritual

Einmal sonntags im Bett mit den Eltern gefrühstückt, schon kommt ganz sicher bald die Frage: “Können wir am Sonntag wieder im Bett frühstücken?” Einmal ein kurzes Brettspiel vor dem Schlafengehen – die Bitte nach dem nächsten Match wird nicht lange auf sich warten lassen. Rituale machen stark und vereinen die Familie. Rituale helfen über Kummer hinweg, fördern die Konzentration oder trainieren das Gedächtnis. Auch für das Familienleben spielen Rituale eine ganz besondere Rolle: auf bestimmte Weise Weihnachten feiern, Familienrat oder Spiele-Abend sind Rituale, die ein Stück Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Auch Erwachsene erinnern sich an solche Anlässe während ihrer Kindheit besonders gern.

Warum Spielen in der Familie so wichtig ist

Wissenschaftler haben erkannt, wie wichtig regelmäßiges Spielen für Kinder ist: Kinder sammeln grundlegende Erfahrungen, die sie im Alltag nutzen können. Sie lernen kooperativ handeln, kreative Ideen entwickeln, Spannung und Entspannung aushalten, sich konzentrieren, zuhören, mit Sieg und Niederlage umgehen und bestimmte Regeln einhalten. Ganz nebenbei werden außerdem Gedächtnis, Phantasie und logisches Denken trainiert.

Besonders profitieren Kinder vom Spiel in der Gemeinschaft. Hier erfahren sie, was es heißt, voneinander abhängig zu sein und sich aufeinander verlassen zu können. Bei aller Pädagogik bringt Spielen aber natürlich vor allem eins: Spaß.
Das gilt selbstverständlich auch für Erwachsene. Wie die Kinder erleben sie im Spiel Spaß und Spannung hautnah und bauen Alltagsstress ab.

Wie wird Spielen zum Ritual?

Gemeinsames Spielen können Sie zu einer festen Einrichtung werden lassen, wenn Sie einen regelmäßigen Familien-Spiele-Abend einplanen. Alle anderen Termine sind dann tabu. Ihr Kind weiß, dass es in dieser Zeit mit Spielspaß und Ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit rechnen kann. Sie zeigen ihm so, dass Ihnen gemeinsame Aktivitäten wichtig sind. Im Spiel erleben Sie Ihr Kind ganz intensiv. Gemeinsames Tun verbindet und verbündet.

Wenn der Termin für den Familien-Spiele-Abend erst einmal feststeht, fiebern alle dem großen Tag entgegen. Und weil Vorfreude eine schöne Sache ist, sollte sie verstärkt werden.

Hier einige Tipps:

  • Kündigen Sie den Familien-Spiele-Abend an der Pinnwand groß an.
  • Verstecken Sie für Ihre Kinder Erinnerungszettel. Geeignete Verstecke sind die Pausenbrot-Dose, der Schulranzen oder der Kleiderschrank.
  • Einladungskarten schreiben und an Freunde verteilen.
  • Gemeinsam Knabbersachen u. Getränke einkaufen und den Spieltisch vorbereiten.

Tipps zur Auswahl des richtigen Spiels

Für einen Familien-Spiele-Abend eignen sich besonders Gesellschaftsspiele wie Würfel-, Karten- oder Brettspiele. Die meisten sind entweder wettkampforientiert oder kooperativ ausgerichtet. Aus pädagogischer Sicht gibt es kein besser oder schlechter. Wettbewerb und Kooperation. Beides sind wichtige Spielformen.

Das sollten Sie beim Kauf eines (Brett-)Spiels beachten

  • Spielanleitung: Die Regeln sollten logisch, ohne Widersprüche und fair sein. Je jünger die Kinder sind, desto klarer sollten die Regeln sein, damit die kleinen Mitspieler sich orientieren können.
  • Spielplan: Je nach dem Alter der Kinder sollte der Spielplan besonders überschaulich gestaltet sein. Für kleinere Kinder sind Spielpläne besonders geeignet, die Erfahrungen und Phantasien aus der Kinderwelt darstellen.
  • Spielregeln: Gut, wenn die Spielregeln nicht absolut starr sind, sondern Raum für eigene Entscheidungen bleibt. Im Zweifelsfall: wenig Regeln, die aber viele Varianten möglich machen.

Welches Spiel für welches Alter?

Spielen mit Kindern im Grundschulalter
Ihr Kind baut sich nach und nach seine eigene Welt auf. Es probt die Unabhängigkeit von den Erwachsenen, will mitentscheiden und mitbestimmen, entwickelt Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl. Kindern in diesem Alter ist das Siegen ganz besonders wichtig. Besonders dann, wenn es zum Beispiel in der Clique oder in der Schule häufig Niederlagen einstecken muss.

Spielen Sie in dieser Phase Strategie- und Würfelspiele, zur Erholung, oder um Ausdauer, Konzentration oder Kooperationsbereitschaft zu trainieren. Achten Sie darauf, dass Regelspiele so gestaltet sind, dass Kinder eine echte Gewinnchance haben.

  • Welche Fähigkeiten sind gefordert?
  • Kann Ihr Kind bereits ausreichend lesen oder rechnen?
  • Wie lange dauert das Spiel voraussichtlich?
  • Hat Ihr Kind soviel Ausdauer?
  • Sind Figuren und Handlungen übersichtlich?

In Wettbewerbsspielen gilt: der Bessere gewinnt. Diese Spiele sind wichtig, weil in einer vom Wettbewerb gekennzeichneten Welt Durchsetzungsvermögen gefragt ist. Nicht nur Ausdauer und Konzentration werden geschult, sondern auch die Fähigkeit, Strategien zu entwickeln und mal Gewinner, mal Verlierer zu sein.

Spielen mit Kindern in der Pubertät und Jugendalter
Konflikte mit sich selbst und anderen sind an der Tagesordnung. Gemeinsames Spielen kann dazu beitragen, die verkrampfte Familiensituation zu lockern. Zusammen lachen, wetteifern, gemeinsam ein Ziel erreichen ist häufig ein Weg, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Spiele können dazu dienen, “Dampf abzulassen” , Kräfte zu tanken, zu entspannen, aber auch zur Selbstbestätigung. Geeignet sind:

  • Kommunikationsspiele, bei denen es darum geht, sich und die Mitspieler einzuschätzen,
  • anspruchsvollere Gesellschaftsspiele,
  • Strategie- und Wirtschaftsspiele,
  • Junior-Varianten beliebter Spiele für Erwachsene.

Manche Kinder sind schon ab 10 Jahren in der Lage, alle Spiele der Erwachsenen zu spielen.

Bei kooperativen Spielen steht die Gemeinsamkeit im Vordergrund. Diese Spiele erfordern ein Umdenken. Gemeinsam mit anderen soll eine Strategie entwickelt bzw. ein festes Ziel erreicht werden. Nicht der Wettkampf, sondern das Team ist wichtig. Alle gewinnen oder verlieren zusammen. Verlieren ist damit nicht schlimm, denn es wird gemeinsam erlebt. Auf der anderen Seite erfahren die Kinder, dass sie in der Lage sind, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Das fördert ihr Selbstwertgefühl. Manche Kinder berichten, dass sie sich bei kooperativen Spielen zudem besonders wohl und geborgen fühlen.

Tipps damit aus Lust kein Frust wird

Spielregeln sind keine Gesetze
Spielregeln beschreiben, wie sich die Spieler miteinander und zueinander zu verhalten haben. Sie stecken einen Rahmen fest, der für alle groß und klein, schwach und stark gleich ist. Wenn sich alle Mitspieler einig sind, können Regeln aber auch verändert werden, zum Beispiel, um dem schwächsten Mitspieler eine echte Chance einzuräumen, um den Spielverlauf abzukürzen – oder zu verlängern ? oder um einfach einmal eine neue Variante auszuprobieren. Wichtig ist einzig, dass alle Mitspieler mit der Regeländerung einverstanden sind. Regeln verändern ist somit konstruktiv. Es setzt voraus, dass alle miteinander reden und eine gemeinsame Lösung finden. Denn Spielen soll natürlich vor allem Spaß machen. Deshalb: Wenn Tränen fließen, weil die eigene Spielfigur zum wiederholten Male von vorne beginnen muss, und der Frust jeden Spielspaß im Keim erstickt, kann die Zeit reif sein für eine andere Spielvariante. Hier einige Vorschläge:

  • Wählen Sie Varianten, bei denen weniger hart gekämpft wird, z.B. Teams bilden, entscheiden, dass auf bestimmten Feldern nichts geschieht oder nur jede zweite Aufgabe erfüllt werden muss.
  • Lassen Sie Ihr Kind eine Runde aussetzen, es darf einfach nur Zuschauer sein, die “Bank” o.ä. verwalten, die Schiedsrichterrolle übernehmen.

Wenn Kinder nicht verlieren können

Das “Nicht-verlieren-können” hat meist tiefere Ursachen. Schuld ist nicht das Spiel. Es bringt nur ans Tageslicht, was im Kind schlummert. Vielleicht ist das Selbstwertgefühl zu hoch oder zu niedrig? Kann es sein, dass das Kind nicht daran gewöhnt ist, auch mal einen Wunsch nicht erfüllt zu bekommen? Oder hat es das Gefühl, dass es immer und ständig Pech hat, auch im richtigen Leben?

Und natürlich lernen Kinder von Vorbildern. Hand aufs Herz: Wie gehen Sie mit der Verlierer-Rolle um? Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich auch in schwierigen Situationen nicht unterkriegen lassen.

Grundsätzlich geht es nicht darum, dass Kinder bedingungslos “verlieren lernen” . Wichtiger ist es, sie zu motivieren nicht aufzugeben. “Man kann nicht immer gewinnen” , ist das Äußerste, was ein Kind wirklich annehmen kann.

Wenn es langweilig wird – Tipps zum Weitermachen

Kinder im Medienzeitalter haben manchmal Schwierigkeiten auszuhalten, dass “nichts passiert” . Ihnen fällt es schwer zu warten, wenn ein Mitspieler überlegt, auszuharren, bis sie wieder an der Reihe sind. Gerade kleinere Kinder wollen oft nicht lange still sitzen. Akzeptieren Sie diesen Bewegungsdrang. Es gibt Spiele, bei denen beispielsweise durch Ereigniskarten die Mitspieler bewußt aufgefordert werden, etwas zu tun (Treppe laufen, hüpfen etc.). Beobachten Sie, unter welchen Bedingungen sich Ihr Kind am besten konzentrieren kann (Raum, Tageszeit, Mitspieler, im Stehen oder im Sitzen) und berücksichtigen Sie dies bei Ihrem nächsten Spiele-Abend.

Spielen: So wichtig für Kinder

Das Funktionsspiel: Pure Freude an der Bewegung

Können kleine Kinder sitzen und später krabbeln und laufen hat auch diese Bewegung oft etwas Spielerisches. Besonders offensichtlich wird dies, wenn Kinder rennen, einfach weil es solchen Spaß macht und nicht, weil sie es tatsächlich eilig hätten. Oder wenn sie auf kleinen Mauern balancieren möchten, verschiedene Hüpftechniken oder auch mal das rückwärts Laufen probieren. Entwicklungspsychologen bezeichnen die reine Freude an der Bewegung als „Funktionsspiel“. Es beginnt im Babyalter und zieht sich bei Kindern durch die ganze Kindheit.

Symbole – Eintrittskarten in die Welt

Alle Eltern wissen es: Je älter ein Kind wird, desto komplexer wird sein Spielverhalten. Nach dem Erkunden der eigenen Gliedmaßen und dem ersten Hantieren mit Gegenständen durch das Krabbel-Baby, kommt es beim Kleinkind zum Symbolspiel, wie es Entwicklungspsychologen nennen. Leichter verständlich ist der Begriff „Als-ob-Spiel“. Dabei stellt sich das Kind vor, sein Spielzeug sei etwas anderes, als es eigentlich ist: Ein Bauklotz ist ein kleines Haus, ein Holzlöffel ein Zauberstab, ein Stofftier wird lebendig und kann sprechen. In diesem Alter spielen die Kinder oft noch nicht miteinander, sondern eher nebeneinander her. Als-ob-Spiele helfen dem Kind, sich seine Welt auf vereinfachte Weise zu erschließen: „In Symbolspielen haben Kinder die Möglichkeit, ihre Vorstellungen von der Welt aufzubauen – und sie verstehen zu lernen“, erklärt die Schweizer Diplom-Logopädin Dominique Bürki, die zum Spielverhalten von Kindern forscht.

Ich bin Du und Du bist ich – Rollenspiele

Er dürfte schon Jahrtausende alt sein: der Klassiker „Mutter, Vater-Kind“, den auch heute noch vor allem Mädchen mit Begeisterung spielen. Jungen mögen sich eher in die Rolle von Actionhelden hineinversetzen, doch das Grundprinzip ist dasselbe: Es wird nun schon miteinander gespielt, man denkt sich gemeinsam eine Geschichte aus, und es werden Rollen verteilt. Mal ist man der Böse, Starke, Wilde, mal der Gute, Gerechte, Tapfere. Mal die bestimmende Mutter, mal das aufmüpfige Kind. Man probiert also aus, wie es sich anfühlt, jemand anderes als man selbst zu sein. Das ist ein großer Schritt für das kindliche Bewusstsein. Denn es setzt voraus, dass das Kind schon eine recht klare Vorstellung von sich selbst hat: Nur wer sich kennt, kann in eine fremde Rolle schlüpfen.

Das ausgedachte Spiel ist für das Kind dabei fast so wichtig wie die Wirklichkeit: „Das Geschehen in der Spielrealität ist zwar eine eingebildete Situation, wird aber dennoch von den Kindern emotional als real erlebt“, erklärt Dominique Bürki. Auch das Beobachten solcher Spiele ist spannend: Denn bei Symbol- und noch mehr bei Rollenspielen drücken die Kinder das aus, was sie im Augenblick fasziniert, beschäftigt (manchmal auch beunruhigt). Das Symbolspiel ermöglicht Eltern also auch einen Blick in die Vorstellungswelt des eigenen Kindes.

Konstruktionsspiele: Bausteine als Brücken zur Welt

Parallel zu diesen Spielformen entwickelt sich das Konstruktionsspiel. Kleinkinder versuchen, kleiner werdende Ringe auf einen Stab zu stecken, unterschiedlich große Becher ineinander zu legen oder größere Klötze noch etwas ungeschickt zu Türmen zu stapeln. Später beginnen sie, Dinge auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen. Wer sein Kind glücklich machen möchte, nimmt hier und da einen kleinen materiellen Verlust in Kauf und zerschneidet vielleicht einmal einen Tennisball oder öffnet einen Teebeutel, um dem Kind das Innere zu zeigen. Auch kaputte Alltagsgegenstände können vor dem Gang in die Mülltonne noch den Nachwuchs verzaubern: Wer weiß schon, wie ein CD-Spieler von innen aussieht? Sitzt da eigentlich jemand drin, der Musik macht?

Ab etwa zwei Jahren werden auch Baustein-Systeme spannend, bei denen man aus bunten Einzelteilen etwas ganz Neues herstellen kann. Kinder lieben es, simple Stecktürme – mit elterlicher Schützenhilfe – in schwindelerregende Höhen wachsen zu lassen, kleine Gebäude zu errichten oder auch einfach nur eine Zaunumrandung für ihre Bauernhoftiere zu bauen. Geschickte Tüftler steigen schon im Kindergartenalter auf kleinere Stecksteine um und bauen Raumschiffe, Fahrzeuge aller Art oder Gebäude. Mit zunehmendem Alter wächst die Fähigkeit zu immer komplizierteren Konstruktionen.

Regelspiele – eine echte Herausforderung

Im Kindergartenalter werden auch die ersten einfachen Gesellschaftsspiele möglich. Kinder verstehen, dass dabei bestimmte Regeln eingehalten werden müssen, wenn es gerecht zugehen soll. Ob bei Memory, Lotti Karotti oder dem Angelspiel – sich an Regeln zu halten, auch wenn das manchmal schwer fällt, erfordert Selbstkontrolle. Die ist oft noch eine große Herausforderung für jüngere Kinder. Kleine Niederlagen auszuhalten und sich ans Fairplay zu halten, ist wichtig bei der Entwicklung des Sozialverhaltens.

Eine weitere Form der Regelspiele sind Bewegungsspiele wie Fangen, Wettlaufen, Kreisspiele (“Plumpssack“), Ball-, Kugel- oder Kegelspiele im Freien oder in einer Turnhalle. Auch hier geht es darum, sich an bestimmte einfache Regeln zu halten und seine Geschicklichkeit zu erproben.

Nachsicht mit schlechten Verlierern

Mit schlechten Verlierern sollten die Erwachsenen noch geduldig sein: Je jünger das Kind, desto geringer die Frustrationstoleranz. Tränenreiche Verzweiflung oder das wütende Umstoßen der Spielfiguren bei einer schmerzvollen Niederlage sind normal. Wenn Kinder bei bestimmten Spielen wegen ihres Alters automatisch benachteiligt sind, dürfen Eltern anfangs noch ab und zu (aber nicht immer) absichtlich verlieren. Denn wer als Kind ständig und zwangsläufig verliert, verliert auch bald die Freude am Spiel.

Freispiel – nie war es so kostbar wie heute

Das freie Spiel ist wohl die ursprünglichste Form des Spiels. Das zeigt sogar die Herkunft des Begriffs „Spiel“: Es stammt vom althochdeutschen Wort „spil“, das ursprünglich eine Tanzbewegung bezeichnete. Es geht hier also um eine tänzerisch-leichte Tätigkeit ohne bewussten Zweck, die zum puren Vergnügen ausgeübt werden darf. Sie hat ihren Sinn ganz in sich selbst und bietet Zerstreuung, Erheiterung oder Anregung – entweder allein oder in Gesellschaft.

Das Freispiel kommt in Zeiten, wo die Freizeit schon der Kleinsten oft sehr durchorganisiert ist, oft zu kurz, wie Entwicklungspsychologen warnen. Die meisten Hobbys von Kindern werden heute von Erwachsenen organisiert und veranstaltet. Und das ist bedenklich, denn Entwicklungspsychologen bescheinigen dem Freispiel, dass es wichtiger und weitaus fördernder ist als viele andere der sogenannten Förderangebote. Es ist also wichtig, dass Kinder noch möglichst viele Stunden in der Woche Zeit haben für ihre ganz eigenen Spielideen, die sie (weitgehend) unbeobachtet, unbeeinflusst und unangeleitet umsetzen können.

Gute Ideen brauchen Langeweile

Damit Kinder zum Freispiel finden, ist es wichtig, keine Dauer-Bespaßung zu liefern. Manche Eltern bieten ihrem Kind fast den ganzen Tag Spielanregungen. Klagt das eigene Kind „Mir ist so langweilig“, sollte man aber nicht reflexhaft nach Vorschlägen kramen. Man darf dem Kind zutrauen, dass es hier selbst Abhilfe findet. Meist ist der Nachwuchs denn auch rasch in ein selbst ausgedachtes Spiel vertieft. Noch besser funktioniert das, wenn Spielkameraden zur Hand sind. Ein Kind kann gar nicht oft genug mit anderen Kindern zusammenkommen. Kontakte knüpfen zu anderen Familien mit Kind ist daher für Eltern nicht nur wichtig, sondern entlastet auch von der Rolle als „Alleinunterhalter“.

Waffenspiele

Schießt du gern mit Waffen, kämpfst du mit Schwertern oder triffst du deine Ziele mit Pfeil und Bogen? Über 500 kostenlose Waffenspiele warten in unserer riesigen Sammlung auf dich. Spiele wie Counter Strike, Call of Duty, Fortniteund viele weitere coole Ballerspiele. Mit diesen tödlichen Waffen kannst du deinen Gegenspielern und Zielscheiben wirklich viel Schaden zufügen. Ziele genau, damit jeder Schuß sitzt und kämpfe gegen das Böse um den Krieg zu gewinnen und zur Legende zu werden.

Du kannst gegen das gegnerische Team antreten in online multiplayer Waffenspielen wie Pixel Gun 3D. Dich mit Banditen im Wilden Westen duellieren. Oder einfach versuchten ein paar Ziele auf dem Schießplatz zu treffen. Denk immer daran, dass Waffen gefährlich sind und dafür gedacht sind zu töten. Darm solltest du sie niemals Kindern in die Hände fallen lassen. Es gibt mehrere Kriegssimulation-Spiele in denen man verschiedene realistische Waffen von Sturmgewehren bis zu Scharfschützengewehren, Handfeuerwaffen und Schrotflinten bis hin zu Raketenwerfern und Granaten ausprobieren kann. Waffen gibt es in verschiedenen Formen und sie haben alle unterschiedliche Eigenschaften. Nun hast du die Gelegenheit sie zu benutzen und näher kennenzulernen.

FPS Begegnung Schießen 2020: Schießen Spiele

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Unglaublicher Ego-Shooter mit fortgeschrittenen Digitalwaffen zum Schießen
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Sie wurden für eine Mission zugeteilt, von der niemand jemals zurückgekehrt ist. Ihre Aufgabe ist es, ein mächtiges Artefakt zu finden, das von den furchterregendsten Monstern bewacht wird, die Sie je gesehen haben. Die gute Sache ist, Sie haben Ihren guten alten Freund Raketenwerfer und das automatische Maschinengewehr dabei, aber das wird nicht genug sein. Mut und menschliche Kraft werden auch nicht helfen. Also, was ist der Trick zum Überleben? Es gibt keinen… Schießen Sie sich durch die widerlichsten Kreaturen (eigentlich sind es gescheiterte Regierungsexperimente), die Sie sich vorstellen können, und räumen Sie sich Ihren Weg frei. Entschuldigung, es gibt eine Möglichkeit, Ihnen zu helfen. Akzeptieren Sie dieses großzügige Geschenk in Form eines Kampfpanzers und kommen Sie ins nächste Level Ihres Abenteuers!

Spielen Sie viele anspruchsvolle Spiele, die Ihre Treffgenauigkeit und Geschwindigkeit testen. Laden Sie Ihre Waffe nach und schießen Sie auf alle Zombies, bevor sie Ihre Basis erreichen! Wenn alle normalen Waffen versagen, packen Sie den Raketenwerfer und löschen Sie alle aus. Schießen Sie auf Terroristen, oder wenden Sie das Blatt einer Panzerschlacht! Ein echter General führt seine Streitmacht als Vorbild an! Seien Sie in der ersten Reihe und wenden Sie das Blatt der kommenden Schlacht! Verbessern Sie Ihre Gaming-Präzision mit unserer kostenlosen Schiessspiele-Kategorie!

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