Spielplatz selber bauen anleitung

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Stelzenhaus selber bauen

Wenn Sie nicht so viel Geld für den Kauf eines neuen Stelzenhauses es ausgeben möchten, dann können Sie auch ein Stelzenhaus selber bauen. Stelzenhäuser, Spieltürme und andere Spielhäuser sind bei weitem die kreativsten Spielgeräte für Kinder, die sich im eigenen Garten verwenden lassen.

Aus diesem Grund findet man sie heutzutage in vielen deutschen Gärten wieder, wo sie Kindern aber auch Erwachsenen eine große Freude bereiten. Zum Spielturm selber bauen benötigen Sie natürlich eine gute Anleitung sowie das notwendige Material und Werkzeug. Wir geben Ihnen hier alles das was Sie brauchen, um ihren eigenen Spielturm selber zu bauen.

Das Stelzenhaus im Eigenbau

Stelzenhäuser sind eines jeden Kindes Traum, wenn es um das Spielen im Garten geht. Auf diesem eigenen kleinen Spielplatz haben Kinder Spaß, lachen und genießen das Spielen im Freien. Der Eigenbau eines Stelzenhauses, Spielturms oder anderen Spielhauses ist eine kreative und wunderbare Sache, denn so kann gemeinsam an diesem Kindertraum gearbeitet werden.

Warum einen Spielturm selber bauen?

Der Kauf eines neuen Stelzenhauses oder Spielhauses kann durchaus vorteilhaft sein, denn Teile werden bereits zum einfachen Aufbau geliefert und eine gewisse Herstellerqualität wird garantiert. Wenn die finanziellen Mittel also da sind, ist der Eigenbau eines Spielhaus auf Stelzen nicht unbedingt die beste Wahl, sondern doch eher der Kauf.

Für erstklassige Stelzenhäuser und ausführliche Informationen zum Kauf besuchen Sie auch gerne unsere Startseite. Doch auch das Spielturm selber bauen kann durchaus vorteilhaft sein. Es gibt vor allem drei Vorteile, die hier zu nennen sind.

Selber bauen ist kostengünstig

Während neue Häuser häufig 400 € bis über 1000 € kosten, ist der Eigenbau deutlich günstiger einzuschätzen. Wenn Sie also etwas Geld sparen möchten, dann sollten Sie Ihren neuen Spielturm lieber selber bauen. Je nach Größe und Qualität der verwendeten Materialien erweist sich diese Variante als deutlich günstiger.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Anstatt einer großen Summe für ein fertiges Stelzenhaus kommen mehrere kleinere Beträge auf sie zu, die in drei Bereiche eingeteilt werden können:

Eine gute Bauanleitung

Möchten Sie ihren Spielturm selber bauen, dann kommen Sie kaum um eine gute Bauanleitung herum, wenn Sie nicht bereits ein begnadeter, kreativer und selbstständiger Handwerker sind. Eine derartige Anleitung ist im Internet häufig bereits für unter 30 € zu erwerben.

Das passende Werkzeug

Um die in der Anleitung beschriebenen Schritte durchführen zu können, benötigen Sie dazu das richtige Werkzeug. Welches genau benötigt wird, hängt jedoch von der jeweiligen Anleitung ab.

Das benötigte Material

Wenn Sie einen Spielturm selber bauen, dann benötigen Sie natürlich entsprechendes Material. Auch dieses ist in der Bauanleitung aufgeführt.

Stelzenhaus selber bauen macht Freude

Ein ebenfalls besonders Faktor, der für den Eigenbau anstatt des Kaufes sprechen kann, ist abhängig vom persönlichen Empfinden eines solchen Baus. Viele Menschen (unabhängig von ihrem Können) haben Freude an der Durchführung solcher privaten Projekte. Das Bauen eines Stelzenhauses oder Spielturms kann Spaß machen, ganz besonders wenn man es zusammen mit seiner Familie tut. Somit kann hier ein schönes Familienprojekt entstehen, bei dem alle zusammen arbeiten, um den eigenen Garten einen kleinen Spielplatz zu verleihen.

Spielturm selber bauen macht kreativ

Ein besonderer Vorteil, den man beim Selbstbauen hat, ist die Möglichkeit, der eigenen Kreativität mehr Raum zu geben. So ist es beispielsweise möglich an mancher Stelle von der Bauanleitung abzuweichen, um eine gewisse Individualität mit einfließen zu lassen.

Achtung: Dies sollte nur dann gemacht werden, wenn man sich bereits sehr gut auskennt und sich dessen sicher ist.

Trotzdem sind die Möglichkeiten zur Selbstgestaltung hier deutlich höher als bei einem Kauf, was für den ein oder anderen ein ausschlaggebendes Kaufkriterium sein könnte.

Die Stelzenhaus Bauanleitung

Das Wichtigste, das sie brauchen, um ein Stelzenhaus selber zu bauen, ist die passende Bauanleitung. Tatsächlich gibt es hierfür nicht besonders viel Auswahl. Die meisten Anleitungen sind entweder nicht ausführlich genug oder aber zu teuer für das was sie hergeben.

Die Bauanleitung für das Stelzenhaus Ole von TF-Solutions hebt sich hier deutlich vom Rest ab. Sie bietet eine optimale Grundlage, um ihr eigenes Stelzenhaus selber bauen zu können. Folgende Eckdaten sind zu dieser Anleitung zu nennen:

  • Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Über 300 Bilder und Skizzen
  • 80-seitige A5-Broschüre
  • inklusive CD und Maßblätter
  • Günstiger Preis für viel Inhalt

Das Ergebnis des Baus ist hier das beliebte Stelzenhaus Ole. Unter allen verfügbaren Anleitungen zum Stelzenhaus selber bauen ist die Anleitung von blabla eindeutig zu empfehlen, was auch durch Rezensionen und Bewertungen bisheriger Käufer und Heimwerker bestätigt werden kann.

Möchten Sie also wenn Stelzenhaus selber, dann sollten sie keinesfalls auf diese Anleitung verzichten, um erfolgreich durch die einzelnen Aufbau Schritte geführt zu werden.

Praktische und notwendige Werkzeuge

Beim Stelzenhaus selber bauen werden entsprechend der Anleitung viele verschiedene Schritte durchgeführt, für die bestimmte Werkzeuge gebraucht werden. Auch an dieser Stelle möchten wir Sie nicht alleine lassen und geben Ihnen daher ein paar praktische Werkzeug-Tipps an die Hand, die beim Eigenbau helfen können.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass sie alle notwendigen Werkzeuge besitzen, empfehlen wir, zuerst die obige Stelzenhaus Bauanleitung zu erwerben. Dort können Sie dann nachlesen welches Werkzeug Sie zum Stelzenhaus selber bauen wirklich benötigen. Hier unsere wichtigsten Werkzeug Tipps:

Bosch Stichsäge PST 900 PEL (Sägeblatt, Spanreißschutz, CutControl, Transparenter Abdeckschutz, Sägeblattdepot, Koffer, 620 Watt)

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inkl. 19% gesetzlicher MwSt. Zum Produkt *Stanley JetCut Handsäge fein, 450 mm, 2-15-595

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Sicherheit im selbstgebauten Stelzenhaus

Die Sicherheit der Kinder in einem selbstgebauten Stelzenhaus hängt vor allem von der Qualität des Baus ab. Sie müssen nicht zwangsläufig ein Profi auf diesem Gebiet sein müssen. Wichtig ist jedoch, dass beim Stelzenhaus selber bauen alle in der Anleitung beschriebenen Schritte korrekt durchgeführt werden. Ist das der Fall, ist bereits ein großer Teil für die Sicherheit Ihrer Kinder getan.

Im Allgemeinen können Sie durch die Beachtung und Umsetzung der folgenden Punkte für eine höhere Sicherheit im selbstgebauten Stelzenhaus sorgen:

  • Eine gute Anleitung verwenden
  • Die Stelzenhaus-Anleitung genau befolgen
  • Sich Zeit für den Bau des Spielhauses nehmen
  • Hochwertige Materialien verwenden
  • Bodenanker richtig befestigen
  • Verwendung von Fallschutzmatten

Bei Korrekter Durchführung des Aufbaus und unter Beachtung der oben aufgeführten Punkte, steht dem Spielen der Kinder nichts mehr im Wege. Ein gewisses Risiko besteht natürlich, wenn Kinder auf dem Spielhaus auf Stelzen herumtoben. Darin unterscheidet sich das Stelzenhaus selber bauen jedoch nicht von einem gekauften Fertigstelzenhaus.

Fallschutzmatten Play Protect Plus

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Impressionen

Damit sie einen besseren Eindruck davon bekommen, wie man ein Stelzenhaus selber bauen kann, zeigen wir hier ein paar Impressionen des Aufbaus. Zwar handelt es sich bei dem hier gebauten Modelle nicht um das Stelzenhaus Ole, jedoch erhält man einen sehr guten Eindruck, welche Atmosphäre beim Stelzenhaus selber bauen herrscht und wie das Ganze in der Praxis aussehen kann.

Gekürzte Fassung

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FAQ: Häufige Fragen

Hier möchten wir für Sie die Fragen vorab beantworten, die bei vielen Interessenten aufkommen.
Falls Sie darüberhinaus Fragen haben, wenden Sie sich gerne an den Verkäufer der Anleitung auf Amazon.

Wie lange dauert der Bau des Stelzenhauses Ole?

Der Arbeitsaufwand für den Bau des Stelzenhaus Ole liegt bei ca. 20 bis 25 Stunden.

Muss ein Fundament gegossen werden, um das Spielhaus im Boden zu verankern?

Nein. Anstatt eines Fundamentes werden einfache Einschlaghülsen verwendet. Diese ermöglichen die notwendige Verankerung.

Sind die benötigten Materialien in der Anleitung aufgeführt?

Ja. Die Bauanleitung zum Stelzenhaus selber bauen beinhaltet auch eine ausführliche Materialliste.

Wie hoch sind die Materialkosten ca.?

Für die Materialkosten ist mit ca. 500 bis 600 € zu rechnen.

Welche Balkenstärke wird benötigt?

Es sollten mindestens 70x70mm Balken verbaut werden.

Können Spielelemente beliebig gewählt werden?

Ja. Sie können (wenn genug Platz vorhanden) auch Spielkomponenten austauschen.

Was sind die wichtigsten Werkzeuge für den Bau?

Akkuschrauber, Stichsäge und Fuchsschwanz sind mindestens notwendig.

Wie sicher ist ein selbstgebautes Stelzenhaus?

Bei korrekter und anleitungsgerechter Durchführung der Schritte, stellt das Ergebnis ein sicheres Spielhaus dar. (Kein Gewähr)

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Einen Spielplatz im Garten bauen: Erfüllen Sie den Traum Ihrer Kinder

Ein Spielplatz im Garten mit Sandkasten, Rutsche und Spielhaus ist ein absoluter Traum für jedes Kind. Die Kleineren buddeln und backen Sandkuchen, die Größeren toben sich am Klettergerüst oder auf der Schaukel aus. Und wenn Papa oder Mama dann Obst oder Süßigkeiten servieren, wird stilecht im eigenen Spielhäuschen oder in der eigenen Hütte gespeist. Anschließend geht es zum entscheidenden Spiel zum selbstgebauten Fußballtor – Papa macht freiwillig den Torwart und am Ende des Tages fallen Jung und Alt glücklich in ihre Betten.

Einen solchen Spielplatz baut man nicht mit links, aber Sie können sich ja nach und nach an die verschiedenen Projekte wagen. Am besten wäre es, Sie fingen mit etwas Einfachem an und arbeiteten sich dann nach dem Alter Ihres Kindes langsam zur „Vollausstattung“ hoch. Und wenn Sie sich doch eine der Konstruktionen nicht wirklich zutrauen, dann können Sie ja immer noch im Handel das passende Gartenspielzeug besorgen. Wenn Sie aber ein Freund des Selbermachens sind, dann möchten wir Ihnen ein paar Anregungen bieten, wie Sie den „Privatspielplatz“ in Angriff nehmen.

Die Buddelkiste – mit Sand die Welt kennenlernen

Backe, backe Kuchen: Im Sandkasten wird so manches Kind zum Feinbäcker

Wenn Kleinkinder die Welt erkunden, dann passiert das neben den vier Hauptsinnen Sehen, Hören, Riechen und Schmecken vor allem auch durchs Tasten. Es wird gekrabbelt, was das Zeug hält, die kleinen Händchen greifen nach allem in der näheren Umgebung. Ständig ist man als Elternteil in Angst, dass der oder die Kleine Dinge in die Hand (und von dort in den Mund) nimmt, die dort entweder nicht hingehören oder gefährlich sind – oder beides zugleich.

Ein Sandkasten bietet Ihrem Kind – ob auf dem öffentlichen Spielplatz oder zu Hause, eine der ersten Möglichkeiten, einen neuen Untergrund kennenzulernen, der nicht aus Teppich, Fließen oder Parkett besteht. Die Sinneseindrücke, die der kleine Erdenmensch im Sandkasten macht, sind sehr wichtig. Und genauso wichtig sind auch die Materialien, die Sie benötigen, wenn Sie einen eigenen Sandkasten bauen: Kies, Sand, wasserdurchlässige Folie und Holz gehören dazu.

Sandkasten oder Piratenschiff? Das Sandkasten-Set von AKUBI ist ein wahr gewordener Kindertraum.

Bevor Ihr Kind buddeln kann, buddeln Sie. Und zwar ein Loch, das etwas größer ist als die Bretter, die Sie für die Außenkonstruktion im Baumarkt haben zuschneiden lassen. Dieses Loch füllen Sie mit einer Schubkarre Kies. Jetzt verschrauben oder vernageln Sie die Holzbretter und tackern die ebenfalls im Baumarkt besorgte Folie daran fest. Vernageln Sie nun die Bretter der inneren Konstruktion, stellen diese mittig in Ihre Kiesgrube und bringen anschließend an jeder Ecke ein Sitzbrett an. Jetzt fehlt nur noch der Sand und fertig ist Ihr selbstgebauter Sandkasten.

Das Onlinemagazin „Väter-Zeit“ hat eine Sandkasten-Übersicht mit unterschiedlichen Größen, Typen und Konstruktionen zusammengetragen. Ein Anleitungsvideo (auf Englisch) gibt es bei YouTube.

Wenn Sie allerdings davon überzeugt sind, zwei linke Hände zu haben, dann verfahren Sie doch nach der Maxime „Selber bauen = Selber aufbauen“. Ob quadratischer oder sechseckiger Sandkasten, ob überdachte Version oder Piratensandkasten inklusive Kajüte – Sie haben die freie Wahl.

Ein Traumhaus im Garten für die lieben Kleinen?

Der Traum vom eigenen Haus – die Gartenbude für die Kleinen

Auch in jungen Jahren macht das Beobachten aus dem Fenster großen Spaß.

Kinder brauchen ab einem gewissen Alter Rückzugsorte, an denen sie alleine oder zu mehreren spielen, sich verstecken oder einfach nur ihrer Fantasie Raum geben können. Einer dieser Orte im Haus ist natürlich das eigene Zimmer. Im Garten aber sind die Freiräume größer, die Erwachsenen haben ihre Terrasse und für Feiern oder Gerätschaften ein Häuschen. Warum machen Sie Ihr Kind nicht zum stolzen Hausbesitzer? Einfache Bretterbuden – das wissen Sie sicherlich noch aus Ihrer Kindheit – sind bei guter Teamarbeit schnell errichtet. Eine solche „Bude“ bietet ein heimeliges und schattiges Plätzchen, das zur besseren Haltbarkeit zwischen ein paar Bäumen oder an einem stabilen Zaun errichtet werden sollte.

Die Materialauswahl steht Ihnen völlig frei. Eine Holzkonstruktion kann als Basis dienen. Befestigen Sie das Dach über einem Bereich, der mehrseitig durch ein Haus, einen Zaun oder etwas anderes abgesichert ist. Mit einer wasserdichten Plane sorgen Sie einerseits auf dem Boden, andererseits auch auf dem Dach für einen gewissen Wetterschutz. Gartenstühle für Kinder oder große Kissen eignen sich als Sitzgelegenheiten. Vielleicht legen Sie in der Nähe ja einen kleinen Garten mit kleinen Tomaten oder Erdbeeren an, aus dem sich Ihr Kind und seine Freunde den ganzen Sommer über bedienen können.

Buden für die Kleinen gibt es in jeder Form. Für handwerklich begabtere Mütter und Väter finden sich im Internet diverse Bauanleitungen für Spielhäuser:

  • die Ritterburg
  • das Wendy-Haus (auf Englisch)
  • ein klassisches Spielhaus
  • ein Baumhaus
  • eine Weidenhütte

Andere improvisieren kreativ oder entdecken zum Beispiel das idyllische Zwergenhütte-Spielhaus von AKUBI oder den Spielturm mit Planendach in unterschiedlichen Ausführungen. Gemeinsam mit Ihren Kindern können Sie all diese Modelle mit bunten Farben ganz individuell gestalten.

Was Kind und Garten gut tun würde? Ein eigenes Tor!

Ihr Steppke zu Beginn seiner großen Fußballkarriere – mit einem eigenen Tor.

Deutschland ist Fußball-Weltmeister – bestimmt hat Ihr Kind das mitbekommen, ist vielleicht sogar im Trikot zur Schule gelaufen und durfte bei den Spielen der Nationalmannschaft auch mal etwas länger wach bleiben. Jetzt greift der Schatz, wenn er (oder sie!) aus der Kita oder der Schule nach Hause kommt und brav die Hausaufgaben erledigt hat, sofort nach dem Ball. Mal dient das Blumenbeet, mal das Küchenfenster als „Zielscheibe“: höchste Zeit also für ein eigenes Tor.

Ein richtiges Tor kommt nicht nur dem Spielvergnügen Ihres Kindes, sondern auch dem Wohl Ihres Gartens zugute. Sie brauchen nur wenige Materialien: Zwei Torpfosten in beliebiger Größe sowie eine Latte, stabile Dübel, etwas Leim – und das Grundgerüst steht. Lackieren Sie alles und die Konstruktion bleibt eine Weile wetterfest. Damit das Schutznetz den Torwart nicht behindert, fehlen nur noch biegsame PVC-Rohre. Dann steht einem ersten, aufregenden Eröffnungsspiel nichts mehr im Weg.

Sie brauchen etwas detailliertere Informationen? Gerne doch: Hier finden Sie verschiedene Konstruktionen für Fußballtore: Großtore, Kleintore oder Stahlrohrkonstruktionen (auf Englisch). Alle Anleitungen enthalten Fotos und detaillierte Bauanleitungen.

Für Profis mit Erfahrung: Ich bau‘ Dir eine Schaukel

Schaukelspaß inklusive: Die Doppelschaukel aus Fichtenholz lässt sich durch zahlreiche Zusatzelemente an die Spielwünsche Ihrer Kleinen anpassen.

Eine eigene Schaukel zu konstruieren, das ist so etwas wie der dreifache Axel im Eiskunstlauf: Wunderschön anzuschauen, aber ein echtes Meisterstück, das erst erlernt werden muss. Wenn Sie handwerkliches Talent haben und sich zutrauen, dieses komplexe Unterfangen erfolgreich zu absolvieren, Fliehkräfte, Gewichte und Statik zu Ihren Hobbys zählen, dann finden Sie hier, hier oder sogar hier in Videoform entsprechende Bauanleitungen.

Echtes Teamwork: Mit Bruder oder Schwester macht das Schaukeln gleich doppelt Spaß.

Für alle Otto-Normal-Handwerker gibt es auch Alternativen im Handel. Die Doppelschaukel können Sie zu zweit recht zügig aufbauen. Damit Sie sich sicher sein können, dass alles gut hält, sind sämtliche unserer Schaukeln TÜV-geprüft und -zertifiziert. Und wenn Sie im Garten keinen Platz für eine Bodenschaukel finden, ist vielleicht auch ein Trampolin mit Schutzrand eine tolle (und sichere!) Möglichkeit zum Austoben für den Nachwuchs?

Also: Auf den Spielplatz, fertig, los!
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Bauanleitung für ein Klettergerüst mit Wackelbrücke

Das Spielgerüst besteht aus drei Komponenten. Rechts seht ihr das das Haupthaus, mit drei Aufstiegen. Zum einen eine Leiter, auf der anderen Seite eine Kletterwand die auf diesem Bild nicht sichtbar ist, aber weiter Unten beschrieben wird und an der Seite eine Aufstieg über eine Strickleiter. Vom Haupthaus geht eine Wackelbrücke, mit festem Handlauf, zum Mittelturm. Vom Mittelturm mit Rutsche, geht es über eine Wackelbrücke mit Ketten, weiter zum Baum. Hinter dem Baum geht es über eine Treppe, oder eine „Rutschrohr“ nach unten.
Das Spielgerüst besteht zum größten Teil aus kesseldruckimprägniertem Holz, welches ich im Baumarkt bzw beim Holzhändler gekauft habe.

Welches Werkzeug habe ich benutzt?

1. Eine Kapp und Gehrungssäge, es geht vielleicht auch mit einer wirklich guten Stichsäge, aber lange nicht so gut wie mit ein K&G-Säge. Es wird schon sehr viel geschnitten, deshalb sollte man da nicht sparen. Es gibt aber auch schon preiswerte und halbwegs gute Modelle.
2. Ein Akkuschrauber, mit verschiedenen Bits
3. Eine Ratsche mit 13er Nuß, ich habe zum Teil Schlüsselschrauben verwendet
4. Ein Bandschleifer, ist kein muß, Schmirgelpapier tut es auch
5. Ein Vorschlaghammer, für die Hülsen
6. Holzbohrer 8 x 140
7. Kleinwerkzeug, Zollstock, 90 Grad Metallwinkel, Schraubzwingen usw.

Welches Material wurde für das Klettergerüst verwendet?

Wie oben schon erwähnt habe ich kesseldruckimprägniertes Holz genommen, gehobelt und angefast

Kantholz 9 x 9 x 210 cm

Kantholz 9 x 9 x 240 cm

Kantholz 4,5 x 9 x 300 cm

für diese Kanthölzer habe ich 9 x 9 x 300 cm Hölzer gekauft und sie einmal der Länge nach durchschneiden lassen. 4,5 x 9 kosteten im Baumarkt 11,50€ und 9 x 9 x 300 kosteten beim Holzhändler 15€. Ich konnte die Hölzer kostenlos schneiden lassen. Wenn man natürlich noch etwas dafür bezahlen muss, ist es bestimmt günstiger wenn man direkt die 45er kauft. Die geschnittenen Hölzer müssen natürlich noch an der Schnittseite gestrichen werden.

Terrassendielen geriffelt 0,27 x 14,6 x 300 cm

Bretter 0,24 x 15,5 x 300cm (Dach)

Einschlaghülsen für Kanthölzer 9 x 9 cm

Teil 1: Das Grundgerüst

Wir beginnen mit dem setzen der Einschlaghülsen. Wie im Bild beschrieben ist an der Längsseite der Abstand, von Hülsenmitte bis Hülsenmitte, 97cm. Die Breite liegt bei (Mitte – Mitte) 120 cm. Die Pfosten haben noch etwas Platz in den Hülsen, man sollte jedoch schon etwas darauf achten, dass sie relativ gerade eingeschlagen werden. Zwischendurch mal mit der Wasserwaage kontrollieren. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Hülsenoberkante bei allen Einschlaghülsen ungefähr in Waage, also der selben Höhe, liegt. Gegebenenfalls einige Hülsen tiefer einschlagen, oder weiter heraus stehen lassen.
Ein kleiner Nachtrag: Nachdem das Klettergerüst nun 1 Jahr lang intensiv genutzt wurde hat sich ein entscheidender Fehler herausgestellt. Dadurch, dass die Wackelbrücke zwischen den beiden Türmen ist, entsteht eine enorme Belastung für die Türme. Kinder und Erwachsene 😉 laufen über der Brücke und es entstehen enorme Zugkräfte.
Wie auf dem Panoramabild (oben) zu sehen ist, habe ich den kleinen Turm im Dachstuhl mit dem Baum (links) verbunden. Dadurch steht der Turm stabil und kann sich nicht neigen. Der große Turm steht aber „frei“. Was zur Folge hat, dass er sich mittlerweile etwas zur Seite, in Richtung kleiner Turm, geneigt hat.
Folgende Maßnahmen werde ich deshalb in den nächsten Tagen ergreifen:

  • Die Einschlaghülsen einbetonieren. Es muss kein riesiges Fundament werden, aber eine ordentliche Schicht Beton verhindert ein absinken der Bodenhülsen.
  • Im Dachstuhl, bzw unterhalb des Dachstuhls, werde ich die beiden Türme mit Balken miteinander verbinden. Der Druck, der durch das begehen der Wackelbrücke entsteht wird dadurch abgefangen. Sobald ich fertig bin, stelle ich ein Bild ein! Ich schreibe dies nur schon mal, dass ihr nicht den gleichen Fehler macht.

Sind die Hülsen gesetzt, können die ersten Pfosten gestellt werden. Außen werden 4 Pfosten mit 210cm Länge gestellt () und Innen 4 Pfosten 240cm lang (). Zum befestigen habe ich Schlüsselschrauben 8x50mm verwendet. Alle Schrauben sollten verzinkt, oder sogar aus Edelstahl sein. Denkt daran, dass das Spielgerüst jedem Wetter ausgesetzt ist und ihr wollt ja schließlich länger etwas davon haben. Beim Festschrauben der Pfosten zwischendurch mal wieder mit der Wasserwaage kontrollieren ob alles schön gerade ist.

Teil2: Das Podest

Als nächstes sollte man die Podesthöhe festlegen, ich habe ca. 140cm vom Erdboden genommen. Wenn das Podest höher gesetzt wird, sollte man die Durchgangshöhe des Daches beachten, nicht das sich die Kleinen den Kopf stoßen. Steht die Höhe fest, muss die Stärke der Podestbretter () ca 3cm abgezogen werden. Das ist dann die Oberkante der Podestunterkonstruktion () .
An den beiden Längsseiten wird jeweils ein 300 cm langes Kantholz (4,5 x 9 x 300) montiert, bündig mit dem hinteren und vorderen Pfosten. Ich habe die 4,5er Hölzer zuerst mit Schraubzwingen an die Pfosten befestigt, ausgerichtet, mit einem 8 x 140mm Bohrer vorgebohrt und an schließend mit Flachrundschrauben M8x140 verschraubt. Schlüsselschrauben 8x120mm müssten aber auch reichen. Ist halt ne‘ Optik – und Preisfrage. Wichtig ist, das man zwischendurch mit einem Winkel, die Rechtwinkeligkeit zu den Pfosten misst. Es kommt hier nicht auf einen Millimeter an, aber ungefähr sollte es schon passen. Dann die 138cm langen Hölzer an die Vorder und Rückseite montieren (). Genau wie die Seiten, nur dieses mal bündig mit den Längsseiten. Die 300cm langen Podestbretter () habe ich mittig durchgeschnitten. So ist ein kleiner Überstand von je 6cm pro Seite, dann sieht es einfach besser aus. Ich bin Vorne und Hinten jeweils mit dem zweiten Brett angefangen und habe diese, mit ein paar mm Abstand hinter den jeweiligen Pfosten, verschraubt. Die Bretter dazwischen habe ich zuerst genau ausgelegt, die Pfosten passend ausgesägt und anschließend verschraubt. Das erste und letzte Brett natürlich auch, wobei der Überstand nach vorne und hinten nur wenige cm ist und nicht 6cm wie an der Seite. Ich habe 21 Podestbretter () (Terassendielen) mit je 150cm genötigt. Um die Bretter zu verschrauben habe ich Spanplattenschauben 5×60 mm aus Edelstahl genommen.
Auch wenn die Dielen mit 3 cm nicht gerade dünn sind, habe ich vorsichtshalber noch mittig, unterhalb der Bretter eine Kantholz 9 x 9 x 300cm montiert. Falls ich auch mal oben spiele 😉

Teil3:Die Leiter und das Geländer

Die Leiter und das komplette Geländer habe ich aus den 4,5 x 9 x 300 Kanthölzern gebaut. Wie man auf dem Bild sieht, ist das Geländer recht einfach gestrickt. Außer an den Ein- und Ausgängen habe ich rundherum, Oben und Unten, die Kanthölzer montiert. Der Ausgang Rechts ist für eine Strickleiter,aber als das Bild gemacht wurde, lag sie leider im Keller. Ich habe gehört, dass man die oberen Hölzer besser durchgehend machen soll, falls einer von den Kleinen mal rückwärts läuft, würde er so noch aufgehalten. Die senkrechten Hölzer sollten den Abstand haben, dass kein Kopf dazwischen passt, oder so einen großen Abstand, dass jeder Kopf dazwischen passt.
Ein paar Worte zur Leiter. Die Sprossen sind aus 30mm Rundholz, und die Wangen aus unseren altbekannten 4,5 x 9 x 300 Kanthölzer. Die Löcher wurden mit einem Forstnerbohrer 30 x 90mm gebohrt. Der Sprossenabstand liegt bei ca 24cm und die Breite bei 45 cm. Je 2,5 cm pro Seite habe ich in die Kanthölzer versenkt. Die Leiter ist auch gleichzeitig Geländer und hat deshalb eine Höhe von 210cm. Um das Geländer und die Leiter zu verschrauben habe ich Torx Edelstahl Schrauben 5,0 x 80 mm benutzt. 60mm schien mir etwas zu knapp zu sein.

Teil4: Das Dach mit der Strickleiterhalterung

So, der Dachstuhl wird, wie immer, aus unseren 4,5 x 9 x 300cm Kanthölzern () aufgebaut. Auf die 240cm Pfosten () habe ich Links und Rechts ein 150cm langes Holz geschraubt, das ist praktisch die Fußfette. Die Sparren sind ca 74cm lang und der Winkel beträgt 90° Grad. Da in jedem Klettergerüst bestimmt ein paar Millimeter Unterschied sind, ist es sinnvoll alle Hölzer individuell anzupassen. Deshalb, erst etwas länger lassen und dann genau schneiden.
Das 9 x 9 x 210cm Kantholz für die Stickleiteraufhängung wird an den Kehlbalken, in der Dachspitze, verschraubt.
Die 15,5 x 170cm langen Dachbretter () werden von unten nach oben, überlappend auf die Sparren geschraubt. Die Bretter hatten eine Gesamtlänge von 300cm, die restlichen 130cm habe ich für das Dach des Rutschturmes genommen. Pro Seite wurden 7 Bretter benutzt.

Teil5: Die Kletterwand

Die Kletterwand würde ich heute etwas anders bauen. Als wir unser Klettergerüst gebaut haben dachten wir, dass die Kurzen eine schräge Kletterwand haben müssen, damit es „nicht ganz so schwer“ ist. Vergesst es, die beiden Testpersonen, je 4 Jahre, sind die „leicht schräge Kletterwand“ ganz locker hochgegangen und heute würde ich auf das Schräge verzichten und sie lotrecht setzten. Ich bin mir sicher, dass auch das absolut kein Thema sein wird.
Wer sie lotrecht will, kann sie im Prinzip aufbauen wie die Leiter auf der anderen Seite. Das heißt, unten ein Querholz montieren. Die 210cm langen Hölzer am Querholz und am Podest festschrauben. Die Hölzer mit 100cm langen Brettern () beplanken. Anschließend 5 – 6 Klettersteine montieren, fertig.
In meiner Variante habe ich 7 x 7cm Einschlaghülsen etwa 30cm vom Gerüst entfernt, schräg in den Boden geschlagen, dann 210cm lange Kanthölzer in die Schuhe und an das Podest geschraubt. Anschließend die Bretter verschraubt und die Klettersteine montiert.

Hier sieht man noch ein Bild von der Wackelbrückenseite, das Geländer ist genauso konstruiert wie auf der anderen Seite. Auf die Brücke und das Brückengeländer gehe ich später ein.

So, das Hauptgerüst ist soweit fertig

Teil6: Der Rutschturm

Der Rutschturm ist vom Prinzip so aufgebaut, wie das Hauptklettergerüst. Die Pfosten sind wieder unsere 9 x 9 x 240cm Kanthölzer (). Die Einschlaghülsen müssen mit den Maßen 80cm x 97cm (Mitte-Mitte) eingeschlagen werden. Die Fette für das Dach ist dieses mal 110cm lang und das Dach selber 130cm (die Reste von dem anderen Dach), der Aufbau des Rutschturmdaches ist genauso wie der des Hauptgerüstes. Für das Podest habe ich 7 Bretter () verwendet, die je 150cm lang sind. Das Geländer ist in diesem Fall einfach die Verlängerung des Brückengeländers, welches ebenfalls aus 4,5 x 9 x 300cm Hölzern besteht. An den Zugang zur Rutsche habe ich das untere Geländer weggelassen, ist einfach etwas bequemer.
Wenn 2 – 3 Kinder auf so einer Bücke rumspringen wirken natürlich schon ein paar Kräfte. Zur Stabilisiereung wurde deshalb unterm Dach ein Kantholz mit dem Baum verbunden, wo die zweite Brücke hin geht. Man hat auch noch die Möglichkeit, mittels eines Kantholzes das Rutschturmdach mit dem Hauptgerüstdach zu verbinden. Das bringt Stabilität. Die Kunststoff Rutsche habe ich von unserem Holzhändler, sie ist ca 3m lang.

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Teil7: Die Wackelbrücke

Für die Wackelbrücke habe ich kostenlos Hölzer bekommen und sie mir entsprechend zurecht geschnitten. Es können aber auch hier wieder unsere 4,5 x 9 x 300cm Kanthölzer genommen werden. Bei mir ist die Brücke 110 cm Breit, das wäre bei 300cm Hölzer natürlich reine Verschwendung, deshalb würde ich 100cm annehmen. Für das Drahtseil, welches die Brücke trägt habe ich ein paar Meter ausgediente Freileitung meines Energieversorgers genommen. Wenn man freundlich nachfragt bekommt man bestimmt etwas. Es gibt eine bestimmte Sorte mit einer Stahlseele innen, das hält ewig. Alternativ gibt es aber bestimmt auch beim Eisenwarenhändler eine ähnliches Stahlseil.
Ok, als Erstes werden die Bohrungen in die Kanthölzer gemacht, ich habe sie, links und rechts, 7cm vom Rand entfernt gebohrt. Natürlich mittig in das Holz. Die Bohrerstärke sollte eine Nummer größer sein, als euer Stahlseil stark, sonst wird es schwierig mit dem auffädeln. Am Besten vorher antesten. Die Abstandhalter wurden aus 25er PE Rohr gesägt, gibt es in jedem Baumarkt. Einfach mit der Kappsäge 2cm lange Stückchen schneiden, funktioniert prima damit.
Durch die Podestunterkonstruktion des Rutschturmes und des Hauptgerüstes ebenfalls Löcher im Abstand von 86cm Bohren. An der Rutschturmseite das Stahlseil durchstecken und mit Drahtseilklemmen befestigen. Wer einer Klemme alleine nicht traut, kann auch eine Zweite nehmen, sicher ist sicher. Dann immer abwechselnd Hölzer und Abstandhalter auffädeln, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Das Drathseil durch die Bohrungen des Hauptgerüstes stecken und wieder mit Drathseilklemmen befestigen. Wie oben schon beschrieben habe ich als Geländer die 4,5 x 9 x 300cm Kanthölzer genommen. Einfach an den beiden Gerüsten sicher verschrauben. Bei mir stehen die beiden Spielgerüste nicht parallel zueinander, deshalb hat meine Wackelbrücke einen Keil.


Die zweite Wackelbrücke, die zu dem Baum führt, ist genauso aufgebaut wie die Erste. Das Gländer besteht in diesem Fall allerdings aus Ketten von einer Original Wackelbrücke, die abgebaut wurde. „Vielen Dank Dirk für die Spende !!!“
Auf die Konstruktion am Baum möchte ich hier nicht weiter eingehen, sondern nur ein Bild zeigen, was eigentlich schon einiges beschreibt. Das Rutschrohr ist eine 68er PE Wasserleitung, bekommt man beim Wasserversorger, auch mal lieb nachfragen ;-).
Im Sommer soll noch eine Seilbahn dazu kommen, ich denke das werde ich hier dann wieder einstellen.
Ich habe das Ganze natürlich nicht alleine gebaut, Opa Ludger hat für seine ganzen Enkelkinder mal wieder alles gegeben und dafür sagen wir alle: DANKESCHÖN !!!!!

Hier noch eine Materialaufstellung, der Gesamtpreis ist ohne das Material für die Wackelbrücke

Menge Material Stk-Preis in €
4 Kantholz 9 x 9 x 210cm 9,50
9 Kantholz 9 x 9 x 240cm 11,35
14 Kantholz 9 x 9 x 300cm 15,00
12 Einschlagbodenhülsen 4,70
17 Brett 0,24 x 15,5 x 300cm 9,00
14 Terassendielen 0,27 x 14,6 x 300cm 7,50
1 3m Rutsche 100
Schrauben gesamt ca. 100
Klettersteine und Strickleiter 40
gesamt Preis, ohne Material für Wackelbrücken ca. 900€

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Eine Empfehlung von Bau-Was.de

Fallst du dir die Sache mit dem „Selberbauen“ doch nicht zutraust, kann ich dir die Empfehlung geben, doch einfach mal bei Demmelhuber vorbei zuschauen. Die Spieltürme sind qualitativ Hochwertig. Die verwendeten Materialien habe eine ähnlich Stärke wie bei meiner Bauanleitung. Billiganbieter verwenden meist nur dünne Pfosten und Bretter. Demmelhuber nimmt für Pfosten mind. 8,5 cm, Riegel mind. 3,5 cm und Bretter mind. 1,5 cm.
Außerdem gewährt Demmelhuber eine weltweite Händlergarantie über 10 Jahre, innerhalb dieser Garantiezeit werden die von Demmelhuber bezogenen Holzteile bei Zerstörung durch Bläue, Fäulnis oder holzzerstörende Pilze kostenlos ersetzt. Die Oberflächen sind gehobelt und alle Kanten abgerundet oder gefast.
2% Rabatt gibt es bei Vorabüberweisung
Hier geht es zu Rabattaktionen bei Demmelhuber auf Spieltürme und Sets 15% Rabatt.

×STOPP!! Eine kleine Sache habe ich noch. Wenn du der Meinung bist, dass diese Bauanleitung dir irgendwie weitergeholfen hat, dann kannst du mir helfen indem du auf einen der „Social Network Buttons“ klickst und deinen Freunden mitteilst, dass dir die Anleitung gefallen hat. Alle Bauanleitungen sind kostenlos und werden es auch bleiben. Für dich nur ein Klick, für mich eine große Hilfe. DANKE

Galerie von anderen Hobbyhandwerkern:
– von Gordon


Hallo Torsten, das Projekt Hängebrücke ist jetzt abgeschlossen, die Türme sind einbetoniert und durch je zwei Kanthölzer miteinander verschraubt. Die Brücke besteht aus Kanthölzern mit den Massen 45*70, zwischen den Bretten sind 20mm Distanzstücke. Gehalten wird das Ganze von zwei 8mm Drahtseilen, die mit Duplexklemmen befestigt sind. Ich habe an der Brückeninnenseite noch Einschlagmuttern verwendet damit sich das Seil nicht ins Holz schneidet. Vielen dank für die Inspiration. Sonnige Grüße, Gordon

Als Erstes möchte ich anmerken, dass ich dieses Gerüst zwar nach bestem Wissen und Gewissen gebaut habe, aber keine Garantie dafür übernehme, dass es den nötigen Sicherheitsanforderungen für Spielgerüste entspricht. Das Nachbauen nach dieser Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr!

Wackelbrücke für Kinder selber bauen: Anleitung und Tipps

Einmal durch den Garten wackeln bitte … Kommt sofort – mit unserer Bauanleitung für eine Wackelbrücke. Viel Spaß beim Nachbauen!

Er nennt sich auch ‚Schwingbohlenpfad‘, denn er besteht aus 3 Zentimeter
starken Eichenbohlen, die an den Enden auf Stützen befestigt werden und dadurch etwa 40 Zentimeter über dem Boden schweben. Seine Wirkung ist mit einem Trampolin vergleichbar, weil er elastisch ist und auf jede Bewegung mit einem Gegenschwung reagiert. Läuft man darüber oder springt darauf, gibt es den ‚Trampolineffekt‘: Wir schwingen nach oben und haben das Gefühl zu fliegen.

Material für die Wackelbrücke

➤ Standort und Platzbedarf
Der Wackelsteg kann überall im Garten angelegt werden. Der Platzbedarf entspricht dem eines Weges. Sinnvoll sind mindestens 2 × 12 m mit 3 Bohlen à 4 m Länge. Als Verbindung zwischen Spielbereichen eignet er sich besonders gut. Wichtig ist ein weicher Boden, auch zum Gründen der Pfähle.
➤ Werkzeugbedarf
Spaten (zum Graben der Löcher für das Fundament evtl. Erdbohrer leihen), Vorschlaghammer, Stichsäge, Flex, Schwingschleifer, Bohrmaschine, Holzbohrer, Stemm-Eisen, Akkuschrauber, Kabeltrommel.
➤ Materialbedarf

• 8 Eichenstammstücke, Durchmesser 20 – 25 cm, 1,5 – 2 m lang
• 3 Eichenbohlen unbesäumt, astfrei, 3 cm stark, 4 – 5 m lang, 30 – 40 cm breit
• 4 Eichenkanthölzer, 8 × 10 cm, 80 – 100 cm lang
• 16 Konstruktionsschrauben, (8 × 180 mm) mit Tellerkopf (T 40), dazu Unterlegscheiben (Durchmesser 30 mm)
• 8 Schlossschrauben (10 × 80 mm) mit Muttern, dazu Unterlegscheiben (Durchmesser 30 mm)
• 4 Konstruktionsschrauben (8 × 120 mm) mit Tellerkopf (T 40), dazu Unterlegscheiben (Durchmesser 30 mm) zur Fixierung der Bohlen
• Schleifpapier (grobe Körnung)

DIY

Wasserrad ganz einfach selbst bauen

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Detaillierte Bauanleitung – damit nichts schief geht

➤ 1. Platz auswählen
Der Wackelsteg benötigt eine Fläche von 2 × 12 Meter, die von Steinen und Ähnlichem befreit werden muss. Die Fläche braucht nicht ganz eben zu sein, nur größere Bodenunebenheiten sollten ausgeglichen werden. Spannend wird es natürlich, wenn Sie den Wackelsteg über einen Graben oder einen flachen Teich bauen – das erhöht den Nervenkitzel für die Kinder! Überlegen Sie gemeinsam, wo die attraktivste Stelle für das ‚fliegende Laufen‘ sein könnte.
➤ 2. Material besorgen
Damit der Wackelsteg auch richtig wirkt und gut zu bespielen ist, muss unbedingt das richtige Material ausgewählt werden. Verwenden Sie ausschließlich Hölzer, die für ihre Langlebigkeit im Außenbereich bekannt sind, am besten Eiche.
Unbesäumte Eichenbohlen von etwa 3 Zentimeter Dicke, 30 bis 40 Zentimeter Breite und 4 bis 5 Meter Länge sind für den Wackelsteg am besten geeignet. Unbesäumt heißt, dass die Baumkanten an beiden Seiten noch zu sehen sind. Sie sind elastisch (durch die geringe Dicke) und brechen nicht (durch die Eigenschaften des Holzes). Diese Bohlen sind in den meisten Sägewerken ab Lager erhältlich. Sie sollten nicht nur unbesäumt, sondern auch ungehobelt sein, weil dies die Rutschfestigkeit erhöht und sich das Holz so besser in eine naturnahe Umgebung einfügt.
Außerdem sollten die Bohlen frei von Astlöchern und Rissen sein, damit sie möglichst bruchfest sind. Eichenbohlen sind normalerweise sehr elastisch, sofern sie nicht schadhaft sind. Für die Stützen werden Eichenstammstücke mit 20 bis 25 Zentimeter Durchmesser und 1,5 bis 2 Meter Länge gebraucht. Die Stammstücke müssen nicht entrindet werden. Nur an der Stelle, wo der Querriegel angeschraubt wird, muss mit einer Flex eine ebene Auflagefläche hergestellt werden, damit die Querriegel eine schlüssige Verbindung zur Stütze bekommen.
Für die Querriegel nehmen Sie Eichenkanthölzer (8 × 10 Zentimeter), sie sollten eine Länge von 80 bis 100 Zentimeter haben. Außerdem benötigen Sie noch Konstruktionsschrauben mit Tellerkopf und Schlossschrauben mit Muttern und Unterlegscheiben (siehe Materialbedarf).

Die sich überlappenden Bohlen ruhen auf Querriegeln, die an den Stammstücken festgeschraubt werden. Schön ist es, wenn der Steg schlangenlinienförmig durch den Garten führt.

➤ 3. Bauen
Der Unterbau Überlegen Sie, wie der Steg verlaufen soll, und legen Sie die Bohlen so aus, dass sie sich stabil überlappen. Dabei braucht keine gerade Linie zu entstehen. Viel schöner ist es, wenn der Steg schlangenlinienförmig durch den Garten verläuft. Die Winkel an den überlappenden Enden sollten jedoch höchstens 30 Grad betragen – stärkere Knicke im Stegverlauf wären nachteilig für die Stabilität.
An den Überlappungsstellen markieren Sie rechts und links neben den Bohlen die Punkte, wo die Pfosten eingebaut werden. Dort werden jetzt zunächst die dafür nötigen Löcher gegraben, die 20 Zentimeter lang, 20 Zentimeter breit und 80 Zentimeter tief sein sollten. Ist der Boden weich und nicht so steinig, lässt sich das mit dem Spaten machen. Einfacher ist es natürlich mit einem Erdbohrgerät, wie man es in jedem größeren Baumarkt ausleihen kann. Manchmal ist es auch notwendig, die Löcher für die Pfosten etwas tiefer und breiter anzulegen, z. B. wenn der Boden steinig oder sumpfig ist.

Spiele für den Garten: Ideen für draußen

Bilderstrecke starten (18 Bilder)

Die etwa 2 Meter langen und etwa 25 Zentimeter dicken Eichenstammstücke werden an einer Seite angespitzt und anschließend in die Löcher gesenkt. Stabilisiert werden die Pfosten, indem man den Boden wieder einfüllt und tüchtig feststampft. (Denjenigen von Ihnen, die etwas mit Landwirtschaft zu tun haben, wird diese Arbeit bekannt vorkommen – Weidezaunpfähle werden nach dem gleichen Prinzip eingesetzt.) Ein Fundament oder metallene Bodenhülsen sind nicht notwendig.
Etwa 40 Zentimeter über dem Boden müssen nun die Querriegel angebracht werden. Sie sorgen für die notwendige Stabilität. Die Höhe ist so gewählt, dass die Bohlen frei schwingen können, die Bohlenbiegung bei heftigem Springen jedoch begrenzt ist, damit die Bohlen nicht brechen können. Für die Querriegel sind, wie bereits erwähnt, Kanthölzer am besten geeignet. Diese werden mit jeweils 4 Konstruktionsschrauben (8 × 180 Millimeter mit Tellerkopf, T 40) festgeschraubt. Die Löcher müssen vorgebohrt werden und die Schrauben werden mit Unterlegscheiben versehen. Damit ist die Unterkonstruktion für den Wackelsteg fertiggestellt.
Der Steg
Jetzt werden die Bohlen auf die Querriegel gelegt. Sie müssen sich etwa 80 Zentimeter überlappen. Sind die Bohlen fertig ausgerichtet, werden sie mit einem Holzspiralbohrer (12 Millimeter) durchbohrt, anschließend mit jeweils 4 Schlossschrauben (10 × 80 Millimeter) fixiert und mit Muttern von unten festgeschraubt. Der Wackelsteg ist fast fertig und kann für einen ersten, vorsichtigen Testlauf freigegeben werden. Sie werden überrascht sein, was die schwingenden Bohlen mit Ihnen machen … Und Ihre Kinder werden gar nicht mehr herunterkommen wollen von ihrem neuen Steg.

Eine kleine, aber wichtige Arbeit steht jedoch noch aus: Die verschraubten Bohlen liegen noch frei auf dem Gerüst mit den Querriegeln. Wenn auf dem ersten Brett jemand springt, geht das zweite Brett in die Höhe. Dieser Effekt ist witzig und durchaus erwünscht. Allerdings birgt er auch Klemmgefahren. Die Bretter heben ja von den Auflagen ab. Hat da jemand zufällig die Finger dazwischen, kann es böse Verletzungen geben.

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Wasserrutsche selber bauen – für mehr Spaß im Garten

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Deshalb müssen die Bohlen an den Auflagestellen so fixiert werden, dass sie nicht abheben, sich beim Schwingen aber noch bewegen können. In die überlappenden Bohlenteile werden dort, wo diese auf den Querriegeln aufliegen, mit Bohrer und Stichsäge Langlöcher (Durchmesser 8 Millimeter, Länge 40 Millimeter) gebohrt. Die Schraubentellerköpfe werden versenkt. Dazu können Sie mit einem Forstnerbohrer (Durchmesser 35 Millimeter) mehrere Löcher mit einer Tiefe von 1 Zentimeter nebeneinander setzen und die Zwischenstege wegstemmen.
Dann werden die Bohlen dort mit jeweils einer Konstruktionsschraube (8 × 120 Millimeter) an den Querriegeln festgeschraubt (Unterlegscheibe nicht vergessen). Durch das Langloch können sich die Bohlen beim Bespielen in waagrechter Richtung verschieben, sodass die Schrauben keiner zu starken Belastung ausgesetzt sind. Die Fixierstellen sollten Sie bei Gelegenheit immer mal wieder überprüfen.
➤ 4. Letzte Hand anlegen
Die letzte Aufgabe besteht darin, die Kanten der Holzteile mit einem Schwingschleifer rund zu schleifen, damit sich niemand Splitter in die Finger rammt. Und jetzt kann es losgehen … Viel Spaß beim Schwingen!

Aus: Der Spielgarten

von Irmela Erckenbrecht und Rainer Lutter

erschienen im pala-verlag, ca. 18 Euro

Bei einem Wasserrad handelt es sich um ein Rad, das sich durch die Kraft des Wassers bewegt. Früher waren Wasserräder die Herzstücke von beispielsweise Mühlen und dafür zuständig, dass Mahlwerke, Hammerwerke, Wasserschöpfwerke oder Generatoren angetrieben wurden. Bis heute sind die Wasserräder an vielen historischen Bauten noch erhalten oder wurden liebevoll restauriert, denn ein Wasserrad hat nicht nur einen praktischen Nutzen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Optik aus.

Ein solches historisches Wasserrad zeigt dieses Video:

Als Dekoration für den Gartenteich kann sich der ambitionierte Gärtner und Hobby-Heimwerker auch selbst ein kleines Wasserrad bauen. Dies ist an sich nicht allzu schwer, erfordert jedoch etwas Geduld.

Materialliste für ein selbstgebautes Wasserrad

Dieses Wasserrad wird aus 6,5mm dickem Multiplex gebaut. Dieser Werkstoff ist wasserfest verleimt und eignet sich somit hervorragend für den Außenbereich. Für das Wasserrad werden nun folgende Materialien und Werkzeuge benötigt:

  • 2 Holzplatten, jeweils 40cm x 40cm groß
  • 12 Holzplatten, jeweils 10cm x 8cm groß als Schaufelwände
  • 12 Holzplatten, jeweils 8cm x 5,3cm groß als Schaufelböden
  • wasserfester Holzleim
  • kleine Nägel als Markierung- und als Befestigungsnägel
  • 1 Rundholzstück mit einem Durchmesser von 6cm, etwa 8cm lang
  • 1 Rundholzstück mit einem Durchmesser von 1,5cm als Achse in gewünschter Länge, alternativ ist auch ein Edelstahlstab möglich
  • Stichsäge
  • Bohrmaschine
  • Hammer
  • Bleistift

Bauanleitung für das Wasserrad

1. Arbeitsschritt: Zuschnitt und Markierungen

a.) Der erste Arbeitsschritt ist der Arbeitsschritt, der die meiste Geduld und Zeit in Anspruch nimmt. Zunächst werden jetzt nämlich alle Holzteile vorbereitet.

b.) Dazu werden aus den beiden 40cm x 40cm großen Holzplatten jeweils zwei Kreise ausgeschnitten, die die späteren Randscheiben ergeben. Anschließend werden die Positionen markiert, an denen die Schaufeln des Wasserrades positioniert werden. Außerdem werden mittig die Bohrlöcher für die Radaufhängung markiert und gebohrt.

c.) In die Markierungspunkte werden nun auch die Nägel eingeschlagen. Dabei reicht es aus, die Nägel nur so leicht einschlagen, dass sie gerade so im Holz stecken. Die Markierungsnägel dienen nur zur Fixierung der Schaufeln und werden später wieder entfernt. Die Schaufeln müssen später so angeordnet werden, dass sie sich in gleichmäßigen Abständen über die Radscheibe verteilen.

Wasserrad Bauzeichnung

d.) Die Schaufelwände können als einfache Rechtecke belassen werden. Etwas schöner sieht es jedoch aus, wenn aus der Frontseite kleine Dreiecke ausgeschnitten werden, die es außerdem auch dem Wasser etwas leichter machen.

e.) Der letzte vorbereitende Schritt besteht nun noch darin, das Rundholzstück mit 6cm Durchmesser exakt in der Mitte durchzubohren. Hierdurch wird dann später der dünne Rundholz- oder Edelstahlstab als Radaufhängung und Achse geschoben.

2. Arbeitsschritt: Zusammenbau des Wasserrades

1.) Nun geht es an den Zusammenbau des Wasserrades. Dazu werden die Flächen zwischen den Markierungsnägeln großzügig mit wasserfestem Leim bestrichen. Dann werden auch die Schaufelwände mit Leim versehen und zwischen den Markierungsnägeln positioniert. Zudem wird jetzt auch das dicke Rundholzstück über dem Loch in der Mitte angeleimt, wobei wichtig ist, dass die Löcher in der Radmitte und in dem Rundholz exakt übereinander liegen. Anschließend wird das Rad umgedreht und die Schaufelwände werden von der Rückseite aus mit Nägeln befestigt. Jetzt muss der Leim abbinden.

2.) Wenn der Leim abgebunden hat, werden die Markierungsnägel entfernt. Danach werden die Schaufelböden an die Schaufelwände geleimt. Dann muss wieder etwas abgewartet werden, bis der Leim etwas angezogen hat.

3.) Anschließend wird die zweite Radscheibe ebenfalls großzügig mit Leim zwischen den Markierungsnägeln versehen. Die Oberseiten der Schaufelwände und des Rundholzes werden dann auch mit Leim bestrichen und die Radscheibe wird aufgesetzt. Auch hier werden die Schaufelwände wieder mit Nägeln auf der Außenseite befestigt.

fertiges Wasserrad

4.) Zum Schluss muss nur noch der dünne Rundholz- oder Edelstabstab durch das Wasserrad geschoben werden. Bevor das Wasserrad montiert und in Betrieb genommen wird, muss der Leim jedoch vollständig ausgehärtet sein.

Thema: Wasserrad Bauanleitung

Zur Verschönerung von Haus und Garten kann man sich als Hobbyheimwerker und Gärtner problemlos ein Wasserrad selber bauen.

Hierfür sind etwas Geduld, handwerkliches Geschick, die richtigen Materialen und Werkzeuge sowie eine ausführliche Wasserrad Bauanleitung erforderlich.

Wasserräder wurden meist an Außenwänden von Gebäuden angebracht und reichten in einen Bach- oder Flusslauf hinein, dessen Strömung sie in Bewegung hielt.

Früher dienten sie der Energiegewinnung, um Mahl-, Walz- und Hammerwerke anzutreiben. Viele historische Wasserräder sind noch heute erhalten und restauriert, weniger ihrem praktischen Nutzen als ihrem optischen Wert wegen.

Benötigte Werkzeuge und Materialien:

  • 12 Holzplatten, je 10cm x 8cm groß als Schaufelwände
  • 12 Holzplatten, je 8cm x 5,3cm groß als Schaufelböden
  • Zwei Holzplatten, je 40cm x 40cm groß
  • kleine Nägel zur Markierung und Befestigung
  • wasserfester Holzleim
  • Ein Rundholzstück von 1,5 cm Durchmesser als Achse, alternativ kann auch ein Edelstahlstab verwendet werden
  • Ein Rundholzstück mit 6 cm Durchmesser, etwa 8cm lang
  • Stichsäge
  • Hammer
  • Bohrmaschine

Schritt für Schritt Anleitung:

Zu Allererst werden die Holzteile markiert und zugeschnitten, dazu werden zwei Kreise als Randscheiben aus den 60×40 cm großen Holzplatten ausgeschnitten. Auf diesen werden die Positionen markiert, wo später die Wasserradschaufeln angebracht werden sollen.

In der Mitte der Radscheiben werden die Bohrlöcher für die Aufhängung gebohrt. In die Markierungspunkte werden Nägel leicht eingeschlagen, um später die Schaufeln zu fixieren. Aus den rechteckigen Schaufelwänden wird aus der Frontseite ein kleines Dreieck ausgeschnitten.

Im nächsten Schritt dieser Wasserrad Bauanleitung wird das 6 cm starke Rundholzstück in der Mitte durchbohrt, um die Radaufhängung hindurch schieben zu können. Nun müssen die bearbeiteten Einzelteile nur noch zusammengebaut werden.

Wasserfester Leim wird auf die Flächen zwischen den Markierungen aufgetragen. Ebenso werden die Schaufelwände mit Leim bestrichen und dann zwischen die Markierungsnägel platziert. Nun wird das Rundholzstück angeleimt, dabei ist darauf zu achten, dass die Löcher in Rundholz und Radmitte genau übereinander liegen. Von der Rückseite aus werden anschließend die Schaufelwände mit Nägeln befestigt.

Nachdem der Leim abgebunden ist können die Markierungsnägel entfernt werden. Jetzt kann die zweite Radscheibe montiert werden, indem Schaufelwände und Rundholz auf der Oberseite mit Leim bestrichen wurden und die Scheibe aufgesetzt wird.

Dann wird auch die zweite Radscheibe mit Nägeln befestigt und zum Abschluss wird noch das Rundholz bzw. der Edelstahlstab in das Wasserrad eingeführt. Fertig ist Ihr ganz eigenes Wasserrad!

Wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt, handelt es sich bei einer Papierbrücke um eine Brücke, die aus Papier besteht. Dabei gehört der Bau von Papierbrücken zu den recht typischen Aufgaben in der Schule und beispielsweise im Physik- oder Technikunterricht soll mithilfe von Papierbrücken das Thema Statik erläutert werden. Daneben finden Papierbrücken aber auch im Modellbau oder im Zusammenhang mit beispielsweise Miniboards Anwendung. Dies liegt daran, dass Papier verhältnismäßig günstig, aber sehr stabil und tragfähig ist. Zudem kann Papier mit einfachen Mittel bearbeitet werden, spezielle Kenntnisse oder Werkzeuge sind nicht notwendig. Nun gibt es sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie eine Papierbrücke gebaut werden kann.

Die beiden wesentlichen Faktoren, die über die Bauweise entscheiden, sind dabei die Tragfähigkeit und die Optik. Soll die Brücke beispielsweise als optisches Highlight in einer Modellbauanlage gebaut werden, spielt vor allem das Aussehen eine entscheidende Rolle. Im Physikunterricht in der Schule hingegen kommt es üblicherweise in erster Linie darauf an, wie viel Belastung die Papierbrücke aushält. Meist sind hier aber bestimmte Kriterien vorgegeben, also etwa wie viel Papier und welche zusätzlichen Materialien verbaut werden dürfen. Die folgende Bauanleitung beschreibt eine Papierbrücke, die aus wenigen Materialien gebaut wird und die sich durch eine recht hohe Tragfähigkeit auszeichnet.

Materialliste für eine Papierbrücke

  • Papier
  • Klebstoff oder Klebefilm
  • Schere

Bauanleitung für eine Papierbrücke

1.) Für den Bau dieser Papierbrücke kann letztlich nahezu jedes Papier verwendet werden, einfaches weißes Kopierpapier also beispielsweise genauso wie Zeitungspapier oder buntes Bastelpapier. Üblicherweise wird in der Schule die Verwendung von Papier im Format DIN A4 verlangt, grundsätzlich ist dieses Format für den Papierbrückenbau aber nicht zwingend erforderlich.

2.) Die einfachste Möglichkeit, um eine stabile Papierbrücke zu bauen, besteht darin, ein Blatt Papier zunächst der Länge nach zu halbieren. Die beiden Blatthälften werden dann wieder der Länge nach zu zwei Papierstreifen gefaltet. Bei einem Blatt im DIN A4-Format kann die Papierhälfte drei- bis viermal zusammengefaltet werden, so dass sich ein recht dicker, schmaler Streifen ergibt. Stabiler wird der Streifen, wenn er verklebt wird. Ein zweites Blatt Papier wird dann ausgehend von der kurzen Seite wie eine Ziehharmonika gefaltet. Nun müssen die drei Bauteile nur noch miteinander verbunden werden. Dazu wird das im Zwickzack gefaltete Papier auf einen der beiden Papierstreifen geklebt und danach der zweite Papierstreifen als Abdeckung montiert.

Papierbrücke falten

3.) Etwas aufwändiger ist es, die Papierbrücke aus kleinen Papierrollen aufzubauen. Auch hier dienen zwei Papierstreifen wieder als Boden und Abdeckung der Papierbrücke. Das übrige Papier wird in Streifen geschnitten, wobei die Streifen doppelt so breit sein sollten wie die gewünschte Brückenbreite. Dann werden die Streifen jeweils in der Mittel gefaltet, so dass das Papier also doppelt liegt. Aus den doppellagigen Papierstreifen werden nun feste Rollen gewickelt, die mit Klebestreifen fixiert werden. Anschließend werden die Rollen möglichst eng nebeneinander angeordnet auf dem unteren Papierstreifen festgeklebt und mit dem zweiten Papierstreifen abgedeckt.

4.) Möglich ist natürlich auch, beide Varianten miteinander zu kombinieren. Dazu werden vier Papierrollen senkrecht als Brückenpfeiler angeordnet, die tragende Konstruktion besteht aus einem im Zickzack gefalteten Papier.

Und wie besonders liebevoll und aufwändig gestaltete Papierbrücken aussehen können, zeigt dieses Video.

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