Spiel selber machen

Foto-Memory selbst basteln

Für Naturliebhaber eignet sich ein Memory aus Holz besonders gut.

Dazu brauchst du:

  • Laserdrucker
  • Foto-Transfer-Kleber und Überlack
  • Pinsel aus Synthetik
  • Schwamm
  • Fotos in der Größe deiner Holzplatte
  • kleine Stücke aus MDF-Platte, am besten quadratisch

So geht’s:

Such die Fotos aus, die du auf deinen Memory-Karten haben möchtest und drucke sie mit dem Laserdrucker aus – das ist wichtig, da sonst der Kleber nicht funktioniert. Wichtig: Außerdem musst du darauf achten, dass du alle deine Fotos spiegelverkehrt ausdruckst, damit sie am Ende richtig rum auf dem Holz zu sehen sind. Bepinsle das Holzstück mit dem Transferkleber und klebe das Foto mit dem Bild nach unten darauf. Nun heißt es die Luftblasen herausstreifen – am besten mit einer alten Kreditkarte. Wenn keine Blasen mehr da sind, alles 24 Stunden trocknen lassen. Nach dem Trocknen das Papier mit einem feuchten Tuch aufweichen und vorsichtig mit den Fingern oder einem Schwamm abrubbeln. Zum Schluss noch einen Überlack auftragen, um das Bild vor Feuchtigkeit zu schützen und wenn gewünscht noch die Rückseite gestalten.

Memory selber machen

Memory-Spiel selber machen

Ihr braucht zunächst 24 Bierdeckel, die ihr mit Kleber/Kleister auf buntes Geschenkpapier klebt und dann wieder ausschneidet. So haben die Memo-Karten eine schöne Rückseite. Wenn ihr keine Bierdeckel habt – kein Problem, einfach aus fester Pappe 24 Quadrate schneiden und wie bei den Bierdeckeln mit buntem Papier eine schöne Rückseite zaubern.

Die Vorderseite der Karten beklebt ihr am besten mit weißem Papier, hier kommen noch die Fühlmotive drauf.

Fühl-Memory basteln – So geht’s

Nun benötigt ihr viele kleine Materialien, die man gut ertasten kann. Der Kreativität sind beim Memory basteln keine Grenzen gesetzt, hier ein paar Vorschläge:

Muscheln, Wäscheklammern, Blätter, Baumrinde Perlen, Luftballons, Wolle, Watte, Pfeifenreiniger, Büroklammern, Mini-Spielzeugautos oder Filz.

Sammelt einfach alltägliche Dinge im Haushalt oder schaut bei euren Bastelmaterialien. Zum Memory selber basteln könnt ihr eigentlich alles verwenden, worauf ihr Lust habt. Wichtig ist nur: Ihr braucht von allem zwei, um Paare zu bilden. Ihr könnt euch auch von den Jahreszeiten inspirieren lassen, für ein herbstliches Memory sammelt ihr draußen gemeinsam Kastanien, Nusseckern, kleine Zapfen oder verwendet gepresste Blätter.

Die Materialien klebt ihr – für guten Halt – am besten mit Heißkleber auf die Memo-Kärtchen. Lasst euch dabei eventuell von den Eltern helfen. Alles ein bisschen trocknen lassen… schon könnt ihr mit dem Spiel loslegen. Ihr seht, ein Memory-Spiel selber machen ist ganz einfach!

Fühl-Memory-Spiel

Und so geht’s: Für das Fühl-Memory-Spiel werden natürlich die Augen verbunden. Mit mehreren Spielern bringt es noch mehr Spaß und Spannung! Wenn ihr vorhabt, mit mehr als zwei Personen zu spielen, solltet ihr mehr Karten für das Memory basteln. Ihr braucht zudem einen Spielleiter, der euch hilft und das Ertasten der richtigen Paare ohne verbundene Augen beaufsichtigt.

Deckt nacheinander zwei Karten auf. Wer die meisten Paare erfühlen kann, der gewinnt! Ihr könnt das Memory immer wieder um neue Paare erweitern oder eure Freunde können ihre selbst gebastelten Karten hinzugeben.

Game Design – Spiele selber machen

Pädagogische Zielsetzung und Ansatz

Die Teilnehmenden entwickeln eine eigene Spielidee und setzen sie mit der visuellen Programmier-Software (Kodu, Scratch, Twine) selbst um. Dabei beschäftigen sie sich mit dem Design-Prozess von Games, machen erste Programmiererfahrungen und lernen die für Games essentiellen Wenn-Dann-Regeln kennen. Darüber hinaus erproben die Teilnehmenden verschiedene Vortragstechniken und freies Sprechen, indem sie ihre Spielideen immer wieder einem Publikum präsentieren. Je nach Workshop-Fokus erhalten sie zudem einen spielerischen Einblick in die Gamesbranche und ihre Marketingmechanismen.

Ablauf und methodische Umsetzung

Für jedes Team wird eine Arbeitsinsel mit einem Laptop/Rechner, Maus, ggf. Kopfhörer sowie Stiften und Papier vorbereitet. Bei Bedarf kann auch ein Handout mit den Grundbefehlen erstellt, ausgedruckt und verteilt werden. Die Teams können auch als kleine Entwicklerstudios arbeiten und ihrem Studio einen eigenen Namen geben. Als Einstieg werden die grundlegenden Elemente von Games gemeinsam im Plenum gesammelt. Daran anschließend wird das Spiel gespielt.

Es folgt die Einführung in die Programmiersoftware in vier Einheiten. Jede Einheit wird zunächst frontal präsentiert. Die jeweiligen Schritte werden anschließend in den Teams ausprobiert und umgesetzt. Der gesamte Workshop kann als eine Art Planspiel durchgeführt werden. Hierfür nehmen die Jugendlichen die Rolle von Entwicklerinnen ein und die Pädagoginnen den Part der Spiele-Publisher. Die Jugendlichen müssen ihre Spielidee bestmöglich „verkaufen“ und lernen neben der Präsentation eigener Konzepte und Ideen auch Marktprinzipien der Games-Branche kennen.

Spiele selber basteln – die besten Ideen

  1. Legen Sie sich alle Materialien zurecht und zeichnen Sie auf das Bettlaken 6 gleich große Kreise in jeder Farbe. Insgesamt sollten Sie am Ende also 24 Kreise haben. Lassen Sie die Farbe gut trocknen, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.
  2. Anschließend müssen Sie die Textilfarbe noch mit Hilfe eines Bügeleisens fixieren. Dazu nehmen Sie sich ein dünnes Baumwolltuch und legen es auf die entsprechenden Stellen. Sie sollten zum Fixieren das Bügeleisen ohne Dampf und auf Baumwolltemperatur eingestellt haben. Sollten Sie kein Baumwolltuch zur Hand haben, können Sie das Bettlaken auch einfach auf links drehen. Nach dieser Fixierung können Sie das Bettlaken bis maximal 60°C waschen.
  3. Nun geht es darum, die Drehscheibe zu basteln. Wenn Sie ein Smartphone besitzen, können Sie auch nach einer entsprechenden App suchen, aber mit einem eigenen Spielbrett sind Sie unabhängiger, als wenn Sie sich auf eine App verlassen müssen.
  4. Sie brauchen für die Drehscheibe die übrigen Materialien, also Pappe, Klammer, das kleinere Stück Pappe, erneut die Farben, Pinsel und Schere.
  5. Zeichnen Sie einen großen Kreis auf die Pappe und teilen Sie diesen in vier gleichgroße Teile ein. Zwei dieser Teile sind für jeden Fuß, also links und rechts, und die anderen beiden für die Hände.
  6. Malen Sie mit jeder Farbe einen kleinen Kreis in jedes Viertel.
  7. Schneiden Sie aus dem Stück Pappe nun eine Art Pfeil heraus, die Sie in der Mitte mit der spitzen Schere durchbohren. Anschließend stecken Sie die Musterbeutelklammer durch das Loch.
  8. Sobald die Drehscheibe getrocknet ist machen Sie auch in diese in der Mitte ein Loch und stecken Sie den Drehpfeil hinein. Machen Sie dies nicht zu fest, da er sich sonst nicht gut drehen kann.
  9. Nun müssen Sie nur noch die Viertel mit dem jeweiligen Körperteil beschriften und dann können Sie auch schon loslegen.

So können Sie zauberhafte Memory-Karten selber basteln

Lesezeit: 3 Minuten

Memory – Spielregeln

Für ein Memory-Spiel brauchen Sie eine gerade Anzahl von Karten. Jeweils zwei Karten haben das gleiche Motiv. Die Karten werden verdeckt gemischt und im Quadrat ausgelegt. Wer mag, kann die Karten wild auf den Tisch ausbreiten. Der jüngste Spieler beginnt. Er deckt zwei Karten auf. Passen die Karten zusammen, nimmt er die beiden Karten und legt sie vor sich ab. Anschließend dreht er wieder zwei Karten um. Passen diese nicht zusammen, werden die Karten wieder verdeckt. Jetzt ist der nächste Spieler an der Reihe. Wer am Ende den höchsten Kartenstapel vor sich stehen hat, gewinnt das Spiel.

Motiv-Ideen für ein eigenes Memory

Für die einfache Variante eines Memory brauchen Sie jeweils zwei identische Motive. Diese finden Sie überall:

  • Schneiden Sie die Motive aus Zeitungen, Magazinen oder Spielzeugprospekten aus. Allerdings brauchen Sie zwei gleiche Exemplare.
  • Besonders persönlich wird das Memory mit Fotos.
  • Interessante Motive finden sich auch auf Servietten.
  • Ein lustiges Memory erhalten Sie, wenn Sie sich entsprechende Clip-Art Motive auf Ihren PC herunterladen und dann ausdrucken. Viele Seiten bieten die grafischen Motive kostenfrei an.
  • Es macht den Kindern viel Spaß, die Kartenmotive selbst aufzumalen. Damit es schneller geht, gestaltet jedes Familienmitglied seine eigenen Karten.
  • Wenn Ihr Kind gerade Lesen lernt, kann auch eine Karte mit einem Motiv und die andere Karte mit dem entsprechenden Wort versehen sein. Oder auf einer Karte ist ein Buchstabe auf der anderen ein Wort, das mit diesem Buchstaben beginnt: A – Affe, B – Bär, C – Collie.
  • Im Internet finden Sie kostenfreie Vorlagen für Memorys. Diese können die Kinder ausmalen.

Memory-Motive für Profis

Etwas schwieriger ist eine Memory-Variante, in der die Karten nicht mehr identisch sind. Stattdessen bilden zwei unterschiedliche Motive ein zusammenhängendes Paar. Diese komplizierte Spielvariante nennt sich auch unechtes Memory und eignet sich für Kinder ab 10 Jahren.

Beispiele:

  • Nehmen Sie ein größeres Bild oder Foto und verteilen es auf zwei Karten.
  • Auf einer Karte ist ein Baum, auf der anderen die entsprechende Frucht: Kastanienbaum – Kastanie.
  • Kombinieren Sie Tiere mit dazu passenden Motiven: Fliege – Fliegenklatsche; Katze – Wollknäul; Affe – Bananen.
  • Gestalten Sie die Karten mit Gegensätzen: Lachender Smiley – trauriger Smiley; Regenwolke – Sonnenschein; Frau – Mann.
  • Verzichten Sie ganz auf Abbildungen und beschriften Sie die Karten. Teilen Sie den Text sinngemäß auf die beiden Karten auf: Alles neu – macht der Mai; auch ein blindes Huhn – findet manchmal ein Korn; Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
  • So macht Englisch lernen Spaß. Schreiben Sie auf eine Karte das Wort in Deutsch und auf der anderen Karte die englische Übersetzung: Wolke – cloud; Pfeffer – pepper; Baum – tree.

Es ist auch möglich, mehrere unterschiedliche Memory-Varianten miteinander zu kombinieren. Achten Sie aber darauf, dass das Spiel nicht zu verwirrend und schwierig wird.

Memory basteln

Material

  • Tonkarton in gewünschter Farbe
  • Schneidegerät
  • Bleistift, Lineal
  • Klebstoff
  • Kleiner Karton

Nach Bedarf:

  • Weißes Papier
  • Blanko-Legekarten
  • Fotos
  • Abbildungen aus Magazinen oder Prospekten
  • Malstifte
  • Durchsichtige Klebefolie
  • Laminiergerät und -folie

Bastelanleitung für Memory

Zunächst brauchen Sie rund 20 bis 40 Memorykarten. Wenn Sie möchten, können Sie die Blanko-Legekarten zum Beispiel bei Amazon bestellen. Das lohnt sich, wenn Sie ein persönliches Memory mit Fotos gestalten möchten.

Es ist aber auch gar nicht schwer, die Legekarten selbst herzustellen. Schneiden Sie den Tonkarton in kleine Quadrate von 5 x 5 oder 6 x 6 Zentimetern. Am besten verwenden Sie dafür ein Schneidegerät, um saubere Kanten zu erhalten. Möchte Ihr Kind die Karten anmalen, kleben Sie vorher weißes Papier auf den Tonkarton. Die Papierseite kann Ihr Kind dann mit den gewünschten Motiven versehen.

Anschließend wird eine Seite der Karten mit entsprechenden Motiven beklebt. Achten Sie darauf, dass jeweils zwei identische oder zusammenhängende Paare entstehen.

Sollen die Karten länger halten, können sie auch mit einer durchsichtigen Klebefolie verstärkt werden. Wer geschickt ist, kann die Motive auch auf dem Tonkarton entsprechend der Kartengröße verteilen. Den Karton laminieren und dann erst die einzelnen Legekarten ausschneiden.

Die Karten in einen kleinen Karton aufbewahren und diesen bemalen oder bunt bekleben.

Kinder haben sehr viel kreative Fantasie und basteln gerne mit unterschiedlichen Materialien. Sammeln Sie Verpackungen wie leere Kartons, Papiertüten oder ausrangierte Knöpfe. Lesen Sie, wie Sie Bastelmaterial für Kinder in einer Kreativ-Kiste sammeln.

Bildnachweis: spass / stock.adobe.com

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Ein tolle Möglichkeit, die Kinder zu beschenken, oder die Urlaubs- oder Lieblingsfotos kreativ in Szene zu setzen, ist ein selbst gebasteltes Foto Memory. Das Gedächtnis-Spiel mit den Bildpaaren ist seit Jahren der Klassiker unter den Kinderspielen und sollte in keiner Wohnung mit Kindern fehlen. Aber auch Erwachsene dürften Spaß und vor allem Gefallen an der Bastelidee finden.
Hier finden Sie eine einfache Anleitung zum Selbstbasteln.
Das Spiel Memory, übrigens eine eingetragene Marke von Ravensburger, blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1959 ließ der Schweizer Militärattaché William Hurter das von ihm weiterentwickelte Legekartenspiel beim heutigen Ravensburger Verlag verlegen. Davor gab es bereits viele weitere ähnliche Spiele wie das „Zwillingsspiel“. Noch heute wachsen viele Kinder mit dem Spiel auf, das so simpel wie nützlich ist. Als Gedächtnistraining lernen die Kinder die effektive visuelle und verknüpfte Erinnerung. Mit einigen Handgriffen und ein wenig Kreativität lässt sich das Spiel ganz einfach mit eigenen Fotos nachbasteln und schon bekommt das Spiel einen ganz persönlichen Touch.
Die meisten Memory-Spiele enthalten auf den Spielkarten zumeist grundlegende Symbole in Farben, die sich jeweils voneinander abheben. Wenn das Spiel für ein Kind gedacht ist, das mit den Spielkarten Gedächtnisübungen lernen soll, dann sollte sich die eigene Fotoauswahl zumindest an den gängigen Spielkarten orientieren. Bekannte Motive wie Autos, Häuser, Menschen oder bestimmte Personen aus dem Umfeld des Kindes, aber auch symbolische Motive wie Gegenstände aus dem Alltag werden von Kindern schneller erkannt und können besser zugeordnet werden.
Falls das Geschenk eine kreative Aufbereitung eines Fotogeschenks sein soll und die spielerische Verwendung nicht im Vordergrund steht, soll natürlich die persönliche Note besser durchkommen. Die schönsten Bilder der Hochzeit, aus dem Urlaub oder aus den gemeinsamen Jahren mit dem Partner sind eine gute Wahl. Ein kleiner Tipp: Suchen Sie jeweils zwei verschiedene Fotos der gleichen Situation aus, die später auch im Memory klar erkennbar zusammengehören, aber sich dennoch voneinander unterscheiden. So wirkt das Memory noch ein wenig lebendiger!

Die Materialliste:

Fotos
Stärkeres Papier oder Pappe
Schere
MDF-Quadrate (6 x 6 cm groß)
Flüssigkleber oder Leim
Schraubzwinge
Ggf. Foto-Transfer-Potch
Ggf. Lack
Ggf. Laserdrucker

Die schnelle Variante

Zuallererst werden die Fotos benötigt, die später die Karten zieren. Da jedes Foto später zwei Mal verwendet wird, ist die Anzahl nicht erheblich. Das originale Spiel enthält 32 Pärchen, die Hälfte tut es für den Anfang aber allemal. Diese müssen natürlich in derselben Größe ausgedruckt werden, die auch die Holzvorlagen haben. Abmessungen von etwa 6 x 6 cm sind gut geeignet für die Bastelei. Die Fotos sollten idealerweise auf stärkeres Papier oder sogar Pappe gedruckt werden, damit sie zum einen länger halten und zum anderen nicht vom Klebevorgang durchweichen.
Anschließend werden die fein ausgeschnittenen Fotos mit handelsüblichem Flüssigkleber oder Holzleim auf die MDF-Quadrate geklebt. Die MDF-Quadrate sind quadratische Holzplatten, die sowohl im Baumarkt als auch in den meisten Fachgeschäften und im Bastelbedarf zu finden sind. Damit sich später keine Luftbläschen zwischen dem Holz und dem Papier bilden, sollten die Fotos vorsichtig glattgestrichen werden. Damit die Fotos während des Trocknens auch so glatt bleiben, können die MDF-Quadrate vorsichtig übereinandergestapelt und mit einer Schraubzwinge sowie Unterlagen wie zum Beispiel einem Buch fixiert werden.
Wichtig ist, dass alle Schritte optimal verlaufen, da die einzelnen Exemplare sich selbstverständlich nicht voneinander unterscheiden sollen, wenn sie umgedreht vor einem liegen.

Die kreative Variante

Wem die Variante aus Holz und aufgeklebten Fotos zu langweilig ist, der kann mit Foto-Transfer-Potch, Lack und einem Laserdrucker, die Fotos direkt auf die Holzplatten übertragen. Der Laserdrucker ist dabei unverzichtbar, denn sonst überträgt sich die Farbe des Fotos nicht auf das Holz.
Die MDF-Quadrate werden bei dieser Variante großzügig mit Foto-Transfer-Potch bestrichen und anschließend wird das zurechtgeschnittene Foto mit der bedruckten Seite voran auf das Holz gelegt und mit einem schweren Gegenstand fixiert. Auch bei dieser Variante ist es von Nutzen, die Fotos mit einem glatten Gegenstand wie der stumpfen Seite eines Messers noch einmal zu glätten, um Falten oder Luftbläschen zu verhindern. Über Nacht überträgt der Potch die Farbe des Fotos auf das Holz. Das Papier und der Kleber können am nächsten Tag entfernt werden und anschließend mit Holzlack bestrichen werden. So hält der Holzdruck länger und ist sicher vor Feuchtigkeit. Den Foto-Potch sowie den Holzlack gibt es im Bastelbedarf oder sogar im Baumarkt zu kaufen.
Bei diesem Vorgang ist zu beachten, dass die Motive so ausgewählt werden sollten, dass diese spiegelverkehrt immer noch funktionieren, da die Fotos kopfüber auf das Holz übertragen werden. Schriftzüge oder bestimmte Symbole scheiden also für diese Zwecke aus. Portraits oder Landschaftsaufnahmen sind hingegen ideal. Ebenfalls ist es bei der Auswahl der Fotos wichtig, dass diese kontrastreich und stark gesättigt sind, damit diese auf dem Holz noch vollkommen zu erkennen sind. Schwarz-Weiß Fotos eignen sich besonders gut für diesen Zweck.

Die Rückseite

Wer die Rückseite des Memories ebenfalls gestalten möchte, kann die gleichen Vorgänge der jeweiligen Varianten auch dafür durchführen. Allerdings muss jede Rückseite möglichst identisch aussehen, damit das Spiel funktioniert. Ein Standardmotiv, das jede Rückseite ziert, ist also unvermeidlich.
Natürlich können die Rückseiten auch anderweitig verziert werden, etwa mit Geschenkpapier bzw. -pappe oder mit Stoff. Die Holzseite ist insofern gut geeignet für Kinder, als dass sie sich nicht schnell abnutzt und damit auch lange im Gebrauch von Kinderhänden hält. Die Variante mit Foto-Potch ist also ratsam, wenn die Langlebigkeit der Spielkarten Priorität genießt.
In beiden Fällen ist das selbstgebastelte Foto Memory ein wunderbares Geschenk für die Familie, Freunde oder gute Bekannte. Ob nun für Kinder oder Erwachsene, die eigenen Fotos zu verschenken ist immer eine schöne Art, persönliche Grüße oder Glückwünsche zu übermitteln und Jemandem eine Freude zu machen.

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