Sparen mit baby

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Heute gibt es 22 Tipps, mit denen Du im Alltag ganz einfach und ohne großen Verzicht Geld sparen kannst. Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, aber das hier sind meine Favoriten. 😉

Fangen wir an mit den ersten drei Tipps zum Thema Fortbewegung. Vielleicht weißt Du es bereits: Früher hatte ich mal ein Auto zur eigenen Verfügung. Ich bin jeden Tag und fast jede Strecke damit gefahren. Heute besitze ich nur noch eine Carsharing-Mitgliedschaft und obwohl sich an den Rahmenbedingungen nichts geändert hat, fahre ich nur noch 2-3 mal im Jahr mit dem Auto. Eben dann, wenn es wirklich notwendig ist.

Für kleine Strecken (bis 3km) oder wenn ich viel Zeit habe, nehme ich das Fortbewegungsmittel, das ich immer dabei habe und das völlig wartungsfrei und ohne Betriebskosten funktioniert: meine Füße.

Tipp 1: Geh zu Fuß!

Ja wirklich, das funktioniert. Langweilig? Von wegen! Hör doch einfach Podcasts oder Hörbücher und nutz die Zeit damit produktiv. Oder tu einfach mal nichts und lass Deine Gedanken schweifen. Das geht zu Fuß viel besser als im Auto.

Außerdem: Es ist gut für Deine Gesundheit. Viel Gehen reduziert Dein Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Mindestens 10.000 Schritte sollte jeder Mensch pro Tag zurücklegen. Ich glaube, einige schaffen das nicht mal in der Woche. 20.000 Schritte wären übrigens noch besser.

Tipp: Ein Schrittzähler kann dich motivieren, öfter mal zu Fuß zu gehen.

Aber natürlich hat man nicht immer so viel Zeit oder muss Lasten transportieren. Zum Glück gibt es da ja noch den Drahtesel, ein Lastentier, das Dir garantiert nicht die Haare vom Kopf frisst.

Tipp 2: Fahr-Rad!

Gute Satteltaschen sind eine Investition fürs Leben. Oder jedenfalls für viele Jahre. Und der Einkauf für eine Woche lässt sich zumindest bei Singles oder Paaren damit ganz gut erledigen.

Außerdem bist Du mit dem Fahrrad ganz schön schnell. Im Berufsverkehr bin ich damit garantiert schneller am Ziel als meine Kollegen mit dem Auto. Außerdem habe ich Bewegung an der frischen Luft.

Mit etwas Übung, dem richtigen Mindset und vor allem den richtigen Klamotten kann das sogar bei schlechtem Wetter Spaß machen.

Aber natürlich lassen sich nicht alle Wege praktikabel mit dem Rad erledigen. Spätestens ab 30km pro Strecke würde ich auch darüber nachdenken, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto zu fahren. Aber auch da gibt es Möglichkeiten zum Geld sparen.

Tipp 3: Bilde Fahrgemeinschaften

Wenn Kollegen einen ähnlichen Weg haben wie Du oder Du mit Freunden zu Veranstaltungen möchtest, fahrt doch einfach zusammen. Das spart Sprit und ist viel lustiger.

Und wenn Du niemanden kennst, der dieselbe Strecke fährt, schau doch mal in die vielen Mitfahrzentralen (z.B. BlaBlaCar), die es mittlerweile im Internet gibt. Auf längeren Strecken und mit etwas Vorlaufzeit findet man eigentlich immer jemanden, der zumindest in die Nähe möchte und einen für den schmalen Taler mitnimmt.

Du siehst: Es gibt viele Möglichkeiten, um kostengünstig ans Ziel zu kommen.

Schauen wir also auf ein anderes Gebiet mit riesigem Sparpotential: Die Ernährung. Wenn es um Lebensmittel und unser Konsumverhalten derselben geht, liegen wir in der „westlichen Welt“ sowohl was Umweltbewusstsein, Verantwortung für den Planeten als auch Finanzen angeht ziemlich weit hinten. Viel zu viele Lebensmittel werfen wir weg. Etwa 82kg pro Jahr pro Person (Zusammenfassung einer Studie der Uni Stuttgart, 2012). Das sind schätzungsweise 2-3 große Einkaufswagen. Daher mein nächster Tipp:

Tipp 4: Ignoriere das Mindesthaltbarkeitsdatum!

Wirklich! Diese Angabe braucht kein Mensch. Solange Du nicht unter erheblichen sensorische Einschränkungen (Geruchssinn, Sehen, Geschmackssinn) leidest, kannst Du verdorbene Lebensmittel todsicher selbst erkennen.

Viele Lebensmittel (Nudeln, Reis, sonstiges Trockenzeug) sind fast unbegrenzt haltbar, solange sie trocken gelagert werden. Milchprodukte kannst Du essen solange sie nicht komisch riechen, schmecken und natürlich frei von Schimmel sind.

Eigentlich gilt immer: Ansehen (Schimmelt es oder sieht es irgendwie komisch aus?). Wenn nicht: dann riechen (Stinkt es oder riecht es sauer oder unnormal?). Wenn auch das nicht zutrifft, dann probier ein kleines bisschen. Wenn es auch noch ganz normal schmeckt, kannst Du es ohne Bedenken essen.

Achtung: Bei Fleisch und Fisch gibt es ein Verfallsdatum. Das solltest Du nicht überschreiten, da es ein enormes gesundheitliches Risiko gibt.

Tipp 4 hilft schon mal, nicht alles direkt Wegzuschmeißen, nur weil das MHD überschritten wurde. Auch der nächste Tipp reduziert den Lebensmittelmüll und damit auch Deine Kosten.

Tipp 5: Kaufe Lebensmittel nur mit Plan

Idealerweise weißt Du für jedes Lebensmittel, das in Deinem Warenkorb landet, ganz genau wann und in welchem Gericht Du es einsetzen möchtest. Wenn man sich erst im Laden entscheidet, neigt man dazu, viel zu viel einzukaufen und am Ende garnicht so viel essen zu können. Jedenfalls geht es mir so.

Irgendwie vergisst man immer, dass man für Donnerstag ja noch die Gemüsepfanne eingeplant hat, Freitag schon mit Freunden essen geht und Samstag auf einer Geburtstagsfeier ist. Sonntag stellt man dann frustriert fest, dass der Fisch, den man eigentlich Freitag essen wollte, nicht mehr zu gebrauchen ist.

Der nächste Tipp ist eigentlich total logisch, aber da er so wichtig ist, erwähne ich ihn hier nochmal.

Tipp 6: Selber kochen!

Lieferdienste sind total bequem und wenn ich mal viel zu tun habe oder einfach nicht zum Einkaufen gekommen bin, lasse ich mich auch schnell dazu verleiten, mal etwas zu bestellen. Und das ist immer richtig teuer.

Für zwei Personen bleibt man eigentlich nie unter 15 – 20€. Kocht man hingegen selbst, kommt man locker mit 4-5€ pro Mahlzeit aus und hat da meistens auch noch hochwertigere Zutaten verwendet.

Und gesünder und leckerer ist es auch noch!

Du kannst nicht kochen? Das kann man lernen. Auf Youtube und Chefoch gibt es viele Schritt für Schritt Anleitungen. Und wer sich mit ETFs und Aktien beschäftigen kann und sich selbstständig finanzielle Bildung aneignen kann, der wird auch etwas Gemüse in eine Pfanne werfen können. 😉

Tipp: Es gibt viele sehr gute Kochbücher, die dir Inspiration für schnelle, gesunde und günstige Gerichte liefern können.

Selber kochen hat auch noch einen weiteren Vorteil:

Tipp 7: Essen mitnehmen

Egal ob zur Arbeit oder auf Reisen: Es wird meistens günstiger, wenn man Essen mitnimmt und nicht unterwegs kauft. Entweder Du kochst am Vortag einfach mehr und nimmst die Reste mit oder Du isst nur Abends warm und begnügst Dich Mittags mit etwas Rohkost.

So mache ich es. Ne halbe Gurke, etwas Paprika, etwas Möhre, 1-2 Eier evtl. noch ein Apfel und fertig. Geht schnell, macht satt, ist gesund und mit 1,50€ – 2,00€ auch ein recht preiswertes Mittagessen.

Da kann die subventionierte Kantine mit 3-6€ pro Mahlzeit nicht wirklich mithalten. Bei ca. 20 Arbeitstagen pro Monat kannst Du hier locker 20 – 90€ im Monat sparen.

Tipp: Keiner möchte, dass das mitgebrachte Essen in der Tasche ausläuft. Daher macht es mit der richtigen Brotdose doppelt so viel Spaß und schont auch noch die Umwelt.

Tipp 8: Leitungswasser statt Softdrinks & Co.

Sorry an alle Coca Cola Aktionäre, aber das muss mal gesagt werden: Das Leitungswasser in Deutschland ist so gut und günstig, dass man es fast überall bedenkenlos trinken kann.

Zum einen ist es viel gesünder als Softdrinks, zum anderen ist es viel günstiger. Wenn man etwas mehr Spannung möchte, kann man ja selber Sprudel hinein tun oder ihm mit Früchten oder Minze eine besondere Note geben.

Leitungswasser hat auch noch einen weiteren Vorteil: Es wird Dir bis ins Haus geliefert und Du musst keine Kisten schleppen. Womit wir wieder beim Einkauf ohne Auto wären und ums Einkaufen geht es auch wieder bei meinen nächsten Tipps.

Tipp 9: Kaufe Großpackungen

Nur dass Du Single bist muss nicht heißen, dass Du Nudeln und Reis nicht in 5-10kg Gebinden kaufen kannst. Große Gebinde lassen sich häufig auch im Internet sehr preiswert bestellen und werden Dir dann direkt vor die Haustür geliefert. Und wenn Du keine Lust auf so einen riesigen Sack Reis hast, Frag doch Freunde und Familie, ob man ihn nicht aufteilen möchte. Wir kaufen z.B. auch gutes Olivenöl in 5l-Kanistern/ Flaschen und es hält sich bei richtiger Lagerung locker zwei Jahre.

Und auch Waschmittel lässt sich gut und günstig in Großpackungen kaufen. Apropos Gut&Günstig:

Tipp 10: Kaufe Hausmarken statt Markenartikel

Oft sind die Hausmarken einfach viel günstiger als die Markenartikel direkt daneben. Und nicht selten kommen beide Produkte aus der gleichen Fabrik und wurden aus denselben Zutaten produziert.

Es gibt also überhaupt keinen Grund, den Markennamen zu bezahlen. Aber aufgepasst: Anscheinend hat sich das schon rumgesprochen und teilweise ist das Gegenteil der Fall und plötzlich kosten die NoName-Produkte mehr.

Vergleiche also immer die Preise. Das gilt im Übrigen auch über Läden hinweg. Die tollen Billig-Discounter wie Aldi und Lidl sind bei Weitem nicht immer so günstig, wie sie uns glauben machen. Viele Produkte sind bei Edeka oder Rewe deutlich günstiger.

Tipp 11: Kaufe regional und saisonal

Ja es ist schon toll, dass wir alles immer, überall und zu jederzeit bekommen können. Erdbeeren im Dezember und Spargel im Herbst. Aber dann sind die Produkte meistens weit gereist, teuer und haben eine miese Qualität.

Richte Dich daher bei Gemüse und Obst ganz besonders nach der Saison und Region. Dafür ist übrigens die kostenlose App „iVeg*“ total super. Da siehst Du sofort, welches Gemüse und Obst gerade Saison hat und welches Du lieber meiden solltest.

Das heißt aber natürlich nicht, dass Du ganz auf Mangos und Bananen verzichten musst. Aber da wo es geht, kannst Du schon sparen.

Bei Erdbeeren und Spargel fällt mir Eines immer ganz besonders auf: Wenn diese Produkte in den Handel kommen und überall die Buden öffnen sind beide Produkte zunächst extrem teuer und die ganz Ungeduldigen werden kräftig abgezockt. Wenn Du aber 2-3 Wochen warten kannst, sind die Preise bereits ein gutes Stück gesunken.

Tipp 12: Nutze Sonderangebote

Mach Deinen Einkaufs- und Essensplan mit der Sonderangebote-Broschüre. Das passt auch gut zum Saisonal-Gedanken. Zum Einen werden dort oft die gerade aktuellen Lebensmittel angepriesen und zum anderen kannst Du dann bevorzugt auf herabgesetzte Produkte zurückgreifen.

Wichtig ist aber auch hier, dass Du Dich nicht blind auf die Werbung verlässt. Denn auch die muss nicht immer den günstigsten Preis anbieten.

Und noch ein Getränke-Tipp

Tipp 13: Meide Kapsel- und Pad-Kaffee

Mir als leidenschaftlichem Kaffeetrinker liegt dieser Tipp ganz besonders am Herzen. Kaffee aus Kapseln oder Pads ist in jeder Hinsicht ein No-Go.

Er schmeckt nicht nur grottig sondern ist auch noch extrem teuer. Darüber hinaus werden Unmengen an Müll produziert (insbesondere bei Kapseln), die die Umwelt übermäßig belasten. Zudem ist der Energie-Bedarf für die Herstellung der Kapseln (Aluminium-Produktion) extrem hoch.

Und wo wir beim Thema Müll sind. Nicht nur die Kapseln sind Müll, sondern auch der Inhalt. Zum Einen wird hier mit Sicherheit nicht der hochwertigste Kaffee unter der Sonne verwendet. Darüber hinaus sind häufig auch noch viele andere Zutaten enthalten, die man eigentlich garnicht im Kaffee haben möchte. Rechnet man den Preis pro Kapsel auf den tatsächlichen Preis für ein Kilo Kaffee um, so kommt man auf etwa 70-90€ pro Kilogramm.

Wow. Dafür kann man sich schon fast Kopi Luwak kaufen. Oder 3-5kg richtig guten Bio-Kaffee von freilaufenden Kaffee-Bauern.

Aber die Maschinen sind doch sooo günstig. Jaha aber Du kannst auch einen Drucker für 20€ kaufen. Die Patronen kosten dann allerdings 50-60€. Sowas zu kaufen verstehe ich nicht unter finanzielle Bildung. Sowas zu verkaufen schon eher. 😉

Genug gehatet über das Thema, die Botschaft ist klar: Echter Kaffee ist viel besser!

Vom Einkaufen gehts zum Ausgehen. Definitiv ein Bereich, der die ganze Finanzplanung auf den Kopf stellen kann. Ausgehen mit Freunden kann schnell mal zu 50€ oder mehr pro Kopf eskalieren.

Tipp 14: Feiert zu Hause

Nicht immer muss es die schöne aber teure Cocktailbar oder das hippe Lokal in der Stadt sein. Ein Abend mit und bei Freunden kann auch sehr schön sein. Jeder bringt was mit oder einer kauft ein und die Kosten werden geteilt.

Wie auch immer: Man kann es so gestalten wie man will, hat die Getränke und das Essen, das man mag und muss sich nicht über unfähige Bedienungen ärgern.

Klar gehe ich auch gerne mal aus, aber ich kann nicht sagen, dass mir die Abende bei Freunden weniger gefallen hätten. Eher im Gegenteil.

Tipp 15: Mittagsangebote und Gutscheine nutzen

Möchte man mal essen gehen, kann man ordentlich sparen, wenn man Mittagsangebote oder Gutscheine mitnimmt. In einigen Regionen gibt es Gutscheinhefte. Diese Hefte kosten so ca. 20-25€ und enthalten Gutscheine à la „Zwei zum Preis von Einem“.

Wenn man als Paar gerne mal essen geht, ist das ideal und lohnt sich schon ab 2-3 Abenden. Bei uns in der Region ist so ein Heft etwa ein Jahr gültig. Also definitiv ein guter Deal.

Kommen wir zum Haushalt. Haus, Garten, Wohnung und Alltagsgegenstände. Sie alle haben das Potential, viel Geld zu verbrennen oder einzubringen. Je nach dem, wie man es eingeht.

Tipp 16: Kräuter, Obst und Gemüse im Garten anpflanzen

Wenn Du einen Garten hast, solltest Du dieses Potential unbedingt nutzen.

Blumen sind ja ganz hübsch aber unnütz (meine Freundin wird mich dafür verhauen…). Ich bevorzuge aber Nutzpflanzen. Zum Einen können die auch ganz schön blühen und zum anderen schmecken sie lecker oder bringen wohlschmeckende Früchte wie z.B. Himbeeren oder Erdbeeren hervor. Gerade wo diese Obstsorten auf dem Markt ein kleines Vermögen kosten, kann man hier echt was sparen.

Auch Kräuter sind nicht günstig zu kaufen, lassen sich aber einfach und günstig im Garten anpflanzen. So hat man immer frische Kräuter parat und weiß darüber hinaus noch, dass sie nicht mit irgendwelchen Chemikalien behandelt wurden.

Du hast keinen Garten? Schade, aber auch im Haushalt kannst Du eine Menge sparen.

Tipp 17: Stromfresser eliminieren

Gerade ältere Geräte verbrauchen eine ganze Menge Strom. Alte Kühlschränke und Fernseher sind da ganz vorne mit dabei. Auch alte Glühbirnen sind längst nicht mehr das Leuchtmittel der Wahl.

Daher der Tipp: Schmeiß den Fernseher auf den Müll, läuft eh nur Schrott in der Kiste. Und ersetze die Glühbirnen durch stromsparende LED-Leuchtmittel. Sofern diese eine gute Qualität haben und nicht zu teuer sind, hat sich das nach wenigen Jahren bereits gelohnt.

Tipp 18: Reparieren statt Neukaufen

Da wir jedes beliebige Produkt jederzeit und immer günstiger kaufen können, sind wir zu einer echten Wegwerfgesellschaft geworden. Wenn das Sofa nicht mehr so schön aussieht, wird es sofort entsorgt. Der Pulli hat ein Loch? Naja gibts halt für 5€ ’nen neuen bei KIK.

Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch schlecht für das Portmonee. Viele Dinge lassen sich deutlich länger nutzen, als es vielleicht von ihren Herstellern vorgesehen ist. Klamotten lassen sich flicken, Schuhe repariert ein Schuster für echt kleines Geld. Manche alt aussehenden Dinge lassen sich reinigen und für alles andere gibt es die Grundausrüstung für Ingenieure.

Tipp 19: Leihen statt Kaufen

Viele Dinge benötigt man häufig und es ist echt praktisch, sie zu besitzen. Das trifft aber nicht immer zu.

Hast Du einen Garten? Wie oft vertikutierst Du Deinen Rasen? Einmal im Jahr? Noch weniger? So einen Vertikutierer kannst Du Dir bestimmt bei Nachbarn, Freunden oder Familie kostenlos ausleihen. Oder im Baumarkt gegen eine geringe Gebühr. Das spart nicht nur Geld sondern Du verstopfst auch Deinen Schuppen nicht und musst Dich nicht um Reparaturen kümmern.

Auch Kinderspielzeug lässt sich übrigens ausleihen. Und das ist sogar recht ratsam, wo die Vorlieben sich monatlich oder gar wöchentlich ändern. Mittlerweile gibt es auch hierfür Plattformen wo man das richtige Spielzeug kostengünstig finden kann.

Also lieber mehr Leihen und Teilen als selber kaufen. Man muss nicht alles selber besitzen. Oft reicht es auch schon, einfach Zugriff darauf zu haben. Share Economy ist der neudeutsche bzw. altenglische Fachbegriff dafür.

Jetzt kommen wir mal weg von den konkreten nüchternen Tipps und kommen zu den fiesen psychologischen Tricks und der psychologischen Kriegsführung gegen Deinen inneren Schweinehund.

Tipp 20: Führe ein Haushaltsbuch

Ob auf Papier, in Excel oder in einer Budget-App. Jede Ausgabe konsequent zu erfassen macht Dir bewusst, wohin Dein Geld fließt und wird Dich dazu zwingen, einmal mehr über Ausgaben nachzudenken.

im Nachgang siehst Du dann ganz genau, für welchen Schwachsinn Du Dein Geld verpulvert hast. Das wird langfristig dazu führen, dass Du einfach weniger ausgibst. Bei mir ist dieser Effekt enorm, wie man auch an der Entwicklung meiner Sparquote sehen kann.

Mehr über Deine Anschaffungen nachdenken wirst Du auch mit dem folgenden hinterhältigen „Hack“.

Tipp 21: Die 30-Tage- und 10-Minuten-Regel

Bei der 30-Tage-Regel sollst Du größere Anschaffungen mindestens 30 Tage in die Zukunft verschieben. D.h. wenn Du Dir z.B. einen neuen Fernseher oder ein neues Headset kaufen möchtest, tust Du dies nicht sofort sondern wartest nochmal einen Monat und denkst darüber nacht. Oft wirst Du dann feststellen, dass Du dieses Ding doch garnicht so dringend benötigst oder auch noch länger warten kannst, bis es mal richtig günstig wird.

Bei der 10-Minuten-Regel geht es eher um die Vermeidung von Gelegenheitskäufen. Immer, wenn Du im Laden etwas siehst, was Du haben musst (willst), was aber nicht auf Deiner Liste steht, darfst Du es erst kaufen, wenn Du mindestens 10 Minuten gewartet und darüber nachgedacht hast. Wozu brauchst Du das wirklich? Hast Du evtl. schon was ähnliches? Hat es wirklich einen Mehrwert? Mit etwas Glück kehrt innerhalb dieser 10 Minuten die Vernunft zurück und die lässt das Ding im Regal liegen.

Last but not least der ultimative Tipp, dem ich bereits einen ganzen Artikel gewidmet habe:

Tipp 22: Rechne Geld in Zeit um!

Wie auch Alex Fischer immer wieder betont, ist Geld nur ein Energiespeicher. Wenn Du zur Mehrheit der Bevölkerung gehörst, die für ihr Geld arbeiten muss, konservierst Du Deine Arbeitsleistung gewissermaßen für später. Natürlich mit gewissen Reibungsverlusten und Ineffizienzen, aka Steuern und Inflation.

Aber: Du gehst jetzt in Vorleistung und investierst Lebenszeit um Geld zu erhalten, das Du später ausgeben kannst, um dann nicht mehr mit Deiner Lebenszeit bezahlen zu müssen.

Daher finde ich es sehr sinnvoll, Preise immer in Zeit umzurechnen. Denn dieses Geld-Gutschein-Konstrukt ist viel zu abstrakt um damit sinnvoll zu rechen. Schließlich kommt es nicht auf den absoluten Betrag des Geldes sondern den relativen Wert für Dich an. Und der hängt meistens davon ab, wie lange Du für einen gewissen Betrag arbeiten musstest.

In meinem Beitrag „Erfolgreich mit Geld umgehen: Warum Du in Lebenszeit und nicht in Geld rechnen solltest“ gehe ich im Detail auf diese Betrachtungsweise ein. Sie hat mir bereits oft dabei geholfen, weniger Geld auszugeben und bestimmt mehrere tausend Euro zu sparen.

Fazit

Es gibt einfach so viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Ich versuche, möglichst viele davon möglichst oft anzuwenden und habe nicht im Geringsten das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt. Eigentlich freue ich mich sogar doppelt. Zum Einen weil ich mein Leben genieße und zum Anderen weil es billiger als früher ist und ich mehr sparen kann.

Natürlich gibt es noch viele weitere Spar-Gelegenheiten, aber der Artikel ist auch so schon lang genug und 22 ist eine schöne Zahl.

Spartipps: So bleibt am Ende des Monats mehr Geld übrig!

Nachdem mich auf meinem Instagram Kanal immer mal wieder Fragen rund um das Thema Finanzen erreicht haben, habe ich mir in den letzten Wochen ziemlich viele Gedanken darüber gemacht, wie es uns eigentlich ganz konkret gelungen ist, unsere zunächst ziemlich chaotische Finanzsituation in den Griff zu bekommen. Wir haben es nämlich vor nun ziemlich genau 11 Jahren geschafft, trotz eines anfangs sehr geringen Familieneinkommens genügend Eigenkapital für den Kauf unseres Hauses zu sparen, ohne dabei komplett auf Urlaube zu verzichten. Meine Gedanken zu diesem Thema möchte ich nun wie immer mit euch teilen.

Die Vorgeschichte: Wenn die Träume größer sind, als der Kontostand

Es gibt Phasen im Leben, in denen das Geld aus den unterschiedlichsten Gründen recht knapp ist. Ich weiß ziemlich gut, wovon ich da schreibe, denn als mein Mann und ich uns kennenlernten, hatten wir wirklich(!) wenig Geld. Ich ging noch zur Schule, mein Mann machte eine Ausbildung und nach Abzug aller Kosten blieben uns in manchen Monaten nur ca. 200 DM (also 100 € ) zum Leben. Auch wenn die Situation damals nicht einfach war, muss ich sagen, dass uns diese Zeit rückblickend ziemlich gut getan hat.

Wir haben in dieser Zeit zwangsläufig gelernt, Prioritäten zu setzen (1 Starbucks Kaffee = 1 selbstgekochtes Mittagessen für 2), Ziele zu definieren („Was ist uns eigentlich wirklich wichtig im Leben?“ -> Unsere Antwort: Zeit für die Familie, ein Garten für die Kinder & gemeinsame Reisen) und diese anschließend Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen. Den Anfang machte dabei der Entschluss, die Verantwortung für unsere Finanzen zu übernehmen.

Die Grundvoraussetzung für finanzielle Unabhängigkeit: Der Wunsch, Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmen!

Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen ein interessantes Verhältnis zum Thema Geld haben: Der Wunsch nach viel Geld steht zwar oft ganz weit oben auf der persönlichen Wunschliste, gleichzeitig nervt / stresst/ überfordert das Thema Geld aber viele Menschen im Alltag so sehr, dass sie es scheuen, sich intensiv damit zu befassen. Die wahren Träume (z.B. eine Weltreise, ein Haus im Grünen etc.) werden ignoriert, weil sie ohnehin unerreichbar erscheinen, und durch Kompensationskäufe oder das wöchentliche Ausfüllen eines Lottoscheins ersetzt. Das Ergebnis: Die Jahre vergehen, das Konto ist am Ende des Monats leer und man weiß gar nicht so genau warum. Das Problem:

Solange ihr das Thema Geld verdrängt, weil es euch stresst, überfordert oder nervt, wird sich nichts ändern! Sobald ihr aber anfangt, eure Finanzen zu durchschauen, ändert sich alles. Ich habe zum Beispiel damals damit angefangen, den bewussten Umgang mit Geld als persönliche Challenge zu betrachten, die es mir ermöglicht:

  • meine Lebenszeit insgesamt besser zu nutzen
  • mehr Zeit für meine Familie zu haben
  • finanziell unabhängiger zu sein

Der Gedanke, dass wir alles, was wir kaufen, im Prinzip mit Lebenszeit bezahlen (-> denn diese müssen wir ja zunächst investieren, um überhaupt Geld zu verdienen), hat meine Einstellung stark verändert und dazu geführt, dass wir unsere Ausgaben deutlich gesenkt haben. Wir haben damit aufgehört, Geld für Dinge auszugeben, die wir nicht unbedingt benötigten und wirklich JEDE Ausgabe (vom Klappstuhl bis zum Latte Macchiato) hinterfragt.

In Japan ist diese Methode unter dem Namen Kakeibo bekannt – aber dazu später mehr. Die geringen Ausgaben haben dazu geführt, dass wir von Jahr zu Jahr mehr Geld zur Verfügung hatten und auch in unerwarteten Situationen (z.B. Jobverlust) nicht in Panik geraten mussten. Interessanterweise hat sich das nicht nach Verzicht angefühlt. Im Gegenteil: Wir haben die Möglichkeiten, die daraus resultierten (z.B. -> unsere Reise um die Welt im Sommer 2019) sehr genossen.

Der Schlüssel zum Erfolg: Niedrige Ausgaben!

Warum es so sinnvoll ist, auch bei steigendem Einkommen erstmal möglichst bescheiden zu bleiben, seht ihr in dieser stark vereinfacht dargestellten Grafik. Ihr seht hier Einnahmen, die im Laufe der Jahre steigen (schwarze Linie) und Ausgaben, die sich 1 x an den Einnahmen orientieren (rote Linie) und 1 x relativ konstant bleiben (blaue Linie). Der Bereich zwischen der jeweiligen gestrichelten Linie und den Einnahmen ist das Geld, dass der jeweiligen Familie im Monat zur Verfügung steht.

Meine Definition von reich = wenn euch dauerhaft mehr Geld zur Verfügung steht, als ihr benötigt um glücklich zu sein!

7 konkrete Schritte, mit denen ihr eure Finanzen in den Griff bekommt

So, nun habe ich genug von uns erzählt. Es folgen 7 konkrete Schritte, die euch dabei helfen, dass Finanzthema in kürzester Zeit endgültig in den Griff zu bekommen. Ihr müsst hierfür nur folgende Punkte nacheinander abarbeiten:

  1. Wofür gebe ich mein Geld aus?
  2. Sparpotenzial aufspüren!
  3. Mit der Reduzierung der Fixkosten anfangen!
  4. Schulden abbauen!
  5. Das eigene Konsumverhalten verstehen und ändern!
  6. Sparen im Alltag!
  7. Mit dem Vermögensaubau starten!

Schritt 1: Wofür gebe ich mein Geld aus?

Um herauszufinden, wie viel Geld ihr pro Jahr sparen könnt, müsst ihr erstmal herausfinden, wie viel Geld ihr ausgebt. Am einfachsten ist es, wenn ihr euch zunächst in Ruhe hinsetzt und eine Liste mit euren Ausgaben erstellt. Anschließend ist es sinnvoll, mal einen Monat lang (oder zumindest eine Woche lang) ein Haushaltsbuch zu führen. Das nervt total – macht aber schnell deutlich, wo euer Geld landet und wo das Sparpotential am größten ist. Wichtig: Vergesst dabei nicht die Ausgaben, die nur 1 x pro Jahr bzw. Quartal abgebucht werden.

Ich habe mir hierfür einfach eine Liste erstellt (-> hier geht es zum kostenlosen Vordruck). Falls ihr es genauer wissen möchtet, könnt ihr aber auch eine App (z.B. Finanzguru) verwenden! In der App werden zwar gewisse Daten über euch gesammelt, falls ihr euch aber momentan so vom Finanz-Chaos überfordert fühlt, dass ihr gar nicht wisst, was alles von eurem Konto abgebucht wird, welche Verträge ihr habt und wo bzw. wie ihr anfangen könnt, ist diese App eine echte Hilfe. Ich bin jedenfalls zufrieden und habe auch schon öfter positives Feedback von Lesern erhalten.

Schritt 2: Sparpotenzial aufspüren!

Nachdem ihr nun wisst, wofür ihr euer Geld ausgebt, ist es an der Zeit, den Rotstift zu zücken und alle Ausgaben zu markieren, die sich aus eurer Sicht reduzieren lassen. Stellt euch dabei folgende Fragen:

  • Welche Ausgaben sind besonders hoch?
  • Worauf könntet ihr gut verzichten / was nutzt ihr ohnehin kaum noch? (Joggen statt Fitness-Studio)
  • Was gibt es in ähnlicher Qualität auch günstiger? (Telefonanbieter, Strom, etc.)

Seid ehrlich zu euch selbst und überlegt gut, worauf ihr verzichten könnt bzw. wollt. Ganz ehrlich: Das vorab informieren & planen nervt. Auch mir macht es mehr Spaß, einfach ins Geschäft zu gehen, alles was mir gefällt in den Wagen zu packen und an der Kasse die Karte zu zücken. Denkt aber immer daran, dass ihr diese Bequemlichkeit teuer bezahlt und dieses Geld auch wesentlich sinnvoller ausgeben könntet: Für einen Kurzurlaub zum Beispiel!

Schritt 3: Mit der Reduzierung der Fixkosten anfangen!

Dieser Schritt ist besonders wichtig, denn er hat konkrete Auswirkungen auf euren Kontostand. Ich habe das so gemacht:

  • Ich habe mir hierfür damals meine Liste mit den markierten Punkten aus Schritt 2 in Ruhe angeschaut und alle überflüssigen Verträge gekündigt.
  • Falls ihr nicht wisst, an wen ihr die Kündigung schicken müsst, könnt ihr nach dem Firmennamen + Kündigung googeln. Oft ist eine Kündigung auch online direkt auf der Seite des Anbieters möglich.
  • Im nächsten Schritt habe ich mir die Verträge angeschaut, bei denen es Sparpotenzial gibt, habe die Kündigungsfristen geklärt und auf Vergleichsportalen wie
    Check24 oder Verivox etc. nach Alternativen gesucht. Oft ist ein Wechsel (inkl. Kündigung) mit wenigen Klicks möglich und das Sparpotenzial ist riesig. Wir sparen z.B. nur durch den Wechsel des Strom- und Gasanbieters, der ca. 10 Minuten gedauert hat, ca. 400 € pro Jahr!

Wichtig ist es, beim Wechsel genau auf die Leistungen / Bewertungen und nicht nur auf den Preis zu achten. Zum Thema: Wechsel des Stromanbieters habe ich hier mal die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Ein Beitrag zum Thema: „Welche Versicherungen sind wirklich sinnvoll?“ folgt.

Schritt 4: Schulden abbauen!

Falls ihr überzogene Konten oder Schulden habt, halte ich es für sinnvoll, diese so schnell wie möglich abzubauen und in Zukunft zu vermeiden (Ausnahme: Immobilienkredite). Hierfür gibt es, neben der konsequenten Reduzierung der Ausgaben, 2 Möglichkeiten:

1. Ihr nutzt die Möglichkeit einer günstigen Umfinanzierung, um alle Schulden zu begleichen – und zahlt diesen Kredit dann so schnell wie möglich ab!

2. Ihr geht nach dem Schneeball-Prinzip vor, sortiert eure Verbindlichkeiten nach ihrer Höhe und begleicht sich nach und nach komplett, wobei ihr bei der kleinsten Summe anfangt.

Das Schneeballprinzip ist angeblich aus psychologischer Sicht besonders Vorteilhaft, weil man schnell Erfolge sieht. Eine Umfinanzierung würde ich vor allem dann in Betracht ziehen, wenn ihr gerade sehr hohe Überziehungszinsen zahlt oder noch alte Kredite abzahlt, die zu sehr schlechten Konditionen abgeschlossen wurden. Meldet euch in diesem Fall unbedingt vorab bei eurer Bank und erkundigt euch, welche Summe ihr benötigt, um den Kredit kurzfristig komplett zu tilgen.

Achtung: Falls ihr euer Konsumverhalten nicht ändert, birgt die Umschuldung das Risiko, schnell in alte Verhaltensmuster zurückzufallen und in einer Kredit-Spirale zu landen. In einem solchen Fall würde ich mir professionelle Hilfe holen. Woran ihr eine seriöse Schuldnerberatung erkennt, erfahrt ihr z.B. bei eurer Verbraucherzentrale.

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Schritt 5: Das eigene Konsumverhalten verstehen und ändern!

Es kann wirklich sehr interessant sein, das eigene Kaufverhalten zu hinterfragen, so wie es in der japanischen Kakeibo Methode empfohlen wird. Nach dieser Methode solltet ihr euch vor JEDEM Kauf folgende Fragen stellen:

  • Kann ich ohne diesen Gegenstand leben?
  • Kann ich mir den Kauf aufgrund meiner finanziellen Situation leisten?
  • Werde ich ihn tatsächlich benutzen
  • Habe ich den Platz dafür?
  • Wie bin ich überhaupt darauf gekommen? (Habe ich es in einer Zeitschrift gesehen? Bin ich aus Langeweile darauf gestoßen?)
  • Wie ist mein emotionaler Zustand heute? (Fühle ich mich ruhig? Gestresst? Habe ich ein schlechtes Gewissen?)
  • Wie fühle ich mich beim Kauf (Glücklich? Aufgeregt? Gleichgültig? Und wie lange wird dieses Gefühl anhalten?)

Die Antworten sollt ihr anschließend idealerweise in ein kleines Notizbuch schreiben. Diesen Schritt könnt ihr aber auch auslassen. Die Fragen helfen euch dabei, die Ursache für euer Konsumverhalten zu verstehen.

  • Geht es um das kurze Glücksgefühl beim Kauf (-> und das Teil landet anschließend im Schrank?)
  • Ist es der Reiz, ein Schnäppchen zu ergattern (-> also Geld zu sparen, indem du Geld ausgibst?)
  • Ist es das Gefühl, dir endlich mal etwas zu gönnen? (-> dir also etwas Gutes zu tun?)
  • Sind es die Komplimente der Mitmenschen, die den Reiz ausmachen? (-> oder würdest du auf einer einsamen Insel auch 30 Paar Schuhe benötigen?)
  • Möchtest du mit anderen Menschen „mithalten“ können? (-> und dir beweisen, dass du erfolgreich bist?)
  • Oder geht es wirklich um DAS TEIL

Mehr zu diesem Thema (und die Antwort darauf, warum kaufen nicht glücklich macht, erfahrt ihr auch in meinem Beitrag Anleitung zum Glücklichsein).

Schritt 6: Sparen im Alltag

Falls ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, und euch fragt, wie ihr im Alltag noch sparen könnt, folgen nun 5 konkrete Spartipps für Familien:

1. Bargeld statt EC Karte! Das Zahlen per Karte ist bequem, sorgt aber dafür, dass man schnell den Überblick über seine Ausgaben verliert bzw. spontan Dinge kauft, die eigentlich nicht eingeplant waren.

2. Führt ein festes Haushaltsbudget pro Monat ein! Dieses wird dann durch 4 geteilt und auf 4 Briefumschläge aufgeteilt. Pro Woche steht nun 1 Umschlag zur Verfügung! Bei uns enthielt ein solcher Umschlag lange 100 € pro Woche.

3. Kauft beim Discounter und schreibt am besten vor dem Einkauf einen Wochenspeiseplan (-> hier geht es zu meinem kostenlosen Vordruck). Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven!

4. Nutzt Cashback- bzw. Rabattkarten, Gutscheinbücher, Coupons etc. Achtet aber darauf, dass sich diese auch lohnen. Bei Rossmann erhaltet ihr z.B. 10% Rabatt, wenn ihr an der Kasse die Rossmann App zeigt, bei Payback gibt es in Kombination mit 10-fach Punkten Coupons ebenfalls umgerechnet 10% Rabatt.

5. Trinkt Leitungswasser! Das ist nicht nur günstiger, sondern auch besser für die Umwelt und fast immer auch gesünder. Die Hintergründe habe ich -> hier in meinem Beitrag zum Thema Leitungswasser vs Mineralwasser zusammengefasst.

-> Eine Liste mit insgesamt 48 konkreten Spartipps für Familien habe ich hier für euch zusammengestellt

Grundsätzlich ist es übrigens extrem hilfreich, vom Prinzip der sofortigen Bedürfnisbefriedigung wegzukommen und nur das Geld auszugeben, was euch auch gehört. Ja: Die „Jetzt kann sich jeder alles leisten“ 0%-Finanzierungen klingen im ersten Moment extrem verlockend – die vielen kleinen Raten (Kreditkarte, Ikea-Card, H&M Einkauf, Ratenkauf beim Versandhaus etc.) summren sich aber im Laufe der Zeit zu beachtlichen Summen, die dann wiederum dazu führen, dass ihr irgendwann den Überblick bzw. die Kontrolle über eure Finanzen verliert. Aus meiner Sicht ist es das nicht wert. Glück lässt sich ohnehin nicht kaufen!

-> In diesem Blogpost habe ich mal zusammengefasst, wie wir mit 100 € Haushaltsgeld pro Woche hinkommen.

Schritt 7: Mit dem Vermögensaufbau starten!

Wenn ihr die Schritte 1 – 6 erfolgreich abgearbeitet habt, könnt ihr euch nun dem Thema Vermögensaufbau widmen. Mein wichtigster Tipp zu diesem Thema lautet: Lest euch die Grundlagen an und vertraut in Geldfragen nur EUCH SELBST! Alle anderen wollen nämlich nur euer Bestes: EUER GELD! Egal ob Vermögensberater oder Bank-Mitarbeiter: Die Menschen in der Finanzbranche leben von den Provisionen der Verträge, die sie ihren Kunden vermitteln – oder werden zumindest indirekt anhand der getätigten Abschlüsse / erreichten Ziele bewertet. Eine Ausnahme sind unabhängige Finanzberater die ihr im Voraus für ihre Leistung bezahlt und die dann anschließend provisionsfrei arbeiten.

Die konkrete Vorgehensweise: Falls ihr keine Reserve habt, würde ich persönlich zunächst 1.000 € für absolute Notfälle sparen und auf ein Extra-Konto packen. Im 2. Schritt würde ich dann so lange regelmäßig Geld auf dieses Extrakonto einzahlen, bis ich eine Summe von 2 Netto-Monatsgehältern erreicht habe. Anschließend könnt ihr euch dann der eigentlichen Vermögensbildung / Altersvorsorge widmen.

Auf diesem Gebiet kenne ich mich nicht gut genug aus, um euch guten Gewissens konkrete Produkte zu empfehlen. Aus meiner persönlichen Sicht ergibt es aber keinen Grund, langfristig gesehen tausende von Euros für Provisionen und Gebühren zu vergeuden, die keinen Mehrwert bieten. Macht euch stattdessen z.B. mal mit dem Thema ETFs vertraut. Das Buch Anlegen mit ETF bietet einen guten Überblick für Einsteiger. Weitere Infos gibt es z.B. auch auf der -> Seite der Verbraucherzentrale NRW.

So, das waren meine Spartipps für Familien. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Falls ihr noch weitere Tipps habt, schreibt mir gerne – ich würde mich freuen!

Liebe Grüße,

*Zur Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Ich bekomme also einen kleinen Anteil, wenn ihr Produkte über diese Links bestellt. Für euch werden die Produkte dadurch natürlich nicht teuerer – ihr unterstützt aber meine Arbeit!

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

20. Januar 2020 by patricia92 | 48 Comments

  1. Hallo Zusammen,

    ich finde die Spartipps richtig super=)

    Was mir auch sehr beim Sparen geholfen hat war das Briefumschlagssystem.
    Es verschafft einen enormen Überblick über die eigenen monatlichen Kosten und man sieht ganz genau, wo das Geld im Laufe des Monats verschwindet.
    Seitdem war ich mit meinem Konto auch nie mehr im Minus.

    Viele Grüße
    Stefan

  2. Schön, einige Dinge hatte ich überhaupt nicht auf meinem Spar-Radar. Besonders wichtig finde ich persönlich, vor einem Kauf die preise zu vergleichen. Aber vielen Dank für diese tollen Tipps. 😉

    Gruß
    Kathi

  3. Echt gute Tipps! Man kann immer noch was dazu lernen 🙂

  4. Toller Beitrag. Vor allem finde ich den Schritt 1 wichtig – Wofür gebe ich mein Geld aus?
    Als ich mir diese Frage gestellt habe und ein Haushaltsbuch mit allen Einnahmen und Ausgaben angefangen habe zu führen, habe ich einiges verändern und demnach sparen können. Auch lohnt es die monatlichen oder jährlichen Rechnungen zu kontrollieren. So habe ich beispielsweise Krankenkassenprämien überprüft und die Versicherung gleich gewechselt. Da habe ich auch einiges sparen können…

  5. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Besonders für Familien ist intelligentes Sparen enorm wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten, wo man im Alltag Geld einsparen kann.
    Mit besten Grüßen,
    Manuel

  6. Hey, toller Artikel. Tipps zum Sparen kann man immer gebrauchen!

  7. Bei Congstar gibt es auch einen Tarif, der so ähnlich ist. Der Tarif hat auch 500MB Datenvolumen und 100 Freiminuten. Finde ich echt fair das Angebot!

  8. Super Tipps. Klasse Seite wirklich sehr schön.Damit kann man bares Geld sparen. Hier gibts auch ein paar gute Tipps

  9. Vielen Dank für den interessanten Artikel. Man sollte auch nie vergessen regelmäßig die Stromtarife oder sonstige laufende Verträge zu prüfen. Dort kann man oft eine Menge Geld sparen.
    Mit besten Grüßen,
    Bernd

  10. Danke für den ausführlichen Artikel.
    Tatsächlich habe ich letztes Jahr angefangen Monatlich unsere Ein- und Ausgaben in einem Haushaltsbuch festzuhalten und einiges umgestellt.
    Versicherungen, Strom & Gas sind umgestellt worden und auch die Handyverträge gekündigt. Diese und einige Versicherungen laufen Dank Knebelverträgen noch etwas länger. (Und da war der Grund auch Hauptsächlich, mit O2 kaum Netz zu haben 😀 )

    Schwer tun wir uns noch beim Thema „Essen bestellen“ oder „Außwärts Essen“ weil wir gerade sowieso an unserer Ernährung arbeiten wollen und dann der Partner auf den Vorschlag: „Sollen wir statt Brokkoliauflauf nicht lieber Pizza bestellen?“ schnell mal sofort zum Hörer gegriffen wird 😀

    „Bargeld Statt EC Karte“ kann ich aber nicht bestätigen, ich persönlich habe in Finanzapps ein viel besseren Überblick über meine Finanzen und kann auch gut nachvollziehen wo das Geld hin gegangen ist. Das wird dann auch wichtig, wenn ich am Ende des Monats einmal alle Kontobewegungen ins Haushaltsbuch übertrage. „Bargeldabhebung“ lässt sich da nicht zuordnen.

    Achja: Kontowechsel. Wir sind letztes Jahr von 2 Konten á 7,50€ Kontoführungsgebühren zu einem Gemeinschaftskonto mit 0€ Kontoführungsgebühren gewechselt und können nun sogar an mehr Automaten Geld holen.

    Und der Tipp mit Mamikreisel ist ganz gut, da versuchen wir auch gerade insbesondere Kinderspielzeug eher da oder bei Kleinanzeigen zu holen.

  11. Heutzutage möchte jeder Mensch sparen und gleichzeitig das Beste Produkt auf dem Tisch liegen haben. Ich denke es wird schwierig wenn man mit dem Auto rumfährt und nach einem günstigeren Preis sucht. Mit sogennaten Vergleichsseiten und Produktratgeberseiten ist man auf der Richtigen Seite und kann mächtig sparen. So suche ich mir auch mein Schnäppchen 😉

    • Lass mich raten: Auf superratgeber24.de? :-))

  12. Ich habe auch beschlossen ab jetzt zu sparen. Eigentlich wollten wir uns dieses Jahr einen Neuwagen anschaffen. Es wird nun aber doch ein Gebrauchtwagen. Das Geld lege ich dann zur Seite, damit es den Kindern später einmal zugutekommt.

  13. Ich liebe es persönlich ja besonders, wenn ich den einen oder anderen Euro sparen kann. Macht mir direkt gute Laune. Danke für die tollen Tipps!

  14. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Besonders mit Vergleichsportalen lässt sic im Internet gutes Geld sparen.
    Mit besten Grüßen,
    Lars

  15. Besonders viel spare ich dadurch, dass ich es mir angewöhnt habe, nicht am Ende des Monats das Restgeld zu sparen, sondern direkt am Anfang des Monats Summe X auf das Sparkonto zu legen 😉

  16. Schöner Artikel! Gerade beim Thema Karte statt Bargeld kann man echt einmal besser seine eigenen Verhaltensweisen erkennen. Wenn man tatsächlich das Geld in der Hand hält hat man definitiv einen anderen Bezug, aber auch vor allem einen besseren Überblick über die eigenen Ausgaben. Es hat schon einen Grund warum so gerne alles auf Kartenzahlung umgestellt wir, das tut der Wirtschaft nämlich sehr gut 🙂

  17. Bitte keinen Hygienepüler empfehlen (Umwelt)!!
    Rest toll !

    • Liebe Nicole,
      vielen Dank für den Hinweis – das war mir gar nicht klar. Ich mache mich gleich mal schlau und überarbeite den Text.

      Liebe Grüße,
      Patricia

  18. Liebe Patricia, tolle Tipps! Danke für die Inspiration!

    Ich habe mir bereits alles notiert und werde einiges umsetzten. 🙂

    Liebe Grüße,
    Mihaela

    • Liebe Mihaela,

      vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich freue mich, dass dir meine Tipps gefallen.

      Liebe Grüße,

      Patricia

  19. Tolle Tipps! Wahnsinn wie gut du dich damit auskennst… wie macht ihr das bei euren Kindern zwecks Klassenfahrt etc?!
    Echt toll!
    Liebe Grüße aus dem Norden

    • Hallo Tanja,
      also: Ich versuche den Kindern schon einen vernünftigen Umgang mit GEld zu vermitteln. Ich rechne also gerne mal vor, was wir gerade gespart haben, wenn wir mal wieder die Preise verglichen haben. Worauf bezieht sich deine Klassenfahrt Frage?

      Liebe Grüße,
      Patricia

  20. Super Tipps und hilfreich im Alltag 🙂

  21. Gute Tipps!
    Ich glaube ich muss in naechster Zeit mal meinen Handyvertrag wechseln 🙂 Der ist viel zu teuer.

  22. Toller Beitrag! Ja, es gibt zurzeit viele Gutscheinseiten, die eigentlich die Arbeit für uns erledigen. Wir müssen gar nicht selber suchen, da wir alles vor die Nase bekommen.

  23. Ich danke Ihnen für den tollen Beitrag. Gutscheine und Deals gibt es wirklich viele im Internet. Doch nicht alle halten was sie versprechen. Da sollte man schon gut vergleichen.
    Mit besten Grüßen,
    Ina von

  24. Das sind ja echt ein paar super Tipps! Besonders gefällt uns Nummer 2, „Überflüssige Wege vermeiden“. Wenn man öfter das Auto stehen lässt und sich aufs Fahrrad schwingt, bleibt man ja auch fit und schont die Umwelt.

  25. Cooler Artikel, danke für die Infos!

  26. Danke für deinen tollen und Informativen Blog Beitrag. Gerade mir als Mitarbeiter eines GutscheinBlogs weiss schön es ist anderen beim sparen zu helfen. Liebe Grüße Ingo.

  27. Na das mit den überflüssigen Wegen kommt mir doch ein wenig so vor, als ob da jemand gar keine Selbstbeherrschung hätte 😉 Ich finde, gerade das „Schaufensterbummeln“ hält davon ab, allzu viel Geld auszugeben. Die eigene Gier nach dem Schauen wird gestillt, man sieht schöne Sachen und kann darauf verzichten, sie zu kaufen. 🙂

  28. Wie lässt es sich am besten sparen, diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt? Oft sind es einfach simple Dinge, wenn man sie kennt. Viel wichtiger ist es jedoch, wenn man sie auch anwendet. Ich habe Stromtarife und Kfz. Versicherungen verglichen. Für mich hat es sich gelohnt.

  29. Sehr hilfreiche Tipps.
    Ich hätte noch zwei Tipps zum Einkaufen:
    1. Bücken und strecken, die teuren Produkte sind nämlich immer auf Augenhöhe positioniert, ein Griff ins unterste oder oberste Regal kann da helfen.
    2. Immer mit Korb einkaufen gehen, die Einkaufswägen sind nämlich extra lang und tief, damit der Eindruck entsteht man hätte bisher nur so wenig gekauft. Wär lässt sich schon gerne manipulieren.

  30. Super Beitrag , das mit den Versicherungen checken bring auf jedenfall immer was. Was ich noch anführen würde Stromanbieter wechseln lohnt sich auch oft muss man zwar jedes Jahr schauen obs nicht wieder Billigere gibt da das 2. Jahr oft ohne Neukundenrabatte teurer ist, aber der Wechsel dauert keine Stunde und man kann als Kleinfamilie schon 200-300 Euro sparen.

    Mach weiter so hab mir für meine Familie auch schon ein paar Sachen von dir abgeschaut.

  31. Toller Artikel, noch ein Tipp: nie mitm leerem Magen einkaufen gehen, da man ansonsten eher dazu neigt zu viel zu kaufen.

    • @ Anastasia – stimmt ! Als Impuls noch dazu – IMMER mit Einkaufsliste/zettel zum einkaufen gehen – vermeidet „unsinnige“ Käufe 🙂
      VG, Klaus

  32. Echt toller Artikel, weiter so, ich besuche deine Blog regelmässig!

  33. Hallo Patricia,

    interessante Punkte, die du auflistest! Ich finde es am wichtigsten, bei den großen Fixkostenblöcken wie Wohnen und Transport zu sparen. Das ist sozusagen die Pflicht, die weiteren Kleinigkeiten sind dann die Kür.

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass man auch auf der Einnahmen-Seite einiges tun kann und sich mit höherem Einkommen auch mehr sparen lässt (muss man dann aber auch wirklich machen 😉 ).

    Gruß
    Jonas

  34. Schöner Beitrag ! Als Ergänzung sei noch angemerkt, auch beim täglichen Einkauf einige „Regeln“ zu beachten 😉

    VG, Klaus

  35. gute Tipps – Danke!
    Hab eine Tank App auf dem IPhone (Tank Navi – gibt’s aber auch andere). Es ist sehr erstaunlich, wieviel Geld man sparen kann, wenn man einen Anhaltspunkt hat, WANN man tankt. Manche Tankstellen machen jeden Mittag zur gleichen Zeit den Sprit 10 Cent teurer. Die App zeigt, wie der aktuelle Preisverlauf ist und wie er gestern war – hat mir schon viel geholfen!

  36. Hallo,
    zwar etwas spät, aber wir haben 360 Euro im Jahr gespart und unseren Festnetzanschluss gekündigt. Familie und Freunde haben sowieso nur noch auf dem Handy angerufen. Schneller und einfacher kann man Geld nicht sparen.

  37. Hallo Patricia,

    vielen Dank für die tollen Tips! Vor allem Verträge checken birgt erhebliches Sparpotential – und das ohne dass man auf etwas verzichten muss! Natürlich schrecken viele Leute schon vor der Büroarbeit zurück.

    Auch gut finde ich frisch Kochen. Ich koche gerne, es macht Spaß, es ist gesünder und es schmeckt auch noch besser 😉 Übrigens – wer wirklich günstig Obst und Gemüse kaufen will der sollte am Samstag um 19:00 in den Aldi 😉

    Viele Liebe Grüße!
    Alex von qleverkauf.de

  38. Sehr schöner Beitrag für alle Sparfüchse. Ich bin ja ein Couponjunkie und sammle alle, die ich finden kann, um vielleicht doch noch ein paar Euros sparen zu können.

  39. Sehr interessanter Beitrag, Gutscheine werden wohl nie aussterben. Die kann man eigentlich immer benutzen. Gerade wo ich noch bei der Uni war, hat es mir einiges erleichtert. Leitungswasser trinke ich sowieso :). Was ich auch noch empfehlen kann ist sich einen Wassermax oder Sodastream anzuschaffen. Da kann man auch extrem bei den Getränken sparen und hat kein schleppen der Getränke mehr. Ich hoffe ich konnte noch etwas dazu beitragen. Grüße Stefanie

  40. Schöner Beitrag und noch bessere Tipps muss ich sagen. Das sind echt gute Dinge die zeigen wie man Geld sparen kann.

  41. Viele schöne Tipps sind dabei. Besonders Verträge checken lohnt sich extrem.

  42. Schön geschrieben. Ich stimme allen Punkten voll zu. Nur Tipp 4: Bonuspunkte sammeln!ist nicht so meins. Es verleitet meiner Meinung nach eher zu den teureren Läden zu gehen um diese Punkte zu sammeln.
    Wenn man eh immer in ein und demselben Laden/Tankstelle etc Kunde ist lohnt es sich allenfalls.
    Aber aus meiner persönlichen Erfahrung sind diese Läden oft viel teurer als anderswo ohne Bonusprogramm.
    Schau doch mal bei mir vorbei: http://spare-schwaebisch.blogspot.de/
    Ich habe gerade erst angefangen zu bloggen und freue mich über Tipps

  43. Sehr schöner Beitrag, vor allem mit dem Gutscheinen aus dem Internet! Manchmal hat man Glück und es werden hotels.com Gutscheine oder von anderen Ketten welche angeboten. Weiter so, toller Beitrag!

Geld sparen im Haushalt: 7 einfache Tipps

1. Senken Sie den Stromverbrauch

Wahre Stromfresser im Haushalt sind große Geräte wie Kühlschrank und Gefriertruhe. Sie verursachen 10 bis 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Dabei können diese Geräte auch sehr sparsam betrieben werden. Ein erster Trick ist es, Geräte mit Lüftungsschlitzen auf der Rückseite frei in den Raum zu stellen. Achten Sie darauf, dass diese Geräte etwa fünf Zentimeter Abstand zur Wand haben. So kann die Luft dort besser zirkulieren. Der Kühlschrank sollte selbst an einem möglichst kühlen Ort stehen. So muss er nicht zu stark runterkühlen und verbraucht weniger Strom. Um noch mehr Geld im Haushalt zu sparen, sollten Sie auf die Energieeffiziensklasse der Haushaltgeräte achten. Am besten ist die Kennzeichnung „A+++“. Im Vergleich: Geräte mit der Energieeffiziensklasse A+ verbrauchen 50 Prozent mehr Strom.
Immer wieder unterschätzt wird der Standby-Verbrauch im Haushalt. Laut einer Schätzung des Bundesumweltamtes fallen Kosten bis zu 4 Milliarden Euro jährlich in Deutschland durch Geräte im Standby-Modus an. Ziehen Sie daher nach dem Gebrauch den Stecker von Geräten wie Waschmaschine, Trockner, Kaffeemaschine, Toaster oder Fernseher.

2. Vergleichen – und wechseln Sie

Sehr effektiv ist es, Stromanbieter zu vergleichen und sofort zu wechseln. Haben Sie einen besseren Tarif entdeckt, dann wechseln Sie Ihren Strom- und Gasanbieter zum nächsten möglichen Termin. Dies geht ebenfalls über Vergleichsportale. Ein Zweipersonen-Haushalt kann durch einen Wechsel schon mehr als 500 Euro im Jahr einsparen! Keine Sorge beim Wechsel, es kann nichts schief gehen. Strom und Gas müssen immer geliefert werden.

Auch bei Ihrem Telefonanbieter können Sie eine Menge Geld einsparen. Nahezu jeder Haushalt in Deutschland, der einen Telefonanschluss hat, zahlt zu hohe Gebühren. Laut Check 24 gibt es sogar Angebote, bei welchen man bis bis zu 650 Euro sparen kann. Oftmals wird Ihnen bei einem Wechsel sogar ein Sofortbonus zusätzlich angeboten. Da es mittlerweile sehr viele All-inclusive-Handyverträge gibt, können Sie zusätzlich überlegen, ob Sie überhaupt einen Festnetzanbieter zusätzlich benötigen. Wer darauf verzichten kann, spart bis zu 50 Euro im Monat.

3. Nutzen Sie das Sharing-Prinzip

Sharing liegt voll im Trend. Hier geht es darum, dass man alles in und um einen Haushalt herum miteinander teilt. Dahinter steckt der einfache Gedanke nach einer effektiveren Nutzung von Ressourcen. Sei es das Auto, das 70 Prozent seiner Zeit nur parkt, zu viele Lebensmittel oder Bücher, die Sie nicht mehr lesen: Sie können diese Sachen mit anderen Menschen teilen. Oder vom Sharing-Prinzip selbst profitieren. So muss etwas Nahrung, die noch genießbar ist, nicht weggeworfen werden. Sie kann auch ganz ohne Kosten (bei Foodsharing) oder gegen kleinen Preis (Too Good to Go) mit allen geteilt werden. Selbst das WLAN kann man sich teilen, zum Beispiel eine Vermittlung über die Plattform https://www.wifis.org/. Teilen kann man auch Kinderwägen, Haushaltsgeräte und Kleidung beispielsweise über Fairleihen in Berlin und diverse andere Plattformen wie www.frents.com.

Übrigens: So sparen Sie ganz einfach 1.378 Euro im Jahr.

4. Planen Sie Ihre Ausgaben vor

Ein Klassiker unter den Spar-Tools ist sicherlich das Führen eines Haushaltsbuchs. Setzen Sie sich Einkaufsrahmen für verschiedene Kategorien wie Nahrung, Freizeit, Kleidung und Haushalt (Möbel, Reinigungsmittel, Zubehör). Eine kleine Beispielsrechnung zum Vergleich wie hoch so ein Einkaufsrahmen ausfallen kann. Pro Person rechnet man mit Ausgaben von 5 Euro am Tag für Nahrungsmittel inklusive Getränke:

5€ * 2 Personen = 10€
10€ * Anzahl der durchschnittlichen Tage in einem Monat (30,5) =305€

Addiert man noch einen kleinen Puffer, so kann man sich als Ausgabe für Nahrung im Monat einen Einkaufsrahmen von 350€ setzen. Schreiben Sie sich dieses Ziel in iIr Haushaltsbuch und notieren Sie einmal in der Woche Ihre Einkaufssumme darunter. So haben Sie Ihr Ziel immer Blick. Außerdem hat eine Untersuchung der Psychologin Gail Matthews von der Dominican Universität in San Rafael, Kalifornien gezeigt, dass Menschen, die ihre Ziele aufschreiben und protokollieren, diese zu 76 Prozent auch einhalten können. Wenn Sie Ihre Ausgaben insgesamt vorplanen und ab und an kontrollieren, können Sie auf diese Weise Geld sparen.

5. Sammeln Sie Punkte beim Einkauf

Punkte können Sie heutzutage überall sammeln. Natürlich ist das in erster Linie ein Hilfsmittel der Unternehmen, Sie an sich zu binden. Nicht immer sind die Angebote auch tatsächlich lohnenswert. Doch wer das Punktesammeln richtig nutzt, kann bares Geld sparen. Zunächst ist es wichtig, dass Sie wirklich nur dort Punkte sammeln, wo Sie auch regelmäßig einkaufen. Also beim Bäcker um die Ecke oder beim Supermarkt auf dem Arbeitsweg. Zudem sollten Sie das Angebot der Treueaktion stets prüfen. Gibt es beispielweise gerade ein Messerset oder Pfannen, dann einmal nachschauen, wie hoch die Qualität des jeweiligen Produktes ist. Sind Sie nicht überzeugt, müssen Sie die Punkte auch nicht einlösen. Die höhere Ersparnis versprechen Systeme, bei denen Sie mit den gesammelten Punkten direkt wieder einkaufen können. Daher gilt:

Manche holen sich einen Energieberater ins Haus, der Kostenfallen entlarven soll. Andere wiederum führen ein Haushaltsbuch, um den Überblick über ihre Finanzen zu behalten. Dabei übersehen einige manchmal die wahren Übeltäter, die ein Loch in den Geldbeutel fressen. Doch mit ein paar Tricks können Sie im Haushalt sparen lernen.

Tipps und Tricks, um im Haushalt viel Geld zu sparen

Generell gilt: Wer sparen möchte, muss sich erst mal ein Bild über seine momentanen Ausgaben machen. Wenn Sie Ihre laufenden Kosten genau kennen, können Sie schließlich prüfen, wo Sie eventuell gerade zu viel zahlen oder wo Sie sich ein wenig einschränken können.

Apps in Form von einem digitalen Finanzplaner helfen dabei. Dadurch reduzieren Sie bestehende Kosten – und müssen eigentlich nicht viel dafür tun. Beispiele sind:

Tipp 1: Strom- und Wasserverbrauch senken

Strom und Gas: Prüfen Sie im ersten Schritt Ihren jetzigen Anbieter beziehungsweise Ihren Vertrag. Zahlen Sie mehr als zum Beispiel bei anderen Anbietern, die in Ihrem Haus verfügbar wären?

Falls Sie einen günstigeren Versorger finden, empfiehlt es sich, sobald wie möglich zu wechseln. Über diverse Stromtarifrechner im Internet finden Sie das schnell heraus.

Wenn dies der Fall ist, müssen Sie sich nur noch online beim neuen Anbieter anmelden. Dieser übernimmt dann alles weitere und kündigt Ihrem alten Anbieter.

Doch auch wer vorm Zubettgehen noch schnell die Schalter an den Steckdosenleisten ausschaltet, spart viel Geld. Der Standby-Modus frisst nämlich viel Strom – auch wenn Sie Elektrogeräte wie Computer & Co. nachts gar nicht benutzen – und damit auch Ihr hart Erspartes.

Allerdings sollten Sie bei Kühlschrank und anderen Geräten, die ständig mit Strom versorgt werden müssen, besser nicht den Stecker ziehen. Doch auch hier können Sie das Thermostat vom Kühlschrank zum Beispiel auf Stufe Eins stellen. Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig das Gefrierfach abzutauen, da es sonst zu viel Energie verbraucht. Den niedrigsten Verbrauch haben Kühlschränke der Klasse „A++“.

Wasser: Viele wissen es bereits – wer ständig das (warme) Wasser laufen lässt, der spült viel Geld den Abfluss hinunter. Tipp: Duschen Sie öfter und baden Sie weniger. Stellen Sie auch während dem Einshampoonieren unter der Dusche das Wasser zwischendurch ab.

Dasselbe gilt beim Zähneputzen und beim Geschirr abspülen. Und auch beim Wäsche waschen können Sie Geld sparen, indem Sie mehr Wäsche einer Farbe zu einem großen Haufen sammeln, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken. Zudem sollten Sie nur bei niedrigen Temperaturen wie 30 oder 40 Grad waschen. Ihre Klamotten werden genauso hygienisch sauber und die Umwelt wird es Ihnen zudem danken.

DSL und Telefon: Hier sollten Sie genauso verfahren wie beim Stromanbieter. Vergleichen Sie die Preise und wählen Sie im Notfall einen günstigeren Anbieter. Und da es sich beim WLAN-Router und Festnetztelefon ebenfalls um Elektrogeräte handelt, sollten Sie diese nachts am besten ausstecken. Schließlich haben die meisten ja ihre Handys nachts über an, auf dem Sie jederzeit zu erreichen sind.

Sonstiges: Viele wissen bereits, dass Tarifwechsel günstiger sind. Doch was ist mit anderen alltäglichen Kostenfallen, die das Leben bequemer machen? Brauchen Sie wirklich das neueste Pay-TV-Angebot oder den neuesten Streaming-Dienst? Können Sie vielleicht auf Ihr teures Zeitschriften-Abo verzichten? Dann machen Sie kurzen Prozess und verbannen diese Geldfresser aus Ihrem Leben.

Tipp 2: Teilen statt kaufen

Egal, ob Auto, Lebensmittel oder Bücher: Seit einigen Jahren ist „Teilen statt kaufen“ voll im Trend. Durch das Sharing-Prinzip können sich schließlich Studenten, Single-Mütter und Personen, die Geld sparen wollen, trotzdem viel leisten.

So sind Mitfahrgelegenheiten zur Arbeit oder in die nächste Stadt ein beliebtes Mittel, um sich einige Euros für Benzin zu ersparen – anregende Gespräche inklusive. Aber auch Nahrungsmittel können in einem Mehrparteienhaus untereinander aufgeteilt werden. Diverse Online-Anbieter locken hier bereits mit günstigen Foodsharing-Angeboten.

Sogar auf Urlaub muss niemand mehr verzichten. Obwohl Pauschalreisen schon sehr günstig sein können, gibt es zum Beispiel Teilmodelle wie C ouchsurfing, die unschlagbar im Preis sind. Der Name ist Programm.

Hier finden Sie hier über das Online-Portal in anderen Städten oder fremden Ländern Immobilienbesitzer, die ihre Couch zur Verfügung stellen, damit Sie darauf nächtigen können.

Vorteil: Sie sparen sich nicht nur die Kosten für ein teures Hotel, sondern kommen auch gleich mit den dort ansässigen Leuten in Kontakt.

Tipp 3: Lebensmittel-Einkauf besser planen

Doch Sie sollten nicht nur Lebensmittel mit anderen teilen, sondern diese auch klüger nutzen. Wer kennt es schließlich nicht: Schon wieder haben Sie abends zu viele Nudeln gekocht – und den Rest weggekippt? Oder viel zu viel eingekauft und der Joghurt ist schon wieder abgelaufen?

Wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie in Zukunft Ihren Einkaufszettel besser organisieren. Zudem sollten Sie nur einen Großeinkauf in der Woche machen und nur Kleinigkeiten unter der Woche kurz besorgen.

Besonders für Familien empfiehlt es sich, am Wochenende einen Essensplan für die darauf folgende Woche zu erstellen. Und wenn Sie doch einmal zu viel gekocht haben sollten, nutzen Sie die Reste für Ihr Mittagessen im Büro oder frieren Sie sie ein. Das ist meist günstiger, als sich jeden Tag in der Kantine für fünf Euro oder mehr Essen zu kaufen, das Ihnen am Ende vielleicht nicht besonders schmeckt.

Tipp: Milchprodukte haben zwar ein Mindesthaltbarkeitsdatum, können aber in den meisten Fällen auch noch ein paar Tage danach bei richtiger Kühlung getrunken oder gegessen werden. Falls sie allerdings komisch riechen oder schmecken, sollten Sie sie sofort in die Tonne werfen.

Tipp 4: Abos kündigen und Online-Shopping reduzieren

Generell sollten Sie sich nicht nur bei teuren TV- oder Zeitschriftenabos fragen, ob Sie eine Sache wirklich benötigen. Dasselbe gilt auch beim (Online-)Shopping. Ab jetzt sollten Sie sich zum Vorsatz machen, nur noch dann einkaufen zu gehen, wenn Sie wirklich etwas brauchen.

Und das zahlen Sie dann am besten immer bar. Wer schließlich nur mit Karte zahlt, verliert schnell den Überblick. Falls Ihre Lieblingsjeans aber ein Loch haben sollte, schmeißen Sie sich nicht gleich weg. Versuchen Sie, sie zu flicken – falls das auch nicht reicht, müssen Sie wohl oder übel in den sauren Apfel beißen.

Tipp 5: Rücklagen bilden

Wer sparen möchte, sollte allerdings auch einen Notgroschen zurücklegen. Dabei empfiehlt es sich, monatlich einen festgelegten Betrag auf zum Beispiel ein Tagesgeldkonto zu überweisen.

Und dieses wird unter keinen Umständen angetastet. Es soll schließlich als Rücklage dienen, falls die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto in die Reparatur muss.

jp

Das Leben ist teuer. Das merkt Verbraucher dann, wenn eine Rechnung ins Haus flattert, die höher ist als erwartet. Auch wenn es in solchen Fällen unseren günstigen Kredit mit extrem kurzer Laufzeit als Lösung gibt, finden Bürger hier zahlreiche Möglichkeiten, richtig Geld zu sparen. Satte 70 praktische Tipps verteilt auf die Segmente Haushalt, Shopping, Auto, Hauskauf, Finanzen und Freizeit helfen, den Kontostand langfristig in den grünen oder schwarzen Bereich zu bringen. Und zum Geld verdienen gibt es hier noch ein paar sehr gut Tipps.

Geld sparen im Haushalt

1: LED-Lampen statt Halogen und Co. verwenden

Bei gleicher Helligkeit verbraucht eine LED-Lampe im Vergleich zur Halogenbirne ungefähr 80 bis 85 Prozent weniger Energie. Zwar ist die Anschaffung eines LED-Leuchtmittels teurer, allerdings hält sie auch viel länger – abgesehen von den erwähnten stromtechnischen Vorzügen.

Der Vexcash-Ratgeber erläutert, wie sich dauerhaft Geld sparen lässt.

2: Vorteilhaft: ein kombiniertes Kühl- und Gefriergerät

Getrennte Kühl- und Gefrierschränke, die jeweils nur halb gefüllt sind, machen weit weniger Sinn als ein kombiniertes Gerät mit reich dekorierten Fächern. Schließlich verbrauchen die Einzelschränke trotz ihres vergleichsweise geringen Inhalts die volle Strommenge.

3: Stoß- statt Dauerlüften

Obwohl längst bekannt ist, dass Dauerlüften in Form stundenlang gekippter Fenster mehr schadet als nutzt, behalten viele Menschen diese falsche Methode bei. Besser für die Heizrechnung: die Fenster drei- bis viermal pro Tag für jeweils zehn Minuten vollständig öffnen.
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Satte 70 praktische Tipps verteilt auf die Segmente Haushalt, Shopping, Auto, Hauskauf, Finanzen und Freizeit helfen, den Kontostand langfristig in den grünen Bereich zu bringen.

4: Strom- und Gas-Anbieter regelmäßig vergleichen

Das Internet beherbergt hochwertige Vergleichsseiten zu verschiedenen Strom- und Gas-Anbietern. Wer Geld sparen will, nimmt sich die Zeit, entsprechende Portale zu besuchen und die preislich optimale Lösung für sich zu finden. Ein richtiger Vergleich lohnt sich!

Hinweis: Ein solcher Vergleich geht mit einem Sparpotenzial von bis zu 500 (Strom) beziehungsweise 700 (Gas) Euro einher!

5: Stromfresser entlarven und ersetzen

Es lohnt sich, die heimischen Geräte auf ihren Stromverbrauch hin zu prüfen. Zu diesem Zweck gibt es Strommessgeräte zu kaufen oder (mitunter kostenlos) auszuleihen. Werden die ermittelten Stromfresser nach und nach durch energieeffizientere Geräte ersetzt, sparen Sie Strom und schonen die Umwelt.

6: Immer mit Deckel kochen

Beim Essen Kochen ohne Deckel entweicht eine Menge Wasserdampf und Wärme. Zudem dauert der Kochvorgang erheblich länger. Deshalb ist es ratsam, den Topf oder die Pfanne beim Erhitzen der Zutaten zuzudecken.

7: Herd frühzeitig abschalten und Restwärme ausnutzen

Ein weiterer Tipp, der dazu beiträgt, beim Essen Kochen Strom und damit auch Geld zu sparen: Nach dem Abdrehen der Platte strahlt diese gemeinhin noch circa 20 Minuten Wärme ab. Insofern spricht nichts dagegen, den Herd frühzeitig abzuschalten und die Restwärme für das Essen zu nutzen.

8: Wasser mit dem Wasserkocher erhitzen spart Zeit und Geld

Mehrere Tests der Stiftung Warentest zur Erhitzung von anderthalb Litern Wasser haben bezüglich der durchschnittlichen Kosten Folgendes ergeben:

  • Kochplatte: 9 Cent
  • Gaskeramik-Kochfeld: 6 Cent
  • Induktionskochfeld: 4,5 Cent
  • Wasserkocher: 4 Cent

Ergo: Wasser am besten mit einem Wasserkocher erhitzen und Geld sparen!

9: Weniger kochen und mehr Frisches genießen

Was die Essenszubereitung betrifft, lässt sich am meisten Geld sparen, wenn der Herd öfter komplett aus bleibt. Kalte Salate aus frischen Zutaten sind schnell zubereitet, lecker und gesund. Gerade im Frühling und Sommer ist das eine ideale Möglichkeit.

10: Geschirr in der Spülmaschine reinigen

Mittlerweile herrscht Einigkeit darüber, dass die Geschirrreinigung in der Spülmaschine weniger Kosten verursacht als der Abwasch von Hand. Dies liegt daran, dass die Maschine weniger Wasser verbraucht. Wer noch kein solches Gerät hat, tut also gut daran, über die Anschaffung nachzudenken.

11: Spülmaschine immer erst voll beladen

Natürlich erübrigt sich durch den Geschirrspüler nicht die Notwendigkeit, über die richtige Benutzung nachzudenken. Wichtig: Die Maschine zunächst voll beladen und erst dann aktivieren. Ansonsten ist der Geldspareffekt schnell dahin.

Hinweis: Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die Waschmaschine.

12: Bei 30 oder 40 Grad Celsius waschen

Mehr Hitze verbraucht mehr Energie. Deshalb empfiehlt es sich, Wäsche möglichst nur bei 30 oder 40 Grad Celsius zu reinigen. Häufig schont die recht niedrige Temperatur außerdem das Gewebe. Einzig Socken und Bettwäsche sowie sehr verschwitzte Kleidungsstücke sollten aus hygienischen Gründen bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.

13: Vor der Heizung Freiraum lassen

Bloß nicht den Bereich vor der Heizung mit irgendwelchen Möbeln oder sonstigen Gegenständen verbauen. Bleibt der Platz dort frei, kann sich der Heizkörper gut entfalten und die Wärme ordentlich im Raum verteilen. In der Folge ist meist auch eine niedrigere Heizstufe ausreichend. So lassen sich langfristig Heizkosten sparen. Außerdem sollte die Heizkostenabrechnung genau geprüft werden, um mögliche fehlerhafte Berechnungen zu korrigieren.

14: Heizung im Winter nie komplett abdrehen

Wird die Heizung im Winter zwischendurch immer wieder abgedreht (etwa bei stundenlangen Ausflügen), kühlen nicht nur die Räumlichkeiten an sich, sondern auch die Wände aus. Dies fördert Schimmelbildung. Zudem muss die Heizung nach der neuerlichen Aktivierung deutlich mehr „Kraft“ investieren, was sich in den Stromkosten niederschlägt.

15: Pullover statt T-Shirt in der kühlen Saison

Um die Heizung selbst an den kühlsten Tagen des Jahres nicht allzu weit aufdrehen zu müssen und dadurch Strom und Geld zu sparen, ist es sinnvoll, zum dicken Pullover statt zum luftigen T-Shirt zu greifen. Angenehmen Tragekomfort beschert ja auch das Winterkleidungsstück.

16: Stand-by-Geräte besser ganz abdrehen

Vom Fernseher bis zur Stereoanlage: Viele Geräte besitzen den sogenannten Stand-by-Modus. Der ist jedoch ein echter Stromfresser. Deshalb: Lieber alle im Moment ungenutzten Geräte ganz ausschalten, auch wenn es ein wenig unbequem anmutet.

17: In der Regel duschen statt baden

Sich hin und wieder ein schönes, heißes Bad zur psychophysischen Entspannung zu gönnen, ist nicht verkehrt. In der Regel will allerdings die Dusche den Vorzug erhalten. Sie kostet nämlich deutlich weniger.

18: Bei Haushaltsproblemen DIY-Portale besuchen

Viele Haushaltsprobleme lassen sich mit simplen Hausmitteln oder kreativen Ideen kostengünstig lösen. Dafür empfiehlt es sich, das eine oder andere DIY-Portal zurate zu ziehen. Dort gibt es ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die auch für Laien leicht verständlich sind.

Geld sparen beim Einkaufen

19: Einkaufsliste schreiben und danach handeln

Ein alter Trick, der nach wie vor seine Berechtigung hat: Wer sich vor dem Einkaufen eine Liste mit den Dingen schreibt, die er wirklich braucht, und sich dann daran hält, gibt weniger Geld aus.

20: 10-Minuten- und 30-Tage-Regeln befolgen

Es ist dem Geld sparen zuträglich, vor jeder Investition innezuhalten und genau zu überlegen, ob das jeweilige Produkt wirklich benötigt wird. Aus der Psychologie sind folgende Regeln bekannt:

a) 10-Minuten-Regel: Bei kleineren Spontankäufen circa zehn Minuten darüber nachdenken, ob der gefragte Artikel nicht doch verzichtbar ist.

b) 30-Tage-Regel: Bei größeren Vorhaben eine Frist von 30 Tagen einhalten. Es kann gut sein, dass nach diesem „Grübelzeitraum“ nicht mehr viel für das Objekt der Begierde spricht.

21: Immer satt, niemals hungrig einkaufen

Dieser bildet ebenfalls das Resultat mehrerer psychologischer Studien: Hungrig einzukaufen drückt gewaltig auf den Geldbeutel. Deshalb ist es ratsam, stets satt in den Supermarkt zu gehen.

22: Sonderangebote ausnutzen – aber mit Köpfchen

Jeder Lebensmittelladen hat regelmäßig spezielle Angebote auf ausgewählte Produkte. Handelt es sich dabei um unverderbliche Artikel, lohnt es sich, auf Vorrat einzukaufen. So lässt sich über das gesamte Jahr gesehen viel Geld sparen.

Hinweis: Natürlich ist es dienlich, sich nicht auf ein Geschäft allein zu fokussieren.

23: Regionale und saisonale Lebensmittel kaufen

Wer sich in seinen bevorzugten Supermärkten umsieht, stellt schnell fest, dass regionale und saisonale Lebensmittel oftmals günstiger sind als Importe aus dem Ausland. Durch den fehlenden Transport ist die Qualität der heimischen Produkte nicht selten sogar besser.

Saisonale Produkte sind günstiger und helfen, unnötige Mehrausgaben zu vermeiden.

24: Mehr Leitungswasser trinken

Verträglich, gesund und quasi kostenlos – das sind die Eigenschaften von Leitungswasser. Allerdings empfiehlt es sich nur für Menschen, die in einem Neubau wohnen. In Altbauten lässt die Qualität des Wassers häufig zu wünschen übrig. Es ist dort gemeinhin kalkhaltig und nicht „pur“ genießbar.

25: Daheim frühstücken, nicht beim Bäcker

Der großen Verlockung morgens vor der Arbeit kurz zum Bäcker zu gehen, um sich ein leckeres Frühstück zu holen, gilt es an den meisten Tagen zu widerstehen. Cleverer ist es, daheim zu frühstücken – nicht nur hinsichtlich des finanziellen Vorteils, denn: Bäckerware zählt zu den ungesündesten Lebensmitteln.

26: Pausensnack zuhause zubereiten und mitnehmen

Weiterhin macht es Sinn, den Pausensnack zuhause zuzubereiten und mit ins Büro oder zur Uni zu nehmen. Die Gründe sind dieselben wie beim Bäckerfrühstück. Zwar wird in den meisten Unternehmen eine Kantine oder wenigstens ein Snackautomat angeboten, doch die hochgerechnet intensiven Kosten und der fragwürdige gesundheitliche Mehrwert sprechen dagegen, sich daran zu bedienen.

27: Hochwertige Haushaltsgeräte erwerben

Mittlerweile wird es einem doch relativ leicht gemacht, wirklich sinnvolle Haushaltsgeräte zu kaufen. Das entscheidende Kriterium ist die Energieeffizienz, die mindestens bei der Klasse A+, idealerweise A++ oder gar A+++ liegen sollte. Damit lässt sich trotz einer zunächst höheren Investition langfristig Geld sparen.

28: Vorteilskarten beantragen und nutzen

Einige Shops offerieren ihren Kunden kostenlose Vorteilskarten. Dazu muss in der Regel bloß ein Formular ausgefüllt werden. Mit einer solchen Karte erhält der Käufer regelmäßig Rabatte.

29: Von Online-Cashback-Portalen profitieren

Zu den modernsten Möglichkeiten, Geld zu sparen, gehören zweifelsohne Cashback-Portale im Internet. Über die Plattformen, die mit den verschiedensten Online-Shops kooperieren, erhält der Käufer für jeden einzelnen Einkauf einen bestimmten Prozentsatz der bezahlen Summe rückerstattet.

30: Häufiger beim Discounter einkaufen

Es ist ein hartnäckiges und ebenso falsches Gerücht, dass Discounter-Ware schlechter sei als die Produkte, die in „herkömmlichen“ Supermärkten vertrieben werden. Gerade Obst und Gemüse sowie Hygieneartikel sind in Discountern gleich gut, aber erheblich preiswerter zu haben.

31: Kleidung und Schuhe in Outlet-Stores shoppen

Wer nicht den allergrößten Wert darauf legt, in Sachen Outfits stets das Neueste vom Neuen besitzen zu müssen, ist in Outlet-Stores bestens aufgehoben. Die entsprechenden Shops bieten Kleidung und Schuhe von namhaften Marken zu vergünstigten Konditionen an – aus folgenden Gründen:

  • leichte, aber weitestgehend unauffällige Makel an der Kleidung
  • Stücke sind Auslaufmodelle aus älteren Kollektionen

32: Bück- und Streckware in Augenschein nehmen

Die Begriffe Bück- und Streckware beziehen sich auf jene Artikel in Geschäften, die ganz unten oder ganz oben im Regal angebracht sind. Meist kosten sie weniger als die Produkte in den mittleren – und für jeden sofort sichtbaren – Bereichen.

33: Besser mit Bargeld als mit Karte bezahlen

Tatsächlich überlegt der Mensch bei dem Vorhaben, bar zu bezahlen, zweimal, ob er einen bestimmten Gegenstand wirklich braucht. Dadurch spart er mit der Zeit eine Menge Geld. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Kartenzahlungen unvorsichtiger agiert und damit mehr ausgegeben wird.

34: Plan für wöchentliche/monatliche Maximalausgaben erstellen

Mit einem selbst festgelegten Plan, der deklariert, wieviel Geld für welchen Zweck pro Woche oder Monat zur Verfügung steht, lässt sich ebenfalls auf einfache Art und Weise Geld sparen.

Beispiel:

  • max. 60 Euro pro Woche für Lebensmittel
  • max. 150 Euro pro Monat für Events (Kino, Theater, Konzert, Fußball etc.)

Wer sich strikt daran hält, gewinnt nicht nur einen perfekten Überblick über seine Ausgaben, sondern lernt auch, Geld zu sparen beziehungsweise angemessen zu verwenden.

Geld sparen beim Auto

35: Die günstigste Uhrzeit zum Tanken wählen

Die niedrigsten Preise für Diesel, Benzin und Co. warten am späten Nachmittag und frühen Abend. Dies sind die Erkenntnisse der Markttransparenzstelle, die kontinuierlich die Daten zahlreicher Tankstellen deutschlandweit erfasst und analysiert. Am besten wird zwischen 18 und 20 Uhr getankt – der Wochentag spielt keine entscheidende Rolle (trotz hartnäckiger Gerüchte, die das Gegenteil behaupten).

Fakt: Nachts und frühmorgens kostet der Liter zum Teil zehn Cent mehr als in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr.

36: Tankstellen via Online-App vergleichen

Andreas Mundt, der Bundeskartellamtspräsident rät Autofahrern, ein Preisvergleichsportal heranzuziehen, um rasch und zuverlässig den rentabelsten Anbieter zu finden und Geld zu sparen. Angenehmer Nebeneffekt: Der Wettbewerbsdruck unter den Tankstellen wird erhöht, was eine weitere Senkung der Kraftstoffpreise zur Folge haben kann.

37: Hohe Tankstellendichte als optimale Gegend

Es ist sinnvoll, das Auto in einer Gegend mit hoher Tankstellendichte mit neuem Kraftstoff zu füllen. Dort herrscht die größte Konkurrenz, sodass sich die Anbieter gegenseitig mit niedrigeren Preisen auszustechen versuchen. Dieses Prinzip bestätigt auch Andreas Hölzel vom ADAC.

38: Tanken zu Beginn der Ferienzeit umgehen

Alljährlich steigen die Kraftstoffpreise pünktlich zu Ferienbeginn drastisch an. Oft rasen sie schon ein paar Tage vorher in die Höhe. Wer vor dem wohlverdienten Urlaub mit dem Auto tanken will, tut dies am besten mindestens eine Woche vor dem Start der Schulferien.

39: Der Luftfilter- und Reifendruck-Trick

Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent. Deshalb ist es ratsam, diesen regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Auch der Luftfilter spielt eine Rolle: Wird er kontinuierlich gereinigt und bei Bedarf ersetzt, reduziert sich der Verbrauch um sieben Prozent.

40: In der Großstadt: Öffentliche Verkehrsmittel statt Auto

Wer in der Großstadt lebt, macht nichts verkehrt, wenn er das Auto die meiste Zeit zuhause stehen lässt und nur für besondere Ereignisse verwendet – etwa für Großeinkäufe, Ausflüge in die natürliche Umgebung der City oder Reisen. Die öffentlichen Verkehrsnetze sind normalerweise gut ausgebaut. Es spart Geld und Nerven, mit der U-Bahn, der Tram oder dem Bus zu fahren.

41: In der Kleinstadt: Fahrrad statt Pkw

Auch Bewohner von Kleinstädten sind nicht zwingend auf den Pkw angewiesen. Wie wäre es stattdessen mit der Nutzung eines Fahrrads? Diese Variante ist effizient und verbessert zudem die Fitness und Gesundheit.

42: Kurzfahrten vermeiden

Muss doch die meiste Zeit das Auto herhalten, empfiehlt es sich, Kurzfahrten für einen einzelnen „Termin“ zu vermeiden. Es ist wesentlich günstiger, mehrere Erledigungen zusammenzulegen und direkt hintereinander abzuarbeiten.

43: Autokauf #1: Preisvergleichsportale nutzen

Für den Autokauf gilt wiederum: Preisvergleichsportale für Neuwagen unterstützen den Suchenden, die günstigste Lösung zu finden. Das jeweilige Portal fungiert dabei als Vermittler. Verschiedene Modelle sämtlicher Marken stehen hier zum Vergleich.

44: Autokauf #2: Re-Importe in Erwägung ziehen und Geld sparen

Seit Jahren gelten Re-Importe als praktische Spar-Option beim Autokauf. So funktioniert’s: Autohändler im benachbarten Ausland kaufen größere Mengen an Fahrzeugen. Dies beschert ihnen Rabatte, die sie in der Folge teilweise an ihre Kunden weitergeben.

45: Autokauf #3: Carsharing ausprobieren

Ist der Kauf eines Autos wirklich lebensnotwendig? Oder lassen sich die anvisierten Fahrten auch mit Leihwagen von Carsharing-Unternehmen erledigen? Gerade für Menschen, die vergleichsweise selten einen Pkw benötigen, lohnt sich die Auseinandersetzung mit dem trendigen Leihmodell.

Geld sparen beim Hauskauf

46: Immobilienangebote ohne Maklervermittlung suchen

Eigentlich ist es logisch, doch in der Unwissenheit oder Unerfahrenheit wird es oft vergessen: Wer einen Haus- oder Wohnungskauf anstrebt, konzentriert sich am besten auf Immobilienangebote ohne Maklervermittlung, um Geld zu sparen.

Wer auf Immobilienkauf ohne Makler zurückgreift, kann Geld sparen.

47: Notveräußerungen im Auge behalten

Notveräußerungen gehen nicht selten mit einem hohen Spar-Potenzial einher. In diesen Fällen müssen die jeweiligen Häuser schnell verkauft werden, weil die aktuellen Besitzer aus unterschiedlichen Gründen auf Kapital angewiesen sind. Um den Prozess zu beschleunigen, werden die Immobilien oftmals zu Preisen offeriert, die unter den gegenwärtigen Marktwerten liegen.

Empfehlung: Wer ein Haus im Zuge einer Notauktion kaufen möchte, zieht am besten einen Gutachter hinzu, um am Ende nicht zu viel zu bieten.

48: Geschicktes Verhandeln hilft beim Geld sparen

Verhandeln ist grundsätzlich erlaubt – und häufig auch von Erfolg gekrönt. Es gilt, geschickt vorzugehen. Zeigen Sie bei der Besichtigung des Hauses durchaus Interesse, aber nicht zu viel. Hat der Verkäufer den Eindruck, dass sein Gegenüber fest entschlossen ist, die Immobilie zu erwerben, sinkt die Absicht, einen Preisnachlass zu gewähren.

Geld sparen mit Anlegen, Krediten und Steuern

49: Bei sicheren Anlegeformen regelmäßig Zinsen prüfen

Die Höhe der Zinsen bei Tagesgeld-, Festgeld- oder Sparkonten ändern sich fortlaufend. Deshalb empfiehlt es sich, die Werte der eigenen Bank regelmäßig zu kontrollieren und mit anderen Anbietern zu vergleichen sowie unter Umständen einen Wechsel vorzunehmen.

50: Online-Sparkonten sind in der Regel höher verzinst

Sparkonten, die vollständig online abgewickelt werden, sind gemeinhin höher verzinst als die klassischen, traditionellen Varianten.

51: Festgeldkonten helfen beim Geld sparen

Noch mehr Ertrag als Online-Sparkonten bringen Festgeldkonten. Im Zweifelsfall ist es also besser, sich für diese sichere Anlegeform zu entscheiden.

52: Centstücke in die Spardose werfen

Einfach und in relativ kurzer Zeit überraschende Ergebnisse bringend ist das Sammeln von Centstücken in einer schlichten Spardose. Wer nach jedem Einkauf mit Barzahlung die übriggebliebenen Centstücke ins Sparschweinchen wirft und am Jahresende abrechnet, wird über die hohe Summe staunen. Probieren lohnt sich!

53: Angebote für Lebensversicherungen vergleichen

Der Abschluss einer Lebensversicherung ist weiterhin empfehlenswert. Allerdings macht hier wiederum ein umfassender Vergleich verschiedener Anbieter Sinn, ehe es zu einer Vertragsunterzeichnung kommt. Zu stark können sich die Zinssätze unterscheiden.

Hinweis: Dasselbe gilt natürlich auch für Bausparverträge und ähnliche Anlegeformen.

54: Puffer für Notfälle ersparen

Wer die Möglichkeit hat, monatlich ein Drittel seines Gehalts zurückzulegen, sollte dies für den Zeitraum eines Jahres tun und sich so einen Puffer für Notfälle ersparen. Nach den zwölf Monaten stehen dann in kritischen Situationen immerhin vier Monatsgehälter zur Verfügung.

55: Dispokredit möglichst dauerhaft vermeiden

Ein Dispokredit ist auf Dauer extrem kostenintensiv, da er hohe Gebühren mit sich bringt, die dreimonatlich seitens der Bank eingezogen werden. Deshalb empfiehlt es sich, Dispos möglichst dauerhaft zu vermeiden.

56: Im Zweifelsfall: Rahmen- statt Dispokredit

Ist doch einmal ein Überzug erforderlich, wählt der Kunde besser einen Rahmenkredit. Dieser funktioniert ähnlich wie die Dispoversion – mit dem bedeutenden Unterschied, dass die Zinsen niedriger ausfallen.

57: Steuerlich absetzen, was geht

Die jährliche Steuererklärung lässt sich nicht umgehen. Doch sie „raubt“ nicht nur Geld, sondern bietet auch die Gelegenheit, einen Teil der eigenen Ausgaben zurückzuerobern. Hier einige interessante Beispiele:

  • Spenden
  • Abos von Fachzeitschriften
  • Computer bei einem Home Office
  • jegliche Steuerberatung

Es lohnt sich, den Gebieten auf den Grund zu gehen, die sich steuerlich absetzen lassen.

Geld sparen in Hobby und Freizeit

58: Kostbare Geschenke selbst basteln

Warum vollkommen überteuerte Geschenke kaufen, wenn es so viele Optionen gibt, kostbare Präsente selbst herzustellen? Oft braucht es nur etwas Zeit und Kreativität, um etwas Persönliches zu gestalten, nicht aber viele Materialien oder einen Haufen Geld. Tolle Ideen finden sich auf zahlreichen DIY-Plattformen im Internet.

59: Heimpartys feiern statt auszugehen

Die besten Partys sind die Events in den eigenen vier Wänden. Beim alkoholischen, filmischen oder musikalischen Genuss im Eigenheim kommen alle Beteiligten weitaus günstiger davon als beim Besuch einer Bar oder Diskothek.

60: Teure Laster endlich loswerden

Es ist kein Geheimnis, dass Zigaretten, Alkohol oder Kaffee schnell ins Geld gehen. Wie wäre es, noch einmal einen Versuch zum Beenden oder zumindest Reduzieren des jeweiligen Lasters zu starten?

61: Fitness zuhause statt im Studio

Um Sport zu treiben, braucht es nicht unbedingt ein teures Fitnessstudio. Im Laufe der Zeit lassen sich die für den eigenen Bedarf wichtigen Geräte nach und nach fürs eigene Kämmerchen anschaffen. Langfristig wird so Geld gespart.

62: Handyanbieter laufend vergleichen

Was für den Autokauf, Strom und Gas sowie andere Bereiche des Lebens gilt, ist auch in Bezug auf den Handyanbieter zutreffend: Kontinuierliche Vergleiche und eventuell auch Wechsel sind wichtig, da die Tarife stetigen Veränderungen ausgesetzt sind.

63: Frühbucherrabatte und Last-Minute-Angebote

Günstige Reisen sind nicht leicht zu finden. Nach wie vor bilden Frühbucherrabatte und Last-Minute-Angebote die besten Optionen, bei der Urlaubsplanung Geld zu sparen.

Wer seine Reise frühzeitig bucht, kann viel Geld sparen.

64: Alternative: Reise selbst zusammenstellen

Wer nicht so sehr auf Pauschallösungen steht, sondern mehr der Individualist ist, stellt sich seine Reise selbst so günstig wie möglich zusammen. Dies erfordert jedoch einen enormen Rechercheaufwand sowie Ausdauer und Geduld.

65: Lieber unter der Woche als am Wochende ins Kino

In fast jeder Stadt gibt es einen oder mehrere Kinotage. An diesen sind die Preise niedriger als etwa am Wochenende, an dem die Stätten gemeinhin den höchsten Eintritt verlangen.

66: Filme und Bücher leihen statt kaufen

Eingefleischte Buch- oder Filmliebhaber möchten natürlich nicht auf den Besitz ihrer liebsten Werke verzichten. Doch all jene, die dieser Aspekt weitestgehend kalt lässt, sparen Geld, indem sie sich in der städtischen Bibliothek anmelden und die gewünschten Bücher und Filme ausleihen.

67: Kräuter- und Gemüsegarten anlegen

Mit einem eigenen Kräuter- und Gemüsegarten können wichtige Lebensmittel selbst angebaut und geerntet werden. Dieser richtet sich vornehmlich an Eigentümer eines Hauses mit Garten, die sich für die Arbeit in der grünen Oase begeistern.

68: Ungenutzte Räume im Eigenheim vermieten

Leerstehende Zimmer im Haus oder in der Wohnung, die ihre Bestimmung noch nicht gefunden haben, lassen sich vermieten. So wird ein Unterkunftssuchender glücklich gemacht und die eigene Haushaltskasse ordentlich aufgefüllt.

69: Reparieren, Upcycling und Co. statt Mülltonne

Beschädigte Gegenstände müssen nicht zwangsläufig in die Mülltonne wandern. Das 21. Jahrhundert steht ganz im Zeichen von kreativen Reparaturen und Upcycling-Projekten. Bei Letzteren werden alte Möbel oder andere Utensilien zu neuen Produkten umfunktioniert. Für die Ideensammlung lohnt es sich, DIY-Portale zurate zu ziehen.

70: Regelmäßig ausmisten und Privatflohmarkt veranstalten

Zu guter Letzt noch ein spezieller Tipp, dessen Umsetzung Freude bereitet und auch noch Geld bringt: Im Laufe der Jahre sammeln sich daheim viele Gegenstände an, die nicht mehr benötigt werden. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig auszumisten und die aussortierten Elemente im Rahmen eines Privatflohmarkts zu verkaufen.

Alle Ideen und Vorschläge haben das Ziel, den Geldbeutel zu schonen und für mehr finanzielle Freiheit zu sorgen. Sollte es doch mal eng werden, lässt sich jederzeit mit dem sofort ausgezahlten Sofortkredit für 30 Tage die Durststrecke überbrücken, falls es nicht möglich ist, sich von Familie und Freunden Geld leihen zu können.

99 Spartipps: Die besten Tricks der Geizhälse

Jeden Tag gibt es sie – viele kleine Spar-Möglichkeiten, an denen wir unaufmerksam vorüber gehen. Das kann die teure Möbelpolitur statt Großmutters Pflegeliebling Haselnuss sein, doppelte Versicherungen bei Paaren oder das falsche Timing beim Ausgehen. Neugierig geworden? Entdecken Sie mit uns die Wunderwelt der Geiz-Zeit.

Allgemeines

2. Durchforsten Sie Ihre Sachen: Was Sie nicht mehr brauchen, verkaufen Sie an Second Hand-Läden oder veranstalten Sie einen privaten Flohmarkt.

3. Studieren Sie die Kleinanzeigen Ihrer Tages- oder Bezirkszeitung, da finden sich diverse Schnäppchen – einiges wird sogar kostenlos abgegeben.

4. Auslaufmodelle sind immer eine preiswerte Alternative.

5. Inspizieren Sie jeden Sperrmüllhaufen, der Ihnen „über den Weg läuft“.

6. Zeit für ein neues Motto: „Reparieren statt (neu) kaufen.“

7. Ausleihen statt kaufen: Werden Sie Büchereimitglied, schließlich lesen Sie die meisten Bücher nur einmal, oder?

8. Timing ist alles: Nutzen Sie Angebote wie den „Kinotag“ oder die „Happy Hour“.

9. Gehen Sie nicht shoppen, wenn Sie frustriert sind. Sonst wollen Sie sich womöglich „belohnen“ und geben mehr aus, als beabsichtigt.

10. Ändern Sie Ihre Einstellung zum Geld, sehen Sie es als etwas Positives. Viele Menschen bewerten Geld unbewusst negativ und wollen es deshalb schnell wieder los werden. 11. Altmodisch, aber gut: das Haushaltsbuch. So sehen Sie auf einen Blick, wo Ihr Geld hinfließt.

Auto

12. Benzin und Diesel sind bei freien Tankstellen billiger als bei Marken-Tankstellen.

13. Prüfen Sie den Druck Ihrer Reifen häufiger (und zwar wenn sie kalt sind), denn schon etwas zu geringer Reifendruck erhöht den Spritverbrauch Ihres Wagens.

14. Wenn eine rote Ampel naht, dann lassen Sie Ihr Auto lieber ausrollen statt erst weiter Gas zu geben und dann zu bremsen.

15. Untertouriges Fahren senkt den Spritverbrauch.

16. Fahren Sie, wann immer es geht, mit dem Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß. Das ist nicht nur kostenlos, es hält auch noch fit.

17. Lassen Sie sich die komplette Kilometerpauschale Ihres Arbeitgebers auszahlen und bilden Sie eine Fahrgemeinschaft. Das Geld steht Ihnen trotzdem zu.

18. Man kann das teure Enteiser-Spray sparen, wenn man Tesafilm über das Autoschloss klebt.

19. Tanken Sie zum richtigen Zeitpunkt: Kurz vor Ferienbeginn oder Feiertagen wird Benzin meist teurer.

20. Denken sie ökologisch – vermeiden Sie Kurzfahrten: Legen Sie mehrere Besorgungen zusammen.

21. Suchen Sie sich eine gute Reparaturwerkstatt. Oft sind sie bei gleicher Leistung deutlich günstiger, als die Vertragswerkstatt Ihrer Automarke.

22. Reden Sie mit Ihrer Kfz-Versicherung: Vielleicht gilt für Sie ein billigerer Rabatt, weil Sie schon lange unfallfrei fahren, eine Frau sind, eine Garage haben, etc.

Computer & Internet

23. Bildschirmschoner sind zwar eine nette Spielerei, kosten aber Energie. Schalten Sie Ihren Computer aus, wenn Sie ihn länger nicht benutzen.

24. Geräte im Stand-by-Betrieb sind Stromfresser! Bei Computer gerne vergessen: Der Drucker, der meist unbemerkt im Dauerbetrieb ist. Besser: Eine Mehrfachsteckdose mit Ein/Aus-Schalter verwenden und dann auch wirklich ausschalten.

25. Computer mit DVD-Laufwerk kann man direkt an einen Fernseher anschließen, so spart man sich den DVD-Player.

26. Sie mailen nur selten? Dann eröffnen Sie doch einen kostenlosen E-Mail-Account bei einem der zahllosen Anbieter.

27. Sie haben keine Flatrate? Dann gewöhnen Sie sich an, sofort nach dem Abholen der Mails offline zu gehen. Lesen und beantworten geht so deutlich billiger. Erst zum Abschicken wählen sie wieder den online-Status.

28. Gebraucht tut’s auch. In den einschlägigen Computerzeitschriften gibt es meist viele Kleinanzeigen, wo neuwertige Hard- und Software angeboten wird.

29. Tauschen Sie Spiele mit Gleichgesinnten: So können sich andere Ihre Games anschauen, während Sie so nicht alles neu kaufen müssen.

30. Zu bestimmten Zeiten wird’s billiger: Nach Weihnachten und nach den großen Computermessen sind Computer billiger als davor.

31. Vergleichen Sie! Im Internet gibt es eine Fülle von Seiten, die Preisvergleiche für nahezu alle Produktgruppen und Branchen anbieten.

32. Machen Sie bei Online-Gewinnspielen mit. Auf Seiten wie <links adr=“http://www.kostenlos.de“>Kostenlos.de gibt es sogar gegen Hinterlassen der eigenen Anschrift viele Warenproben für lau.

33. Räumen Sie Ihren Bücher- und CD-Schrank auf. Was Ihnen nicht mehr gefällt, verkaufen Sie online bei eBay oder Amazon.

Energie

34. Gewöhnen Sie sich an, Ihre Heizung um einen Grad niedriger zu stellen. Drehen Sie die Heizung nie ganz ab, die Räume kühlen zu sehr aus.

35. Lassen Sie vor jeder Heizung etwas Platz, damit sich die Wärme schneller und besser im Raum verteilen kann.

36. Wenn Sie abends die Vorhänge zuziehen oder die Rollläden schließen, senkt das die Heizkosten.

37. Schocklüften: Lieber einige Minuten die Zimmer richtig durchlüften, als längere Zeit die Fenster leicht geöffnet lassen.

38. Man muss nicht unbedingt im T-Shirt durch die Wohnung laufen. Tragen Sie lieber einen Pullover, als in einer „Bullenhitze“ zu hausen.

39. Es muss nicht immer ein Vollbad sein, eine Dusche tut’s auch, und Sie sparen damit jedes Mal etliche Liter.

40. Falls Ihr Klo eine Wasserspartaste hat, dann benutzen Sie sie auch. Falls Ihr WC zu den älteren Modellen gehört, lässt sich auch problemlos eine Spartaste nachträglich einbauen.

41. 60-Grad Wäsche wird bei 30 Grad und im Kurzprogramm genauso sauber.

42. Benutzen Sie Stromsparlampen. Die kosten zwar zunächst etwas mehr, machen ihrem Namen aber alle Ehre. Wenn Sie ein Zimmer verlassen: Lampe aus.

43. Vergessen Sie die Restwärme beim Kochen nicht. Herdplatten strahlen noch etwa 20 Minuten Wärme ab, Sie können also schon früher abdrehen. Beim Kochen außerdem immer den Topf „deckeln“, damit die Energie nicht sinnlos verpufft.

44. Wenn Sie neue Geräte anschaffen, dann kaufen Sie möglichst ein Energiesparmodell.

Geld

45. Vermeiden Sie bargeldloses Zahlen – Sie geben so meist mehr aus, als Sie wollen. Merken Sie sich, wieviel Geld Sie bar ‚auf Tasche‘ haben.

46. Überziehen Sie nicht ständig Ihr Konto, die Zinsen sind ein Hammer. Reden Sie lieber mit der Bank, ob nicht ein höherer Dispo drin ist.

47. Geht es auch billiger? Machen Sie einen Online-Vergleich, ob es nicht auch ein Girokonto mit günstigeren Konditionen für Sie gibt.

48. Sie brauchen einen Kredit? Auch hier gilt: Nicht gleich zur Hausbank rennen – vergleichen Sie erst die Angebote. Wenn es woanders billiger geht, fragen Sie Ihre Bank, ob Sie nicht die gleichen Konditionen bekommen

49. Zauberwort Effektivzins: Hierin sind alle Nebenkosten enthalten, die Sie auch zahlen müssen. Nur wenn Sie ihn kennen, können Sie wirklich vergleichen.

50. Bauen Sie zuerst Ihre Schulden ab, das spart Ihnen auch einiges an Finanzen.

51. Anleger von Bundesschatzbriefen, Finanzierungsschätzen und Bundesobligationen sollten das entsprechende Geld per Bankeinzug von ihrem Konto abbuchen lassen. Das ist kostenlos, während Überweisungen Gebühren kosten.

52. Nutzen Sie Freibeträge: Geben Sie Ihren Erben alle zehn Jahre steuerfrei einen „Vorschuss“ aufs Erbe. Erhält der Erbe alles auf einmal, muss er ordentlich Steuern zahlen.

53. Viele Friseursalons suchen Models, an denen Lehrlinge ihr Handwerk lernen können. In dem Fall ist dann der Friseurbesuch kostenlos.

54. In jeder Großstadt gibt es „Outlet-Stores“, die Designermode zu günstigen Preisen anbieten, weil es sich um Vorführmodelle, Second Hand-Modelle oder auslaufende Modelle handelt.

55. Werfen Sie Ihr Sparbuch weg! Sie bekommen bei Festgeldkonten deutlich mehr Zinsen für Ihr Geld.

56. Sie haben ein Aktiendepot? Prima, aber schichten Sie es nicht ständig um – das bedeutet meist jedes Mal zusätzliche Spesen.

Haushalt

57. Tapetenkleister lässt sich selbst herstellen, indem man unter ständigem Rühren Roggenmehl in kochendes Wasser gibt.

58. Bei verstopftem Abfluss reicht oft ein Glas Cola, und schon ist die Bahn wieder frei.

59. Wenn ein wenig Salz in das flüssige Wachs von Kerzen gestreut wird, brennen die Kerzen länger.

60. Wer Zeitungspapier anfeuchtet und damit Armaturen poliert, der braucht keine entsprechenden Putzmittel.

61. Filzstifte können Sie mit einem fünfminütigen Essigbad wieder fit machen.

62. Wer Seifenreste in einem Glas mit heißem Wasser auflöst, erhält ein gutes Feinwaschmittel.

63. Bei Kratzern in Möbeln hilft polieren mit einer halbierten Haselnuss.

64. Kupfer lässt sich bestens mit einer halbierten Zwiebel blank putzen.

65. Wäsche mit Grauschleier wird wieder weiß, wenn Sie Eierschalen in gut verschlossenen Beutel in die Waschmaschine geben.

66. Regenschirme halten länger, wenn man sie ab und an mit Haarspray fixiert.

67. Nehmen Sie ruhig öfter ein kostenloses Probeabo in Anspruch: Aber merken Sie sich genau, wann Sie kündigen müssen, sonst wird es kostenpflichtig verlängert.

Reise

68. Mitfahrzentralen gibt es in allen größeren Städten: So holen Sie sich jemanden, der sich bei Städtetrips an den Benzinpreisen beteiligt. Für Mitfahrer ist es auch eine preiswerte Möglichkeit.

69. Wenn es nicht spontan sein muss: Checken Sie die neuen Bahntarife. Je eher Sie buchen, desto mehr sparen Sie.

70. Schon in Deutschland Geld umzutauschen lohnt sich besonders bei Fernreisen.

71. Reise-Schecks (in der jeweiligen Landeswährung ausgestellt) lohnen sich besonders, wenn Sie in exotische Gefilde reisen.

72. Bei vielen Tourismusämtern gibt es Karten, mit denen man am Urlaubsort deftige Ermäßigungen (Museen, Bäder, Veranstaltungen…) bekommt.

73. Machen Sie sich vorher schlau: Gibt es an Ihrem Urlaubsort irgendeine (Ferien-) Aktion, bei der Sie für Ihre Kinder Vergünstigungen bekommen?

74. In Japan und China können Sie sich Trinkgeld sparen, das ist dort nämlich verpönt.

75. Mehr Chancen den Öffis: Erkundigen Sie sich nach günstigen (Wochenend-) Tickets in Ihrer Urlaubsmetropole.

76. Die berühmten Last-Minute-Trips: Flexibilität spart Moneten.

77. Heißer Tipp für Familien: Wenn Last-Minute nicht möglich ist, kann man auch mit den Frühbucher-Rabatten die Reisekasse ordentlich entlasten.

78. Mittlerweile haben sich auch schon Mitfahrgemeinschaften für Bahnfahrten gebildet – so können Sie als spontane Kleingruppe zusätzlich sparen.

Steuern

79. Jegliche Steuerberatung, sei es per Buch, PC-Programm oder die Fahrten zu Finanzamt und Steuerberater lässt sich absetzen.

80. Wird von der Behörde anerkannt: Wer sich bewirbt, der muss bekanntlich Bewerbungsmappen finanzieren.

81. Selbst für den Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad gibt es – noch uneingeschränkt – eine Kilometerpauschale.

82. Alles, was die Krankenkassen nicht finanzieren, darf angegeben werden.

83. Lassen Sie sich Ihre Spenden bestätigen.

84. Müssen Möbel neu beschafft werden oder muss eine Wohnung renoviert werden, weil es ein Feuer gab oder einen Diebstahl, gilt das als außergewöhnliche Belastung – und die ist absetzbar.

85. Benutzt ein Ehepaar gemeinsam ein Arbeitzimmer, darf es trotzdem doppelt kassieren.

86. Lesen bildet – meint auch das Finanzamt. Das Abonnement von Fachzeitschriften wird daher meist unterstützt.

87. Sie müssen für Ihren Arbeitgeber auch nach Dienstschluss telefonisch erreichbar sein? Prima: dann darf Ihre Firma Ihnen jetzt pauschal 20 Prozent der privaten Telefonrechnung inklusive der Grundgebühr erstatten.

88. Sie haben einen antiken Bauernschrank oder einen kostbaren Jugendstilsessel? Stellen Sie die guten Stücke in Ihr Büro, dann können Sie es abschreiben.

89. Sie arbeiten auch von daheim aus? Ausgezeichnet! Dann können Sie z.B. den Computer dafür absetzen.

Versicherung&Gesundheit

90. Wenn Sie einen Arzttermin absagen müssen, dann sollten Sie das so bald wie möglich machen, auf keinen Fall erst am Tag des Termins. Denn im dem Fall sind Ärzte dazu berechtigt, eine Art Entschädigung zu verlangen.

91. Wer Zahnersatz braucht, sollte sich seine Brücken und Co. in einer Uniklinik „bauen“ lassen. Das machen dann zwar Studenten höherer Semester, ist aber auch wesentlich günstiger.

92. Lassen Sie sich – wenn möglich – Massagen vom Arzt verschreiben, statt sie aus eigener Tasche zu finanzieren.

93. Teure Fitnessstudiogebühren sind vermeidbar, denn einige Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern kostenlos Fitnesskurse an.

94. Gerade frisch zusammengezogene Paare sind oft doppelt und dreifach versichert. Sortieren Sie unnötige Versicherungen aus.

95. Viele Haftpflichtversicherungen können von der Steuer abgesetzt werden.

96. Gerade den gesetzlichen KV’s sind bei ihren Leistungen enge Grenzen gesetzt. Deshalb lohnt sich durchaus der Preisvergleich: vielleicht geht es anderswo ja billiger.

97. Statt teurer Originalpräparate wie „Aspirin“ tun es auch die Generika – das sind billigere Mittel mit gleichem Inhaltsstoff.

98. Es muss nicht immer eine neue Brille sein. Wenn Sie ein schönes Stück besitzen, dann lassen Sie sich doch einfach nur neue Gläser in die alte Fassung einsetzen.

99. Keine falsche Scham: Wenn Ihre Kasse Ihnen Vorsorgeuntersuchungen bezahlt, nutzen Sie diese aus! Immerhin geht es um Ihre Gesundheit.

Haushalt

  • Vegetarisch oder wenig Fleisch essen.
  • Menupläne und Einkaufslisten erstellen; nicht hungrig einkaufen…
  • Backofen nicht vorheizen, ist bei den allermeisten Gerichten / Kuchen überflüssig
  • Für mehrere Mahlzeiten (vor-)kochen
  • Mit anderen Menschen Mittagstisch / Abendessen teilen, gemeinsam und reihum kochen
  • Gerichte aus anderen Ländern sind oft sehr lecker und preisgünstig – fragen Sie Ihre ausländischen Bekannten nach Rezepten
  • Auf Balkon / Garten eigenes Gemüse anpflanzen
  • Hahnenwasser, Sirup oder Tee trinken – schont neben dem Portemonnaie auch die Umwelt
  • Gut organisierte Vorratshaltung. Vorrat jeweils bei Aktionen auffüllen. Wochenmenüplan erstellen. Einkauf darauf abstellen. Bei grenznahem Wohnen lohnt sich für den Grosseinkauf ein Blick über die Grenze. Dafür braucht es kein eigenes Auto. http://mobility.ch ist günstiger.
  • Je grösser die Grossverteiler-Filiale, desto grösser die Auswahl der eigenen Billiglinie (MBudget, Prix-Garantie). Aber Achtung: Gelegentlich trügt der Schein. Nicht alle Billiglinien-Produkte sind wirklich günstiger. Nicht zu grosse Mengen kaufen; Aktionen sind häufig.
  • Aufgepasst: „Aktuell“ heisst nicht „Aktion“. Unter die Aktionsangebote werden auch immer wieder Angebote mit Normalpreisen gemischt.
  • Die Grossverteiler verkaufen die gleichen Getränke im Laden und an der Take-away-Theke zu massiv unterschiedlichen Preisen. An der Theke bezahlt man für ein Getränk etwa viermal mehr als im Laden.
  • Bei Multipack-Aktionen nachrechnen. Manchmal sind sechs einzelne Tüten Saft günstiger als das Sechser-Aktions-Pack! Dasselbe gilt für die Riesenpackungen Cornflakes und Co.
  • Einkäufe aufteilen: Wer aus Bequemlichkeit nur zu dem Händler geht, der das kompletteste Sortiment hat, zahlt manchmal mehr. Besser: Mehrere Geschäfte ansteuern und dort gezielt günstige Produkte kaufen.
  • Reguläre Ware kann billiger sein als Aktionen (Beispiel M-Budget oder Prix Garantie). Bei http://aktionis.ch gibt es eine Übersicht der Aktionen der Schweizer Grossverteiler.
  • No-Name-Produkte bevorzugen. Hinter manchem No-Name-Produkt steht eine grosse Marke. Auch in Deutschland. Identischer Inhalt, andere Verpackung und vor allem anderer Preis. Wer Lust hat, kann selber nach den Herstellern von Produkten fahnden.
  • Der ovale Zahlen-Buchstaben-Code entlarvt den Produzenten. Das Bundesamt für Veterinärwesen führt für Produkte tierischer Herkunft eine Liste der Betriebe mit Identitätskennzeichen. Auch die EU führt eine Liste mit Lebensmittellieferanten aus verschiedenen Ländern.
  • Einzelne Blätter von der Haushaltspapierrolle geben passable und günstige Servietten ab.
  • Vor dem Einkauf nicht mehr Geld mitnehmen als man ausgeben möchte.
  • Immer eine Tasche zum Einkaufen mitnehmen, spart die kostenpflichtige Einkaufstüte im Laden.
  • Generell Nachfüllpackungen verwenden.
  • Die Heimlieferung der Grossverteiler sind eine teure Sache. Selber einkaufen lohnt sich
  • Die Werbung preist exotische Samen und Beeren wie Chia und Goji als „Superfood“ an. Doch bekannte Lebensmittel wie Lein­samen, Dinkel und Johannisbeeren wirken ebenso gut – und sind erst noch viel günstiger.

Lebensmittel

  • Ein Stoffsack oder Leinentuch hält das Brot frisch. Ein Brotkasten ist überflüssig.
  • Altes Brot nicht wegwerfen sondern weiterverwenden. z.B. zu Paniermehl. Weitere Ideen findet man in entsprechenden Büchern oder bei http://haushaltstipps.omas-hilfe.de/ und http://www.frag-mutti.de/
  • Aus so manchen Garten- und Küchenabfällen lassen sich neue Pflanzen ziehen http://www.oppt-infos.com
  • Bioprodukte sind in kleinen Läden meist billiger als bei den Grossverteilern. Günstiger sind Bio-Produkte direkt vom Hersteller wie z.B. http://www.birsmattehof.ch
  • Den Kindern erklären, welche Taktik die Geschäfte mit den Süssigkeitenständern an der Kasse verfolgen. Ein Spiel daraus machen:“Nein, wir fallen nicht darauf rein…!“
  • Ein paar Tee-Beutel, etwas (fast)Gratis-Wasser aus dem Wasserhahn aufkochen, abkühlen lassen und fertig ist der Eistee
  • Ein ganzes Brot ist wesentlich günstiger als die gleiche Menge in Form von Weggli. Wer einen Tiefkühlgerät hat, kann bei Aktionen Brot portionenweise einfrieren. Auch bei vielen anderen Lebensmittel lohnt sich das Einfrieren, wenn grad Aktionen sind (Butter, Margarine etc.)
  • Wer beim Kochen Reste einplant und einfriert hat immer hausgemachte Fertigmenüs zur Hand.
  • Saisongerecht kochen. Hinweise dazu gibt es hier:
  • Gemeinsam pflanzen und ernten am Stadtrand von Zürich kann man beim Projekt Dunkelhölzli http://www.dunkelhoelzli.ch/dunkelhoelzli
  • Frisch kochen; Fertigprodukte meiden.
  • Für Lebensmittel mit langen Kochzeiten Dampfkochtopf verwenden. Stark reduzierte Kochtöpfe sind meist nach Weihnachten im Handel.
  • Nicht unter fliessendem Wasser abwaschen oder Gemüse rüsten.
  • Scheinbar leere Tuben mit Senf und ähnlichem aufschneiden – es hat noch eine Menge drin. Oder nachrechnen, ob das gleiche Produkt in Gläsern nicht günstiger ist.
  • Kurz vor Ladenschluss einkaufen. Ob beim Bäcker, dem Markt oder beim Fischhändler. Leicht verderbliche Produkte werden dann verbilligt.
  • Generell auf das Haltbarkeitsdatum achten: Viele Geschäfte reduzieren Produkte, wenn sie ein bis zwei Tage vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch nicht verkauft wurden. Menüplan darauf abstellen und Geld sparen. Ablaufdaten generell nicht allzu ernst nehmen. Sogar Lebensmittel wie Honig, Essig und Zucker, die gemäss Lebensmittelverordnung gar nicht mit einem Ablaufdatum versehen werden müssten, werden datiert. Der Datierwahn macht selbst vor Shampoos und Duschmitteln nicht halt.
  • Zuckerbeutelchen aus dem Restaurant sammeln.
  • Kaffeemaschinen für Portionenkaffee meiden. Der Kaffee ist um ein Vielfaches teurer als Kaffee im Offenverkauf.
  • Frisch von gestern, Backwaren vom Vortag zu stark reduzierten Preisen. Ein Projekt gegen Food Waste. Diverse Standorte in der Schweiz. http://www.aess-bar.ch/#top
  • Für Menschen mit sehr knappem Budget gibt Tischlein-deck-dich an 51 Abgabestellen in der Schweiz Lebensmittel ab http://www.tischlein.ch/
  • In den Caritas-Märkten ist ein Sortiment von Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Einsparungen von 40 % und mehr sind möglich http://www.caritas-markt.ch/
  • Die Freikirche Vineyard und die Schweizer Tafel gibt in verschiedenen Schweizer Städten Lebensmittel an Bedürftige ab.
  • Im Fabrikladen von Delica in Birsfelden/BL gibt es Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs viel günstiger als im regulären Handel
  • Lightprodukte sind vor allem eines: Überteuert. Untersuchungen von Konsumenten-zeitschriften haben ergeben, dass die Kalorienersparnis meist minimal ist. Light lohnt sich also nicht.
  • Die Werbung preist exotische Samen und Beeren wie Chia und Goji als „Superfood“ an. Doch bekannte Lebensmittel wie Lein­samen, Dinkel und Johannisbeeren wirken ebenso gut – und sind erst noch viel günstiger.
  • Gesunde Kinder brauchen keine ­Spezialnahrung. Die von den Herstellern angepriesenen Spezial-Lebensmittel für Kindermilch, Babymenüs, Getreideriegel und Trinkbreie und sonstige Extras kosten viel und bringen keinerlei Nutzen.
  • Mittagstisch nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene können sich zusammentun und abwechselnd füreinander kochen.
  • Seit Anfang Jahr 2014 ist es den Läden nicht mehr erlaubt, im Offenverkauf das Verpackungsmaterial mitzuwägen und mitzuberechnen. Doch längst nicht alle halten sich daran. Es lohnt sich also, im Laden ein Auge darauf zu haben.
  • Auf http://mundraub.org gibt es Tipps, wo gerade Obst bzw. Gemüse kostenlos geerntet werden kann.
  • Konsequent Reste verwerten. Inspiration gibt es auf http://www.smarticular.net/gemuesereste-in-tuetensuppen-verwandeln-nie-mehr-reste/
  • Viele der in den Kantonalen Aktionsprogrammen laufenden und von Gesundheitsförderung Schweiz unterstützten Projekte können mit dem Thema Budget und Ernährung ergänzt werden. http://www.gggessen.ch
  • Foodwaste: Was können sie tun gegen Lebensmittelverluste und zugleich das Budget schonen. http://foodwaste.ch/
  • Vor dem Einkauf einen Blick in den Kühlschrank werfen
  • Menu planen und Einkaufsliste erstellen
  • Speisereste verwerten
  • Lebensmittel luftdicht verschlossen oder kühl aufbewahren
  • Frischprodukte lieber häufiger, dafür gezielter einkaufen statt grosse Wocheneinkäufe tätigen, die dann nicht verwertet werden können
  • Zuerst testen, ob abgelaufene Produkte wirklich nicht mehr geniessbar sind
  • Bewusst leben, nachhaltig handeln – sich selbst und unserem Planeten Gutes tun: Die WWF Ratgeber-App unterstützt Sie dabei! http://www.wwf.ch/de/aktiv/besser_leben/app_essen/
  • Fragen Sie ausländische Freunde nach ihren Familienrezepten. In vielen Ländern kocht man mit einfachen, günstigen Zutaten gute Gerichte.
  • Urban Gardening – Bauen Sie Gemüse und Kräuter selber auf dem Balkon oder vor dem Haus an.
  • Lassen Sie sich von Freunden einladen, gemeinsam Kochen macht mehr Spass und ist güntiger.
  • Der Einladung der Eltern folge leisten.

Putzen, waschen, entsorgen

  • Bei tiefen Temperaturen und mit weniger Waschmittel als vom Hersteller angegeben waschen-wenn möglich zum Niederstromtarif; nur volle Maschienen oder mit Spar- oder 1/2 waschen.
  • Trockner sind extreme Energie und Textilienfresser
  • Die Grossmütter hatten nicht für alles einen Spezial-Fleckenentferner“ und aus altem Brot haben sie Paniermehl hergestellt. Eine Fülle von Tipps findet man in entsprechenden Büchern oder bei http://fragmutti.de/.
  • Sparsamer Verbrauch von Putzmitteln und Waschpulver. Nicht x verschiedene Produkte kaufen, sondern sich für eines entscheiden, das einen in Wirkung und Duft zusagt. Vorrat bei Aktion auffüllen. Spart x angefangene Produkte, die hinten im Schrank ihr Dasein fristen.
  • Die XL-Packungen mit Waschmitteln sind in der Regel mit Füllmitteln gestreckt. Der darauf abgedruckte Rabatt ist also in Wirklichkeit keiner
  • Bei der Wäsche auf Weichspüler verzichten. Alternativen siehe „Omas Hilfe“ und „Frag „Mutti“Waschen bei 60 Grad reicht aus, um Keime abzutöten. Zum Waschen Waschnüsse verwenden. Ist günstig, umweltfreundlich und spart Abfall. Gebrauchte Waschnüsse sind kompostierbar http://de.wikipedia.org/wiki/Waschnussbaum. Wäsche aufhängen statt in den Wäschetrockner geben. Spart Strom und schont die Wäsche.
  • Abfall trennen und Küchenabfälle kompostieren (eigener Kompost oder Beteiligung an Gemeinschaftskompostanlage). Spart eine Menge gebührenpflichtiger Abfallsäcke http://www.kompostberatung.ch/home/s_kompostiere_bringts.html

Haushaltsgeräte

  • Ein Ladegerät und wiederaufladbare Batterien sind auf die Dauer günstiger als jedes Mal neue Batterien zu kaufen.
  • Haushaltsgeräte gezielt einkaufen (nicht mehr Technik als wirklich gebraucht wird). Warum nicht mit Nachbarn einen Haushaltsgeräte-Pool gründen oder bei Bedarf gegenseitig Geräte ausleihen? Vor einem Neukauf Preise vergleichen – auch bei kleinen Händlern – und immer auch den Energieverbrauch abklären http://topten.ch/. Listenpreise der Hersteller sind Fantasiepreise. Rabatte von 30 Prozent sind branchenüblich.
  • Wenn das alte Haushaltsgerät den Geist aufgibt, Kontakt zum Hersteller aufnehmen. Manche Firmen haben einen sehr guten Kundendienst und reparieren kostengünstig. Aber Vorsicht: Lokale Handwerker reparieren oft mehrere Marken und berechnen teils tiefere Stundensätze und Wegpauschalen als die Hersteller-Services.
  • Wenn ein Staubsauger neu angeschafft werden soll, ein Modell ohne Staubsack kaufen.
  • Finger weg von Kaffeemaschinen mit Kapselsystem. Der Kaffee ist völlig überteuert!
  • Markenhersteller fabrizieren oft Elektrogeräte, die zu einem späteren Zeitpunkt bei einem Grossverteiler zu einem viel günstigeren Preis als Eigenmarke verkauft werden (Beispiel Miostar bei Migros oder Satrap bei Coop)
  • Grill-Gasflaschen sind an Tankstellen häufig am teuersten.
  • Elektrische Geräte ausschalten, nicht im Stand-by-Modus laufen lassen.

Die Miete steigt, Rechnungen werden immer höher und der Einkauf im Supermarkt wird auch jeden Monat teurer. Gleichzeitig sind Gehaltserhöhungen und Beförderungen eher die Ausnahme als die Regel.

Dabei stellt man sich oft die Frage: Wie kann ich etwas Geld einsparen? Noch viel wichtiger: Ist es möglich Geld zu sparen, ohne nennenswert Lebensqualität einzubüßen?

In diesem Beitrag findest du die 10 wichtigsten Tipps und Regeln zum Geldsparen.

1. Nur das kaufen, was nötig ist

Der erste Schritt zum Geldsparen ist bewusstes Konsumieren. Dazu gehört das Hinterfragen der Notwendigkeit von manchen Käufen. Ein paar Tipps, die dabei helfen:

  • Bevor du dich im Supermarkt an die Kasse stellst, nimm dir einmal bewusst fünf Minuten Zeit und reflektiere über die Dinge in deinem Einkaufswagen. Welche von diesen Produkten sind nötig? Welche sind gut für deine Gesundheit? Welche sind Spontankäufe, die eigentlich überflüssig sind?
  • Gehe nur mit einer Einkaufsliste in den Supermarkt und überlege nicht erst vor Ort, was du brauchst. Wenn deine Liste kurz ist, verwende auch nur einen kleinen Korb beim Einkaufen! Weitere Tipps zum Sparen im Supermarkt findest du hier.
  • Bei Kleidungsstücken, Elektronik oder anderen größeren Anschaffungen: wende rigoros die 10-Minuten-Regel oder die 30-Tage-Regel an

Tipp: Auch beim Schenken kann man viel Geld sparen, zum Beispiel mit nachhaltigen Geschenken, die (fast) nichts kosten.

2. Teilen statt kaufen

Viele Dinge musst du gar nicht besitzen, um sie zu nutzen. Das ist ein gängiges Konzept beim Mieten, im Bus und in der Bibliothek. Es lässt sich aber auch auf vielen anderen Gebieten anwenden:

  • In vielen Städten wird der Besitz eines Autos immer mehr durch Car-Sharing Angebote ersetzt.
  • Selten genutzte Gegenstände wie Leitern, Bohrmaschinen, Fahrradanhänger und mehr können in Leihshops oder bei teilbereiten Nachbarn ausgeliehen werden.

Auch gibt es viele Möglichkeiten, Dinge für wenig oder gar kein Geld zu erhalten:

  • Auf der Plattform mundraub.org findest du heraus, welche Pflanzen auf öffentlichem Land in deiner Nähe essbare Früchte und Nüsse tragen.
  • Auf der Plattform Foodsharing bieten Menschen, Organisationen und Lebensmittelhändler kostenlos Lebensmittel an, um sie vor dem Abfall zu retten.
  • In Nachbarschaftsinitiativen gibt viele interessante Tauschprojekte, wie zum Beispiel Kleidertauschparties und Saatgutboxen.

3. Günstigere Optionen

Für die Dinge, die man einfach kaufen muss, gibt es auch ein paar einfache Spartipps:

  • Die großen Supermarktketten haben fast alle ihre eigenen Hausmarken für gängige Lebensmittel, Reiniger und Pflegeprodukte. Diese Produkte werden oft in der selben Fabrik hergestellt, wie die Markenprodukte, und am Ende einfach anders verpackt. Die Qualität ist oft identisch zu den Markenfabrikaten. Ein Test lohnt sich in jedem Fall!
  • Wenn du Dinge online einkaufst, empfiehlt sich immer ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Anbietern. Auch der selbe Anbieter kann sehr unterschiedliche Preise für das selbe oder ähnliche Produkte aufweisen.
  • Wenn du Kleidung, Elektronik oder ähnliches kaufen möchtest, lohnt sich etwas Geduld. Wie du mit deiner Geduld Geld sparst, erfährst du in diesem Beitrag.
  • Viele nichtverderbliche Produkte werden auch regelmäßig im Sonderangebot verkauft. Deswegen ist es sinnvoll, diese immer etwas auf Vorrat zu kaufen. So musst du nie den regulären Preis bezahlen. Zu diesen Produkten zählen Dinge wie Toilettenpapier, Tiernahrung und Geschirrspültabs. Welche anderen Produkte du nur im Sonderangebot kaufen solltest, erfährst du hier.

4. Richtig planen

Vorbereitung ist schon mal die halbe Miete! In vielen Situation lassen sich teure Ausgaben vermeiden. Das ist insbesondere bei Reisen der Fall. Ein Pausenbrot oder sogar ein paar Müsliriegel aus dem Supermarkt sparen schnell ein paar Euro am Bahnhof oder Flughafen.

Wenn du Mahlzeiten für eine Woche im Voraus planst, kannst du sie den wöchentlichen Sonderangeboten anpassen und womöglich Großpackungen kaufen.

5. Haushaltskosten prüfen

Viele Ausgaben finden nicht an der Kasse statt, sondern werden monatlich abgebucht. Deswegen stelle diese Kostenpunkte regelmäßig auf den Prüfstand:

  • Prüfe alle sechs Monate regelmäßige Kontoabbuchungen und kündige unnötige Abos und Mitgliedschaften.
  • Entlarve die größten Stromfresser in deinem Haushalt.
  • Nutze Umschaltleisten, um nachts und im Urlaub Fernseher, Stereoanlagen und ähnliches vom Netz zu trennen und die Stromkosten für den Standby-Betrieb zu sparen.
  • Prüfe, ob dein Haus oder deine Wohnung ausreichend isoliert ist, um im Winter Heizkosten zu sparen.
  • Repariere tropfende Wasserhähne so schnell wie möglich.
  • Achte bei der Anschaffung von Kühlschrank, Waschmaschine, Spülmaschine & Co. auf Energieeffizienz. Bevor du dich für ein Modell entscheidest, vergleiche die Strom- und Wasserkosten und rechne diese auf die Nutzungsdauer der Maschine hoch.
  • Um Benzin zu sparen, solltest du regelmäßig den Reifendruck deines Autos prüfen und den Luftfilter wechseln.
  • Tausche herkömmliche Lampen wenn möglich gegen moderne LED-Lampen.

Einmal im Jahr setzte ich mich für zwei Stunden hin, vergleiche alle regelmäßigen Ausgaben und hinterfrage ob sie noch sinnvoll sind, oder ob ich sparen könnte.

Bei einigen Ausgaben, wie Strom, Gas oder Versicherungen liegt das größte Einsparpotenzial beim Anbietervergleich.

6. Selbermachen

Die meisten Mitglieder im smarticular.net Team lieben es, Dinge selbst herzustellen. Meist ist der Auslöser die Suche nach gesünderen und umweltverträglichen Alternativen. Wir gestehen, manchmal ist es aber auch nur die reine Lust am Selbermachen und Basteln. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die du sehr leicht selbermachen und damit richtig viel Geld sparen kannst:

  • Deodorant
  • Waschmittel
  • Zitrus-Allzweckreiniger
  • Dinkelmilch
  • Kostenloser Tee
  • Andere Getränke

Viele Probleme im Haushalt lassen sich mit diesen fünf preiswerten Wundermitteln sehr leicht lösen: Natron, Soda, Zitronensäure, Kernseife und Essig.

7. Mutter Natur kennen und nutzen

Gerade Stadtmenschen lernen heute nur noch wenig über das reichhaltige Angebot der Mutter Natur. Viele Dinge, die in Parks, auf Wiesen oder kleinen Waldstücken wachsen, können den Speiseplan bereichern.

  • Welche Wildpflanzen du essen kannst, erfährst du auf einer Wildkräuterwanderung. Schon einfache Pflanzen wie Brennnessel, Löwenzahn, Ahorn oder Holunder lassen sich zu leckeren Mahlzeiten verarbeiten. Es ist einzig eine Frage des Know-Hows. Welche Pflanzen du wann sammelst erfährst du im Wildkräuter-Erntekalender.
  • Auf mundraub.org findest du eine Karte mit vielen Bäumen und Sträuchern in deiner Nähe, die auf öffentlichen Plätzen stehen und kostenlos Lebensmittel liefern.
  • Aber auch im eigenen Garten, auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung lassen sich viele Nutzpflanzen ziehen, die später fast kostenlose Nahrung liefern.
  • Dazu kommen selbstgezüchtete Kräutertees auf der Fensterbank, nur eine von vielen kostenlosen Möglichkeiten Tee zu trinken.

Kostenlosen Dünger liefern deine Küchenabfälle, manche von ihnen bilden sogar die Grundlage für neue Pflanzen. In vielen Gegenden kannst du sogar umsonst Saatgut erhalten.

8. Nutze Dinge länger und werte sie auf

Oft werden wir in Versuchung gebracht, Dinge achtlos wegzuwerfen und durch Neues zu ersetzen. Das ist ein relativ neuer Trend. Noch in meiner Kindheit wurden Socken geflickt und Kleidungsstücke an zwei oder mehr Kinder vererbt.

Überlege, ob du Dinge nicht aufbessern oder reparieren kannst. Einen alten Stuhl neu zu beziehen kostet nur einen Bruchteil des Preises eines neuen Stuhls. Wenn du nicht weißt, ob und wie man einen Gegenstand reparieren kann, dann recherchiere, ob es ein Repair-Café in deiner Nähe gibt. Hier treffen sich Menschen mit verschiedenen Kenntnissen und Spaß am Reparieren, um kaputte Gegenstände wieder flott zu machen.

Manche ausgedienten Gegenstände kannst du auch leicht umfunktionieren und neu verwenden. In unserer Kategorie Upcycling findest du einige interessante Ideen dafür. Zum Beispiel kannst du aus alten T-Shirts ganz schnell Tragetaschen zaubern. Oder schau doch mal nach, was alles in einer einfachen Kartoffelschale steckt!

9. Bleib gesund

Einer der wichtigsten Spartipps ist zugleich der wichtigste für deine allgemeine Lebensqualität: Achte auf deine Gesundheit und hüte deinen Körper. Ich weiß, das bekommen wir immer wieder gesagt und hängt uns hin und wieder sprichwörtlich zum Hals heraus.

Wenn wir aber einmal in uns gehen, ist dies wirklich ein wichtiger Aspekt. Ein ungesunder Lebensstil kostet mittelfristig viel Geld für Arzneimittel, Zuzahlungen für Arztbesuche, Arbeitsausfälle und mehr.

Deswegen ist deine Gesundheit nicht nur wichtig für das Wohlbefinden, sondern auch für deinen Geldbeutel. Es kann sich schnell auszahlen, etwas mehr Geld für natürliche, gesunde und wenig verarbeitete Nahrung auszugeben. Auch das regelmäßige Investieren von etwas Zeit in Sport und Bewegung an der frischen Luft zahlt sich mittelfristig aus.

Kleine Laster wie Alkohol oder Zigaretten kosten viel Geld, sie können aber auch auf Dauer sehr kostspielig werden. Gerade das Rauchen können sich viele Menschen nur sehr schwer abgewöhnen. Ein gutes Hilfsmittel ist dieses Buch, welches wir sehr empfehlen können:

Endlich Nichtraucher

von Allen Carr ecolibri, vor Ort oder gebraucht Tolino oder kindle

Grundsätzlich gilt die Faustregel, je gesünder du heute lebst, desto weniger Geld musst du morgen ausgeben.

10. Erleben statt besitzen

Es ist egal was wir besitzen, ins Grab nehmen wir davon nichts mit. Viel wichtiger als teure Gegenstände und Statussymbole sind Freunde und Erinnerungen.

Lade deshalb lieber öfter deine Freunde ein und unternimm etwas mit ihnen:

  • Gemeinsam kochen
  • Gesellschaftsspiele
  • Radtouren
  • Ein euch unbekanntes Stadtviertel erkunden
  • Picknicks im Park

Selber machen statt kaufen – Garten und Balkon

Mehr Details zum Buch

Es gibt genügend kostenlose Gelegenheiten, um miteinander freudig durchs Leben zu gehen, ohne viel Geld auszugeben.

Die selbe Regel lässt sich auf Geschenke anwenden. Statt gekaufter Gegenstände und Einkaufsgutscheine verschenke lieber persönliche Gutscheine für gemeinsame Erlebnisse. Hier findest du einige Ideen für kostenlose und unbezahlbare Geschenke.

Alternativ sind hier Ideen für Nachhaltige und sinnvolle Geschenke und ein paar schöne Anregungen für gute und preiswerte Hochzeitsgeschenke!

Das sind nur die 10 wichtigsten Tipps um Geld zu sparen. Viele weitere Geldspartipps findest du in diesem Beitrag.

Hast du noch andere Tipps? Dann teile sie in den Kommentaren!

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  • Ratgeber

Sparen mit Baby: 16 Tipps für einen dickeren Geldbeutel

Ein Baby ist immer auch eine finanzielle Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass du deine Ausgaben unter Kontrolle behältst. Mit den folgenden 16 Tipps kannst du Jahr für Jahr eine vierstellige Summe sparen.

Sparen mit Baby: 16 Tipps für einen dickeren Geldbeutel

Sparen mit Baby

Die Geburt meines Sohnes war das prägendste Ereignis meines Lebens. Am Ende der Schwangerschaft glaubte ich nicht mehr daran, dass der kleine Mann noch schlüpft … Mit ein paar Tagen Verspätung war es dann aber soweit und unser kleiner Mann kam mit einem Knall zur Welt. Seitdem hat eine unbändige Lebensfreude bei uns Einzug gehalten.

Kein Geräusch ist schöner als das Lachen deines Kindes.

Was dieser Satz bedeutet, wusste ich erst, als mein Drei-Tage-Bart und die kitzeligen Stellen unseres Sohnes sich das erste Mal begegnet sind.

Neben einer unendlichen Bereicherung des Lebens, bringt das eigene Kind eine vorher ungekannte Belastung ins Leben. Ein Baby ist ein Vollzeitjob. Feierabend kennen die kleinen Racker nicht. Das bedeutet, dass die Mama in der Regel für einige Zeit zu Hause bleibt und der Papa vor und nach der Arbeit im Haushalt und der Kinderbetreuung eingespannt ist.

Neben der körperlichen und geistigen Dauerbelastung hat das Einschnitte beim Geldbeutel zur Folge. Bei uns ist die Situation zusätzlich erschwert, da meine Partnerin studiert und nur ein marginales Elterngeld aus ihrem Nebenjob bezieht. Hinzu kommt, dass ich parallel zu meiner Selbständigkeit noch eine Weiterbildung finanziere.

Sparen mit Baby ist ein wichtiges Thema für uns. Genau darum drehen sich die folgenden 16 Tipps. Vorab sei gesagt, dass nicht jeder Ratschlag zu dir passen wird. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie er seinem Kind begegnen möchte. Das ist völlig normal. Das Wichtigste ist, deinen Gefühlen und nicht auf andere zu vertrauen.

Auf geht’s. #16 Tipps für einen dickeren Geldbeutel mit Baby.

I. Wozu ein eigenes Kinderzimmer?

Eine Geburt bedeutet nicht automatisch, dass du umziehen musst. Im ersten Lebensjahr ist ein Kinderzimmer überflüssig. Bis zum sechsten Lebensmonat haben Babys einen überschaubaren Aktionsradius. Die Nähe zu dir ist das wichtigste Wohlfühlkriterium. Eine kleine Wohnung kommt diesem Bedürfnis entgegen. Das Geld für einen Umzug, Kinderzimmer und eine höhere Miete kannst dir mit gutem Gewissen sparen.

II. Mit Baby sparen: Familienbett

Du hast das Bedürfnis, dein Baby nachts in deiner Nähe zu haben? Du möchtest auch im Schlaf mit ihm kuscheln? Trau dich. Körperkontakt ist für die Kleinen genauso wichtig wie für uns. Wir haben bis heute kein Kinderbett. Das gesparte Geld haben wir in eine große Emma Matratze* investiert, die wir direkt auf den Boden legen können. Dabei hatten wir Glück, dass wir ein deutlich günstigeres Ausstellungsstück bei Ebay Kleinanzeigen ergattern konnten.

Wenn unser Kleiner aufwacht, ist Mamas Brust direkt da. Schlaflose Nächte können wir an einer Hand abzählen, was wir zumindest teilweise auf das Familienbett zurückführen.

III. Tragehilfe statt Kinderwagen

Wir haben unseren Schatz von Anfang an getragen. Für mich gibt es nichts Schöneres als wenn er zufrieden an meiner Brust vor sich hinschlummert. Ich spüre seinen Atem und höre sein zufriedenes Grunzen. So macht Sparen Spaß. Egal, ob:

  • Tragetuch
  • Sling
  • Oder Babytrage …

alle Tragehilfen sind deutlich günstiger als ein Kinderwagen. Angenehmer Nebeneffekt vom Tragen:

Es hält fit.

Allerdings ist es empfehlenswert, sich noch anderweitig zu bewegen, da die Tragebelastung eine einseitige ist. Den Ratschlag habe ich selber vernachlässigt und der Lohn war ein stechender Schmerz im seitlichen Becken-Rücken-Übergang. Mit zunehmenden Gewicht des Babys wird ein sportlicher Ausgleich immer wichtiger.

Wenn du nicht auf einen Kinderwagen verzichten möchtest, kannst du auf ein gebrauchtes Modell zurückgreifen. Das schont den Geldbeutel.

IV. Wickelauflage statt Wickeltisch

Wenn du eine breite Kommode hast, kannst du einfach einen Wickelaufsatz kaufen oder selber bauen. Ich habe mir dafür Bretter im Baumarkt zuschneiden lassen und diese zu Hause abgeschliffen und mit speichelfester Holzlasur gestrichen. Die Bretter habe ich mit Holzschrauben verbunden und fertig. Kostenpunkt: 25 Euro

V. Günstiger geht es nicht: Stillen

Die günstigste Babynahrung ist Muttermilch. Das Superpraktische:

Du hast sie immer mit dabei.

Ganz abgesehen vom monetären Aspekt unterstützt Stillen die Mutter-Kind-Bindung. Beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, dass eine beruhigende Wirkung hat und die Vertrauensbildung fördert.

VI. Kochen muss nicht teuer sein: Babybrei selber kochen

Irgendwann stellt sich die Frage nach geeigneter Beikost. Die kannst du entweder kaufen oder selber machen. Ich koche den Brei einfach mit, wenn ich für uns am Herd stehe. Der zusätzliche Zeitaufwand beträgt vielleicht 3 Minuten. Alles, was es braucht, ist ein zusätzlicher Topf und klein geschnittenes Gemüse, dass du einfach pürierst, wenn es gar ist. Etwas später kannst du noch Fleisch hinzugeben. Beachten solltest du nur, dass Gewürze weitestgehend einen Bogen um den Babybrei machen sollten. Die Kleinen haben deutlich empfindlichere Geschmacksknospen als wir.

Unser Sohn bekommt oft das Gleiche wie wir, nur püriert.

Am besten kochst du gleich etwas mehr und füllst es heiß in kleine Gläschen ab. Im Kühlschrank hält sich das Ganze ein paar Tage. Alternativ kannst du Brei auch portionsweise in einem Eiswürfelbehältnis einfrieren. Wir bevorzugen die Gläschenvariante.

Kostenpunkt pro Mahlzeit: Ein paar Cent

Im Kühlschrank hält sich der heiß abgefüllte Brei vier bis sieben Tage.

VII. Größere Mengen vorkochen

Zeit ist mit Kind ein kostbares Gut. Wenn frisch gekocht wird, ist es daher sinnvoll, gleich für mehrere Mahlzeiten vorzukochen.

Neben kostbarer Zeit sparst du dir etwas Strom und mehrfachen Abwasch.

VIII. Sachen borgen oder Flohmarkt

Es ist unfassbar, wie schnell Babys wachsen. Sachen passen (wenn überhaupt) ein paar Monate. Danach muss die nächste Garnitur her. Wenn du alle Sachen neu kaufst, gibst du ein Vermögen aus. Schonender für den Geldbeutel ist es, wenn du dir Sachen bei Freunden und Familie leihst. Alternativ kannst du dich auch auf Babyflohmärkten umschauen.

Sind dir Flohmärkte nicht geheuer (so wie mir), gibt es andere tolle Möglichkeiten. So kannst du dir beispielsweise bei Räubersachen ökologische Kinderkleidung ausleihen und diese einfach wieder zurückgeben, wenn sie nicht mehr passt.

IX. Bücher ausleihen

Kinderbücher kannst du prima in der Bibliothek oder innerhalb deines Freundes- und Verwandtenkreises ausleihen. Aktuell nutzen wir allerdings noch eigene Bücher, da unser kleiner Mann erst 8 Monate alt ist und noch recht häufig seine Zähne in die guten Stücke vergräbt.

Geld haben wir aber nur für ein einziges Kinderbuch in die Hand genommen, ansonsten lesen wir ihm aus unserem normalen Fundus vor. Der Inhalt ist aktuell sowieso Nebensache. Viel wichtiger ist, dass er merkt, dass Papa und Mama ihm mit Begeisterung vorlesen.

X. Windeln nur in XXL-Packungen kaufen

Bei Windeln gilt wie bei fast allen anderen Produkten:

Je größer die Abnahmemenge, desto niedriger der Preis pro Stück.

Wir haben es so gelöst, dass uns regelmäßig ein großes Windelpaket nach Hause geliefert wird. Das ist bequem und schafft im Einkaufsbeutel Platz für andere Dinge.

XI. Baby abhalten statt Windeln

Der konsequenteste Schritt, um beim Windeln zu sparen, ist, auf Windeln zu verzichten. Ich habe einen riesen Respekt vor Eltern, die das schaffen. Wir haben es für ein paar Tage ausprobiert und sind an der Realität gescheitert. Tagsüber hat es ganz gut geklappt. Nachts wurde der Familienschlaf dafür immer wieder unterbrochen. Da uns ein erholsamer Schlaf langfristig wichtiger ist, haben wir uns entschieden, den Versuch abzubrechen und sind zu Einwegwindeln zurückgekehrt. Zumal uns schleierhaft ist, wie windelfrei unterwegs bei einem Baby funktioniert.

Ich stelle es mir für beide Seiten unangenehm vor, wenn Babys großes Geschäft versehentlich im Tragetuch landet. Trotzdem war es interessant zu sehen, dass Babys sich von Natur aus bemerkbar machen, wenn sie Pullern oder Kackern müssen. Leider verlernen sie diese Reflexe ein Stück weit durch das Windeln.

Kurzzeitig haben wir überlegt, Stoffwindeln zu nutzen. Nach verschiedenen Erfahrungsberichten haben wir uns letztlich dagegen entschieden. Es ist allerdings gut möglich, dass wir das bei unserem nächsten Kind anders handhaben.

XII. Mandelöl statt teure Cremes

Die Pflegeindustrie ist ein Milliardengeschäft. Mein Sohnemann soll so spät wie möglich ein Teil davon werden …

Die Haut eines Babys fettet in der Regel wunderbar von allein, wenn man es ihr nicht abgewöhnt (die von Erwachsenen übrigens auch). Zur Pflege reicht ein gutes Pflanzenöl völlig aus (wir nutzen Mandelöl*).

XIII. Tücher statt Lätzchen

Wenn du mit Beikost beginnst, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie die Kleidung geschützt werden kann. Im Sommer ist die Antwort recht einfach:

Ausziehen.

Im Winter sind große Tücher optimal, die einfach um den Hals gebunden werden. Wir nutzen einfach die Moltontücher*, die wir schon als Schutz für die Wickelunterlage und als Kopfkissen genommen haben. Sie decken neben den Sachen des Babys teilweise auch deine Kleidung mit ab. Teure Ganzkörperlätzchen für 7 Euro und mehr das Stück sind überflüssig.

XIV. Bahn statt Auto

Öfters mal die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, schont den Geldbeutel immer …

Mit unserem Sohnemann haben wir zusätzlich den Vorteil, dass meine Partnerin in seinem ersten Lebensjahr kostenlos Straßenbahn fahren darf. Das Auto nutzen wir zurzeit nur für Großeinkäufe und für Ziele, die etwas außerhalb liegen.

Hinzu kommt, dass unser kleiner Mann kein begeisterter Autofahrer ist. Straßenbahn und Bus gefallen ihm viel besser.

XV. Schneebesen und Topf statt Kinderspielzeug

Unser Kinderspielzeug können wir an zwei Händen abzählen. Und das, was wir besitzen, haben wir zum Großteil geschenkt bekommen. Ohnehin spielt unser Sonnenschein am liebsten mit Sachen, die wir auch benutzen. Ganz vorne mit dabei sind:

  • Zeitschriften
  • Schneebesen
  • Töpfe
  • Wäschekorb
  • Bücher
  • Kehrschaufel und Handfeger

Gerade in den ersten Monaten besteht keinerlei Notwendigkeit, für teuer Geld Babyspielsachen zu kaufen.

XVI. Jahreskarten für den Zoo

Zeitnah zur Geburt unseres Sohnes haben wir uns Jahreskarten für den Zoo gekauft. Bereits nach drei Besuchen lohnt sich das bei uns in Leipzig. Das Schöne:

Wenn wir mal einen längeren Spaziergang machen wollen, können wir einfach durch den Zoo schlendern.

Billiger wäre es zwar, ganz auf Zoobesuche zu verzichten (vielleicht sogar moralisch wertvoller), aber uns entspannt das ungemein und das ist es uns wert.

Unser kleiner Sohn ist fasziniert: Im Zoo gibt es einiges zu entdecken …

Resümee: Mit Baby sparen

Ein Baby bedeutet neben jeder Menge Glück immer auch eine finanzielle Belastung. Die Aufwendungen für unseren kleinen Mann halten sich durch die besprochenen 16 Punkte allerdings in Grenzen …

Wobei es aus meiner Erfahrung wichtig ist, offen miteinander zu sprechen. Gerade Dinge wie das Familienbett können eine Beziehung belasten. Für mich war es zu Beginn eine gehörige Umstellung, dass zwischen mir und meiner Partnerin plötzlich noch jemand lag. Schnell fühlt man sich zurückgesetzt und Gefühle wie Eifersucht können aufkeimen. Schaufelst du solche Gefühle in dich hinein, belastet das die Beziehung. Viel besser ist es, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Das Wichtigste für die Entwicklung eines Kindes sind immer noch glückliche Eltern.

Welche Erfahrungen hast du mit deinem Kind gemacht? Ist Sparen mit Baby überhaupt ein Thema für dich und wenn ja, hast du noch zusätzliche Spartipps?

Dein Finanzkoch
Christoph Geiler

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Mit diesen 10 Tipps sparen Sie im ersten Babyjahr über 3.000 Euro

Werdende Eltern haben in der heutigen Zeit eine Menge um die Ohren. Wie sollen sie zwischen Geburtsvorbereitungskurs, Schwangeren-Yoga und jeder Menge gut gemeinter Ratschläge dabei auch noch aufs Geld achten? Gerade beim ersten Kind fallen nach der Geburt mitunter Ausgaben an, die nur unnötig ins Geld gehen. Im ersten Babyjahr lassen sich jedoch einige Ausgaben auf einfache Art reduzieren oder komplett sparen. Wie Sie im ersten Babyjahr effizient Geld sparen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Sparen bei der Nahrung

Spezielle Nahrung für Säuglinge und Babys gibt es in zahllosen Variationen. Fertigmilch für das Fläschchen, Wasser speziell für Babykost oder Brei im Glas geht auf Dauer ins Geld. Wenn Sie im ersten halben Jahr hauptsächlich Stillen und anschließend pro Tag nur etwas über 4 Euro für Babynahrung ausgeben, kommen in den verbleibenden 6 Monaten schon 750 Euro zusammen.

Etwa zwei Drittel dieses Betrages lassen sich durch weiteres Stillen sowie Brei aus eigener Herstellung einsparen. Babykost können Sie auch vorkochen und als Vorrat in Gläsern einfrieren. Ihre eigenen Mahlzeiten lassen sich leicht so umstellen, dass Ihr Baby davon in babygerechten Portiönchen etwas abbekommt. Kreative Rezepte für selbstgemachten Baby-Brei finden Sie hier. Durch den Ersatz für Beikost oder Brei aus eigener Herstellung können Sie im ersten Babyjahr also auf eine Ersparnis von etwa 500 Euro kommen.

Sparen bei der Kleidung

Besonders bei Säuglingen und Babys werden durch das Wachstum alle paar Monate neue Kleidungsstücke nötig. Laut Freundin.de sammeln sich durch neu gekaufte Strampelanzüge, Schuhe oder Jacken Ausgaben in Höhe von mindestens 500 Euro im Jahr an. Diese Summe kann sich schnell verdoppeln, wenn Sie hauptsächlich Markenkleidung kaufen. Halten Sie also lieber nach gebrauchter Kleidung für Ihr Baby Ausschau, um von den 500 Euro rund die Hälfte (250 Euro) einzusparen.

Neuanschaffungen rechnen sich bei Kindern generell selten, da solche Kleidungsstücke in der Regel nicht lange getragen werden. Daher können abgelegte Babyklamotten auch als Second-Hand-Ware noch fast neuwertig sein. Suchen Sie in Ihrer Nähe nach Tauschbörsen oder Flohmärkten speziell für Babysachen. Eine empfehlenswerte Seite für gebrauchte Babybekleidung im Internet ist beispielsweise Mamikreisel.de.

Sparen beim Kinderwagen

Der Kinderwagen ist eine der teuersten Anschaffungen für werdende Eltern. Hier gibt es viele Möglichkeiten zu sparen: Wählen Sie ein gebrauchtes, statt ein neues Modell. So lassen sich schnell 40-60% der Kosten einsparen. Überlegen Sie auch, ob Sie eventuell auf einen Kinderwagen komplett verzichten wollen. Eine Alternative stellt das Tragetuch dar, mit dem Sie Ihr Baby bequem auf dem Rücken oder Bauch tragen können. Das unterstützt außerdem die Bindung, gibt dem Baby mehr Sicherheit und Zufriedenheit und Sie sind mobiler.

Einen Buggy können Sie später immer noch kaufen – der wird dann jedoch deutlich günstiger sein, als ein Kombimodell. Gut 450 Euro lassen sich auf diese Weise sparen.

Sparen beim Babybett

Im ersten Jahr nach der Geburt muss nicht unbedingt schon ein Babybettchen extra angeschafft werden. Wenn es sich einrichten lässt, kann das Baby in Ihrem Ehebett schlafen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Neugeborenes nachts seltener wach wird und schreit, kann durch diese Maßnahme zusätzlich steigen. Der Grund dafür ist, dass es beim Schlafen ständig einen Elternteil in der Nähe hat. Dadurch können Sie unter Umständen in den Nächten eher durchschlafen – aber eine Garantie muss das nicht sein. Für ein eingespartes Bettchen im ersten Jahr sehen wir ein Einsparpotential von mindestens 200 Euro.

Sparen bei den Windeln

Wenn Sie zu herkömmlichen Einwegwindeln greifen, kostet das beim durchschnittlichen Bedarf eines Babys circa 800 Euro pro Jahr. Mit Windeln aus Stoff sparen Sie sich einen Teil davon ein und schonen die Umwelt. Moderne Stoffwindeln stehen in Sachen Tragekomfort oder Saugkraft den Wegwerfwindeln in nichts nach.

Im direkten Vergleich sind Windeln aus Baumwolle teurer, rechnen sich allerdings durch ihre Wiederverwendbarkeit. Im ersten Babyjahr müssen Sie bereits verschiedene Größen anschaffen und benötigen zum Waschen mehr Strom und Wasser. Dennoch werden Sie mit der ökologischeren Alternative etwa die Hälfte der 800 Euro (400 Euro) einsparen.

Sparen beim Wickeltisch

Um die Windeln zu wechseln, benötigen Sie nicht noch einen speziellen Tisch. Mit einer simplen Wickelauflage können Sie so gut wie jede Fläche zum Windelwechsel benutzen. Dabei ist eine solche Auflage nicht nur leicht zu transportieren, sondern auch einfach zu reinigen und preiswert in der Anschaffung. Indem Sie auf einen speziellen Wickeltisch verzichten und stattdessen eine flexible Auflage kaufen, sparen Sie leicht weitere 100 Euro im ersten Lebensjahr Ihres Babys.

Sparen bei der Krabbelgruppe

Selbst bei der Krabbelgruppe können Sie im ersten Babyjahr Geld sparen. Organisierte Gruppen werden in der Regel eine Kleinigkeit kosten. Aber auch darauf kommt es an. Gehen Sie im ersten Jahr nach der Geburt insgesamt 20 Mal zu einem solchen Treffen, für das jeweils 5 Euro fällig werden, haben Sie hierfür Ausgaben in Höhe von 100 Euro.

Die Alternative, mit der Sie sparen können, heißt keinesfalls Verzicht! Für die sozialen Kontakte und den Austausch mit anderen Kleinkindern sind solche Gruppen für Ihr Baby wertvoll. Übernehmen Sie die Organisation selbst, geht das gratis. Über soziale Netzwerke können Sie in Ihrer Umgebung leicht andere junge Eltern finden und sich zusammentun. Mit einer selbst initiierten Krabbelgruppe sparen Sie also ungefähr 100 Euro im ersten Babyjahr.

Sparen bei Pflegeprodukten

Die Regale im Drogeriemarkt mit Pflegeprodukten für Babys scheinen fast endlos. Puder, Shampoo, Hautcreme und vieles mehr stehen zur Auswahl. Zu Ihrer Grundausstattung sollte als Ersatz für Wundcreme immer Ringelblumencreme gehören. Für die Hautpflege (auch beim Windelwechsel) genügt eine kleine Menge Olivenöl, das mit Wasser verdünnt wird. In den ersten Lebensjahren kann sogar komplett auf Shampoo verzichtet werden. Ist die Kopfhaut gesund, reicht reines Wasser vollkommen aus.

Das Magazin „Freundin“ veranschlagt für die Babypflege durch Feuchttücher & Co. eine durchschnittliche Pauschale von monatlich 50 Euro. Damit kommen wir über das ganze Jahr hinweg auf 600 Euro, die allein für Pflegeprodukte gespart werden können.

Sparen beim Spielzeug

Auf Spielzeug dürfen Sie nicht verzichten. Babys sehen die Welt allerdings mit anderen Augen als Erwachsene. Alles ist erst einmal neu und vor allem interessant! Der raschelnde Inhalt eines Säckchens oder selbstgebasteltes Spielzeug kann die Sinne Ihres Babys ebenso anregen wie teuer Gekauftes. Ohne großen Aufwand lässt sich etwa ein Mobile herstellen und im Netz finden sich unzählige weitere Ideen für weiteres Babyspielzeug.

Indem Sie (zumindest teilweise) auf Konsum verzichten und Ihr kreatives Basteltalent wecken, können Sie pauschal über das erste Babyjahr sicher weitere 100 Euro einsparen.

Sparen beim Babysitter

Wir gehen von der Konstellation aus, dass Sie sich ab dem 6. Monat nach der Geburt einmal im Monat einen Theater- oder Restaurantbesuch ohne Nachwuchs gönnen möchten. Dabei sind Sie jeweils 5 Stunden außer Haus und buchen einen Babysitter, der 10 Euro pro Stunde nimmt. Diese Dienste kosten Sie dann insgesamt 300 Euro im ersten Babyjahr.

Sparen Sie das Geld, indem Sie Ihr Baby von den Großeltern oder anderen Verwandten betreuen lassen. Die werden sich in der Regel freuen und kosten kein Geld. Wenn Sie im Bekanntenkreis frischgebackene Eltern haben, können Sie auch dort nachfragen und sich dafür „revanchieren“, indem Sie deren Kind hin und wieder einen Abend lang beaufsichtigen. Am wichtigsten ist bei diesem Aspekt die Kompetenz und Zuverlässigkeit.

Elterngeld optimieren

Elterngeld gibt es für 12 Monate (+2 Monate für den Partner) und es beträgt im Regelfall 65 bis 67% des Netto-Einkommens. Es gibt jedoch zahlreiche Wege, das Elterngeld zu erhöhen. Wechseln Sie rechtzeitig die Steuerklasse, melden Sie ein Nebengewerbe an, damit sich der Bemessungszeitraum verlagert oder stellen Sie Rechnungen als Selbstständiger einfach geschickt im Bemessungszeitraum vor der Geburt und weniger im Bezugszeitraum des Elterngeldes. Anleitungen dazu finden Sie auf elterngeld.de

Zusammengefasst sehen Sie hier nochmal die Übersicht, wie wir die 3.000 Euro Einsparpotential im ersten Babyjahr errechnet haben. Selbstverständlich sind diese Summen als unverbindliche Richtwerte zu verstehen und können in Ihrem Fall abweichen. Aber wenn Sie bereits den ein oder anderen Tipp umsetzen, wird sich das in Ihrer Haushaltskasse bemerkbar machen.

Nahrung…………………….500 Euro

Kleidung…………………….250 Euro

Kinderwagen………………..450 Euro

Babybett…………………….200 Euro

Windeln……………………..400 Euro

Wickeltisch………………….100 Euro

Krabbelgruppe.…………….100 Euro

Pflegeprodukte…………..…600 Euro

Spielzeug……………………100 Euro

Babysitter…………………..300 Euro

INSGESAMT….………….. 3.000 Euro

Im ersten Babyjahr können Sie bei vielen Kleinigkeiten Geld einsparen. Hier wurde das anhand von 10 Tipps erläutert. Keiner der Tipps ist besonders schwer realisierbar. Dennoch werden Sie wahrscheinlich nicht jeden davon exakt umsetzen wollen oder können. Zudem werden Sie als junger Elternteil gerade auch die Momente schätzen, wenn Sie zur Ruhe kommen können. Wenn Ihnen dann der Sinn nicht nach Basteln oder Organisieren steht, ist das nachvollziehbar.

Sie sparen bereits Ausgaben ein, wenn Sie ab und zu auf das Neueste verzichten und stattdessen Alternativen finden. Der ökologisch nachhaltige Weg ist dabei oft auch der Günstigere. Am wichtigsten ist im ersten Babyjahr allerdings nicht das Sparen. Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Nachwuchs und schauen Sie zu, dass es ihm an nichts fehlt. Das ist auf Dauer gesehen dann sogar unbezahlbar.

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