Sonnencreme test 2019

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Besonders für zarte Baby- und Kinderhaut ist im Sommer ein guter Sonnenschutz sehr wichtig, da die Haut von Kindern ihren Schutz gegen schädliche UV-Strahlung erst noch entwickeln muss. Die Tests verschiedener Sonnencremes und Sonnensprays für Kinder in den letzten Jahren haben immer wieder gezeigt, dass guter Schutz dabei nicht teuer sein muss. Discounter-Produkte und Drogerie-Eigenmarken schneiden im Test oft ebenso gut oder sogar besser ab, als teure Sonnenschutzmittel für Kinder aus der Apotheke.

Sonnencreme für Babys und Kinder im Test (© Getty Images)

Hier erfahrt ihr, welche Sonnenschutzmittel für Kinder gut und empfehlenswert sind – und welche im Test nur mit mangelhaft bewertet wurden:

Wir haben die Ergebnisse der aktuellsten Sonnencreme-Tests der Stiftung Warentest und den letzten Test der Öko-Test für euch zusammengefasst.

Sonnencreme im Test von Stiftung Warentest (07/2018)

In der Ausgabe Juli 2018 hat die Stiftung Warentest 19 Sonnenschutzmittel untersucht. Mit dabei waren Sonnen­cremes, Lotionen und Sprays mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50 von Discountern, Apotheken und renommierten Marken. Gute Nachrichten: 17 der 19 Sonnenschutzmittel haben mit „sehr gut“ oder „gut“ abgeschnitten. Dass guter Sonnenschutz nicht teuer sein muss, beweisen die Testsieger: Lidl Cien Sun Sonnenmilch Classic und Penny & Rewe t. Today Sonnenmilch haben den Test mit 1,3 (sehr gut) bestanden. Die Produkte Sundance Sonnenspray von dm und Real Sôi Sônnenmilch liegen mit 1,4 (sehr gut) auf den Plätzen drei und vier.

Die Stiftung Warentest sagt, alle Produkte „schützen so vor UVB-Strahlung, wie sie es ausgelobt haben – und auch der UVA-Schutz stimmt. Auf diese Mittel sollten vor allem Menschen mit heller, sonnen­empfindlicher Haut setzen. Und auch Kinder­haut ist mit Sonnen­schutz­faktor (SPF) 30 und 50 angemessen geschützt.“

Sonnencreme für Kinder im Test der Öko-Test (Jahrbuch Kinder und Familie 2017)

Im seinem „Jahrbuch Kinder und Familie für 2017“ hat das Verbrauchermagazin Öko-Test 15 Sonnenschutzmittel für Kinder getestet. In der Auswahl waren 13 konventionelle Produkte und zwei zertifizierte Naturkosmetika. Insgesamt konnten nur fünf der Sonnencremes überzeugen, vier erreichen nur ein „mangelhaft“. In diesem Test ging es lediglich um die Inhaltsstoffe, die Wirkung der Sonnenschutzmittel wurde nicht getestet.

Entzündungshemmende Substanzen, chemische UV-Filter wie Ethylhexylmethocinnamate, Octocrylen und Homosalate führten im aktuellen Test zu einer Abstufung von bis zu zwei Stufen. Auch der übermäßige Gebrauch von Paraffinen, Erdölprodukten und Silikonen in den Produkten führt zu einer Abstufung.

Die Ergebnisse: diese Sonnencremes sind für Kinder und Babys empfehlenswert

Testsieger der Öko-Test ist Lavera Sun Sensitiv Bio Sonnenblumenöl Sonnencreme 30 mit einem Gesamturteil “sehr gut”. Das Siegel “gut” erhalten vier weitere Sonnencremes: Eco Cosmetics Baby & Kids Sonnencreme LSF 50+, Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+, Ladival Sonnenschutz Milch für Kinder 50+ und Sun Ozon Sonnenmilch Kids 30 von Rossmann.

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Das Testergebnis „mangelhaft“ bekamen vier der getesteten Sonnenschutzmittel: Daylong Kids Sonnenschutz- Lotion SPF 30, Eucerin Kids Sun Spray 50+, Garnier Ambre Solaire Kids Sonnenschutz- Milch 30 und Bioderma Photoderm Kid Sonnenmilch für Kinder SPF 50+. Neben bedenklichen Stoffen in den Produkten fehlten auch Warn- und Anwendungshinweise auf den Verpackungen, die für eine sichere Anwendung wichtig sind.

Welche Sonnencreme gibt es für Babys mit empfindlicher Haut?

Es ist gut zu wissen, dass man für Kinder-Sonnencreme keine Wucherpreise zahlen muss. Aber ein „gut“ im Test bedeutet leider noch nicht automatisch, dass jedes Kind sie verträgt. Sonnencremes können alle möglichen Inhaltsstoffe wie Parfüme, Öle, Nanopartikel usw. enthalten, auf die Kinder mit sensibler Haut mit Ausschlag oder Rötungen reagieren. Bei Kindern mit empfindlichem Hauttyp oder „Sonnenallergie“ muss man eventuell einige Sorten ausprobieren.

Sparbaby-Tipp: „Gut“ im Test der Öko-Test und für Kinder mit empfindlicher Haut und Neurodermitis empfohlen ist die Sonnenschutzmilch von Ladival 50+. Wir haben die Ladival inzwischen seit mehreren Jahren in den Varianten LSF 30 und 50+ in Verwendung und unser Kind verträgt sie sehr gut – mit anderen Sonnencremes hatten wir im Sommer öfter Probleme mit Hautirritationen wie Rötungen oder Pickelchen. Auch für Erwachsene mit Sonnenallergie ist sie sehr gut verträglich. Die Ladival Sonnenschutzmilch ist sehr ergiebig, wasserfest und lässt sich noch recht gut auftragen. Für das Gesicht gibt es Ladival auch als Stick (Anwendung ähnlich wie ein Klebestift).

Für empfindliche Haut Ladival Sonnemilch für Kinder, LSF 50, 200 ml

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Sonnencreme für Babys und Kleinkinder: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Welchen Lichtschutzfaktor sollte man für Babys und Kleinkinder benutzen?

Je nach Hauttyp des Kindes: Sehr hohe Lichtschutzfaktoren LSF 50+ müssen nur bei sehr hellhäutigen Kindern sein, alle anderen sind mit LSF 30 gut geschützt.

Welche Art Sonnencreme wird für Babys empfohlen: mit mineralischen oder chemischen Filtern?

Sonnencremes gibt es grundsätzlich mit zwei unterschiedlichen Arten von UV-Filtern: chemische Filter und mineralische Filter. Im Vergleich haben die beiden Sonnencremes sehr unterschiedliche Wirkweisen, Vorteile und Nachteile:

Chemische Filter beinhalten Stoffe, die in die obersten Hautschichten einziehen und UV-Strahlen in Wärme umwandeln. Sie enthalten oft auch entzündungshemmende Mittel, die einen Sonnenbrand zeitlich herauszögern, sodass man nicht sofort merkt, wenn es brenzlig wird. Bei Babys und Kleinkindern können chemische Filter potenziell häufiger Allergien auslösen, oder sich sogar auf den Hormonhaushalt auswirken. Ein Pluspunkt ist, dass sie im Vergleich zu mineralischen Cremes, leicht zu verstreichen ist und keinen weißen Film hinterlässt.

Mineralische Filter dringen nicht in die Haut ein, sondern bilden eine Schutzschicht und reflektieren die UV-Strahlen wie eine Barriere, sodass sie nicht erst in die Haut gelangen. Cremes mit mineralischen Stoffen wie Titandioxid und Zinkoxid hinterlassen einen weißen Film auf der Haut und lassen sich schwerer verteilen, werden aber für Babys und Kleinkinder empfohlen. Um den Weiß-Effekt zu vermindern, werden in vielen Sonnenschutzmitteln Titandioxid und Zinkoxid auf Nanopartikel-Größe eingesetzt. So bleibt weniger Weiß auf der Haut, allerdings sind Nanopartikel umstritten. Weil sie so winzig sind, können sie in unsere Zellen eindringen – welche Wirkungen das haben kann, ist noch nicht erforscht. Seit 2013 sind Nanopartikel allerdings kennzeichnungspflichtig, sodass man diese vermeiden kann.

Sind Sonnencremes wirklich wasserfest?

Egal ob wasserfest oder nicht, nach dem Baden sollte man neu eincremen. “Wasserfest” heißt eigentlich, dass ein Sonnenschutzmittel nach 2×20 Minuten Baden noch die Hälfte des angegebenen Lichtschutzfaktors bietet. Viele Sonnencremes schaffen dies aber nicht.

Gerade für Babys sind Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor wichtig (© Thinkstock)

Wie lange darf mein Baby oder Kleinkind in der Sonne sein?

Die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern kann sich noch nicht selbst gegen die UV-Strahlen der Sonne schützen. Besonders in der Mittagshitze zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Schon 10-15 Minuten in der Sonne können bei den Kleinen zu Sonnenbrand führen. Im Schatten und mit luftiger Kleidung ist es auch im Sommer angenehm.

Darf ich mein Baby unter einem Jahr schon mit Sonnencreme einreiben?

Für Babys unter einem Jahr wird es nicht empfohlen Sonnencreme zu verwenden. Die zarte Haut und auch der Stoffwechsel können durch die Wirkstoffe beeinflusst werden und zu Allergien führen. Mit längärmeliger, luftiger Kleidung, einem Sonnenhut mit Nackenschutz und einem Sonnenschirm kann man die Kleinen gut schützen. Alle unbedeckten Körperteile sollten dennoch mit Sonnencreme eingerieben werden, wenn die direkte Sonneneinstrahlung unvermeidbar ist. Generell sollten Babys unter einem Jahr lieber im Schatten bleiben. Hier findest du viele gute Tipps zum Thema Sonnenschutz für dein Baby.

Sonnenschutzmittel Test – Gut geschützt ab 2 Euro

Welche Inhaltsstoffe in Sonnencreme sollten Babys und Kinder vermeiden?

Parabene, Alkohol, Parfüm, entzündungshemmende Stoffe, PEG/PEG-Derivate, Octocrylen, Homosalat, Ethylhexylmethoxycinnamat.

Wo gibt es Gratisproben von Sonnencreme für Kinder?

Die Beratung in der Apotheke endet nach meinen bisherigen Erfahrungen leider oft in der Empfehlung der 20 Euro Sonnencreme. Trotz oder wegen des hohen Preises gibt es von den teuren Apotheken-Produkten meist noch nicht einmal Proben, so dass man oft die Katze im Sack kaufen muss. Da lohnt es sich dann schon, einfach die oben genannten günstigen Hausmarken der Drogerien und Discounter durchzuprobieren oder auf den Webseiten der Hersteller nach Proben zu fragen, z.B.:

  • Ladival
  • Eucerin
  • Nivea
  • Daylong

Sonnencremes für Babys und Kinder – frühere Tests und Ergebnisse der Vorjahre:

Sonnencreme für Kinder im Test der Öko-Test (6/2015)

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hatte in der Ausgabe 6/2015 Sonnenschutzmittel für Kinder unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 23 Produkte untersucht. Im Test von Kinder-Sonnencreme der Öko-Test gab es viel Licht und nur wenig Schatten. Von den 23 getesteten Produkten erreichten 17 die Note befriedigend oder besser. Allerdings bekamen auch drei Produkte ein „mangelhaft“, eines sogar ein „ungenügend“.

Erstmals bezog die Öko-Test in ihrem Urteil die Verwendung von entzündungshemmenden Substanzen in ihr Urteil mit ein. Stoffe wie Aloe Vera oder Calendula sind an sich nicht schlecht für die Haut. Problematisch ist allerdings, dass sie die Hautrötung bei einem Sonnenbrand hinausschieben können. So tritt erst einmal keine Hautrötung nach Ablauf der Schutzwirkung ein, ohne dass ein Sonnenbrand verhindert wird. Außerdem untersuchte die Ökotest die Sonnenschutzmittel für Kinder auf PEG-Derivate, halogenorganische Verbindungen und Paraffine sowie Erdölprodukte und Silikone.

Die Ergebnisse: diese Sonnencremes sind gut (6/2015)

Testsieger und einziger Sonnenschutz mit der Bewertung „sehr gut“ wurde 2015 die Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam LSF 30 von dm Drogeriemarkt, die in dieser Form inzwischen leider nicht mehr bei dm erhältlich ist. Weitere 5 Sonnencremes erhielten das Testurteil „gut“, 11 immerhin noch das Urteil „befriedigend“. Zwei Sonnenschutz-Sprays erhielten das Urteil „ausreichend“. Wegen bedenklicher Inhaltsstoffe bekamen drei Sonnenschutzmittel von Ökotest die Bewertung „mangelhaft“, eines sogar das Urteil „ungenügend“.

Links der Testsieger von Alverde, zusammen mit zwei weiteren gut bewerteten Sonnencremes für Kinder von Ladival und Bübchen

Dass gut nicht unbedingt teuer bedeutet zeigt sich auch in diesem Test. Alle günstigen Produkte, auch die der Discounter, erreichen im Test mindestens das Urteil „befriedigend“. Auch der Testsieger von Alverde zählt noch zu den günstigen Produkten. Die Sonnencremes von Cien (LIDL) könnt ihr auch bequem im Lidl-Onlineshop bestellen.

Nur ein „mangelhaft“ gab es für diese Sonnenschutzmittel von Eucerin, Daylong und Garnier Ambre Solaire

Sonnenschutzmittel für Kinder im Test in der Öko-Test 06/2015:

  • Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam LSF 30 (Dm) – sehr gut
  • Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+ (Bübchen) – gut
  • Ladival Sonnenschutz Milch Für Kinder 50+ (Stada (Apotheke)) – gut
  • Lavera Sun Sensitiv Sonnencreme LSF 30 (Laverana) – gut
  • Elkos Sun Kids Sonnenspray Sensitiv 30 (Edeka) – gut
  • Eco Cosmetics Baby & Kids Sonnencreme LSF 50+ (Eco Cosmetics (Naturwarenladen)) – gut
  • Cien Sun Sonnenspray für Kids LSF 30 (Lidl)
  • Dado Sens Sun Kids Sonnen- Creme UVA 30 (Dado- Cosmed)
  • Eau Thermale Avène Kinder- Sonnenspray 50+ SPF (Pierre Fabre (Apotheke))
  • Lavozon Sonnenmilch Für Kinder 30 (Müller Drogeriemarkt)
  • Nivea Sun Kids Pflegendes Sonnenspray 30 (Beiersdorf)
  • Ombia Sun Kinder Sonnenmilch 30 (Aldi Süd)
  • Ombra Suncare Sonnen Creme Kids 50 (Aldi Nord)
  • Ream Sun Care Kinder Sonnenmilch 30 (Ream)
  • Sun Ozon Sonnenmilch Kids 30 (Rossmann)
  • Sundance Kids Sonnenspray LSF 30 (Dm)
  • Todaysun Kids Sonnenspray 50 (Rewe)
  • Vichy Idéal Soleil Sonnenschutz- Spray für Kinder SPF 50+ (Vichy (Apotheke))
  • La Roche- Posay Anthelios Dermo- Kids Spray 50+ (La Roche- Posay (Apotheke))
  • Daylong Kids Sonnenschutz- Lotion SPF 30 (Spirig (Apotheke))
  • Eucerin Kids Sun Spray 50+ (Beiersdorf (Apotheke))
  • Garnier Ambre Solaire Kids Sonnenschutz- Milch 30 (Garnier)
  • Bioderma Photoderm Kid Sonnenmilch für Kinder SPF 50+ (Bioderma (Apotheke))

Die vollständigen Testergebnisse und Artikel gibt es in der Öko-Test Ausgabe Juni 2015 im Handel oder online als ePaper unter Öko-Test.de

Sonnencreme für Kinder im Test der Stiftung Warentest 2014

Der letzte Test der Stiftung Warentest speziell von Sonnencreme für Babys und Kinder liegt schon etwas länger zurück: In der Ausgabe von Juli 2014 testet Stiftung Warentest 19 verschiedene Sonnencremes für Kinder – der Artikel mit allen Testergebnissen ist inzwischen kostenlos verfügbar. Untersucht wurde Sonnencreme mit hohem bis sehr hohem Schutz. Preislich bewegten sich die Produkte zwischen 2 Euro und 23,20 Euro pro 100 ml. Testergebnis: Immerhin 10 der getesteten Cremes schnitten mit einem „gut“ ab, darunter auch einige der günstigsten Produkte. Die Sun Kids pflegende Sonnenmilch von Nivea liegt im Test mit der Note 1,9 ganz vorn. Weitere sieben Schutzmittel erhalten von den Testern ein „gut“ – allerdings waren vier der Mittel nicht wasserfest.

photo credit (Flickr/ Creative commons licence): DarrelBirkett

Unter den „gut“ getesteten Sonnenschutzmitteln war unter anderem die Sonnenschutzmilch für Kinder von Ladival, das Sonnenspray Cien Sun von Lidl, aber auch die Sonnenmilch von Rossmann und das Kids Sonnenspray Sun Dance von dm. Ein „befriedigend“ erhielten z.B. die Creme von dm Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam Bio sowie die Bübchen Sensitive Sonnenlotion für emp­findliche Babyhaut und die Lavera Baby & Kinder Sonnen­creme Bio.

Sonnencreme für Kinder im Test 2014 (© Thinkstock)

Die Hersteller Ream und Avène erhielten im Test nur ein mangelhaft. Verlierer im Test ist die Ream Suncare Creme, denn sie kann den auf der Verpackung versprochenen UVA- und UVB-Schutz nicht einhalten. Außerdem ist die Creme beim Auftragen so zäh, dass sie sich sehr schlecht verteilen lässt. Kaufen kann man die Ream Suncare Creme beispielsweie in Kaufland- oder Mäc Geiz-Filialen. Auch das Schutzmittel von Avène erreicht keinen ausreichenden Schutz vor UVA-Schutz. Die UVA-Strahlung ist für frühzeitige Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich. Avène setzt auf die Filtersubstanz Titandioxid, ein erprobtes Mittel aus der Naturkosmetik, das bei der Creme von Avène jedoch nicht den angegebenen UVA-Schutz erzielt.

Testsieger – von günstig bis mittleres Preissegment

  • Nivea Sun Kids pflegende Sonnenmilch – Note 1,9
  • Lidl / Cien Sun Sonnen­spray für Kinder – Note 2,1
  • Müller Sonnenmilch für Kinder – Note 2,1
  • Ross­mann / Sunozon Sonnenmilch Kids – Note 2,1
  • dm / Sun Dance Kids Sonnen­spray – Note 2,3
  • Nivea Sun Kids Pure & Sensitive Sonnen­spray – Note 2,2
  • Hipp Sonnenmilch Ultra-Sensitiv Baby Sanft – Note 2,3

Ebenfalls gut, aber teuer

  • Ladival Sonnenschutz Milch für Kinder 50+ – Note 2,1
  • Eucerin Kids Sun Lotion – Note 2,2

Regelmäßig und reichlich mit Sonnencreme eincremen (© Thinkstock)

Eine gute und verträgliche Sonnencreme zu finden, ist nicht ganz einfach – das zeigen auch eure vielen Kommentare. Die Auswahl ist groß und die Preisunterschiede zwischen Sonnencremes z.B. aus der Apotheke und vom Discounter sind extrem. Pro 100 ml Sonnencreme für Kinder kann man 1,20 Euro (ALDI Süd) oder 21,00 Euro (Ultrasun) ausgeben.

Die gute Nachricht aus dem aktuellen Sonnencreme-Test:

  • viele der getesteten Sonnenschutzmitteln sind gut
  • unter den besten Sonnencremes sind sehr günstige von Drogerien und Discountern
  • die teuersten sind nicht die besten

günstige Testsieger

Zu den gut getesteten und gleichzeitig günstigen Produkten gehörten diese Sonnencremes für Kinder:

Alle genannten Produkte gehören zu den besten Sonnenschutzmitteln für Kinder im Test mit dem Testurteil “gut” – ein sehr gut wurde nicht vergeben.

Die ALDI Nord Sonnenmilch Ombra Sun Care für Kinder ist rezepturgleich mit der “guten” Ombia Sonnenmilch Kids bei ALDI Süd. Das ALDI Nord Ombra Sun Sonnenspray für Kinder bekam dagegen nur ein befriedigend – die Abwertung erfolgte hier vor allem wegen der mangelhaften Wasserfestigkeit, Lichtschutzfaktor und UVB/UVA-Verhältnis waren auch hier gut.

weitere Linktipps zum Sonnenschutz für Kinder:

Zum Thema Sonnenschutz für Kinder könnte man noch viel weiter ausholen. Wer sich weiter informieren möchte, findet hier zusätzliche Quellen:

Tipp: der vorangegangene Test von Sonnenschutzmitteln für Kinder aus der Stiftung Warentest 2014 ist inzwischen kostenlos als PDF zum Download verfügbar und enthält gute Tipps. 5 der aktuell getesteten guten Sonnencremes für Kinder waren auch schon in den Vorjahren dabei und auch damals schon gut? Die Testtabelle enthält auch Angaben zu den Inhaltsstoffen, die besonders für Eltern von Kindern mit empfindlicher Haut wichtig sind.

Im letzten Sommer hatten wir in einem extra Artikel Sonnenschutz für Kinder – die 10 wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Kindergesundheit: Sonnenschutz
Kind und Sonne
Für Kinder: Mit heiler Haut durch den Sommer

Sonnenmilch für Kinder

Wasserfester Schutz

Kinder lieben es im Sommer, lange zu baden und zu schwimmen. Dabei kann sich eine Sonnenmilch für Kinder allerdings von der Haut abwaschen und somit der Schutz gegen UV-Strahlung geschwächt werden. Eine extra wasserfeste Sonnenmilch für Kinder, wie sie zum Beispiel von NIVEA angeboten wird, bietet ausreichend Schutz, sogar für ausgedehntes Baden und Schwimmen.

So wenden Sie Sonnenmilch für Kinder richtig an

Wenn schon eincremen, dann richtig. In den meisten Fällen werden bestimmte Körperregionen vergessen. So cremen wir gerne das ein, was uns gerade so ins Auge sticht: Beine, den Bauch, die Schultern und die Arme. Zonen, die man leicht vergisst sind die Ohren, den Nacken, die Nasenflügel, Augenbrauenpartien, Fußrücken und Knie. Besonders gründlich müssen die sogenannten „Sonnenterassen“ geschützt werden, da die Sonnenstrahlen frontal auf sie eintreffen. Dazu zählen der Nasenrücken, die Wangen, Stirn, Schultern, Füße und der Kopf. Ein Hut mit Nackenkrempe als Kopfbedeckung bietet zusätzlichen Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung. Alle 2-3 Stunden und auch nach dem Baden sollte die Sonnenmilch für Kinder erneut aufgetragen werden, da durch Schweiß, Spiel und Wasser der Sonnenschutz „abgetragen“ wird. Aufgepasst: durch Nachcremen wirkt der Sonnenschutz nicht von neuem: das Nachcremen dient dazu, diese Eigenschutzzeit aufrecht zu erhalten.

Wie dosiere ich die Sonnenmilch für Kinder?

Die richtige Dosierung von Sonnenschutzprodukten ist das A und O, denn verwenden wir zu wenig, entfaltet die Sonnenmilch für Kinder nicht ihren vollständigen Lichtschutzfaktor. NIVEA hat eine einfache Faustformel entwickelt. Bei 3-5 Jährigen ist das Maß jeweils ein Strich Sonnenmilch in der Länge eines Mittelfingers oder 5 bis 6 Sprühstößen bei einem Sonnenspray für Kinder. Bei 6-10 Jährigen ein Strich von ca. zwei Mittelfingern oder 7-10 Sprühstößen eines Sonnensprays. Bei älteren Kindern und Erwachsenen wäre das ein Strich Sonnencreme vom Handgelenk bis zur Spitze des Mittelfingers oder 15 Sprühstöße. Ein solches Maß sollte pro Arm und für die Region Hals, Gesicht und Nacken verwendet werden, jeweils zweimal das passende Maß für Rücken, Bauch und pro Bein. Übrigens: Bei Kindern bis zu fünf Jahren sollte auf den Gesichts-, Hals- und Nackenbereich die doppelte Menge aufgetragen werden, da bei den Kleinen der Kopf überproportional groß ist.

Ist Sonnenmilch für Kinder auch für Babys geeignet?

Die NIVEA Sonnenmilch für Kinder Produkte sind nach dem vollendeten ersten Lebensjahr geeignet. Hautärzte empfehlen jedoch, Säuglinge und Kleinkinder bis zu drei Jahren grundsätzlich keinem direkten Sonnenlicht auszusetzen, da das hauteigene Schutzsystem und die Reparaturmechanismen bei ihnen noch nicht vollständig entwickelt sind. Babys sollten Sie in den ersten 12 Monaten nicht der prallen Sonne aussetzen. Verwenden sie daher immer einen hohen Lichtschutzfaktor und achten sie beim Gang ins Freibad oder an den Strand auf extra Wasserfestigkeit. Zusätzlich schützen Sie Ihr Kind mit sogenannter UV-Kleidung, die durch eine Imprägnierung und ihre spezielle Webtechnik einen besonderen Schutz vor UV-Strahlung bietet. Der UV-Schutzfaktor dieser Kleidung sollte mindestens bei 30 liegen.

Sonnencreme für Kinder

Sonnencreme für Kinder sollte die Basis vor jeder Aktivität im Freien bilden. Egal ob die Sonne scheint oder es bewölkt ist, Sie sollten immer darauf achten Ihre Kleinsten zuvor mit Sonnenschutz einzucremen. Gerade die empfindliche Kinderhaut kann durch UV-Strahlung schwer geschädigt werden. Die meisten Hautschädigungen treten erwiesenermaßen im Kinder- bzw. Teenageralter auf. Daher ist es umso wichtiger Ihre Kinder mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor gegen die schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Bei UV-Fashions finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Sonnenschutzcremes für Kinder von unterschiedlichen Marken. Alle Cremes bieten einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 bis hin zu 50+. So ist für jede Kinderhaut der passende Sonnenschutz dabei und Sie wissen, dass Ihr Kind optimal gegen ultraviolette Strahlung geschützt ist. Bitte beachten Sie, dass der Sonnenschutz regelmäßig erneuert werden muss, um den UV-Schutz für Kinder aufrecht zu erhalten. Insbesondere nach einem langen Tag in der Sonne sollte auch die Pflege am Abend nicht vernachlässigt werden. Unsere After Sun Produkte bieten Ihnen hierfür die nötige Unterstützung.

Sonnencreme für Kinder schnell und einfach online bestellen

Sie bestellen Sonnencreme für Kinder schnell und einfach bei UV-Fashions. Unser Angebot umfasst Sonnenschutz von vielen unterschiedlichen Marken. So ist für den Muschelsucher, der wasserfeste Sonnencreme benötigt, und auch für den Strandburgen-Bauer mit sensibler Haut genau das Richtige dabei. Der Lichtschutzfaktor unserer Sonnencremes für Kinder ist hoch und an die empfindliche Kinderhaut angepasst. In Kombination mit UV-Schutzkleidung können Sie Hautschäden bei Ihren Kindern vorbeugen. Gerade im Sommer ist die Sonnencreme für Kinder häufig schnell vergriffen und im Winter ist das Angebot sehr reduziert. Bestellen Sie jetzt stressfrei bei UV-Fashions online. Hier finden Sie immer die Sonnencreme für Kinder, die Sie gerade suchen. Wenn Sie noch heute vor 17.30 Uhr bestellen, dann wird die Sonnencreme schon übermorgen geliefert.

Die richtige Sonnencreme für Babys

Viele Experten raten vom Gebrauch von Sonnencremes für Babys unter einem Jahr ganz ab. Aber wer mit den Kleinen in den Süden reist, der kommt nicht um Sonnenschutzmittel herum. Worauf man bei Sonnencreme für Babys unbedingt achten sollte.

Kinderhaut ist dünner, durchlässiger und empfindlicher für Sonnenstrahlen als die von Erwachsenen. Erst ab dem zweiten Lebensjahr verdickt sich die oberste Hornschicht und die Haut lernt zu bräunen. Diese Entwicklung dauert bis zur Pubertät. Bis dahin müssen Kinder im Sommer vor der Sonne geschützt werden: Mit UV-Schutzkleidung, Sonnenhut und Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor. Ohne Schutz verbrennt die Haut schnell. Die Folgen sind vorzeitige Hautalterung und eine erhöhte Gefahr an Hautkrebs zu erkranken.

Das Problem ist, dass viele Experten vom Gebrauch von Sonnencremes für Babys unter einem Jahr ganz abraten. Wenn man mit den Kleinen jetzt im Winter aber in sonnigere Gefilde, zum Beispiel in die Karibik oder nach Florida, verreist, dann braucht man natürlich Sonnenschutz, gerade für Kinder, die schon mobil sind und nicht die ganze Zeit brav im Schatten liegen bleiben. Es ist zwar besser, den Kindern als Sonnenschutz lange, leichte Sachen anzuziehen, aber bei Temperaturen von mehr als 30 Grad ist das wenig praktikabel.

Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und die Deutsche Krebshilfe warnen nur davor, „die zarte Haut Ihres Kindes im ersten Lebensjahr unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten“. Das bedeutet zwar keinen generellen Verzicht, aber man sollte Sonnencreme nur in unvermeidlichen Fällen und nicht am ganzen Körper einsetzen. Für diese Vorsichtsmaßnahme nennen Experten zwei Gründe: Babys haben im Vergleich zu Erwachsenen eine größere Hautoberfläche im Verhältnis zum restlichen Körper. Sonnencremes beinhalten oft viele unterschiedliche Chemikalien, die über die Haut aufgenommen werden. Babys nehmen somit im Vergleich mehr solcher Chemikalien auf als Erwachsene, wenn man sie eincremt. Zudem können Babys noch nicht richtig schwitzen, um ihren Körper zu kühlen. Das muss ihr Körper erst lernen. Sonnencreme kann das Schwitzen zusätzlich erschweren, daher könnte sie sich nachteilig auf Kinder unter zwölf Monaten auswirken, wenn sie am ganzen Körper aufgetragen wird.

Zwei Arten von Sonnencremes

Im Handel gibt es Sonnenschutzmittel mit zwei verschiedenen Arten von UV-Filtern: Herkömmliche Sonnenschutzmittel schützen die Haut mit chemischen Filtern. Die Substanzen dringen in die oberste Hautschicht ein und wandeln die UV-Strahlen in Wärmeenergie um. Daneben gibt es Sonnencreme mit mineralischen Filtern wie Titanoxid und Zinkoxid. Diese bilden eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren die UV-Strahlen wie winzige Spiegel.

Pflanzenöle sind wegen ihres viel zu geringen Lichtschutzfaktors keine Alternative. In diesem Post lest ihr, warum sie als Sonnenschutz für Babys und Kinder nicht geeignet sind.

Für Babys mineralische UV-Filter

Für Babys sind Sonnencremes mit mineralischem Filter auf jeden Fall vorzuziehen, denn chemische UV-Filter können Allergien auslösen. Andere wirken im Körper wie Hormone, was auch für Schwangere und stillende Mütter riskant sein kann. Für den chemischen Filter Octocrylene, der in den meisten Mitteln steckt, gibt es Hinweise auf eine hormonelle Wirksamkeit aus Zellversuchen. Andere Produkte enthalten den Filter Ethylhexyl-Methoxycinnamate, für den eine hormonelle Wirkung im Tierversuch gezeigt wurde. Weitere UV-Filter, auf die man besser verzichten sollte, sind Benzophenone-3, 4-Methylbenzylidene Camphor (MBC) und 3-Benzylidene Camphor.

Auch Parabene, die in Kosmetika als Konservierer eingesetzt werden, werden durch die Haut in den Körper aufgenommen. Einige stehen ebenfalls unter Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat schon Anfang 2011 eine Beschränkung von Propyl- und Butylparaben in Kosmetika vorgeschlagen. Auf die Verwendung bestimmter anderer Parabene, darunter Isobutylparaben, sollte laut der BFR-Empfehlung ganz verzichtet werden, solange keine gesundheitliche Bewertung für den Einsatz beim Menschen vorliege.

Wie schädlich sind Nanoteilchen in Babysonnencreme?

Auch Nanoteilchen werden von manchen skeptisch gesehen. Je größer die Partikel von Titanoxid und Zinkoxid sind, desto stärker ist der weiße Film auf der Haut, den die Sonnencreme hinterlässt. Viele Hersteller haben auf Beschwerden von Kunden reagiert, die mit Sonnencreme nicht wie ein Gespenst oder Clown aussehen wollten. Außerdem waren die Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern lange Zeit wirklich schwer auf der Kinderhaut zu verteilen. Nanopartikel lösen das Problem, die Cremes, die mineralische Filter in Nanopartikelgröße enthalten, lassen sich besser verteilen und weißeln nicht so stark. Deshalb enthalten die meisten Sonnencremes mit mineralischem UV-Filter Nanopartikel.

Die Forschung ist sich bei der Bewertung von Nanoteilchen noch nicht ganz einig. Vieles deutet darauf hin, dass flüssige Nano-Produkte sicher sind, wenn man sie ausschließlich auf intakter, unbeschädigter Haut aufträgt. Die Teilchen sollten nämlich nicht in den Körper gelangen. Eine Studie aus dem Jahre 2009 hat ergeben, dass Nano-Zinkoxid und Nano-Titandioxid die oberste Hautschicht, nicht penetrieren können. Allerdings melden sich aus der Forschung auch kritische Stimmen und in einer anderen Studie wurde eine geringe Penetration durch die Haut nachgewiesen. Es bleibt also ein Restrisiko.

Vor allem auf Sonnenschutz-Sprays mit Nanopartikeln sollte man verzichten, denn diese können eingeatmet werden. Studien zeigen, dass eingeatmete Zinkoxid- und Titaniumdioxid- Nanopartikel für unsere Lunge und den Organismus giftig sind. Das gilt allerdings auch für größere Zinkoxidpartikel, deshalb sollte man generell keine Baby- und Kindersonnenprays mit mineralischem Filter verwenden.

Die besten Sonnenschutzmittel für Babys

Gerade für Kinder unter einem Jahr sollte man sich also auf die Suche nach einer Sonnencreme machen, die keinen der bedenklichen UV-Filter und keine Parabene enthält. Da sich kein Mensch die komplizierten chemischen Namen merken kann, ist die Seite Codecheck sehr nützlich. Dort kann man den Namen einer Sonnencreme eingeben und erhält dann eine Liste der Inhaltsstoffe samt deren Bewertung. Ich habe dort für Euch nach Sonnencremes speziell für Kinder gesucht, die nur empfehlenswerte Inhaltsstoffe enthalten. Hier eine kleine Liste:

  • Eco Baby&Kids Sonnencreme LSF 50+ Neutral* (ohne Nanopartikel)
  • Biosolis Sonnenmilch Kids LSF 50+* (ohne Nanopartikel)
  • Weleda Edelweiss Sensitiv Sonnencreme LSF 50 *(ohne Nanopartikel)
  • Lavera Sonnencreme LSF 30 *(ohne Nanopartikel)
  • Eco Sonnenlotion neutral LSF 30 *(ohne Nanopartikel)
  • Eubiona Sonnencreme LSF 30 *(ohne Nanopartikel)
  • Alverde Sonnenbalsam Baby, LSF 30 *(mit Nanopartikeln)

Für Kleinkinder wird oft Sonnencreme aus der Apotheke wie Avène oder Ladival empfohlen. Diese Cremes enthalten allerdings umstrittene chemische UV-Filter und/oder anders als Naturkosmetik Silikonöle und teilweise umstrittene Konservierungsstoffe. Zudem ist die mineralische Sonnenmilch von Avène im Test der Stiftung Warentest 2014 komplett durchgefallen. Sie versagte sowohl bei der Wasserfestigkeit, als auch beim Sonnenschutz und wurde daher mit „mangelhaft“ bewertet.

Für die meisten Babys ist Lichtschutzfaktor 30 ausreichend, nur rothaarige und sehr hellhäutige Kinder benötigen LSF 50. Wenn das Kind schon badet, dann ist es wichtig, ein wasserfestes Produkt zu wählen, denn auch im Wasser kommt UVA- und UVB-Strahlung an die Haut.

Foto: Mamaclever

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Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2020

Will man sich einen ausführlichen Kinder-Sonnencreme Test ansehen, sind die großen Verbrauchermagazine eine gute Anlaufstelle. Um Ihnen die Suche zu erleichtern, haben wir recherchiert und die Webseiten von vier großen Verbrauchermagazinen besucht. Zunächst zeigen wir jedoch einen eigenen Produktvergleich den wir erstellt haben. Im Anschluss finden Sie Infos zu bestehenden Testberichten und häufig gestellte Fragen.

Worauf achten bei Kinder-Sonnencreme?

Achten Sie beim Kauf einer Kinder-Sonnencreme auf folgende Dinge:

  • Creme speziell für Kinder bzw. Babys kaufen
  • Kindersonnencreme hat einen hohen Lichtschutzfaktor (mind. 30)
  • Creme sollte kein Alkohol, chemische Filter oder Hormone enthalten
  • stattdessen sollten lieber mineralische Filter verwendet werden
  • Haut sollte möglichst feucht gehalten werden, da Sonnenschutzcreme die Haut oft austrocknet

Über die Autorin: Nadine Launstein Hi, mein Name ist Nadine und ich lebe mit meinem Mann und unserem mittlerweile 3 jährigen Sohn Luca zusammen in Süddeutschland. Ich habe lange recherchiert um diesen Kinder-Sonnencreme Vergleich zu erstellen.

Sie als Eltern sind gefragt, um einen schmerzhaften Sonnenbrand zu verhindern. Doch welche der vielen Sonnencremes für Kinder helfen wirklich? Ich haben mich bei den Prüforganisationen umgesehen und ein paar jener herausgesucht, welche bei Ökotest & Co gut abgeschnitten haben.

Fakt ist, dass eine unbedenkliche Kinder-Sonnencreme ruhig ein paar Euro mehr kosten darf. Wobei Sie den Preis stets ins Verhältnis zur Menge pro Packung setzen sollten. Hoffentlich helfen Ihnen meine Empfehlungen bei Ihrer Suche.

Sonnencreme für Kinder im Vergleich: Lavera, Bübchen & weitere

Wir kommen nun zu unserem Vergleich von Sonnencremes für Kinder den wir auf Basis von öffentlich verfügbaren Produktinformationen und bestehenden Kundenrezensionen erstellt haben. Die Produkte wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Ausschlaggebend für unseren Kinder Sonnencreme Vergleich waren die Kriterien welche sie direkt rechts neben dem Produktbild sehen und Kundenbewertungen.

Um unbedenkliche Sonnencremes empfehlen zu können, suchten wir nur jene heraus, die bei der Prüfung eines der oben genannten Verbrauchermagazine wenigstens mit einem „Gut“ abgeschnitten haben.

Mit der Abkürzung „LSF“ ist der „Lichtschutzfaktor“ gemeint. Kinder sollten generell, unabhängig von der Helligkeit ihrer Haut, mit einem möglichst hohen Faktor geschützt werden. Viele Hersteller und Labore empfehlen hier 50+, wenn sich Ihr Kind länger in der Sonne aufhalten soll. Sagen Sie ihm aber, dass es zwischendurch dennoch Pausen im Schatten einlegen soll. Auch um etwas zu trinken, damit keine Dehydration erfolgt.

Unter Inhaltsstoffen haben wir besondere Eigenschaften notiert, welche die Sonnencreme für Kinder hervorhebt. Der Aspekt „wasserfest“ ist dann wichtig, wenn Ihr Kind mit dem Sonnenschutz im Pool oder im Meer spielen soll. Andernfalls löst sich der Lichtschutzfaktor und verliert seine Wirkung. Mit „Besonderheiten“ meinen wir bspw. den Hinweis, dass bei der Produktion auf Silikon und andere Zusätze verzichtet worden ist.

Kauftipp: eco cosmetics – LSF50+

Hersteller: eco cosmetics
LSF: 50+
Menge: 50 ml
Inhaltsstoffe: mineralischer Sonnenschutz
Wasserfest: Ja
Besonderheiten: für sehr sensible Baby- und Kinderhaut, ohne Alkohol, Parfum oder Extrakte 17,84 EUR Bei Amazon kaufen

Es ist schon erstaunlich, wie viele Stoffe heutzutage in Cremes verwendet werden, auf die Kinderhaut allergisch reagieren kann. Bei dieser 50 ml Packung von eco cosmetics gehen Sie auf Nummer sicher. Der wasserfeste Sonnenschutz basiert auf Mineralien und ist vegan entwickelt worden. Frei von Allergenen jeglicher Art, eignet sich die Sonnencreme für sehr sensible und ebenso extrem trockene Haut. Bewertung: Eine unbedenkliche Sonnencreme für Kinder, welche aber auch ihren Preis hat.

Preistipp: lavera – LSF 30

Hersteller: Lavera
LSF: 30
Menge: 75 ml
Inhaltsstoffe: Bio-Mangoextrakt und Bio-Sonnenblumenöl
Wasserfest: Ja
Besonderheiten: 100% zertifizierte Naturkosmetik, hergestellt in Deutschland

Wenn Sie dagegen lieber eine Sonnencreme für Kinder aus Deutschland kaufen möchten, dann wäre Lavera in Betracht zu ziehen. In der 75 ml Tube stecken Mangoextrakt und Sonnenblumenöl. Einmal aufgetragen, wirkt sie wasserfest und ist somit für das Meer und den Pool geeignet. Alle Inhaltsstoffe sind, laut Hersteller, geprüft und frei von Genveränderungen. Auch Silikone und Paraffine haben hier nichts zu suchen. Bewertung: Ein Spartipp in Sachen Kinder-Sonnencreme.

Bübchen Sensitive -LSF 50plus

Hersteller: Buebchen
LSF: 50+
Menge: 2x 100 ml
Inhaltsstoffe: Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder
Wasserfest: Ja
Besonderheiten: ohne Parfüm, Farb- und Konservierungsstoffe, vegan hergestellt 19,40 EUR Bei Amazon kaufen

Bübchen ist eine Marke der deutschlandweit viele Eltern vertrauen. In diesem Fall handelt es sich um eine Sonnencreme für sensible Kinder. Es wurde auf viele Zusätze verzichtet und eine vegane Herstellungsweise berücksichtigt. Der Lichtschutzfaktor beträgt 50+, sowie den Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder. Uns gefällt auch, dass die komplette Liste der Inhaltsstoffe online eingesehen werden kann. Bewertung: Hier wissen Sie ganz genau was drin ist.

LADIVAL – LSF 30

Unser letzter Vorschlag für eine gute Kinder-Sonnencreme, stammt aus dem Hause Ladival. Beachten Sie beim Preis, dass es sich hierbei um eine große 200 ml Tube handelt. Sollte Ihr Kind Neurodermitis haben, darf es mit dieser Lotion eingecremt werden. Ladival verzichtet auf viele bekannte Zusätze, welche eine allergische Reaktion hervorrufen könnten. Amazon-Käufer geben dem Produkt 3,4 von 5 Sternen. Bewertung: Vor dem Kauf in die Rezensionen einlesen und dann entscheiden.

Sonnencreme für Kinder Test: Bestehende Testberichte

Verbrauchermagazin Besteht ein Sonnencreme für Kinder Test? Test aus dem Jahr:
Stiftung Warentest Ja: 2017
ökoTest Ja: 2016
Konsument.at Ja: Link 2016
Ktipp.ch Ja: 2016

In der Tabelle sehen Sie ob es einen Sonnencreme für Kinder Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Bei unserer Recherche nach den Testberichten, haben wir die Webseiten der Herausgeber durchsucht. Um die Testergebnisse zu sehen, besuchen Sie bitte die Webseite.

Die jeweiligen Testsieger können wir aus rechtlichen Gründen nicht nennen. Wie Sie sehen, weisen wir in der Tabelle auch darauf hin, wenn wir keinen ausführlichen Sonnencreme für Kinder Test gefunden haben.

Gibt es einen Sonnencreme für Kinder Test der Stiftung Warentest?

Ja, die Stiftung hat schon mindestens einen Sonnencreme für Kinder Test durchgeführt. In diesem fand man unter anderem heraus, dass nicht alle Lotionen wasserfest sind. Diese Eigenschaft ist jedoch entscheidend für den Urlaub am Meer. 10 der 19 getesteten Sonnencremes waren für Kinder nicht geeignet. Den Link zum Testbericht finden Sie ganz oben in unserer Tabelle.

Sonnencreme für Kinder Test von ÖkoTest?

Zum Jahresbeginn 2017, hat Ökotest 15 Sonnenschutzmittel für Kinder geprüft. Fünf davon werden empfohlen, bei vieren musste die Note „mangelhaft“ vergeben werden. Sie sehen also, die Qualität der Kinder-Sonnencremes variiert sehr stark.

Häufig gestellte Fragen zu Kindersonnenschutzmitteln

Der Sommer ist für Kinder die schönste Jahreszeit, weil sie wenig bis gar keine Kleidung tragen müssen. Ob im Garten, am See oder mit dem Meer vor Augen, sie sind stets den gefährlichen Sonnenstrahlen ausgesetzt. Empfindliche Kinder können sich bereits nach wenigen Minuten in direkter Sonne eine Rötung der Haut zuziehen.

Nachdem wir im zweiten Abschnitt auf das Thema Kinder-Sonnencreme Test eingegangen sind und uns im ersten Teil einem eigenen Produktvergleich gewidmet haben, geht es nun um die am häufigsten gestellten Fragen zu Sonnenschutzmitteln.

Wie funktioniert Sonnencreme?

Sonnencreme ist in erster Linie dafür da, die UV-Strahlen der Sonne zu absorbieren. Das geschieht mit sogenannten Filtern, die auf chemischer und mineralischer Basis sein können. Die Strahlen werden aufgenommen und daraufhin in Wärme umgewandelt. Außerdem werden die Sonnenstrahlen zum Teil durch enthaltene Pigmente reflektiert.

Diesen physikalischen Sonnenschutz ermöglichen Titan- und Zinkoxid. Diese Komponenten in Sonnencremes bieten zum einen den Schutz vor den gefährlichen UV Strahlen, und die Haut kann dennoch von der wohltuenden Sonne profitieren.

Was ist der Lichtschutzfaktor und wie wird er berechnet?

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie hoch der Schutz Ihrer Haut in der Sonne mit einem Sonnenschutzmittel ist und wie lange Sie sich den Strahlen aussetzen können, ohne dabei einen Sonnenbrand zu bekommen. Als Referenzwert wird dabei die Eigenschutzzeit genommen. Der Lichtschutzfaktor wird nach einer komplizierten Methode berechnet, die sich COLIPA Sun Protection Factor Method nennt.

Um die Zeitspanne zu berechen, in der Sie vor einem Sonnenbrand geschützt sind, multiplizieren Sie einfach die Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor. Somit verlängert die Sonnencreme die Eigenschutzzeit.

Sonnencreme zum Sprühen: Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • einfach in der Handhabung
  • kann überall mit hingenommen werden
  • passt einfach in jede Tasche
  • ist im Handel in vielfältigen Formen erhältlich

Nachteile:

  • meist hohe Streuverluste
  • Spray ist oft dünner als Creme und hat somit einen geringeren Lichtschutzfaktor
  • genaue Dosierung von Sprays ist schwierig

Wichtig: Sonnneschutzmittel ohne Mikroplastik kaufen (Nanopartikel)

Beim Kauf von Sonnenschutzmittel für Kinder ist es besonders wichtig, dass nur Produkte erworben werden, die kein Mikroplastik enthalten. Diese Nanoartikel sind auf Dauer schädlich für die Haut und belasten zudem die Umwelt. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller Produkte an, die frei von Mikroplastik sind. Zum einen ist das nicht so schädlich für die Gesundheit des Kindes, zum anderen dient es auch dem Schutz der Umwelt.

Weitere, gefährliche Inhaltsstoffe: Hormone, Schadstoffe, Chemie & mehr

  1. Hormone: In vielen Sonnencremes befinden sich Hormone. Diese können unter anderem den Hormonhaushalt im Körper durcheinander bringen. Somit können Hormone durchaus auch gefährlich für den menschlichen Körper sein. Es kommt jedoch meist immer auf die Dosierung an und wie jeder Mensch die jeweiligen Hormone verträgt bzw. aufnimmt.
  2. Schadstoffe: Unter Schadstoffen werden generell alle Stoffe vereint, die für den Anwender, also in diesem Fall die Kinder, schädlich sind. In einigen Kinder Sonnencremes sind bis heute Schadstoffe zu finden, die für die Kleinsten unter Umständen gefährlich sein können.
  3. Chemie: In Sonnencremes für Kinder kommen neben vielen anderen Produkten auch chemische Elemente zum Einsatz. Vor allem werden sie dafür genutzt, die UV-Strahlung zu absorbieren, allerdings kann diese eingesetzte Chemie auch zu Nebenwirkungen bei Kindern wirken. Es sollte also vor dem Kauf darauf geachtet werden, welche Elemente im Detail in einer Creme enthalten sind, um eine allergische Reaktion zu vermeiden.
  4. Alkohol: In einigen Sonnencremes ist auch ein gewisser, wenn auch kleiner Anteil, an Alkohol enthalten. Insbesondere für Kinder kann das durchaus schädlich sein. Beim Kauf sollte auf Präparate mit Alkohol verzichtet werden.
  5. Aluminium: Ein weiterer Schadstoff, der in Sonnencremes zu finden ist, ist Aluminium in verschiedenen Zusammensetzungen. Bis heute ist noch immer nicht sicher geklärt, ob diese Bestandteile als Auslöser für schlimme Krankheiten gelten.
  6. Titanium Dioxide: Diese Chemikalien werden meist als Filter eingesetzt und kommen in Sonnencremes oft nur in sehr geringen Mengen vor. Aus diesem Grunde sind sie meist ungefährlich. Dennoch sollten Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber diesen Inhaltsstoffen haben, entsprechend aufpassen.

Info zu bekannten Marken: Avene, Ladival, La Roche, Eucerin

Avene: Das eigentliche Herzstück der Marke ist eigentlich Thermalwasser, aber das Unternehmen stellt auch andere kosmetische Produkte her. Darunter befindet sich unter anderem auch Sonnencreme. Generell werden von Avene zahlreiche Pflegeprodukte für die Gesichtspflege, Körperpflege und Make-Up hergestellt. Die Produkte sind geeignet für Damen, Herren und Babys.

Ladival: Das Unternehmen Ladival hat sich speziell auf die Herstellung von Sonnencreme spezialisiert. Sie finden im Sortiment sicherlich ein passendes Produkt für Ihre individuellen Bedürfnisse. Die Marke Ladival gehört zum Konzern Stada. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Produktpalette durch Forschungen weiterzuentwickeln und immer weiter zu verbessern.

La Roche: Bis heute steht die Marke LA Roche für Produkte, die sich für empfindliche Haut eignen. Neben der Sonnencreme gibt es hier noch weitere Produkte für die Körperpflege, wie beispielsweise Gesichtscremes oder Körperlotionen.

Eucerin: Die Marke Eucerin gehört zum Beiersdorf Konzern und besteht seit dem Jahre 1902. Unter diesem Namen sind verschiedene Hautpflegeprodukte zu finden. Darunter befinden sich auch verschiedene Sonnencremes.

Eco Cosmetics: Diese Marke hat sich darauf spezialisiert, nur Produkte auf pflanzlicher und verträglicher Basis herzustellen, was insbesondere für Kindersonnencreme natürlich sehr wichtig ist.

Weleda: Gegründet wurde die bekannte Marke im Jahr 1921 in der Schweiz. Seit dieser Zeit finden die Produkte des Unternehmens bei vielen Menschen Anklang. Besonders durch Naturkosmetik und Arzneimittel konnte sich die Marke in den letzten Jahren einen Namen und ein entsprechend gutes Image aufbauen.

Nivea: Auch die Marke Nivea ist vielen Menschen bekannt. Sie wurde bereits im Jahre 1911 gegründet und gehört heute zum Beiersdorf Konzern. Unter der Marke finden sich verschiedene Reinigungs- und Pflegeprodukte für den Körper.

Welche Sonnencreme macht keine Flecken?

Mittlerweile gibt es von vielen Herstellern passende Sonnencremes, die keine lästigen Flecken hinterlassen. Dabei wurden entsprechende Rezepturen entwickelt, bei denen die Fleckenbildung weitgehend reduziert wurde und nur noch sehr wenig des Produktes auf Haut und Kleidung zu sehen ist. Dennoch kann es von Hauttyp zu Hauttyp variieren, inwiefern sich die Creme verschmieren lässt, sodass keine speziellen Angaben möglich ist. Fakt ist, dass es am Markt viele Cremes gibt, die mit Fleckenfreiheit werben.

Kinder-Sonnencreme von Rossmann und DM: Infos & Testergebnisse

Rossmann: Die Eigenmarke für Kindersonnencreme von Rossmann hat den Namen Sunozon. Dieses Produkt wurde auch im aktuellen Test aus dem Jahr 2019 der Stiftung Warentest untersucht und erreichte mit der Note 1,4 ein sehr gutes Ergebnis. Die Sonnencreme aus der bekannten Drogeriemarktkette ist also durchaus zu empfehlen. Auch bei Ökotest ist ein entsprechender Test zu finden. Leider sind die Ergebnisse hier nur gegen eine entsprechende Gebühr vollständig einzusehen.

DM: Auch bei DM gibt es eine eigene Marke, welche Kindersonnencreme anbietet. Sie nennt sich Sundance und zählt als eine Eigenmarke von DM. Im Test aus dem Jahr 2019 von der Stiftung Warentest ist diese Sonnencreme sogar Testsieger geworden. Getestet wurde die Creme zudem bei Ökotest, allerdings konnten wir hier nicht ausmachen, wie sie im Detail abgeschnitten hat, da der Test nur gegen Bezahlung zu finden ist.

Tipps für Allergiker und Personen mit Neurodermitis

Personen mit Allergien: Insbesondere bei Allergien ist darauf zu achten, nur so eine Sonnencreme zu verwenden, die keine Inhaltsstoffe enthält, gegen die das Kind allergisch ist. Einige Hersteller haben Produkte im Angebot, die besonders gut für Allergiker geeignet sind. Insbesondere bei Marken, welche auf natürliche Inhaltstoffe setzen, ist dies der Fall.

Sonnenarllergie: Auch für Sonnenallergiker haben verschiedene Hersteller im Laufe der Jahre unterschiedliche Präparate entwickelt. Oft sind die Cremes allerdings nur in bestimmten Läden oder im Internet verfügbar.

Personen mit Neurodermitis: Menschen mit Neurodermitis haben es besonders schwer, passende Sonnencremes zu finden. Mittlerweile gibt es aber auch dafür passende Produkte für Kinder, die gut vor der Sonne schützen.

Empfindliche Haut: Viele Menschen haben gereizte oder empfindliche Haut, darunter auch immer mehr Kinder. Aus diesem Grunde gibt es am Markt zahlreiche Kinder Sonnencremes, die besonders für Kinder mit empfindlicher Haut geeignet sind.

Welcher Lichtschutzfaktor für Kinder?

In unserem Kinder-Sonnencreme Vergleich sind nur Produkte, die mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 haben. In vielen Fällen raten Experten zu LSF50+, um wirklich auf der sicheren Seite zu sein. In der Praxis kommt es außerdem darauf an, wie lange Ihr Kind in der Sonne spielen wird.

Am Strand oder Pool vergisst man die Zeit sehr schnell, im heimischen Garten geben Sie vermutlich etwas mehr Obacht auf Ihr Kind. Richten Sie sich bitte nicht konkret nach der Hautfarbe bzw. Haarfarbe und wie „anfällig“ Ihr Kind deshalb für Sonnenbrand sein könnte. Denn dies muss im Einzelfall nicht stimmen.

Der Lichtschutzfaktor ist natürlich auch vom Urlaubsland und der Jahreszeit abhängig. In Thailand braucht man natürlich einen höheren Lichtschutzfaktor als in Norwegen, oder Irland. In Südfrankreich, Portugal, Nord-Spanien und anderen Urlaubsregionen sollte man mindestens LSF 30 verwenden.

Sonnenschutz mineralisch besser als normale Sonnencreme?

Hierzu fanden wir kein konkretes Testurteil. Generell wird behauptet, dass mineralischer Sonnenschutz von jedem Hauttyp gut vertragen wird. In der Praxis kann dafür aber keine Garantie gegeben werden. Unter Umständen hält eine normale Sonnencreme länger an. Dies können Sie aber nur im direkten Vergleich herausfinden.

Sonnencreme von Aldi und Lidl zu empfehlen?

Wir haben hierzu einen Testbericht des Verbraucherportals „Ktipp“ gefunden. Dort fand man heraus, dass die meisten Kinder-Sonnencremes der Discounter zu empfehlen sind und das sie nicht einmal so teuer sein müssen. Den Link finden Sie ganz oben in der Tabelle.

Können Kinder Sonnencremes für Erwachsene benutzen?

Prinzipiell ist das durchaus möglich, allerdings benötigt besonders die Haut von Kindern noch einen besonderen Schutz vor Sonne, daher wurden die Sonnencremes für Kinder entwickelt. Aus diesem Grunde sollten die Cremes speziell für Kinder auch genutzt werden, da sie besser an die Bedürfnisse der empfindlichen Haut angepasst sind.

Gibt es eine Kindersonnencreme mit Mückenschutz?

Es gibt am Markt durchaus passendes Produkte, die sowohl vor Sonne als auch vor Mücken schützen. Allerdings kann nicht genau gesagt werden, wie gut diese Präparate sowohl vor Sonne als auch vor Mücken schützen.

Welche Sonnencreme für Kinder ist die Beste?

Welche Kindersonnencreme die Beste ist, kann pauschal so nicht beantwortet werden. Jedes Kind hat andere Anforderungen an eine passende Sonnencreme. Aus diesem Grunde muss individuell entschieden werden, welche Creme am Besten passt.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Generell gilt, dass das Verfallsdatum auf der Verpackung entsprechend beachtet werden sollte. Sonnencreme im geöffneten Zustand kann auch im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort gelagert und noch länger genutzt werden.

Ab wann darf man bei Babys Sonnencreme verwenden?

Es ist sehr wichtig, dass für Babys nur geeignete Sonnencreme genutzt wird. Insbesondere die Haut von Babys ist dünner, empfindlicher und durchlässiger, sodass sie besonders geschützt werden sollte. Das kann jedoch nur mit speziellen Sonnencremes für Babys gewährleistet werden.

Wie oft muss man Kinder am Tag mit Sonnenschutzmittel eincremen?

Wie oft Sie ihr Kind am Tag mit Sonnencreme eincremen sollten, hängt ganz davon ab, welches Produkt Sie verwenden und wie hoch der Lichtschutzfaktor ist. Zudem ist eine Anleitung zur Verwendung auch oft auf den Präparaten selbst zu finden.

Abschließend noch passende Youtube-Videos:

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Nadine Launstein

Hi, mein Name ist Nadine und ich habe diesen Beitrag geschrieben. Ich lebe mit meinem Mann und unserem mittlerweile 3 jährigen Sohn Luca zusammen in Süddeutschland. Auf eltern-aktuell.de schreibe ich über Erziehung, Kinderprodukte und das Leben als Mutter.

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