Sommergrippe BEI kindern

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Wenn die Nase läuft oder der Hals kratzt, sind das erste Vorboten einer Sommergrippe. Viele glauben, dass grippeähnliche Symptome nur in der kalten und nassen Jahreszeit gängig sind, doch auch wenn es warm ist oder der Übergang zum Herbst naht, kann so manch einen Heiserkeit, Husten und Schnupfen erwischen.

Sommergrippe: Grippaler Infekt oder doch schon Influenza?

Zwar verbreiten sich grippale Infekte im Sommer nicht so schnell wie im Winter, dennoch ist bei ersten Krankheits-Anzeichen Vorsicht geboten. Allerdings darf eine Sommergrippe nicht mit einer Influenza verwechselt werden. Medizinisch gesehen handelt es sich hierbei schließlich um zwei verschiedene Krankheitsbilder.

Zwar ähneln sich die Beschwerden in den meisten Fällen, allerdings treten diese bei einer Influenza meist plötzlich und sehr heftig auf, während die Sommergrippe eher einem grippalen Infekt (Erkältung) gleicht. So unterscheidet sich diese von einer „echten“ Grippe dadurch, dass bei einer Influenza zudem oftmals hohes Fieber auftritt. Zwar wird sie ebenfalls durch Viren ausgelöst, allerdings sind es unterschiedliche Virentypen.

Das sind die Symptome bei einer Sommergrippe – und so lange dauert sie

Zudem beginnt ein grippaler Infekt meist schleichend über mehrere Tage und deren Symptome sind nicht ganz so gravierend wie bei einer Influenza. Typische Beschwerden einer Sommergrippe sind dann:

  • Schnupfen
  • Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Hals-, Ohren-, Glieder- und Kopfschmerzen
  • teilweise Magen-Darm-Probleme
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Erschöpfung

Mediziner gehen davon aus, dass eine Sommergrippe in der Akut-Phase etwa drei Tage dauert. Wer danach noch immer mit Beschwerden zu kämpfen hat, sollte besser (nochmal) seinen Hausarzt aufsuchen. Das gilt übrigens auch, wenn Sie hohes Fieber bekommen und Ihre Temperatur auf über 39 Grad steigt.

Auch interessant: So lange dauert eine Influenza bei Erwachsenen und Kindern wirklich.

So lange ist die Sommergrippe ansteckend

Generell gilt: Glauben Sie, unter einem grippalen Infekt zu leiden, sollten Sie sich so gut es geht schonen und den Kontakt zu Anderen meiden. Schließlich können die zugezogenen Viren über Tröpfcheninfektion übertragen werden. Wer also häufig niest oder hustet, der verteilt diese über die Luft.

Doch eine Sommergrippe ist nicht erst ansteckend, wenn sie bereits ausgebrochen ist. Zwar besteht dann die größte Ansteckungsgefahr, die bis zu einer Woche anhalten kann – doch oftmals ist das Risiko schon vor den ersten Anzeichen massiv erhöht, da sich die Viren im Körper bereits eingenistet haben.

Lesen Sie auch: So lange sind Sie bei einer Influenza ansteckend.

Diese Medikamente und Hausmittel helfen gegen die Sommergrippe

Wer zu Medikamenten aus der Apotheke greifen will, um die Sommergrippe wieder schnell loszuwerden, hat hier die Wahl zwischen Lutschtabletten, die die Schleimhäute befeuchten und dank spezieller Substanzen entzündungshemmend wirken sollen sowie diversen schleimlösenden Präparaten. Aber auch bewährte Hausmittel können zusätzlich oder allein verwendet werden, um die Beschwerden zu lindern. Hier empfiehlt sich:

  • Nasendusche und -sprays
  • Hustensaft
  • Ingwer-, Salbei- oder Kamillentee mit Honig
  • heißes Fuß- oder Dampfbad
  • Hühnersuppe
  • Vitamin-C-haltiges Gemüse essen (Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte & Co.)
  • Salzlösung zum Gurgeln
  • Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen
  • Wadenwickel
  • Quarkkompresse

Erfahren Sie hier mehr über Hausmittel, Medikamente & Co.: Das hilft bei einer Erkältung.

So beugen Sie einer Sommergrippe vor

Damit es erst gar nicht zu einem grippalen Infekt kommt, empfiehlt es sich, folgende Maßnahmen zu beachten, um das Immunsystem gegen Viren zu stärken:

  • mehrmals täglich die Hände für 20 bis 30 Sekunden mit Seife waschen
  • mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken
  • viel Obst und Gemüse essen
  • Klimaanlagen, Ventilatoren und Zugluft meiden
  • regelmäßig Räume lüften
  • viel Bewegung an frischer Luft
  • zu starke Sonneinstrahlung (und Sonnenbrand) meiden
  • nasse oder verschwitzte Kleidung öfters wechseln

Lesen Sie auch: So werden Sie eine Erkältung in zwei Tagen los.

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Erkältung: Wie lange ist man ansteckend?

In dieser Zeit kann unter anderem die Nase laufen, man muss ständig niesen und husten. Das Sekret, das der Erkältete dabei versprüht, enthält viele Erkältungsviren, die auf diese Weise auf andere Menschen übertragen werden können. Beim Schnäuzen, Niesen und Husten können die Viren auch auf die Hände gelangen. Durch Gegenstände, die der Erkältete dann anfasst, können sich die Krankheitskeime so ebenfalls verteilen.

Wie lange kann man andere infizieren?

Professor Dr. Marcus Panning, Virologe in der Abteilung für Virologie am Universitätsklinikum Freiburg, sagt: „Sie können für zirka eine Woche ansteckend sein, da Sie während dieser Zeit Erkältungsviren ausscheiden.“ Allerdings kann diese Phase von Mensch zu Mensch unterschiedlich lange dauern und hängt auch vom Erreger selbst ab. „Wer beispielsweise ein geschwächtes Immunsystem hat, kann für eine längere Zeitspanne infektiös sein“, erklärt Panning. Dies gelte ebenso für Kinder, die sich erstmalig mit einem Erreger anstecken.

Wer also nach zwei bis drei Tagen wieder pflichtbewusst, aber hustend und niesend, in die Arbeit marschiert, kann die Kollegen unter Umständen anstecken. Wer trotzdem arbeiten muss, sollte den anderen möglichst nicht zu nahe kommen und Händeschütteln vermeiden. Außerdem in die Armbeuge niesen und husten und nicht in die Hand, weil sich darauf sonst die Erreger tummeln. Wichtig ist auch, dass sich Erkältete wie Gesunde regelmäßig die Hände mit Seife waschen. So lassen sich die Viren von den Händen entfernen.

Ansteckung bei Erkältungen – Hauptursache Tröpfcheninfektion

Wenn die aktuelle Erkältungswelle anrollt, schwirren allerhand Viren durch die Luft, lauern auf Gegenständen und Türklinken oder suchen sich über den Händedruck des Kollegen ihren Weg in unseren Körper. Das Risiko, sich mit Erkältungskrankheiten anzustecken, ist hoch. Erwachsene erkranken im Schnitt zwei- bis viermal im Jahr an einer Erkältung, Kinder leiden hingegen wesentlich häufiger. Sechs- bis zehnmal1 fangen sie sich jährlich einen viralen Infekt ein. Meist werden Erkältungsviren per Tröpfcheninfektion übertragen. Hier bekommen Sie neben Informationen zu Erregern und Übertragungsmöglichkeiten auch eine Antwort auf die Frage, wie lange Sie bei einer Erkältung ansteckend sind.

So funktioniert die Übertragung der Erreger

Für die Ansteckung bei einer Erkältung kann eine Vielzahl aus ungefähr 200 Erregern2 verantwortlich sein. Am häufigsten sind Rhino-, Corona-, Adeno- und Respiratory-Syncytial-Viren die Übeltäter. Die Erreger wollen sich vermehren und sind deshalb auf den menschlichen Körper angewiesen, da sie ausschließlich dort Stoffwechsel betreiben können. Außerdem sind die Viren gut geschützt. Eine Eiweißhülle legt sich wie ein Schutzfilm um die Erreger. Diese Eiweißhüllen reagieren äußerst empfindlich auf Sonnenlicht und Austrocknung, was erklärt, warum Erkältungen im Winter weitaus häufiger vorkommen als im Sommer. Im Winter begünstigen kalte Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit (zum Beispiel bei Nebel) das Überleben der Viren3.

Die Übertragung der Erreger kann durch eine Tröpfcheninfektion oder eine Schmierinfektion stattfinden.

Ansteckung durch Tröpfcheninfektion

Vor allem beim Niesen, Husten oder Sprechen werden die Viren in winzige Wassertröpfchen eingebettet und in der Raumluft weit verteilt. So gelangen sie über die Atmung auf die Schleimhäute gesunder Personen.

Ein Nieser kann mit einem Schuss aus der Schrotflinte verglichen werden. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 Kilometern pro Stunde4 werden tausende Tröpfchen aus Rachen und Nase in die Umgebung gesprüht.

Einige Tröpfchen sind groß genug, dass sie in der Luft schnell absinken und dadurch nur innerhalb einer Reichweite von einem Meter übertragen werden. Andere hingegen sind so klein, dass sie über einen längeren Zeitraum in der Luft verbleiben und sich über sehr weite Strecken verbreiten können.

Ansteckung durch Kontakt- oder Schmierinfektion

Eine andere Übertragungsmöglichkeit neben der Tröpfcheninfektion ist die Schmier- oder Kontaktinfektion. Niest ein infizierter Mensch in seine Hand und fasst danach an Türklinken, Gegenstände oder Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln, so können die Erreger dort haften bleiben und über Hände anderer Menschen in deren Körper gelangen.

Über den Kontakt der Hände mit unseren Schleimhäuten gelangen die Erreger in unseren Organismus. Beim Händeschütteln mit erkälteten Personen werden dort haftende Viren von Hand zu Hand übertragen. Über einen Griff zur Nase oder Augen gelangen sie dann an die Nasen- und Rachenschleimhaut.

Wissenschaftler fanden heraus, dass sich der Mensch circa 16 Mal pro Stunde mit den Händen im Gesicht berührt. 90 Prozent6 der Erreger gelangen über die Hände in Ihren Körper. Unabdingbar ist deswegen regelmäßiges Händewaschen. Das Risiko, dass sie Sich mit einem viralen Infekt anstecken, wird dadurch um bis zu 55 Prozent gesenkt7 .

Die Viren allein reichen aber nicht für die Ansteckung mit einer Erkältung aus. Oft kann das Immunsystem die Erreger erfolgreich abwehren. Erst ein geschwächtes Abwehrsystem führt dazu, dass eine Erkältung ausbricht. Es kann die Krankheitserreger nicht mehr ausreichend abwehren. Der Betroffene wird krank.

Wie lange ist eine Erkältung ansteckend?

Noch bevor Sie überhaupt merken, dass Sie sich erkältet haben, sind Sie ansteckend. Bereits vor den ersten Anzeichen einer Erkältung können Sie Ihre Mitmenschen zum Beispiel per Tröpfcheninfektion mit dem viralen Infekt anstecken8 . Nach zwei bis drei Tagen kommen die Symptome so richtig in Fahrt, bis sie nach sieben Tagen allmählich wieder abnehmen. Insgesamt ist man circa eine Woche ansteckend9 , selbstverständlich kann diese Zeit je nach Schwere der Infektion auch etwas länger dauern. Erst wenn Sie vollkommen frei von Symptomen sind, können Sie sicher sein, dass Sie keine Viren mehr übertragen und der virale Infekt nicht mehr ansteckend ist.

Wie lange Menschen mit einer Erkältung ansteckend sind, hängt auch von der Verfassung des Immunsystems ab. Menschen, die an einer Immunschwächeerkrankung leiden, sind in der Regel bei einem viralen Infekt auch länger ansteckend, da sich der gesamte Erkältungsverlauf durch die fehlende Funktion der Helferzellen verlängert und auch die Symptome stärker ausgeprägt sind10 .

So schützen Sie sich und andere vor der aktuellen Erkältungswelle

Hustenanfälle in der U-Bahn, kein frisches Taschentuch zur Hand und bei jedem Schritt dröhnt der Kopf: Sie können und sollten sich unbedingt vor Erkältungskrankheiten schützen – auch Ihren Mitmenschen zuliebe. Eine Erkältung ist zwar ungefährlich, schränkt aber in vielerlei Hinsicht ein und ist unangenehm. Gerade in den Wintermonaten haben Viren ein leichtes Spiel. Die Schleimhäute sind durch die trockene Heizungsluft nicht feucht genug und können ihrer abwehrenden Funktion nicht mehr nachkommen. Das ermöglicht es Erregern, sich per Schmier- oder Tröpfcheninfektion leicht einzunisten. Umso wichtiger ist es, sich mit folgenden Maßnahmen vor der nächsten Erkältungswelle zu schützen:

  1. regelmäßig Händewaschen (mindestens 20 bis 30 Sekunden lang einseifen)
  2. Türklinken desinfizieren
  3. in ein Taschentuch oder in die Armbeuge niesen und husten
  4. ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf
  5. genügend Bewegung

Sind Sie selbst erkältet, denken Sie auch an den Schutz anderer. Meiden Sie so gut es geht große Menschenansammlungen und verzichten Sie auf den Händedruck. Sie tun Ihren Kollegen auch keinen Gefallen, wenn Sie sich mit starken Symptomen während der aktuellen Erkältungswelle in die Arbeit schleppen. Gerade in Großraumbüros herrscht höchste Ansteckungsgefahr, unterstützt durch die meist trockene Raumluft.

Zudem sollten Sie Ihnen und Ihren Sportkollegen zuliebe auf das Training während eines viralen Infektes verzichten. Durch Körperkontakt bei sportlicher Betätigung werden die Viren über eine Schmier- oder Tröpfcheninfektion besonders gut übertragen. Das Immunsystem ist vor allem bei hoher körperlicher Belastung nach dem Sport ohnehin einige Zeit geschwächt. Die Werte der Lymphozyten und Killerzellen im Blut sinken nämlich vorübergehend, weil der Körper durch die Anstrengung geschwächt ist (Open Window Effekt). Das begünstigt also auch die Ansteckung Ihrer Mitstreiter mit einer Erkältung. Auch Sie selbst sollten auf Sport verzichten, um Ihr Immunsystem nicht unnötig zu belasten und damit zu schwächen. Die Energie, die Ihr Körper für die Bekämpfung der Erkältungsviren braucht, geht durch den Sport verloren. Zudem besteht die Gefahr, dass dadurch eine lebensgefährliche Herzmuskelentzündung entstehen kann. Ruhen Sie sich stattdessen lieber aus und kehren Sie erst in Ihren gewohnten Alltag zurück, wenn Sie ganz gesund sind und keine anderen Menschen mehr gefährden können.

© istockphoto, auleena

Immer mehr Menschen leiden im Sommer unter einem grippalen Infekt oder einer Erkältung. Ursachen der sogenannten Sommergrippe sind die gleichen wie bei einer Erkrankung im Winter: Es handelt sich um eine Infektion mit Viren, welche besonders im Sommer vorkommen. Die Folge ist eine Sommergrippe in der warmen Jahreszeit. Wir zeigen typische Symptome der Sommergrippe auf, geben Antwort auf die Frage „Was hilft?“ zur Behandlung einer Sommergrippe und erklären, wie man am besten eine Sommergrippe vermeiden kann.

Ursachen und Auslöser einer „Grippe“ im Sommer

Studien haben ergeben, dass bei über 90 Prozent der Bevölkerung eine Sommergrippe selbst verschuldet ist. Unser eigenes Verhalten kann dazu beitragen, den sommerlichen grippalen Infekt zu fördern.

Die Ursache einer sogenannten Sommergrippe ist leicht erklärt: Wenn zum Beispiel ein erhitzter sowie verschwitzter Körper im Sommer vermehrt Zugluft ausgesetzt wird – durch eine Klimaanlage, geöffnete Autofenster oder in Flugzeugen oder Zügen – trocknen die Schleimhäute aus. Dadurch können sie ihre Funktion als „Schutzschild“ nicht mehr richtig erfüllen, was das Entstehen einer Sommergrippe begünstigt. Auch zu kalte Getränke können die Schleimhäute austrocknen.

Weitere Auslöser können eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr, lange Sonnenbäder oder das Auskühlen des Körpers durch kühle Bäder sein. Das Immunsystem wird geschwächt, was zur Folge hat, dass es dadurch anfälliger für Viren ist.

Denken Sie daran, dass Viren sich in großen Menschenmengen schnell verbreiten können. Meiden Sie daher nach Möglichkeit größere Menschenansammlungen und denken Sie daran, sich mehrmals täglich die Hände zu waschen.

Symptome einer Sommergrippe: Fieber und Kratzen im Hals

Die typische Sommergrippe kündigt sich – genau wie eine Erkältung im Winter – durch ein trockenes kratzendes Gefühl im Hals, eine laufende Nase, Kopfschmerzen sowie Abgeschlagenheit an. Oft gibt es bei einer Sommergrippe neben Schnupfen auch Anzeichen von:

  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Fieber
  • Ohrenschmerzen
  • Schüttelfrost
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen oder Durchfall

Viren befallen leicht sämtliche Schleimhäute im Körper. Man fühlt sich krank und schlapp, sodass man den Sommer lieber zu Hause im Bett als auf der Wiese im Schwimmbad verbringen möchte.

Eine Sommergrippe ist aber oft nach nur ein paar Tagen ausgestanden. In der Regel ist eine Sommergrippe daher nicht als gefährlich zu betrachten. Dennoch darf sie keineswegs unterschätzt werden.

Sommergrippe: Behandlung durch Ruhe

Was ist die beste Behandlung einer Sommergrippe? Auch wenn das Wetter gut und verlockend ist, muss eine Sommergrippe richtig auskuriert werden. Hat es Sie einmal erwischt, gilt zur Behandlung wie auch in der kalten Jahreszeit: Überfordern Sie Ihren Körper nicht zu früh. Gönnen Sie ihm Ruhe, da er dies nun am meisten braucht.

Am besten ist bei einer Sommergrippe ein schnelles Handeln, sobald erste Symptome auftreten. Sehr geeignet ist eine Salzspülung der Nase. Das beruhigt die Schleimhäute und desinfiziert durch den hohen Salzgehalt.

Wie auch bei der Erkältung im Winter sind Vitamine sehr hilfreich, um das Immunsystem zu stärken und die Sommergrippe möglichst schnell loszuwerden. Dazu gehören vor allem Vitamin C, Zink sowie Magnesium.

Welche Hausmittel helfen bei Sommergrippe?

Folgende Hausmittel können bei einer Sommergrippe Linderung verschaffen:

  • Sehr positive Wirkungen werden der Ingwerwurzel zugesprochen, welche eine Stärkung der Abwehrkräfte bewirkt. Gießen Sie dafür vier bis fünf Ingwerscheiben mit kochendem Wasser auf. Trinken Sie dies als Tee.
  • Entzündungshemmend wirken Kamilletee sowie Salbeitee – am besten als Gurgellösung.
  • Fieber lässt sich gut mit Wadenwickeln oder durch eine Schwitzkur mit Holunderblütentee oder Lindenblütentee behandeln.

Unabhängig von helfenden Hausmitteln bei einer Sommergrippe gilt: Der Körper braucht Ruhe, um die Grippe auszukurieren.

8 Tipps, um eine Sommergrippe zu vermeiden

Die folgenden Tipps können helfen, einer Sommergrippe vorzubeugen:

  1. Durst nicht mit eiskalten Getränken löschen, die unmittelbar aus dem Kühlschrank kommen.
  2. Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag trinken.
  3. Zugluft und sehr kühl eingestellte Klimaanlagen meiden.
  4. Zu viel Sonne meiden. Das schwächt Abwehrkräfte.
  5. Nasse oder durchgeschwitzte Kleidung nicht zu lange tragen.
  6. Bewegung an der frischen Luft ist sehr zu empfehlen. Das gibt dem Körper Möglichkeiten, den Vitamin D-Speicher aufzufüllen.
  7. Regelmäßig Sport treiben, um fit zu bleiben. Das stärkt das Immunsystem.
  8. Auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten. Viel Vitamin C ist in Äpfeln, Kiwis, Grapefruit sowie Paprika enthalten.

Aktualisiert: 09.07.2019

Sommergrippe: Symptome, Dauer, Behandlung – Was hilft?

Husten, Schnupfen und Heiserkeit: Wenn Sie die ersten Symptome einer Sommergrippe spüren, sollten Sie gleich reagieren. Welche Hausmittel helfen – und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

Die Nase läuft, der Hals kratzt: keine guten Voraussetzungen, um den Tag auf der Sonnenliege oder im Park zu verbringen. Auch im Sommer verbreiten sich grippale Infekte, wenn auch nicht so häufig wie in der kalten Jahreszeit. Immerhin handelt es sich dabei nur selten um eine ernste Erkrankung – und das richtige Verhalten kann das Risiko einer Infektion verringern.

Der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Zunächst ist wichtig, den oft als Sommergrippe bezeichneten grippalen Infekt (Erkältung) von der „echten“ Grippe (Influenza) zu unterscheiden. Von Laien werden die Begriffe oft synonym verwendet – medizinisch gesehen haben sie aber unterschiedliche Bedeutungen. Die echte Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst, wohingegen die Erkältung durch viele verschiedene Arten von Viren verursacht werden kann.

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Die beiden Krankheitsbilder werden oft verwechselt, da sich die Symptome ähneln. Der Unterschied liegt vor allem im Verlauf des Auftretens der Symptome und der Schwere der Krankheit. Bei einer Influenza treten die Symptome sehr plötzlich auf. Innerhalb sehr kurzer Zeit fühlen sich die Betroffenen krank, haben meist hohes Fieber und brauchen Bettruhe. Bei einer Erkältung hingegen sind die Symptome nicht so gravierend. Sie treten im Verlauf mehrerer Tage auf und reißen die Betroffenen nicht aus dem Alltagsleben.

Typische Sommergrippe-Symptome

Obwohl die sommerliche Erkältung durch andere Viren als die Erkrankung zur kalten Jahreszeit hervorgerufen wird, ähneln sich die Beschwerden zum Teil. Typische Anzeichen sind:

  • Schnupfen
  • Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Hals-, Ohren-, Glieder- und Kopfschmerzen

Begleitet werden diese Sommergrippe-Symptome oft von Magen-Darm-Problemen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Insgesamt fühlt sich der Betroffene abgeschlagen, müde und elend.

Dauer einer Sommergrippe – der Verlauf der Virusinfektion

Die Dauer der Akutphase der Sommergrippe liegt in der Regel bei etwa drei Tagen. Treten danach noch deutliche Sommergrippe-Symptome auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Gleiches gilt, wenn das Fieber auf über 39 Grad steigt.

Ein Antibiotikum wird Ihnen der Arzt nur in den seltensten Fällen zur Behandlung einer Sommergrippe verschreiben, denn dieses hilft bei viralen Erkrankungen nicht. Es kann nur eingesetzt werden, wenn der Arzt eine zusätzliche bakterielle Infektion diagnostiziert hat. Zudem kann die häufige Einnahme von Antibiotika auf Dauer Ihre körpereigene Abwehr schwächen.

Medikamentöse Behandlung und Hausmittel: Was hilft?

Wie lassen sich Sommergrippe-Symptome also lindern? Spezielle Lutschtabletten aus der Drogerie oder Apotheke befeuchten die Schleimhäute und helfen so dank entzündungshemmender und schmerzbetäubender Wirkstoffe gegen Halsschmerzen und Hustenreiz. Den Husten selbst können Sie mit Hustenstillern oder schleimlösenden Präparaten in den Griff bekommen. Bei Fieber empfiehlt es sich, Wadenwickel herzustellen und fiebersenkende Schmerzmittel einzunehmen. Hausmittel wie Nasenspülungen, Ingwer- oder Kräutertee haben ebenfalls eine positive Wirkung.

Beachten Sie, dass der Körper jetzt viel Ruhe braucht, um wieder zu Kräften zu kommen. So verlockend das gute Wetter im Sommer also auch sein mag: Für etwa eine Woche sollten Sie sich unbedingt schonen und Maßnahmen ergreifen, um Ihr Immunsystem zu stärken.

Wie lange ist eine Sommergrippe ansteckend?

Die Viren, die für die sommerliche Erkältung verantwortlich sind, werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Niesen und Husten verteilt die Viren über die Luft. Haben sich die Viren im Körper eingenistet, kann eine Ansteckung schon vor dem Ausbruch der ersten Symptome stattfinden.

Die größte Ansteckungsgefahr besteht in den ersten zwei bis drei Tagen nach Auftreten der Symptome. Insgesamt besteht für etwa eine Woche Ansteckungsgefahr, je nach Zustand des Immunsystems auch länger.

  • Sommergrippe vermeiden: Gesund durch die Urlaubssaison
  • Schnelle Hilfe: Blase am Fuß behandeln
  • Reiseübelkeit: Hausmittel gegen die Reisekrankheit

Vorbeugung: So schützen Sie sich vor grippalen Infekten im Sommer

Um einer Sommergrippe wirksam vorzubeugen, können folgende Maßnahmen helfen, die das Immunsystem stärken:

  • Waschen Sie sich die Hände mehrmals täglich und gründlich mit Seife.
  • Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag.
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
  • Meiden Sie zu kühl eingestellte Klimaanlagen und Zugluft.
  • Lüften Sie Ihre Räumlichkeiten und bewegen Sie sich viel an der frischen Luft.
  • Schützen Sie sich vor zu starker Sonneneinstrahlung und vermeiden Sie einen Sonnenbrand.
  • Tragen Sie nasse oder durchgeschwitzte Kleidung nicht zu lange am Körper.

Das hilft bei Sommergrippe

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Die Nase trieft, der Kopf schmerzt. Man beginnt immer stärker zu husten. Aus dem Plan, den warmen Sommertag draussen in der Natur zu verbringen, wird nichts. Man fühlt sich grippig und will nur noch ins Bett.

Wie kann das bloss sein? In der warmen Jahreszeit einen Husten und Schnupfen zu haben, scheint merkwürdig. Doch auch im Sommer schwirren Viren umher, die einen grippalen Infekt auslösen können. Und unser Immunsystem wird auch im Sommer beansprucht, nicht nur im Winter. Doch zum Glück handelt es sich bei einer Sommergrippe nicht um eine ernste Erkrankung – auch wenn von einer Grippe die Rede ist.

Unterschied Sommergrippe und Grippe

Bei der Sommergrippe handelt es sich meist um eine Erkältung, einen sogenannten grippalen Infekt. Dieser kann durch viele Arten von Viren verursacht werden. Oft sind sogenannte Enteroviren daran beteiligt. Diese Viren vermehren sich im Darm und werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Anders als bei den meisten Erkältungen und der Grippe werden Enteroviren daher oft über Schmierinfektion weitergegeben, etwa durch einen Handschlag.

Der Begriff Sommergrippe ist also eigentlich falsch: Schnupfen und Erkältung sind keine Grippe. Die echte Grippe tritt bei uns im Winter auf. Influenzaviren lösen sie aus. Laien verwenden die beiden Begriffe oft gleich. Medizinisch gesehen handelt es sich dabei aber um zwei verschiedene Krankheitsbilder.

Der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe zeigt sich auch im Auftreten der Symptome und der Schwere der Krankheit. Eine Erkältung baut sich während mehreren Tagen auf. Nach einer Woche fühlt man sich in der Regel wieder gesund. Bei einer Grippe dagegen treten die Symptome sehr plötzlich auf. Die Patienten liegen dann schon mal bis zu zehn Tage im Bett und brauchen Wochen, bis sie sich richtig davon erholt haben.

Typische Symptome einer Sommergrippe

Obwohl die Viren für die sommerliche Erkältung nichts mit der typischen Grippe zu tun haben: Die Beschwerden decken sich teilweise. Typische Symptome einer Sommergrippe sind:

  • Schnupfen
  • Husten
  • Hals-, Ohren-, Glieder- und Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Gelegentlich Bauchschmerzen und Durchfall
Dauer

Die akute Phase einer Sommergrippe dauert etwa drei Tage. Wer danach noch immer starke Beschwerden hat, sollte besser seinen Hausarzt aufsuchen. Das gilt übrigens auch, wenn man hohes Fieber bekommt und die Temperatur auf über 39 Grad steigt. Es dauert etwa eine Woche, bis die Erkältung ganz überwunden ist.

Hausmittel und Medikamente: Das hilft

Wie lassen sich Sommergrippe-Symptome am besten lindern? Wichtig: Der Körper benötigt jetzt vor allem viel Ruhe. So verlockend das schöne Wetter und die lauen Sommerabende auch sein mögen: Schonen Sie sich während etwa einer Woche, damit Sie wieder zu Kräften kommen. Andernfalls verschleppen Sie das Virus nur.

Bei einer Sommergrippe helfen die typischen Hausmittel gegen Erkältung, Halsschmerzen und Husten.

Tipps für Ihre Behandlung:

  • Schwitzkur
    Bahnt sich eine Erkältung an, kann eine Schwitzkur Wunder wirken. Sie steigert die Abwehrkräfte. Nehmen Sie ein heisses Bad mit ein paar Tropfen Thymianöl und trinken Sie ein bis zwei Tassen schweisstreibenden Tee (Holunder, Lindenblüten, Kamillenblüten, Ingwer). Dann legen Sie sich ins Bett und decken sich zu. Vorsicht: Führen Sie keine Schwitzkur durch, wenn Sie an Herz- oder Kreislaufproblemen leiden.

  • Trinken
    Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich:Empfehlenswert sind Wasser, Kräutertee oder Fruchtsäfte.

  • Halsschmerzen
    Trinken Sie Kamillen-, Salbei- und Thymiantee oder warme Milch mit Honig. Sie lindern die Entzündung.

  • Trockener Husten
    Warme Milch mit Honig sowie Spitzwegerich- und Hagebuttentee wirken reizlindernd. Bei Schleimhusten sind Schlüsselblumen-, Fenchel-, Anis- oder Thymiantee besser geeignet.

  • Schnupfen
    Lösen Sie einen Teelöffel Salz in einem Liter Wasser auf. Spülen Sie sich damit die Nase. So befreien Sie den Nasenraum von Viren und Bakterien.

  • Fieber
    Der Wirkstoff Paracetamol oder Wadenwickel helfen, die Temperatur zu senken.
  • Wadenwickel
    Tränken Sie zwei Tücher mit Essig und Wasser und legen Sie diese um die Waden. Wickeln Sie ein Frotteetuch darum und decken Sie sich zu. Sobald die Innentücher warm sind, erneuern Sie die Wickel.
Wie lange ist eine Sommergrippe ansteckend?

Wer häufig niest oder hustet, verteilt Viren über die Luft. Sie können per Tröpfcheninfektion übertragen werden. In den ersten zwei bis drei Tagen ist man für andere besonders ansteckend. Die Ansteckungsgefahr kann allerdings bis zu einer Woche anhalten. Meiden Sie deshalb den Kontakt zu anderen. Übertragen kann man die Erkältung allerdings schon vor dem Ausbruch der Erkrankung: Da sich die Viren bereits eingenistet haben, ist das Risiko schon vor den ersten Anzeichen massiv erhöht.

Gibt es eine Impfung gegen Sommergrippe?

Die Grippeimpfung richtet sich ausschliesslich gegen das Influenzavirus im Winter. Gegen virale Infekte während des Sommers gibt es keine Impfungen. Umso wichtiger, dass man sich selbst vor einem Infekt schützt.

Mit diesen Tipps beugen Sie einer Sommergrippe vor:

Um sich eine Erkältung zu holen, braucht es keine Kälte. Es reicht bereits, wenn das eigene Immunsystem geschwächt ist. Dann haben Krankheitserreger leichtes Spiel.

  • Trinken Sie ausreichend. Sie halten so Ihre Schleimhäute feucht.
  • Lüften Sie Räume regelmässig. Bewegen Sie sich oft an der frischen Luft.
  • Vermeiden Sie Klimaanlagen und Durchzug.
  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Seife.
  • Meiden Sie grosse Menschenansammlungen.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und ernähren Sie sich gesund.
  • Tragen Sie nasse oder durchgeschwitzte Kleider nicht zu lange am Körper.
  • Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus. Lange Sonnenbäder machen anfälliger für virale Infekte. Sie können das Immunsystem schwächen.
  • Vorsicht bei eiskalten Getränken: Sie sind zwar erfrischend, können aber die Schleimhäute zu sehr abkühlen. Dadurch können sie sich nicht mehr ausreichend gegen Viren wehren.

Autorin: Gabriela Braun
Veröffentlichung: 2.7.19

Sommergrippe – Symptome, Dauer und Behandlung

Warme Temperaturen, Sonnenschein und viel Zeit im Freien. Das ist Sommer. Gerade in dieser Zeit erwarten sie die meisten nicht: Die Sommergrippe. Während dann die Freunde draußen sitzen, müssen viele Menschen krankheitsbedingt das Bett hüten. Doch wie kommt es eigentlich zu einer Erkältung im Sommer? Welche Symptome gibt es? Und wie können Sie eine Sommergrippe effektiv behandeln?

Inhalt:

  • Warum wird man im Sommer krank?
  • Welche Symptome treten bei einer Sommergrippe auf?
  • Wie behandle ich eine Sommergrippe?
  • Wie beugen Sie der Sommergrippe vor?
  • Sommergrippe bei Kindern: Darauf sollten Sie achten

Warum wird man im Sommer krank?

Die Abwehrkräfte sollten besonders im Sommer sehr stark sein. Denn die meisten Menschen verbringen viel Zeit im Freien. Obst und Gemüse stehen bei den meisten Ausflügen auf dem Speiseplan. Und der Aufenthalt in der Sonne kurbelt die Vitamin D-Produktion ordentlich an. Doch der in der letzten Zeit häufig vorkommende Wechsel zwischen Kälte und Wärme kann für den Körper sehr belastend sein. Besonders Risikogruppen wie Kinder oder Senioren sind davon betroffen.

Sind die Abwehrkräfte erst geschwächt, können die sogenannten Enteroviren zu Infektionen führen. Diese verbreiten sich vor allem im Sommer und werden durch Schmierinfektionen weitergegeben. Ein einfacher Handschlag reicht hier schon aus. Tröpfchen-Übertragung gibt es bei dieser Form von Viren selten. Enteroviren sind Darmviren und können beim Ausbruch Grippeähnliche Symptome hervorrufen. Doch nicht immer werden überhaupt Anzeichen einer Erkrankung bemerkbar. Manchmal scheidet der Körper die Viren auch einfach wieder aus.

Welche Symptome treten bei einer Sommergrippe auf?

Eine Sommergrippe ähnelt hinsichtlich den Symptomen einer Erkältung. Dabei handelt es sich bei einer Sommergrippe jedoch nicht um eine echte Grippe, sondern um einen grippalen Infekt. Ob es sich um eine Erkältung oder doch um eine Grippe handelt, können Sie in unserem Beitrag zu diesem Thema lesen. Eine Grippe wird von Influenza-Viren ausgelöst, die sich vor allem in den Wintermonaten halten. Die Folge: Schwere Erkrankungssymptome in Kombination mit Fieber. Die Sommergrippe verläuft in der Regel nicht so stark. Typische Symptome sind beispielsweise

  • Schnupfen / verstopfte Nase
  • Halsschmerzen und Husten
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Bauchschmerzen und Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Ähnlich wie bei einer normalen Erkältung halten die Symptome zwischen ein und zwei Wochen an. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise kranke Personen oder Kinder, sollten die Sommergrippe jedoch nicht unterschätzen. Denn es können länger andauernden Erkrankungen auch Folgeschäden auftreten, darunter beispielsweise Hirnhautentzündungen oder eine Herzklappenentzündung. Deshalb sollten Sie bei andauernden Beschwerden oder einem schlechten Allgemeinzustand frühzeitig den Arzt aufsuchen.

Wie behandle Ich eine Sommergrippe?

Die Behandlung einer Sommergrippe kann oftmals ohne Medikamente erfolgen, da es sich in den meisten Fällen um eine harmlose Erkrankung handelt. Dabei können Betroffene ähnliche Maßnahmen wie bei einer normalen Erkältung im Winter ergreifen. Folgende Behandlungen helfen bei einer Sommergrippe:

  • Ruhe einhalten:
    Schlafen Sie viel und überanstrengen Sie Ihren Körper nicht. Jedoch sollten Sie nicht nur zu Hause sitzen bleiben. Gehen Sie an der frischen Luft – am besten abends im Kühlen – spazieren.
  • Viel trinken:
    Im Sommer sollten Sie grundsätzlich auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Sind Sie dann auch noch angeschlagen, empfiehlt es sich, mehr Wasser als üblich zu sich zu nehmen. Zudem sollten Sie keine allzu schwere Kost zu sich nehmen, die die Verdauung beansprucht. Worauf Sie zudem im Rahmen der Ernährung achten sollten, erfahren Sie in unserem Beitrag: „Tipps für eine gesunde Ernährung im Sommer“
  • Wadenwickel:
    Wenden Sie Wadenwickel an, um entstehendes Fieber zu senken. Zudem erfrischen kühle Wadenwickel im Sommer und stabilisieren den Kreislauf. Sollte das Fieber nicht abklingen, ist die Einnahme von Paracetamol ratsam.
  • Arztbesuch:
    Sind die schwereren Symptome nach drei Tagen nicht abgeklungen oder verstärken sie sich sogar, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Enteroviren im Stuhlgang oder durch einen Rachenabstrich nachweisen und entsprechende Therapiemaßnahmen ergreifen.

Wie beugen Sie der Sommergrippe vor?

Die Sommergrippe-Viren werden vor allem durch Schmierübertragungen ausgelöst. In der Regel betrifft dies also vor allem die Hände, die mit verschiedenen Gegenständen in Kontakt kommen oder zur Begrüßung anderen Personen gereicht werden. Wenn Sie dann unbewusst ihr Gesicht berühren (Kopf abstützen, Mund abwischen etc.), haben die Viren gute Chancen in den Körper zu gelangen. Dabei ist eine Übertragung der Viren nur möglich, wenn schlechte Hygienebedingungen auf ein geschwächtes Immunsystem treffen. Beachten Sie daher folgende Tipps:

Tipp 1: Waschen Sie sich unbedingt nach jedem Toilettengang die Hände gründlich mit Seife. Achten Sie hier auch darauf, die Hände in Gänze und inklusive der Bereiche zwischen den Fingern zu säubern und sorgfältig abzutrocknen.

Tipp 2: Klimaanlagen erhöhen die Gefahr, eine Sommergrippe zu bekommen. Dabei ist nicht die Temperatur ausschlaggebend, sondern die durch die Klimaanlage verteilten Viren, beispielsweise in Flugzeugen oder Zügen. Hier kann ein Mundschutz helfen die Viren abzuwehren.

Tipp 3: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Trinken Sie im Sommer ausreichend Wasser und verzichten Sie auf fetthaltige Speisen. Essen Sie stattdessen viel Obst und Gemüse.

Tipp 4: Treiben Sie regelmäßig Sport. Sie halten sich fit und stärken dadurch auch Ihr Immunsystem. Dabei sollten Sie im Sommer vor allem früh oder abends Sport treiben und die Mittagshitze meiden. Aber übertreiben Sie es nicht. Falscher Ehrgeiz kann die positiven Effekte schnell zunichtemachen. Ein Fitness-Tracker oder eine Sportuhr kann helfen sich selbst zu kontrollieren.

Tipp 5: Meiden Sie ausgiebige Sonnenbäder. Übermäßige Sonneneinstrahlung führt zur Schwächung des Immunsystems und begünstigt damit eine Sommergrippe.

Sommergrippe bei Kindern: Darauf sollten Sie achten

Besonders Kinder stecken sich im Sommer häufig mit einem grippalen Infekt an. Zwar verläuft die Sommergrippe auch bei Kindern in der Regel harmlos, dennoch sollten Sie auch hier zur Vorbeugung besonders auf Hygiene achten. Da Kinder im Kindergarten oder der Schule häufig weniger Handhygiene betreiben als Zuhause, sollten Sie Ihre Kinder über die Übertragung von Viren aufklären. Auch sollten darauf achten, dass Kleinkinder keine ungewaschenen Gegenstände in den Mund nehmen, da sie auch so die Viren in sich aufnehmen könnten.

Titelbild: AntonioGuillem / iStock.com

Sommergrippe

Sommergrippe: Symptome

Eine Infektion mit Enteroviren kann sehr viele unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen. Die Sommergrippe äußert sich in Form einer Erkältungskrankheit. Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit, Glieder- und Kopfschmerzen, sowie Atemwegsentzündungen sind recht häufig. Manchmal schwellen die Lymphknoten in Gesicht- und Halsbereich an. Bauchschmerzen und Durchfall können ebenfalls auftreten. Die Erkrankung verläuft jedoch meistens mild und ist nach wenigen Tagen überwunden.

Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem (beispielsweise durch eine Krebstherapie) oder bei Neugeborenen können allerdings Komplikationen auftreten. Besonders gefürchtet sind Hirnhautentzündungen und eine Herzklappenentzündung. Diese Krankheitsbilder verlaufen nicht selten tödlich.

Jüngere Menschen erkranken häufiger als Erwachsene an einer Sommergrippe. Bei Kindern verläuft die Krankheit jedoch meist harmlos. Die Viren können im Kindergarten und in Kindertagesstätten schnell übertragen werden, da die Handhygiene oft ungründlich durchgeführt wird und viele Gegenstände in den Mund genommen werden. Eine weitere Virengruppe der Enteroviren löst auch die sogenannte Hand-Fuß-Mund-Krankheit aus. Dabei tritt ein bläschenförmiger Ausschlag auf, der mit Fieber einhergeht.

Sommer, Sonne, Sommergrippe

Sommergrippe behandeln: So werden Sie schnell wieder fit!

Bei einer Erkältung im Sommer sollten Sie sich unbedingt Ruhe gönnen. Nur dann kann sich ihr Körper rasch erholen und Sie können das schöne Wetter wieder in vollen Zügen genießen.
Trinken Sie außerdem etwa eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Dadurch wird das Sekret verflüssigt und kann leichter durch Schnäuzen oder Husten hinaustransportiert werden. Zudem werden die Schleimhäute feucht gehalten und Halsschmerzen gelindert. Bei Schnupfen im Sommer wirken außerdem Dampfinhalationen wohltuend – gerade bei einer verstopften Nase. Der Wasserdampf kann dabei helfen, festsitzenden Schleim in den oberen Atemwegen zu lösen.

Erkältungspräparate aus der Apotheke sind eine weitere Möglichkeit, um eine Sommergrippe zu behandeln. Am besten Sie reagieren bereits bei den ersten Anzeichen eines grippalen Infekts: Das Erkältungsspray algovir® mit dem Wirkstoff Carragelose® aus der Rotalge kann die Virenbelastung reduzieren und – bei rechtzeitiger Anwendung – die Dauer einer Erkältung verringern.

Sommergrippe vorbeugen – aber wie?

Damit es erst gar nicht zu einer Erkältung im Sommer kommt, kann man auch vorbeugend aktiv werden. An dieser Stelle hat sich das Erkältungsspray algovir® bewährt. In die Nase gesprüht, bildet es einen natürlichen Schutzfilm, der das Eindringen von Viren in die Zellen der Nasenschleimhaut verhindern kann.

Beherzigen Sie auch folgende Tipps:

  • Stellen Sie die Klimaanlage im Auto oder Büro nicht zu kalt ein. Lüften Sie stattdessen Ihren Arbeitsplatz in den Morgenstunden bei weit geöffnetem Fenster – wenn die Außentemperatur noch angenehm ist.
  • Meiden Sie zu lange Aufenthalte in der Sonne.
  • Waschen Sie auch im Sommer immer gründlich Ihre Hände mit Seife.
  • Ziehen Sie nasse Badekleidung nach dem Schwimmen sofort aus und wechseln Sie Ihre Kleidung, wenn Sie stark geschwitzt haben.
  • Achten Sie darauf, besonders an heißen Tagen mindestens eineinhalb bis zwei Liter zu trinken. Aber Achtung: Eiskalte Getränke sind vielleicht erfrischend, kühlen jedoch die Schleimhäute aus, wodurch sie weniger stark durchblutet werden und die Immunabwehr weniger effektiv arbeiten kann.

Allgemein ist im Sommer wie im Winter wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und regelmäßig Sport zu treiben, um eine Erkältung vorzubeugen. Denn das sind die beiden Stützpfeiler eines starken Immunsystems.

Sommergrippe bei Kindern

Was ist die Sommergrippe?

Eigentlich ist der Begriff Sommergrippe irreführend. Es handelt sich nicht um eine echte Grippe, sondern vielmehr um einen Sammelbegriff für virale Erkältungen, die vorwiegend bei warmem Wetter auftreten. Diese sind mit den Erkältungen während der Winter/Sommerzeit vergleichbar, werden jedoch oft durch andere Arten von Viren, welche besonders gut bei warmen Temperaturen überleben und sich vermehren, verursacht. Wegen der grippeähnlichen Symptome werden diese Infekte umgangssprachlich auch Sommergrippe genannt.

Welche Symptome wird mein Kind haben?

Oft beginnt die Sommergrippe mit einem trockenen, kratzenden Gefühl im Hals. Eventuell kommen Schnupfen, Hals- und Kopfschmerzen hinzu. Ihr Kind fühlt sich schlapp, zieht sich in den Schatten zurück, statt in der Sonne zu spielen. Schüttelfrost, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall sowie Fieber (über 38,5 Grad Celsius) können weitere Begleiterscheinungen der Sommergrippe sein.
Eine Sommergrippe ist aber oft nach weinigen Tagen ausgestanden. In der Regel ist sie daher ungefährlich. Dennoch sollten Sie sie nicht unterschätzen. Vor allem, wenn sich die Sommergrippe hartnäckig hält, sollte Sie zum Kinderarzt/der Kinderärztin gehen, um eine Komplikation durch eine bakterielle Infektion auszuschließen.

Woher bekommt mein Kind Sommergrippe?

Die Ursache für die Sommergrippe ist dieselbe wie bei jeder anderen Erkältung auch: Ihr Kind hat sich über eine Tröpfcheninfektion angesteckt. Das kann Husten oder Niesen eines anderen Kindes oder Erwachsenen sein oder es hat den Virus durch Schmierinfektion über die Hände aufgesammelt. Deshalb gilt auch im Sommer: regelmäßiges Händewaschen schützt vor Infektionen.
In den allermeisten Fällen kann sich das Virus der Sommergrippe ausbreiten, wenn das Immunsystem des Kindes „angeschlagen“ ist. Der Grund kann beispielweise sein, dass seine Schleimhäute durch die trockene Luft einer Klimaanlage oder durch geöffnete Autofenster ausgetrocknet sind und damit nicht mehr als „natürliches Schutzschild“ dienen können. Auch extreme Temperaturschwankungen schwächen das Immunsystem und machen den Körper Ihres Kindes anfälliger für Viren.

Was hilft gegen Sommergrippe?

Die Sommergrippe wird wie eine andere Erkältung behandelt, das bedeutet, dass der Kinderarzt/die Kinderäztin manchmal Medikamente verschreibt, wenn stärkere Beschwerden (Fieber, Schmerzen) zu lindern sind. Ansonsten müssen Sie abwarten, bis der Körper sich selbst heilt. Meistens sind die Symptome nach wenigen Tagen abgeklungen.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind Ruhe findet, am besten zu Hause oder draußen im Schatten, wo es kühl, aber nicht kalt ist. Bei Schnupfen oder verstopfter Nase hilft eine Salzspülung, die man mit einer Pipette in die Nase geben kann.
Gegen Halsweh hilft bei kleineren Kindern Salbeitee mit Honig, der auch Husten lindert. Wenn Ihr Kind älter als drei Jahre ist und sich nicht mehr so leicht verschluckt, können Sie ihm auch Salbeibonbons geben. Sind die Schmerzen damit nicht ausreichend zu lindern, kann man auf schmerzlindernde Zäpfchen oder Säfte zurückgreifen (Paracetamol, Ibuprofen).
Natürlich gehört auch eine vitaminreiche Ernährung zu den bewährten Heilungsmitteln, also Nahrungsmittel, die viel Vitamin C, Zink und Magnesium enthalten. Und nicht zuletzt: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind viel trinkt. Keine eiskalten Getränke aus dem Kühlschrank, sondern Wasser oder Kräuter- und Früchtetees mit Zimmertemperatur.
Auch eine salzreiche Ernährung hilft, den Salzverlust durchs Schwitzen auszugleichen (Suppen, Salzstangen etc.).

Wenn sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder das Fieber längere Zeit bestehen bleibt oder der Allgemeinzustand Ihres Kindes sich verschlechtert, sollten Sie Ihren Kinderarzt/Ihre Kinderärztin kontaktieren.
Auch wenn sich folgende Symptome zeigen, sollten Sie zum Arzt gehen:

  • Ohrenschmerzen
  • Atembeschwerden
  • andauernde Husten oder röchelnder Atem
  • dicker grüner Schleim aus der Nase

Wie beuge ich einer Sommergrippe vor?

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt, wobei Sie Kleinkindern keine eiskalten Getränke, die direkt aus dem Kühlschrank kommen, geben sollten. Schützen Sie Ihr Kind vor zu langen Sonnenbädern oder Auskühlung durch verschwitzte, nasse Kleidung oder Durchzug. All das schwächt das Immunsystem Ihres Kindes und macht es anfälliger gegen Viren. Wechseln Sie deshalb die Kleider, wenn Ihr Kind geschwitzt hat.
Ebenso trocknet die Zugluft bei offenen Fenstern in Autos und Zügen die Schleimhäute aus, so dass sie ihre Funktion als Schutz vor Viren nicht mehr richtig erfüllen können. Experten raten, die Klimaanlagen auf nicht mehr als fünf bis sechs Grad Unterschied zur Außenluft einzustellen.

Sommergrippe: Ansteckung & Auslöser der Krankheit

Eine Erkältung im Sommer? Das kommt leider häufig vor, besonders Kinder sind davon betroffen. Wie man einer Sommergrippe vorbeugt, sie richtig behandelt und das Immunsystem der Kinder im Sommer stärkt.

Grippe im Sommer?

Das ist möglich, kommt auch hin und wieder vor. Aber die meisten Erkältungen im Sommer, welche landläufig als „Sommergrippe“ bezeichnet werden, haben mir der echten Grippe nichts zu tun. Diese wird von Influenza-Viren hervorgerufen und man kann sich dagegen impfen lassen kann. Gegen die Sommergrippe gibt es aber keine Impfung, denn sie wird durch ganz andere Viren ausgelöst.
➤ Winter-Viren vs. Sommer-Viren?

Typisch für die verschiedenen Erkältungsviren ist, dass jeder Typ gewisse Umgebungsbedingungen braucht, um sich zu verbreiten. Deshalb gibt es im Sommer andere Viren als im Herbst oder Winter. So führt vor allem die Infektion mit Entero-, Coxsackie- und Echoviren, die an warme Temperaturen angepasst sind, zur Erkrankung an der Sommergrippe.
Übrigens: Auch beim Urlaub in anderen Ländern lauern weitere, unserem Immunsystem unbekannte Krankheitserreger. Die haben es umso leichter, den Körper anzugreifen, wenn dieser z.B. durch ungewohntes Essen oder eine Magen-Darm-Verstimmung geschwächt ist. Einige Krankheitserreger lieben vor allem ein feucht-warmes Klima – das Infektionsrisiko in wärmeren Ländern kann also größer sein.
➤ Warum der Name Sommergrippe, wenn es doch nur eine Erkältung ist?
Der Name Sommergrippe ist eigentlich irreführend, sein Zustandekommen lässt sich aber leicht erklären. Erkältungskrankheiten werden wegen der Betroffenheit der Atemwege oft auch „grippale Infektionen“ genannt, weshalb es zu dem Begriff Sommergrippe kam.

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Die typischen Sommergrippe-Symptome

Die Sommergrippe geht mit ganz normalen Erkältungssymptomen einher, also vor allem mit:
• Husten
• Schnupfen
• Hals-, Ohren- und Kopfschmerzen
• Gliederschmerzen
• erhöhte Temperatur, evtl. Fieber und Schüttelfrost
• bei Kindern häufig auch Bindehautentzündung
Die Sommergrippe-Viren können zudem Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen auslösen. Außerdem schwächen die Sommergrippe-Symptome das Immunsystem zusätzlich, sodass auch Bakterien leichter in den Körper eindringen können und die Gefahr für sogenannte Sekundärinfektionen, wie eine Nebenhöhlen- oder Lungenentzündung, steigt.
➤ Was ist der Unterschied zur Influenza?
Im Unterschied zur „echten“ Grippe verschlimmern sich die Symptome der Sommergrippe nur langsam. Dazu nimmt die Krankheit einen insgesamt milderen Verlauf als die Influenza und sollte schon nach ein bis drei Tagen von selbst wieder abgeklungen sein.

Übertragung der Sommergrippe-Viren

Die Sommergrippe-Viren werden auf zwei Wegen übertragen: per Tröpfchen- und per Schmierinfektion.
➤ Übertragung per Tröpfcheninfektion
Die Sommergrippe-Viren werden vor allem über die sogenannte Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Atmen, Husten und Niesen übertragen. Häufig kommt unser Immunsystem mit dieser Art von Viren-Bedrohung gut klar und kann eine Einnistung und Vermehrung der Krankheitserreger verhindern. Ist das Immunsystem aber geschwächt, hat der Körper den Viren nur noch wenig entgegenzusetzen. Die Folge: Wir werden krank.
➤ Übertragung per Schmierinfektion
Dazu kommt, dass die Sommergrippe auch über Schmierinfektion durch fäkale Verunreinigungen übertragen wird. Deshalb kommt es bei einer Erkrankung oft auch zu Magen-Darm-Beschwerden.

Ansteckungsgefahr der Sommergrippe

Die Ansteckungsgefahr ist durch die beiden Übertragungswege durch anhusten und anniesen sehr hoch. Auch die eigenen Hände, die nach einer Berührung mit Sekreten Erkrankter – etwa an Türklinken, Geländern, Telefonhörern – die eigenen Schleimhäute berühren, sich z.B. in Auge oder Mund fassen, können anstecken.
Ansteckungsgefahr lauert also immer dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen. Dazu zählen neben den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Büro oder Veranstaltungen vor allem das Schwimmbad und der Spielplatz. Besonders Kinder sind gefährdet, sind sie im Kindergarten oder in der Freizeit ja fast ständig von vielen Menschen umgeben. Dazu kommt, dass das Immunsystem der Kinder noch nicht voll ausgereift und angreifbarer ist, als das von Erwachsenen.

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➤ Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Sie gegen die Sommergrippe tun können und wie Sie sich und Ihre Familie vor einer Erkrankung schützen können.

Sommergrippe: Behandlung & Schutz vor der Erkrankung

Hauptursache für die Erkrankung an einer Sommergrippe ist ein geschwächtes Immunsystem. Wodurch es gerade im Sommer geschwächt wird, wie Sie es stärken können und was hilft, sollten Sie sich die Sommergrippe doch einmal eingefangen haben.

Medikamente helfen nur gegen die Symptome

Richtige Medikamente, wie z.B. eine Schutzimpfung gegen die Sommergrippe im Ganzen gibt es nicht. Im Normalfall kuriert der Körper die Erkrankung innerhalb von ein bis drei Tagen selbst aus.
Um die Symptome wie Husten, Schnupfen und Fieber zu lindern, darf aber zu den bewährten Hausmitteln oder Medikamenten gegriffen werden. Dazu gehören Nasensprays, halsberuhigende Bonbons und Tees und angemessene Schmerztabletten (für Kinder eignet sich Paracetamol, für Erwachsene ein Mittel mit dem Wirkstoff ASS).
Ansonsten sollten sich an Sommergrippe Erkrankte schonen. Sonnenbäder und schwimmen gehen sind tabu. Das Immunsystem braucht jetzt Ruhe und Zeit, um gegen die Viren zu kämpfen.
Sollten die Symptome der Sommergrippe nach drei Tagen noch nicht besser geworden sein, das Fieber auf über 39 Grad ansteigen und das Sekret aus Nasen- und Mundraum sich gelblich grün färben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dann ist vermutlich eine Zweitinfektion durch Bakterien hinzugekommen.
➤ Antibiotika sind wirkungslos!
Da Antibiotika nur gegen Bakterien helfen, die Sommergrippe aber von Viren ausgelöst wird, helfen diese Medikamente nicht. Lesen Sie dazu das Kurzinterview mit Prof. Dr. Franz Daschner, Antibiotika-Experte und ehemaliger Leiter des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene Freiburg (www.viamedica-stiftung.de):

Starkes Immunsystem ist der beste Schutz

Natürlich sollten Sie auf entsprechende Hygiene-Maßnahmen achten, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Dazu gehören häufiges Händewaschen und das gründliche Abwaschen von Lebensmitteln. Achten Sie drauf, dass erkrankte Kinder in den Ärmel husten und niemanden anniesen. Da es aber keine Schutzimpfung gibt und die Sommergrippe-Viren quasi überall lauern können, ist eine starke Immunabwehr der beste Schutz gegen die Erkältung. Aber gerade im Sommer steht unser Immunsystem unter einer besonderen Belastung. Vor allem die folgenden Punkte setzen ihm zu:
• häufiger Wechsel von warmen Außentemperaturen und
klimatisierten Räumen
• trockene Schleimhäute durch Klimaanlagen und Zugluft
• verschwitzte, feuchte Kleidung
• lange, intensive Sonnenbäder
• langes Abkühlen im Wasser bis hin zum Auskühlen
• nasse Badesachen
• geringe Flüssigkeitszufuhr
All diese Faktoren schwächen das Immunsystem im Sommer und begünstigen eine Erkrankung mit der Sommergrippe.

Erkältung im Sommer bei Kindern: Die Sommergrippe

Bei hohen Temperaturen im Sommer fühlen sich manche Erwachsene und Kinder schlagartig schlapp und krank. Oft ist hier von einer Sommergrippe die Rede. Was ist das überhaupt und ist sie gefährlich für Kinder?

Die Sommergrippe hat nichts mit dem Influenza-Virus zu tun, gegen den sich jeder impfen lassen kann. Im Grunde handelt es sich um eine Erkältung. Bei dieser Infektion im Sommer sorgen Coxsackie-, Echo- und Enteroviren dafür, dass Kinder und Erwachsene im Sommer unter einem grippalen Infekt leiden. Die Erkrankten selbst leiden zwischen ein und drei Tagen unter den starken Erkältungssymptomen, bis sie wieder gesunden. Halten die damit verbundenen Beschwerden länger an, ist ein Arzt aufzusuchen. Die Grippe selbst verläuft jedoch viel schwerwiegender als die sogenannte Sommergrippe. Das bedeutet aber nicht, dass diese Erkältung auf die leichte Schulter genommen werden soll. Wie bei jeder Erkrankung ist wichtig, dem Körper die nötige Ruhe zu geben, sich zu erholen. Bei nicht auskurierten Erkältungen können gefährliche Folgekrankheiten daraus entstehen wie Entzündungen der Atemwege.

Auftretende Symptome bei Kindern durch die Sommergrippe

Bei der Sommergrippe zeigen Kinder gleiche Symptome wie bei einer Erkältung:

  • Schüttelfrost und Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Hals- und Ohrenschmerzen
  • Husten
  • laufende und verstopfte Nase
  • Niesen
  • Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
  • Bindehautentzündung

Weiterhin steigt das Risiko für bakterielle Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt ist. Magen-Darm-Probleme treten bei Kindern oft mit der Sommergrippe zusammen auf.

Was tun, wenn das Kind an Sommergrippe erkrankt?

Bei einer Erkältung ist Bettruhe und viel Trinken meistens ausreichend, um nach wenigen Tagen wieder fit zu sein. Werden Medikamente bei Kindern benötigt, sagt der Kinderarzt/ die Kinderärztin, welche nötig sind. Zahlreiche Medikamente bei Erkältungen müssen selbst gekauft werden, da dies meist nicht zu kassenärztlichen Leistungen zählt. Steigt das Fieber in einen kritischen Bereich oder hat das erkrankte Kind starke Schmerzen, sind Medikamente hilfreich. Bei Kindern hängt die Dosierung und Darreichungsform vom Alter ab. Kleinkindern und Säuglingen helfen meistens Zäpfchen, etwas ältere Kinder bevorzugen Saft oder Tabletten. Die Wirkstoffe Ibuprofen oder Paracetamol werden gerne genommen zum Lindern der Erkältungsbeschwerden. Unterstützend helfen Erkältungsbäder, Inhalation,

Spülen mit einer Nasendusche, Kühlen mit kalten Tüchern und Kräutertees. Gegen Halsschmerzen helfen Lutschtabletten oder Salbeibonbons. Bei der Onlineapotheke Shop Apotheke können Eltern Medikamente zum Liefern bestellen und müssen ihr Kind nicht allein lassen oder aus dem Bett holen, während es erkrankt ist.

Wie wird eine Ansteckung mit der Erkältung vermieden?

Das Verbreiten und Anstecken mit der Sommergrippe erfolgt mittels Tröpfen- und Schmierinfektion. Bereits ein Anniesen oder Anhusten durch eine erkrankte Person reicht aus, um selbst krank zu werden. Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, viel Trinken und Vermeiden von Zugluft oder trockener Ventilatoren-/Klimaanlagenbelüftung senken das Risiko, das Immunsystem zu schwächen. Damit ist die Chance größer, gesund zu bleiben.

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