Smartphone für kinder

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Ohne die Zustimmung ihrer Eltern können Minderjährige kein Handy kaufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter abgeschlossen oder ein Handy mit Prepaid-Karte erstanden werden soll. Darauf weist die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) in Düsseldorf hin. Wer älter als sieben, aber jünger als 18 Jahre alt ist, gilt als „beschränkt geschäftsfähig“ und braucht für Anschaffungen dieser Größenordnung grünes Licht der Eltern.

In der Regel achten Provider und andere Telekommunikationsanbieter auf das Alter, so dpa. Denn Verträge mit Kindern und Jugendlichen gelten als „schwebend unwirksam“. Unterschreiben die Eltern den Vertrag nicht, zählt er nichts. Das Handy müsste zurückgegeben werden, der Händler hat den Verbraucherschützern zufolge das eventuell schon bezahlte Geld zurückzugeben.

Nach Meinung der Verbraucherzentrale gilt § 110 des Bürgerlichen Gesetzbuches auch bei Prepaid-Verträgen oder -Bundles nicht. Jugendliche sollen dank der weithin als „Taschengeld-Paragraph“ bekannten Regelung auch ohne die Einwilligung ihrer Eltern in beschränktem Maße wirksame Verträge schließen können, sofern diese keine dauernden Lasten aufweisen und aus einem zur freien Verfügung bereitstehenden Budget bestritten werden können. Nach aktuell herrschender Rechtsmeinung können Jugendliche unter 16 Jahren so Waren bis 50 Euro erwerben, bei 16- und 17-Jährigen liegt die Grenze bei 200 Euro.

Der Kauf eines Prepaidhandys wird von den Verbraucherschützern aber als Vertrag mit wiederkehrenden Lasten gesehen, da durch die regelmäßige Nutzung des Handys später fortlaufende Kosten und somit dauernde Lasten entstehen. Der Kauf eines bloßen Handys ohne Vertrag kann von Jugendlichen selbständig rechtswirksam vereinbart werden – vorausgesetzt sie bleiben unter den zitierten Grenzen.

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Handy für Kinder: Das müssen Eltern wissen

In diesem Artikel erwarten Sie folgende Themen:

  • Ab welchem Alter ist ein Handy für Kinder sinnvoll?
  • Welche Eigenschaften sollte das Handy besitzen?
  • Wie viel Handyzeit ist für Kinder empfehlenswert?
  • Welches Handy eignet sich als Einsteigermodell?
  • Wie schütze ich mein Kind vor Datenmissbrauch?

Viele Eltern stehen dem Thema kritisch gegenüber, immerhin sind Kinder früher auch ohne Handy ausgekommen. Dennoch lässt es sich nicht ganz von der Hand weisen, dass ein Smartphone durchaus nützlich sein kann – in etwa dann, wenn der Unterricht ausfällt und der eigentliche Termin zwecks Abholung von der Schule vorgezogen werden muss. Oder auch im Notfall, wenn ein Kind in einer bedrohlichen Situation Hilfe benötigt. Hier stellt sich jedoch die Frage, in welchem Alter die Anschaffung eines Handys Sinn macht, da die meisten Kinder in jungen Jahren unter der ständigen Aufsicht ihrer Eltern stehen. Hinzukommt, dass ein Smartphone auf die Bedürfnisse eines Kindes zugeschnitten sein muss, da auch im Internet die unterschiedlichsten Gefahren lauern.

Ab welchem Alter ist ein Handy für Kinder sinnvoll?

Einer aktuellen Statistik zur Folge besitzen alleine in Deutschland rund sechs Prozent der sechs- bis siebenjährigen Kinder und 33 Prozent der acht- bis neunjährigen Kinder ein eigenes Smartphone. Bei den Zehn- bis Elfjährigen sind es sogar schon 75 Prozent – getoppt werden sie jedoch von den 12- bis 13-Jährigen: 95 Prozent von ihnen sind in Besitz eines internetfähigen Handys (Stand: 2019). Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass Sie sich daran orientieren sollen, ganz im Gegenteil. Die allgemeine pädagogische Empfehlung lautet, dass Kinder nicht vor dem neunten Lebensjahr ein eigenes Smartphone besitzen sollten. Eine Art Notfallhandy, das für Anrufe genutzt, aber nicht zum Surfen genutzt werden kann, ist hingegen durchaus legitim.

Laut der KIM-Studie vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest sind drei von fünf Kindern im Alter von acht bis neun Jahren online (Stand: 2018). Zu den meistgenannten Beschäftigungen der jungen Internetnutzer zählen die Recherche über Suchmaschinen (65 Prozent), das Verschicken von WhatsApp-Nachrichten (62 Prozent) und YouTube-Videos (56 Prozent). Und genau aus diesem Grund ist der verantwortungsvolle Umgang mit dem Handy äußerst wichtig für Kinder – das Bewusstsein dafür, was richtig und was falsch ist, entwickeln junge Schüler erst mit zunehmendem Alter. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihrem Nachwuchs erst zwischen dem neunten und zwölften Lebensjahr den Zugang zum Internet gewähren. Steuern können Sie dies über entsprechende Funktionen im Smartphone.

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Welche Eigenschaften sollte ein Kinderhandy besitzen?

Sie müssen sich darüber im Klaren sein: Umso jünger der Nutzer, desto robuster der Umgang mit dem Handy. Dementsprechend sollte das erste Telefon für Ihren Spross möglichst widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse sein – zum Beispiel durch eine stoßfeste Hülle und einen Displayschutz. Um die Kosten für Telefonate und SMS im Auge zu behalten, ist die Anschaffung eines Prepaid-Handys durchaus zweckmäßig. Alternativ dazu gibt es auch spezielle Tarife für Kinder, in denen Sie festlegen können, wie viele Freiminuten dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden sollen. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihr Kind nicht „versehentlich“ die Kosten in die Höhe treibt, denn aufkommen müssen Sie (rechtlich gesehen) am Ende für die Rechnung.

Wie viel Handyzeit ist für Kinder empfehlenswert?

Auch wenn Eltern dazu neigen, den ganzen Tag auf ihr Handy zu starren, sollten es ihnen ihre Kinder nicht gleich tun. Denn spätestens wenn Sie ihnen einen Internetzugang gewähren, ist die Versuchung groß, mehrere Stunden täglich im Netz zu surfen. Da ausgesprochene Verbote leider nur dazu führen, den Reiz zu erhöhen, sich nicht an die Regeln zu halten, sollten Sie mit Ihrem Kind eine klare Vereinbarung treffen. Im Klartext bedeutet das: Legen Sie für jeden Tag eine handyfreie Zeit fest, beispielsweise wenn die Hausaufgaben gemacht werden müssen. Zum einen lernen Kinder so einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone, zum anderen mindern Sie die Gefahr, dass Ihr Nachwuchs handysüchtig wird. Je nachdem, wie alt Ihr Kind schon ist, wird eine maximale Nutzungsdauer des Smartphones am Tag von 30 Minuten für Sieben- bis Achtjährige empfohlen und dementsprechend 45 Minuten für Acht- bis Neunjährige usw.

Welches Handy eignet sich als Einsteigermodell?

Fullscreen

Die Suche nach einem kindgerechten Handy sollte sorgfältig erfolgen

©ozgurdonmaz Getty Images

1. Nokia 3310

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Das Handy ist ein echter Klassiker: Ende 2000 eroberte das Telefon den digitalen Markt –und gilt noch heute als unschlagbar in seiner Akkulaufzeit. Abgesehen davon ist das Handy äußerst robust, wenn nicht sogar „unzerstörbar“ (sagen treue Fans). Im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell besitzt die Neuauflage sogar ein Farbdisplay und eine 2-Megapixel-Kamera. Und das Beste daran ist: Das Nokia 3310 hat keinen Internetzugang und ist somit ideal für Kinder geeignet, die das Handy nur zum Schreiben von SMS oder Telefonieren nutzen können sollen. Hier bekommen Sie das Modell in verschiedenen Farben.

2. Samsung E1200i

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Das Gleiche gilt für dieses Handy, mit dem Ihr Kind ebenfalls nicht im Internet surfen kann. Auch hier punktet das Telefon mit seiner leichten Bedienung und langen Akkulaufzeit. Das Modell ist ebenfalls äußerst robust und besitzt obendrein auch noch eine SOS-Nachrichten-Funktion, die im Notfall eingesetzt werden kann. Für Kinder ist das Handy somit bestens geeignet, wenn es nur darum geht, einen Anruf damit zu tätigen oder eine SMS zu schreiben. Mit einem günstigen Preis um die 50 Euro ist das Samsung E1200i ein gutes und solides Einsteigermodell. Hier gibt es das Handy.

3. Cubot Kingkong

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Wenn Sie Ihrem Kind ein internetfähiges Handy kaufen wollen, ist das Cubot Kingkong empfehlenswert. Das Smartphone ist wasserdicht, stoßfest und staubdicht – dadurch ist es äußerst robust gegen äußere Einflüsse. Durch seine 4400mAh große Akkukapazität hält das Telefon lange Zeit durch, obendrein besitzt es ein integriertes GPS-Modul für den Fall, dass Ihr Kind sich verlaufen sollte und den Heimweg nicht mehr findet. Etwas teurer in der Anschaffung als ein klassisches Handy, ist das Cubot Kingkong noch verhältnismäßig günstig im Gegensatz zu anderen Smartphones von Apple & Co. Hier finden Sie das Handy.

4. Lisciani Giochi

Genauso teuer ist auch dieses italienische Smartphone, das sich jedoch vor allem optisch deutlich von dem anderen Handy abhebt: Das farbenfrohe Display soll in erster Linie Kinder ansprechen – dadurch wurde das Android-7.0-Betriebssystem optisch stark verändert. Laut Hersteller ist das Telefon für Sechs- bis Zwölfjährige geeignet, da sich auf dem Handy diverse Apps befinden, die Schülern beim Lernen helfen sollen. Zu den technischen Highlights zählen die integrierte Dual-Kamera, der 2.000mAh Akku und die SOS-Funktion. Hier gibt es das Handy.

5. Kidicom Max

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Laut Händler wird dieses Handy für Kinder zwischen vier und zehn Jahren als sinnvolle Alternative zum Smartphone empfohlen. Es hat den Vorteil, dass die Messenger-Funktion nur dann funktioniert, wenn das Telefon auf WLAN zurückgreifen kann – im Idealfall also nur zu Hause oder bei Freunden. Darüber hinaus besitzt es eine drehbare Kamera und kindgerechte Apps, die pädagogisch wertvoll sein sollen. Der größte Vorteil liegt jedoch darin, dass auf dem Kidicom Max ein kindersicherer Webbrowser vorinstalliert ist. Hier bekommen Sie das Handy.

Wie schütze ich mein Kind vor Datenmissbrauch?

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihrem Kind ein internetfähiges Smartphone zu schenken, sollten Sie einige Punkte beachten, bevor Sie ihm das Handy überreichen:

  • Sofern die Möglichkeit besteht, legen Sie einen PIN fest, mit dem das Handy entsperrt werden muss – für den Fall, dass Ihr Kind das Handy verliert und in die Hände eines Fremden gerät.
  • Klären Sie Ihr Kind im Vorfeld darüber auf, welche Daten es auf seinem Handy speichern darf und welche nicht – das Gleiche gilt für alle Social-Media-Plattformen.
  • Legen Sie die Apps fest, die Ihr Kind nutzen darf. Es gibt eine Vielzahl an kindgerechten Lern- und Spiele-Apps, die altersgerecht sind und im Alltag durchaus nützlich sein können.
  • Hindern Sie Ihr Kind daran, Apps selbstständig zu kaufen, um Kostenfallen auszuschließen – hier gibt es spezielle Apps, mit denen Sie eine Kindersicherung im Webbrowser einbauen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Damit Sie stets wissen, wo sich Ihr Kind gerade befindet, können Sie es mit einem GPS-Tracker ausstatten. Dieser wird einfach an dem Schulranzen gut erkennbar (aber nicht heimlich!) befestigt und ermöglicht Ihnen somit, Ihren Nachwuchs via Smartphone zu jeder Zeit zu orten – ohne Distanzlimit.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Handy für Kinder: Mit diesen Smartphones liegen Eltern richtig

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Irgendwann ist es soweit: Das eigene Kind braucht ein Smartphone – „alle anderen haben doch auch eins!“, heißt dann meist das Totschlagargument, gegen das man sich nur schwer wehren kann. Trotzdem können Eltern einiges beachten, damit ein Handy für Kinder nicht zur Zeit- und Kostenfalle wird.

Ab welchem Alter sollten Kinder ein Handy bekommen?

Die Frage, ab wann ein Handy für Kinder sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Starre Altersgrenzen in Bezug auf die Smartphone-Nutzung sind daher kaum umsetzbar. Heutzutage erlauben viele Eltern ihren Kindern schon früh die Nutzung des Handys, zum Beispiel für das Abspielen von Musik, Filmen oder Hörspielen, wobei wiederum auf die Wahl der richtigen Kinderkopfhörer zu achten ist, die sich durch einen reduzierten Lautstärkepegel auszeichnen.

Das große Interesse am kleinen Bildschirm ist durchaus anerzogen – schließlich signalisieren wir den Kleinsten durch ständiges Draufschauen, dass es sich dabei um etwas Spannendes handeln muss, von dem wir uns gern ablenken lassen. Die Medienratgeber-Initiative des Bundesfamilienministeriums „Schau hin!” empfiehlt allerdings, dass Kindern bis zum fünften Lebensjahr nur gelegentlich eine halbe Stunde Bildschirmzeit erlaubt werden sollte.

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Sowohl für Eltern als auch für Kinder wird es spätestens dann schwierig, wenn ein Großteil der Schulklasse bereits ein Smartphone oder Tablet besitzt und der Druck für den Nachwuchs steigt, selbst auch eines vorweisen zu können. Laut der aktuellen KIM-Studie, die sich mit dem Medienumgang von 6-13-Jährigen befasst, nutzt inzwischen jedes dritte Kind regelmäßig WhatsApp, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Viele bekommen inzwischen ab der fünften oder sechsten Klasse, somit also bereits ab zehn Jahren, ein Smartphone geschenkt. In diesem Alter ist auch davon auszugehen, dass der Nachwuchs bereits verantwortungsvoll damit umgehen kann.

Smartphone für Kinder: Diese Features sollte es haben

Viele Eltern sehen sich mit der Frage konfrontiert: Welches Smartphone sollte ich für mein Kind besorgen? Gerade das erste Handy muss aber nicht teuer sein – Vorzeigemodelle von Apple sind hier eher fehl am Platz, es tut auch ein günstiges Einsteigermodell oder das ausgediente Handy von Mama oder Papa. Hier finden sie einen Artikel, der Handys für bis zu 300 Euro zusammenträgt und bewertet.

Die folgenden Tipps helfen bei der Wahl des richtigen Handys für Kinder:

  • Je jünger das Kind ist, desto wichtiger: ein robustes Modell mit stoßfester Hülle und Displayschutz
  • Prepaid-Handys oder spezielle Kindertarife geben Kostenkontrolle
  • für jüngere Kinder unter zehn Jahren genügt häufig auch ein Notfallhandy, mit dem lediglich Anrufe und SMS möglich sind
  • Ab zehn Jahren und vor allem im Teenageralter werden Funktionen wie eine gute Kamera und die Nutzung von Apps wie WhatsApp, YouTube, Instagram und Snapchat wichtiger

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Welches Handy ist also für Kinder geeignet? Mit dem Elephone A6* treffen Eltern in jedem Fall eine gute Wahl: Bei seinem vergleichsweise geringen Preis ist es zu verschmerzen, wenn es im Alltag doch einmal kaputt oder verloren gehen sollte. Zudem liegt es mit einer Displaygröße von nur 5,7 Zoll gut in Kinderhänden. Das Handy lässt sich ohne Vertrag nutzen und dank Android-Betriebssystem kann es auf die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden – der Google-Play-Store kann mit einem geheimen Passwort versehen werden, sodass keine unerwünschten Käufe möglich sind.

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Kinderhandy ab 6 Jahren: Ein sinnvoller Einstieg ins digitale Leben?

Wer dagegen nach einem Kinderhandy ab sechs Jahren sucht, für den könnte das Vtech 80-169554 Kidicom Max* interessant sein: Gerade für Kinder im Grundschulalter ist es eine sinnvolle Alternative zum richtigen Smartphone. Das Handy auf Android-Basis hat eine Messenger-Funktion, die per WLAN funktioniert, eine drehbare Kamera sowie einen vorinstallierten kindersicheren Webbrowser. Außerdem liefert das Handy Apps mit pädagogisch wertvollen Inhalten.

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Kinder ab sechs Jahren, die dagegen ein Handy für Notfallanrufe und -SMS bekommen sollen, können das Nokia 130* nutzen. Das günstige Telefon ist mit den wichtigsten Funktionen ausgestattet und bietet sogar eine VGA-Kamera, mehrere Spiele, eine Radio- und MP3-Player-Funktion sowie Taschenlampe und Wecker. Auch die besonders lange Akkulaufzeit macht sich im Alltag positiv bemerkbar.

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Handy für 10-Jährige

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Mit zunehmendem Alter steigen bei Kindern die Ansprüche an ein Smartphone. Das Blackview A60* ohne Vertrag ist für Eltern eine günstige Option: Das 6,1 Zoll große Handy verfügt über eine Dual-Kamera, der 16 GB große Speicher lässt sich auf 128 GB erweitern, sodass viele Videos und Fotos darauf Platz finden.

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Aber auch das Samsung Galaxy A7* mit 24-Megapixel-Triple-Kamera, Fingerabdrucksensor und „Dolby Atmos Surround Sound“ wird sämtlichen Anforderungen an ein Einsteiger-Handy für Kinder und Jugendliche gerecht.

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Kinderhandy mit Ortung

Stets zu wissen, wo sich der Nachwuchs gerade aufhält – auch dieser Wunsch verleitet Eltern dazu, ihren Kindern ein Handy zu besorgen. Wem es nicht genügt, seine KInder telefonisch erreichen zu können, kann mit bestimmten Apps auch die Standortaktivität des Smartphones abrufen.

Als Kinderhandy mit Ortung eignet sich beispielsweise das Ulefone Note 7*: Es verfügt über einen GPS-Tracker und erlaubt dank des installierten Android-Betriebssystems die Nutzung aller gängigen Apps aus dem Google-Play-Store.

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Dank seines guten Preis-Leistungsverhältnisses ebenfalls als Kinderhandy geeignet: Das Huawei Y6*, das neben GPS-Funktion auch eine exzellente Kamera sowie ein brillantes Display mitbringt.

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Apps wie „Find My Kids“ erlauben es Eltern, auf dem eigenen Smartphone oder Laptop nachzuschauen, wo sich die Kinder gerade aufhalten. Es gilt hierbei aber zu bedenken, wie viel Kontrolle wirklich sein muss. Schließlich ist auch wichtig, dem eigenen Kind zu vermitteln, dass man Vertrauen zu ihm hat. Darüber hinaus ist unklar, welche Nutzerdaten solche Apps speichern – möglicherweise speichern die Programme auch Bewegungsprofile der Kinder und verkaufen diese an Dritte.

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*Dieser Text enthält Affiliate Links. Das bedeutet: Sollten Sie über die mit einem Stern gekennzeichneten Links einen Kauf abschließen, erhält WELT eine kleine Provision. Die Berichterstattung beeinflusst das nicht. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter.

Das sind die besten Kinderhandys und Einsteiger-Smartphones für eure Kids

Wichtige Antworten auf die häufigsten Fragen zu Kinderhandys

Welches ist das beste Kinderhandy?

Unsere Bestenliste soll Ihnen einen ersten Überblick über von uns für gut befunde Kinderhandys geben. Wir haben die Geräte aus mehr als 300 verfügbaren Modellen ausgesucht und einem umfangreichen Vergleich unterzogen. Natürlich versuchen wir auch immer unsere TIpps möglichst aktuell zu halten. Die Frage nach dem besten Kinderhandy ist trotzdem nicht leicht zu beantworten: Die Anforderungen, die Eltern an die Mobiltelefone ihrer Kids stellen, sind einfach zu unterschiedlich. Als Faustregel gilt dabei: Schenken Sie Ihrem Kind am Anfang lieber ein einfaches Handy zum Ausprobieren – etwa zum Schulanfang, zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Ein guter Einstiegszeitpunkt ist das Alter von etwa 6 bis 7 Jahren. Kindern ab der dritten Klasse kann auch schon ein preisgünstiges Smartphone mit erweiterten Funktionen gekauft werden, wie z.B. unser Tipp Huawei P30 Lite (2020).

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Soll ich ein Kinderhandy ohne Vertrag kaufen oder mit Vertrag?

Die meisten Eltern kaufen Kinderhandys ohne Vertrag und bestellen eine passende SIM-Karte separat. So haben Sie die größte Auswahl an Handytarifen und bleiben flexibel. Oft sind Handys, die zusammen mit einem Vertrag angeboten werden, aber auch eine gute Alternative – teilweise sogar deutlich günstiger. Prüfen Sie vor dem Kauf immer auch, ob es Ihr Wunsch-Handy zusammen mit einem Vertrag günstiger gibt! Wenn ein passender Tarif dabei ist, bestellen Sie eher diese Variante, wenn Sie Geld sparen wollen.

Soll ich lieber ein spezielles Kinderhandy oder ein einfaches Mobiltelefon kaufen?

Spezielle Kinderhandys sind selten geworden – das Smartphone von Lisciani ist eine der wenigen Ausnahmen. Ein spezielles Kinderhandy muss aus unserer Sicht nicht unbedingt den Vorzug gegenüber einem normalen Gerät erhalten. Inzwischen gibt es bei allen von uns getesteten Geräten ausreichend Einstellungen, mit denen Sie das Gerät gut an die Bedürfnisse der Kinder anpassen können. Für den Einstieg empfehlen wir also eher ein einfaches Mobiltelefon für Kinder ab etwa 5 Jahren. Ältere Kids und Schüler sollten mit einem normalen Smartphone gut zurecht kommen. Nehmen Sie sich aber auch Zeit, mit dem Kind zusammen nach dem Kauf das Gerät gut kennen zu lernen! Zusätzlichen Schutz aktivieren Sie z.B. mit der Kaspersky SafeKids App, die dabei hilft, die Aktivitäten der Kinder am Smartphone oder Tablet im Auge zu behalten.

Gute ergänzende Tipps bieten auch die Goldenen Regeln dieses Ratgebers und dieses Video für Eltern:

Gibt es Kinderhandys ohne Vertrag mit Ortung?

Wenn Sie Ihr Kind unterwegs orten wollen, können Sie z.B. eine App wie Kaspersky SafeKids einsetzen. Diese App kann auf allen Android- und iOS-Smartphones installiert werden und bietet neben der GPS-Ortung auch weitere Schutz- und Kontrollfunktionen. So werden Sie z.B. informiert, wenn das Kind auf unpassende Inhalte im Internet zugreifen möchte.

Worauf sollten die Eltern bei der Auswahl des Kinderhandys achten?

  1. Die Bedürfnisse des Kindes mit denen der Eltern abklären: Welche Bedürfnisse sind bei Eltern und Kindern vorhanden?
  2. Gefahren im Internet und Einschränkungen abwägen: Nicht jedes Kind kann schon mit Kamera, der Vielzahl an Apps oder zusätzlichen Einstellungen umgehen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber und holen Sie auch die Erfahrungen anderer Eltern ein!
  3. Budget prüfen: Ein Kinderhandy geht öfter mal verloren, wird beim Spielen beschädigt. Prüfen Sie, wieviel Ihnen das Handy wert ist. Gehen Sie immer davon aus, dass es bei Verlust oder Schaden auch schnell ersetzt werden müsste!
  4. Mobilfunktarif wählen: Ein Smartphone oder Handy benötigt immer einen Handytarif! Wählen Sie hier einen passenden Tarif aus. Wir empfehlen insbesondere Prepaid-Karten mit Aufladefunktion, so dass Sie die Kosten gut im Blick haben.
  5. Wählen Sie ein passendes Gerät aus. Oben finden Sie unsere Tipps und die Bestenliste.
  6. Sicherheitsfunktionen nutzen: Verwenden Sie alle auf dem Gerät verfügbaren Schutzfunktionen – mit Bedacht, nicht übermäßig, aber konsequenz. Beschränken Sie z.B. bei Möglichkeit auch die Bildschirmzeit des Kindes solange es den Handygebrauch noch nicht selbst ausreichend steuern kann. Zusätzliche Hilfe bieten Apps, mit denen Sie Smartphones und Tablets kindersicher machen können.

© Antonioguillem – Fotolia.com

Hat Stiftung Warentest Kinderhandys getestet?

Eines unserer Tipps wurde mit einem Testsiegel der Stiftung Warentest ausgezeichnet: Das Doro PhoneEasy. Ansonsten bietet die Stiftung (und übrigens auch Ökotest) eine umfangreiche Datenbank mit Handytests. Ein eigener Kinderhandy-Test wurde aber nach unseren Informationen nicht durchgeführt.

Ab welchem Alter ist ein Kinderhandy empfehlenswert, ab wann ein Smartphone?

Unsere Empfehlung: Für Kinder ab 5 Jahren empfehlen wir eher ein klassisches Handy. In dieser Altersgruppe sollten die Funktionen auf das Wesentliche, also das Telefonieren und ggf. das Verfassen von Nachrichten, beschränkt sein. Junge Kinder sind mit den vielfältigen Funktionen eines Smartphones in der Regel noch überfordert.

Ab dem Alter von 7 Jahren müssen Eltern sich entscheiden zwischen einem klassischen Handy und einem Smartphone. Das Smartphone verfügt über wesentlich mehr Funktionen als ein klassisches Handy, beliebt sind die sog. Apps, Zusatzprogramme wie z.B. Spiele oder nützliche Software. Die Vielzahl an Möglichkeiten und Funktionen erfordern einen verantwortungsvollen Umgang ihres Kindes. Als Eltern sind Sie gefragt, ihr Kind beim Umgang mit dem Smartphone zu begleiten und ggf. zu begrenzen. Smartphones liegen bei Kindern, Schülern und Erwachsenen gleichermaßen im Trend! Die Entscheidung für ein klassisches Handy begrenzt Ihr Kind auf die klassischen Funktionen Telefonieren und Verfassen von Nachrichten. Hier finden Sie zum Weiterlesen einen guten Artikel zur Entscheidungsfindung, ab wann ein Handy für Kinder gut ist.

Unsere Einschätzung ist: In der Grundschule ist noch nicht unbedingt ein eigenes Handy für Kinder notwendig. Wer dem Kind etwa zum Schulanfang trotzdem ein Handy schenken möchte, sollte ein einfaches Einsteiger-Handy mit Prepaid-Tarif kaufen. Frühestens ab 8 Jahren, eher ab 10 Jahren ist ein Smartphone für Kinder eine gute Wahl. Im Alter von 12-14 Jahren besitzen bereits die allermeisten Kinder ein eigenes Smartphone.

Was sollte ich beachten, wenn mein Kind das erste Handy erhalten hat?

Achten Sie auf das Verhalten ihres Kindes! Nicht selten stellen Eltern fest, dass sich das Verhalten Ihres Kindes durch Medienkonsum verändert. Beobachten sie ihr Kind: ist es leichter reizbar, aggressiver, weinerlicher als gewöhnlich? Sollten Sie Veränderungen am Verhalten oder an der Stimmung ihres Kindes feststellen, empfehlen wir den Medienkonsum zeitlich und inhaltlich zu begrenzen. Und: sprechen Sie mit ihrem Kind! Versuchen Sie den Grund für die Verhaltensänderung herauszufinden!

Stellen Sie nicht-elektronische Alternativen zur Verfügung! Ihr Kind liest und spielt regelmäßig am Tablet oder am Smartphone? Wir empfehlen, auch nicht-elektronische Alternativen zur Verfügung zu stellen! Ein einfaches Bilderbuch ohne Sound und Zusatzfunktionen oder ein klassisches Brettspiel können pädagogisch wertvolle Alternativen zu Spiele-Apps & Co. sein, die die Phantasie und das sinnliche Erleben ihres Kindes fordern und fördern.

Üben Sie Ihre Kontrollfunktion aus und seien Sie immer Ansprechpartner ihres Kindes! Uneingeschränkt gilt: Eltern haben die entscheidende Rolle im Begleiten ihrer Kinder im Umgang mit elektronischen Medien. Kontrollieren und begrenzen Sie ihr Kind altersgemäß, z.B. durch entsprechende Kostenlimits und Jugendschutz-Apps. Seien Sie der Ansprechpartner ihres Kindes und begleiten Sie ihr Kind auch in der virtuellen Welt!

Welcher Tarif fürs Kinderhandy ist geeignet?

Ein erstaunliches Ergebnis unserer umfassenden Kinderhandy-Studie war, dass Eltern der Handytarif insgesamt sogar wichtiger als das Mobiltelefon selbst ist. Deshalb haben wir unseren Ratgeber zu Handytarifen für Kinder auch nochmal umfassend überarbeitet und erweitert. Grundsätzlich empfehlen wir als ersten Einsteiger-Tarif einen Kontingent-Tarif mit monatlichen Inklusiv-Einheiten oder eine Prepaid-SIM-Karte. Damit bleiben Sie zu günstigen Kosten besonders flexibel und können auch auf veränderte Anforderungen schnell reagieren. Für Kinder ab etwa 8 Jahren kann auch schon ein Allnet-Tarif mit Telefon-Flatrate und (unbedingt ausreichendem) mobilen Datenvolumen gewählt werden. Immer dabei sein sollten beim Tarif für Kinder diese Möglichkeiten: Einzelverbindungsnachweis, damit Sie als Eltern einen Überblick über die Verbindungen Ihrer Kinder behalten; Sperre von teuren Sonderrufnummern; abschaltbare Datenautomatik bei Erreichen des monatlichen Datenlimits; gute Netzqualität zu Hause und in der Schule / Kindergarten.

Benötige ich eine Handyversicherung für das Smartphone meiner Kinder?

Unsere Einstellung zu dieser Frage ist: Den Abschluss einer Handyversicherung sollten Sie immer gut abwägen. Für Smartphones unter 250 Euro lohnt sich eine Handyversicherung nur in seltenen Fällen, da die Prämie für die Versicherung hier prozentual zum Kaufpreis gesehen recht hoch ist. Bei Handys ab 250 Euro sieht es da schon anders aus. Wenn Sie sich für ein höherpreisiges Smartphone für Ihren Nachwuchs entscheiden, lohnt sich oft eine Versicherung gegen Diebstahl, aber auch Schäden am Gerät z.B. durch Wasser, Kurzschluss, Sprung im Display, etc. Für ein iPhone für Kinder empfehlen wir, immer auch eine Handyversicherung abzuschließen. Einen verlässlichen Schutz bietet z.B. Schutzklick.de. Hier können Sie Ihr Handy direkt bei der Allianz zu attraktiven Konditionen versichern. Die Prämie für die Versicherung wird Ihnen direkt online nach Auswahl des Handys angezeigt. Mit dem Gutschein-Code DE1011AM19 sparen Sie aktuell auf dieser Aktionsseite 10% der Versicherungsprämie bei Schutzklick.de.

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Das erste Handy für Kinder – was sollten Eltern beachten?

Es ist noch nicht lange her, dass junge Menschen komplett ohne Mobiltelefone aufwuchsen. Dies ist heutzutage komplett undenkbar geworden. Schon die ganz Kleinen bekommen ein Smartphone mit in die Schule. Da ist es für kritische Eltern schwierig, „Nein“ zu sagen. Ein Mobiltelefon für die Kids bringt natürlich auch einige positive Aspekte mit sich, wie beispielsweise die Möglichkeit, in Notfällen Hilfe rufen zu können. Auch Lernapps können für Schüler eine nützliche Sache sein. Im Folgenden wurden die wichtigsten Tipps zusammengetragen, die Eltern beim Kauf und hinsichtlich der Nutzung beachten sollten, wenn es um das erste Handy für Kinder – und später auch das erste Smartphone – geht.

Zum Inhalt dieses Artikels

  • Ab wann ist das erste Handy sinnvoll?
  • Was für ein Gerät sollte das erste Handy für Kinder sein?
  • Ein Notfallhandy als sinnvolle Option
  • Geduldig dem Kind das Handy erklären
  • Eine verantwortliche Nutzung ist das A & O
  • Prepaid-Karten lassen Mama und Papa ruhig schlafen
  • Teenager im Smartphone-Fieber
  • Kindersicherungen und Kindertarife
  • Fazit: Eltern haben große Verantwortung

Das erste Handy für das eigene Kind will gut gewählt sein

Ab wann ist das erste Handy sinnvoll?

Zunächst einmal gilt es die Frage zu klären, ab wann ein Kinderhandy überhaupt sinnvoll ist. Zweifellos steigt der Druck auf das Kind, wenn der Großteil der Klassenkameraden bereits ein solches Gerät besitzt. Dennoch sollten die Eltern auch in einer solchen Situation einen kühlen Kopf bewahren und überlegen, was wirklich dem Kindeswohl dient.

Eine KMI-Studie zeigt, dass das erste Handy für Kinder immer früher zum Alltag gehört. Schon mehr als 31 Prozent aller Dritt- und Viertklässler besitzen ein eigenes Gerät. Experten betrachten dies eher kritisch. Spätestens ab der fünften Klasse werden Eltern jedoch kaum darum herumkommen, ihrem Sprössling ein Mobiltelefon zu besorgen. In diesem Alter können die Kleinen damit auch schon einigermaßen verantwortungsvoll umgehen.

Was für ein Gerät sollte das erste Handy für Kinder sein?

Es ist soweit und das erste Handy für Kinder soll angeschafft werden. Doch die Auswahl auf dem Markt ist schier riesengroß und kaum zu überblicken. Um da die richtige Kaufentscheidung zu treffen, sollten Eltern sich an den folgenden Denkanstößen orientieren:

  • Das erste Handy für Kinder sollte kein Prestigeobjekt sein
  • Je jünger die Benutzer, desto robuster das Gerät
  • Ein Smartphone ist für die Kleinsten nicht notwendig
  • Telefonieren reicht – das Kinderhandy braucht kein Internet
  • Vielleicht tut es auch ein altes Handy der Eltern?

Oftmals befinden sich noch mehrere funktionsfähige, aber nicht mehr verwendete Mobiltelefone im Haushalt. Es spricht einiges dafür, aus solch einem Gerät das erste Handy für die Kinder zu machen. Denn so können die Kleinen Schritt für Schritt den Umgang mit einem Mobiltelefon erlernen, ohne dass es beispielsweise schlimm wäre, wenn dieses einmal herunterfällt.

Ein Smartphone für Kinder ist nicht immer eine gute Idee.

Ein Notfallhandy als sinnvolle Option

Für Kindergartenkinder oder Grundschüler sollte ein Smartphone zumindest tabu sein. Hiermit würden sich weder Eltern noch Kinder einen Gefallen tun. Stattdessen sollte überlegt werden, ob das erste Handy für Kinder nicht ein sogenanntes Notfallhandy sein könnte. Damit können Eltern ihren Nachwuchs mit einem guten Gefühl auf den Schulweg schicken. Droht eine Gefahr oder befindet sich das Kind in einer Notsituation, so kann es die Notfalltaste betätigen.
Außerdem ist eine Ortung der Geräte über GPS möglich. Natürlich können die Eltern ihr Kind auch telefonisch erreichen. Umgekehrt hingegen haben die Kleinen lediglich die Möglichkeit, vorab von den Eltern eingespeicherte Nummern anzurufen. So wird etwaigem Schabernack, der am Ende teuer wird, konsequent vorgebeugt.

Geduldig dem Kind das Handy erklären

Wenn das erste Handy für Kinder gekauft wurde, ist es besonders wichtig, dass sich die Eltern die nötige Zeit nehmen, um den Kleinen den richtigen Umgang mit dem Gerät zu erklären. Dabei stehen zunächst einmal die folgenden Aspekte im Vordergrund:

  • Wie rufe ich mit dem Handy an?
  • Wie schreibe ich SMS?
  • Wie lassen sich Klingelton und Tastentöne stumm schalten (im Unterricht)?
  • Wie lassen sich neue Nummern im Telefonbuch abspeichern?

Hat das Kind die grundsätzlichen Funktionen verstanden und verinnerlicht, dann gilt es, auch im Hinblick auf ein vernünftiges Nutzungsverhalten auf den kleinen Handynutzer einzuwirken.

Eine verantwortliche Nutzung ist das A & O

Viele Erwachsene haben in der heutigen Zeit ihren Handykonsum wenig bis gar nicht im Griff. Gerade Eltern sollten hier aber mit einem guten Beispiel vorangehen. Deshalb sind gewissen Regeln, die ruhig gemeinsam mit dem Nachwuchs festgelegt und diskutiert werden können, unerlässlich. Denn allzu strenge Verbote schaffen erfahrungsgemäß erst recht Anreize, diese zu übertreten.

Es ist jedoch zu empfehlen, täglich ganz klare handyfreie Zeiten festzulegen, damit eine Handysucht erst gar nicht entstehen kann. So hat das Mobiltelefon beim Hausaufgaben machen beispielsweise ebenso wenig verloren wie im Bett. Kinder sollten zudem lernen, dass sie das erste Handy in der Öffentlichkeit verantwortungsvoll benutzen. Dazu gehört es, beim Telefonieren Rücksicht auf andere zu nehmen und beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln auf das Hören von lauter Musik zu verzichten.

Prepaid-Karten lassen Mama und Papa ruhig schlafen

Das erste Handy für Kinder sollte im Idealfall kein Vertragshandy sein. Denn trotz den heutzutage üblichen Flatrates könnten sich hier beispielsweise durch Telefonate des Kindes ins Ausland hohe Kosten ergeben. Und diese müssten dann im Zweifelsfall erstmal von den Eltern getragen werden. Ob das Geld später vom Taschengeld abgezogen wird, ist ein anderes Thema.

Doch warum sich solche Diskussionen nicht gleich von Anfang an sparen, indem ein Prepaid-Handy gekauft wird. Prepaid-Karten haben nach wie vor den unschlagbaren Vorteil, dass sie eine effektive Kostenkontrolle ermöglichen. So können Mama und Papa jederzeit ruhig schlafen, auch wenn der Nachwuchs das Handy regelmäßig dabei hat.

Teenager im Smartphone-Fieber

Wo das erste Handy für Kinder möglichst einfach, günstig und robust sein sollte, steigen die Ansprüche mit zunehmendem Alter. Gerade Teenager sind heutzutage voll im Smartphone-Fieber. Um sie nicht zu Außenseitern werden zu lassen, sollten die Eltern ihren Kids diesen Wunsch auch erfüllen. Nachdem die Kleinen auf einem einfachen Handy eine Zeit lang geübt haben, werden sie auch den Umgang mit einem sensibleren Smartphone recht zügig erlernen.

Kindersicherungen und Kindertarife

Die folgenden Hinweise gelten vielleicht nicht unbedingt für das erste Handy für Kinder, wohl aber für etwaige Smartphones. Denn hier kann sich trotz Flatrate beispielsweise durch den Kauf von Apps eine neue Kostenfalle auftun. Dem können Eltern entgegenwirken, indem sie ein Passwort für den Zugang zum App Store festlegen, welches der Sohn oder die Tochter nicht mitgeteilt bekommt. Um eine Art Kindersicherung in den Webbrowser des Smartphones einzubauen, empfiehlt es sich, die Meine-Startseite.de App zu installieren. Die kostenlose App sorgt unter anderem dafür, dass die Kids nur im Kinderserver freigegebene Internetseiten aufrufen können.

Eine Überlegung wert sind auch spezielle Kindertarife, wie sie etwa von der Telekom in Form der Family Card Start angeboten werden. Dieser Tarif bietet eine Tarifstruktur, die mit den Bedürfnissen der kleinen Mobilfunknutzer mitwächst. Zunächst einmal bekommt das Kind nur einen Basistarif zur Verfügung gestellt, bei dem es keine Vertragsbindung gibt. Zwei verschiedene Datenoptionen können später je nach Bedarf hinzugebucht werden. So wird das Kind nicht direkt ins kalte Wasser geworfen. Auch für die Eltern stellt das eine gewisse Sicherheit dar.

Fazit: Eltern haben große Verantwortung

Das erste Handy für Kinder ist ein Thema, bei dem Eltern eine ganze Menge falsch machen können. Wer sich jedoch an die Ratschläge aus diesem Artikel hält und diese je nach der individuellen Lebenssituation befolgt, ist sehr gut gerüstet. Hier nochmal die wichtigsten Tipps im Überblick:

  • Das erste Handy für Kinder spätestens ab der 5. Klasse
  • Ein altes Gerät reicht für den Start
  • Notfallhandys sind praktisch für kleine Kinder
  • Eltern sollten die Handyfunktionen in Ruhe erklären
  • Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Gerät will gelernt sein
  • Prepaid-Karten sind eine gute Wahl

Darüber hinaus sollten sich Eltern unbedingt mit dem Thema Kindersicherungen und Kindertarife beschäftigen, bevor das erste Handy für Kinder gekauft wird. Denn ist das Gerät erst einmal da, fehlt oft die nötige Zeit, um sich umfassend zu informieren. Zu guter Letzt kann es auch kein Fehler sein, über eine entsprechende Handyversicherung für den Fall der Fälle nachzudenken, sobald ein etwas höherpreisigeres Modell angeschafft wurde.

Veröffentlicht am 11. Dezember 2017Text: Michael In Albon

Wann soll ein Kind sein erstes Handy erhalten? Muss es immer direkt ein Smartphone sein? Wir geben Antworten auf die brennendsten Fragen, die Eltern sich zum ersten Handy ihrer Kinder stellen.

Muss das erste Handy eines Kindes gleich ein Smartphone sein?

Eltern, Smartphones und ihre Kinder

Eltern reagieren beim Thema Kinder und Smartphones sehr unterschiedlich: Daniel F. sind Regeln wichtig, Maura S. prüft Apps, bevor ihre Kinder sie installieren dürfen und Erich W. hat zusammen mit seinen Kindern Regeln erstellt. Wie gut das funktioniert, erzählen sie im Interview.

Nein, nicht unbedingt. Es kann auch ein altes Handy sein, das zu Hause ungenutzt herumliegt und noch nicht bei Mobile Aid abgegeben worden ist. Sogenannte Feature-Phones, also Geräte, mit denen man zwar mehr als telefonieren kann, die aber noch kein Smartphone sind, eignen sich besonders, wenn das Kind einfach nur erreichbar sein soll. Leider gibt es diese fast nicht mehr. Aber auch bei Smartphones können viele Funktionen gesperrt werden, was gerade bei kleineren Kindern noch funktioniert. Bei älteren Kindern funktionieren technische Sicherheitsmassnahmen aber oft nicht mehr, da sie schnell herausbekommen, wie sie die Sperren umgehen können.

Wie können Eltern die Handynutzung ihres Kindes sicherer steuern?

Mit speziellen „Kindersicherungen“ oder „Kindermodi“ können Eltern ziemlich genau einstellen, worauf die Kinder Zugriff haben oder auch wie lange sie surfen dürfen. Viele Anbieter nutzen ihre technischen Möglichkeiten, um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Erwachsenenunterhaltung zu verwehren. So kann man auch das Internet als Service komplett sperren. Allerdings funktionieren dann Apps wie etwa der SBB-Fahrplan, WhatsApp oder die Synchronisation des Familienkalenders nicht mehr. Informieren kann man sich in jedem Fachgeschäft, und auf Youtube findet man etliche Video-Tutorials für Android und iOS.

Kindermodi auf dem Handy

iOS: Unter „Einstellungen – Einschränkungen“ können Eltern unter dem Schutz eines besonderen PIN-Codes bestimmte Apps und Inhalte sperren.

Android: Der Play-Store bietet ein Rating, ab wann Apps empfohlen sind. Auf diesem Betriebssystem sind zudem viele Filter-Apps verfügbar, die den Zugang zu jugendschutzrelevanten Inhalten blockieren. Nützlich für kleinere Kinder: Kids Mode. Mit dieser Funktion kann man auf dem Elternhandy einen Kinderbereich einrichten. Dort legt man nur die Apps ab, die das Kind nutzen darf, alles andere bleibt draussen. Möchte das Kind nun spielen, aktiviert man den Kids Mode und übergibt das Handy. Der Kids Mode kann nur verlassen werden, wenn man den Code kennt.

Zu welchen Bedingungen sollten Kinder ihr erstes Handy bekommen?

Vor dem Kauf sollten Eltern dem Kind erklären, wieso und zu welchem Zweck es ein Handy bekommt. Es sollte auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass es Inhalte im Netz gibt, die nicht für Kinder geeignet sind. Vor allem aber müssen Kinder mit ihrem ersten Handy eng begleitet werden. Das Festlegen von Regeln ist dabei ein ganz wichtiger Punkt, denn es signalisiert dem Kind von Anfang an, dass es nicht einfach alles mit dem Gerät anstellen darf.

Mögliche Regeln:

1. Zeit limitieren: Das Handy darf den Kindern nicht den ganzen Tag zur Verfügung stehen.

2. Apps limitieren: Das Kind darf – auch wenn es sich um kostenlose handelt – keine Apps ohne Erlaubnis herunterladen.

3. Youtube-Umgang regeln: Gerade die Videos auf Youtube sind bei Kindern besonders beliebt, ist es doch ein Fernsehen light. Eltern sollten sich fragen: Darf mein Kind nur Geschichten hören oder auch Videos anschauen? Wenn ja, sollte es aber dennoch immer zuerst um Erlaubnis fragen müssen.

Soll sich ein Kind an den Kosten seines Handy Abos beteiligen?

Unbedingt. Nur wenn Kinder sich an den Kosten beteiligen, lernen sie den Wert des Geräts kennen und Sorge zu ihm zu tragen. Sie lernen, ihren Konsum bewusster zu regeln, weil sie ja selber dafür bezahlen und sich das Guthaben nicht wie durch Zauberhand immer wieder auflädt.

Was darf ein Kind auf seinem Smartphone alles sehen?

Es gibt eine klare gesetzliche Vorschrift (StGB § 197), wonach Kindern und Jugendlichen pornografische und gewaltverherrlichende Inhalte vorenthalten werden müssen. Aber zu sagen: „Legal ist okay“, reicht nicht. Es gibt auch gesetzlich erlaubte Inhalte, die nicht auf ein Kinderhandy gehören. Eltern können diese Frage auch gut mit ihren Kindern besprechen: Was findet das Kind heikel? Was die Eltern? Was finden beide gut? Wieso?

Kindgerechte Apps

  • Apps & Moritz: Diese Schweizer Seite empfiehlt kindgerechte Apps für Smartphone und Tablet. Die Apps sind nach Themen unterteilt in: Freizeit & Unterhaltung, Lesen & Lernen, Malen & Musizieren, Natur & Technik. Jede App wird ausführlich vorgestellt und auf einen Blick beurteilt.
  • Wonderkind: Das Team von Wonderkind entwickelt Apps, mit denen Kinder Dinge entdecken, immer wieder Neues finden und dabei lernen. Für jede App wird angegeben, ab welchem Alter sie empfehlenswert ist und für welche Geräte sie sich eignet. Zudem beschreiben die Macher jede App genau.

Wann soll ein Kind sein erstes Handy erhalten?

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Es kommt ganz auf die Reife des Kindes an und auf den Zweck, den das Gerät erfüllen soll. Ein eigenes Smartphone zum Gamen oder Youtuben macht auf Primarschulstufe wenig Sinn. Kinder in diesem Alter können ihr Konsumverhalten noch nicht wirklich steuern. Dient das Gerät jedoch dazu, dass das Kind erreichbar ist oder dass es auch mal mit den Eltern zusammen ins Internet einsteigt oder Fotos macht, kann das richtige Alter auch ab der Mittelstufe sein. Solange Kinder jedoch noch nicht sorgfältig mit einem solchen Gerät umzugehen wissen – zum Beispiel vergessen, es aufzuladen, oder sich nicht an die vereinbarten Spielregeln halten –, ist es vermutlich noch zu früh für ein eigenes Handy.

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Kind 6 Jahre: Herausforderung Schule

Man sollte bei einem Erstklässler sicher nicht zu pinselig sein, wenn es um das akkurate Schreiben geht. Jedoch sollte man schon erwarten, dass das Kind sein Bestes gibt und dies gegebenenfalls auch einfordern. Es hat sich aus Studien ergeben, dass Kinder, an die geringe Erwartungen gestellt wurden, auch weniger geleistet haben. Stieg die Erwartungshaltung, dann stieg auch die Leistung der Kinder. Lies dazu auch unseren Artikel: Fördern – Fordern – Überfordern?

Das hilft deinem 6-Jährigen jetzt beim Lernen

  • Lesen lernen
    Vielleicht wurde im Kindergarten schon das Alphabet erlernt oder Lieder und Vorschulspiele haben dies vermittelt. Allerdings müssen Kinder beim Lesen lernen unerwartet feststellen, dass die Buchstaben gar nicht immer so gesprochen werden, wie im Alphabet. Der Buchstabe „B“ spricht sich „Be“ aber beim Lesen des Wortes „Ball“ ist kein „e“ zu hören. Den meisten Kindern hilft es, beim Aussprechen gelesener Wörter auf die Mundbewegung zu achten.
  • Sprache
    Die Gehirnregionen, die für Wörter, Aussprache und Grammatik zuständig sind, wachsen bis zum 7. Lebensjahr rasant. In diesem Alter lernen Kinder am Tag etwa zehn neue Wörter, das entspricht einem neuen Wort etwa alle 80 Minuten. Daher ist es gut, viel mit den Kindern zu reden, sie auch an Erwachsenen-Unterhaltungen teilnehmen zu lassen, wo sie neue Wörter hören und Bücher vorzulesen, die ein anspruchsvolleres Vokabular haben als im Vorschulalter. Dein Kind stellt viele Fragen, selbst wenn du die Antworten nicht immer kennst, zeige Interesse und versuche mit ihm gemeinsam die Antwort zu finden.
  • Sicheres Umfeld schaffen
    Für die Erinnerung von Fakten und Zusammenhängen ist im Gehirn der Hypocampus zuständig. Durch schimpfende Lehrer oder Eltern oder anderen emotionalen Stress wird jedoch das Stresshormon „Cortisol“ ausgeschüttet, welches Neuronen im Hypocampus zerstören kann. Damit dies nicht passiert, ist also eine sichere Lernumgebung für Kinder wichtig. Positives Feedback, Lob und Empathie im Alltag sind gute Lernhilfen und schaffen Voraussetzungen für erfolgreiches Merken und Erinnern.
  • Musik
    Durch Musik und insbesondere das Erlernen eines Instruments soll gemäß der Bastian-Studiedie Intelligenz von Kindern steigen. Auch andere Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich Musikunterricht leistungsfördernd auf das Gehirn auswirkt. Generell ist es sicher meist eine gute Idee, ein Instrument erlernen zu lassen, sofern sich das Kind hierfür interessiert. Lass es Musik hören, singe mit ihm und fördere sein Interesse an Musik, dann kommt die Frage nach einem Instrument sicher bald von selbst.
  • Bewegung
    Kinder brauchen frische Luft und Bewegung. Täglich wenigstens 30 Minuten draußen zu spielen, zu rennen und sich intensiv auszutoben wirkt sich sowohl auf die Laune und Ausgeglichenheit, als auch auf die Gehirnentwicklung positiv aus. Kinder, die regelmäßig Sport treiben, zeigen laut dem Buch „Spark: The Revolutionary New Science of Exercise and the Brain“ von John. J. Ratey bessere Schulleistungen.
  • Ernährung
    Kinder müssen natürlich gesund und ausgewogen ernährt werden, damit sie gesund und leistungsfähig sind. Süßigkeiten, Chips und Fastfood sollten daher eher eine große Ausnahme sein. Statt dessen sollten Nahrungsmittel angeboten werden, die Methionin enthalten. Hieraus kann der Körper dann Acetylcholin bilden, welches für die Merkfähigkeit und Erinnerung benötigt wird. Es ist zum Beispiel enthalten in: Rindfleisch, Hähnchenbrustfilets, Lachs, Hühnerei, Soja, Erbsen oder Sesam.

Mit dem Smartphone hat man Internet, Apps und viele andere Funktionen in der Hosentasche. Ab einem bestimmten Alter gehört dieses für Kinder nicht nur zum Erwachsenwerden dazu, es ist auch immer öfter notwendig, um in der Schule auf dem Laufenden zu bleiben. So organisieren sich viele Schulklassen bereits über Dienste wie WhatsApp. Ebenso wichtig ist die Kommunikation mit den Eltern. Einfach mal Bescheid geben, wenn es später wird und dann im Internet eine Busverbindung heraussuchen – ein Smartphone ermöglicht diese Dinge. Jedoch fragen sich viele Eltern, ab welchem Alter Ihr Kind bereit für ein Smartphone ist und in welchem Umfang dieses genutzt werden darf.

Generell ist es sinnvoll, Ihren Kindern einen guten Umgang mit digitalen Medien zu lehren, anstatt ihnen gar keinen Umgang zu ermöglichen. Jedoch kommt es auch immer wieder vor, dass Kinder zu abhängig von ihrem neuen technischen Begleiter werden. Dann werden auch schnell einmal Hausaufgaben vergessen und Pflichten sowie Spielkameraden vernachlässigt.

So lernen Ihre Kinder von Anfang an den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone

Experten empfehlen daher, Kindern nicht vor dem 10. Lebensjahr ein eigenes Smartphone zu überlassen. Allerdings ist dies individuell von Kind zu Kind unterschiedlich. In jedem Fall ist es ratsam, sich bereits vorher ab und zu zusammenzusetzen und gemeinsam das Smartphone kennenzulernen. Das können Sie beispielsweise mit Ihrem eigenen Gerät tun. So führen Sie Ihr Kind in kontrollierter Atmosphäre an das Thema heran. Außerdem merken Sie so am besten, ob und wann Ihr Kind reif für ein eigenes Smartphone ist.

Das erste eigene Smartphone muss nicht immer gleich das neuste und teuerste sein. Mittlerweile gibt es viele günstige und einfache Modelle, auch ein älteres gebrauchtes Telefon kann eine gute Alternative sein. Zudem gibt es spezielle Smartphones für Kinder. Auf jeden Fall sollte es zu den Bedürfnissen Ihres Kindes passen. Hilfreich kann es sein, wenn Sie Ihr Kind an der Finanzierung beteiligen. So lernt es gleich von Anfang an, das neue Smartphone wertzuschätzen und die neue Verantwortung kennenzulernen.

Spielregeln für die Benutzung von Smartphone und Tablet

Sie sollten einige Spielregeln zu einer altersgemäßen und verantwortungsvollen Nutzung aufstellen. Das können beispielsweise sein:

  • Vermeiden von öffentlichen WLANs, Bluetooth, GPS
  • Feste Zeiten für die Handynutzung
  • „Ruhezeiten“: z.B. nachts, beim Essen oder bei den Hausaufgaben
  • Kosten durch Reparaturen trägt das Kind
  • Vereinbarung eines festen Kostenvolumens: z.B. durch Prepaid-Karten

Nicht ratsam ist es, ein Handyverbot für Regelverstöße aufzustellen. Reden Sie stattdessen mir Ihrem Kind regelmäßig über das Smartphone und erkundigen Sie sich, wie es genutzt wird. Seien Sie dabei vor allem auch ein Vorbild und zeigen Sie, wie eine verantwortungsvolle Nutzung aussieht. Wer selbst mit dem Smartphone am Esstisch sitzt, wird kaum durchsetzen können, dass es der Nachwuchs anders handhabt.

Smartphones können Sie meist mit einer Kindersicherung oder Jugendschutzsoftware versehen, auch diverse Apps können die Nutzung für Ihr Kind stark einschränken.

Für das Tablet gelten ähnliche Empfehlungen, auch wenn dieses vermehrt zuhause und von einem kleineren Anteil der Kinder und Jugendlichen genutzt wird. Es empfiehlt sich außerdem, ein Tablet nur für das Heimnetzwerk zuhause zuzulassen. Zudem gibt es auch spezielle Tablets für Kinder, die bereits kindgerecht eingerichtet sind, jedoch sind diese meist nur für eine sehr junge Zielgruppe gedacht.

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