Skilänge BEI kindern

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Ab auf die Piste! Wie lang sollten Kinderskier sein?

Kinder sind keine geübten Skifahrer, sodass der Auswahl der Skiausrüstung für Kinder große Bedeutung beizumessen ist. Mit den falschen Skiern werden die Kids nur wenig Spaß haben und der Erfolg beim Lernen bleibt auch mehr oder weniger aus. Die richtige Länge der Abfahrtski wird häufig mittels der Körpergröße bestimmt. Als alleiniges Kriterium reicht sie nicht aus. Bei uns erfahren Sie, worauf es beim Skifahren mit Kindern noch ankommt!

Welche Skilänge für Kinder ist richtig?

Die passende Skilänge für Kinderski ist für die Einen ein Ski mit kürzerer Länge, weil es die Kinder damit leichter haben sollen. Für die Anderen fällt die Wahl auf Ski mit maximaler Länger, damit die Kids mehrere Jahre damit Skifahren können und nicht jeden Winter neu eingekauft werden muss. Die Durchschnittslänge ist ein guter Anhaltspunkt, um die Ski passend für das Kind zu wählen.

Nicht zu empfehlen sind Skier, die sehr lang sind, damit sie auch auf jeden Fall mehrere Jahre halten. Zu große Ski sind gerade für junge Skianfänge recht schwer. Als Alternative zum Kauf kann man die Skiausrüstung auch leihen. In einigen Sportgeschäften werden gebrauchte Kinderski angeboten, sodass jedes Jahr passend zur Kindesentwicklung das richtige Gerät gewählt werden kann.

Richtangaben Skilänge Kinder

Neben der Körpergröße sollte das Können in die Richtwerte für die Skilänge einfließen. Für Einsteiger reichen aufgestellte Ski ungefähr bis zur Achselhöhe. Fortgeschrittene können einen Ski wählen, der bis zum Mund/Hals reicht. Für den sehr sportlichen Nachwuchs empfehlen sich Ski, die aufgestellt bis auf Augenhöhe reichen. Die maximale Länge sind fünf Zentimeter über den Kopf.

Mit der Größentabelle lässt sich für Kinder Alpin-Ski die durchschnittliche Skilänge ermittelten:

  • Einsteiger Körpergröße minus 35 cm
  • Fortgeschrittene Körpergröße minus 15 cm
  • Sportlich aktiv Körpergröße minus 5 cm

Worauf sollte noch geachtet werden?

Wenn Kinder größer werden, sollte die Skilänge entsprechend mitwachsen. Für Kinder mit Fahrkönnen und über 120 Zentimeter groß können Ski durchaus die volle Körpergröße erreichen. Bei Kindern über 140 Zentimeter kann die Skilänge die Körpergröße auch einmal übertreffen. Jugendliche mit Körpergewicht ab 50 Kg und entsprechenden Körperbau kommen für einen Erwachsenenski infrage.

Ski sollten nicht zu kurz sein und mindestens bis zur Schulterachsel reichen. Das Fahren Lernen mit sehr kurzen Skiern erschwert später einen Umstieg auf längeres Skigerät.

Ein Fahrer, unterschiedliche Skilängen — das ist nichts Ungewöhnliches. Denn die optimale Länge richtet sich nach dem Einsatzbereich und der Art der Ski. | Foto: Swen Kunert

Früher gab es bei den untaillierten Ski noch eine einfache Faustregel: Gute Skifahrer wählen ihre Skilänge etwa zehn Zentimeter länger als die eigene Körpergröße, Anfänger nehmen einen etwas kleineren Ski. Heutzutage ist das Thema „richtige Länge“ nicht mehr ganz so einfach abzuhandeln. Nicht nur die eigene Körpergröße spielt heute die entscheidende Rolle, sondern vielmehr der gewünschte Einsatzbereich der Ski und der entsprechende Skityp — sowie natürlich individuelle Vorlieben.

Nicht die Körpergröße ist entscheidend

Die wichtigsten Kriterien, die die Wahl der richtigen Länge beeinflussen, werden hier nach ihrer Priorität aufgelistet. Erst sollten die Fragen bezüglich Fahrkönnen, Vorlieben für Gelände und Fahrstil sowie Einsatzbereich beantwortet werden. Dann können Körpergröße und -gewicht als Orientierung herangezogen werden.

Anmerkung: Die unten aufgelisteten Kriterien bedingen sich natürlich gegenseitig. So wird sich zum Beispiel ein Anfänger mit einem harten und langen Freerideski unnötig schwer tun. Ein guter Skifahrer wiederum, der ausschließlich im Kurzschwung auf der Piste unterwegs ist, wäre mit einem zu langen Allmountain-Ski ebenfalls falsch beraten. Ein Allmountain-Ski kann von einem sehr guten Skifahrer je nach Geländeart unterschiedlich lang gewählt werden.

1. Skilänge* nach Art des Skis

Freerideski

  • Ein Freerideski sollte größer oder gleichgroß wie der Fahrer sein. Meist besitzen Freerideski einen größeren Radius, um Bigturns bei hohem Tempo zu ermöglichen.
  • Empfehlung Skilänge: Etwa eigene Körpergröße plus fünf bis 15 Zentimeter

Tourenski

  • Tourenski sind leicht und wendig. Sie sind ein wenig kleiner als die eigene Körpergröße. Je länger der Ski, desto mehr Abfahrtsperformance bekommt er.
  • Empfehlung Skilänge: Etwa eigene Körpergröße minus fünf bis 15 Zentimeter

Allmountain-Ski

  • Allmountain-Ski sind vielseitig in jedem Gelände einsetzbar und haben meist eine Länge, die ein wenig unter der eigenen Körpergröße liegt.
  • Empfehlung Skilänge: Etwa eigene Körpergröße plus/minus fünf Zentimeter

2. Skilänge* nach Fahrkönnen (Anfänger vs. guter Skifahrer)

Anfänger

Ein Anfänger sollte einen Ski wählen, der maximal bis zum Kinn reicht (im Tourenskibereich auch Kinn bis Nase). Ein kurzer Ski lässt sich für einen Anfänger leichter fahren, da der Drehwiderstand geringer ist. Jedoch kann sich ein viel zu kurzer Ski auch negativ auswirken, da bei einem solchen Ski eine neutrale Körperposition bzgl. der Vor- und Rücklage vorausgesetzt wird. Längere Ski verzeihen in diesem Bereich eher Fehler. Andererseits kann ein viel zu kurzer Ski (z.B. Snowblades) auch genau diese Körperposition schulen. Wer als Anfänger keine gute Skitechnik hat, tut sich in jedem Fall mit einem kürzeren Ski leichter.

  • Lesetipp: Freeride-Expertentipps für Anfänger

Guter Fahrer

Bei einem guten Fahrer darf der Ski auch gerne länger sein als die eigene Körpergröße. Hier ist die Längenwahl immer abhängig vom Einsatzbereich und somit der Art des Skis und natürlich den individuellen Vorlieben des Fahrers (Punkte 1 und 3). Allgemein lässt sich sagen, dass ein guter Skifahrer mit Sicherheit jede Skilänge fahren kann.

Welche Skilänge brauche ich? Dazu müssen zunächst die Fragen nach Fahrkönnen, Vorlieben und Einsatzbereich beantwortet werden. | Foto: Bergzeit

3. Skilänge* nach individuellen Vorlieben

Auch die persönlichen Vorlieben bezüglich Gelände und Fahrstil sind bei der Längenwahl entscheidend.

Kürzere Ski

Vor allem auf präparierten Pisten sowie bei schnellen und kurzen Schwüngen spielt die geringere Skilänge ihre Vorteile aus. Kürzere Ski sind leichter zu drehen und bieten weniger Schneewiderstand. Somit wird die Schwungeinleitung erleichtert. Bereits bei geringem Tempo besitzt der Ski eine höhere Drehfreudigkeit. Anfänger, ungeübte und langsame Fahrer erleichtern sich das Fahren mit kürzeren Ski. Aber auch für Fortgeschrittene und Profis macht in einigen Situationen ein kurzer Ski Sinn.

Längere Ski

Geübte Fahrer wählen oft etwas längere Ski. Die Laufruhe, vor allem bei hoher Geschwindigkeit, erhöht sich deutlich. Die Kantenlänge ist größer als bei einem kurzen Ski, was ihn weniger drehfreudig macht. Dies bringt vor allem bei großen Schwüngen Vorteile. Auch im tiefen, weichen und/oder zerfahrenen Schnee macht ein langer Ski Sinn. Die Auflagefläche des Skis wird durch die Länge (natürlich auch durch die Breite!) vergrößert. Daher sind Freerideski auch länger als zum Beispiel Allmountain-Ski. Eine weitere Eigenschaft der längeren Ski ist die Gutmütigkeit und die Breitbandigkeit.

Generelle Empfehlungen:

  • Für Fahrten mit sehr hoher Geschwindigkeit und großen Radien empfiehlt sich ein längerer Ski.
  • Wer gerne driftend unterwegs ist, sollte sich lieber für einen kürzeren Ski entscheiden.
  • Gleiches gilt auch für den reinen Kurzschwungfahrer.
  • Ist jemand nur im Gelände und eher weichem Schnee unterwegs, so sollte der Ski länger sein als bei einer Person, die sich nur auf glatten Pisten aufhält. Aber auch hier kommt es ganz auf die Art des Skis an.

*Alle Angaben sind lediglich als Orientierung zu verstehen, am besten probierst Du den Ski direkt aus.

4. Körpergröße

Die Körpergröße spielt natürlich bei der Wahl der Skilänge eine Rolle, steht jedoch nicht an erster Stelle. Erst nachdem die oben genannten Kriterien betrachtet wurden, kommt die Körpergröße ins Spiel und trägt dann zur Entscheidung bei.

5. Körpergewicht

Das eigene Körpergewicht hat kaum einen Einfluss auf die Wahl der Skilänge. Es ist vor allem für die Wahl der Härte des Skis entscheidend. Je schwerer eine Person ist, desto härter sollte der Ski sein, und umgekehrt. Nur so kann der aufgebrachte Druck auch gleichmäßig über die gesamte belastete Kantenlänge des Skis verteilt werden. Allerdings trifft dies nur dann zu, wenn die Skikante auch zwingend benötigt wird. Bei einem reinen Powderski ist dies nicht der Fall.

Video: So findest Du die richtige Skilänge

So findest du die richtige Skilänge für Tourenski, Freerideski oder Allrounder | Bergzeit
Hinweis: Wir übertragen keine Daten an Youtube. Sobald Du das Video abspielst, kann Youtube Informationen über dich sammeln.

Fazit zu Skilängen

Für die Auswahl der richtigen Skilänge ist es zunächst wichtig, das eigene Fahrkönnen realistisch zu beurteilen und den gewünschten Einsatzbereich zu klären. Auf dieser Basis lassen sich die geeigneten Ski finden und die richtige Länge entsprechend der eigenen Körpergröße ermitteln. Die frühere Faustregel, dass kurze Ski für Anfänger und lange Ski für Profis geeignet sind, trifft dabei nicht bedingungslos zu. Nur für ein und denselben Skityp lässt sich sagen, dass Fahrer mit unterschiedlichen Fähigkeiten ihre Länge nach dieser Regel wählen.

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Kinderski Länge ermitteln

Die Frage stellt sich auch jede Skisaison aufs Neue. Welche Größe bzw. Länge sollen die Skier der Kinder haben?

Bei uns im Keller stauen sich die verschiedenen Größen der Skier mittlerweile zu einer veritablen Sammlung da immer von den älteren Geschwistern an die Jüngeren vererbt wird .-)

Ich mache es bei den Kiddies immer so, dass die Skier möglichst irgendwo bei Kinn, Nase oder Stirn aufhören.

Grundsätzlich geht es natürlich auch mit längeren Skiern die bis zur Körpergröße reichen, aber das ist dann schon eher für die fortgeschrittenen Skifahrer. Unsere drei wachsen aber so schnell, dass wir eigentlich jedes Jahr ein neues Paar Ski brauchen. Bis jetzt war es echt noch nie der Fall, dass Ski länger als eine Saison gepasst haben (was auch den vollgeräumten Keller erklärt).

Wenn die Kinder dann mal ausgewachsen und gute Skiläufer sind, dann darf man die Länge der Skier schon mit Größe des Kindes in cm plus 5-8cm nehmen. Nur so lässt sich dann so richtig sportlich fahren.

Bei meiner Jüngsten (jetzt 8) gehen die Skier bis zur Nasenspitze – das passt perfekt, dass sie sicher unterwegs ist, aber trotzdem was lernt.

Übrigens – die Skier für die Kiddies kaufe ich meist gebraucht auf Skibörsen oder auch teilweise auf eBay mit dem Suchbegriff Kinderski – ein direkter Affiliate Linke hier: Kinderskier bei eBay 🙂

Bei kompletten Anfängern kann man die Skilänge auch so bemessen, dass diese nur bis zum Hals oder zu den Schultern geht. Dadurch lässt sich der Ski ohne viel Aufwand in die Kurven drehen und das Kind hat schneller Erfolge vorzuweisen und wird gerne Skifahren.

Die Skilehrer unter euch werden mich jetzt prügeln, weil die Kinder dabei zu wenig lernen – aber ich bilde meine Kinder nicht zu den neuen Slalom Weltläufern aus, sondern will, dass sie Spaß haben wenn wir zu fünft einen Ausflug in die Berge (die bei uns glücklicherweise vor her Haustüre sind) zum Skifahren machen.

Heuer (2017) ist in Salzburg ein Traumwinter – so hat’s bei uns mitten in der Stadt vor ein paar Tagen ausgesehen.

Langlaufski-Länge: Wie lang müssen klassische Langlaufski und Skating-Ski sein?

Langlaufski-Größe + Langlaufstöcke = Perfect Match

Klar, zum Langlaufen brauchst du die Ski selbst – aber ebenso wichtig sind die passenden Langlaufstöcke! Sie geben dir den Schwung, den du brauchst und sollten ebenfalls in einer Länge gewählt werden, die optimal zu deinem Fahrstil passt.

Was ist die richtige Skistocklänge fürs Langlaufen?

Genau wie bei deinen Langlaufski solltest du bei deinen Stöcken beachten, ob du klassisch langläufst oder im Skating-Stil. Es gelten diese Faustformeln:

Hier das Beispiel für eine Läuferin mit 168 cm Körpergröße:

  • Classic: 168 cm x 0,85= 142,8 cm
  • Skating: 168 cm x 0,90 = 151,2 cm

Unterm Strich lässt sich in jedem Fall festhalten, dass Skating-Skistöcke rund 10 cm länger sind als die klassischen Modelle. Ein Classic-Skistock fürs Langlaufen sollte ungefähr auf Schulterhöhe enden, bzw. auf Achselhöhe, wenn er im Schnee steckt. Der Skatingstock geht ungefähr bis zum Kinn/Mund, maximal bis zur Nase.

Für Kinder, die schnell wachsen, empfiehlt sich ein längenverstellbarer Langlaufstock (Vario-Stock). So ein Modell lässt sich mit wenigen Handgriffen modifizieren, kann bei den Kids für beide Lauftechniken verwendet werden und wächst zumindest für 2-3 Jahre mit.

Die perfekte Langlaufausrüstung

Du hast Langlaufski, Stöcke und eine passende Bindung samt Schuhen? Dann fehlen jetzt nur noch die Feinheiten. Zu deiner restlichen Ausrüstung fürs Langlaufen sollte gehören:

  • winddichte, atmungsaktive Kleidung, die du im Zwiebelprinzip tragen kannst
  • ein Kopfwärmer (Stirnband oder sportgeeignete Mütze)
  • eine Brille, die vor UV-Strahlung schützt
  • Handschuhe, die dir ausreichend Bewegungsspielraum lassen, damit du deine Stöcke gut im Griff hast
  • je nach Länge der Tour einen kleinen Rucksack oder eine Hipbag für Snacks, ein Getränk, Schlüssel etc.

Good to go? Dann kann es jetzt endgültig losgehen mit dem Tag in der Spur oder Skating-Loipe – viel Spaß!

Skiausrüstung für Kinder:
Ski, Skibindungen, Skistöcke, Skihelme …

Von: Karl Rözer – Regierung von Oberbayern, Gewerbeaufsicht

Die Skiausrüstung von Kindern unterscheidet sich im Prinzip nicht von der erwachsener Skiläufer.

Ski, Bindung, Stöcke usw. sind zwar kleiner, erfüllen aber im Wesentlichen die gleichen Aufgaben. Beachten Sie bitte die korrespondierenden Hinweise in unseren übrigen Beiträgen zum Thema „Ski“, die analog gelten.

Kinder wachsen – Gott sei Dank!

Der größte Unterschied zwischen der Kinder- und der Erwachsenenausrüstung dürfte aber sein, dass Kinder aufgrund des Wachstums nur selten zwei aufeinanderfolgende Winter die Ausrüstung unverändert benutzen können.

Meistens müssen von einem auf das nächste Jahr Teile der Ausrüstung ersetzt werden, dies kann ziemlich teuer werden (Tipp: Tauschbörsen können Kosten senken und werden oft in Skivereinen angeboten!).

Hat ein erwachsener Skiläufer beispielsweise einen Skischuh gefunden, der perfekt passt, nirgends drückt und den Fuß gut warm hält, wird er ihn hüten wie seinen Augapfel; Ihr Sprössling wird spätestens in der übernächsten Saison einen neuen Skischuh benötigen.

Was bei der Kinderskiausrüstung neben dem Wachstum Ihrer Kinder noch alles zu beachten ist, können Sie im Folgenden lesen:

Beginnen wir mit dem Ski – Skilänge

Mit Einführung der Carving Ski wurden nicht nur die Bretter der Erwachsenen kürzer, – sondern auch die der Kinder. Größer wurde dagegen nur die Verwirrung um die „richtige“ Skilänge.

Galt früher in der „Vor-Carver-Zeit“ noch die Regel etwa Körperlänge + 10 cm so gibt es heute keine vergleichbare Faustformel mehr. Zwischen „zu kurz gibt es nicht“ und „mindestens Körperlänge“ werden so ziemlich alle Skilängen empfohlen.

Keine Angst, im Grunde ist es nicht schwieriger als früher einen Ski zu finden, wenn die beiden wichtigsten Regeln beachtet werden:

  • Die Sicherheit muss in jedem Fall gewährleistet sein.
  • Der Skischüler soll Spaß am lernen und fahren haben.

Zu lang oder zu kurz?

Mit kürzeren Ski lernt man leichter als mit Längeren. Somit stellen sich Lernerfolg und Freude mit kürzeren Ski schneller ein. Für absolute Anfänger sind deshalb Ski mit Körperlänge und darüber weniger geeignet.

Ein zu kurzer Ski (weniger als Achselhöhe) bietet eine zu kurze Standfläche und zu wenig Stabilität. Ski in Achselhöhe sind nur für absolute Anfänger geeignet, meistens sind diese dann bereits nach wenigen Tagen fit für einen längeren Ski. Wenn die Möglichkeit besteht, kann für den ersten Skikurs die Leihausrüstung eine gute Alternative zum Kauf sein.

Für den Fortgeschrittenen ist dann zwischen Schulterhöhe und Körpergröße grundsätzlich alles erlaubt, was den Lernfortschritt sichert und den Spaßfaktor erhöht.

Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen wenn der Ski anfangs fast körpergroß ist, im nächsten Jahr bis zur Nase reicht und nach zwei oder drei Jahren Kinn- oder Schulterhöhe hat.

Wichtig: Kurzcarver, Bigfoots oder Snowblades sind Sportgeräte für Erwachsende, die meistens keine Sicherheitsbindung haben. Sie können bei Kindern zu schweren Verletzungen führen und sind damit absolut ungeeignet!!!

Die Bindung

Nur durch eine richtig eingestellte Bindung kann das Knochenbruchrisiko, insbesondere im Unterschenkelbereich minimiert werden!!

Es versteht sich von selbst, dass die Bindung nur im Sportfachgeschäft montiert und eingestellt werden darf, aber wir halten es für notwendig, hier noch mal darauf hinzuweisen. Da die meisten Kinder über das Jahr an Gewicht und Größe zunehmen, muss die Bindung vor dem Start in die neue Saison vom Fachgeschäft neu eingestellt werden (Wichtig!!!!).

Auch wenn das Kind seit der letzten Bindungseinstellung scheinbar nicht gewachsen ist, so kann sich doch das Knie (genauer gesagt die Schienbeinkopfbreite) verändert haben und eine Überprüfung und Neueinstellung der Bindung nötig machen.

Selbstverständlich muss auch die Skibremse funktionstüchtig sein; Fangriemen gehören ins Museum !

Der Skischuh- der wichtigste Teil der Ausrüstung

Wie bei jedem anderen Skifahrer findet auch beim Kind die Übertragung der Körper- und Gewichtskräfte über den Skischuh auf den Ski statt. Ist der Skischuh zu groß (weil er ja nächstes Jahr auch noch passen soll) können die Kräfte nur schlecht übertragen werden und der Spaß am Skilauf wird sich wohl kaum einstellen.

Ebenso dürfte es sich bei drückenden Skistiefeln oder bei kalten Füßen (z.B. durch zu enge Stiefel) verhalten. Da aber Kinder – besonders die Kleineren – auf die Frage ob der Schuh passt oder drückt meistens nur unklare Aussagen machen, ist es meist schwer den passenden Schuh zu finden.

Folgende Methode kann hier helfen: Innenschuh herausnehmen, die Sohle darf maximal 1 cm länger als die Fußsohlenlänge sein. Praktisch fanden wir auch Skistiefel für Kinder, deren Innenschuh im Zehenbereich ein transparentes Kunststoffteil enthält, und dadurch den Blick auf die Zehenspitzen ermöglicht.

Bitte achten Sie darauf, dass die Außenschale der Schuhe nicht zu hart ist. Zum einen wird das Bewegungspotential des Kindes zu stark eingeschränkt, darüber hinaus stützt der Schuh das Kind zu stark ab und die Bewegungsspielräume (Vor- Rücklage etc.) können nicht ausgelotet und damit erlernt werden.

Skistöcke

Viele Skischulen unterrichten bei den ganz „Kleinen“ erst mal ohne Skistöcke, nicht zuletzt deshalb weil das Liftfahren ohne Stöcke praktischer ist und ein geringeres Unfallrisiko birgt.

Demzufolge könnte man sagen, nur diese Anfängergruppen sowie die sportlichen Carver fahren erst mal „ohne“ – von diesen beiden Extremen einmal abgesehen, fährt der Rest der Skiläufer mit Stöcken.

Der Stock im Kinderskilauf dient überwiegend der Gleichgewichtsregulation, auch beim Anschieben in der Ebene, auf einem Ziehweg oder beim Anstehen am Lift sind sie notwendig.

Die richtige Stocklänge berechnet sich nach der Formel „Körpergröße * 0,72“. Liegt das Ergebnis zwischen zwei verfügbaren Längen, kann ruhig die größere Länge gewählt werden.

Dem entsprechend kann man als Faustformel für die Stocklänge auch „¾ der Körpergröße“ gelten lassen.

Skihelm


Ein guter Helm schützt
und wärmt!

Der Skihelm erfreut sich bei Kindern immer größerer Beliebtheit. Seit 1.Januar 2005 gilt auf allen Skipisten Italiens und Kroatiens für Kinder bis 14 Jahren die Helmpflicht! In fast allen deutschen und österreichischen Skischulen ist bei Kinderskikursen der Helm mittlerweile Pflicht.

Da ein guter und qualitativ hochwertiger Helm seinen Preis hat, empfiehlt sich ein Modell mit einstellbarem Kopfumfang. Somit besteht die Möglichkeit, dass der Helm mehrere Jahre hintereinander verwendet werden kann.

Der Helm muss aber gut passen, der Kinnriemen muss geschlossen sein, denn ein Helm der zu locker sitzt, kann beim Sturz vom Kopf abgestreift werden. Mützen und Stirnbänder haben unter dem Helm nichts verloren.

Schnee- oder Skibrille / Sonnenschutz

Eine Skibrille ist nicht nur bei Schneefall hilfreich, auch die UV Strahlung wird von einer guten Brille gefiltert; darüber hinaus schützt sie die Augen vor Zugluft.

Da Skigebiete meist hoch hinaus gehen, ist dort auch die UV Strahlung stärker; durch Schnee und Nebel wird die Strahlung zusätzlich reflektiert. Die Brille sollte deshalb, wenn es sich nicht um ein geschlossenes Modell handelt, an die Gesichtsform möglichst gut angepasst sein, um auch die Strahlung von unten und von den Seiten abhalten zu können.

Übrigens: Glasbrillen und Materialien die splitternd brechen können, haben beim Sport nicht nur auf Kindernasen nichts zu suchen!!!

Eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor gehören neben einer guten Brille ebenso zur Standardausrüstung. Besonders im Frühling und in großen Höhen (z.B. auf einem Gletscher) kann Skilauf ohne ausreichenden Sonnenschutz für Augen und Haut sehr gefährlich werden!

Die Kleidung – Skianzug


Skihose mit Gummizug

Die Kleidung sollte bequem sein und genügend Bewegungsfreiheit ermöglichen; auch atmungsaktiv und gleichzeitig beständig gegen Nässe sollte sie sein.

Besonders in den Bereichen Oberschenkel Gesäß und Knie (kleine Kinder spielen kniend im Schnee) muss die Kleidung wasserdicht sein, da sonst im Sessellift früher oder später die nasse Kleidung den Spaß im Schnee verdirbt.

Die Skihose sollte mindestens ein paar Zentimeter den Schaft der Skistiefel überdecken und durch einen Gummizug oder Klettverschluss an dieser Stelle das Hochrutschen und damit Eindringen von Schnee z.B. bei einem Sturz verhindern.

Ebenso sollten sich an den Schäften der Handschuh (besser als Fingerhandschuhe sind Fäustlinge) und die Ärmel überlappen, um z.B. bei Stürzen, die Haut vor Abschürfungen schützen zu können.

Hinweis: Verwenden Sie Handschuhe mit „Verlierschutz“; bei diesen Modellen sind die Handschuhe mit einem Band miteinander verbunden, das unter dem Ärmeln des Anzuges hindurch verläuft.


Bündchen im über-
lappenden System
verhindern Kältebrücken

Einige praktische Tipps

Eine Alternative zum Kauf kann das Ausleihen von Teilen der Ausrüstung sein. Viele Skischulen und manche Sportgeschäfte bieten diesen Service an und verleihen Ski, Helm und Stiefel.

Besonders bei schlechtem Wetter kann eine zweite (trockene) Garnitur (Skianzug, Unterwäsche und Kniestrümpfe) sehr hilfreich sein. In der Mittagspause kann so der Nachwuchs wieder „trocken gelegt“ werden.

Da Kinder gerne im Schnee spielen, werden so auch die besten Handschuhe irgendwann durchnässt sein; ein Reservepaar Handschuhe im Rucksack ist daher besonders zu empfehlen.

Beim Toben und Spielen geraten nasse Hände und kalte Füsse leicht in Vergessenheit, leider auch Skistöcke, Rucksäcke und andere Ausrüstungsgegenstände. Besonders im Skikurs können mit dem Namen gekennzeichnete Teile der Ausrüstung leichter wieder gefunden werden wenn sie verloren gegagen sind. Helm, Skistöcke und Skier können sehr einfach mit Tesa Streifen auf dem der Name des Kindes steht markiert werden. Für Handschuhe, Schals oder Mützen ist meistens ein Annäher notwendig.

Um kalten Füssen vorzubeugen, können die Skistiefel über Nacht oder vor dem Pistenstart in der Nähe der Heizung aufgewärmt werden (Thermoeffekt; siehe auch Beitrag „Skischuhkauf“). Die gilt auch für die Handschuhe oder die Unterwäsche.

Wichtig: Nach einem Skitag sollten die Stiefel richtig getrocknet werden, das gelingt meistens nur wenn der Innenschuh aus der Schale herausgenommen wird.

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Die richtige Skilänge für Kin­der:

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Das müssen Sie beachten.

Skiurlaub ist für viele auch Familienur­laub. Für den sicheren Pistenspaß mit den Kin­dern kommt es dabei – neben dem langsamen Heranführen an die richtige Fahr­wei­se – auf die richtige Ausrüstung an. Welches Equipment benötigt wird und wie Sie die richtige Skilänge bei Kindern bestimmen, ver­raten wir Ihnen hier.

Skiausrüstung für Kin­der.

Die Skiausrüstung von Kindern ent­spricht prinzipiell dem Equip­ment von erwachsenen Skiläufern und fällt dabei lediglich eine Nummer kleiner aus. Wäh­rend Erwachsene eine qualitativ hoch­wertige Ausrüstung in der Regel jah­re­lang nutzen können, ist das bei Kindern nicht der Fall: Aufgrund ihres Wachs­tums müssen Klei­dung und Equip­ment regelmäßig an die Körper­größe ange­passt werden. Auch sonst gibt es bei der Ausrüstung einiges zu beachten.

Kinderski-Länge berechnen.

Für ein gutes und sicheres Gefühl auf den Brettern ist die Länge der Kinder­skier ent­­scheidend. Da Kinder pro Jahr im Schnitt eine Skilänge wachsen (7 – 10 cm), sind einmal gekaufte Skier höchs­tens 2 Jahre in Fol­ge nutzbar, bevor sie zu kurz werden. Für Kauf oder Leihe vor Ort gibt es eine einfach Faust­regel: Stellen Sie die Skier auf­recht neben Ihren Sprössling und ach­ten Sie auf die Skispitze.

Dabei gilt:

Die passende Ausrüstung zum Skifahren.

  • Skischuhe

    Das Wichtigste bei Skischuhen ist der perfekte Halt. Denn je besser die Schuhe sit­zen, desto bes­ser kann der Ski gesteuert werden. Durch einen instabilen Stand oder einen zu wei­chen Schuh ver­schlechtern sich nicht nur die Fahr­ei­gen­schaften, sondern es wächst auch die Ge­fahr von Stür­zen und Verletzun­gen! Des­wegen Ski­­schuhe niemals „auf Zu­wachs“ kau­fen. Denn der insta­bile Halt kann nur ungenü­gend durch engeres Schnüren abgefangen wer­den.

    Zu enge Skischuhe wiederum sorgen schnell für schmerzende Füße. Da sich die Füße über den Tag bis zu ei­ner halben Schuhgröße ausdehnen, ist es ratsam, mit­­tags zur Anprobe aufzubre­chen. Dabei sollten die Funk­tionssocken getra­gen wer­den, mit denen Ihr Kind später auch auf die Piste geht. So kann sicher­ge­stellt wer­den, dass auch wirklich die rich­tige Schuhgröße und Passform aus­gewählt wird.

  • Skistöcke

    Im Gegensatz zu Skiern und Schuh­en ist die richtige Stocklänge relativ leicht zu ermitteln – unabhängig da­von, ob es starre oder höhenver­stell­­bare sind: Wenn die Stöcke senk­­recht im Schnee stecken und das Kind sie am Griff anfasst, soll­ten Ober- und Unterarm einen rechten Winkel zu­ein­ander bilden. Dann ha­ben sie die perfekte Länge und ga­ran­tieren die beste Kon­trol­le auf der Piste.

  • Skihelm

    Ganz wichtig: ein passender Helm! Zwar gibt es noch nicht in allen eu­ro­päi­schen Skigebieten eine ein­heitl­i­che Helmpflicht. Da aber Ski- und Snow­board­fahren zu den ge­fähr­li­che­ren Sport­arten zäh­len, sollten Sie Ihren Nachwuchs auf keinen Fall oh­ne fahren lassen.

    Achten Sie bei der Anprobe darauf, dass der Helm bereits ohne Kinn­rie­men gut sitzt, also auch bei leichten Kopfbewegungen nicht rutscht. Am besten begin­nen Sie beim Probieren mit großen Helmen und arbeiten sich zu kleineren Grö­ßen vor. Sobald der Kopfschutz beim Bewe­gen die Posi­tion beibehält, hat er die rich­tige Grö­ße. Zu klein sollte er auch nicht sein, sonst gibt es schnell Druck­­stel­len und Kopfschmerzen – was dem Nachwuchs ebenfalls den Spaß am Win­ter­­vergnügen verdirbt.

  • Skibrille

    Die Skibrille sollte gut polarisiert sein und recht genau in die Ausspa­rung des Hel­mes passen. Erst wenn der Schlitz zwischen Helm und Brille sehr gering ist, schützt die Skibrille per­fekt vor Kälte und Wind.

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Ab wann können Kinder das Skifahren lernen? 5 Tipps für den erfolgreichen Start auf Ski

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Skiurlaub mit der ganzen Familie ist ein ganz besonderes Erlebnis. Viele Eltern können es kaum erwarten, mit ihrem Nachwuchs die Piste herunter zu sausen und auch die Kinder warten ungeduldig, bis sie endlich auf die Bretter dürfen – sehen sie doch Mama und Papa darauf den Berg runter flitzen. Aber wann ist das richtige Alter, um Kindern das Skifahren beizubringen? Ab wann kann man sie auf die Piste lassen? Und wie gelingt es dir, dass deine Kinder Spaß am Wintersport finden?

Eltern, die das Skifahren lieben, kennen das Problem: man macht Urlaub in den Bergen, der Schnee glitzert auf den Gipfeln und es ist Kaiserwetter. Perfekt, um die Ski herauszuholen und mit dem Lift nach oben zu fahren, um auf Skiern die Pisten unsicher zu machen. Wie gern würde man das mit der ganzen Familie machen! Aber dann sind da die Kinder, die noch nicht Ski fahren können. Ski-Schulen bieten meistens Kurse ab einem Alter von 3-4 Jahren an. Ist es wirklich sinnvoll, Kinder in diesem Alter schon auf Skier zu stellen? Wir haben einen Experten in der Skischule Snowboardschule Silvretta Galtür gefragt.

1. Das richtige Alter

Wir haben es ausprobiert. Unser erster Winterurlaub mit Kind fand letztes Jahr, 2018, statt. Damals war Samuel 2,5 Jahre alt und wir hatten eigentlich nicht erwartet, dass er schon Ski fahren will. Aber dann stand er da, an der Piste, und wollte unbedingt auch Snowboard fahren. Die Skischule damals riet aber davon ab und so liehen wir einfach ein paar Skier aus und ließen ihn am Übungshang mit uns zusammen fahren. Er hatte Spaß! Er stand auf den Skiern. Und er flitzte und lachte.

Pauschal kann man die Frage nach dem richtigen Alter für einen Skikurs nicht beantworten. Denn tatsächlich gibt es kein richtiges Alter, um Ski fahren zu lernen. Viel wichtiger ist, dass das Kind wirklich Spaß dabei hat. Selbstverständlich sollte auch schon ein gewisses Körpergefühl vorhanden sein, was ca. ab drei ganz gut gegeben ist. Manche Kinder sind aber auch vorher schon Feuer und Flamme und diese braucht man dann nicht zu bremsen, nur weil der dritte Geburtstag noch nicht erreicht ist.
Wenn du also das Gefühl hast, dass dein Kind gern Ski fahren lernen möchte, dann leih ihm einfach mal für einen halben Tag eine Ausrüstung und schau, ob es länger als 20 Minuten Spaß damit hat. Wenn ja, ist es sehr wahrscheinlich ein guter Zeitpunkt für einen Anfänger Skikurs.

2. Der richtige Unterricht

Ob das Kind Ski fahren lernt, steht und fällt mit dem guten Unterricht. Dabei sollte unbedingt Spaß an erster Stelle stehen. Will das Kind nicht und weint, dann ist es wichtig, diesen Wunsch ernst zu nehmen und den Skistart zu verschieben. Denn sonst kann es passieren, dass das Kind nie richtig Spaß daran findet.
Auch, ob das Kind bereits in eine Fremdbetreuung geht, spielt natürlich eine Rolle. Wir sind beispielsweise am ersten Skitag bei Samuel geblieben, so dass er genügend Sicherheit hat und sich auch auf den Skikurs einlassen kann. Es bringt ja nichts, wenn das Kind nur nach den Eltern weint – dann bleibt auch der Lerneffekt aus. Als wir gemerkt haben, dass er Vertrauen zu den Skilehrern hat, konnten wir den weiteren Skikurs auch nur telefonisch abrufbereit sein und mussten nicht dabei bleiben.

Im Skikurs sollten die Skilehrer sehr einfühlsam sein. Ich habe leider aus Erzählungen von anderen Eltern in anderen Skigebieten oft herausgehört, dass die Skilehrer sehr unpersönlich waren, teilweise nicht richtig deutsch oder englisch konnten und ruppig waren – das ist natürlich nicht gut.
In der Skischule Silvretta Galtür haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Ein Kind, das weinte, wurde ernst genommen und betreut, während die anderen beiden Skilehrer sich um die Gruppe kümmerte. Alle waren wirklich sehr engagiert, dass die Kinder den Spaß nicht verlieren und haben sie immer wieder motiviert, waren verständnisvoll und liebevoll. Großartig. Obwohl unser Samuel nach der Skischule fix und alle war, denn 1,5 Stunden auf Skiern ist für so kleine Beine sehr anstrengend, hatte er den Spaß nicht verloren und wollte am nächsten Tag gleich wieder fahren. Ich denke, das spricht für sich.

3. Die richtige Ausrüstung

Selbstverständlich ist für einen guten Skistart auch die richtige Ausrüstung wichtig. Die Kinder sollten sich gut bewegen können, deshalb ist es sinnvoll, in einen Schnee- oder Skianzug zu investieren, der gut sitzt. Ich habe gute Erfahrungen mit Ducksday gemacht, das war ein Ganzkörperanzug in Größe 98/104 bei meinem Dreijhährgen. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass wir gute Handschuhe haben, damit die Finger nicht frieren. Für den Fall, dass sie doch mal schnell sein sollten, hatten wir ein Ersatzpaar dabei. Außerdem natürlich einen Helm – den bekommt man in der Skischule Galtür direkt vor Ort. Und passende Skier und Skischuhe – diese würde ich in diesem Alter vorzugsweise leihen, da die Kinder vor allem aus den Skischuhen sehr schnell herauswachsen. Wir sind also ins örtliche Sportgeschäft gegangen und wurden gut beraten. Eine Skibrille oder Sonnenbrille ist ebenfalls Pflicht und last but not least: eine gute Sonnencreme!

Ab auf die Skier

Steht dann alles soweit, kann einem Skistart eigentlich nur noch ein Schneesturm im Wege stehen.

4. Bambini-Kurs – spielend lernen

In der Skischule Silvretta Galtür können die ganz Kleinen zwischen 3-4 Jahren in den Bambini-Kurs. Dieser findet für 1,5 Stunden von 12.00 – 13:30 statt. Die Kurse starten Sonntag oder Montag, aber auch einzelne Tage sind hier kein Problem.

Wir haben Samuel am Dienstag einfach mal die Skischule bei den Bambinis ausprobieren lassen.
Dort wurden wir von drei Ski-Lehrern empfangen und die Kids wurden spielerisch an die Skier gewöhnt. Es gab erste Fahrten auf dem kleinen Förderband, erste Übungen für den Schneepflug mit einer Pizza und zwischendrin auch eine kleine Erholungspause mit Getränken, Keksen und dem Karussell.

Dienstag ist Indianertag, das heißt, alle Kinder werden Indianer. Wer mag, bekommt eine Kriegsbemalung und eine Feder in den Helm gesteckt. Mittels unterschiedlichen Dingen werden die Kinder von den Skilehrern animiert, weiter zu fahren. Zum Beispiel mit einem Stockpferd. Die Kids lernen damit, das Gleichgewicht zu halten und reiten wie ein Indianer durch die Prärie… äh den Schnee.

In der Pause gab es Cowboy-Hüte und die Kids durften das Lasso schwingen. Natürlich gab es auch eine Stärkung und eine Fahrt mit dem Reifenkarrussell. Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht und das anstrengende Ski fahren war nur noch halb so anstrengend.

Kinder- & Jugend-Kurse

Kinderkurse sind von 4 bis 12 Jahren, Jugendkurse von 13-17 Jahren. Hier feilen die Kursteilnehmer je nach Einteilung – Anfänger, Fortgeschritten, Schwarz – an ihrer Technik und können auch das Freeriden und Freestylen lernen.

5. Privatunterricht

Wer sein Kind nicht in einen Gruppenkurs geben möchte, kann natürlich auch Privatunterricht in der Skischule bekommen. Das haben wir am Samstag vor unserer Abreise getestet, es war Samuels zweiter Skitag und er war mit Skilehrer Jojo unterwegs. Im Anschluss an die Skistunde konnte ich kaum glauben, dass unser kleiner Ministöpke tatsächlich mit seinem Skilehrer mit der Gondel rauf- und im Pflug den Berg wieder hinunter fuhr. Ich denke, dass der Vorteil von Privatunterricht ist, dass ein Kind innerhalb kürzester Zeit extrem gute Fortschritte macht, allerdings muss man auch bedenken, dass es kontinuierlich gefordert wird und der Privatkurs daher sehr Kräfte zehrend ist. Ich kann euch jedenfalls versichern, dass Samuel an diesem Tag extrem glücklich, extrem stolz und abends extrem müde war.

Niklas und ich haben je eine Privatstunde im Bereich Fortgeschritten genommen und dabei an unserer Technik gefeilt. Ich war dazu an einem Vormittag bei bestem Skiwetter mit Sophie unterwegs, bei der ich mich rundum wohl gefühlt habe und die mir viel zeigen konnte. So eine Privatstunde empfehle ich zum Erlernen des Skifahrens aber auch für zwischendurch, um an der Technik zu feilen. Fehler schleichen sich nämlich schnell mal ein.

Besonderheit Skischule Silvretta Galtür

Was die Skischule Silvretta Galtür so besonders macht, ist dass sie speziell angelegten Pistenabschnitte anbietet, auf welchen die Kinder spielerisch die Kursinhalte lernen. Beispielsweise gibt es einen Flaschenparcours, in dem Slalom gefahren wird. Oder das Hexenhaus, durch das sie hindurch fahren können und die Hexe fängt dann an zu lachen. Es gibt einen Tunnel, welcher auch Geräusche macht und eine Ampelstrecke, bei der die Kinder die Regeln auf der Piste näher gebracht bekommen. Das finde ich persönlich sehr wichtig, da ich schon einige Unfälle beobachten konnte, zum Glück meist ohne Verletzte.

Was ich auch sehr schön fand war der Waldtierpfad, auf welchem die Kursteilnehmer neben dem Skifahren Tiere des Waldes entdecken können, die sich entlang des Wegesrandes verstecken. Diese Kleinigkeiten machen das gesamte Skigebiet in Galtür für uns als Familie definitiv zu etwas ganz Besonderem und wir möchten unbedingt wieder kommen. Man merkt, wie viel Liebe und Herzblut in die einzelnen Pistenabschnitte gesteckt wurden und dass sich die Skischule ganz besonders auf Familien mit Kindern spezialisiert hat.

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Übrigens haben ein mal in der Woche alle die Möglichkeit, am Skirennen teilzunehmen. Auch die Allerkleinsten. Dort gibt es dann am Ende eine Medaille von Maskottchen Siggi!

Ich kann einen Skistart empfehlen, solange das Kind wirklich Spaß daran hat – dann ist auch das Alter gar nicht so wichtig. Die Skischule Galtür ist auf jeden Fall eine richtig tolle Anlaufstelle dafür und gibt sich die größte Mühe, damit alle sich wohl fühlen.
Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Alles Liebe,

Wie Kinder Skifahren lernen: Mit Geduld und warmen Füssen

Das passende Alter

Mit drei Jahren sind viele Kinder parat für die ersten Skiversuche. Je nach Kraft und Motivation sind manche Kinder schon früher bereit, andere gucken lieber nur zu. Wichtig: Ihr Kind sollte Lust aufs Skifahren haben, sich allein an- und ausziehen können und windelfrei sein. Damit es in die Skischule kann, muss es sich für ein paar Stunden von seinen Eltern trennen können.

Skischule oder Eltern?

Die meisten Kinder lernen besser, wenn sie zusammen mit anderen Kindern Ski fahren. Das spricht für die Skischule. Aber wenn Sie geduldig wie ein Zen-Mönch sind und es langsam angehen, nur zu: Auch Mama oder Papa können ihrem Nachwuchs an einem flachen Hang den Schneepflug beibringen.

Welche Bekleidung?

Die Zwiebel: Packen Sie Ihr Kind in mehrere Schichten, damit es draussen nicht friert und drinnen nicht schwitzt. Ein Helm gehört ebenso zur Grundausstattung wie der Sonnenschutz.

Ski für Kinder – kaufen oder mieten?

Wenn Sie und Ihre Familie während der Saison ständig auf der Piste sind, kann ein Kauf sich lohnen. Wenn noch nicht klar ist, ob das Skifahren dem Nachwuchs überhaupt Spass macht, ist mieten sinnvoll. Famigros-Mitglieder profitieren von einem Rabatt von zehn Prozent auf die Saisonmiete. Skis müssen von Anfang an passen. Die Kinder-Ski reichen idealerweise bis ans Kinn oder an die Nase.

Warme Füsse

Kalte Füsse können einem die Lust am Skifahren verderben. Achten Sie daher darauf, dass die Füsse und die Zehen im Skischuh ausreichend Platz haben, um sich zu bewegen. Die Skischuhe müssen bequem sein. Also keine zu engen Modelle oder zu dicke Socken anziehen. Beim Fahren kommen auch die Füsse ins Schwitzen. Damit die Füsse dann nicht kalt werden, empfiehlt es sich, frische Socken anzuziehen. Am besten, ein Reservepaar fährt immer mit.

Skifahren macht müde

Kinder erholen sich meist rasch von den ermüdenden Abfahrten. Sie können ruhig kurz, dafür aber öfter für WC-Stopps und kleine Snacks pausieren. Einen Energiespender wie Müsliriegel oder Studentenfutter sollten Sie immer dabei haben. Und eine warme Schoggi in der Berghütte kann bei einem Motivationstief Wunder wirken.

Skifahren lernen geht unterschiedlich schnell

Jedes Kind ist anders: Sie lernen unterschiedlich schnell und sind unterschiedlich mutig. Manche fahren nach ein paar Tagen die blaue Piste runter, bei anderen stellt sich der Fortschritt erst in der nächsten Saison ein. Sicherheit kann eine Skilernhilfe bringen. Damit bekommt das Kind ein Gefühl fürs Fahren, wird aber sicher von Mama oder Papa gehalten.

Elterliche Ungeduld

Haben Sie keine zu hohen Erwartungen. Kein Kind wird innerhalb von zwei Tagen zum Weltcupsieger. Vali Gadient empfiehlt Eltern, es langsam anzugehen. Lieber einmal mehr die blaue Piste runterrutschen als dreimal vom Schlepplift zu fallen. Denn um negative Erlebnisse zu überwinden, brauchen Kinder eine gewisse Zeit.

Entspannte Skiferien mit Kindern

Ihr Sohn will nicht Skifahren lernen? Vielleicht nächstes Jahr. Ihre Tochter hat heute keine Lust auf Carvingtraining mit Mama? Dann eben morgen. Zwang führt nur zu Frust bei allen Beteiligten und verdirbt Ihrem Kind den Spass an der Sache. Unternehmen Sie lieber einen Ausflug miteinander, legen Sie einen Schlitteltag ein oder besuchen Sie ein Hallenbad.

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