Schwimmen lernen ab wann

Inhalte

Wie bringe ich Kindern das Schwimmen bei?

Im Sommer verbringen Familien meist viel Zeit am Wasser, ob im Strandurlaub oder am heimischen See. Nutzen Sie die Zeit und bringen Sie Ihrem Kind das Schwimmen bei. Wie wichtig diese Fähigkeit ist, weiß Elisa Klum, Projektleiterin bei der DLRG-Jugend Bayern.

Schwimmen lernen: Warum und wann?

Elisa Klum kennt das Phänomen: „Wasser zieht Kinder jeden Alters magisch an.“ Gleichzeitig kennt sie die Gefahren des nassen Elements für diejenigen, die nicht schwimmen können: „Ertrinken ist eine der schnellsten Todesarten im Kindesalter!“, warnt Frau Klum. Kinder, die nicht schwimmen können, verlieren im Wasser schnell die Orientierung und gehen unter wie ein Stein. In vielen Fällen ist das nicht einmal eine Frage der Wassertiefe, denn, so Frau Klum, „Kinder können auch in Pfützen, Regentonnen oder kleinen Teichen ertrinken, zumal sie meist nicht strampeln oder schreien.“ Schwimmen zu können, bringt über die Sicherheit hinaus viel Spaß und fördert die Entspannung und Gesundheit der Kinder.

Dabei „sollte die Wassergewöhnung so früh wie möglich beginnen“, wenn es nach Elisa Klum geht. „In der Regel wird dann ab dem sechsten/ siebten Lebensjahr mit dem ersten Schwimmkurs begonnen, da die Kinder nun auch die entsprechenden koordinativen Fähigkeiten für das Brustschwimmen mitbringen.“

Natürlich sind auch Babyschwimmkurse eine Bereicherung für Kind und Eltern, aber laut Klum „kein Muss für den späteren Schwimmerfolg.“

Angst vorm Wasser?

Eltern sollten darauf achten, dass ihr Kind frühzeitig mit dem Element Wasser in Berührung kommt und eine Begeisterung dafür entwickelt. Damit können Eltern oder Babysitter schon daheim beim Baden oder Duschen beginnen, indem sie Neugierde wecken und Toleranz dafür erzeugen, dass Wasser auch mal ins Gesicht spritzen darf.

Gerade, wenn Kinder Angst vor dem Wasser haben, erreicht man mit Zwang allerdings nur das Gegenteil. „Man muss das Kind da abholen, wo es ist und viel Geduld mitbringen“, weiß Elisa Klum aus eigener Erfahrung. Eine tiefe Vertrauensbasis zwischen Babysitter oder Schwimmlehrer und Kind ist Grundvoraussetzung für die Offenheit gegenüber dem Wasser. Durch eine spielerische Herangehensweise verlieren die Kinder früher oder später ihre Angst vor dem Schwimmen lernen – und dennoch sollten Eltern verinnerlichen: Es wird nun mal nicht jedes Kind als Wasserratte geboren.

Sicher schwimmen: Seepferdchen und Co.

„Als „sicherer Schwimmer“ gilt man erst dann, wenn man das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze abgelegt hat“, betont Frau Klum. „Das Seepferdchen-Abzeichen ist lediglich ein Motivationsabzeichen für die Kinder, jedoch kein Schwimmführerschein!“ Die Schwimmfähigkeit der Kinder mit Seepferdchen wird oft überschätzt, was zu ernsthaften Gefahrensituationen führen kann. Erst mit dem Jugendschwimmabzeichen Bronze können Kinder kurze Strecken sicher schwimmen und sind in der Lage, sich im und unter Wasser zu orientieren. Sie wissen erst dann, wie man im Falle eines ungewollten Sturzes ins Wasser reagieren muss.

So funktioniert der erste Seegang

Aus dem Nähkästchen plaudernd, berichtet Elisa Klum, dass die meisten Schwimmlehrer ihre Kinder bei einem Schwimmkurs anmelden mussten, denn häufig bringen Kindern bei den Eltern nicht genügend Aufmerksamkeit mit und die Motivation durch andere Schwimmanfänger fehlt. Es gibt aber einige Methoden dafür, wie man dem Kind das Schwimmen beibringen kann:

  1. Die richtige Beinarbeit

Wenn Kinder das Schwimmen lernen, dann tun sie das am besten Schritt für Schritt. Die komplizierteste Übung ist wohl die Beinarbeit. Für Kinder ist es sehr anschaulich, einmal einen Frosch beim Schwimmen zu beobachten. Auch Frau Klum benutzt den Begriff „Froschbeine“ in ihrem Schwimmkurs. Üben Sie diese Bewegung zunächst am Beckenrand sitzend, später im Wasser liegend mit den Händen am Beckenrand. Die ersten Bahnen können mit einem Schwimmbrett gemeistert werden. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Schwimmen keine Scherenbewegung durchführt.

  1. Die Arme dazu

Dieser Teil ist wesentlich einfacher als die „Froschbeine“. Elisa Klum erklärt ihren Schwimmanfängern diese Bewegung als halbe Sonne, die man malt und anschließend durchschneidet. Dabei ist darauf zu achten, dass das Kind die Finger zusammenhält.

  1. Koordination ist alles

Für erste Züge mit Armen und Beinen können Sie eine Poolnoodle, Schwimmkissen oder einen Schwimmgurt nutzen oder das Kind beim Schwimmen selbst halten. Es hilft Kindern, wenn der Schwimmlehrer laut im Takt die Bewegung der Arme und Beine ansagt (erst die Armbewegung, dann die Beine. Gegen Ende der Grätsche werden die Arme wieder nach vorn geführt.) Elisa Klum weist darauf hin, dass „Schwimmflügel kein geeignetes Mittel zum Schwimmen lernen sind. Sie dienen lediglich als Auftriebsmittel und sind zur Sicherheit da“.

  1. Spaß dabei

Die Freude am Element Wasser ist besonders wichtig. Deswegen sollten Kinder die Möglichkeit haben, das kühle Nass vielfältig zu erforschen: Tauchübungen, Sprünge vom Beckenrand oder auf dem Rücken im Wasser zu liegen sollten spielerischer Bestandteil des Schwimmenlernens sein. „Fühlt ein Kind sich wohl im Wasser und kennt vielfältige Bewegungsformen, kann es in Gefahrensituationen auch besser reagieren.“

Zur Person Elisa Klum

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Master der Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Diagnostik und Intervention begann Elisa Klum 2013 ihre Arbeit als Leiterin für das Projekt „Sichere Schwimmer“ bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Schon während ihrer Bachelor-Studienzeit in Bremen und im Rahmen ihres aktuellen Projekts arbeitet sie als Trainerin für Kinderschwimmkurse, wozu sie auch Rettungsschwimmer-Abzeichen befähigt.

Sommerzeit ist Freibadzeit. (Oder, wenn Ihr es so richtig gut habt: Strandzeit! Whoop Whoop!) Das Planschen im kühlen Nass ist sowohl für uns Erwachsene als auch für unsere kleinen Herzensmenschen ein absolutes Sommer-Highlight.

So richtig Spaß macht es natürlich, wenn die (gar nicht mehr so kleinen) Minis dann irgendwann selber schwimmen können. Aber nicht nur aus Spaß an der Freud ist es wichtig, dass unsere Kinder gut schwimmen lernen – schließlich wollen wir sie guten Gewissens im Freibad oder im Meer toben lassen können.

In Deutschland lernen unverständlicher Weise immer weniger Kinder richtig schwimmen. Dabei ist es gar nicht so schwer. Mit unseren folgenden fünf Tipps fällt Deinem Kind das Schwimmenlernen vielleicht noch ein bisschen leichter:

Das optimale Alter

Jedes Kind hat bekanntermaßen seinen ganz eigenen Entwicklungszeitplan. Dennoch scheint erwiesen zu sein, dass es Kindern in einem Alter von 4 bis 6 Jahren ganz besonders leicht fällt, schwimmen zu lernen.

Denn in diesem Alter ist das Gehirn perfekt dazu in der Lage, komplizierte Bewegungsabläufe wie etwa das Brustschwimmen zu lernen. (Spätestens nach der Grundschulzeit wird das übrigens für das Gehirn schon wieder schwerer, weshalb es Erwachsenen viel schwerer fällt, schwimmen zu lernen!)

Ernsthaft schwimmen lernen vor einem Alter von 4 Jahren können aufgrund der besagten Entwicklung des Gehirns nur die wenigsten Kinder. Dennoch können Babyschwimmkurse & Co. aus vielen anderen Gründen eine tolle Idee sein.

Salzwasserliebe fördert Schwimmliebe

Ein Sommerurlaub am Meer (alternativ: ein Besuch in der Soletherme) ist nicht nur wunderschööön zum Seele-baumeln-lassen, sondern auch perfekt geeignet, um Deinem Kind die etwaige Furcht vorm tiefen Wasser zu nehmen.

Bekanntermaßen trägt Salzwasser besser als Süßwasser und macht es sogar Nichtschwimmern relativ leicht, auf dem Wasser zu liegen und nicht unterzugehen. Unter diesen Bedingungen lässt sich das Vertrauen ins tragende Wasser leichter aufbauen.

Die richtige Schwimmlehrerin

Keine Sorge, wir wollen Dich keinesfalls zum Extrem-Helikoptern aufrufen. Aber es kann sicherlich nicht schaden, Dir die Person, die Deinem Kind etwas so Wichtiges wie das Schwimmen beibringen soll, einmal genau anzuschauen. Und zwar am besten VOR Buchung des Schwimmkurses.

Schwimmenlernen hat viel mit Vertrauen und empfundener Sicherheit zu tun – und wenn Du und/oder Dein Kind dieses Grundgefühl bei der Schwimmlehrerin/dem Schwimmlehrer nicht habt, macht das die ganze Sache möglicherweise ungleich schwerer. Das bedeutet in der Regel auch: langwieriger und damit sogar teurer.

Daher lohnt es sich, vorab einmal „das Wasser zu testen“ und zu schauen, ob die Chemie stimmt.

Schwimmen lernen für Dein Kind: Am besten mit Geduld und Vertrauen

Tiefes Wasser kann extrem beängstigend wirken, vor allem, wenn man Nichtschwimmer ist und auch keinen blassen Schimmer davon hat, dass Schwimmen „kinderleicht“ ist. Darüber hinaus übertragen wir Eltern ja gerne mal unsere eigenen Ängste um das Kind AUF das Kind selbst.

Deswegen ist es wichtig, dass Du selbst daran glaubst, dass Dein Kind im Wasser sicher ist. (Du bist ja schließlich in seiner Nähe!) Außerdem hilft es, Dich in Dein Kind hineinzuversetzen und ihm so viel Sicherheitsgefühl wie möglich zu geben, wenn Du mit ihm ins Wasser gehst.

Überhastete, wenn auch gut gemeinte Versuche, dem Kind zu zeigen, dass es doch schwimmen kann und Dich loslassen soll, führen im Zweifelsfall dazu, dass Dein Kind erstmal gar nicht mehr ins Wasser will. Und das ist ja dann eher kontraproduktiv auf dem Weg zur richtig geübten Wasserratte.

Seepferdchen ist nur der Anfang

Damit Dein Kind langfristig und sicher Spaß am Schwimmen hat, ist es wichtig, das Thema Schwimmenlernen mit Erreichen des Seepferdchens nicht als erledigt anzusehen. Denn das Seepferdchen bedeutet lediglich, dass Dein Kind die „Basics“ kennt – die es allerdings ohne regelmäßige Übung nicht sicher beherrschen lernt.

Deswegen solltest Du nach dem Seepferdchen regelmäßig mit Deinem Kind schwimmen gehen und ihm so dabei helfen, wirklich sicher zu werden. Alternativ oder zusätzlich dazu gibt es vielerorts auch tolle „Fortgeschrittenen“-Schwimmkurse, die je nach Lust und Persönlichkeit des Kindes lohnenswert sein können.

Lust auf mehr spannende & hilfreiche Geschichten?

In unserem Newsletter, der Kleinen Sonntagspost, teilt unsere Gründerin Eva regelmäßig tolle, inspirierende Inhalte rund um das trubelige, fotoverliebte Leben mit Kindern. 3,2,1… Gleich hier abonnieren! Das Kleine Prints Team freut sich auf Dich!

Halte Eure liebsten Wassermomente fest!

Ob erster Urlaub am Meer, wunderbarer Freibad-Sommer oder das erste Mal Kanufahren mit Mama und Papa: Stell Eure liebsten Wassermomente zusammen und mache daraus einen unvergleichlich tollen Alltagsbegleiter für Dein Kind. Mit unserem einzigartigen Fotobuch für Kinder.

Gesund kochen für Kinder: 5 grandiose Food-Blogs für Familien

Liebe geht durch den Magen. Ein etwas abgeschmackter Spruch, der doch sooo viel Wahrheit in …

Learn more

Kita-Eingewöhnung: 4 Tipps für einen reibungslosen Start

Kita- oder Kindergarten-Eingewöhnung können eine große Herausforderung für Eltern und Kind …

Learn more

Nie mehr Nichtschwimmer: Schwimmen lernen leicht gemacht

Die Zahlen von Nichtschwimmern in Deutschland nehmen zu. Ab wann sollten Kinder schwimmen lernen? Sollten es die Profis machen oder könnt ihr als Eltern diese Aufgabe übernehmen?

Schwimmen: Schon Vierjährige können tauchen lernen.

In Deutschland können laut einer Forsa-Umfrage über die Hälfte der zehnjährigen Kinder nicht schwimmen und es sieht nicht so aus, als ob sich das ändern wird, denn immer weniger wird der Schwimmunterricht in den Grundschulen angeboten. Viele Kinder kommen also nicht in den den Genuss, sich ins kühle Nass zu stürzen oder haben Angst vor Wasser, weil die Gefahr des Ertrinken droht. Damit euer Kind kein Nichtschwimmer bleibt und ihr beruhigt an den Badesee oder ans Meer fahren könnt, wäre es gut, wenn ihr euren Nachwuchs so früh wie möglich an Wasser gewöhnt.

Schwimmen lernen: Wann ist es das richtige Alter?

Schon Babys sollten lernen, wie nett es ist, sich im Wasser zu bewegen. Babyschwimmen wird in fast jeder Stadt angeboten. Haltet auch Ausschau nach Wassergewöhnungskursen, denn die werden für Kleinkinder von Schwimmvereinen oder Schwimmbäder angeboten. Das ist ideal, denn hier wird Kindern die Angst vor Wasser genommen und sie werden behutsam herangeführt. Aber natürlich könnt ihr das auch selbst tun. Dabei solltet ihr nie Druck ausüben. Wenn das Kind nicht ins Wasser will, sollte es auch nicht gezwungen werden. Geduld ist gefragt, damit langsam aber sicher die Angst vor dem Wasser verschwindet.

Mit fünf Jahren können die Kinder schon an einem Schwimmkurs teilnehmen. Vorher können sich die meisten mit Kraulbewegungen eine kurze Zeit über Wasser halten, auch können sie schon das Gleiten im Wasser und kurzes Eintauchen üben.

Aber ab fünf Jahren haben die Kinder das richtige Alter, ihren Körper besser zu koordinieren. Viele Schwimmlehrer vertrauen darauf, den Kindern eher das Kraulen beizubringen, da das Brustschwimmen für die Kleinen schwieriger zu koordinieren ist. Deshalb fällt ihnen Kraulen und Rückenschwimmen am Anfang auch leichter.

Schwimmflügel: Ja oder nein?

Die meisten von uns haben noch Schwimmflügel als Nichtschwimmer gehabt, aber mittlerweile neigen die viele Eltern dazu, ihren Kindern Schwimmgürtel zu geben, denn damit können sie schon die Bewegungsabläufe üben – mit Schwimmflügel zu kraulen ist unmöglich, mit einem Gürtel geht es schon eher.

Auch wenn die Kleinen mit Schwimmhilfen ausgestattet sind, solltet ihr immer ein Auge auf sie haben, wenn sie sich im Wasser bewegen, denn leider sind solche Hilfen kein hundertprozentiger Schutz vor dem Ertrinken.

Kleinkind

Die 10 coolsten Schwimmhilfen für glückliche Kinder und entspannte Eltern

Weiterlesen Kleinkind Weiterlesen

Schwimmkurs oder selber beibringen?

Wenn ihr selbst das Schwimmen sehr gut beherrscht und ihr euch sicher im Wasser fühlt, spricht nichts dagegen, dass ihr euren Kindern das Schwimmen beibringt. Allerdings kann es auch unnötigen Druck erzeugen und zu Spannungen führen. Ihr kennt euch und euer Kind in solchen Lernsituationen am besten – es kann hilfreicher sein, einen Profi zu engagieren, der auch gleich die richtige Technik mitbringt.

Schaut euch die Schwimmlehrer und Schwimmlehrerinnen genau an, die meisten bieten eine Schnupperstunde an. Sucht sie nach folgenden Kriterien aus:

  • Motivation: Wie gehen die Lehrer mit den Kindern um? Motivieren sie und loben sie genug? Geben sie klare Anweisungen? Werden die Baderegeln des DLRG vermittelt?

  • Qualifikation: Haben sie überhaupt die nötigen Qualifikationen, eine Gruppe von Kindern zu unterrichten?

  • Größe des Kurses: Der Kurs sollte nicht überfüllt sein, maximal acht Kinder sollten sich im Wasser tummeln, damit die Sicherheit gewahrt bleibt und die Lehrer ihre Schüler im Auge haben.

  • Länge und Ziel des Kurses: 10-12 Stunden sollten es schon sein und eine Zielsetzung wie etwa das Erringen des Seepferdchen gibt zusätzlich Motivation.

Kleinkind

Baderegeln für sicheres Schwimmen in natürlichen Gewässern

Weiterlesen Kleinkind Weiterlesen In Schwimmkursen lernen die Kinder gleich die richtige Technik, um sich sicher im Wasser zu bewegen.

Schwimmabzeichen: Vom Seepferdchen bis zum Schwimmabzeichen Gold

Nichts motiviert Kinder mehr, als sich Abzeichen auf den Badeanzug oder die Badehose zu heften. In Deutschland können sie fünf Abzeichen erringen, für die folgende Aufgaben erledigt werden müssen:

Seepferdchen

  • 25 Meter Schwimmen

  • Sprung vom Beckenrand

  • Heraufholen eines Gegenstandes aus brust- bis schultertiefem Wasser

Vielseitigkeitsabzeichen Trixi

  • 25 Meter Brustschwimmen

  • 25 Meter Rücken- oder Kraulschwimmen

  • 15 Meter dribbeln mit einem Wasserball

  • Kopfsprung vorwärts

  • 7 Meter Streckentauchen

  • 1 Rolle vorwärts oder rückwärts um die Quer- oder Längsachse im Wasser

Schwimmabzeichen Bronze

  • Sprung vom Beckenrand und 200 Meter in höchstens 15 Minuten schwimmen

  • Heraufholen eines Gegenstandes aus zwei Meter tiefem Wasser

  • Sprung aus einem Meter Höhe oder Startsprung

  • Kenntnis der Baderegeln

Schwimmabzeichen Silber

  • Startsprung und 400 Meter in höchstens 25 Minuten schwimmen (davon 300 Meter in Bauch- und 100 Meter in Rückenlage)

  • 2 x Heraufholen eines Gegenstandes aus 2 Meter tiefem Wasser

  • 10 Meter Streckentauchen

  • Sprung aus 3 Meter Höhe

  • Kenntnis der Baderegeln und der Selbstrettung

Schwimmabzeichen Gold

  • Mindestalter: 9 Jahre

  • 600 Meter Schwimmen in höchstens 24 Minuten

  • 50 Meter Brustschwimmen in höchstens 70 Sekunden

  • 25 Meter Kraulschwimmen

  • 50 Meter Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50 Meter Rückenkraulschwimmen

  • Tieftauchen von der Wasseroberfläche (3 Tauchringe aus ca. 2 Meter tiefem Wasser in 3 Minuten bei maximal 3 Tauchversuchen)

  • 15 Meter Streckentauchen

  • Sprung aus 3 Meter Höhe

  • 50 Meter Transportschwimmen (Schieben oder Ziehen)

  • Kenntnis der Baderegeln

  • Kenntnis über Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung, einfache Fremdrettung)

Die meisten Kinder werden aber mit einem Seepferdchen zufrieden sein und auch wenn sie kein Abzeichen haben – das Wichtigste ist, dass sie Spaß am Schwimmen haben und sich sicher im Wasser bewegen können. Wenn ihr dies als Eltern unterstützt, habt ihr schon einen Teil dazu beigetragen, dass Deutschland kein Land von Nichtschwimmern wird. Darüber hinaus müssen Kommunen ihren Teil dazu beitragen, dass eine Infrastruktur bereitsteht, um Kindern das Schwimmern beizubringen. Und so werden wir eine Nation von Wasserratten.

Silber-Kurs

Das hört sich an wie Olympia. Ist es auch, aber ohne den großen Leistungsdruck. Das zeichnet diesen Kurs besonders aus. Der Silber-/Gold-Kurs ist für Kinder bis ca. 14 Jahre konzipiert, die bereits das Deutsche Jugendschwimmabzeichen Bronze absolviert haben. Gelerntes wird hier nochmals vertieft. Neue, zusätzliche Schwimmtechniken, z.B. Rückenschwimmen und Kraulen, werden erlernt und geübt. Die Schwimmsicherheit, Ausdauer und Muskelkraft werden weiter ausgebaut. Besonders nach den ersten Schwimmerfolgen ist es für das Kind wichtig, ein sicheres Gefühl im Wasser zu haben um sich buchstäblich „wie ein Fisch im Wasser“ zu bewegen. Nämlich sicher, schnell, gewandt, mit viel Selbstbewusstsein und Freude am nassen Element.
Zum Erwerb des Deutschen Jugendschwimmabzeichens in Silber sind folgende Prüfungsleistungen zu erbringen:

  • Startsprung und mindestens 400 Meter Schwimmen in höchstens 25 Minuten davon 300 Meter Brustschwimmen und 100 Meter Rückenlage
  • zweimal ca. 2 Meter Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes
  • 10 Meter Streckentauchen
  • Sprung aus 3 Metern Höhe
  • Kenntnis der Baderegeln

Zum Erwerb des Deutschen Jugendschwimmabzeichens in Gold sind folgende Prüfungsleistungen zu erbringen:

  • Voraussetzungen: mindestens 9 Jahre alt, Deutsches Jugendschwimmabzeichen – Silber
  • 600 Meter Schwimmen in höchstens 24 Minuten
  • 50 Meter Brustschwimmen in höchstens 1:10 Minuten
  • 25 Meter Kraulschwimmen
  • 50 Meter Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50 Meter Rückenkraulschwimmen
  • 15 Meter Streckentauchen
  • Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von drei kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von ca. 2 Meter innerhalb von 3 Minuten in höchstens drei Tauchversuchen
  • Sprung aus 3 Metern Höhe
  • 50 Meter Transportschwimmen: schieben oder ziehen
  • Nachweis folgender Kenntnisse: Baderegeln, Selbstrettung, einfache Fremdrettung

Infos zum Kurs

Teilnehmer: Kinder, die bereits das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze absolviert haben
Kursdauer: 12 Kurseinheiten à 45 Minuten zzgl. 1 Infostunde
Kursgebühr: 58,00 Euro zzgl. Badeeintritt + Warmbadezuschlag
(inkl. Abnahme + Abzeichen)

Kursbäder, Kurszeiten, Kurstermine:

mittwochs 17:00-17:45 Uhr
samstags 13:00-13:45 Uhr
Kurstermine: 13.01.2018 / 18.04.2018 / 21.04.2018 / 15.09.2018

mittwochs + freitags 17:00-17:45 Uhr
Kurstermine: 02.03.2018 / 07.11.2018

Hinweise für Ihre Anmeldung:

-> Anmelden können Sie sich an der jeweiligen Schwimmbadkasse.
Bei persönlicher Anmeldung entrichten Sie die Kursgebühr
im Voraus mit EC-Karte oder in bar.
Wo Sie uns finden:

Hallenbad Heslach Mörikestraße 62 Telefon 0711 216-66300

Baderegeln und Schwimmabzeichen für Kinder

Rettungsschwimmabzeichen

Diese spezielle Abzeichen werden in Deutschland nur von der DLRG verliehen. Die Befähigten können verunglückte Schwimmende fachgerecht retten. Daher sind diese Abzeichen in manchen Bundesländern eine Vorraussetzung bei der Polizei.

Natürlich können sie aber auch von Kindern und Jugendlichen absolviert werden, wenn diese das Mindestalter erreicht haben.

Auch hier gibt es die bekannten 3 Stufen:

Das Mindestalter liegt hier bei 12 Jahren. Die Anforderungen der Prüfung sind:

  • 200 Meter Schwimmen in höchstens 10 Minuten, davon:
    • 100 Meter in Bauchlage und
    • 100 Meter in Rückenlage mit Grätschschwung ohne die Arme zu bewegen,
  • 100 Meter Schwimmen in Kleidung in höchstens 4 Minuten, anschließend im Wasser die Kleidung ausziehen,
  • 15 Meter Streckentauchen,
  • 3 verschiedene Sprünge aus ungefähr 1 Meter Höhe,
  • 2-Mal Tieftauchen bei einer Wassertiefe von 2-3 Metern:
    • einmal kopfwärts und
    • einmal fußwärts innerhalb 3 Minuten mit zweimaligem Herausholen eines 5-Kilogramm-Tauchrings,
  • 50 Meter Transportschwimmen, Schieben oder Ziehen,
  • Nachweis der Kenntnisse zur Vermeidung von Umklammerungen sowie Fähigkeiten zur Befreiung aus
    • Halsumklammerung von hinten
    • Halswürgegriff von hinten
  • 50 Meter Schleppen mit Kopf- oder Achselschleppgriff und dem Standard-Fesselschleppgriff
  • eine kombinierte Übung, die ohne Pause und in folgender Reihenfolge auszuführen ist:
    • 20 Meter Anschwimmen in Bauchlage,
    • Abtauchen auf halber Strecke auf 2 bis 3 Meter Wassertiefe und Heraufholen eines 5-Kilogramm-Tauchrings oder eines ähnlichen Gegenstandes, diesen anschließend fallenlassen, dann das Anschwimmen fortsetzen
    • 20 Meter Schleppen eines Partners.
  • Anlandbringen vorführen,
  • eine Herz-Lungen-Wiederbelebung demonstrieren,
  • Nachweis folgender Kenntnisse:
    • Gefahren am und im Wasser
    • Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen – Selbst- und Fremdrettung -,
    • Vermeidung von Umklammerungen,
    • Atmung und Blutkreislauf,
    • Hilfe bei Verletzungen und Ertrinkungsunfällen, Hitze- und Kälteschäden,
    • Aufgaben der ausbildenden Wasserrettungsorganisationen.

Hier müssen die Jugendlichen mindestens 15 Jahre alt sein und dann in der Prüfung folgende Dinge vorzeigen:

  • 400 Meter Schwimmen in höchstens 15 Minuten, davon:
    • 50 Meter Kraulen,
    • 150 Meter Brustschwimmen und
    • 200 Meter Schwimmen in Rückenlage mit Grätschschwung ohne die Arme zu bewegen.
  • 300 Meter Schwimmen in Kleidung in höchstens 12 Minuten, dann im Wasser die Kleidung ausziehen,
  • Sprung vom 3-Meter-Brett,
  • 25 Meter Streckentauchen,
  • 3-mal Tieftauchen bei einer Wassertiefe von 3-5 Metern:
    • zweimal kopfwärts und
    • einmal fußwärts innerhalb von 3 Minuten, mit 3-maligem Heraufholen eines 5-Kilogramm-Tauchrings oder ähnlichen Gegenstandes
  • 50 Meter Transportschwimmen, Schieben oder Ziehen, in höchstens 90 Sekunden,
  • Nachweis der Kenntnisse zur Vermeidung von Umklammerungen sowie Fähigkeiten zur Befreiung aus
    • Halsumklammerung von hinten,
    • Halswürgegriff von hinten,
  • 50 Meter Schleppen in höchstens 4 Minuten, beide Partner in Kleidung, je eine Hälfte der Strecke
    • mit Kopf- oder Achsel- und
    • einem Fesselschleppgriff,
  • Kombinierte Übung, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist:
    • 20 Meter Anschwimmen in Bauchlage
    • Tauchen auf 3 – 5 Meter Tiefe,
    • Herausholen eines 5-Kilogramm-Tauchrings
    • diesen anschließend fallen lassen,
    • Lösen aus einer Umklammerung durch einen Befreiungsgriff
    • 25 Meter Schleppen,
    • einen Geretteten an Land bringen,
    • 3 Minuten Herz-Lungen-Wiederbelebung demonstrieren
  • Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang, der nicht älter als 2 Jahre ist
  • Nachweis folgender Kenntnisse:
    • Blutkreislauf und Atmung,
    • Gefahren am und im Wasser,
    • Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen,
    • Vermeidung von Umklammerungen,
    • Pflichten und Rechte bei Hilfeleistungen,
    • Rettungsgeräte,
    • Aufgaben und Tätigkeiten der ausbildenden Wasserrettungsorganisationen.

Hier müssen die Prüflinge mindestens 16 Jahre alt sein, eine Bescheinigung über die gesundheitliche Tauglichkeit vorweisen und das silberne Abzeichen bereits haben.

Bei der Prüfung zum goldenen Abzeichen müssen die Prüflinge:

  • 300 Meter Flossenschwimmen in höchstens 6 Minuten, davon:
    • 250 Meter in Bauch- oder Seitenlage und
    • 50 Meter Schleppen eines bekleideten Partners,
  • 300 Meter Schwimmen in Kleidung in höchstens 9 Minuten, anschließend im Wasser die Kleidung ausziehen,
  • 100 Meter Schwimmen in höchstens 100 Sekunden,
  • 30 Meter Tauchen, dabei:
    • Heraufholen von 10 kleinen Ringen oder Tellern, die auf einer Strecke von 20 m in einer höchstens 2 Meter breiten Gasse verteilt sind
    • mindestens 8 Stück müssen aufgesammelt werden,
  • 3-mal bekleidet Tauchen bei einer Wassertiefe von 3-5 Metern innerhalb von 3 Minuten:
    • einmal mit Kopfsprung,
    • anschließend je einmal kopf- und fußwärts von der Wasseroberfläche mit gleichzeitigem Herausholen von jeweils zwei 5-Kilogramm-Tauchringen, die etwa 3 Meter voneinander entfernt liegen,
  • 50 Meter Transportschwimmen, beide Partner bekleidet, Schieben oder Ziehen, in höchstens 90 Sekunden,
  • Nachweis der Kenntnisse zur Vermeidung von Umklammerungen sowie Fähigkeiten zur Befreiung aus
    • Halsumklammerung von hinten,
    • Halswürgegriff von hinten,
  • eine kombinierte Übung, beide Partner bekleidet, die ohne Pause und in folgender Reihenfolge auszuführen ist:
    • 25 M Anschwimmen in höchstens 30 Sekunden,
    • Abtauchen auf 3- 5 Meter Tiefe,
    • Herausholen eines 5-Kilogramm-Tauchrings, diesen anschließend fallenlassen,
    • Lösen aus einer Umklammerung durch einen Befreiungsgriff,
    • 25 Meter Schleppen in höchstens 60 Sekunden mit dem Fesselschleppgriff,
    • einen Geretteten an Land bringen,
    • 3 Minuten eine Wiederbelebung vorführen,
  • Handhabung vorzeigen von folgenden Rettungsgeräten:
    • Retten mit Leine und Rettungsball:
      • 12 Meter Weitwerfen in einen Zielsektor mit einer 3-Meter-Öffnung,
      • 6 Würfe innerhalb von 5 Minuten, davon 4 Treffer
    • Retten mit Rettungsleine und -gurt,
    • Handhabung gebräuchlicher Wiederbelebungsgeräte,
  • Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang, der nicht älter als 2 Jahre ist,
  • Nachweis folgenden Wissens:
    • Vermeidung von Umklammerungen,
    • Erste Hilfe,
    • Aufgaben der Wasserrettungsorganisation.

Das muss man fürs Schwimmabzeichen können

Idealerweise beginnt die Schwimmkarriere schon als Baby, denn beim Babyschwimmen verlieren schon die Kleinsten ihre Angst vor dem Wasser. Bis zum Eintritt ins Schulalter sollte das Seepferdchen absolviert werden, wie DLRG-Sprecher Achim Wiese auf FITBOOK-Nachfrage erklärt. Ab 9 Jahren darf man sich am Schwimmabzeichen in Gold versuchen.

Keine FITBOOK-Themen mehr verpassen – abonnieren Sie hier unseren Newsletter!

Aber auch als Erwachsener (ab 18 Jahren) kann man noch Schwimmzeichen ablegen. Die zu erbringenden Leistungen sind natürlich etwas anders. Hier gibt’s die Übersicht …

Auch interessant: Wann sollten Kinder schwimmen lernen?

Jugendschwimmabzeichen:

Foto: BFS

Anforderungen

  • Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen
  • Heraufholen eines Tauchringes oder Tellers mit den Händen aus schultertiefem Wasser (Schultertiefe bezogen auf den Prüfling)

Vielseitigkeitsabzeichen „Seehund Trixi“

Foto: BFS

  • 25 m Brustschwimmen
  • 25 m Rücken- oder Kraulschwimmen
  • 15 m einen Wasserball führen
  • Kopfsprung vorwärts
  • 7 m Streckentauchen
  • 1 Rolle vorwärts oder rückwärts um die Quer- oder Längsachse im Wasser

Hier sind, wie beim Seepferdchen, das Benutzen einer Schwimm- oder Taucherbrille verboten.

ANZEIGE

NEUFLY Schwimmbrille


✔️ Verstellbar Gurt
✔️ Anti-Beschlag-Fähigkeit
✔️ 100% UV-Schutz

Bronze

Foto: BFS

Anforderungen

  • Sprung vom Beckenrand und mindestens 200 m Schwimmen in höchstens 15 Minuten
  • Einmal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes
  • Sprung aus 1 m Höhe oder Startsprung
  • Kenntnis von Baderegeln

Silber

Foto: BFS

  • Startsprung und mindestens 400 m Schwimmen in höchstens 25 Minuten, davon 300 m in Bauch- und 100 m in Rückenlage
  • Zweimal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes
  • Sprung aus 3 m Höhe
  • 10 m Streckentauchen
  • Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung

Gold

Foto: BFS

Anforderungen (ab 9 Jahren)

  • 600 m Schwimmen in höchstens 24 Minuten
  • 50 m Brustschwimmen in höchstens 1:10 Min.
  • 25 m Kraulschwimmen
  • 50 m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50 m Rückenkraulschwimmen
  • 15 m Streckentauchen
  • Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen von 3 kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa 2 m innerhalb von 3:00 Min. in höchstens 3 Tauchversuchen
  • Sprung aus 3 m Höhe
  • 50m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
  • Kenntnis von Baderegeln und Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung und einfache Fremdrettung)

Deutsches Schwimmabzeichen

Die folgenden Schwimmabzeichen gelten für alle ab 18 Jahren.

  • Sprung vom Beckenrand und 200 m Schwimmen in höchstens 7:00 Min.
  • Kenntnis von Baderegeln

ANZEIGE

arena Kinder Badekappe


✔️ Hochwertige, komfortable Badekappe
✔️ Langlebig, Weiches und PVC freies Material
✔️ Kein Verrutschen der Kappe

  • Sprung vom Beckenrand und 400 m Schwimmen in höchstens 12:00 Min.
  • Zweimal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes
  • 10 m Streckentauchen
  • 2 Sprünge vom Beckenrand: je ein Sprung kopf- und fußwärts
  • Kenntnis von Baderegeln und Selbstrettung

  • 1000 m Schwimmen in höchstens 24:00 Min. (Männer), 29:00 Min. (Frauen)
  • 100 m Schwimmen in höchstens 1:50 Min. (Männer), 2:00 Min. (Frauen)
  • 100 m Rückenschwimmen, davon 50 m in Grätschschwung
  • 15 m Streckentauchen
  • Tieftauchen von der Wasseroberfläche und Heraufholen von 3 kleinen Tauchringen aus einer Wassertiefe von etwa 2 m innerhalb von 3:00 Min. in höchstens 3 Tauchversuchen
  • Sprung aus 3 m Höhe oder 2 Sprünge aus 1 m Höhe, davon je einer kopf- und fußwärts
  • 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
  • Kenntnis von Baderegeln und Hilfe bei Bade-, Boots-, und Eisunfällen (Selbstrettung und einfache Fremdrettung)

Darüber hinaus gibt es noch den Deutschen Leistungsschwimmpass für die ganz Ambitionierten. Mehr Infos dazu finden Sie hier auf der Webseite des Deutschen Schwimm-Verbandes.

Deutsches Schwimmabzeichen Gold

Gültig ab 01.01.2020

Praktische Prüfungsleistungen

  • Sprung kopfwärts vom Beckenrand und 30 Minuten Schwimmen. In dieser Zeit sind mindestens 800 m zurückzulegen, davon 650 m in Bauch- oder Rückenlage in einer erkennbaren Schwimmart und 150 m in der anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage während des Schwimmens auf der Schwimmbahn ohne Festhalten)
  • Startsprung und 25 m Kraulschwimmen
  • 50 m Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder Rückenkraulschwimmen
  • 10 m Streckentauchen aus der Schwimmlage (ohne Abstoßen vom Beckenrand)
  • dreimal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes (z.B.: kleiner Tauchring) innerhalb von 3 Minuten
  • Ein Sprung aus 3m Höhe oder 2 verschiedene Sprünge aus 1m Höhe
  • 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen
  • Startsprung und 50 m Brustschwimmen in höchstens 1:15 Minuten

Theoretische Prüfungsleistungen

  • Die theoretische Prüfung umfasst die Kenntnisse von Baderegeln sowie von der Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbstrettung, einfache Fremdrettung)

Weitere Informationen

  • Prüfungsordnung Schwimmen-Rettungsschwimmen.pdf
  • Merkblatt_M3-002-17.pdf
  • Merkblatt_M3-001-15.pdf

Schwimmabzeichen: Voraussetzungen und Anforderungen

  1. Frühschwimmerabzeichen Seepferdchen: Das Seepferdchen ist wohl das bekannteste Schwimmabzeichen für Kinder. Das Alter spielt bei diesem Abzeichen keine Rolle. Das Kind muss einen Sprung vom Beckenrand absolvieren und 25 Meter schwimmen. Holt es dann noch einen Tauchring aus schultertiefem Wasser, ist das erste Schwimmabzeichen schon geschafft.
  2. Deutsches Jugendschwimmabzeichen Bronze: Auch bei diesem Abzeichen gibt es keine Altersgrenze. Ein Sprung vom Beckenrand wird wie beim Seepferdchen verlangt. Allerdings muss das Kind anschließend 200 Meter in einer Zeit von höchsten 15 Minuten schwimmen. Außerdem wird auch wieder das Heraufholen eines Tauchrings verlangt, diesmal jedoch aus zwei Metern Tiefe. Den Abschluss bildet ein Sprung vom 1-Meter-Brett oder vom Startblock. Zudem muss das Kind die Baderegeln kennen.
  3. Deutsches Jugendschwimmabzeichen Silber: Mit einem Sprung vom Startblock beginnt dieses Schwimmabzeichen. Dann soll der Jugendliche mindestens 400 m in höchstens 25 Minuten schwimmen. Davon sollen 300 Meter in Bauch- und 100 Meter in Rückenlage geschwommen werden. Es folgen zwei Tauchgänge von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes aus zwei Metren Tiefe. Schließlich muss der Proband noch zehn Meter Streckentauchen und einen Sprung vom 3-Meter-Brett schaffen. Beherrscht er zudem die Baderegeln und die Selbstrettung, hat er die Prüfung bestanden.
  4. Deutsches Jugendschwimmabzeichen Gold: Um dieses Abzeichen zu erlangen, muss das Kind mindestens neun Jahre alt sein. Die Prüfung besteht aus 600 Metern Schwimmen in höchstens 24 Minuten, 50 Metern Brustschwimmen in höchstens 70 Sekunden, 25 Metern Kraulschwimmen, 50 Metern Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit oder 50 Metern Rückenkraulschwimmen. Dazu muss das Kind von der Wasseroberfläche drei Tauchringe aus 2 Metern Tiefe innerhalb von drei Minuten heraufholen und hat dazu höchstens 3 Tauchversuche. Es folgen 15 Meter Streckentauchen und ein Sprung aus drei Metern Höhe. Außerdem werden 50 Meter Transportschwimmen (Schieben oder Ziehen) verlangt und der Nachweis der Kenntnisse der Baderegeln sowie der Hilfe bei Bade-, Boots-, und Eisunfällen (Selbstrettung und einfache Fremdrettung) muss erbracht werden.
  5. Deutsches Schnorchelabzeichen: Ab einem Mindestalter von acht Jahre kann das Kind diese Abzeichen erlangen, sofern es bereits das Deutsche Jugendschwimmabzeichen Silber hat. Verlangt werden 200 Meter Flossenschwimmen ohne Zeitbegrenzung, davon 100 Meter in Brustlage und 100 Meter in Rückenlage. Außerdem muss das Kind 100 Meter Schnorchelschwimmen ohne Startsprung mit Grundausrüstung schaffen. Dabei soll es viermal Abtauchen und jeweils einen kleinen Tauchring aus maximal 2,50 Metern Tiefe heraufholen. Ist das geschafft, steht ein Abtauchen auf 1,80 bis 2,50 Meter Tiefe an, wobei die Tauchbrille abgenommen und wieder aufgesetzt wird und dann mit freier Brille aufgetauchte werden soll. Ein weiterer Prüfungsteil sind 50 Meter Rettungsschwimmen (Abschleppen) mit Flossen im Achselgriff. Zum Schluss werden noch die Kenntnisse über Atmung, Überatmung und Pendelatmung abgefragt und Kenntnisse über Wasserdruck und Wassertemperatur sowie Ursache und Erkennen von Verletzungen der Schädelhöhlen verlangt. Das Thema Grundausrüstung für die Schnorcheltechnik behandelt Tauchbrille, Flossen, Schnorchelbeschaffenheit, Wirkung und Pflege.

Köln –

Zu viele Kinder lernen heute zu spät schwimmen, das ist eine Tatsache, die den meisten Eltern bewusst ist. Weil es immer weniger Schwimmbäder gibt und damit auch weniger Vereinsangebote und Gelegenheiten für Schwimmstunden in der Grundschule. Die Anfängerkurs-Angebote sind rar und teuer, die Wartelisten lang. Und nicht jeder kann (oder will) sich im Sommer einen Cluburlaub leisten, bei dem ein Schwimmkurs Teil des Kinder-Animationsprogramms ist.

„Ertrinken sieht nicht aus wie Ertrinken“ – darauf sollten Eltern achten!

Sicher schwimmen kann nach Definition der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG, wer das Jugendschwimmabzeichen in Bronze (siehe Kasten Seite 5) geschafft hat. Das Seepferdchen-Abzeichen hingegen bedeutet nicht, dass ein Kind sicher schwimmen kann, sondern ist lediglich ein erster Schritt. Die DLRG weist darauf hin, dass auch Kinder mit Seepferdchen an Gewässern gut beaufsichtigt werden müssen. Und warnt alle Jahre wieder davor, dass die Schwimmfähigkeit von Kindern abnehme.

Im vergangenen Jahr wurde in einer von der DLRG beauftragten Forsa-Umfrage festgestellt: Die Mehrheit (59 Prozent) der zehnjährigen Kinder in Deutschland kann nicht sicher schwimmen. Befragt wurden 2000 Menschen ab 14 Jahren. Was also tun? Für einen Babyschwimmkurs reicht die Motivation vieler Eltern noch aus, doch bis zum Grundschulalter einen regelmäßigen Schwimmbadbesuch aufrecht zu erhalten, ist oft schon schwieriger. Dabei lohnt es sich. Zum einen, weil Kinder immens viel Spaß haben können im Element Wasser. Zum anderen, weil eine frühe Wassergewöhnung später das Schwimmenlernen sehr viel einfacher macht.

Wartelisten, Schließungen: Unsere Kinder können nicht mehr schwimmen? Kein Wunder! (hier weiterlesen)

Und: Wer regelmäßig mit seinen Kindern zum Schwimmen geht, stellt vielleicht irgendwann fest: Wozu einen Kurs buchen? Ich kann schwimmen – also kann ich auch meinem Kind das Schwimmen beibringen. Ja, das geht!

Im Folgenden ein paar Tipps, wie es klappen kann:

Früh und regelmäßig ins Wasser

Damit Kinder Spaß im Element Wasser entwickeln und mögliche Ängste abbauen, ist eine regelmäßige Wassergewöhnung ab dem zweiten Lebensjahr wichtiger als ein früher Babyschwimmkurs. Das fängt in der Badewanne an: Schon hier können Eltern ihre Kleinen animieren, mal das Gesicht ins Wasser zu legen und Luft auszublubbern. Oder sich hinzulegen und ein bisschen zu schweben, mal in Bauch- und mal in Rückenlage. Das schult nicht nur ein erstes Koordinationsvermögen im Wasser, sondern erleichtert im Optimalfall auch die Haarwasch-Prozedur.

Schließlich führt aber kein Weg am regelmäßigen Schwimmbadbesuch vorbei, im Optimalfall gehen Eltern einmal in der Woche mit ihren Kindern ins Bad. Das reine Üben, wie wir es im Folgenden vorstellen, ist für Kinder zwischen drei und fünf Jahren geeignet und sollte sich dabei auf 20 bis 30 Minuten beschränken. Denn: Auch freies Spielen, Planschen, Herumtollen ist bestens geeignet für eine stete Wassergewöhnung. Und im Schwimmbad ist es wie sonst auch im Leben: Ohne Spaß lernt es sich deutlich schlechter. Kinder sind sehr unterschiedlich: Die einen sind Draufgänger im Wasser und lieben es von Anfang an, auf Tauchstation zu gehen. Sie müssen nur ab und zu von ihren Eltern zum Luftholen herausgezogen werden und können vielleicht schon mit vier Jahren schwimmen. Andere sind vorsichtiger, tun sich schwer mit dem nassen Element und wollen sich am liebsten irgendwo dauerfestklammern. Sie machen vielleicht erst mit sechs Jahren ihr Seepferdchen. Beides ist völlig in Ordnung. Sicher ist: Mit Geduld und regelmäßigem Üben lernt jedes Kind das Schwimmen – auch bei den eigenen Eltern.

Erste Schwimmtechnik

Ob Kinder erst Brust-, Kraul-, Rückenschwimmen oder lieber eine Mischung verschiedener Schwimmtechniken lernen sollten, da sind sich die Experten uneins. Die Bewegung des Kraulschwimmens ist am einfachsten, doch da macht die Atmung Probleme. Beim Brustschwimmen lässt es sich gut atmen, aber der Beinschlag, wir nennen ihn „Froschbeine“, ist schwierig. Rückenkraulen ist eine gute Sache und sollte immer wieder eingebaut werden – doof nur, dass man nicht sieht, wohin man schwimmt. Unser Tipp für den Anfang: Kraulbeinschlag (Sprudelbeine) und Brustarmzug (Pfeilarme) kombinieren.

Schwimmhilfen wie Schwimmflügel, Schwimmreifen, Schwimmgurte oder Schwimmwesten sind gut und wichtig für das freie Spiel im Wasser, wenn Kinder noch nicht schwimmen können (auch dann nur unter Aufsicht!). Sie sollten aber immer wieder abgenommen und gegen die haltende Hand von Mama oder Papa eingetauscht werden, damit das Kind nicht vergisst, dass es im Wasser eigentlich nicht von allein oben bleibt. Zum Schwimmenlernen eigenen sich diese Schwimmhilfen weniger, da sie die Wasserlage zu stark beeinflussen. Da lohnt sich dann die Investition in eine Schwimmnudel und ein Schwimmbrett.

Erste Tauchübungen

Igittigitt, Wasser im Gesicht!? Wer das nicht mag, hat mehr Probleme beim Schwimmen lernen. Deshalb schon früh immer wieder üben, das Gesicht ins Wasser zu tunken.

Wichtig beim Tauchen: Augen auf und nicht die Nase zuhalten.

Foto:

Kay Nietfeld dpa/lno

Zunächst einfach mit dem Mund ins Wasser blubbern. Später das Gesicht dabei immer tiefer nehmen. Wichtig: Augen auf und nicht die Nase zuhalten. Später sehen die Kinder sonst den Tauchring nicht, den sie fürs Seepferdchen hoch holen sollen. Außerdem brauchen sie die Arme ja irgendwann für die Schwimmbewegung. Werden die Zwerge mutiger, können Eltern ihnen Tauchringe hinhalten, nach denen sie greifen müssen. Das Kind hält sich dabei am Beckenrand fest oder sitzt auf einer Treppe im Wasser. Auch ein schönes gemeinsames Spiel: Mit dem Kind zusammen tauchen und unter Wasser Küsschen geben oder mit den Fingern eine Zahl zeigen, die das Kind nach dem Auftauchen wiedergeben muss.

Ins Wasser springen

Wer keine Angst mehr vor Wasser im Gesicht hat, kann anfangen das Springen zu üben. Das macht nicht nur mutig, sondern auch riesigen Spaß. Ruhig zunächst aus dem Sitzen vom Beckenrand in Mamas oder Papas Arme fallen. Als nächstes klappt vielleicht schon ein Sprung vom Beckenrand mit einer unter die Arme geklemmten Schwimmnudel, das verhindert ein zu tiefes Abtauchen ins Wasser. Die Steigerung: Sprung vom Beckenrand in eine zum Kreis geformte Schwimmnudel. Und schließlich: Sprung über eine Schwimmnudel hinweg.

Eine Schwimmnudel kann beim Schwimmen lernen helfen.

Foto:

Stephanie Pilick/dpa

Hangeln am Beckenrand

Wie ist das im tiefen Wasser? Kinder, die immer eine Schwimmhilfe tragen oder von den Eltern gehalten werden, können kein Gefühl für ihren Körper im Wasser entwickeln. Besser: Immer mal wieder ohne Schwimmweste/-flügel/-ring am Beckenrand entlanghangeln. Mama und Papa bleiben natürlich zur Sicherheit in der Nähe. Richtungswechsel einbauen, mal schneller und mal langsamer hangeln, an einer Leiter vorbeihangeln, auch mal die Beine nach hinten strecken und feste Strampeln oder das Gesicht ins Wasser tauchen und Luft auspusten – oder beides gleichzeitig.

Abstoßen und gleiten

Die größte Schwierigkeit beim Schwimmenlernen: Die richtige Wasserlage. Die Kinder hängen gern mit Kopf oben und Füßen unten im Wasser, vor allem Schwimmreifen und Schwimmflügel geben diese Haltung vor. Besser geeignet sind Schwimmwesten oder Schwimmgurte mit abnehmbaren Auftriebselementen. Um die flache Wasserlage zu üben: Ganz ohne Schwimmhilfe am Beckenrand festhalten oder auf einer Treppe sitzen und dann mit beiden Beinen Abstoßen und zur etwas entfernt wartenden Mama gleiten. Mal in Rückenlage („Bauch hoch!“), mal in Bauchlage („Gesicht ins Wasser und Hände zum Pfeil zusammenlegen und vorstrecken!“, „Wie eine Rakete!“). Dabei Gesicht ins Wasser, Luft ausblubbern und Augen auf. Den Abstand zum Erwachsenen größer werden lassen und ruhig dazu mit den Beinen strampeln. Das geht auch mit Schwimmnudel oder Schwimmbrett – nur darauf achten, dass die Arme lang nach vorn gestreckt sind und das Gesicht im Wasser liegt.

Der Beinschlag

Auf die Schwimmnudel legen, den vorderen Bogen etwas vorziehen, so dass ein „Fenster“ zum ins Wasser blubbern entsteht, Nudel mit den Achseln festhalten (dazu braucht es ein bisschen Koordination), dann mit „Sprudelbeinen“ voran kommen. Das kann man auch an Beckenrand oder Treppe sitzend oder in Bauchlage üben. Wichtig bei dieser Übung ist: Lange Beine machen und die Beine geradehalten, kein Unterwasser-Radfahren. Geht auch in Rückenlage mit Mamas Hand unter dem Popo.

Der Armzug

Auf die Schwimmnudel legen, diesmal ohne Fenster. Hände vor der Brust zum Pfeil zusammenlegen, nach vorn schieben, bei gestreckten Armen Daumen nach unten drehen – für die meisten Kinder der schwierigste Teil – und das Wasser in einem großen Kreis mit den Handflächen nach hinten schieben. Der Armzug hilft nicht nur den Beinen beim Vortrieb, sondern hält auch den Kopf zum atmen über Wasser.

Das Seepferdchen

Das Ziel all des Übens: Irgendwann kann das Kind sich ohne Schwimmhilfe im Wasser fortbewegen und dabei auch Luft holen. Sichere Schwimmer sind die Kleinen damit nicht, aber sie verfügen über die grundlegenden Fertigkeiten für das Seepferdchen-Abzeichen – das in vielen Schwimmbädern der Bademeister abnehmen kann. Ist das einmal geschafft, steigt oft auch die Motivation dran zu bleiben und weiter zu üben.

Literaturhinweise:

Ratgeber zum Kinderschwimmen sind in der Regel für Lehrer und Übungsleiter gedacht, aber auch interessierte Eltern können hier gute Tipps entdecken:
Julia Bracke: „Lernzirkel Sport VI: Schwimmen lernen“, Buch Verlag Kempen, 20,90 Euro
Kurt Wilke: „Schwimmen lernen für Kinder und Erwachsene“, Meyer & Meyer, 16,95 Euro

Wie Erwachsene noch Schwimmen lernen können

Die Angst ist die größte Hürde

Der erste Sprung ins Wasser ist ungewohnt. Das gilt für Kinder genau wie für Erwachsene. Doch wer in jungen Jahren nie Schwimmen gelernt hat, tut sich im höheren Alter umso schwerer – und entwickelt vielleicht sogar Angst vor dem Wasser. Es lohnt sich aber, sie zu überwinden.

Keine FITBOOK-Themen mehr verpassen – abonnieren Sie hier unseren Newsletter!

Denn grundsätzlich ist Schwimmen sehr gesund – gerade für Erwachsene: Der Sport ist zum Beispiel gelenkschonend, dafür sorgt der natürliche Auftrieb. „Im Wasser müssen wir nur 20 bis 25 Prozent unseres Körpergewichtes tragen“, erklärt Janina-Kristin Götz. Sie arbeitet an der Fakultät für Sportwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum.

Auch interessant: Darf man nach dem Essen für eine halbe Stunde nicht ins Wasser?

Schwimmen können – was bedeutet das eigentlich?

Als sicherer Schwimmer gilt, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht: 200 Meter Schwimmen können in 15 Minuten – ca. zwei Meter Tieftauchen können, um die Orientierung zu behalten, falls man mal ins Wasser fällt – Aus einem Meter Höhe ins Wasser springen können (oder Startsprung) – sowie die Baderegeln kennen.

Was Schwimmen zur optimalen Sportart für jeden macht

Bewegung in warmem Wasser kann deshalb sogar entspannend wirken. In kaltem Wasser steigt dafür der Energieumsatz, auch der Stoffwechsel kommt in Schwung. Und: Schwimmen ist eine Ganzkörpersportart. Sämtliche Muskeln haben etwas zu tun, die Belastung lässt sich gleichzeitig aber gut steuern. Auch für die Reha oder den Konditionsaufbau ist Schwimmen deshalb gut geeignet.

Auch interessant: Ist es lebensgefährlich, ins kalte Wasser zu springen?

Grundsätzlich ist Schwimmen deswegen aber noch kein Patentrezept für die Fitness. Denn vor allem die richtige Technik ist wichtig –und die will erst gelernt sein. Das gilt gerade fürs Brustschwimmen. „Das volkstümliche Brustschwimmen sorgt für massive Probleme im Nackenbereich und häufig auch der unteren Wirbelsäule“, erklärt Ulrike Urbaniak, Vorsitzende Mastersport beim Deutschen Schwimmverband.

Auch interessant: Mit diesen einfachen Tipps vermeiden Sie tragische Badeunfälle

Grund dafür ist vor allem die unangenehme Kopfhaltung, wenn man nicht unter Wasser tauchen möchte. Gerade für Menschen, die erst als Erwachsene schwimmen lernen, ist das Rückenschwimmen deshalb ein sinnvoller Einstieg. Vor allem das Luftholen ist dabei einfacher, weil man frei im eigenen Rhythmus atmen kann.

Der erste Schritt zum Schwimmen

Der erste Schritt zum Schwimmer ist aber nicht das Atmen und nicht die Technik – sondern schlicht die Wassergewöhnung. „Erwachsene sollten für ihre ersten Schwimmversuche in ein Becken mit maximal hüfthohem Wasser gehen“, sagt der Trainer ehemalige Profischwimmer Toni Embacher zu FITBOOK. Für diese Menschen sei es ganz besonders wichtig, langsam und behutsam vorzugehen. Denn: Die motorischen Fähigkeiten gehen ab 30 zurück. „Es ist wichtig, dass die Leute immer wieder absetzen und sich hinstellen können.“

Auch interessant: 7 Gründe, sofort einen Aqua-Cycling-Kurs zu machen

Wie lange dauert es, bis man schwimmen kann?

Der Profi empfiehlt erwachsenen Neulingen, sich in einem speziellen Kurs für Erwachsene anzumelden. Dabei gelte: Je kleiner die Gruppe, desto besser. „Die Gruppengröße von zehn Personen sollte auf keinen Fall überschritten werden.“ Optimal aus seiner Sicht: ein 1:1 oder 1:2-Training. Um sicher schwimmen zu können, müsse man 20 „Wasserstunden“ rechnen – meist dauern die Einheiten 45 Minuten. „Zweimal die Woche ins Becken zu steigen, ist ideal, um das Wassergefühl und die Sicherheit zu behalten.“

Dann klappt es auch, die Angst vor dem Wasser rasch in den Griff zu bekommen! Als Erwachsener schwimmen zu lernen, ist also in jedem Fall möglich.

Tutorial: Kraulen lernen in vier Schritten

Sie wollen einen Schritt weitergehen und Kraulen lernen? Hier zeigt Ihnen Profi Embacher in vier einfachen Schritten, wie es geht.

Wenn ein Erwachsener berichtet, dass er nicht schwimmen kann, führt das sehr häufig zu verblüfftem Staunen. Ein Erwachsener Nichtschwimmer hat jedoch keinen Grund sich dafür zu schämen, denn damit ist er gar nicht so allein, wie er vielleicht zunächst denkt. Etwa jeder vierte Erwachsene kann nicht schwimmen.

Viele Nichtschwimmer meiden das Wasser und denken, dass sie ihre Chance zum Erlernen des Schwimmens verlernt haben. Mit diesem Artikel möchten wir Sie eines Besseren belehren und Ihnen nützliche Tipps und Tricks geben, wie Sie auch im Erwachsenenalter noch schwimmen lernen können.

Anzeige

Wie sinnvoll ist schwimmen lernen für Erwachsene?

Es ist nie zu spät, das Schwimmen zu erlernen und gibt es auch immer gute Gründe sich dem Schwimmtraining zu stellen. Das Schwimmen hat einen sehr positiven Einfluss auf den menschlichen Körper und auch auf den Geist. Des Weiteren kann jeder Mensch in eine Situation kommen, bei dem das Schwimmen lebensnotwendig sein kann. Deshalb ist Schwimmen lernen für Erwachsene sehr sinnvoll und jeder sollte die Chance dazu nutzen.

Schwimmen macht Spaß und ist lebenswichtig

Im Sommer oder im Urlaub kann es sehr heiß werden und eine Abkühlung im Wasser kann dann sehr angenehm sein. Außerdem verbreiten das Schwimmen und das Planschen mit den Kindern oder Enkelkindern doch wirklich Spaß. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit in Nichtschwimmerbecken oder nicht zu tiefe Gewässer zu gehen. Doch ein Risiko sich über Wasser halten zu müssen, gibt es auch in diesen Situationen. Es kann schnell passieren, dass man ins Wasser fällt oder, dass das Boot bei einem Ausflug sinkt, in diesen Momenten ist es lebensnotwendig, schwimmen zu können. Zudem versprechen die eigenen Schwimmfähigkeiten auch ein geringeres Risiko für die im Wasser spielenden Kinder oder Enkelkinder.

Zurück zu den besten Tipps zum kraulen lernen.

Schwimmen ist ein gesunder Sport

Schwimmen ist eine Sportart, mit der Sie Ihre Muskulatur stärken können, ohne dabei Ihre Gelenke zu belasten. Besonders ältere Menschen leiden häufig unter Knie- oder Hüftproblemen. Beim Schwimmen werden diese Gelenke entlastet und zeitgleich Muskeln aufgebaut. Des Weiteren regen die Bewegungen Ihr Herz-Kreislauf System an und stärken Ihre Lungenfunktion. Für übergewichtige Menschen ist das Schwimmen die angenehmste Sportart, da das Eigengewicht im Wasser leichter wirkt. Somit handelt es sich dabei um einen motivierenden und gesunden Sport für ältere und übergewichtige Menschen sowie für Personen mit Asthma, Hautkrankheiten oder Rheuma. Da beim Schwimmen viele verschiedene Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht werden, ist es zusätzlich ein sehr effektiver Sport, den es sich lohnt zu erlernen.

Schwimmen eignet sich für fast jeden

Schwimmen ist die Sportart, welche von fast jedem Menschen erlernt und durchgeführt werden kann. Genau deshalb ist Schwimmen lernen für Erwachsene auch keine so große Herausforderung, wie Sie vielleicht denken. Sogar Schwangere oder Mütter mit ihren Babys haben die besten Möglichkeiten in einem Schwimmbad Sport zu treiben. Im Falle vieler Krankheiten oder Verletzungen, wie beispielsweise Knochenbrüchen, Herz- und Gefäßkrankheiten oder Schlaganfällen, wird eine Schwimmtherapie explizit empfohlen. Für Senioren oder auch Behinderte ist das Schwimmen die beliebteste Sportart. Selbst wenn man sich für einen Wassergymnastikkurs interessiert, bei dem die Übungen hauptsächlich im Nichtschwimmerbecken stattfinden, sollte man sich im Notfall unbedingt über Wasser halten können.

Welche Schwimmart ist am einfachsten zu lernen?

Neben dem Brustschwimmen gibt es weitere verschiedene Schwimmarten, wie das Kraulen oder das Rückenschwimmen. Da kommt schnell die Frage auf, welche dieser Varianten am einfachsten zu erlernen ist. Das Kraulen wird sehr häufig empfohlen, da es am schonendsten zu den Gelenken ist und auch das Herz-Kreislauf-System am besten in Schwung bringt. Jedoch ist es für einen Anfänger leichter zunächst das Brustschwimmen zu erlernen, da bei dieser Schwimmart einfacher geatmet werden kann.

Ein Vorteil des Rückenschwimmens ist, dass das Gesicht zu keiner Zeit im Wasser ist und die Atmung dadurch leichter fällt. Dennoch ist fraglich, ob diese Variante für Anfänger geeignet ist, denn hierbei wird die Orientierung im Wasser weitestgehend eingeschränkt. Für Menschen, welche gerade erst das Gefühl für das Wasser gewonnen haben, könnte dies einen weiteren Angstfaktor darstellen.

Anzeige

Vor- und Nachteile der Schwimmarten

Vorteile Brustschwimmen:

  • leichte Orientierung im Wasser
  • einfache Atemtechnik
  • leichte Bewegungen

Nachteile Brustschwimmen:

  • falsche Technik führt zum Verkrampfen
  • Gesicht sollte zwischenzeitlich unter Wasser sein; Ausatmung unter Wasser

Vorteile Kraulen:

  • gelenkschonend
  • fördernd für Herz und Kreislauf
  • schnelles Vorankommen

Nachteile Kraulen:

  • Kopf muss zur Atmung zur Seite gedreht werden
  • schwieriger Orientierung im Wasser

Vorteile Rückenschwimmen:

  • Gesicht bleibt über Wasser; einfachere Atmung

Nachteile Rückenschwimmen:

  • kaum Orientierung im Wasser

Am häufigsten beginnen Anfänger also mit dem Brustschwimmen, jedoch muss jeder für sich selbst entscheiden, mit welcher Variante er sich am wohlsten fühlt. Im weiteren Artikel beziehen sich die Tipps hauptsächlich auf das Brustschwimmen.

Welche Hilfsmittel gibt es, zum Schwimmen lernen für Erwachsene?

Für Kinder ist schwimmen zu lernen leichter als für Erwachsene, da diese nicht so sehr darüber nachdenken und einfach intuitiv handeln. Je älter ein Mensch ist, desto größer ist also die Wahrscheinlichkeit, dass er sich vor dem Wasser fürchtet. Es gibt jedoch Hilfsmittel, mit denen diese Angst gemindert werden kann.

Schwimmtrainer

Es gibt speziell ausgebildeter Trainer, welche das Schwimmen lernen für Erwachsene ermöglichen. Vielen Menschen fällt es mithilfe eines solchen Lehrers einfacher sich ins Wasser, zu trauen. Des Weiteren weiß der Trainer genau, welche Bewegungen und Techniken durchzuführen sind und kann Ihnen Tipps zur Verbesserung von Haltungs-, Atem- oder anderer Fehler geben.

Es gibt sowohl die Möglichkeit das Training gemeinsam mit anderen Nichtschwimmern in einer Gruppe durchzuführen als auch Einzelunterricht, zu nehmen. Welches für Sie besser geeignet ist, hängt ganz von Ihnen ab. Wem es peinlich ist vor anderen schwimmen zu lernen, sollte am besten am frühen Morgen in die Schwimmhalle gehen, oder die Chance eines Einzelunterrichts bei Schwimmtrainern nutzen.

Schwimmnudel und andere Helfer

Wenn Kinder schwimmen lernen, werden häufig Schwimmreifen oder Schwimmflügel zur Hilfe hinzugezogen. Erwachsene möchten dagegen eher selten auf diese Hilfsmittel zurückgreifen. Ein beliebter Helfer ist die Schwimmnudel. Wer sich mit dieser Wassernudel nicht sicher fühlt, kann auch zusätzlich eine Schwimmweste tragen. Hierbei können Sie vor allem die Beinbewegungen eintrainieren und verbessern. Man sollte jedoch versuchen die Hilfsmittel nicht zu lange zu nutzen, sonst besteht die Gefahr, dass Sie sich daran gewöhnen und die Angst steigt diese Helfer, wegzulassen.

Techniken und Übungen zum Schwimmen lernen

Bevor die Bewegungen für das Schwimmen erlernt werden, sollte man beginnen ein Gefühl für das Wasser zu bekommen und sich an die neue Umgebung, zu gewöhnen. Viele Schwimmlehrer lassen ihre Schüler zunächst flach auf dem Wasser liegen, ohne dass diese Bewegungen durchführen müssen. Auf diese Weise entspannen die Nichtschwimmer und gewöhnen sich an das Wasser. Des Weiteren bauen Sie so Vertrauen zum Schwimmtrainer auf. Mithilfe dieser Übung erlernen Sie außerdem die richtige Atemtechnik für das Schwimmen. Denn durch regelmäßiges und ruhiges Atmen entspannt sich auch der Körper und das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen um Schwimmen, zu lernen. Sobald das Vertrauen zum Schwimmlehrer und vor allem zum Wasser aufgebaut wurde, kann mit dem eigentlichen Lernen begonnen werden.

Richtige Atmung

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass die richtige Atmung zur Lockerung des Körpers beiträgt und das Schwimmtraining dadurch vereinfacht wird. Hierbei ist vielleicht interessant, dass selbst viele Menschen, welche bereits als Kinder schwimmen gelernt haben, während des Schwimmens falsch atmen. Aus diesem Grund sollte dieser Beitrag nicht nur für Nichtschwimmer interessant sein.

Häufig versuchen Schwimmer ihren Kopf über Wasser, zu halten. Dadurch ist der Körper jedoch weniger entspannt. Um schneller und entspannter schwimmen zu können, sollte vor dem Schwimmzug eingeatmet und während des Zuges unter Wasser ausgeatmet werden. Der Kopf muss während des Brustschwimmens also gar nicht über Wasser bleiben, mit der richtigen Atemtechnik, können Sie auch mit dem Gesicht unter Wasser schwimmen.

Beinbewegungen

Die richtige Bewegung der Beine ist wohl am kompliziertesten und wird häufig mit schwimmenden Fröschen verglichen. Hierbei gibt es verschiedene Übungen. Zunächst kann begonnen werden am Beckenrand zu sitzen und nur die Beinbewegungen im Wasser durchzuführen. Im nächsten Schritt können die Beinbewegungen trainiert werden, indem sich am Beckenrand festgehalten wird. Durch diese Übungen wird das Gefühl für die richtigen Züge gewonnen, ohne dabei wirklich schwimmen zu müssen. Ein Schwimmtrainer kann auf mögliche Haltungsfehler hinweisen, deshalb ist es immer besser professionelle Hilfe, zu suchen. Nachdem die Bewegungen verinnerlicht wurden, kann mithilfe einer Schwimmnudel begonnen werden sich im Wasser fortzubewegen. Hierbei kann sich an dem Hilfsmittel abgestützt werden, wie zuvor am Beckenrand. Die Arme sollten erst hinzugenommen werden, wenn die Beinbewegungen sicher beherrscht werden.

Armbewegungen

Für Anfänger bietet es sich an, das Schwimmen Schritt für Schritt zu lernen. Mithilfe der Schwimmnudel oder des Schwimmbrettes können die Armbewegungen zunächst ersetzt werden. Damit kann sich der Schüler zunächst voll und ganz auf seine Beinbewegungen konzentrieren. Die Arme später hinzunehmen ist weniger schwierig, als das Einprägen der Bewegungen für die Beine. Zunächst müssen die Arme bis etwa auf Schulterhöhe nach außen gedrückt und danach leicht abgesenkt werden. Mit hochgehaltenen Ellenbogen werden die Arme anschließend nach unten gezogen. Mit diesem Zug können die Schultern und der Kopf über Wasser gedrückt und so kann neue Luft eingeatmet werden. Währenddessen werden die Arme vor der Brust zusammengeführt und nach vorne gestreckt. Einige Schwimmlehrer versuchen die Bewegungen damit zu erklären, dass ein halber Kreis ins Wasser gezeichnet und dieser anschließend in der Mitte durchgeschnitten wird.

Welche Fehler sollten beim Schwimmen vermieden werden?

Besonders beim Brustschwimmen versuchen viele Menschen den Kopf oberhalb des Wassers zu behalten, doch in diesem Fall wird die Atmung nicht, wie eventuell erwartet, vereinfacht. Die ersten Meter scheint die Kopfposition noch angenehm, doch schon nach wenigen Zügen verkrampft der Nacken und der Rücken geht ins Hohlkreuz. Der Körper ist dadurch so verkrampft, dass auch die Atmung nicht leichter fällt. Deshalb ist es wichtig den Kopf nur zum Einatmen aus dem Wasser zu geben und die Luft unter Wasser wieder, auszuatmen.

Zudem verlangsamen falsche Arm- und Beinbewegungen den Schwimmer und so ist das Schwimmen anstrengender als es sein sollte. Die Bewegungen sollten aus diesem Grund vorher richtig eingeprägt werden. Dazu können Sie Übungen im Trockenen in der Bauchlage durchführen. Um Fehler beim Schwimmen lernen zu vermeiden, wäre es immer ratsam einen professionellen Lehrer hinzuzunehmen.

Fazit zum schwimmen lernen für Erwachsene

Es ist nie zu spät, schwimmen zu lernen. Jeder kann Schwimmen lernen, egal wie alt er ist. Viele Menschen beginnen mit dem Schwimmen erst im Seniorenalter. Am wichtigsten ist es lediglich zunächst die Angst vor dem Wasser zu verlieren und sich an die Umgebung, zu gewöhnen. Damit ist der erste und wichtigste Schritt bereits gemacht, denn ein entspannter Körper treibt leichter über Wasser, als ein Verkrampfter. Wenn Sie den Tipps unserer Seite folgen und zusätzlich einen Schwimmtrainer zur Hilfe ziehen, werden Sie sich schon bald richtig wohl im Wasser fühlen. Dass sich auf dieser Seite hauptsächlich auf das Brustschwimmen konzentriert wurde, soll Sie nicht einschränken. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie sich beim Rückenschwimmen oder beim Kraulen wohler fühlen, können Sie natürlich auch mit diesen Varianten beginnen. Das Wichtigste ist, dass Sie Spaß an Ihrem neuen Hobby haben.

Abschließend fassen wir Ihnen noch einmal zusammen was Sie beim Schwimmen lernen für Erwachsene beachten sollten:

  • Haben Sie keine Angst vor dem Wasser!
  • Sie entscheiden, welches die richtige Schwimmvariante für Sie ist!
  • Beim Brustschwimmen oder Kraulen ist das Gesicht zeitweise unter Wasser!
  • Atmen Sie unter Wasser aus!
  • Vermeiden Sie ein Hohlkreuz!
  • Besuchen Sie einen Schwimmkurs oder engagieren Sie einen Schwimmtrainer!

Weiterführende Links und Quellen zum Schwimmen lernen für Erwachsene:

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.