Schwangerschaftstee ab wann

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Tipps zur Wehenanregung über dem errechneten Temin

Wehentee, Sex, Rosmarin oder Nelkenöl?

Sex
Fast immer zu empfehlen, aber zur Geburtseinleitung ist ein einmaliges Schäferstündchen nur selten ausreichend. Ihr Partner verfügt über die gleichen Hormone, mit den Geburten eingeleitet werden: Prostaglandine. Wehen anzuregen wäre auf diese Art sicher angenehmer.

(Kein)Rizinus

In meinem langen Leben als Hebamme war schon alles „IN“, auch das. Ich habe keine guten Erfahrungen damit gemacht, und empfehle es ausdrücklich nicht. Andere Kolleginnen arbeiten gerne damit. Achten Sie bitte selbst darauf, nicht alleine zu sein. Der angeblich so harmlose Durchfall kann sehr schwächen und dem Kreislauf Probleme machen. Man kann nie wissen, wie die einzelne Frau reagiert.

Wehenteerezept

Bitte frühestens am sechsten Tag nach dem errechneten Geburtstermin anwenden. Ihn eher zu trinken bringt in der Regel auch gar keinen Erfolg.
1 Zimtstange
1 kleine Ingwerwurzel
5 bis 10 Nelken
6-8 Teel. Eisenkraut
Zimt, Ingwer und Nelken 15 Minuten lang in 1 Liter Wasser köcheln, dann Eisenkraut dazu und das Ganze noch 10 Minuten ziehen lassen. Mit Aprikosensaft verdünnen (sehr lecker, der Tee ist nämlich sonst scharf) und über den Tag verteilt warm trinken.
Warten Sie unbedingt zwei Tage ab, weil die Mischung oft so lange braucht, um wehenanregend zu wirken. Ein Zuviel kann je nach Reaktion darauf auch zu häufige Wehen auslösen.
Haben Sie bis dahin keine verstärkte Wehentätigkeit, können Sie es wiederholen.

Rosmarin

Die wehenfördernde Wirkung von Rosmarin oder Rosmarinöl kann hilfreich sein. Ungeduldigen rate ich gerne zu einem warmen (nicht heißem) Rosmarinbad. Letztendlich muss für eine Wirkung die Wehenbereitschaft vorhanden sein. Das gilt für alle Mittel und Maßnahmen.

Gut tut ein schönes Bad aber auf jeden Fall. Auch wenn sich keine Wehen einstellen, tut eine entspannte halbe Stunde gut.

Nelkenöltampons und Ähnliches sollten Sie mit Ihrer Hebamme besprechen. Je nach Muttermundbefund kann Sie Ihnen ab- oder zuraten.

Wehen fördern und auslösen

Viele Schwangere wünschen sich zum Schwangerschaftsende hin, dass sie selbst die Wehen auslösen könnten, um der langen Wartezeit aufs Baby endlich ein Ende zu bereiten. Auch wenn dieser Wunsch der werdenden Mutter noch so groß ist, das Baby sollte auch soweit sein. Wenn dies der Fall ist, gibt es einige hilfreiche Mittel, um auf natürliche Weise die Wehen auslösen oder fördern zu können.

Hausmittel zum Wehen fördern

Wehen auslösen – nicht vor der 40. Schwangerschaftswoche

Der Körper der Schwangeren sollte vor einem Versuch, die Wehen auszulösen, in jedem Fall auch schon geburtsbereit sein. Das bedeutet, dass der Muttermund schon weich und der Gebärmutterhals schon geweitet sein sollte. Außerdem sollte das Ungeborene möglichst in der Geburtsposition liegen. Keinesfalls sollten die Wehen ohne Rücksprache mit der Hebamme oder dem Arzt ausgelöst werden. Sie können in der Regel beurteilen, ob es schon soweit ist. Allgemein wird empfohlen, ein Auslösen der Wehen nicht vor der 40. SSW zu versuchen, da die Entwicklung des Babys meistens erst dann soweit ist.

Wehen auslösen – Vorsicht bei Abführmitteln!

Eine weit verbreitete Methode, die Wehen auslösen soll, ist die Einnahme von Abführmitteln. So manche ungeduldige Schwangere versucht auch, mit einem Klistier die Wehen zu fördern. Experten raten allerdings von einer Einnahme von Rhizinusöl und ähnlichem ab, da sehr oft neben einem wehenanregenden Effekt Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und oftmals starker Durchfall auftreten. Manchmal werden Wehencocktails aus verschiedenen wehenanregenden Substanzen gemixt. Bei Durchfall verliert der Körper jedoch viel Flüssigkeit und der Organismus von Mutter und Kind wird unnötig belastet.

Was tun, wenn sich der Schleimpfropf gelöst hat?

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Wehen auslösen – diese sanften Methoden können helfen

Schwangere, die ihre Wehen auslösen möchten, sollten dies nicht auf eigene Faust versuchen. Hebamme und Frauenarzt sind hier die kompetenten Ansprechpartner, nichts sollte ohne Rücksprache mit ihnen geschehen. Ist die Hebamme einverstanden, können folgende sanfte Methoden helfen. Es ist ratsam, nicht auf einmal mehrere Methoden miteinander zu kombinieren, denn dies kann den Organismus der Schwangeren überlasten.

Wehentee: Es gibt Kräuter und Gewürze, aus denen sich Schwangere einen Tee kochen können. Eisenkraut (Verbene), Zimt, Ingwer und Nelken wirken sich oft positiv auf die Wehentätigkeit aus. Als Tee gekocht über den Tag verteilt öfter einen Schluck trinken, hilft dies beim Auslösen von Wehen. Auch Himbeerblättertee ist eine beliebte Empfehlung zur Förderung von Wehen.

Sex: Regelmäßiger Sex zum Ende der Schwangerschaft hin kann wehenanregend wirken. Zum einen wird durch sexuelle Erregung das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, dem eine wehenauslösende Wirkung zugeschrieben wird. Außerdem entstehen beim Orgasmus Kontraktionen, die sich auf die Gebärmutter übertragen können. Im Sperma des Mannes finden sich zudem Prostaglandine. Diese Hormone sind ebenfalls wehenfördernd.

Brustwarzenstimulation: Durch ein Stimulieren der Brustwarzen wird ebenfalls das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. 15 bis 30 Minuten lang werden beide Brustwarzen stimuliert, immer wieder sollten hierbei kurze Pausen eingelegt werden.

Bauchmassage: Idealerweise wird sie vom Partner durchgeführt. Aber auch Hebammen führen manchmal eine Bauchmassage durch. Mit ätherischen Ölen von Eisenkraut, Nelke, Ingwer oder Zimt wird hierbei sanft der Bauch der Schwangeren massiert.

Kreisende Beckenbewegungen: Auf einem Gymnastikball sitzend macht die Schwangere kreisende Bewegungen mit ihrem Becken. Frauen, die in fortgeschrittener Schwangerschaft körperlich fit sind, können sogar einen Bauchtanzkurs besuchen. Dies sollte möglichst nicht in Leistungssport ausarten, denn die Kraft wird bei der Geburt benötigt.

Bad mit Zusätzen: Ein warmes Bad mit Zusätzen wie Ingwer-, Nelken-, Zimt- oder Eisenkrautpräparaten kann eine wehenauslösende Wirkung haben. Zusätzlich ist es meist sehr entspannend.

Die 5 besten Sexstellungen in der Schwangerschaft

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Wehen fördern und auslösen – nicht wirklich planbar

All die Möglichkeiten, die Wehen fördern und auslösen, sind natürlich kein Garant für eine schnelle Entbindung, sie können jedoch sanft und langsam mithelfen, die Wehentätigkeit anzuregen. Ist das Baby allerdings noch nicht bereit, werden diese Maßnahmen in der Regel nicht zu einer schnellen Geburt führen. Bleibt eine Schwangere möglichst bis zur Geburt entspannt, muss sie eigentlich gar keine Maßnahmen durchführen, die Wehen fördern oder auslösen können.

Geburt einleiten: Wenn sich das Baby Zeit lässt

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Alles, was die Wehen anregt!

Massage

  • Eine sanfte Bauchmassage mit Aromaölen, je nach Geschmack, gemischt mit Mandelöl als Grundsubstanz. Die Kombination aus sanftem Druck und wohlriechenden Pflanzenextrakten stimuliert die Gebärmuttermuskulatur.
  • Akupunktur, Craniosakraltherapie, Osteopathie
  • Akupressur: Reiben der Haut zwischen Zeigefinger und Daumen und ca. 2 cm oberhalb des Fussknöchels innen.
  • Fussreflexzonentherapie
  • Beim Stimulieren der Brustwarzen werden wehenfördernde Hormone ausgeschüttet. Eine Minute Massage abwechseln mit einer Minute Pause. Wer noch eine Brustpumpe von der vorherigen Stillzeit hat, kann diese auch vorsichtig einsetzen.

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Häufige Frage zum Thema

Wie kann man selbst die Wehen anregen?

Die angenehmste Form der Wehenanregung ist Sex: Prostaglandine in der Samenflüssigkeit wirken gegen Ende der Schwangerschaft aufweichend auf den Gebärmutterhals, Brustwarzenstimulation führt zu einer Ausschüttung des Wehenhormons Oxytocin.

Zügiges Treppensteigen – wie jede andere Form der…

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Vollbad

  • Eine angenehm warmes Bad mit wenig Eukalyptus-Öl oder Ingwer und Zimt entspannt und wirkt gleichzeitig wehenfördernd. Allerdings sollten Sie nicht baden, wenn Sie allein zu Hause sind, falls ihr Kreislauf Probleme macht. Das Wasser sollte nicht zu heiss sein und die Badezeit nicht mehr als 20 Minuten dauern.
  • Heublumen-Dampfbäder

Getränke

  • Wehenfördernde Tees für die Zeit kurz vor und nach dem errechneten Geburtstermin (ab der 38. SSW): Eisenkraut (Verveine, Zitronenverbene), Eisenwurz, Salbei, Zimtstangen, Brombeerblätter, Schafgarbe, Kreuzkümmel, Wermutkraut, Thymian, Frauenmantel, Nelken und Ingwer, Himbeerblätter.
  • Wehencocktail mit Rizinus (unbedingt in Absprache mit der Hebamme)
  • Chininhaltige Getränke (z.B. Bitter Lemon und Tonic Water)
  • Kaffee, schwarzer Tee und Cola.

Speisen

  • Gebäck mit Lebkuchengewürz, Zimt und Anis (Leckerli, Zimtsterne, Anisbrötli, Chräbeli)
  • Kräuter und Gewürze: Basilikum, Oregano, Thymian, Minze, Nelken, Ingwer, Muskat, Kardamom, Borretschsamenöl
  • Aceto Balsamico (Balsamessig)
  • Auberginenauflauf (Moussaka)
  • Scharfes Essen (z.B. asiatisch)
  • Geräuchertes Fleisch (z.B. Schüfeli)
  • Frische Ananas (enthält ein Enzym, das die Zervix weicher machen soll)
  • Bananen (enthalten viel Kalium, wichtig für Muskelaktivität. Zuwenig Kalium kann den Wehenbeginn verzögern.)
  • Datteln (in der Woche vor dem Geburtstermin, 6 Stück pro Tag)

Komplementärmedizin

  • Homöopathie (Caulophyllum D4, Pulsatilla D6, Gelsemium D4 oder Belladonna D6) nach Absprache mit einer Fachperson
  • Spagyrik
  • Phytotherapie
  • Moxa

Bewegung und Sex

  • Geschlechtsverkehr kann durch die Prostaglandine im Sperma und die Ausschüttung von Oxytocin bei Erregung wehenstimulierend wirken. Sie brauchen aber keine Angst zu haben: Erst wenn die Gebärmutter dazu bereit ist, fördert Sex die Wehentätigkeit. Vorher kann nichts passieren!
  • Leichte Bewegung hilft dem Baby, in die richtige Startposition zu rutschen und der Druck des Köpfchens auf den Muttermund fördert die Oxytozin-Produktion. Das kann ein ausgedehnter Spaziergang, Treppensteigen, Schwimmen, Tanzen, Schaukeln, eine Runde Hausarbeit (Vorsicht – nicht auf Stühle und Leitern klettern!), Hüpfen auf einem grossen Gymnastikball, Kniebeugen oder Yoga (Katze und Pferderücken) sein. Aber verzichten Sie auf alles, was Sie zuviel Kraft kostet, die sie dringender für die bevorstehende Geburt brauchen. Es bringt niemandem etwas, wenn die Wehen einsetzen und Sie völlig erschöpft sind.
  • Eine Autofahrt über unwegsames Gelände

Entspannungsübungen

  • Entspannende Musik, bequem auf dem Sofa liegend
  • Entspannungsübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs
  • Visualisierungsübungen: Sprechen Sie mit Ihrem Baby in Ihrem Bauch oder stellen Sie sich vor, dass es schon auf der Welt ist.

Hausmittel zur Vorbereitung des Gewebes

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Letzte Aktualisierung : 28-07-18, swissmom-Hebammenteam / BH

Schwangerschaftstees: Anwendung, Wirkung und Rezepturen

Man findet sie fertig gemischt im Supermarkt, frisch gebrüht beim Schwangerschafts-Yoga und als Rezeptideen bei Pinterest: Schwangerschaftstees! Einige sind medizinisch wirksam, andere sind zum Genießen da und enthalten keine Kräuter und Gewürze, von denen in der Schwangerschaft abgeraten wird. Eines haben sie alle gemein: Sie geben einem in der Schwangerschaft ein schönes Ritual zum Entspannen und Genießen.

Tee für Schwangere lindert viele Beschwerden, kann die Gebärmutter anregen oder beruhigen – und hilft dabei wunderbar beim Entspannen.

Traditionell sind Schwangerschaftstees ein großer und wertvoller Bestandteil des Hebammenwissens, denn sie haben einen medizinischen Nutzen und helfen bei vielen Schwangerschaftsbeschwerden. Aber auch in Supermärkten und Drogerie findet man immer mehr Tees für Schwangere, die zwar keine potenten Zutaten enthalten, dafür aber vorrangig solche, die in der Schwangerschaft unbedenklich sind. Denn auch Kräuter, Blüten und Gewürze können einen Einfluss auf die Gebärmutter und das Ungeborene haben – so sind manche Teemischungen in der Schwangerschaft weniger zu empfehlen. Einige Zusammensetzungen werden dafür nur in bestimmten Schwangerschaftsabschnitten eingesetzt oder sind nur bei spezifischen Symptomen empfehlenswert. Wie wird Schwangerschaftstee verwendet, welche Arten gibt es und ab wann ist Himbeerblättertee sinnvoll? Alle Infos zu Tees, Zutaten plus das klassische Stadelmann-Rezept findest du hier.

Schwangerschaftstees: Pflanzenmedizin für Schwangere

Traditionell wurden medizinische Schwangerschaftstees von Hebammen aus Heilkräutern so zusammengestellt, um mit den kleinen und größeren Schwangerschaftsbeschwerden zu helfen, Komplikationen zu regulieren und auf die Geburt vorzubereiten. So gibt es Tees, die bei Stress und vorzeitigen Wehen eingesetzt werden und solche, die bei der Einleitung der Geburt helfen sollen. Die Hebamme Ingeborg Stadelmann hat alle Rezepte in ihrem Buch Die Hebammen-Sprechstunde, hier erhältlich über Amazon* festgehalten. Die Spezialmischungen können in der Apotheke gemischt oder fertig gekauft werden.

Wofür wird Schwangerschaftstee nach Stadelmann eingesetzt?

Traditionell setzen Hebammen den originalen Schwangerschaftstee nach Stadelmann gegen die typischen Beschwerden in der Schwangerschaft ein:

  • Blähungen

  • Verstopfung

  • Übelkeit

  • Bauchschmerzen

  • Wassereinlagerungen

  • Eisenmangel

Da der Effekt sich nicht sofort einstellt, wird die Einnahme des Tees von Ingeborg Stadelmann bereits zur Mitte des zweiten Trimesters empfohlen, bevor es zu vielen der für das dritte Trimester typischen Symptome kommt.

Klassischer Schwangerschaftstee nach Ingeborg Stadelmann: Rezept

In ihrem Buch Hebammen-Sprechstunde empfiehlt Ingeborg Stadelmann, ihr Rezept mit Himbeerblättern ab der 16. bis 20. Schwangerschaftswoche zu trinken. Die Mischung kann bei Wassereinlagerungen, Verstopfung, Bauchschmerzen und Kreislaufbeschwerden helfen. Auch der Eisenwert soll sich mit der regelmäßigen Anwendung verbessern, was die Erfahrungsberichte vieler Mamas bestätigen. Hier ist das Rezept für die Mischung (in gleichen Teilen):

  • Brennnesselkraut

  • Frauenmantel

  • Himbeerblätter

  • Johanniskraut

  • Melissenblättern

  • Schafgarbenkraut

  • Zinnkraut

Du kannst den Tee selber mischen, in der Apotheke zusammenstellen lassen oder fertig kaufen, wie den Mutterliebe Schwangerschaftstee nach Stadelmann 1 erhältlich über Amazon* und den Mutterliebe Schwangerschaftstee nach Stadelmann 2, ebenfalls erhältlich über Amazon*.

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Energiebällchen: Leckere Rezepte für Stillkugeln und Energy-Balls

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Tee für Schwangere: Mami-Tee und Co.

Mittlerweile gibt es zusätzlich spezielle Teemischungen für Schwangere, die leckere Zutaten enthalten, die in der Schwangerschaft unbedenklich sind, aber keinen direkten medizinischen Nutzen haben: Sie werden auch als Genusstees bezeichnet. Kräuter-Zusätze haben aber dennoch eine wohltuende Wirkung: Lavendel und Melisse sind beruhigend, Kümmel und Minze lindern Bauchschmerzen, getrocknete Früchte und Blütenblätter geben oft einen milderen Geschmack und ein tolles Aroma. Toll ist es, wenn die Tees aus Biozutaten hergestellt und möglichst naturbelassen sind. Lecker sind z. B. der Sonnentor Bald Mami Tee erhältlich über Amazon* mit Orangenblüten und Lemongrass und der JoviTea Glücklich Schwanger, auch erhältlich über Amazon* mit Hagebutten und Lavendelblüten.

Schwangerschaftstee mit oder ohne Himbeerblättern?

Himbeerblätter sind Bestandteil vieler Schwangerschaftstees. Sie helfen, die Beckenmuskulatur zu lockern und die Durchblutung der Gebärmutter anzuregen – Eigenschaften, die erst ab dem Ende des dritten Trimesters besonders sinnvoll sind. Wichtig: Bei Blutungen, vorzeitigen Wehen oder mit erhöhtem Risiko für einen vorzeitigen Blasensprung oder einer Frühgeburt sollten Himbeerblätter nicht angewendet werden, da sie die Aktivität der Gebärmutter noch mehr anregen.

1. Schwangerschaftstee im ersten und zweiten Trimester lieber ohne

Die Produkte werden manchmal mit einer 1 gekennzeichnet, die meist einfach vermittelt, dass keine Himbeerblätter enthalten sind. Einige Schwangerschaftstees enthalten Himbeerblätter in so kleinen Mengen, dass die bei einer gesunden Schwangerschaft auch durchgängig verwendet werden können. Nicht-medizinische Teemischungen für Schwangere können ab dem Beginn der Schwangerschaft verwendet werden.

2. Schwangerschaftstee im dritten Trimester gerne mit

Manchmal werden die Tees mit einer 2 versehen, um auf die Himbeerblätter in der Mischung hinzuweisen. Gegen Ende des dritten Trimesters, etwa ab der 36. Woche, empfehlen viele Hebammen die Zugabe von Himbeerblättern. Sie helfen, die Beckenmuskulatur zu lockern und die Durchblutung der Gebärmutter anzuregen. Alternativ kannst du auch reinen Himbeerblättertee trinken.

Darf man bei vorzeitigen Wehen Schwangerschaftstee trinken?

Schwangerschaftstee für das erste Trimester ohne Himbeerblätter ist auch bei vorzeitigen Wehen geeignet. Himbeerblättertee wird zur Stimulation der Gebärmutter verwendet und kann die Wehentätigkeit verstärken.

Der beste Schwangerschaftstee bei vorzeitigen Wehen ist der Hebammentee Baldrian nach Ingeborg Stadelmann, der direkt für die Beruhigung der Gebärmutter (und des Geists) zusammengestellt wurde. Du kannst dir den Tee in der Apotheke zusammenmischen lassen. Empfohlen sind 3 Tassen, über den Tag verteilt. Bei mir hat die (von Ärztin und Hebamme begleitete) Kombination aus Hebammentee Baldrian, Magnesium und Bryophyllum meine vorzeitigen Wehen wieder abklingen lassen. Alles zum Thema vorzeitige Wehen findest du auch hier in unserem Ratgeber.

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Welche Tees sind die besten in der Schwangerschaft?

Viele klassischen Kräuter und Gewürze sind auch in der Schwangerschaft erlaubt und sogar hilfreich, wenn du kleine Beschwerden hast. Hier sind die Besten:

  • Ingwertee: hilft bei Übelkeit, Kreislaufproblemen, Sodbrennen

  • Pfefferminztee: bei Sodbrennen, Bauchschmerzen, Hitzewallung

  • Fencheltee: bei Übelkeit, Blähungen

  • Brennnesseltee: hilft bei Wassereinlagerungen

  • Kamillentee: beruhigt, gut bei Schlafproblemen

  • Rooibos: hoher Eisengehalt, sehr verträglich

Wie oft sollte man Schwangerschaftstee trinken?

Zu ihren medizinischen Tees gibt Ingeborg Stadelmann genaue Anweisungen, die du meist auf der Packung finden, in der Hebammen-Sprechstunde nachlesen oder in der Apotheke nachfragen kannst. Generell handelt sich um ein bis drei Tassen, über den Tag verteilt.

Auch bei allen anderen Teemischungen ist weniger mehr: nicht mehr als 1 bis 3 Tassen einer Sorte sollten es sein. Auch weniger potente Zutaten können in größeren Mengen Nebenwirkungen haben.

Nicht alle Frauen durchleben eine Schwangerschaft völlig beschwerdefrei. Bei vielen kommt es zu körperlichen Beeinträchtigungen oder Stimmungsschwankungen. Hebammen empfehlen dann häufig Schwangerschaftstee. Schwangerschaftstee kann eine Frau in der Schwangerschaft begleiten und unterstützen – denn er enthält verschiedene Kräuter mit positiver Wirkung.

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Inhalt und Wirkung

Schwangerschaftstee enthält häufig folgende Heilkräuter:

  1. Brennesselkraut: Brennesselkraut regt die Nierenfunktion an und verbessert die Eisenwerte. Das ist vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft sehr wichtig.
  2. Frauenmantelkraut: Frauenmantel unterstützt die Regulierung der weiblichen Sexualhormone und ist auch in anderen Frauentees enthalten. Mehr Infos über Frauenmanteltee.
  3. Himbeerblätter: Himbeerblätter wirkt auflockernd auf die Beckenmuskulatur und fördert die Wehentätigkeit. Die Menge an Himbeerblättern im Schwangerschaftstee ist zu gering, um vorzeitige Wehen auszulösen. Eine weiche Beckenbodenmuskulatur kann für eine einfachere, schnellere Geburt sorgen. Außerdem entschlackt er und regt die Darmtätigkeit an. Hier findest Du ausführliche Tipps zum Himbeerblättertee.
  4. Johanniskraut: Johanniskrauttee stärkt die Nerven.
  5. Melissenblätter: Melissenblätter wirken harmonisierend und beruhigend.
  6. Schafgarbenkraut: Scharfgarbe fördert die Blutgerinnung und unterstützt die Hormonregulation, stärkt das Bindegewebe.
  7. Zinnkraut: Zinnkraut steigert die Nierentätigkeit und damit die Entgiftung des Körpers.

Ab wann soll man Schwangerschaftstee trinken?

In ihrem Buch „Hebammensprechstunde“ empfiehlt Ingeborg Stadelmann Schwangerschaftstee schon ab der 16. bis 20. SSW zu trinken. Oft bieten die Hersteller zwei verschiedene Versionen von Schwangerschaftstees an. Der erste ist für die Frühschwangerschaft bis etwa zur 30. SSW geeignet. Spätestens ab der 36. SSW wird eine Mischung empfohlen, die mehr Himbeerblätter enthält, welche ja unter anderem die Wehentätigkeit anregen können.

Wie fühlen sich Wehen an?

Wer noch Schwangerschaftstee für die Frühschwangerschaft zu Hause hat, kann auch einfach Himbeerblätter zugeben, denn die Bestandteile sind ansonsten gleich.

Schwangerschaftstee gibt es in fertigen Beuteln oder als lose Teemischung. In beiden Fällen gibt es auf der Packung Herstellerangaben zu Dosierung und Ziehzeit. Allein das Zubereiten und Warten sorgt für viele werdene Mütter für eine kurze Auszeit und Entspannung und kann mehrmals am Tag wiederholt werden.

Achtung: Man sollte allerdings max. 1 Liter Schwangerschaftstee pro Tag trinken, da sonst die Wirkung zu stark ist bzw. unerwünschte Wirkungen eintreten können.

Wo kann man Schwangerschaftstee kaufen?

Schwangerschaftstees kann man direkt in der Apotheke nach eigener Rezeptur anmischen lassen. Natürlich könnt ihr auch selbst die gewünschten Kräuter einkaufen oder online bestellen und den Tee nach eurem Geschmack zusammenmischen. Ich kaufe als Schwangere die meisten Sachen am liebsten online, weil mir das viel Weg und Zeit erspart.

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Himbeerblättertee und
Schwangerschaft: Einsatzmöglichkeiten

Himbeerblättertee ist ein bekanntes Mittel – vor allem in der Schwangerschaft und zur Vorbereitung einer Schwangerschaft. Doch was bewirkt Himbeerblättertee konkret? Wie wirkt er? Was muss man beachten? Darüber informieren wir in diesem Beitrag.

Was bewirkt Himbeerblättertee in der Schwangerschaft?

Himbeerblättertee ist ein Teeaufguss aus den getrockneten Blättern des Himbeerstrauchs. Er findet seine Anwendung bei Schwangeren vor allem in der späteren Phase der Schwangerschaft.

Der Himbeerblättertee in der Schwangerschaft soll Schwangere bereits während der Schwangerschaft auf eine sanfte Geburt vorbereiten. Er gilt aufgrund seiner Wirkung in der Schwangerschaft als besonders effektiv, wenn es darum geht, der Schwangeren eine entspannte und stressfreie Geburt zu ermöglichen.

Zwar ist der genaue Wirkmechanismus des Tees wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, jedoch zeigen empirische Studien zweifelsfrei, dass die regelmäßige Anwendung besonders während der letzten Schwangerschaftswochen dazu führt, dass Schwangere eine verkürzte Wehenphase haben und ganz allgemein die Geburt als schmerzfreier und weniger problematisch erleben.

Tipp: Ein sehr guter Himbeerblättertee

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Somit zeigt die Erfahrung, dass die Wirkung des Himbeerblättertees in der Schwangerschaft als eine Hilfe und Erleichterung im Geburtsprozess darstellt.

Worauf ist nun die Wirkung von Himbeerblättertee für Schwangere zurückzuführen?

Der Effekt des Schwangerschaftstees während der Endphase der Schwangerschaft geht hauptsächlich auf die muskelauflockernde Wirkung zurück. Dies betrifft sowohl den Muttermund als auch die Beckenmuskulatur.

Zudem machen schwangere Frauen die Erfahrung, dass die Anwendung dieses besonderen Tees in der Schwangerschaft krampflösend wirkt und die Muskulatur des Uterus entspannt.

Ganz besonders bedeutsam ist die wehenauslösende Wirkung, die maßgeblich dazu beiträgt, die Erfahrung des Geburtsprozesses so schmerz- und stressfrei wie möglich zu halten.

Die Schwangerschaft und Geburt wird so als positiver erlebt.

Auf diese Weise hilft der Tee, schwangeren Frauen die Angst vor der Endphase der Schwangerschaft zu nehmen. Dies hängt jedoch weiterhin damit zusammen, dass der Himbeerblättertee auch eine Aufhellung der Stimmung und mehr psychische Ausgeglichenheit bewirken kann.

Immer wieder wird auch hervorgehoben, dass Himbeerblättertee die Milchbildung fördert.

Himbeerblättertee enthält neben Mineralstoffen auch viel Vitamin C.

Die in den Himbeerblättern reichlich enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C, Eisen und Kalzium können die Schwangerschaft zusätzlich positiv beeinflussen.

Allerdings kann der Tee seine Wirkung nur dann voll entfalten, wenn er früh genug (auf keinen Fall jedoch vor der 34. SSW!), insbesondere aber regelmäßig getrunken wird.

Die Verkürzung des Geburtsprozesses und damit der Schwangerschaft geschieht weniger direkt durch eine unmittelbare Wirkung auf die zweite Wehenphase, sondern dadurch, dass durch den Konsum des Tees die Muskulatur des kleinen Beckens aufgelockert wird.

Auch auf die Muskulatur des Darms hat sie einen positiven Einfluss. Da der Darm direkt an der Gebärmutterwand verläuft, regt er indirekt auch sie an. Das ist der wehenfördernde Effekt der Himbeerblättertees.

Himbeerblättertee – ab wann in der Schwangerschaft trinken?

Ab wann Himbeerblättertee trinken in der Schwangerschaft? Die Frage, ab welcher SSW Himbeerblättertee zu empfehlen ist, und wenn ja, wie viel, lässt sich leider nicht ganz pauschal beantworten.

Grundsätzlich darf der Konsum des Aufgusses nicht vor der 34. SSW erfolgen. Der Himbeerblättertee wird ja nicht zuletzt deswegen von vielen Hebammen empfohlen, weil ihm nachsagt wird, wehenfördernd zu wirken.

Dies ist selbstverständlich in der frühen bis mittleren Phase der Schwangerschaft unerwünscht.

Es empfiehlt sich daher, nicht zu früh mit dem Konsum des Himbeerblättertees zu beginnen sowie den Tee über die Zeit ab der 34. bzw. 35. SSW langsam zu steigern.

Wie viel Tee sollte man nun in den einzelnen Schwangerschaftswochen trinken?

In den genannten Schwangerschaftswochen (in der 34. und in der 35. SSW) und auch noch in der 36. SSW, sollte man morgens eine Tasse Tee trinken. In der 37. bzw. 38 SSW darf der Genuss des Schwangerschaftstees um eine Tasse gesteigert werden.

Ab der 34. SSW sollte morgens eine Tasse Himbeerblättertee getrunken werden.

So könnte man beispielsweise in diesem Zeitraum jeweils morgens und abends eine Tasse des Tees trinken.

In der Endphase der Schwangerschaft, in der 39. und in der 40. SSW, darf der Konsum des Tees auf 3 Tassen Tee über den Tag verteilt (beispielsweise morgens, mittags und abends) gesteigert werden.

Manchmal werden sogar bis zu vier Tassen empfohlen. Das hängt jedoch von der Konstitution der jeweiligen Frau ab.

Zwischen den Steigerungsstufen sollte ruhig auch mal eine Woche Pause gemacht werden. So verhindert man eine Überdosierung und es wird gewährleistet, dass der Tee richtig wirkt. Auch das sollte aber immer mit dem Gynäkologen oder der Hebamme abgesprochen werden.

Dosierung Himbeerblättertee in der Schwangerschaft

Zur besseren Orientierung haben wir einen Plan aufgestellt, wie der Konsum von Himbeerblättertee und die richtige Dosierung konkret aussehen kann. Dabei ist aber natürlich – wie oben schon erwähnt – die „korrekte“ Dosierung nichts Objektives.

Vielmehr sollte jede Frau mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme besprechen, was in ihrem konkreten Fall Sinn machen. Denn: Jeder Körper reagiert unterschiedlich!

Eine Musteranleitung zur korrekten Dosierung von Himbeerblättertee in den einzelnen Schwangerschaftswochen:

  • 34. SSW eine Tasse Tee täglich
  • 35. SSW eine Tasse Tee täglich
  • 36. SSW Pause
  • 37. SSW zwei Tassen Tee täglich
  • 38. SSW Pause
  • 39. SSW drei Tassen täglich
  • 40. SSW Pause

Die Pausen in der Endphase der SS sollten eingehalten werden, um eine Überdosierung zu vermeiden. Sie können auch an anderen SSW stattfinden, z.B. wenn man zu einem späteren Zeitpunkt der SS mit dem Trinken des Himbeerblättertees beginnen möchte.

Wichtig ist weniger die exakte SSW, sondern vielmehr die Tatsache, dass diese Pausen eingeplant und umgesetzt werden.

Soll direkt vor der Geburt die Dosis zwecks Einleitung der Wehen erhöht werden, so sollte dies nur nach Absprache mit dem Arzt, Apotheker bzw. auch der Hebamme erfolgen.

„Wie viel Himbeerblättertee, um Wehen auszulösen?“ – diese Frage stellen Betroffene immer wieder. Tatsächlich ist dies individuell verschieden und die Frage daher nicht pauschal beantwortbar.

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Sicher ist nur, dass der Himbeerblättertee in der SS in allen der in Frage kommenden SSW nie die Dosis von drei bis maximal vier Tassen pro Tag überschreiten bzw. dies nur nach ausdrücklicher Empfehlung des Arztes erfolgen sollte.

Nur so kann der Himbeerblättertee in der Schwangerschaft die gewünschte Wirkung entfalten.

Die Dosierung von Himbeerblättertee in der Schwangerschaft ist also essentiell für die Wirkung – pauschale Antworten auf die Frage, wie viel Tee nötig ist, um Wehen auszulösen, sind natürlich nicht zielführend.

Kann Himbeerblättertee Wehen auslösen?

Dass viele Frauen am Ende der Schwangerschaft Himbeerblättertee trinken, liegt – wie schon erwähnt – daran, dass dem Tee eine wehenfördende Wirkung nachgesagt wird.

Genauer: Die Wehen werden gefördert, indem der Tee die Beckenmuskulatur und die Muskulatur des Muttermunds auflockert und dabei hilft, die Gebärmutter zu entspannen. Somit hat der Tee eine Wehen auslösende bzw. Wehen anregende Wirkung.

Und: Viele Schwangere erhoffen sich davon, dass der Geburtsvorgang rascher und leichter, weil schmerzfreier, vonstatten geht. Sie möchten auf diese Art und Weise ihr Kind stressfreier bekommen. Aber auch viele Hebammen empfehlen, Himbeertee zu trinken, um Wehen auszulösen.

Kann Himbeerblättertee also Wehen auslösen?

Himbeerblättertee fördert Wehen indem die Beckenmuskulatur aufgelockert wird.

Bedingt ist das richtig. Die Wehen werden durch den Himbeerblättertee jedoch, wie bereits erwähnt, nicht direkt ausgelöst, sondern mehr indirekt durch den Muskel lösenden Effekt auf die Beckenmuskulatur und auf die Muskulatur des Darms, der an der Gebärmutterwand entlangläuft.

Wegen dieser entspannenden und damit die Wehen fördernden Wirkung wird der Tee traditionellerweise bei der Vorbereitung der Geburt eingesetzt.

Die Wirksamkeit wird durch Studien und auch durch die Praxis der Hebammen bestätigt. Bei Einsetzen der Wehen, bzw. unmittelbar davor, sollte jedoch kein Himbeerblättertee für Wehen mehr getrunken werden.

Himbeerblättertee vor der Geburt und nach der Geburt

Himbeerblättertee zur Geburtsvorbereitung ist, wie wir schon sahen, eigentlich optimal. Ab etwa der 34. Schwangerschaftswoche kann so auf natürliche Weise eine möglichst stressarme, schmerzfreie Geburt vorbereitet werden.

Die Geburtsvorbereitung wird so leichter. Eine Geburtsvorbereitung mit Himbeerblättertee ist letztlich ein natürlicher Weg, die Geburt möglichst schmerzfrei und angenehm zu gestalten.

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Manche Hebammen empfehlen, unmittelbar vor der Geburt keinen Himbeerblättertee mehr zu trinken, sondern dann auf Frauenmantel (s.u.) umzusteigen. Auch für nach der Geburt empfehlen viele Frauenmantel, um die Heilung zu fördern.

Jedoch gibt es darüber keine einhelligen Meinungen. Ebenso empfehlen viele Hebammen auch, nach der Geburt die Einnahme von Himbeerblättertee fortzusetzen. Dies hängt sicherlich auch von der Konstitution der jeweiligen Frau ab.

Himbeerblättertee kann auch helfen, einer Geburt per Kaiserschnitt, Zange oder Saugglocke vorzubeugen. Manche Frauen fragen, ob Himbeerblättertee vor einem Kaiserschnitt ein Problem darstellt.

Lässt sich ein Kaiserschnitt nicht vermeiden, ist es – nach allgemeinen Erfahrungswerten – auch nicht tragisch, wenn Himbeerblättertee getrunken wurde.

Da dieser ja auch die Wundheilung fördert, sollte dies eigentlich kein Problem darstellen. Sicherheitshalber sollte aber beim Arzt nachgefragt werden, wenn feststeht, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden muss.

Himbeerblättertee und Frauenmanteltee

Frauenmanteltee kann auch in der frühen Schwangerschaftsphase eingestzt werden.

Auf dieser Infoseite geht es natürlich primär um Himbeerblättertee. Doch Himbeerblättertee und Frauenmanteltee werden oft in Kombination eingesetzt, um eine Schwangerschaft homöopathisch zu begleiten.

Daher soll an dieser Stelle auch dem Frauenmantel ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Auch wenn viele vielleicht nicht wissen, dass es sich um Frauenmantel handelt: Die Pflanze werden viele schon einmal gesehen haben. Frauenmantel gehört zu den Rosengewächsen und ist vor allem in Gebirgsregionen heimisch.

In seiner Wirkung ist der Frauenmanteltee dem Himbeerblättertee nicht unähnlich, auch dieser wirkt gegen diverse Frauenleiden. Er ist aber auch wundheilend – und wird daher auch oft zur Behandlung von Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Im Gegensatz zu Himbeerblättertee wirkt Frauenmantel nicht so stark wehenfördernd und kann daher auch in der frühen Schwangerschaftsphase eingesetzt werden.

In Bezug auf Kinderwunsch und Schwangerschaft sorgt Frauenmanteltee vor allem für eine Kräftigung der Beckenorgane und eine Stärkung der Gebärmutter. In den ersten Schwangerschaftswochen kann er daher Fehlgeburten entgegenwirken.

Frauenmanteltee unterstützt beim Eisprung und kann bei einer Befruchtung helfen, wenn eine Frau den Wunsch hat, schwanger zu werden.

Zudem unterstützt Frauenmantel die Rückbildung der Gebärmutterschleimhaut und fördert die Milchbildung. (Auch Himbeerblättertee fördert diese Prozesse der Rückbildung und der Milchbildung.)

Frauenmanteltee wird aber auch eingesetzt, um das Prämenstruelle Syndrom (PMS) abzuschwächen, Beschwerden in der Menopause entgegenzuwirken – und auch bei Weißfluss, diffusen Menstruationsproblemen und Gebärmuttervorfall kommt er zum Einsatz.

Frauenmantel ist in dieser Hinsicht ein natürlicher Allrounder. Einziger Makel: sein eher unangenehmer Geschmack, der vielen zu herb und bitter ist.

Er kann aber ohne seine heilende Wirkung abzuschwächen auch gesüßt genossen werden. Hier sollte man freilich auf natürliche Süße wie Honig oder Agavendicksaft setzen.

Zugleich hilft er Fehlgeburten vorzubeugen. Ab der 34. SSW kann dann Himbeerblättertee zum Einsatz kommen. Direkt vor der Geburt und unmittelbar danach kann dann wieder der wundheilende Frauenmantel getrunken werden.

Interessante Artikel über Himbeerblättertee:

  • Himbeerblättertee – Wirkung, Anwendungsgebiete und Studien
  • Bio-Himbeerblättertee kaufen
  • Himbeerblättertee und Schwangerschaft
  • Himbeerblättertee bei Kinderwunsch
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  • Himbeerblättertee – Infografik
  • Interaktive Infografik
  • Himbeerblättertee – Studien

Ab wann Schwangerschaftstee???

Hey kann dir die frage leider nicht beantworten aber…
„Den Himbeerblättertee dann ab der 34. SSW so 2-4 Tassen täglich, das weiss ich….“
ich hab letztens erst gelesen das man den vor der 36ssw nicht trinken soll..
Trinken Sie ab der 37. Schwangerschaftswoche sieben Tage lang täglich eine Tasse Himbeerblättertee. Dann eine Woche Pause machen. In der 39. Schwangerschaftswoche sieben Tage lang täglich bis zu vier Tassen und wieder eine Woche Pause. Fachleute empfehlen, immer wieder eine Pause zu machen, da es auch bei Hausmitteln zu einer Überdosierung kommen kann und bei einer Überstimulation der Körper oft anders reagiert, als gewünscht.
* Frauenmantel: unterstützt die hormonelle Situation
* Melissenblättern: wirkt beruhigend
* Schafgarbe: unterstützt die Blutgerinnung
* Johanniskraut: wirkt nervenstärkend
* Zinnkraut und Brennnessel: unterstützt die Nierenausscheidung
aber da man das ja in kombination mit dem himberrblättertee trinken sollte würd ich sagen alles erst so zum ende hin oder?

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