Schwangerschaft woche 33

Babybauch-Shooting: schöne Fotos zur Erinnerung an die Schwangerschaft

vor- und nachteile von studio-aufnahmen und selbstgemachten babybauchfotos

Studio-Aufnahmen
• müssen vorher geplant, gebucht und längerfristig vorbereitet werden.
• werden meist nur einmal im Laufe der Schwangerschaft gemacht, üblicherweise im letzten Trimester.
• sind im Vergleich zu selbstgemachten Fotos deutlich teurer.
• ermöglichen professionelle Bilder von geschulten Fotografen, die Erfahrung haben und viele Tricks kennen für eine gelungene Inszenierung Ihres Babybauchs.
• werden mit professioneller Ausstattung gemacht und nachbearbeitet.
• bieten oft nur wenige Variationsmöglichkeiten bei der Location (meist im Studio).
• werden von einem „Fremden“ gemacht, zu dem die Fotografierten erst noch Vertrauen aufbauen müssen. Ein Vorgespräch kann Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob ein Studio zu Ihnen und Ihrer Familie passt.
Selbstgemachte Fotos
• sind spontan und jederzeit möglich.
• können regelmäßig gemacht werden, beispielsweise in jeder Schwangerschaftswoche oder in jedem Schwangerschaftsmonat. So hat man eine schöne Erinnerung an den gesamten Zeitraum und kann auf den Bildern die Veränderung gut mitverfolgen, daraus eine Kollage basteln oder ein Schwangerschaftsbuch damit illustrieren.
• verursachen kaum Kosten.
• sind qualitativ immer nur so gut wie die Fotografen, die sie machen. Vielleicht haben Sie Freundinnen, die viel Erfahrung mit Fotos und ihrer Inszenierung haben?
• setzen voraus, dass man die entsprechende Ausstattung (Kamera, Stativ, ggf. Leuchtmittel …) hat oder sie besorgen und bedienen kann.
• können (fast) überall gemacht werden – im Freien, auf dem Lieblingssofa, im Bett, an einem für die Schwangere bedeutungsvollen Ort, an dem sie sich besonders wohlfühlt …
• werden von der Schwangeren nahestehenden Menschen gemacht, denen sie vertraut. Die Atmosphäre ist von Anfang an persönlich und entspannt.

tipps für das eigene babybauch-shooting zu hause

• Achten Sie auf die richtigen Lichtverhältnisse: In der dunklen Jahreszeit ist das Licht tagsüber besser, im Sommer eher in den Morgen- und Abendstunden. Sehr helle Mittagssonne ermöglicht starke Kontrastaufnahmen.
• Im Sommer sind Aufnahmen im Freien gut möglich. Bei kalten Temperaturen verhüllen die notwendigen Kleidungsstücke den Babybauch zu sehr.
• Die Bilder sollten natürlich wirken. Die Schwangere sollte sich dabei wohlfühlen und sich nicht ‚gestellt‘ vorkommen.
• Achten Sie auf die kleinen Details, damit Sie sich hinterher nicht ärgern: Sind alle Knöpfe und Reißverschlüsse geschlossen (oder absichtlich geöffnet), alle Kragen gerichtet und Schleifen gebunden?
• Großer oder auffälliger Schmuck kann unbeabsichtigt vom Bauch ablenken. Bei Aufnahmen vom nackten Babybauch verzichten Sie auf große Uhren, Armbänder etc.

wann ist der richtige zeitpunkt für ein babybauch-fotoshooting?

Babybauchfotos sind am schönsten, wenn der Bauch schon eine gewisse Rundung erreicht hat. Ganz am Ende der Schwangerschaft haben viele Frauen jedoch Probleme, sich entspannt zu bewegen und sich für die Fotos in Szene zu setzen. Manche bekommen in den letzten Wochen Schwangerschaftsstreifen und Wassereinlagerungen, die sie auf den Fotos nicht gern verewigen möchten. Und die Befürchtung, dass die Geburt gleich beginnt, macht ein Babybauch-Fotoshooting auch nicht entspannt.
Wann ein guter Zeitpunkt ist, muss jede Schwangere selbst entscheiden: Sie müssen sich wohlfühlen! Erfahrungsgemäß ist etwa der achte Schwangerschaftsmonat (ca. 30. bis 36. Schwangerschaftswoche) für Schwangerschaftsfotos geeignet: Die Geburt steht voraussichtlich noch nicht direkt an, aber der Bauch ist schon sehr fotogen rund und die Vorfreude besonders groß.

tipps zum outfit für schwangerschaftsbilder

Die Kleidung sollte so gewählt werden, dass der Babybauch darin betont wird. Die Kleidung sollte nicht einschnüren und bequem sitzen. Am wichtigsten ist, dass die Schwangere sich darin wohlfühlt.
Manche Fotostudios stellen Schwangerschaftskleider und andere Elemente für das Outfit zur Verfügung. Beliebte Motive bei nacktem Babybauch sind weite offene Hemden oder Blusen, Morgenmäntel oder luftige Jäckchen. Ein zum Stil der Bilder passender BH ermöglicht in sich stimmige Aufnahmen.
Die Farben der Kleidung und des Make-ups, die Frisur und die Accessoires sollten stilistisch aufeinander abgestimmt werden. Lassen Sie sich am besten im Vorfeld von Ihrem Fotostudio beraten. Frisur und Fingernägel sind bei Studio-Aufnahmen meist schon zu Hause selbst vorzubereiten.

passende accessoires für schwangerschaftsfotos

Man kann den Schwangerschaftsfotos mit den passenden Accessoires eine individuelle Note geben. Beliebte Akzente auf Babybauchfotos setzen beispielsweise:
• Babyschühchen
• Kuscheltiere
• Schnuller und Schnullerketten
• Namensketten mit dem vorgesehenen Namen des Kindes
• Ultraschallaufnahmen
• Haarbänder, Blumen für die Haare der werdenden Mutter
• Creme oder Lippenstift, um den Bauch zu „bemalen“ (z. B. mit Herz oder Smiley)
• Seifenblasen
• Ultraschallbild
Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und finden Sie die Accessoires, die zu Ihnen und Ihrem Baby passen.

was ist bei der suche nach einem studio für babybauch-shootings zu beachten?

Die Preise für ein professionelles Babybauch-Fotoshooting können stark variieren. Fragen Sie bei den Fotografinnen in Ihrer Nähe nach entsprechenden Angeboten. Oft gibt es für Babybauchfotos spezielle Arrangements. Achten Sie beim Preisvergleich und der Vorbereitung auf das Babybauch-Fotoshooting auf folgende Angaben:
• Ist das Make-up mit im Angebot enthalten?
• Sind Schwangerschaftskleider, verschiedene Outfits und passende Accessoires im Studio vorhanden? Dürfen/müssen Sie selbst Kleidung und Accessoires mitbringen?
• Dürfen Sie während des Babybauch-Fotoshootings Ihr Outfit verändern? Wenn ja, wie oft?
• Wie viele verschiedene Settings sind im Angebot enthalten?
• Können die eigenen Wünsche und Ideen mit eingebracht und in dem Studio auch umgesetzt werden?
• Dauer: Wie lange dauert das Babybauch-Fotoshooting?
• Anzahl der Fotos: Wie viele Schwangerschaftsfotos werden gemacht? Wie viele Schwangerschaftsbilder bekommen Sie?
• Bildauswahl: Dürfen Sie sich die Fotos selbst aussuchen?
• Nachbearbeitung: Werden die Bilder nachbearbeitet?
• Wartezeit: Wie lange dauert es, bis die Bilder fertig sind? Wann und wie bekommen Sie die Aufnahmen? (Abholung oder Versand?)
• Fotos: Bekommen Sie die Babybauchfotos digital und/oder als Ausdruck? Wenn es Ausdrucke gibt: In welchem Format, in welcher Qualität?
• Nachbestellung: Gibt es die Möglichkeit, weitere Babybauchfotos nachzubestellen? Zu welchem Preis?
Wenn Sie sich unsicher sind, besuchen Sie das Fotostudio und informieren Sie sich persönlich über die dort vorhandenen Möglichkeiten. Wichtig ist, dass Sie sich in dem Studio und mit den Fotografinnen dort wohlfühlen. Lassen Sie sich zeigen, welche Accessoires, Kleider etc. bereits vorhanden sind und welche Sie ggf. selbst mitbringen können.

babybauchfotografie – die schwangerschaft vergeht, die fotos bleiben!

Jede Schwangerschaft ist einmal zu Ende. Babybauchfotografie schenkt Ihnen die Möglichkeit, ein Stück davon in ganz besonderer Erinnerung zu behalten. Wenn Sie die Schwangerschaftsfotos nicht selbst machen möchten: Informieren Sie sich bei den Foto-Studios in Ihrer Nähe und lassen Sie sich beraten. Mit den Fotos aus dem Babybauch-Fotoshooting lassen sich nach der Geburt schöne Fotokarten machen – zur Geburtsanzeige, als Danksagungskarten oder Geschenkkarten.

In der 33. Schwangerschaftswoche bricht der neunte Monat an. Der Fötus bringt sich allmählich für die Geburt in Position, erste Senkwehen können auftreten. PraxisVita erklärt, was jetzt mit Mutter und Kind passiert.

Foto: iStock/AleksandarNakic

Hier finden Sie alle Schwangerschaftswochen auf einen Blick!

Der Bauch wird größer und das Kind senkt sich langsam in das Becken der Mutter Foto: iStock/momcilog

33. SSW: Was passiert im Körper?

Im letzten Trimenon verändert das Kind seine Lage in der Gebärmutter. Zu Beginn der Schwangerschaft zeigte der Kopf nach oben. Nun drehen sich die meisten ungeborenen Babys mit dem Kopf nach unten in die Geburtsposition und rutschen dabei tiefer in das Becken der Mutter. Dieser Vorgang kann von unregelmäßigen Senkwehen beziehungsweise Vorwehen begleitet werden. Sie treten an die Stelle der Übungswehen (auch Braxton-Hicks-Wehen genannt), die bereits zur 20. SSW aufgetreten sein können. Im Gegensatz zu den „echten“ Wehen wird auch bei den Vorwehen der Muttermund nicht geöffnet. Die meisten Frauen empfinden den Vorgang lediglich als unangenehm. Manche klagen aber auch über Schmerzen, die in Beine und Rücken ausstrahlen. Diese Vorwehen sind ein völlig normaler Vorgang. Kommt es allerdings zu vorzeitigen Wehen, ist unbedingt ärztliche Betreuung notwendig. Vorzeitige Wehen äußern sich in regelmäßigen und über einen längeren Zeitraum hinweg auftretenden Kontraktionen der Gebärmutter. Krampfartige Schmerzen, Verlust von Fruchtwasser und hellrote Blutungen weisen zusätzlich auf einen Notfall hin.

Diese Position entspannt den Rücken und hilft gleichzeitg dem Baby sich zu drehen. Foto: iStock/Milkos

Etwa drei bis vier Prozent der Ungeborenen verändern ihre Position im Uterus nicht selbständig. Sie verharren stattdessen in der sogenannten „Beckenendlage“. Das kann dazu führen, dass der Fötus mit dem Kopf die Nabelschnur zusammenpresst und seine Sauerstoffversorgung einschränkt. Dadurch sind Hirnschäden zu befürchten. Hat sich das Ungeborene bis zur 37. SSW nicht von allein gedreht, kann versucht werden, es von außen in die korrekte Geburtsstellung zu bringen. Das funktioniert, indem Schwangere eine aufrechte und nach vorne geneigte Haltung einnehmen, z.B. beim Fernsehen über eine Stuhllehne beugen oder öfter den Vierfüßlerstand einnehmen.

Schwangerschaftssymptome in der 33. SSW

Trotz der voranschreitenden Schwangerschaft kann die 33. SSW der werdenden Mutter Erleichterung verschaffen. Durch die veränderte Lage des Kindes im Uterus verringert sich der Druck auf das Zwerchfell. Die Frau kann wieder unbeschwerter Luft holen und gerät nicht mehr so rasch außer Atem. Außerdem hat das wachsende Ungeborene in der Gebärmutter immer weniger Platz und ist in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Im Gegenzug leiden Schwangere nun allerdings vermehrt unter Schlafstörungen.

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Weitere Symptome in der 33. SSW:
• Harndrang
• Sodbrennen
• Verstopfung
• Rückenschmerzen
• Müdigkeit
• Wassereinlagerungen

Der Fötus kann bis zur Geburt sein Gewicht noch einmal verdoppeln. Foto: iStock/Eraxion

Wie entwickelt sich der Fötus in der 33. SSW?

Das Kind misst nun etwa 42 bis 45 Zentimeter. Damit hat es schon fast die Größe bei der Geburt erreicht. Ganz anders sieht es beim Gewicht aus. Der Fötus wiegt in der 33. SSW rund 1.900 Gramm. Dieser Wert kann in den letzten Wochen noch verdoppelt werden. Das Fettgewebe sorgt nach der Geburt dafür, dass das Baby seine Körpertemperatur halten kann. Außerdem dient es als Energielieferant. Eine ausgewogene Ernährung der Mutter ist deshalb jetzt ausgesprochen wichtig. Der Fötus kann bereits sehen, schmecken und greifen. Er entwickelt zur Halbzeit des letzten Trimenons den Saugreflex und bei Jungen wandern die Hoden aus der Bauchhöhle in den Hodensack.

33. SSW: Darauf sollten Sie achten

Bis zur 32. SSW ging die Schwangere alle vier Wochen zur Untersuchung zum Gynäkologen. Der Rhythmus wird nun auf alle zwei Wochen verkürzt. Diese Werte werden kontrolliert:
• Gewichtsmessung
• Blutdruckmessung
• Untersuchung des Urins auf Eiweiß- und Zuckergehalt, Sediment und gegebenenfalls Bakterien
• Bestimmung des Hämoglobingehaltes
• Feststellung des Höhenstandes des Gebärmutterfundus (des oberen Endes der Gebärmutter)
• Kontrolle der Herztöne des Kindes
• Feststellung der Lage des Kindes

Angestellte Schwangere nehmen nun allmählich von ihren Arbeitskollegen Abschied. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor der Geburt beziehungsweise vor dem errechneten Geburtstermin. Nach diesem Datum dürfen werdende Mütter nur dann noch arbeiten, wenn sie dem ausdrücklich zugestimmt haben. Nach der Entbindung sieht der Gesetzgeber ein Beschäftigungsverbot von acht Wochen vor. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten sind es zwölf Wochen. Frauen darf – mit wenigen Ausnahmen – vom Beginn der Schwangerschaft bis vier Monate nach der Entbindung nicht gekündigt werden.

Ein Geburtsvorbereitungskurs, Beckenboden- oder Atemübungen können die Niederkunft für die Frau erleichtern. In den letzten Schwangerschaftswochen ist auch die regelmäßige Dammmassage empfehlenswert. Das Gewebe zwischen Scheide und After wird während der Geburt stark belastet und reißt möglicherweise. Massagen können helfen, die Gefahr eines Dammrisses zu mindern. Das Gewebe wird besser durchblutet, weicher und dehnungsfähiger. Schwangere können die Massage selbst durchführen. Dabei werden der Damm und die unteren Scheidenwände sanft in kreisenden Bewegungen gelockert. Die Massage sollte vorab mit der Frauenärztin oder Hebamme abgesprochen werden.

Bei Frauen, die erstmals schwanger sind, senkt sich der Kopf des Babys ab der 33. SSW vielleicht ins Becken ab. Für die Mutter bringt dies einige Erleichterungen mit sich: Der Druck auf das Zwerchfell vermindert sich ab diesem Zeitpunkt, auch der Magen wird weniger belastet. Allerdings nehmen danach der Druck von Uterus und Baby auf die Blase und damit auch der Harndrang weiter zu. Bei Müttern, die bereits ein oder mehrere Kinder haben, senkt sich der Kopf des Babys meist erst etwa eine Woche vor der Geburt ins Becken.

Dieser Vorgang wird durch die sogenannten Senkwehen eingeleitet, die nur wenig schmerzhaft sind, sondern sich vor allem als leichtes Ziehen in Beckenrichtung äussern. Bei den Vorsorgeuntersuchungen wird ab der 36. SSW auch überprüft, ob der Kopf des Babys bereits fest im Becken liegt. Falls dies der Fall ist, kann sich bei einem vorzeitigen Blasensprung die Nabelschnur nicht mehr vor das Köpfchen legen und somit die Sauerstoffversorgung des Babys durch ein „Abklemmen“ der Nabelschnur nicht unterbrochen werden. Anderenfalls sollte in dieser Situation immer der Notdienst angerufen werden. Die Mutter sollte sich in solchen Fällen so bald wie möglich niederlegen, auch der Transport in die Klinik erfolgt im Liegen.

Ab der 33. Schwangerschaftswoche kann es ausserdem zum sogenannten Zeichnen kommen. Während der Schwangerschaft ist der Muttermund durch einen Schleimpfropf, der auch mit Blut vermischt sein kann, verschlossen. Uterus und Kind werden hierdurch beispielsweise vor Keimen abgeschirmt.

Wenn sich der Schleimpfropf löst, zeigt sich dies als verstärkter und zum Teil blutiger Ausfluss. Falls mit dem Zeichnen längere, regelmässige und sich verstärkende Wehen verbunden sind, kündigt diese meist bereits die Geburt des Kindes an. Oft sind jedoch Übungs- oder Senkwehen die Auslöser für das Zeichnen – bis zum Geburtstermin kann es dann noch mehrere Wochen dauern.

33. Woche

Wählen Sie in der 33. SSW mit Bedacht aus, wer Sie durch die Geburt begleiten soll. Diese vertraute Person muss nicht unbedingt der werdende Vater sein, auch wenn für viele Paare das Erlebnis der Geburt und der ersten Stunden mit dem Nachwuchs unvergesslich und auf besondere Art verbindend ist.

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Väter, die an der Geburt ihrer Kinder aktiv teilgenommen haben, fühlen sich ihnen oft ganz besonders nah. Aber nicht alle Väter sind dazu bereit und man sollte niemanden dazu überreden! Manche Väter können ja auch aus zeitlichen Gründen einfach nicht anwesend sein. In solchen Fällen kann Ihnen eine gute Freundin oder eine nahe Verwandte (das kann – muss aber sicher nicht – die eigene Mutter sein) genauso viel liebevolle Unterstützung geben. Eine weitere Möglichkeit ist eine Doula, also eine professionelle „Geburtsbegleiterin“. Übrigens haben Untersuchungen in England gezeigt, dass Väter im Gebärsaal eher hinderlich sind: Die Frauen hatten dann längere und komplikationsreichere Geburten, als wenn eine weibliche Begleitperson anwesend war.

Zu den schon bekannten Vorwehen kommen jetzt noch Senkwehen. In den nächsten Wochen werden sie dafür sorgen, dass das Baby sich mit seinem Köpfchen fest in den Knochen des kleinen Beckens einstellt. Es bezieht sozusagen seine Startposition für die Geburt. Wenn Ihr Baby sich bis jetzt noch nicht gedreht hat und der Kopf noch oben liegt, befindet es sich in der Beckenendlage (Steisslage), seltener in einer Schräg- oder Querlage. Zehn Prozent der Kinder liegen jetzt noch so und haben damit medizinisch gesehen eine ungünstige Geburtslage. Es ist geburtsmechanisch besser, wenn der grösste, härteste Teil des Kindes (das Köpfchen) vorausgeht. Zwar kann es immer noch sein, dass Ihr Baby sich von alleine dreht. Vielleicht aber kann Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin auch versuchen, das Baby mit einer sogenannten „äusseren Wendung“ zu drehen – und mit einem bisschen Glück bleibt das Köpfchen bis zur Geburt unten. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten „alternativen“ Methoden zur Wendung des Kindes: die „indische Brücke“, „Moxibustion“ und Akupunktur. Lässt sich Ihr Baby bis zum Ende der 38. Woche nicht mehr in die Schädellage bringen, wird Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin mit Ihnen erörtern, ob ein geplanter KaiserschnittDer geplante Kaiserschnittsinnvoll ist.

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 33. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 32 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 31. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 80-93 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 2000 g
  • Länge des Fetus: ca. 43 cm

Häufige Fragen in dieser Woche:

Wie viele Tassen Kaffee sind in der Schwangerschaft noch erlaubt?

Die Hausmittel helfen mir bei meinen starken Blähungen nicht. Gibt es ein wirksames Arzneimittel, das ich nehmen darf?

Ist etwas gegen die Benutzung eines Mikrowellengeräts in der Schwangerschaft zu sagen?

Woche für Woche alles Wichtige im Blick

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Zur 32. Woche

Zur 34. Woche

Letzte Aktualisierung : 14-11-18, BH

Beckenendlage in der 34. SSW: Was bedeutet das?

Mit der 34. SSW rückt der Entbindungstermin in greifbare Nähe. Werdende Mütter befassen sich nun zunehmend mit der Schwangerschaft und bereiten sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch auf die Geburt vor. Bei einigen Frauen dreht sich das Kind schon in die optimale Geburtsposition. Diese ist mit dem Kopf nach unten und wird Schädellage genannt. Bei einigen Frauen liegt das Kind aber in der 34. SSW noch in der Beckenendlage (BEL). Vor einigen Jahren war eine natürliche Geburt mit Beckenendlage noch Routine, wurde aber aufgrund einer Studie vermehrt aus der Geburtspraxis vertrieben. Liegt ein Kind in der 34. SSW in der BEL ist das meist kein Grund zur Sorge.

SSW 34: Entwicklung des Babys

34. SSW: Das Kind liegt in der Beckenendlage

Liegt Ihr Baby in der 34. SSW in der Beckenendlage ist das in den meisten Fällen noch kein Grund zur Sorge. Noch ist Zeit bis zur Geburt und das Kind kann sich noch einige Male drehen. So kann es erst vor der Geburt die Schädellage einnehmen. Dreht sich das Kind bei der Geburt nicht in die Schädellage spielen viele Faktoren eine Rolle, die letztendlich entscheiden, wie das Kind auf die Welt kommt. Die Ärzte können versuchen, das Baby von außen zu drehen. Klappt das nicht und ist eine natürliche Geburt aufgrund der Größe des Kindes möglich, wird das Kind natürlich auf die Welt gebracht. Das heißt erst mit den Füßchen und anschließend mit dem Köpfchen.

Für das Kind selbst macht es keinen Unterschied, ob es erst mit den Füßchen oder mit dem Köpfchen kommt. Doch ist das Kind viel zu schwer oder liegen andere Komplikationen vor, wird das Kind per Kaiserschnitt geholt. Noch vor einigen Jahren war es üblich, dass Babys auch in der Beckenendlage natürlich auf die Welt geholt wurden. Eine Studie (Hannah-Studie) sorgte allerdings dafür, dass die Mediziner vermehrt auf einen Kaiserschnitt zurückgreifen, wenn das Kind in der Beckenendlage liegt und kaum mehr die Griffe lernen um das Kind natürlich auf die Welt zu bringen. Bei der Studie haben die Hälfte der Frauen ihr Kind mit Kaiserschnitt auf die Welt gebracht, die anderen auf natürliche Art und Weise. Alle Kinder lagen in der Beckenendlage.

Bei der Gruppe Frauen, die ihr Baby natürlich auf die Welt brachten, trotz Beckenendlage, kam es zu vermehrten Komplikationen und mehr Todesfällen. Vor einiger Zeit wurde aber festgestellt, dass es bei der Studie einige Fehler gab. Die Komplikationen, die auftraten, hatten weniger mit der Geburt selbst zu tun. Viele Kliniken und auch Geburtshäuser bilden nun wieder mehr Ärzte und Hebammen darauf aus, das Kind auf natürliche Weise auf die Welt, trotz Beckenendlage, zu holen. Um das Kind trotz Beckenendlage auf die Welt zu bringen, ist es erforderlich, dass das Krankenhauspersonal mit den Griffen vertraut ist und das Kind auf diese Art auf die Welt holen kann. Ansonsten ist es sicherer, das Baby mit Kaiserschnitt zu holen. Informieren Sie sich bei Ihrem Geburtsort, ob diese auf eine Beckenendlage vorbereitet sind.

34. SSW: BEL – So können Sie das Kind zum Drehen animieren

Liegt das Kind in der 34. SSW noch in der BEL, gibt es sanfte Methoden, die dem Kind helfen können, sich in die Schädellage zu drehen. Eine Möglichkeit ist die indische Brücke. Diese ist eine Gymnastikübung, die bereits ab der 32. SSW zum Einsatz kommen kann. Legen Sie sich hierzu auf den Rücken und Ihre Beine etwa 40 cm höher auf das Sofa, den Couchtisch oder einen niedrigen Hocker.

Die Unterschenkel sollten hier waagrecht liegen und das Becken auf ein weiteres Kissen, damit ein Hohlkreuz entsteht. Bleiben Sie in dieser Position für etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Atmen Sie ruhig ein und aus und wiederholen Sie diese Übung etwa eins bis zwei mal täglich. Das Kind empfindet die indische Brücke als sehr unangenehm und wird so dazu animiert sich zu drehen. Haben Sie das Gefühl, dass sich das Kind gedreht hat, können Sie zur Sicherheit Ihren Frauenarzt aufsuchen. Sobald sich Ihr Baby gedreht hat, ist die indische Brücke natürlich nicht mehr nötig.

Empfinden Sie selbst die indische Brücke als unangenehm und wird Ihnen übel unterbrechen Sie die Übung. Es gibt auch andere Alternativen zu dieser Übung. Viele Mütter machen auch gute Erfahrungen mit der Moxibustion. Hierbei handelt es sich um eine Akupunkturbehandlung, die oftmals von vielen Hebammen durchgeführt wird. Dabei wird eine Zigarre aus Beifuß in der Nähe zweier Akupunkturpunkte an den Füßen gehalten und abgebrannt. Dadurch wird die Gebärmutter entspannt und das Baby dreht sich. Hat sich das Kind bis zur 36. SSW nicht gedreht, wird ein Mediziner versuchen, das Kind mittels einer äußeren Drehung in die Schädellage zu bringen. Hierbei wird das Kind angehoben und versucht zu drehen. Da es dabei aber auch zu Komplikationen kommen kann, sollte die Möglichkeit für einen Kaiserschnitt bestehen.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Fragen an die Hebamme: Was ist eine Querlage?

Unser viertes Kind hat sich ja ein bisschen Zeit gelassen damit, eine für die Geburt günstige Position einzunehmen. So lag es in der 35. Schwangerschaftswoche immer noch quer in meinem Bauch. Das hat mich doch ein bisschen nervös gemacht. Warum das so war, möchte ich an dieser Stelle beschreiben. Und natürlich die Fakten zur Querlage.

Die meisten Kinder liegen in den letzten Schwangerschaftswochen mit dem Kopf nach unten. Einige liegen aber auch mit dem Po, was man als Steißlage bezeichnet. Ungefähr fünf Prozent aller Kinder werden dann aus Steißlage geboren. Auch hier unterscheidet man noch verschiedene Varianten, bei denen der Po aber auch die Füße vorangehen können. Für die Planung der Geburt ist dies auch von Bedeutung. Generell kann man aber sagen, dass es sich sowohl bei der Schädellage als auch bei der Steißlage um eine regelrechte Längslage handelt. Damit besteht immer die Möglichkeit, dass das Baby spontan auf vaginalem Wege geboren werden kann.

Bei der Querlage hingegen handelt es sich um eine Lageanomalie, bei der das Baby quer in der Gebärmutter liegt. Kopf und Steiß befinden sich auf gleicher Höhe. Sie sind seitlich quer zur Längsachse der Mutter zu tasten. Als Abweichung davon gibt es noch die Schräglage. Bei der liegt das Baby tatsächlich schräg in der Gebärmutter. Kopf und Po lassen sich zwar auch seitlich, aber auf unterschiedlicher Höhe tasten. Babys in Schräglage haben aber fast immer die Tendenz, sich spätestens mit Wehenbeginn doch noch in eine Längslage zu drehen, so dass dann Kopf oder Po unten liegen.

Gründe für eine Querlage

In den frühen Wochen der Schwangerschaft ist es ganz normal, dass Babys häufig quer im Bauch liegen. Es ist ja in der Regel auch noch genug Platz da. Bis zur 28. Schwangerschaftswoche sind noch gut zehn Prozent aller Kinder in Querlage. Bis zur 32. Schwangerschaftswoche bleiben es acht Prozent, zur 36. Schwangerschaftswoche nur noch drei Prozent. Zur 40. Schwangerschaftswoche sind es letztlich nur noch 0,3 bis 0,4 Prozent aller Kinder. Die Anzahl von Babys, die diese Position bis zum errechneten Termin beibehalten, ist also wirklich recht klein. Darum darf man als Schwangere zunächst einmal optimistisch sein, dass das Kind sich doch noch korrekt einstellt.

Ursachen für die Querlage sind häufig die schon etwas überdehnteren und nachgiebigeren Bauchdecken von Mehrgebärenden. Es ist alles bereits ein bisschen weicher und bietet dem Kind weniger Stabilität. Das Tragen eines stützenden Schwangerschaftsgürtels kann deshalb sinnvoll sein. Bei Frauen, die schon Kinder geboren haben, findet sich die Querlage drei Mal häufiger als bei Erstgebärenden. Wer vier oder mehr Geburten hatte, erlebt diese Lage statistisch betrachtet sogar zehn Mal häufiger. Weitere Gründe für eine Querlage können Fehlbildungen der Gebärmutter sein oder auch Myome darin, die das Platzangebot des Babys einschränken. Zu viel Fruchtwasser kann die Querlage ebenso begünstigen wie eine Placenta, die sehr tief oder direkt vor dem Muttermund liegt. Auch bei Mehrlingen wird die Querlage häufiger beobachtet.

Je nach Schwangerschaftsalter sieht man dem Bauch bereits von außen an, dass das Baby quer darin liegt. Dieser hat dann oft eine auffallend querovale Form. Die Gebärmutteroberkante ist meist tiefer zu tasten, als es eigentlich der Schwangerschaftswoche entsprechen würde. Beim Abtasten finden man keinen größeren Teil, der voran geht. Das kleine Becken fühlt sich „leer“ an. Stattdessen sind an den Seiten große runde Teile zu spüren. Mittels Ultraschall lässt sich die ganz genaue Lage des Babys im Bauch ermitteln.

Das Baby in Querlage zur Drehung bewegen

Wenn das Kind in Querlage liegt und die Fruchtblase springt, ist das Risiko erhöht, dass die Nabelschnur vorfallen könnte. Darum ist in dem Fall immer ein Liegendtransport angezeigt. Generell ist die Querlage eine Lage, aus der das Baby nicht spontan geboren werden kann. In dieser Situation ist immer ein Kaiserschnitt erforderlich. Allerdings kann gegebenenfalls bis Wehenbeginn abgewartet werden, ob sich das Baby noch dreht. Rund 80 Prozent der Kinder in Querlage drehen sich noch nach der 37. Schwangerschaftswoche in eine Längslage. Das individuelle Vorgehen wird hier mit der Geburtsklinik abgesprochen.

Durch bestimmte Maßnahmen kann das Baby angeregt werden, sich doch noch in eine günstigere Position zu begeben. Auf der englischsprachigen Seite Spinningbabies finden sich viele gute Anregungen, die in Absprache mit der betreuenden Hebamme oder dem Frauenarzt ausprobiert werden können. Die Kontaktaufnahme mit dem Kind ist ebenfalls immer ein wichtiger Aspekt, wenn sich ein Baby in nicht ganz so günstiger Position befindet. Es lohnt sich, dem Baby gut zuzureden, sich doch bitte günstiger im Bauch zu platzieren.

Auch Akupunktur und Moxen kann eine Option sein. Sie sollte vor der 37. Schwangerschaftswoche probiert werden, um das Baby zur Drehung zu bewegen. Die äußere Wendung, wie sie auch bei der Beckenendlage möglich ist, kann auch einem Kind in Querlage helfen, eine Schädellage einzunehmen. Diese wird gegebenenfalls in der Klinik immer unter Überwachung des Kindes durchgeführt. Allerdings dürfen keine Kontraindikationen wie etwa eine ungünstige Lage der Placenta vorliegen.

Bei Mehrlingen wird die äußere Wendung manchmal auch noch unter der Geburt gemacht, wenn der zweite Zwilling in Querlage liegen sollte. Durch die Geburt des ersten Kindes entsteht so viel Platz in der Gebärmutter, dass das zweite Kind meist unkompliziert in die Längslage gebracht werden kann. Voraussetzung für dieses Vorgehen ist ein mit Mehrlingsgeburten erfahrenes Geburtshilfe-Team und der Ausschluss anderer Kontraindikationen. Die Geburtsplanung bei Zwillingen erfolgt ohnehin immer frühzeitig in der Klinik, die als Geburtsort von den Eltern ausgesucht wird.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass eine Querlage um den Geburtstermin herum sehr selten vorkommt. Wenn sich das Kind jedoch zum Zeitpunkt der Geburt immer noch in Querlage befindet, ist ein Kaiserschnitt unumgänglich, um die Gesundheit und das Leben des Kindes nicht zu gefährden. Um spontan geboren zu werden, muss sich ein Baby immer in einer Längslage befinden, was heißt, dass Kopf oder Po nach unten im Becken liegen. Übrigens hat sich unser Baby in der 36. Schwangerschaftswoche doch noch in eine „schöne Schädellage“ gedreht, womit einer Spontangeburt nichts mehr im Weg stand.

Weiterführende Literatur:
Die Geburtshilfe (Springer 2016) | Hebammenkunde (Hippokrates 2013) | Die Optimierung der Kindslage (Hippokrates 2001)

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