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Schwangerschaftsanzeichen: typische Symptome

Viele Frauen halten das Ausbleiben der Regel in den ersten Wochen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr für ein sicheres Schwangerschaftsanzeichen. Doch bestimmte Symptome können sich bereits früher bemerkbar machen.

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Anhaltende Übelkeit, Ausfluss und plötzliche Müdigkeit können auf eine Schwangerschaft hindeuten. Viele Frauen klagen zum Beispiel auch über ein Spannungsgefühl in den Brüsten. Nicht immer muss das jedoch gleich eine Schwangerschaft bedeuten.

Wann zeigen sich erste Schwangerschaftsanzeichen?

Kommt es kurz nach dem Eisprung zu einer Befruchtung der Eizelle, ist das üblicherweise noch nicht mit körperlichen Anzeichen verbunden. Der sich entwickelnde Embryo nistet sich etwa fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutter ein, was wiederum einige Tage in Anspruch nimmt. Ab diesem Zeitpunkt ist es theoretisch möglich, dass die Frau etwas von der beginnenden Schwangerschaft merkt.

Manche Frauen registrieren die ersten Schwangerschaftssymptome tatsächlich bereits wenige Tage nach der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter. Andere vermuten erst mit dem Ausbleiben der Regelblutung, dass sie schwanger sein könnten.

Typische Schwangerschaftsanzeichen

Eine Frage, die fast alle Frauen umtreibt: „Bin ich schwanger?“ Es gibt viele Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können. Diese lassen sich in unsichere, wahrscheinliche und sichere Symptome einteilen.

Unsichere Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  • Unwohlsein
  • Spannungsgefühl in den Brüsten mit erhöhter Berührungsempfindlichkeit der Brust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel, Kreislaufprobleme
  • Hitzewallungen
  • Schmerzen in Rücken, Bauch und Unterleib
  • Veränderung der Körpertemperatur (Die Basaltemperatur bleibt kurz vor der zu erwartenden Regelblutung hoch, anstatt zu sinken.)
  • vermehrter Harndrang
  • vermehrter Scheidenausfluss
  • veränderte Geruchs- und Geschmackswahrnehmung
  • Appetit auf Speisen, die Sie sonst nicht essen
  • Heißhunger
  • plötzliche Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, die Sie sonst essen, oder gegen Genussgifte wie Zigaretten und Alkohol
  • Verdauungsprobleme wie etwa Durchfall
  • kurze Blutung beim Einnisten des Embryos in der Gebärmutter

Frau verzieht das Gesicht wegen des Geruchs von Kaffee: Während der Schwangerschaft verändert sich der Geruchssinn. Angenehme Gerüche können plötzlich zu Übelkeit führen. (Quelle: monkeybusinessimages/Getty Images)

Wahrscheinliche Anzeichen in den ersten Schwangerschaftswochen:

  • Ausbleiben der Periode
  • Erhöhung der Basaltemperatur über einen Zeitraum von mehr als 18 Tagen
  • dunklere Färbung der Brustwarzenhöfe und Vergrößerung der Brustwarzen und Brüste
  • positiver Schwangerschaftstest
  • Veränderung der Gebärmutter

Sichere Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen:

  • Herzschlag und Bewegungen des Ungeborenen
  • Nachweis des Fötus mithilfe von Ultraschall

Schwanger oder PMS?

Nicht immer ist es leicht, die ersten körperlichen Anzeichen richtig zu deuten: Handelt es sich um erste Schwangerschaftsanzeichen oder bereitet sich der Körper nur auf das Einsetzen der Regel vor? Gerade Unterleibskrämpfe, Stimmungsschwankungen und ein Spannungsgefühl in den Brüsten treten bei vielen Frauen auch beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) auf.

Es ist daher zu empfehlen, gerade in den ersten Tagen nicht allzu viel in solche Anzeichen hineinzuinterpretieren und zunächst den Stichtag der nächsten Blutung abzuwarten. Setzt diese nicht ein, sollten Sie als Nächstes einen Schwangerschaftsfrühtest machen.

Schwanger trotz Pille

Kann man trotz Pille schwanger werden? Ja, kann man. Eine ungewollte Schwangerschaft trotz Pilleneinnahme geht in der Regel auf Anwendungsfehler zurück, etwa wenn Sie die Einnahme vergessen oder verschoben haben oder die Wirkung durch Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall außer Kraft gesetzt wurde. Auch Erkrankungen können die Wirkung der Pille beeinflussen oder sie sogar außer Kraft setzen. Dazu zählen unter anderem Morbus Crohn und Mukoviszidose. Extremes Untergewicht, starkes Rauchen und einseitige Ernährung können die Zuverlässigkeit der Pille ebenfalls herabsetzen.

Medikamente, die die Wirkung der Pille beeinflussen sind beispielsweise:

  • Antibiotika
  • Antipilzmittel
  • Antihistaminika
  • Antiepileptika
  • Malariamittel
  • Chemotherapeutika

Achtung
Frei verkäufliche Arznei mit Johanniskraut vermindert die Wirkweise der Pille.

Ohne diese zusätzlichen Einflüsse liegt der Pearl-Index je nach Pillenpräparat zwischen 0,1 und 0,9. Damit ist die Pille eines der sichersten und zuverlässigsten Verhütungsmittel.

Schwanger trotz Periode

Manche Frauen berichten, trotz Periode schwanger gewesen zu sein. Dies ist jedoch nicht möglich. In diesen Fällen verwechseln Frauen oftmals eine Einnistungsblutung mit ihrer Menstruationsblutung.

Nach der Befruchtung wandert das befruchtete Ei (Blastozyste) durch den Eileiter Richtung Gebärmutter und nistet sich – wie ein Ei in einem Nest – in der Gebärmutterschleimhaut ein. Dieses Einnisten nennt man auch Nidation (lat. nidus, Nest). Beim Einwandern der Bastozyste in die Gebärmutterwand können kleine Blutgefäße beschädigt werden, was eine schwache Blutung zur Folge haben kann. Gynäkologen sprechen dabei von einer Nidationsblutung (Implantationsblutung oder Einnistungsblutung).

Wann kommt es zu einer Nidationsblutung?

Oftmals verläuft eine Einnistungsblutung nur im Inneren des Körpers, sodass die meisten Frauen sie nicht bemerken. Sie entsteht zwischen dem siebten und zwölften Tag nach der Befruchtung. Das erste Anheften der befruchteten Eizelle beginnt etwa fünf bis zehn Tage nach der Befruchtung. Etwa zwölf Tage nach der Befruchtung ist der Vorgang der Nidation (Implantation) abgeschlossen. Doch Achtung: Sie ist kein verlässliches Zeichen für eine Schwangerschaft.

Unterschiede zwischen einer Nidationsblutung und einer Periode

  • Blut: Das Blut einer Nidationsblutung ist hell-rötlich, vorwiegend in Form einer Schmierblutung, während es bei der Monatsblutung dunkelrot bis braun ist. Die Farbe sollte aber nicht überinterpretiert werden: Auch eine Einnistungsblutung kann bräunlich sein.
  • Zeitpunkt: Die Menstruation beginnt etwa vierzehn Tage nach dem Eisprung. Kommt es früher im Zyklus zu einer Blutung, also etwa fünf bis zehn Tage nach dem Eisprung, handelt es sich vermutlich um eine Einnistungsblutung. In der Regel schmerzt diese nicht.
  • Dauer: Die Nidationsblutung ist meist leicht und nach zwei Tagen vorüber, während die Periode relativ stark verläuft und drei bis fünf Tage andauert.

Erste Hilfe: Schwangerschaftstest

Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie schwanger sind oder nicht, sollten Sie Ihren Frauenarzt konsultieren. Zuvor können Sie auch einen Schwangerschaftstest machen. Dieser misst das Hormon Humanes Choriongonadotropin (HCG) im Urin, das entsteht, wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat.

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Der Zeitpunkt ist entscheidend: Ein häuslicher Schwangerschaftstest kann frühestens am ersten Tag der zu erwartenden Periode gemacht werden. Wenn Sie den Test sehr früh durchführen und er ein negatives Ergebnis anzeigt, kann es durchaus sein, dass Sie dennoch schwanger sind. Dann ist es ratsam, den Test einige Tage später noch einmal zu wiederholen. Wenn er positiv ausfällt, ist er zuverlässig. Die Fehlerquote dieser Schwangerschaftstests liegt bei rund einem Prozent, also einer von hundert Tests liegt im Durchschnitt falsch.

Wann treten Schwangerschaftsanzeichen auf?

Unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftsanzeichen

Die Anzeichen einer Schwangerschaft können grob in unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftsanzeichen eingeteilt werden. Dabei treten unsichere Anzeichen grundsätzlich eher auf als wahrscheinliche oder sichere Anzeichen. Bei unsicheren Schwangerschaftsanzeichen handelt es sich beispielsweise um Schwindel und Kreislaufprobleme, Übelkeit mit Erbrechen, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit sowie ein Spannen oder eine Vergrößerung der Brüste. Manche Frauen haben zudem eine gute Intuition und fühlen, wenn in ihrem Körper etwas anders ist. Diese Anzeichen können bereits einige Tage nach der Befruchtung der Eizelle auftreten, sind als alleinige Merkmale jedoch nicht ausreichend, um von einer Schwangerschaft auszugehen. Wahrscheinliche Anzeichen sind hingegen das Ausbleiben der Periode, eine länger anhaltende erhöhte Basaltemperatur, der Nachweis des Schwangerschaftshormons hCG (humanes Choriongonadotropin) mittels Urintest oder Bluttest, eine leicht bläulich gefärbte Vagina sowie ein weicher Gebärmutterhals, für dessen Nachweis allerdings eine ärztliche Untersuchung nötig ist. Diese Anzeichen einer Schwangerschaft treten meist erst nach dem Ausbleiben der Periode und somit ca. 14 Tage nach Befruchtung der Eizelle auf. Sichere Schwangerschaftsanzeichen treten erst später auf und können in der Regel nur von Ihrem Gynäkologen festgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine nachgewiesene Fruchtblase mit Embryo, Bewegungen des Kindes ab dem 5. Schwangerschaftsmonat, hörbare Herztöne sowie ein Tasten von Körperteilen des Kindes durch die Bauchdecke.

Der Schwangerschaftstest als Bestätigung einer Schwangerschaft

Möglicherweise haben Sie bereits unsichere Schwangerschaftsanzeichen wie vergrößerte Brüste oder Morgenübelkeit festgestellt. Als erstes wahrscheinliches Anzeichen gilt jedoch der Nachweis des Schwangerschaftshormons hCG. Das Hormon wird vom Körper bereits kurz nach der Einnistung der Eizelle produziert und ist nur bei schwangeren Frauen nachzuweisen. Für den Nachweis von hCG eignen sich herkömmliche Schwangerschaftstests aus der Drogerie oder Apotheke sehr gut. Dieser Urintest ist einige Tage nach dem Ausbleiben der Monatsblutung anwendbar und liefert in der Regel sichere Ergebnisse. Um sicherzugehen, dass der Streifen richtig angewendet wurde, empfiehlt es sich jedoch immer, einen weiteren Schwangerschaftstest zu machen. Fällt dieser ebenfalls positiv aus, ist Ihre Schwangerschaft bereits sehr sicher. Weiterhin gibt es auch Frühtests, die bereits vier Tage vor dem eigentlichen Einsetzen der Periode angewendet werden können. Die Ergebnisse von Frühtests gelten jedoch als unsicher, weshalb besser auf die herkömmliche Variante des Schwangerschaftstests zurückgegriffen werden sollte. Das Schwangerschaftshormon kann auch sechs bis neun Tage nach Befruchtung der Eizelle im Blut festgestellt. Hierfür ist ein Bluttest beim Arzt nötig, der Ihnen eine sichere Aussage liefert.

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Erste Schwangerschaftsanzeichen: über schmerzende Brüste, Übelkeit und Co

Müdigkeit und Übelkeit sind bei vielen Frauen erste Schwangerschaftsanzeichen. Kommt das Ausbleiben der Mens hinzu, deutet alles auf eine Schwangerschaft hin. Andere Frauen wiederum spüren gar nichts.

Übelkeit kann ein erstes Schwangerschaftsanzeichen sein. Foto: g-Stockstudio, iStock, Thinkstock

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Eines gleich vorweg: Die folgenden Symptome können, müssen aber nicht auftreten, wenn eine Schwangerschaft beginnt! Ebenso wie Frauen eines oder mehrere der Anzeichen verspüren können, ohne schwanger zu sein. Erste Schwangerschaftsanzeichen können immer nur ein Anhaltspunkt sein, sicheren Aufschluss über eine Schwangerschaft können nur ein Schwangerschaftstest oder ein Besuch beim Frauenarzt geben.

Erste Schwangerschaftsanzeichen: Ab wann treten sie auf?

In den ersten beiden Schwangerschaftswochen liegt, so paradox es klingen mag, noch keine Schwangerschaft vor. Sie werden nur mitgezählt, um die Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins zu vereinfachen, weil das Datum des Eisprunges den meisten Frauen nicht bekannt ist. In diesen Wochen können daher keine Anzeichen einer Schwangerschaft erkennbar werden.
Um den Zeitpunkt der Einnistung herum sieht das schon etwas anders aus: Einige Frauen haben eine leichte Blutung während der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Diese Blutungen sind meist nur sehr schwach und dauern nur eine kurze Zeit an, unterscheiden sich also oft erheblich von der normalen Mens.

Erste Schwangerschaftsanzeichen: Beispiele

Erste Schwangerschaftsanzeichen können die Morgenübelkeit oder Erbrechen sein – die Übelkeit muss sich übrigens nicht unbedingt auf den Morgen beschränken, sondern kann auch durch den Geruch oder Geschmack von bestimmten Lebensmitteln oder Getränken ausgelöst werden. Dies ist vermutlich ein Schutzmechanismus der Natur, damit die werdende Mutter nichts zu sich nimmt, was dem ungeborenen Leben schaden könnte!
Durch das Schwangerschaftshormon HCG kann es vorkommen, dass die Schwangere öfter auf Toilette muss als normalerweise – häufiges Wasserlassen ist daher ebenfalls eines der ersten Symptome einer beginnenden Schwangerschaft. Wird es allerdings von Brennen oder Schmerzen begleitet, könnte eine Blasenentzündung vorliegen; in diesem Fall sollten Sie zum Arzt gehen.
Auch plötzliche, bis dahin unbekannte Stimmungsschwankungen und eine erhöhte Sensibilität können auf eine Schwangerschaft hinweisen.
Erste Schwangerschaftsanzeichen können auch schmerzende, geschwollene Brüste sein. Da der Busen sich auf das Stillen vorbereitet, reagieren Brust und Brustwarze oftmals extrem empfindlich auf Berührungen. Die Optik verändert sich schon frühzeitig: Damit das Neugeborene später leichter zu seiner Nahrungsquelle findet, verfärben sich die Brustwarzenvorhöfe (der Ring um die Brustwarze) dunkel, um sich besser von der restlichen Brust abzuheben.
Durch die Umstellung von Hormonen und Stoffwechsel fühlen sich viele Schwangere gerade im ersten Trimester häufig sehr schlapp und müde. Anstelle des Griffs zu Kaffee oder anderen Muntermachern ist hier empfehlenswert, öfter eine Pause einzulegen – schliesslich leistet der weibliche Körper gerade Höchstarbeit!
Und zu guter Letzt: das gute, alte Bauchgefühl. Es ist nicht wissenschaftlich nachweis- oder belegbar, aber einige Frauen fühlen sich kurz nach der Befruchtung einfach anders als sonst – eben „schwanger“. Warum also nicht einfach einmal wieder auf sein Gefühl hören?

Schambein

/ IAOM-US

Das menschliche Becken besteht aus mehreren zusammengesetzten Knochen, zu welchen auch das Schambein gehört. Gemeinsam mit Hüftbein und Darmbein bildet das Schambein bei jedem Menschen die Hüftpfanne. Obwohl Mann wie Frau über ein Schambein verfügen, unterscheidet sich die Lage etwas, da das weibliche Schambein generell tiefer liegt als das männliche.

Der nachfolgende Artikel beschreibt zunächst die Funktionen und Aufgaben des Schambeins und fasst diese für eine bessere Übersicht zusammen. Zudem wird die Anatomie und der Aufbau des Schambeins erläutert und auf typische und häufige Krankheiten, Symptome und Beschwerden des Schambeins Bezug genommen.

Was ist das Schambein?

Das Schambein bzw. Os pubis ist einer der wesentlichen Knochen des menschlichen Beckens. Gemeinsam mit dem Hüftbein und dem Darmbein formt das Schambein bei jedem Menschen die Hüftpfanne.

Generell handelt es sich beim Schambein um einen platten, ovalförmigen Knochen. Dieser liegt bei Frau und Mann knapp über den Genitalbereich.

Obwohl das Schambein auf beiden Beckenseiten sichtbar ist, ist es ein durchgehender Knochen. Die ovalen Schambeinknochen sind stets auf der linken und rechten Körperhälfte vorhanden.

Auf der Vorderseite des Beckens kommt das Schambein an der Schambeinfuge zusammen. Durch die Verwachsung ist das Schambein in der Lage, als ganzer Knochen zu erscheinen, wobei die mittig gelegene Verwachsungsfuge, welche sich in der Knochenmitte, das Schambein in eine rechte und linke Hälfte einteilt. Gemeinsam mit beiden Beckenknochen bildet es das Hüftgelenk.

Das Schambein besitzt als wichtiger Teil der Hüfte die wesentliche Aufgabe, die inneren Geschlechtsorgane zu schützen und den Körper zu stützen. Seine Schutzfunktion ist aufgrund der Tatsache, dass das Schambein den Körper vorne abschirmt und gleichzeitig stützt, gegeben.

Frauen und Männer besitzen beide ein gleichmäßig ausgebildetes Schambein. Bei der Frau allerdings liegt das Schambein tiefer als beim Mann.

Funktionen & Aufgaben

Das Schambein hat vor allem die Aufgabe einer Stütze des Körpers über. Da es ein wichtiger Teil des menschlichen Beckens und somit auch Hüftgelenks ist, stütz es den gesamten Körper im Alltag, während des Gehens und Sitzens.

Das Becken des Menschen ermöglicht generell den menschentypischen aufrechten Gang. Gleichzeitig hilft es bei der Atmung und sorgt dafür, dass der Mensch eine richtige Körperhaltung beibehalten kann.

Menschen mit einer schlechten bzw. falschen Körperhaltung leiden deshalb des Öfteren unter Beckenfehlstellungen, wobei das Schambein ebenfalls eine Fehlstellung bzw. einen Fehlwuchs besitzen kann. Da das Schambein fester Bestandteil des Beckens ist, wirkt es sich gleichfalls auf Atmung und Körperhaltung aus.

Generell wird das Schambein über das Sitzbein und Darmbein aufgebaut. Dadurch gilt es nicht nur als Teil des Beckens, sondern des Beckenrings, welcher wiederum direkt mit der Wirbelsäule befestigt ist. Die Wirbelsäule wird durch den Beckenring und somit ebenso durch das Schambein maßgeblich gestützt. Treten Erkrankungen oder Missbildungen auf, sind die Stützfunktion und der Bewegungsautomat des Körpers negativ betroffen.

Zusätzlich schützt das Schambein die sich im Becken liegenden inneren Organe und Muskeln. Ohne das Schambein wäre das Becken nach vorne hin offen, sodass die Organe und die Muskulatur freiliegen würden. Besonders die inneren Geschlechtsorgane werden durch das Schambein beschützt.

Viele wichtige Muskeln entspringen am Schambein, sodass es als Verankerungspunkt für die Muskulatur dient. Außerdem verlaufen Arterien und Venen durch das Schambein weiter in die Beine, damit diese ausreichend versorgt werden. Die Muskulatur hingegen ermöglicht über das Schambein die Bewegung des Beckens.

Zusammenfassung der Aufgaben und Funktionen des Schambeins

  • Aufrechterhaltung des Körpers
  • Ermöglichen des aufrechten Ganges
  • Hilfe bei der Atmung
  • Schutz der inneren Organe / inneren Geschlechtsorgane
  • Schutz für Beckenmuskeln
  • Ankerpunkt der Beckenmuskeln
  • Verlaufspunkt von Arterien und Venen der Beine

Anatomie & Aufbau

/ massagenerds

Das Schambein bzw. Os pubis ist ein konstanter Teil der Hüftgelenkspfanne bzw. Acetabulum und bildet ihren vorderen Teil. Zusammen mit dem Kopf des Oberschenkels bzw. Camput femoris entsteht durch das Schambein das Hüftgelenk. Der vordere Schambeinrand besitzt zudem den Beinamen Schambeinkamm bzw. Pecten ossis pubis. Die Mittellinie hingegen ist die Symphyse, welche die Verbindungsstelle der beiden Schambeine darstellt.

Das Schambein ist theoretisch in zwei gleichmäßige Hälften geteilt, welche auf beiden Seitens des Beckens liegen. Auf seiner Vorderseite wächst das Schambein über die Schambeinfuge, eine faserknorpelige Verbindung, zusammen. Die Faserknorpel ermöglichen eine minimale Verschiebbarkeit beider Schambeinhälften.

An jeder Hälfte des Schambeins schließt sich je zwei Schambeinäste, der obere ast bzw. Ramus superior und der untere Ast bzw. Ramus inferior, an. Über die Schambeinäste wird das Schambein mit den anderen Knochen der Hüfte verbunden, sodass sie ein wichtiger Teil des Hüftgelenks sind.

Während der obere Ast nach vorne und oben mit dem Darmbein bzw. Os ilium verbunden ist, tritt der untere Ast mit dem Sitzbein bzw. Os ischii in Verbindung. Die Verbindungen der Schambeinäste unterscheiden sich wesentlich von der Schambeinfuge, da sie nicht faserknorpelig, sondern knöchern und unbeweglich sind.

Muskeln, Nerven & Co.

Am Übergang zur Mittellinie befindet sich am Schambeinkamm ein kleiner Höcker, der sogenannte Tuberculum pubicum. An diesem setzt das Leistenband an. Seitlich endet der Schambeinkamm mit dem Eminentia iliopubica, einem weiteren Höcker, welcher die Grenze zum Darmbein ist.

Gleichzeitig begrenzt das Schambein den vorderen Bogen des Foramen obturatorum. Dies ist eine große Öffnung bzw. Lock im Becken, welches mit den zwei Skelettmuskeln Musculus obturator externus und Musculus obturator internus verschlossen wird. Beide Muskeln gehören der Gruppe der tieferen Hüftmuskulatur an. Die Schließung ist nicht vollständig, sodass ein kleiner Kanal, der Canalis obturatorius, überbleibt.

Durch den Canalis obturatoris verläuft ein Nerv des Lendengeflechts bzw. Nervurs obturatorius. Auch eine lebenswichtige Arterie und Vene, die Vena und Arteria obturatoria, welche die Oberschenkel– und Beckenregion versorgt, ist in diesem Kanal beheimatet.

Das Schambein ist zusätzlich Ursprung mehrerer Muskeln wie dem Schambein-Steißbein-Muskel bzw. Musculus pubococcygeus, dem Muskel des Beckenbodens bzw. Musculus transversus perinei profundus und der Musculus puborectalis. Der Musculus puborectalis und der Schambein-SteißBein-Muskel fungieren als wichtiger Teil der Beckenbodenmuskulatur.

Schambeinfuge

Die Schambeinfuge bzw. Beckensymphyse, Symphysenfuge oderSymphysis pubica ist jener Bereich des Schambeins, an welchen beide Schambeinvorderseiten zusammentreffen. Sie besteht aus einem faserknorpeligen Gewächs, sodass eine minimalste Beweglichkeit gegeben ist. Gleichzeitig stellt die Schambeinfuge ein unechtes Gelenk bzw. Synarthrose des Beckengürtels. An der Schambeinfuge setzt der Musculus rectus abdominis an.

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Der Aufbau der Schamfüge setzt sich aus einen inneren, mittleren und äußeren Teil zusammen. Im inneren Teil der Schambeinfüge befindet sich ein Hohlraum, welcher mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Mitte der Schambeinfuge besteht aus zugfesten Bindegewebsfasern, während die äußere Schicht bzw. der Rand aus Faserknorpeln bzw. Discus interpubicus gebildet wird.

Das gesamte Schambein wird durch mehrere Bänder verstärkt. Oberhalb der Symphysenfuge liegt das Ligamentum pubicum superius, welches sich zwischen den beiden oberen Schambeinästen und dem Faserknorpel befindet. Unterhalb der Symphysenfuge hingegen ist das Ligamentum pubicum inferius. Das bogenförmige Band ist zwischen den beiden unteren Schambeinästen und dem Faserknorpel.

Generell besteht die Aufgabe der Schambeinfuge darin, Zugkräfte und Drücken aufzunehmen. Im normalen Gesundheitszustand ist die Faserknorpel relativ beweglich, erlaubt dennoch nicht enorme Flexibilität.

In der Schwangerschaft hingegen nimmt die Weichheit und Beweglichkeit der Schambeinfuge sehr zu. Die Schambeinfuge selbst kann zudem von Krankheiten betroffen sein. Dies sind eine Lockerung, Sprengung oder Ruptur der Symphysenfuge.

Krankheiten & Störungen

Krankheiten, Störungen, Symptome und Beschwerden des Schambeins

Da das Schambein Teil des Beckens ist, existieren nicht viele Krankheiten, welche eine direkte Verbindung zum Schambein aufweisen. Dennoch treten vermehrt Knochen-, Sehnen- und Muskelkrankheiten auf, von welchen das Schambein durchaus betroffen sein kann.

Krankheiten und Beschwerden des Schambeins lassen sich relativ schnell bemerkbar machen. Zunächst treten starke und plötzliche Schmerzen im Schambeinbereich auf, welche von Übelkeit und Schwindel begleitet werden. Heilt die Erkrankung des Schambeins ab, leidet der Betroffene zugleich unter einer erschwerten Haltung.

Brüche & Mikrorisse

Als typische Sportlerkrankheit werden Knochenbrüche bzw. Mikrobrüche des Schambeins angesehen. Wird das Schambein zu sehr belastet, entstehen meist zunächst unbemerkte Mikrorisse in der Schambeinregion. Dadurch, dass der Schambeinknochen besonders empfindlich ist, verursachen selbst Mikrorisse jedoch starke Schmerzen.

Die Brüche heilen in der Regel von selbst ab. Dennoch treten während der Heilungsphase oft erneut Schmerzen am Schambein auf. Mikrobrüche des Schambeins begünstigen zugleich Schambeinentzündungen.

Überlastungen

In vielen Fällen wird das Schambein überbelastet. Ist eine Überbelastung des Schambeins vorhanden, kann der Körper nicht mehr optimal gestützt werden. Die Überbelastung bezieht sich oft nicht nur auf das Schambein, sondern das gesamte Becken. Daraus resultieren meist Entzündungen des Schambeins, welche sich durch starke Schmerzen bemerkbar machen.

Die Schmerzen beginnen im Schambereich und reichen bis auf die Leiste sowie die unteren Bauchmuskeln. Schambeinentzündungen können bei jedem Menschen entstehen. Dennoch betrifft sie in vielen Fällen oft Sportler wie Fußballer, sodass eine Schambeinentzündung umgangssprachlich Fußballkrankheit genannt wird.

Entzündungen

Während der Schwangerschaft kann es zu Entzündungen kommen
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Die Entzündung des Schambeins kann ebenfalls während einer Schwangerschaft diagnostiziert werden. Hier wird sie ebenfalls durch Überbelastung verursacht, da das stetig wachsende Baby unaufhörlich Druck auf den Beckenbereich ausübt.

Durch den Druck des Babys wird der Knochen dauerhaft gedehnt, sodass Entzündungen und sogar Risse entstehen können. Die Risse sind gleichzeitig in der Lage, in den umliegenden Beckenknochen aufzutreten.

Entzündungen des Schambeins heilen in der Regel meist von selbst ab, wenn sie korrekt ärztlich behandelt werden und der Betroffene sich schont.

Die Heilphase beläuft sich auf wenige Wochen, in welchen der Betroffene nicht schwer heben und seine Beine zu stark spreizen sollte. Die Schmerzen, welche im Zuge einer Schambeinentzündung verursacht werden, sind langhaltend und klingen erst ab, wenn die Entzündung behandelt wird bzw. abheilt.

Schambeinschmerzen

Gerne als Schambeinschmerzen werden geschlechtsspezifische Beschwerden bezeichnet, da diese nah am Schambeinknochen liegen. Oft schmerzt das Schambein in der Schwangerschaft oder nach der Geburt leicht. Beim Mann hingegen kann die Prostata zu Schambeinschmerzen führen. Die Intensivität der Schambeinschmerzen ist von Patient zu Patient unterschiedlich. In manchen Fällen strahlen sie sogar bis in den Rücken und die Oberschenkel.

Schambeinentzündung

Eine Schambeinentzündung bzw. Osteitis pubis, Symphysenosteitis oder Pubalgie bzw. Pubalgia stellt eine Entzündung der Schambeinfüge bzw. Symphyse, der Schambeinknochen sowie ihren umgebenden Strukturen. Die Entzündung ist äußerst schmerzhaft und infektbedingt.

Im Großteil der Fälle entsteht eine Schambeinentzündung durch wiederholte Mikrotraumata. Diese wiederum werden durch Fehl- oder Überbelastungen verursacht.

Schambeinentzündungen können bei jedem Menschen auftreten. Die wesentliche Zielgruppe für diese Erkrankung sind allerdings Sportler und insbesondere Fußballer. Je nach Grad müssen die Betroffenen für lange Zeit auf jegliche sportliche Betätigung verzichten.

Eine Schambeinentzündung macht sich zunächst durch Schmerzen im Schambeinbereich und den Schambeinästen bemerkbar. Die Stärke der Schmerzen ist unterschiedlich. Viele Betroffene jedoch müssen ihre sportlichen Aktivitäten einschränken oder ganz unterlassen.

Das Schambein ist bei einer Entzündung deutlich druckschmerzhaft und ihr umgebender Bereich teilweise angeschwollen. In manchen Fällen strahlen die Schmerzen einer Schambeinentzündung sogar in die Leiste, Damm– und Hüftregion. Auch Schmerzen im Unterbauch und Beckenbodenbereich sind möglich.

Typisch für eine Schambeinentzündung ist der sogenannte „Anlaufschmerz“. Schmerzen treten am stärksten beim Aufstehen nach langem Sitzen auf, lassen jedoch bei gleichförmigen Bewegungen wie beispielsweise Gehen nach. Ebenfalls verursachen ruckartige Bewegungen und Treppensteigen Schmerzen. Kann Sport trotz einer bestehenden Entzündung ausgeübt werden, treten diese erst oft nach Ende der sportlichen Aktivität oder gegen Abend auf. Hingegen fehlt Fieber bei einer Schambeinentzündung.

Ursachen & Entstehung

Generell entsteht eine Schambeinentzündung, wenn die Schambeinfuge zu sehr beansprucht wird. Hierbei entstehen Entzündungen und es bildet sich Narbengewebe.

Einige Sportarten belasten das Schambein
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In manchen Fällen baut sich sogar der Knochen ab. Die Beschwerden können sich auf angrenzende Knochenregionen ausbreiten und dort für Zysten oder Stressfrakturen bzw. stressbedingte Brüche sorgen.

Sportler, welche Sportarten mit großer Zugkraft auf die Schambeinfuge betreiben, sind besonders häufig von dieser Entzündung betroffen.

Insbesondere Risikosportarten wie Fußball, American Football, Basketball, Laufsportarten und Tennis verursachen gerne und häufig eine Schambeinentzündung.

Abseits von Sport entsteht eine Entzündung des Schambeins häufiger durch eine Schwangerschaft und Geburt. Auch Komplikationen von Operationen im Beckenbereich sind in der Lage, eine Schambeinentzündung zu verursachen.

Heilung & Therapie

In der Regel heilt eine Schambeinentzündung von alleine aus. Wird die Diagnose Schambeinentzündung gestellt, muss die betroffene Person sich schonen. Ist die Entzündung hartnäckig, können eine Injektionstherapie oder operative Eingriffe erfolgen.

Der Heilungsprozess bei einer Schambeinentzündung dauert einige Wochen bis Monate an. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, wird den Patienten empfohlen, sämtliche schmerzauslösende Bewegungen sowie Sport unbedingt zu vermeiden.

Die Behandlung einer Schambeinentzündung kann entweder mit konservativen Methoden wie Physiotherapie, als invasive, nicht-operative Therapie wie Injektionstherapie oder Infusionstherapie oder mittels Operation erfolgen. Der Grad der Erkrankung bestimmt hierbei meist die erfolgte Therapie.

Typische Erkrankungen

Typische und häufige Krankheiten des Schambeins im Überblick:

  • Schambeinschmerzen
  • Schambeinentzündungen durch Mikrorisse oder Überbelastung
  • Mikrorisse und Knochenbrüche im Schambein bzw. des Schambeins
  • Schmerzen im Schambeinbereich

Häufige Fragen & Antworten

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Schambein.

Männer vs. Frauen?

Welche Unterschiede existieren zwischen weiblichen und männlichem Schambein?

Generell verfügt die Frau über ein tiefer gelegenes Schambein. Dies hängt mit den allgemeinen Unterschieden des weiblichen und männlichen Beckens zusammen.

  • Das Frauenbecken besitzt breite, flacher gelegene Beckenschaufeln, ein tiefes Schambein und breite Sitzbeinhöcker.
  • Das Männerbecken hingegen verfügt über schmalere, steiler angelegte Beckenschaufeln, ein hohes Schambein und schmale Sitzbeinhöcker. Auch die Schambeinäste unterschieden sich.
  • Bei der Frau sind sie flacher, die Hüftgelenkpfannen sich nach weiter vorne gerichtet und das Steißbein ist kürzer.
  • Beim Mann sind die Schambeinäste steiler, die Hüftgelenkpfannen sind nach weiter hingen gerichten und das Steißbein hingegen länger.

Entzündung – Diagnose?

Wie wird eine Schambeinentzündung diagnostiziert?

Generell ist die Diagnose einer Schambeinentzündung nicht leicht, da die Symptome und Schmerzen auch auf andere Sportverletzungen und -krankheiten zutreten kann. Bei vielen Entzündungen werden anfangs oft eine Überbelastung bestimmter Sehnen, das Adduktorensyndrom, eine Leistenzerrung oder andere schmerzhafte Leistenerkrankungen vermutet.

In manchen Fällen wird das Hüftgelenk als Schmerzursache herangezogen. Aus diesen Gründen muss die Schambeinentzündung von anderen Krankheiten abgegrenzt werden. Der Arzt erstellt eine Anamnese, auf welche eine körperliche Untersuchung, Blutuntersuchung, Röntgenuntersuchung, Szitigrafie oder eine Kernspintomografie folgen können. Ergeben eine oder mehrere dieser Untersuchungen eine Schambeinentzündung, kann daraufhin eine passende Therapie veranlasst werden.

Schwanger – Belastung?

Wie sehr ist das Schambein während der Schwangerschaft belastet?

Das Schambein ist während der Schwangerschaft einer dauerhaften Belastung ausgesetzt. Die Schambeinfuge wird aufgrund des Gewichts des Babys immer weiter ausgedehnt. Die recht straffen Faserknorpel sorgen dafür, dass das umgebende Schambein Zugspannungen verspürt.

Die Schwangerschaftshormone sorgen zusätzlich dafür, dass sie Schambeinfüge generell sehr gelockert wird. Der lockere Knorpel soll bei der Geburt helfen und diese leichter machen.

Wird der Knorpel der Schambeinfuge zu sehr gelockert, kann allerdings das Schambein verrutschen. Der entstehende Schmerz reicht oft bis in den Rücken und die Oberschenkelmuskulatur. Die enorme Belastung fällt nach der Geburt jedoch wieder weg, sodass mögliche Erkrankungen abheilen können. Auch der gelockerte Knorpel wird wieder fest.

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Symphysenlockerung in der Schwangerschaft

Letzte Änderung: 03.01.2020
Zuletzt bearbeitet von Jasmin Krsteski • Medizinredakteurin Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

Unsere Inhalte basieren auf fundierten wissenschaftlichen Quellen, die den derzeit anerkannten medizinischen Wissensstand widerspiegeln. Wir arbeiten eng mit medizinischen Experten zusammen.

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Schmerzen beim Gehen oder Treppensteigen und Gleichgewichtsprobleme können ein Hinweis darauf sein, dass sich unter dem Druck des Babys die Schambeinfuge im Becken gelockert hat. Doch es gibt einige Dinge, die gegen Symphysenschmerzen helfen können.

© iStock

Inhaltsverzeichnis

  • Symphysenlockerung in der Schwangerschaft
  • Quellen

Was ist die Symphyse überhaupt?

Als Symphyse wird eine unbewegliche Knorpelverbindung bezeichnet. Solche eine Verbindung ist die Schambeinfuge (Symphysis pubica) zwischen den beiden Beckenhälften. Das Becken besteht aus knöchernen Strukturen: Kreuzbein, Darmbein, Sitzbein und Schambein. Diese sind durch Binde- und Knorpelgewebe miteinander verbunden. Die Schambeinfuge besteht aus unbeweglichem Knorpelgewebe und ist durch Bänder straff mit den Beckenknochen verbunden.

Wenn Sie wissen möchten, wo die Symphyse bei Ihnen sitzt: ziemlich genau unter dem Schambereich.

Anatomie des Beckens

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Was kommt es zur Symphysenlockerung?

Der Körper einer schwangeren Frau muss sich auf die Geburt vorbereiten. Dazu gehört, dass die Bänder, Knorpel und Sehnen im Becken hormonell bedingt dehnbarer werden, damit sich der Spalt unten zwischen den Beckenhälften weiten kann. Dieser Vorgang ist wichtig, um den Weg freizumachen für das Baby. Für die schwangere Frau kann er jedoch Schmerzen zur Folge haben. Grund dafür ist eine Verschiebung der Beckenknochen bei bestimmten Bewegungen, die die Knochenhaut reizt. Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, desto mehr drückt das wachsende Baby auf die Beckenknochen. Manchmal kommt es auch erst während der Geburt dazu, dass sich die Symphyse stärker als üblich weitet.

Wie erkenne ich eine Symphysenlockerung?

Bemerkbar machen sich Probleme durch eine Symphysenlockerung meist ab der Mitte der Schwangerschaft. Und zwar vor allem beim:

  • Gehen
  • Treppensteigen
  • Stehen auf einem Bein
  • Schuhe anziehen
  • Umdrehen im Bett

„Aus meiner Erfahrung ist bei etwa jeder dritten bis vierten Schwangeren der Beckenring gelockert und überlastet“, sagt Susanne Teuerle, Hebamme aus Köln. Manchmal sind die Schmerzen so stark, dass jede Bewegung schwerfällt. Besonders häufig tritt das Problem bei Frauen auf, die nicht zum ersten Mal ein Kind erwarten. Die Symphysenlockerung kann außerdem in Rücken und Oberschenkel ausstrahlen und Gleichgewichtsprobleme verursachen. Außerdem verfallen viele Schwangere bedingt durch die Verschiebung im Becken in einen sogenannten Watschelgang.

Ist eine Symphysenlockerung gefährlich?

Viele Betroffene befürchten, dass eine Symphysenlockerung gleichbedeutend ist mit einem Kaiserschnitt. Das ist jedoch nur bei sehr schweren Verläufen der Fall. Äußerst selten kann es in der Endphase der Schwangerschaft oder unter der Geburt zu einer sogenannten Symphysensprengung kommen. Dabei reißt die Verbindung zwischen den Schambeinfugen und muss operativ wiederhergestellt werden. Ansonsten ist eine Symphysenlockerung zwar manchmal schmerzhaft, aber in aller Regel harmlos. Meist verschwinden die Beschwerden nach der Geburt von selbst wieder. Nach spätestens sechs Monaten hat sich die Lockerung dann zurückgebildet.

Was können Sie gegen Symphysenschmerzen tun?

Es ist wichtig, dass Schwangere asymmetrische Bewegungen vermeiden, um keine Schmerzen zu provozieren. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich zu sehr schonen sollten. Hebamme Susanne Teuerle empfiehlt im Gegenteil, die Muskeln von Hüfte, Beckenboden, Rücken und Bauch mit gezielter Gymnastik zu kräftigen. Entsprechende Übungen können Sie sich bei Ihrer Hebamme oder von einem Physiotherapeuten zeigen lassen.

Das kann außerdem hilfreich sein:

  • sich im Stehen anziehen, da der einbeinige Stand Probleme bereiten kann
  • Treppensteigen wenn möglich vermeiden
  • keine ruckartigen Bewegungen und Sprünge machen
  • eventuell kann Akupunktur Linderung verschaffen
  • einen Arzt aufsuchen, eventuell auch einen Physiotherapeuten oder
  • beim Schlafen ein Kissen zwischen die Knie legen

Ist ein Symphysengurt sinnvoll?

Der Frauenarzt kann spezielle Stützgürtel verschreiben, die das Becken sanft zusammendrücken und so die Schmerzen lindern können. Wichtig ist, dass der Beckengurt im Fachgeschäft angepasst und der Schwangeren die richtige Anwendung gezeigt wird.

Quellen

Symphyse. Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: April 2016)

Weitere Informationen

Onmeda-Lesetipp:

  • Bildergalerie Schwangerschaftsgymnastik

Letzte inhaltliche Prüfung: 03.01.2020
Letzte Änderung: 03.01.2020

Symphysen-Schmerzen

Die Symphyse (Schambeinfuge) ist die vordere Verbindung der beiden Beckenhälften. Sie besteht aus Knorpel und lässt sich unter dem Venushügel tasten. Nicht wenige Schwangere haben an dieser Stelle bei Bewegung Schmerzen, vor allem beim Gehen oder Treppensteigen, beim Stehen auf einem Bein, beim Schuheanziehen oder wenn sie sich im Liegen umdrehen. Auch Druck auf die Symphyse kann wehtun.

Symphysen-Schmerzen treten häufig bei Schwangeren auf, die ihr zweites oder ein weiteres Kind bekommen, typischerweise ab Mitte der Schwangerschaft. Die Schmerzen können bis in die Hüften und Beine ausstrahlen. Manchmal sind sie so stark, dass jede Bewegung schwerfällt. Oft haben die Frauen zusätzlich Rückenschmerzen.

Nach der Geburt verschwinden die Beschwerden meist. Manche Frauen haben jedoch auch später noch Probleme damit.

Wie kommt es dazu?

Durch die Schwangerschaftshormone sind die Knorpel, Sehnen und Bänder im Becken weicher als sonst. Der Symphysen-Spalt vergrößert sich in der Schwangerschaft um drei bis vier Millimeter. Dadurch wird das Becken in Vorbereitung auf die Geburt erweitert. Alltägliche Bewegungen können allerdings zu einer schmerzhaften Verschiebung der Beckenknochen führen: Der Schmerz entsteht durch den Zug an der sehr empfindlichen Knochenhaut. Man spricht dann von einer Symphysen-Lockerung.

Was tun?

Wenn Sie Schmerzen im Bereich der Symphyse haben, stehen Schonung und Entlastung im Alltag an erster Stelle. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Sie arbeitsunfähig schreiben.

Vermeiden Sie Bewegungen, die Ihnen Schmerzen bereiten, insbesondere ruckartige Bewegungen und Springen sowie einseitige Bewegungen im Hüftgelenk wie das Abspreizen oder Anheben eines gestreckten Beins. Vermeiden Sie auch das Treppensteigen, wenn möglich.

Probieren Sie aus, wie Sie es sich mit Kissen, zum Beispiel zwischen den Knien, zum Schlafen bequem machen können. Beim Umdrehen im Bett ist es empfehlenswert, die Knie gebeugt und geschlossen zu halten. Versuchen Sie, beim Anziehen zu vermeiden, dass Ihr ganzes Gewicht auf nur einem Bein liegt.

Für Symphysen-Schmerzen gibt es unterschiedliche Behandlungen. Ihre Hebamme kann Ihnen sanfte Übungen zeigen, die die Beckenmuskulatur kräftigen. Grundsätzlich kann auch Beckenboden-Training helfen, da diese Muskeln zur Stabilität des Beckens beitragen.

Viele Schwangere mit Symphysen-Problemen finden das Tragen eines Schwangerschafts-Stützmieders oder eines Beckengurts angenehm, der Druck auf das Becken ausübt. Es gibt Hinweise, dass ein fester Gurt aus unelastischem Material besser sein könnte. Dem ungeborenen Kind schadet das Tragen eines Mieders oder Gurtes nicht.

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Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

Bei starken Beschwerden können die Hilfsmittel von der Ärztin oder dem Arzt verschrieben werden. Auch die Verordnung von spezieller physiotherapeutischer Behandlung ist möglich. Es ist ratsam, sich bei der Krankenkasse zu erkundigen, welche Kosten übernommen werden.

Es gibt Hinweise, dass auch Akupunktur Symphysen-Schmerzen lindern kann. Für die Wirksamkeit anderer Therapieverfahren, wie craniosakraler Therapie, Osteopathie oder Yoga, gibt es nur schwache Hinweise aus einzelnen kleinen Studien.

Schmerzmittel sollten Sie in der Schwangerschaft nie ohne ärztlichen Rat und nicht dauerhaft einnehmen – auch dann nicht, wenn sie rezeptfrei verkäuflich sind.

Bedeutung für die Geburt

Während der Geburt weitet sich das Becken, weil die Symphyse noch zusätzlich etwas nachgibt. Bei Symphysen-Schmerzen ist die Rückenlage mit abgespreizten Beinen oftmals sehr unangenehm. Die Seitenlage mit einem Kissen zwischen den Beinen und der Vierfüßler-Stand sind gute Positionen während der Wehen und auch für die Geburt, weil die Symphyse dabei nur wenig belastet wird.

Nach der Geburt können die Symphysen-Schmerzen vorübergehend zunehmen, doch nach einigen Wochen sind sie meist wieder verschwunden. Bei einer schweren Geburt kann in sehr seltenen Fällen ein Riss der Symphyse auftreten. Dann sind Ruhigstellung durch einen festen Gurt und Bettruhe erforderlich, damit der Knorpel wieder zusammenwächst.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 22.03.2019

Hebammentipp – Symphysenschmerzen

Viele Schwangere klagen vor allem in den letzten Wochen der Schwangerschaft über Schmerzen im vorderen Schambereich (Symphyse). Das Bindegewebe der Symphyse ist durch das Hormon Progesteron aufgelockert und so kann es zur schmerzhaften Verschiebung der Beckenknochen kommen. Für viele Schwangere ist es deshalb irgendwann nicht mehr möglich auf einem Bein zu stehen und sich beispielsweise die Socken anzuziehen. Häufig strahlt der Schmerz in die Beine und bis zur Hüfte aus.

Wichtig ist, dass die betroffene Schwangere sich möglichst bereits bei Auftreten der Beschwerden schont und entlastet, durch Hochlagern des Beckens, z.B. durch die Knie-Ellenbogen Lage, oder durch das Stützen des oberen Beines in Seitenlage, z.B. durch ein festes Kissen oder Polster. Das Tragen eines Stützmieders oder Symphysengurts kann Linderung bringen. Aus der anthroposophischen, homöopathischen Medizin hat sich das niedrig potenzierte Komplexmittel Symphytum comp. bewährt. Fragen Sie Ihre Hebamme oder Arzt/Ärztin.

Wenn alle diese Massnahmen nichts bringen, braucht es ggf. eine Überweisung zur Physiotherapie.

Symphysenlockerung: Ab wann treten die Schmerzen im Becken während der Schwangerschaft auf?

Die Symphyse ist mit dem Schambein verbunden und kann in der Schwangerschaft für ein unangenehmes Ziehen sorgen. Nicht selten treten aber auch starke Schmerzen im unteren Becken auf, die behandelt werden müssen.

Symphysenschmerzen in der Schwangerschaft können alltägliche Bewegungen unmöglich machen.

Was ist die Symphyse?

Eine Symphyse ist eine knorpelige Verbindung zweier Gelenke und kommt im menschlichen Körper häufiger vor: In den Bandscheiben, zwischen Brustbein und Rippen und im Schambein. Während die ersten beiden weniger bekannt sind, ist im Bezug auf eine Schwangerschaft von letzterer Symphyse, der Symphysis pubica, sehr häufig die Rede.

Wo liegt die Symphyse und was ist ihre Funktion?

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Auch Schambeinfuge genannt, hält die Symphyse als Faserknorpel beide Beckenknochen zusammen. Somit spielt sie bei unserem aufrechten Gang eine Rolle, indem sie unsere Organe am Platz und unser Becken flexibel hält. Ihre wichtigste Funktion hat sie aber bei der Geburt: Der Hormonanstieg in der Schwangerschaft sorgt dafür, dass die Bandscheiben in der Symphyse im letzten Trimester weicher werden und diese sich dehnt. Der Anstieg an Relaxin sorgt dafür, dass sich das Becken genug weitet, um den Kopf deines Babys passieren zu lassen. Steigt Relaxin vermehrt und vorzeitig an, weitet sich das Becken zu stark und zu früh, sodass starke Schmerzen bei den Betroffenen auftreten können.

Wie häufig ist eine Symphysenlockerung?

Offiziell tritt die vorzeitige Lockerung bei 1 von 300 Schwangerschaften auf. Experten gehen aber davon aus, dass etwa ein Viertel aller Schwangeren unter einer Form der Symphysenlockerung leidet, es aber nicht bei allen erkannt wird

Wie kann man eine Symphysenlockerung feststellen?

Eine Symphysenlockerung zu erkennen kann schwierig sein, denn im Verlauf der Schwangerschaft gewöhnst du dich an allerlei Ziehen und Schmerzen im Beckenbereich. Denn dass dieser sich in Vorbereitung auf die Geburt stark dehnt und auch das wachsende Gewicht von Baby und Gebärmutter stärkeren Druck ausübt, ist normal. Schwerere Symptome bei bestimmten Bewegungen deuten aber auf Probleme mit der Symphyse hin.

Symptome einer Symphysenlockerung

Die häufigsten Anzeichen sind Schwierigkeiten beim Gehen und Bücken, die mit einem schmerzhaften Ziehen im Becken verbunden sind. Normalerweise treten die Schmerzen im Schambereich auf, können aber auch in die Oberschenkel und den After ausstrahlen. Besonders schlimm werden die Schmerzen beim Tragen und Heben und allen Aktivitäten, bei denen jeweils nur ein Bein belastet wird, wie beim Aussteigen aus dem Auto, beim Treppensteigen oder auch beim Umdrehen im Bett.

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Schwanger: Ab wann die Symphysenlockerung auftritt

Die schmerzhafte Lockerung der Symphyse kann schon ab der 16. SSW auftreten, bei anderen Frauen macht sie sich erst im dritten Trimester bemerkbar. Wichtig ist, dass du dich deiner Ärztin und deiner Hebamme anvertraust, wenn du Schmerzen im unteren Beckenbereich feststellst.

Was sind die Folgen einer Symphysenlockerung?

So unangenehm sie ist, geht die Symphysenlockerung nach der Schwangerschaft meist von allein vorbei. In seltenen Fällen kann sich das Becken so weit dehnen, dass sehr starke Schmerzen auftreten, die nach der Geburt operativ behandelt werden müssen.

Symphysenlockerung und Geburt: Was muss ich beachten?

Bestimmte Geburtspositionen und Praktiken sind bei der Symphysenlockerung besonders hilfreich, indem sie den Druck aufs Becken reduzieren, z. B. das Beckenkreisen und die Geburt im Vierfüßlerstand. Auch eine Wassergeburt wird oft empfohlen. Manchmal ist es möglich, dass die Symphysenlockerung eine vaginale Geburt ausschließt und ein Kaiserschnitt nötig wird. Das ist aber sehr selten. Deine Ärztin und deine Hebamme können dich hierbei beraten und die Stellung deines Beckens überwachen, um diese Situation auszuschließen bzw. frühzeitig zu erkennen.

Was tun bei einer Symphysenlockerung?

So unangenehm die Symphysenlockerung ist, kannst du einiges tun, um die Symptome zu lindern:

  • Einen Stützgürtel tragen. Der Gürtel unterstützt dein Becken und kann Schmerzen lindern, indem er die Symphyse am Platz hält. Einen regulären Stützgürtel wie den Bauchgürtel von Herzmutter kannst du z. B. hier über Amazon selber bestellen.* Bei starken Schmerzen kann dir deine Ärztin auch eine Beckenbandage verschreiben, die noch stärkeren Halt gibt.
  • Deine Kegel-Übungen machen. Regelmäßige Einheiten tragen zur Stärkung des Beckenbodens bei und helfen bei Beschwerden.
  • Schmerzauslösende Bewegungen vermeiden. Wenn möglich, setze dich hin zum Anziehen, vermeide schweres Tragen und sei vorsichtig beim Sport. Beim Schlafen hilft ein Stillkissen zwischen den Oberschenkeln, das dein Becken stabil hält und dich gleichzeitig vor schnellem oder unbewusstem Umdrehen bewahrt. Von meiner Hebamme empfohlen und von mir geliebt ist das Still- und Schwangerschaftskissen von Theraline, hier erhältlich über Amazon.*
  • Schmerzmittel. Sprich mit deiner Ärztin, welche Schmerzmittel du in welcher Dosis einnehmen kannst. Auch deine Hebamme kann dich zu Schmerzmitteln und alternativen Methoden wie Akupunktur oder homöopathischen Mitteln beraten.
  • Physiotherapie. Während der Schwangerschaft und auch im Anschluss kann deine Ärztin dir Physio verschreiben. Diese hilft dir auch im Alltag mit Kind und kann einer schlimmeren Symphysenlockerung in einer Folgeschwangerschaft vorbeugen.

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