Schwangerschaft rechte seite liegen

Schwangerschaftswoche 32

Babys Entwicklung

In der 32. Schwangerschaftswoche bereitet sich Ihr Baby langsam auf die Welt außerhalb von Mamas Bauch vor: Seine Lungenentwicklung ist nun schon sehr weit fortgeschritten – es hat das Atmen in den vergangenen Wochen ja auch fleißig mit dem Fruchtwasser trainiert. Und nicht nur die werdende Mama, auch das Baby wird im letzten Schwangerschaftsdrittel immer fülliger. Es sammelt jetzt richtige Fettpölsterchen an. Sie helfen ihm nach der Geburt, seine Körpertemperatur zu regulieren. Aber natürlich lassen sie ihm jetzt auch immer weniger Bewegungsfreiheit in der Gebärmutter.

Trotzdem sollten Sie weiterhin wie bisher die Bewegungen Ihres Babys spüren. Falls sich daran deutlich etwas ändert und Sie verunsichert sind, sollten Sie Ihren Frauenarzt um Rat fragen. Dieser kann normalerweise rasch klären, ob mit Ihrem Baby alles in Ordnung ist. Denn in der Regel fühlen Schwangere nun vielleicht etwas seltener, aber eher immer intensiver, wenn ihr Kleines sich regt: Weil die Enge dem Kind die Beinfreiheit nimmt, stößt es mit den Füßchen häufig von innen gegen Ihre Bauchdecke, wenn es sich bewegt.

Dabei drückt sich das Baby mit seinem Fuß teilweise kräftig von der Gebärmutterwand ab und Sie können kleine Beulen auf Ihrem Bauch sehen. „Da steckt jetzt schon ordentlich Kraft dahinter“, sagt Dr. Mirja Pagenkemper, die im Rahmen der PRINCE-Studie (Prenatal Identification of Childrens Health) zur vorgeburtlichen Prägung forscht. „Von manchen Tritten kann die Schwangere sogar aufwachen.“

Rechnen Sie also damit, dass Ihre nächtliche Ruhe manchmal gestört wird. Was hinzukommt: Der Schlaf-Wach-Rhythmus des Babys unterscheidet sich in der Regel von dem der Schwangeren. So ist das Ungeborene oft aktiv, wenn die werdende Mama schlafen will.

Schlafen kann so schön sein – und ist außerdem gesund. Wer genügend schläft, ist ausgeruht und fit für die anstehenden Aufgaben. Doch was kaum einer weiß: Die Schlafposition kann sich auch auf unsere Gesundheit auswirken.

Gründe, nicht auf der rechten Seite zu schlafen

In einer Studie, die 2015 im Magazin „The Journal of Clinical Gastroenterology“ veröffentlicht wurde, nennt der Arzt John Doulliard mehrere Gründe, wieso Sie sich beim Schlafen lieber auf die linke Seite statt auf die rechte Seite drehen sollten:

1. Magen und Bauchspeicheldrüse

Magen und Bauchspeicheldrüse liegen auf der linken Körperseite. Wer auf der rechten Seite schläft, sorgt dafür, dass der Magen auf die Bauchspeicheldrüse drückt und so deren Aktivität behindert.

2. Herz und Blutkreislauf

Die Hauptschlagader, die Aorta, zweigt vom Herz nach links ab. Wenn Sie auf der rechten Seite liegen, muss Ihr Herz das Blut quasi „bergauf“ pumpen. Wer auf der linken Körperseite schläft, unterstützt dagegen die Pumpfunktion des Herzens.

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3. Lymphsystem und Milz

Wer auf der linken Seite schläft, tut auch dem Lymphsystem des Körpers etwas Gutes, meint Doulliard weiter. Und das aus folgendem Grund: Das Lymphsystem ist für den Transport wichtiger Nährstoffe und die Filterung von Abfallstoffen zuständig.

Da die Milz, die ebenfalls das Blut reinigt, auf der linken Körperseite liegt, gelangen die Abfallprodukte besonders schnell zu ihr, wenn man auf der linken Seite liegt.

4. Sodbrennen

Wer auf der rechten Seite schläft, leidet etwa doppelt so oft unter Sodbrennen (auch Reflux genannt), als Linksschläfer. Das liege laut der Studie daran, dass sich die Speisesäure auf der rechten Seite des Magens befinde. Wer sich beim Schlafen aber nach rechts dreht, erleichtert dem Speisebrei, wieder in die Speiseröhre zurückzufließen und so unangenehme Beschwerden zu verursachen.

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Diese Schlafposition solltet ihr in der Schwangerschaft vermeiden

Vor allem zum Ende einer Schwangerschaft ist es oft nicht leicht, eine gute Schlafposition zu finden. Entweder stört der große Bauch oder das Kind tritt. Aber auch schon lange vorher sollte frau auf ihre Schlafposition achten. Forscher der University of Manchester haben jetzt herausgefunden, wie werdende Mütter auf keinen Fall einschlafen sollten: auf dem Rücken.

Darum kann das Rückenschlafen gefährlich sein

Denn Schwangere, die flach auf dem Rücken schlafen, haben laut der Studie ein höheres Risiko für eine Totgeburt. Nämlich doppelt so hoch wie bei Schwangeren, die auf der linken Seite schlafen.

Und auch 3,7 Prozent der Totgeburten nach der zwölften Schwangerschaftswoche stehen der Studie zufolge mit einer Schlafposition auf dem Rücken in Zusammenhang. Die Ergebnisse sind unabhängig von der Größe des Babys und dem Gewicht der Mutter.

Die Forscher um Professor Alexander Heazell mutmaßen, dass eine Störung der Atmung der Auslöser sein könnte, die in der Rückenlage häufiger vorkommt. Ebenso sei es möglich, dass die Rückenlage die untere Hohlvene zusammenpresst und in der Folge der Fötus nicht genügend Sauerstoff erhält.

Für die Studie wurden rund 1000 Frauen befragt. 291 von ihnen hatten nach 28 Schwangerschaftswochen eine Totgeburt erlitten, 733 Frauen waren zum Zeitpunkt des Interviews noch schwanger. Die Studie zeigte, dass viele Frauen, die ein totes Kind auf die Welt brachten, am Abend vor dem Tod des Fötus auf dem Rücken geschlafen hatten.

Wichtig: Es geht vor allem um die Einschlafposition

Die Forscher aus Manchester betonen laut der „BBC“, dass es vor allem die Position beim Einschlafen gehe.

Studienleiter Alexander Heazell sagt: „Ich will nicht, dass Frauen, die auf dem Rücken aufwachen, nun denken ‚Oh mein Gott, ich habe meinem Baby was Schlimmes angetan'“. In der Studie sei speziell nach der Einschlafposition gefragt worden, weil man in dieser am längsten liegt. „Außerdem kann man nichts an der Position ändern, in der man aufwacht. Aber man kann die Position ändern, in der man einschläft.“

Ob eine Änderung der Position, in der Schwangere schlafen gehen, eine Totgeburt wirklich verhindern kann, müssen nun noch weitere Untersuchungen zeigen.

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Babys im Mutterleib – Was tut ihnen gut, was schadet ihnen

Babys im Stress

Babys im Mutterleib reagieren auf Stress, das haben verschiedene Untersuchungen ergeben. Ist die Mutter gestresst, überträgt sich das auf das Baby, das ist leicht an seinem schnelleren Herzschlag und einer erhöhten Pulsfrequenz zu erkennen. Aber Babys halten auch einiges aus, so dass gelegentlicher Stress – der sich ja nicht vermeiden lässt – keine bleibenden Spuren hinterlässt. Anders sieht es allerdings aus, wenn die Mutter in der Schwangerschaft dauerhaft Stress ausgesetzt ist oder stark traumatische Erlebnisse hat. Verschiedene Studien zeigen hier deutliche Veränderungen beim Kind:

  • Babys, deren Mütter posttraumatische Belastungsstörungen aufwiesen, wie sie zum Beispiel durch die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York auftraten, wiesen im Alter von einem Jahr einen deutlich niedrigere Konzentration an Stresshormonen (Cortisol) auf.
  • Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft stark gestresst waren, entwickelten sich geistig langsamer.
  • Gewalt durch den Partner in der Schwangerschaft führt zu untergewichtigen Kindern mit erhöhtem Cortisolspiegel.
  • Kinder von in der Schwangerschaft gestressten Müttern neigen deutlich häufiger unter Asthma.

Mediziner vermuten, dass die veränderten Stresshormone die Entwicklung des Kindes stören. Sie vermitteln ihm das Bild einer unberechenbaren Welt, in der viele Gefahren lauern.

Erste Lernerfahrungen im Mutterleib

Ungeborene Babys spüren, fühlen, nehmen wahr – und das viel früher als man denkt. Da liegt es nahe, dass Babys bereits im Mutterleib Angst, aber auch Freude empfinden. Nachgewiesen ist zum Beispiel, dass die Embryos auf das Einführen von Untersuchungsinstrumenten in die Gebärmutter mit Rückzug reagieren, tiefe Töne bringen sie zum Weinen. Gleichzeitig passt sich das Ungeborene dem mütterlichen Rhythmus an. Wenn die Mutter schläft, schlafen meist auch sie – Mutter und Kind stehen miteinander in Verbindung. Das Babys schon früh ihre Umwelt wahrnehmen, lernen und Erfahrungen machen, zeigen auch die Frühchen – klein wie sie sind reagieren sie doch schon auf Außenreize wie helles Licht, laute Töne und die beruhigende Stimme von Mutter oder Vater. Aus verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich verschiedene Erkenntnisse ergeben:

  • Über die Plazenta werden Hormone in den Organismus des Babys geschleust, das heißt, ist die Mutter gestresst, ist es auch das Kind; geht es der Mutter gut, fühlt sich auch das Ungeborene wohl.
  • Die Sinne des Babys entwickeln sich bereits im Mutterleib, es nimmt seine Umgebung mehr und mehr wahr.
  • Zwischen Mutter und Ungeborenem besteht eine innige Verbindung, über die das Kind die Gefühle und Stimmungslagen der Mutter spüren kann.

Entwicklung der Sinne des Ungeborenen

Im Verlauf der Schwangerschaft entwickelt der Embryo seine Sinne und ist nach und nach in der Lage, immer mehr Außenreize wahrzunehmen:

  • 1. Schwangerschaftsmonat: Die Zellen der befruchteten Eizelle teilen sich in rasender Geschwindigkeit
  • 2. Schwangerschaftsmonat: Das Herz beginnt zu schlagen, Organe und Organsysteme werden angelegt
  • 3. Schwangerschaftsmonat: Der Tastsinn entwickelt sich, über die Haut werden Reize weitergeleitet, das Baby reagiert auf Hormonausschüttungen der Mutter
  • 4. Schwangerschaftsmonat: Das Baby fängt an sich zu bewegen
  • 5. Schwangerschaftsmonat: Der Geschmacks- und der Gehörsinn entwickeln sich
  • 6. Schwangerschaftsmonat: Der Greifreflex funktioniert, die Nerven sind soweit ausgebildet, dass das Ungeborene Schmerzen empfinden kann
  • 7. Schwangerschaftsmonat: Die Außenwelt, vor allem Geräusche werden wahrgenommen, aber auch starke Lichtquellen kann das Baby nun schon erkennen
  • 8. Schwangerschaftsmonat: Das Baby reagiert auf Berührungen durch die Bauchdecke
  • 9. Schwangerschaftsmonat: Das Baby trinkt sehr viel Fruchtwasser und bewegt sich heftig, immer öfter öffnet es die Augen

Anhand des Entwicklungsverlaufes lässt sich gut ablesen, welche Außenreize vom Baby im Mutterleib aufgenommen werden können. Dadurch bieten sich für Eltern auch verschiedene Möglichkeiten, auf das Kind einzuwirken.

Positive Außenreize auf das Ungeborene

Ab dem 5. Schwangerschaftsmonat kann das Baby Geräusche hören. Anfangs nimmt es vor allem den mütterlichen Herzschlag und ihre Darmgeräusche wahr, aber nach und nach dringen immer mehr Geräusche von außen zu ihm durch. Dieser Umstand kann genutzt werden, um das Baby positiv zu beeinflussen, zum Beispiel mit Musik. Eine besonders harmonisierende Wirkung auf das Baby wird der klassischen Musik zugeschrieben. Letztendlich mag das Baby Musik dann, wenn auch die Mutter sie mag. Die Töne von außen und das Wohlbefinden der Mutter sorgen dafür, dass das Ungeborene diese Musik als schön empfindet – mit einem positiven Nebeneffekt. Musik, die ein Baby im Mutterleib häufig in beruhigenden Situationen gehört hat, wirkt auch später, nämlich als ausgezeichnete Beruhigungs- und Einschlafmusik. Ebenso positiv wie Musik wirkt die Stimme von Mutter, Vater oder Geschwistern auf das Baby, am besten in Kombination mit Berührungen. Die Familie macht sich bekannt und wenn das Baby zuhause ist, kennt es bereits die Geräuschkulisse der neuen und doch so vertrauten Umgebung.

Gerade in der Schwangerschaft sind Frauen oft leichter reizbar und neigen zu erhöhter Stressanfälligkeit. Zum Wohle des Kindes sollten Sie jedoch zusammen mit Ihrer Partnerin versuchen, die Zeit der Schwangerschaft möglichst ruhig anzugehen und vor allem auch die Vorfreude auf das Kind zu genießen.

Bettruhe in der Schwangerschaft

„Stress reduzierend auf Mütter wirken außerdem Maßnahmen wie die Lungenreifespritze, die das Baby auf eine mögliche frühe Entbindung vorbereiten“, sagt Dr. Albring. „Das ist oft eine Beruhigung, weil sich die Mütter dadurch weniger Sorgen um das Kind machen.“ Und dessen Wohlergehen steht für alle im Vordergrund. So ist „Halt durch, es ist doch für das Baby!“ der wohl häufigste Spruch, den liegende Schwangere zu hören bekommen und sich selbst immer wieder sagen. „Der Gedanke, dass ich das Ganze für mein Baby tue hält mich über Wasser . Ich würde es mir auch nie verzeihen, wenn er aufgrund meiner mangelnden Fürsorge einen schlechten Start ins Leben hätte“, schreibt „blumenkeks“. Bei aller Kraft und Motivation, die dieser zweifelsohne höchst berechtigte Gedanke geben kann, sollten aber weder die Schwangeren noch Familie und Freunde vergessen: Mama ist mehr als ein Brutkasten. Sie ist immer noch ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen, die durch das Liegen radikal beschnitten werden. Damit das nicht zusätzlichen Stress schafft, darf sie nicht das Gefühl bekommen, ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil sie sich nicht nur fürs Kind, sondern auch für sich selbst Fürsorge wünscht. Dazu gehört, „nicht immer nur von der problematischen Schwangerschaft zu reden und die Mutter darauf zu reduzieren“, betont Ursula Jahn-Zöhrens. „Das heißt auch, die Geburtsvorbereitung sollte ganz normal weiterlaufen.“ So bekommen die Mütter das stärkende Gefühl, dass alles einen guten Ausgang nehmen kann.

Wie kriegt man die Langeweile in den Griff?

Egal wo man liegt: Auf Dauer kann das Liegen nicht zuletzt ziemlich langweilig sein. Viele nutzen die Zeit, um in Ruhe Bücher über Bücher zu lesen, das Heimkino auszureizen, lang vermissten Freunden zu schreiben, mit ihnen zu telefonieren oder sich besuchen zu lassen, sich im Internet mit Schicksalsgenossinnen auszutauschen, zu malen, zu rätseln, Spiele zu spielen, den Nestbautrieb wenigstens mit Online-Bestellungen von Babyausstattung zu befriedigen oder per Handarbeit selbst welche zu produzieren. Und nach Herzenslust zu schlafen. Auch zum Schreiben lässt sich die Ruhe gut gebrauchen, sei es für ein Tagebuch oder einen Brief ans Baby, mit allen Wünschen, die man für seine Zukunft so hegt. Das Zwiegespräch mit dem kleinen Untermieter tut Mama und Kind immer gut – vielleicht haben Hebamme oder Frauenarzt sogar Erfahrungen mit Haptonomie.

Es ist allerdings illusorisch zu hoffen, dass Langeweile und Frust sich durch Ablenkungsmanöver immer vermeiden lassen. Das gilt gerade bei wochenlanger Bettruhe und umso mehr für Krankenhausaufenthalte, bei denen man die täglichen Routinen, die Zimmernachbarn und deren Gäste, eigene besuchslose Tage und noch weniger Beschäftigungsmöglichkeiten zu ertragen hat. Nicht alles lässt sich schönreden, mit manchen Dingen muss man leider einfach leben, sich in Geduld üben – und versuchen, nach vorn zu schauen: „Eine schöne Schwangerschaft ist anders aber wir holen das alles nach wenn die Krümel auf der Welt sind“, machte sich „hexe12-17“ im Forum Mut.

Was gibt es noch zu beachten?

Wer liegt, hat nicht nur gegen Langeweile zu kämpfen, sondern auch gegen Muskelabbau und Thrombosegefahr. In der Klinik gibt es dafür Physiotherapie, daheim zeigt die Hebamme verschiedene Übungen, die im Wesentlichen aus abwechselndem An- und Entspannen von Körperteilen bestehen, um die Muskeln in Bewegung zu halten. Der Arzt kann zudem Kompressionsstrümpfe verschreiben. Abgesehen davon bekommen Schwangere als Wehenhemmer oft Magnesium verabreicht. „Das wirkt entspannend auf die Muskulatur, damit lässt der Druck nach“, erklärt Frauenarzt Albring. Eine Nebenwirkung kann sein, dass die Verdauung ebenfalls „entspannt“, also der Darm träge wird. „Wichtig ist, viel zu trinken. Und immer auf die Toilette gehen, wenn man muss, es nicht herausschieben, weil das Fernsehprogramm grad interessanter ist.“

Wann darf man wieder aufstehen?

Ob und wann eine Schwangere wieder aufstehen kann, ist sehr individuell. Bei Blutungen in der Frühschwangerschaft gilt laut Dr. Albring: „Gab es drei Tage hintereinander keine Blutungen, kann die Frau in der Regel langsam wieder aufstehen.“ – erst einmal im Schongang. Bei Gebärmutterhalsschwächen wird regelmäßig kontrolliert, wie stabil der Muttermund ist und die Bettruhe gegebenenfalls gelockert. Endgültig Entwarnung gibt es gewöhnlich nach der 37. SSW, nach der ein Baby nicht mehr als Frühchen gilt, auch wenn es vor dem errechneten Termin zur Welt kommt.

Wissenswertes rund um die Schwangerschaft

Angst, Ärger, Ablehnung und Stress in der Schwangerschaft sind nicht gut für Sie und wirken sich negativ auf die Entwicklung des Kindes aus. Denn wenn sich der Herzschlag der Mutter z.B. durch Stress beschleunigt, verdoppelt sich auch der des Kindes nur kurze Zeit später. Ein zuviel an belastenden Reizen empfindet das Kind im Mutterleib als Stress, der ihm auch schaden kann. Starke Ängste oder Stress während der Schwangerschaft lassen die Kinder zu klein oder zu früh auf die Welt kommen.

Doch nicht jede Aufregung in der Schwangerschaft muss zwangsläufig schädlich fürs Kind sein. Stress, der nur wenig belastet, schadet dem Ungeborenen nicht. Trotzdem gilt: Je ruhiger, ausgeglichener und zufriedener die werdende Mutter ist, desto günstiger sind die Entwicklungsbedingungen für das Ungeborene, denn Geborgenheit beginnt bereits im Mutterleib. Ein ruhiger und normaler Herzschlag der Mutter fördert den Schlaf, aber auch sanfte Musik oder Zwiegespräche der Mutter mit dem Baby, die das Ungeborene schon wahrnehmen kann.

Wenn Sie unter straken Stress leiden, sollten Sie unbedingt versuchen, Ihre nervliche Belastung zu reduzieren, denn Stress ist einer der Risikofaktoren für eine Frühgeburt. Gönnen Sie sich viel Ruhe und delegieren Sie die Aufgaben, auch wenn es „nur“ organisatorische Dinge sind, an andere Personen. Versuchen Sie, nicht zu viel auf einmal zu organisieren, sondern verschieben Sie lieber Dinge, die Sie nicht schaffen auf später! Schließlich sind Sie nicht immer schwanger und in der Zeit der Schwangerschaft braucht der Körper ganz einfach mehr Ruhe.

Versuchen Sie, Ihre Schwangerschaft zu genießen, und lassen Sie sich dafür ein bisschen Zeit. Gönnen Sie sich jeden Tag etwas Gutes, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist.

Nehmen Sie sich mal eine Auszeit!

Hören Sie auf die Bedürfnisse Ihres Körpers. Eine Schwangerschaft ist eine enorme Umstellung für den Körper. Es ist völlig legitim sich zwischendurch hin zu legen und zu entspannen. Achten Sie dabei auf Ihre Atmung und versuchen Sie sich einmal nur auf sich und Ihren Körper zu konzentrieren.

Stressabbau durch Atemübungen:

Wenn das Gehirn zu wenig Sauerstoff erhält, kann es zu schädigenden Stressreaktionen und vorzeitigen Zellalterungen kommen. Dem kann man entgegenwirken, indem man immer wieder ruhig und tief einatmet oder verschiedene Atemübungen, wie etwa Quigong durchführt.

Stressabbau durch Lachen:

Lachen ist nicht angeboren. Erst nach etwa drei Monaten fangen Säuglinge an zu lachen bewusst geschieht dies sogar erst ab dem zweiten Lebensjahr. Lachforscher (Gelotologen) gehen davon aus, dass Stress unter anderem auch durch Lachen abgebaut wird. Außerdem werden beim Lachen Endorphine freigesetzt, die sich ebenfalls positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

Stressabbau durch Musik:

Eine Berliner Studie fand heraus, dass während und nach dem Hören von Musik – speziell meditative Klänge – der Kortisol- und Adrenalinspiegel gesenkt wird und somit Stress abgebaut werden soll. Vermeiden Sie aber textlastige Musik, die Ihre linke Gehirnhälfte aktiviert – und damit das Entspannen erschwert. Vielleicht haben Sie schon von unserer BabyCare-Musik CD gehört, die speziell für die Schwangerschaft kompiliert wurde und eine beruhigende Wirkung auf Mutter und Kind hat. Schauen Sie doch mal auf unsere Internetseite www.baby-care.de, dort finden Sie eine Hörprobe der CD.

Autoren:
Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig)
Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)
Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Axel Schäfer (Doktor der Medizin, Doktor der Naturwissenschaften, Frauenarzt)
Geprüft durch das wissenschaftliche Beratungskomitee von BabyCare.
Beitrag erstellt am: 18.04.05 00:00
Beitrag zuletzt aktualisiert am: 24.08.16 12:30

So erkennen Sie eine „rechte Familie“ – blond, nett, unauffällig: Apothekenblatt warnt vor „Gefahr von rechts“

„Rechtsextremismus. Das Wort schürt Angst. Und man denkt an brennende Flüchtlingsunterkünfte, Männer mit rasierten Köpfen oder auch an die Verbrechen der NSU. Mit Frauen, Familien oder Kindern verbindet man ihn dagegen selten und genau darin besteht die große Gefahr“, so beginnt der Bericht „Gefahr von rechts“ in der auflagenstarken Apothekenzeitschrift „Baby&Familie“. (Hier zum downloaden)

In dem Artikel wird vor „rechten Eltern“ und deren Kindern in Kitas gewarnt. Die Erkennungsmerkmale der Rechtsextremen: „Unauffällig, blond, nett, engagiert“.

Wie erkennt man eine „rechte Familie“?

„Erstmal sind sie nett und engagiert“, beschreibt Michaela Köttig, Soziologin und Rechtsextremismus-Forscherin an der Frankfurt University of Applied Sciences, die Merkmale angeblicher rechter Familien. Das Gefährliche bei den rechtsradikalen Eltern sei es, dass sie gerne Ämter im Elternbeirat oder in ähnlichen Gremien übernehmen würden, warnt Köttig.

Aber, wenn die Gesinnung auffällig werde, hätten viele dieser Eltern bereits so gute Beziehungen aufgebaut, dass sie trotz rechtsextremer Äußerungen „nicht mehr ausgegrenzt werden und im schlimmsten Fall sogar Unterstützung bekommen“, fügt die Sozialarbeiterin Eva Prausner hinzu.

Der gesamte Bericht über die „Gefahr von rechts“ wird von Illustrationen von blonden Frauen und Mädchen begleitet.

Merkmale der „rechten“ Kinder: „Gehorsam und still mit Zöpfen und Röcken“

Kitas würden immer öfter Hilfe suchen, weil sie es mit „rechten Eltern“ zu tun hätten. „Rechts-sein hat viele Formen. Die Abgrenzung, was extrem ist und was nicht ist schwierig,“ heißt es in dem Bericht. Tatsache sei, so weiter, „dass diese Gesinnung in der Mitte der Gesellschaft ihren Ursprung hat.“ Und diese Mitte der Gesellschaft träfe man eben auch auf dem Spielplatz oder in der Kita.

„Kinder rechter Eltern sind nicht unbedingt anders als Kinder anderer Eltern. Sie fallen manchmal erst nach längerer Zeit auf, zum Beispiel, weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind,“ erklärt Heike Radvan, Leiterin der „Fachstelle Gender und Rechtsextremismus“ aus dem Team der Amadeu Antonio Stiftung. (Siehe dazu: CDU-Abgeordneter fordert Finanz-Stopp für Amadeu-Antonio-Stiftung – Plattform für Linksradikale und Ex-Stasi Mitarbeiter mit „Hassrede“-Kampagne in Sozialen Medien beauftragt – Piratenpartei spricht von „Gedankenverboten“)

Die „rechten Kinder“ wären meist von klein auf daran gewöhnt, ihren Alltag geheim zu halten. Sie tragen „vielleicht bestimmte Kleidermarken,“ erklärt die Rechtsextremismus-Forscherin Prausner. Kinder solcher Eltern würden oft keine amerikanischen Schriftzüge auf ihrer Kleidung tragen.

Es gebe aber durchaus „Symbole“ auf den Kleidungsstücken „rechter Kinder“. „Jemanden der sich damit nicht auskennt“, werde diese aber nicht unbedingt bemerken, fährt Prausner fort. „Akkurat geflochtene Zöpfe und lange Röcke“ wären schon ein Warnsignal und Hinweis auf „rechte Eltern“.

Kitas können sich vorbereiten für den Fall, dass „rechte Eltern“ ihre Kinder bei ihnen anmelden. Eine Hausordnung und ein Leitbild könne klarstellen, für welche Umgangsformen und Werte die Kita stehe. Mütter und Väter könnten sich im Elternbeirat engagieren und deutlich gegen entsprechende Äußerungen „rechter Eltern“ vorgehen. „Wer damit direkt konfrontiert wird, sollte keine Angst haben“, heißt es in dem Bericht.

„Auch, wenn es schwierig ist, man sollte sofort Grenzen setzen und sagen, dass man so etwas nicht hören will“, sagt Soziologin Köttig. Ihre linksengagierte Kollegin Radvan meint: „Verständnis hat keinen Platz in solchen Situationen“.

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25. September 2016

„Baby und Familie“ über „Kinder rechter Eltern“: Verwanzt die Windeln, inhaftiert alle Netten!

Kampf gegen die Kindergarten-Nazis

von Klaus Kelle

Bildquelle: Im Fokus der Anti-Rechts-Kämpfer: Kindergärten

Neben dem unwissenschaftlichen Schwachsinn namens Gender-Mainstreaming gibt es noch ein zweites mit unseren Steuergeldern üppig ausgestattetes Ärgernis: die Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich den Kampf gegen Rassismus und Rechtsradikalismus auf die Fahnen geschrieben hat. Kampf gegen Rassismus und Rechtsradikalismus finde ich grundsätzlich gut. Nicht so gut finde ich, dass man dieser zwielichtigen Truppe um eine frühere Stasi-Spitzel_*In (schreibt man das so im bunten Deutschland?) die Deutungshoheit darüber überlässt, wer in diesem Staat zum Paria erklärt wird. In der neuesten Ausgabe der Apotheken-Zeitschrift „Baby und Familie“ darf sich quasi eine Doppel-Null namens Heike Radvan darüber auslassen, wo die gefährlichen „Rechten“ von heute zu finden sind: nämlich im Kindergarten. Und Doppel-Null? Na, weil Frau Radvan Leiterin der „Fachstelle“ Gender und Rechtsextremismus der Amadeu-Antonio-Stiftung ist. Da sollte man sich beim Griff zu dieser Zeitschrift gleich eine Tüte Popcorn dazu holen.

Und die tapfere Streiterin gegen rechts informiert gleich zu Beginn, wo der wirklich gefährliche Rechtsradikale heute zu finden ist: „Mit Frauen, Familien oder Kindern verbindet man ihn dagegen selten, und genau darin besteht die große Gefahr.“ Mein erster Gedanke: Sollten wir Familien mit Kindern nicht grundsätzlich vom Verfassungsschutz überwachen lassen? Ich meine, da könnte doch auch der Gender-Aspekt sinnvolle Synergien bringen. Wenn Frauen sich nicht dem Karrierestreben in der Produktion unterwerfen wollen und stattdessen – igitt – mal eine begrenzte Zeit lang ihre eigenen Kinder selbst erziehen, zack, gleich ein Eintrag in die Baby-Stasi-Akten, womit wir auch wieder bei der sauberen Hetz-Stiftung und ihrer Leiterin Kahane wären.

Doch zurück zu den investigativen Journalisten von „Baby und Familie“. Die gefährlichen Faschisten aus dem Kindergarten sind leicht zu erkennen. Zitat: „Unauffällig, blond, nett, engagiert.“ Ja, so sind sie, die neuen Nazis. Natürlich blond und ganz besonders verdächtig: auch nett. Am besten eine Hotline beim Verfassungsschutz einrichten mit 0800er-Nummer: „Guten Tag, ich möchte eine nette Nachbarin melden….“

Immerhin erfahren wir: „Kinder rechter Eltern sind nicht unbedingt anders als Kinder anderer Eltern. Sie fallen manchmal erst nach längerer Zeit auf, zum Beispiel, weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind.“ Ich muss sagen, dieser Artikel von Frau Radvan hat mir endlich die Augen geöffnet. Bisher regte mich auf, dass sich eine ehemalige Stasi-Spitzel_*In anmaßt, normale bürgerliche Menschen zu „Rechten“ zu erklären. Als dann sogar welche aus der CDU denunziert wurden, war es selbst dem bunten Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, zeitweilig mal ein wenig zu viel. Doch seit heute weiß ich, was das eigentlich herausragende Merkmal mancher Amadeu-Antonio-Aktivisten ist: ihre unfassbare Dummheit.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.

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Rassismus im Kindergarten. Baby und Familie erklärt, wie man Kinder und Eltern Nazis erkennt.

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