Schwangerschaft pasteurisierter käse

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Achtung Listerien: Welchen Käse darf ich in der Schwangerschaft essen?

Ratgeber-Übersicht für werdende Eltern

In der Schwangerschaft sollte auf einige Käsesorten verzichtet werden, um Ihr Kind zu schützen.

Werdende Mütter müssen ihre bisherigen Ernährungsgewohnheiten genau unter die Lupe nehmen: So stehen z. B. Tatar und Sushi auf der Liste verbotener Lebensmittel, darüber hinaus muss die ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen gewährleistet werden. Und auch so manches Käseprodukt ist mit Vorsicht zu genießen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, warum manche Käsesorten für Schwangere gefährlich werden können, welche Käsesorten Sie ohne Bedenken essen können und welche nicht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorteile für die Gesundheit
  2. Listerien – Was Sie über die Risiken wissen sollten
  3. „Verbotene“ Käsesorten
  4. Unbedenkliche Käsesorten
  5. Käsesorten im Überblick
  6. Ausnahme: Kochen mit Käse
  7. Käseliste – Empfohlen/Nicht empfohlen

Käsegenuss in der Schwangerschaft – Vorteile für die Gesundheit

Käse ist reich an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen und gilt außerdem als wichtiger Lieferant von Kalzium und hochwertigem Eiweiß. Kalzium beispielsweise ist für den Aufbau des Skeletts Ihres Babys sehr wichtig. Je härter die Käsesorte ist, desto größer ist in der Regel der Kalziumgehalt darin. Drei Scheiben Emmentaler decken zum Beispiel bereits den gesamten Tagesbedarf ab. Außerdem enthält er noch die wichtigen Nährstoffe Magnesium und Jod sowie die Vitamine A und wichtige B-Vitamine. Käse enthält somit in konzentrierter Form so ziemlich alles, was auch in der Milch gut ist. Dabei ist es übrigens völlig egal, ob dieser aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch hergestellt ist.

Listerien – Was Sie über die Risiken wissen sollten

Symptome und Folgen einer Listeriose bei Mutter und Kind

Einige Käsesorten können gefährliche Erreger enthalten die in der Schwangerschaft gefährlich sein können

Fachleuten zufolge sollten Sie während der Schwangerschaft von einzelnen Käsesorten Abstand halten. Einige Käsesorten enthalten gefährliche Erreger, die dem ungeborenen Kind im schlimmsten Fall schaden können. Bei der besagten Gefahr handelt es sich um Listeriose, einer ernsthaften Infektionskrankheit. Für gesunde Personen ist diese meist unbedenklich und äußert kaum Symptome, bei Babys kann sie jedoch während der Schwangerschaft und auch danach großen Schaden anrichten.

Bei der Schwangeren verläuft die Krankheit selten schwer, aber das ungeborene Kind könnte dennoch in Gefahr sein. Das Fehlgeburtsrisiko durch Listerin steigt ab der fünften Schwangerschaftswoche. Doch auch nach der Geburt könnte sich das Neugeborene noch bis zu 10 Tage bei seiner Mama anstecken. Die Symptome äußern sich hier besonders stark und können sogar in Gehirnhautentzündungen oder Blutvergiftung enden. Frühere Symptome sind Atemprobleme und Krampfanfälle. Begeben Sie sich bei Anzeichen einer Listeriose so schnell wie möglich zu Ihrem Arzt.

Häufigkeit und Vorbeugung

Das Risiko einer Erkrankung wird durch den Verzehr roher tierischer Produkte erhöht. Also nicht nur durch Käse, sondern auch durch Milch, Fleisch oder Fisch, können diese Erreger Schäden anrichten. Besonders anfällig dafür sind vorgefertigter Reibekäse oder solcher mit blauem oder rotem Schimmel. Außerdem noch vakuumverpacktes Fleisch, Räucherfisch oder abgepackte Salate. Dennoch wollen wir nicht unnötig Angst verbreiten, denn bis heute sind Listeriosen eher selten. Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts werden im Durchschnitt jährlich nur zwischen 308 und 608 Fälle bekannt, wovon etwa 10 % schwangerschaftassoziierte Listeriosen waren. Dabei werden sowohl Schwangere als auch Neugeborene miteinberechnet.

„Verbotene“ Käsesorten

Bei einigen Käsesorten können auch schwangere Frauen ohne große Bedenken zugreifen

Lassen Sie während Ihrer Schwangerschaft die Finger von roh belassenen Lebensmitteln aus Milch, Eiern, Fleisch oder Fisch. In diese Liste der verbotenen Produkte reiht sich selbstredend auch Rohmilchkäse ein. Im Gegensatz zu anderen Käsesorten wird die Milch bei der Herstellung nicht pasteurisiert (= erhitzt), sodass potenzielle Krankheitserreger nicht abgetötet werden: Rohmilchkäse wird aus Rohmilch hergestellt und lediglich auf maximal 40 Grad erhitzt. Genaue Angaben finden Sie auf der Verpackung des Käses (Kennzeichnung: „aus Rohmilch hergestellt“). Findet sich auf der Packung kein Hinweis, dann wurde der Käse aus pasteurisierter Milch produziert. Studieren Sie das Etikett aufmerksam, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Wird der Käse nur unverpackt verkauft, können Sie die entsprechenden Informationen bei der Fachkraft hinter der Käsetheke erfragen. Lassen sich Herkunft bzw. Produktionsbedingungen nicht aufklären, sollten Sie lieber auf den Käse verzichten. Einige Ärzte raten allgemein von dem Verzehr nicht verpackten Käses aus der Käsetheke ab, da sich hier Bakterien leichter ausbreiten können und daher auch öfter anzutreffen sind.

Experten raten zudem zum Verzicht von Weichkäse aus wärmebehandelter Milch. Selbiges gilt für Schimmel- und Sauermilchkäse – Edelschimmel und Oberflächenschmiere sind perfekte Nährböden für Keime. Fazit: Vermeiden Sie den Verzehr von Backsteiner, Handkäse, Harzer Roller und Limburger, Camembert, rohen Blauschimmelkäse und Brie.

Erlaubte, unbedenkliche Käsesorten

Butter- oder Hüttenkäse, Feta, Gouda, Kräuterfrischkäse (Boursin, Philadelphia), Mozzarella oder Ricotta gehören den industriell erzeugten und einzeln abgepackten Käsesorten an und dürfen von Schwangeren ohne Wenn und Aber vertilgt werden. Der Hintergrund: Im Handel werden diese Produkte ausschließlich aus erhitzter Milch verkauft (wie auch Joghurt oder Quark). Ähnlich verhält es sich mit Appenzeller, Emmentaler, Greyerzer und Parmesan. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich im Allgemeinen das Abschneiden der Rinde. Lagern Sie den Käse im Kühlschrank und verwenden Sie zum Schneiden verschiedener Sorten unterschiedliche Messer. Kaufen Sie kleine Portionen und brauchen Sie diese innerhalb weniger Tage auf.

Empfohlene und nicht empfohlene Käsesorten im Überblick

Nachfolgend finden Sie noch einmal eine übersichtliche Zusammenfassung der Käsesorten, die Sie ohne Bedenken essen können und derer, bei denen Vorsicht geboten ist.

Mit unserer kostenlosen Checkliste zum Downloaden behalten Sie den Überblick über die Dos and Don’ts.

Nicht empfohlene Käsesorten

  • Backsteiner
  • Blauschimmelkäse
  • Brie
  • Camembert
  • Edelschimmel
  • Handkäse
  • Harzer
  • Korbkäse
  • Limburger
  • Münster
  • Reibekäse aus der Tüte
  • Romadur
  • Roquefort
  • Sauermilchkäse
  • Schimmelkäse
  • Spitzkäse

Empfohlene Käsesorten

  • Appenzeller
  • Bergkäse
  • Butterkäse
  • Cheddar
  • Edamer
  • Emmentaler
  • Feta
  • Gouda
  • Greyerzer
  • Hüttenkäse
  • Kräuterfrischkäse
  • Leerdammer
  • Mozzarella
  • Parmesan
  • Ricotta
  • Schmelzkäse
  • Tilsiter

Ausnahme: Mit Käse kochen ist immer eine sichere Sache

Erhitzter Käse, wie zum Beispiel Ofenkäse, kann unbedenklich von Schwangeren gegessen werden.

Wenn Sie Blauschimmelkäse mindestens zwei bis drei Minuten lang über 70 Grad Celsius erhitzen (z. B. als Bestandteil einer Soße) ist der Genuss unbedenklich, da Listerien ab dieser Temperatur zerstört werden. Ebenso verhält es sich mit der Backofenhitze: Zum Überbacken von Pizza oder Aufläufen können Sie besagte Käsesorten ohne Bedenken verwenden. Auch Käsefondue oder Raclette ist durch das Erhitzen des Käses unbedenklich und kann von Zeit zu Zeit ohne Bedenken genossen werden. Weiterführende Informationen darüber, auf was Sie in Ihrer Schwangerschaft achten sollten, erhalten Sie im Ratgeber Was muss ich in der Schwangerschaft beachten?.

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Ist Käse in der Schwangerschaft erlaubt oder nicht?

Käse schmeckt nicht nur hervorragend, er ist auch ein hochwertiger Protein- und Kalziumlieferant. Und deren Bedarf sollte besonders in einer Schwangerschaft gut gedeckt sein, da Eiweiß und Kalzium sowohl für die Gesundheit der werdenden Mutter als auch für die Entwicklung des ungeborenen Kindes essenziell wichtig sind. Gerade in der Schwangerschaft kommt es jedoch darauf an, die richtigen Quellen für Proteine und Kalzium zu wählen. Vorsicht ist bei Käse und anderen Produkten aus Rohmilch geboten, denn von diesen geht in der Schwangerschaft ein hohes Risiko für die Gesundheit aus – lebensbedrohliche Infektionen mit Listerien und Toxoplasmose können die Folge sein. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Käse und Rohmilch in der Schwangerschaft wissen müssen.

Darum kann Käse in der Schwangerschaft gefährlich werden

Käse ist ein beliebtes Lebensmittel und gehört für viele auf den täglichen Speiseplan. Ob auf dem Brötchen, im Sandwich oder einfach so, Käse ist in seiner großen Sortenvielfalt einfach eine delikate Köstlichkeit. Doch das ist noch nicht alles, denn Käse ist auch ein hervorragender Kalzium- und Proteinlieferant. Gerade aus diesem Grund ist Käse auch in der Schwangerschaft ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Dabei sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, welche Käsesorten Sie zu sich nehmen. Einige stellen aufgrund ihrer Herstellung nämlich ein signifikantes Gesundheitsrisiko für die Mutter sowie vor allem ihr ungeborenes Kind dar und sollten daher in der Schwangerschaft unbedingt vom Speiseplan gestrichen werden.

Feuchte und weniger saure Käsesorten bilden den idealen Nährboden für Listerien. Bei diesen handelt es sich um Bakterien, die die sogenannte Listeriose auslösen können. Da das Immunsystem während einer Schwangerschaft schwächer ist als sonst, ist das Risiko, an einer durch Listerien verursachten Listeriose zu erkranken, deutlich erhöht. Neben Produkten aus Rohmilch – also nicht pasteurisierter Milch – können vor allem auch Weißschimmelweichkäse wie Brie, Chèvre und Camembert sowie Blauschimmelkäse wie Roquefort und Gorgonzola Listerien enthalten. Diese Käsesorten sind übrigens auch gefährlich, wenn sie pasteurisiert wurden.

Die Symptome einer Infektion mit Listerien ähneln jener einer Grippe und treten manchmal erst Wochen nach dem Kontakt mit den Bakterien auf:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Schüttelfrost
  • Muskelschmerzen
  • Fieber

Unbehandelt kann eine Infektion mit Listerien zu schweren Schwangerschaftskomplikationen bis hin zu Fehl- und Totgeburten führen. Nach der Geburt kann sie Gehirnhautentzündungen mit daraus resultierenden Entwicklungsstörungen, Blutvergiftungen sowie Lungenentzündung beim Neugeborenen verursachen.

Neben Listerien stellt auch Toxoplasmose eine zweite große Gefahr beim Genuss bestimmter Käsesorten dar. Bei den Erregern von Toxoplasmose handelt es sich um Parasiten, die hauptsächlich im Kot von Katzen vorkommen. Daher ist nicht nur die Haltung von Hauskatzen problematisch, sondern auch die Tatsache, dass die Toxoplasmoseerreger über den Katzenkot auch auf Gemüse und Obst sowie über Tierfutter in Masttierfleisch gelangen können.

Gefährlich ist Toxoplasmose dann, wenn sie während der Schwangerschaft das erste Mal auftritt. Dann muss das Immunsystem der Mutter nämlich erst Antikörper bilden und die Toxoplasmose Erreger haben die Möglichkeit, auf das ungeborene Kind überzugehen. Aus diesem Grund wird am Beginn der Schwangerschaft auch routinemäßig getestet, ob die Mutter über Toxoplasmose Antikörper verfügt. Darüber hinaus wird mittlerweile auch eine Wiederholung dieses Tests etwa alle zehn Wochen während der Schwangerschaft empfohlen, sodass bei einer Neuinfektion rasch Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Ebenso wie bei einer Infektion mit Listerien äußerst sich auch eine Infektion mit Toxoplasmose Erregern üblicherweise durch grippeähnliche Symptome. Darüber hinaus sind jedoch auch Fälle bekannt, in denen keinerlei Symptome auftraten. Gerade auch aus diesem Grund sind regelmäßig durchgeführte Tests unbedingt empfehlenswert.

Darum sollten Sie gerade bei Käse aufpassen

Rohmilch – im Handel auch als Vorzugsmilch gekennzeichnet – wird lediglich auf 40 Grad Celsius erhitzt, sodass Krankheitserreger wie Listerien nicht abgetötet werden. Das ist normalerweise unbedenklich, kann bei Schwangeren jedoch zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Obwohl der Großteil der handelsüblichen Milch pasteurisiert ist, gibt es doch vor allem zahlreiche Käsesorten, die aus Rohmilch hergestellt werden, und daher in der Schwangerschaft nicht gegessen werden sollten.

Diese Käsesorten dürfen Sie nicht essen

  • Weiche, nicht pasteurisierte Käsesorten wie Pyramide, Chabichou und Torta del Casar
  • Ziegen- und Schafkäse
  • Weißschimmelweichkäse wie Camembert, Pont-l’Évêque, Chèvre, Prince Jean, Brie, Blue Brie, Vacherin Fribourgeois, Taleggio, Chaumes und Cambozola
  • Blauschimmelkäse wie blauer Wensleydale, Roncal, Tomme, Romano, Danablu, Gorgonzola, Roquefort, Bayerischer Blauschimmelkäse, Stilton, Cabrales, Bleu d’Auvergne und Bergader

Diese Käsesorten sind erlaubt

  • Weichkäse und verarbeiteter Käse wie Hüttenkäse, Ricotta, Streichkäse, Halloumi, Mozzarella, Ziegenkäse ohne weiße Rinde, Boursin, Mascarpone, Feta, Frischkäse, Panir sowie Quark
  • Hartkäse wie Bergkäse, Babybel, Caerphilly, Manchego, Graviera, Cheddar, Double Gloucester, Chester, Jarlsberg, Comté, Kefalotyri, Edamer, Greyerzer (Gruyère), Parmesan, Emmentaler, Gouda, Grana Padano, Havarti, Jurassic, Red Leicester, Provolone, Lancashire, Pecorino, Sbrinz und Tilsiter Schnittkäse

So gehen Sie richtig mit Rohmilch in der Schwangerschaft um

Eine Listerien- und Toxoplasmoseinfektion in der Schwangerschaft lässt sich durch entsprechenden Umgang mit Lebensmitteln vermeiden. Um sich vor einer Infektion mit Listerien und Toxoplasmose zu schützen, sollten Sie sich unbedingt an folgende Tipps halten.

  1. Erhitzen Sie Lebensmittel auf 70° Celsius Kerntemperatur
  2. Entfernen Sie grundsätzlich bei jedem Käse die Rinde vor dem Verzehr
  3. Nehmen Sie keine Produkte aus Rohmilch zu sich, sondern nur solche aus pasteurisierter Milch
  4. Verbrauchen Sie geöffnete Milchprodukte spätestens drei Tage nach dem Öffnen
  5. Kaufen Sie Käse lieber am Stück statt als Aufschnitt und lagern Sie diesen bei 4 bis 6 Grad Celsius im Kühlschrank
  6. Reiben Sie Käse immer direkt, bevor Sie ihn essen

Sicher durch die Schwangerschaft

Käse ist gerade in der Schwangerschaft ein wichtiger Eiweiß- und Kalziumspender, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, die richtigen Käsesorten zu essen, um einer Infektion mit Listerien oder Toxoplasmose Erregern vorzubeugen. Grundsätzlich gilt: Finger weg von Käse aus Rohmilch sowie von Weißschimmelweichkäse. Weich- und Hartkäse aus pasteurisierter Milch sind hingegen kein Problem und können daher auch in der Schwangerschaft gerne auf dem Speiseplan stehen.

Was Schwangere essen sollten

Viele Schwangere neigen dazu, gleich nach der Bestätigung der Schwangerschaft viel mehr zu essen. Doch der Energiebedarf steigt nur leicht. „Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat braucht der Körper ca. 250 kcal mehr als vor der Schwangerschaft“, erklärt Sibylle Abt, Ernährungsberaterin am Universitätsspital Zürich. Dies entspricht zum Beispiel einer Scheibe Vollkornbrot mit einem Stück Käse oder einem Apfel und einem Joghurt. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft verdoppelt sich der Mehrbedarf an Kalorien.

Mit Vorsicht geniessen

Zum Schutz des Kindes und der Mutter sollten Schwangere einige Lebensmittel aus dem Speiseplan streichen. „Rohmilch, Weich- und Halbhartkäse aus roher und pasteurisierter Milch sind genauso wie rohes Fleisch und Fisch aufgrund der Gefahr von Keimen zu meiden“, empfiehlt Abt. Und es sollten nicht mehr als zwei Tassen Kaffee pro Tag getrunken werden.

Bedenkenlose Lebensmittel

Folgende Milchprodukte können Schwangere bedenkenlos essen: Pasteurisierte, hochpasteurisierte und UHT-Milch, Hartkäse und Extra-Hartkäse aus Rohmilch und aus pasteurisierter Milch ohne Rinde
, Joghurt und Sauermilchprodukte, Frischkäse aus pasteurisierter Milch und abgefüllt wie Quark, Hüttenkäse, Streichfrischkäse
, pasteurisierte Mozzarella, Ziger, Schmelzkäse, Fondue und andere Speisen mit geschmolzenem oder erhitztem Käse. (lesen Sie unten weiter…)

Welchen Käse darf ich essen, wennich schwanger bin?

© fotolia, photocrew

Käsefans kommen auch während der Schwangerschaft zu ihrem Recht. Käse enthält in konzentrierter Form alles, was in der Milch gut ist. Er ist reich an wichtigen Nährstoffen und Vitaminen, liefert Eiweiß und Kalzium, das für den Aufbau von Babys Skelett wichtig ist.

Viele Käsesorten können Sie auch dann essen, wenn Sie schwanger sind. „Auf bestimmte Sorten sollten Sie allerdings verzichten, weil sie Erreger enthalten könnten, die dem ungeborenen Kind schaden“, erklärt Dr. Anett Hilbig, Diplom-Ökotrophologin beim Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Es geht um den Auslöser für Listeriose. Das ist eine relativ seltene, für gesunde Menschen meist unbedenkliche, aber für das Baby ernsthafte Infektionskrankheit, wenn sie in der Schwangerschaft auftritt. Sie wird oft durch den Verzehr roher tierischer Produkte hervorgerufen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, meidet deshalb besser bestimmte Käsesorten während der Schwangerschaft und hält einige Hygieneregeln ein.

Vorsicht bei diesen Käsesorten

Schwangere sollten generell keine roh belassenen Lebensmittel aus Milch, Eiern, Fleisch oder Fisch zu sich nehmen. Dazu zählt auch Rohmilch-Käse. Er heißt so, weil die Milch für seine Herstellung nicht pasteurisiert, also erhitzt wird, um möglicherweise darin enthaltene Krankheitserreger abzutöten. Rohmilch-Käse ist normalerweise als solcher gekennzeichnet. Er trägt auf dem Etikett den Hinweis „Mit Rohmilch hergestellt“.

Was tun, wenn Käse unverpackt verkauft wird? Dann fragen Sie an der Käsetheke lieber noch mal nach und lassen den Käse lieber liegen, falls nicht zu klären ist, aus welcher Milch er erzeugt wurde. Experten raten außerdem aus Sicherheitsgründen von Weichkäse aus wärmebehandelter Milch, von Schimmel- sowie von Sauermilchkäse ab. Denn sowohl Edelschimmel wie Oberflächenschmiere stellen einen idealen Nährboden für Keime dar.

Im Rahmen der Ernährung in der Schwangerschaft tabu sind deshalb beispielsweise Backsteiner, Handkäse, Harzer Roller und Limburger, Camembert und Brie. Blauschimmelkäse ist roh ebenfalls tabu.

Mit Käse kochen oder überbacken

In gekochter Form, also zum Beispiel als Bestandteil einer Soße, ist Blauschimmel- käse hingegen unbedenklich. Vorausgesetzt, er wurde dazu mindestens zwei, drei Minuten lang über 70 Grad Celsius erhitzt. Ab dieser Temperatur werden Listerien abgetötet. Auch Backofenhitze macht dem Erreger von Listeriose den Garaus. Wenn Sie Pizza oder einen Auflauf mit geriebenem Käse überbacken, sind Sie ebenfalls auf der sicheren Seite.

Diese Käsesorten dürfen Sie auch in der Schwangerschaft genießen

Industriell erzeugte und einzeln abgepackte Sorten wie Butter- oder Hüttenkäse, Feta, Gouda, Kräuterfrischkäse (Boursin, Philadelphia), Mozzarella oder Ricotta. Sie werden im Handel wie Jogurt oder Quarkprodukte nur aus erhitzter Milch verkauft. Schwangere können sie also unbesorgt verzehren. Das gilt übrigens auch für länger gereifte Hartkäse aus Rohmilch wie Appenzeller, Emmentaler, Greyezer oder Parmesan. Nach entsprechender Lagerung enthalten sie relativ viel Salz, aber wenig Feuchtigkeit, so dass Keime keine Überlebenschance mehr haben.

Richtiger Umgang mit Käse

Schneiden Sie vorsichtshalber auch bei diesen Käsesorten die Rinde ab, da sie unter Umständen mit Bakterien belastet sein könnte. Lagern Sie Käse im Kühlschrank oder auf der Käseplatte nicht dicht an dicht und verwenden Sie zum Schneiden unterschiedlicher Sorten bitte auch unterschiedliche Messer! Listerien sind sehr hartnäckige Bakterien. Sie können sich auch unter Vakuum und bei Kühlschrank- temperaturen in der Verpackung vermehren. Wählen Sie deshalb beim Kauf von Aufschnitt lieber kleine Portionsgrößen und brauchen Sie die Scheiben innerhalb weniger Tage auf.

Fragen rund um das Thema Käse können Sie auch unserem Experten für die Ernährung, Prof. Dr. Costa stellen.

von Andrea Schmidt-Forth

Zuletzt überarbeitet: März 2019

was-wir-essen.de

Expertenantwort von Maike Groeneveld am 16.04.2013 13:53 Uhr

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ja, alle Produkte aus Rohmilch müssen gekennzeichnet werden.

Diese Kennzeichnungspflicht besteht in der gesamten EU. Nach der EU-Verordnung 853/2004 müssen alle Rohmilchprodukte seit dem 1. Januar 2006 überall in Europa gekennzeichnet werden. Milch trägt die Aufschrift „Rohmilch“ und auf Rohmilchprodukten steht „mit Rohmilch hergestellt“. Die Kennzeichnung erfolgt in der jeweiligen Landessprache. In Groß-Britannien heißt es dementsprechend „raw milk“ und „made with raw milk“, in Frankreich „lait cru“ sowie „au lait cru“. Spanier kennzeichnen Rohmilch(produkte) mit „leche cruda“ beziehungsweise „elaborado con leche cruda“ und Italiener mit „latte crudo“ oder „fabbricato con latte crudo“. Bei unseren dänischen Nachbarn heißt es „rå mælk“ und „af rå mælk“ und bei den niederländischen „rauwe melk“ und „bereid met rauwe melk“.

Achten Sie also bei verpacktem Käse auf die Kennzeichnung. Wenn die entsprechenden Angaben auf der Verpackung nicht zu finden sind, dann können Sie davon ausgehen, dass der Käse aus pasteurisierter Milch hergestellt wurde. Käse wird in Deutschland in der Regel aus pasteurisierter Milch hergestellt. Käse aus Rohmilch ist eher die Ausnahme. Käse aus pasteurisierter Milch braucht deshalb nicht extra gekennzeichnet zu sein, wohingegen Rohmilchkäse gekennzeichnet sein muss. Bei Produkten aus der Käsetheke ist das Personal verpflichtet, Auskunft zu geben. Generell gilt jedoch bei jedem Käse, also auch bei Käse aus pasteurisierter Milch, dass die Rinde vor dem Verzehr entfernt werden sollte.

Alle wichtigen Informationen zur Vermeidung einer Lebensmittelinfektion finden Sie in unserem Informationsblatt

Schützen Sie sich vor Lebensmittelinfektionen in der Schwangerschaft (kostenloser Download)

Wenn Sie diese Empfehlungen kennen und beachten, sind Sie auf der sicheren Seite.

Alle wichtigen Informationen zum Thema „Ernährung in der Schwangerschaft“ finden Sie in unserer Rubrik Ernährungsinfos für

Schwangere

sowie in der aid-Broschüre

Das beste Essen in der Schwangerschaft

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Maike Groeneveld, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin

Ernährung: Vor allem in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema

Darauf sollten Sie in der Schwangerschaft lieber verzichten

Oberste Priorität hat in der Schwangerschaft der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, das wissen die meisten werdenden Mütter. Daneben gibt es aber noch eine Reihe anderer, zum Teil weniger bekannter Dinge, die Schwangere besser meiden sollten. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Chinin- und koffeinhaltige Getränke

Chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon wirken bei übermäßigem Konsum wehenanregend und sollten daher nur in Maßen genossen werden. Auch bei Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken wie Cola, Kakao oder schwarzem Tee sollten Sie eher zurückhaltend sein. Denn Koffein gelangt – ähnlich wie Alkohol – durch die Plazenta direkt zum Ungeborenen. Komplett verzichten müssen Sie auf Kaffee aber nicht. Ein bis zwei Tassen pro Tag sind durchaus erlaubt.

Rohmilchprodukte

Grundsätzlich ist der Verzehr von Käse aufgrund der enthaltenen Mineralstoffe, Eiweiße und Spurenelemente in der Schwangerschaft zu empfehlen. Rohmilchkäse sollte allerdings in dieser Zeit tabu sein. Denn im Unterschied zu pasteurisierter Milch wird Rohmilch nicht wärmebehandelt, sodass eventuell vorhandene Mikroorganismen wie Listerien oder Salmonellen nicht abgetötet werden. Ob ein Käse aus Rohmilch hergestellt wurde, steht auf dem Etikett. Grundsätzlich gilt: Meiden Sie alle Weichkäsesorten wie Camembert oder Brie, Sauermilchkäse wie Harzer Roller sowie Weichkäse mit Rotschmiere wie zum Beispiel Limburger. Unbedenklich ist hingegen Hartkäse, der durch eine lange Reifung stark abgetrocknet ist (zum Beispiel Parmesan), da sich Listerien auf sehr trockenen Lebensmitteln nicht vermehren können.

Rohes Fleisch und roher Fisch

Wie bei Milchprodukten aus Rohmilch besteht auch bei rohem Fleisch und Fisch die Gefahr einer Verunreinigung mit Listerien, Salmonellen und Co. Lebensmittel wie Sushi, rohe Meeresfrüchte, Räucherlachs genauso wie Mett, Tee- und Mettwurst sowie Salami, Lachs- und Parmaschinken sollten bei Schwangeren daher besser nicht auf dem Speiseplan stehen. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Fleisch- und Fischstücke immer ausreichend durchbraten, bevor Sie diese verzehren. Ebenfalls wichtig ist die Einhaltung der Kühlkette und damit auch eine gute Hygiene im Kühlschrank, damit sich Keime gar nicht erst vermehren können.

Desserts mit Alkohol und rohem Ei

Kein Alkohol in der Schwangerschaft – das ist klar. Doch wie sieht es mit alkoholhaltigen Pralinen oder Desserts aus? In der Regel ist der Alkoholgehalt in den süßen Naschereien so gering, dass ein oder zwei Pralinen oder ein kleines Dessert vermutlich keine schädliche Wirkung für Schwangere haben. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, sollte in den Monaten der Schwangerschaft lieber die alkoholfreie Variante wählen. Deutlich kritischer ist der Verzehr von Desserts wie Tiramisu oder Mousse au Chocolat, da diese rohe Eier und damit möglicherweise Salmonellen enthalten. Vorsicht: Rohes Ei steckt übrigens nicht nur in Desserts, sondern kann auch in Mayonnaise, Salatdressings oder Eiscreme enthalten sein. Schauen Sie sich bei Produkten daher immer die Zutatenliste genau an.

Medikamente

Bei Kopfschmerzen schnell eine Tablette einnehmen oder den Husten mit einem Löffel Hustensaft stillen? Was früher bedenkenlos möglich war, birgt in der Schwangerschaft Risiken. So kommen viele Medikamente, die Schwangere einnehmen, direkt beim ungeborenen Kind an. Und nicht alle enthaltenen Wirkstoffe, die der Mutter helfen, tun auch dem Ungeborenen gut. Wichtig: Bevor Sie Medikamente oder auch Vitaminpräparate einnehmen, sollten Sie zuvor immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, um Ihr Baby keinen unnötigen Gefahren auszusetzen.

Käse essen in der Schwangerschaft? – hier ist etwas Vorsicht gefragt.

Käse ist ein wichtiger Protein- und Kalziumlieferant. Es gibt aber Käsesorten, die während einer Schwangerschaft nicht verzehrt werden sollten. Verschiedene Rohmilchkäsesorten begünstigen das Wachstum bestimmter Bakterien, die eine Lebensmittelvergiftung verursachen können. Diese Käsesorten sind feuchter und weniger säurehaltig als andere und bieten daher einen guten Nährboden für Bakterien (insbesondere für die Listeria-Bakterien).

Käse aus Rohmilch – so erkennen Sie ihn

Sie erkennen Rohmilchkäse daran, dass auf der Verpackung der Vermerk „aus Rohmilch hergestellt“ zu finden ist. Ist dieser Hinweis nicht vorhanden, handelt es sich um Käse aus pasteurisierter Milch. Möchten Sie Käse aus der Theke kaufen, fragen Sie die Verkäuferin oder schauen Sie nach Hinweisschildern. Verzichten Sie im Zweifelsfall lieber auf den Kauf.

Käse – diese Sorten sind (ohne die Rinde!) erlaubt

* abgepackter Schnitt- und Weichkäse aus pasteurisierter Milch wie Gouda, Edamer, Butterkäse, Leerdamer, Tilsiter
* Hartkäse wie Appenzeller, Bergkäse, Comté, Chester, Emmentaler, Greyerzer, Parmesan
* industriell hergestellter und abgepackter Feta, Frischkäse, körniger Frischkäse („Hüttenkäse“), Mascarpone, Mozzarella, Ricotta

Einige Sorten müssen thermisch behandelt werden

Einige Käsesorten sollten jetzt besser nicht auf dem Speiseplan stehen, wenn sie nicht mindestens für zwei Minuten auf mindestens 70 °C erhitzt wurden. Denn die gefährlichen Erreger der Listeriose und auch Toxoplasmose werden abgetötet, wenn sie für ein paar Minuten Temperaturen von über 70 °C ausgesetzt sind. Wichtig ist, dass auch das Innere des Käses mindestens zwei Minuten diese Temperatur erreicht. Das bloße Schmelzen reicht deswegen nicht aus, der Käse muss ein paar Minuten köcheln. Dies sollten Sie beachten bei folgenden Käsesorten:

* Käserinde aller Sorten!
* Weichkäse wie Brie, Camembert, Mont d’Or, Rocamadour, Roquefort, Gorgonzola
* Weichkäse mit Rotschmiere wie Limburger, Munster, Romadur
* Sauermilchkäse wie Handkäse, Harzer Roller, Korbkäse, Mainzer Käse, Spitzkäse, Stangenkäse
* eingelegter Käse oder Frischkäse aus offenen Gefäßen zur Entnahme, wie Feta, Schafskäse, Mozzarella, Ziegenkäse
* bereits fertig geriebener Käse
* Käse von Salattheken in der Kantine oder im Restaurant.

Ist der Verzehr von Käse mit Schimmelpilzkulturen schädlich?

Schimmelkäse bietet Listerien einen optimalen Nährboden, sie vermehren sich sehr schnell darin. Schimmelkäse sollte in der Schwangerschaft nicht roh gegessen werden. Falls Sie daraus eine Käsesauce zubereiten und diese über 70 Grad erhitzen, bestehen aber keine gesundheitlichen Risiken. Geöffnete Verpackungen von Schimmelkäse sollten Sie gut gekühlt lagern und den Käse möglichst innerhalb von zwei Tagen verbrauchen.

Schimmel an verdorbenen Lebensmitteln kann Pilzgifte (Mykotoxine) bilden, Leber, Nieren, Herz, Haut und Nerven schädigen können. Werfen Sie verdorbene Nahrungsmittel deshalb unbedingt weg.

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