Schwanger wie sag ich es

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Ich 12 schwanger von meinem 15 jährigen Bruder?

Du hast recht, du brauchst extrem schnell Hilfe. Wenn du deinen Eltern nicht vertraust, dann wende dich sofort an deinen Hausarzt, oder geh in die Notfallaufnahme im Krankenhaus und erzähl ihnen dein Problem. Es ist vermutlich in so einem Fall auch möglich, ohne die Einwilligung deiner Eltern abzutreiben. Das solltest du in jedem Fall, das Kind wird nicht gesund zur Welt kommen. Du wirst sich psychologische Hilfe brauchen. Wenn du diese Schritte nicht alleine tun willst, was ich sehr gut verstehe, dann kannst du dich auch vom Jugendamt unterstützen lassen. Aber natürlich wäre es am besten, wenn dies deine Eltern tun würden. Ich glaube bei einem Inzestkind werden such sie auf eine Abtreibung bestehen, Glaube hin oder her. Inzest ist strafbar und einer Strafe könntet ihr nur entgehen, wenn ihr den Namen des Vaters nicht preis gebt. Wenn das Kind geboren ist, wird es jedoch nicht ewig zu verheimlichen sein wer der Vater ist. Irgendwann jedoch kommt das Geheimnis raus und dann habt ihr alle ein Riesenproblem. Ich hoffe deine Eltern stehen dir bei. Alles andere wäre unchristlich. Alles Gute dir.

Seit zwei Wochen gilt in der EU und per se auch in der Schweiz die neue Datenschutz Grundverordnung. Während diese strengere Gesetzgebung absolut begrüssenswert ist und längst fällig war, ist kritisches Denken und Medienkompetenz nach wie vor der mit Abstand beste Schutz unseres Privatlebens.

Erinnern wir uns, dass Datenschutz nicht zwingend Schutz unserer Privatsphäre bedeutet. Wie der Begriff erraten lässt, geht es beim Datenschutz in erster Linie um die Sicherung und den Schutz von Daten, sowohl physisch (geschützte Server in gekühlten Räumen) als auch technologisch (verschlüsselt und gegen Hackerattacken gesichert). Was uns jedoch als digitale Bürgerinnen und Bürgen interessieren muss ist vielmehr der Schutz unserer Privatsphäre.

Wie mein kleines Experiment zeigt, fängt dieser Schutz bei uns zu Hause an. Ein einfacher wie beunruhigender Einblick in unser eigenes Verhältnis zu unserer Privatsphäre ist die automatische Vervollständigung von Suchbegriffen bei Google. Basierend auf einer Mischung von unserer eigenen Such-Historie sowie populären Suchabfragen in unserer Sprachregion vervollständigt Google unsere Suche, bevor wir fertig geschrieben haben. Wenn wir z.B. eine Google Suchanfrage starten mit „warum ist…“, schlägt uns Google als Erstes „…die Banane krumm“, als Zweites „…der Himmel blau“ und als Drittes „…die Schweiz so reich“ vor.

Ich bin ein 48-jähriger Vater von zwei Teenagern und habe mit einem privaten Browserfenster in Firefox, aktiviertem Tracking Blocker und gelöschten Cookies Google vorgeschaukelt, ich sei 12, 14 oder 15 Jahre alt um zu wissen, was hierbei die populärsten Suchbegriffe sind. Und hier sind die jeweils zehn populärsten Suchanfragen, die mir Google automatisch vorschlägt:

Was Google über unsere Kinder weiss

Ersetzen Sie „Hallo Google“ mit „Hallo Mami und Papi“ und lassen Sie die Resultate kurz auf sich wirken. Diese einfache Veranschaulichung macht bewusst, wie wichtig eine offene Gesprächskultur zwischen Eltern und Kinder sowie ein kompetenter Umgang mit digitalen Medien ist. Hier sind einige Tipps, wie sie sich und ihre Kinder besser schützen können:

Vermeintliche Anonymität – Vergegenwärtigen Sie sich konstant, dass es eine absolute Anonymität im Internet nicht gibt. Mit jedem Klick, like oder share hinterlassen wir Spuren. Diese Spuren werden von den Dienstleistungsanbietern gesammelt, analysiert und zu Persönlichkeitsprofilen zusammengestellt um die Daten an Werbetreibende als Zielgruppen zu verkaufen.

Vorbildrolle – Was wir unseren Kindern sagen ist etwa zehn Mal weniger wichtig als was wir ihnen vorleben. Wenn wir also vor unserem Smartphone kleben, nach unseren Badeferien sofort alle Fotos hochladen und im Minutentakt nachschauen, wer was gelikt hat, werden wir unserer Vorbildrolle offensichtlich nicht gerecht. Ein bewusster und gemässigter Gebrauch von digitalen Medien muss von uns vorgelebt werden, bevor wir diesen von unseren Kindern verlangen können.

Gratis gibt es nicht – Wenn wir für ein Produkt, das wir brauchen, nichts bezahlen, sind wir das Produkt, das gebraucht wird. Es muss und deshalb nicht verwundern, dass Facebook, Google, Amazon und Cie. fleissig Daten sammeln, da diese unsere Daten die Hauptertragsquelle darstellen.

Kommunizieren – Sprechen sie regelmässig mit ihren Kindern. Seien sie interessiert, ohne dabei mit dem gehobenen Zeigfinger das Videospiel im vornherein zu verteufeln. Zeigen sie echtes Interesse und stellen sie offene Fragen wie z.B. „warum spielst du dieses Game so gerne?“, „was reiz dich daran?“, „warum denkst du, das dies gratis ist?“

Warum ist all dies so wichtig? Ganz einfach weil unsere persönlichen Daten sehr schnell zu aussagekräftigen Persönlichkeitsprofilen wachsen. Und wer auch immer diese Daten besitzt und deuten kann, kann aussagkräftige Informationen über unser bisheriges und zukünftiges Verhalten machen. Wir werden berechenbar und entsprechend manipulierbar. Ein Blick nach China und sein „soziales Bewertungssystem“ gibt uns einen Einblick auf was internationale Konzerne oder zunehmend datengetriebene Staaten mit unseren Daten anstellen können. Ein konstantes Daten-Bewusstsein und ein entsprechend sparsamer Umgang mit unseren eigene Daten ist der mit Abstand bester Schutz unserer Privatsphäre.

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  • Wie und wem sage ich es?

    Für viele ist es nicht leicht, das Umfeld über die Schwangerschaft zu informieren. Manchmal ist es sinnvoll, sich dafür Unterstützung zu holen.

    © iStock

    Auf die Frage, wie und wem man die Neuigkeit einer Schwangerschaft erzählt, gibt es keine allgemein gültige Antwort. Vielleicht möchtest du es als erstes dem Vater des Kindes erzählen, oder doch lieber deiner besten Freundin? Lieber den Eltern erst mal nichts sagen oder sie so rasch wie möglich einweihen? Jeder Mensch geht anders mit dieser Situation um. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich Zeit für ein Gespräch zu nehmen.
    Gerade wenn du in der Entscheidung für oder gegen die Schwangerschaft noch sehr unsicher bist, überlege dir gut, wem du dich anvertrauen möchtest. Manchmal ist es besser, wenn du dir erst einmal Klarheit über deine eigenen Gefühle verschaffst, bevor du andere einweihst. Du kannst dich auch zuerst an eine Beratungsstelle wenden.

    Wie bringe ich es dem Vater des Kindes bei?

    Vielleicht war es nur ein One-Night-Stand, vielleicht seid ihr aber auch ein Paar? Wie auch immer deine Beziehung zum Vater deines Kindes ist, er hat auf jeden Fall ein Recht, von der Schwangerschaft zu erfahren. Das gilt natürlich besonders, wenn du dich entscheidest, das Kind zu bekommen.

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    • Nachdenken und Entscheiden

    Aber auch wenn du über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenkst, solltest du mit ihm darüber reden. Schließlich ist es auch sein Kind. Die Entscheidung darüber, ob du das Kind behältst oder einen Schwangerschaftsabbruch machst, liegt zwar am Ende bei dir allein. Aber wenn ihr gemeinsam zu einer Entscheidung gelangt, lassen sich die Konsequenzen leichter tragen, ganz gleich, wofür ihr euch entscheidet.
    Wahrscheinlich ist dein Freund erst einmal überrascht von der Nachricht. Da kann es schnell passieren, dass die erste Reaktion für dich enttäuschend oder sogar verletzend ist. Vielleicht braucht er, genau wie du, erst einmal ein wenig Zeit, um diese Mitteilung zu verdauen. Wenn der erste Schreck überwunden ist, könnt ihr noch einmal in Ruhe darüber reden und die Situation dann gemeinsam meistern.
    Hilfreich ist es sicher auch, zusammen zu einer Beratungsstelle zu gehen. In Gegenwart eines neutralen dritten Menschen fällt es oft leichter, die eigenen Wünsche und Ängste zu formulieren und dem jeweils anderen genau zuzuhören.
    Wenn dein Freund nichts mit dem Kind zu tun haben will, hat es keinen Sinn, etwas erzwingen zu wollen. Dann ist es besser, dass du deine Entscheidung ohne ihn triffst. Vielleicht ändert sich seine Haltung später noch, zum Beispiel wenn er das Kind sieht. Über rechtliche Aspekte wie zum Beispiel Unterhaltsansprüche oder das Umgangsrecht kannst du dich ebenfalls in der Schwangerenberatungsstelle informieren.

    „Meine Eltern drehen durch, wenn sie das erfahren!“

    Wenn deine Eltern streng sind, hast du vielleicht Angst, dass es einen Riesenkrach gibt. Trotzdem wirst du früher oder später mit ihnen reden müssen. Vielleicht hilft es dir, zu diesem Gespräch eine Person mitzunehmen (oder sogar „vorauszuschicken“), der du vertraust und die dir Rückhalt gibt.
    Du kannst dich auch ohne das Wissen deiner Eltern an eine Beratungsstelle wenden. Gemeinsam mit der Beraterin oder dem Berater lässt sich vielleicht eine Lösung finden, wann und wie du deine Eltern einweihst. Du kannst dich auf jeden Fall darauf verlassen, dass deine Eltern von dem Beratungsgespräch nichts erfahren, wenn du das nicht möchtest.
    Für viele Eltern ist eine so frühe Schwangerschaft ihrer Tochter sicherlich erst einmal ein Schock. Sie machen sich große Sorgen um deine Zukunft, fühlen sich möglicherweise als (Groß-)Eltern ungewollt in die Pflicht genommen und wissen oft nicht, wie sie mit der Situation richtig umgehen sollen. Zornige Reaktionen sind oft nur ein Ausdruck von Hilflosigkeit.
    Wenn sich die Gemüter beruhigt haben, kann die Unterstützung durch die Eltern sehr entlastend sein. Du kannst natürlich auch gemeinsam mit deinen Eltern zur Beratung gehen. Sie haben das in dieser Situation vielleicht genau so nötig wie du. Gerade wenn du dich für das Kind entscheidest und zu Hause wohnen bleiben möchtest, gibt es nun vieles miteinander abzusprechen.
    Wenn du es nicht möchtest, können deine Eltern nicht erzwingen, bei dem Beratungsgespräch dabei zu sein.

    Wer sollte informiert werden?

    Wenn du dich für ein Leben mit dem Kind entscheidest, ist es sinnvoll, in der Schule oder im Ausbildungsbetrieb Bescheid zu sagen. Üblicherweise wartet man damit das Ende des dritten Schwangerschaftsmonats ab. Dann kann das weitere Vorgehen geplant und zum Beispiel der Umgang mit möglicherweise vermehrten Fehlzeiten geklärt werden.
    In der Schule kann die Vertrauenslehrerin, der Vertrauenslehrer oder der schulpsychologische Dienst die richtige Anlaufstelle sein. Im Ausbildungsbetrieb ist es vielleicht der Betriebs- oder Personalrat oder eine ältere Kollegin deines Vertrauens.

    Mit Unterstützung geht es leichter

    Für alle anstehenden Gespräche kannst du dir in der Schwangerschaftsberatungsstelle Unterstützung holen. Du bekommst dort alle Informationen, die du für deine persönliche Entscheidung brauchst. So gerüstet, gehst du vielleicht auch selbstbewusster in ein Gespräch mit den Eltern oder der Schule und kannst deinen eigenen Standpunkt besser vertreten.
    Bei ganz schwierigen Gesprächen kann dich die Beraterin oder der Berater auch begleiten oder ein Vorgespräch für dich führen. Über die Beratungsstellensuche auf diesen Seiten findest du schnell eine Beratungsstelle in deiner Nähe. Von hier aus kannst du direkt Kontakt aufnehmen.

    Häufig gestellte Fragen

    Dürfen sich werdende Väter auch alleine beraten lassen?

    Auch werdende Väter haben das Recht auf eine ausführliche persönliche Beratung. Wenn du eine Freundin hast, die ein Kind von dir erwartet, ist es wichtig, dass du dich auch unabhängig von ihr damit auseinandersetzt, was diese Vaterschaft für dich bedeutet.

    Mit der Hilfe einer Beraterin oder eines Beraters kannst du in Ruhe klären, wie deine persönliche Haltung zur Schwangerschaft ist und welche Möglichkeiten dir deine rechtliche und finanzielle Situation bietet.

    Darf der werdende Vater mit zur Vorsorgeuntersuchung kommen?

    Ja. Viele Hebammen, Frauenärztinnen und -ärzte begrüßen das sogar. Als werdender Vater überlegst du am besten vorher, welche Fragen du hast, und schreibst sie auf, damit du sie in der Untersuchungssituation nicht vergisst. Es kann sein, dass du bei der körperlichen Untersuchung das Zimmer verlassen musst, wenn deine Freundin nicht ausdrücklich wünscht, dass du dabei bleibst.
    Besonders spannend sind die Ultraschalluntersuchungen, die normalerweise dreimal während der Schwangerschaft durchgeführt werden, nämlich im dritten, sechsten und achten Monat. Dort könnt ihr auf dem Bildschirm sehen, wie euer Kind in der Gebärmutter liegt, wie sein Herz schlägt und wie es sich bewegt.

    An wen wende ich mich, wenn ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, mich aber niemandem anvertrauen kann?

    Überlege erst ganz genau, ob es in deinem Umfeld doch jemanden gibt, dem du alles erzählen und den du um Rat fragen kannst: Vielleicht die Exfreundin deines großen Bruders, die du so gerne mochtest, deine (ehemalige) Lehrerin oder die Vertrauenslehrerin deiner Schule, eine Verwandte, die Pfarrerin deiner Kirchengemeinde, die nette Mutter aus der Nachbarschaft, bei der du ab und zu babysittest, oder ein älteres Mädchen aus deiner Schule, das dir in einer anderen Angelegenheit auch schon mal geholfen hat.
    Manchmal haben gerade Menschen, die einem nicht ganz so nahe stehen, gute Tipps und reagieren vor allem gelassener als die eigene Familie. Doch egal, ob du jemanden hast, mit dem du über deine Schwangerschaft reden könntest oder nicht, ist es in jedem Fall gut, zu einer Schwangerschaftsberatungsstelle zu gehen. Die Adressen von Beratungsstellen findest du über die Beratungsstellensuche auf diesen Seiten.
    Der Besuch einer Beratungsstelle ist besonders dann zu empfehlen, wenn du Hilfe bei der Entscheidung brauchst, ob du das Kind bekommen möchtest oder nicht. In einer Schwangerschaftsberatungsstelle bekommst du schnell einen Termin. Die anerkannten Schwangerschaftsberatungsstellen klären über alle Hilfen und Rechtsansprüche auf, die das Austragen der Schwangerschaft und das Leben mit dem Kind erleichtern können. Ebenso informieren sie über die Möglichkeiten eines Abbruchs.
    Das Ziel der Schwangerschaftskonfliktberatung besteht darin, das ungeborene Leben zu schützen. Deshalb werden dir auch Perspektiven für ein Leben mit dem Kind aufgezeigt. Trotzdem musst du nicht befürchten, durch die Beraterin oder den Berater beeinflusst oder verurteilt zu werden. Die Beratungsstellen sind angehalten, Beratungsgespräche ergebnisoffen zu führen. Die Beratung soll dich darin unterstützen, eine eigenverantwortliche Entscheidung zu finden.
    Die Beraterin oder der Berater wird sich Zeit für deine Fragen und Sorgen nehmen und dir bei deiner Entscheidung helfen, ohne dich in eine bestimmte Richtung zu drängen. Eine Beratungsstelle in deiner Nähe findest du leicht über die Beratungsstellensuche auf diesen Seiten.

    Was erwartet mich beim ersten Frauenarztbesuch?

    In vielen Praxen besteht der erste Termin nur aus einem Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen. Dabei kannst du die Fragen stellen, die dich beschäftigen, und dich über die verschiedenen Untersuchungsmethoden informieren. Du kannst dich auch über Empfängnisverhütung beraten lassen.
    Der Arzt oder die Ärztin wird dich wahrscheinlich fragen, welche Krankheiten oder Operationen du schon hattest, ob du rauchst, wann du deine erste Regelblutung hattest und ob du Beschwerden hast.
    Wenn du zum ersten Mal untersucht wirst, sollte dir die Frauenärztin oder der Frauenarzt alles genau erklären. Das hilft dir, mögliche Angst vor der Untersuchung abzubauen. Die Ärztin oder der Arzt wird dann zuerst die Schamlippen und den Scheideneingang von außen ansehen und anschließend ein so genanntes Spekulum, das ist ein längliches trichterförmiges Instrument, vorsichtig in die Scheide einführen. Mit Hilfe eines Vergrößerungsglases können der Muttermund und der Gebärmutterhals angesehen werden.
    Anschließend wird die Ärztin oder der Arzt einen oder zwei Finger in die Scheide einführen, um die Gebärmutter zu untersuchen. Zuletzt folgt eine Tastuntersuchung der Brüste und der Achselhöhlen, um zu überprüfen, ob es dort Verdickungen oder Knötchen gibt. In einem abschließenden Gespräch werden dir die Ergebnisse der Untersuchung erklärt.

    Linkliste

    Informationen rund um die Kinderbetreuung

    „Eltern im Netz“ ist eine Internetseite des Bayerischen Landesjugendamtes, die sich mit vielfältigen Informationen an junge Eltern wendet. In der Rubrik Kinderbetreuung werden die unterschiedlichen Betreuungsangebote ausführlich beschrieben.

    Recherchedatum: 10.08.2018

    Video: Minderjährig schwanger – was tun?

    Das Video beschreibt die Situation einer minderjährigen Schwangeren und zeigt, von wem sie Unterstützung bekommen kann. Der Film wurde von Studentinnen der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin produziert.

    Recherchedatum: 10.08.2018

    Wann und wie sag‘ ich es…

    Der werdende Papa ist natürlich der Erste, der über die Schwangerschaft ins Bild gesetzt wird. Aber wie ist es mit allen anderen Menschen, die von dem freudigen Ereignis erfahren wollen oder müssen? Wann ist der richtige Moment, es ihnen zu sagen? Meist rät man Schwangeren, mit der Information bis zum Beginn des zweiten Trimenons zuzuwarten, da das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, nun sehr gering ist. Werdende Mütter, die nicht so lange warten mögen, beschränken sich mit dem Verbreiten der Neuigkeiten vorerst am besten auf die Menschen, denen sie sich auch anvertrauen würden, falls sich die Schwangerschaft nicht wie erhofft entwickeln würde. Soweit die generelle Faustregel, doch kommen wir nun zur entscheidenden Frage: Wie sagen Sie es…

    …den werdenden Grosseltern?

    Auch wenn sich manche Menschen erst an den Gedanken, Grosseltern zu werden, gewöhnen müssen, freuen sich doch die meisten über die Nachricht, dass ein Enkelkind unterwegs ist. Besonders schön ist es natürlich, wenn das Geheimnis auf eine überraschende Weise gelüftet wird. Auf der swissmom-Pinterest-Seite haben wir viele Anregungen für Sie gesammelt, wie Sie Ihre guten Neuigkeiten mit einer liebevoll gestalteten Anzeige oder einer gelungenen Überraschung ankündigen können. Manchmal scheinen werdende Grosseltern allerdings über einen sechsten Sinn zu verfügen, so dass sie der Sache auf die Schliche kommen, bevor die werdenden Eltern Zeit hatten, sich eine Überraschung auszudenken.

    …den älteren Geschwistern des Babys?

    Wie bald das Kind über die Schwangerschaft informiert wird, hängt von der Situation ab. Manche Kinder sorgen sich sehr, wenn die Mama unter Schwangerschaftsbeschwerden leidet und sind erleichtert, wenn sie bald erfahren, dass es für die andauernde Übelkeit einen schönen Grund gibt. Ein kleines Plappermaul hingegen informieren Sie vielleicht besser erst, wenn Sie damit leben können, dass es die guten Neuigkeiten gleich in der ganzen Verwandtschaft verbreitet. Für ein sehr kleines Kind wiederum sind neun Monate eine unvorstellbar lange Zeit, weshalb es noch früh genug ist, das Geheimnis zu lüften, wenn der Bauch sich allmählich rundet. Egal, ob Sie früher oder später informieren, ein Geschwister zu bekommen, ist immer ein einschneidendes Erlebnis für ein Kind. Eine gute Vorbereitung auf den kleinen Bruder oder die kleine Schwester ist also sehr wichtig. Beziehen Sie ihr Kind wo immer möglich in die Schwangerschaft ein, zum Beispiel, indem es Sie mal zum Ultraschalltermin begleiten darf, indem Sie ihm erklären, was in Ihrem Körper passiert oder indem es helfen darf, die erste Ausstattung für das Kleine auszusuchen.

    …der zukünftigen Gotte und dem zukünftigen Götti?

    Natürlich ist es schön, wenn die zukünftigen Paten schon früh angefragt werden, damit sie sich gemeinsam mit den Eltern auf die Ankunft des Babys freuen können. Im Zentrum steht aber erst mal die Frage, wer diese besondere Rolle im Leben des Kindes einnehmen soll. Gotte und Götti sollten Menschen sein, die auch unabhängig vom Kind eine gute Beziehung zu den Eltern pflegen. Neben der Überlegung, auf welche Weise Sie Gotte und Götti die gute Nachricht überbringen, sollten Sie sich also unbedingt auch Gedanken machen, welche Erwartungen Sie an die Personen haben, die Ihr Kind durchs Leben begleiten werden.

    …dem Freundeskreis?

    Hier bestimmt die Nähe zu einer Person über den Zeitpunkt und die Art und Weise der Bekanntgabe. Vielleicht erzählen Sie ganz beiläufig, dass Sie Nachwuchs erwarten, vielleicht gestalten Sie eine schöne Schwangerschaftsanzeige, vielleicht warten Sie aber auch einfach ab, bis das Bäuchlein die Neuigkeiten verrät. Oder Sie mögen es ganz ausgefallen und laden Ihre Freunde, wie in den USA teilweise üblich, zu einer „Gender-Reveal-Party“ ein, bei der auch das Geschlecht des Babys bekannt gegeben wird. Fingerspitzengefühl ist gefragt bei Freunden, die sich bisher vergeblich ein Kind wünschen. Für sie kann die Ankündigung einer Schwangerschaft sehr schmerzhaft sein, weshalb sie vielleicht mit Zurückhaltung reagieren oder gar für einige Zeit auf Distanz gehen. Nehmen Sie dies nicht persönlich, sondern geben Sie Ihren Freunden Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

    …dem Arbeitgeber?

    Vom Gesetz her ist nicht vorgegeben, wann Vorgesetzte über eine Schwangerschaft informiert werden müssen. Wann der beste Zeitpunkt ist, den Arbeitgeber zu informieren und worauf Sie bei der Ankündigung achten sollten, lesen Sie hier. In unserem Bereich „Kind und Beruf“ erfahren Sie auch alles, was Sie über Gesundheitsschutz, Mutterschaftsversicherung und Kündigungsschutz wissen müssen.

    …den Arbeitskollegen?

    Nachdem der Arbeitgeber informiert ist, können auch die Kollegen ins Bild gesetzt werden. Wann dafür der richtige Zeitpunkt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wären Sie froh darum, die Arbeitskollegen würden etwas mehr Rücksicht nehmen, informieren Sie früher, wenn Sie lieber nicht zu viel Aufhebens um Ihre Schwangerschaft machen wollen, warten Sie, bis sich das Bäuchlein zeigt. Natürlich sollten Ihre Kollegen auch ins Bild gesetzt werden, wenn Sie aufgrund Ihrer Schwangerschaft gewisse Aufgaben nicht mehr übernehmen können. Leider machen Schwangere zuweilen die Erfahrung, dass Teamkollegen sich wenig begeistert zeigen über die Schwangerschaft ihrer Kollegin, da sie fürchten, vermehrt einspringen oder während des Mutterschaftsurlaubs Stellvertretungen übernehmen zu müssen. Informieren Sie sich gut über Ihre Rechte und Pflichten, um ungerechtfertigte Vorwürfe kontern zu können, lassen Sie sich nicht in die Enge treiben und suchen Sie Hilfe, falls das Verhalten der Kollegen in Mobbing umschlägt.

    …den Versicherungen?

    Neugeborene müssen innerhalb von drei Monaten bei einer Krankenkasse gegen Krankheit und Unfall versichert werden. Damit das Kind schon von Geburt an versichert ist, schliessen Sie am besten schon während der Schwangerschaft eine Krankenversicherung ab. Alle Krankenkassen bieten diese Möglichkeit prämienfrei an. Informieren Sie gegen Ende der Schwangerschaft auch Ihre anderen Versicherungen über den erwarteten Familienzuwachs. Weshalb dies wichtig ist, lesen Sie hier.

    Letzte Aktualisierung : 06-11-18, TV

    BABY NEWS! – Teil 2 – 15 Ideen die Schwangerschaft kreativ zu verkünden

    In meiner Aufregung habe ich Anfangs überhaupt keine Gedanken darauf verwendet besonders kreativ die freudige Nachricht meiner Schwangerschaft zu überbringen. Meiner Mutter, meinem Vater und meiner Schwester habe ich es einfach so erzählt. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch daher 15 Ideen zeigen, eine Schwangerschaft kreativ zu verkünden:

    1. Den Schwangerschaftstest integrieren

    Ich habe die Luxusvariante der Schwangerschaftstests genutzt: ein digitaler Test, der sogar in Wort und Schrift anzeigt „Schwanger“, und nicht so lustig ausgewertet werden muss, wie diese Tests mit zwei Streifen. Mich erinnert das Raten und Suchen nach dem zweiten Streifen immer ein wenig an den Versuch die Zukunft im Teesatz einer Tasse abzulesen („Sind das jetzt zwei Streifen oder nicht?!“). Ein digitaler Test eignet sich in meinen Augen daher etwas mehr dafür, um schon sehr früh vom baldigen Nachwuchs dem Partner oder auch den Eltern zu erzählen.

    Meinen Schwiegereltern haben wir den Test als „Mitbringsel“ nach dem Abendessen hingelegt. Die Reaktion darauf war äußerst lustig:

    „Ja was hobts ihr uns jetz na mitbracht?! Oan F-i-e-b-e-r-t-h-e-r-m-o-m-e-t-e-r ?!“

    Mit anschließender Lesebrille auf der Nase ist Ihnen dann langsam gedämmert, was wirklich vor Ihnen lag und die Freude war riesengroß!

    Generell kann man den Test z.B. auch als Geschenk verpacken oder hübsch seinem Partner auf dem Frühstückstisch hindrappieren mit ein paar Söckchen und Schnuller etc.

    Aber Achtung!

    Diese Variante ist nicht jedermanns Geschmack, wenn man bedenkt dass ein solcher Test (bzw. der Bereich unter der blauen Kappe) ja erst einmal vorab in Urin getaucht worden ist… Daher würde ich das nur empfehlen, wenn man weiß, dass die Person, die diesen überreicht bekommt unempfindlich ist.

    2. Einen Kuchen backen

    Um dem Bruder meines Mannes die frohen News zu überbringen haben wir ihn und seine Familie zu uns zum Kaffee und Kuchen eingeladen. Dafür habe ich dann folgenden Kuchen gebacken:

    Die Überraschung ist wirklich toll gelungen. Die Augen aller wurden ganz groß, als sie realisiert haben, was die Schrift auf dem Kuchen zu bedeuten hat.

    Ein dafür tolles Rezept habe ich hier gefunden:

    Kekskuchen vom Blech auf chefkoch.de

    Zum Verzieren habe ich Kirschzuckerguss, goldfarbenen Zuckerguss und kleine Zuckerschmetterlinge genutzt. In den Backabteilungen der größeren Supermärkte findet man dafür jede Menge tolle Sachen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 🙂

    3. Ein Ultraschall-Bild als Geschenk überreichen

    Meine Großmutter hat dieses Jahr ihren 80. Geburtstag gefeiert. Nachmittags vor der eigentlichen Feier am Abend kamen zum Kaffee und Kuchen die ganze Familie vorab zusammen. Mein Mann und ich hatten aus unserem Urlaub in Madeira eine Flasche Wein als Mitbringsel dabei. Diesen haben wir verpackt übergeben sowie ein weiteres verpacktes „Mitbringsel“, welches eigentlich gar kein Mitbringsel war, sondern:

    Was ihr dafür braucht:

    • Ultraschallbild mit Babybildbearbeitungs-App (ich habe „Baby Pics+“ benutzt) bearbeiten
    • Ultraschallbild auf Fotopapier ausdrucken
    • einen schönen Bilderrahmen (meiner war von IKEA: RIBBA für 4.99€)
    • etwas um das Passepartout (falls vorhanden) zu dekorieren: z.B. Babysöckchen, Sticker zum Thema Baby, oder Baby-Icons selber aufmalen etc.

    Ich kann nur sagen, es war einer der rührendsten und schönsten Momente meiner Omi zuzusehen, wie sie das vermeintliche Mitbringsel ausgepackt hat und anschließend in Ruhe betrachtet hat. Man konnte förmlich zusehen, wie es in ihr gearbeitet hat, bis sie die Hände über dem Gesicht zusammengeschlagen, vor Freude angefangen zu weinen hat und immer wieder nur einen Satz herausgebracht hat:

    Ach du lieber Gott! Ach das gibts doch nicht! Ich glaube es nicht! Ich werde UR-OMA!!!

    Es war einfach wunderschön und unfassbar rührend! Ein Moment der sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt hat.

    4. eine Tasse schenken

    Dieses Geschenk habe ich für meinen Vater ausgewählt. Er war ja einer der Ersten der sofort nach dem erfolgten positiven Test von der frohen Botschaft erfahren hat. Trotzdem habe ich ihm zum Geburtstag folgende Tasse ausgesucht, obwohl die Nachricht darauf keine Überraschung mehr war:

    Da mein Vater als Programmierer entsprechend sehr Computeraffin ist, passt diese Tasse bei ihm wie die Faust aufs Auge. Er wird sicherlich kaum noch zählen können wie oft er in seinem Leben vor einem Ladebalken am Computer gesessen ist. Deswegen fand ich diese Tasse besonders witzig. Und auch wenn er eigentlich schon Bescheid wusste, hat er sich riesig über diese Tasse gefreut – sie ist jetzt seine absolute Lieblingstasse und wie er selber gesagt hat:

    Mein absolutes Heiligtum!

    Nun kommen wir zu tollen Ideen, die ich selber leider nicht ausprobiert habe, aber vielleicht ja beim nächsten Baby anwenden kann und ihr schon jetzt 🙂

    5. Das große Geschwisterchen einbinden

    Hierfür braucht es natürlich schon mindestens ein erstes Kind. Diesem könnt ihr z.B. ein T-Shirt besorgen, auf dem entweder fertig gedruckt oder mit Stoffmalfarben von euch selber aufgemalt etwas steht wie:

    Große Schwester/Großer Bruder

    Euer Kind schickt ihr mit diesem Shirt zu der Person schicken, die ihr überraschen wollt. Ich bin sicher es ist ein sehr lustiger Moment, wenn der Person (dem werdenden Vater) ein Licht aufgeht

    6. einen QR-Code generieren

    Als erstes wird ein Babyticker generiert (über Google findet ihr diverse Seiten). Den Link dazu bei einem QR-Code Generator eingeben. Den fertigen QR-Code ausdrucken, und z.B. in einem hübschen Schächtelchen als Geschenk dem Partner überreichen.

    Wenn er dann den QR-Code einscannt und auf der Seite für den Ticker landet, wird er mit Sicherheit große Augen machen! Alternativ zum Babyticker könnte man auch via QR-Code auf Webseiten weiterleiten zum Thema „Vater werden“. 🙂

    7. Saisonabhängig: Ein Special-Osternest/Nikolaussack hinstellen

    Zu Ostern kann man ein Nestchen verstecken mit entsprechendem Inhalt….Außer Schokolade könnt ihr dann z.B. den verpackten Schwangerschaftstest hineinlegen, Babysöckchen, oder ein Ultraschallbild etc. Dasselbe funktioniert natürlich auch mit einem Nikolaussack am Nikolaustag.

    Der nächste Tipp passt auch gleich sehr gut zu diesem Tipp.

    8. Ein Überraschungs-Ei präparieren:

    Hierfür nehmt ihr ein Überraschungs-Ei und tauscht den Inhalt im gelben Plastik-Ei gegen einen aus, der auf eure freudige Nachricht schließen lässt. (es gibt mittlerweile ja nicht nur die kleinen, sondern auch größere Eier, falls Platz für mehr Inhalt wie z.B. Schnuller, Babysöckchen, eine kleine Babypuppe etc. benötigt wird). Auf Youtube findet ihr tolle Videos, in denen gezeigt wird, wie ihr ein Ü-Ei möglichst unauffällig präparieren könnt.

    9. ein Handbuch schenken

    dem werdenden Vater könnt ihr auch ein Buch schenken wie z.B:

    • Papa für Einsteiger
    • Handbuch für werdende Väter
    • Baby-Betriebsanleitung (zuletzt im Buchhandel gesehen – besonders witziger Titel, wie ich finde)

    Gleiches gibt es auch für werdende Großeltern.

    10. Post vom Storch

    Hierfür habe ich euch eine mögliche Textidee verfasst:

    „Sehr geehrte/r XY,

    zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Bestellung zur Zeit vergriffen und erst in ca 9-10 Monaten wieder lieferbar ist. Eine Stornierung ist derzeit jedoch nicht mehr möglich, da der Produktionsprozess bereits im Gange ist.

    Voraussichtlicher Liefertermin: (Geburtstermin eintragen).

    Auch wenn eine lange Wartezeit viel Geduld erfordert, garantieren wir dafür eine immer gleichbleibende Qualität. Sie erhalten wie bereits vor 33 Jahren (eigenes Alter eintragen) ein wundervolles, mit viel Liebe hergestelltes Unikat.

    Details zur Bestellung:

    Größe: ca. 50 cm (variiert)
    Gewicht: um die 3000 Gramm (variiert)
    Besonderheiten:
    mit Liebe hergestelltes Unikat
    verzaubert auf den ersten Blick
    löst tiefe Gefühle der Liebe aus

    Modell: Baby /Enkelkind

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Lieferantin: XY (eigenen Namen eintragen) oder unseren Zulieferer: XY (Name vom werdenden Papa)

    Mit besten Grüßen
    gez.
    Ihr Storch

    Storchen GmbH“

    11. Post vom Baby

    Eine Variante ist ein Brief, den euer Bauchzwerg quasi verfasst hat:

    „Hallo XY,

    wir kennen uns leider noch nicht, doch das wird sich bald ändern. Ich stelle mich Dir vorab schon einmal kurz vor:

    Aktuell lebe ich in einer dunklen, kleinen, dafür kuschelig warmen Höhle. Ich brauche noch nicht viel Platz, da ich erst 5,4 cm (Größe die euer Baby derzeit hat, hier natürlich eintragen) groß bin.

    Mein Mietvertrag endet um den … (Geburtstermin), dann ist die Höhle eh zu klein und ich bin bereit für etwas Größeres. Ihr könnt mich dann live kennenlernen in meinem neuen Domizil in der …str. (Eure Adresse hier eintragen).

    Ein erstes Foto von mir kannst du vorab schon einmal sehen, wenn du den Brief umdrehst. Ich freue mich auf Dich!“

    Auf die Rückseite von dem Brief kann man dann ein Ultraschallbild kleben und z.B. noch dazu schreiben:

    „Hallo! Ich bin Dein zukünftiges Enkelkind“

    12. Ein „Filmplakat“ entwerfen

    Eine alte Freundin von mir hat sich mit Ihrem Mann und einem Paar Babyschühchen zusammen ablichten lassen und das Foto wie ein Filmplakat beschriftet. Der Filmtitel war natürlich „baby!“ und wie es sich für ein Filmplakat, dass einen kommenden Film ankündigt gehört:

    Coming this december

    Und natürlich dürfen Zusätze wie WRITTEN, PRODUCED AND DIRECTED BY (Eure Namen) nicht fehlen.

    Über eine Suchmaschine findet man einiges zur Inspiration, wenn man nach „Schwangerschaftsankündigung mit Filmplakat“ (noch mehr mit den englischen Begriffen) sucht.

    13. die Neuigkeit bei einem Gruppenfoto verkünden

    Hierfür eignet sich am Besten eine größere Feier (runder Geburtstag/Hochzeit/Familientreffen). Ihr kündigt an ein Gruppenfoto machen zu wollen und positioniert euch alle schön. Dann könnt ihr entweder tatsächlich Fotos machen (am Besten im Serienbildmodus) oder sogar ein Video und das ganze ungefähr so anleiern:

    Und jetzt alle: „Cheeeeeseeeee!“ (Auslöser drücken)
    Und jetzt nochmal alle: “ Cheeeeeseeeeee! (Auslöser drücken)
    Oder jetzt mal alle: XY ist schwanger! (Auslöser drücken)

    Ich bin mir sicher es kommt dabei ein entweder sehr lustiges Video oder sehr lustige Fotos mit entgleisenden Gesichtern heraus.
    Diese Variante hätte ich fast am Geburtstag meiner Omi benutzt. Ich finde den Gedanken an die Gesichter dabei wirklich sehr witzig!

    14. eine Karte zum rubbeln bestellen/erstellen

    Es gibt im Internet fertige Karten zum bestellen oder auf Youtube diy-Anleitungen um Rubbelkarten selber zu erstellen. So kann euer Partner oder die werdenden Großeltern die frohe Botschaft sich frei rubbeln 🙂

    15. Eine Beförderungsurkunde überreichen

    Zu guter Letzt habe ich noch die Beförderungsurkunde für Euch als Idee.
    Hier wieder ein Textbeispiel von mir:

    Hiermit befördern wir ______________ (Name der werdenden Großeltern z.B.)

    am ______________ (Geburtstermin)

    wegen herausragender Bewährung in folgenden Disziplinen:

    • Trösten
    • immer ein offenes Ohr
    • Spenden von Geborgenheit
    • Liebe geben
    • Zusammenhalt
    • Langjährigem Sponsoring und Unterstützung in allen Lebenslagen

    zum/zu/zur Großmutter/Großvater/Großeltern.

    Denn: Nur die besten Eltern können Großeltern werden!

    Du bist schwanger. Juhuuuu! Die freudige Nachricht muss verkündet werden! Nur wie? Am liebsten willst Du es in die Welt rausschreien!

    Jaaaa!! Wir bekommen ein Baby!

    Aber wie sagt man das? Klassisch, spontan, kreativ, verpackt, lustig, verrückt, cool, lässig? Jeder hat da so seine Vorstellung. Seine Gedanken. Seine Ideen. Hier hab ich meine für euch.

    Ich bin schwanger – Wie verkündet man die frohe Botschaft

    Wie einige von euch wissen, sind wir ja seit kurzem wieder schwanger. Das zweite Mal. Eine schöne Neuigkeit, die man auch irgendwann seinen Lieben mitteilen will. Wie sagen wir es nun unseren Freunden und der Familie? Das hat mich schon ein bisserl beschäftigt.

    Ich mag es ja gerne besonders und liebe es Dinge hübsch zu verpacken. So auch Neuigkeiten! Klar, man kann auch einfach nur sagen: Ich bin schwanger. Oder man überlegt sich etwas hübsches.

    So hab ich es dem Papa gesagt

    Bei der Verkündung an den Papa des Hauses war ich ja eher umkreativ (ich glaub das lag am Schock) – Irgendwas wie:

    „Duuuuuuh? Ich glaub wir sind schwanger.“

    Das war alles was ich rausbekommen hab. Zittrig – jeweils mit Schwangerschaftstest in der Hand, früh am Morgen.

    Für Mama, Familie und Freunde hatte ich ja ein bisschen mehr Zeit und habe mir immer was Spezielles überlegt.

    Das erste Kind

    Beim ersten Kind – also dem kleinen Fräulein – habe ich zwei Chucks gehäkelt in gelb, für jede Oma einen, plus einen Brief vom Storch. Beide haben es erst nicht gecheckt, waren dann aber völlig aus dem Häuschen. Die eine Oma übers erste Enkerl, die andere übers neunte.

    Der Brief vom Storch

    Sehr geehrte Frau xxx,

    Ihre Bestellung ist bei uns eingegangen.

    Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass das gewünschte Modell zur Zeit vergriffen ist.

    Der Liefertermin wird sich auf die Zeit um den 15. November 2014 verschieben.

    Wir bitten vielmals diese Verzögerung zu entschuldigen.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Lieferanten Anja und Markus Fischer.

    Details zu Ihrer Bestellung:

    Modell: Enkelkind

    Größe: ca. 50cm

    Gewicht: ca. 3.500g

    Besonderheiten: kann verzaubern

    Mit freundlichen Grüßen,

    Der Herr Adebar

    PS: Anbei senden wir ein Schühchen, bitte bringen Sie dieses zum Liefertermin mit, damit es keine kalten Füsse gibt!

    Kind Nummer 2 – Foto-Collage

    Bei Baby-Fisch – aktuell im Bauch – haben wir eine Fotocollage gebastelt und das kleine Fräulein die frohe Botschaft überbringen lassen:

    Huhuuuuu! Annika möchte euch gerne etwas mitteilen:

    Psssst…wir bekommen ein Baby

    Video-Ankündigung

    Auch sehr süß finde ich die Videos zweier Blogger-Kolleginnen

    Katha von Ich und Du. Und Du. hat ein so zauberhaftes Video gemacht, da bekomm ich jedes Mal wieder Gänsehaut. Schaut mal hier: Ein drittes Kind, ja oder nein?

    Oder das von Jessy, ihr Online-Announcement ist auch sehr berührend: Schwanger! Baby auf dem Weg. Aus drei mach 4.

    Noch mehr Ideen von Bloggermamas

    Ich hab mich auch bei anderen Mamas umgehört, wie die das so gemacht haben.

    Ich bin schwanger! – #fragmama

    Ganz klassisch

    Judith von stadtmama.at

    „Ganz klassich: Wir haben beim Besuch am Wochenende nur gesagt „Hallo Oma, hallo Opa!“ und sie so:“Juchu!!!!“. Meine Freunde haben mich entlarvt, als ich im Lokal am Abend einen Apfelsaft gespritzt bestellt habe. Noch vor allen anderen … „

    Mit Geschenken & Sekt

    Sophie von kinderlachen&elternsachen

    „Ich habe die knapp 12 Wochen abgewartet und es meinen Eltern an ihrem Hochzeitstag „gesagt“. Ich hatte eine kleine Holzschachtel dabei, wo ein Zettel drinnen lag. „ihr werdet oma und opa -april 2016“
    und zwei Schokis (einmal rosa und einmal blau).

    Den Schwiegereltern haben wirs mit einer Flasche Sekt gesagt – die dachten zuerst wir verloben uns „

    Spontan & herzlich

    Babsi von Chaos Hoch Sechs

    „Also wir haben das immer irgendwie und spontan gemacht. Aber immer herzlich.
    Einmal haben wir ein Ultraschallbild eingescannt und haben dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm ein A4-Plakat für meinen Schwiegerpapa gebastelt. Da steht drauf: “ Hallo, du! Ja, genau. Dich meine ich. Du wirst bald Opa. Ich freu‘ mich schon d’rauf, dich kennen zu lernen und auf die tollen Dinge, die wir gemeinsam erleben werden.“ Unter dem Text das Bild.
    Das hängt immer noch bei meinem Schwiegerpapa bei seinem Schreibtisch. Und das seit über 7 Jahren 🙂

    Meiner Mama hab ich es so gesagt, dass sie zuerst dachte, ich müsse ihr was total schlimmes sagen. Das war so: „Mama, sitzt du?…Sitzt du auch bequem?…Ich muss dir was sagen.“ Dann ein Gesicht gezogen, wie damals, als ich Kind war und was ausgefressen hatte. Und dann „Du wirst OMA!“ Sie hat vor Freude und Erleichterung, weil ja nix schlimmes ist, geweint. Niagarafälle waren das.“

    Besonderes Geburtstagsgeschenk

    Catrin Reling von CR-The MOM4MOM Blog

    „Meiner Mami habe ich das Foto von meinem Schwangerschaftstest zum Geburtstag geschenkt. Die hat so geweint. Uns sagten sie ja auch kurz davor dass ich keine Kinder bekommen konnte … zumindest spontan/natürlich. Also doppelte Freude. Meinem Papi & seiner Frau übers Telefon am selbten Tag – da er nicht im Lande war … wollte das sie es alle „gleichzeitig“ erfahren. Und den Schwiegereltern beim Sonntäglichen-Mittagessen… da war auch die ganze Familie meines Mannes dabei. Den Freunden – auf Facebook dann mit einem Foto … „Do not open until August 10th 2012″ …“

    Best of Instagram-Ideas

    Wo man auch viele tolle Ideen sammeln kann ist natürlich Instagram. Zum Beispiel unter dem Hashtag #pregnancyannouncement

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    In case you missed the announcement yesterday on the blog…here it is!! Coming soon: baby number THREE!!!! #julesgrace #maddieroo #chilebean #pregnancyannouncement

    A post shared by J E S S | jessica lynn writes (@jesstagirl) on Oct 4, 2016 at 7:27am PDT

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    #pregnancyannouncment #babyfeet #ohio #photographer #nikon #photography

    A post shared by Laura Harshfield (@_luluphotography_) on Aug 12, 2016 at 12:38pm PDT

    Aber auch auf Pinterest findet man jede Menge lustige, liebe, nette und kreative Ideen seinen Lieben zu sagen: Wir bekommen ein Baby!

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