Schwanger und kein hunger

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Es ist wie verhext: Sobald die Blätter von den Bäumen fallen, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, lechzen wir nach mehr Energie – hauptsächlich in Form von Schokolade, Nudeln oder Pizza. Manchmal scheint es sogar, als würde man während des Essens schon wieder hungrig. Das alles ist keine Einbildung, sondern hat tatsächlich einen triftigen Grund…

Mehr dazu: So sagen Sie der nächsten Heißhungerattacke den Kampf an

Bauchgesteuerte Scheunendrescher

Wir fühlen uns wie die Geisel unseres Verlangens nach kalorienreichen Speisen, kämpfen im Kopf mit knurrendem Magen und fantastischen Bildern von Chocolate-Cookie-Double-Fudge-Brownie und Spaghetti mit dicker, cremiger Soße. Diesen Gelüsten zu widerstehen klappt zumeist mit den besten Vorsätzen nicht.

Ehe man sich versieht, sitzt man wie ein Krümelmonster auf dem Küchenboden und vernichtet den Essensbestand der gesamten Woche… Gut, so drastisch ist die Situation vielleicht nicht bei jedem, trotzdem verspüren eine Menge Menschen nun mehr Hunger als im kürzlich gewichenen Spätsommer. Das „Schöne“ daran: Wir sind komplett unschuldig!

Mehr dazu: Anzeichen, dass Ihre Diät zu streng ist

Das Wetter macht uns hungrig

Im Herbst gibt es weniger Sonnenstunden, es regnet häufiger und der Himmel ist oftmals tagelang wolkenverhangen.

  • Auf diese „dunklen Zeiten“ reagiert unser Hormonhaushalt mit der vermehrten Ausschüttung von Melatonin.
  • Dieses Hormon lässt uns schläfrig werden und sorgt zum Beispiel dafür, dass wir abends gut einschlafen können.
  • Sein Gegenspieler, das Serotonin, auch bekannt als Glückshormon, wird im Gegenzug in geringerem Maße produziert.
  • Bei einem Mangel an Serotonin fühlen wir uns nicht wohl, sind müde, schlapp und übellaunig.
  • Um den Hormonspiegel anzuheben, verlangt unser Körper nach deftiger und süßer Nahrung, die das Level an Serotonin in unserem Blut und somit die Stimmung heben.

Ein echtes Dilemma. Aber wie können wir uns satt und glücklich essen, ohne wöchentlich ein Kilo mehr draufzupacken?

Mehr dazu: Kaloriensparen mit 5 Tipps

Wege aus dem Herbst-Binge

Beachten Sie folgende Tipps für die nimmersatten Monate:

  • Essen Sie genug, planen Sie Ihre Mahlzeiten: Wer morgens ein großzügiges Frühstück mit Haferflocken und Obst, ein reichhaltiges Mittagessen aus Gemüse, Reis und mageren Proteinquellen und abends einen Linsen-Salat mit zwei Scheiben Vollkornbrot und Avocado isst, wird weniger zu süßen Versuchungen oder einer fettigen Lieferpizza greifen.
  • Haben Sie stets gesunde Snacks dabei: Stocken Sie Ihren Bestand an Nüssen, Datteln, Bananen und zuckerarmen Müsliriegeln auf. Bei Heißhungerattacken liegt dann stets etwas zu knabbern bereit. Vor allem Bananen heben unseren Serotoninspiegel.
  • Abwarten und Tee trinken: Wenn Sie der Süßhunger packt, können Sie sich selbst austricksen und einen Tee mit Schoko-, Marzipan- oder Vanillegeschmack schlürfen. Wenn das nicht hilft, versuchen Sie das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi.
  • Den Hunger wegdrücken: Probieren Sie Akupressur. Dazu den Punkt zwischen Oberlippe und Nase mehrmals für 20 Sekunden drücken.
  • Raus an die Luft: Lenken Sie sich ab und tanken neue Energie an der frischen Luft. Vielleicht erwischen Sie sogar ein wenig Sonne, die die Produktion von Melatonin wieder herunterschraubt.

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Plötzlich starkes Hungergefühl – woher kommts ?! & Schwanger bin ich auch nicht.

alos bei mir ändert die pille gar nix am hungergefühl…ich esse immer recht viel und eben supergern,hab halt auchn sehr schnellen stoffwechsel.
und joa es kann natürlich bei dir mit dem absetzen der pille zu tun haben,klar.dürfte sich dann wieder normalisieren mit der zeit.
nur:ich finds normal,dass man nicht jeden tag gleich viel hunger hat.an manchen tagen ess ich auch noch mehr als sonst,hab mehr appetit und auch noch mehr lust als sonst,möglichst viel verschiedene sachen zu essen.
„ich schnell zu nehme, denn bei mir „setzt“ sich selten was ran :/“hä?das widerspricht sich doch mMn?wenn bei dir schlecht was ansetzt,heißt das doch,dass du eben nicht leicht zunimmst-warum haste dann angst vorm zunehmen?bitte um erläuterung…
das mit dem dicken bauch nachm essen find ich ganz normal bei sehr schlanken oder dünnen,is bei mir auch so.wo soll das ganze zeug auch hin,es kann sich ja nicht verstecken xD geht doch auch ne weile nachm essen wieder weg,der bauch.
und joa dasse direkt an schwangerschaft denkst,versteh ich auch nicht.wenn du korrekt verhütet hast,kannste doch nicht schwanger sein bzw die möglichkeit ist minimalst!
hör doch einfach auf deinen körper,ess gesund und ausgewogen.^^und sollte das gefühl mit dem nicht-satt-werden auch nach wochen noch bestehen bleiben,red mit deinem FA/arzt.

Gesund leben in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Deshalb gilt grundsätzlich: Was einer Frau normalerweise gut tut und gesund ist, ist meist auch in der Schwangerschaft richtig für sie. Aber was hilft, mit häufigem Heißhunger oder plötzlicher Übelkeit zurechtzukommen?

© BZgA/HN/Eichhöfer

Eine werdende Mutter denkt in der Schwangerschaft „für zwei“, muss aber nicht für zwei essen, denn der zusätzliche Bedarf an Energie ist nicht sehr groß. Mit einer ausgewogenen, vielseitigen und möglichst vollwertigen Ernährung, ergänzt durch Jod- und Folsäurepräparate, sind Mutter und Kind in der Regel bestens versorgt. Wer sich in der Schwangerschaft gesund ernährt und auch gesund lebt, schafft für sein Kind die beste Basis, sich optimal zu entwickeln.

Auf Tabak und Alkohol verzichten

Zu einer gesunden Lebensweise gehört, sich und das Kind keinen Gefahren auszusetzen. Auf Rauchen und Alkohol sollten Sie deshalb ganz verzichten. Auch vom Passivrauchen geht eine Gefahr aus. Soweit möglich, sollten Schwangere deshalb Räume zu meiden, in denen geraucht wird.

Bewegung tut gut

In der Schwangerschaft körperlich aktiv zu bleiben, tut Mutter und Kind gut. Es beugt einer übermäßigen Gewichtszunahme vor, aber auch schwangerschaftstypischen Beschwerden wie Krampfadern oder Rückenschmerzen.

Am besten, Sie sorgen täglich für Bewegung. Wer vor der Schwangerschaft Sport getrieben hat, kann dies – mit Ausnahme einiger Sportarten – während einer normal verlaufenden Schwangerschaft in Maßen auch weiter tun. Schwangeren wird aber davon abgeraten, neue Sportarten mit ungewohnten Bewegungsabläufen zu beginnen.

Gesund ernähren trotz Heißhunger oder Appetitlosigkeit

Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel verändert sich oft das Essverhalten. Einige Frauen haben Heißhungerattacken. Andere haben plötzlich keinen Appetit mehr und müssen sich zwingen, ausreichend zu essen. Nicht wenige Schwangere haben mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen.

Heißhunger und Appetitlosigkeit sind mit ein wenig Organisation und Disziplin meist recht gut in den Griff zu bekommen. Frauen, die zwischen den Mahlzeiten immer wieder hungrig sind, greifen besser zu Obst und Gemüse (zum Beispiel Möhren oder Äpfel) als zu belegten Broten, Kuchen oder Schokolade. Gegen Heißhungerattacken hilft es, regelmäßig kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Für unterwegs können vorsorglich etwas Obst, Gemüse, Nüsse oder Vollkorn-Knäckebrot mitgenommen werden.

Verliert eine Schwangere wegen Appetitlosigkeit an Gewicht, kann es ihr helfen, regelmäßig kleine Portionen zu essen. Häufig können auch bestimmte Lebensmittel, Gewürze oder Aromen den Appetit anregen. Gemeinsames Essen mit der Familie, Freundinnen oder Freunden hilft ebenfalls oft über die Unlust zu essen hinweg. Nimmt eine Frau deutlich ab, sollte sie mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt sprechen.

Strategien gegen Übelkeit

Übelkeit kann in der Schwangerschaft zu einem echten Problem werden. Ein kleiner Trost: Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat verschwindet sie meist von selbst wieder.

Meist hilft es schon, mehrere kleine Portionen am Tag statt drei normaler Mahlzeiten zu essen. Kleine Mengen Nahrung sind oft besser verträglich. Andere Schwangere bekommen die morgendliche Übelkeit in den Griff, indem sie vor dem Aufstehen einen Zwieback, Knäckebrot oder Ähnliches essen und eine Tasse Ingwer-Tee trinken. Bei häufigem Übergeben ist es wichtig, genug zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Falls die Übelkeit sehr stark ist und man sich häufig übergeben muss, ist ärztliche Hilfe nötig. In seltenen Fällen muss eine Behandlung in der Klinik die Gesundheit der Schwangeren und die gesunde Entwicklung des Kindes sicherstellen.

schwanger und keinen appetit

Hallo sanni,
Du bist schwanger, das ist toll! 7. Woche – das ist noch Frühschwangerschaft und es gibt viele Frauen, die noch nicht mal registriert haben, schwanger zu sein (..) oder es erst ganz, ganz kurz wissen. Dir „brennt“ im Moment sicherlich gar nichts an, wenn Du mal weniger Appetit hast und nicht allzu viel isst!
Generell ist jede Schwangerschaft ganz individuell und man sollte sich nicht zuuuu viele Sorgen machen, wenn es keinen Focus dafür gibt!
Wie oben schon angemerkt: Ab der 12. Woche pendelt sich alles ein – ich ergänze: Nicht unbedingt alles, aber vieles! Bei mir blieb beispielsweise in beiden Schwangerschaften der Ekel vor rohem Fleisch, Wurst, rohen Eiern… und eine extreme Geruchsempfindlichkeit. Manches habe ich nicht mehr vertragen oder konnte es erst gar nicht probieren. ..und manches darf man ja auch gar nicht essen, wenn man noch keine Toxoplasmose hatte.. – aber das weißt Du sicherlich noch von der ersten Schwangerschaft?
Man muss auch nicht zwingend in einer Schwangerschaft zunehmen, wenn man nicht gerade spindeldürr ist – und auch 20kg ist kein Pflichtprogramm, wie es manche Frauen sehen.. Essen für zwei ist sowieso Schnee von Gestern! Von daher: Guck einfach, dass Du Dich in Balance ernähren kannst, ausgewogen und gesund isst. Die Menge ist nicht ausschlaggebend dafür, ob sich Dein Kind gesund entwickeln kann. Mach Dir jetzt bloß keine Sorgen!!! Beim nächsten Termin beim Gyn sprichst Du ihn/sie darauf an und Du wirst sehen: Alles ist okay und es läuft bald runder – im wahrsten Sinne des Wortes . Aktuell ist es so, dass Du immer einen kleinen Snack bei Dir haben solltest: Rohkost, Vollkornbrot, einen Müsliriegel,.. – einfach, damit Du erst gar nicht in die Übelkeit kommst, die Du oben beschreibst!
Jetzt freunde Dich erst mal mit der Tatsache „Ich bin schwanger“ vollauf an – bis dahin sind die ersten Wochen rucki-zuck verflogen und das aktuelle Problem sicherlich Geschichte! Ich wünsche es Dir zumindest und sage: Alles Gute und eine wirklich angenehme Zeit,
die Gartenliebe
P.S.: Da gibt es so eine weit verbreitete Weisheit wg. des Geschlecht des Kindes und dem Schwangerschaftsverlauf. Ich glaub da zwar nicht dran, aber vllt. wird Kind 2 ja ein anderes Geschlecht haben als Kind 1? Halt uns mal auf dem Laufenden, ob sich das bei Dir so bestätigt..

Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft an Appetitlosigkeit. Hier erfahren Sie, wie Sie trotzdem an alle Nährstoffe gelangen, die für Sie selbst und das Wachstum Ihres Babys notwendig sind.

Wenn man zuvor ständig Geschichten über alle möglichen Schwangerschaftsgelüste gehört hat, kann es äußerst überraschend sein, wenn man während der eigenen Schwangerschaft auf einmal keinen Appetit mehr verspürt. Immerhin sind Sie immer davon ausgegangen, dass schwangere Frauen das Bedürfnis haben, für zwei zu essen. Auch wenn es möglicherweise verlockend erscheint, dank des Appetitverlustes während der Schwangerschaft nicht allzu viel an Gewicht zuzunehmen, müssen Sie trotzdem dafür sorgen, dass Ihr Baby alle Nährstoffe erhält, die es für eine gesunde Entwicklung benötigt. Zum Glück können Sie Ihre Appetitlosigkeit austricksen, indem Sie folgende Strategien anwenden, mit denen Sie Nahrung aufnehmen, auch wenn Sie eigentlich gerade keine Lust dazu haben.

Gesunde Maßnahmen gegen Appetitverlust während der Schwangerschaft

Etwa 70 bis 85 Prozent aller Frauen kämpfen während der ersten Schwangerschaftswochen mit Appetitverlust, wenn die Morgenübelkeit zuschlägt. Wenn Sie sich also dabei ertappen, dass Sie bei normalem Essen die Nase rümpfen, ist das eine ganz natürliche Erfahrung – auch wenn es sich komisch anfühlt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Appetitlosigkeit zu lange anhält oder extreme Ausmaße annimmt, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Wenn Sie sich im ersten Trimester der Schwangerschaft befinden, kann allerdings auch einfach die Morgenübelkeit schuld sein. Im weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft könnte es außerdem passieren, dass das Baby auf den Magen drückt und Sie deshalb ihren Appetit verlieren. Häufig hilft es, sich über die Ursachen der Appetitlosigkeit bewusst zu werden und somit auch einen Ausgangspunkt dafür zu finden, wie der Hunger wieder zurückkommt.

Kleinere Mahlzeiten

Wenn Sie die Vorstellung einer richtigen Mahlzeit nicht ertragen können, teilen Sie Ihre drei Hauptmahlzeiten einfach in sechs kleinere auf. Versuchen Sie, ein Stück Toast mit Erdnussbutter oder eine halbe Banane anstatt eines kompletten Gerichts zum Frühstück zu verzehren. Sie müssen natürlich darauf achten, dass die Snacks insgesamt die Nährwerte der einzelnen Mahlzeiten ersetzen. Trotzdem ist dies eine gute Möglichkeit, Ihrem wachsenden Baby die notwendigen Nährstoffe zukommen zu lassen, ohne dass Ihnen dabei übel wird. Ein leichter Snack in der Früh kann auch gegen Morgenübelkeit helfen und somit Ihren Appetit an diesem Tag steigern.

Vermeiden Sie starke Gerüche

Eine Schwangerschaft kann vieles verändern. So werden Sie möglicherweise feststellen, dass die Gerüche, die Ihren Magen vorher zum Knurren gebracht haben, jetzt zu einem etwas mulmigen Gefühl führen. Sie sollten deshalb vorerst Lebensmittel mit starken Gerüchen oder intensivem Geschmack wie frittierte oder scharfe Gerichte vermeiden. Versuchen Sie sich stattdessen an eher geschmackloseren Speisen, die vielleicht nicht so verlockend sind, aber dafür sicher in Ihren Magen gelangen.

Probieren Sie es mit einem Shake

Ein gut geplanter Smoothie oder Shake können viele verschiedene Nährstoffe liefern, ohne dass sie für den kleinen Hunger zu schwer sind. Mixen Sie ein wenig Joghurt mit Milch zu Ihren Lieblingsfrüchten und genießen Sie ein kühles Getränk, das ebenso gut ist wie eine Mahlzeit. Sie können auch Gemüse wie Brokkoli oder Leinsamen hinzufügen, um zusätzliche Nährstoffe aufzunehmen. Da der Obstgeschmack die anderen Aromen überdecken wird, ist dies eine sehr gute Möglichkeit, mit der Sie Gemüse aufnehmen können, was sonst Ihre Appetitlosigkeit aufgrund der starken Gerüche von gekochtem Gemüse verhindern würde.

Nehmen Sie Ihre pränatalen Vitamine

Betrachten Sie pränatale Vitamine als Geheimwaffe im Kampf gegen Appetitlosigkeit. Auch wenn es immer besser ist, Nährstoffe direkt aus Lebensmitteln aufzunehmen, können Ergänzungen dabei helfen, Lücken zu schließen, wenn Sie nicht in der Lage sind, viel zu essen. Reden Sie mit Ihrem Arzt über Ihren Appetit und nehmen Sie die Vitamine täglich, falls es so verschrieben wird.

Genießen Sie Ihr Lieblingsessen

Selbstverständlich ist es wichtig, sich ausgewogen zu ernähren. Es ist jedoch auch nicht verkehrt, sich hin und wieder seinen Gelüsten hinzugeben, um insgesamt ausreichend Kalorien zu sich nehmen. Wenn Sie gerade nichts anderes hinunter bekommen als Eiscreme, sollten Sie in die Küche gehen und sich eine Portion gönnen, um wenigstens Ihre Kalzium-Reserven aufzufüllen. Sobald Ihr Appetit wieder da ist, können Sie auch wieder zu einer gesünderen Ernährung zurückkehren.

Ernährung ist während der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Der eigene Körper scheint jedoch häufig andere ganz eigene Ideen davon zu haben, was man essen sollte. Wenn Sie wissen, wie Sie während der Schwangerschaft mit Appetitlosigkeit umgehen, können Sie Ihrem Baby trotzdem alle wichtigen Vitamine und Mineralien zukommen lassen, die es für sein Wachstum benötigt und sich dabei während der nächsten Monate wohl in Ihrer Haut fühlen.

limango Redaktion

Wie schnell die Zeit doch vergeht – jetzt bist Du bereits in der 7. SSW. Wem hast Du es denn schon erzählt? Deinem Partner, Deiner Familie oder sogar schon Deinen Freunden und Bekannten?

Falls Du noch nicht damit angefangen hast, schreibe Dir alles auf oder halte alles in einem Schwangerschaftstagebuch fest. Falls Du noch auf eine positive Nachricht wartest, notiere Dir Deinen Eintrag auf der Hibbelliste. Was kannst Du da also rein schreiben? Alles, was passiert. Beispielsweise „Wie war meine Reaktion auf den Test“, „Wie haben Freunde und Verwandte reagiert“ und „Wie sind meine Gedanken und Gefühle“?

Du kannst das Tagebuch auch mit Fotos ergänzen, halte beispielsweise Deinen Bauch jede Woche fest. Notiere vielleicht zu Beginn auch noch Deinen Bauchumfang, falls Du noch nichts sehen kannst. Suche Dir für das Foto eine geeignete Stelle in Deiner Wohnung und wiederhole es hier jede Woche bis zur Geburt. Auf jeden Fall solltest Du folgendes aufschreiben: alles über Deinem Kinderwunsch, den gesamten Schwangerschaftsverlauf, die erste Hebammensprechstunde, alle Infos zu und von Deiner Hebamme, die Erstuntersuchung und jede Zusatzuntersuchung. Fang aber am besten jetzt damit an, denn wenn Du erst später auf die Idee kommst, wirst Du Dich vielleicht ärgern, dass Dir der Beginn der Schwangerschaft fehlt.

Was passiert mit Deinem Baby in der 7. SSW

Wie große ist der Embryo in dieser Woche überhaupt schon? Er hat jetzt den Zentimeter erreicht, um genau zu sein wird er am Ende dieser SSW etwa 1,2 cm groß sein. Gemessen wird ab dieser Woche die Scheitel-Steiß-Länge (SSL), also vom Oberkopf bis zu dem kleinen Po.

Es ist kaum zu glauben, aber jetzt in der Mitte des 1. Trimesters beginnt sich Dein Kind bereits zu bewegen. Die ersten Muskelstränge bilden sich, das heißt Dein Baby nicht mehr einfach still in Deinem Bauch. Das ist im Moment allerdings eher ein Zucken, denn es wird erst in den nächsten Monaten lernen, sich gezielt und kontrolliert zu bewegen. Es wird Purzelbäume schlagen, Daumen lutschen oder Strampeln – aber bis dahin muss es erst noch weiter wachsen. Sehen kannst Du diese ersten Bewegungen aktuell nur auf dem Ultraschall, denn es ist einfach noch viel zu klein dafür, dass Du davon irgendetwas mitbekommst.

Aber was siehst Du auf dem Ultraschall im 2. Schwangerschaftsmonat überhaupt? Du wirst schon langsam die Konturen und Formen Deines Babys erahnen können. Auch die Anlagen für Gehirn, Augen, Nasenlöcher und Extremitäten sind schon deutlich erkennbar – auch wenn die Hände und Füße noch eher aussehen wir kleine Paddel. Noch hat es den Kopf auf die Brust geneigt, doch das wird sich bald ändern. Trotzdem kannst Du auch das Gesicht bereits erkennen, die Augen liegen zwar noch an den Schläfen, was den Kopf ein wenig fischartig wirken lässt. Auch die beiden Auswüchse zwischen Herzsack und Mundöffnung erinnern eher an Kiemen – sie werden sich aber nach und nach zu Unterkiefer, Hals und dem Gesicht entwickeln.

Der Embryo wächst in einer unfassbaren Geschwindigkeit und das kleine Herz pumpt mit 150 Schlägen Blut und somit Sauerstoff durch den noch winzigen Körper. Für die immer menschlicher wirkende Gestalt Deines Babys ist die Wirbelsäule mit verantwortlich. In dieser Schwangerschaftswoche stabilisiert sie sich und damit den gesamten winzigen Körper. Auch das Nervensystem entwickelt sich immer weiter.

Was macht die werdende Mama in der 7. SSW?

Äußerlich wird noch nicht viel sichtbar sein, aber innerlich ist einiges los bei Dir. Dein Bauch ist noch nicht wirklich größer als die Wochen zuvor. Was Du aber deutlich merken wirst, sind die Schwangerschaftsbeschwerden. Die Umstellung der Hormone verändert in Deinem Körper einiges und wenig davon wird Dir gerade positiv auffallen. Aber keine Sorge, auch wenn es Dir gerade nicht so gut geht, es wird besser werden! Die meisten dieser Beschwerden treten nur in der Frühschwangerschaft auf, werden also mit dem 2. Trimester verschwinden und sich in eine rundum glückliche Schwangerschaft verwandeln. Hier findest Du zusammengefasst die typischsten Schwangerschaftsbeschwerden:

  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Ziehen im Unterbauch
  • Lästiger Harndrang
  • Heißhungerattacken
  • Wachsende und schmerzende Brüste
  • Kreislaufprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Sodbrennen
  • Vermehrter Ausfluss
  • Blähbauch
  • Hormonschwankungen

Diese Müdigkeit

Die Müdigkeit, die dich plötzlich ständig zu überfallen droht, ist dem Gelbkörperhormon Progesteron geschuldet. Es wirkt beruhigend auf den ganzen Körper und entschleunigt somit nicht nur den Körper damit, sondern macht auch Dich schläfrig. Du hast das Gefühl, ständig ein Nickerchen machen zu können. Trotz dieser Schlappheit kannst Du oftmals trotzdem nicht die Nacht durchschlafen. Schuld daran sind unter anderem die Mutterbänder, die sich ausdehnen und das kann im Liegen einen unangenehmen Schmerz im Unterbauch verursachen. Dieser Schmerz wird Dich wahrscheinlich die ganze Schwangerschaft hindurch begleiten, denn diese Bänder müssen sich bis zur Geburt immer weiter dehnen, da die Gebärmutter unaufhörlich wächst.

Auch der vermehrte Harndrang könnte an Deiner Schlaflosigkeit Schuld haben. Die Gebärmutter wird immer größer und drückt vermehrt auf Deine Blase, was Dich im Moment leider ständig in Richtung Toilette zwingt. Ein weiterer Grund könnten Deine wachsenden Brüste sein. Eventuell werden sie jetzt schon größer und erschweren es Dir eine gemütliche Schlafposition zu finden. Oder wirst Du wach, weil Du ständig Hunger hast? Auf Schokolade oder Essiggurken oder was völlig anderes? Das kann Dir zurzeit ständig und den ganzen Tag über passieren. Heißhungerattacken sind nämlich während der gesamten Schwangerschaft immer wieder möglich.

Was ist hilfreich in der 7. Schwangerschaftswoche?

Die Hormonumstellung in Deinem Körper bewirkt auch, dass sich die Blutgefäße weiten und entspannen, um die Plazenta besser zu durchbluten. Während der Schwangerschaft wird Dein Blutvolumen bis zu 50% ansteigen, aber es wird auch dünner, weswegen Du schlechter Luft bekommst und es zu Bluthochdruck oder zu niedrigem Blutdruck kommen kann. Dein Kreislauf kann ein wenig verrücktspielen. Denk daran und vermeide es beispielsweise auf Leitern zu klettern. Dein Körper muss bis zum Geburtstermin zwei Körper versorgen, das ist schwere Arbeit, gönn Dir und Deinem Körper ausreichende Pausen und Auszeiten.

Was tun gegen Sodbrennen?

Du gehörst zu dem Viertel aller Schwangeren, die bereits in den ersten Wochen unter Sodbrennen leiden? Dann haben wir für Dich ein paar Tipps, die zwar kein Garant dafür sind, dass es komplett verschwindet, aber die helfen können, dass es weniger wird. Versuche nicht dreimal täglich große Mahlzeiten zu Dir zu nehmen, sondern teile Deine Mahlzeiten auf mehrere kleine auf, dann hat es Dein Magen leichter beim Verdauen. Versuche Getränke mit Kohlensäure zu vermeiden, steige vielleicht lieber auf Tees um – jedoch keinen grünen Tee. Fettige Speisen und Süßigkeiten erschweren es Deinem Magen zusätzlich, versuche auch sie auf sie zu verzichten. Du kannst auch versuchen einfach ein Kissen mehr ins Bett zu legen, damit Dein Oberkörper erhöhter liegt und die Magensäure nicht so leicht aufsteigen kann. Und zu guter Letzt gibt es ein altes Hausmittelchen: ein Teelöffel Honig nach jeder Mahlzeit. Das soll helfen.

Hier erfährst Du, wie es in der 8. Schwangerschaftswoche weitergeht: 8. SSW.

Und hier gelangst Du zur 6. Schwangerschaftswoche: 6. SSW.

Schwangerschaftstagebuch- Das erste Trimester

  • 15. Januar 2019
  • Schwangerschaft
  • 1 Comment

So, da bin nun also „in anderen „Umständen“, wie meine Oma zu sagen pflegte. Oder „guter Hoffnung“. Oder um es mit dem Karnevalshit der Bläckföös zu sagen: „Schalalalalalalaaa, de Mama kritt alt widder e Kind!…“

Karneval steht vor der Tür. Da geht’s immer mit mir durch. 😉

Was ich bei dieser Schwangerschaft ganz klar sagen kann: Es gibt Dinge, die sind bei mir bei allen 4 Schwangerschaften gleich:

Gewichtsreduktion am Anfang

spannende Brüste

Empfindlichkeit gegen alles, was am Bauch zu eng ist

viel Luft im Oberbauch (ich rülpse sehr viel)

Geruchsempfindlichkeit

sehr spezifischer und fast ausschließlicher Appetit auf Obst und Gemüse

Müdigkeit

Kurzatmigkeit

Stimmungsschwankungen, die recht bald in überwiegend sehr ausgeglichene Stimmung über geht (was sehr angenehm ist)

Und es zeichnet sich schon jetzt ab, dass ich auch in dieser 4. Schwangerschaft sehr früh anfangen werde zu hinken und mir den unteren Rücken zu halten, als sei ich schon im 9. Monat)

Ansonsten ist diesmal anders, dass sich heftige Übelkeit einstellte. Ich muss mich zwar nicht übergeben, aber manchmal wäre das fast eine Erleichterung. Andererseits bin ich froh, dass das mühsam zu mir genommene Essen bei mir bleibt.

Hautunreinheiten haben sich leider auch dazu gesellt. Das hatte ich in den anderen Schwangerschaften nicht.

Was die weiteren“Details“ angehen, fasse ich das erste Trimester mal zusammen:

5. SSW

Ich stelle fest, dass ich schwanger bin. Ich kaufe Fohlsäuretabletten. Das einzige Nahrungsergänzungsmittel, dass ich akzeptiere. In der ersten Schwangerschaft raubte mir nämlich die, als Probe meiner damaligen Frauenärztin mitgegebenen Vitaminpräparate jeglichen Appetit auf alles, bis ich sie dem Mülleimer zuführte.

Bleierne Erschöpfung und Schwindel sowie Kurzatmigkeit stellen sich alsbald ein, bzw deren Ursache ist mir plötzlich klar.

Oblatenlebkuchen von einer bestimmten Firma sind meine besten Freunde. Und auch nur die. Andere Marken funktionieren nicht. Immer wenn der Magen knurrt, esse ich also Oblatenlebkuchen.

Und Obst. Sonst nix.

Meine Laune ist beflügelt.

6. SSW

Meine Laune fährt Achterbahn. Von froh bis traurig, von ruhig bis innerlich total aufgekratzt ist alles dabei. Ich bin entweder sau müde oder hellwach und voller Energie. Oder ich weine. Wegen nix eigentlich.

Übel ist mir nicht wirklich. Naja. Manchmal so latent. Appetitlos bin ich eher. Nichts scheint das Richtige, außer frisch gepresstem Orangensaft. Oblatenlebkuchen gehen hier und da nochmal, haben ihren Reiz aber verloren.

Müsli mit frischem Obst geht jetzt besser.

Das Mittagessen für die Kinder koche ich sehr lustlos und esse es auch ebenso lustlos mit. Kleine Portionen.

Ganz manchmal habe ich plötzlichen Appetit auf Dinge wie Kohlrouladen oder Knäckebrot mit Aprikosenmarmelade. Und dann bin ich kaum zu stoppen. Aber das sind die Ausnahmen.

Ich habe ein Kilo abgenommen. Das Thema Essen wird mich noch eine Weile beschäftigen. Das ahne ich aber noch nicht.

Wenn keiner in der Nähe ist rülpse ich vor allem und pupse manchmal auch vor mich hin. (Unappetitliche Wahrheiten aus der Schwangerschaft.) Ich habe so viel Luft im Bauch. Das ist sehr unangenhem. Meine Freundin erträgt es mit Fassung, als wir im Dezember in Brüssel unterwegs sind.

Anstrengend finde ich die sehr müden Tage, an denen ich auf der Couch liegen und pausenlos schlafen könnte, aber die Kinder mich fordern. Angenehm ist, dass ich dennoch irgendwie eine gewisse Ruhe inne habe.

7. SSW

Der Terminkalender ist eigentlich zu voll. Ich kämpfe mich durch die Adventstermine. Ich bekomme Mitesser im Gesicht.

8.SSW

Übelkeit wird mein täglicher Begleiter. Ich wusste zunächst nicht, ob es an der kursierenden Magen-Darm-Geschichte, die auch teile unserer Familie erwischt hatte, war oder Schwangerschaftsübelkeit.

Ich habe ständig Hunger, aber weiterhin einen sehr wählerischen Appetit. Apfelsinen, Bananen und Kekse zusammen gematscht werden die neuen Helden. Salat ist auch super. In jeder erdenklichen Variante.

Beim Zubereiten des Essens für die Kinder weiß ich manchmal nicht, ob ich in die Gewürzschublade kotzen soll oder ob ich den Geruch gut finde.

Wenn ich esse, geht es besser.

Essen wird ein Thema. Ich esse zwar weiterhin gesund, aber für meine Verhältnisse zu wenig Kalorien. Ich nehme weiter ab.

kleiner Schreckmoment

Sonntag vor Heilig Abend habe ich morgens eine schwache Schmierblutung und erschrecke fürchterlich. Obwohl ich weiß, dass das vorkommen kann, klopft mein Herz bis zum Hals und das Kopfkino schlägt Kapriolen. Ich sehe mich schon im Krankenhaus liegen.

Dann besinne ich mich auf meine Ratio.

  1. Das Blut war nur wenig und braun, also alt. Sowas kann vorkommen und ist in der Frühschwangerschaft nicht mal selten.
  2. Auch ein Arzt könnte nicht aufhalten, was nicht aufzuhalten ist. Die Natur weiß, was sie tut. Ich entschließe mich, die Ruhe zu bewahren und zu beobachten.
  3. Ich habe bereits drei gesunde, tolle Kinder, diese Drei sind Geschenk und Aufgabe genug. Ein viertes Kind ist herzlich willkommen, aber sein Ausbleiben würde unser Glück nicht zerstören. Es wäre ein Schreck und traurig, aber für uns persönlich kein Weltuntergang. Die Natur weiß meistens sehr gut, was sie macht.
  4. Ein völlig rationaler Gedanke: So eine Komplikation passt mir nicht in den Zeitplan. Wir haben Kinokarten für den Nachmittag. Wenn die Schwangerschaft sich nicht halten kann, soll sie bis nach dem Kinobesuch warten. Die Kinder freuen sich so sehr. Und ich, um ehrlich zu sein, auch. Unser erster gemeinsamer Kinobesuch.

Etwas belämmert eiere ich durchs Haus und lege mich schließlich auf die Couch bis wir ins Kino fahren.

Es gibt aber glücklicherweise keine weiteren Vorkommnisse.

9. SSW

Die Übelkeit pausiert morgens. Mittags kommt sie dafür zuverlässig zurück und das heftig. Der Appetit wir konkreter. Salat. Endivien-, Bohnen-, Tomatensalat, frische Kräuter….Mal einen halben Liter frisch gekochter Schokopudding, mal ein frisches Brot mit Ei oder Tomate oder Käse mit Zwiebel und Gurke. Und nicht zu vergessen: frisch gepresster O-Saft.

Ich muss mich allerdings zwingen genug zu trinken. Wasser und Tee sind bäh. Keine Ahnung warum. Naturtrüber Apfelsaft ist auch eine super Sache, aber ich kann ja nicht 2 Liter Saft am Tag trinken. Und Sprudelwasser dazu geht gar nicht, weil ich dann noch mehr rülpsen muss.

Die Müdigkeit habe ich am Tag halbwegs im Griff, dafür gehe ich abends aber auch mit den Kindern schlafen. 10 bis 12 Stunden Nachtschlaf bringen mich am Tag weit nach vorn. Ich bekomme eine Erkältung mit nervigem Husten in der Nacht. Es sticht beim Husten unangenehm im Bauch.

Ich habe gute 2 Kilo abgenommen.

Ich beginne Ingwerwasser zu trinken. Das mag ich tatsächlich und es lindert die Übelkeit etwas. Ich versuche mehr Kalorien zu essen.

10./11. Woche

Die Übelkeit wird etwas besser und ich habe wieder mehr Appetit. Ob es am Ingwerwasser liegt?

Die Erkältung lähmt mich etwas. Der Husten wird besser, dafür kratzt der Hals.

Mein Skelett beginnt wie gewohnt zu knacken, wenn ich aufstehe. Alles lockert sich schon. Vor allem in der Lendenregion.

Im Laufe der 10. Woche habe ich meinen ersten Termin bei der Frauenärztin. Und somit auch den ersten Ultraschalltermin. Ich bin für meine Verhältnisse sehr aufgeregt und träume in der Nacht davor verschiedene Varianten, warum ich den Termin verpasse. Am Morgen radele ich beschwingt zu meiner Gynäkologin und bin sehr gespannt.

Es sieht so aus, als wäre ich schon in der 11. Woche. Das kleine Leben ist munter und strampelt und winkt im Fruchtwasser. Es ist ist jedes Mal ein Wunder. Ich starre ergriffen auf den Bildschirm.

Ich bin weiterhin oft sehr müde und gehe jeden zweiten Tag mit den Kindern um 19.30 ins Bett. Ich schlafe als erste und meistens durch.

An Tagen, an denen ich am Tag mal ein Nickerchen machen kann, halte ich abends länger aus.

Die Hautunreinheiten sind weg.

12. SSW

Die Erkältung ist mal einen Tag scheinbar auf dem Abmarsch und kommt dann an einer anderen Stelle wieder. Mein rechtes Auge, welches ohnehin in den letzten Jahren immer ein bisschen empfindlich reagiert ist morgens knall rot und verklebt. Ich fühle, wie die Neben- und Stirnhöhlen rund um das Auge zu sind.

Ich trinke so viel warmen Tee, wie möglich und könnte Literweise frisch gepressten O-Saft trinken. Der Mann kocht für mich eine frische Hühnersuppe.

Als mir am Wochenende Ingwer ausgeht und ich kein Ingerwasser trinke, wird mir wieder sehr übel. Mit Ingwerwasser geht es dann tatsächlich sofort wieder besser. Aber eben nicht gut. Ich habe 3 Kilo abgenommen und halte mich weiter mit mehreren kleinen Malzeiten am Tag über Wasser. Es macht mich insgesamt auch sehr lustlos auf alles.

Für meine Verhältnisse habe ich einen runden Bauch bekommen. rülps

Und die Hautunreinheiten kommen zurück.

Insgesamt fühle ich mich ziemlich ramponiert. Erschwerend zur Übelkeit, der nervigen Erkältung, den Hautunreinheiten kommt hinzu, dass ich aktuell meine Haare nicht färbe.

In den drei anderen Schwangerschaften habe ich auch immer in größeren Abständen als sonst und mit Pflanzenfarbe gefärbt. Insgesamt bin ich aber eh genervt vom Färben. Ich versuche den Absprung zu schaffen und lasse mein silber-weiß-graues Haar jetzt wachsen. Das sieht aktuell natürlich völlig behämmert aus. Ich hasse Ansätze. In Bälde will ich mir für den Übergang Strähnen ziehen lassen, um es erträglicher zu gestalten.

Wer jetzt aufschreit und ruft: „Aber die schönen roten Haare!“….Ja. Stehen mir wirklich gut. Aber vielleicht steht mir Silber ja auch. Das gilt es nun rauszufinden und der Weg dahin, glaubt mir, fällt mir gar nicht leicht. Ich hoffe, ich halte durch.

Dass Schwangere Heißhunger auf ungewöhnliche Lebensmittel haben, wusste ich auch vor meiner ersten Schwangerschaft. Was mir nicht klar war: Wie viele Lebensmittel ich plötzlich nicht mehr essen bzw. trinken würde, weil sich mir beim Geruch oder Gedanken daran sprichtwörtlich der Magen umdreht.

So konnte ich als passionierte Kaffeetrinkerin plötzlich die Tasse nicht mehr bis zum Mund führen, weil der Geruch eine extreme Abneigung gegen Kaffee verursachte. Auch Tee ging in den ersten 12 Schwangerschaftswochen gar nicht. Genauso erging es mir mit der heiß geliebten Schokolade und anderen Naschereien.

Alles, was ich essen konnte, war Obst und Gemüse.

So wie mir ergeht es vielen Schwangeren – sie entwickeln nicht nur Gelüste, die sie vorher nicht hatten, sondern auch Abneigungen gegen sonst geliebte Lebensmittel.

Doch warum passiert das eigentlich? Warum ändert sich der Geschmack in der Schwangerschaft? Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen – die Antwort kannst Du hier lesen.

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Veränderter Geschmackssinn: Warum schmeckt alles anders, wenn man schwanger ist?

Eine wirklich sichere Antwort auf diese Frage haben Mediziner noch nicht gefunden.

Die wahrscheinlichste Antwort auf die veränderte Geschmackswahrnehmung ist folgende: In den ersten Wochen einer Schwangerschaft steigt der Hormonspiegel stark an. Insbesondere das Schwangerschaftshormon beta-hcG steigt um ein Hundertfaches und damit in Höhen, die der Körper sonst nicht kennt. Weil Hormone auf alle Zellen im Körper wirken, hat das auch Auswirkungen auf den Geschmackssinn.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel eng mit der Schwangerschaftsübelkeit zusammenhängt. In meinem Fall würde das auf jeden Fall zutreffen. Auch zeitlich traten beide Phänomene gemeinsam auf. Das kann nun natürlich daran liegen, dass beide auf dieselben Hormonveränderung zurückgehen, oder es könnte sein, dass ich die Übelkeit mit Lebensmitteln, die ich in dieser Zeit versucht habe, zu mir zu nehmen, verknüpft habe und dadurch eine Aversion entwickelte.

Ab wann fängt die Geschmacksveränderung in der Schwangerschaft an und wie lange dauert sie?

Bei den meisten Frauen treten die Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel in den ersten 12 Schwangerschaftswochen verstärkt auf. So wie beim mir. Der hcG-Wert erreicht in der 11. Schwangerschaftswoche seinen Höchstwert und fällt danach langsam wieder. Bei vielen Schwangeren lassen die merkwürdigen Gelüste und Aversionen dann auch wieder nach.

Es kommt allerdings auch vor, dass diese bis zum Ende der Schwangerschaft andauern oder sich erst im 2. oder 3. Trimester der Schwangerschaft entwickeln bzw. verstärken. Das heißt, der Geschmackssinn ändert sich eventuell für die ganze Schwangerschaft. In den allermeisten Fällen hört er danach wieder auf.

Es kann aber auch vorkommen, dass der Geschmackssinn dauerhaft verändert bleibt oder sich bestimmte Abneigungen im Gehirn verfestigt haben.

Welche Lebensmittel-Aversionen kommen während der Geschmacksstörung in der Schwangerschaft häufig vor?

Dafür, welche Lebensmittel Du plötzlich ablehnst und auf welche Du Heißhunger verspürst, gibt es keine Regeln oder Prognosen. Es kann sogar vorkommen, dass Du ein paar Tage totalen Heißhunger auf etwas verspürst und es danach einfach nicht mehr sehen kannst. Oder anders herum.

Die häufigsten schwangerschaftsbedingten Abneigungen richten sich gegen diese Lebensmittel:

  • Tee und Kaffee
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Fleisch und Fisch
  • Eier
  • Milch und Milchprodukte
  • stark gewürztes oder scharfes Essen

Es scheint fast so, als würde der Körper vor allem auf sehr starke Geschmacks- bzw. Geruchsnuancen reagieren und auf solche, die dem Baby im Bauch potentiell schaden könnten. So enthalten vor allem Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte potentiell gefährliche Bakterien wie Listerien, Salmonellen oder Toxoplasmose-Erreger.

Wie kann ich mit veränderten Geschmacksnerven umgehen, wenn mir auf einmal nichts mehr schmeckt?

Im Grunde gibt es keinen Grund, warum die Aversion gegen bestimmte Lebensmittel ein Problem sein sollte. Im Falle von Kaffee oder Süßigkeiten handelt es sich sogar um eine sehr gesunde Veränderung. Auch Dein Umfeld wird sicherlich Verständnis haben, sobald alle von der Schwangerschaft wissen. Immerhin sind merkwürdige Gelüste in der Schwangerschaft klischeehaft – warum dann auch nicht merkwürdige Abneigungen?

Wenn sich Deine Aversionen allerdings dauerhaft gegen Lebensmittel richtet, die in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nicht fehlen dürfen, solltest Du aufmerksam werden. Entweder Du ersetzt die Nährstoffe durch andere Lebensmittel, durch Nahrungsergänzungsmittel, oder Du „schummelst“ sie Deiner Ernährung sozusagen unter.

Wenn Du zum Beispiel Fleisch gar nicht mehr sehen oder riechen kannst, dann solltest Du Deinen Eisenwert im Blick haben. Es gibt dann genügend andere Lebensmittel wie rote Beeren oder Nüsse und Samen, die viel Eisen enthalten.

Wenn Du plötzlich nichts grünes wie Salat oder Spinat mehr sehen kannst, versuche mal, es in einer „Green Smoothie-Bowl“ unterzumogeln.

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Baby in Sicht? Diese 13 Schwangerschafts­anzeichen lügen nicht!

Ein prüfender Blick auf den Bauch, wildes Nachzählen im Kalender und die alles entscheidende Frage ploppt im Kopf auf: Bin ich’s oder bin ich’s nicht? Jeden Monat prüfen unzählige Frauen ihren Körper auf die typischen Schwangerschaftsanzeichen. Sei es, weil sie sehnsüchtig darauf warten, endlich ein Baby zu bekommen oder, weil sie im letzten Monat einmal nicht richtig aufgepasst haben und jetzt befürchten, ungewollt Nachwuchs zu erwarten.

Schwangerschaftsanzeichen gibt es viele. Am bekanntesten ist wohl die morgendliche Übelkeit sowie das Ausbleiben der Periode. Hier werden wir das erste Mal stutzig und fragen uns: Sind wir vielleicht schwanger? Doch daneben gibt es viele weitere Schwangerschaftssymptome. Allerdings treten diese nicht alle geballt auf, so dass man keine endgültige ‚Diagnose Baby‘ stellen kann.

So kann das Ausbleiben der Periode auf zu viel Stress zurückzuführen sein oder die Übelkeit an verdorbenem Essen liegen. Auch Schwangerschaftsanzeichen wie schmerzende Brüste oder eine Gewichtszunahme müssen noch lange nicht heißen, dass du wirklich Nachwuchs bekommst.

Je mehr dieser Schwangerschaftsanzeichen du an dir beobachtest, desto wahrscheinlicher ist es, dass du ein Baby erwartest. Wir haben für dich sämtliche typische Symtpome aufgelistet. Hast du auch nur eines davon, dann solltest du dich mit dem Gedanken ein Baby zu bekommen auseinandersetzen und einen Schwangerschaftstest kaufen. Oder direkt zum Arzt gehen, dann hast du Gewissheit.

1. Ausbleiben der Periode

Der Klassiker, der jede Frau in Aufregung versetzt: Die Periode ist ausgeblieben! Doch das allein ist kein Garant für eine Schwangerschaft. Zu viel Stress oder Änderungen im Hormonhaushalt können das ebenfalls bewirken. Manche Frauen haben auch Blutungen, wenn sie schwanger sind…

Schwanger trotz Periode – kann das sein? Diese Fakten solltest du kennen!

2. Morgendliche Übelkeit

Nicht schön, aber weit verbreitet: die morgendliche Übelkeit, mit der viele gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel zu kämpfen haben. Besonders unschön: Oft beschränkt sich die Übelkeit nicht nur auf den Morgen, sondern bleibt einem den ganzen Tag erhalten.
Die besten Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

3. Anschwellen der Brüste

Nicht wenige Schwangere klagen in den ersten Monaten über schmerzende Brüste, die leicht angeschwollen sind und extrem empfindlich auf Berührungen reagieren. Das ist ebenfalls ein typisches Schwangerschaftsanzeichen.

4. Ständige Müdigkeit

Im Körper einer Schwangeren geht es hormonell drunter und drüber. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele ständig müde sind und immer und überall schlafen könnten.

5. Verändertes Geruchsempfinden

Igitt, hier stinkt’s! Reagierst du plötzlich empfindlicher auf Gerüche oder ekelt dich etwas an, das dich vorher nicht gestört hat? Dann kann das ein weiteres Anzeichen dafür sein, dass du schwanger bist.

6. Verändertes Geschmacksempfinden

Neben dem veränderten Geruchsempfinden kann sich auch der Geschmack verändern. Sei es, dass Salz nicht mehr richtig geschmeckt wird oder ein plötzlicher Ekel gegen bestimmte Lebensmittel aufkommt, die man vorher geliebt hat.

7. Zu viel Luft im Bauch

Hups, wie unangenehm! Zu viel Luft im Bauch, sprich Blähungen, können ebenfalls ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Oder sie sind auf schwer verträgliches Essen zurückzuführen.

8. Gewichtsveränderungen

Hättest du es gewusst? Gerade Schwangere verlieren in der ersten Zeit oft etwas an Gewicht, besonders, wenn sie mit Übelkeit oder Appetitlosigkeit zu kämpfen haben. Doch auch eine Gewichtszunahme kann ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Werde also aufmerksam, wenn deine Waage ohne vorangegangene Fressattacken plötzlich mehr anzeigt.

9. Plötzlicher Widerwille gegen Zigaretten und Alkohol

Man hört es immer wieder: Frauen, die mit Genuss eine Schachtel Zigaretten am Tag geraucht haben, hören von einem Tag auf den anderen auf. Weil’s nicht mehr schmeckt. Genau wie das Gläschen Wein zum Abendessen. Eigentlich eine gute Sache, wenn man bedenkt, dass beides schlecht für die Gesundheit im Allgemeinen – und besonders gefährlicher für die Gesundheit des Babys sind.
Jedenfalls sind auch das zwei klassische Schwangerschaftsanzeichen, die dich stutzig machen sollten

10. Schwindelgefühl

Plötzlicher Schwindel direkt nach dem Aufstehen? Passiert dir das in letzter Zeit öfter, dann kann es sein dass du schwanger bist. Falls das nicht der Fall ist, solltest du trotzdem einen Arzt aufsuchen, vielleicht steckt eine Krankheit dahinter.

11. Stimmungsschwankungen

Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt innerhalb weniger Minuten: Stimmungsschwankungen werden Schwangeren gerne nachgesagt und es stimmt: Viele leiden daran. Schuld sind die ganzen Hormone, die verrückt spielen.
Glücklich und doch zutiefst betrübt: Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft sind nicht selten!

12. Das Gefühl schwanger zu sein

Irgendwie fühlst du dich anders, so als wärst du schwanger. Klar, wenn du sehnlichst auf Nachwuchs hoffst, dann kann dieses Gefühl sehr trügerisch sein und ist ein wenig verlässliches Schwangerschaftsanzeichen. Doch viele Frauen berichten, dass sie sich tatsächlich irgendwie anders gefühlt und so ihre Schwangerschaft bemerkt haben.

13. Heißhunger

Fleisch, Fleisch und noch mehr Fleisch! Plötzlich könntest du dich nur noch von Fleisch ernähren – auch das kann ein Hinweis auf Nachwuchs sein. Denn dein Körper benötigt nun mehr Eisen und dafür ist Fleisch einfach der beste Lieferant.

Aufgepasst: Vor diesen Erkrankungen müssen sich Schwangere schützen!

Sicherheit durch Schwangerschaftstest und Arztbesuch

Hast du bei einem oder mehreren dieser Schwangerschaftsanzeichen wissend genickt? Dann zöger nicht lange, sondern geh in die nächste Apotheke oder Drogerie und besorg dir einen Schwangerschaftstest. Innerhalb weniger Minuten erfährst du das Ergebnis.
Bestätigt der Test deine Vermutung, dann vereinbare sobald wie möglich einen Termin bei deinem Frauenarzt, damit du von Anfang an bestens betreut wirst.

Quellen:
Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)

Die Zeit steht still! Gedanken, die Frauen während eines Schwangerschaftstests haben

Auch auf gofeminin: Entwicklung des Embryos: Bilder von der 3. SSW bis 6 Monate nach der Geburt

Bekomme ich ein Baby? 7 erste Schwangerschaftsanzeichen

Du weißt, es ist noch etwas zu früh einen Schwangerschaftstest zu machen, weil ihr erst vor ein paar Tagen miteinander geschlafen habt.

Doch du willst es einfach soooo gerne schnell wissen, ob ihr möglicherweise in neun Monaten ein Baby in den Armen haltet. Es gibt tatsächlich ein paar erste Schwangerschaftsanzeichen, die sehr früh nach der Befruchtung auftreten – auch wenn die endgültige Gewissheit natürlich nur ein Schwangerschaftstest oder die Untersuchung beim Arzt geben können:

Worauf du jetzt achten kannst:

Inhalt dieses Artikels

Schwangerschaftsanzeichen 1: Es kribbelt in der Brust

Falls du häufiger an PMS leidest, also am prämenstruellen Syndrom, dann kennst du das Gefühl vielleicht: dieses Kribbeln, Ziehen oder gar leichtes Pochen in den Brüsten. Es taucht oft auch als frühes Anzeichen einer Schwangerschaft auf – ausgelöst von den hormonellen Veränderungen. Es können aber natürlich auch nur die normalen Schwerzen vor der Periode dahinterstecken, wenn es die entsprechende Zeit des Monats ist. Übrigens verfärben sich auch manchmal die Brustwarzen leicht dunkel.

Schwangerschaftsanzeichen 2: Mir ist schon wieder übel

Die Schwangerschaftsübelkeit ist wohl das bekannteste frühe Anzeichen einer Schwangerschaft. In Filmen weiß der Zuschauer deshalb sofort: Eine Frau, die in den Mülleimer kotzt, ist schwanger! Auch dieser fiese Brechreiz, der vor allem morgens auftritt, hängt mit den hormonellen Umstellungen im Körper zusammen. Ein Trost: Bei vielen hört die Morgenübelkeit nach der 12. Woche schlagartig auf.

Schwangerschaftsanzeichen 3: Es zieht im Unterleib

Manche Frauen spüren tatsächlich, wie sich das Ei einnistet. Der leichte Schmerz im Unterleib hält höchstens ein paar Tage an, manchmal auch nur ein paar Stunden.

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Schwangerschaftsanzeichen 4: Irgendwie ist mir wärmer als sonst

Wer die Temperatur misst, will meist eine Schwangerschaft verhindern, doch sie hilft dir auch zu erkennen, ob du möglicherweise schwanger bist. Das könnte nämlich gut der Fall sein, falls deine Körpertemperatur kurz vor der zu erwartenden Regelblutung nicht wie üblich absinkt, sondern hoch bleibt. Deine Temperatur solltest du dafür morgens immer nach dem Aufstehen und am besten zur gleichen Uhrzeit messen. Die Erhöhung beträgt 0,2 bis 0,6 Grad Celsius.

Schwangerschaftsanzeichen 5: Meine Tage sind anders als sonst

Ist die Blutung nur leicht, kann es trotzdem sein, dass du schwanger bist. Denn womöglich handelt es sich um die sogenannte „Einnistungsblutung“. Diese Schmierblutung ist heller und weniger intensiv als die übliche Menstruation. Auch ein stärkerer Ausfluss kann ein erstes Schwangerschaftsanzeichen sein. Ist er gelblich oder weißlich, ohne unangenehm zu riechen, besteht kein Grund zur Sorge.

Schwangerschaftsanzeichen 6: Puh, bin ich müde

Falls du schwanger bist, ist dein Körper voll im Einsatz. Schließlich soll er ein lebendiges Wesen zusammenbauen. Das fordert ihn besonders bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Alles andere geht in dieser Zeit dann eben etwas langsamer, du fühlst dich eventuell müde und schlapp. Vielleicht bist du auch schneller gereizt oder fühlst dich schwindelig.

Schwangerschaftsanzeichen 7: Bäh, mein Kaffee schmeckt nicht mehr

Wie bei der Morgenübelkeit ist auch an diesem Klischee etwas dran: Viele schwangere Frauen plagt plötzlich Heißhunger auf Speisen, die sie bislang ablehnten oder sie mögen plötzlich ihre Lieblingsgerichte und –getränke nicht mehr. Das Schwangerschaftshormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) steigt vor allem in der Frühschwangerschaft stark an und beeinflusst auch deinen Geruchssinn sowie dein Geschmacksempfinden.

Erste Schwangerschaftszeichen hin oder her: Wann erhalte ich endlich Gewissheit, ob ich ein Kind bekomme?

Etwa 14 Tage nach der Befruchtung ist das Hormon hCG im Urin nachweisbar, allerdings noch nicht in ausreichender Dosis, um eine Schwangerschaft mit einem Schwangerschaftstest sicher nachzuweisen. Bleibt die Periode also aus, sollte man ruhig noch ein paar Tage abwarten, bis man einen Test kauft, damit das Ergebnis nicht fälschlicherweise negativ ausfällt.

Wer es ganz eilig hat, kann rund acht Tage nach vermuteter Befruchtung zum Arzt und sich Blut abnehmen lassen. Im Blut ist das hCG-Horman sicherer nachweisbar. Vorher unbedingt nachfragen, ob der Arzt dies anbietet und was es kostet.

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