Schwanger trotzdem periode

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Schwanger trotz Periode?

Trotz Periode schwanger?

Auf die Frage, ob man schwanger trotz Regel sein kann, gibt es eine klare Antwort: Nein. Der Hormonhaushalt verhindert dies:

Der weibliche Zyklus dauert in der Regel 28 Tage, wobei Schwankungen von plus/minus drei Tagen normal sind. Die während des Zyklus ablaufenden Vorgänge in den Eierstöcken und der Gebärmutter werden über das Zusammenspiel verschiedener Hormone reguliert. Das Follikelstimulierende Hormon (FSH) aus der Hirnanhangsdrüse sorgt dafür, dass jeden Monat sogenannte Follikel (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume) in den Eierstöcken heranreifen, die unentwickelte Eizellen enthalten und das Hormon Östrogen produzieren. Meist reift pro Zyklus nur in einem der Follikel die Eizelle schließlich heran (Ausnahme: zwei- oder mehreiige Schwangerschaft). Dieser Follikel ist besonders groß. Die anderen Follikel sterben ab. Der ansteigende Östrogenspiegel bewirkt neben dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut auch das Ansteigen eines weiteren Hormons, LH (Luteinisierendes Hormon) genannt. Dieses löst schließlich den Eisprung aus: Der Follikel setzt die reife Eizelle frei, und der Eileiter nimmt diese auf. Das Ei ist nun für etwa 24 Stunden befruchtungsfähig.

Der im Eierstock verbliebene Follikel wandelt sich in den sogenannten Gelbkörper um, der das Gelbkörperhormon Progesteron und (wenig) Östrogen produziert. Dadurch wird einerseits ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von weiteren Hormonen in Gang gebracht. Andererseits führen Östrogen und das Gelbkörperhormon zur weiteren Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, um sie für die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorzubereiten. Bleibt die Befruchtung aus, bildet sich der Gelbkörper zurück und stellt die Hormonproduktion ein. Die verdickte Gebärmutterschleimhaut bildet sich daraufhin zurück und wird mit der Regelblutung – zusammen mit dem unbefruchteten Ei – aus dem Körper ausgeschieden. Dann beginnt der Zyklus von vorne.

Wenn das Ei allerdings befruchtet wurde, bleibt der Gelbkörper erhalten und produziert weiterhin Progesteron. Dadurch werden der reguläre weibliche Zyklus und die für den Abbau der Gebärmutterschleimhaut notwendige Monatsblutung gestoppt. Eine Schwangerschaft trotz Periode ist daher nie möglich.

Periode in der Schwangerschaft bekommen: Ist das normal?

Periode in der Schwangerschaft – Während einer Schwangerschaft durchläuft Ihr Körper viele Veränderungen. Zu Beginn kommt meist der Hormonhaushalt etwas durcheinander, daher reagiert der weibliche Körper auf die Schwangerschaft noch etwas rebellisch und äußert das in Symptomen wie Erbrechen, Übelkeit und Müdigkeit. Nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft haben sich die meisten werdenden Mamas an den neuen Zustand gewöhnt und beginnen, ihre Schwangerschaft zu genießen.

Doch aufgrund der körperlichen Veränderungen kann es zu Blutungen in der Schwangerschaft kommen. Diese müssen nicht immer mit einer Komplikation zusammen hängen und können völlig harmlos sein. Oftmals denken aber Frauen, bei denen Blutungen einsetzen, dass sie ihre Periode in der Schwangerschaft bekommen haben. Ist es möglich, in der Schwangerschaft seine Periode zu bekommen?

Periode in der Schwangerschaft: Eher unwahrscheinlich

Sobald eine Frau schwanger wird, also in dem Moment, in dem ihre reife Eizelle befruchtet wurde, werden im weiblichen Körper ganz viele Hormone freigesetzt. So auch das Gelbkörperhormon Progesteron. Dieses Hormon ist dafür zuständig, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt, ausreichend Gebärmutterschleimhaut produziert wird, in die sich der Embryo nach einigen Tagen einnisten kann und zudem stoppt es die Produktion von anderen Eizellen.

Aufgrund dieser körperlichen Funktionen wird eine weitere Schwangerschaft verhindert und die Periode in der Schwangerschaft fällt aus. Frauen dagegen, die zur Verhütung die Pille einnehmen, können aufgrund von verschiedenen Gründen, wie Pille unregelmäßig eingenommen, Einnahme vergessen, starker Alkoholkonsum, Magen-Darm-Beschwerden und weiteren, deren Wirkung reduzieren und schwanger werden. Bemerken die Frauen nicht, dass sie schwanger sind und nehmen die Pille weiterhin ein, kann sich eine hormonelle Periode einstellen, die durch die Einnahme der Pille zustande kommt. Es handelt sich hier nicht um eine natürliche Periode in der Schwangerschaft.

Periode in der Schwangerschaft: Gründe für Blutungen

Kommt es in der Schwangerschaft zu vaginalen Blutungen, handelt es sich hierbei nicht um die Periode. Vaginale Blutungen können aus verschiedenen Gründen auftreten und können auch harmlos sein. So kann schon bei der Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut die sogenannte Einnistungsblutung entstehen. Bei der Einnistung versucht sich der kleine Embryo so fest es geht, in die Gebärmutterschleimhaut einzunisten.

Bei diesem Vorgang können kleine Blutgefäße verletzt werden und es kann zu Blutungen kommen. Manchmal sind es nur ein paar Tröpfchen, kann aber auch in manchen Fällen eine typische Blutung sein, die Sie auch in Ihrer Periode bekommen. Oftmals kann der Zeitpunkt zudem auch auf Ihren Zyklus fallen, sodass Sie sich vielleicht etwas wundern, wenn sie zu früh kommt oder sich darüber gar keine Gedanken machen. Auch im späteren Schwangerschaftsverlauf kann es zu Blutungen kommen.

Löst sich zum Beispiel zum Ende der Schwangerschaft der Schleimpfropf (auch Zeichnen genannt), kann es zu einer vaginalen Blutung kommen. Dieser Schleimpfropf legt sich über den Muttermund und schützt so mit einem Gemisch aus Schleim und Blut die Gebärmutter vor Keimen. Sobald dieser sich löst, geht es in den meisten Fällen bald mit der Geburt los.

Periode in der Schwangerschaft: Frauenarzt aufsuchen?

Blutungen in der Schwangerschaft müssen nicht immer bedeuten, dass es dem Baby schlecht geht. Trotzdessen sollten Sie bei auftretenden Blutungen immer darauf achten, ob auch noch andere Symptome auftreten. So kann sich zum Beispiel eine Frühgeburt durch vaginale Blutungen bemerkbar machen.

Zusätzlich kommt es meist auch zu starken Schmerzen oder Krämpfen. Auch eine Eileiterschwangerschaft tritt in den meisten Fällen mit Blutungen auf. Hierbei sticht es meist noch auf einer Seite des Unterleibs. Um sicher zu gehen, das Ihre Blutung kein Grund zur Sorge ist, sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen.

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Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

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Schwanger trotz Periode? Kann das sein?

Berichten dir Frauen nun im Netz oder persönlich, dass sie schwanger sind und trotzdem ihre Periode haben, kannst du ihnen getrost antworten, dass das unmöglich ist. Ihre Blutungen sind auf keinen Fall ihre Menstruation. Sie haben andere Gründe.

Einnistungsblutung:

Zu Beginn der Schwangerschaft kann die Einnistung selbst der Grund für eine harmlose Blutung sein. Hast du einen 28-Tage-Zyklus, wird die Einnistung in die Gebärmutter etwa am 19. Tag stattfinden. Das entspricht einer Woche nach dem Eisprung. Findest du dann ein paar Tröpfchen Blut im Slip, handelt es sich um die sogenannte Einnistungsblutung oder auch Nidationsblutung. Wenn sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut einnistet, können einige der winzigen Blutgefäße verletzt werden. Einige Frauen spüren dann sogar ein leichtes Ziehen. Paare, die sich ein Kind wünschen, bekommen bei dieser vaginalen Blutung zunächst einen Schreck und befürchten, dass es sich um die Periode handelt. Doch wenn du genau hinschaust, erkennst du meistens den Unterschied. Denn die Nidationsblutung unterscheidet sich in Dauer, Farbe und Intensität.

Sie ist:

  • frisch und heller,
  • fällt eher leicht aus
  • und ist kürzer als deine normale Periode

Welche Blutungen können trotz Schwangerschaft auftreten?

Neben der Einnistungsblutung kann es im Verlauf einer Schwangerschaft noch zu anderen unregelmäßigen Blutungen kommen. Besonders häufig sind sie jedoch im ersten Trimester.

Hormonell bedingte Blutungen:

Eine Ursache ist die hormonelle Umstellung deines Körpers durch die Schwangerschaft. Dabei kann es in der frühen Schwangerschaft zu einem blutigen Ausfluss oder harmlosen Zwischenblutungen in Form von leichten bis starken Schmierblutungen kommen. Diese kannst du fälschlicherweise für deine Periode halten. Die Blutung versiegt zwar viel schneller und ist meistens auch schwächer, aber da sie in der Frühschwangerschaft ebenfalls zyklisch auftreten kann, wird sie oft mit der Periode verwechselt.

Kontaktblutungen:

Auch eine Kontaktblutung nach Geschlechtsverkehr oder einer gynäkologischen Untersuchung kommt häufiger vor, da die Schleimhäute von Vagina und Muttermund in der Schwangerschaft stärker durchblutet sind. Auch das Blut dieser kleineren Verletzungen ist eher hellrot und frisch. Eine Kontaktblutung versiegt meistens sehr schnell.

Abbruchblutung:

Wurdest du ungeplant schwanger und hast zu Beginn der Schwangerschaft noch die Pille genommen, gehört auch die Abbruchblutung in der Pillenpause zu den möglichen Ursachen einer Blutung trotz Schwangerschaft. Da die Abbruchblutung medizinisch gesehen keine Periode darstellt, kann man also auch in diesem Fall nicht davon sprechen, dass du trotz Periode schwanger bist. Sobald du sicher bist, dass du ein Baby bekommst, sollest du die Pille sofort absetzen.

Aber keine Sorge: Studien haben bisher ergeben, dass die Einnahme der Pille in den ersten Wochen einer noch unerkannten Schwangerschaft die Zahl der Fehlbildungen nicht erhöht.

Auf einen Notfall hindeutende Blutungen:

Neben den genannten – meist harmlosen – Ursachen, können Blutungen in der Schwangerschaft aber auch einen sehr ernsten bis lebensgefährlichen Hintergrund haben. Denn stärkere Blutungen in Verbindung mit Krämpfen können auch Anzeichen einer vorzeitigen Plazentaablösung, einer Plazenta praevia, einer Gebärmutterhalsschwäche oder einer Fehlgeburt sein. Auch bei einer Eileiterschwangerschaft kann es zu Blutungen kommen. In diesen Fällen musst du selbstverständlich schnell in die Klinik.

Schwanger trotz Periode

Frauen berichten dort, dass sie während ihrer Schwangerschaft trotzdem noch ihre Menstruation hatten.

Aber was steckt wirklich dahinter? Fest steht: Schwangerschaft und Periode schließen sich gegenseitig aus. Einmal pro Zyklus wird mit der monatlichen Blutung das unbefruchtete Ei zusammen mit Geweberesten aus der Gebärmutter abgestoßen.

In der Schwangerschaft passiert jedoch genau das Gegenteil: Das befruchtete Ei nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein.

Wenn es bei einer Frau während einer Schwangerschaft tatsächlich zu Blutungen kommt, hat das andere Gründe. Die Ursachen können hormonell bedingt sein, oder es tritt bei der Einnistung der befruchteten Eizelle eine leichte Blutung auf.

Die Frage Schwanger trotz Periode lässt sich somit klären: Frauen halten diese Blutungen fälschlicherweise für ihre Menstruationsblutung.

Verschiedene Ursachen für Blutungen

Zu Beginn einer Schwangerschaft kann bei einigen Frauen die sogenannte Nidationsblutung auftreten: Wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet, können Blutgefäße verletzt werden. Neben einem Ziehen kann sich diese Verletzung auch in einer leichten Blutung äußern.

Einige Frauen verwechseln diese Blutung mit der Menstruation. Ein weiterer Grund für Blutungen können hormonelle Umstellungen sein. Diese äußern sich häufig in Schmierblutungen und sind wesentlich leichter, als die Blutungen bei der Menstruation.

Diese Blutungen, die häufig zu Beginn einer Schwangerschaft auftreten, sind harmlos und haben keine Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Schwangerschaft. Wenn die Blutungen allerdings sehr stark werden und Sie zusätzlich Schmerzen im Unterleib haben, ist Vorsicht geboten. Möglicherweise handelt es sich um eine Eileiterschwangerschaft.

Brauner Ausfluss, der vielleicht sogar schlecht riecht, kann ein Anzeichen für eine Fehlgeburt sein. Fahren Sie in diesen Fällen bitte sofort in ein Krankenhaus oder gehen Sie zu Ihrem Gynäkologen und lassen sich untersuchen.

Schwanger oder nicht: Die gängigsten Testverfahren

Wenn bei Ihnen die typischen Schwangerschaftsmerkmale wie Übelkeit, Spannen der Brüste, Ausbleiben der Periode oder Gelüste auf bestimmte Nahrungsmittel auftreten, können Sie zu Hause ganz einfach einen Schwangerschaftstest durchführen.

Diese erhalten Sie in der Drogerie und der Apotheke und sind ganz einfach anzuwenden. Wenn Sie den Teststreifen in den Urin gehalten haben, erfahren Sie innerhalb weniger Minuten, ob Sie tatsächlich schwanger sind.

Mit besonders sensiblen Tests können Sie bereits zwei Wochen nach der Empfängnis ein Ergebnis sehen – vorausgesetzt der Körper hat schon ausreichend das Schwangerschaftshormon HCG gebildet.

Das beste Ergebnis erzielen Sie übrigens, wenn Sie den Schwangerschaftstest mit dem ersten Morgenurin durchführen. Die HCG-Konzentration ist dann am höchsten.

Endgültige Gewissheit erlangen Sie bei einem Arztbesuch. Anhand eines Bluttests oder eines vaginalen Ultraschalls überprüft der Arzt, ob Sie ein Baby erwarten oder nicht.

Blutungen zu einem späteren Zeitpunkt der Schwangerschaft: warum sie auftreten können

Blutungen sind im zweiten und dritten Trimester möglich, aber nicht häufig, und sie könnten darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt. Wenn Du zu einem späteren Zeitpunkt Deiner Schwangerschaft Blutungen hast, musst Du zum Arzt.

Mögliche Gründe für Blutungen in der Mitte oder am Ende einer Schwangerschaft sind:

  • Geschlechtsverkehr: sex in der Mitte oder am Ende der Schwangerschaft kann zu Schmierblutungen oder leichten Blutungen führen, da das Gewebe des Gebärmutterhalses und der Vagina empfindlicher ist.
  • Placenta praevia: bei dieser Erkrankung liegt die Plazenta nahe am oder auf dem Gebärmutterhals. Es gibt außer den Vaginalblutungen keine Symptome und dieser Zustand kann die Wehen und die Geburt behindern.
  • Vorzeitige Plazentalösung: eine vorzeitige Plazentalösung ist ein medizinischer Notfall im späten Stadium einer Schwangerschaft, bei dem sich die Plazenta von der Gebärmutterschleimhaut löst, bevor das Baby geboren wurde. Das kann zu starken Vaginalblutungen sowie heftigen Krämpfen und Bauchschmerzen führen.
  • Gebärmutterriss: zu einem Gebärmutterriss kommt es, wenn die Gebärmuttermuskeln während der Wehen reißen oder sich abtrennen. Dies ist ein medizinischer Notfall, da es zu unkontrollierten Vaginalblutungen kommen kann. Obwohl selten, tritt diese Situation am häufigsten bei Frauen auf, die an der Gebärmutter operiert wurden oder einen Kaiserschnitt hatten.

Schwanger trotz Periode – geht das?

Es ist ein Anzeichen, das Frauen mit Kinderwunsch kaum erwarten können: Die Monatsblutung bleibt aus. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder auch Frauen, die berichten, dass sie trotz Periode schwanger waren. Wir verraten, was es damit auf sich hat.

Schwanger trotz Periode – geht das?

Die Antwort dazu ist ein klares Nein. Schwanger sein trotz Periode ist zu 100 Prozent unmöglich. Während der Regelblutung stößt der Körper der Frau die Gebärmutterschleimhaut, die sich während des vergangenen Zyklus aufgebaut hat, ab, weil sich keine befruchtete Eizelle eingenistet hat. Eine Periode tritt also nur ein, wenn keine Schwangerschaft vorliegt.

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Ist es zu einer Befruchtung gekommen, nistet sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut ein. Hormone stoppen den Zyklus, sodass die Eizelle nicht mit einer Blutung aus dem Körper geschieden wird.

Schwanger trotz Blutung: Ist das möglich?

Wenn eine Periode aber eine Schwangerschaft ausschließt, wie kommt es dann zu den zahlreichen Erfahrungen von Frauen, die berichten, trotz Blutung schwanger zu sein? Kann der Schwangerschaftstest dennoch positiv ausfallen?

In der Tat kann eine Schwangerschaft mit Blutungen einhergehen. Blutung ist aber nicht gleich Blutung. Gerade in der Frühphase einer Schwangerschaft kann es zu blutigem Ausfluss kommen, ohne dass die Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen wird.

Grob lassen sich drei Arten von leichten Blutungen unterscheiden, die auch in der Schwangerschaft auftreten: die Nidationsblutung, oder auch Einnistungsblutung, die hormonell bedingte Blutung und jene, die auftritt, wenn du trotz Pille schwanger bist. Im Folgenden wollen wir genauer darauf eingehen.

Die Einnistungsblutung

Eine mögliche Antwort auf das Phänomen „schwanger trotz Periode“ ist die Nidations- beziehungsweise Einnistungsblutung. Wie der Name bereits verrät, tritt sie auf, wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Dabei können Blutgefäße verletzt werden. Das kann mit Unterleibsschmerzen einhergehen, die Periodenschmerzen ähnlich sind. Aus diesem Grund kommt es zu Erfahrungen von Frauen, die berichten, trotz Periodenschmerzen schwanger zu sein. Werden Blutgefäße bei der Einnistung verletzt, kann das auch eine geringe Blutung verursachen – diese ist harmlos und wird nicht selten mit der tatsächlichen Periode verwechselt.

Die Einnistungsblutung tritt meist um die 4. Schwangerschaftswoche herum auf. Sie kann zwar ähnlich wie die Periode auch mehrere Tage andauern, ist allerdings grundsätzlich kürzer, wesentlich schwächer in der Intensität und unterscheidet sich darüber hinaus auch in der Farbe: Während die Periode eher dunkelrot bis braun ist, fällt die Nidationsblutung eher hellrot aus.

Hormonell bedingte Blutungen

Eine weitere Möglichkeit sind hormonell bedingte Blutungen. Auch in zyklischer Form können diese bei einer Schwangerschaft aufgrund der hormonellen Umstellung des Körpers auftreten. Sie sind eine Reaktion auf Veränderungen im Körper. Aber wie bei der Einnistungsblutung handelt es sich auch bei der hormonell bedingten Schmierblutung nicht um die Periode.

Die Abbruchblutung

Ähnlich verhält es sich bei der dritten Kategorie: Blutungen, die auftreten, wenn du trotz Pille schwanger geworden bist. Dieser Fall kommt vor allem bei Magen-Darm-Infekten oder Einnahmefehlern des Verhütungsmittels vor.

Auch in diesen Fällen handelt es sich beim monatlichen Ausfluss nicht um die Monatsblutung, sondern um eine hormonell bedingte Blutung: die Abbruchblutung. Der Körper reagiert normalerweise in der Einnahmepause der Antibabypille mit einer Blutung auf den Hormonentzug. Selbst wenn du schwanger bist, ist eine solche Blutung noch möglich.

Wann zum Arzt?

Blutungen in der Frühschwangerschaft können viele Ursachen haben, die oft ganz harmlos sind. Wenn du unsicher bist, ob es sich um deine Periode oder eine andere Blutung handelt, solltest du zur Sicherheit zum Arzt gehen. Dieser kann Gewissheit geben, ob du tatsächlich schwanger bist, und die Ursache für die Blutung abklären. Ernst zu nehmen sind vor allem starke und sehr schmerzhafte Blutungen, da diese auch auf eine Fehlgeburt hindeuten könnten.

Weitere Anzeichen einer Schwangerschaft

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Schwanger trotz Periode? Das ist unmöglich. Dennoch kann eine Schwangerschaft mit Blutungen einhergehen.

Auch wenn es unmöglich ist, dass eine Frau trotz Periode schwanger ist, können die unterschiedlichen Blutungen, die im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten können, irreführend sein. Daher sollten Frauen auch auf andere Schwangerschaftsanzeichen achten. Hinweise neben der ausbleibenden Periode sind beispielsweise Brustschmerzen durch eine erhöhte Spannung, Übelkeit, ein verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden oder Müdigkeit. Auch starke Rückenschmerzen sind in der Frühschwangerschaft keine Seltenheit. Zu den weiteren möglichen ersten Schwangerschaftssymptomen gehören häufiger Harndrang, Verdunklung des Brustwarzenhofes und Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel.

Kann man trotz Blutung schwanger sein?

Ja, das kann man – aber es handelt sich bei der Blutung dann nicht um eine Menstruationsblutung, sondern um eine Blutung aus anderer Ursache. Es ist unmöglich, eine Periodenblutung zu haben, wenn man schwanger ist. Denn wenn die Eizelle befruchtet wurde, bildet sich der Gelbkörper nicht zurück, sondern bleibt erhalten und produziert weiterhin Progesteron. Dadurch werden der reguläre weibliche Zyklus und die für den Abbau der Gebärmutterschleimhaut notwendige Monatsblutung gestoppt.

Die wahrscheinlichste Erklärung für eine Blutung trotz Schwangerschaft: Etwa 10 Tage nach der erfolgreichen Befruchtung hat der Zellhaufen, der in neun Monaten als Baby geboren werden wird, seine Einnistung (Implantation) in die Gebärmutterschleimhaut abgeschlossen. Vielleicht ist es bei diesem „Eingraben“ zur Verletzung mütterlicher Blutgefässe im Uterus gekommen. Das kann manchmal so stark sein, dass eine Blutung aus der Scheide wahrgenommen wird. Man nennt dies Nidations- oder Einnistungsblutung. Sie besteht oft nur aus Tropfen oder Schlieren, die Farbe ist eher hellrot als braun. Wichtig: Sie wird in den nächsten Tagen nicht stärker, wie das bei einer normalen Menstruation zu erwarten wäre.

Die Einnistungsblutung kann durchaus mit einer Periodenblutung verwechselt werden, wenn sie auch meist leichter ist und etwas früher stattfindet. Auf jeden Fall kann sie zu einer rechnerisch falschen Bestimmung des Schwangerschaftsalters führen – die Schwangerschaft ist dann beim nächsten Ausbleiben der Regelblutung schon 3-4 Wochen weiter als angenommen. Dies lässt sich aber spätestens bei der ersten Ultraschalluntersuchung ganz genau feststellen.

Wenn Sie sicher sind, dass Sie schwanger sind, z.B. weil der Schwangerschaftstest positiv ist, sollten Sie bei einer stärkeren Blutung zum Arzt gehen. Solche Blutungen sind meist harmlos, können aber auf eine Fehlgeburt oder eine Eileiterschwangerschaft hinweisen, besonders bei gleichzeitigen Unterleibsschmerzen.

Stand: 2/18, BH

Schwanger trotz Periode? Ist das möglich?

Frauen, die monatelang (im Extremfall bis zur Geburt) nicht wussten, dass sie schwanger sind. Solche Geschichten geistern immer wieder durch die Medien und verunsichern viele Frauen. Ist es wirklich möglich, die Regelblutung zu haben und trotzdem schwanger zu sein? Wir erklären Ihnen, was an diesen Geschichten dran ist!

Regelblutung und Schwangerschaft schließen sich aus:

Bei einem normalen Zyklus baut sich innerhalb der Gebärmutter die Gebärmutterschleimhaut auf. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann. Der Körper macht sich dadurch also jeden Monat für eine mögliche Schwangerschaft bereit. Tritt diese nicht ein, stößt der Körper die Gebärmutterschleimhaut ab: Das ist die Regelblutung. Ist die Frau schwanger, bleibt die Schleimhaut bestehen, denn sie wird dringend für die Entwicklung des neuen Lebens gebraucht. Die Regelblutung und eine Schwangerschaft schließen sich also gegenseitig aus. Aber: Blutungen kann es trotz Schwangerschaft geben.

Blutungen in der Frühschwangerschaft sind möglich

Auch wenn Sie schwanger sind, ist eine Blutung in der Frühschwangerschaft möglich, und zwar aus vier Gründen:

  1. Blutungen können hormonell bedingt sein. Mit dem Beginn einer Schwangerschaft verändert sich die hormonelle Situation im Körper drastisch, mit ganz unterschiedlichen Folgen. Schmierblutungen können eine davon sein.
  2. Wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet, kann sie Blutgefäße verletzen. Auch dann kann es zu Blutungen und zu Ziehen im Unterleib kommen. Man nennt diese Form der Blutung Einnistungs- oder Nidationsblutung. Weil sie in etwa zum Zeitpunkt der erwarteten Periode auftritt, kann sie verwechselt werden.
  3. Frauen, die trotz Pille schwanger geworden sind, können eine weitere Form der hormonell bedingten Blutungen haben: die Abbruchblutung. Sie ist eine Reaktion auf die Hormone in der Antibabypille und keine echte Menstruationsblutung. Wenn eine Frau trotz Schwangerschaft die Pille weiterhin einnimmt, kann es auch weiterhin zu regelmäßigen Blutungen kommen, im Extremfall bis kurz vor der Geburt.
  4. Manche Frauen bekommen in der vierten und achten Schwangerschaftswoche noch einmal eine leichte Blutung, ohne dass feststellbare Gründe vorliegen. Die genauen Ursachen dafür sind nicht bekannt, eine Theorie besagt, dass diese Blutungen mit dem Körpergedächtnis der Frau zu tun haben. Die Blutung setzt dann einfach zum gewohnten Zeitpunkt ein. Es bleibt aber noch genügend Gebärmutterschleimhaut bestehen, um die Schwangerschaft nicht zu gefährden.

Alle diese Blutungen sind normalerweise deutlich schwächer als eine gewöhnliche Regelblutung. Gerade Frauen, die auch sonst nur eine leichte Periode haben oder bei denen die Intensität schwankt, können diese Blutungen aber durchaus mit ihrer Regelblutung verwechseln.

Achtung: Eileiterschwangerschaft!

Blutungen in der Frühschwangerschaft können noch eine weitere, nicht ungefährliche Ursache haben: eine Eileiterschwangerschaft. In einem solchen Fall schafft die Eizelle den Weg durch den Eileiter nicht und nistet sich dort ein, statt in der Gebärmutter. Eine Eileiterschwangerschaft ist für die Frau lebensgefährlich, wenn sie nicht rechtzeitig bemerkt wird. Vor allem wenn die Blutung mit einseitigen Unterleibsschmerzen einhergeht, sollte deshalb die Ursache abgeklärt werden.

Ist eine Blutung in der Schwangerschaft gefährlich?

Eine Blutung in der Schwangerschaft ist für die meisten Frauen sehr erschreckend. Eine Schmierblutung ist aber meist harmlos und auf einen der oben genannten Gründe zurückzuführen. Trotzdem kann sie auch auf ernste Situationen hinweisen, zum Beispiel die schon beschriebene Eileiterschwangerschaft oder eine drohende Fehlgeburt. Deshalb sollten Sie bei einer Blutung während der Frühschwangerschaft sicherheitshalber einen Frauenarzt/eine Frauenärztin aufsuchen.

Ein Alarmsignal ist eine Blutung auf jeden Fall, wenn sie …

  • … so stark ist wie eine gewöhnliche Regelblutung
  • … mit Schmerzen einhergeht
  • … bräunlich aussieht
  • … unangenehm riecht.

Bei diesen Symptomen ist der Gang zum Arzt/zur Ärztin besonders wichtig.

Wie kann eine Schwangerschaft unbemerkt bleiben?

Erstaunlicherweise gibt es tatsächlich jedes Jahr alleine in Deutschland Hunderte von Schwangerschaften, die erst nach der 20. Schwangerschaftswoche oder im Extremfall sogar erst während der Geburt bemerkt werden. Meistens spielt dabei Verdrängung eine große Rolle. Auch wenn es unglaublich klingt, eine Schwangerschaft nicht zu bemerken: Der Mensch ist zu gewaltigen Verdrängungsmechanismen in der Lage.

Verschiedene Faktoren können eine unbemerkte Schwangerschaft begünstigen:

  • Wenn Frauen glauben, nicht (oder nicht mehr) schwanger werden zu können, übersehen sie eine Schwangerschaft eher.
  • Auch Frauen, die auf keinen Fall schwanger werden wollen, übersehen die „drohenden“ Zeichen leichter oder deuten sie um.
  • Umgekehrt bemerken auch manchmal Frauen eine Schwangerschaft nicht, die einen starken Kinderwunsch haben, sich diesen aber nicht eingestehen.
  • Bei sehr korpulenten Frauen fällt der Bauch oft kaum auf, die Frauen und ihr Umfeld denken an zusätzliches Übergewicht. Aber auch bei zierlichen Frauen kann der Bauch so unauffällig sein, dass er lange Zeit nicht bemerkt wird.
  • Viele der typischen Schwangerschaftsbeschwerden können auch auf andere Ursachen geschoben werden: Müdigkeit auf Stress oder Erkältungen, Rückenschmerzen auf den anstrengenden Beruf, Kindsbewegungen auf Blähungen, Gewichtszunahme auf falsche Ernährung.
  • Nimmt eine Frau während der Schwangerschaft die Pille weiter, kann sie weiterhin eine (abgeschwächte) Regelblutung haben, im Extremfall bis zur Geburt.
  • Manche Frauen mit einer unbemerkten Schwangerschaft tragen durch Rauchen, Diäten und andere ungünstige Verhaltensweisen dazu bei, dass das Kind kleiner bleibt und damit die Schwangerschaft noch länger nicht bemerkt wird.

Übrigens ist es unabhängig von der sozialen Schicht, der Bildung oder dem Alter, ob eine Frau eine Schwangerschaft verdrängt: Zwei Drittel der betroffenen Frauen waren sogar schon einmal schwanger, die meisten haben eine feste Beziehung. Es gibt sogar Ärztinnen, die ihre Schwangerschaft sehr lange nicht wahrnehmen.

Wie erkenne ich eine Schwangerschaft sicher?

Auch wenn es Gegenbeispiele gibt: Das Ausbleiben der Regel ist immer noch das sicherste Zeichen für eine bestehende Schwangerschaft. Auch eine verspätete oder abgeschwächte Blutung kann auf eine Schwangerschaft hindeuten.

Meist kommen noch andere Signale hinzu, zum Beispiel:

  • Spannungsgefühle in der Brust
  • besonders empfindliche Brustwarzen
  • starke Müdigkeit und Erschöpfung
  • Übelkeit, nicht nur am Morgen
  • ein veränderter Geruchssinn (bisher angenehme Gerüche werden als unangenehm empfunden)
  • häufiger Harndrang (durch die Hormonumstellung schon ab der 6. Schwangerschaftswoche)

Ein Beweis für eine Schwangerschaft ist aber erst ein positiver Schwangerschaftstest. Er misst schon kleinste Mengen des Schwangerschaftshormons HCG und kann etwa ab dem Tag der erwarteten Regel eingesetzt werden. Im Zweifelsfall gilt: Lieber einmal einen Test „zu viel“ machen, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Immer mal wieder höre ich, dass irgendjemand „trotz Regelblutung schwanger“ sein soll. Doch geht das überhaupt, schwanger trotz Periode? Warum das streng genommen gar nicht möglich ist und was eigentlich damit gemeint ist, habe ich einmal kurz zusammengefasst. Denn streng genommen haben diese Frauen keine Periode in der Schwangerschaft, sondern eine Blutung in der Schwangerschaft.

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Kann man schwanger trotz Periode werden?

Unter der Periode (Monatsblutung, Regelblutung) versteht man die Blutung, die einsetzt, wenn sich die Gebärmutterschleimhaut am Ende des weiblichen Zyklus ablöst und mit einer Blutung ausgeschieden wird. Die Periode setzt nur ein, wenn sich kein befruchtetes Ei in der Gebärmutter eingenistet hat.

Sollte es aber zur Einnistung gekommen sein, werden Schwangerschaftshormone produziert, die ein Einsetzen der Regelblutung unterbinden. Es findet dann keine Periode statt.

Trotzdem kann es sein, dass bei einer Frau trotz einer bestehenden Schwangerschaft eine Blutung einsetzt. Die Schwierigkeit besteht darin, die Monatsblutung von anderen Blutungen zu unterscheiden. Das bedeutet, Frauen, die behaupten, schwanger trotz Menstruation zu sein, haben genau darin ein Problem: Sie können die Blutung nicht richtig deuten.

Eine Monatsblutung lässt sich von anderen Blutungen während der Schwangerschaft oft anhand von Farbe, Konsistenz und Stärke der Blutung unterscheiden.

Welche Blutungen können bei Frauen auftreten?

Normale Monatsblutung

Die regelmäßige Monatsblutung sieht bei jeder Frau anders aus. Bei manchen dauert sie nur etwa drei Tage, bei anderen bis zu zehn. Manche Frauen bluten sehr stark, andere nur mäßig bis schwach. Auch bereitet die Regel vielen Frauen Schmerzen (Periodenschmerz), während einige von ihr kaum beeinträchtigt wird.

Eines ist jedoch für alle Frauen ungewöhnlich: Dass sich die Art, Intensität und Länge der Blutung von einem zum nächsten Monat stark verändert. Wenn Du plötzlich zu einem anderen Zeitpunkt blutest, obwohl die Tage sonst ganz regelmäßig kamen, wenn die Blutung viel schwächer ist oder anders in der Farbe und Konsistenz, solltest Du aufmerksam werden.

Lesetipp: Periode überfällig: Wie lange ist normal?

Ist eine normale Periode trotz Schwangerschaft möglich?

Die normale Monatsblutung ist von allen Blutungen am stärksten und dunkler in der Farbe . Bei genauerer Betrachtung sind häufig Reste der Gebärmutterschleimhaut als zähe, dunkelrote Bestandteile zu erkennen. Erst am Ende der Periode findet eine bräunliche Schmierblutung statt, die sich noch über einige Tage hinziehen kann. Bei einer normalen Monatsblutung kannst Du mit relativer Sicherheit davon ausgehen, dass Du nicht schwanger bist.

Absolute Gewissheit, dass Du die Blutungen nicht verwechselst, bietet allerdings nur ein Schwangerschaftstest oder zu einem frühen Zeitpunkt sogar besser ein Frühschwangerschaftstest.

Diesen solltest Du bei Verdacht auf Schwangerschaft auf jeden Fall durchführen, wenn auch andere Anzeichen einer Schwangerschaft zutreffen. Dieses könnten sein:

  • Morgenübelkeit
  • Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Blähungen
  • extreme Müdigkeit
  • ständiger Harndrang
  • schmerzende Brustwarzen

Hormonelle Schwangerschaftsblutung

In der Frühschwangerschaft produziert der Körper viel Progesteron und später auch das Schwangerschaftshormon HCG. Dadurch kommt es bei manchen Schwangeren zu einer hormonbedingten Blutung. Diese manchmal zeitgleich, zumindest aber nahe am Zeitpunkt der regelmäßigen Monatsblutung. Deshalb kann sie leicht verwechselt werden. Allerdings ist eine hormonelle Schwangerschaftsblutung sehr viel weniger stark und tritt in unregelmäßigen Intervallen, manchmal als wiederkehrende Schmierblutung auf. Sie verschwindet nach der Schwangerschaft von selbst.

Nidationsblutung

Zwischen der 3. und 4. Schwangerschaftswoche nistet sich die Eizelle in der Gebärmutter ein. Dabei kann es zu kleinen Rissen und Verletzungen der Blutgefäße kommen. Die Schwangere leidet dann häufig unter Einnistungsschmerzen und einer Einnistungsblutung. Für eine Schwangerschaft ist diese Blutung also ein positives Zeichen, das befruchtete Ei ist im Uterus angekommen und macht sich dort bereit zum Wachsen. Die Einnistungsblutung gleicht eher einer leichten Schmierblutung, das Blut ist hell und wenig, nach einer Dauer von 1-3 Tagen ist der Spuk vorbei. Weil die Einnistungsblutung nur kurz nach der erwarteten Regelblutung stattfindet, kann sie leicht mit der regulären Monatsblutung verwechselt werden.

Wer die Pille nimmt und nach drei Einnahmewochen eine Pause macht, der bekommt eine Blutung. Oft bezeichnen wir sie als Regelblutung, streng genommen ist das aber jedes Mal eine Art Abbruchblutung. Das kommt daher, weil bei Pilleneinnahme der Eisprung von Vornherein durch einen hohen Hormonspiegel unterdrückt wird.

Durch die Pille gaukeln wir unserem Körper sozusagen permanent eine Schwangerschaft vor. Wenn die Hormone ausbleiben, gleicht das einem Schwangerschaftsabbruch und der Körper reagiert mit einer Blutung.

Wenn Du nun durch falsche Einnahme oder das geringe Restrisiko trotz Pille schwanger bist, weißt Du das in den ersten Wochen meist nicht. Das bedeutet, Du nimmst die Pille weiter und machst wie geplant eine Pillenpause – die monatliche Abbruchblutung setzt ein.

Schwanger trotz Periode und Pille?

Kurz gesagt bedeutet das, dass eine Blutung während der Pilleneinnahme keinerlei Aussagekraft über das Vorliegen einer Schwangerschaft hat. Sie setzt ein, egal, ob Du schwanger bist oder nicht. Im zweiten Schwangerschaftsmonat, wenn Du die zweite Pillenpause machst, produziert der Körper dann meist bereits genug eigene Schwangerschaftshormone, um die Abbruchsblutung zu unterbinden.

Schmerzblutungen

Wenn Du eine außergewöhnliche Blutung in Verbindung mit starken Unterleibsschmerzen hast, solltest Du sie nicht als einfache Einnistungsblutung (Nidationsblutung) oder Pillenpause abtun. Vor allem, wenn andere Symptome wie Fieber oder Übelkeit hinzukommen, solltest Du die Schmerzen und die Blutung ernst nehmen und umgehend einen Arzt aufsuchen.

In der Frühschwangerschaft können starke Schmerzen, vor allem einseitige, auf eine Eileiterschwangerschaft oder die Einnistung des Eis an einem anderen Ort außerhalb der Gebärmutter hindeuten.

Im späteren Verlauf der Schwangerschaft kann eine Blutung in Verbindung mit Unterleibsschmerzen auf eine Fehlgeburt bzw. Frühgeburt hindeuten. Vor allem, wenn die Schmerzen regelmäßig kommen, kann es sich um echte Geburtswehen handeln.

Schwanger trotz Periode

Letzte Änderung: 27.12.2016
Nächste Aktualisierung von Dr. rer. nat. Geraldine Nagel • Medizinredakteurin Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

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Schwanger trotz Periode – kann das sein? Klare Antwort: Nein! Doch gerade in der Frühschwangerschaft kann es hin und wieder zu Blutungen kommen, die als Menstruationsblutungen fehlinterpretiert werden können.

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Inhaltsverzeichnis

  • Das geht nicht!
  • Weitere Informationen

Periode und Schwangerschaft können nicht gleichzeitig vorkommen!

  • Wenn keine Schwangerschaft besteht, dient die Periode dazu, die überflüssige Gebärmutterschleimhaut mit dem Menstruationsblut aus dem Körper zu spülen.
  • Sobald sich aber eine befruchtete Eizelle durch den Eileiter auf den Weg zur Gebärmutter macht, wird die Gebärmutterschleimhaut benötigt, damit sich die Eizelle dort einnisten kann. Würde nun die Menstruation einsetzen, würden Gebärmutterschleimhaut und befruchtete Eizelle ausgespült (sog. frühe Fehlgeburt).

Die Periode funktioniert dank eines gezielten Zusammenspiels verschiedener Hormone, deren Konzentrationen sich im Lauf des Menstruationszyklus permanent verändern. Eine Schwangerschaft stoppt diesen Zyklus.

Aus diesen Gründen ist es nicht möglich, schwanger zu sein und trotzdem die Periode zu bekommen!

Aber: Besonders in der Frühschwangerschaft, also in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft, haben viele Frauen wiederkehrende Blutungen, oft zu Zeiten, zu denen gewöhnlich ihre Periode einsetzen würde. Diese Blutungen können als Menstruation fehlinterpretiert werden, sodass immer wieder Frauen davon berichten, dass sie schwanger waren und dennoch ihre Periode bekamen.

Wer schwanger ist und trotzdem in anscheinend regelmäßigen Abständen vaginale Blutungen hat, hat aber keine echte Menstruationsblutung:

  • Zum einen handelt es sich nicht um Menstruationsblut (also Blut, das u.a. Anteile der Gebärmutterschleimhaut enthält).
  • Zudem treten die Blutungen oft nicht wirklich zyklisch (also im gleichen Abstand wie die bisherige Periode) auf, sondern werden lediglich als zyklische Blutungen interpretiert, weil sie immer wieder vorkommen können.
  • Eine solche „Periode“ kommt vorwiegend in der Frühschwangerschaft (also im 1. Trimester) vor, dann meist um die 4. sowie die 8. Schwangerschaftswoche.
  • Die Blutungen sind schwächer und dauern kürzer an als die tatsächliche Menstruationsblutung – es handelt sich eher um einen blutigen Ausfluss.

Zu den möglichen Ursachen für Blutungen, die zum Zeitpunkt der Periode in der Frühschwangerschaft auftreten können, gehören beispielsweise:

  • Einnistungsblutung (etwa in der 4. Schwangerschaftswoche)
  • Der Körper hat sich noch nicht vollständig auf die Schwangerschaft eingestellt, sodass es über die Zeit der Hormonumstellung zu zyklischen Blutungen kommen kann.
  • Hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille „zwingen“ dem Körper den Menstruationszyklus künstlich auf – wird eine Frau trotz Pille schwanger, kann es daher sein, dass es solange weiter zu menstruationsähnlichen Blutungen kommt, bis die Pille abgesetzt wird.

Wenn Sie im 1. Trimester schwanger sind und trotzdem anscheinend regelmäßig Ihre „Periode“ haben, müssen Sie sich vermutlich keine Sorgen machen. Mit dem 2. Trimester lassen diese Blutungen gewöhnlich nach.

Da aber auch eine Fehlgeburt, eine vorzeitige Plazentaablösung oder anderes der Auslöser sein kann, sollten Sie Blutungen in der Schwangerschaft immer ärztlich abklären lassen, besonders wenn diese häufiger auftreten oder besonders stark sind.

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Blutung ist hormonbedingt

Das mit den Hormonen ist ja immer so eine Sache, denn sie können uns ganz schön durcheinander bringen. Während einer Schwangerschaft ist das natürlich noch wahrscheinlicher, deswegen kann es auch trotz Befruchtung der Eizelle zu einer Blutung kommen. Zwar ist sie nicht so stark wie eine normale Periode, dennoch kann es passieren, dass manche Frauen sie für eine halten – und wenig später berichten: Schwanger trotz Periode? Mir ist das passiert!

Auch im normalen Zyklus können immer mal wieder Zwischen- oder Schmierblutungen auftreten. Auslöser kann zum Beispiel Stress sein. Wenn ihr aber sowieso schon befürchtet, dass ihr schwanger sein könntet, macht lieber einen Test und geht auf Nummer sicher. Sollten die Blutungen ungewöhnlich lange andauern oder von Schmerzen begleitet werden, weiß euer Arzt Rat.

Schwanger trotz Pille

Das Wichtigste vorweg: Die Periode während der Einnahme der Antibabypille ist keine natürliche Monatsblutung, sie wird durch Hormone gesteuert – und trotz Verhütung kann man schwanger werden. Die Pille ist das bisher sicherste Verhütungsmittel für die Frau: Bei richtiger Einnahme wird nur circa eine von 1000 Frauen schwanger. Sie wirkt über eine Kombination aus Östrogen und Gestagen, zwei Hormone, die normalerweise die Reifung der Eizelle und den Eisprung regeln. Die Pille simuliert eine Schwangerschaft – gaukelt dem Körper also vor, dass die Gebärmutter bereits von einem befruchteten Ei besetzt ist und keine weiteren Eier mehr produziert werden müssen. Vorsicht ist geboten, wenn ihr die Pille vergessen oder ihr zum Beispiel einen Magen-Darm-Virus habt. Dann nämlich kann es passieren, dass die Wirkstoffe der Pille nicht richtig vom Körper aufgenommen werden und eine Blutung einsetzt, die ihr fälschlicherweise für eure Periode haltet. Und schwupps ist das mit dem schwanger Werden trotz Pille gar nicht mehr so weit hergeholt.

Zwischenblutung trotz Pille

Zwischenblutung trotz Pille: Wann zum Arzt?

Eine Zwischenblutung trotz Pille ist meist ungefährlich. Den atypischen Blutungen können jedoch auch ernste Krankheiten zugrunde liegen, die ärztlich abgeklärt werden sollten. Treten Fieber und Unterleibsschmerzen auf, müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Zwischenblutung trotz Pille in der Anpassungsphase

Wenn Sie gerade erst mit der oralen Verhütung begonnen oder auf ein anderes Pillenpräparat gewechselt haben, sind atypische Blutungen trotz Pille nicht selten und in der Regel harmlos. Grund für diese Zwischenblutungen trotz Pille sind die sehr geringen Hormonmengen der heutigen oralen Verhütungsmittel. Bei diesen niedrigdosierten Präparaten dauert es oft einige Zyklen, bis sich der Körper an die neuen Hormonspiegel gewöhnt hat. Insbesondere bei der Minipille müssen Frauen vermehrt mit Zwischenblutungen rechnen. Nach etwa vier Monaten sollten die Zwischenblutungen trotz Pille jedoch nachlassen.

Zwischenblutung trotz Pille nach Anpassungsphase

Kehren die Zwischenblutungen nach einer Anpassungsphase von mehr als vier Zyklen immer wieder, ist häufig die Dosierung der Hormone individuell nicht passend. Insbesondere wenn eine atypische Blutung trotz Pille immer im gleichen Zyklusabschnitt auftritt, spricht das dafür, dass für den Körper die Hormone nicht richtig eingestellt sind. Dann sollten Sie Ihren Frauenarzt um Rat fragen. Je nachdem, in welchem Zyklusabschnitt eine Zwischenblutung trotz Pille auftritt, wird anders verfahren:

  • Prämenstruell: Diese Zwischenblutung trotz Pille tritt wenige Tage vor der Monatsblutung auf. Dagegen kann eine östrogenbetonte Pille helfen.
  • Mittzyklisch: Eine Zwischenblutung trotz Pille in der Zyklusmitte lässt sich meist mit der Gabe von Ethinylestradiol (20 bis 40 Mikrogramm) vom 12. bis zum 18. Zyklustag verhindern.
  • Postmenstruell: Bei einer Zwischenblutung trotz Pille wenige Tage nach der Monatsblutung benötigen Sie ein höher dosiertes Pillenpräparat.

Zwischenblutung trotz Pille nach längerer Einnahme

Es kann auch sein, dass nach längerer und bisher unkomplizierter Einnahme auf einmal eine Zwischen- oder Schmierblutung trotz Pille auftritt. Dann empfiehlt es sich, die kommenden Zyklen genau zu beobachten. Haben Sie mehrere Zyklen hintereinander trotz korrekter Einnahme der Pille Zwischenblutungen, sollten Sie Ihren Frauenarzt informieren. Sind ernste Ursachen ausgeschlossen, ist auch hier meist der Wechsel auf einen anderen Pillentyp nötig.

Zwischenblutung: Pille nicht richtig ein- oder aufgenommen

Wenn Sie eine Pille vergessen oder verspätet einnehmen, sinken die Hormonspiegel und eine Zwischenblutungkannauftreten. Manchmal kommt es auch zu einer Zwischenblutung trotz Pille, weil Ihr Körper die Hormone aufgrund von Durchfall und Erbrechen nicht richtig resorbieren konnte. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln können die Hormonaufnahme ebenfalls beeinträchtigen und eine Schmier- oder Zwischenblutung trotz Pille auslösen. Ist einer dieser Gründe denkbar, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Womöglich ist der Empfängnisschutz nicht mehr gegeben.

Schmierblutung

Veröffentlicht von cyclotest 11.12.2019 Kategorie(n): Mein Zyklusgeschehen, Meine Regel

Wie erkenne ich Schmierblutungen?

Schmierblutungen können als Folge eines hormonellen Ungleichgewichts während einer Schwangerschaft entstehen und sind häufig mit Hormonschwankungen verbunden. Ursache von Schmierblutungen können auch Zyklusstörungen sein. Charakteristisch für eine Zwischenblutung ist der meist bräunliche Ausfluss aus der Vagina. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um harmlose Zusatzblutungen außerhalb der eigentlichen Menstruation.

So ziemlich jede Frau wird im Laufe ihres Lebens mit dem Thema Zwischenblutung konfrontiert. Eines vorweg: In den meisten Fällen ist diese harmlos. In welchen unterschiedlichen Ausprägungen Zwischenblutungen auftreten können, welche Ursachen dahinterstecken können und was Du bei Schmierblutungen tun kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Schmierblutungen werden auch als „Spotting“ bezeichnet. Die Blutungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie über einen kürzeren Zeitraum als die Monatsblutung andauern. Üblich ist eine Dauer von 1 bis 3 Tagen. Die Farbe von Schmierblutungen ist meist bräunlich, kann aber auch rötlich oder rosa sein.

Zeitpunkt, Menge & Co. der Schmierblutung

Die meisten Schmierblutungen treten vor oder nach der Periode auf. Auch während dem Eisprung oder trotz Pille können Zwischenblutungen vorkommen. Bist Du schwanger und hast eine kleine Blutung? Dann informiere Dich gleich zu Schmierblutungen in der Schwangerschaft.

In der nachfolgenden Grafik haben wir Dir einen Steckbrief über die Zwischenblutung zusammengestellt, der kurz & knapp beantworten soll: Wann treten diese Blutungen auf? Welche Mengen an Blut kennzeichnen diese?

Schmierblutung: Zeitpunkt, Menge & Co. | Grafik: © cyclotest

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Schmierblutung vor der Periode

Eine Schmierblutung kann vor der eigentlichen Monatsblutung auftreten. Diese Blutung in der Woche vor der Periode – am Ende der sogenannten Lutealphase – wird auch als prämenstruelles Spotting oder als Vorblutung bezeichnet.

In diesem Fall wird die eigentliche Menstruation durch eine Vorblutung eingeleitet.1 Außerhalb des normalen Menstruationszyklus gehören Schmierblutungen vor der Periode zu den häufigsten Blutungen. Die Zwischenblutung kann als rosafarbener, roter oder brauner Ausfluss auftreten.

Zwischenblutung zum Zeitpunkt der Ovulation

Eine Zwischenblutung kann auch um den Eisprung herum auftreten. Hier spricht man dann von einer Ovulationsblutung oder auch Mittelblutung.

Die Schmierblutung tritt normalerweise für 1 bis 3 Tage in der Zyklusmitte auf. Sie tritt oftmals mit dem sogenannten Mittelschmerz auf. Die Farbe ist meist bräunlich. Diese Zwischenblutung ist allerdings sehr individuell und von Frau zu Frau verschieden.

Schmierblutung nach der Periode

Schmierblutungen nach der Periode werden auch als postmenstruelle Blutungen oder Nachblutungen bezeichnet. Diese postmenstruellen Blutungen treten unmittelbar nach der Periode auf. Meist tritt die menstruelle Nachblutung 1 bis 3 Tage nach der Periode auf. Du erkennst sie, wenn sie leicht bräunlich ist.

Hast Du eher kurze Zyklen und Dein Eisprung ist sehr früh im Menstruationszyklus, kannst Du schwanger werden während der Periode. Hier ist es wichtig, den eigenen Zyklus gut zu überwachen und die fruchtbaren Tage exakt zu bestimmen.

Zwischenblutungen können zu Beginn der Einnahme als eine der Nebenwirkungen der Pille auftreten. Diese sind in der Regel harmlos. Die meisten Frauen bemerken dabei nur eine leichte Schmierblutung.

Nicht zu verwechseln sollte man Zwischenblutungen während der Pilleneinnahme mit der Abbruchblutung in der Einnahmepause. Die Abbruchblutung ist die Folge des Hormonentzugs von Östrogenen und/oder Progesteron. Von der normalen Regelblutung unterscheidet sich die Abbruchblutung durch einen schwächeren Blutungsverlauf.

Tritt eine Schmierblutung bei der Einnahme oraler Verhütungsmittel auf, spricht man auch von einer Durchbruchblutung. Beispielsweise kann eine Durchbruchblutung auftreten, wenn die Dosis des Östrogens der Pille zu niedrig eingestellt ist. Weiterhin tritt sie auf, wenn ein reines Präparat mit Gestagenen verabreicht wird.

Meistens erscheinen Zwischenblutungen innerhalb der ersten drei Einnahmezyklen und sollten bei weiterer Anwendung wieder verschwinden.2 Sollten die Zwischenblutungen weiterhin andauern, sollte man einen Frauenarzt aufsuchen.

Zwischenblutung: Ursachen und Diagnose

Die Ursachen einer Zwischenblutung können vielfältig sein. Grundsätzlich werden die Gründe für eine Schmierblutung in 3 verschiedenen Kategorien aufgeteilt:

  • Hormonelle Ursachen
  • Organische Gründe
  • Mechanische Ursachen

Es muss jedoch beachtet werden, dass auch organische Ursachen aufgrund von Hormonstörungen auftreten können. Umgekehrt können hormonelle Gründe auch organische Ursachen haben. Somit ist es manchmal nicht eindeutig, in welche Kategorie einzelne Anzeichen einzuordnen sind.

Hormonelle Ursachen der Schmierblutung

In den meisten Fällen liegen hormonelle Gründe für die Zwischenblutung vor. Zu den hormonellen Ursachen gehören:

  • Gelbkörperschwäche
  • Geringe Östrogenkonzentration
  • Verzögerte Regeneration der Gebärmutterschleimhaut
  • Ovulationsblutung
  • Wechseljahre und Pubertät
  • Hormonelle Empfängnisverhütung
  • Hormonstörung

Liegen hormonelle Gründe für die Schmierblutung vor, kann der Arzt durch eine Blutanalyse den Hormonspiegel im Blut bestimmen und so zu einer Diagnose gelangen.

Ursache der Schmierblutung vor der Regelblutung

Treten zyklusabhängige Schmierblutungen vor der Periode auf, ist dies meist auf eine Gelbkörperschwäche zurückzuführen.3 Diese Erkrankung als Ursache der Zwischenblutungen ist hormonell bedingt: Bist Du davon betroffen, kann das die Folge einer zu geringen Produktion des Gelbkörperhormons Progesteron während der zweiten Zyklushälfte sein. Dieser Zeitraum wird auch als sogenannte Gelbkörper- oder Lutealphase bezeichnet.4 Das Progesteron wird vom Gelbkörper (Corpus luteum) produziert.

Typisch bei einer Gelbkörperschwäche sind eine verkürzte zweite Zyklushälfte und Zwischenblutungen in der zweiten Hälfte des Zyklus. Allerdings muss man hier beachten, dass diese Erkrankung auch organisch begründet sein kann. So kann der Auslöser für eine Gelbkörperschwäche auch durch eine Schilddrüsenerkrankung bedingt sein.

Ursache der Mittelblutung

Die Ursache der Ovulationsblutung ist nicht vollständig geklärt. Hierbei wird folgendes vermutet: Nach dem Eisprungtag kann es durch das Absinken des Östrogenspiegels bei gleichzeitiger Erhöhung der Konzentration des Progesteronspiegels zu einer Schmierblutung kommen.5 Bei der Ausstoßung der Eizelle während des Eisprungs können Blut oder andere Flüssigkeiten des Follikels abgesondert werden.

Es handelt sich bei der Mittelblutung also um eine leichte Hormonentzugsblutung. Falls Du auch von einer Ovulationsblutung betroffen bist, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Die Blutung entsteht aufgrund des natürlichen Absinkens des Östrogens nach dem Eisprung.6

Hormonelle Ursache: Wechseljahre & Pubertät

Der Pubertät und den Wechseljahren gemeinsam ist die hormonelle Umbruchphase. Der Hormonhaushalt während diesen Lebensphasen ist enormen Umstellungen ausgesetzt. Das Ungleichgewicht an Hormonen kann zu Zwischenblutungen führen.5 Dabei ist zu differenzieren, dass Schmierblutungen in den Wechseljahren zyklusunabhängig sind.

Beendigung bestimmter Empfängnisverhütung als hormonelle Ursache

Nach dem Absetzen der Pille & Co. kann es häufig zu Schmierblutungen kommen.7 Durch den abrupten Hormonentzug ist der körpereigene Hormonhaushalt noch unausgeglichen und benötigt Zeit, um sich zu regenerieren bzw. sich zu normalisieren.

Ungleichgewicht nach Pillenstopp

Durch die Zufuhr künstlicher Hormone reduziert der Körper die eigene Hormonproduktion. Durch den Verzicht der Einnahme synthetischer Hormone ist der Körper wieder auf die körpereigene Synthese der Hormone angewiesen. Dieser Zustand bedeutet eine enorme Umgewöhnung für den Organismus, wodurch es anfangs zu einem hormonbedingten Ungleichgewicht kommen kann. Hierbei spielt das Östrogen eine ausschlaggebende Rolle, da die körpereigene Bildung dieses Hormons zum Zeitpunkt der Pilleneinnahme reduziert wird.7

Schmierblutungen nach dem Absetzen der Pille sind an sich kein Anlass, einen Frauenarzt diesbezüglich aufzusuchen. Aber: Sollten sich daneben Beschwerden einstellen oder die Blutungen nach langer Zeit nicht verschwinden, ist es zu empfehlen, dies ärztlich abklären zu lassen.

Schmierblutung verursacht durch Spiralen

Auch bei anderen hormonellen Verhütungsmitteln können Zusatzblutungen auftreten. So kann gelegentlich nach dem Einsetzen der Kupferspirale eine leichte Schmierblutung einsetzen. Meistens verschwindet diese nach wenigen Tagen wieder.

Schließlich kann es auch nach dem Entfernen der Hormonspirale zu Schmierblutungen kommen. Auch während der Einnahme treten, gerade zu Beginn, oft leicht Zwischenblutungen auf.

Schmierblutung: Organische Gründe

Neben hormonelle Schwankungen existieren noch weitere Ursachen, die eine Zwischenblutung auslösen können. Beispielsweise können organische Erkrankungen wie Myome, Endometriose und Polypen dazu führen, dass es zu Schmierblutungen kommt.

Entzündungen der Eileiter und der Eierstöcke weisen neben Schmierblutungen auch starke Unterleibsschmerzen im Monatszyklus auf. Neben Entzündungen im Genitalbereich können noch Lebererkrankungen und Schilddrüsenprobleme zu Blutungen außerhalb der Menstruationsblutung führen.

Schmierblutung bei Myomen

Myome zählen zu den häufigsten organischen Ursachen der Zwischenblutungen.8 Myome verursachen bei 95 bis 98 Prozent Menstruationsbeschwerden, die insbesondere durch Zwischenblutungen gekennzeichnet sind. Die Wucherungen der Gebärmuttermuskelschicht führen bei Frauen im Alter zwischen 35 und 50 Jahren häufiger zu Zwischenblutungen.8

Zwischenblutung und Endometriose

Liegt den Zwischenblutungen eine Endometriose zugrunde, ist die Ursache der Zwischenblutung ebenfalls organischer Natur. Sie geht oftmals mit Zyklusstörungen einher. Diese Krankheit ist eine der häufigsten Ursachen dysfunktioneller Blutungen im fertilen Alter einer Frau.9 Diese Blutungen werden als dysfunktional bezeichnet, weil sie in keinem Zusammenhang zur eigentlichen Monatsblutung stehen.5

Mechanische Ursachen der Schmierblutung

Nicht nur hormonelle oder organische Ursachen können Zwischenblutungen auslösen. Verletzungen der Gebärmutter oder der Scheidenschleimhaut können zum Beispiel durch das Einsetzen oder Entfernen der Spirale entstehen und zu Zwischenblutungen führen.

Zudem kann durch Geschlechtsverkehr die Schleimhaut gereizt werden, ein weiterer Auslöser für eine Schmierblutung. Man spricht in diesem Fall von einer Kontaktblutung.

Im nachfolgenden Abschnitt erfährst Du alles zum Thema Zwischenblutung und Schwangerschaft. Bist Du nicht schwanger? Dann springe gleich zu unseren Tipps bei Schmierblutungen.

Schmierblutung und Schwangerschaft

Schmierblutungen sind in der Schwangerschaft nicht selten anzutreffen. Etwa jeder vierten Frau begegnet dieses Phänomen.11

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft können Schmierblutungen die Folge der Zyklusregulation sein, da der Körper noch Hormone der Zyklusregulation freisetzt.5 Gerade in der Frühschwangerschaft sind Zwischenblutungen nicht selten. Also keine Panik! In den meisten Fällen ist diese harmlos.

Zwischenblutung als Schwangerschaftssymptom

Vaginalblutungen kommen in der Frühschwangerschaft recht häufig vor. Daher kann eine Schmierblutung auch ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Der Muttermund kann während der Schwangerschaft sensibler sein und ist anfälliger für Blutungen. So kann Geschlechtsverkehr oder eine transvaginale Ultraschalluntersuchung zu Blutungen führen.

Eine Einnistungsblutung oder auch Nidationsblutung kann das Ergebnis der Einnistung der Eizelle nach einer Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut sein. Werden dabei Gefäße der Gebärmutterschleimhaut verletzt, kann es zu einer Blutung kommen. Die Einnistungsblutung steht in keinem Zusammenhang zur eigentlichen Menstruation. Die Nidationsblutung unterscheidet sich auch hinsichtlich Stärke und Farbe. Nimmt die Einnistungsblutung in ihrer Intensität nicht zu, kann eine Regelblutung ausgeschlossen werden.12

Schmierblutung bei Eileiterschwangerschaft

Eine Eileiterschwangerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Einnistung der befruchteten Eizelle nicht wie üblich in der Gebärmutter stattfindet, sondern außerhalb der Gebärmutter.1

Wie äußert sich eine Eileiterschwangerschaft?

Typisches Merkmal, das für eine Eileiterschwangerschaft spricht, ist das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung über sechs Wochen. Parallel dazu ist eine Schmierblutung charakteristisch. Diese variiert in ihrer Intensität im Vergleich zur Regelblutung. Nicht selten treten krampfartige Beschwerden auf der Seite der Eileiterschwangerschaft auf.

Fehlgeburt: Schmierblutung?

Eine Blutung innerhalb der ersten zwölf Wochen ist nicht zwingend mit einer Fehlgeburt verbunden.12 Aber: Sollten allerdings Schmerzen und Krämpfe im Unterbauch dazukommen, deuten die Symptome auf eine Fehlgeburt hin. Außerdem kann es nach einer Ausschabung zu einer Blutung außerhalb der Menstruation kommen.

Schmierblutung bei Geburtsbeginn

Eine Schmierblutung oder auch eine starke Blutung kann den Geburtsbeginn kennzeichnen.13 Eine leichte vaginale Blutung vor der 35. SSW bei evtl. gleichzeitigem Abgang eines blutigen Schleimpfropfs kann auf eine Frühgeburt hinweisen.

Tipps bei Schmierblutungen

Bist Du von Schmierblutungen betroffen, ist das kein Grund, Panik zu bekommen. Mit gezielten Tipps wird es dir gelingen, besser damit umgehen zu können.

Zwischenblutung: Was kannst Du selbst tun?

1

Sorge für eine ausreichende Bevorratung an Hygieneartikeln. Kennst Du schon die trendigen Menstruationstassen? Eine Menstruationstasse kann Dir ggf. Erleichterung verschaffen.

2

Vielleicht hilft es Dir, Deine Zwischenblutungen neben Deiner Regelblutung zu notieren und über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Dann kannst Du Regelmäßigkeiten erkennen und ggf. mit Deinem Arzt besprechen.

3

Handelt es sich um Zwischenblutungen psychischer Natur, kann man gezielt mit Stressprävention und Vermeidung psychischer Belastung versuchen, die Zwischenblutungen in den Griff zu bekommen. Ein ausgeglichenes seelisches Wohlbefinden ist hilfreich, um Zwischenblutungen zu vermeiden.

4

Lasse Dich bei Hormonschwankungen bzw. hormonell bedingten Schmierblutungen von der Kraft der Pflanzenwelt inspirieren. Mönchspfeffer ist besonders geeignet, da die Heilpflanze ein Phytohormon besitzt, das die körpereigene Hormonproduktion des Progesterons anregt. Daneben hat es einen positiven Effekt auf das prämenstruelle Syndrom.

Leidest Du an Beschwerden vor den Tagen, ist Mönchspfeffer empfehlenswert. Außerdem können eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung und ausreichend Bewegung helfen, Zyklusstörungen zu beheben. Achte zudem auf ein seelisches Wohlbefinden und Ausgeglichenheit.

5

Hast Du das Gefühl, dass die Zwischenblutungen wiederholt in mehreren Zyklen auftreten oder kurz hintereinander auftauchen? Dann beobachtet dies am besten mit einem ausführlichen Zyklusmonitoring. Danach solltest Du einen Arzt aufsuchen.

6

Bist Du von Schmierblutungen betroffen, die aufgrund mechanischer Reize aufgetreten sind, solltest Du diese im Auge behalten. Aber: Bei langanhaltenden oder häufig wiederkehrenden Blutungen einen Frauenarzt aufsuchen.

Wann zum Arzt bei Schmierblutungen?

Ob eine ärztliche Abklärung notwendig ist, richtet sich prinzipiell nach der Häufigkeit des Auftretens der Schmierblutungen.5 Treten Schmierblutungen einmalig auf, sind sie meistens nicht besorgniserregend. Treten kurzzeitige Zwischenblutungen auf, wird der Arzt – abhängig vom Alter – zunächst eine etwaige Schwangerschaft abklären. Danach sucht er nach organischen Ursachen im Bereich der Scheide, Gebärmutter und Eierstöcke sowie nach hormonellen Störungen, Stoffwechselstörungen oder psychosomatischen Faktoren.

Nachfolgend erfährst Du, wann ärztliche Konsultation ratsam ist:

  • die Zwischenblutungen treten hintereinander auf
  • die Zwischenblutung tritt nach Ende der Wechseljahre auf
  • die Blutungen sind außergewöhnlich stark oder langanhaltend
  • die Blutungen verursachen starke Schmerzen
  • die Schmierblutungen treten während der Schwangerschaft auf
  • die Zwischenblutungen führen ein Schwächegefühl oder Ohnmacht herbei

Neben harmlosen Ursachen können auch ernsthaften Krankheiten Zwischenblutungen begünstigen. Der Arzt wird meist eine Blutuntersuchung veranlassen. Im Labor wird die Blutprobe auf Entzündungsparameter, Tumormarker und Hormonwerte untersucht.5

Bist Du schwanger? Schwangere müssen ein besonderes Augenmerk auf Schmierblutungen haben, denn dann kann eine Fehlgeburt drohen. In diesem Fall haben wehenhemmende Mittel und Ruhe oberste Priorität.

Was andere Frauen zu diesem Thema interessiert

Eine Zwischenblutung kann viele Ursachen haben; vor allem unterscheidet man zwischen hormonellen, organischen und mechanischen Ursachen. Weiterführende Infos findest Du
hier. Schmierblutungen dauern in der Regel 1-3 Tage – aber wie alles rund um den weiblichen Zyklus kann die Dauer individuell abweichen. Hier siehst Du, wie groß die Abweichung sein kann.
Neben ausreichend Hygieneartikeln oder einer Menstruationstasse hilft Dir vielleicht der Abbau und die Vermeidung von Stress. Auch pflanzliche Mittel können helfen – hier kannst Du nachlesen, welche. Generell sind Schmierblutungen unproblematisch. Wenn sie aber häufiger auftreten, solltest Du die Ursache ärztlich abklären lassen. Hier haben wir eine Checkliste, wann ärztlicher Rat angebracht ist.

Die Einnahme der Pille führt dazu, dass sich Frauen oft auf den Tag genau auf ihre Blutung in der siebentägigen Pillenpause einstellen können. Doch selten kommt es auch innerhalb des Einnahmezeitraumes zu einer Zwischenblutung trotz Pille. Meist ist sie ganz harmlos. Dennoch ist es wichtig, sich damit auszukennen, was dahinterstecken kann. Hier erfährst du alles Wichtige darüber.

  • Video Periode deuten Was deine Menstruationsblutung über deine Gesundheit verrät
  • Der gewünschte Ablauf während der Verhütung mit der Pille sieht bei den meisten Frauen so aus: 21 Tage lang täglich eine Pille einnehmen, dann sieben Tage Pause, in denen die Blutung stattfindet, und dann wieder mit dem nächsten Blister beginnen. Während der Pilleneinnahmephase sollte sich normalerweise keine Blutung einstellen.

    Wenn dies trotzdem für wenige Tage und in einer eher geringen Menge passiert, spricht man von einer Zwischenblutung. Manchmal sieht sie auch wie bräunlicher Ausfluss aus, was oft als Schmierblutung bezeichnet wird. Nur selten sind Zwischenblutungen fast so stark wie die Blutung in der Einnahmepause.

    Auch Frauen, die die Pille im sogenannten Langzyklus über längere Zeit ohne Pause durchnehmen, können trotz regelmäßiger Pilleneinnahme Schmierblutungen bekommen.

    Ursachen für Schmierblutungen

    Zwischenblutungen trotz Pille sind oft harmlos. Meist handelt es sich um Zwischenblutungen in der sogenannten Anpassungsphase. So nennt man die ersten Monate der Einnahme eines neuen Pillenpräparates. Zwischenblutungen in dieser Zeit sollten nach besagter Anpassungsphase wieder von selbst weggehen, wenn sich der Körper an die neuen Hormone gewöhnt hat.

  • Noch mehr NebenwirkungenNeuer Warnhinweis im Beipackzettel der Pille…!
  • Video Zunehmen durch die PilleWie stark beeinflusst die Pille wirklich dein Gewicht?
  • Halten die Blutungen dennoch an, ist es ratsam, sich an den Gynäkologen zu wenden, weil möglicherweise noch nicht das geeignete Präparat oder die optimale Hormondosis im Zyklusverlauf gegeben wurde. Auf ein anderes Präparat zu wechseln bringt oft schon die gewünschte Veränderung.

    Um möglichst gleich das wirklich passende Präparat zu finden, ist es für den Frauenarzt hilfreich zu erfahren, wann die Zwischenblutung auftrat: In den Tagen nach der letzten Blutung, vor der Blutung oder eher dazwischen? Der Zeitraum kann Aufschluss darüber geben, welches Hormon zu viel oder zu wenig gegeben wurde.

  • Video Schwimmen während der Periode Baden während deiner Tage? Go or No-Go?
  • Zwischenblutungen wegen Einnahmefehler bei Pille

    Dem Arzt erzählen sollten Frauen auch, wenn es zu Einnahmefehlern gekommen ist. Denn auch sie können der Grund für Zwischenblutungen und Schmierblutungen sein. Doch ein Einnahmefehler ist nicht nur eine mögliche Erklärung für die Blutung. Er kann auch in anderer Hinsicht folgenreich sein. Denn je nach dem, wann und wie viele Pillen nicht oder zu spät genommen wurden oder wegen Erbrechen oder Durchfall zu früh ausgeschieden wurden, kann der Empfängnisschutz geschwächt sein.

    Je nach Zeitpunkt und Länge der unkorrekten Pillenanwendung ist eine Schwangerschaft möglich, wenn in dieser Zeit, in den Tagen danach aber auch bis zu sieben Tage davor Sex ohne Kondom stattgefunden hat. Denn Spermien überleben in der Vagina über mehrere Tage. Der Verhütungsschutz kann außerdem durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten (vor allem Antibiotika) beeinträchtigt werden.

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  • Wann muss man mit Zwischenblutungen zum Arzt?

    Selten sind ernste Erkrankungen der Grund für eine Zwischenblutung. Wer sich Sorgen wegen aufgetretener oder nicht nachlassender Zwischenblutungen macht, kann immer zur Sicherheit beim Arzt checken lassen, was los ist. Auf jeden Fall sollten Frauen zum Arzt gehen, wenn sie Unterleibsschmerzen oder Fieber haben. Dies können Hinweise für behandlungsbedürftige Erkrankungen sein. Auch Schwangere sollten auf Nummer sicher gehen und den Grund für leichte Blutungen abklären lassen.

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