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Schmierblutung vor Deiner Periode: Könntest Du schwanger sein?

Schmierblutungen (oder auch Spotting gennant) vor der Periode gehören zu den häufigsten Blutungen außerhalb des normalen Monatszyklus und kommen bei den meisten Frauen vor. Die Schmierblutungen können als rosafarbener, roter oder brauner Ausfluss auftreten, den Du auf Deiner Unterhose oder beim Abwischen feststellst. Es gibt viele verschiedene Gründe für diese Schmierblutungen, doch wenn Sie in der Woche vor Deiner erwarteten Periode auftreten (während der sogenannten Gelbkörper- oder Lutealphase), liegt es meistens an Schwankungen des Hormonspiegels.

Schmierblutungen vor Deiner Periode können einen normalen Teil eines gesunden Monatszyklus darstellen. Bei manchen Frauen kommt diese Art von Schmierblutung konsistent bei jedem Zyklus vor. Bei anderen Frauen kommt es nur sporadisch zu vor-menstruellen Schmierblutungen. Manchmal kann eine Schmierblutung vor Deiner Periode auf einen niedrigeren Progesteronspiegel hinweisen.

Was verursacht die Schmierblutung vor Deiner Periode?

Um zu verstehen, was die Schmierblutung vor Deiner Periode verursacht, muss man zuerst verstehen, was sich an diesem Punkt Deines Zyklus hormonmäßig abspielt. Während Deiner Periode stößt Dein Körper die Gebärmutterschleimhaut ab. Gleich nach Ende Deiner Periode beginnt Dein Körper, diese Gebärmutterschleimhaut wieder aufzubauen. Das Hormon Östrogen, das gleich nach Deiner Periode verstärkt produziert wird, ist für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich.

Etwa in der Mitte des Monatszyklus kommt es zum Eisprung. Ein Ei bricht aus einem Follikel in einem Deiner Eierstöcke aus und das verbrauchte Follikel verwandelt sich in einen Gelbkörper, der Progesteron absondert. Der Eisprung sorgt für einen dramatischen Wendepunkt bei der Hormonproduktion: Östrogen sinkt ab und Progesteron nimmt zu.

Eine Aufgabe des Progesterons besteht darin, der Gebärmutterschleimhaut eine bessere Struktur zu verleihen. Solange der Gelbkörper genügend Progesteron abscheidet, bleibt die Gebärmutterschleimhaut an der Gebärmutter haften. Nach etwa 10 bis 16 Tagen geht dem Gelbkörper das Progesteron aus und der plötzliche Abfall des Hormonspiegels führt zum Einsetzen Deiner Periode. (Wenn Du schwanger wirst, produziert der Gelbkörper jedoch weiterhin Progesteron und Du bekommst keine Periode.)

Aus demselben Grund, warum ein großer Progesteronabfall zum Einsetzen Deiner Periode führt, kann ein kleiner Progesteronabfall zu einer Schmierblutung führen. Du wunderst Dich jetzt wahrscheinlich — warum sollte der Progesteronspiegel mehrere Tage oder gar schon eine Woche vor Deiner erwarteten Periode abfallen?

Was führt zu einem Abfall des Progesterons?

Der Gelbkörper produziert neben Progesteron auch mäßige Mengen von Östrogen, und dieses Östrogen kann vorübergehend die Progesteronproduktion hemmen. Wenn es zu einem solchen sekundären Östrogenanstieg kommt, stellst Du vielleicht auch ein leichtes Sinken Deiner Körpertemperatur und einen fruchtbaren Zervixschleim (sehr wässrig!) fest, obwohl Du bereits Deinen Eisprung gehabt hast. Die relative Verringerung des Progesterons kann zu einer leichten Schmierblutung führen.

Eine Schmierblutung während der Lutealphase kann auch ein Anzeichen sein, dass Dein Progesteronspiegel zu niedrig ist. Progesteron ist ein wichtiges Hormon für das Zustandekommen einer Schwangerschaft, da es hilft sicherzustellen, dass die Gebärmutterschleimhaut dick und reif genug wird, damit sich ein Embryo einnisten kann. Wenn der Progesteronspiegel zu niedrig ist, kann es bei Dir während der Lutealphase zu einer Schmierblutung kommen oder die Lutealphase kann verkürzt sein (weniger als 10 Tage).

Wenn Du Dir Sorgen machst, dass Du vielleicht zu wenig Progesteron produzierst, sprich mit Deinem Arzt darüber. Eine Schmierblutung vor Deiner Periode ist nicht aussagefähig genug, um etwas zu diagnostizieren, doch wenn diese Schmierblutungen konsistent auftreten, ist es sinnvoll, sich das näher anzusehen. Stell sicher, dass Dein Arzt Dein Progesteron zum richtigen Zeitpunkt Deines Zyklus testet. Progesteron wird normalerweise am 21. Zyklustag gemessen; innerhalb eines 28-tägigen Zyklus mit dem Eisprung am 14. Tag wäre an diesem 21. Tag die Progesteronkonzentration am höchsten. Wenn Dein Eisprung jedoch deutlich früher oder später als am 14. Tag kommt, solltest Du Dein Progesteron nicht am 21. Tag testen lassen, sondern stattdessen sieben Tage nach dem Eisprung.

Könnte eine Schmierblutung vor Deiner Periode bedeuten, dass Du schwanger bist?

Leider nicht! Eine Schmierblutung in der Lutealphase ist kein frühes Anzeichen einer Schwangerschaft. Sie ist einfach nur eine Folge von Veränderungen des Hormonspiegels innerhalb eines Zyklus. In Online-Foren wird viel über Einnistungsblutungen geredet, die angeblich stattfinden, wenn sich der Embryo an die Gebärmutterwand anhaftet. Doch Schmierblutungen während der Lutealphase haben nichts mit einer Einnistung zu tun und sollten nicht für ein Einnistungssymptom gehalten werden. In Wirklichkeit sind bei Zyklen, die mit einer Schwangerschaft enden, Schmierblutungen während der Lutealphase weniger wahrscheinlich als bei Zyklen, die es nicht tun.

Von Vicky Kummer | Mai 29, 2018 Tags: Hormone, hormones, hormones, schwanger werden, trying to conceive, trying to conceive, Zyklus

Vicky Kummer

Schwanger trotz Blutung? Kannst Du trotz Periode schwanger sein?

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Schwanger trotz Periode, ist das möglich? Die Antwort auf diese Frage ist auf den ersten Blick verwirrend: Schwanger trotz Blutung ist möglich, schwanger trotz Periode ist ausgeschlossen. In diesem Artikel erfährst Du, was du beim Thema schwanger trotz Periode und Blutung beachten solltest.

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Blutung oder Periode?

Es gibt unterschiedliche Blutungsarten und es muss zwischen Deiner normalen Periode und anderen Blutungen unterschieden werden. Deine Menstruation zeigt an, dass es in diesem Zyklus zu keiner Einnistung gekommen ist. Die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen, deine Monatsblutung beginnt, Du bist nicht schwanger.

Daneben gibt es Blutungen, die trotz einer vorliegenden Schwangerschaft auftreten können. Leider lassen sich diese Blutungen erstmal kaum von Deiner Periode unterscheiden. Sie sind oft deutlich schwächer, manchmal handelt es sich um braunes und damit altes Blut oder die Blutung ist unregelmäßig. Auch die Dauer der Blutung kann einen Hinweis darauf liefern, ob es sich nur um eine Blutung oder um Deine Periode handelt. Bitte prüfe auch, wo Du gerade in Deinem Zyklus stehst und wann Du zum letzten Mal Deine Periode hattest. Schließlich stellt sich die Frage, ob Du Sex hattest und wie wahrscheinlich eine Schwangerschaft damit ist.

Schwanger trotz Blutung ist möglich!

Blutungen in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten treten gar nicht so selten auf. Durchschnittlich hat eine von fünf Frauen mit Blutungen im 1. Trimenon zu kämpfen. Dabei muss eine Blutung nicht unbedingt auf eine Fehlgeburt hinweisen, sondern kann unterschiedliche Ursachen haben.

Blutungen jeglicher Art sollten durch einen Frauenarzt abgeklärt werden.

Auch wenn die Blutung nur leicht ist, solltest Du Deinen Gynäkologen um eine Untersuchung bitten. Dein Arzt kann beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung durchführen und nachsehen, wie es Deinem Baby geht oder er bestimmt das Schwangerschaftshormon hCG, welches sich bei einem gesunden Verlauf der Schwangerschaft alle zwei bis drei Tage verdoppelt.

Blutungsarten in der Frühschwangerschaft

Es gibt Blutungen in unterschiedlicher Stärke und Aussehen. Bei starken Blutungen und Schmerzen solltest du dich schnellstmöglich bei deinem Frauenarzt vorstellen. Es könnte sich um eine Fehlgeburt oder eine Eileiterschwangerschaft handeln. Braune, häufig weniger starke Blutungen deuten auf „altes Blut“ hin. Schließlich gibt es noch leichte Schmierblutungen. Bitte lass auch Schmierblutungen fachärztlich abklären. Geh auf Nummer sicher und vermeide so, dass größere Komplikationen übersehen werden.

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Ursachen für Blutungen in der Schwangerschaft

Einnistungsblutung (Nidationstblutung)

Die Einnistungsblutung kann auftreten, wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut einnistet. Es wird davon ausgegangen, dass die Einnistung kleine Verletzungen der Blutgefäße in der Gebärmutter hervorrufen kann, die zu einer Blutung führen können. Allerdings wird diese Blutung von den meisten Frauen als sehr schwach und nur kurz anhaltend beschrieben. Viele Frauen berichten nur von wenigen Tropfen Blut oder Schlieren. Die These von der Einnistungssblutung ist übrigens wissenschaftlich umstritten, das heisst, es ist nicht klar, ob es sie nun tatsächlich gibt oder nicht. Ähnliches gilt für den Einnistungsschmerz.

Blutungen nach Geschlechtsverkehr

Während der Schwangerschaft sind die Geschlechtsorgane sehr gut durchblutet und das Gewebe ist aufgelockert. Sex kann deshalb leichter zu Blutungen führen. Kleine Verletzungen in der Scheide, im Gebärmutterhals oder am Muttermund passieren schneller und sind nicht besorgniserregend. Trotzdem bedarf es einer Abklärung, um andere Ursachen auszuschließen.

Hämatome in der Gebärmutter

Ein Hämatom ist eine Blutansammlung, die durch verletzte Blutgefäße entstehen kann. Diese Blutergüsse können auch in der Gebärmutter entstehen und sich in Form von Blutungen bemerkbar machen. Dein Frauenarzt kann zur Abklärung eine Ultraschalluntersuchung durchführen.

Hormonelle Schwankungen

Gerade in den ersten Schwangerschaftswochen kommt es zu hormonellen Schwankungen. Manche Frauen haben deshalb um den Zeitpunkt ihrer Periode herum Blutungen trotz vorliegender Schwangerschaft. Auch bei einer künstlichen Befruchtung kann es zu diesen Blutungen kommen. Viele Ärzte verschreiben Medikamente, die das Gelbkörperhormon Progesteron enthalten, um die Hormonlage und damit die Schwangerschaft zu stabilisieren.

Blutung und Fehlgeburt

Blutungen, die mit heftigen Schmerzen oder Krämpfen einhergehen, haben oftmals einen ernsten Hintergrund. In diesem Fall ist leider an eine Fehlgeburt zu denken und es bedarf einer Abklärung im Krankenhaus oder bei deinem behandelnden Gynäkologen.

Blutung trotz Pille

Bei Frauen, die die Pille nehmen und trotzdem schwanger werden, kann es zu Blutungen kommen. Allerdings ist diese Blutung hormonell bedingt und ist eine Abbruchblutung aufgrund der Einnahmepause der Antibabypille und dem damit verbundenen Hormonentzug. Es handelt sich aber nicht um Deine natürliche Menstruation.

Eileiterschwangerschaft

Eine Eileiterschwangerschaft liegt vor, wenn sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter, sondern in der Schleimhaut des Eileiters eingenistet hat. Eine Eileiterschwangerschaft ist eine sehr ernst zunehmende und akute Erkrankung, die oftmals mit Unterleibsschmerzen und Blutungen einhergeht und sogar zum Reißen des Eileiters führen kann. Deshalb ist hier Eile geboten und eine rasche Abklärung unbedingt nötig.

Schwanger trotz Periode?

Schwanger trotz Periode ist ausgeschlossen. Denn eine Schwangerschaft geht immer mit dem Ausbleiben der Monatsblutung einher. Nun kann ich Deine wachsenden Denkfalten auf deiner Stirn sehen. Denn vermutlich hast Du, wie fast jede von uns hier auf kindeshalb, schon von Frauen gehört, die angeblich trotz Periode schwanger waren.

An diesen Geschichten ist aber nichts dran. Frauen, die schwanger sind, haben keine Periode. Sie können Blutungen haben, die aber nicht mit der Periode verwechselt werden dürfen. Denn die Periode ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass in deinem Zyklus keine Eizelle befruchtet wurde und deshalb die Gebärmutterschleimhaut abgebaut und mit Hilfe der Menstruation aus deinem Körper ausgespült wird.

Fand eine Befruchtung statt, nistet sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut ein. Hormone wie das Gelbkörperhormon Progesteron und das Schwangerschaftshormon hCG verhindern, dass die Gebärmutterschleimhaut abblutet.

Erste Schwangerschaftsanzeichen

Du kannst erkennen, ob Du schwanger bist, indem Du nach weiteren ersten Schwangerschaftsanzeichen wie beispielsweise Übelkeit oder einer dauerhaft erhöhten Basaltemperatur Ausschau hälst. Eine Liste von 30 Schwangerschaftsanzeichen findest Du hier!

Wie kann ich Blutungen von der Periode unterscheiden?

Tatsächlich ist eine Unterscheidung schwer. Denn nach welchen Kriterien sollst Du unterscheiden, wann eine leichte Blutung nicht mehr leicht ist? Und wie hell muss das Blut sein, damit es sich nicht um „altes Blut“ handelt? Deshalb möchte ich Dir bei Blutungen und dem Verdacht auf eine Schwangerschaft wirklich ans Herz legen, deinen Arzt zu konsultieren. Lieber ein Gang zum Arzt zu viel, als die Unsicherheit und Sorgen über viele Tage auszuhalten und die eigene Gesundheit und Deines Babys zu gefährden.

Schwanger trotz Blutung: Schwangerschaftstest ab wann möglich?

Letzte Gewissheit, ob Du schwanger bist und ob Du eine Blutung oder Deine Periode hast, liefert dir ein Schwangerschaftstest.

Einen sicheren Schwangerschaftstest kannst du 14 Tage nach deinem Eisprung machen, denn dann ist das Schwangerschaftshormon hCG in deinem Urin mit einem Test aus der Drogerie oder Apotheke nachweisbar. Solltest du unsicher sein, wann dein Eisprung stattgefunden hat, kannst du den Schwangerschaftstest zu dem Zeitpunkt machen, an dem deine Periodenblutung normalerweise einsetzen sollte.

Wenn du die Spannung nicht so lange aushalten willst, gibt es Schwangerschaftsfrühtests, die dir noch früher eine Schwangerschaft anzeigen. Lies hierzu meinen Artikel zum Thema Schwangerschaftsfrühtest. Bei Fragen melde dich bei mir.

Herzliche Grüße

Silke

Weiterlesen:

Schwangerschaftstest negativ: Trotzdem schwanger?

Cyclotest myWay: Warum das Kaufen lohnt (+ Gutschein)

Mittelschmerz: Kann der Eisprung Symptome bereiten?

Literatur:

Diedrich, K. et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe. 2. Auflage, Springer-Verlag, Heidelberg 2007.

Foto: : Ioana_radu, EME

Braunes Blut bei der Periode? Wo gibt’s denn sowas. Schließlich wird uns seit Schneewittchen eingebläut, dass Rot die Farbe des Bluts ist. Aber manchmal sind Märchen eben doch nur Märchen. Denn die Farbe des Menstruationsbluts kann auch anders aussehen. Zum Beispiel braun. Oder auch hellrot bis rosa. Das heißt aber noch lange nicht, dass irgendetwas nicht stimmt (muss es zumindest nicht). Wir erklären dir die verschiedenen Farbtöne einmal genauer:

Braunes Blut: Periode in Slowmotion

Wenn du dunkelrotes oder braunes Blut bei deiner Periode beobachtest, hat dies meist einen ganz unbedenklichen Grund: Deine Menstruation gönnt sich einfach mal ein bisschen mehr Zeit. Wird das Blut langsamer ausgeschieden, oxidiert es (also reagiert mit Sauerstoff) und wird dadurch dunkler. Den gleichen Effekt kannst du beobachten, wenn du dich schneidest oder Nasenbluten hast. Oft passiert das am Anfang oder Ende deiner Menstruation, oder bei einer schwachen Blutung. Weil man Tampons aber nie länger als 6 (besser noch 4) Stunden drin lassen sollte, empfehlen wir dir hier unsere Bio-Tampons in Mini-Größe.

Solltest du permanent braunes Blut bei der Periode haben oder auch noch ungewöhnliche Schmerzen oder Krämpfe, dann sprich aber besser mit deinem Frauenarzt, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Hellrotes Blut: Periode gibt Vollgas

Wenn eine braune beziehungsweise dunklere Färbung also bedeutet, dass das Blut langsamer ausgeschieden wird, dann heißt das für hellrotes bis rosa Blut…? Richtig: Die Periode gibt Vollgas. Meistens wird die Menstruation am zweiten oder dritten Zyklustag stärker, das Blut fließt schneller und hat deswegen auch weniger Zeit, seine Farbe zu verändern, bleibt also hell. Das heißt übrigens auch, dass du öfters deinen Tampon wechseln musst, beziehungsweise eine größere Größe benötigst.

Periode: Farbe des Bluts verändert sich?

Du siehst: braunes Blut ist genauso normal wie rosafarbenes (und natürlich alle Farbschattierungen dazwischen). Solange du keine außergewöhnlichen Veränderungen oder Schmerzen feststellst ist alles paletti. Wichtig zu wissen ist noch: Es ist ganz normal, dass sich die Farbe deines Periodenbluts während der Menstruation verändert.

Vielleicht ist es am ersten Tag eher schlammig-braun und am nächsten hellrot. Jetzt weißt du ja, was es damit auf sich hat und es auch mit der Stärke deiner Periode zusammenhängt. Damit du immer gut vorbereitet bist, kannst du bei uns deinen individuellen Größen-Mix an Bio-Tampons bestellen, die wir dir dann auch noch vor die Haustüre liefern. Und das beste: Die Farbe der Tampon-Box kannst du (im Gegensatz zu der deines Bluts) auch noch selbst aussuchen 😉.

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Aline

Aline geht das Leben am liebsten so an: „No bad vibes“. Klappt natürlich nicht immer, aber meistens doch ganz ausgezeichnet. Das bringt nicht nur ihr selbst gute Laune, sondern hoffentlich auch allen um sie herum – genau wie Müsli zum Abendessen oder eine dicke Kugel Dunkle-Schoki-Schwarze-Johannisbeere-Eis.

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Woher kommt Brauner Ausfluss und was hat er zu bedeuten?

Es kann beunruhigend sein, braunen Ausfluss in der Unterwäsche oder beim Wischen zu bemerken. Denn gewöhnlich ändert Zervixschleim während des gesamten Zyklus seine Konsistenz, von cremig weiß bis hin zu klar und dehnbar. Aber brauner Ausfluss kann überraschend sein, besonders wenn gerade nicht die Regelblutung stattfindet. Die gute Nachricht: in den allermeisten Fällen ist brauner Ausfluss normal und es besteht kein Grund zur Sorge.

Was ist Brauner Ausfluss?

Brauner Ausfluss ist Zervixschleim, der mit altem Blut gefärbt ist. Wenn Blut im Körper altert, wird es braun (frisches Blut ist hellrot).

Wie wird Brauner Ausfluss verursacht?

Die Regelblutung

Manchmal kann die Periode mit ein paar Tagen braunen Ausflusses anfangen oder enden. Das ist vollkommen normal und nichts, worüber man sich Sorgen machen muss.

Eisprung

Rosa oder brauner Ausfluss kann auf den Zeitpunkt des Eisprungs hindeuten. Am Anfang des Zyklus steigt der Östrogenspiegel, wodurch die Gebärmutterschleimhaut wächst. Nach dem Eisprung steigen die Progesteronwerte an, wodurch sich die Gebärmutterschleimhaut verdickt und reift. Spotting um den Eisprung herum kann auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass die Gebärmutterschleimhaut aufgrund des hohen Östrogenspiegels gewachsen ist, sich jedoch noch nicht verdickt hat, da das Progesteron noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat.

Schwangerschaft

Bei manchen Frauen tritt braunes Spotting schon in der frühen Schwangerschaft auf. Es kann beängstigend sein, wenn das passiert, aber meistens hat man bei Spotting während der Schwangerschaft nichts zu befürchten (obwohl es immer noch eine gute Idee ist, den Arzt zu informieren).

Auch wenn brauner Ausfluss in der frühen Schwangerschaft auftritt, sollte er nicht als Schwangerschaftszeichen gewertet werden. Entgegen der landläufigen Meinung gibt es keine Beweise dafür, dass es die Einnistungsblutung wirklich gibt. Es gibt keine klaren Anzeichen für eine Einnistung die in irgendeiner Weise unterschieden werden könnte von Symptomen der bevorstehenden Periode.

Reizung des Gebärmutterhalses

Der Gebärmutterhals ist ein empfindliches Wesen. Gynäkologische Untersuchungen, Pap-Tests und sogar über-enthusiastischer Sex können manchmal braunes Spotting verursachen.

Menopause

Wenn man über 45 Jahre alt ist, kann brauner Ausfluss ein frühes Zeichen der Menopause sein, besonders wenn er von Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Schlaflosigkeit begleitet wird.

Entzündliche Erkrankungen des Beckens

Beckenentzündungen (PID) können auch zu braunem Ausfluss führen. PID wird normalerweise von Bauchschmerzen, Schmerzen beim Sex, Fieber, übel riechendem Ausfluss und Brennen beim Wasserlassen begleitet.

Eierstockzyste

Eine Ovarialzyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Sack, der sich auf oder innerhalb des Eierstocks bildet. Meistens ist die Zyste gutartig, obwohl sie Ziehen oder Druck, dumpfe Schmerzen im unteren Rücken und Schmerzen beim Sex oder der Menstruation verursachen kann. Einige Ovarialzysten sind asymptomatisch. Der einzige Weg, um eine Ovarialzyste zu erkennen, ist per Ultraschall.

Polyzystisches Ovarialsyndrom

Polyzystisches Ovarialsyndrom ist ein hormonelles Ungleichgewicht. Das häufigste Symptom sind unregelmäßige oder ausbleibende Perioden, obwohl es auch braunes Spotting, übermäßiges Haarwachstum, Akne oder Gewichtszunahme verursachen kann.

Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs ist die schwerwiegendste Ursache für braunen Ausfluss, aber er ist sehr selten. Das National Cancer Institute schätzt, dass nur 0,7 Prozent der Frauen in ihrem Leben die Diagnose Gebärmutterhalskrebs erhalten. Typischerweise ist brauner Ausfluss nicht das einzige Symptom, das bei Gebärmutterhalskrebs vorhanden ist. Er ist oft begleitet von Schmerzen beim Sex und Blutungen danach, schwerere und längere Menstruation und Blutungen zwischen den Perioden.

Was man gegen Braunen Ausfluss tun kann

Bei gelegentlichem braunen Ausfluss, muss man erstmals nichts unternehmen. Es ist eine gute Idee, schriftlich zu verfolgen, wie häufig er auftritt und ob er mit einer bestimmten Phase des Zyklus oder einer bestimmten Aktivität verbunden ist.

Wenn das braune Spotting länger als ein paar Wochen andauert, häufig nach dem Sex auftritt oder von anderen Symptomen wie vaginalem Juckreiz, seltsamen Gerüchen oder Krämpfen begleitet wird, ist es ratsam, einen Arzt zu kontaktieren, um sicherzustellen, dass es kein Zeichen einer Infektion ist.

Von Vicky Kummer | Dez 6, 2017 Tags: Ausfluss, Einnistung, Menstruation, Periode, spotting, Symptome-Erkennung, Zervixschleim

Brauner Ausfluss – Ursachen, Symptome und Therapie

Brauner Ausfluss: Dahinter liegende Krankheiten und Möglichkeiten der Behandlung
Fluor vaginalis, der Scheidenausfluss, ist vollkommen normal. Er beginnt bei Mädchen vor der Pubertät und hält bis zu den Wechseljahren an, während des Eisprungs und Schwangerschaft ist er stärker. Doch was ist bei braunem Ausfluss? Zunächst einmal: Der Körper entsorgt so überschüssigen Schleim aus Gebärmutter und Zellen. Milchsäurebakterien im Ausfluss halten schädliche Erreger fern.

Inhaltsverzeichnis

Brauner Ausfluss

Normaler Ausfluss ist durchsichtig bis weiß, während des Eisprungs wirkt er glasiger. In der Periode kann er sich rötlich färben. Nimmt der Ausfluss eine braune Farbe an, dann zeigt das eine veränderte Flora in der Scheide. Das kann an einer Schwangerschaft liegen, aber auch an einer Krankheit.

Wenn der Ausfluss aufgrund einer Scheideninfektion auftritt, können Zäpfchen aus der Apotheke helfen. (Bild: ironstealth/fotolia.com)

Die häufigsten Ursachen für einen bräunlichen Ausfluss sind Hormonschwankungen oder Infektionen, aber auch Veränderungen im Gewebe oder Medikamente kommen als Auslöser in Frage.

Nidationsblutung

Tritt der braune Ausfluss eine Woche nach dem Eisprung auf, kann eine Nidationsblutung vorliegen. Dabei nistet sich eine befruchtete Eizelle in die Schleimhaut der Gebärmutter ein und löst eine Blutung auf. Diese Nidationsblutung zeigt also eine Schwangerschaft an.

Östrogene

Während des Eisprungs nimmt der Ausfluss ebenfalls bisweilen eine braune Farbe an. Ursache ist eine Schmierblutung als Folge eines verminderten Östrogenspiegels. Diese Blutung ist erheblich schwächer als die Menstruation.

Während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren kann der Östrogenspiegel ebenfalls schwanken, und das führt genauso zu den Schmierblutungen und dem verfärbten Ausfluss. Das gilt auch für Verhütungsringe, die Pille oder Hormonspiralen.

Progesteron

In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft kommt es häufig zu braunem Ausfluss. Hier kann ein Mangel an Progesteron vorliegen. Dieses Gelbköperhormon verhindert, dass sich eine neue Eizelle bildet und bremst den Ausbau der Schleimhaut in der Gebärmutter. Das bedeutet, die Periode dauert an, obwohl die Frau schwanger ist.

Verletzungen

Verletzungen innerhalb des Unterleibes, in der Gebärmutterschleimhaut oder Scheidenwand, können Blutungen auslösen, die sich als bräunlicher Ausfluss zeigen. Besonders oft ist das in der Schwangerschaft der Fall, weil hier die Äderchen besonders stark durchblutet werden.

Aber auch gynäkologische Untersuchungen oder Sport können solche Verletzungen auslösen.

Infektionen

Infektionen zeigen sich nicht nur durch verfärbten Ausfluss, sondern auch durch brennenden Schmerz, Jucken, Blutspuren und vor allem durch einen unangenehmen Geruch, der, je nach Krankheit, nach Fisch oder Verwesung riecht.

Die häufigsten Infektionen, die solch übelriechenden Ausfluss verursachen, sind Geschlechtskrankheiten wie Gonokokken oder Chlamydien. Auch Pilze wie Candidas albicans oder Viren wie Herpes simplex oder Papillomaviren können solche Entzündungen auslösen.

Psychische Probleme

Stress und seelische Belastungen wirken sich auf den Zyklus und damit wiederum auf den Ausfluss der Scheide aus.

Diagnose

Wenn eine Frau bräunliche Flüssigkeit aus der Scheide läuft, merkt sie das in der Regel selbst. Der Gynäkologe oder die Frauenärztin stellt die Ursache fest. Sie tastet die Innenwände der Scheide und die Gebärmutter ab, sie nimmt Abstriche, Urin- wie Bluttests.

Ein Abstrich kommt der Ursache auf die Spur. Bild: Henrie – fotolia

Für die möglichen Erreger sind diese Verfahren sehr wirksam und liefern bald Ergebnisse. Verletzungen oder wucherndes Gewebe lassen sich meist einfach feststellen. Blut- wie Urintests zeigen Hormonschwankungen an, die eine mögliche Ursache sein könnten.

Behandlungen

Ist das Scheidenmilieu beeinträchtigt, zum Beispiel durch einen Pilz, dann hilft eine Milchsäuretherapie, das saure Milieu wieder herzustellen. Die Kur erfolgt mit Vaginalzäpfchen oder Salben, die sich ohne Rezept in der Apotheke erwerben lassen.

Bakterien und Viren lassen sich mit Medikamenten abtöten und eindämmen.

Müssen Sie zum Arzt?

Wenn Sie ein wenig bräunlichen Ausfluss haben, müssen Sie nicht sofort zum Arzt. Meist ist die Ursache eine „normale“ Hormonschwankung.

Sie sollten jedoch zum Arzt, wenn

  • der Ausfluss übel riecht
  • er mehrere Tage anhält, ohne dass es dafür einen erkennbaren Grund gibt,
  • die Scheidenregion schmerzt,
  • Sie schwanger sind,
  • die Verfärbungen besonders intensiv sind,
  • sich Scheide und Schamlippen verändern,
  • sich frisches Blut oder Blutklumpen im Ausfluss befinden.

Selbstbehandlung bei braunem Ausfluss

1) Bei starkem Ausfluss sollten Sie Einlagen statt Tampons verwenden.

2) Sie sollten ihre Scheide mit pH-neutralen Mitteln reinigen.

3) Sie sollten nicht im Intimbereich duschen, weil dadurch Luft in die Vagina gelangen kann.

4) Sie können luftige Kleidung und Unterwäsche aus Baumwolle tragen, die den Sauerstoffaustausch fördert, und so der Vermehrung von Bakterien entgegen wirkt. (Dr. Utz Anhalt)

Quellen anzeigen Autoren: Dr. phil. Utz Anhalt, Barbara Schindewolf-Lensch Quellen:

  • Ioannis Mylonas, Klaus Friese: Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe, Urban & Fischer Verlag, Elsevier GmbH, 2009
  • Bernhard Uhl: Gynäkologie und Geburtshilfe compact, Thieme Verlag, 6. Auflage, 2017
  • Universitätsklinikum Jena: Ausfluss aus der Scheide, (Abruf 09.09.2019), uniklinikum
  • David H. Barad: Vaginaler Juckreiz und Ausfluss, MSD Manual, (Abruf 09.09.2019), MSD

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Obwohl Schmierblutungen ein häufiges Symptom sind, können sie vielen Frauen Sorgen bereiten. Vor allem wenn Du es gewohnt bist, eine regelmäßige Periode zu haben, kann es ein leichter Schock sein und Dich vielleicht sogar aufregen, wenn Du zum ersten Mal Schmierblutungen in Deiner Unterwäsche entdeckst.

Aber bevor Du Dir Sorgen machst, musst Du daran denken, dass Schmierblutungen in den meisten Fällen gutartig sind und nicht weiter untersucht oder behandelt werden müssen. Und selbst wenn Du in Deinem Fall zum Arzt musst, ist es besser für Dich, so bald wie möglich Hilfe von einem Experten zu holen, damit Dir die besten Optionen zur Verfügung stehen.

Schmierblutungen eine Woche vor der Periode: solltest Du Dir Sorgen machen?

Es ist also noch eine Woche bis zu Deiner Periode und Du hast leichte Schmierblutungen entdeckt. Das Wichtigste zuerst: gerate nicht in Panik! Deine Schmierblutungen sind wahrscheinlich nichts, weswegen Du Dir Sorgen machen musst, also bleib ruhig und relativiere das Ganze.

Zunächst solltest Du Dir nochmal unsere Liste mit den häufigsten Ursachen für Schmierblutungen ansehen — so bekommst Du eine bessere Vorstellung davon, was die wahrscheinlichsten Gründe sind. Dann solltest Du zeitnah einen Termin mit Deinem Gynäkologen ausmachen. Je früher Du Dich medizinisch beraten lässt, desto eher kannst Du Dich beruhigen und Deine Optionen überdenken.

Wenn Du Dir immer noch wegen Deiner Schmierblutungen Gedanken machst, findest Du hier eine Liste mit den Symptomen, auf die Du achten solltest:

  • Schmerzen im Unterbauch
  • Fieber
  • Verschlechterung oder häufigeres Auftreten der Symptome
  • Schmierblutungen oder andere Vaginalblutungen nach der Menopause

Wenn Du eines der oben genannten Symptome hast, solltest Du Dir so schnell wie möglich medizinischen Rat holen.

Braune Schmierblutungen vor der Periode: was bedeutet das?

Du weißt jetzt, dass Schmierblutungen leichte Vaginalblutungen sind, die zwischen den Perioden auftreten. Du weißt auch, dass sie bei unterschiedlichen Frauen anders aussehen können oder sogar bei derselben Frau manchmal anders sein können. Die Farbe des Blutes kann stark variieren: frisches Blut ist hellrot, aber älteres Blut kann braun oder sogar schwarz sein.

Egal wie die Farbe aussieht, schau Dir Flos Leitfäden zu den häufigsten Ursachen für Schmierblutungen während der Perioden an. Dadurch bekommst Du ein Gefühl für die möglichen Diagnosen und kannst abschätzen, wie dringend Du zum Arzt musst.

Mögliche Ursachen für Schmierblutungen vor Perioden

Es gibt verschiedene Ursachen für Schmierblutungen — diese gehören zu den häufigsten:

  • Hormonelle Verhütungsmittel. Wenn Du ein hormonelles Verhütungsmittel (egal ob Pille, Pflaster, Injektion oder etwas anderes) anwendest, könntest Du während der ersten drei Monate der Anwendung Schmierblutungen haben. Gesundheitsexperten nennen dies ‚Durchbruchblutung‘ und sie könnte mit Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut zusammenhängen, die durch die Hormone in Deinen Pillen verursacht werden.
  • Sexuell übertragbare Infektionen (STI) wie Chlamydien. STIs treten in vielen Teilen der Welt immer häufiger auf und können sich schnell ausbreiten, da sie oft keine Symptome verursachen. Neben Schmierblutungen können STIs abnormalen Vaginalausfluss, Bauchschmerzen mit Fieber und Schmerzen beim Urinieren oder Sex verursachen. Wenn Du aus irgendeinem Grund glaubst, dass Du eine STI hast, musst Du Dich Deiner Gesundheit und der Deines Partners zuliebe sofort testen lassen.
  • Gebärmuttermyome oder polypen. Dies sind gutartige (nicht-karzinogene) Tumore, die in der Schleimhaut oder dem Muskel der Gebärmutter wachsen. Polypen verursachen starke Perioden, irreguläre Perioden mit unterschiedlichem Ablauf und unterschiedlicher Stärke und sie erschweren es, schwanger zu werden. Myome stehen mit Schmerzen, Verstopfung und Problemen beim Urinieren in Zusammenhang.
  • Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS). Die Eierstöcke von Frauen, die diese Erkrankung haben, setzen ihre Eier nicht auf normale Weise frei, da sie von mit Flüssigkeit gefüllten Säcken umgeben sind. Bei PCOS steigt der Wert der männlichen Hormone (Androgene) in Deinem Körper an und das ist der Grund, warum Du Schmierblutungen hast. PCOS erhöht die Wahrscheinlichkeit, hohen Blutdruck zu bekommen und an Diabetes zu erkranken.
  • Krebs im Reproduktionssystem. Dazu gehört unter anderem Gebärmutterkrebs. Diese Krebsarten treten bei Frauen häufiger nach der Menopause auf, können aber auch jüngere Frauen betreffen. Wenn Du über 40 bist und Dir zwischen Deinen Perioden Schmierblutungen aufgefallen sind, solltest Du zum Arzt gehen, damit er Dich entsprechend untersuchen kann.
  • Perimenopause. Wenn Du Dich der Menopause näherst, verändern sich die Hormonspiegel in Deinem Körper und als Folge wird die Schleimhaut Deiner Gebärmutter dicker. Das kann es schwerer machen, den Zeitpunkt der Periode vorherzusagen. Es kann auch zu Schmierblutungen und anderen Symptomen kommen.

Bedenke, dass die meisten Frauen, die Schmierblutungen haben, sich keine Sorgen machen sollten und nicht medizinisch behandelt werden müssen. In wenigen Fällen kommt es allerdings aufgrund einer ernsteren zugrundeliegenden Erkrankung zu Schmierblutungen, so dass Untersuchungen notwendig sind.

Wenn Du Dir wegen der oben genannten Erkrankungen Sorgen machst oder aus anderen Gründen wegen Schmierblutungen beunruhigt bist, zögere nicht, einen Termin bei Deinem Arzt auszumachen.

Schmierblutung seit 30 Tagen, was ist da los?

Hallo zusammen,
bin bei der Suche nach Infos zu meinem Problem auf dieses Forum gestoßen.
Ich habe seit genau 30 Tagen eine Schmierblutung. Normalerweise habe ich 2 Tage sehr schwach, dann 3 Tage mäßig und anschließend 3-4 Tage schwach bzw. Schmierblutung. Letzten Monat hatte ich 17 Tage lang Schmierblutung und seit dem 30. Dezember wieder und sie hört nicht auf.
Anders als viele andere freue ich mich, wenn ich die Blutung bekomme, was jedoch eine Vorgeschichte hat:
Mit 11 Jahren habe ich zum ersten Mal die Blutung bekommen. In den ersten Jahren war sie sehr stark, ziemlich stark sogar und dauerte 7-8 Tage. Starke Unterleibsschmerzen oder sogar Erbrechen noch dazu. Mit 13 oder 14 fing es dann mit einer unregelmäßigen Blutung an. Einmal ja, dann einen Monat nicht. Das ging dann fast 5 Jahre lang so. Mein damaliger Frauenarzt sagte, dass sei nicht weiter schlimm, ich bin noch jung und es würde sich wieder einrichten. Doch 2003, da war ich 19, hatte ich zum ersten Mal ganze 6 Monate keine Blutung mehr. Im folgenden Jahr 2004 machte ich mir dann ernsthafte Sorgen. Mehr als 10 Monate keine Blutung und jeden Monat nahm ich 2-3 Kilo zu. Eine Schwangerschaft wurde nicht festgestellt und mir wurde die Pille empfohlen, dank der ich obendrein innerhalb von 2 Monaten weitere 8 Kilo zugenommen hatte.
Anfang 2005, mittlerweile hatte ich wieder 2 mal die Blutung, habe ich dann eine andere Frauenärztin ausgesucht, da wir auch woanders wohnten. Von ihr wurde ich dann ins Klinikum für genauere Untersuchungen verwiesen. Es sollte u.a. herausgefunden werden, ob es erblich bedingt ist oder hormonelle Störungen gab. Schließlich wurde mir dann das metambolische Syndrom und Hyperinsulin als Diagnose bekannt gegeben. Seither nehme ich regelmäßig Metformin, um das Insulin zu kontrollieren. Geraten wurde mir regelmäßiger Sport und eine Ernährungsumstellung und erst nach deutlicher Gewichtreduzierung würden sich Änderungen zeigen.
Zunächst tat sich sehr wenig, eine Blutung trat 2-4 mal im Jahr ein. Ende 2007 setzte die Blutung dann wieder alle 2 Monate ein. Von Mai bis Oktober 2008 regelmäßig, Nov 2008 bis April 2009 blieb sie dann wieder aus und seit Mai 2009 habe ich regelmäßig Blutungen. Nachdem ich 2007 4 Kilo abgenommen, dann aber wieder zugenommen hatte, verlor ich von Februar 2009 bis ca. August 2009 insgesamt 8 Kilo.
Ich bin 25 Jahre alt, wiege jetzt 99 kg bei ca. 184cm Größe. Das Gewicht irritiert, ich weiß. Jedoch bin ich vom Körperbau her auch etwas stabil und die Muskulatur wiegt ja auch mit (diese hat sich übrigens Mitte 2009 etwas aufgebaut bei sportlichen Tätigkeiten).
Ich bin nicht dick, jedoch übergewichtig. Mein ideales Gewicht liegt bei 85-88 kg. Das habe ich früher gewogen und da war ich recht schlank.
Ich freue mich über die Gewichtsabnahme und das Eintreten der regelmäßigen Blutung. Es hat zwar gedauert, aber etwas gebracht. Doch ich mache mir jetzt Sorgen, weil 30 Tage lang habe ich noch nie geblutet. Ich muss dazu sagen, dass es im Beruf sehr stressig ist und meine Kollegin, die auch mal 14 Tage lange die Blutung hatte und nach einer Woche bereits wieder, sagte mir dass ihre Ärztin ihr sagte, es könne am Stress liegen.
Im September 2009 war ich eine Woche lange Zuhause, weil ich mich schwach gefühlt hatte und leichte Magenprobleme. Da nichts festgestellt werden konnte, vermutete mein Hausarzt nur den beruflichen Stress. Was mir übrigens auch aufgefallen ist: Letzten Monat war ich in der Stadt und mir war schwindelig. Und seit ein paar Wochen merke ich das ab und zu auch auf der Arbeit, dass mir übel wird oder ich mich schwindelig fühle. Wenn ich dann etwas esse und kurz an die frische Luft gehe, wird es besser.
Hat jemand mal etwas Ähnliches erlebt oder eine Vermutung? Einen Termin bei meinr Frauenärztin habe ich in 14 Tagen. Aber ich mache mir Sorgen.
Viele Grüße
N.

Bleeding is bleeding that occurs outside the month. This can sometimes lead to unpractical surprises and in some women also to unrest – no reason to panic, there are also solutions for this.

Here you will learn all about the symptoms and causes of spotting and how to best handle them. There are very easy tips and tricks on how you can go about your daily routine without worrying about spotting.

Spotting: Symptoms

Lubricant or intermenstrual bleeding is also known as extra bleeding or spotting. It occurs in many women and need not be a cause for concern.

What exactly are spotting? The symptoms are:

  • a very light period or slight bleeding between your cycles
  • Spotting between two cycles

Brown spotting

A spotting is a brownish discharge that often occurs the day before or after your period. This is completely normal. However, many women have brown spotting in between two cycles – this can happen from time to time, but this is more often the case if you talk to your doctor about it.

Spotting: causes and triggers

There are several factors that can trigger spotting. The causes are mostly related to your lifestyle and health. The trigger for spotting can be:

  • contraceptive
  • stress
  • Change in hormone levels (especially during your ovulation)
  • pregnancy
  • menopause

Bleeding or spotting: What to do?

Watch your cycle. Keeping an eye on your cycle and knowing it well will make it easier for you to detect menstrual irregularities and irregularities. This may you succeed also correlations to discover between certain behaviors or habits and irregular bleeding – and thus potential problems with your menstrual period. Just use a menstrual calendar and keep everything under control. We compared the best apps for you here.

Using a cycle calendar or app, you’ll know when your ovulation is about to take place. This is relevant because many women around the fertile days have spotting, triggered by a change in hormone levels. Also, the sudden discontinuation of the pill changes your hormone levels and leads to spotting.

The solution for intermenstrual bleeding

Anti-stress measures

Stress is one of the most common causes of menstrual disorders or irregularities in your period. If you have a very busy, full day behind or in front of you, be sure to install regularity regarding your eating and sleeping patterns. This is important to keep your hormone levels balanced. So you can prevent bleeding.

Menstrual cups: for a healthier period

Using tampons or bandages as a preventative measure to prevent spotting on normal days can quickly cause irritation and make you feel uncomfortable as tampons dry out, for example. The menstrual cup, on the other hand, captures the blood rather than absorbing fluids, and is made of high quality and wholesome material.

So if you have unexpected spotting or spotting headaches, then you can just use a menstrual cup and feel safe and confident all day long.

A menstrual cup has many other benefits for you. Here’s how the cup can significantly improve your period and positively change your life!

When should you go to the doctor?

If you have heavy bleeding between your cycles, then you should definitely go to the doctor or a doctor. Even if you have spotting and spotting during a pregnancy, or bleeding after having sex, be sure to make a doctor’s appointment.

1. Wann sollte ich Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen?

Der Schwangerschaftstest ist positiv und Ihr Arzt hat Ihnen die Schwangerschaft bestätigt. Unsere Empfehlung: “Nehmen Sie bereits jetzt Kontakt zu einer Hebamme auf.” Die richtige Hebamme finden Sie vielleicht durch eine Empfehlung Ihres Arztes oder durch Erfahrungen aus Ihrem Bekanntenkreis? Die Hebamme kann schon in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielen. Sie kann Sie aber nur richtig unterstützen, wenn sie sich zuvor ein genaues Bild über Ihren Gesundheitszustand und Ihre Erwartungen über Schwangerschaft und Geburt gemacht hat.

2. Wie finde ich die “richtige” Hebamme?

Eine schwierige Frage. Letztendlich sollten Sie nach einem Erstkontakt folgende Fragen mit “ja” beantworten können:

1. Macht die Hebamme auf mich einen sympathischen Eindruck?
2. Entspricht das Angebot und die Philosophie der Hebamme meinen Wünschen und Erwartungen? 3. Konnte die Hebamme meine Fragen kompetent beantworten?

Legen Sie Wert auf ein Vorgespräch. Schließlich wird die Hebamme Sie über mehrere Monate begleiten.

3. Was kann ich gegen Schwangerschaftsübelkeit tun?

Schwangerschaftsübelkeit wird durch die körperlichen Veränderungen (z.B. hormonelle Veränderungen, empfindlicherer Geruchssinn oder Stress) verursacht. Grundsätzlich ist diese weder für das Kind noch für die Schwangere schädlich, sofern Sie weiterhin genug trinken und essen. Wenn Sie feststellen, dass Sie gar keine Nahrung bei sich behalten, sollten Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt ansprechen.

  • Essen Sie vor dem Aufstehen etwas Einfaches und Trockenes (zB Knäckebrot, Kekse)
  • Am Tag wenig aber öfters essen (zB Kekse, Joghurt)
  • Kombinieren Sie Nahrungsmittel mit hohem Eiweiß- und Kohlehydratgehalt (zB Brot mit Ei)
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit (Wasser, Tee usw)
  • Entspannen Sie sich, vermeiden Sie Stress

4. Wie kann ich Rückenschmerzen vorbeugen?

  • Achten Sie auf Ihre Haltung. Versuchen Sie aufrecht zu stehen und dabei Ihre Knie nicht zu “überstrecken”. Diese sollten leicht federnd gebeugt sein. Im Sitzen sollten Sie ebenso auf eine gerade Sitzhaltung achten und den Rücken mit einem Polster stützen. Ein Kissen unter dem Steißbein kann ebenfalls gut tun.
  • Beim Schlafen legen Sie sich auf eine Seite und legen Sie ein Kissen zwischen die Knie, damit Sie in der richtigen Position verbleiben.
  • Beim Gehen sollten Sie unbedingt auf bequeme Schuhe Wert legen. Ob es flache Schuhe oder solche mit einem kleinen Absatz sind entscheiden Sie.
  • Bewegen Sie sich. Schwimmen, Wandern oder Yoga sind sanfte Sportarten, die Sie während der Schwangerschaft betreiben können.
  • Vermeiden Sie das Heben schwerer Gegenstände. Wenn Sie trotzdem etwas heben müssen, achten Sie darauf, dass Sie die Knie und nicht den Rücken beugen müssen.

5. Schmierblutung, Blutung oder Ausfluss während der Schwangerschaft – was ist zu tun?

In der frühen Schwangerschaft können Blutungen oder Schmierblutungen auftreten.

Schmierblutungen sind leichte Blutungen aus der Vagina, die ähnlich sind wie die Periode, nur leichter. Die Farbe variiert von rot bis braun. Leichte Blutungen oder Schmierblutungen während der Schwangerschaft – insbesondere während der ersten drei Monate – kommen ziemlich häufig vor. Manche Frauen haben die ganze Schwangerschaft hindurch leichte Blutungen. Das muss nicht bedeuten, dass Ihre Schwangerschaft in Gefahr ist. Trotzdem sollten Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt kontaktieren. Möglicherweise ist eine Untersuchung ratsam, um Risiken auszuschließen.

Schmierblutungen können z.B. nach dem Geschlechtsverkehr oder einer Unterleibsuntersuchung auftreten. Ebenso kann eine Infektion die Ursache hierfür sein.

In einigen Fällen kann eine Blutung aber auch ein Anzeichen für eine Fehlgeburt sein. Diese tritt meistens in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft auf.

Falls Sie während der Schwangerschaft einen stärkeren Ausfluss bemerken, ist das meist völlig normal. Der Ausfluss ist dünn, weiß und nicht schleimhautreizend. Je näher der Geburtstermin rückt, desto stärker kann der Ausfluss werden.

Manchmal kann der Ausfluss aber auch ein Anzeichen für eine Infektion sein, besonders dann, wenn gleichzeitig ein juckendes Gefühl auftritt. Der Ausfluss dürfte dann eher dick, gelblich oder grün sein und unangenehm riechen. Melden Sie sich dann bitte bei Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Dort wird man Ihnen helfen!

6. Wann spüre ich die Bewegungen des Babys?

Wenn Sie die ersten Bewegungen des Babys spüren, ist das ein sehr aufregender Moment. Ein gutes Zeichen, dass Ihr Baby gesund heranwächst. Alle Schwangerschaften sind unterschiedlich, so dass eine genaue Zeitangabe, ab wann Sie Kindsbewegungen spüren sollten, nicht möglich ist. Die folgenden Zeiten sind daher nur ungefähre Angaben und können variieren.

  • 24. – 28. Woche: Sie fühlen z.B. wenn Ihr Baby Schluckauf hat und haben manchmal den Eindruck, dass Ihr Baby auf Geräusche von außen reagiert.
  • Um die 29. Woche: In der Gebärmutter wird es enger, das Baby kann jetzt nur noch kleinere Bewegungen machen, die sich möglicherweise stärker anfühlen.
  • Um die 32. Woche: Das Baby wird noch aktiver bevor es sich etwa in der 36. Woche in seine endgültige Position begibt. Da der Raum noch enger wird und das Baby schon stärker ist, können die Bewegungen jetzt für Sie ungemütlicher werden.
  • 36. – 40. Woche: Gegen Ende der Schwangerschaft spüren Sie wieder weniger Bewegungen. Dies ist ganz normal.

7. Wie finde ich mich zu Hause mit dem Neugeborenen zurecht?

Am Anfang ist es wichtig, alles nur so gut zu machen, wie es eben geht. Niemand sollte in der neuen Situation erwarten, dass gleich alles perfekt läuft! Das erzeugt nur Stress. Sie und Ihr Baby brauchen aber jetzt Ruhe und Ausgeglichenheit.

Neugeborene haben ihren eigenen Rhythmus. Versuchen Sie, diesen zu erkennen. Wann will es schlafen, wann will es essen? Versuchen Sie dem Neugeborenen den Unterschied zwischen Tag und Nacht klar zu machen, indem Sie das Füttern und die Interaktion je nach Tageszeit unterschiedlich gestalten. Täglich gleiche Abläufe geben Ihrem Baby ein Gefühl der Sicherheit und erleichtern auch Ihnen Ihre Tagesplanung. Gönnen Sie sich Ruhepausen. Als Mutter werden Sie selbst instinktiv das Richtige tun. Verlassen Sie sich auch auf Ihr Gefühl. Sie werden die Bedürfnisse Ihres Babys kennen lernen und es zur richtigen Zeit füttern, die Windeln wechseln und mit ihm kuscheln.

Beobachten Sie, wie sich die Schlaf- und Essgewohnheiten Ihres Babys einpendeln. Möglicherweise wacht es zu früh auf, weil es Hunger hat oder wird nicht genug essen, weil es müde ist. Versuchen Sie dann, Ihren Rhythmus etwas zu ändern und achten Sie darauf, dass Ihr Baby regelmäßig ausreichend Nahrung bekommt. Es wird dann ganz zufrieden sein und fest schlafen anstatt nur zu dösen. Und wenn es aufwacht, wird es ausgeschlafen sein und die Welt wieder neu erkunden.

Und nun noch ein paar ganz praktische Tipps, die Ihnen den Alltag erleichtern können:

  • Bereiten Sie das Windeln wechseln vor, d.h. legen Sie sich davor alles bereit, um nicht den Wickeltisch zu verlassen, wenn das Baby darauf liegt. Vorsicht! Auch ein Baby kann ab einem gewissen Alter plötzlich eine Bewegung machen und vom Wickeltisch fallen. Vermeiden Sie solche Situationen.
  • Das Gleiche gilt für das Baden. Legen Sie sich alles in der Reihenfolge und in Reichweite zurecht, was Sie hierfür brauchen. Erst dann beginnen Sie mit dem Baden. Das sorgt für Sicherheit und sie sorgen dafür, dass dem Baby nach dem Baden nicht kalt wird.
  • Auch das Stillen sollte vorbereitet sein. Suchen Sie sich einen bequemen Platz (Sessel oder Sofa), holen Sie sich ein Glas Wasser und legen Sie ein Tuch für das anschließende Bäuerchen bereit. So können Sie entspannt stillen.

Für alle weitere Fragen zur Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Die Zeit der Schwangerschaft kann von vielen Ängsten begleitet werden, vor allem bei Frauen, die ihr erstes Baby erwarten. Eltern hoffen, dass Schwangerschaft und Geburt normal verlaufen und sie am Ende ein gesundes, glückliches Baby im Arm halten dürfen. Die vielen neuen Begriffe, körperlichen Veränderungen und Facetten der Schwangerschaft, die werdende Eltern lernen müssen, können Panik und Stress auslösen. Während einer normalen Schwangerschaft durchläuft der Körper viele Veränderungen. Einige davon scheinen nicht normal zu sein. So kann das Auftreten einer Schmierblutung bei der werdenden Mutter erstmal für großen Schrecken sorgen. Daher ist es wichtig, dass Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, die körperlichen Prozesse kennen, um zu verstehen, welche davon normal sind. Einfache Informationen können schlaflose Nächte verhindern sowie die ständige Sorge um das Wohlbefinden des Babys. Schmierblutungen in der ersten Schwangerschaftsphase sind ein gutes Beispiel für einen ganz normalen Ablauf, sie können jedoch auch Symptom für ein Problem sein. Deshalb kann es nützlich sein, diese Art von Blutung zu verstehen, um zu wissen, wann alles in Ordnung ist, wann ein Arzt kontaktiert werden sollte und wann es sich um eine Notfallsituation handelt.

Was sind Schmierblutungen?

Schmierblutungen beschreiben das Auftreten von Blutstropfen während der Schwangerschaft. Die Schwangere entdeckt diese Tropfen an ihrer Kleidung oder in der Vagina. Es besteht ein großer Unterschied zwischen Schmierblutungen und richtigen Blutungen. Während der Schwangerschaft bedeutet eine Blutung einen Blutfluss, der mit Unterbrechungen oder kontinuierlich auftritt. Schmierblutungen hingegen bestehen aus einem oder mehreren Tropfen Blut, die wahrscheinlich erst dann bemerkt werden, wenn sich die Schwangere umzieht oder die Toilette aufsucht. Dem Arzt hilft es sehr, wenn die Patientin den Unterschied zwischen Blutungen und Schmierblutungen kennt, da diese Unterscheidung zu einer besseren Ursachenbestimmung beiträgt.

Schmierblutungen im ersten Trimester

Den National Institutes of Health zufolge, haben etwa 20% der schwangeren Frauen Schmierblutungen in der ersten Schwangerschaftsphase. Diese sind oft normal und stellen keinen Grund zur Sorge dar. Unabhängig vom Ausmaß der Blutung, sollten Sie Ihren Arzt unterrichten, damit er eine Untersuchung vornehmen kann, um das Wohlergehen des Babys zu überprüfen und den Grund für die Blutung zu bestimmen.

Mögliche Ursachen für frühe Schmierblutungen in der ersten Schwangerschaftsphase

Das erste Trimester der Schwangerschaft dauert 12 Wochen. Während dieser Zeit passiert eine Menge im Bauch der Mutter, auch wenn das Baby selbst noch sehr klein ist. Viele Frauen wissen noch nicht einmal, dass sie schwanger sind, wenn die erste Schmierblutung eintritt und verwechseln diese leichte Blutung daher oft mit einer schwachen Menstruation. In dieser Frühphase der embryonalen und fötalen Entwicklung kann eine Schmierblutung bedeuten, dass eines der folgenden Ereignisse stattgefunden hat:

  • Einpflanzungsblutung In den ersten 6 bis 12 Tagen nach der Befruchtung muss sich das befruchtete Ei in der Gebärmutterwand einnisten, wo es dann bis zur Geburt verbleibt. Viele Frauen bemerken diesen Vorgang nicht oder verwechseln ihn mit einer leichten Menstruation, da sie vielleicht noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Die leichte Einnistungsblutung ist normalerweise sehr gering und kann über mehrere Stunden oder Tage andauern.
  • Fehlgeburt Die meisten Fehlgeburten passieren in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft, in denen das befruchtete Ei, der Embryo oder Fötus am anfälligsten für Probleme im Hinblick auf die eigene Gesundheit, die der Mutter oder andere Schwangerschaftsfaktoren ist. Auch wenn es erschreckend ist, dass eine Schmierblutung Zeichen einer Fehlgeburt sein könnte, erleidet etwa die Hälfte der Frauen, die eine leichte Blutung hat, keine Fehlgeburt. Starke Krämpfe im Unterbauch oder im Rücken und der Ausstoß von Blutklumpen oder Gewebe durch die Vagina, können jedoch auf eine Fehlgeburt hindeuten.
  • Eileiterschwangerschaft Eine Eileiterschwangerschaft ist eine Schwangerschaft, die sich im Eileiter einnistet statt in der Gebärmutter. Obwohl diese nur in etwa zwei Prozent aller Schwangerschaften vorkommt, kann eine Eileiterschwangerschaft Grund für eine Schmierblutung sein. Die Schwangerschaft kann durch eine Fehlgeburt von alleine enden oder es treten größere Probleme auf, wenn die Schwangerschaft weiter fortschreitet. Wenn das Baby wächst, ist das Leben der Mutter in Gefahr, da die Eileiter brechen und eine innere Blutung auslösen können. Eine Eileiterschwangerschaft kann starke Unterleibsschmerzen hervorrufen.
  • Blasenmole Die Blasenmole, auch als trophoplastische Krankheit bekannt, ist extrem selten. Hierbei wächst anstelle eines Babys anderes Gewebe innerhalb der Gebärmutter. Dabei kann es sich um Krebsgewebe handeln, das sich in andere Bereiche des Körpers ausdeht. Schwere Übelkeit und Erbrechen, zusammen mit einem sehr schnell wachsenden Bauch aufgrund der Ausweitung des Uterus, sind ein Zeichen für diese Krankheit.
  • Zervixveränderungen Während der Schwangerschaft wird zusätzliches Blut in die Zervix geleitet. Bei einem Abstrich oder bei Geschlechtsverkehr kann die Zervix berührt werden. Dieser Kontakt kann eine Blutung auslösen, die aber kein Grund zur Sorge ist.
  • Infektion Blutungen in der ersten Schwangerschaftsphase können auch auftreten, wenn die werdende Mutter eine Infektion hat, die zervikal, vaginal oder durch Geschlechtsverkehr übertragen werden kann.

Was ist bei einer Schmierblutung zu tun

Eine Schmierblutung oder Blutung, egal in welcher Phase der Schwangerschaft, sollte unbedingt von einem Arzt untersucht werden. Führen Sie keinen Tampon ein und vermeiden Sie Geschlechtsverkehr, wenn Sie eine Blutung haben. Stattdessen sollten Sie eine Binde benutzen, um festzustellen, wie viel Blut Sie verlieren. Die Blutung kann in Bezug auf Blutkonsistenz, -farbe und –textur variieren und Ihr Arzt wird Sie genau danach fragen. Die Blutung kann eine rosa, braune oder rote Farbe haben. Diese Angaben sind hilfreich, um die Ursachen der Blutung zu bestimmen. Das Blut kann eine normale Konsistenz haben oder aus Klumpen bestehen. Sie sollten jegliches Gewebe, das durch Ihre Vagina ausgestoßen wird, sichern und Ihrem Arzt zur Untersuchung vorlegen. Dieser kann anschließend einen Ultraschall veranlassen, um eine bessere Diagnose vorzunehmen, wobei der Ultraschall abdominal oder vaginal erfolgen kann. Wenn die Blutung von einem der folgenden Symptome begleitet wird, sollten Sie unmittelbar den Notarzt verständigen:

  • Starke Bauchschmerzen oder -krämpfe
  • Starke Blutungen, mit oder ohne Schmerzen
  • Vaginaler Ausstoß von Gewebe
  • Ohnmacht oder Benommenheit
  • Fieber über 38 Grad Celsius
  • Schüttelfrost

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