Schwanger mit mönchspfeffer

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Du wünschst Dir schon längere Zeit sehnlichst ein Kind und bist immer noch nicht schwanger? Lies hier, warum und wie Mönchspfeffer Dir helfen kann.

Die meisten Menschen verbinden Kinderwunschbehandlungen mit Spritzen, Operationen und Reagenzgläsern. Tatsächlich finden in Frauenarztpraxen und Kinderwunschkliniken jedoch auch sanftere Behandlungen statt. Unregelmäßige Zyklen beispielsweise können mithilfe von Mönchspfeffer-Präparaten wieder ins Lot gebracht werden.

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Was ist Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer ist eine Pflanze. Sie wird auch Keuschlamm genannt und wurde im Mittelalter dazu genutzt, die sexuelle Begierde von Mönchen zu reduzieren. Zu diesem Zweck aßen die Mönche die Beeren des ungefähr fünf Meter hohen Strauchs.

Wie wird Mönchspfeffer heute genutzt?

Mönchspfeffer wird heute von Frauenärzten und in Kinderwunschpraxen erfolgreich eingesetzt und hat schon vielen Frauen dabei geholfen, schwanger zu werden. Dies belegen auch zahlreiche Studien.

Wem hilft Agnus Castus?

Agnus-Castus-Präparate können Dir helfen, wenn Dein Zyklus unregelmäßig ist oder beispielsweise eine der folgenden Hormonstörungen bei Dir vorliegt:

  • Du hast eine Gelbkörperschwäche: Mönchspfeffer wirkt sich positiv auf den Zyklus aus, indem er das Gleichgewicht zwischen den Hormonen Progresteron und Östrogen reguliert. Ist der Progesteronspiegel ausgeglichen, kann sich die befruchtete Eizelle besser einnisten.
  • Dein Prolaktinspiegel ist zu hoch: Prolaktin wird insbesondere nach einer Geburt gebildet und sorgt dafür, dass die Mutter stillen kann. So möchte die Natur verhindern, dass eine Frau, die gerade geboren hat, direkt wieder schwanger wird (Hinweis: Stillen schützt nicht allgemein davor, schwanger zu werden!). Ist der Prolaktinwert außerhalb der Stillzeit zu hoch, so kann Mönchspfeffer helfen, diesen zu verringern.
  • Du leidest an PCO: Keuschlamm wirkt auf die Hirnanhangdrüse und reguliert von da aus die Hormone. Es hemmt die Ausschüttung von Prolaktin und sorgt dafür, dass LH und FSH wieder in einem gesunden Verhältnis produziert werden. So steigt auch die Wahrscheinlichkeit, trotz PCO schwanger zu werden.

Die Heilpflanze kann in all diesen Fällen regulierend wirken und dafür sorgen, dass Du (schneller) schwanger wirst.

In geringen Dosen erhöht es die Bildung von Prolaktin und hemmt die Lust, in höheren Dosen sorgt es für eine Verringerung des Prolaktinwerts und gleicht den Hormonhaushalt aus.

Wie wird Keuschlamm eingenommen?

Du kannst Mönchspfeffer in der Apotheke und teilweise auch in der Drogerie kaufen. Auf dem Markt sind neben Tabletten, Tropfen und Kapseln auch Tees oder Extrakte. Daneben wird Vitex Agnus Castus auch in Form von Globuli verkauft. Die Dosierung Deines Präparats richtet sich jeweils nach der Ursache bzw. dem Grad der Hormonstörung.

Du solltest Agnus-Castus-Mittel dabei niemals auf eigene Faust einnehmen, sondern immer nur nach Rücksprache mit Deinem Arzt und entsprechenden Hormonuntersuchungen.

Hat Mönchspfeffer Nebenwirkungen?

Viele Menschen glauben, dass pflanzliche Arzneimittel keine Nebenwirkungen haben. Das stimmt nicht. Salopp gesagt kann jedes Mittel, das in irgendeiner Form wirkt, als Wirkung auch Nebenwirkungen haben.

Einige Frauen berichten beispielsweise, dass die Heilpflanze ihre bereits schon überdurchschnittlich langen Zyklen noch weiter verlängerte. Wiederum andere klagen über Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Übelkeit unter der Einnahme.

Insgesamt jedoch sind Mönchspfeffer-Präparate relativ gut verträglich und können Deinen Zyklus bzw. Deinen Hormonspiegel positiv beeinflussen.

Wie schnell wirkt Mönchspfeffer?

Paare, die sich schon lange Zeit ein Kind wünschen, sind oft aus nachvollziehbaren Gründen ungeduldig. So schwer es auch fällt, musst Du dem Mönchspfeffer ein wenig Zeit geben, um zu wirken. Im Schnitt muss Keuschlamm mindestens 2-3 Monate eingenommen werden bis der Hormonhaushalt ausgeglichen ist. Gib deshalb nicht auf, wenn Du nach den ersten Wochen noch keine Verbesserung bemerkt hast.

Darf Mönchspfeffer in der Schwangerschaft angewendet werden?

Du bist unter der Einnahme der Heilpflanze schwanger geworden? Herzlichen Glückwunsch! Sicher fragst Du Dich nun, ob Du das Präparat weiterhin nehmen darfst. Zunächst die gute Nachricht: Mönchspfeffer schadet Deinem Baby nicht. Trotzdem solltest Du ihn, sobald Du weißt, dass Du schwanger bist, absetzen. Mönchspfeffer muss nicht ausgeschlichen werden, Du kannst ihn einfach absetzen.

Keuschlamm als Wundermittel?

Mönchspfeffer kann dabei helfen, unregelmäßige Zyklen oder eine Gelbkörperschwäche zu behandeln. Es ist allerdings kein Allheilmittel. In der Praxis wird es relativ häufig verordnet, – oft allein deshalb, weil Frauen in einem Gespräch berichten, dass sie nach einigen Monaten ohne Verhütung noch nicht schwanger sind. Vielfach wird dabei vergessen, dass die Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit auch beim Mann liegen können.

Bevor die Frau das Mittel einnimmt, sollte deshalb – insbesondere dann, wenn der Zyklus regelmäßig ist und keine Anzeichen für ein hormonelles Problem vorliegen – auch der Mann untersucht werden.

Übrigens: Mönchspfeffer senkt auch bei Männern den Prolaktinspiegel und führt in höheren Dosen zu einer Erhöhung des Testosteronspiegels. Es kann während einer Kinderwunschbehandlung deshalb tatsächlich auch beim Mann eingesetzt werden.

Meine Mönchspfeffer Erfahrung

Schau dir in diesem Video an, wie du den Tee selbst zubereiten kannst.

Hilft Mönchspfeffer beim schwanger werden & bei unregelmäßigen Zyklen? Meine Erfahrungen, möchte ich in diesem Artikel mit dir teilen!

Als Fruchtbarkeitsexpertin werde ich häufig gefragt, ob Mönchspfeffer etwas bringen kann, um schneller schwanger zu werden? Häufig fragen mich das Frauen, die einen sehr unregelmäßigen, langen Zyklus z. B. nach Absetzen hormoneller Verhütung haben. Gelegentlich sind es aber auch Frauen, die eine Gelbkörperschwäche diagnostiziert bekommen haben. Da ich mich nun seit einigen Jahren mit dem Thema Mönchspfeffer beschäftige und auch schon eigene Erfahrungen mit dieser Heilpflanze gemacht habe – möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Also los geht’s!

Was ist Mönchspfeffer?

Unglaublich, aber schon seit der Antike ist Mönchspfeffer (lat. Vitex agnus castus) als Heilpflanze bekannt. Die Pflanze wird als Mönchspfeffer bezeichnet, weil sie vorwiegend in Kräutergärter der mittelalterlichen Klöster ihre Anwendung fand. Dort glaubte man lange Zeit, dass diese Pflanze dabei hilft, dass Keuschheitsgelübde besser einhalten zu können. Denn Mönchspfeffer hat den Ruf, die sexuelle Lust zu mindern.

Um die Lust zu mindern wurden die scharfen Früchte der Pflanze in eine Art Pfeffer gerieben (Mönchspfeffer) und dem Essen beigemengt. Ob Mönchspfeffer wirklich die Lust herabsetzt, wurde wissenschaftlich bis heute nicht untersucht und ist reine Spekulation. Überwiegend findet Mönchspfeffer heute zur Regulierung und Harmonisierung des Hormonhaushaltes Anwendung.

Wann ist es sinnvoll Mönchspfeffer zu nehmen?

Erstmal vorweg: Mönchspfeffer ist bei Frauen mit einem normalen Zyklus NICHT zu empfehlen. Aus meiner Erfahrung kann Mönchspfeffer in folgenden vier Situationen hilfreich sein:

Möchspfeffer bei Gelbkörperschwäche

Ist die Gelbkörperphase nach dem Eisprung nicht lang genug, wird die Gebärmutterschleimhaut nicht ausreichend aufgebaut. Die Folge ist, dass sich die befruchtete Eizelle eventuell nicht einnisten kann. In diesem Fall spricht man von einer Gelbkörperschwäche. Mit NFP kann man eine solche Gelbkörperschwäche zweifelsfrei diagnostizieren! In diesem Fall kann Mönspfeffer meiner Ansicht nach sehr gut helfen, um den Zyklus zu harmonisieren.

Wie man in diesem Zyklus eindeutig erkennen kann, hat die Frauen einen Eisprung am … Tag. Anschließend kannst du von der ersten höheren Messung gerechnet nur 8 Tage zählen. Die Gelbkörperphase sollte für den Kinderwunsch jedoch optimalerweise zwischen 10 und 16 Tagen liegen. Sie ist somit zu kurz.

Im darauf folgenden Zyklus sieht man deutlich, dass die Gelbkörperschwäche infolge des Mönchspfeffer deutlich reduziert wird. Offensichtlich hat das pflanzliche Medikament bei dieser Frau einen positiven Einfluss – sie hatte aber auch Nebenwirkungen wie Aknebildung und Menstruationsbeschwerden, worauf ich weiter unten nochmal ausführlicher eingehen werde.

Ich selbst habe auch häufiger eine verkürzte Gelbkörperphase infolge meiner Schilddrüsenerkrankung Hashimoto gehabt. Auch ich habe mal Mönspfeffer getestet, ich hatte in dem Zyklus eine ausreichend lange Gelbkörperphase von 10 Tagen. Allerdings hatte ich die auch schon vorher ohne Möchspfeffer häufiger und konnte daher keine wirkliche Stabilsierung oder Verbesserung meines Zyklus infolge des Mönchspfeffers beobachten. Die Nebenwirkungen von Akne und Hautproblemen hatte ich allerdings auch, weshalb ich die Anwendung nach dem 1. Zyklus nicht weiter geführt habe. In Studien zu diesem Thema zum Beispiel, konnte in einer Studie aus Standford mit 93 Frauen, die schon länger erfolglos versuchten schwanger zu werden, die Wirksamkeit von Mönchspfeffer bei Zyklusunregelmäßigkeiten und Gelbkörperschwäche nachgewiesen werden. Hierzu wurden die 93 Frauen in zwei Gruppen geteilt in einer wurde Mönchspfeffer verabreicht (Kontrollgruppe). In der anderen Gruppe wurde eine Placebo Medikament gegeben. Im Ergebnis wurden nach 3 Monaten 26 % in der Kontrollgruppe im Vergleich zu 10% in der Placebogruppe schwanger. Was darauf hindeutet, dass Mönchspfeffer wohl schon eine Wirksamkeit bei vielen Frauen zu haben scheint.

Mönchspfeffer bei unregelmäßigen Zyklen nach Absetzen hormoneller Verhütung

Ich selbst habe bis jetzt keine persönlichen Erfahren mit Mönchspfeffer kurz nach dem Absetzen der Pille gemacht. Ich habe damals als ich 2009, die Pille abgesetzt habe, einfach abgewartet bis mein Zyklus sich von allein wieder reguliert. Ich hatte allerdings auch keine nennenswerten Probleme meinen Zyklus auszuwerten. Aber ich habe mittlerweile eine Frau gecoacht, die die Hormonspritze genommen hat und wirklich über Monate keine Blutung bekam und ein absolutes Zykluschaos hatte. Dann hat sie Mönchspfeffer ausprobiert – und schon innerhalb weniger Wochen kam ihre Menstruation wieder! Sie hat anschließend zwar immer noch sehr schwer auswertbare Zyklen mit zahlreichen Zwischenblutungen gehabt – aber ihr Zyklus ist heute wirklich wieder tadellos. Wer weiß, wie lange sie noch keine Blutung gehabt hätte, ohne die Einnahme des Mönchspfeffers.

Mönchspfeffer bei PMS

In der Kinderwunschzeit ist es nicht so entscheidend, aber der Vollständigkeit halber möchte ich es hier aufführen. Bei Menstruationsbeschwerden und PMS kann Mönchspfeffer ebenso hilfreich sein. Ich habe dazu bisher noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt und auch noch keine Frau zu diesem in dieser Situation betreut. ABER: Eine Studie aus Australien konnte hier ebenfalls eine gute Wirksamkeit von Mönchspfeffer nachweisen.

Mönchspfeffer bei PCO-Syndrom

Es gibt auch Studien, die eine Wirksamkeit von Mönchspfeffer bei PCOS nahelegen. So wurde in einer Überblicksstudie aus Australien mit etwa 33 Naturheilmitteln die Wirksamkeit von Mönchspfeffer bei Zyklusunregelmäßigkeiten belegt. Insgesamt habe ich keine Erfahrung PCO-Syndrom und damit noch keine eigenen Erfahrung mit Mönchspfeffer in dieser Situation gemacht und kann daher auch nicht viel dazu sagen.

Ja, bei der Einnahme von Mönchspfeffer können Nebenwirkungen auftreten. Ich selbst hatte in dem Zyklus der Mönchspfefferanwendung und den Folgezyklen ungewöhnlich viele Pickel bekommen. Einige meiner Klientinnen klagten über typische Menstruationsbeschwerden mit starken Krämpfen. Ebenso findet man juckende Ausschläge, Magenbeschwerden, Übelkeit oder Verminderung der sexuellen Lust als mögliche Nebenwirkungen.

Ich persönlich würde bei solchen Nebenwirkungen zum Absetzen raten. Wenn du dadurch keine Besserung für den Zyklus erreichst und du dich einfach bei der Einnahme nicht wohl fühlst, hat das Ganze wenig Sinn.

Wann sollte man Mönchspfeffer NICHT nehmen?

Aufgrund seiner hormonellen Wirkung sollte Mönchspfeffer NICHT während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Auch bei Krankheiten wie Endometriose, die durch Sexualhormone beeinflusst werden, solltest du auf keinen Fall Mönchspfefferpräparate verwenden. Diese könnten den Krankheitsverlauf in diesem Fall noch verschlimmern. Zuletzt konnte ich noch einen Einfluss von Mönchspfeffer auf psychopharmazeutische Medikamente in meinen Recherchen finden. Somit würde ich persönlich euch bei einer solchen Medikation nur zur Einnahme von Mönchspfeffer in Absprache mit eurem_r Facharzt_ärztin bzw. Psychologen_in raten.

Ebenso sollte eine Frau, die einen normalen Zyklus von 23 bis 35 Tagen mit ausreichende langer Gelbkörperphase von 10 bis 16 Tagen absolut keinen Mönchspfeffer nehmen. In diesem Fall ist der Zyklus perfekt so wie er ist und aus meiner Sicht muss dann auch nicht homöopathisch eingreifen werden.

Mönchspfeffer kaufen

Mönchspfeffer gibt es in verschiedenen Formen:

Mönchspfeffer als Kapseln

Mönchspfeffer gibt es vielfältig als Kapseln im Internet deutlich günstiger als in der Apotheke zu erwerben. Die Dosierung ist je nach Präparat etwas unterschiedlich und ist der Verpackungsbeilage zu entnehmen. Bei den meisten Präparaten muss man ein- bis zweimal täglich eine Kapsel einnehmen. Die Anwendung bei Kinderwunsch beschränkt sich bei den meisten Präparaten auf maximal 3 Monate.

Mönchspfeffer als Tropfen

Es gibt auch Mönchspfeffer als Tropfen, die zum Beispiel in Getränke wie Tee vor dem Trinken hinzugeben werden können. Mich persönlich stört dabei, dass die Tropfen auch Alkohol und weitere Substanzen enthalten, dessen Wirksamkeit mir unbekannt ist. Die Dosierung ist je nach Tropfen Sorte verschieden. Es gibt meist eine Maximaltropfenanzahl pro Tag und eine maximale Einnahme von 3 Monaten.

Mönchspfeffer Tee

Ich persönlich habe Mönchspfeffer in Form eines Zyklustees zu mir genommen, den man sehr leicht selbst herstellen kann. Der absolute Vorteil liegt hierbei daran, dass du eben den reinen Mönchspfeffer ohne irgendwelche Zusatzstoffe verwenden kann. Das ist mir persönlich halt sehr wichtig. Ich losen *Bio-Mönchspfeffer verwendet und ihn in eine Pfeffermühle gegeben. Somit konnte ich jeden Tee frisch mahlen, dann mit kochendem Wasser übergießen und nach zehn Minuten Ziehzeit sieben und danach trinken. Auf YouTube habe ich ein kleines Video dazu gemacht, um dir zu zeigen, wie du diesen Tee zubereiten kannst.

Fazit

Mönchspfeffer kann bei Zyklusunregelmäßigkeiten insbesondere Frauen mit einem Kinderwunsch helfen. Aber es gibt hier auch keine Garantie. Es gibt Frauen den hilft es – anderen hilft es nicht. Es hat wohl auch damit zu tun, dass Zyklusunregelmäßigkeiten verschiedenste Ursachen haben können und sehr komplex sind. Mir persönlich hat TCM und eine Ernährungsumstellung in meinem persönlichen Fall wegen Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion mehr geholfen. Allerdings hatte ich auch schon viele Frauen im Coaching, die absolut gute Resultate mit diesem Naturheilkraut gemacht haben. Ich persönlich finde, dass Mönchspfeffer schon einen Versuch wert ist, gerade wenn man eine Gelbkörperschwäche oder sehr unregelmäßige lange Zyklus von mehr als 35 Tagen hat. Die Nebenwirkungen sind eventuell noch vertretbar und du kannst ja jederzeit selbst entscheiden, ob und wie lange du das Naturheilkraut anwenden möchtest. Insgesamt sind meine Erfahrung mit dem Mönchspfeffer sehr positiv und so kann ich die Anwendung des Naturheilmittels weiterempfehlen.

Kinderwunsch & Schwangerschaft mit Mönchspfeffer: Es funktioniert.

Aktive und bewusste Familienplanung ist heute fast die Regel: Viele Frauen entscheiden selbst, wann der richtige Zeitpunkt für Nachwuchs gekommen ist. Doch dann sind sie bereit und können es kaum erwarten. Doch welche Faktoren entscheiden über die Fruchtbarkeit und wie lässt sich sicherstellen, dass das sehnlich erwartete Baby seine Chance auch möglichst bald wahrnimmt? Wann tritt die erhoffte Schwangerschaft ein? Mönchspfeffer (lat. Vitex agnus castus) bei Kinderwunsch: Das ist eine sanfte und sinnvolle Hilfe. Vor dem Beginn einer Hormontherapie oder einem Gedanken an künstliche Befruchtung sollte ein Versuch mit Agnus Castus stehen.

Wie kann Mönchspfeffer bei Kinderwunsch hilfreich sein?

Ein aus dem Lot geratener Zyklus entzieht sich zunächst der Kontrolle. Die Mengen und die Abfolge der Hormone, die die Fruchtbarkeit der Frau steuern, werden überwiegend über die Hirnanhangdrüse, die Hypophyse gesteuert. Mönchspfeffer kann bei Kinderwunsch genau an dieser Stelle eingreifen. Eine ganze Reihe von „Komponenten“ müssen genau aufeinander abgestimmt sein, damit eine Empfängnis wie geplant stattfindet und ein Kinderwunsch sich erfüllt.

  • Eine befruchtungsfähige Eizelle muss heranreifen – der „Eisprung“ dann etwa in der Mitte des Zyklus stattfinden
  • Die Gebärmutterschleimhaut muss sich so aufbauen, dass eine Eizelle sich darin einnisten kann
  • Die richtigen Hormone müssen zur richtigen Zeit ausgeschüttet werden, um den gesamten Ablauf im Zyklus richtig zu „timen“
  • Die befruchtete Eizelle muss ab jetzt fest an ihrem vorbestimmten Platz bleiben, damit eine Schwangerschaft beginnen und ein Fötus sich entwickeln kann.

Etwa ab der Mitte jedes Zyklus, aber der letzten Menstruation gerechnet, ist eine neue Gebärmutterschleimhaut bereit, eine Eizelle aufzunehmen. Das Follikel-Stimulierende Hormon sorgt dafür, dass Eizellen im Eierstock reifen. Ist eine Eizelle bereit, wird mehr Progesteron gebildet, das „Gelbkörperhormon“. Inzwischen wurde das Eibläschen unter der Wirkung des Luteinisierenden Hormons, kurz LH genannt, in einen Gelbkörper umfunktioniert. Als solcher sorgt es für eine stetige Zunahme des Progesterons und eine ausreichend lange zweite Zyklushälfte von mindestens 12 Tagen. Diese Zeit wird benötigt, damit sich eine eventuell befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann. Zwischen der Befruchtung und der Einnistung einer Eizelle liegen im Normalfall fünf bis acht Tage. Ist die zweite Zyklushälfte zu kurz, hat auch eine befruchtete Eizelle keine Möglichkeit, sich festzusetzen, die Entwicklung eines Fötus kann gar nicht erst beginnen.

Auch das Östrogen ist bei all diesen Vorgängen beteiligt. FSH stimuliert seinerseits die Produktion von Östrogen, der Gelbkörper und später die Plazenta produzieren Östrogen. Doch auch hier gilt wieder: Je mehr Prolaktin vorliegt, desto größer das Risiko eines Östrogenmangels.

Störfaktoren des Hormon-Haushalts

Wenn sich über längere Zeit trotz Kinderwunsch keine Schwangerschaft einstellt, kann es an einem der genannten Faktoren liegen. Schuld daran ist häufig ein Überschuss an Prolaktin. Dieses Hormon sorgt normalerweise dafür, dass eine Frau, die bereits Mutter ist, Milch produziert und möglichst kein erneuter Eisprung stattfindet, so lange ein Säugling alle Energiereserven benötigt. Bei Naturvölkern rechnete man zum Teil damit, dass Stillen einer neuen Schwangerschaft im Wege steht. Da auch die Hormone LH und FSH durch Prolaktin reduziert werden, war diese Annahme grundsätzlich nicht falsch. Zur Anwendung als sicheres „Verhütungsmittel“ ist Stillen ungeeignet. Möchte allerdings eine Frau dringend schwanger werden, gilt es, das Prolaktin zumindest teilweise auszuschalten.

Wie genau wirkt Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer reguliert bei Kinderwunsch in entsprechender Dosierung den Zyklus, indem er direkt in den Hormonhaushalt eingreift. Denn Vitex agnus castus ist in der Lage, die Dopamin-Rezeptoren in der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse, anzusprechen. Als Folge davon sinkt der Prolaktin-Spiegel. Die Produktion anderer Hormone dagegen steigt an. FSH kann nun für den ordnungsgemäßen Eisprung sorgen, LH fördert die Entstehung des Gelbkörpers, die Progesteron-Ausschüttung nimmt zu.

Agnus-Castus-Extrakt enthält zudem selbst Progesteron – liegt beispielsweise eine Gelbkörperschwäche vor, ist dies der entscheidende Impuls, dieses Manko zu überwinden. Ausreichend Progesteron aber hält den Zyklus konstant und gibt der befruchteten Eizelle die Chance der ordnungsgemäßen Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut.

Wer lange hormonelle Verhütungsmittel eingenommen hat und nun befürchtet, dass der Zyklus nicht ordnungsgemäß verläuft oder wem der Gynäkologen die Diagnose „Gelbkörperschwäche“ bescheinigt hat, muss noch lange nicht aufgeben oder Zuflucht zu massiven Hormon-Therapien nehmen. Schwanger werden mit Mönchspfeffer ist eine echte Alternative.

Eine ganze Reihe klinischer Studien, dazu zahllose positive Erfahrungen von Frauen, die inzwischen glückliche Mütter sind, bestätigen, dass Mönchspfeffer bei Kinderwunsch hilfreich sein kann.

Zusätzlich sollte natürlich beim Gynäkologen geklärt werden, ob und welche Hindernisse einer Schwangerschaft genau entgegenstehen. Gesunde Ernährung und ausreichende Mineral- und Vitalstoffversorgung spielen ebenfalls eine Rolle. Vitamin E gilt geradezu als Fruchtbarkeits-Vitamin, und die Bedeutung von Vitamin D beispielsweise wird in seiner Bedeutung für die Gesundheit und Fertilität noch immer gewaltig unterschätzt.

Mönchspfeffer bei Östrogenmangel

Auch bei Östrogenmangel stellen sich Fruchtbarkeitsstörungen ein. Wiederum ist ein möglicher Auslöser ein Überschuss an Prolaktin. Dieser sorgt für ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron. Beide werden jedoch dringend benötigt, damit der Zyklus ordnungsgemäß abläuft, müssen sich aber im richtigen Verhältnis zueinander befinden.

Östrogenmangel stellt sich unter anderem auch als Folge von Schilddrüsenstörungen ein. Die Folge ist ebenfalls eine Amenorrhö, ein Ausbleiben der Menses und damit Unfruchtbarkeit. Mönchspfeffer bei Östrogenmangel ist in der Lage, ausgleichend einzuwirken. Ist jedoch die Schilddrüse mit beteiligt, sind andere Therapiemaßnahmen angezeigt.

Wie lange muss Mönchspfeffer eingenommen werden, damit die Wirkung eintritt?

Bei natürlichen Heilmitteln ist, so zeigt die Erfahrung, etwas Geduld angezeigt. Drei bis fünf Monate kann es dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. In vielen Fällen klappt es jedoch schon weitaus früher mit der Empfängnis. Die Veränderungen machen sich oft selbst deutlich bemerkbar: Ein bislang unregelmäßiger Zyklus beginnt, sich „einzupendeln“, wird kürzer oder länger, allzu heftige Blutungen bei der Menstruation klingen ab.

Hormonelle Verhütung, Stress, große Anstrengungen, Leistungssport, Krankheit, Bulimie oder Magersucht, Untergewicht, zuweilen sogar eine Klimaveränderung können dazu führen, dass die Menstruation monatelang ausbleibt. Ein eventueller Eisprung erfolgt dann entweder gar nicht – oder vollkommen unberechenbar. Auch hier ist „Unordnung“ bei der Hormonproduktion die Ursache. Doch Mönchspfeffer und Kinderwunsch ergänzen sich hervorragend. Ist der Zyklus wieder konstant, wird es auch möglich, mit der Basaltemperaturmethode zuverlässig die fruchtbaren Tage zu bestimmen: Das Baby wird dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Endlich schwanger: Den Mönchspfeffer weiter einnehmen?

Durch Mönchspfeffer schwanger werden gelingt tatsächlich – doch wie geht es weiter? Ist Mönchspfeffer in der Schwangerschaft weiter einzunehmen oder nicht?

Auf den Tag genau lässt es sich dann oft doch nicht berechnen, wenn eine Frau unter Einnahme von Mönchspfeffer schwanger geworden ist. Über Auswirkungen von Agnus castus während der Schwangerschaft gibt es keinerlei Daten. Vermutlich fördert er in den ersten Tagen sogar das Einnisten der befruchteten Eizelle. weshalb einige Mediziner ihn sogar ausdrücklich weiter empfehlen. Das sollten Frauen jeweils mit ihrem Arzt absprechen. Negative Wirkungen sind nicht zu befürchten. Gegen Ende der Schwangerschaft sollte die werdende Mutter jedoch ans Stillen denken – eine kräftige Prolaktin-Produktion ist dafür sogar erwünscht – und das Präparat absetzen.

Die Dosierung von Mönchspfeffer bei Kinderwunsch

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Mönchspfeffer-Extrakt ist inzwischen in unterschiedlicher Darreichungsform auf dem Markt. Die Samen eigenen sich auch für die Zubereitung von Tee, der oft zusammen mit anderen Kräutern zur Hormonregulation, für die Fruchtbarkeit, aber auch gegen Depressionen, PMS oder Wechseljahresbeschwerden hilft. Doch der Wirkstoffgehalt von Tees lässt sich nur schwer messen. Mediziner werden darum zu Tropfen oder Filmtabletten raten. Die genaue Dosierung richtet sich dann nach den bei diesen Produkten standardisierten Mengen der Inhaltsstoffe. Frauen mit Kinderwunsch sollten sich dabei strikt nach der Anleitung auf dem Beipackzettel oder der Anordnung des Arztes richten, um die Verträglichkeit und die erwünschte Wirkung auf ihre Fruchtbarkeit sicherzustellen.

Fazit: Schneller schwanger durch Mönchspfeffer ist möglich

Kleine Ursache, große Wirkung: Schwanger durch Mönchspfeffer – diese Meldung wird in vielen Foren durch zahlreiche Frauen-Erfahrungen bestätigt.

Oft genügt schon eine minimale Verschiebung im Gefüge der Hormone, und ein erwartungsvolles Paar mit Kinderwunsch wird immer wieder enttäuscht, weil sich die gewünschte Schwangerschaft nicht einstellt. Mönchspfeffer ist hier ein bewährtes Regulativ. Er stellt den natürlichen Zyklusablauf wieder her und bringt die Abfolge der Hormone in das richtige Verhältnis zueinander, so, dass ein Eisprung stattfindet und nach einer Befruchtung die Eizelle sich erfolgreich einnisten und weiterentwickeln kann. Zahlreiche Frauen wurden bereits nach kurzer Zeit der Einnahme von Agnus-Castus-Extrakt positiv überrascht, weil sich der Kinderwunsch in relativ kurzer Zeit erfüllte.

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Mönchspfeffer, der Name tönt nicht nach einer Heilpflanze, die Frauen hilft, schwanger zu werden. Sie tut es aber. Mönchspfeffer wird von allen Naturheilpflanzen vermutlich am meisten empfohlen, weil Extrakte aus der Pflanze helfen, die Prolaktinproduktion im Körper zu drosseln. Das Hormon wird normalerweise in höheren Dosen während der Schwangerschaft und insbesondere während der Stillzeit ausgeschüttet. Es regt die Milchbildung an und sorgt dafür, dass die Brustdrüsen wachsen. Bei Freuen aber, die nicht schwanger sind, kann ein erhöhter Prolaktin-Hormonspiegel dazu führen, dass ein Eisprung ausbleibt.

Für Frauen, die schwanger werden wollen, ist das nicht gerade günstig. Deshalb empfehlen ihnen Naturpraktiker aber auch Schulärzte, Mönchspfeffer zu nehmen. Meist muss das Mittel über eine längere Zeit geschluckt werden.

Obwohl Mönchspfeffer rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist, wird empfohlen, vor Einnahme einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren, um den Prolaktinwert zu messen. Denn ganz ohne Grund soll man Mönchspfeffer nicht einnehmen. Das Naturheilmittel hat, wie viele pflanzliche Medikamente, auch Nebenwirkungen. Diese tauchen auch in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten auf.

Eine Nebenwirkung hat übrigens zum Namen der Pflanze geführt. Mönchspfeffer soll auch die Libido mindern. Nonnen und Mönche haben deshalb früher die Samen der Pflanze, um nicht in Versuchung zu geraten, unkeusch zu werden.

Auch diesen Pflanzen wird eine fruchtbarkeitssteigernde Wirkung zugesprochen:

  • Gewöhnlicher Frauenmantel: Dem Frauenkraut wird nachgesagt, die Durchblutung des Beckens zu verbessern. So soll die Pflanze helfen, den Zyklus zu regulieren. Naturheilpraktiker setzten sie speziell bei Zyklusstörungen von übergewichtigen Frauen ein, weil die Pflanze die die Reifung der Eibläschen fördert sowie der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterstützt.
  • Himbeerblätter: Dem Tee aus Himbeerblättern wirkt krampflösend, so hat der Tee auch auf die Gebärmutter eine entspannende Wirkung. Frauen mit Regelschmerzen wird der Tee deshalb empfohlen. Zwar ist die Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen, doch geht die Naturheilkunde davon aus, dass eine Entspannung der Gebärmuttermuskulatur gleichzeitig die Durchblutung des Organs anregt. Man erhofft sich dadurch einen besseren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
  • Falsches Einkorn: Die Pflanze wächst in Nordamerika östlich des Mississippi und wurde von den Indianern zur Behandlung von Frauenleiden verwendet. So soll die Pflanze bei Regelanomalien, Gebärmutterinfektionen, Eierstockzysten helfen und die Bildung von Folikeln unterstützen.
  • Echte Kamille: Kamille wirkt entkrampfend und entzündungslindern. Wie Himbeeblättertee soll Kamillentee durch Entspannung die Durchblutung der weiblichen Organe fördern. Entspannend wirken auch Bäder in Kamillenextrakt.

So soll Mönchspfeffer bei Kinderwunsch helfen

Wenn sich der Wunsch nach einem Baby einige Monate nicht erfüllt, ist die Frustration oft groß. Mönchspfeffer soll Frauen mit Kinderwunsch auf natürliche Weise helfen, schneller schwanger zu werden. Was ist dran an der vermeintlichen Wunderwirkung des Heilkrauts?

Kleine Hilfe für den Zyklus

Mönchspfeffer, lateinisch Vitex agnus-castus genannt, ist ein Eisenkraut aus dem Mittelmeerraum und Asien, das eine positive Wirkung auf den weiblichen Zyklus haben soll, indem es hilft, diesen besser zu regulieren. Vor allem nach dem Absetzen der Pille haben viele Frauen erstmal nur einen unregelmäßigen Zyklus, bei manchen setzt die Periode erst nach Monaten überhaupt wieder ein. Doch auch andere Ursachen können verhindern, dass der Menstruationszyklus regelmäßig ist. Gerade bei Kinderwunsch kann das ewige Warten auf einen Eisprung jedoch eine echte Qual sein, weshalb viele Frauen unterstützend Mönchspfeffer einnehmen.

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So wirkt Mönchspfeffer im Körper

Produktion von Progesteron

Nur, wenn die weiblichen Hormone, die maßgeblich am Ablauf des Menstruationszyklus beteiligt sind, im Gleichgewicht sind, sind die besten Voraussetzungen für einen erfüllten Kinderwunsch geschaffen. Mönchspfeffer kann den Körper dabei unterstützen, diese hormonelle Balance wiederherzustellen. Er fördert die Bildung des Gelbkörperhormons Progesteron, das für Zyklus und Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielt: Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor.

Gehemmte Prolaktin-Ausschüttung

Außerdem wirkt Mönchspfeffer einem zu hohen Prolaktin-Wert entgegen: Eine erhöhte Produktion des Hormons bringt den Hormonhaushalt durcheinander und führt zu Zyklusunregelmäßigkeiten und einem gestörten Eisprung. Mönchspfeffer wirkt nun ähnlich wie das körpereigene Dopamin, ein Botenstoff, der die Prolaktin-Ausschüttung hemmt und damit einer Überproduktion entgegenwirkt. So kann der Zyklus wieder regelmäßiger und ein normaler Eisprung gefördert werden.

Abgesehen von diesen beiden großen Vorteilen soll Mönchspfeffer außerdem gegen Regelbeschweren wie PMS helfen.

Die Blüten des Mönchspfeffers können für die Fruchtbarkeit sehr wirkungsvoll sein.

Belegen Studien die Wirkung von Mönchspfeffer?

2006 wurde in den USA eine Studie mit 93 Frauen zwischen 24 und 42 Jahren durchgeführt. Alle hatten in den letzten sechs Monaten und sogar bis zu drei Jahren erfolglos versucht, schwanger zu werden. 53 dieser Frauen nahmen drei Monate lang Kapseln mit Mönchspfeffer ein, den 40 anderen Frauen wurde ein Placebo verabreicht.

Das Ergebnis: Nach den drei Monaten der Einnahme waren 14 der Frauen aus der Mönchspfeffer-Gruppe bereits schwanger, was einer Erfolgsquote 26 Prozent entspricht. Drei weitere Frauen wurden kurz danach schwanger, was den Erfolg auf 32 Prozent erhöht. Bei fast allen Frauen aus der Gruppe konnte außerdem festgestellt werden, dass sich ihre zu langen bzw. zu kurzen Zyklen mittlerweile normalisiert hatten. In der Placebogruppe hingegen konnten im selben Zeitraum nur 10 Prozent der Frauen schwanger werden.

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So nimmst du Mönchspfeffer ein

Mönchspfeffer ist rezeptfrei in Tabletten-, Tropfenform oder als Tee erhältlich. Empfohlen wird die Einnahme über Tabletten bzw. Kapseln, die die getrockneten Früchte der Pflanze enthalten. Als Tee ist Mönchspfeffer, zumindest bei Kinderwunsch, wirkungslos, da die Inhaltsstoffe nicht wasserlöslich und damit nicht verwertbar sind. Eine Kapsel enthält meist eine Dosierung von 10 mg und sollte im Idealfall morgens mit genügend Wasser eingenommen werden. Als rein pflanzliches Medikament ist Mönchspfeffer gut verträglich und kann deshalb auch regelmäßig und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Zudem kann es durch die sanfte Wirkung ein paar Monate dauern, bis sich die ausgleichende Wirkung voll entfaltet.

Mönchspfeffer-Kapseln bekommst du bei Amazon für ca. 17 Euro, z. B. von der Marke Kurkraft*.

Diese Nebenwirkungen können vorkommen

Mönchspfeffer ist rein pflanzlich und reguliert den Zyklus schonend, ohne den Körper zu belasten. Dennoch kann es in wenigen Fällen zu leichten Unverträglichkeiten kommen: Mögliche Nebenwirkungen von Mönchspfeffer sind Magenbeschwerden oder juckender Hautausschlag. Besonders berüchtigt ist das Heilkraut für seine angeblich negative Wirkung auf die sexuelle Lust – so soll es im Mittelalter dafür verwendet worden sein, um Mönchen und Nonnen zu helfen, keusch zu bleiben.

Schwangere und stillende Frauen sollen übrigens ganz auf die Einnahme von Mönchskraut verzichten. Hat dir Mönchskraut also zu einer Schwangerschaft verholfen, solltest du das Pflanzenpräparat direkt absetzen.

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Fazit: Hilft Mönchspfeffer wirklich bei Kinderwunsch?

Studien und eine wissenschaftliche Herangehensweise zeigen, dass Mönchspfeffer tatsächlich einen positiven Einfluss auf den Zyklus und damit auch das Schwangerwerden haben kann. Glaubt man den Erfahrungen diverser Frauen in Online-Foren oder in den Rezensionen bei Amazon, scheint das Heilkraut vielen mit Zyklusproblemen tatsächlich zu helfen. Du musst demzufolge also nicht gleich zu starken Hormontabletten greifen, um deine Fruchtbarkeit zu fördern, sondern kannst du es erst einmal mit Mönchspfeffer versuchen.

Übrigens: Die Kombination aus Mönchspfeffer* und Frauenmanteltee* (LINK) soll noch wirkungsvoller sein!

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Falls du mehrere Monate trotz Nachhelfen keine Periode mehr bekommst bzw. nicht schwanger werden kannst, solltest du dich auf jeden Fall an deinen Arzt wenden. So können auch andere hormonelle Probleme, wie eine Schilddrüsenunterfunktion, die Ursache für das Problem sein.

Agnucaston: Natürlicher Helfer bei Kinderwunsch?

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Heute erreicht mich der glückliche Bericht von Jenny. „Ich bin schwanger“ schreibt sie mir in einer E-Mail. Jenny versucht schon seit mehr als 2 Jahren vergeblich ein Baby zu bekommen und hat eine lange Kinderwunsch Odyssee hinter sich. Auf meine Nachfrage, was denn ihrer Meinung nach geholfen hat, antwortet sie mir: Ich vermute, dass es Agnucaston war.

Agnucaston bei Kinderwunsch?

Agnucaston von Bionorica ist ein pflanzliches Arzneimittel, welches du rezeptfrei in der Apotheke oder online kaufen kannst. Viele Frauenärzte empfehlen es vor allem bei Regelbeschwerden und einem unregelmäßigen Zyklus. Googelt man nach dem Begriff, findet man sehr viele positive Erfahrungsberichte von Frauen, denen Agnucaston geholfen hat.

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* Zuletzt aktualisiert am 3.02.2020. Es handelt sich um Werbe-Links.

Hinweis: Wie immer muss ich darauf hinweisen, dass dieser Artikel keine Beratung durch einen Arzt oder Apotheker ersetzt und nicht zur Eigendiagnose oder Behandlung von Krankheiten verwendet werden darf. Ich übernehme keine Haftung für Probleme oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Agnucaston: Zusammensetzung

Ein Blick in den Beipackzettel verrät Folgendes: Agnucaston enthält als aktiven Wirkstoff ein Trockenextrakt aus Keuschlammfrüchten. Keuschlamm, auch Mönchspfeffer oder Angus Castus genannt, gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblütengewächse und genießt bereits seit der Antike einen sehr guten Ruf bei der Behandlung von hormonellen Beschwerden von Frauen. Weitere Bestandteile sind Cellulose, Eisen (III) oxid, Eudragit RL, Indigocarmin, Aluminiumsalz und Kartoffelstärke.

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Mönchspfeffer: Anwendungsgebiete & Wirkung

Mönchspfeffer wird sehr häufig zur Hormonregulation und bei Menstruationsstörungen der Frau eingesetzt:

  • Zur Zyklusregulation bei unregelmäßigen Zyklen
  • Bei schmerzhaften und unregelmäßigen Regelblutungen
  • Zur Linderung prämenstrueller Beschwerden (PMS)
  • Bei Spannungs- und Schwellungsgefühlen in den Brüsten
  • Beschwerden während der Wechseljahre

Den Inhaltsstoffen von Agnucaston wird eine den Prolaktinspiegel senkende Wirkung zugeschrieben. Prolaktin kann oftmals für Zyklusbeschwerden und Zyklkusunregelmäßigkieten verantwortlich sein. Agnucaston vermindert die Ausschüttung des Hormons Prolaktin. Der Zyklusrhythmus wird wieder hergestellt und zu lange oder zu kurze Zyklen entsprechend harmonisiert. Die Heilkräfte des Mönchspfeffers lindern auch PMS Symptome und Spannungsgefühle in den Brüsten nehmen ab. Der Zyklus wird normalisiert und harmonisiert.

Mönchspfeffer: Studien belegen Wirkung

Es gibt eine Anzahl an wissenschaftlichen Studien zu Mönchspfeffer und dessen Wirkung. Diese Studien konnten nachweisen, dass die Wirkstoffe des Keuschlamms

  • die Fruchtbarkeit regulieren
  • die Libido bei Frau und Mann beeinflussen
  • gegen Beschwerden in den Wechseljahren helfen
  • bei PMS und anderen zyklusbedingten Problemen helfen

Besonders eine Studie aus Sydney Australien aus dem Jahr 2014 möchte ich dir empfehlen. Die Forschergruppe von Susan Arentz wertete 33 bereits vorliegende Studien zu pflanzlichen Heilmitteln aus und beschrieb wie Mönchspfeffer bei Zyklkusstörungen und bei PCO effektiv helfen kann. Ich habe dir am Ende dieses Artikels eine Literaturliste erstellt und dir hier einige der Studien aufgelistet. Lies und stöbere durch die einzelnen Artikel und mach dir selbst ein Bild.

Agnucaston kaufen

Agnucastion gibt es rezeptfrei in der Apotheke oder aber online zum Beispiel bei Amazon zu kaufen. Die Packungsgrößen umfassen 30, 60 oder 90 Filmtabletten. Am besten du vergleichst die Preise und Bewertungen online.

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Dosierung

Der Hersteller von Agnucaston, Bionorica, empfiehlt Erwachsenen 1 x täglich morgens eine Filmatablette Agnucaston einzunehmen. Die Anwendung sollte dabei über mehrere Monate ohne Unterbrechung und auch während der Menstruation erfolgen.

Nebenwirkungen & Gegenanzeigen

Agnucaston darf nicht bei einer Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Keuschlammfrüchte oder einen der anderen Bestandteile des Arzneimittels verwendet werden. Auch bei Brustkrebs (Mammakarzinom) und Geschwülsten der Hirnanhangdrüse (Hypophysentumoren) ist eine Einnahme untersagt. Schließlich wird vor einer Verwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit gewarnt, da hierfür nicht genügend Erfahrungsberichte vorliegen.

Agnucaston beeinträchtigt laut Herstellerinfo nicht die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Damit sind im Straßenverkehr keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Einnahme in der Schwangerschaft & Stillzeit

Wird während der Einnahme des Präparates eine Schwangerschaft festgestellt, empfiehlt der Hersteller Bionorica ausdrücklich ein Absetzen des Arzneimittels.

Aufgrund der hormonellen Umstellungen während einer Schwangerschaft ist eine weitere Einnahme nicht sinnvoll. Zudem gibt es keine ausreichenden Erfahrungen zu einer Einnahme während einer Schwangerschaft. Auch während der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Agnucaston Erfahrungen

Auf der Suche nach Erfahrungen mit Agnucaston habe ich das Internet durchstöbert und bin in Frauen Foren und in den sozialen Netzwerken schnell fündig geworden. Viele Frauen berichten davon, dass das Präparat tatsächlich Regelschmerzen gelindert und den eigenen Zyklus harmonisiert hat.

Dabei haben gerade Frauen mit Kinderwunsch Agnucaston häufig von ihrem Frauenarzt empfohlen bekommen. Ganz offenbar genießt Mönchspfeffer als natürliches Heilmittel auch in der Schulmedizin ein hohes Ansehen.

In vielen Beiträgen im Netz kann man die Erfahrungen der Frauen verfolgen. Es gibt sehr viele positive Berichte von Frauen mit unregelmäßigen Zyklus, die durch Agnucaston einen regelmäßigen Zyklus erreichen konnten. Auch von vielen Schwangerschaften wird berichtet. Insgesamt bin ich auf sehr positive Resonanz gestoßen. Bei weiterem Interesse starte selbst eine Suche im Internet nach Erfahrungsberichten.

Richtig dosiert und angewendet kann Mönchspfeffer bei Zyklusunregelmäßigkeiten und Regelbeschwerden helfen. Viele positive Erfahrungen bestätigen, dass dieses aus der Antike überlieferte Heilmittel sehr effektiv wirken kann, fast immer gut verträglich ist und kaum Nebenwirkungen zeigt. Auch der Preis des Arzneimittels ist aus meiner Sicht im Rahmen, so dass einem Versuch nach Absprache mit deinem Arzt oder Apotheker kaum etwas zu entgegnen ist.

Bei Interesse am Thema Homöopathie bei Kinderwunsch kann ich dir meine Übersicht zu homöopathischen Mitteln und meinen Wegweiser zu Zyklustees empfehlen.

Herzliche Grüße

Silke

Quellen:

Susan Arentz, Jason Anthony Abbott, Caroline Anne Smith, and Alan Bensoussan. Herbal medicine for the management of polycystic ovary syndrome (PCOS) and associated oligo/amenorrhoea and hyperandrogenism; a review of the laboratory evidence for effects with corroborative clinical findings. BMC Complement Altern Med. 2014; 14: 511.

Westphal LM, Polan ML, Trant AS. Double-blind, placebo-controlled study of Fertilityblend: a nutritional supplement for improving fertility in women. Clin Exp Obstet Gynecol. 2006;33(4):205-8.

Foto: – KRiemer

Mönchspfeffer sogt ausgleichend auf die Hormonsituation. Bildquelle: ESB Professional / .com

Für viele Frauen gehören Kinder zu ihrer Lebensplanung dazu. Oft ist der Zeitpunkt, Kinder zu bekommen, schwer zu wählen. Physiologisch gesehen liegt der günstigste Zeitpunkt ein Baby zu bekommen zwischen dem 18. und dem 25. Lebensjahr. In dieser Zeit ist die Hormonlage stabil und ausgeglichen. Doch selten entstehen Schwangerschaften in diesem Zeitraum. Mit zunehmendem Alter sinkt die Fruchtbarkeitsrate bei Frauen automatisch ab.

Hinzu kommen psychische und körperliche Belastungen, wie beispielsweise Stress und Hektik im Arbeitsbereich, ungesunde Ernährung und fehlende Ausgleichsaktivitäten. Nach Erhebungen des statistischen Bundesamts bleiben derzeit 10-15% der Ehen ungewollt kinderlos. 800.000 Paare werden jährlich von unterschiedlichen Spezialisten betreut, um sich den Traum von einem eigenen Kind zu erfüllen. Die Tendenz hierbei ist stetig steigend.

Frauen verspüren in einer Situation des unerfüllten Kinderwunsches eine innere Leere und neigen zu Depressionen. Gegen einige der beschriebenen Symptome und Begleiterscheinungen kann die Arzneipflanze Mönchspfeffer helfend eingesetzt werden.

Sinnvolle Unterstützung durch Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer hat eine Reihe von positiven Eigenschaften, die begünstigend in Hinblick auf den Kinderwunsch sein können.

  • Die Arzneipflanze kann ausgleichend auf die Hormonsituation im weiblichen Körper wirken. Deshalb ist sie in vielen Fällen die erste Wahl bei einer Kinderwunsch- Behandlung. Eine längerfristige Therapie, in der Regel über mehrere Monate und mit unterschiedlichen Dosierungen, verhilft der Frau zu einer beständigen Hormonlage. Der Hormonspiegel wird reguliert und es werden begünstigende Voraussetzungen geschaffen, um optimale Prolaktin-Werte zu erreichen. Dieses Hormon ist unter anderem für die Milchbildung verantwortlich und beeinflusst den Eisprung.
  • Neben den Veränderungen im Hormonhaushalt soll der Mönchspfeffer zu einer ruhigen und ausgeglichenen Gemütslage verhelfen. Gerade für Frauen, die stark unter der kinderlosen Situation leiden, kann dies eine nützliche Hilfe sein. Verbinden betroffene Frauen ihre fruchtbaren Tage mit regelmäßigen, gezielten Übungen – eine Empfehlung wäre das Kundalini Yoga – führt der Mönchspfeffer bei vielen Paaren zum Erfolg und erfüllt den Kinderwunsch.
  • Die Gelbkörperschwäche, die im medizinischen Fachjargon häufig auch als Lutealininsuffizienz bezeichnet wird, ist ein weiterer möglicher Grund, warum sich eine Schwangerschaft nicht einstellen kann. Diagnostizierbar ist die Gelbkörperschwäche mithilfe einer einfachen Methode, die oftmals auch zur Empfängnisverhütung angewandt wird: mit der Temperaturmethode. Die Basaltemperatur der Frau sollte bis zum 10. oder 16. Tag nach dem Einsprung auf einem um 0,4 Grad erhöhten Niveau bleiben. Fällt die Temperatur regelmäßig vor dem 10. Tag ab, kann dies ein Hinweis auf eine Gelbkörperschwäche sein, die durch die Einnahme von Mönchspfeffer regulierbar sein kann. Rein medizinisch betrachtet können ein Progesteron-Mangel sowie ein Prolaktin-Überschuss zur Gelbkörperschwäche führen. Ist dies der Fall, kann sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten oder es droht eine Eileiterschwangerschaft. Mönchspfeffer hemmt die Prolaktion-Ausschüttung einerseits und begünstigt die Produktion von Progesteron, LH, FSH und Östrogen – kurz um von allen wichtigen Hormonen, die zum schwanger werden und zum schwanger bleiben benötigt werden.
  • Auch das Polyzystische Ovarsyndrom, kurz: PCO, kann der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch sein. Damit wird ein Hormon-Ungleichgewicht bezeichnet, das durch einen Überschuss an männlichen Hormonen bei der Frau gekennzeichnet ist und häufig durch Übergewicht, Akne, Haarwuchs im Gesicht sowie Zyklusstörungen ans Tageslicht tritt. Daneben fallen beim Ultraschall häufig Zysten an den Ovarien auf. Daher auch der Name „polyzystisches Ovarsyndrom“. Die Gründe lassen sich aktuell nur tendenziell vermuten, allerdings nicht bestätigen. Stoffwechsel-Störungen, eine ungesunde Lebensweise sowie ein ungünstigstes Hormon-Verhältnis sind die häufigsten Ursachen, die zur Ausprägung von PCO führen können. Heilbar ist die Erkrankung nicht, wohl aber lassen sich ihre Symptome lindern – unter anderem durch den Einsatz von Mönchspfeffer, der den Hormonhaushalt nachweislich positiv beeinflussen kann. Die wichtigen Schwangerschaftshormone werden punktgenau ausgeschüttet, lassen Follikel reifen und setzen diese frei. Durch die geregelte Zyklusabfolge kann die Chance auf eine Schwangerschaft deutlich erhöht werden.

Auch nach der Entbindung wird Mönchspfeffer oft eingesetzt: Nach der Schwangerschaft und Stillzeit entfaltet er in Form einer Therapie seine Wirkung gegen Zyklusunregelmäßigkeiten.

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Hinweis:

Mönchspfeffer: Wirkung, Kinderwunsch und Nebenwirkungen

Wie wirkt Mönchspfeffer

Durch ein Hormonungleichgewicht gerät auch der Zyklus aus dem Takt. Die Folge: Dein Eisprung kann sich verschieben oder vielleicht sogar ganz ausbleiben. Mönchspfeffer kann dem entgegenwirken, denn er hat eine regulierende Wirkung auf den Hormonhaushalt. Dein Zyklus wird dadurch regelmäßiger und ein Eisprung wahrscheinlicher. Mönchspfeffer setzt dabei bei diesen Hormon-Störungen an:

#1 Zu hohe Prolaktin-Werte
Wenn du viel Stress hast, unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) oder unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidest, führt das häufig zu überhöhten Prolaktinwerten. Prolaktin ist ein Hormon, dass vermehrt während der Schwangerschaft und vor allem während der Stillzeit ausgeschüttet wird. Es regt die Milchbildung an und sorgt während der Schwangerschaft dafür, dass die Brustdrüsen wachsen.

Für Frauen, die noch nicht schwanger sind, kann das Hormon allerdings zum Problem werden. Zu hohe Prolaktinwerte können die Eireifung und den Eisprung massiv stören und damit dazu führen, dass sich dein Zyklus verkürzt. Hier zeigt Mönchspfeffer seine Wirkung: Die Einnahme von Mönchspfeffer senkt die Ausschüttung des Hormons und kann damit helfen, den Zyklus zu regulieren.

#2 Zu wenig Gelbkörperhormone
Hohe Prolaktinwerte können sich auch negativ auf die Bildung von Gelbkörperhormonen (Progesteron) auswirken. Das Gelbkörperhormon wird unmittelbar nach dem Eisprung produziert und soll helfen, die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Ist es nicht ausreichend vorhanden, kann sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter einnisten und du kannst nicht schwanger werden. Auch hier kann Mönchspfeffer helfen, denn er stimuliert die die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) zur stärkeren Bildung des Gelbkörperhormons (Progesteron).

Wie lange soll ich Mönchpfeffer nehmen?

Mönchspfeffer sollte zwei bis drei Monate eingenommen werden, damit sich der Hormonhaushalt harmonisiert. Paare mit Kinderwunsch müssen sich also ein wenig gedulden, bis die Wirkung eintritt.

Aber: Mönchspfeffer ist kein Wundermittel und kann nur gegen leichte bis mittlere Störungen des Hormonhaushaltes helfen. Ist dein Zyklus massiv gestört und kommt es zu keinem richtigen Eisprung mehr, so solltest du mit deinem Arzt weitere Behandlungsmöglichkeiten besprechen!

Die häufigsten Fragen zum Mönchspfeffer

Darf ich Mönchspfeffer und Clomifen zusammen einnehmen?

Es liegen zwar keine speziellen Untersuchungen bzw. Erfahrungsauswertungen über die gleichzeitige Einnahme von Clomifen bzw. Hyhphyson und Mönchspfeffer vor. Sie sollten aber dennoch im Einzelfall mit Ihrem behandelnden Arzt klären, ob Sie beide Medikamente gemeinsam einnehmen sollten.

Schadet der Alkohol in der Mönchspfeffer-Lösung meiner Fruchtbarkeit oder meinem Kind (wenn ich das Mittel noch einnehme, bevor ich weiß, dass ich schwanger werde)?

Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass der Alkohol in der Arzneimitteldosierung ein gesundheitliches Risiko darstellt.

Die Mönchspfeffer-Lösung Agnolyt zum Beispiel enthält 5 Vol. Prozent Alkohol. Eine Einzeldosis (ist gleich der Tagesgesamtdosis) von 40 Tropfen enthält 0,8 Gramm Alkohol. Vergleichsweise dazu enthalten ein Glas Wein (0,1 Liter) ungefähr zehn Gramm Alkohol und ein Glas Bier (0,2 Liter) ungefähr sieben Gramm Alkohol.

Der Alkoholhinweis bei Mönchspfeffer soll verhindern, dass ganz bestimmte Risikogruppen wie zum Beispiel Leberkranke, Alkoholkranke, Epileptiker und Hirngeschädigte alkoholhaltige Arzneimittel einnehmen.

Falls Sie wegen des Alkohols in der Mönchspfeffer-Lösung Bedenken haben, so können Sie auf die Kapseln ausweichen, die den selben Inhaltsstoff und dieselbe Wirksamkeit versprechen.

Wird Mönchspfeffer auch in der Homöopathie verwendet?

Mönchspfeffer wird entsprechend dem homöopathischen Arzneimittelbild – sexuelle Störungen bei Männern, Störung des Milchflusses, nervöse Verstimmungszustände – eingesetzt.

Wann darf ich keinen Mönchspfeffer einnehmen?

Frauen in der Stillperiode sollten auf die Einnahme von Mönchspfeffer-Präparaten verzichten, da es zur Laktationshemmung (Hemmung der Milchbildung) und zum verfrühten Wiederauf treten der ovulatorischen Zyklen kommen kann.

Darf ich Mönchspfeffer auch während der Schwangerschaft einnehmen?

Sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, sollten Sie die Mönchspfeffer-Präparate absetzen – es gibt jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass diese Präparate in ersten Schwangerschaftstagen oder Wochen beim Fötus irgendeinen Schaden anrichten.

Wenn ich Mönchspfeffer einnehme und wenn ich während der Einnahme schwanger werde, kann das Präparat meinem Kind schaden?

Bisher gibt keinerlei Hinweise, dass durch die Einnahme von Mönchspfeffer schädliche Wirkungen beim Fötus zu befürchten sind. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann angenommen werden, dass Mönchspfeffer (welches schon seit den 50er Jahren in dieser Form existiert) von einer großen Anzahl von schwangeren Frauen eingenommen wurde, ohne dass sich bis heute irgendwelche Hinweise auf eine erhöhte Rate an Missbildungen oder andere Folgen für den Embryo ergeben hätten.

Darf ich bei einem Kinderwunsch Mönchspfeffer und Folsäure gemeinsam einnehmen?

Ja, Mönchspfeffer und Folsäure können bei einem bestehenden Kinderwunsch gemeinsam eingenommen werden. Bei einem Kinderwunsch sollten Sie einige Monate im Voraus mit der Einnahme von Folsäure beginnen, um das Risiko zu vermindern, dass Ihr Baby einen Neuralrohrdefekt bekommt.

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