Schwanger mit 10

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Auch der Kinderwunschcomputer cyclotest myWay bestimmt diesen Zeitraum exakt, so dass die Chance, schnell schwanger zu werden, steigt. Der Fruchtbarkeitscomputer kann Dir helfen, den Eisprungtag einzugrenzen und Deinen Wunsch nach einem Kind zu erfüllen.

Gesundheit überprüfen vor dem Schwangerwerden

Möchtest Du schnell schwanger werden, solltest Du einen Termin zu einem gründlichen Check-up beim Arzt vereinbaren.2 Kläre am besten mindestens 3 Monate vor der geplanten Schwangerschaft, ob Du gegen Röteln immun bist. Röteln gehören zu den am meisten gefürchteten Infektionen während der Schwangerschaft, weil diese meist zu Missbildungen des Kindes führen. Dein Arzt wird prüfen, ob ein ausreichender Schutz besteht und wird Dich gegebenenfalls impfen.

Außerdem ist eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen empfehlenswert. Insbesondere die Folsäure bei Kinderwunsch ist für die Vermeidung von Fehlbildungen von Bedeutung. Folsäure sollte am besten bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft eingenommen werden.

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Auch die Schilddrüsenwerte sollten überprüft werden (u. a. wegen Hashimoto). US-amerikanische Wissenschaftler haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass Frauen mit Jodmangel eine geringere Fruchtbarkeit aufweisen.14 Auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlgeburten oder Frühgeburten soll bei einer Schilddrüsenunterfunktion erhöht sein.2 Die DGE empfiehlt Erwachsenen im gebärfähigen Alter eine tägliche Zufuhr von 200 μg Jod. Ein Blutbild gibt Auskunft über eventuelle Vitamin- oder Nährstoffmängel oder andere Hindernisse, die dann behandelt werden können.3

Lass Dich auch frühzeitig auf Geschlechtskrankheiten untersuchen. Viele dieser Erkrankungen verlaufen unbemerkt, können aber die fruchtbaren Tage beeinflussen. Im schlimmsten Fall können sie eine Unfruchtbarkeit bewirken.

Eine der häufigsten Krankheiten darunter ist die Chlamydieninfektion. Eine Infektion mit Chlamydien kann auch ohne Symptome auftreten.3 Mit einem Chlamydienschnelltest kannst Du einfach und sicher zu Hause den Nachweis dieser Infektion durchführen.

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Was essen bei Babywunsch?

Noch ein wichtiger Tipp zum schwanger werden: Mit der richtigen Ernährung kannst Du bereits vor der Schwangerschaft zur Verbesserung Deiner Eizellen im Eierstock beitragen. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist bedeutend zur Vorbereitung auf die kommenden 9 Monate. Während der Kinderwunschzeit solltest Du auf Alkohol verzichten. Übermäßiger Alkoholkonsum verringert die Fruchtbarkeit. Solltest Du vegan oder ohne Fleisch leben, ist es zusätzlich ratsam, auf ausreichende Mengen an Vitamin B12, Kalzium und Eisen zu achten.5

Schwanger werden Tipps: Ernährung verbessern

Die optimale Ernährung bei Kinderwunsch:

  • Ausreichend Flüssigkeit
    Täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit trinken, am besten Wasser, ungesüßten Tee, Frucht- und Gemüsesaft mit Wasser verdünnt. Vorsicht vor zuviel Kaffee. Verzichte auf Alkohol.
  • Gemüse und Obst
    Täglich 3 Portionen Gemüse, möglichst roh. Grünes Gemüse ist reich an Folsäure!
    Täglich 2 Portionen Obst
    1 Portion = 1 geballte Faust
  • Getreide
    Täglich 4 Rationen Getreide, möglichst aus Vollkorn
  • Milch und Milchprodukte
    Täglich 3 Portionen à 200 ml Milch und Milchprodukte
  • Fisch und Meeresfrüchte
    Mindestens 1–2 Rationen à 150 Gramm Fisch pro Woche. Vorsicht vor Thunfisch, Haifisch, Aal, Barsch, Rotbarsch, Schwertfisch und Heilbutt aufgrund der Schwermetallbelastung.
  • Wenig und nur fettarmes Fleisch
    Maximal 3 Portionen fettarmes Fleisch oder Wurstwaren pro Woche (400 Gramm). Habe selten rotes Fleisch und Wurstwaren auf dem Speiseplan.
  • Eier
    Ca. 3 Eier die Woche
  • Nüsse und gesunde Öle
    Iss täglich 1–2 Esslöffel pflanzliche Öle, Nüsse und Samen. Bevorzuge Rapsöl, Nussöl, Sonnenblumenöl und Olivenöl. Kürbiskerne enthalten viel Eisen.
  • Verzichte auf stark verarbeitete Nahrung
    Reduziere Süßigkeiten, Knabbereien, Fast Food und Fertiggerichte
  • Wenig Salz
    Verwende zum Würzen besser Kräuter und andere Gewürze

Eine gesunde, ausgewogene Kost ist auch für Männer sinnvoll. Der Partner kann auch durch eine ausgewogene Ernährung und gesunde Getränke (wenig Alkohol) die Spermienqualität und die Spermienproduktion verbessern.

Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel können die Ernährung unterstützen und sollen bei der Frau die Fruchtbarkeit sowie beim Mann die Spermienbildung und die Spermienqualität verbessern.

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NAHRUNGSERGÄNZUNG FÜR DIE FRAU

Stress reduzieren und schwanger werden

Stress kann Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben. Das Reduzieren von Stress und das Fördern eines erholsamen Schlafs ist daher einer von vielen wertvollen Tipps zum Schwanger werden, wobei hier unterschieden werden muss: Es ist häufig die Rede von positivem Druck, der uns in einer guten Weise antreibt und uns so zu besserer Leistung bringt. Wenn das Negative jedoch dominiert, spüren wir auch ohne ärztlichen Rat den Einfluss auf uns und auf die Liebe und die Lust.4

Es ist ratsam, zu lernen, mit Stress umzugehen und so für ein besseres Wohlbefinden und einem erholsamen Schlaf zu sorgen. Schließlich ist die Gesundheit der Eltern nicht nur vor dem Schwangerwerden bedeutsam, sondern auch während der Schwangerschaft und der Zeit danach mit dem eigenen Baby, welche viel Kraft abverlangt. Zu besonders beliebten Arten der Stressbewältigung zählen Atemübungen und Meditation. Ein Tipp: Warum nicht einfach mal einen Yogakurs besuchen und sich darauf einlassen?

Schwanger werden: Sich ausreichend bewegen

Es ist sehr wichtig, sich regelmäßig zu bewegen. Körperliche Bewegung bringt den Kreislauf auf Trab und tut dem ganzen Körper gut. Bewegung und moderater Sport helfen, das Gewicht zu regulieren und Dein Stress-Level zu senken. Warum also nicht einfach mal die Treppe nehmen, statt den Aufzug zu nutzen?

Leistungssport hingegen ist beim Schwanger werden eher hinderlich.3 Du solltest außerdem wissen, dass Übergewicht bei Frau und Mann die Wahrscheinlichkeit auf eine Empfängnis deutlich mindert. Bei einem BMI von über 25 wird Frauen eine Ernährungsberatung sowie eine Gewichtsreduktion empfohlen. Doch auch Untergewicht oder ein geringer Körperfettanteil verringern die Chancen auf ein Baby.

Bei Frauen kann es bei zu wenig Körpergewicht zu Zyklusstörungen kommen, welche das Eintreten einer Schwangerschaft erschweren können. Außerdem hat man festgestellt, dass sich das Risiko auf eine Fehlgeburt bei untergewichtigen Schwangeren um bis zu 72 Prozent erhöht. Dieses kann durch das richtige Ernährungsverhalten und Gewicht bereits vor der Befruchtung deutlich verringert werden.3 Denk daran, dass Deine Gesundheit immer auch die Gesundheit Deines Babys widerspiegelt.

Rauchen aufhören und schwanger werden

Neben Alkohol gehört auch Nikotin zu den Genussgiften. Studien zeigen: Je stärker Du rauchst, desto mehr nimmt die Fruchtbarkeit ab. Rauchen bzw. das Nikotin senkt die Konzentration der weiblichen Hormone (Östrogen und Progesteron) im Blut. Rauchen reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung um 10 bis 40 %. Zudem treten Raucherinnen durchschnittlich 2 Jahre früher in die Wechseljahre ein. Das Nikotin verkürzt Deine fruchtbare Lebensphase.15

Aber auch beim Mann hat das Rauchen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Gifte im Tabakrauch schädigen dabei das Erbgut der Spermien. Zudem vermindert das Rauchen beim Partner die Spermienproduktion und deren Beweglichkeit. Sie verringern dadurch die männliche Zeugungsfähigkeit.15

Umweltgifte vermeiden zum Schwanger werden

Ein wichtiger Tipp zum Schwangerwerden: Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass Umweltgifte die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen können. Immer mehr Ärzte raten Kinderwunschpaaren dazu, Schadstofftests durchführen zu lassen und Wohnungen und Häuser zu entgiften, bis hin zur Empfehlung, die Arbeitsstelle bzw. den Beruf zu wechseln. Bei der Beratung von Paaren, die ungewollt ohne Kinder sind, sollte daher auch immer geprüft werden, ob eine chronische Umweltbelastung als Ursache möglich ist.6

Auch Bisphenol A (BPA), welches in Plastikflaschen, Konservendosen und Folienverpackungen enthalten ist, wird nachgesagt, einen Einfluss auf das Hormonsystem zu haben. Bei einer Studie wurde festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem aufgenommenen Bisphenol A und der Qualität der weiblichen Eier gibt.7 Zudem hat das Stanford Medical Center herausgefunden, dass BPA das Risiko eines frühen Abgangs steigern soll.8

Was könnt Ihr hier selbst tun? Paare mit einem Kinderwunsch wird geraten, ihre Schadstoffbelastung zu reduzieren. Es ist allerdings ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die allgemeine Luftschadstoffbelastung das größte Problem darstellt. Die Hauptaufnahme von Umweltgiften in unseren Organismus geschieht über die Ernährung.

Der Konsum von Produkten aus der biologischen Landwirtschaft ist eine der wichtigsten Maßnahmen, die Umweltmediziner einem Paar mit Kinderwunsch empfehlen können. Zudem kann die Verwendung naturnaher Produkte bei der Wohnungseinrichtung, bei Putzmitteln, Kosmetika und Kleidung ebenfalls einen bedeutenden Beitrag leisten.6 Um die Aufnahme von Bisphenol A im Körper zu reduzieren, empfiehlt es sich für Paare mit Kinderwunsch, Plastikflaschen gegen Glasflaschen auszutauschen, auf Plastikverpackungen möglichst zu verzichten sowie nichts in Plastikdosen bzw. Konserven zu erwärmen.

Die individuelle Fruchtbarkeit zu bestimmen ist wichtig, wenn man sich ein Baby wünscht und schnell schwanger werden möchte. Findet Geschlechtsverkehr in dem Zeitraum statt, während dem eine Befruchtung überhaupt nur möglich ist, kann das Warten auf den Nachwuchs deutlich kürzer ausfallen.1

Fruchtbarkeit bestimmen

Um schnell schwanger zu werden, müssen die fruchtbaren Tage bestimmt werden.

Wie das geht, kannst Du Dir in unserem Kurzvideo anschauen. Dort wird noch der myPlan gezeigt, unser vorheriges Modell des Kinderwunschcomputers. Aber egal, ob cyclotest myWay oder die Schwangerschafts-App cyclotest mySense: Im Kinderwunschmodus sorgen alle dafür, dass Du Dich sicherlich bald über Nachwuchs freuen kannst.

Video: Schnell schwanger werden mit cyclotest

Zuverlässige Eisprungsignale auswerten

Um die befruchtungsfähigen Tage zu bestimmen, musst Du Deine individuellen Eisprungsignale beobachten und auswerten. Es gibt verschiedene sichere Eisprungsymptome:

  • Basaltemperatur, beispielsweise mit einem Basalthermometer
  • Zervikalschleim
  • Muttermund

Deren Beobachtung und Interpretation ermöglicht die Bestimmung des Fruchtbarkeitsfensters im Monat.10

Innerhalb Deines Fruchbarkeitsfensters gibt es Tage, an denen Du hochfruchtbar bist. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft besonders hoch. Die Zyklus-App cyclotest mySense sowie auch der Kinderwunschcomputer cyclotest myWay zeigen Dir diesen besonderen Zeitraum an!

Schwanger werden mit cyclotest mySense: Anzeige Zykluskurve

In der Zykluskurve findest Du alle wichtigen Daten für den Kinderwunsch wie ungeschützten Sex, Deine Eisprungsignale sowie Deine individuelle Fruchtbarkeit.

Die Kombination der Temperatur mit dem Zervixschleim kann sich für eine schnelle Empfängnis positiv auswirken, da die Schleimkonsistenz bereits im Voraus die fruchtbare Zeitspanne anzeigt.10

Studien zeigen, dass NFP den Zeitpunkt bis zum Eintritt einer Schwangerschaft verkürzt. Um schneller schwanger zu werden, lohnt es sich also, Aufwachtemperatur und Zervixschleim zu beobachten und auszuwerten.

Schnell schwanger werden mit NFP

Laut Statistik werden innerhalb eines Jahres 85 % der Frauen spontan schwanger, 60 % davon nach einem halben Jahr.1

Studien haben allerdings gezeigt, dass diese Zeit deutlich verkürzt werden kann, wenn man eine professionelle Zyklusbeobachtung mittels Natürlicher Familienplanung (Aufwachtemperatur und Schleim) vornimmt: 81 % der Frauen, die die fruchtbare Phase exakt bestimmen, werden demnach nach durchschnittlich 6 Monaten und 92 % nach einem Jahr schwanger.12

Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten Eisprungrechner, die Du auf vielen Internetseiten finden kannst. Sie basieren entweder auf einem angenommenen Menstruationszyklus von 28 Tagen oder der Zykluslänge, die man manuell eingibt. Daraus „errechnet“ der Onlinerechner den Eisprungtermin. Diese Methoden sind allerdings sehr ungenau, da sie nicht auf den individuellen Signalen Deines Körpers basieren.

Hilfreich sein können hier auch LH-Tests, am besten zusammen mit der Temperaturbeobachtung. Ein Ovulationstest zeigt Dir ebenfalls im Voraus an, wann Dein Eisprung erfolgen wird und hilft Dir dabei, Deine fruchtbaren Tage zu bestimmen.

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Achtung vor unsicheren Eisprunganzeichen

Der Mittelschmerz ist übrigens kein verlässliches Eisprungsymptom. Frauen mit einem Wunsch nach einem Kind kann dieser Schmerz um den Zeitpunkt des Eisprungs aber zusätzliche Sicherheit geben. Ob es damit schneller klappen kann, ist nicht vorhersehbar.

Befruchtungsfähigkeit der Spermien beachten

Die individuellen fruchtbaren Tage der Frau beinhalten auch die Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen des Mannes. Die Überlebensdauer der Spermazellen kann bis zu 5 Tage betragen.1 Wie lange Spermien überleben können, ist allerdings von mehreren Faktoren abhängig.

Das Zeitfenster für die Fruchtbarkeit wird also insgesamt durch die Überlebensdauer der Spermazellen und das tatsächliche Zeitfenster für die Empfängnisbereitschaft der Eizellen eingegrenzt.

Fazit: Eine Schwangerschaft tritt ein, wenn das Spermium des Mannes auf eine Eizelle der Frau trifft, diese befruchtet und sie sich danach in die Gebärmutter einnistet.

In welchem Zeitraum kann eine Frau schwanger werden?

Die Eizelle, die innerhalb des Eierstocks heranreift, wird mit dem Eisprung in die Eileiter abgegeben und bewegt sich von dort aus in Richtung Gebärmutter. Und jetzt kommt es auf das richtige Timing an!

Denn: Wenn sie während dieser Reise auf männliche Spermien trifft, kann eine Verschmelzung von Ei und Samenzelle sowie die Einnistung stattfinden.3

cyclotest mySense zeigt fruchtbar und hochfruchtbar an.

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Dabei ist es aber auch wichtig zu wissen, dass die Empfängnisbereitschaft der Frau auf höchstens 24 Stunden beschränkt ist; die Lebensdauer der Eizellen beschränkt sich also auf diese Stunden.11

Kommt es nach dem Eisprung zur Verschmelzung im Eileiter, nistet sich die befruchtete Zelle in der Gebärmutter ein und entwickelt sich zum Kind. Wenn keine Befruchtung und kein Andocken stattfinden, wird diese während der Monatsblutung zusammen mit der verdickten Gebärmutterschleimhaut abgestoßen.

Video: Schwanger werden mit cyclotest

Um schnell schwanger zu werden, musst Du also den richtigen Zeitpunkt abpassen, um die besten Voraussetzungen für die Geburt Deines Babys zu schaffen. Die Beobachtung Deines Monatszyklus und damit die Bestimmung der fruchtbaren Tage ist dabei sehr wichtig. Je nach Zykluslänge kannst Du sogar während der Periode schwanger werden.

Hast Du erfahren, dass Du schwanger bist? Dann kannst Du Deine Schwangerschaftswoche sowie Deinen Geburtstermin berechnen.

Hat es zunächst geklappt, aber Du hast eine Fehlgeburt erlitten? Dann schau Dir alle Infos zu Schwanger nach einer Fehlgeburt an.

Spielt die Stellung beim Sex eine Rolle?

Vielleicht fragst Du Dich, ob man mit einer bestimmten Stellung schneller schwanger werden kann? Um die Chance auf ein Baby zu maximieren, wird vielfach eine Stellung empfohlen, bei der der Weg der Spermien zur Vagina möglichst kurz ist. Beispiele dafür sind die Missionarsstellung sowie die „Hündchen-Position“. Zu den verschiedenen Stellungen beim Sex gibt es aber bisher keine wissenschaftlichen Studien. Die Meinung der Fachleute ist vielfach, dass rein anatomisch betrachtet die klassische Missionarsstellung nicht nachteilig ist.9

Schnell schwanger: Wie oft Sex?

Um schnell schwanger zu werden lautet die allgemeine Empfehlung, dass Du alle 2-3 Tage Sex haben solltest. Allerdings solltest Du es nicht übertreiben, der Spaß daran sollte nicht verloren gehen!

Um die Chancen auf ein Baby zu optimieren, sollte der Geschlechtsverkehr am besten innerhalb Deiner individuellen fruchtbaren Zeit stattfinden.10 Ob die Frau dabei einen Orgasmus hat oder nicht, spielt keine Rolle bei der Chance auf eine Befruchtung. Viel wichtiger ist damit das Timing, also wann man schwanger werden kann.

Was tun, wenn es mit dem Schwangerwerden nicht klappt?

Bei vielen Frauen ist der Wunsch, schnell schwanger zu werden, sehr stark. Sicherlich versucht jede Frau gegen Ende des Zyklus in sich zu horchen und Schwangerschaftsanzeichen zu entdecken.

Gleitmittel können übrigens bei einem Babywunsch schaden. Egal, ob Gleitmittel auf Wasser- oder Ölbasis, sie wirken sich negativ auf die Spermienaktivität aus. Der Grund liegt darin, dass Gleitmittel den PH-Wert der Scheide verändern.

Negativer Test

Sehr enttäuscht ist man dann, wenn die Monatsblutung eintritt! (Wobei es in manchen Fällen durchaus sein kann, dass man schwanger trotz Periode ist.) Was also tun, wenn sich eine Schwangerschaft trotz Zyklusbeobachtung und Beachtung der Tipps nicht einstellen möchte?

Es ist zunächst nicht hilfreich, den Schwangerschaftstest zu früh zu machen. Ein Schwangerschaftstest kann erst dann positiv anzeigen, wenn sich genügend Schwangerschaftshormon hCG gebildet hat. Die Einnistung der befruchteten Eizelle erfolgt nicht sofort, nachdem diese befruchtet wurde. Erst ab dem Zeitpunkt der Einnistung wird das hCG freigesetzt. Warte daher am besten den Tag ab, an dem Deine Menstruation einsetzen sollte.

Schnell schwanger werden mit cyclotest mySense

Krankheiten, die das Schwangerwerden beeinträchtigen

Die Faktoren für den unerfüllten Kinderwunsch sind vielfältig. Sollte es bei Dir nicht sofort klappen mit dem Schwanger werden, dann hilft es Dir, Dich über mögliche Ursachen und Möglichkeiten zu informieren. Heutzutage gibt es viele Wege, Paare mit Kinderwunsch auf die Sprünge zu helfen.

Vielfach gibt es auch Probleme, schwanger nach Absetzen der Pille zu werden. Die Dauer bis zur Schwangerschaft kann dadurch verlängert werden. Dein Körper muss sich erst wieder an die normalen Zyklusgegebenheiten nach der hormonellen Verhütung gewöhnen. Versuche Dich nicht unter Druck zu setzen und lass Deinem Körper Zeit.

Eine Gelbkörperschwäche ist einer der häufigsten Gründe, warum es mit dem Schwanger werden noch nicht klappt. Die Ursache ist ein zu geringer Anteil des Hormons Progesteron im Hormonhaushalt der Frau. Um eine Schwangerschaft zu erreichen, solltest Du Deinen Zyklus erst einmal genau kennenlernen und ggf. dann gegensteuern. Beobachte zunächst Deinen Zyklus. Weißt er eine kurze zweite Zyklushälfte auf? Dann zeige Deine Zyklusdaten Deinem Frauenarzt.

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Viele Frauen, die unter Endometriose leiden, können ebenfalls Probleme haben, schnell schwanger zu werden. Oftmals wird die Krankheit erst spät festgestellt. Das muss aber nicht sein!

Schließlich kann auch das PCO-Syndrom schuld sein, wenn die Schwangerschaft auf sich warten lässt. Diese Krankheit ist eine der häufigsten Hormonstörungen bei Frauen und beeinträchtigt ein erfolgreiches Schwangerwerden. Eine rechtzeitige Diagnose ist auch hier wichtig.

Schwanger werden klappt nicht: Wann zum Arzt?

Findet Sex innerhalb der sicher bestimmten fertilen Phase statt, so wird Paaren empfohlen, nach 6 Monaten einen Termin beim Frauenarzt bzw. Kinderwunscharzt zu vereinbaren.13 Falls Du schwanger mit 40 oder einem höheren Alter werden möchtest, so solltest Du Dich ggf. früher bei Deinem Arzt melden. Der Druck, noch schwanger werden zu können, ist mit steigendem Alter deutlich höher. Eine längere Wartezeit ist normal.

Dieser sollte dann mögliche Faktoren einer möglichen Unfruchtbarkeit ausschließen. Bei unauffälligen Befunden kann weiter abgewartet werden, da Studien gezeigt haben, dass in den folgenden 1-2 Jahren eine über 50%-ige Chance auf eine Spontanschwangerschaft besteht. Dies gilt aber nur, wenn weiterhin Geschlechtsverkehr zum richtigen Zeitpunkt stattfindet.1

Kinderwunsch – So können Sie die Befruchtung unterstützen

Wenn Sie möglichst schnell schwanger werden möchten, erhalten Sie hier wichtige Informationen zum Sex bei Kinderwunsch: Wie oft Sie Geschlechtsverkehr haben sollten, wann und in welcher Stellung.

Direkt einsteigen bei:

Tipps für eine erfolgreiche Befruchtung:

  • Haben Sie regelmäßig Sex (jeden 2.-3. Tag)
  • Nutzen Sie das Zeitfenster rund um den Eisprung (Zyklusmitte)
  • Bestimmen Sie Ihre fruchtbaren Tage (z.B. mit der Temperaturmethode)
  • Wählen Sie eine für die Befruchtung ideale Sexstellung (Missionarsstellung, Hündchenstellung, Sex von der Seite)
  • Achten Sie auf eine bewusste und ausgewogene Ernährung
  • Sorgen Sie für Entspannung und Stressabau

Häufigkeit: Wie oft sollte ich Geschlechtsverkehr haben?

Wünschen sich Paare ein Kind, haben sie meist sehr oft Geschlechtsverkehr, um die Chancen einer Schwangerschaft zu erhöhen. Doch wie hilfreich ist häufiger Geschlechtsverkehr bei Kinderwunsch? Sollte man unbedingt jeden Tag Sex haben?

Kinderwunsch: Brauche ich jeden Tag Geschlechtsverkehr?

Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, nach welchem System Sie am besten ein Baby bekommen können. Einige Fachleute setzen dabei auf die genaue Planung und empfehlen, nur zu bestimmten Tagen vor und nach dem Eisprung miteinander zu schlafen, damit die Qualität der Spermien möglichst hoch bleibt. Andere raten zu häufigem Sex, um schnell schwanger zu werden. Jeden Tag Geschlechtsverkehr zu haben, ist allerdings kontraproduktiv, da dies schnell zu Stress und Anspannung führen kann. Denn Sex als Pflichtprogramm wirkt ermüdend und schafft letztlich mehr Frust als Lust. Außerdem braucht Ihr Partner Zeit, damit sich sein Spermiendepot wieder füllen kann.

Weniger ist oft mehr

Generell ist regelmäßiger Geschlechtsverkehr bei Kinderwunsch der beste Weg, um möglichst schnell schwanger zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kinsey Instituts an der Indiana University. Dabei erforschten die Wissenschaftler, ob und wie häufiger Sex das Immunsystem der Frau beeinflusst. Nach Ansicht von Forschungsleiter Tierny Lorenz wehrt das weibliche Immunsystem normalerweise Eindringlinge wie potenzielle Krankheitserreger ab. Dazu können auch die männlichen Spermien gehören. Haben Frauen mit Kinderwunsch jedoch regelmäßig jeden zweiten oder dritten Tag Geschlechtsverkehr, gewöhnt sich das Immunsystem an die Samenzellen. Diese haben dadurch eher die Chance, in die Gebärmutter eindringen und eine Eizelle befruchten zu können.

Zeitpunkt: Wann sollte ich Geschlechtsverkehr haben?

Entscheidend für den Kinderwunsch ist auch, wann Sie Geschlechtsverkehr haben. Denn im monatlichen Zyklus gibt es ausschließlich einige wenige fruchtbare Tage. Generell gilt der Zeitpunkt rund um den Eisprung als beste Zeit, schwanger zu werden. Die weibliche Eizelle selbst ist nur 12 bis 24 Stunden lang befruchtungsfähig. Die männlichen Spermien dagegen können in der Gebärmutter fünf bis sechs Tage überleben. Daher ist häufiger Geschlechtsverkehr vor und während des Eisprungs besonders zielführend. Es gibt inzwischen Rechner und Tabellen, mit denen Sie die fruchtbaren Tage bestimmen können. Die Berechnungen sind relativ genau und unterstützen die Planung von Paaren mit Kinderwunsch. Wie oft Sie in dieser Zeit Geschlechtsverkehr haben, bleibt ganz Ihnen und Ihrer Lust überlassen.

Generell gilt der Zeitpunkt rund um den Eisprung als beste Zeit, schwanger zu werden.

Intensität: Guter Sex unterstützt die Befruchtung

Wichtiger als die Häufigkeit und der Zeitpunkt ist allerdings die Intensität des Beischlafs. Schieben Sie daher die wissenschaftlichen Aspekte und Ratschläge während des Beischlafs beiseite und genießen Sie vor allem die intime Zeit zu zweit.

Zeit für Zärtlichkeit statt Sex nach Plan

Wichtig ist vor allem, dass Sie beide möglichst entspannt und ohne Druck an die Sache herangehen. Denn zu hohe Erwartungen führen zu Stress und Unwohlsein und verhindern womöglich, dass sich Ihr Kinderwunsch erfüllt. Wie oft Sie Geschlechtsverkehr haben und wann, ist im Grunde zweitrangig. Hauptsache, Sie und Ihr Partner haben regelmäßig Zeit für einander. Zum Kuscheln, Verliebtsein und Pläneschmieden. Gehen Sie öfter einmal zusammen aus, genießen Sie die frische Luft oder verreisen Sie. In einer glücklichen Partnerschaft klappt es mit dem Nachwuchs oftmals von ganz allein.

Der Orgasmus der Frau fördert die Befruchtung

Auch der weibliche Orgasmus wirkt sich positiv auf die Befruchtung der Eizelle aus. Zu diesem Schluss gelangt der Gynäkologe und Reproduktionsmediziner Johannes Huber aus Wien. Beim Orgasmus wird demzufolge eine große Menge des Botenstoffes Oxytocin frei. Das sorgt dafür, dass sich die Gebärmuttermuskulatur zusammenzieht. Kommt der Mann zum gleichen Zeitpunkt zum Orgasmus, können die Samenzellen durch die Kontraktionen leichter zur Eizelle gelangen. Außerdem kann der Orgasmus der Frau auch spontan einen Eisprung auslösen, wenn der Geschlechtsverkehr zu den fruchtbaren Tagen stattfindet. Dies kann eine Schwangerschaft zusätzlich begünstigen.

Welche Stellung ist optimal bei Kinderwunsch?

Zum Schwanger-Werden ist die beste Stellung eine Position, in der das Sperma möglichst weit vor die Gebärmutter gebracht wird. Dazu gehören vor allem:

  • Missionarsstellung
  • Hündchenstellung
  • Sex von der Seite

Generell eignet sich zum Schwangerwerden eine Stellung, bei der die Spermien den Gesetzen der Schwerkraft folgen können. Also Positionen, bei denen der Mann auf der Frau liegt und/oder bei denen sein Glied tief eindringen kann. Sex im Sitzen oder Stehen wirkt der Schwerkraft entgegen und ist daher eher ungeeignet für Frauen, die schwanger werden möchten. Die Stellung sollte außerdem für beide Partner bequem sein und Lust bereiten. Das ist beim Geschlechtsverkehr zur Familienplanung am wichtigsten.

Weitere Tipps und Maßnahmen bei Kinderwunsch

Wie und wie oft Sie Geschlechtsverkehr haben, bildet eine wichtige Basis für eine zeitige Schwangerschaft. Daneben ist auch ein Besuch beim Frauenarzt ratsam, wenn Sie ein Baby bekommen möchten. Er wird im Rahmen einer Untersuchung feststellen, ob Sie körperlich fit und bereit für eine Schwangerschaft sind. Außerdem kann er anhand einer Blutuntersuchung sehen, ob Sie eventuell Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralstoffe, Folsäure oder Eisen benötigen. Auch eine bewusste Ernährung ist ab jetzt für Sie und Ihren Partner wichtig. Sie sorgen damit für optimale Voraussetzungen, damit ein gesundes Baby in Ihrem Bauch wachsen kann. Bei Ihrem Partner gewährleistet eine ausgewogene Kost mit vielen Vitaminen und Spurenelementen eine hochwertige Spermienqualität. Daneben gibt es weitere Maßnahmen für Männer mit Kinderwunsch, um den Prozess positiv zu beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Verzicht auf Nikotin und Alkohol
  • Regelmäßig Sport
  • Gezielter Stressabbau
  • Liebevolle Unterstützung der Partnerin

Mädchen oder Junge: Ist es möglich, das Geschlecht zu beeinflussen?

Jede Frau wünscht sich in erster Linie selbstverständlich ein gesundes Kind – das ist immer die Hauptsache. Darüber hinaus hoffen die Eltern in spe aber auch häufig auf ein bestimmtes Geschlecht, zum Beispiel, wenn noch ein Brüderchen für die erstgeborene Tochter geplant ist. Um die Chancen auf einen Jungen oder ein Mädchen zu erhöhen, gibt es zahlreiche Tricks und Mythen im Internet. Eine konkrete Wissenschaft zu diesem viel diskutierten Thema ist leider noch nicht bekannt, dennoch schwören einige Paare auf bestimmte Techniken, um ein Baby mit Wunschgeschlecht zu zeugen.

Möchten Sie die Wahrscheinlichkeit auf einen kleinen Jungen oder ein kleines Mädchen steigern, kann es sich lohnen, die folgenden Empfängnis-Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Mit der Shettles-Methode zur Geschlechterbestimmung

Weibliche Spermien bewegen sich langsamer und überleben länger im Uterus der Frau. Basierend auf dieser – wissenschaftlich erhärteten – Erkenntnis stellte ein Doktor Landrum Shettles fest, dass Paare die Chancen auf ein Mädchen erhöhen können, wenn sie einige Tage vor der Ovulation Geschlechtsverkehr haben. Denn bis zum Zeitpunkt des Eisprungs befinden sich mit großer Wahrscheinlichkeit mehr weibliche Spermien in der Gebärmutter. Möchten hoffnungsvolle Eltern lieber einen Jungen zeugen, ist der Beischlaf möglichst nah zum Termin des Eisprungs oder am besten natürlich am Tag der Ovulation ideal. Dann sollen die Chancen besonders hoch sein, dass die schneller schwimmenden Y-Chromosomen eher die Eizelle erreichen.

Die chinesische Mondtabelle zur Wahl des Geschlechts

Vor etwa 700 Jahren erstellte ein chinesischer Wissenschaftler die chinesische Mondtabelle. Bis heute soll sich mit diesem Diagramm das Geschlecht des Kindes mit einer 90-prozentigen Genauigkeit bestimmen lassen. Dazu werden das Alter der Mutter und die Zeit der Empfängnis bzw. der Zeugungsmonat hinzugezogen. Anhand der Tabelle lässt sich so einfach erkennen, in welchem Monat Sie voraussichtlich eher einen Jungen oder ein Mädchen zeugen können.

Alkalische Ernährung oder Säure-Diät – um einen Jungen zu zeugen

Nach einem Volksglauben schaden säurehaltige Speisen den männlichen Spermien. Möchten Sie gerne einen Jungen in die Welt setzen, sollten Sie entsprechend auf Beeren, Milchprodukte, Mais und Weizen verzichten und sich besser für salzige Lebensmittel, Bananen und ganz viel Gemüse entscheiden. Darüber hinaus wurde herausgefunden, dass Frauen, die mehr Kalorien zu sich führen, eher dazu tendieren, einen Jungen zu bekommen.

Ein Orgasmus für eine erhöhte Chance auf einen Sohn

Eine weitere Theorie besagt, dass ein Orgasmus eine alkalische Flüssigkeit im Uterus erzeugt, die für männliche Spermien einladender ist als für weibliche. Zusätzlich sollen die Kontraktionen der Gebärmutter während des Höhepunkts die schnellen männlichen Spermien näher an die Eizelle heranschieben.

Bessere Geschlechterwahl – dank der Boxershorts für ihn

Es wird vermutet, dass männliche Spermien hitzeempfindlicher sind als weibliches Sperma. Möchten Sie Ihre Chancen auf einen Jungen erhöhen, bitten Sie Ihren Mann, über eine längere Zeit Boxershorts zu tragen, um unnötige Hitzequellen zu vermeiden.

Die richtige Position zum Zeugen von Mädchen oder Jungen

Möchten Sie ein Mädchen zeugen, empfiehlt Shettles eine Position mit der bestmöglichen Eindringtiefe – wie zum Beispiel die Missionarsstellung. Die Spermien gelangen auf diese Weise umgehend in das saure Milieu der Scheide, das für männliches Sperma eher ungünstig sein soll. Die langsameren weiblichen Spermien haben außerdem eine bessere Chance, die männlichen Kontrahenten auf dem kürzeren Weg bis zur Eizelle zu schlagen.

So beeinflusst der männliche Kaffeekonsum das Geschlecht

Koffein soll die Spermien angeblich aktiver machen. Wünschen Sie sich einen Sohn, bitten Sie Ihren Mann einfach, mehr Kaffee zu trinken. So erreichen die schnellen männlichen Spermien vielleicht noch rasanter die Eizelle. Aber aufgepasst: Ein gesundes Maß sollte Ihr Mann dabei nicht überschreiten – denn sonst kann sich der gute Wille schnell negativ auswirken. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung machen Sie auf jeden Fall alles richtig.

Mehr zu: Elevit® 1 ab Kinderwunsch

Leichter schwanger werden: Was kann der Mann tun?

Die Schwangerschaft selber betrifft natürlich in erster Linie die Frau. Doch der Mann kann seine Partnerin unterstützen und einen Beitrag dazu leisten, dass es mit dem Wunschkind möglichst bald klappt.

Ob sich ein Paar seinen Kinderwunsch erfüllen kann, hängt unter anderem auch von der Spermienqualität des Mannes ab, die – bedingt durch unseren modernen Lebensstil – Beobachtungen zufolge bereits seit Jahrzehnten kontinuierlich abnimmt. Der Mann kann ebenfalls einiges tun, um seine Partnerin beim Schwanger werden zu unterstützen: Durch eine gesunde Ernährungsweise, eine optimale Versorgung mit Zink, Sport und Bewegung bzw. das Vermeiden von Überwicht, einen reduzierten Alkohol- und Tabakkonsum sowie gezielten Stressabbau verbessert sich die Spermienqualität, wodurch auch die Chancen einer Befruchtung steigen.

Fitte Spermien führen zum Ziel: das Wunschkind

Damit überhaupt ein Baby gezeugt wird, müssen die Spermien des Mannes auf die Eizelle der Frau treffen und diese befruchten. Dies gelingt jedoch frei nach Darwin nur den fittesten Spermien. Allerdings gibt es davon immer weniger: Beobachtungen zufolge nimmt die Spermienzahl bei Männern seit Jahren kontinuierlich ab. Die Hoden produzieren insgesamt weniger Spermien.

Es gibt zahlreiche Gründe für eine sinkende Spermienkonzentration und -qualität, von denen viele dem modernen Lebensstil mit ungesunder Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie Alkohol- und Tabakkonsum geschuldet sind. Nicht haltbar ist dagegen, dass der Laptop im Schoß und das Smartphone in der Hosentasche die Spermienqualität beeinflussen. Zwar mögen Spermien keine Temperaturen über 37 °C, doch um Schaden anzurichten, müssten die höheren Temperaturen schon deutlich längere Zeit vorherrschen. Über die Auswirkung von Mobilfunkstrahlen sind sich die Forscher uneinig, doch Beweise für ihre Schädlichkeit gibt es bisher nicht.

Bleibt die Frage für alle Paare mit Kinderwunsch vor dem Schwangerwerden: Was kann der Mann tun, um die Spermienqualität zu erhöhen, sodass es leichter für ihn wird, einen „Volltreffer“ zu landen und die weibliche Eizelle zu befruchten?

Schwanger werden – Tipps für Männer

Große Bedeutung kommt einer gesunden Ernährung zu. Sie müssen es nicht unbedingt wie der legendäre Frauenheld Casanova machen, der täglich 50 Austern verspeiste, doch tatsächlich sind die Meeresfrüchte hervorragende Zinklieferanten. Der männliche Tagesbedarf liegt bei 10 mg Zink (das entspricht übrigens einer einzigen Auster!), und bei einer Ejakulation verbraucht der Körper etwa 0,3 mg bis 1,8 mg Zink. Um gesunde Spermien zu produzieren, sollten Sie also auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten sowie auf weitere Vitamine und Mineralstoffe. Auch Walnüsse wirken sich positiv auf die Spermienqualität aus. Knabbern Sie ruhig ab und zu eine Handvoll Walnüsse pur als Snack.

Um gesunde Spermien zu produzieren, sollten Sie auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten sowie auf weitere Vitamine und Mineralstoffe.

Tipp 1: Gesunde Ernährung

Achten Sie allgemein auf eine ausgewogene Ernährung mit folgenden Schwerpunkten:

  • Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse
  • Pflanzliche Öle
  • Fisch
  • Mageres Fleisch
  • Rotes Fleisch, welches einen sauren ph-Wert im Körper verursachen und dadurch die Spermienqualität negativ beeinflussen kann, sowie verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren sollten Sie dagegen eher in Maßen konsumieren.

Tipp 2: Mit dem Rauchen aufhören und Alkoholkonsum minimieren

Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum. Auch wenn es bislang keine Belege für einen direkten Zusammenhang zwischen Alkohol und minderer Spermienqualität gibt, hat Alkohol jedoch ganz allgemein einen eher negativen Einfluss auf das Sexleben.

Einen besonders negativen Einfluss auf die Spermienqualität hat das Rauchen. Wenn es beim Thema Kinderwunsch und Schwangerwerden um Tipps für Männer geht, lautet daher einer der meistgenannten Ratschläge: Mit dem Rauchen aufhören! Nach einem Rauchstopp steigen die Chancen, ein Kind zu zeugen, um bis zu 30 %.

Tipp 3: Regelmäßig Sport treiben

Indem Sie regelmäßig Sport treiben, bringen Sie Ihre Spermien im wahrsten Sinne des Wortes auf Trab. Schon ein flotter Spaziergang täglich kann viel dazu beitragen, dass Sie sich allgemein wohler fühlen.

Tipp 4: Höhere Temperaturen in den Hoden vermeiden

Achten Sie auch bei Sport auf lockere Sportkleidung: Sehr eng anliegende Unterhosen und Sporthosen stören die Luftzirkulation und pressen die Hoden an den Körper, sodass ihre Temperatur steigt. Dies wiederum wirkt sich negativ auf die Spermienqualität aus. Verzichten Sie auf das Rennradfahren als Hobby, wenn Sie Ihre Frau beim Schwangerwerden unterstützen möchten: Durch den Sitz auf den schmalen Rennsätteln wird die Durchblutung der Genitalien gestört, sodass auch hier die Spermien leiden.

Tipp 5: Stress abbauen

Viele Männer leiden unter täglichem Termindruck, Stress am Arbeitsplatz, Überstunden und Ärger beim Pendeln. Dies schlägt sich körperlich auf die Qualität der Spermien nieder und sorgt obendrein für Zündstoff in der Partnerschaft. Laufen Sie abends eine kleine Runde, um den Stress des Tages abzubauen, und achten Sie auf entspannte Abende mit der Partnerin.

Spezielle Entspannungsübungen, Yoga oder Meditation zu Hause können zusätzlich zum Stressabbau beitragen.

Beliebte Entspannungsmethoden wie der Abend im Thermalbad, in der Saunalandschaft oder im heißen Whirlpool sollten Sie dagegen einschränken, denn das heiße Wasser lässt die Temperatur in den Hoden steigen und beeinflusst die Spermienproduktion negativ.

Kinderwunsch? Geduld und Liebe zählen beim Schwangerwerden

Sicher, Sie möchten beide schnell schwanger werden. Tipps für Männer können dabei helfen, die Spermienqualität zu verbessern und so die Chancen für eine erfolgreiche Befruchtung zu erhöhen. Doch vergessen Sie dabei nicht, dass Ihr Körper unter dem Erfolgsdruck leiden kann. Ganz gleich, wie dringend der Kinderwunsch ist: Zügeln Sie Ihre Erwartungen und gehen Sie gelassen und mit viel Geduld an das Projekt Baby. Vielleicht klappt es innerhalb weniger Wochen, vielleicht dauert es auch ein Jahr oder zwei. Mutter Natur lässt sich nicht hetzen.

Denken Sie auch an biologische Faktoren: Es dauert bis zu acht Wochen, bis Spermien in den Hoden vollständig herangereift sind. Haben Sie die oben genannten Tipps für Männer allesamt berücksichtigt, kann es dennoch ein bis zwei Monate dauern, bis sich die Spermienqualität verbessert hat. Neigen Sie dazu, mehr als einmal täglich zu masturbieren, sollten Sie dies nach Möglichkeit einschränken, solange der Kinderwunsch besteht. Je mehr Munition Sie beim Masturbieren verschießen, desto weniger steht Ihnen beim Geschlechtsverkehr zur Verfügung, denn der Körper braucht eine Weile, um neue Spermien in den Hoden zu produzieren.

Dazu kommen äußere Faktoren: Bei hohen Temperaturen im Sommer leidet die Spermienqualität eher als im Winter. Hat es in den Sommermonaten noch nicht mit dem Kinderwunsch geklappt, kann sich der Erfolg durchaus im Herbst schnell einstellen, wenn die Temperaturen gesunken sind.

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Schwanger werden: 9 Tipps, damit es klappt

Schwanger werden ist für viele gar nicht so einfach. Monatelanges Hibbeln und Testen empfinden die meisten Paare als zermürbend. Mit steigendem Alter wird es zudem immer schwerer schwanger zu werden. Ein Jahr Wartezeit ist nicht ungewöhnlich. Doch mit unseren Tipps könnt ihr eure Chancen auf einen positiven Schwangerschaftstest erhöhen.

1. Hallo Zyklus! Schön, dich kennenzulernen

Die wichtigste Frage, die man sich stellt, wenn man einen Kinderwunsch hegt, lautet: Wann sind meine fruchtbaren Tage? Innerhalb eines Zyklus kannst du nur in einer ganz bestimmten Phase schwanger werden – nämlich rund um den Eisprung. Und damit du den richtig bestimmen kannst, lohnt es sich, deinen Zyklus ein weniger genauer kennenzulernen.

Mittlerweile unterstützen dabei

  • Kinderwunsch-Apps
  • Ovulationstests
  • Fruchtbarkeitscomputer, die dir anzeigen, zu welchem Zeitpunkt du schwanger werden kannst.

Eigentlich reicht es aber auch schon, deinen Körper ganz genau zu beobachten, indem du NFP – also die natürliche Familienplanung – anwendest. Die symptothermale Methode beruht auf den Signalen, die dir dein Körper ganz von allein aussendet. Anhand deiner Basaltemperatur und der Beschaffenheit des Zervixschleims oder auch des Muttermundes kannst du mit ein wenig Übung deinen Eisprung bestimmen und damit Rückschlüsse auf fruchtbare und unfruchtbare Tage ziehen.

Durch gutes Timing können so deine Chancen auf eine Schwangerschaft signifikant gesteigert werden. Am Wahrscheinlichsten klappt es an den zwei bis drei Tagen vor dem Eisprung. Übrigens: Spermien überleben bis zu fünf Tage. Die eigentliche Befruchtung kann auch noch Tage nach dem Sex stattfinden.

Worauf ihr aber unbedingt verzichten solltet: ölhaltige Gleitmittel können das Scheidenmilieu verändern, sodass die Spermien langsamer werden oder sogar absterben. Solche Gleitmittel können dann der Grund sein, weshalb es nicht zur Befruchtung und Einnistung der Eizelle kommt.

2. Einmal zum Arzt bitte

Wenn ihr euch bewusst für eine Schwangerschaft entschieden habt, kann ein Besuch beim Frauenarzt nicht schaden, um dich einmal durchchecken zu lassen. Vor allem unerkannte Infektionen können zu Komplikationen bei unerfülltem Kinderwunsch führen. Dein Arzt kann dir bei Babywunsch außerdem wertvolle Tipps und Empfehlungen geben und berät dich natürlich auch zu Medikamenten, die möglicherweise regelmäßig einnimmst.

Lass auf jeden Fall auch deinen Impfstatus checken. Bist du nicht ausreichend gegen Röteln oder Windpocken immun, solltest du die Impfung noch vor der Schwangerschaft nachholen. Denn infizierst du dich während der Schwangerschaft, kann das schwerwiegende Folgen für das Baby haben.

Auch ein Zahnarztbesuch vorab kann nicht schaden. Hintergrund: Zum einen sollte präventiv überprüft werden, ob es noch Baustellen gibt, die unter Betäubung behandelt werden müssen. Gleichzeitig ist die Mundhygiene in der Schwangerschaft besonders wichtig. Denn chronische Entzündungen in der Mundhöhle können:

  • sowohl auf männliche als auch auf weibliche Keimzellen einen negativen Einfluss haben.
  • ziemlich schmerzhaft sein
  • Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben, wenn die aggressiven Keime beispielsweise durch Oralsex in die Vagina gelangen
  • das Risiko für eine frühe Fehlgeburt erhöhen
  • frühzeitig Wehen auslösen, wenn die Bakterien beispielsweise über die Blutbahn zur Plazenta gelangen

Deshalb die Zähne nicht vergessen und regelmäßig vor und während der Schwangerschaft kontrollieren lassen. Prophylaktisch ist auch eine professionelle Zahnreinigung empfehlenswert.

3. Schlaf gut!

Schlafen hält gesund und deinen Körper im Gleichgewicht. Das gilt auch für deinen Zyklus. Wenn du längerfristig schlecht und unregelmäßig schläfst, kann das deinen Zyklus negativ beeinflussen. Die Folge: Ein verspäteter oder ausbleibender Eisprung und der damitverbundenen fruchtbaren Tage. Denn nachts wird vermehrt Melatonin produziert, dass wiederum das für den Eisprung wichtige LH-Hormon drosselt. Kurz: Fruchtbarkeit braucht das Tageslicht.

Das gilt übrigens auch für Fernreisen mit extremer Zeitumstellung und besonderen klimatischen Veränderungen. Beides kann Einfluss auf deinen Zyklus nehmen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltet ihr bei Kinderwunsch lieber weniger exotische Ziele bereisen.

4. Achte auf dich und deinen Körper

Unser Gewicht hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden – und auf unseren Zyklus. Zu viele Kilos auf der Waage aber auch extremes Untergewicht können die Ursache für einen gestörten Zyklus sein und sogar zum Ausbleiben der Periode führen. Natürlich heißt das nicht, dass das Gewicht einen solchen Einfluss haben muss. Aber deine Gesundheit sollte trotzdem an erster Stelle stehen.

5. Schwanger werden? Entspannt euch!

Bloß nicht zu viele Gedanken machen! Bloß keinen Druck aufbauen. Stattdessen ganz entspannt an die Familienplanung rangehen: Leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn es mit dem schwanger werden nicht sofort klappen will. Schließlich hofft und bangt man jeden Monat aufs neue, wird vielleicht auch viele Male eine Enttäuschung erleben. Was hilft: Macht euch bewusst, dass ein Jahr Wartezeit bei Kinderwunsch überhaupt nicht ungewöhnlich ist. Stress schadet nur. Nehmt euch lieber bewusst Zeit zum Abschalten! Vielleicht fahrt ihr gemeinsam weg, geht einfach gemütlich im Park spazieren, romantisch essen oder ins Kino.
Hautsache stressfrei! Denn: Das Stresshormon Adrenalin ist ein Gegenspieler der Fruchtbarkeitshormone. Bei uns Frauen das kann sogar Schuld an einer verminderten Reifung der Eizelle sein. Beim Mann wirkt Stress negativ auf die Spermienproduktion in den Nebenhoden. Also macht es euch schön und entspannt – alle beide.

6. Ernähre dich gesund!

Gesunde Ernährung kann die Fruchtbarkeit fördern. Heißt im Umkehrschluss: Ran an den Herd und zaubert euch zusammen ein leckeres Menü.

Was auf dem Speiseplan stehen sollte?

Für dich:

  • Folsäure: ein Mangel schränkt die Fruchtbarkeit ein und kann in den ersten Schwangerschaftswochen (SSW) zu Fehlbildungen beim Baby führen. Deshalb empfehlen Frauenärzte die Einnahme von Folsäure-Präparaten.
  • Eisen: wichtig für die Hämoglobinproduktion, auch später beim Baby. Beispielsweise in rotem Fleisch und roten Säften enthalten.
  • Jod: essentiell für die Entwicklung deines Babies auch schon in der Frühschwangerschaft.
  • Vitamin E: benötigt das befruchtete Ei, um sich in der Gebärmutter einzunisten.

Für deinen Mann:

  • Vitamin C, E und B 1: fördern die Spermienbildung und sind in Paprika, Zitrusfrüchten, pflanzlichen Ölen, Nüssen, Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Eiern enthalten.
  • Magnesium- und Zinkdepot ebenfalls wichtig und in Kürbiskernen, Meeresfrüchten, Haferflocken und Bohnen enthalten

Übrigens: Auf übermäßigen Alkoholkonsum besser verzichten. Hintergrund: Alkohol beeinträchtigt nämlich die Fruchtbarkeit und beim Mann die Spermiendichte. Ähnlich verhält sich das bei Koffein: Ein bis zwei Tassen am Tag schaden aber nicht.

7. Sport frei!

Auf seinen Körper zu achten und regelmäßig Sport zu treiben ist natürlich nicht nur für Menschen mit Kinderwunsch gesund. Gleiches gilt übrigens auch für das Rauchen. Jetzt ist definitiv der richtige Zeitpunkt, auf sich selbst besser acht zu geben. Übrigens: Fitte Frauen erleben oft auch komplikationsfreiere Schwangerschaften und sind nach der Geburt schneller wieder auf den Beinen. Wenn das kein Ansporn ist?!

8. Sex haben! Und zwar so, wie ihr wollt

Und danach erstmal eine halbe Stunde Kopfstand machen! So ein Quatsch. Rund ums Kinderkriegen häufen sich die Ammenmärchen. Sicher habt ihr auch schon gehört, dass man in bestimmten Stellungen leichter schwanger werden soll. Das ist ebenso haltlos, wie der Nutzen von Softcups, die verhindern sollen, dass das Sperma wieder herausläuft, oder die Behauptung, das Enthaltsamkeit die Spermienqualität verbessern könnte. Ganz im Gegenteil übrigens: Die Spermienqualität steigt sogar noch bei regelmäßigem Sex. Na dann: Viel Spaß.

9. Dein Höhepunkt

Dass der Mann einen Orgasmus haben muss, damit überhaupt eine Chance zum schwanger werden besteht, ist kein Geheimnis. Aber, dass es die Chancen auf eine Schwangerschaft auch erhöht, wenn du auf deine Kosten kommst, ist vielen nicht bekannt. Ein weiblicher Orgasmus und damit verbunden die Kontraktionen der Gebärmutter können den Samenzellen nämlich dabei helfen, den richtigen Weg zu finden und damit bei der Befruchtung und Einnistung der Eizelle von großem Vorteil sein.

Mutter werden mit 35+ ist manchmal nicht mehr ganz so leicht. Darja Wagner ist Zellbiologin und Kinderwunschberaterin. Hier verrät sie uns im Interview, was Frauen jenseits der „magischen“ Grenze tun können, um die Qualität ihrer Eizellen zu verbessern.

Liebe Darja, wie kamst du dazu, Kinderwunschberaterin zu werden?

Als Zellbiologin habe ich mich jahrelang mit Hormonen, Vitaminen, und menschlichen Zellen befasst. In meinen letzten Jahren an der FU haben meine Studenten und ich mit adulten Stammzellen experimentiert, sie haben mich so fasziniert. Und die Eizellen sind die ultimative Stammzellen, aus denen alle Organe und der Mensch selbst entsteht.

Als ich mit 35 endlich soweit war meine eigene Familie zu gründen, bald hat sich herausgestellt, dass der Weg dorthin nicht unbedingt geradlinig verläuft. Mein eigener Kinderwunsch ist zum Glück irgendwann mal im Erfüllung gegangen. Aber in dieser Zeit ist mir bewusst geworden, wie viele Frauen – und ganz besonders wie viele Akademikerinnen – sehr spät Kinder bekommen. Und wie oft sie dann ratlos dastehen wenn sie ihrerseits alles richtig gemacht und geplant haben aber ihr Kinderwunsch doch unerfüllt bleibt.

Außerdem ist mir aufgefallen, wie wenig Frauen über ihren Körper wissen. Wie schnell tickt ihre eigene biologische Uhr? Wie viele Eizellen haben sie noch? Wann findet der Eisprung statt?

Ich finde, unsere Gesellschaft tut nichts, um Frauen auf ihre Rolle als Mutter vorzubereiten. Von klein auf wird uns Frauen klar gemacht, dass Bildung, Arbeit, und sogar Karriere eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen werden. Also wir verbringen erstmal 20 Jahre Zeit und länger noch, um allen Erwartungen gerecht zu werden. Und dann stehen viele Frauen mit Mitte 30 und Anfang 40 da und wundern sich, dass sie keine Eizellen mehr haben.

Ich spürte in dieser Zeit Wut und auch eine Art der Verantwortung, mein zellbiologisches Wissen anderen zu Verfügung zu stellen. So habe ich Paleo Mama Blog gegründet, mit dem Wunsch, die Biologie hinter dem Kinderwunsch allgemein verständlich zu machen.

Warum verschlechtern sich die Chancen auf eine Schwangerschaft mit zunehmendem Alter?

Das Alter der Frau ist mit Abstand der wichtigste Faktor, warum die Fruchtbarkeit ab einem gewissen Zeitpunkt sinkt und damit auch die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Mit steigendem Alter sinkt exponentiell sowohl die Quantität als auch die Qualität der vorhandenen Eizellen. Aber an der Entstehung eines Kindes sind zwei Menschen beteiligt – und zwar gleichermaßen. Es kommt vor, dass die Samenzellen es nicht schaffen, zu der Eizelle hinauf zu schwimmen und sich mit ihr zu vereinigen. Mindestens vierzig Prozent der Ursachen bei Unfruchtbarkeit liegt am Mann und etwa zwanzig sind auf beide Partner zurückzuführen.

Frauen werden mit all ihren Eizellen schon geboren – gibt es nichts, was sie tun können, um ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu verbessern?

Bis vor einigen Jahren hielt sich das Dogma fest, eine Frau könne ihre Eizellen gar nicht beeinflussen. Trotz wissenschaftlichen Fortschritts gibt es immer noch Menschen und sogar Ärzte, die glauben, Eizellen funktionieren wie kleine Küchenuhren – auf 40 Jahre aufgezogen und mit klar definiertem Ablaufdatum. Und nichts davon, was eine Frau mit ihrem Körper macht, kann sie beeinflussen.

Das macht aber keinen Sinn: Die gleichen Therapeuten, die gut verstehen, dass jeder Mensch seinem Herz, seiner Leber, seinem Hirnund fast jedem anderen Organ sehr wohl nachhelfen kann, indem man seinen Lebensstil, Ernährung, Vitamine und Bewegung anpasst, wollten eine lange Zeit nicht akzeptieren, dass Eierstöcke auch unterstützt werden können. Gerade bei den späten Müttern, deren biologische Uhren die letzten Minuten schlagen, können diese Anpassungen entscheidend sein. Oft ist es schon mit kleinen Veränderungen im Lebensstil möglich, die biologische Uhr um ein paar Minuten zurückzudrehen. Manchmal sogar auch mehr, das ist jedoch wirklich sehr individuell.

Zellbiologin und Kinderwunschberaterin Darja Wagner © Darja Wagner

Was können Frauen über 35 konkret tun, um eine gewünschte Schwangerschaft zu begünstigen?

Es ist erstmal wichtig zu wissen, dass es (fast) immer möglich ist, die Eierstöcke zu unterstützen, damit sie im fortgeschrittenen Alter fitter bleiben und gute Eisprünge schaffen. Die Ernährung sollte sich an der mediterranen Diät orientieren. Und man sollte bedenken, dass „mediterran“ nicht Pizza und Pasta bedeutet, sondern vor allem viel frisches Gemüse und Obst, häufig Fisch, Kohlenhydrate wie Bulgur, Quinoa und Wildreis, sowie viel Olivenöl. Mehrere Studien konnten deutlich zeigen, dass Paare, die sich nur ein halbes Jahr mediterran ernährt haben, mit höherer Wahrscheinlichkeit schwanger werden konnten, ob auf natürlichem Wege oder mit künstlicher Befruchtung. Auf Alkohol sollte bis auf etwas Rotwein am besten verzichtet werden.

Noch ein paar weiteren Maßnahmen sind generell wohltuend: extra Omega-3 und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, die Eizellen sowie die Gebärmutter der älteren Mütter zu unterstützen; diese müssen aber dem individuellen Hormonbild angepasst werden. Auch Faktoren, die wir schon länger kennen und die eine erfolgreiche Schwangerschaft begünstigen, dürfen nicht vergessen werden. Z.B. ein guter BMI (Body-Mass-Index). Frauen, deren Gewicht möglichst nahe am Idealgewicht liegt und die sich gesund, fett- und zuckerarm ernähren, haben die besten Chancen, schwanger zu werden und zu bleiben. Dazu kommen noch einige wenige Vitaminpräparate, das wichtigste darunter wäre die Folsäure.

Warum ist Folsäure wichtig für Frauen vor der Schwangerschaft?

Wenn eine Frau sich nur ein einziges Vitamin in Verbindung mit Kinderwunsch merken kann, sollte es die Folsäure sein. Ausreichende Versorgung mit Folsäure in den ersten Schwangerschaftswochen trägt dazu bei, einige der schweren neurologischen Erkrankungen bei Babys fast komplett zu verhindern. In diesem Fall spielt ihre genetische Veranlagung kaum eine Rolle. Es ist also ihre Entscheidung allein, die Folsäure rechtzeitig zu nehmen, was einen riesigen Unterschied für die Zukunft und Gesundheit ihres Kindes machen wird. Es ist sehr interessant, wie viele Frauen bei der ersten Schwangerschaft an die Folsäure denken, aber bei den späteren Kindern nicht mehr.

Wenn der Kinderwunsch länger unerfüllt bleibt, werden viele Paare nervös.

Vor allem bei den späten Müttern ist die Ungeduld groß. Ihre Lebensplanung steht schon fest, außerdem sind ihnen die Risiken einer späten Schwangerschaft bekannt. Oder sie wollen unbedingt, dass es mit einem Geschwisterkind noch klappt. Deshalb ist ihre Nervosität sehr leicht nachzuvollziehen. Wenn es mit der Schwangerschaft nicht wie erwartet klappt, kommt der nächste Spannungsfaktor hinzu: eine psychische Belastung, die aus einer Mischung von Ungewissheit und Kontrollverlust besteht. Und aus Schweigen, denn von unerfülltem Kinderwunsch redet man nicht.

Wann sollte ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch einen Arzt aufsuchen? Und welchen Arzt?

Wenn nach etwa einem Jahr regelmäßigen „Übens“ es mit dem Schwanger werden noch nicht klappt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Aber das gilt nicht für über 35-jährige Frauen. Bei vielen in dieser Gruppe sinkt die Chance, schwanger zu werden von Monat zu Monat, und es gibt wirklich keinen Grund zu lang zu zögern, bevor man sich in einer Kinderwunschklinik meldet.

Dort wird erstmal eine ganze Reihe von Tests durchgeführt, Zyklusmonitoring nennt sich so etwas. Findet der Eisprung regelmäßig statt? Wie sieht es mit den Hormonen aus? Sind die Eileiter durchlässig, ist die Gebärmutter fit? Auch die Samenqualität wird untersucht – das alles kostet Zeit und dauert weitere Monate, bis alle Informationen zusammenkommen.
Deshalb ist es für Frauen über 35 am besten, nicht zu lange zu warten, bis sie den Sprung vom Gynäkologen in die Kinderwunschpraxis wagen. Auf diese Weise halten sie möglichst viele Optionen offen. Außerdem sollten sie ihren Lebensstil so anpassen, dass er ihre Weiblichkeit und ihre Fruchtbarkeit unterstützt und nicht gegen sie wirkt.

Darja Wagner berät bei spätem Kinderwunsch © Foodadit / Petra Graf

Warum sollte ich die Qualität und Quantität meiner Eizellen überhaupt bestimmen lassen?

Weil die individuelle Unterschiede zwischen den Frauen groß sind. Während die allermeisten mit 25 und 30 problemlos Kinder bekommen können, ist das mit 35-40 schon sehr individuell. Deshalb sollte jede Frau ihre Eizellreserve spätestens mit 30 prüfen lassen, um ihr Leben besser im Griff zu haben und möglichst viele Optionen für sich offenzuhalten.

Wir Frauen werden mit etwa 300.000 bis 400.000 Eizellen geboren und, sobald wir in die Pubertät kommen, gehen jeden Monat etwa 1000 Eizellen verloren. Ob wir dabei einen Kinderwunsch haben oder nicht, mit Pille verhüten oder nicht, eine Beziehung haben oder nicht, erstmal studieren und Karriere machen wollen oder nicht .. spielt alles für die Eizellen gar keine Rolle.

Unsere biologische Uhren ticken aber nicht alle in gleicher Geschwindigkeit. Deshalb können manche Frauen noch mit 40 problemlos Kinder bekommen; manche anderen aber nicht mehr. Deshalb ist wichtig, diese Information rechtzeitig zu haben, um die Beziehungen und Karriere besser planen zu können.

Und was, wenn man mir sagt, dass ich nur noch drei kleine Eilein übrig habe?

Haha… So ein Ergebnis wäre schon mal gar nicht möglich, weil Tests dafür nicht sensitiv genug sind…. Außerdem wird die Reserve nicht gezählt, sondern vorausgesagt – auch etwas, was heutigen Mädchen im Biologie Unterricht beigebracht werden sollte.

Und stimmt es, dass die Bestimmung der Eizellenqualität Kassenleistung ist?

Es ist nur die Quantität und nicht die Qualität der Eizellen, die bestimmt werden kann. Außerdem liefern die Tests keine Zahlen. Auch das ist eine veraltete Vorstellung – das Eizellen wie kleine Küchenuhren ticken, bis sie irgendwann abgelaufen und keine mehr übrig sind.

Was gemessen wird sind zwei einfache Hormonwerte, die, mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung kombiniert, sich zu einer präzisen Aussage fügen, wie es um die Fruchtbarkeit der Frau steht. Am besten bekommt man diese Untersuchung bei einem Kinderwunscharzt. Je nach Lebenskonstellation kann dieser Test eine Kassenleistung sein, aber selbst wenn man ihn aus eigener Tasche zahlt, kostet die wertvolle Information immer noch weniger als ein einziger Gang zu H&M.

Wie lange dauert es, bis man schwanger wird?

Viele Paare gehen davon aus, dass sie schnell schwanger werden. Es ist jedoch völlig normal, wenn ein Paar, das unter 35 Jahre alt und bei guter Gesundheit ist, bis zu einem Jahr braucht, um schwanger zu werden.

  • Nur etwas mehr als ein Drittel der gesunden Paare, die versuchen schwanger zu werden, sind in den ersten paar Monaten erfolgreich.1
  • Wenn Sie nicht älter als 35 Jahre und bei guter Gesundheit sind, ist es absolut normal, wenn Sie bis zu einem Jahr brauchen, um schwanger zu werden.
  • Es dauert länger, wenn Sie älter sind. Allerdings können 75 % der 38-jährigen Frauen, die regelmäßig ungeschützten Geschlechtsverkehr haben, nach drei Jahren immer noch schwanger werden.2
  • Jedes zweite Paar versucht, zum falschen Zeitpunkt schwanger zu werden.3 Da Sie nur an wenigen Tagen vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs schwanger werden können, sollte der Geschlechtsverkehr innerhalb dieses Zeitfensters stattfinden.
  • Es wird angenommen, dass ungefähr jedes siebte Paar Probleme hat, schwanger zu werden.4
  • Clearblue Ovulationstests haben sich beim Nachweis des Anstiegs des luteinisierenden Hormons (LH), der 24 bis 48 Stunden vor dem Eisprung erfolgt, zu mindestens 99 % als zuverlässig erwiesen.
  • Auch wenn schwerer Stress niemals gesund ist, verhindert er nicht die Empfängnis, falls er nicht Ihren Menstruationszyklus oder Ihr Sexualleben stört.

Wie lange dauert es?

Wenn ein Paar sich zur Familienplanung entschlossen hat, erwartet es und wünscht es sich eine schnelle Schwangerschaft. Mehr als die Hälfte der Frauen erwarten, dass sie innerhalb von sechs Monaten schwanger werden; jüngere Frauen rechnen in der Regel damit, noch schneller schwanger zu werden. Einer Studie mit 1.400 Frauen zufolge, die ihre letzte Schwangerschaft planten, waren 30 bis 44 % der Meinung, dass es länger als erwartet gedauert hat, bis sie schwanger wurden.5

Ein häufiger und einfach zu vermeidender Faktor ist der Geschlechtsverkehr zum falschen Zeitpunkt.6 Die Hälfte aller Paare versucht, zum falschen Zeitpunkt schwanger zu werden, weil sie den Zeitrahmen der fruchtbarsten Tage nicht kennt.3

Wie aus dem Diagramm hervorgeht, sind die Chancen, schwanger zu werden, am höchsten, wenn der Geschlechtsverkehr am Tag des Eisprungs oder am Tag davor (wenn der LH-Anstieg erkannt wird) stattfindet, doch auch an den anderen Tagen vor dem Eisprung besteht die Chance, schwanger zu werden.

Wenn Sie länger als ein Jahr versuchen, schwanger zu werden, sollten Sie medizinischen Rat einholen.

Was kann ich tun, um schneller schwanger zu werden?

Sie können Ihre Chancen, schwanger zu werden, erhöhen, indem Sie Geschlechtsverkehr am Tag des Eisprungs (wenn Ihr Körper eine Eizelle freisetzt) oder an den Tagen vor dem Eisprung haben.

Ovulationstests erkennen den Anstieg des Hormons LH (luteinisierendes Hormon), der 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung am höchsten ist. Wenn Sie einen Ovulationstest verwenden, sobald Sie mit dem Versuch, schwanger zu werden, starten, lernen Sie Ihren Menstruationszyklus besser kennen und können Unregelmäßigkeiten bezüglich der Zykluslänge schnell identifizieren. Zwar kann ein Ovulationstest Ihren Stress nicht vollständig abbauen, er kann Ihnen jedoch die Gewissheit geben, dass Sie Ihre Chancen maximieren, schwanger zu werden.

Clearblue Ovulationstests haben sich beim Nachweis des LH-Anstiegs zu mindestens 99 % als zuverlässig erwiesen.

Wenn Sie nach drei Monatszyklen keinen Eisprung (maximale Fruchtbarkeit) erkennen konnten, raten wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen.

Lernen Sie die hormonellen Veränderungen Ihres Zyklus kennen

Hat mein Alter Auswirkungen auf meine Empfängnisfähigkeit?

Wenn Sie über 35 Jahre alt sind, sollten Sie es nur sechs Monate lang versuchen, bevor Sie Unterstützung suchen. Und wenn Sie 40 Jahre oder älter sind, ist es ratsam, sich bezüglich eines Kinderwunsches direkt an einen Arzt zu wenden.

Das Alter spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Deshalb fallen die obenstehenden Ratschläge so unterschiedlich aus. Die natürliche Fruchtbarkeit einer Frau wird schon mit Ende 20 aufgrund der abnehmenden Anzahl der Eizellen geringer. Und die Qualität der noch vorhandenen Eizellen ist wahrscheinlich geringer als bei jüngeren Frauen.

Bei Frauen über 35 ist die Anzahl der Eizellen auf ein kritisches Niveau gesunken, und bei Frauen über 40 sind die Chancen auf eine Schwangerschaft sehr viel geringer. Dies trifft nicht nur auf die natürliche Empfängnis, sondern auch auf die unterstützte Empfängnis zu.

Gemäß der HEFA (Human Fertilisation and Embryology Authority) werden ca. 95 % der 35-jährigen Frauen nach drei Jahren bei regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr schwanger, bei 38-jährigen Frauen trifft dies nur auf 75 % der Frauen zu.2

Das Diagramm oben veranschaulicht, wie das Alter die abnehmenden Chancen auf eine Empfängnis beeinflusst.

Professor William Ledger, Fruchtbarkeitsspezialist

Wir wissen, dass der Enthusiasmus und die Freude beim Sex drastisch nachlassen können, wenn Versuche, schwanger zu werden, fehlschlagen und das die Beziehung belastet. Darüber hinaus sind Frauen heutzutage älter, wenn sie zum ersten Mal versuchen, schwanger zu werden, und können daher nicht entspannt auf eine Empfängnis warten, wie es bei früheren Generationen der Fall war. Das Alter ist von besonderer Bedeutung, wenn ein Paar zwei oder drei Kinder haben möchte.

Der Clearblue Fertilitätsmonitor Advanced ist ein Gerät seiner Zeit und findet breite Anwendung bei Frauen, die so schnell wie möglich schwanger werden und die Abläufe ihres Körpers kennen lernen möchten. Ich bin sehr froh, dass ich meinen Patientinnen dieses Gerät empfehlen kann.

Hat Stress Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit?

Stress wirkt sich wahrscheinlich in geringem Maße auf die Chancen einer Schwangerschaft für eine Frau aus. Studien belegen, dass bei Leistungssportlerinnen und Frauen mit geringer Produktion der weiblichen Geschlechtshormone (zum Beispiel aufgrund von Essstörungen oder Untergewicht) die Stresshormone aktiviert werden, was wiederum einen Einfluss darauf hat, ob ein Eisprung stattfindet. Normaler Alltagsstress hat jedoch vermutlich eine geringere Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis. Gewöhnliche, kurzfristige Stresssituationen sollten sich nicht langfristig auf Ihre Fruchtbarkeit auswirken.

Es wird vermutet, dass die Verwendung von Ovulationstests für die zeitliche Planung des Geschlechtsverkehrs an den fruchtbarsten Tagen stressig sein kann, in einer Studie von Professor William Ledger und Clearblue wurde jedoch festgestellt, dass die Verwendung dieser Tests nicht stressiger ist als ohne Test zu versuchen, schwanger zu werden. Tatsächlich wurden von den Studienteilnehmerinnen, die einen Ovulationstest verwendeten, 77 % mehr Frauen schwanger.7

Kann 4 oder mehr fruchtbare Tage identifizieren

Clearblue Ovulationstest Fortschrittlich & Digital

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Weitere Fragen

Ich habe bereits ein Kind, habe aber jetzt Probleme ein weiteres Kind zu bekommen.

Professor Michael Thomas

Die Chancen auf eine Schwangerschaft können durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden, selbst wenn Sie bereits ein Kind geboren haben. Das häufigste Problem ist Ihr jetziges Alter. Wenn Sie bereits ein Kind zur Welt gebracht haben, mittlerweile aber älter als 35 Jahre sind, könnte sich Ihre Empfängnisfähigkeit verringert haben. Es kann auch sein, dass es bei Ihnen zurzeit nicht mehr regelmäßig zu einem Eisprung kommt oder dass sich Polypen oder Myome in der Gebärmutter gebildet haben, die den Embryo daran hindern, sich einzunisten und normal zu entwickeln. Es kann auch sein, dass sich das Sperma Ihres Partners verändert hat. Zum Beispiel kann sich die Spermienzahl oder auch die Beweglichkeit oder Form der Spermien verringert haben. Wenn Sie sich Sorgen machen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Ich habe in der Vergangenheit einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen und mache mir nun Sorgen, dass es dadurch für mich schwieriger wird, wieder schwanger zu werden.

Professor Michael Thomas

Durch einen Schwangerschaftsabbruch wird die Empfängnisfähigkeit in der Zukunft normalerweise nicht beeinträchtigt. In seltenen Fällen kann es zu Verwachsungen in der Gebärmutter kommen, die sich auf die zukünftige Fruchtbarkeit der Frau auswirken. Wenn Sie normale Monatszyklen haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Verwachsungen Ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen, gering. Wenn Sie seit über einem Jahr versuchen, schwanger zu werden, jünger als 35 Jahre und Ihre Zyklen zwischen 23 und 35 Tagen lang sind, sprechen Sie mit Ihrer Fruchtbarkeitsklinik oder Ihrem Gynäkologen, um eine eventuelle Beeinträchtigung der Gebärmutter untersuchen zu lassen. Wenn Sie älter als 35 Jahre sind, sollten Sie sich nach 6 Monaten ärztlichen Rat einholen. Sprechen Sie von Anfang an mit Ihrem Arzt, wenn Sie über 40 Jahre alt sind.

Schnell schwanger werden – für Lisa und Paula war das kein Problem. Wieso klappt es bei mir eigentlich nicht? Kennen Sie diese Frage? Kommt es Ihnen so vor, als würden alle Frauen aus Ihrem Bekanntenkreis schnell schwanger werden, während Sie schon seit mehreren Monaten darauf warten? Erfahren Sie bei PraxisVITA, was Sie beachten sollten, damit Sie schnell schwanger werden.

Schnell schwanger werden: Zyklus beobachten

Eine Frau ist nur etwa fünf Tage im Monat fruchtbar. Laut Medizinern ist die Wahrscheinlichkeit, schnell schwanger zu werden, zwei Tage vor dem Eisprung sowie an den drei folgenden am höchsten. Schnell schwanger werden könnte funktionieren, wenn sie genau zu diesem Zeitpunkt Geschlechtsverkehr hätte. Doch wie findet eine Frau heraus, dass sie gerade fruchtbar ist? Dafür gibt es mehrere Methoden.

Eine davon ist, den eigenen Zyklus zu dokumentieren, um ablesen zu können, wann der Eisprung stattfindet. Leider ist das nicht ganz einfach. Denn: Die meisten Frauen haben keinen regelmäßigen Zyklus. Bei einigen dauert er 28 Tage, bei anderen 35. Damit variiert auch der Zeitpunkt des Eisprungs.

Kinderwunsch Kein Eisprung – mache ich etwas falsch?

Der Körper gibt Frauen allerdings Hinweise, mit denen sie erkennen können, ob sie gerade fruchtbar sind. Einer dieser Hinweise ist der Zervixschleim. Dabei handelt es sich um ein Sekret, das aus der Scheide ausgesondert wird. Der Zervixschleim verändert während des Zyklus‘ seine Konsistenz: Hat die Frau ihren Eisprung bzw. steht sie kurz davor, so ist das Sekret dünnflüssig. So funktioniert der Test: Verreibt die Frau den Zervixschleim zwischen Daumen und Zeigefinger und spreizt beide Finger, sollte sich ein etwa fünf Zentimeter langer Faden bilden. Einige Frauen sprechen auch von einem Spinnenfaden.

Um an das Sekret zu gelangen, führt die Frau ihren Finger in die Vagina. Es kann vorkommen, dass er auch von alleine aus der Scheide austritt und beispielsweise am Toilettenpapier haften bleibt. Der Zervixschleim ist während der fruchtbaren Phase der Frau besonders dünnflüssig, damit die Spermien tief in den Eileiter gelangen, um dort die Eizelle der Frau zu befruchten. Nur so kann auf natürlichem Wege neues Leben entstehen. Während der unfruchtbaren Tage ist der Zervixschleim hingegen klumpig und nicht spinnbar. Dadurch haben es die Spermien schwerer, in den Körper der Frau aufzusteigen.

Wer schnell schwanger werden möchte, sollte mit seinem Frauenarzt darüber sprechen Foto: istock/Sneksy

Schnell schwanger werden: Beratung beim Frauenarzt

Wer schnell schwanger werden möchte, sollte diesen Wunsch seinem Frauenarzt mitteilen. Dieser wird Empfehlungen aussprechen, die konkret auf die Patientin abgestimmt sind. Wenn er es für nötig erachtet, wird er der Frau Blut abnehmen, um Mangelerscheinungen auszuschließen. Außerdem kann er mittels eines vaginalen Ultraschalls kontrollieren, ob anatomische Auffälligkeiten, beispielsweise Zysten, erkennbar sind. Beide Faktoren können die Fruchtbarkeit der Frau negativ beeinflussen und verhindern, dass eine Frau schnell schwanger werden kan.

Krankheiten & Behandlung Zysten

Verhindert eine hormonelle Verhütung eine Schwangerschaft?

Das Absetzen der Pille hat keine Auswirkungen darauf, ob eine Frau schnell schwanger werden kann Foto: Toeps/iStock

Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Hat eine Frau für mehrere Jahre die Pille eingenommen und setzt sie diese anschließend ab, hat das keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Das heißt, die hormonelle Verhütungswirkung wirkt nicht nach. Mehrere Studien belegen, dass die Frau sofort nach Absetzten des Präparats schwanger werden kann.

Schnell schwanger werden: Übergewicht abbauen, Untergewicht vermeiden

Sowohl Über- als auch Untergewicht kann die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Frauen schnell schwanger werden Foto: AJ_Watt/iStock

Übergewicht kann den Hormonhaushalt der Frau durcheinanderbringen und Zyklusstörungen verursachen. Ebenso kann Untergewicht den Eisprung der Frau verhindern. Eine Ernährungsumstellung oder eine Beratung durch einen Arzt bzw. Ernährungsexperten kann dabei helfen, Normalgewicht zu erreichen.

Schnell schwanger werden: Medikamenteneinnahme überprüfen

Bestimmte Medikamente können die Fruchtbarkeit der Frau beeinflussen. Dazu gehören Präparate gegen Bluthochdruck, Depression oder Tumorerkrankungen. Informieren Sie daher ihren Arzt und lassen Sie sich über Alternativen aufklären.

Schnell schwanger werden: Stress verringern

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Stress den Hormonhaushalt der Frau beeinflussen kann, sodass es für sie schwerer wird, schnell schwanger zu werden. Es kann daher hilfreich sein, bewusst Entspannung und Ruhe in den Alltag einzubauen. Bewegen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten. Denn dadurch wird das Stresshormon Adrenalin abgebaut.

Geist & Psyche Die 10 besten Tipps für die ideale Entspannung zu Hause

Schnell schwanger werden: Auf Zigaretten verzichten

Zigarettenkonsum kann sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken und verhindern, dass Frauen schnell schwanger werden Foto: Terroa/iStock

Wer schnell schwanger werden möchte, sollte seinen Körper nicht mit Zigaretten oder anderen Giftstoffen belasten. Studien belegen deren negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Raucher produzieren laut Studien weniger Spermien, während bei Raucherinnen die Eierstockfunktion beeinträchtigt wird.

Schnell schwanger werden: Spermienqualität verbessern

Die Qualität der Spermien hat einen Einfluss darauf, ob Frauen schnell schwanger werden Foto: nd3000/iStock

Auch Männer können dazu beitragen, dass ihre Partnerin schnell schwanger werden kann. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist ein erster Schritt. Es gibt darüber hinaus wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Hitze die Produktion und Überlebensfähigkeit von Spermien beeinträchtigen kann. Eine Temperatur von 37 Grad ist für Spermien bereits zu warm.

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Experten raten Männern daher dazu, nicht zu enge Hosen zu tragen und beim Fahrradfahren einen speziellen Sattel auszuwählen. Der Handel bietet Modelle mit integriertem Schlitz an. Dieser soll dazu beitragen, dass es den Spermien nicht zu warm wird. Heiße Bäder und Saunagänge können sich ebenfalls ungünstig auf die Spermienqualität auswirken.

VIDEO: Schnell schwanger werden mit dem Eisprungkalender

1. Die richtige Vorsorge, um schnell schwanger zu werden

Sobald Sie sich entschlossen haben, schwanger werden zu wollen, sollten Sie zum Frauenarzt gehen. Der kann Ihre gesundheitlichen Voraussetzungen überprüfen und klären, ob Ihr Körper bereit ist für eine Schwangerschaft. Unentdeckte Geschlechtskrankheiten können z. B. zu Unfruchtbarkeit führen. Auch Über- oder Untergewicht kann sich auf die Gesundheit auswirken und die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen.

Zudem sollten Sie abklären, ob Sie gegen Röteln immun sind, um die Gesundheit Ihres Babys nicht zu gefährden. Eventuell ist eine Impfung nötig. Außerdem ist ein Besuch beim Zahnarzt (ja, Sie haben richtig gelesen!) sinnvoll, da Amalgamfüllungen manchen Kinderwunsch unerfüllt bleiben lassen.

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2. Die richtige Ernährung, um schnell schwanger zu werden

Eine rundum gesunde Ernährung und eine ausgewogene Vitamin- und Mineralstoffzufuhr vom Moment des Kinderwunschs an durch die gesamte Schwangerschaft hinweg ist unglaublich wichtig. Vor allem folgende Stoffe sollten Frauen mit Kinderwunsch zu sich nehmen:

Folsäure: Die Einnahme dieses B-Vitamins ist bereits Monate vor, zur Zeit des Eisprungs und auch während der Schwangerschaft bis zur Geburt sinnvoll. Es hilft bei der Herstellung der Sexualhormone Östrogen und Progesteron und ist für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse sowie für die Blutbildung wichtig. Frauen, die sich ein Kind wünschen, sollten die doppelte Menge des normalen Tagesbedarfs von 0,4 Gramm (also 0,8 Gramm) zu sich nehmen. Frauen, die den erhöhten Folsäurebedarf durch die Ernährung abdecken möchten, finden diese in einer höheren KOnzentration in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Milchprodukten. Ein Arzt kann Ihnen gegebenenfalls ein Zusatzprodukt verschreiben.

Vitamin E hilft der Eizelle, sich in der Gebärmutter einzunisten. Enthalten z. B. in Sojabohnen, Schweinefleisch, Mandeln und Avocados.

Vitamin C stärkt generell das Immunsystem, ist aber auch förderlich für die Spermienqualität des werdenden Vaters. Lebensmittel mit hohem Vitamin-C-Gehalt sind zum Beispiel Sanddorn, Paprika und Kiwis.

Zink: Das Spurenelement sorgt für einen regelmäßigen Zyklus.

3. Der richtige Lebensstil, um schnell schwanger zu werden

Viel Bewegung: Gesunde und fitte Frauen haben eine höhere Wahrscheinlichkeit sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Regelmäßiger Sport senkt Ihren Stresspegel (Ausdauersportarten und Entspannungsübungen – es gibt sogar spezielles Hormonyoga – sollten sich die Waage halten). Je weniger Stress Sie empfinden, desto günstiger steht es um Ihre Fruchtbarkeit.

Wenige Genussmittel: Mehr als eine Tasse Kaffee täglich sowie der Konsum von Alkohol und Nikotin können die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft negativ beeinflussen und sollten nicht nur rund um die fruchtbaren tage herum, sondern bereits einige Zeit vor Beginn der Familienplanung gemieden werden. Auch der potenzielle Vater des Kindes sollte sich bei Bier, Zigaretten & Co. zurückhalten, wenn seine Partnerin schneller schwanger werden soll.

4. Eisprung: Der richtige Zeitpunkt, um schnell schwanger zu werden

Pro Zyklus – der durchschnittlich 28 Tage dauert – reift nur eine Eizelle heran. Wenn der Eisprung erfolgt, ist die Eizelle etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Da Spermien etwa 72 Stunden im Körper der Frau überleben, gibt es maximal fünf Tage im Monat, an denen eine Frau schwanger werden kann. Um schneller schwanger zu werden, sollten Paare auf jeden Fall während dieser fruchtbaren Tage Geschlechtsverkehr haben. Zur Berechnung der fruchtbaren Tage fragen Sie Ihren Frauenarzt oder benutzen Sie einen Eisprungkalender wie zum Beispiel eisprung-rechner.com.

Achtung: Anstatt an diesen fünf Tagen die Variante „viel hilft viel“ anzuwenden und so oft wie möglich Sex zu haben, ist es ratsamer nur jeden zweiten Tag miteinander zu schlafen, da dadurch die Spermienquantität hoch bleibt und so die Chance auf einen „fruchtbaren Volltreffer“ steigt. Nehmen Sie sich dafür aber umso mehr Zeit und genießen Sie den Sex. In einer gestressten Grundstimmung ein Baby zu zeugen ist äußerst schwierig. Gut zu wissen: Je mehr Lust Sie dabei empfinden, desto feuchter wird die Vagina. Dies beeinflusst den Spermientransport im Unterleib der Frau positiv.

Ein von Amber Fillerup Clark (@amberfillerup) gepostetes Foto am 24. Jan 2016 um 19:51 Uhr

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