Schwanger in die sauna

Sauna in der Schwangerschaft

Sauna in der Schwangerschaft: Tipps

Alle Schwangeren – egal, ob trainiert oder nicht – sollten es mit dem Schwitzen nicht übertreiben. Wenn Sie aber folgende Punkte beachten, kann ein Wellness-Tag in der Sauna in der Schwangerschaft wohltuend sein:

  • Niedrigere Temperaturen: besser auf den unteren Bänken Platz nehmen, wo es weniger heiß wird als oben; Biosauna oder Vivarium wählen statt finnischer Sauna (90 Grad!).
  • Weniger ist mehr: maximal ein Saunabesuch pro Woche und zwei Saunagänge pro Besuch.
  • Richtig vorbereiten: Ein warmes Fußbad vor dem Saunabesuch regt die Durchblutung an und bereitet den Körper sanft auf das Schwitzen vor.
  • Kürzere Aufenthalte: Nur fünf bis zehn Minuten pro Saunagang; für Trainierte grundsätzlich nie mehr als 15 Minuten.
  • Kreislaufkollaps vermeiden: Gerade nach dem Liegen vorsichtig aufrichten, Beine bewegen und langsam aufstehen.
  • Kein Tauchbecken: Anstelle des Abkühlens im Tauchbecken besser mit einem Schlauch kalt abduschen, erst die Beine, dann die Arme und schließlich Rücken und Bauch.

Dem Kind macht ein geringer Temperaturanstieg im Übrigen nichts aus. Durch einen kurzen Besuch in der Sauna (unter zehn Minuten) erhöht sich die Körpertemperatur gerade mal um ein bis zwei Grad. Kritisch wird eine Körpertemperatur von über 40 Grad Celsius. Wenn Schwangere darauf achten, nicht zu lange in der Saunakabine zu bleiben, bestehen also keine gesundheitlichen Bedenken.

Hygiene ist wichtig, besonders in der Schwangerschaft. Infektionen können nämlich zu Komplikationen führen. Daher sollten Sie gerade beim Besuch einer öffentlichen Sauna unbedingt darauf achten, immer ein frisches Handtuch unterzulegen.

Gönnen Sie Ihrem Körper nach einem Tag in der Sauna Ruhe und Erholung und trinken Sie viel, um die durch das Schwitzen verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen.

Sauna tut Schwangeren gut – in Maßen

Schwanger in die Sauna?

Schwangerschaft und Sauna – geht das überhaupt? Wer schwanger in die Sauna möchte, sollte zwar ein paar Hinweise beachten, generell ist bei einer Schwangerschaft die Sauna aber kein Tabu. Im Gegenteil: Für Schwangere kann sich der Besuch einer Sauna unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen zusätzlich vorteilhaft auswirken.

Schwanger in die Sauna zu gehen, ist von Beginn der Schwangerschaft bis kurze Zeit vor der Entbindung möglich, wenn

  • Sie regelmäßiges Saunieren gewöhnt sind,
  • keine Komplikationen während der Schwangerschaft auftreten und
  • Sie dies zuvor mit Ihrem Arzt abgeklärt haben.

Schwanger in die Sauna zu gehen, sollte mit Vorsicht behandelt werden, wenn

  • Sie bislang keine Erfahrungen mit den „Schwitzkuren“ haben
  • und Sie sich in den ersten drei Monate Ihrer Schwangerschaft befinden. Denn in diesem Zeitraum reagiert das Ungeborene besonders empfindlich auf ungewohnte Außeneinflüsse.
  • Sie sich kurz vor der Entbindung befinden: Durch die hohen Temperaturen oder bestimmte Düfte im Aufguss können Wehen ausgelöst werden.

Liegen Gründe vor, die gegen einen Saunabesuch in der Schwangerschaft sprechen, sollten Sie das Saunieren auf die Zeit danach verlegen. Spricht aus medizinischen Gründen nichts dagegen und sind Sie ohnehin eine geübte Saunagängerin, kann Ihnen die Sauna in der Schwangerschaft guttun:

  • Der Wechsel zwischen Hitze und Abkühlung regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an, stärkt das Immunsystem und entspannt die Muskulatur.
  • Durch den Wasserverlust beim Schwitzen verringern sich Wassereinlagerungen.
  • Es wird angenommen, dass schwangere Saunagängerinnen eine leichtere Geburt haben. Denn durch regelmäßige Saunabesuche werden die Muskeln nicht nur entspannter sondern auch weicher.

Tipps gegen Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Schwangerschaft und Sauna: Treten Sie kürzer!

Auch wenn Saunabesuche generell erlaubt sind, sollten Schwangere nun etwas kürzer treten. Folgende Regeln sollten Sie befolgen, wenn Sie schwanger in die Sauna wollen:

  • Zwei Gänge pro Saunabesuch und Woche sind ausreichend.
  • Ein Saunagang sollte die Zeit von etwa zehn bis zwölf Minuten nicht überschreiten.
  • Außerdem sollten jetzt niedrigere Temperaturen gewählt werden. So sind Saunen mit Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad meist besser verträglich als solche, in denen es 90 Grad warm werden kann.
  • Die unteren Bänke sind für werdende Mütter aus zwei Gründen besonders geeignet. Hier wird es nicht so heiß und der Ausgang ist schneller zu erreichen, falls sich die Schwangere plötzlich unwohl fühlt.

Wichtige Tipps für Schwangerschaft und Sauna

Auch wenn alle anderen sitzen bleiben – es wird empfohlen, dass Schwangere die Sauna sofort verlassen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen die Wärme nicht guttut. Frauen sollten auch bedenken, dass Dampfbäder durch das Zusammenspiel aus Wärme und Feuchtigkeit den Kreislauf stärker belasten als trockene Saunen. Vor dem Saunieren bereitet ein warmes Fußbad den Körper auf die bevorstehende Erwärmung vor und regt die Durchblutung an. Nach dem Saunagang sollten Schwangere allerdings auf den Sprung ins kalte Becken verzichten. Das gilt besonders gegen Ende der Schwangerschaft. Besser ist es, sich mit Wasser aus einem Schlauch abzukühlen. Dabei werden zunächst die Beine und Arme und danach Rücken und Bauch abgeduscht.

Generell gilt: Wer schwanger in die Sauna will, muss viel trinken!

Werdende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Flüssigkeit und sollten täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßte Früchte- und Kräutertees trinken. Wenn in der Sauna kräftig geschwitzt wird, muss der Flüssigkeitsverlust bald wieder ausgeglichen werden. Gut geeignet sind Mineralwasser und Fruchtschorle.

Dürfen Schwangere ins Solarium?

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Schwanger in die Sauna – geht das?

Für viele ist Sauna gleichbedeutend mit Entspannung pur. Doch ist es auch noch gesund, wenn du schwanger bist?

Darf man während der Schwangerschaft in die Sauna gehen? Besonders wenn es draußen kälter wird, ist es herrlich, sich in der Sauna wieder aufzuwärmen. Aber nicht nur entspannen kannst du dich in der Sauna – so ganz nebenbei stärkst du auch dein Immunsystem. Wenn du bereits ein Sauna-Fan bist, möchtest du möglicherweise auch mit Baby im Bauch nicht auf diesen Genuss verzichten. Oder vielleicht überlegst du, ob du in der Schwangerschaft mit dem Saunieren anfangen solltest. Doch ist die Sauna überhaupt gesund für Mutter und Kind?

Schwanger in die Sauna – gut für die Gesundheit?

Grünes Licht für erfahrene Saunagängerinnen

Du gehst schon seit Langem regelmäßig in die Sauna und verträgst es sehr gut? Dann spricht auch in der Schwangerschaft nichts dagegen, wenn:

  • du das erste Drittel der Schwangerschaft bereits hinter dir hast. Während des ersten Trimesters reagiert das ungeborene Baby noch besonders sensibel auf Einflüsse von außen – in diesem Fall vor allem die ungewöhnlich hohen Temperaturen. Schlimmstenfalls kann es zu Deformationen kommen. Die Wahrscheinlichkeit von Neuralrohrdefekten wie Spina bifida wird durch Hitzeeinwirkung in der frühen Schwangerschaft erhöht, wie eine Studie belegt.
  • du keine Risikoschwangerschaft hast. Das heißt, bei bestimmten Risikofaktoren wie Bluthochdruck solltest du von Saunagängen lieber absehen.
  • du dich noch nicht kurz vor der Entbindung befindest. Dann können schon Dinge, die du sonst während deiner Schwangerschaft gut vertragen hast, dazu führen, dass unvermittelt die Wehen einsetzen, zum Beispiel die hohen Temperaturen in der Sauna oder die Düfte der verwendeten Aufgüsse.

In Finnland sind Babybäuche in der Sauna übrigens kein ungewöhnlicher Anblick – 90 Prozent der Schwangeren sollen auch in dieser Zeit weiterhin die Sauna besuchen. Aber auch wenn du vermutlich sorglos in die Sauna gehen kannst, ist es besser, zunächst einmal mit der Hebamme, deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber zu sprechen. Sicher ist sicher!

Aber: Wer vorher hingegen nie in die Sauna gegangen ist, sollte nicht ausgerechnet jetzt damit beginnen. Wenn du weder weißt, wie sich ein Saunabesuch normalerweise anfühlt, noch wie du ihn verträgst, dann wäre es schwieriger für dich, zu erkennen, ob du dir gerade zu viel zumutest. Dieses Risiko einzugehen lohnt sich nicht – du kannst auch andere Wege finden, um dich während der Schwangerschaft zu entspannen!

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Massage in der Schwangerschaft?

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Warum die Sauna in der Schwangerschaft besonders guttun kann

Sauna-Fans kennen die vielen Vorzüge der Schwitzerei – in der Schwangerschaft kann das Saunieren besonders guttun und dir bei der Vorbereitung auf die Geburt helfen:

  • Die Sauna entspannt Körper und Geist – das kann beispielsweise Muskelverspannungen lindern und dir helfen, abzuschalten. So tankst du Energie für die anstrengende Zeit als junge Mutter.
  • Das Immunsystem wird gestärkt – gute Abwehrkräfte sind gut für Mutter und Kind.
  • Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt – der Wechsel zwischen heiß und kalt wirkt stimulierend und bringt dich in Schwung, während du gleichzeitig entspannst.
  • Die Sauna hilft gegen Wassereinlagerungen – viele Schwangere klagen über dicke Füße und andere Schwellungen, die sich durch Wassereinlagerungen bilden. Das Schwitzen in der Sauna kann dieses Problem lindern.
  • Die Sauna entspannt die Muskulatur – sie soll die Muskeln noch dazu weicher machen und möglicherweise zu einer leichteren Geburt verhelfen.

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Tipps für die Sauna während der Schwangerschaft

Gutes Timing ist alles – wie du jetzt weißt, solltest du die Sauna am Beginn und am Ende deiner Schwangerschaft meiden. Aber auch darüber hinaus gibt es einige Punkte zu berücksichtigen, damit du vom Saunagang mit Baby an Bord profitierst. Besonders wichtig: Maßhalten!

Geh nicht öfter als zweimal pro Woche in die Sauna. Pro Saunagang solltest du nicht länger als zehn bis zwölf Minuten in der Sauna bleiben – maximal, denn sobald du dich unwohl fühlst, solltest du sofort rausgehen.

Wähle möglichst eine Sauna mit niedrigeren Temperaturen: wohlig-warme 50-60 Grad tun dir jetzt sehr viel besser als knackige 90. Allerdings können Dampfbäder wiederum belastender sein als trockene Saunen – finde heraus, was du am besten verträgst und wo du dich am wohlsten fühlst.

Versuche bitte nicht, dir oder anderen zu beweisen, wie supertoll du die Sauna auch als Schwangere verträgst. Brich keine neuen Schwitzrekorde, sondern entspanne dich in der Sauna. Unterwirf dich keinem Gruppenzwang – du musst nicht genauso lange bleiben wie die anderen, geh lieber raus, sobald du genug hast. Setze oder lege dich auf die unteren Bänke, wo zum einen die Temperaturen niedriger sind, und von wo aus du schneller und unkomplizierter die Sauna verlassen kannst, wenn dir plötzlich unwohl sein sollte.

Nach dem Verlassen der Sauna solltest du dich nur mit einem kalten Schlauch abspritzen oder lauwarm duschen – nicht ins Kühlbecken springen, dieser Temperaturkontrast ist jetzt für dich zu krass.

Vergiss außerdem nicht, reichlich zu trinken. Beim Saunabesuch schwitzt du und solltest deshalb entsprechend mehr Flüssigkeit zu dir nehmen – am besten Wasser, Saftschorlen oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee.

Nutze die Sauna auch als Gelegenheit, in deinen sich so veränderten Körper hineinzuhorchen und ganz auf deine Bedürfnisse zu hören. Je wohler du dich in deiner Haut fühlst, desto besser!

Schwanger in die Sauna

Die Finnen machen es vor

Schwanger in die Sauna, regelmäßige Saunabesuche stärken die Abwehrkräfte und halten das Immunsystem fit. Aber schwanger in die Sauna? Wer schon vor der Schwangerschaft regelmäßig sauniert hat, darf das auch weiterhin tun.

Grundsätzlich gilt

Saunabesuche in der Schwangerschaft sind okay, so lange sich die Schwangere dabei gut und wohl fühlt. Trotzdem bitte vorher Frauenarzt oder Hebamme fragen, ob es Einwände gibt. Wenn nicht: Ab ins heiße Vergnügen! Bei Kreislaufbeschwerden oder Unwohlsein bitte den Saunagang abbrechen.

Unsere Himalaya Salzsteinsauna

ist mit 60 Grad eine sehr angenehme Sauna für Schwangere Frauen. Auch die Infrarot Heu-Sauna mit nur 30 Grad ist genau das Richtige. Dann kann man – je nach Befinden – auch die heißeren Saunen gehen. Natürlich sollte man nicht übertreiben, hier gilt immer Vorsicht! Informationen von Elischeba Wild

Hier noch ein paar Tipps wenn Sie Schwanger in die Sauna gehen:

-Viel trinken!
-Lieber auf den mittleren/unteren Bänke sitzen als ganz oben
-Ein Durchgang sollte nicht länger als 10-12 Minuten dauern
-Kurz vor der Entbindung sollte man lieber auf das Saunieren verzichten
-Nach dem Liegen nicht abrupt aufstehen, sondern kurz hinsetzen, bevor man die Sauna verlässt
-Nach dem Saunabad erst einmal an die frische Luft gehen und danach kalt abduschen
-Tauchgänge im kalten Wasserbecken sind für Schwangere tabu. Stattdessen kann man sich aber mit einem Wasserschlauch abkühlen.
-Ausreichende Ruhepausen von mindestens 15 Minuten zwischen den Saunagängen einhalten.

Auch in der Stillzeit sind Saunabesuche erlaubt. Meist tritt bei der hohen Hitze etwas Milch aus, weil sich die Poren weiten und der Milchfluss angeregt wird. Das ist vielleicht unangenehm, aber nicht schlimm.

Tipp: Ein feuchtes Handtuch auf die Brust legen, das die Milch aufsaugt.

Sauna in der Schwangerschaft – warum es der Mama gut tut

-Wasseransammlungen im Gewebe werden verringert
-Die Muskulatur entspannt und lockert sich – das empfinden vor allem Frauen mit Rückenproblemen als sehr wohltuend
-Regelmäßige Saunabesuche sind eine ideale Geburtsvorbereitung, weil die Muskulatur im Beckenbereich entspannt und entkrampft wird
-Das Thromboserisiko wird gesenkt
-Wirkt vorbeugend gegen Krampfadern
-Studien aus Finnland besagen sogar, dass die Geburt von regelmäßigen Saunagängerinnen leichter und kürzer wäre

Sauna in der Schwangerschaft – wann ist es tabu?

-In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten
-Kurz vor der Entbindung
-Für Risikoschwangere (z.B. bei Schwangerschaftsdiabetes)
-Bei Krampfadern
-Bei vorzeitiger Wehnentätigkeit
-Bei hohem Blutdruck

Tipp: Gerade als Schwangere sollte man bewusst auf den Körper hören. Bei geringsten Anzeichen auf Überlastung, Schwindel oder Kreislaufprobleme bitte den Saunabesuch abbrechen.

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Hitze, Sauna und Vollbad

Starke Hitze – ob nun von aussen wie z.B. in der Sauna oder von innen wie bei hohem Fieber – kann in der Schwangerschaft zu einem erhöhten Auftreten von Neuralrohrdefekten und Gaumenspalten führen. Dies ist zumindest aus Tierexperimenten bekannt.

Eindeutige Studien beim Menschen gibt es dazu bisher nicht. Daher raten die meisten Frauenärzte und Frauenärztinnen aus Vorsichtsgründen schwangeren Frauen, zumindest in der Frühschwangerschaft auf heisse Vollbäder und Saunagänge zu verzichten, oder sie doch wenigstens zeitlich zu reduzieren. Und Fieber sollte in der Schwangerschaft auf jeden Fall abgeklärt und behandelt werden.

Sind Sie regelmässige Saunabesuche – so wie die Frauen in Finnland – gewohnt, ist Ihr Kreislauf wahrscheinlich so abgehärtet, dass Sie damit weitermachen können, wenn auch besser einen Gang weniger und nicht unbedingt auf der obersten Stufe. Die etwas sanftere Biosauna ist eher zu empfehlen.

Wenn Sie selten in die Sauna gehen oder noch nie in einer Sauna waren, kann es gut sein, dass Sie Kreislaufprobleme bekommen und Ihnen rasch schwindelig wird, denn das Blutvolumen sackt jetzt noch viel leichter in die untere Körperhälfte. Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie zu Krampfadern neigen.

Was für das Saunieren gilt, trifft auch für Dampfbäder zu, denn feuchte Hitze belastet den Kreislauf noch mehr als die trockene Hitze in der Sauna.

Bei Vollbädern, die vor allem abends und bei Schlafstörungen sehr entspannend sein können, sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiss ist. Lieber nicht ganz so heiss, aber dafür mit ein paar Tropfen eines entspannenden Aromaöls – das hat eine noch wohltuendere Wirkung! Und baden Sie nie, wenn Sie alleine zu Hause sind: zu leicht könnte Ihnen schwindelig werden, und dann ist es gut, wenn Ihnen jemand aus der Wanne helfen kann.

Sonnenbäder können für Schwangere unerwünschte Pigmentflecken provozieren und Überhitzung erzeugen, wenn sie zu lange dauern. Setzen Sie sich lieber in den Schatten!

Häufige Fragen zum Thema

Wie heiss darf das Badewasser in der Schwangerschaft sein? Kann ein Vollbad Wehen auslösen?

Sind Thermalbäder oder Solebäder erlaubt, wenn man schwanger ist?

Darf man während der Schwangerschaft den Whirlpool benutzen?

Darf man als Schwangere noch so oft und so lange wie vorher saunieren?

Sind Dampfbäder besser geeignet für Schwangere als eine Sauna?

Darf man in der Schwangerschaft weiterhin ein Solarium benutzen?

Newsticker

Vorbräunen ist gefährlich: Wer sich vor den Ferien im Solarium vorbräunt, um keinen Sonnenbrand zu bekommen, tut seiner Haut langfristig nichts Gutes. Wie ein Team von der Universität Minnesota (USA) jetzt in einer Studie gezeigt hat, steigt das Risiko, am schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu erkranken, bei Solariumkunden bis zum Vierfachen. Die 1852 Teilnehmer der Studie nutzten die Sonnenbank massvoll, d.h. sie vermieden Sonnenbrände im Studio. Hautbräune an sich ist aber schon ein Hinweis auf DNA-Schäden durch UV-Strahlen, so die Forscher. Häufiges Bräunen im Solarium lasse möglicherweise die schädigenden Effekte kumulieren. (swissmom Newsticker, 18.6.14)

Letzte Aktualisierung : 11-12-17, BH

Sauna und Schwangerschaft

Ist Saunieren während der Schwangerschaft erlaubt?

Viele Schwangere fragen sich, ob sie während der Schwangerschaft auf den regelmäßigen Saunabesuch verzichten sollten oder doch wie gewohnt saunieren können. Diese Frage ist grundsätzlich recht einfach zu beantworten: Ja, Sie dürfen ohne Weiteres saunieren, auch wenn Sie schwanger sind oder einen Kinderwunsch haben. Allerdings sollten Sie einige Dinge beachten, damit der Saunabesuch sich positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt und keine negativen Effekte für Sie und Ihr Kind mit sich bringt.

Sauna während der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus

Durch regelmäßige Saunabesuche können Sie auch während der Schwangerschaft viele positive Effekte für Ihre Gesundheit erzielen. Die nachfolgende Entspannung hilft beispielsweise auch dabei, die Muskeln im Beckenbereich zu entspannen, sodass die Geburt erleichtert wird. Untersuchungen ergaben, dass Saunafans häufig eine kürzere und leichtere Geburt erleben. Auch angespannte Gemütszustände können durch ein wohltuendes Saunabad aufgelöst werden. Da Saunieren nachweislich die Durchblutung und den Kreislauf anregt, kann Thrombosen und Krampfadern so ebenfalls vorgebeugt werden.

Saunabesuche bergen keine Gefahren für das ungeborene Kind

Wenn Sie Angst haben, dass sich der Saunagang negativ auf die Gesundheit Ihres Kindes auswirken könnte, dann können wir Sie beruhigen: Gesundheitliche Probleme könnte es für das Baby erst ab Temperaturen im Körperinneren geben, welche deutlich über 40 °C liegen. Solche hohen Temperaturen kommen jedoch nicht vor, wenn die empfohlene Aufenthaltsdauer im Saunaraum nicht überschritten wird. Diese liegt in der Regel bei etwa zehn Minuten.

Wann Sauna während der Schwangerschaft tabu ist

Manchmal sollte auf das Saunieren jedoch verzichtet werden. Das gilt insbesondere bei vorzeitigen Wehen. Auch bei Erkrankungen, die während der Schwangerschaft aufgetreten sind, wie etwa eine Pilzinfektion, sollte immer der Arzt kontaktiert werden, bevor die Sauna besucht wird. Wer unter Schwindel und Kreislaufproblemen leidet, sollte die Sauna ebenfalls nur mit Vorsicht genießen. Da das Wärmebad aber gerade bei solchen Problemen auch stabilisierend wirken kann, muss nicht unbedingt gänzlich darauf verzichtet werden.

Saunabaden ist auch für Neugeborene und Kleinkinder erlaubt

In Finnland war es früher sogar üblich, dass Kinder in der Sauna zur Welt kamen. Daher stellt es auch gar kein Problem dar, den frischen Nachwuchs mit in die Sauna zu nehmen. Die Wärme in der Sauna und die Abkühlung danach verkraften die Säuglinge nicht nur, es tut ihnen sogar gut. So können frühzeitige Saunabesuche das Herzkreislaufsystem ebenso stärken wie das Immunsystem. Säuglinge sind nach dem Saunabesuch zudem ausgeglichener und entspannter, wodurch sie besser durchschlafen. Nachgewiesen wurde in zahlreichen Studien auch, dass Kinder, die häufig in die Sauna mitgenommen werden, deutlich seltener an Atemwegerkrankungen wie Bronchitis oder Asthma leiden. Wenn auch Sie nach der Schwangerschaft mit Ihrem Kind in die Sauna gehen möchten, finden Sie viele Saunabetriebe, die sich auf Eltern-Kind-Sauna mit entsprechenden Angeboten spezialisiert haben.

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