Schwanger auto fahren

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Die Schwangere darf nicht die Arme nach oben strecken

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Laufen in der Schwangerschaft
Das sollte jede schwangere Läuferin wissen

Die Schwangerschaft ist eine spannende Zeit, die man am liebsten nur genießen will. Es kommen aber auch Ängste und Unsicherheiten auf. Viele schwangere Läuferinnen etwa fragen sich, ob sie nun noch weiterlaufen dürfen. Da jede Schwangerschaft anders verläuft, ist klar, dass es darauf keine einfache Ja-oder-nein-Antwort geben kann.

Darf ich während der Schwangerschaft überhaupt laufen?

Als Sportlerinnen sind wir es gewohnt, Wehwehchen einfach wegzulaufen und an unsere Grenzen zu gehen. Doch wenn der durchtrainierte Körper plötzlich von einem kleinen Wesen beschlagnahmt wird, die Hormonumstellung auf Hochtouren läuft, sich Knochen, Sehnen und Bänder auf die Geburt vorbereiten, bedeutet das auch den Abschied vom unseren regulären Trainingsroutinen. In der Schwangerschaft sind Spontaneität und Flexibilität gefragt.

Ich selbst erlebe das derzeit am eigenen Leib und ich kann sagen: Schwanger zu sein ist eine aufregende, spannende und verdammt schöne Erfahrung. Eine schwangere Läuferin zu sein, ist noch einmal etwas Besonderes. Läuferinnen denken gern leistungsorientiert und brauchen das Laufen, um ausgeglichen zu sein. Doch eine Schwangerschaft kann alles ändern.

Intime Fragen schwangerer Frauen

Als fitte Läuferin sah ich mich bis mindestens zum sechsten Monat laufen, kenne ich doch Läuferinnen, die noch in der 30. Woche fröhlich durch die Gegend joggten. Ich freute mich schon, mit rundem Bäuchlein meine Runden zu drehen und der kleinen Nachwuchssportlerin in mir zu zeigen, wie schön das Laufen ist. In den ersten zwölf Wochen war das auch kein Problem, ich lief jeden zweiten Tag. Dabei merkte ich nur, dass ich schneller aus der Puste kam.

Wie intensiv und schnell darf ich während der Schwangerschaft laufen?

Um das Kind zu versorgen, pumpt das Herz mehr Blut als sonst durch den Kreislauf, wodurch der Puls um circa zehn Schläge pro Minute ansteigt. Ich war, wie immer wenn ich laufe, einfach total glücklich und dankbar, dass ich diesen wunderbaren Sport ausüben kann. Und ein weiteres, mir ganz neues Gefühl mischte sich ein: Mir war plötzlich völlig wurscht, wie schnell ich war. Langsam zu laufen kam für mich bis dahin nur bei langen Läufen in die Tüte. Doch ich fühlte mich wohl, anstatt der 11-Kilometer-Mittagsrunde mit meinen schnelleren Kollegen gemütliche acht Kilometer in meinem neuen Wohlfühltempo zu traben. Mein Laufmotto für die Schwangerschaft war schnell gefunden: genießen, solange es sich gut anfühlt!

Mitte des fünften Monats war es damit aber doch schon vorbei. Wegen meiner geringen Größe von 1,61 Metern und meines starken Hohlkreuzes schob ich bereits in der 18. Woche eine ordentliche Kugel vor mir her. Eigentlich spricht nichts dagegen, mit einem dicken Babybauch zu laufen, doch es fühlte sich einfach nicht mehr gut an. Es zog im Bauch, ich verspürte ständig den Drang, zur Toilette zu müssen, und hatte bald den Eindruck, als würde etwas in mir auf und ab hopsen, sobald ich lief.

Rabbitmindphoto / .com Ein 10-Kilometer-Rennen in der 19. Woche? Bewundernswert, aber muss nicht sein.

Ich muss dazu sagen, dass dies meine erste Schwangerschaft ist und ich bestimmt etwas vorsichtiger bin als erfahrene Laufmamas wie etwa Liz Fraser, die in der amerikanischen Runner’s World einen interessanten Beitrag zum Thema veröffentlicht hat. In ihrer vierten Schwangerschaft – da war sie 43 Jahre – fühlte sie sich so fit wie noch nie und rannte bis zur 26. Woche. In der 19. Woche nahm sie sogar noch an einem 10-Kilometer-Rennen teil. Die erfahrene Läuferin liefert meiner Meinung nach auch die treffende Antwort auf die eingangs gestellte Frage: „Es gibt keine allgemeingültige Regel, was richtig und was falsch ist. Jede Frau ist anders und jede Schwangerschaft ist anders.“

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Juliet McGrattan, Allgemeinärztin und Läuferin, stützt Frasers Erkenntnis: „Jeder Körper reagiert anders. Frauen müssen daher auf ihr Bauchgefühl hören. In einer gut verlaufenden Schwangerschaft ist Laufen unbedenklich. Frauen, bei denen Komplikationen oder Bedenken auftreten, sollten aber umgehend ihren Arzt informieren.“ Bei ungewohnten Beschwerden, etwa Blutungen, ist vom Laufen definitiv abzuraten. „Aber“, betont Mc­Grattan, „für die meisten Frauen gilt, dass Sport gut für sie und das Baby ist.“

Schadet viel Laufen in der Schwangerschaft?

Nein. Ausdauersport wie Laufen minimiert die möglichen Nebenwirkungen einer Schwangerschaft wie Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes. Es trägt zum Wohlbefinden bei, hilft der werdenden Mama, nicht zu viel zuzunehmen, und macht fit für die mitunter sehr anstrengende Geburt. „Als schwangere Läuferin“, so McGrattan, „sollte man sich damit begnügen, fit zu bleiben, und nicht versuchen, seine Fitness noch zu verbessern. Man sollte seine Ansprüche herunterschrauben.“

Das passiert aber fast unweigerlich, denn die rasante Hormonumstellung, allen voran das Schwangerschaftshormon Progesteron, führt bei vielen Frauen zu starker Müdigkeit und Erschöpfung. Diese Symptome sind Hinweise des Körpers, der einem sagen will: Ab jetzt steht jemand anderes im Mittelpunkt und es ist Zeit, dir deine Energiereserven gut einzuteilen. Läuferinnen sollten in dieser Phase sehr sensibel für diese Signale sein und sich zu nichts zwingen. Wenn Sie Lust und keine Probleme haben, laufen Sie! Aber bleiben Sie dabei in Sachen Tempo und Intensität immer in Ihrer Komfortzone, in der Sie sich entspannt unterhalten könnten.

Laufen in der Schwangerschaft ist also nicht schädlich, sondern kann Kind und Mutter sogar guttun. Um aber während und nach der Schwangerschaft ohne unangenehme Nebeneffekte laufen zu können, braucht es einen stabilen Beckenboden. Der Beckenbodenmuskel hat mehrere Aufgaben. Er spannt sich an, sodass wir nicht inkontinent sind, und entspannt sich beim Stuhlgang und Wasserlassen. Damit wir uns beim Lachen, Husten, Niesen und Laufen nicht in die Hose machen, hält er reflexartig gegen, sobald es zu einem erhöhten Druck im Bauchraum kommt. Zudem hat er einen entscheidenden Einfluss auf die sexuellen Funktionen und Empfindungen einer Frau. Ein Baby, das immer schwerer wird, drückt neun Monate lang auf diesen Muskel, und auch die Geburt ist eine große Belastung. Schwangere Läuferinnen sollten ihrem Beckenboden daher besondere Aufmerksamkeit schenken. „Je früher Sie mit dem Beckenbodentraining beginnen, desto besser“, sagt McGrattan.

Diese Tipps helfen gegen Dehnungsstreifen

Worauf muss ich achten, wenn ich in meiner Schwangerschaft laufen möchte?

Läuferinnen mit wachsendem Babybauch können sich mit speziellen Bauchbändern Entlastung verschaffen. Diese werden einfach über den Bauch gezogen und fangen so einen Teils des Gewichts ab. Individuell einstellbare Bauchgürtel entlasten Bauch und Rücken zusätzlich. An einem guten Sport-BH sollten schwangere Läuferinnen auf keinen Fall sparen. Schon in der frühen Schwangerschaft beginnen die Brüste zu wachsen und zu spannen. Da Gelenke, Sehnen und Bänder weicher werden, wird der Körper in­stabiler, das Verletzungsrisiko steigt. Stabilitätstraining sollte daher pa­rallel zum Laufen stattfinden. Aber nicht die geraden Bauchmuskeln trainieren – die sollen aus­einander­gehen, damit das Kind genug Platz hat. Wegen des höheren Körpergewichts kann es zudem hilfreich sein, stärker gedämpfte Laufschuhe zu tragen.

11 körperliche Signale, dass Sie aufhören sollten

Laufen in der Schwangerschaft ist generell gut, bei folgenden Signalen sollten Sie jedoch sofort damit aufhören

  • Gefühl von Schwäche und Schwindel
  • Herzrasen
  • Brustschmerzen
  • Atemprobleme
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen im Becken
  • Starke Kopfschmerzen
  • Blutungen
  • Geschwollene oder schmerzende Waden
  • Schmerzen in der Gebär­mutter
  • Viel oder auffälliger Ausfluss

Bis zu welchem Monat darf ich während meiner Schwangerschaft laufen?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Für die eine kommt er früher, für die andere später, doch irgendwann ist er da: der Moment, in dem Sie merken, dass Sie das Laufen besser sein lassen sollten. Aber keine Sorge. Es gibt viele Möglichkeiten, während der Schwangerschaft in Form zu bleiben. Eine gute, wenn auch weniger spaßige Alternative kann das Training auf dem Crosstrainer sein. Auch Schwimmen ist mit dickem Bauch prima möglich, es trainiert die Ausdauer und schont die Gelenke. Pilates für Schwangere bietet sich an, um den Rumpf zu kräftigen sowie Rückenschmerzen und Verspannungen vorzubeugen.

nd3000 / .com Yoga ist eine tolle Sport-Alternative für schwangere Läuferinnen.

Meine Begeisterung für Yoga hat sich in der Schwangerschaft noch verstärkt, und ich kann den Mix aus Kräftigungs-, Dehn- und Gleichgewichtsübungen schwangeren Sportlerinnen sehr ans Herz legen. Neben den körperlichen Aspekten bietet ­Yoga den perfekten Rahmen, um loszulassen und zu innerer Ruhe zu finden. Gelassenheit hilft, den anstehenden Veränderungen entspannt entgegenzublicken, den Alltag trotz der Hormonumstellung zu meistern und unerwünschten Symp­tomen wie Kopf- oder Rückenschmerzen entgegenzuwirken. Beim Yoga bekommt man zudem ein Gefühl für die Auswirkungen einer bewussten Atmung auf den Körper – gut für die bevorstehende Geburt.

8 Nährstoff-Tipps für schwangere Läuferinnen

Es kursieren unendlich viele Ernährungstipps für Schwangere. Viele Frauen haben mit Übelkeit zu kämpfen und tun sich schwer, überhaupt irgendetwas mit Genuss zu essen. Dieser Nebeneffekt legt sich in der Regel nach der 12. bis 14. Woche. Meine Ärztin riet mir, alle zwei Stunden eine Kleinigkeit zu essen – das half ­etwas. Mein persönlicher Tipp gegen die Übelkeit: ­Bewegung. Ein Gerücht ist jedenfalls, man müsse „für zwei“ essen. Um den erhöhten Kalorienbedarf zu decken, genügt eine Extrascheibe Brot mit Belag. Ernährungswissenschaftler empfehlen, auf eine regelmäßige Zufuhr folgernder Nährstoffe zu achten:

1. Protein

Enthalten in ­magerem Fleisch und Milchprodukten sowie in Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkorngetreide.

2. Omega-3-Fettsäuren

stecken in fettem Fisch, Wal­nüssen, Leinöl ­sowie in Lein- und Chiasamen, sie ­unterstützen die kognitive Entwicklung des Kindes.

3. Vitamin D

Ein heiß dis­ku­tiertes Thema. Vitamin D ist wichtig für die Knochen und wird im Körper mithilfe von Sonnenlicht produziert. Manche Ärzte empfehlen die Einnahme von Präparaten, andere nicht.

4. Zink

steckt in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen und stärkt das Immunsystem.

5. Folat

steckt in grünem Blattgemüse und Hülsenfrüchten. Es soll das Risiko für gewisse Fehlbildungen senken. Daher raten einige Ärzte Schwangeren zu ­einem Folsäurepräparat.

6. Kalzium

ist gut für die Knochen, steckt in Hülsenfrüchten, Milchprodukten, Tofu, Feigen, Nüssen, Samen und grü­nem Blattgemüse.

7. Vitamin B12

steckt in tierischen Produkten. Vegan lebende Schwangere sollten sich dazu beraten lassen.

8. Eisen

steckt in Vollkorn­­­produkten, Nüssen, Trockenfrüchten, Reis, Haferflocken, Quinoa, rotem Fleisch und grünem Blattgemüse. Es hilft, genug Blut für Mutter und Kind zu produzieren.

Sport nach der Schwangerschaft

Wie kann ich nach der Geburt wieder mit dem Laufen anfangen?

Eine Geburt ist ein enormer Kraftakt, danach steht dem Körper eine lange Ruhephase zu. „Frauen, die langfristig wieder unbeschwert laufen möchten, sollten vor den ersten Laufschritten sicherstellen, dass ihr Beckenboden voll regeneriert ist“, rät McGrattan. Folgenden Rat gibt die Ärztin frisch gebackenen Laufmamas: „Schenken Sie Ihrem Beckenboden die Zeit, die er braucht, und trainieren Sie ihn – eventuell sogar unter Anleitung einer auf diesem Gebiet spezialisierten Physiotherapeutin. Besprechen Sie den Laufbeginn mit Ihrem Arzt und bereiten Sie sich mit Rumpftraining und Walken vor.“ Neben einem Rückbildungskurs kann das Training mit einem Biofeedbackgerät helfen, den Beckenboden zu stärken. Es ähnelt einem Tampon und misst über einen Sensor die Anspannung des Beckenbodens. Der Laufeinstieg sollte behutsam verlaufen, Walking und Rumpftraining sollten weiter im Fokus stehen.

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Fazit: Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!

Geschichten wie die von Liz Fraser beeindrucken mich, aber sie halten mich nicht dazu an, über meine Grenzen hinauszugehen. Die Schwangerschaft hat mich sehr gelassen gemacht. Ich genieße das Gefühl, nichts erreichen zu müssen. Mein einziges Ziel ist, es mir gut gehen zu lassen. Dazu gehört für mich natürlich das Laufen, und zwar solange es geht – aber nicht in einem bestimmten Tempo oder über eine bestimmte Distanz und nicht auf Biegen und Brechen. Wer auf sein Bauchgefühl hört, wird merken, wann es Zeit ist, die Laufschuhe vorübergehend an den Nagel zu hängen. Und aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Wenn es so weit ist, fühlt es sich nicht schlimm an. Die Vorfreude auf das neue Leben lässt einen entspannt über die ungeplante Laufpause hinwegsehen. Und irgendwann nach der Geburt kommt er ja wieder: der Tag, an dem man langsam wieder damit beginnt, Kilometer zu sammeln und Bestzeiten anzustreben.

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Autofahren

Eine normale Schwangerschaft schränkt die Fähigkeit zum Autofahren nicht unbedingt ein. Aber es kann doch sein, dass Ihre Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit im Verlauf der Schwangerschaft immer geringer werden. Viele Frauen machen die Erfahrung, dass kleine Blechschäden auf einmal viel leichter passieren. Kommen dann noch Übelkeit, Rückenschmerzen und andere Schwangerschaftsbeschwerden hinzu, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie wirklich immer selbst am Steuer sitzen müssen.

Vermeiden Sie – so gut es geht – den Stress im Strassenverkehr. Fahren Sie möglichst nicht in den Zeiten des Berufsverkehrs und lieber einen kleinen Umweg um Verkehrsknotenpunkte herum. Fahren Sie noch vorausschauender als sonst. Dann erkennen Sie Gefahren frühzeitig, können sich darauf einstellen und plötzliche Vollbremsungen vermeiden. Denn die mag Ihr Baby gar nicht. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt: Plötzliches Bremsen und Beschleunigen, rasantes Durchfahren von Kurven und andere Schleudervorgänge treiben nicht nur Ihren Puls und Blutdruck in die Höhe, sondern auch den Ihres Babys – es reagiert mit starkem Herzklopfen und heftigem Strampeln. Stressig wird es auch, wenn Sie in Eile sind. Deshalb sollten Sie sich gerade während der Schwangerschaft vornehmen, immer früh genug loszufahren.

Wichtig

Entgegen anderslautenden Gerüchten sollten Schwangere niemals auf den Schutz des Airbags verzichten. Die Airbags sollten also keinsfalls ausgeschaltet werden. Ist man richtig angeschnallt, stellt der Airbag keine Gefahr dar für das Baby – ein Aufprall auf das Lenkrad wäre weitaus schlimmer.

Ein anderer wichtiger Aspekt sind die Stimmungsschwankungen, vor allem in der Frühschwangerschaft. Eine niedergedrückte Stimmung verlängert die Reaktionszeit, extreme Glücksgefühle machen übermütig und Unwohlsein steigert die Aggressivität. Alles Emotionen, die im Strassenverkehr nicht angebracht sind!

Informieren Sie sich, ob das Lenkrad in Ihrem Auto höhenverstellbar ist. Das Fahren mit dickem Bauch ist dann gleich viel angenehmer und sicherer.

Autofahrten können aber für Schwangere auch als Beifahrerin, egal ob vorne oder hinten, ziemlich anstrengend sein. Die Gefahr einer Thrombose ist erhöht, wenn Sie lange in abgeknickter Haltung sitzen. Ausserdem ist die Beckendurchblutung und damit die Sauerstoffversorgung Ihres ungeborenen Kindes im Sitzen vermindert. Deshalb sollten Sie lange Autofahrten (länger als sechs Stunden) zu Beginn und gegen Ende der Schwangerschaft am besten vermeiden. Wenn es irgendwie geht, sollten Sie besser mit der Bahn fahren. Sie können dann jederzeit aufstehen und herumlaufen.

Am günstigsten für eine Ferienreise ist die Zeit zwischen dem fünften und siebten Monat. Falls Sie jedoch unbedingt lange Strecken mit dem Auto zurücklegen müssen, legen Sie möglichst viele und regelmässige Pausen (mindestens alle zwei Stunden) ein. Die ergeben sich übrigens wie von selbst, wenn Sie unterwegs viel trinken.

Die Anschnallpflicht im Auto gilt ausnahmslos auch für Schwangere! Auf keinen Fall sollte aus Angst vor Verletzungen des ungeborenen Kindes auf den Gurt verzichtet werden. Dadurch werden nicht nur schwere Verletzungen von Mutter und Kind riskiert, sondern es kann im Schadensfall sogar zu einer Mitschuld an den Unfallfolgen und einer damit verbundenen Minderung des Schadenersatzes kommen. Es besteht die Möglichkeit, dass der unangeschnallten Schwangeren später eine Mitschuld an den Unfallfolgen gegeben werden könnte. Bei selbstverschuldeten Unfällen muss die Versicherung in einem solchen Fall wegen grober Fahrlässigkeit keine Leistungen erbringen.

Ein reiner Beckengurt ist nicht geeignet, es muss schon ein Dreipunktgurt sein. Vor der Abfahrt sollten Sie sich vergewissern, dass der Sicherheitsgurt bequem sitzt und nicht einschneidet. Der diagonale Schultergurt sollte zwischen Ihrer Brust und über dem Baby liegen, der Beckengurt so weit wie möglich unterhalb Ihres Bauches und nicht auf dem Baby gespannt sein. Meist reicht die Länge des Sicherheitsgurts. Der TCS und die bfu empfehlen für Schwangere eine spezielle Gurtführung (besafe), um das Ungeborene zu schützen.

Auto-Sicherheitsgurte für Schwangere

Die Sitzlehne des Fahrzeugs sollte möglichst senkrecht gestellt werden, bei maximal hoher Kopfstütze. Ein Stützkissen kann gegen Rückenschmerzen helfen.

Motorradfahren ist übrigens aus ärztlicher Sicht in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen.

Häufige Frage zum Thema

Was soll ich tun, wenn ich einen Autounfall habe?

Bei schweren Unfällen werden Sie selbstverständlich sofort ins Krankenhaus gebracht. Aber selbst wenn der Unfall nicht so schlimm erscheint, sollten Sie auf Ihre Schwangerschaft hinweisen und sich vom Arzt untersuchen lassen – nur um sicher zu gehen. Auffahrunfälle beispielsweise können starke…

vollständige Antwort lesen

Wissen

Sicherheitsgurt schützt auch das Ungeborene

Was soll ich tun, wenn ich einen Unfall habe?

Hilfe – mit Wehen im Auto!

Schwangerschaft und Autounfälle

Letzte Aktualisierung : 16-10-19, BH

Dass Reisen für die werdenden Eltern und das Baby gut sind, da sind sich Ärzte und Hebammen einig. Denn eine gemeinsame Auszeit bringt Erholung, Abstand vom meist stressigen Alltag und tut einfach gut.

Doch Schwangere, die einen Urlaub planen, müssen einiges beachten. Denn Flugreisen beispielsweise sind im letzten Schwangerschaftsdrittel oft schwierig. Und Autofahren? Auch das ist nicht immer ganz einfach. Aber mit unseren Tipps können auch längere Strecken überstanden werden. Damit es auch wirklich mit der Erholung klappt!

Hier unsere Liste mit den 8 besten Tipps um als Schwangere Autoreisen gut zu überstehen:

1. Gute Planung ist alles

Einfach rein ins Auto in ab ins Blaue? Das ist für werdende Mütter nicht so sinnvoll. Lieber sollte man sich ein Ziel suchen – und auch die Strecke gut planen. Denn gar nicht gut wäre es, wenn Sie mitten in der glühenden Mittagssonne in einem Stau feststecken. Daher die Route gut wählen, damit Pausen gut möglich sind. Lieber langsame Landstraßen als rasante Autobahnen, so können Sie die Fahrt auch genießen.

Sitz der Gurt auch richtig? (c) Thinkstock

2. Pausen sind wichtig

Als Schwangere nützt es herzlich wenig, wenn man vor der Abfahrt noch rasch auf die Toilette geht. Pausen um neue WCs kennenzulernen gehören einfach dazu. Denn häufig drückt das Kleine auf die Blase. Nutzen Sie die Pausen am besten auch gleich für einen kleinen Spaziergang. Denn der regt die Durchblutung an – das stabilisiert den Kreislauf und hilft gegen Rückenschmerzen und geschwollene Beine. Bei sehr langen Fahrten sind auch Stützstrümpfe ratsam.


3. An den Komfort denken

Beim Autofahren in der Schwangerschaft ist es wichtig, auf das richtige Anschnallen zu achten. Der Dreipunktgut sollte nicht zu locker über der Brust und unterhalb des Bauches verlaufen. Es gibt auch spezielle Gurte für Schwangere, bei längeren Reisen lohnt sich die Anschaffung, denn es ist bequemer für den Bauch.

Ganz kuschelig und auf jeden Fall mitreisen sollte auch ein eigenes Kissen. Schmerzt der Rücken, kann es dort stärken, ansonsten können Sie sich es so im Autositz gemütlicher machen, wenn Sie ein Nickerchen machen möchten. Auch im Hotel kann es helfen, denn gerade wenn das Schlafen vielleicht schon etwas schwierig ist, sind gute Kissen besonders wichtig.

4. Flüssigkeitsmangel vermeiden

Im Alltag neigen wir alle dazu, zu wenig zu trinken. Für die werdende Mutter und ihr Baby ist es aber ganz besonders wichtig, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auch wenn dann auf der Fahrt mehr Pausen nötig sind. Nehmen Sie auf jeden Fall genug Flaschen mit Saftschorle oder Wasser mit, mindestens sechs Liter. Denn auch der Papa in spe muss trinken und wenn Sie am Ziel angekommen sind, wollen Sie ja nicht gleich zum nächsten Supermarkt fahren. Ein kleiner Wasservorrat ist auch im Falle eines unvorhersehbaren Staus sehr wichtig.

Ausreichend Trinken ist in der Schwangerschaft wichtig (c) Thinkstock

5. Unabhängigkeit ausnutzen

Das Gute an einer Reise mit dem eigenen Auto ist die Selbstbestimmung. Denn im Gegensatz zu Flugzeug- oder Bahnreisenden bestimmen Sie selbst, wann es los gehen soll. Nutzen Sie diesen Vorteil und fahren zu einer Uhrzeit ab, die Ihnen gut tut. Leiden Sie etwa unter morgendlicher Übelkeit, sollte es eher am Abend los gehen. Wer hingegen im Laufe des Tages immer mehr Schmerzen in den Beinen hat, fährt besser früh los. Und wenn es Ihnen am Abfahrtstag ganz mies geht? Dann können Sie die Reise auch verschieben.

6. Für den Notfall vorsorgen

Denken Sie auf jeden Fall an den Mutterpass! Sollten Sie medizinische Hilfe benötigen, können alle behandelnden Ärzte sofort sehen, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sind und wie die Schwangerschaft bisher verlaufen ist. Sollten Sie in einen Unfall verwickelt werden, auch wenn er scheinbar harmlos verlief, sollten Sie sich auf jeden Fall untersuchen lassen. Selbst bei einem sehr leichten Auffahrunfall besteht das Risiko einer Plazentaablösung.

7. Auslandsreisen

Möchten Sie eine längere Reise in ein anderes Land machen? Dann sollten Sie sich unbedingt im Vorfeld erkundigen, wie die ärztliche Versorgung vor Ort ist. Sind eventuell irgendwelche Impfungen vorgesehen? Wenn es dabei ins Ausland gehen sollte, dann sollte sie sich im Vorfeld der Reise über die ärztliche Versorgung vor Ort informieren und auch bei Ihrer Krankenkasse nachfragen, ob der Versicherungsschutz gegeben ist.

Einige Länder schreiben auch Impfungen vor, die in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen sind. Detaillierte Informationen über die Sicherheit und die Gesundheitsvorsorge in Reiseländern bietet das Auswärtige Amt.

8. Genießen Sie die ruhige Reise – es wird für lange Zeit die letzte sein

Wenn Sie gesundheitlich fit sind, dann wird diese Reise wunderbar. Gönnen Sie sie sich spontane Pausen in einem schönen Rasthof oder einen gemeinsamen Abendspaziergang. Im Auto können Sie sich unterhalten, Musik hören oder als Beifahrerin schlafen. Das wird sich ändern, wenn das Baby mit an Bord ist. Denn die wenigsten kleinen Menschen schlafen viel im Auto. Pausen sind oft nötig oder eine kleines Animationsprogramm. Und Ihre Musik? Die wird bald verdrängt von Kinderhörspielen. Das ist auch schön. Aber so eine Familienurlaubssreise ist eben etwas ganz anderes als ein Paarurlaub.


Schwanger reisen – Reiseproviant Ideen für lange Autofahrten (Kooperation)

Dieser Beitrag entstand mit finanzieller Unterstützung von 1000 Tage

Schwanger reisen und gesunde Road Trip Snacks mitnehmen? Das geht! Die besten Reiseproviant Ideen für lange Autofahrten – ganz ohne Chips und Schokolade!

Das Auto ist gepackt. Jetzt nur nochmal das Kind fix wickeln, den Hund schnell in seine Ecke schicken, alle sicher im Auto verstauen, drei bis viermal hektisch zurücklaufen um das zu holen, was wir zu Hause vergessen haben und es kann losgehen. Urlaub, wir kommen!

Reisen macht hungrig!

Meistens sind wir mehrere Stunden unterwegs und eine gute Vorbereitung ist das A&O, damit die Reise gut klappt. Dazu gehören unsere prall gefüllten Bento-Boxen – die vielen Leckereien bringen uns satt von A nach B.
Zumal man wirklich eine Menge Geld sparen kann, wenn man nicht auf die überteuerten (und meistens gar nicht so leckeren) Raststätte-Speisen zurückgreifen muss. Von der Zeit, die man dafür ansteht, ganz abgesehen.
In der Schwangerschaft ist man eh eingeschränkt was die Auswahl der Lebensmittel betrifft. Wer zu Hause alles vorbereitet macht sich unabhängig vom Angebot und vermeidet ganz nebenbei Verpackungsmüll – mehr geht nicht!
Auf der Website 1000 Tage findest du weitere wertvolle Tipps & Rezepte für die Ernährung während der Schwangerschaft. Und hier meine Tipps für lange Reisen während der Schwangerschaft:

Wer wie wir so sehr fürs Reisen und fürs Essen brennt, der hat ein paar Tipps auf Lager, wie man eine lange Autofahrt mit der Familie zu einem köstlichen Erlebnis machen kann. Insbesondere während der Schwangerschaft ist das ein interessantes Thema. Diese Tipps & Tricks möchte ich unbedingt mit euch teilen! Hier sind unsere

Reiseproviant Ideen für lange Autofahrten

Das Wichtigste zuerst: Flüssigkeit ist Pflicht!

Noch wichtiger als das Essen ist es, während der Fahrt ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auch wenn das lästige Anhalten um auf die Toilette zu gehen dadurch häufiger nötig wird – nur ausreichende Flüssigkeit hält den Kreislauf in Schwung. Dabei kann man ruhig kreativ werden! Es muss nicht immer nur Wasser sein: Wer schon mal Infused Water ausprobiert hat weiß wie erfrischend es sein kann.
Hier sind viele Infused Water Rezepte & Ideen.
Je länger die Fahrt, desto besser kann das Obst (oder auch Gemüse) ziehen – perfekt!

Die Verpflegung

Um bei der fehlenden Bewegung trotzdem fit zu bleiben sollte man fettige, üppige Speisen sein lassen und lieber auf leichte Kost, viel Obst und Gemüse setzen. Sie sind leichter verdaulich als schwere Gerichte und sollten daher immer die erste Wahl sein.
Ein Müsli mit Joghurt und Obst zum Frühstück vor der Reise ist gut verdaulich und zudem reich an Ballaststoffen – viel besser, als mit Völlegefühl ins Auto zu steigen.

Was lange hält – auch ohne Kühlung

Selbst ohne Kühltasche kann man tolle Road Trip Snacks mitnehmen. Auch für diesen Fall haben wir Tipps auf Lager…
Ein Sandwich mit Vollkornbrot ist die perfekte Basis für eine gute Reise. Am besten bereitet man verschiedene Sorten vor, damit keine Langweile aufkommt und jeder Mitreisende etwas Leckeres findet. Was schmilzt und schmiert bleibt aber zu Hause: lieber Frischkäse als Butter, lieber Aufschnitt als Streichwurst.
Obst und Gemüse verdirbt leider schneller, wenn man es klein schneidet. Von daher sollte man hier lieber auf Sorten zurückgreifen, die man nicht schnippeln muss: Bananen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Trauben, Kirschtomaten, Minigurken und -Möhren… Einfach zu Hause waschen und gut verpacken.
Als Schwangere verzichtet man eh schon auf bestimmte Käse- und Wurstsorten wie Camembert oder Mett. Aber auch der Reisebegleitung kommt der Verzicht zu Gute: Diese Lebensmittel verderben schnell und sind daher nicht fürs lange Reisen geschaffen. Hier sind z.B. Schnitt- und Hartkäsesorten die deutlich bessere Wahl.

Trockenfrüchte & Nüsse für Exotik-Fans

Wer schon vor der Ankunft das Gefühl von Sommer und Strand haben möchte sollte auch Trockenfrüchte und Nüsse einpacken. Papaya, Ananas & Co. lassen uns genauso wie Datteln und Feigen von fernen Ländern träumen… PS: Besser ist natürlich die ungezuckerte Variante 😉 Und wer möchte, kann gleich eine Portion für die Rückfahrt zurücklegen.
Nüsse sind ebenso tolle Reisebegleiter. Ich muss gestehen, noch verzichte ich wegen des Kleinen auf sie (nicht dass er sich daran verschluckt, einige Nüsse sind dafür prädestiniert…).

Für den Energie-Kick: Energie Balls

Energie Balls sind der neueste Schrei. Kein Wunder, denn sie sind unglaublich schnell gemacht, extrem lecker und lassen sich wunderbar auf Vorrat machen. Dazu braucht man kaum mehr als eine Handvoll Zutaten und ein paar Minuten Zeit. Hier findest du ein super leckeres Energiekugeln Rezept

Schnell & sicher verpackt

Wer kennt es nicht – man schlemmt genüsslich vor sich hin und zack! Bevor man sich umschaut ist der Behälter umgekippt und die ganze Soße auf Hose und Sitz gelaufen. Lecker! Ich bin froh immer mit meinen Bento-Boxen unterwegs zu sein – sie sind praktisch, auslaufsicher und halten die Snacks frisch.
Hier findest du etliche Ideen für die Bento-Box.

Je länger die Fahrt, desto länger die Pause

Der ADAC rät dazu, nicht länger als 2 Stunden am Stück zu fahren und regelmäßig Pausen einzulegen. Auch wenn es albern aussehen mag, wenn man sich neben dem Auto reckt und streckt: auf dem Rastplatz sollte man sich unbedingt bewegen. Der müde Fahrer wird wieder munter, die Beine der Schwangeren besser durchblutet, das quengelnde Kind wieder fröhlich.
Länger als 10 Stunden sollte keine Fahrt dauern, spätestens dann sollte man übernachten.

Gute Reise!

Ich freue mich, dass dir meine Tipps gefallen und wünsche eine gute Reise und einen tollen Urlaub! Hast du noch Tipps für Reiseproviant Ideen für lange Autofahrten? Was darf auf keinen Fall fehlen?

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Milupa-Projekt 1000 Tage entstanden.

Natürlich dürfen Schwangere Auto fahren – solange sie sich fit und belastbar fühlen und aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht. Folgende Tipps sollten werdende Mütter dabei auf jeden Fall beachten.

Das Gerücht hält sich hartnäckig: Angurten sei gefährlich für Schwangere. Falsch! Denn das größte Verletzungsrisiko für Frauen und ihr ungeborenes Baby besteht beim ungebremsten Aufprall des Bauches auf den Lenkradkranz. Außerdem gilt die Gurtpflicht für alle – auch für werdende Mamas!

Wichtig beim Anschnallen ist, dass der Beckengurt tief unterhalb des Bauches sitzt und der Schultergurt zwischen den Brüsten verläuft. So sind sowohl Baby als auch innere Organe der Mutter geschützt. Gurtführungssysteme und spezielle Sitzkissen sind in der Regel nicht zugelassen und können die Sicherheit sogar gefährden.

Die Rückenlehne sollte steil gestellt und der ganze Sitz möglichst weit zurückgeschoben werden. ADAC Experten empfehlen einen Abstand von idealerweise 25 bis 30 Zentimetern zwischen Bauch und Lenkradkranz, damit der Airbag sich vor dem Körper entfalten kann. Dann geht auch vom Airbag keine Gefahr aus. Als Beifahrerin sollten schwangere Frauen wegen des Beifahrer-Airbags ebenfalls den Sitz so weit wie möglich nach hinten stellen.

Im Normalfall dürfen werdende Mütter Auto fahren. Allerdings ist es wichtig, dass sie vorab mit ihrem Arzt mögliche Risiken besprechen und klären, ob es medizinische Gründe gibt, die generell dagegen sprechen.

Nicht nur für Schwangere, sondern für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Wer ein Kraftfahrzeug führt, sollte sich grundsätzlich fit und belastbar fühlen. „Wenn werdende Mütter zum Beispiel Unwohlsein, Übelkeit oder Schwindel verspüren, sollten sie sich nicht hinter das Steuer setzen“, sagt ADAC Ärztin Dr. Juliane Zschorlich.

Vor allem in den letzten Schwangerschaftsmonaten rät sie, wenn möglich Autofahrten zu reduzieren und lange Strecken eher zu vermeiden.

Genügend Pausen einplanen

Lassen sich längere Autofahrten nicht vermeiden, ist es sinnvoll, dass werdende Mütter mindestens alle zwei Stunden eine Pause einlegen. Am besten einen kleinen Spaziergang oder ein paar Lockerungsübungen machen, denn langes Sitzen belastet den Rücken und die Beine können anschwellen. „Die Zehen mehrfach hochziehen und die Fußsohlen abwechselnd fest auf den Boden drücken. Das geht auch im Stau“, so Dr. Zschorlich. Nach Rücksprache mit dem Arzt können auch Kompressionsstrümpfe helfen. Außerdem gut: viel Wasser trinken. Bei einem Unfall, so klein er auch sein mag, oder nach einer Vollbremsung gibt es nur eins: umgehend zum Arzt und sich selbst und das Baby checken lassen.

Hinweis: Diese Informationen wurden sorgfältig recherchiert, ersetzen jedoch nicht die Beratung durch einen Arzt.

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Schwanger Auto fahrenReisen mit dem Auto in der Schwangerschaft – was ihr wissen und beachten müsst

Eine längere Fahrt mit dem Auto in den Urlaub, ist das schädlich für das ungeborene Baby? Grundsätzlich nicht – wenn ihr ein paar einfache Regeln und Sicherheitsvorkehrungen beachtet. Alles, was ihr rund um das Autofahren in der Schwangerschaft wissen müsst.

von KidsAway-Redaktion

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Schwanger mit dem Auto reisen – im Prinzip kein Problem

© ambrozinio – Fotolia.com

Das Auto ist für Schwangere ein Segen, keine Frage – Arzttermine wahrnehmen, einkaufen und die älteren Geschwister aus der Kita abholen, das geht mit dem fahrbaren Untersatz schnell und viel bequemer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Und auch längere Autofahrten zu Verwandten oder auf einen letzten Trip zu zweit wollen sich viele nicht versagen.

Aber ist es für das Baby im Bauch auch sicher, wenn Mama hinterm Steuer sitzt?

Wie lange darf ich als Schwangere Auto fahren?

Anders als beim Fliegen gibt es keine gesetzlichen Vorschriften, ab wann Schwangere nicht mehr hinters Steuer oder auf den Beifahrersitz dürfen – und tatsächlich fahren viele schwangere Frauen bis zum Tag der Geburt, manche chauffieren sich sogar selbst in die Klinik.

Sicherheitsexperten des ADAC und Frauenärzte haben grundsätzlich nichts dagegen, wenn ihr schwanger Auto fahrt: Solange es euch gut geht und ihr längere Fahrten durch regelmäßige Pause unterbrecht, spricht nichts gegen das Autofahren.

Leidet ihr im ersten Schwangerschaftsdrittel an großer Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder der gefürchteten Übelkeit, kann sich das natürlich negativ auf eure Fahrkünste auswirken. Geht es euch morgens nicht gut, habt ihr Kreislaufprobleme oder seid sehr unkonzentriert, dann lasst in diesen Wochen das Auto lieber stehen und fahrt mit Bus und Bahn zur Arbeit oder lasst euch chauffieren.

Besonders im Stadtverkehr kann Autofahren ganz schön anstrengend sein – der Stress und die Aufregung tun euch dabei sicherlich nicht gut. Tests des ADAC unter medizinischer Aufsicht haben gezeigt, dass Schwangere beim Autofahren schneller ermüden, ihr Puls und ihr Blutdruck steigen an und es werden mehr Stresshormone ausgeschüttet. Das merkt euer Baby natürlich und reagiert mit ebenfalls erhöhtem Herzschlag.

Die starke Gewichtszunahme belastet zum Ende der Schwangerschaft auch die Beine, die längeres Sitzen dann nicht mehr gut verkraften. Sind die Straßen schlecht oder muss oft scharf gebremst werden, können diese Erschütterungen am Ende der Schwangerschaft Wehen auslösen.

In den letzten Schwangerschaftswochen wird der Bauch schließlich so rund, dass er eure Bewegungsfreiheit hinterm Steuer zunehmend einschränkt. Die mögliche Folge: In kritischen Situationen reagiert ihr langsamer und weniger flexibel. Der ADAC empfiehlt deshalb: in den letzten Monaten der Schwangerschaft Autofahrten möglichst reduzieren und am besten nicht selbst fahren.

Tipps für Autoreisen in der Schwangerschaft

Je dicker der Babybauch, desto weniger sollten Schwangere selbst fahren

© Fernando Madeira – Fotolia.com

Wir haben es ja schon gesagt: Fühlt ihr euch wohl, leidet nicht unter Wassereinlagerungen, Thrombosen oder schwerer Übelkeit, sind lange Autofahrten kein Problem, auch nicht, wenn die Fahrt in den Urlaub führt. Ein paar wichtige Hinweise wollen wir euch trotzdem geben.

Das lange, bewegungslose und in der Hüfte abgeknickte Sitzen behindert nicht nur die Blutversorgung der Beine, auch das Becken wird schlechter durchblutet und das Baby im Bauch erhält weniger Sauerstoff. Um diese Risiken zu verringern, gelten prinzipiell die gleichen Vorbeugungsmaßnahmen wie bei Flugreisen:

  • Viele Pausen einlegen, in denen ihr aufsteht und euch bewegt
  • Kompressionsstrümpfe tragen (speziell anpassen lassen, keine Standardware aus dem
  • Drogeriemarkt)
  • Im Sitzen die Wadenpumpe aktivieren: abwechselnd Zehen und Fersen hochziehen und fest auf den Boden drücken
  • Sehr viel trinken, vor allem im Sommer
  • Temperatur im Auto niedrig halten, durch Lüften oder Klimaanlage
  • Tief durchatmen, möglichst abseits der vermieften Autobahn

Plant eure Fahrtroute gründlich, so dass ihr nicht mittags im Stau steht oder 400 km Autobahn ohne Rastplatz bewältigen müsst. Fahrt ihr selbst, ist vielleicht die Landstraße mit weniger Tempo und mehr Pausenmöglichkeiten die bessere Wahl. (Damit übt ihr schon mal für Autofahrten mit dem Nachwuchs!)

Seid ihr allein unterwegs, dann bereitet euch auf alle Eventualitäten vor: Wenn ihr in einen Stau geratet oder eine Panne habt und stundenlang auf Hilfe warten müsst, sollte genug zu trinken und ein paar energiereiche Snacks immer dabei sein. Auch warme Kleidung, eine Taschenlampe und natürlich ein aufgeladenes Handy gehören zur Grundausstattung. Checkt vor der Fahrt, ob genug Treibstoff im Tank ist und ob ihr Fahrzeugschein und Versicherungsunterlagen dabei habt. Die Notfallrufnummer eines Pannendienstes sollte ebenfalls im Auto liegen. Der Mutterpass ist sowieso immer dabei, richtig?

Keine Panik vor langen Fahrten – mit einem Taschen-WC

Schwangere müssen bekanntlich oft und sehr spontan zur Toilette – besonders wenn gerade keine in der Nähe ist. Vorsorglich vor der Fahrt zu gehen, reicht da nicht. Viel innere Sicherheit auf langen Fahrten bringt da eine Reise-Notfalltoilette: Diese mobilen Urinale sind mit einem Superabsorber gefüllt, der ähnlich wie bei Wegwerfwindeln Flüssigkeiten aufsaugt und hält; einige Modelle sind mehrmals benutzbar, andere zum Verwenden und Wegwerfen gedacht.

Achtung: Die Verwendung im Stehen ist meist recht einfach, im Sitzen (etwa im Stau) kann es kompliziert werden, vor allem mit Babybauch. Die Handhabung eines mobilen Urinals solltet ihr daher vor der Fahrt einmal üben.

Auch wenn es euch gut geht, solltet ihr als Schwangere möglichst wenig selbst fahren, damit ihr hin und wieder die Sitzposition wechseln könnt und weniger gestresst seid. Bitte mutet euch in diesen besonderen Umständen keine Gewalttouren zu; macht lieber einmal mehr Pause, lasst euren Partner fahren oder verzichtet auf nicht unbedingt nötige Ausflüge, wenn euch das zu sehr anstrengt.

Und auch wenn ihr noch viel Zeit bis zum Entbindungstermin habt: Fahrt ihr eine größere Strecke in den Urlaub, dann recherchiert schon vor Reiseantritt die Adressen einiger Frauenärzte und Krankenhäuser an eurem Urlaubsort. Sollte sich euer Zustand plötzlich verschlechtern oder es treten vorzeitige Wehen auf, könnt ihr dann schnell abchecken lassen, ob mit euch und dem Baby alles in Ordnung ist.

Müsst ihr euren Urlaub wegen Komplikationen in der Schwangerschaft absagen oder abbrechen, zahlen Reiserücktrittsversicherungen nicht in jedem Fall; ein ärztliches Attest müsst ihr auf jeden Fall dann vorlegen, wenn die Schwangerschaft bei Buchung der Reise bereits bekannt war. Vorzeitige Wehen sind aber in jedem Fall ein anerkannter Rücktrittsgrund, hat das Amtsgericht München entschieden (Az. 224 C 32365/11).

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  • Seite 1: Reisen mit dem Auto in der Schwangerschaft – was ihr wissen und beachten müsst
  • Seite 2: Sicherheit geht vor – Gurtpflicht und Airbag

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Reisen in der Schwangerschaft

Schwanger am Steuer? Bitte Anschnallen!

Sofern Sie bisher mit dem Auto zur Arbeit, zum Arzt oder Einkaufen gefahren sind, brauchen Sie das aufgrund des positiven Schwangerschaftstests natürlich nicht gleich zu ändern. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherheit Ihres Babys sollten Sie jedoch auf Folgendes achten:

  • Viele Frauen leiden zu Beginn ihrer Schwangerschaft unter Übelkeit oder fühlen sich ständig müde. Während dieser Zeit sollten Sie besser das Auto stehen lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
  • Im letzten Schwangerschaftsdrittel könnte Ihnen das Angurten schwerfallen oder unangenehm sein. Trotzdem dürfen Sie auf den Sicherheitsgurt keinesfalls verzichten! Studien belegen, dass Mutter und Kind im Falle eines Unfalls weitaus höhere Überlebenschancen haben, wenn der Sicherheitsgurt ordnungsgemäss angelegt wurde. Dabei sollte der Schultergurt zwischen den Brüsten hindurch, über den Babybauch und erst dann seitlich nach unten führen. Der Beckengurt sitzt zwischen Oberschenkel und Babybauch richtig. Viele Frauen finden es mit zunehmend wachsendem Bauch sehr angenehm, einen speziellen Gurtadapter, welcher das Dreipunktsystem fixiert, zu nutzen. Zusätzlich wird so ein Verrutschen des Sicherheitsgurtes sicher vermieden.
  • Achten Sie auf die richtige Sitzeinstellung. Hier gilt: Rückenlehne möglichst steil, die Oberkante der Kopfstütze auf Scheitelhöhe. Insgesamt sollten Sie nicht zu dicht am Lenkrad sitzen. Faustregel: mindestens 25 Zentimeter Abstand zwischen Babybauch und Steuer.

Alleine Reisen in der Schwangerschaft?

Sofern Sie sich wohlfühlen, ist es bis zum sechsten Monat überhaupt kein Problem, wenn Sie längere Strecken allein mit dem Auto zurücklegen.

Danach wird der zunehmende Bauchumfang Ihre Bewegungsfreiheit immer weiter einschränken, sodass Sie in kritischen Situationen vielleicht nicht mehr ganz so flexibel reagieren können, wie sonst.

Wann immer es möglich ist, sollten Sie sich dann besser chauffieren lassen oder, falls es gar nicht anders geht, zumindest einen Beifahrer mitnehmen.

Sind lange Auto-Reisen in der Schwangerschaft möglich?

Wenn die Schwangerschaft problemlos verläuft, sind längere Autoreisen kein Problem. Sie können also ganz beruhigt in einen schon lange geplanten Urlaub fahren.

Noch wichtiger als sonst sind jetzt allerdings ausreichendes Trinken und regelmässige „Boxenstopps“.

Ausserdem empfiehlt es sich bei längeren Autofahrten Stützstrümpfe zu tragen, da das Thrombose-Risiko in der Schwangerschaft stark erhöht ist.

Steigen Sie zudem alle ein- bis eineinhalb Stunden aus dem Fahrzeug aus. Machen Sie eine Pause und gehen einige Schritte.

So bleibt Ihr Becken gut durchblutet, und Ihr kleiner Mitfahrer ist jederzeit mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Im Notfall bitte sofort zum Arzt!

Sollte nun doch ein Unfall passieren, suchen Sie bitte in jedem Fall einen Arzt auf. Selbst wenn der Unfall in den Augen aller Beteiligten harmlos, der Aufprall recht schwach war, und Sie sich eigentlich sehr gut fühlen, kann ausschliesslich eine gynäkologische Untersuchung Aufschluss über das Befinden Ihres ungeborenen Kindes geben.

Gut zu wissen: Der Airbag stellt im Allgemeinen keine zusätzliche Gefahr für Ihr Baby dar. Sollte es zu einem heftigeren Aufprall kommen, bläst sich dieser in Ihrem Kopf-Brust-Bereich, nicht in Höhe des Bauches auf.

Bei einem Zusammenstoss reagiert der Airbag übrigens vor dem Sicherheitsgurt, sodass der Babybauch geschont wird.

Reisen mit dem Flugzeug

Ob zu einem Geschäftstermin oder in den Urlaub – bis zur 35. Schwangerschaftswoche werden schwangere Frauen von allen Fluggesellschaften befördert. Solange Mutter und Kind gesund sind, sind auch längere Flugstrecken kein Problem.

Es empfiehlt sich trotzdem, etwa ab der 28. Schwangerschaftswoche ein Attest vom Arzt mit zum Flughafen zu nehmen, in dem dieser bescheinigt, dass die Geburt noch nicht unmittelbar bevorsteht.

Um eine Geburt über den Wolken möglichst auszuschliessen, gilt mit Beginn der 36. SSW bei beinahe allen Fluggesellschaften ein „Startverbot für runde Babybäuche“.

Es ist günstig, wenn Sie bereits bei der Flugbuchung angeben, dass Sie schwanger sind und sich einen Sitz in einer Reihe mit mehr Beinfreiheit oder am Gang reservieren lassen.

Damit Sie und Ihr kleiner Passagier einen angenehmen Flug haben, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

  • im Flugzeug bequeme, lockere Kleidung tragen
  • mindestens einmal pro Stunde aufstehen und einige Schritte auf und ab gehen
  • Falls der Flug länger als zwei Stunden dauert, sollten Sie zur Entlastung der Venen Stützstrümpfe tragen.
  • den Sicherheitsgurt unter dem Bauch entlang führen

Seit den 70er Jahren wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die belegen, dass Flug-Reisen in der Schwangerschaft für das Baby in keiner Weise schädlich sind. Selbst auf Langstreckenflügen, beim Start oder während der Landung hatten alle untersuchten Babys einen normalen Herzschlag – ein sicheres Zeichen, dass sie mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden.

Auch der Fluglärm, die Vibrationen und gelegentliche Turbulenzen gelten als unbedenklich. Allerdings weisen die Wissenschaftler ausdrücklich darauf hin, dass sich werdende Mütter bei Vorliegen einer Risikoschwangerschaft, akuten gesundheitlichen Beschwerden oder erhöhter Flugangst, vor Reiseantritt zwingend von ihrem behandelnden Arzt beraten lassen sollten.

Manche Experten empfehlen, aufgrund eines etwas erhöhten Frühgeburtenrisikos, ab der ersten bis zur 14. SSW erhöhte Vorsicht bezüglich länger andauernder Flugreisen walten zu lassen. Sollten Sie diesbezüglich unsicher sein, besprechen Sie Ihre Pläne bitte mit Ihrem Frauenarzt.

Wohin sollten Sie in der Schwangerschaft besser nicht reisen?

Sofern es sich vermeiden lässt, sollten Sie von Reisen in Malariagebiete und in Länder, in denen ein erhöhtes Gelbfieber-Risiko besteht, Abstand nehmen. Beide Krankheiten sind für Ungeborene besonders gefährlich. Auch Reisen in Länder mit unzureichenden Hygienestandards sind aufgrund des Hepatitis-Risikos oder der Möglichkeit an schweren Durchfällen zu erkranken nicht empfehlenswert. Sollte sich die Reise wirklich nicht umgehen lassen, sprechen Sie bitte unbedingt rechtzeitig mit Ihrem Arzt. Dieser wird bei Bedarf eine Impfung oder eine andere Prophylaxe vornehmen, und dabei das Nutzen-Schadenrisiko bezüglich Ihres ungeborenen Babys genau abwägen.

Reisen mit der Bahn

Für Schwangere ist die Bahn das wohl bequemste Verkehrsmittel. Hier können Sie jederzeit aufstehen und sich die Füsse vertreten. Um in überfüllten Zügen nicht stehen zu müssen, sollten Sie sich auf jeden Fall rechtzeitig einen Platz reservieren. Sollten Sie ohne Begleitung, dafür jedoch mit Gepäck unterwegs sein, können Sie den Gepäckträger-Service der Deutschen Bahn in Anspruch nehmen. Eine Alternative wäre, Koffer und Taschen als Kuriergepäck von der Wohnungstür abholen und ans gewünschte Ziel transportieren zu lassen.

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