Schwanger 3. woche

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Schwangerschaft 3. Woche / 3 Wochen schwanger

Eine reife Eizelle lebt nur 12 bis 24 Stunden, eine Frau ist 5 Tage fruchtbar und schaffen es die männlichen Samen in der Frau zu überleben, flink zu sein und das alles innerhalb dieser Zeit, kann endlich eine Schwangerschaft starten und den erhofften Kindersegen bringen. Regelähnliche Schmerzen können Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. In der 3. SSW wird die Eizelle in der Frau befruchtet und stellt eigentlich den tatsächlichen Beginn einer Schwangerschaft dar. Bereits in der 3. SSW bildet sich der Embryo und versucht einen Platz in der mütterlichen Gebärmutter zu ergattern.

3. SSW: Das Embryo auf dem Weg in den Uterus

Die Befruchtung der Eizelle

Bereits in der 1. und 2. Schwangerschaftswoche spricht man von einer Schwangerschaft. Obwohl in diesen Wochen noch keine Frau schwanger ist, sondern der Körper der werdenden Mutter sich gerade mal auf die Schwangerschaft vorbereitet. Zu diesem Zweck trifft der weibliche Körper in einem festen Rhythmus die Vorbereitung, um eine Schwangerschaft möglich zu machen. Hierzu baut er bereits Gebärmutterschleimhaut, die später den Embryo aufnimmt und schützt. Der Eisprung setzt zum Ende der 2. SSW, Anfang der 3. SSW ein und setzt eine Eizelle frei, die nun befruchtet werden kann. Die Eizelle macht sich nun auf ihre Reise zur Gebärmutter.

Beim Orgasmus des Mannes machen sich etwa 500 Millionen Spermien auf den Weg, ein neues Leben zu zeugen. Sie schwimmen durch den Eileiter, durch den auch die fruchtbare Eizelle in den Uterus gelangen will. Die männlichen Samen können bis zu 5 Tage überleben und treffen einige der flinkesten oder ausdauerndsten Spermien auf die Eizelle, kann die Befruchtung losgehen. Aber die Membran, eine Art Schutzhülle, in der reifen Eizelle der Frau, lässt nur eine durch.

Der Embryo nistet sich ein

Sobald die Befruchtung erfolgreich war, beginnt die befruchtete Zelle zu wachsen. Aus einer Zelle werden zwei, dann vier und bald sogar acht, bis sie nicht mal einen Millimeter groß ist und hier vom Embryo die Rede ist. Der Embryo macht sich nun auf den Weg zur Gebärmutter und versucht sich in der 4. SSW dort einzunisten. Bereits in den 1. SSW können Sie schon eine gute Grundlage für ein voll intaktes Gehirn sowie Nervensystem Ihres Kindes schaffen, in dem sie auf Alkohol, Medikamente und auf das Rauchen verzichten. Folsäure, das in den Vitaminen B9 und B11 enthalten ist und über Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Fisch aufgenommen werden kann, stärkt die Entwicklung des Embryos.

Die 3. SSW: Anzeichen für eine Schwangerschaft

Da in einer Schwangerschaft 3. Woche erst die Befruchtung der reifen Eizelle in die Wege geleitet wird, die Zelle sich schließlich zu einem Embryo entwickelt und erst in der 4. SSW versucht sich in der Gebärmutter der Mutter einzuleben, sind die Anzeichen für eine Schwangerschaft in der 3. SSW gering. Auch kann erst ab der 3. SSW vom Beginn der Schwangerschaft geredet werden, da die Befruchtung hier stattgefunden hat. Viele werdende Mütter wissen in der 3. SSW noch nichts von ihrem Glück und auch wenn das Befruchten eher unbemerkt von statten geht, sagen viele, dass sie Anzeichen für eine Schwangerschaft bemerket hätten.

Symptome, wie Heißhunger, Wachsen des Bauches oder sogar Gefühlsschwankungen, die bei späteren Schwangerschaftswochen auftreten, sind hier keine zu erkennen. Während der Embryo versucht sich in die Gebärmutter der Mutter einzupflanzen, können kleinere Gefäße verletzt werden und dadurch kann sogar eine leichte Blutung mit regelähnlichen Schmerzen auftreten. Viele Mütter tun dies allerdings als vorzeitige Monatsblutung ab und beachten sie nicht weiter. Erst wenn in der 4. Schwangerschaftswoche tatsächlich die monatliche Regelblutung ausbleibt, unternehmen die Mamis einen Schwangerschaftstest zu Hause oder suchen einen Arzt auf, der mittels einer Blutuntersuchung in der 4. SSW oder einem Urintest in der 5. SSW eine Schwangerschaft bestätigen kann.

Was in der 3. Schwangerschaftswoche auf dem Ultraschall zu erkennen ist

Die tatsächliche Schwangerschaft beginnt erst in der 3. SSW. Dabei wird die reife Eizelle, die die weiblichen Gene enthält vom Samen des Mannes befruchtet und dadurch entsteht ein neues Leben. Der Embryo ist noch nicht mal einen Millimeter groß und hat noch eine schwere Aufgabe vor sich: Sich erfolgreich in die Gebärmutterschleimhaut seiner Mutter einnisten. Erst sobald diese erfolgreich war, ist erst mal nur die Fruchthöhle ab der 4. SSW auf einem Ultraschallbild zu sehen. Wer also 3 Wochen schwanger ist, dem soll gesagt sein, dass von dem befruchteten Ei beziehungsweise dem Embryo, noch nichts zu sehen ist. Daher kann eine Schwangerschaft mittels eines Ultraschalls in der 3. SSW nicht ausgemacht werden. Haben Sie bereits einen Verdacht, können Sie sich vorab schon Gewissheit mit einem Frühtest verschaffen.

Positiver Frühtest?

Ab der positiven Befruchtung in der 3. SSW produziert die Eizelle ß-hCG und kann durch einen Urintest selbst ausgewertet werden. Bei einem positiven Test in der 3. SSW können Sie bereits hier gute Voraussetzungen für Ihr Kind schaffen und Folsäure über Lebensmittel oder Filmtabletten zu sich nehmen. Spätestens jetzt sollten Sie auf Alkohol, Nikotin und Medikamente aller Art verzichten und nur noch nach Absprache mit einem Arzt oder Hebamme einnehmen. Denn jegliche dieser Mittel können Ihrem Kind schaden und seine Entwicklung schon von Anfang an gefährden. Doch auch nach einem positiven Frühtest in der 3. SSW ist es nicht sicher, dass der Embryo die Einnistung in die Gebärmutter schafft und eine Schwangerschaft besteht. Kann die befruchtete Eizelle sich nicht festsetzen, wird sie bei der nächsten Regel wieder aus dem Körper entfernt.

Verläuft die Einnistung erfolgreich, redet man hier von der ersten richtigen Schwangerschaftswoche. Ein Frauenarzt kann die Schwangerschaft ab der 4. SSW mittels eines Bluttests, später auch durch einen Test des Urins, feststellen und bestätigen. Nun beginnt die Schwangerschaft der Frau. Da sich die Befruchtung nicht auf den Tag genau bestimmen lässt, wird immer ab dem ersten Tag der letzten Periode der Frau gerechnet. Der genaue Entbindungstermin kann bei weiteren Untersuchungen durch den Frauenarzt genau bestimmt werden.

Wichtige Fakten zur 3. SSW:

  • Der Embryo entwickelt sich aus einem Spermium und der reifen Eizelle der Frau.
  • Eine erfolgreiche Befruchtung kann zur Schwangerschaft führen.
  • Es beginnt die erste tatsächliche Schwangerschaftswoche.
  • Der Geburtstermin wird ab dem ersten Tag der letzten Periode errechnet.
  • Ein Arzt kann ab der 4. SSW durch einen Bluttest die Schwangerschaft bestätigen.
  • Körperliche Anzeichen für eine Schwangerschaft sind nicht vorhanden

Achtung:

  • Nehmen Sie ausreichend Folsäure zu sich, um die Entwicklung des Embryos zu stärken.
  • Verzichten Sie auf Alkohol, Nikotin und Medikamente.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Das ist die 3. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

Jetzt kann es losgehen: In der 3. SSW beginnt endlich die wirkliche Schwangerschaft, denn jetzt wird die Eizelle befruchtet.
Wenn während der fruchtbaren Tage ungeschützter Sex stattfand, besteht eine gute Chance, dass die Spermien des Mannes im Eileiter auf die beim Eisprung ausgesendete Eizelle treffen und der beste Kandidat durch die Schutzhülle der um vieles größeren Eizelle durchgelassen wird.
Meist müssen sich die Spermien dafür bis in die Eileiter hochkämpfen, nur selten findet die Befruchtung statt, wenn die Eizelle schon bis in die Gebärmutter gewandert ist.

Das Baby in der 3. SSW

Sofort nachdem ein Spermium es geschafft hat, in der 3. Schwangerschaftswoche die Eizelle zu befruchten, setzen sich unzählige Abläufe in Gang, deren Endergebnis ein neuer Mensch ist: Die äußere Hülle der Eizelle verändert ihre Struktur und lässt keine weiteren Spermien durch. Die Kerne beider Zellen (Spermium und Eizelle) verschmelzen und die „neue“ Zelle beginnt, sich zu teilen.

Schon am zweiten Tag besteht die Zellansammlung aus vier, am dritten Tag schon aus acht Zellen. Wissenschaftler nennen ihn jetzt auch „Morula“, abgeleitet vom lateinischen Wort für Maulbeere, weil der Embryo (so wird das spätere Baby jetzt noch genannt) genau dieser gleicht.

Ungefähr am vierten Tag entsteht ein Hohlraum im Inneren der Morula – und ab dann bekommt sie wieder einen neuen Namen: „Keimblase“ (Blastozyste). Die Keimblase besteht aus „Embryoblasten“ und den „Trophoblasten“. Aus den Embryoblasten entsteht der Embryo, aus den Trophoblasten der Mutterkuchen (Plazenta).
Über die Plazenta und die damit verbundene Nabelschnur wird das Baby später mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und Abfallprodukte seines Stoffwechsels werden abgeleitet.

Die befruchtete Eizelle wandert während dieser ganzen Zeit unermüdlich weiter – etwa zum Ende der 3. SSW erreicht sie die Gebärmutter. Sie besteht jetzt aus 70 bis 100 Zellen und wird nun „Embryo“ genannt. Zu Beginn der 4. SSW nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein.

Von der Befruchtung biz zum Kind: So entwickelt sich ein Fötus im Mutterleib!

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Die Mutter in der 3. SSW

In der 3. SSW wissen die meisten Schwangeren noch nicht, dass sie schwanger sind – es gibt auch noch keinerlei Anzeichen dafür. Schwangerschaftsbeschwerden treten erst später auf, aber es gibt Frauen, die nun schon eine Ahnung haben. Denn einige Frauen können die Einnistung spüren:
Wenn die Eizelle sich zum Ende der 3. Schwangerschaftswoche in die Gebärmutterschleimhaut bohrt, um sich möglichst tief und fest zu verankern, kann das winzige Gefäße verletzen und eine leichte Blutung auslösen, die Einnistungsblutung. Viele Frauen spüren die Einnistung als leichtes Stechen und werten die Blutung als Schmierblutung oder verfrühte Regelblutung.

Dennoch: Die hormonellen Veränderungen, die durch den Eisprung und die Befruchtung der Eizelle in Gang gesetzt werden und den Körper der werdenden Mutter auf die nächsten 38 Wochen vorbereiten, laufen erst einmal von dieser völlig umbemerkt ab.

Die erste Amtshandlung der Hormone ist es, die Gebärmutter auf die Ankunft und Einnistung der befruchteten Eizelle vorzubereiten. Denn nur, wenn die Eizelle sich richtig einnistet, kann das Baby ausreichend mit den nötigen Nährstoffen und mit Sauerstoff versorgt werden.
Zuständig für diesen Vorgang ist das sogenannte „Eizellbläschen“, das bis zum Eisprung als schützende Hülle für die Eizelle diente. Nach dem Eisprung erhält es einen neuen Namen und produziert als Gelbkörper das Hormon Progesteron, das wiederum dafür sorgt, dass die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird.
Eine gut aufgebaute und durchblutete Gebärmutterschleimhaut ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Einnistung.

Gut zu wissen: Wann ist ein Schwangerschaftstest „sicher“?

Das ist eine häufig gestellte Frage: Ab wann kann man eigentlich eine Schwangerschaft sicher nachweisen?
Bei einem Schwangerschaftstest wird das sog. Schwangerschaftshormon HCG im Urin bzw. im Blut der Mutter nachgewiesen. Die Produktion dieses Hormons beginnt, sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat , d.h. ca. 1 Woche nach der Befruchtung (4. SSW). Zu diesem Zeitpunkt kann HCG schon im Blut ca. 14 Tage nach der Befruchtung dann auch im Urin nachgewiesen werden.
Aber damit der Schwangerschaftstest auch sicher ist, muss eine bestimmte Menge des Hormons im Urin vorhanden sein, was in den ersten Tagen der Schwangerschaft oft nicht der Fall ist. Um sicher zu gehen, dass das Ergebnis des Schwangerschaftstests auch verlässlich ist, sollte sich die Mutter in spe also etwas in Geduld üben und die 4. Schwangerschaftswoche abwarten.

Weitere Informationen zu Schwangerschaftsverlauf und Babys Entwicklung findet ihr bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Weitere Schwangerschaftswochen im Überblick:

<< Das ist die 2. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

>> Das ist die 4. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

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Schwangerschaft: Durst als ein Anzeichen?

Ist Durst ein Schwangerschaftsanzeichen? Ob ein ständiges Durstgefühl auf eine frühe Schwangerschaft hindeuten kann, erfährst du hier.

Kann Durst ein Schwangerschaftsanzeichen sein?

Dass ein verstärktes Hungergefühl samt berühmt-berüchtigter Heißhungerattacken als eines der geläufigsten Schwangerschaftsanzeichen gilt, ist keine große Neuigkeit. Doch wie steht es um ein vermehrtes Durstgefühl als Hinweis auf eine Schwangerschaft? Kann starker Durst auf eine Frühschwangerschaft hindeuten? Wir haben uns schlau gemacht!

Durst in der frühen Schwangerschaft – Tatsache?

Im Laufe einer Schwangerschaft nehmen Körpervolumen und Flüssigkeit auf natürliche Weise zu. Um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen, erinnert der Körper durch ein vermehrtes Durstgefühl ans Trinken. In den meisten Fällen tritt dies erst gegen Ende des sechsten Schwangerschaftsmonats, also um die 24. Schwangerschaftswoche auf. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Körpermasse des Fötus zu über 90 Prozent aus Wasser, weshalb der Flüssigkeitsbedarf der werdenden Mutter automatisch steigt. Sie stillt jetzt nicht mehr nur ihren Durst, sondern auch den ihres ungeborenen Babys.

Ein starkes Durstgefühl muss aber keinesfalls nur in einer fortgeschrittenen Schwangerschaft mit Beginn des dritten Trimesters eine Rolle spielen. So ist es nicht ungewöhlich, dass einzelne Schwangere bereits in der Zeit ihrer Frühschwangerschaft extremen Durst verspüren. Dieser ist auf die stetige Zunahme ihres Blutvolumens zurückzuführen. Übermäßiger Durst kann demnach durchaus eines von vielen Anzeichen für eine frühe Schwangerschaft sein.

Hinweis: Mit Frühschwangerschaft sind die ersten zwölf Schwangerschaftswochen, also das sogenannte erste Trimester einer Schwangerschaft gemeint bzw. die kritische Dreimonatsphase, in der die meisten werdenden Mamis und Papis ihr Glück in der Regel noch für sich behalten – für den Fall von Komplikationen bzw. einer Fehlgeburt.

Schwangerschaftsfrühtest bei viel Durst

Mach einen Schwangerschaftsfrühtest!

Um ganz sicher zu gehen, dass du wirklich schwanger bist, kann dir ein Schwangerschaftsfrühtest am schnellsten Gewissheit geben. Anders als gewöhnliche Schwangerschaftstest lässt sich mit einem Frühtest schon wenige Tage nach der Befruchtung eine Schwangerschaft nachweisen. Ob du einen Schwangerschaftsfrühtest machst oder nicht: Geh umgehend zu einem Frauenarzt, sobald du das Gefühl hast schwanger zu sein!

Hinweis: Du bist bereits schwanger und hast ständig Durst? Unter anderem kann ein übermäßiges Durstgefühl auf eine Schwangerschaftsdiabetes hindeuten, die du bei deinem behandelnden Gynäkologen unbedingt abklären lassen solltest!

Fühlst du dich bereit, ein Baby zu bekommen? Finde es in unserem Test heraus:

Bist du bereit für ein Baby?

Tatsächlich kann übermäßiger Durst ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Auch wenn ein ständiges Durstgefühl meist erst in einer fortgeschritten Schwangerschaft auftritt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dein starker Durst bereits auf eine Frühschwangerschaft hindeutet. Aus das Ausbleiben der Periode ist nicht immer ein verlässliches Zeichen auf eine Schwangerschaft. Schwangerschaftsfrühtest und Besuch beim Frauenarzt bringen Klarheit!

Das Erste der drei Trimester einer Schwangerschaft (bis zur 12.SSW)

Veröffentlicht von Redaktion 6. Dezember 2017 Kategorie(n): Schwangerschaftsverlauf Schlagwörter: Erstes Trimester, Schwangerschaft

Mit Beginn einer Schwangerschaft passiert im Leben und im Körper der Frau unglaublich viel. Eine Schwangerschaft dauert in der Regel 40 Wochen oder auch 10 Monate und beginnt mit der 1. Schwangerschaftswoche (SSW) im ersten Monat des ersten Trimesters. Ein Trimester umfasst immer ein Schwangerschaftsdrittel. Bei der Berechnung einer Schwangerschaft nimmt man immer den ersten Tag der letzten Periode. Das heißt, es werden im Grunde schon die ersten zwei Wochen des letzten Zyklus mit einbezogen, obwohl ja erst um den 14. Tag des Zyklus der Eisprung und auch die Befruchtung stattfindet.

Folsäure ist wichtig für die Entwicklung

Praktisch gesehen beginnt die Schwangerschaft also erst in der 3. Schwangerschaftswoche mit der Befruchtung.

Möchte man schwanger werden, so ist die vorherige Einnahme von Folsäure bereits empfehlenswert. Ist man dann tatsächlich schwanger, so muss die Dosis angepasst werden, da Folsäure besonders wichtig für die Entwicklung des Babys ist. Bei Folsäuremangel kann es zu Fehlbildungen, wie beispielsweise einem „offenen Rücken“ kommen.

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Befruchtung in der 3. Schwangerschaftswoche

Demzufolge passiert in der 1. und 2. Schwangerschaftswoche eigentlich nichts Ungewöhnliches. Die Frau hat ihre Regelblutung und danach bereitet sich der Körper auf eine neue mögliche Befruchtung vor.
Mit einer Befruchtung in der 3. Schwangerschaftswoche tritt dann tatsächlich eine Schwangerschaft ein.
Die befruchtete Eizelle beginnt sich zu teilen und besteht am dritten Tag aus acht Teilen. Optisch ähnelt der Embryo zu diesem Zeitpunkt einer Maulbeere, weshalb er unter Fachleuten auch den Begriff „Morula“ (lateinisch für Maulbeere) bekommen hat. Nur einen Tag später entsteht im Inneren des Zellhaufens eine Keimblase, die im Wesentlichen zwei Zelltypen aufweist: den Embryoblasten und den Trophoblasten.
Aus den Embryoplasten entsteht der eigentliche Embryo und aus den Trophoblasten entwickelt sich Plazenta (Mutterkuchen).

Über die Plazenta gelangt nährstoff- und sauerstoffreiches Blut mit der Nabelschnur zum Embryo. Im Austausch sondert der Embryo Abfallprodukte seines Stoffwechsels über die Plazenta an das mütterliche Blut ab.

Der Embryo nistet sich in der Gebärmutter ein

Der Zellklumpen, der mittlerweile aus 70-100 Zellen besteht, braucht um die sechs Tage, um vom Eileiter in die Gebärmutter zu gelangen, also die 3. Schwangerschaftswoche. Mit Beginn der 4.

Schwangerschaftswoche nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein. Bis zu diesem Zeitpunkt merkt die Frau an sich nichts von einer bestehenden Schwangerschaft, wobei ihr Körper bereits auf Hochtouren arbeitet, um alles für eine Schwangerschaft vorzubereiten. Wichtig ist hierbei auch die vermehrte Produktion von Progesteron, einem Gelbkörperhormon, welches zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wesentlich beiträgt.

„Alles oder nichts!“

In der 4. Schwangerschaftswoche verhält es sich nach dem Motto „Alles oder nichts!“ Die Eizelle schwimmt etwas drei Tage in der Gebärmutter herum, bis sie sich dann einnistet. Schafft sie es nicht, sich einzunisten, so wird sie mit der nächsten Menstruationsblutung ausgeschwemmt. Dies ist nicht unüblich und die meisten Frauen bekommen davon gar nichts mit, weil sie von den ganzen Abläufen im Körper nichts wussten.

War aber die Einnistung erfolgreich, so wird sich dies durch Ausbleiben der monatlichen Regelblutung deutlich.

In der 4. Schwangerschaftswoche kann leider nur ein Bluttest beim Arzt Gewissheit geben. Am Ende der 4. bzw. Anfang der 5. Schwangerschaftswoche ist auch ein freiverkäuflicher Urintest sicher.

Müdigkeit…Unwohlsein sind die ersten Zeichen

Manche Frauen merken schon vor dem positiven Schwangerschaftstest, dass sich bei ihnen jemand ankündigt. Häufige Beschwerden, wie Müdigkeit, morgendliche Übelkeit und allgemeines Unwohlsein, können schon vorhanden sein.

In der 5. Schwangerschaftswoche hat jede Frau dann also Gewissheit. Der Arzt kann die Schwangerschaft eindeutig feststellen und den Embryo samt Dottersack beim vaginalen Ultraschall erkennen. Kaum zu glauben, aber in diesem kleinen Klumpen Leben darf man dann auch meist schon das Herz schlagen sehen. Oft wird einer Frau an dieser Stelle auch bewusst, dass sie tatsächlich ein keines Leben in sich trägt und es entsteht eine erste Verbindung zum Ungeborenen.

Mit der Bestätigung vom Frauenarzt sollte man sein Leben auf die neue Situation umstellen. Ein gesunder Lebenswandel ist wichtig. Auf Alkohol, Medikamente, Zigaretten und Drogen sollte spätestens ab da auf jeden Fall verzichtet werden. Ist man zur regelmäßigen Einnahme von Medikamenten gezwungen, so sollte dies mit dem Arzt abgeklärt werden.

Der Mutterpass als ständiger Begleiter

Mit der ersten Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt bekommt man auch seinen Mutterpass ausgehändigt. Dieser wird ab sofort der ständige Begleiter einer schwangeren Frau. Darin stehen alle relevanten Daten und Fakten der Schwangerschaft. Mit fortlaufender Schwangerschaft können gewisse Schwangerschaftsbeschwerden hinzukommen. Neben Müdigkeit, Übelkeit und Unwohlsein, leiden viele Frauen auch unter stark spannenden Brüsten.

Das Herz fängt an zu schlagen

Spätestens in der 6. Schwangerschaftswoche, beginnt das Herz zu schlagen. Bei den meisten Frauen fangen auch zu dieser Zeit erst die typischen Beschwerden, wie Übelkeit etc., an. Diese unangenehmen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft sind aber in der Regel nur im ersten Trimester festzustellen. Basierend auf der immensen hormonellen Veränderung im Körper der Frau, lassen sie mit fortschreitender Schwangerschaft nach.

Der Embryo wächst

Der Embryo ist mittlerweile stolze 4 Millimeter lang und sieht aus wie ein gekrümmtes Würmchen. Mit Sauerstoff wird er über die Plazenta versorgt. Er hat bereits einen Hals und einen Kopf, der wiederum alle Anlagen für Gehirn, Augen und Ohren aufweist. Der Rückenstrang wird gebildet, welcher später zur Wirbelsäule wird.

Anfänglich sind die Proportionen des Embryos nicht gleichmäßig. Der Kopf scheint wie bei einem Alien überdimensional zum Rest des Körpers. Keine Sorge, das verwächst sich alles.

Neue Schwangerschaftsbeschwerden können auftreten

In der 7. Schwangerschaftswoche sieht der Embryo nun aus wie eine Kidney-Bohne. Das Köpfchen ist meist weit runter zum Brustkorb geneigt und es misst vom Scheitel bis zum Steiß etwa 5 Millimeter.
Neu ist, dass es sich nun anfängt zu bewegen. Zwar unkontrolliert, aber es bewegt sich und das nun immer mehr. Die Mutter wird davon aber noch nichts spüren. Dafür können neue Schwangerschaftsbeschwerden auftreten.

Zu dieser Zeit fangen die Mutterbänder an sich zu dehnen, um für die wachsende Gebärmutter bereit zu sein. Dies merkt die Mutter durch ein unangenehmes Ziehen, was den früheren Regelschmerzen nicht unähnlich ist.

Zudem kann die wachsende Gebärmutter bereits auf die Blase drücken und für vermehrten Harndrang sorgen. Hinzu kommen noch Schlaflosigkeit und wachsender Appetit zu untypischen Zeiten auf meist ziemlich untypische Speisen.

Die Brust wächst und der Embryo bekommt ein Gesicht

Mit 15 Millimeter hat der Embryo in der 8. Schwangerschaftswoche einen großen Sprung gemacht. Der kleine Körper wird optisch immer menschlicher, bewegt sich und man erkennt sogar ein kleines Gesicht.
Der werdenden Mutter machen vermutlich immer noch die gleichen leidigen Begleiterscheinungen zu schaffen.

Ein Wachstum der Brust kommt hinzu und die Brustwarze samt Warzenhof wird dunkler von der Pigmentierung.

Häufig kommt man schnell außer Atem und sollte sich daher regelmäßige Pausen gönnen. Auch Stimmungschwankungen sind nun keine Seltenheit mehr und stellen manche Partnerschaft auf eine harte Probe. Gut, dass der Mann weiß, dass das alles nur eine Phase ist. Optisch wird man der Frau noch nichts von der Schwangerschaft ansehen. Bislang ist die Gewichtszunahme äußerst gering.

Die Organe sind bereits vollständig entwickelt

Mit der 9. Schwangerschaftswoche startet man in den 3. Schwangerschaftsmonat und der Embryo misst nun um die 2 Zentimeter. Die Organe sind vollständig entwickelt, was der Frauenarzt bei der ersten großen Vorsorgeuntersuchung auch bestätigen wird. Dieser Vorsorgeuntersuchung ist eine von insgesamt drei Stück während der Schwangerschaft und es findet jeweils eine pro Trimester statt. Für die werdenden Eltern ist hierbei immer der Ultraschall am aufregendsten. Immer deutlicher dürfen sie sehen, wie ihr kleiner Zwerg zu einem echten Menschen heranwächst.

Nun können Müdigkeit und Erschöpfungszustände bei der Schwangeren langsam nachlassen, aber dafür prägt sich die Lust auf interessante Lebensmittel und die Empfindsamkeit auf gewisse Gerüche immer mehr aus. Häufig entstehen Abneigungen gegen einstige Lieblingsspeisen und man bekommt schier lustvollen Appetit auf manchmal ziemlich ungewöhnliche Dinge.
Es kann zu Haarausfall kommen, der aber grundsätzlich keine Sorgen bereiten muss und nur wenige Wochen anhält.

Aussehen der Frau verändert sich

Ab der 10. Schwangerschaftswoche spricht man nicht mehr vom Embryo, sondern vom Fötus. Dessen Organe nehmen nun ihre Arbeit auf und er misst in etwa um die 2,5 Zentimeter.
Langsam wirkt sich die Schwangerschaft auch auf das Aussehen der Frau aus. Manche bekommen volleres, glänzenderes Haar und andere haben mit Hautunreinheiten, wie Pickeln, zu kämpfen.
Obwohl noch kein Bauch zu sehen ist, fangen aber viele Frauen schon an, auf Umstandsmode oder zumindest weitere Hosen umzusteigen, weil viele Sachen plötzlich nicht mehr passen. Man fühlt sich aufgebläht und sehnt sich nach bequemer Kleidung.

Junge oder Mädchen?

Nun wird es langsam spannend, denn in der 11. Schwangerschaftswoche haben sich beim Fötus die Geschlechtsmerkmale entwickelt und bei einem künftigen Ultraschall erfahren die glücklichen Eltern dann auch endlich, was es wird – sofern sie dies auch möchten. Beim Fötus bilden sich nun immer mehr Hautschichten und er ist ca. 3 Zentimeter groß und 15 g schwer.

Handelt es sich um eine Risikoschwangerschaft, so können in dieser Zeit eventuell gewisse zusätzliche Untersuchungen vorgenommen werden, um bestimmte Behinderungen oder Erkrankungen auszuschließen.

Hierbei sollte man sich mit seinem Frauenarzt ausgiebig beraten und danach entscheiden, ob diese Untersuchungen sinnvoll sind.

Verstopfung und vermehrter Harndrang gehören nun bei einer Schwangeren auf die Tagesordnung. Zudem leidet sie oft unter kalten Händen und Füßen und verspürt extremen Durst, der auf die stetige Zunahme des Blutvolumens zurückzuführen ist.

Risiko einer Fehlgeburt nimmt ab

Das erste Trimester der Schwangerschaft neigt sich mit der 12. Schwangerschaftswoche dem Ende zu und viele Frauen werden durchatmen, denn nun nimmt das mögliche Risiko einer Fehlgeburt rapide ab und auch viele unangenehme Begleiterscheinungen verschwinden.

Der Körper der Frau hat sich während der letzten Wochen auf die Veränderungen eingestellt und Übelkeit sowie übermäßige Müdigkeit lassen nach. Die Gebärmutter hat nun die Größe einer Männerfaust erreicht und ist bei sehr schlanken Frauen gut über die Bauchdecke ertastbar.

Der Fötus ist nun um die 5 Zentimeter groß und bringt ganze 16 g auf die Waage. Der Kopf, ist im Vergleich zum Rest der Körpers immer noch überdimensional, aber die Entwicklung nimmt immer weiter Formen an.

Jetzt geht es sozusagen an die Detailplanung. Die Augen bekommen Lider, es bilden sich Fuß- und Fingernägel und im Unterkiefer entwickeln sich die Anlagen für die Zähne, die Zahnknospen.
Nun kann man vielleicht auch schon erkennen, wie der Fötus seine kleine Hand zu einem Fäustchen ballt und seine Bewegungen werden auch für die Mutter langsam spürbar.

Von nun an konzentriert sich die Entwicklung des Fötus vor allem auf Zunahme von Größe und Gewicht. Das zweite Trimester beginnt und birgt andere aufregende Momente, nervende Schwangerschaftsbeschwerden und jede Menge Vorfreude auf die kommende Zeit.

Schwangerschaftsanzeichen

Veröffentlicht von cyclotest 18.12.2019 Kategorie(n): Ich bin (endlich) schwanger, Mein Babywunsch

Erste Schwangerschaftsanzeichen erkennen

Schwangerschaftsanzeichen machen sich manchmal bereits einige Tage nach dem Geschlechtsverkehr bemerkbar. Typische Anzeichen einer Schwangerschaft sind:

  • Schmerzen im Unterleib
  • Brechreiz
  • Ausbleiben der Periode
  • Ungewöhnliche Gelüste
  • Erhöhte Basaltemperatur

Erste Klarheit schafft ein Schwangerschaftstest.

Bin ich schwanger? Als Frau stellt man sich diese Frage meistens mehrmals im Leben. Ob nun ein Babywunsch besteht oder ein Baby derzeit gar nicht in die Lebenspläne passt – am liebsten möchte man sofort wissen, was Sache ist. Doch wann kann man eine Befruchtung frühestens feststellen und was sind die ersten Schwangerschaftsanzeichen, die den Nachwuchs ankündigen?

Frühe unsichere Schwangerschaftsanzeichen

Es gibt zahlreiche frühe Schwangerschaftssymptome in den ersten Wochen:

  • Unwohlsein, Übelkeit und/oder Erbrechen
  • Brustveränderungen
  • Unterleibsbeschwerden
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Blutungen
  • Erhöhter Harndrang
  • Vermehrter Ausfluss
  • Wachstumsschub bei Haaren und Nägeln
  • Hautveränderungen
  • Heißhunger und Gelüste oder Ekel
  • Schwangerschaftsvergesslichkeit
  • Blähungen oder Verstopfungen
  • Schlechter Schlaf

Da manche Anzeichen jedoch auch andere Ursachen wie beispielsweise eine Erkrankung haben können, zählen diese frühen Schwangerschaftssymptome meist zu den unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft.

Sehr wichtig ist, im Vorfeld mit sicheren Methoden den Eisprung und die fruchtbaren Tagen zu berechnen, um genau zu bestimmen, wann die Befruchtung und die Einnistung stattgefunden haben kann. Denn erst dann steigt der hCG-Wert im Körper an, der Schwangerschaftsanzeichen auslösen kann.

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Nachfolgend die frühen Schwangerschaftsanzeichen im Detail:

Unwohlsein und Übelkeit

Viele Frauen leiden während einer Schwangerschaft unter Unwohlsein, Übelkeit und Erbrechen, oft am Morgen (die sog. Morgenübelkeit), manchmal aber auch den ganzen Tag über. Die Übelkeit in der Schwangerschaft tritt jedoch nicht sofort nach der Empfängnis auf, sondern meist ab der 6. bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Die Ursache für dieses Anzeichen ist derzeit noch unklar. Wahrscheinlich hängt es mit dem Anstieg des Schwangerschaftshormons hCG zusammen.1,2,3

Spannungsgefühl der Brüste

Die hormonellen Veränderungen wirken sich auch auf die Brüste aus. Bereits in den ersten Schwangerschaftswochen kann es zu Spannungen, Schmerzen oder Kribbeln in der Brust kommen. Die Brüste können empfindlicher werden. Das hängt zum einen mit dem Wachstum der Brüste und dem Milcheinschuss zusammen.

Zum anderen kann die Ursache in einem erhöhten Spiegel der Östrogene liegen, der Spannungen in der Brust verursachen kann. Brustspannungen können sowohl ein Schwangerschaftsanzeichen sein als auch ein Symptom von PMS.1,2

Schmerzen und Ziehen im Unterleib

Bei einer Schwangerschaft kann es zu Schmerzen im Unterleib kommen, dem sogenannten Einnistungsschmerz. Handelt es sich um ein Schwangerschaftssymptom, so hält das Ziehen während dem Andocken der Eizelle nur kurz oder höchstens einige Tage an.

Es könnte sich allerdings auch um den Mittelschmerz handeln, welcher in Zusammenhang mit dem Eisprung steht. Dieser tritt nicht nur vor, sondern auch während und nach dem Eisprung auf.

Kurz vor Beginn der nächsten Periode kann ein Gefühl eintreten, als ob diese jeden Moment eintreten könnte. Dieses Gefühl ist allerdings tückisch, denn es kann sich dabei um ein Schwangerschaftsanzeichen, aber auch um die normalen Regelschmerzen handeln. Lass ungewöhnliche Schmerzen im Zweifel von Deinem Arzt abklären!

Viele schwangere Frauen fühlen sich ständig müde und erschöpft, vor allem bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW). Ursache der Müdigkeit und der Erschöpfung ist, dass der Körper mit der Umstellung beschäftigt ist und daran arbeitet, die Organe des ungeborenen Babys aufzubauen.1

Viele Schwangere klagen über Schlafstörungen – und das, obwohl sie eigentlich müde sind und ihr Körper erschöpft ist. Das liegt zum einen wieder am Hormonhaushalt, der die Schlafroutine auf den Kopf stellen kann. Zum anderen am wachsenden Bauch, der irgendwann bei den nächtlichen Bewegungen stört, da man nicht mehr in jeder beliebigen Stellung schlafen kann. Hinzu kommt das häufige Wasserlassen – auch nachts.7, 10

Stimmungsschwankungen

Durch die Umstellung des gesamten Hormonhaushalts im Körper kommt es vor allem im ersten Drittel einer Schwangerschaft oft zu Stimmungsschwankungen. Diese kommen natürlich auch ohne Schwangerschaft vor, aber jetzt können sie oftmals intensiver sein, und Glück und Frust können viel enger beieinanderliegen. Dass Du Dir Sorgen machst, ob mit der Schwangerschaft und der Geburt alles normal verlaufen wird, trägt natürlich ebenfalls dazu bei, ist aber letztlich auch völlig normal. Wichtig ist, dass Du an Dich glaubst und auch stolz auf Deinen Körper bist!

Leichte Blutung

Manche Frauen glauben, sie seien schwanger trotz Periode. Liegt tatsächlich eine Schwangerschaft vor, so handelt es sich dabei aber nicht um die normale Regelblutung.

Tatsächlich kann eine Schmierblutung in der Schwangerschaft auftreten. Dies kommt vor allem gehäuft zu Beginn vor. Eine weitere Blutung kann während des Andockens, also beim Einnisten der befruchteten Eizelle, an die Gebärmutterwand auftreten. Diese nennt man Einnistungsblutung. Diese Blutung unterscheidet sich jedoch von der Regelblutung, denn sie ist heller und weniger intensiv. Sie dürfte zudem zeitlich früher auftreten.10

Häufiger Harndrang

Wenn Du ungewöhnlich oft einen Harndrang verspürst und Wasser lassen musst, könnte das ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Ausgelöst wird der vermehrte Harndrang dann durch das Hormon Progesteron, welches nach einer Befruchtung vermehrt gebildet wird. Hinzu kommt natürlich auch der Druck, der durch die wachsende Gebärmutter im Körper hervorgerufen wird.1

Starker Ausfluss

Viele Schwangere bemerken bereits zu Beginn einen verstärkten vaginalen Ausfluss. Auch hier ist die Hormonumstellung verantwortlich, genau genommen der Anstieg des Östrogenniveaus. Solange das Sekret gelblich oder weißlich ist und nicht unangenehm riecht, gibt es keinen Grund zur Sorge.1 Solltest Du Dir unsicher oder Dein Zervixschleim auffällig sein, wendest Du Dich in diesem Fall am besten an Deinen Frauenarzt, um das Risiko einer Fehlgeburt so niedrig wie möglich zu halten.

Veränderungen der Haut

Bei manchen Frauen verschlechtert sich während der Schwangerschaft das Hautbild. Verantwortlich sind – genau, die hormonellen Veränderungen. Die Talg- und Schweißdrüsen erhöhen ihre Aktivität, was zu Pickeln und Mitessern führen kann. Die Haut wird im Allgemeinen anfälliger für Allergien und kann eine veränderte Pigmentierung bekommen. Der gegenteilige Effekt kann ebenfalls als Schwangerschaftsanzeichen angesehen werden: Es gibt Frauen, bei denen das Hautbild strahlender und ebener wird.7

Gelüste und Heißhunger

Bei vielen schwangeren Frauen verändert sich der Geruchs- und Geschmackssinn. Ungewohnte Gelüste können zum Vorschein kommen, und vielleicht hast Du nun Heißhunger auf Dinge, die Dir vorher gar nicht geschmeckt haben. Oder Du hast plötzlich überhaupt keine Lust mehr auf Deine Lieblingsspeise oder bestimmte Lebensmittel. Manche Gerichte oder Getränke kriegst Du gar nicht mehr runter und Dir wird schon vom Geruch übel. Ein gesteigertes Geruchsempfinden und ein veränderter Geschmack sind völlig normal. Verantwortlich ist vermutlich das Hormon hCG, das vor allem in der Frühschwangerschaft stark ansteigt.8,9

Werdende Mütter beschreiben oft das Schwangerschaftsanzeichen der Vergesslichkeit, d. h., viele berichten davon, dass sie zerstreut sind, Dinge verlegen und die Konzentration vermindert ist. Für die sogenannte Schwangerschaftsdemenz gibt es zwar noch keine wissenschaftlichen Belege, das Phänomen wird jedoch von einer Vielzahl von Frauen beschrieben. Nach der Entbindung ist zum Glück alles wieder beim Alten – zumindest was das Gedächtnis anbelangt.8

Blähungen

Für Unwohlsein und Blähungen in der Frühschwangerschaft sind ebenfalls die Hormone verantwortlich. Diese veranlassen eine Lockerung der Darmmuskulatur und die Verdauung wird verlangsamt. Es kommt zu Verstopfung und einem aufgeblähten Bauch. Dieses Schwangerschaftssymptom kann mit wachsendem Bauch zunehmen.7

Die nachfolgende Grafik zeigt Dir im Überblick die wichtigsten frühen Schwangerschaftsanzeichen:

Schwangerschaftsanzeichen: Übelkeit, Heißhunger & Co.

Wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftsanzeichen

Welche Symptome bei einer Schwangerschaft auftreten, ist von Frau zu Frau verschieden. Zudem können frühe Anzeichen auch immer andere Ursachen haben und eine Schwangerschaft nicht zuverlässig bestätigen. Es gibt jedoch Symptome, die eindeutiger auf eine Schwangerschaft hindeuten als andere.

Die eher wahrscheinlichen und sicheren Schwangerschaftssymptome sind:

  • ausbleibende Periode
  • erhöhte morgendliche Körpertemperatur
  • dunklere Brustwarzen
  • positiver Schwangerschaftstest
  • Linea nigra

Ausbleiben der Periode

Das Ausbleiben der Periode ist ein erster und deutlicher Hinweis darauf, dass Du möglicherweise schwanger bist. Die Regel wird im Zyklus der Frau normalerweise durch das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut ausgelöst. Eine befruchtete Eizelle wiederum nistet sich in der Gebärmutter ein und die Schleimhaut wird nicht abgestoßen, wodurch keine Blutung eintritt. Faktoren wie Stress oder Schlafmangel können jedoch ebenso dazu führen, dass die Menstruation auch mal länger auf sich warten lässt.11

Temperatur bleibt erhöht

Durch die monatlichen hormonellen Veränderungen verändert sich die Körpertemperatur im Zyklus der Frau. Etwa in der Zyklusmitte um den Eisprung findet normalerweise ein Anstieg der sogenannten Basaltemperatur statt. Mit dem Beginn der nächsten Regelblutung fällt die Temperatur wieder ab. Bei einer Schwangerschaft bleibt sie durch den Hormonanstieg auf erhöhtem Niveau und fällt nicht mehr ab – ein deutliches Schwangerschaftsanzeichen. Den Anstieg bemerken allerdings nur Frauen, die bereits vorher ihre Temperatur beobachtet und dokumentiert haben, um die fruchtbaren Tage zu ermitteln.12 Mit cyclotest mySense ist dies übrigens denkbar einfach, da mit diesem Tool nur noch gemessen werden muss – die Übertragung und die Auswertung werden automatisch gestartet. cyclotest mySense gibt dementsprechend auch einen Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft.

Dunkler werdende Brustwarzenhöfe

Als wahrscheinliches Schwangerschaftssymptom bereits nach wenigen Wochen zählen auch dunkler gefärbte Brustwarzenhöfe. Dunkle Flecken im Gesicht können ebenfalls auftreten. Die Ursache für dieses Phänomen ist wahrscheinlich die erhöhte Produktion von Melanin.2,6 Zudem können sich die Brustwarzen vergrößern.

Ein Schwangerschaftstest kann schnell für Klarheit sorgen. Das sogenannte Schwangerschaftshormon hCG ist ein sicherer Nachweis einer Schwangerschaft. Das hCG steigt nach einer Befruchtung sehr schnell an und kann mittels Schwangerschaftstest im Urin nachgewiesen werden. Gebräuchliche Tests liefern bei Fälligkeit der Periode ein zuverlässiges Ergebnis. Frühtests können bereits einige Tage vor dem Ausbleiben der Menstruation angewendet werden.

Linea nigra

Ein sehr eindeutiges Schwangerschaftsanzeichen ist die Linea nigra. Das ist eine dunkle Linie, die vom Bauchnabel zum Schambein verläuft und bei 90 % der Schwangeren auftritt. Sie bildet sich ebenfalls aufgrund des Melaninanstiegs. Da sie erst in der 18. SSW zum Vorschein kommt, haben sich andere Anzeichen im Normalfall bereits deutlich bemerkbar gemacht.9

Ab der 4. Schwangerschaftswoche dockt die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter an. Bereits ab diesem Zeitpunkt können erste Schwangerschaftssymptome auftreten. Stellt sich trotz Schwangerschaftsanzeichen heraus, dass Du nicht schwanger bist, kann es viele Gründe dafür geben. Wünschst Du Dir ein Baby? Es gibt viele Möglichkeiten und Tipps zum Schwangerwerden.

Ab wann treten erste Schwangerschaftsanzeichen auf?

Schwangerschaftssymptome werden von jeder Frau anders empfunden und kommen nicht immer zum selben Zeitpunkt zum Vorschein. Manche Schwangerschaftsanzeichen treten allerdings ab einer bestimmten Schwangerschaftswoche auf.

4. Schwangerschaftswoche

Ab der 4. SSW nistet sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter ein. Den Einnistungsschmerz spüren nur manche Frauen. Er kann bereits wenige Tage nach dem Geschlechtsverkehr einsetzen. Ebenfalls kann es zu einer Einnistungsblutung während der Einnistung kommen. Auch Spannungen in der Brust treten bei manchen Frauen bereits früh im Schwangerschaftsverlauf auf, meist einige Tage nach der Empfängnis.12

5.–6. Schwangerschaftswoche

In der 5. Schwangerschaftswoche verändert sich Pegel des Schwangerschaftshormons immer mehr und Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Heißhungerattacken können auftreten. Die frühesten Schwangerschaftsanzeichen sind also bereits spürbar, bevor die Menstruation ausbleibt. Es handelt sich jedoch um keine zuverlässigen Symptome, denn sie können auch unabhängig von einer Schwangerschaft auftreten.

In der 6. SSW wird der Gebärmutterhals härter und unbeweglicher. Für den Frauenarzt ist dies ein Zeichen für eine Schwangerschaft. Ab der 6. SSW können Übelkeit und/oder Erbrechen hinzukommen. Verbreitet ist insbesondere die Morgenübelkeit.

Das erste wirklich sichere Anzeichen ist ein positiver Test, der das Schwangerschaftshormon hCG im Urin feststellen kann. Danach am besten gleich einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren, der die Schwangerschaft mittels Bluttest oder Ultraschall bestätigen kann. Der Nachweis der Fruchtblase per Ultraschall (ab 5. SSW) sowie des Embryos in der Fruchtblase im Ultraschall (ab 6. SSW) gelten als weitere sichere Schwangerschaftsanzeichen.

7.–8. Schwangerschaftswoche

In der 7. bis 8. SSW nehmen die Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit & Co. zu. Durchschlafprobleme und häufiger Harndrang kommen dazu. Ein weiteres Anzeichen der Schwangerschaft sind Kreislaufprobleme und Schwindel aufgrund eines niedrigen Blutdrucks.

9.–10. Schwangerschaftswoche

Mittlerweile bemerkst Du vermutlich wesentliche Veränderungen Deiner Brüste. Sie sind fester, schwerer, wachsen weiter und fühlen sich empfindlicher an. Das Ziehen im Unterleib und die Übelkeit bleiben weiter bestehen. Kurzatmigkeit kann hinzukommen, da Dein Körper nun mehr Sauerstoff benötigt. Das Volumen des Blutes vergrößert sich und ein Teil des Sauerstoffs wird für das Baby zur Verfügung gestellt.

11.–12. Schwangerschaftswoche

Meist lassen nun die Schwangerschaftsbeschwerden nach. Eventuell kannst Du auch schon eine kleine Wölbung Deines Bauches erkennen.
Durch die Hormonumstellung verlangsamt sich Dein Darm. Dies kann zu Verstopfung führen. Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen können die Verstopfung begleiten.

Wann verschwinden Schwangerschaftsanzeichen?

Die meisten Anzeichen sind nach der Entbindung schnell wieder verschwunden. Manche Frauen sind besorgt, weil so manche Schwangerschaftssymptome bereits während der Schwangerschaft nachlassen. Vor allem Paare, die lange für die Erfüllung des Kinderwunschs benötigt haben, sind schnell verängstigt. Doch ein Abflauen der Beschwerden ist völlig normal. Vor allem Anzeichen wie Übelkeit oder Müdigkeit sind zu Beginn, wenn sich der Embryo entwickelt, bis ungefähr zur 12. Schwangerschaftswoche besonders ausgeprägt. In dieser Anfangsphase steigt das Hormonniveau nämlich rapide an.

Wenn der Körper sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnt hat und der Hormonhaushalt sich wieder ein wenig eingependelt hat, fühlt sich Frau im weiteren Schwangerschaftsverlauf meist wieder wohler und fitter. Viele Schwangerschaftsanzeichen kommen und gehen. Schwangerschaftsbeschwerden mögen für viele als Bestätigung dienen, dass sie noch schwanger sind und mit dem Baby alles in Ordnung ist. Doch wenn sich bei Dir kaum Schwangerschaftssymptome bemerkbar machen, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Eine Schwangerschaft sowie die Geburt können mit oder ohne Anzeichen normal verlaufen.1, 13

Was andere Frauen zu diesem Thema interessiert

Es gibt jede Menge Schwangerschaftsanzeichen – sichere und weniger sichere. Unterleibsbeschwerden, ausbleibende Periode oder dunklere Brustwarzen können beispielsweise eine Schwangerschaft anzeigen. Alle Anzeichen haben wir hier beschrieben. Schwangerschaftsanzeichen können individuell unterschiedlich auftreten. Manche aber können ziemlich genau einer Schwangerschaftswoche zugeordnet werden. Hier haben wir eine Auflistung der einzelnen Wochen. Nach der Schwangerschaft verschwinden die Schwangerschaftsanzeichen wieder relativ schnell. Natürlich ist auch dies individuell unterschiedlich, wie Du hier siehst. Während der Einnistung können Blutgefässe verletzt werden, die als Blutung aus der Scheide wahrgenommen wird. Wie diese sich allerdings von der normalen Regelblutung unterscheidet, erfährst Du hier.

Quellen:
1 Jordan, S. et al.: Schwangerschaft – Betriebsanleitung: Handbuch zur Prozessoptimierung und Erhöhung des Produktkomforts – Mit Sicherheitshinweisen. 2. Auflage. München 2001.
2 Mauberger, L.: Schwangerschaft – Der Ratgeber. 2016.
3 Tannis, A. et al.: The 100 Healthiest Foods to Eat During Pregnancy: The Surprising Unbiased Truth about Foods You Should be Eating During Pregnancy but Probably Aren’t. 1. Auflage. Beverly, MA, USA 2009.
4 Höfer, S.: Quickfinder Schwangerschaft: Alles Wichtige für 9 einzigartige Monate. 1. Auflage. München 2013.
5 Budnowski, A. et al.: Das Frauen-Ernährungsbuch: Gesund, fit und schön ein Leben lang. 1. Auflage. 2014.
6 Höfer, S. et al.: Hebammen-Gesundheitswissen: Für Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. 6. Auflage. 2010.
7 Grünebaum, G.: Meine Schwangerschaft – Tag für Tag. 1. Auflage. Hannover 2009.
8 Holzgreve, B.: 300 Fragen zur Schwangerschaft. 2017.
9 BabyCare: 999 Antworten zu Schwangerschaft, Geburt und Babys erstem Jahr: Expertenrat von BabyCare. 2015
10 Murkoff, H.: Schwangerschaft und Geburt: Alles, was Sie wissen müssen. 1. Auflage. München 2012.
11 Raith-Paula, E. et al.: Natürliche Familienplanung heute. Modernes Zykluswissen für Beratung und Anwendung. 5. Auflage. Heidelberg 2013.
12 Malteser Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung (Hrsg.): Natürlich und sicher. Das Praxisbuch. 18. Auflage. Stuttgart 2011.
13 Matthews, R. Phd: Fertility Handbook: A Guide To Getting Pregnant. 2013.

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In der 3. Schwangerschaftswoche, kurz 3. SSW, liegt die letzte Regelblutung zwei Wochen zurück. Mit einem speziellen Frühtest können Frauen bereits in diesem Stadium ihre Schwangerschaft feststellen.

Veränderungen des eigenen Körpers

Viele Frauen ahnen in der 3. SSW noch nichts von den bevorstehenden Mutterfreuden. Zu diesem Zeitpunkt sind keinerlei äußerliche Anzeichen erkennbar. Es gibt jedoch einige Indizien, die Rückschlüsse auf eine Schwangerschaft zulassen.

Mögliche Anzeichen sind Spannungsgefühle in der Brust oder ein Ziehen im unteren Bauchbereich. Bei einigen Frauen kommt es zur sogenannten „Nidationsblutung“, deren Ursache das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterwand ist.

Die Entwicklung des Babys

Noch handelt es sich beim zukünftigen Nachwuchs um einen kleinen Haufen aus Zellen. Diese teilen sich in unglaublichem Tempo. In kürzester Zeit werden aus einer viele Hundert Zellen.

Obwohl der neue Erdenbürger erst etwa 0,2 Millimeter misst, steht jetzt schon das Geschlecht des Kindes fest. Im Zeitraum zwischen Befruchtung und Einnistung heißt die Eizelle Morula. Nach ihrer Wanderung durch den Eileiter heftet sich die Morula an die Wand ihrer neunmonatigen Behausung. Dieser Prozess wird als Nidation bezeichnet. Um die 3. SSW gibt die Plazenta mithilfe des Chorion-Gonadtropin-Schwangerschaftshormons eine Information an die Eierstöcke, die Produktion neuer Eizellen zu stoppen.

Tipps für Schwangere

Bereits in der 3. SSW können haben Sie die Möglichkeit, zu testen, ob Sie schwanger sind. Die Frühschwangerschaftstests sind in jeder Apotheke oder Drogerie erhältlich und zu Hause durchführbar. Allerdings kann eine wirklich sichere Messung des Gehaltes des HCG-Hormons im Urin erst nach der Einnistung der Eizelle stattfinden, die zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht stattgefunden hat oder zu frisch ist.

Verhalten

Sobald Sie vermuten, schwanger zu sein, sollten Sie sich frühzeitig über mögliche Risiken durch Sport, Haustiere und falsche Ernährung informieren. Verzichten Sie unbedingt auf Alkohol und Zigaretten. Bestimmte Lebensmittel und Getränke, wie beispielsweise grüner Tee, hemmen zudem die Aufnahme der wichtigen Folsäure im Körper.

Folsäure sollte bei Schwangeren bereits in der 3. SSW Bestandteil der Ernährung sein. Sie kommt beispielsweise in Bohnen oder Rosenkohl vor. Da die Menge den empfohlenen Bedarf nicht abdeckt, ist eine zusätzliche Einnahme von Folsäure in Tablettenform zu empfehlen. Sprechen Sie sich aber dazu mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme ab. Folsäure fördert die Zellteilung, wirkt positiv auf die Blutbildung und Hirnentwicklung. Gleichzeitig senkt sie das Risiko einer Fehlgeburt.

Welche Untersuchungen fallen an?

Suchen Sie einen Ihnen vertrauten Frauenarzt auf. Dieser kann durch einen Bluttest Ihre Schwangerschaft bestätigen. Außerdem wird er Ihnen grundlegende Informationen geben, worauf Sie in Zukunft zu achten haben.

3./4. Schwangerschaftswoche

In diesem Artikel erwartet dich:

Während die erste wie auch die zweite Schwangerschaftswoche nur aus rein rechnerischen Gründen zur eigentlichen Schwangerschaft dazugezählt werden, kann man in der dritten Schwangerschaftswoche nun im Grunde genommen von der ersten richtigen Schwangerschaftswoche sprechen. Eine Schwangerschaft kann nämlich nur nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle durch den männlichen Samen entstehen.

Weiter zur 5. und 6. SSW →

In eurem Körper

Obgleich zum Zeitpunkt der 3. SSW gegebenenfalls noch keinerlei Anzeichen für eine mögliche oder bestehende Schwangerschaft ersichtlich sind, so arbeitet im Körper bereits alles auf Hochtouren.

Nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle durch den männlichen Samen beginnt eine enorme hormonelle Veränderung im Körper. Einerseits sollen diese hormonellen Prozesse und Veränderungen den Körper möglichst optimal für die nun folgende Schwangerschaftsdauer von noch 38 Wochen vorbereiten. Zum anderen sind die ersten dieser hormonellen Veränderungen jedoch auch dafür da, um der befruchteten Eizelle einen reibungslosen Ablauf des Einnistungsprozesses der Eizelle in der Gebärmutter zu ermöglichen.

Nicht ganz eine Woche vor dem Eisprung hat das Eizellbläschen in der 2. SSW dafür gesorgt, dass bis zum Eisprung selber die Eizelle als schützende Hülle gedient hat und dass sich die Eizelle nun vollkommen intakt in der Gebärmutter einnisten kann. Nachdem dieser Prozess nun abgeschlossen ist, bekommt das Eizellbläschen eine neue Aufgabe, indem es als Gelbkörper fungiert. Als eben jener Gelbkörper wird von der ehemaligen Eizellblase nun das Gelbkörperhormon Progesteron produziert. Dieses Hormon sorgt noch einmal für einen weiteren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und erleichtert so der befruchteten Eizelle das Einnisten in der Gebärmutter.

Ablauf der Befruchtung

Hier findet ihr den Ablauf der Befruchtung und alle wichtigen Informationen dazu:

  • um den Eisprung herum gibt es wenige Tage für das männliche Sperma, die weibliche Eizelle zu befruchten
  • zur Zyklusmitte hin sitzt das Eizellbläschen noch im Eierstock
  • das etwa 2 cm große Eizellbläschen platzt
  • eine reife Eizelle schießt in den Eileitertrichter
  • dort halten sie sich mit unzähligen feinen so genannten Flimmerhärchen an der Gebärmutterwand fest
  • auf ihrem Weg in die Gebärmutter ist die Eizelle reif für die Befruchtung durch das männliche Sperma
  • Mit dem männlichen Orgasmus beginnt ein regelrechter Schwimmwettbewerb unter den rund 500 männlichen Spermien
  • das Spermium muss neben Geschwindigkeit auch den kürzesten und schnellsten Weg durch die Schleimhäute hindurch zu der reifen Eizelle finden
  • als besonderes Hindernis auf diesem Weg gilt der Kanal des Eileiters da die Spermien hier auch noch gegen die Bewegungen der zahlreichen Flimmerhärchen schwimmen müssen.
  • die Entfernung dieser beschwerlichen Reise beträgt etwa fünfzehn bis achtzehn Zentimeter
  • die schnellsten Spermien sind binnen einer halben Stunde am Ziel, andere erst viele Stunden oder gar Tage später. Die meisten Spermien sterben jedoch auf dieser Reise ab ohne ihr Ziel zu erreichen.
  • die Eizelle ist um ein Vielfaches Größer als das Spermium
  • hat dieses sie nun erreicht so hat es noch die beschwerliche Aufgabe vor sich, sich durch dessen Wand hindurch zu arbeiten
  • erst im Innern der Eizelle kann schließlich die eigentliche Befruchtung stattfinden
  • hinter der Wand der Eizelle ist noch eine Art Membran platziert
  • mehrere Spermien haben die Möglichkeit, sich mit Hilfe ihres Kopfes und drehender Bohrbewegungen ihres Schwanzes durch die Wand der Eizelle hindurch zu bohren
  • nur eines von ihnen allerdings findet den Weg durch die dahinterliegende Membran
  • mittels einer chemisch geregelten Botschaft trifft letzten Endes die Eizelle die Entscheidung, welches der Spermien dasjenige ist, das auch die Membran durchdringt
  • ist dies passiert, so ändert sich im Bruchteil von Sekunden die chemische Zusammensetzung der Eizelle wodurch die Membran geschlossen wird
  • alle anderen Spermien haben keine Möglichkeit mehr, ins Innere der Eizelle vorzudringen
  • nun sind die beiden Zellkerne ganz alleine
  • eine besteht aus dem Kopf des siegreichen Spermiums, die andere besteht aus dem Kern der weiblichen Eizelle
  • die beiden Zellkerne verschmelzen miteinander und die Befruchtung nimmt seinen Lauf
  • nun entsteht ein komplett neuer und individueller genetischer Code
  • dieser besteht sowohl aus den Erbinformationen des männlichen wie auch aus denen des weiblichen Zellkerns
  • kurz darauf findet die erste Zellteilung statt, eine von unzählig Vielen
  • im Verlaufe einer Schwangerschaft entstehen auf diese Weise der Zellteilung so unter Umständen etliche Milliarden neuer Zellen

Das Einnisten

Etwa 7 Tage nach der Befruchtung nistet sich die Eizelle in der Gebärmutter ein. Verläuft dies alles einwandfrei, entwickelt sich aus den Zellen des Embryos, eine rundliche Keimscheibe, die sich aus drei Keimblättern zusammensetzen: Entoderm (inneres Keimblatt), Mesoderm (mittleres Keimblatt), Ektoderm (äußeres Keimblatt). Erst wenn der Embryo, die Fruchtwasserhöhle, der Dottersack und die Plazenta mit Gebärmutterschleimhaut bedeckt sind, ist die Einnistung abgeschlossen und das Ungeborene fängt an zu wachsen.

Das Progesteron, das als Gelbkörperhormon oder auch Corpus Luteum-Hormon bezeichnet wird, ist für die weitere Entwicklung äußerst wichtig. Dank diesem Geschlechtshormon, verläuft nun der Prozess des Körpers viel langsamer. Dies soll das Baby und auch die Mutter schützen. Dieses Hormon kann dazu führen, dass Schwangere des Öfteren starke Müdigkeit empfinden, sich generell etwas schlapp und lustlos fühlen. Ein weiterer Nebeneffekt: Die Brüste wachsen (um sich auf die Milchproduktion vorzubereiten) und die Gebärmutter entfaltet sich auf natürliche Art.

Mutterkuchen: Entwicklung und Bedeutung

Der Mutterkuchen nimmt vom ersten Moment an und für den gesamten Verlauf der Schwangerschaft eine extrem wichtige Rolle ein. Er dient während der folgenden Wochen und Monate als eine Art Austauschorgan und auch als eine Verbindung zwischen dem mütterlichen Organismus und dem des ungeborenen Babys. Im Grunde genommen fungiert der Mutterkuchen in zweierlei Hinsicht: Zum einen gelangt über den Mutterkuchen das sauerstoff– und nährstoffreiche Blut in die Nabelschnur und so in den Versorgungskreislauf des Babys. Zum anderen produziert der Stoffwechsel des Babys „Abfallprodukte“, die über den Mutterkuchen wieder herausgefiltert und über den mütterlichen Kreislauf entsorgt werden.

Ist auf dem Ultraschall schon etwas sichtbar?

Obgleich ab der dritten Schwangerschaftswoche auch aus medizinischer Sicht von einer Schwangerschaft gesprochen werden kann, so ist ein Ultraschall in dieser Phase noch recht aussichtslos. Die Phase der 2./3. Schwangerschaftswoche dient immer noch der Vorbereitung.

Ab ca. der 4. SSW kann man auf dem Ultraschall noch wenig erkennen. Nur ein schwarzer Fleck, der die Fruchthöhle zeigt, ist sichtbar. Der Frauenarzt kann außerdem noch die gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) erkennen, die den Nährboden für den Embryo bildet. Der weiße Rand, der gut erkennbar ist, ist die millimetergroße Eizelle.

Kann bereits von einem Embryo gesprochen werden?

Wie ihr nun bereits wisst, finden viele, rasante Entwicklungen in der dritten Schwangerschaftswoche statt. Diese Vorgänge bilden die Grundlagen für eine gesunde Schwangerschaft. Obgleich nun endlich auch aus medizinischer Sicht von einer Schwangerschaft gesprochen werden kann (die erste und die zweite Schwangerschaftswoche dienen ja nur der medizinisch exakten Berechnung), ist doch noch nicht wirklich von einer Embryonalentwicklung die Rede. Dennoch wollen wir euch verbildlichen, wie groß euer „kleines Wunder“ in dieser Zeitspanne ist.

Obstsalat – Embryogröße im Vergleich

Zur besseren Darstellung werden wir euch in Zukunft die Größe eures Babys durch Vergleiche mit Samen, Gemüse oder Obst darstellen. Diesen Vergleich findet ihr immer unter dem Punkt „Obstalat“. Wir möchten, dass ihr alles in eurer Schwangerschaft so nah wie möglich miterleben könnt, daher wollen wir euch, das was sich am schwersten vorzustellen ist, gerne näher bringen.

In der 3./4. Schwangerschaftswoche ist euer Sprössling ca. so groß wie ein Mohnsamen. Dieser ist in etwa so groß wie ein Punkt, den man mit einem Kugelschreiber machen kann. Ziemlich winzig, oder?

Kopf, Gefühle und äußerliche Wahrnehmung

Kann es zu Beschwerden kommen?

Rein theoretisch kann es während der Einnistung der Eizelle zu einem leichten Ziehen im Unterleib kommen – dies ist allerdings eher unwahrscheinlich.

Auch wenn ihr der Meinung seid, leichte Unterleibsschmerzen oder ein bestimmtes Ziehen zu verspüren, so ist es doch noch ziemlich unwahrscheinlich, dass diese auf die Schwangerschaft zurückzuführen sind. Eigentlich ist das Auftreten von Schmerzen trotz allmählicher Hormonumstellung eher selten. Dennoch gibt es einige Frauen, die sehr sensibel auf diese Umstellung reagieren. Folgen können Kopfweh und ab und an auch mal Schwindelanfälle sein. Außerdem kann bei einigen Frauen eine leichte bis mittlere Übelkeit auftreten. Es wird aus medizinischer Sicht jedoch zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht von einer schwangerschaftsbedingten Übelkeit gesprochen.

Eure Psyche

Für die Frau beginnt nun eine emotionale Zeit, denn im Bauch passiert eine ganze Menge. Natürlich lässt das die Nerven der werdenden Mutter nicht kalt und Depressionen sind keine Seltenheit. Die Frau erlebt nun Schritt für Schritt, dass sich was verändert und dass sich ein Mensch in ihrem Bauch entwickelt.

Tipp: Erklärt eurem Partner eure Gefühle, auch wenn es oftmals schwer ist die eigenen Gefühle und das Chaos in Worte zu fassen. Eure Partner wissen einfach gar nicht, was in euch vorgeht, es fällt ihnen dadurch natürlich schwerer euch zu verstehen. Für die komplette Schwangerschaft gilt: Lasst euren Partner teilhaben! Öffnet euch und ihr werdet merken, es fällt eurem Schatz viel leichter euch Verständnis entgegenzubringen.

Gibt es besondere Symptome in diesem Abschnitt?

  • Leichte bis mäßige Übelkeit, bedingt durch die hormonelle Umstellung und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
  • Leichtes Ziehen im Unterleib, bedingt durch die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter und der damit verbundenen Dehnung der so genannten Mutterbänder
  • Krampfartige Unterleibsschmerzen, welche bei der Einnistung der Eizelle auftreten können
  • Leichte Schmierblutungen die aufgrund bei der Einnistung beschädigter kleinster Blutgefäße auftreten können
  • Kopfschmerzen und ein leichtes Schwindelgefühl sind Symptome, die aufgrund der hormonellen Umstellung auftreten können
  • Müdigkeit

Auch hier gilt: Nur die Ruhe bewahren. Das alles sind Symptome die auftreten können, aber nicht auftreten müssen. Außerdem treten auch nicht alle Symptom gleichzeitig auf. Wenn man sich über Schwangerschaftssymptome informiert, klingt das zunächst sehr abschreckend, wie die Packungsbeilage-Nebenwirkungen bei Arzneimitteln. Vergesst niemals, eine Schwangerschaft ist etwas Schönes, was ihr in vollen Zügen genießen könnt und sollt!

Während dieser Zeit der Zellteilung, der Einnistung und des Reifens kann es durchaus zu mehr oder weniger starkem Ausfluss kommen. Dieser hängt in großem Maße auch mit dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und der Entwicklung des Muttermundes zusammen. In den meisten Fällen entwickelt sich der Ausfluss parallel zu der Gebärmutterschleimhaut und ist allerdings dennoch nicht als Indiz für eine erfolgreiche Schwangerschaft zu werten.

Blutungen

Viele Frauen bekommen während dieser Frühphase der Schwangerschaft leichte bis mittlere Schmierblutungen. Nicht immer oder eigentlich gesagt in den wenigsten Fällen werten Frauen dies als ein Indiz für eine Schwangerschaft. Vielmehr sind sie der Meinung, sie würden ihre Regelblutung schlichtweg zu früh bekommen. Doch mit dem Moment, in dem sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet, kann es aufgrund von beschädigten kleinen Blutgefäßen zu leichteren Blutungen kommen. Diese sind jedoch in keinem Fall als bedenklich anzusehen.

Euer Bauchumfang

Obgleich rasante Veränderungen im weiblichen Körper während der 3. und 4. SSW vor sich gehen, so bleiben doch alle Veränderungen und Vorgänge noch schön verborgen. Ihr kennt den Spruch: „Das kleine Geheimnis hüten“, es hat etwas sehr Wahres an sich. Aus medizinischer Sicht betrachtet, kann es in dieser Phase noch keine äußeren Anzeichen geben, da die gesamte Fruchtanlage, zu dieser Zeit als Blastozyte bezeichnet, noch viel zu klein ist, als dass es eine Auswirkung auf die äußere Erscheinung der Frau hätte.

Allerdings ist die Veränderung bei jeder Frau anders ausgeprägt. Die Einen entdecken in der 4. Schwangerschaftswoche einen rundlichen Bauch und eine breitere Taille. Hier erkennt man beim ersten Blick, dass die Frau schwanger ist. Bei anderen Damen sieht man noch nichts und alles ist wie gewohnt. Dazu kommen manchmal noch unangenehme Blähungen und Verdauungsstörungen dazu. Das macht den Prozess deutlich unschöner. Auch ist der Bauch ziemlich fest und viele Frauen haben dabei ein schlechtes Gefühl. Der Frauenarzt wird aber bestätigen, dass sich alles ganz normal entwickelt.

Was muss ich beachten?

Folsäure Bedarf abdecken

Meistens bekommt man erst in den darauffolgenden Wochen einen Termin beim Frauenarzt. Wichtig ist, dass ihr Folsäure (möglichst schon vor der Schwangerschaft) zu euch nehmt, denn den täglichen Bedarf einer Schwangeren kann man nur schwierig mit natürlicher Ernährung abdecken. Leidet die werdende Mama an Folsäuremangel, so kann dies für das Ungeborene sehr schädlich sein. Hier besteht die Gefahr einer Missbildung des kindlichen Rückens, einer sogenannten Spina bifida – Ein offener Rücken, kann hier die Folge sein. In der Drogerie oder Apotheke, kann man sich beraten lassen und Präparate mit Jod und Folsäure kaufen.

Ernährung

Natürlich sollte auch ab dem ersten Tag der Schwangerschaft darauf geachtet werden, was im Magen der Schwangeren landet. Vorausgesetzt ist natürlich, ihr wisst, dass ihr schwanger seid. Alkohol und Nikotin gehören absolut nicht in eine Schwangerschaft. Wenn ihr also plant, ein Baby zu bekommen, wäre es gut darauf schon während der Babyplanung komplett zu verzichten. Mehr zum Thema Ernährung in der Schwangerschaft, lest ihr in unserem passenden Ratgeber.

Zum Ernährungsratgeber →

Zeit für einen Schwangerschaftstest

Wenn ihr bereits erste Anzeichen bei euch entdeckt und eine Schwangerschaft vermutet, wird es Zeit für einen Schwangerschaftstest. Die sogenannten Schwangerschafts-Frühtests gibt es günstig in der Drogerie oder Apotheke zu kaufen. Sie sind so sensibel eingestellt, dass sie bereits 2 Tage vor Beginn der nächsten Periode angewendet werden können. Das heißt zum Ende eurer vierten Schwangerschaftswoche, könnt ihr selber feststellen, ob ihr schwanger seid. Ein Bluttest beim Arzt ist übrigens genauer und kann schon eine Woche zuvor durchgeführt werden.

Wir empfehlen gleich zwei oder drei Schwangerschaftstests zu kaufen. Vielleicht bekommt ihr sogar ein Sparpack. Viel zu Beachten gibt es nicht, jedoch ist es nicht selten, dass ein Ergebnis schlichtweg falsch ist. Ein zweiter oder dritter Test zur Kontrolle, ist schon ratsam. Man sagt dem Schwangerschafts-Frühtest ca. 50-99% Genauigkeit nach. Medikamente oder zu frühe Anwendung, können das Ergebnis stark beeinflussen. Einen Tag nachdem die Regelblutung einsetzen sollte, ist das Ergebnis eines Schwangerschaftstests in der Regel sehr korrekt.

Die zuverlässigsten SS-Tests →

Berechnung der Schwangerschaftwochen

Die Schwangerschaftwochen werden übrigens wie folgt berechnet. Um eine einheitlichen Turnus darzustellen, wird bei der Berechnung der Schwangerschaftswochen immer ab dem ersten Tag der letzten Periode gerechnet. Das heißt, wenn eure letzte Periode am 1. Mai gestartet ist, so habt ihr bei einem regelmäßigen Zyklus um den 14. Mai euren Eisprung. Also findet erst hier (+/- 3 Tage) die eigentliche Befruchtung statt. Trotzdem werden diese 2 Wochen bis zum Eisprung mitgerechnet. Die meisten Frauen können nicht genau sagen, wann ihr Eisprung oder beziehungsweise die Befruchtung stattgefunden hat. Den ersten Tag der Periode aber, kann jede Frau bestimmen. So ist diese Art der Berechnung nicht nur einheitlich, sondern auch ziemlich genau.

Die Darstellung sieht dann so aus:
4+ 1 bedeutet ihr seid seit 4 Wochen und einen Tag schwanger. Ihr befindet euch also in der 5ten Schwangerschaftswoche.
5+4 bedeutet z.B. ihr seid seit 5 Wochen und 4 Tagen schwanger. Ihr befindet euch also in der 6ten Schwangerschaftswoche.

Aktivitäten: Schwangerschaftstagebuch

Während einer bestehenden Schwangerschaft legen wir euch ans Herz, diese zu fühlen und auf euch und euer kleines Wunder zu achten. Ihr müsst ja nicht denken, dass euch die Decke auf den Kopf fallen wird. Euer Leben ändert sich komplett und die Schwangerschaft dient als Vorbereitung. Zu Beginn möchten wir euch den Tipp geben, ein Schwangerschafts-Tagebuch zu führen. In dem Moment denken nicht Wenige, „das werde ich nie wieder vergessen“. Die Wahrheit ist, dass ihr in den nächsten Wochen und Monaten ziemlich viel vergessen werdet. Euer Körper konzentriert sich nur auf das Wesentliche der Schwangerschaft. Als Gedächtnisstütze und zur Erinnerung, ist ein Schwangerschaftstagebuch eine schöne Idee. Ihr könnt eure Gefühle, Gedanken und euer Befinden in ein einfaches Blankoheft eintragen oder direkt dafür vorbereitete Schwangerschaftstagebücher kaufen.

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Schwangerschaftstest

Allgemein ist die Wahrscheinlichkeit beim Frühtest viel höher, nicht das richtige Ergebnis anzuzeigen. Deshalb haben diese Tests auch meist keine hervorragenden Bewertungen. Empfehlenswert ist aber der Geratherm early detect für 4,72€ bei Amazon. Er ist wohl sogar schon 4 Tage vor Fälligkeit der Periode anwendbar.

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Femibion

Femibion wird vom Frauenarzt oft empfohlen. Bei docmorris bekommt ihr Femibion 1 zur Frühschwangerschaft. Ab der 13. Woche ist euer Folsäurebedarf weiterhin hoch und ihr könnt Femibion 2 nehmen. Dieses Präparat ist auch mit Vitamin D3 angereichert, jedoch ist der Folsäure- und Metafolingehalt nicht mehr ganz so hoch. Es wird empfohlen diese Tabletten bis zur Stillzeit weiterhin zu nehmen. Ein etwas günstigeres Präparat ist Folio Forte. Folio Phase 1 für die Frühschwangerschaft bis zur 12. Woche ist zum Beispiel für 7,79€ bei Amazon erhältlich.

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Schwangerschaftstagebuch

Ihr seid nicht so die Schreiber und habt keine Idee, was ihr in ein Tagebuch reinschreiben sollt? Gute Nachricht, es gibt eine Vielzahl von vorgefertigten Schwangerschaftstagebüchern. Es gibt sie einzeln als nur Solches oder auch in Kombination mit Erinnerungsbüchern für die ersten Wochen, Monate oder Jahre mit dem Baby. Ihr habt genug Platz zum Schreiben und um Ultraschallbilder und Bauchfotos einzukleben. Schaut mal, Amazon hat tolle Schwangerschafts-Tagebücher im Angebot.

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Kurzfassung

Die Prozesse, die zu dieser Zeit im weiblichen Körper von Statten gehen, gehören zu den Wichtigsten beziehungsweise grundlegendsten während der Schwangerschaft.

In dieser Phase eurer Schwangerschaft kann es zu leichten Schmierblutungen, Kopfweh und Übelkeit kommen. Krampfartige Bauchschmerzen im Unterleibsbereich sind nicht ausgeschlossen.

Zudem dürft ihr nicht vergessen, dass auch das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter, der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und auch die Bildung des Muttermundes kein Garant sind. Sobald auch nur ein winziges Detail in der hormonellen Umstellung nicht stimmt, eine kleine Unregelmäßigkeit bei der Zellteilung oder der Bildung des Muttermundes auftritt, kann es zu einem Ausstoßen der Blastozyte mit der nächsten, dann auftretenden Regelblutung kommen.

Also solltet ihr in jedem Fall während dieser Frühphase einer möglichen Schwangerschaft noch absolut ruhig und besonnen bleiben, euch nicht auf eine Schwangerschaft versteifen und der Natur ihren Lauf lassen.

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