Schulranzen ergobag 2017

Inhalte

Schulrucksäcke sind eine Alternative zu herkömmlichen Schulranzen oder Tornistern. Der Hersteller Ergobag ist bei Kindern und Eltern sehr beliebt und steht für individuelle, ergonomische und nachhaltig produzierte Taschen.

222,76 € 239,00 € 79 Bewertungen

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1. Ausstattung & Besonderheiten

Der Ergobag Schulrucksack ist in den unterschiedlichste Farben und Mustern jeweils als Pack Set erhältlich. Das Ergobag Pack Set besteht aus insgesamt sechs Teilen:

  • ein Ergobag Pack Schulrucksack
  • eine Sporttasche
  • eine Hefte-Box
  • ein gefülltes Federmäppchen
  • ein Schlampermäppchen
  • und fünf Kletties (Motiv-Buttons mit Klettverschluss-Befestigung an der Rückseite)

Als weiteres Zubehör stehen das Ergobag Pack Sicherheitsset – bestehend aus zusätzlichen Reflektoren – sowie der Ergobag Pack Regenschutz zur Auswahl. Für manche Modelle gibt es ein spezielles Ergobag Pack Seitentaschen Zip-Set: Zusätzliche Seitentaschen, die mittels eines einfachen Reißverschlusssystems am Rucksack befestigt werden können.

Der Markenname Ergobag ist eine Zusammensetzung aus Ergonomie und dem englischen Begriff „bag“ für Tasche. Dementsprechend legt der Hersteller Wert auf angenehmen Tragekomfort und besonders ergonomische Eigenschaften.

Der Ergobag Pack Schulrucksack bietet den Vorteil einer individuell anpassbaren Rückenlänge. So ist ein Mitwachsen des Rucksacks mit dem Schulkind möglich. Dadurch ist er für Kinder ab der 1. Klasse bis hin zum Ende der Grundschulzeit geeignet. Mit einem Gewicht von ca. 1,1 kg ist er im Vergleich zu anderen Rucksäcken etwas schwer. Mit den Maßen 40 x 25 x 20 cm bzw. 35 x 20 x 22 cm fasst er ein Volumen von bis zu 20 Litern.

Er ist ausgestattet mit Außentaschen sowie gut gepolstertem Becken- und Brustgurt. Der Rücken ist ebenfalls mit einer atmungsaktiven Polsterung ausgestattet. Zum Schutz des Rucksackinhalts ist der Boden des Rucksacks wasserabweisend. Praktisch ist die angebrachte Halterung für den Sportbeutel.

2. Verarbeitung

Der Ergobag Schulrucksack wird produziert aus Stoffen, die zu 100% aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden. Die Nutzer im Netz beurteilen die Verarbeitung als gut.

Nur vereinzelt äußern Käufer auf Amazon die Kritik, dass sich der abnehmbare Brustgurt nach einigen Monaten von selbst löst. Der große Teil der Eltern ist jedoch vollkommen überzeugt von der Qualität der Verarbeitung. Da gerade bei jungen Schülern schnell Dreck an den Rucksack kommt, ist der Ergobag pflegeleicht und waschmaschinengeeignet.

3. Qualität & Nutzererfahrungen

Die insgesamt 79 Käufer bei Amazon sind überzeugt von der Qualität des Rucksacks und geben eine klare Kaufempfehlung ab. Besonders gute Erfahrungen machen die Eltern mit der Anpassbarkeit der Größe und dem Aluminiumrahmen im Rückenteil, der für zusätzlichen Halt und Unterstützung sorgt.

Überzeugend ist für die Nutzer darüber hinaus, dass die Gewichtsverteilung via Kordelzug am Innenteil gesteuert werden kann. Die Motiv-Buttons gefallen vor allem den Kindern, die ihren Rucksack so noch individueller gestalten können. Im Test der Nutzer fällt allerdings auf, dass das Fassungsvermögen relativ klein ist.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass die heutigen Rucksackmodelle im Allgemeinen selten der Schulranzennorm DIN 58124 entsprechen. Das gilt auch für den Ergobag Pack Schulrucksack. Verzichtet wurde hier auf die vorgeschriebene höhere Anzahl der Reflektoren und Warnfarben.

Die Eltern auf Amazon beurteilen die Reflektoren wiederum als ausreichend und weisen in ihren Erfahrungsberichten zum Teil auf das Sicherheits-Pack hin, das man sich bei Bedarf kaufen und den Rucksack noch sicherer gestalten kann.

4. Fazit: Ergonomischer Begleiter für die Grundschulzeit

Mit einem Preis von 222,76 Euro liegt der Ergobag Schulrucksack im oberen Preissegment. Durch die Möglichkeit, ihn mitwachsen zu lassen und somit für die komplette Grundschulzeit nutzen zu können, relativieren sich die hohen Anschaffungskosten. Im Praxistest kann der Rucksack überzeugen und so erhält er von den Nutzern auf Amazon durchschnittlich 4,6 von fünf möglichen Sternen.

Preisvergleich

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Schulrucksack Test

Auf Schulrucksack Test finden Sie in kürzester Zeit den passenden Rucksack für Ihr Kind! Wir stellen Ihnen nur Top bewertete Produkte von namhaften Herstellern vor, welche auch von anderen Kunden positiv bewertet wurden. Außerdem klären wir den Unterschied zwischen Schulrucksack und Schulranzen. Alle Vor- und Nachteile auf einen Blick.

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Damit Ihr Kind gerne zur Schule geht!

Vergleichstabelle

Schulranzen Testsieger

Was ist der Unterschied zwischen Schulrucksack und Schulranzen?

Werden Kinder eingeschult, so bekommen Sie von Ihren Eltern in der Regel einen Schulranzen. Dieser ist vor allem für sehr kleine Kinder, welche die Grundschule besuchen, empfehlenswert, da er ein festes Gerüst besitzt, sehr statisch bzw starr aber eben auch sehr robust ist. Haltungsschäden entstehen so auch bei hohem Gewicht nicht ohne Weiteres. Außerdem besitzen Schulränzen eine sehr einfache Aufteilung der einzelnen Fächer, damit sich die Kleinen sofort zurecht finden und alle Arbeitsutensilien in kürzester Zeit zur Hand haben.

Im Kontrast dazu steht der Schulrucksack. Dieser wird spätestens ab der weiterführenden Schule (5. Klasse) empfohlen, da dieser nicht nur angenehmer zu tragen und flexibler ist, sondern auch bei den Kindern aufgrund des Aussehens viel beliebter ist. Kein Kind möchte ab einem gewissen Alter mehr mit einem kindischen Schulranzen herumlaufen. Erst recht nicht, wenn die anderen Mitschüler einen lässigen Schulrucksack besitzen und man selbst nicht als Außenseiter gelten möchte. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Kindes! Möchten Sie mit einem derart unbeweglichen Ziegelstein, wie es ein Schulranzen nunmal ist, durch die Gegend laufen? Wir kennen wohl alle die Antwort.

Worauf achten wir bei einem Schulrucksack Test?

Bei einem Schulrucksack Test sollte man sich generell immer in die Lage eines Kindes versetzen. Da Kinder täglich ihren Schulweg mit verschiedensten Utensilien, darunter auch schwere Bücher, beschreiten müssen, steht der Tragekomfort und die Bewegungsfreiheit bei einem Testbericht natürlich an erster Stelle. Mindestens genauso wichtig ist aber auch, dass ausreichend Fächer vorhanden sind und eine saubere Aufteilung dieser gewährleistet ist. Eine gewisse Robustheit sowie eine hohe Verarbeitungsqualität versteht sich von selbst. Für die Schulkinder selbst steht natürlich das Aussehen eines Schulrucksacks an oberster Stelle. Ein schickes Design für Jungen und Mädchen ist deshalb ebenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium, das man auf keinen Fall vernachlässigen sollte.

Vergleichstabelle

Platz Name Design Gewicht Volumen Brustgurt Beckengurt Getränke-
tasche
mehrere
Designs
Angebot
Ergobag
Satch
1,2 KG n/a Preis anzeigen
4You
Classic
Plus
998 g n/a Preis anzeigen
Dakine
Campus
885 g 33 l Preis anzeigen

4

Jack
Wolfskin
Berkeley
721 g ca 30 l Preis anzeigen

5

Cox
Swain
Break
100 g n/a Preis anzeigen

6

Nitro
Rucksack
Stash
Pack
599 g 29 l Preis anzeigen

7

Lässig
4Teens
599 g n/a Preis anzeigen

8

City
Rucksack
Bag Street
898 g n/a Preis anzeigen

9

Chiemsee
Rucksack
School
862 g 28 l Preis anzeigen

10

Eastpak
Rucksack
Padded
PAK’R
299 g 24 l Preis anzeigen

Unsere Schulrucksack Testsieger

Welche Schulrucksäcke haben es verdient aufgrund ihrer hervorragenden Qualität extra genannt zu werden? Unser Schulrucksack Test zeigt auf welche Exemplare Sie sich unbedingt einmal genauer ansehen sollten. Wir zeigen Ihnen Vor- und Nachteile auf und erörtern warum man bei den genannten Modellen zuschlagen sollte.

Ergobag Satch Schulrucksack (Platz 1 im Test)

Der Ergobag Satch Schulrucksack macht im Test in nahezu allen Belangen einen hervorragenden Eindruck. Besonders gut hat uns gefallen, dass offenbar eine Symbiose aus alltagstauglichem Schulutensil und bequemer Freizeit-Tasche mit tollem Tragekomfort geglückt ist. Einerseits bietet also der Satch von Ergobag genügend Stauraum für Schulutensilien und ist zudem auf Sicherheit sowie die Schonung kleinerer Kinderkörper, welche sich noch im Wachstum befinden, bedacht. Auf der anderen Seite ist er auch wesentlich bequemer zu tragen als ein Schulranzen oder viele andere Schulrucksäcke. Der Rucksack lässt sich durch die Rückenlängenanpassung individuell auf die Körpergröße Ihres Kindes einstellen. Ein verstellbarer Brust- sowie Beckengurt gehört da schon zu der Grundausstattung, genau wie die Kompressionsriemen.

Der 1,2 KG schwere Schulrucksack von Ergobag verteilt sein Gewicht optimal über den gesamten Rücken, so dass die Schultern entlastet werden. Die Schultasche ist an allen nur erdenklichen Stellen mit atmungsaktivem Material gepolstert. Durch die sehr großzügige Ausstattung mit allerlei Fächern für Schulsachen, Trinkflasche und co. ist auf jeden Fall für jede Menge Staufächer gesorgt. Die Aufteilung der Fächer wirkt sinnvoll und durchdacht. Durch die über 30 farblich unterschiedlichen Designs ist für wirklich jeden Geschmack etwas mit dabei. Der Ergobag Satch Schulrucksack machte in unserem Test einen rundum stabilen Eindruck und ist flexibel anpassbar. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt, den wir allerdings auch bei anderen Rucksäcken beobachtet haben: Bei starkem Regen gelangt etwas Feuchtigkeit nach innen, nicht so stark, dass alles gleich durchnässt ist, aber doch merklich. Hier sollte man den Ergobag Regenschutz in Betracht ziehen, welcher für unter 10 Euro zu haben ist.

4YOU Classic Plus Schulrucksack (Platz 2 im Test)

Der 4YOU Classic Plus Schulrucksack ist wirklich ein Klassiker. Einige Eltern werden sich sicher noch an ihre eigene Schulzeit erinnern können. Schon zu unserer Zeit gab es die fast viereckigen Begleiter mit abgerundeten Kanten, welche stets zuverlässig ihren Dienst verrichtet haben. Auch heute steht die Marke 4YOU noch für Qualität und robuste Verarbeitung und nicht wenige Schultaschen halten auch wirklich ein Leben lang. Das Design des Classic Plus von 4YOU ist natürlich ein bisschen Geschmacksache. Während vor allem jüngere Kinder extrem darauf abfahren, so haben wir die Erfahrung gemacht, dass in den höheren Stufen (8. Klasse aufwärts) manche Schüler diese als uncool empfinden und mehr zu einem lässigeren Design tendieren. Fragen Sie Ihr Kind deshalb am Besten welches Aussehen der Lieblingsschulrucksack haben soll. Für Kinder spielt das oftmals eine größere Rolle als die eigentliche Tauglichkeit des Schulbegleiters.

Damit aber auch Eltern ein gutes Gewissen haben können, was Sicherheit und Tragekomfort betrifft, haben wir diese Aspekte natürlich ebenfalls beleuchtet. Nicht nur das verwendete Material macht einen guten Eindruck, die Verarbeitung dessen machte in unserem Schulrucksack Test durchweg eine hervorragende Figur. Für genügend Stauraum ist gesorgt. Neben allerhand Heften und Büchern passt zur Not auch locker ein Laptop in die Tasche. Die Aufteilung der einzelnen Fächer wirkt sinnvoll und durchdacht. Durch den festen Boden ist ein aufrechter Stand garantiert, wodurch das Befüllen des Rucksacks leichter fällt und dieser nicht so leicht wegrutscht oder umfällt, zumindest wenn dieser etwas Inhalt besitzt. Das starke Rückenpolster wie auch die gepolsterten Träger sorgen für ein sehr bequemes Tragegefühl und schützen Ihr Kind vor Haltungsschäden und Kreuzschmerzen. Die Preise unterscheiden sich teilweise relativ stark, je nach Design. Hier kann man aber jederzeit durch die verschiedenen Designs blättern und sich den Schulrucksack seiner Wahl aussuchen.

Dakine Schulrucksack (Platz 3 im Test)

Die Dakine Schulrucksäcke haben uns durch die Bank überzeugt und unterscheiden sich nur minimal im Aussehen. Viel falsch machen kann man bei keinem der von uns getesteten Modellen. Trotzdem möchten wir vor allem zwei Bestseller besonders hervorheben. Zum einen wäre das der Dakine Campus, welcher schon aufgrund des Namens eindeutig als Schulrucksack wahrnehmbar ist und mit seinen schlichten und dunkleren Farben ganz klar auf die männliche Zielgruppe aus ist, während der Dakine Prom Schulrucksack mit bunten, hellen und oft blumigen Designs eher auf Mädchen sowie junge Frauen abzielt. Das gute an dem zeitlosen Design ist, dass man sowohl als Kind als auch als Erwachsener diese Rucksäcke tragen kann. Teilweise hat uns das schlichte und ergonomische Design sogar etwas besser gefallen als das des Testsiegers von Ergobag, das ist aber sicherlich Geschmacksache.

Die Taschen von Dakine wirken auf jeden Fall etwas lässiger und weniger funktional. Das Gewicht beider Rucksäcke ist mit rund einem halben Kilo auch um einiges geringer als die 1,2 Kilo des Ergobag Satch. Leider kommt hier auch der kleine Nachteil zum Vorschein, denn leider machen die Rucksäcke von Dakine im Vergleich einen nicht ganz so stabilen und ergonomischen Eindruck. Während der Ergobag Satch voll und ganz Schulrucksack ist, so könnten die Vertreter von Dakine auch als Freizeitrucksack durchgehen. Insgesamt ist die Verarbeitung aber wirklich top, auch Ergonomie und Tragekomfort bieten kaum Gründe zum meckern. Stauraum ist mehr als genug vorhanden, so dass alle wichtigen Schulsachen ihren Platz in dem Schulrucksack finden. Trotzdem hätte es ein Fach mehr sein dürfen. Unser Testsieger hat hier noch etwas mehr zu bieten. Am Ende kommt es einfach darauf an worauf man mehr Wert legt. Platz 1 bietet unserer Meinung nach mehr Sicherheit, mehr Fächer und Stauraum und legt noch einen größeren Wert auf die Entlastung des Rückens ist allerdings natürlich auch teurer. Etwas sportlicher und freizeittauglicher sind dafür die Rucksäcke von Dakine. Beide Hersteller stellen hervorragende Schulrucksäcke her.

Jack Wolfskin Berkeley Schulrucksack (Preis-/Leistungssieger)

Der Berkeley Schulrucksack von Jack Wolfskin ist ein recht einfacher und günstiger Begleiter für die Schule, Uni oder auch Freizeitaktivitäten. Qualitativ gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck und für genügend Platz ist auch hier mit einem Fassungsvermögen von ca 30 Litern auf jeden Fall gesorgt. Das Design finden wir allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Da haben uns die ersten 3 Plätze besser gefallen. Da das aber wie so oft vom persönlichen Geschmack abhängt, muss hier jeder selbst entscheiden. Leider gibt es keinen Brustgurt, der das Gewicht von den Schultern nimmt und somit auf den ganzen Körper verlagert. Platz 1 – 3 haben uns insgesamt mehr überzeugen können, allerdings ist das natürlich auch immer eine Preisfrage. In unserem Schulrucksack Test hat sich gezeigt: Viel falsch machen kann man auch mit dem Jack Wolfskin Berkeley nicht, wenn man das Design mag und die gebotene Leistung im Verhältnis zum veranschlagten Preis sieht.

Wir hoffen unser Schulrucksack Test hilft Ihnen weiter. Gerne können Sie auch die einzelnen Kategorien zu den Herstellern durchstöbern.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. im Normalfall erst für Schüler ab der vierten Klasse sinnvoll
  2. „mitwachsender“ Rücken bei den großen Marken fast schon Standard
  3. am besten mit zweitem Haupt- und DIN-A4-tauglichem Organizerfach
  4. sichtbar in Dunkeln: breite Reflektoren oder LED-Anstecklicht
  5. meist fehlen grelle Neonflächen für Tagessichtbarkeit nach der Schulranzennorm
  6. bei Modellen für Grundschüler mit standfestem Rucksackboden

Schulrucksäcke im Test: für Grundschüler unbedingt grell leuchtend

Null Leuchtflächen, null Bodenplatten, nicht wasserabweisend und mit kritischen Inhaltsstoffen belastet: Schulrucksäcke wie der Ergobag Cubo, McNeill Ergo Light Trekking oder 4You Classic Plus wirken wie Gegenentwürfe sicherer Schulranzen, wie sie die Stiftung Warentest gern sehen würde. Seit vielen Jahren werden sie vor allem für fortgeschrittene Schüler produziert, allen voran von Hersteller Ergobag, der sich mit Modellen wie Satch Pack, Satch Match oder Satch Sleek an Trekkingrucksäcken für Erwachsene orientiert. Geraten sie trotzdem in die Testauswahl für einen Schulranzen-Vergleich, geht es ihnen vor allem im Prüfpunkt Sichtbarkeit an den Kragen.

Für die Stiftung Warentest müssen Schultaschen möglichst grell leuchten, und zwar tagsüber wie in der Dämmerung. Vom prozentualen Anteil an grellen Neonflächen und reflektierenden Flächen nach DIN 58124, der sogenannten Schulranzennorm, wollen die Tester keinesfalls abrücken. Das gilt auch für Schulrucksäcke, die eigentlich erst ab der vierten Klasse gedacht sind. Schlechte Karten hat auch der Ergobag Cubo. Um etwa die Öko-Tester von sich zu überzeugen, hätte er mit optischer Warnwirkung auftrumpfen müssen – also mit 20 Prozent Leuchtflächen in Farben wie Rot-Orange oder Gelb, seit Oktober 2018 auch in Pink oder Neongrün.

Weil größere Kinder andere Geschmackspräferenzen haben als Grundschüler, klappt das bei Schulrucksäcken für weiterführende Schulen noch weniger als bei den Schulranzen, wie Tests immer wieder zeigen. Die meisten Schulrucksäcke für Jungen und Mädchen sind recht dunkel und verfehlen die Anforderungen der Schulranzennorm mit an Sturheit grenzender Konsequenz. Doch bei einem Schulrucksack für die erste, zweite oder dritte Klasse sollten Sie sich am meisten Gedanken um die optische Warnwirkung machen. Erst später, mit einem Modell ab der vierten Klasse, werden zunehmend Packmaße, Laptopfach, Tragetechnik und eine Trageergonomie wichtig, die sich anfühlen sollte wie ein maßgeschneiderter Handschuh.

Der 20-Liter-Schulrucksack Deuter OneTwo wurde speziell für Erst- und Zweitklässler entworfen. (Bildquelle: deuter.com)

Gewichtsvergleich im Fokus: Wie schwer sollte ein Schulrucksack maximal sein?

Etwa 1 bis 1,4 kg ohne Inhalt, am besten trotz großer Organizerfächer für DIN-A4-Ordner und großformatige Hefte, die keine Eselsohren bekommen dürfen. Weil er mit Laptop, Büchern, Lunchbox und Skateboard mit den Jahren ohnehin an Gewicht gewinnt, sind leichte Hightechmaterialien gefragt – am besten zugleich standfest, gepolstert, robust sowie wasserabweisend, damit Ihr Kind mit der wachsenden Bücherlast nicht auch noch einen Regenschutz mitschleppen muss. Wie gut die einzelnen Modelle diese Gewichtsgrenze einhalten, ist stark altersgruppen- und figurabhängig, wie es insbesondere von Ergobag exerziert wird: als „schlanker“ Schulrucksack für Mädchen bringt es beispielsweise das 24-Liter-Modell Satch Sleek auf gerademal 1.200 Gramm; der Satch Pack fasst 30 Liter bei 1.200 Gramm und der 30 Liter fassende Satch Match lässt sich um weitere 5 Liter erweitern – legt aber auch weitere 200 Gramm zu. Soll es ein rucksackähnlicher Schulranzen für die erste Klasse sein, treffen Sie mit dem knapp 1.100 Gramm schweren Scout Nano Basic eine gute Wahl. Nach „test“-Erkenntnissen ist aber auch er nicht für zarte Erstklässler geeignet. Der McNeill Ergo Light Trekking passt nach Meinung der Ranzentester aufgrund seiner Konstruktion und Passform zwar für Größere, scheitert aber an grell leuchtenden Warnflächen und hatte im Test auch sonst wenig Glück: Bei Regen dringt Wasser ins Innere ein und weicht Bücher und Hefte auf.

Tipp: Das alte Gewichtslimit gepackter Ranzen, die maximal 10 Prozent des Körpergewichts des Kindes betragen dürfen, gilt als überholt. Nicht nur, weil ein gesundes Kind kurzfristig mehr an Tragelast verkraften kann, wenn nur die Schultasche ergonomisch richtig am Körper sitzt; auch sollen gewisse Trainingseffekte für die Muskulatur der Kleinen zu beobachten sein. Eine pauschale Grenze gibt es nicht, lautet das Urteil vieler Experten. Wer sich regelmäßig bewege, werde auch mit einem vollen Ranzen klarkommen – ganz ohne Rückenschmerzen.

Die leichtesten Schulrucksäcke in der Übersicht

  1. 1500 g
    • Sehr gut 1,3

    ab 111 €

  2. 1400 g
    • keine Tests

    115 €

  3. 1250 g
    • keine Tests

    ab 94 €

Originell: Über einen Drehmechanismus im Inneren des Rucksacks können Sie die Schulterträger des Coocazoo ScaleRale stufenlos in der Höhe justieren. (Bildquelle: coocazoo.com)

Welcher Schulrucksack verdient das Gütesiegel „Ergonomisches Produkt“?

  • ein Hüftgurt, der die Last von den Schultern auf das stabile Becken verlagert
  • ein Brustgurt verhindert, dass die Riemen von den Schultern rutschen
  • anschmiegsame Polster, die dem Rucksack nah an den Körper bringen
  • ein Lageverstellriemen zum Heranziehen des Gewichts an den Rücken
  • ein Tunnelzug mit Kompressionseffekt
  • ein rückennahes Fach für schwere Bücher
  • ein stabilisierender Alurahmen, der die Lastverteilung auf das Becken unterstützt
  • auf die aktuelle Körpergröße einstellbare Tragriemen
  • in der Höhe justierbare Schultergurte
  • ein mitwachsendes Tragesystem, das einen Verstellbereich von ca. 1 bis 1,50 m abdeckt

Nur sehr vereinzelt haben Modelle wie der Cocazoo EvverClevver mit einem ungeschriebenen Gesetz der Sparte gebrochen: Er erfüllt dieselben Kriterien, wie sie bei Schulranzen gefordert sind, und trägt das AGR-Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken sowie eine Empfehlung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung (BAG). Neben guten Gebrauchseigenschaften, optischer Warnwirkung und Stabilität gibt es also alles, was man erwartet – plus das Gefühl, den Rucksack auch mal einem Kind aus der zweiten oder dritten Klasse aufsetzen zu können.

Einer der leichtesten seiner Klasse: Der Coocazoo CarryLarry 2 bringt gerade mal 900 Gramm auf die Waage – trotz zweitem Hauptfach und standfestem Rucksackboden. (Bildquelle: amazon.de)

Wie groß sollte ein Schulrucksack sein? Welches Fassungsvermögen für welches Alter?

Eine allgemeine Empfehlung der Fachgesellschaften wie bei den Schulranzen – maximal 15 Liter bei einem Leergewicht von maximal 1.200 Gramm – gibt es bei Schulrucksäcken nicht. In den Online-Shops dominieren 30- bis 33-Liter-Modelle mit DIN-A4-Fächern, Laptopfach, rückennahen Fächern für schwere Ordner und Bücher die Bestenliste für das Mittel- und Oberstufenalter. Im Grundschulalter gehören mitwachsende, 20 bis 25 Liter fassende Schulrucksäcke mit Rückenlängenanpassung zu den meistgekauften Modellen sowie mit Brustgurten, die sowohl längen- und höhenverstellbar als auch abnehmbar sind.

Die besten Schulrucksäcke für Grundschüler sind Rezensionen nach zu urteilen ausgeklügelte Varianten spezialisierter Marken wie Ergobag (Satch by, Pack, Cubo), Hama (JobJobber, EvverClevver2), 4You (Igrec) oder Jack Wolfskin (Classmate).

Ausstattung im Vergleich: Welche Erfahrungen machen Eltern?

Eltern achten bei Schulrucksäcken vor allem auf Haltbarkeit und Materialqualität: Halten die Nähte den Zugkräften stand? Sind Seiten-, Außen- und Innentaschen stabil und so aufgeteilt, dass Trinkflaschen und ein Standard-Multimedia-Laptop hineinpassen? Damit der Schulrucksack auch für höhere Klassen und die Oberstufe ausreicht, sind Fassungsvermögen ab 30 Litern sinnvoll, Laptopfächer sollten Rechner bis 17 Zoll Bildschirmgröße aufnehmen und gut gepolstert sowie wasserabweisend sein. Praktisch sind mit Kunststoff ausgekleidete Böden, die Standsicherheit geben und Stürze abfedern.

Klagen äußern Käufer über günstige Schulrucksäcke, die schlecht zu tragen sind. Dann kann Schweres wie Bücher, Ordner und Rechner nicht nah an den Rücken gebracht werden und so die Lastübertragung von den Schultern auf das stabile Becken nicht funktionieren. Wie die Hersteller daran arbeiten, ist unserer Ansicht nach unwesentlich. Manche setzen auf Tunnelzüge mit Kompressionseffekt, andere auf elastische Federstahlschienen – auch das kann die Hebelwirkung auf den Rücken reduzieren. Auch beim Fassungsvermögen gibt es oft Abzüge. Dann passt zusätzlich zum Laptop kein dickerer DIN A4-Ordner hinein oder die Fächereinteilung lässt keine vernünftige Trennung von Schul- und Freizeitutensilien zu. Oft sind die Fächer auch zu schmal und lassen Reißverschlüsse platzen – oder die Fronttaschen sind zu mickrig, um eine normale Brotzeitbox aufzunehmen. Wollen Sie unbedingt vermeiden, dass Hefte und Bücher bei Regen nass werden, sollten Sie in eine Regenhülle investieren. Viele Schulrucksäcke mögen wasserabweisend sein – komplett wasserdicht sind sie nicht.

Ergobag oder Scout: Ein Kampf der Giganten?

Natürlich wollen alle Eltern nur das Beste für ihr Kind. Das gilt auch für die Schul-Ausstattung.

Ganz große Namen in Sachen Schulranzen sind Ergobag und Scout. Auf Schulhöfen begegnet man beiden Marken ungefähr gleich häufig.

Doch welcher Schulranzen soll es schlussendlich werden?

Wir verraten dir, wo die Stärken und Schwächen beider Marken liegen.

Ergobag: Vor- und Nachteile

Ergobag ist ein vergleichsweise junges Unternehmen, das seinen Firmensitz in Köln hat.

Wie sich auch schon am Firmennamen ablesen lässt, steht u.a. die Ergonomie der Produkte im Vordergrund.

So bringt ein spezieller Tunnelzug das Gewicht des Ranzens sehr nah an den Rücken des Kindes.

Dies sorgt für eine optimale Passgenauigkeit, durch die sich der Rucksack gut tragen lässt.

Ein weiterer Punkt, der eine gute Ergonomie gewährleistet, sind die sogenannten Beckenflossen.

Diese helfen, das Gewicht des Rucksacks optimal zu verteilen und entlasten den Rücken.

Wenn die Beckenflossen nicht geschlossen werden, greift dieses Argument natürlich nicht.

Als Elternteil sollte man sich also sicher sein, dass das Kind auch daran denken wird.

Besonders bequem sind die breiten, gepolsterten Träger der Produkte von Ergobag.

Auch der Rückenteil ist gepolstert und zusätzlich durch Aluschienen verstärkt.

Kein „klassischer“ Schulranzen

Ein Nachteil allerdings ist, dass die Produkte von Ergobag keine Schulranzen im „traditionellen Sinne“ sind.

Beim Modell Ergobag Pack handelt es sich z.B. um einen Schulrucksack, der (falsch) befüllt auch mal umkippen könnte, da er keinen festen Korpus hat.

Zusätzlich ist zu erwähnen, dass die Modelle bei Ergobag (Ausnahme: Ergobag cubo light) leer selten unter einem Kilogramm verbleiben.

Da ein Ranzen maximal 15 Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen sollte, könnte es an dieser Stelle manchmal kritisch werden.

Besonders leicht ist das Modell Ergobag cubo light, das knapp 800 Gramm auf die Waage bringt.

Allerdings ist hierbei die Auswahl an Designs nicht ganz so umfangreich wie beim Ergobag Pack oder Ergobag Cubo.

Hohes Maß an Individualität

Um den Rucksack perfekt an die Vorstellungen des Kindes anzupassen, bietet Ergobag nicht nur eine große Vielfalt verschiedener Ausführungen an.

Zusätzlich dazu kann der eigene Ergobag mit sogenannten Kletties verziert werden – dabei handelt es sich um runde Deko-Elemente, die am Rucksack befestigt werden können.

Kletties gibt es mit unterschiedlichen Motiven und unterschiedlichen Besonderheiten.

So finden sich im Sortiment glitzernde, leuchtende oder gar mit LED-Lichtern bespickte Kletties.

Besonders eifrige Sammler können ihre Kletties in einer speziellen Sammelmappe verstauen.

Grundsätzlich bietet ein Schulrucksack von Ergobag aber den Vorteil, dass die Designs eher neutral gehalten sind – kindliche Motive wie Einhörner, Astronauten oder Comicfiguren beschränken sich eher auf die austauschbaren Kletties.

Das bedeutet für die Eltern, dass der Rucksack meist nicht allzu früh ausgetauscht werden muss.

Einige Eltern regen an, dass die Ergobag Rucksäcke noch mehr orangefarbene Warnflächen zur Verkehrssicherheit haben könnten, wobei man die Sichtbarkeit des Rucksackes und somit des Kindes einfach z.B. durch reflektierende Kletties vergrößern kann.

Scout: Vor- und Nachteile

Länger im Geschäft als Ergobag ist die ebenfalls aus Deutschland stammende Marke Scout.

Bei den Produkten handelt es sich um klassische Schulranzen, die das Material besser schützen als ein Schulrucksack und auch weniger leicht umkippen.

Auch setzen Kinder sich gerne auf ihre Schulranzen, was bei einem Modell von Scout kein Problem darstellt.

Die praktische Innenaufteilung lässt das Kind all seine Schulsachen optimal verstauen.

Auch Hefte oder Ordner finden in den altbewährten Produkten der Firma Scout genügend Platz.

Für eine Trinkflasche und eine Brotbox bieten die Produkte von Scout in der Regel außenliegende Extra-Taschen, sodass kein Platz im Innenraum verschwendet wird.

Verkehrssicherheit gemäß Vorschrift

Die Ranzen von Scout entsprechen den Vorschriften zur Verkehrssicherheit.

Große, orangefarbene Warnflächen und genügend reflektierende Elemente bringen das Kind sicher durch den Straßenverkehr.

Die stabile Konstruktion verteilt das Gewicht gut auf den Rücken, könnte für eher zierliche Kinder allerdings zu breit sein.

Um den Rücken zu schonen, lassen sich einige Modelle von Scout durch einen Hüftgurt ergänzen.

Allerdings berichten Eltern, dass Kinder einen Hüftgurt von sich aus manchmal zu schließen vergessen.

Was die Auswahl der Motive anbelangt, müssen sich Ranzen von Scout keineswegs verstecken.

Auch hier wird eine große Vielfalt verschiedener Farben und Designs angeboten, die allerdings auf den Ranzen gedruckt sind.

Da die meisten Modelle relativ kindlich sind, könnte es sein, dass es bereits in der zweiten Klasse nicht mehr gefällt.

Fazit: Der Ranzen muss vor allem passen

Obwohl sich bei den Produkten beider Hersteller Vor- und Nachteile erkennen lassen, ist es kaum möglich, ein abschließendes Urteil zu fällen.

Ob nun Ergobag oder Scout: Ein Schulranzen muss vor allem passen.

Und das können nur selten die Eltern entscheiden.

Idealerweise sollte der Ranzen vorher anprobiert werden, damit festgestellt werden kann, ob er auch komfortabel sitzt.

Viele Kinder entscheiden sich so von sich aus manchmal gegen das ihnen am besten gefallende Motiv, wenn der Ranzen einfach unbequem ist.

Grundsätzlich könnte man sagen, dass Scout sich etwas besser für Freunde von traditionellen Schulranzen eignet.

Wer hingegen lieber einen Schulrucksack haben möchte, ist mit einem Ergobag etwas besser bedient.

Letztlich macht man sowohl mit einem Ergobag als auch mit einem Scout nichts falsch, da beide Marken für qualitativ hochwertige Produkte stehen.

Schulranzen für die Grundschule 2020

Worauf ist beim Kauf des Schulranzens zu achten?

Ein guter Schulranzen muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Nicht jeder eignet sich etwa für Erstklässler. Ihr solltet daher auf folgende Dinge beim Kauf achten:

  • Gut gepolsterte und leicht verstellbare Schulterträger
  • Ergonomisch konturierter Rückenteil
  • Komfortabler Tragegriff
  • Mehrere Fächer, damit schwere Gegenstände nah am Körper liegen
  • Längen- und höhenverstellbarer Brustgurt
  • Becken- und Hüftgurt zur besseren Verteilung des Gewichts
  • Ein dem Alter entsprechendes Leergewicht von maximal 1300 Gramm
  • Ein Innenraumvolumen von mindestens 15 Litern
  • Reflektoren am Schulranzen für einen sicheren Schulweg

Diese Anfoderungen sind für Schulranzen besonders wichtig. Schließlich hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung ermittelt, dass 74 Prozent der Grundschüler zu Fuß zur Schule gehen. Etwa 30 Minuten am Tag tragen die Schulanfänger im Schnitt ihren Schultornister auf dem Rücken.

Umso wichtiger ist es, einen Schulranzen zur Einschulung zu finden, der physiologisch optimal auf dem Rücken positioniert werden kann und diesen nicht überbelastet.

Welche Modelle für Schulranzen gibt es?

Ihr habt die Auswahl zwischen verschiedenen Modellen. Der ergobag cubo etwa ist ein Schulranzen, der das Ergonomie-Konzept von Treckingrucksäcken auf den Kinderrücken bringt. Die breite Form klassischer Schulranzen wird um 90 Grad gedreht, wodurch Schulstarter besonders viel Armfreiheit haben. Außerdem wächst der Ranzen mit. Beim extraleichten ergobag cubo light sorgt ein innovatives „Hugging“-System dafür, dass alle Ergonomie-Standards erfüllt werden – bei sehr niedrigem Leergewicht. Und der ergobag pack zeichnet sich dadurch aus, dass er flexibel ist. Durch einen Tunnelzug wird das Gewicht des Rucksacks zudem so nah wie möglich an den Rücken herangezogen.

Welcher Schulranzen ist Testsieger?

Im Schulranzentest 02/2019 von Stiftung Warentest konnten gleich zwei unserer Special Edition NEO Schulrucksäcke mit einer Gesamtnote von 1,7 glänzen: der ergobag cubo NEO-Edition IllumiBär und der ergobag pack NEO-Edition StrahleBär. Unser ergobag pack NEO-Edition StrahleBär konnte darüber hinaus auch im ÖKO-TEST 03/2019 überzeugen und bekam die Note ’sehr gut‘. Im Mai 2019 bekam auch unser Kindergarten-Rucksack ergobag mini mit dem Schniekahula Hawaii Türkis das Testurteil ’sehr gut‘.

Wächst der Schulranzen mit?

Den ersten Schulranzen bekommen Kinder zumeist in der 1. Klasse. Aber auch in der zweiten, dritten und vierten Klasse wollen Schulanfänger ihren Schultornister noch benutzen. Deshalb wächst der ergobag cubo und der ergobag pack mit dem Kind mit. Er passt bei einer Körpergröße von 1 Meter bis 1,50 Meter. Beim ergobag cubo light sorgt das “Hugging-System” dafür, dass er sich über die Gurte in der Höhe anpassen lässt.

Lässt sich der Schulranzen individuell gestalten?

Wer beim Kauf der Produkte auf Individualität wertlegt, macht mit den ergobags nichts falsch. Egal ob ihr einen Schulranzen für Mädchen oder einen Schulranzen für Jungs sucht, werdet ihr in unserem Online-Shop fündig. Wir bieten Stile mit Motiven wie Traktoren, Pferde, Fußball oder Einhorn. Außerdem gibt es beim ergobag die Möglichkeit, ihn durch fünf mitgelieferte Kletties nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Schultornister im Set kaufen

Natürlich könnt ihr den Schultornister im Set mit Zubehör kaufen, dann habt Ihr alles im gleichen Design: den Turnbeutel oder Rucksack für die Sportsachen, Federmäppchen und Schlampermäppchen für alles, was für den Kunstunterricht noch benötigt wird. Eine etwas größere Sporttasche passt natürlich auch dazu, so sind die Kinder für den Schulbesuch komplett ausgestattet. Die Tasche könnt Ihr übrigens auch im privaten Bereich einsetzen, wie wäre es denn, wenn die Sporttasche Eure Schwimm-Utensilien beinhaltet? Der Tornister ist natürlich hauptsächlich für den Schulbesuch gedacht, aber Ihr könnt ihn auch im privaten Bereich nutzen. Denn auch in der Freizeit ist er ein praktischer Begleiter für jeden Schüler.

Schulranzen für Erstklässler

Eltern wie Kinder fiebern ihm gleichermaßen entgegen: Dem ersten Schultag nach der Einschulung. Neben der Schultüte ist der Schulranzen für Erstklässler und Schulanfänger wohl das wichtigste Utensil, das diesen wichtigen Schritt begleitet.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Hier scheiden sich die Geister. Die Einen empfehlen, den Schulranzen für 1. Klasse schon im Herbst des Vorjahres vor Schulbeginn zu kaufen, da dann die Läden oft die Altbestände zu günstigen Preisen verkaufen. Dagegen spricht, dass Kinder im Grundschulalter ihren Geschmack noch sehr oft ändern und das Motiv des Schulranzens für die erste Klasse ein knappes Jahr später vielleicht schon nicht mehr gefällt. Andere raten zum Kauf zwischen Januar und April des Einschulungsjahres. Dies ist sicher der meistgewählte Zeitpunkt. Die Gründe dafür sind: Die neuen Modelle der Herstellerfirmen sind schon an die Läden geliefert worden, aber es gibt auch noch das ein oder andere günstige Vorjahresmodell. Zudem rückt der Schulstart in greifbare Nähe und die Eltern können darauf hoffen, dass das ausgesuchte Motiv des Schulranzens 1. Klasse auch ein paar Monate später noch aktuell ist. Risikofreudige warten bis kurz vor Schulstart mit dem Kauf des Schulranzens für 1. Klasse. Es kann sein, dass es dann schon Reduzierungen gibt. Allerdings sind beliebte Motive zu dieser Zeit häufig schon ausverkauft. Trotzdem bekommt man in der Regel auch zu dann noch einen schönen Schulranzen für Erstklässler.

Größe und Gewicht des Schulranzens erste Klasse

Das Angebot an Schulranzen für die 1. Klasse ist riesig. Daher sollte man sich vor dem Kauf bereits ein paar Kriterien überlegen, die die Auswahl eingrenzen. Ein wichtiger Eckpunkt sind das Gewicht und die Größe des Schulranzens für Erstklässler. Die leichtesten Schultaschen wiegen nur rund 0,8 kg, die schwersten über 6 kg. Entscheidend sind das Gewicht und die Statur Eures Kindes. Fachleute empfehlen, dass der leere Schulranzen 1. Klasse 10 bis 12% des Körpergewichtes betragen sollte. Von der Größe her sollte der Schulranzen erste Klasse idealerweise horizontal und vertikal nicht über die Schultern herausragen.

Die Passform des Schulranzen 1. Klasse

Die verschiedenen Modelle der einzelnen Hersteller haben alle unterschiedlich geformte Rückenteile und Träger. Welcher der Schulranzen für Erstklässler davon Eurem Kind am Besten passt, findet Ihr nur durch anprobieren heraus. Die Träger sollten verstellbar und gepolstert sein. So schneiden sie – gerade im Sommer auf nackter Haut – nicht unangenehm ein. Das Rückenteil sollte ergonomisch geformt sein und sich somit an den Rücken des Kindes anpassen. Das Kind selbst muss beurteilen, ob es den Schulranzen für Erstklässler als bequem empfindet. Um zu bewerten, wie sich der Schulranzen für 1. Klasse in gefülltem Zustand anfühlt, könnt Ihr zum Anprobieren zwei Milchtüten mit je 1 kg Gewicht mitnehmen und in den Ranzen legen.

Das Material Schulranzen für 1. Klasse

Fast alle bei uns erhältlichen Schulranzen für Erstklässler sind aus Nylon oder Polyester gefertigt. So lassen sie sich gut reinigen. Die Nachhaltigkeit spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Sicherheitsaspekte Schulranzen 1. Klasse

Beim Kauf des Schulranzen erste Klasse solltet Ihr auch auf die Verkehrssicherheit achten. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es entscheidend, dass die Kinder im Straßenverkehr gut gesehen werden. Wichtig sind möglichst viele reflektierende Flächen und/oder Streifen. Ihr könnt außerdem reflektierende Anhänger oder Aufnäher am Schulranzen für die erste Klasse anbringen.

Motiv Schulranzen 1. Klasse

Das Motiv des Schulranzen für 1. Klasse ist für die Kinder der wichtigste Aspekt. Und bei der Vielzahl der Angebote wird bestimmt jeder fündig. Für Mädchen stehen nach wie vor Pferde, Elfen, Feen und Prinzessinnen hoch im Kurs. Jungs stehen meist auf Autos, Polizisten, Dinosaurier und Weltraummotive. Lasst Euch bitte nicht vom Kind überreden, den Schulranzen für die 1. Klasse nur nach dem Motiv auszuwählen. Die Passform und Größe sollten an erster Stelle stehen. Zudem lassen sich die Schulranzen für die erste Klasse auch noch durch Anhänger und Aufnäher aufpeppen.

Das macht ergobag zum idealen Schulranzen für die Einschulung

Welcher Schulranzen für Schulanfänger der beste ist, hängt von der Passgenauigkeit ab. Liegt der Ranzen genau am Rücken an und schließt bündig mit den Schultern ab? Befindet er sich in der richtigen Höhe und ermöglicht dem Kind genug Bewegungsfreiheit? Lassen sich die Schultergurte so leicht verstellen, dass sie zu keinem Zeitpunkt drücken oder einschneiden? Ein ergobag-Schulrucksack erfüllt all diese Anforderungen. Der Schulranzen für Schulanfänger lässt sich passgenau auf jedes Kind einstellen. Ein innovativer Tunnelzug mit Kompressionseffekt bringt das Gewicht nah an den Rücken heran, wodurch es sich bequemer tragen lässt. Der Beckengurt mit gepolsterten Beckenflossen verlagert das Gewicht auf die stabilere Hüfte, und der Rücken wird entlastet. Und warum ist ergobag der beste Schulranzen für Schulanfänger? Das atmungsaktive, durch Aluschienen stabilisierte Rückenpolster sorgt für zusätzlichen Tragekomfort, während der höhenverstellbare, dicht anliegende Brustgurt die Position der Träger stabilisiert. Durch die stufenlose Rückenlängenanpassung wächst der Rucksack mit dem Kind mit – bis zu einer Körpergröße von 1,50 m. Er kann problemlos über die gesamte Grundschulzeit getragen werden. Wenn der gefüllte Schulranzen dann noch das richtige Gewicht hat – empfohlen werden maximal 15 Prozent des Körpergewichts – steht einem rundum gelungenen Schulanfang nichts mehr im Wege.

Häufige Fragen zu Schulranzen für Erstklässler

Wann sollte der Schulranzen für die 1. Klasse gekauft werden?
Es gibt drei Zeitpunkte für den Kauf von einem Schulranzen. Entweder ihr entscheidet Euch dazu, den Schulranzen bereits im Herbst des Vorjahres vor Schulbeginn zu kaufen, um von den günstigeren Preisen der Altbestände zu profitieren. Wir empfehlen den Zeitpunkt zwischen Januar und April des Einschulungsjahres, denn da kommen neue Modelle auf den Markt und das ein oder andere Vorjahresmodell kann günstiger ergattert werden. Risikofreudige warten bis kurz vor Schulstart, wobei hier die Gefahr besteht, dass einige Motive schon ausverkauft sind.

Wie schwer darf ein Schulranzen in der 1. Klasse sein?
Um das Gewicht des Schulranzens zu bestimmen, ist das Gewicht und die Größe Eures Kindes entscheidend. Man sagt, dass das Gewicht des Schulranzens für die 1. Klasse ungefähr 10 bis 12% des Körpergewichtes betragen sollte.

Warum ist dieser Schulrucksack die ideale Schultasche für die 1. Klasse?
Die Schultaschen von ergobag lassen sich nicht nur ergonomisch perfekt an den Kinderrücken anpassen, sondern wachsen auch mit! Dadurch ist ein ergobag nicht nur ideal für die 1. Klasse, sondern kann die gesamte Grundschulzeit getragen werden – bis zu einer Körpergröße von 1,50 m.

Können Erstklässler mit den Verschlüssen umgehen?
Oh ja! Die Erfahrung zeigt, dass Kinder sehr schnell routiniert mit dem ergobag umgehen. Die Träger- und Gurtverschlüsse lassen sich intuitiv öffnen und schließen. Da Beckenflossen und Brustgurt das Tragen spürbar erleichtern, nutzen Kinder diese Funktionen schon aus eigenem Interesse.

Wie findet man den passenden Schulranzen für Erstklässler?

Der Schulranzen. Mit ihm ist ein Kind erst wirklich ein Schulkind. Und wie man sich bei einer Hummel fragt, warum sie fliegen kann, so fragt man sich bei den kleinen Schulanfängern, wie sie es schaffen mit den riesigen Dingern auf dem Rücken nicht alle rückwärts umzukippen. Oder geht es da nur mir so? Wo kauft man eigentlich Schulranzen, und wie findet man den passenden Schulranzen für sein Kind?

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Den richtigen Schulranzen auswählen

Ranzen oder Rucksack, Marke oder nicht, welche Größe, welche Farbe und überhaupt. So ein Schulranzenkauf ist ganz schön Emotional behaftet. Die angehenden ABC-Schützen können es kaum erwarten, mit so einem Teil auf dem Rücken ENDLICH ein Schulkind zu sein. Während die Eltern wohl lieber manchmal die Zeit zurück drehen würden oder statt des mega krassen Dino Designs vielleicht lieber zu einem neutraleren Modell tendieren. Wie bekommt man das alles unter einen Hut, und was ist die richtige Anlaufstelle für den Schulranzenkauf?

Hilfe, wir haben bald ein Schulkind! Das Kind wird groß und Mutti möchte die Zeit anhalten, meine Gedanken zum Schulstart

Checkliste Schulranzen

Ergobag, Scout, McNeill, Step by Step, DerDieDas, 4 YOU, Schoolmood… die Liste der Hersteller von Schulranzen und -Rucksäcken ist lang. Wie kann man den passenden Schulranzen finden? Wo fängt man an? Am besten, indem man überlegt, ob es ein Marken Modell werden soll, und welche Aspekte sonst noch persönlich wichtig sind. Ist der Schulweg gefährlich, ist Sicherheit höher zu ranken als das Gewicht. Ist das Kind sehr zierlich und der Weg nicht gefährlich, so kommen die leichtesten Modelle in betracht, und so weiter.

  • Ranzen oder Rucksack?
  • Marken Schulranzen?
  • Sicherheit im Straßenverkehr
  • Passform
  • Ergonomie
  • Gewicht
  • Design
  • Nachhaltigkeit

Ranzen oder Rucksack?

Ein Schulranzen ist grob gesagt ein rechteckiger Kasten, ein Rucksack flexibel. Wobei es inzwischen auch Mischformen gibt. Die üblicherweise starre Form eines Ranzens schützt die Schulmaterialien besonders gut und gerade für Schulanfänger ist so ein Ranzen viel übersichtlicher als ein knautschiger Rucksack mit mehreren Fächern und Reißverschlüssen.

Grade in den ersten Schuljahren, wenn die i-Dötzchen die Ranzen gern mal in einer Pfütze parken oder ähnliches, ist ein besonders robuster Ranzen mit einer eingearbeiteten (wasserdichten) Wanne im Boden einem „einfachen“ Rucksack vorzuziehen. Schulranzen sind in der Regel eher für kleinere Kinder (also Schulanfänger) ausgelegt, somit passen sie meistens besser und wachsen durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten auch gut mit.

Außerdem sind Schulranzen stabil, bleiben von allein stehen und bei den meisten Modellen fällt der geöffnete Deckel nicht von allein wieder zu, so dass Schulmaterialien einfach ein und ausgepackt werden können ohne sie zu knicken.

Hier findest du 50 Ideen zum Schultüte füllen

Marken Schulranzen

Die gängigen Markenhersteller haben eines gemeinsam: Sie stehen für Qualität und hochwertige Verarbeitung. Viele Überlegungen kann man sich sparen, wenn man auf einen Marken Ranzen z.B. von Ergobag, Scout, McNeill, Step by Step, DerDieDas oder Schoolmood zurückgreift. Denn diese sind alle hochformatig (die Bücher und Hefte passen hochkant rein), haben eine stabiles Gehäuse aus mindestens wasserabweisendem um die Schulmaterialien zu schützen, atmungsaktive Rückenpolster, einen Tragegriff für mal eben schnell, einstellbare Träger für den besten Sitz und haben einen kinderleicht zu bedienenden Verschluss. Teilweise sind sie sogar aus nachhaltigen Materialien oder klimaneutral gefertigt.

Schulranzen DIN 58124

Herzlich willkommen in Deutschland, hier gibts für alles eine Verordnung. Die Schulranzen DIN ist also keine wirkliche Überraschung. Sie ist aber keine Pflicht, sondern freiwillig. Und ein Schulranzen der die DIN nicht erfüllt, ist nicht automatisch schlecht! Viele Hersteller erfüllen auch so die meisten Kriterien, selbst wenn die Ranzen nicht zertifiziert sind (z.B. wie Ergobag). Auch Schulrucksäcke werden in der Regel nicht der DIN 58124 entsprechen, obwohl sie hohe Sicherheitskriterien erfüllen, aber es sind halt keine Ranzen.

Seit 1990 regelt die DIN 58124, wie ein sicherer Schulranzen auszusehen hat und was er sonst noch mitbringen muss. So müssen an mindestens 20% der Vorder- und Seitenflächen fluoreszierende Stoffe (gelb oder orange) angebracht sein, während weitere 10% der Vorder- und Seitenflächen reflektierend sein müssen. Ausserdem betreffen weitere DIN-Kriterien die Alltagstauglichkeit des Schulranzens. Er wird ordentlich geschüttelt und hin und her geworfen, die Ergonomie und die Unbedenklichkeit der Materialien wird ebenfalls überprüft. Die Farben dürfen bei Nässe nicht auslaufen, der Ranzen muss bis zu einem gewissen Grad wasserdicht sein und noch einiges mehr.

Sicherheit im Straßenverkehr

Schulkinder laufen in der Regel zur Schule, das ist gewollt. Doch wenn sie am Straßenverkehr teilnehmen, müssen die Kinder auch gut sichtbar sein. Sie können Gefahren und Entfernungen noch nicht richtig einschätzen, sind schnell abgelenkt und laufen vielleicht mal dem Freund hinterher auf die Fahrbahn. Reflektorstreifen an der Jacke helfen wenig, wenn sie vom Ranzen verdeckt werden. Also muss der Ranzen gut sichtbar sein. Dazu kann er der Schulranzen DIN 58124 entsprechen. Aber viele Hersteller setzen auf Individualität und Design, und bieten verschiedene montierbare (Klett, Reißverschluss) Warnflächen an, die am Schulranzen angebracht werden können. Am besten eignet sich ein Mix aus reflektierenden (leuchten wenn angestrahlt -> Dunkelheit) und fluoreszierenden Flächen („Leuchtfarbe“ -> am Tag), um bestmöglichst gesehen zu werden.

Passform

Das wichtigste Kriterium bezüglich der Passform ist die Breite des Ranzens. Diese sollte nämlich maximal der Schulterbreite des Kindes entsprechen und nicht seitlich darüber hinaus stehen.

Tipp: Mit einem Maßband am Kind die Schulterbreite messen und mit Ranzen Modellen vergleichen. So kann man schon mal eine Vorauswahl treffen und Modelle aussortieren, die leider zu breit fürs Kind sind.

Die Tragegurte am Ranzen sollten mindestens 4 cm breit (wobei sie oft breiter sind) und gut gepolstert sein (aber atmungsaktiv). Auch hier muss individuell anprobiert werden, ob sie von der Länge her passen und nicht zu breit sind, so dass sie eben nicht unter den Armen reiben. Grade im Sommer mit nur einem TShirt unter dem Ranzen hat man sich da schnell aufgescheuert.

Der Rücken muss unbedingt gut gepolstert sein, aber auch atmungsaktiv. Der Ranzen sollte insgesamt nah am Rücken sein und an mehreren Stellen am Rücken anliegen, um den Rücken zu schonen. Das Rückenpolster bewirkt, dass die Kanten der Bücher nicht durch den Ranzen in den Rücken drücken. Die Polster sollten aber nicht zu hart sein, sonst werden sie selbst schnell unbequem.

Tipp: Den Ranzen unbedingt mal mit dünnem TShirt und mal mit dicker Winterjacke anprobieren! Sitzt er in jedem Fall gut? Hat das Kind genug Bewegungsfreiheit, auch mit dem Kopf?

Ein zusätzlich noch höhenverstellbarer Ranzen lässt sich individuell auf die Körpergröße einstellen.Die Oberkante des Ranzens sollte mit der Höhe der Schultern abschließen und die Unterkante bestenfalls auf Höhe der Hüften liegen. Ein solches System ermöglicht es, dass der Schulranzen über lange Zeit mit wächst, und stets optimal passt.

Ergonomie

Ein Brustgurt verhindert, dass die Tragegurte von schmalen Kinderschultern rutschen. Ein Hüftgurt bringt Entlastung, da ein Teil des zu tragenden Gewichts vom Rücken auf die Beine umgelegt wird. Eine Kombination aus Brust- und Hüftgurt ermöglicht eine optimale Gewichtsverteilung. Wem Ergonomie besonders wichtig ist, der sollte auf das AGR-Siegel „Aktion Gesunder Rücken“ achten.

Tipp: Das Kind beim Anprobieren ruhig mal Hüpfen und Rennen lassen, bleibt der Schulranzen da wo er sein soll?

Gewicht

Die Regel dass das Gewicht eines Schulranzens 10-12% des Körpergewichts nicht überschreiten soll ist überholt. Diese Empfehlung stammt offenbar aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg und bezog sich nicht auf Schulranzen, sondern auf Tornister von Rekruten. Diese sollten auch lange Märsche über 20 km ohne Ermüdungserscheinungen überstehen. Ich vermute mal, so lang ist kein Schulweg. Neuere Empfehlungen gehen von höheren Werten aus, irgendwas zwischen der Rekruten Regel und 1/3 des Körpergewichts, da ist man sich nicht einig. Für die Rückengesundheit ist wahrscheinlich das Sitzen in der Schule auf falschen Schulmöbeln schädlicher, als das gelegentliche Tragen eines zu schweren Ranzens.

Trotzdem sollte man als Eltern darauf achten, dass das Kind seinen Ranzen gerne trägt und es sich damit gut bewegen kann. Auch wenn mal Sportzeug mitgeschleppt werden muss. Ein besonders leichtes Schulranzen Modell macht aber natürlich bei besonders zierlichen Kindern Sinn. Bei kräftigen und sportlichen Kindern ist das Gewicht nicht so ausschlaggebend.

Tipp: Es ist immer wichtig, den Ranzen richtig einzustellen, und ihn auch richtig zu packen, so dass das Gewicht gut getragen werden kann. Sonst wird auch ein leichter Ranzen „schwer“.

Design

Der Schulranzen sollte dem Kind gefallen. Schließlich muss es jeden Tag damit in die Schule gehen! Das tut es bestimmt viel lieber, wenn es den Ranzen mag. Trotzdem sollte man mit dem Kind gemeinsam darüber nachdenken, ob das Design zeitlos genug ist, um auch nächstes Jahr noch zu gefallen.

Tipp: Bei vielen Ranzen gibt es Möglichkeiten, durch kleine Bilder („Kletties“, „Funny Snaps“ und wie sie alle heißen) die geliebten Motive doch noch auf dem Ranzen aufzubringen, und eben ganz leicht auszuwechseln.

Ranzen richtig einstellen

Nur mit einem richtig eingestellten Ranzen lässt sich die Last rückengerecht tragen. Dabei ist es natürlich erst mal wichtig, dass der Schulranzen auch mit beiden Gurten getragen wird, und nicht nur über einer Schulter hängt. Das würde die Wirbelsäule ziemlich einseitig belasten. Genauso wie auch das Tragen mit dem Griff in der Hand.

Die Tragegurte sollten auf die gleiche Länge eingestellt sein und der Schulranzen dicht am Rücken anliegen. Die Oberkante des Ranzens sollte mit der Höhe der Schultern abschließen und die Unterkante bestenfalls auf Höhe der Hüften liegen.

Tipp: Die Tragegurte ruhig im Alltag immer mal wieder vom Kind festziehen lassen! Sie können sich hin und wieder lockern. Auch wenn im Frühling die dicke Winterjacke weg bleibt, sind die Gurte zu locker, oder zu fest, wenn im Herbst die Jacke dazu kommt.

Ranzen richtig packen

Selbst wenn der Ranzen noch so leicht ist, wenn er komplett zugemüllt ist, ist er doch schwer. Täglich sollte er neu gepackt werden und unnötiges draussen bleiben. Das Kind sollte wirklich nur das mitnehmen, was es an diesem Tag in der Schule brauchen wird.

Schwere Teile wie Bücher sollten so nah wie möglich am Rücken getragen werden. Oft gibt es dafür ein abgetrenntes Fach. Je näher die schweren Utensilien am Rücken platziert werden, um so weniger wird der Schulranzen nach hinten in eine ungesunde Haltung gezogen. Leichtere Teile können weiter nach vorne gepackt werden. Die schwere Trinkflasche ist z.B. in der Seitentasche rückennah, aber auch noch gut griffbereit. Das Gewicht sollte im Ranzen gleichmäßig verteilt werden, nicht zu einseitig.

Wo kauft man einen Schulranzen?

Schulranzen kann man wie alles heutzutage auf verschiedenen Wegen erwerben. Ich erinnere mich noch an meinen Schulranzen, wir fuhren extra in ein nahegelegenen Fabrikverkauf und es war ein echtes Event. Natürlich gab es dann dort nur diese eine Marke. Alles hat seine Vor- und Nachteile, die ich hier kurz aufzählen möchte.

Fabrikverkauf

Wohnt man in der Nähe einer Fabrik eines Ranzen Herstellers, spricht nichts dagegen, sich dort im Fabrikverkauf mal umzusehen. Hier kann man die Ranzen anprobieren und es gibt oft sehr günstige Angebote bei denen man ordentlich sparen kann. Vor allem bei den Modellen des Vorjahres und bei 2. Wahl Artikel mit kaum wahrnehmbaren optischen Fehlern (meist keine Gewährleistung!). Allerdings gibt es hier wirklich nur die Modelle der einen Marke. Die Beratung könnte auf der Strecke bleiben, wenn es sehr voll ist. Hier findest du einige Adressen:

Scout Werksverkauf
Am Strandbad 26
67227 Frankenthal
McNeill + Take it easy outlet factory
Lachenwörthsweg 2
63500 Seligenstadt
Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr: 10-18 Uhr, Sa: 10-16 Uhr Öffnungszeiten: Di bis Fr: 11-18 Uhr, Sa: 10-14 Uhr

Fachhandel

Der Besuch eines Fachgeschäfts vor Ort hat den Vorteil, dass mehrere Modelle von mehr als einer Marke zur Auswahl stehen. Man kann anprobieren und vergleichen und wird meistens von geschultem Personal beraten. Des Weiteren erhält man hier Gewährleistung auf den gekauften Ranzen und hat einen Ansprechpartner, falls etwas ist. Auf der Internetseite der einzelnen Ranzen Hersteller kann man nach Händlern in der Nähe suchen. Oder man erkundigt sich im Geschäft, welche Marken sie führen.

Info: Viele Fachhändler veranstalten im Frühjahr „Ranzen Events“ oder „Schultaschenpartys“, diese finden oft am Wochenende statt.

Online Shop

Völlig unabhängig von Öffnungszeiten kann man natürlich auch im Internet einen Ranzen bestellen. Das „Event“ mit dem Kind einen Tornister auszusuchen, fällt dabei allerdings weg. Anprobieren ist quasi nicht möglich, dafür hat man die volle Auswahl aller Modelle, die irgendwie noch verfügbar sind, und natürlich aller Marken und Hersteller. Je nach Shop findet ein bisschen Beratung statt, oder halt nicht, und es kommen ggf. noch Versandkosten hinzu. Den Ranzen kann man dann auch leider nicht sofort in den Händen halten, sondern muss sich ein bisschen gedulden. Aber auch über den Online Shop erhält man die Gewährleistung.

Discounter

Irgendwann vor Schulbeginn gibt es in Discountern oft ein oder zwei Modelle eines Herstellers im Angebot. Dieser kann anprobiert werden, aber Beratung gibts natürlich keine. Man hat hierbei eigentlich keine Auswahl, dafür ist der Tornister natürlich fast unschlagbar günstig. Aber oft muss man schon direkt zu Ladenöffnung auf der Matte stehen, das Angebot ist meist sehr begehrt.

Second Hand

So ein Schulranzen ist üblicherweise fast jeden Tag im Einsatz, und die Schüler gehen nicht unbedingt schonend mit ihm um. Gut gepflegte gebrauchte Schulranzen kaufen ist eine Herausforderung, denn man muss erst mal einen finden. Die Auswahl ist begrenzt, aber ein gutes gebrauchtes Exemplar kann eine preisgünstige Alternative zum neuen Modell sein und so lässt sich Geld sparen. Im Zweifelsfall ist ein hochwertiger Second Hand Schulranzen besser, als ein schlechter neuer.

Wenn der Ranzen ausgedient hat

Irgendwann ist die Grundschulzeit vorbei, oder vielleicht sehnt sich das Kind schon früher nach einem anderen Ranzen. Wie auch immer, wenn der alte Ranzen gut erhalten ist, freut sich mit Sicherheit jemand darüber. Als Geschenk oder als Gebraucht-Verkauf. Auch der Kinderschutzbund nimmt gespendete Schulranzen gern an. Das macht natürlich auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit Sinn.

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Was ist besser – Schulrucksack oder Schulranzen?

Noch vor wenigen Jahren war es simpel. Für Schulanfänger gab es den klassischen Schulranzen und für die Kids ab der 4. Klasse einen Schulrucksack. Heute werden uns für die Erstklässler ebenfalls Schulrucksäcke empfohlen. Worauf Sie achten sollten und warum nicht jeder Schulrucksack für den Schulstart geeignet ist, erklären wir Ihnen hier.

Das sollten Sie beachten:

  • Der Unterschied zwischen Schulrucksack und Schulranzen
  • Verwechslungsgefahr! – Schulrucksäcke ab der 4. Klasse
  • Darauf sollten Sie beim Schulranzen/Schulrucksack Kauf achten

Der Unterschied zwischen Schulrucksack und Schulranzen

Der Unterschied zwischen Schulrucksack und Schulranzen ist im Wesentlichen nicht groß. Beide eignen sich hervorragend zum Tragen von Büchern, Schulbedarf, Kleidung, Trinkflaschen und Mittagessen zur Schule hin und wieder zurück. Im Kern versteht man unter einem Schulranzen den klassischen, kastenförmigen Ranzen. Der Schulrucksack für die 1. Klasse ist flexibler und hat ein geringeres Eigengewicht. Das geringere Eigengewicht bedeutet weniger Stabilität als ein klassischer Schulranzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Aktuell haben alle führenden Schulranzen Hersteller-Marken (Scout, McNeill, Ergobag, Step by Step, DerDieDas) ein Modell im Sortiment, das als Schulrucksack beworben wird.

Beide, ob Schulranzen oder Schulrucksack für die 1. Klasse, bieten ein für Erstklässler angepasstes, ergonomisches Rückenpolster.

Verwechslungsgefahr! – Schulrucksäcke ab der 4. Klasse

Dadurch das die Schulranzen Hersteller den Begriff „Schulrucksack“ für sich entdeckt haben, ist die Verwechslungsgefahr zu den Schulrucksäcken groß. Diese Schulrucksäcke sind aufgrund Ihrer Konstruktion und Ergonomischen Passform nicht für Ihr Kind, das von dem Kindergarten in die Schule kommt, geeignet! In unserer Kategorie Schulranzen ab der 1. Klasse finden Sie ausschließlich Schulranzen und Schulrucksäcke die für Erstklässler geeignet sind.

Darauf sollten Sie beim Schulranzen/Schulrucksack Kauf achten

Egal ob Sie sich für einen Schulranzen oder Schulrucksack, geeignet ab der 1. Klasse, entscheiden.

Achten sollten Sie in jedem Fall auf folgende Punkte – und Sie machen beim Schulrucksack oder Schulranzen Kauf nichts falsch:

  • die Schultasche sollte nicht mehr als 1300g wiegen
  • achten Sie darauf, dass die Schultasche ein ergonomisches, im besten Fall höhenverstellbares, Rückensystem aufweist
  • der Innenraum sollte unterteilt sein und die Schultasche sollte mehrere Taschen zum Unterbringen der Trinkflasche, Federmäppchen, etc. besitzen. Damit schwere Bücher nahe am Rücken gelagert werden können und andere Gegenstände nicht im Tornister herumpurzeln
  • um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu gewährleisten, muss der Schulranzen oder Schulrucksack Reflektor Materialien aufweisen. Wir empfehlen Schulranzen oder Schulrucksäcke die nach Schulranzen DIN 58124 genormt sind. Diese Norm garantiert die Leistungen und Anforderungen in puncto Sicherheit.
  • die Deckelklappe sollte sich leicht öffnen und schließen lassen, sowie zum leichten Befüllen geöffnet bleiben und nicht von alleine zuklappen
  • die Schultasche darf im gefüllten Zustand nicht umkippen

In unserem Schulranzen Berater und in unserem Video gehen wir detaillierter auf die einzelnen Punkte ein.

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