Schreiben für kinder

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Wie lernen Kinder am besten schreiben?

Viele Grundschüler in Deutschland haben Defizite beim Lesen und bei der Rechtschreibung. Der Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU von Ende 2017 zufolge kann jeder fünfte Zehnjährige in Deutschland nicht so lesen, dass er den Text auch versteht. Und der bei Viertklässlern erhobene IQB-Bildungstrend 2016 ergab, dass nur 55 Prozent orthografische Regelstandards erreichen oder übertreffen.

Psychologen der Universität Bonn haben nun in einer Studie drei Lernmethoden zum Lesen- und Schreibenlernen untersucht. Sie analysierten dabei die Lernerfolge von etwa 3000 Grundschulkindern in Nordrhein-Westfalen, die entweder nach der sogenannten „Fibel-Methode“, der Methode „Lesen durch Schreiben“ oder nach dem „Schreibwerkstatt-Ansatz“ unterrichtet wurden. Die Ergebnisse der Studie wurden am 17. September 2018 bei einer Tagung der Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt vorgestellt.

Kinder, die mit der klassischen „Fibel-Methode“ lesen und schreiben lernen, haben laut Studie mit Abstand die besten Rechtschreibkenntnisse, wie Una Röhr-Sendlmeier vom Institut für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie berichtet. Bei der „Fibel-Methode“ werden Buchstaben und Wörter schrittweise und nach festen Vorgaben eingeführt.
Die besten Ergebnisse durch die älteste Methode

Das Psychologenteam hatte über mehrere Jahre hinweg die Rechtschreibkenntnisse von Grundschulkindern in NRW verglichen, die nach den drei verschiedenen Methoden lesen und schreiben lernten. Die mehr als 3000 Kinder wurden dem Bonner Wissenschaftler Tobias Kuhl zufolge zunächst nach ihrer Einschulung auf ihre Vorkenntnisse getestet. Danach seien fünfmal jeweils halbjährlich Diktate ausgewertet worden – immer waren „Fibelkinder“ die leistungsstärksten. Schüler, die mit der Methode „Lesen durch Schreiben“ unterrichtet wurden, machten am Ende der vierten Klasse im Schnitt 55 Prozent mehr Rechtschreibfehler, „Werkstatt“-Schüler sogar 105 Prozent mehr als „Fibelkinder“. Auch Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch war, profitierten vom „Fibel-Ansatz“.

Der an der Studie beteiligte Bonner Wissenschaftler Tobias Kuhl erläutert das Vorgehen: „Wir sind wertfrei rangegangen.“ Das „Lesen durch Schreiben“ und die „Rechtschreibwerkstatt“ führten nachweislich zu vielen Fehlern. Ein fest vorgegebener Ablauf vom Einfachen zum Komplexen habe sich als klar überlegen erwiesen, so Kuhl.

Das lange Zeit in Deutschland gängige „Fibel-Lernen“ war mancherorts vor allem durch die Methode „Lesen durch Schreiben“ nahezu verdrängt worden, bis sich daran immer mehr Kritik entzündete. Die Idee bei „Lesen durch Schreiben“: Die Schüler sollen möglichst viel frei – nach Gehör – schreiben und das Lesen dabei mitlernen. Korrekturen falsch geschriebener Wörter sind bei dieser Methode unerwünscht, weil das die Kinder demotiviere.

Die „Rechtschreibwerkstatt“ ist ein Ansatz, der vor allem darauf baut, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus und seine eigene Geschwindigkeit beim Lernen hat. Im Gegensatz zur „Fibel-Methode“ ist auch die Lernreihenfolge hier nicht starr.
Lebhafte Debatte

Die Studie hat inzwischen eine breite Debatte ausgelöst. Die Aussage, dass die Fibel zu einer besseren Rechtschreibung führe, ist dem Grundschulverband viel zu pauschal. „Eine solche Allgemeinaussage ist nach dem aktuellen Forschungsstand nicht möglich und höchst irreführend“, kritisierte der Verband.

Heinz-Peter Meidinger vom Deutschen Lehrerverband hält dagegen: Es gebe keinen Grund zu der Vermutung, dass die Studie unwissenschaftlich sei. Die Ergebnisse sollten ernst genommen werden. Er sagt: „Lehrkräfte brauchen großen pädagogischen Freiraum bei der Wahl der Methoden. Die Grenze ist aber erreicht, wenn das Lernziel nicht geschafft wird.“

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE), warf ihm wiederum vor, die Arbeit vieler Grundschullehrkräfte zu diskreditieren. Viele Lehrer arbeiteten erfolgreich mit einem Ansatz, der das „Lesen durch Schreiben-Konzept“ mit einbaue. „Jede einzelne Schule sollte die Entscheidung treffen, auf welche Weise sie den Kindern in den ersten Schuljahren das Lesen und Schreiben vermittelt“, forderte der VBE-Chef.

dpa/afp/mk/sts

Schreiben lernen in der Schule

Endlich schreiben zu können ist für viele ABC-Schützen das Wichtigste, wenn sie in die Grundschule kommen. Einige Vorschüler machen schon im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung die ersten Schreibversuche. Die meisten können schon ihren Namen schreiben und erste Buchstaben erkennen. In der Vorschule des Kindergartens werden idealerweise schon Schwungübungen gemacht, um die richtige Stifthaltung zu üben. Als Eltern könnt Ihr Euren Nachwuchs ganz einfach im Alltag fördern. Alles, was die Hände trainiert, ist effektiv. Lasst sie also zum Beispiel Teig kneten, mit Knete arbeiten, Gemüse schälen und schneiden, ihr Brot selbst schmieren und ihren Schulranzen alleine packen.

Wie lernen Grundschüler schreiben?

Wie auch beim Lesen lernen gibt es in Deutschland unterschiedliche Lehrmethoden, die Schriftsprache zu erlernen. Seit etwa 20 Jahren ist „Lesen durch Schreiben“ eine davon. Dabei wird mit einer Anlauttabelle gearbeitet. Auf dieser ist für jeden Buchstaben ein Bildchen aufgedruckt und daneben das jeweilige Wort. Also zum Beispiel: F wie Fisch, H wie Haus. So können die Schüler anhand der Bilder erkennen, wie der Anfangsbuchstabe aussieht. Mit dieser Methode sollen auch Schulanfänger, die noch keine Vorkenntnisse haben, relativ schnell ganze Worte erarbeiten können. Teil dieser Lehrmethode ist, das die Schüler so schreiben, wie sie ein Wort hören. Fehler werden vom Lehrer erstmal nicht korrigiert. Den Schulanfängern sollen so die Hemmungen beim Schreiben genommen werden. Kritiker bemängeln, dass teilweise der Zeitpunkt verpasst wird, den Schülern die richtige Rechtschreibung beizubringen. Einige Schüler haben später Probleme damit, die falsch eingeprägte Schreibweise durch die richtige zu ersetzen. Daher wird heute diese Methode meist mit Orthographie-Übungen ergänzt. Die andere Methode ist die klassische „Fibel-Lehre“. Hier lernen die Grundschüler nach und nach einzelne Buchstaben und setzen diese dann zu Wörtern zusammen. Die ersten Worte sind solche, die genauso geschrieben werden, wie sie gesprochen werden, zum Beispiel Heft, Brot oder Hund. Nach und nach werden dann Besonderheiten erarbeitet, wie das „ei“ oder das „au“, das „ß“ oder „ie“. Rechtschreibfehler werden von Anfang an korrigiert. In der Praxis wenden die meisten Lehrer eine Mischung aus mehreren Lehrmethoden an. So wird häufig bei den ersten Schreibversuchen nicht korrigiert, um die Motivation und die Kreativität der kleinen Schreibanfänger nicht negativ zu beeinflussen. Im Laufe des ersten Jahres werden die Schüler jedoch an die richtige Rechtschreibung herangeführt.

Probleme beim Schreiben lernen

Schon in der ersten Klasse zeigen sich Unterschiede in der Entwicklung der Kinder. Einige können schon nach ein paar Wochen ganze Sätze schreiben, andere haben bis zum Ende der ersten Klasse Schwierigkeiten. Versucht ruhig zu bleiben, wenn Euer Kind ein bisschen hinterherhinkt. Die meisten Erstklässler durchschauen nach einiger Zeit das Prinzip. Doch hin und wieder kommt man mit Lob und Ermutigung nicht voran. Dann solltet Ihr mit der Lehrerin Eures Kindes besprechen, wie man ihm weiterhelfen kann. Die falsche Stifthaltung kann beispielsweise die Ursache des Problems sein. Die Hand kann sich dabei verkrampfen und schmerzen. So macht es dem Kind natürlich wenig Freude zu schreiben. Dieses Problem kann normalerweise relativ einfach mit einigen Stunden Ergotherapie behoben werden. Außerdem gibt es im Schreibwarenfachhandel bestimmte Hilfsmittel, die die richtige Stifthaltung fördern. Genauso kann es sein, dass Euer Kind mit dem Bleistift, den es benutzt, nicht zurecht kommt. Wo die einen Grundschüler zu fest aufdrücken und somit viel zu viel Kraft aufwenden müssen, fahren die anderen Kinder zu sanft über das Papier und hinterlassen kaum Spuren. Probiert Bleistifte in anderer Stärke oder anderer Form. Auch hier kann eine Schreibhilfe am Stift nützlich sein. Bewährt haben sich außerdem spezielle Schreibunterlagen, die zusätzlich zum Schulzubehör im Schulranzen mitgenommen werden können. Helfen diese sanfteren Gegenmaßnahmen nichts, solltet Ihr Euch nicht scheuen, die Schwierigkeiten beim Kinderarzt anzusprechen. Er kann Euch sagen, ob eventuell eine Lese-Rechtschreib-Schwäche oder eine Legasthenie vorliegt. Dazu könnte die Schuleingangsuntersuchung im Vorfeld ebenfalls Aufschluss geben.

Schreiben lernen: „Sorge der Eltern verständlich, aber unbegründet“

Wie kam man auf die Idee, „Schreiben nach Gehör“ als Schreiblernmethode einzuführen?

Die Methode „Schreiben nach Gehör“ gibt es gar nicht, das ist ein Missverständnis. Die Kinder schreiben nicht nach Gehör, sondern sie orientieren sich beim Schreiben am Sprechen. Dabei versuchen sie, die Lautkette des Gesprochenen zu gliedern, um den Sprechlauten passende Buchstaben zuzuordnen. Dazu benutzen sie eine Anlauttabelle. Dies ist sinnvoll, da unser Schriftsystem vom Schwerpunkt her ein alphabetisches ist: Aus nur 26 Zeichen und Zeichenkombinationen lässt sich jedes nur erdenkliche Wort lesbar konstruieren. Allerdings besteht im Deutschen zwischen den Lauten und den Buchstaben keine 1:1-Beziehung, so dass zusätzlich die Normen der deutschen Orthografie nach und nach gelernt werden müssen.

An dieser Methode scheiden sich die Geister. Befürworter sagen u. a., durch sie würden Kinder schneller und lieber lesen und dadurch auch gerne schreiben. Gegner fürchten, möglicherweise falsch eingeprägte Schreibweisen seien schwer zu korrigieren. Was sagen Sie?

Die Sorge vieler Eltern, dass sich die Kinder mit ihren lautgerechten Schreibungen, die noch nicht allen orthografischen Normen entsprechen, etwas Falsches einprägen könnten, ist meines Erachtens verständlich, aber unbegründet. Beim lautierenden Schreiben konstruieren die Kinder jedes Wort jedes Mal Laut für Laut neu. Dass sich dabei diese Schreibungen nicht in den Köpfen der Kinder festsetzen, belegen eindrucksvoll die Variationen, die die Kinder immer wieder finden: Oftmals wird das gleiche Wort in kurzer Zeit mehrfach unterschiedlich geschrieben, z. B. Fahrat, Fahrrat, Farrat. In Übungssituationen jedoch, die auf das bewusste Merken von Wörtern abzielen, ist es selbstverständlich unabdingbar, dass hier die Wörter richtig geschrieben sind, weil sonst tatsächlich Fehler antrainiert werden.

Wo sehen Sie die entscheidenden Vorteile dieser Methode gegenüber anderen Lernwegen?

Kinder, die mit einem der typischen Lese- und Schreiblehrgänge an die Schrift herangeführt werden, können erst selbstständig lesen und schreiben, nachdem sie alle Buchstaben gelernt haben – und das ist in der Regel erst nach über einem Jahr Unterricht der Fall. Das Schreiben mit einer Anlauttabelle hilft den Kindern nicht nur, mit dem alphabetischen Prinzip die Basis unseres orthografischen Systems zu verstehen, sondern gibt ihnen auch die Möglichkeit, die Schrift von Beginn an für sich zu nutzen. Sie erfahren, dass man mit der Schrift Informationen für sich und andere festhalten und auch weiterleiten kann und dass man sich auch selbstständig Texte erschließen kann. Die Kinder bekommen also von Beginn an ein Werkzeug in die Hand, mit dem sie die Schrift funktional nutzen können.

Welche Studien belegen den „Erfolg“ von lautgerechtem Schreiben?

Seit den 1970er-Jahren gibt es zahlreiche gut belegte Studien zum Schriftspracherwerb, die übereinstimmend das lautorientierte Schreiben als eine wesentliche Entwicklungsphase beschreiben. Untersuchungen aus den letzten Jahren belegen darüber hinaus eindrücklich, dass diese alphabetische Phase als Basis für die weitere orthografische Entwicklung unverzichtbar ist. Für das lautgerechte Verschriften gilt über alle Untersuchungen hinweg: Je vollständiger Kinder in der ersten Klasse die Lautfolge verschriften, desto besser ist ihre Rechtschreibung in Klasse 2 und 3. Besonders bedeutsam ist für mich dabei die Erkenntnis, dass das Lesen und Schreiben lernen eine Denkentwicklung ist und wir das Lernen am besten dadurch befördern können, dass wir den Kindern Einsichten in den Aufbau und die Struktur unseres Schriftsystems ermöglichen. Vor allem aber ist es immer wieder überwältigend, die Freude der Kinder zu erleben, wenn sie selbstständig ihre ersten Wörter und Sätze aufschreiben und erfahren, dass andere ihre Botschaft lesen können!

Nicht jede Methode ist für alle Kinder geeignet …

Wenn damit gemeint ist, dass es Kinder gibt, bei denen man darauf verzichten sollte, ihnen die Funktion und die alphabetische Struktur unserer Schrift zu vermitteln, möchte ich dem energisch widersprechen. Ohne das alphabetische Prinzip unserer Schrift verstanden zu haben, kann man nicht das Ziel, eine möglichst hohe Kompetenz im Bereich des (Recht-)Schreibens zu erlangen, erreichen. Dieses Ziel ist allerdings ein lebenslanges – Rechtschreibkompetenz ist nicht am Ende der Grundschulzeit fertig ausgebildet, sondern entwickelt sich ein Leben lang weiter. Und dazu gehört unabdingbar die alphabetische Phase im Laufe der Schriftsprachentwicklung.

Wie können Pädagoginnen und Pädagogen die Kinder noch besser unterstützen?

Für das orthografische Lernen, das auf der alphabetischen Phase aufbaut, sollten Lehrerinnen und Lehrer über ein großes Repertoire an Herangehensweisen und Unterstützungsmöglichkeiten verfügen. Für manche Kinder ist beim Lesen und Schreiben das Gliedern langer Wörter in Silben hilfreich, andere profitieren mehr davon, wenn man ihren Blick auf die bedeutungstragenden Stammmorpheme richtet. Manche Kinder müssen Merkwörter 25-mal üben, andere nur dreimal. ‹‹

Zur Person

Erika Brinkmann ist Professorin für deutsche Sprache, Literatur und Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Landesvorsitzende des Grundschulverbandes in Baden-Württemberg und stellvertretende Bundesvorsitzende des Grundschulverbandes sowie Herausgeberin der ABC-Lernlandschaft.

Im Internet

Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten nutzen Smartphones und sind im Internet aktiv. Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Internetseiten.

„vhs-lernportal.de“ – Das Online-Lernportal

Online lernen: Das Portal des Deutschen Volkshochschulverbands e. V. ist das größte offene Lehrangebot für Grundbildung in Deutschland.

Das BMBF-geförderte Portal wurde von Expertinnen und Experten entwickelt und steht Lernenden und Weiterbildungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung. Die interaktiven Übungen eignen sich für Anfängerinnen und Anfänger ebenso wie für Lernende, die bereits Vorkenntnisse haben. Austauschen kann man sich außerdem innerhalb des sozialen Netzwerks „AlphaVZ“, einem Treffpunkt für alle Erwachsenen, die Lesen und Schreiben lernen wollen.

Hier geht es zu vhs-lernportal.de

Winterfest – Das preisgekrönte Lernspiel

Spielend Lesen und Schreiben lernen: Eine spannende Geschichte versetzt Sie in eine mittelalterliche Erlebniswelt. Attraktive Grafiken und spannende Rätsel regen die Spielerinnen und Spieler dazu an, ihre Lese- und Schreibfertigkeiten zu trainieren und spielerisch zu festigen. Entwickelt wurde „Winterfest“ vom Deutschen Volkshochschulverband e. V., dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung und vielen weiteren Partnern im BMBF-geförderten Forschungsprojekt „Alphabit“. Das Spiel richtet sich an Erwachsene mit geringer Lese- sowie Schreibkompetenz und wurde bereits zweimal mit dem europäischen E-Learning Award ausgezeichnet.

Das Jugendportal „iCHANCE.de“

iCHANCE hat sich auf die Ansprache des sozialen Umfelds junger Erwachsener mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben spezialisiert. Herausgekommen ist eine innovative Online-Kampagne mit viralen Videos, einer aufklärenden Homepage, provokanten Sprüchen und witzigen Cartoons, mit denen das Projekt iCHANCE zielgruppengerecht über das Thema Analphabetismus informiert.

Hier geht es zu iCHANCE.de

Das ABC-Projekt

Das ABC-Projekt ist ein Portal mit Onlineübungen, Videos über Lernende sowie allen Ausgaben der von Lernenden produzierten ABC-Zeitung. Zusätzlich wird ein einfacher Browser angeboten, der Erwachsenen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten das Surfen im Internet erleichtert.

Hier geht es zu http://www.abc-projekt.de/

Das Profiportal von „iCHANCE.de“

Die Seite bietet Ihnen neben einem Hörspiel und einer Reportage Unterrichtsmaterialien für jugendgerechte Alphabetisierungsarbeit und kostenlose Materialien zum Herunterladen.

Hier geht es zu http://www.profi.ichance.de/

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TippLift, dein10 Finger Schreibtrainer

Online und kostenlos tippen lernen

TippLift ist ein kostenloser Tipptrainer für das Maschinenschreiben, der ohne Installation direkt in deinem Browser läuft. Er unterstützt Dich dabei, das 10-Finger-Schreiben, also das blinde Tastschreiben auf deiner Computertastatur, effizient zu trainieren, deine Schreibgeschwindigkeit deutlich zu steigern und endlich wirklich entspannt am Computer arbeiten zu können.

Tipp-Test

Kannst Du schnell tippen? Mache den Tipp-Test und ermittle deine aktuelle Schreibgeschwindigkeit.

Einführung

Erfahre mehr über das Maschinenschreiben und die Vorteile von dem 10-Finger-System.

Übungen

Wähle aus einer Vielzahl vorgegebener Übungstexte aus unserem Schreibtrainer und trainiere deine Tippfähigkeiten.

Statistik

Mit der Statistik kannst Du jederzeit deine Fortschritte beim 10 Finger Schreiben im Auge behalten.

Schneller zum Ziel

Mit TippLift haben wir einen modernen Schreibtrainer geschaffen, der Dich schneller ans Ziel bringt und Dir Freude beim Üben bereitet. Folgende Funktionen tragen dazu bei:

Zugänglichkeit

TippLift ist kostenlos und ohne Installation direkt in deinem Browser nutzbar. Rufe einfach die URL in deinem Browser auf und schon kann es losgehen mit dem Tippen lernen. TippLift funktioniert dabei auch ohne vorherige Anmeldung. Als lokaler Benutzer werden deine Fortschritte einfach offline in deinem Browser gespeichert.

Vergleichstests

Mit dem Tipp-Test der TippenAkademie kannst Du ganz einfach deine aktuelle Tippgeschwindigkeit ermitteln und so deine Fortschritte beim Tastschreiben jederzeit überprüfen. Und dank der Highscores kannst Du deine Fähigkeiten auch mit denen von anderen Nutzern vergleichen und einen Eindruck davon bekommen, wie viel Potenzial noch in Dir steckt.

Übungstexte

In den Übungstexten von TippLift ist für jeden etwas dabei. Von ersten Aufwärm- und Finger-Übungen, über das schrittweise Trainieren neuer Zeichen, bis hin zu Wort-Übungen – mit Wörtern, die für deine Sprache wirklich relevant sind. Zusätzlich kannst Du als angemeldeter Benutzer bis zu 10 eigene Übungstexte erstellen und damit zielgerichtet deine Schwerpunkte trainieren.

Intelligenz und Dynamik

Die Übungstexte von TippLift sind nicht einfach statische Texte. Dynamische Übungen werden bei jedem Start neu zusammengestellt, wodurch der Lerneffekt gesteigert wird und ein Auswendiglernen der Übungen ausgeschlossen ist. Und die intelligente Fehleranalyse sorgt dafür, dass häufige Tippfehler direkt zur Laufzeit im Übungstext wiederholt werden und deine Schwachstellen dadurch effizient trainiert werden.

Hilfstastatur

TippLift verwendet eine optische Hilfstastatur, um Dir das Erlernen des 10-Finger-Systems so einfach wie möglich zu machen. Farbige Tasten erleichtern Dir die Zuordnung der jeweiligen Finger-Tasten-Kombination und Tastpfade zeigen Dir für jedes Zeichen, welchen Finger Du wohin bewegen musst. Ein Blick auf Ihre „echte“ Tastatur wird dadurch von Beginn an überflüssig. Fortgeschrittene Benutzer können zudem einzelne Hilfsmittel unserer Hilfstastatur nach Belieben abschalten, um den Trainingseffekt weiter zu steigern.

Fortschritte

Zugegeben, das Erlernen des 10-Finger-Systems ist mit einer gewissen Anstrengung verbunden. Umso wichtiger, dass auch deine kleinen Fortschritte sofort erkennbar sind und deine Motivation dadurch erhalten bleibt. Dank der umfangreichen Statistik von TippLift kannst Du deine Leistungen detailliert analysieren, Schwachstellen rechtzeitig erkennen und diese gezielt trainieren. TippLift bietet Dir dazu Informationen zu deinem Gesamtfortschritt, deinen letzten Übungen, deinem Tages-Fortschritt, sowie detaillierte Daten zu deinen Schreibfehlern.

Starte eine Tippübung

Warum weitere Zeit mit der Theorie verbringen? Unser Schreibtrainer ist wie gesagt für jeden frei zugänglich und sogar ohne Anmeldung nutzbar. Probiere TippLift also einfach aus und überzeuge Dich selbst.

Jetzt trainieren

TippLift Pro

Mit der neuen Pro-Version hast Du Zugriff auf weitere großartige Funktionen, die Dich bei deinem Tipptraining noch besser unterstützen. Überzeuge Dich selbst:

Kostenlos testen

Mehr erfahren

Manchmal sitze ich an meinem Schreibtisch und ärgere mich, dass ich nicht so schnell schreiben kann, wie die Gedanken in meinem Kopf entstehen. Ich behaupte mal, dass ich schon zu den wirklich schnellen Schreibern gehöre (auch wenn es natürlich noch viele gibt, die schneller sind), aber jeder Schriftsteller ist wohl dankbar für Tipps, wie man in kürzerer Zeit noch mehr schreiben kann, oder? Also los geht es: Hier sind meine 8 Tipps, die dir helfen, schneller schreiben zu können!

(Fun Fact: Die Tricks helfen dir auch bei anderen Texten, beispielsweise bei deiner Webseite!)

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Lerne das 10-Finger-System

Schätzungsweise 99 % der Leser dieses Beitrags werden den Tipp nicht beherzigen. Vielleicht auch 99,9. Ich kann es auch verstehen: Wenn ich nicht dazu gezwungen worden wäre, hätte ich das System auch nicht freiwillig gelernt.

Damals, 2007, habe ich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht (war so eine Kombination mit meinem Studium) und wir hatten eine wirklich wunderbare, aber sehr konsequente Lehrerin im Fach Bürokommunikation. Auf dem Lehrplan stand: 10-Finger-Schreiben.

Vielleicht kannst du dir vorstellen, dass meine Begeisterung ungefähr so groß wie vor einem Zahnarztbesuch war. Zu dem Zeitpunkt habe ich schon fast zehn Jahre lang mit meinem eigenen Annika-System geschrieben und ich fand, ich machte das auch gut. Viel besser als dieses dumme 10-Finger-System, bei dem ich mich komplett umorientieren musste. Gut, ich wusste jetzt, wozu auf der F- und der J-Taste so Nupsis sind (da legt man die Zeigefinger drauf, dient als Orientierungshilfe), aber ich wollte es eigentlich nicht lernen.

Zum Glück wurde ich gezwungen. Als ich nach zwei, drei Monaten das neue System drin hatte, konnte ich in der Tat schneller schreiben.

Leider bin ich mit der Zeit wieder in mein altes Muster zurückgefallen. Ich kann dir (und mir!) nur ans Herz legen, es zumindest zu probieren.

Auf der Seite https://www.tippenakademie.de/schreibtrainer kannst du Tipps dazu nachlesen, einen eigenen Test machen und dich über Übungen zum 10-Finger-System erkundigen.

Der nächste Trick löst gleich etwas Stress aus 😀

Zeitdruck machen

Ich muss dir die Pomodoro-Technik bestimmt nicht nochmal erklären … na gut, ich tu es doch: Einfach einen Wecker (Handy, Eieruhr, …) auf ein Zeitintervall von 25 Minuten stellen und in dieser Zeit NICHTS anderes tun als zu schreiben.

Wenn du hardcore bist, setzt du dir sogar ein Wort-Ziel für diese Zeit. 200-400 Wörter in 25 Minuten sind beispielsweise machbar, aber eine Herausforderung (manche schaffen auch mehr!). Setze dir dein Limit so, dass es gerade so erreichbar ist.

Mehr Druck = schneller schreiben. So einfach ist das.

Nutze auch gerne (gerade im November!) die WordWars, die es gibt: Das bedeutet, dass man sich in kleinen Gruppen online zusammenfindet und einander zum Wettkampf aufruft. Man sagt beispielsweise, dass man von 18 bis 18:30 Uhr schreibt und wer will, kann in dieser Zeit ebenfalls schreiben. Wer nach den 30 Minuten mehr Wörter hat, hat die Runde gewonnen.

Hier geht es zu meiner Word-War-Gruppe auf Facebook, die in der Regel besonders im November aktiv ist.

Ignoriere den inneren Kritiker

25 Minuten schreiben, in denen es mehr auf Masse als auf Klasse ankommt? Wie soll man denn da die Qualität sichern? Nee, nee, dann schreib ich doch lieber langsam, aber dafür mit Verstand …

Was jedes Jahr im NaNoWriMo wieder zur Diskussion wird, gilt natürlich auch hier bei den Schreibtipps. Bei gleichbleibender Qualität lässt sich das Schreibtempo nunmal nicht exponentiell erhöhen.

Ich bin der Meinung, dass man den ersten Entwurf (seines Buches, eines Blogbeitrags) schnell herunterschreiben sollte. Wenn man dann den Text hat, kann man damit arbeiten, ihn verschönern, kürzen, und so weiter. Das geht mit dem nächsten Trick einher. Jedem, der skeptisch ist, kann ich nur ans Herz legen, es einfach zu probieren! Setze dich hin, schreibe 30 Minuten, ohne auf deinen Kritiker zu hören (Rechtschreibfehler/Vertipper etc. darfst du natürlich gerne verbessern) und lass es einfach fließen. Die Sicherheit, dass du weißt, dass du den Text schließlich überarbeiten wirst, hilft dir dabei.

Mache dir einen Plan, was du schreiben willst

Es gibt ja Menschen, die halten mich für einen organisierten, durchstrukturierten Menschen (ich leg mich dann mal zum Lachen auf den Boden). Tatsächlich bin ich eher das wandelnde Kreativchaos, aber beim Schreiben habe ich tatsächlich fast immer einen genauen Plan. Das spart enorm viel Zeit und Ressourcen.

Wenn ich einen neuen Roman angehe, dann entwickle ich zuerst die Figuren (in der Regel), erstelle einen vorläufigen Plot nach dem 4-Akt-Prinzip oder der Heldenreise, breche alles auf Kapitel herunter und unterteile die Kapitel, wenn ich ganz krass drauf bin, auch in die einzelnen Szenen (zugegeben, oft spare ich mir diesen Schritt auch, das mache ich nur, wenn ich großen Zeitdruck habe). Wie das im Detail geht, lernst du im WOW-Kurs.

Alles, was ich dann noch tun muss, ist, den Inhalt zu füllen. Ich brauche mir keine Gedanken mehr darum zu machen, was jetzt passieren soll, welche Entwicklung sich ergeben könnte oder wie ich nun von A nach B mit meiner Figur komme. Meine Figuren handeln übrigens auch so gut wie nie eigenmächtig, weil ich sie einfach bis ins Letzte kenne und es in meinen Szenen für sie nur diese eine Möglichkeit gibt, zu (re)agieren.

Beim Bloggen gehe ich genau so vor: Als ich diesen Beitrag erstellt habe, habe ich zuerst stichpunktartig alle 8 Punkte, die mir eingefallen sind, aufgeschrieben. Anschließend habe ich sie sortiert und jeweils eine Erklärung dazu geschrieben. So erspare ich mir, dass ich nach dem kurzen Kreativprozess (aka Schreiben) wieder neu recherchieren oder groß nachdenken muss – voilà, ich kann alles in einem Rutsch runterschreiben, ohne meine Gehirnhälften durch unterschiedliche Arbeiten zu verwirren (für das Schreiben wird nämlich eine andere Hirnregion benutzt als für Recherche).

Und wo wir gerade davon sprechen:

Konzentriere dich nur auf das Schreiben

Wenn du neben dem Schreiben immer wieder recherchierst, Facebook öffnest, deine Mails checkst, telefonierst oder andere Dinge tust, die nicht Leib und Leben retten, dann stellst du dir selbst ein Bein. Mir ist klar, dass es Situationen gibt, in denen man sich nicht von seiner Außenwelt abschotten kann, beispielsweise wenn man kleine Kinder zu Hause hat. Je nach dem, wie wichtig dir das Schreiben ist, kannst du hier aber an Stellschrauben drehen, mit denen du zufrieden bist.

Keine Recherche. Mache dir eine Notiz à la „Hier nochmal recherchieren“ oder „Muss überarbeitet werden“, wenn du schon weißt, dass die geschriebene Stelle unzureichend ist, aber schreib weiter, bis dein Wecker von Trick 1 klingelt. Überarbeiten kannst du später.

Minimiere deine Ablenkung

Es ist im Grunde der gleiche Hinweis wie der zu mehr Konzentration: Schaffe dir eine Atmosphäre, die dich nicht ablenkt.

Probiere es mal mit einem aufgeräumten, leeren Schreibtisch und deinem Lieblingsgetränk.

Mache dir Musik an, wenn du dich dabei vollkommen in deiner Arbeit verlieren kannst, und vergiss den verdammten Wecker nicht!

Übrigens kannst du Software wie Freedom benutzen, die dir für die von dir eingestellte Zeit den Zugang zu sozialen Netzwerken etc. sperrt. Der Ommwriter bietet dir völlig ablenkungsfreies Schreiben – oder du stellst dein aktuelles Schreibprogramm einfach mal auf Vollbildmodus – und die Seite Write or Die ist für die ganz Hartgesottenen unter uns …

Schreibe zu festen Zeiten, wenn möglich

Wieder ein Tipp, den nicht alle umsetzen können, aber wer die Möglichkeit hat, sich feste Zeit zum Schreiben einzurichten, sollte es mal ausprobieren.

Nun höre ich gleich wieder die Künstler aufschreien: „Ich kann nur schreiben, wenn ich inspiriert bin! Ich muss warten, bis mich die Muse küsst!“.

Mag sein, dass es im Einzelfall so ist, dass die Kreativität tatsächlich gehemmt wird, wenn man sich vornimmt, jetzt zu schreiben. Und ich weiß jetzt schon, dass sich ein paar von uns genau auf diese Ausnahmen stürzen werden, sinnig nickend, und denken: „Ja, so ist es, ich bin da nämlich eine Ausnahme.“

Let’s be honest: Vermutlich bist du keine Ausnahme. Die meisten Autoren, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, tun gut daran, das Schreiben in ihren Alltag fest zu integrieren, indem sie beispielsweise morgens vor der Arbeit 1-2 Pomodoro-Sessions einlegen (eine reicht!).

Diktieren statt schreiben

Ich tanze ehrlich gesagt schon sehr lange um die Spracherkennungssoftware „Dragon„* herum, aber die soll auf dem Mac nicht so gut laufen wie auf einem Windows-PC, weshalb ich es noch immer nicht ausprobiert habe. Ich weiß aber von Autoren, die Dragon benutzen (und sich für die „Einarbeitung“ Zeit genommen haben), dass sie sehr zufrieden damit sind und tatsächlich viel Zeit sparen. Auch hier gilt natürlich, dass man den gesprochenen Text im Nachhinein noch überarbeiten muss und ich persönlich weiß auch nicht, ob es langfristig tatsächlich schneller ist als das klassische Schreiben per Hand – allerdings weiß ich aus meiner Arbeitspraxis von früher, dass meine Chefs immer diktiert haben, weil sie damit schneller waren.

Wer von euch Erfahrungen mit Dragon gemacht hat, kann das ja sehr gerne mal unten in die Kommentare schreiben. Ich denke, dass ich es auch im nächsten Jahr mal ausprobieren werde, um zu gucken, ob es mir auch beim Schreiben von Artikeln Zeit sparen kann. Ein Bericht darüber folgt dann natürlich!

Schnell schreiben lernen: So kannst du deinem Kind helfen

Manche Kinder zeichnen ihre Buchstaben, statt sie flüssig zu schreiben. So lernt dein Kind schneller zu schreiben.

Schreiben lernen ist eine Sache, aber schnell schreiben lernen stellt einige Kinder ebenfalls vor eine große Herausforderung. Sie zeichnen eher ihre Buchstaben oder hatten von Anfang an Probleme mit der Schreibmotorik. Nicht verzagen – mit einigen Übungen kann man die Motorik verbessern.

Mit ein paar Übungen lernt dein Kind, schneller zu schreiben.

Schneller schreiben: Motorik verbessern

Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn man verkrampft, ist man nicht schnell. Am Anfang vielleicht, aber schnell tun einem die Hände und Finger weh. Es ist also eine der ersten Sachen, die ihr verbessern könnt. Macht Lockerungsübungen, damit der Stift besser in der Hand sitzt. Eine entspannte Stifthaltung sorgt ebenfalls dafür, dass das Schreibinstrument mit nicht so viel Druck aufgesetzt wird, denn auch das verlangsamt die Schrift. Jetzt geht es noch darum, dass der richtige Rhythmus beim Schreiben gefunden wird, mal langsam, mal schnell.

Kleinkind

Schreiben lernen

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Wenn ihr übt, fangt am besten nicht mit Buchstaben an, sondern probiert die verschiedenen Schwünge aus, die Linien werden dann unterbrochen und der Stift wird neu aufgesetzt. Es gibt zum Glück Schreibhefte mit spielerischen Übungen* , damit es nicht allzu langweilig wird. Aber diese Übungen sind unerlässlich, damit dein Kind ein besseres Gespür für das Schreiben bekommt. Wenn es dann darum geht, die Buchstaben auf das Papier zu bringen, muss man sich entscheiden – entweder Optik oder Tempo. Tempo ist hier entscheidender, denn die Optik kann später verbessert werden.

Guter Trick: Schnelle Auf-und Abstriche, dafür langsamere runde Formen

Wenn dein Kind schneller schreiben soll, konzentriert euch dabei auf die Auf-und Abstriche. Es muss ja nicht alles auf einmal schnell gehen. Wenn die Auf-und Abstriche flott von der Hand gehen, ist das schon mehr als die halbe Miete. Dann könnt ihr auch mehr Zeit auf rundere Formen verwenden. Mit dieser Kombi „Schnelle Auf-und Abstriche, langsamere runde Formen“ sorgst du nicht nur dafür, dass dein Kind schneller wird, sondern auch leserlicher schreibt.

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Der Weg zum Erfolg: Üben, üben

Allerdings führt kein Weg daran vorbei, dass ihr immer wieder übt. Da mag deine Tochter oder dein Sohn maulen, aber dafür stellt sich dann der Erfolg ein, wenn er oder sie schneller beim Diktat schreibt und nicht in Panik verfallen muss, weil alles zu schnell erscheint. Hat sich die schnellere Schrift erst automatisiert, sind andere Sachen viel wichtiger – was und wie es geschrieben wird. Aber das ist ein anderes Kapitel.

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