Schmuck aus fimo herstellen

Wenn es darum geht, Schmuck selber zu machen, sind der Kreativität und Phantasie eigentlich kaum Grenzen gesetzt. Für den selbstgemachten Schmuck können nämlich die unterschiedlichsten Materialien und Utensilien verarbeitet werden, angefangen bei Perlen, Federn, Stoffstücken oder Haushaltsgegenständen wie Sicherheitsnadeln bis hin zu Naturmaterialien wie Hölzern, Steinen, Schneckenhäusern, Muscheln oder getrockneten Samenkapseln. Im Hobby- und Bastelbedarf gibt es dazu dann die benötigten Grundbausteine wie beispielsweise Rohlinge für Ringe, Schmuckdraht, Haken, Stecker und Clips für Ohrringe oder Verschlüsse und Anhänger für Ketten.

Wer noch nach passenden Ideen und Anregungen oder Anleitungen für seine eigene Schmuckkollektion sucht, wird in Büchern und Zeitschriften, im Internet und natürlich auch in den Schaufensterauslagen von Schmuckgeschäften sicher schnell fündig.

Wer anstelle von Fimo doch lieber auf Perlen zurückgreifen möchte, findet hier eine Anleitung dazu:

Ein weiteres Material, das sich hervorragend für kreativen und individuellen Schmuck eignet, ist Fimo. Bei Fimo handelt es sich um eine Art Knetmasse, die in den verschiedensten Farben erhältlich ist und nach dem Modellieren im Backofen gehärtet wird. Wie nun aus der Knetmasse einzelne Schmuckstücke oder ganze Schmuckkollektionen angefertigt werden können, soll im Folgenden erklärt werden.

Diese Materialien und Utensilien werden für Schmuck aus Fimo benötigt

  • Fimo, möglichst in verschiedenen Farben
  • Grundelemente für Schmuck aus dem Hobby- und Bastelbedarf, beispielsweise Kordeln, Lederbänder oder Schmuckdraht, Rohlinge für Ringe, Haken und Stecker für Ohrringe sowie Verschlüsse für Ketten
  • Messer
  • Zahnstocher
  • Klarlack für Fimo oder transparenter Nagellack
  • Schmucksteinchen, Glitzer, kleine Perlen, Federn und andere Schmuckelemente nach Wunsch

So wird Schmuck aus Fimo gemacht

1. Schritt: die Schmuckelemente aus Fimo gestalten

Zuerst werden die jeweiligen Farben für die Schmuckstücke zusammenstellt. Die benötigten Mengen an Knetmasse werden vor der eigentlichen Gestaltung nun zunächst durchgeknetet, denn dadurch wird die Masse weich und geschmeidig und lässt sich besser verarbeiten.

Um ein spiralförmiges Muster zu erhalten, wird jetzt etwas Fimo zu einer dünnen Wurst geformt. Dann wird die nächste Farbe genommen, zu einer dünnen, schmalen Platte geformt und um die eben gerollte Wurst gewickelt. Dies wird dann sooft wiederholt, bis die Rolle den gewünschten Durchmesser hat und alle Farben wie gewünscht eingearbeitet sind. Mit einem scharfen Messer wird dann ein Ende der Rolle abgeschnitten, so dass hier eine ebene Fläche entsteht.

Soll ein Streifenmuster gearbeitet werden, wird die Knetmasse zu dünnen, eckigen Strängen geformt. Diese Stränge werden dann nebeneinander und aufeinander gestapelt und mit einer dünnen Platte aus Fimo ummantelt. Möglich sind aber selbstverständlich auch Phantasiemuster. Dazu kann die Knetmasse in unterschiedlichen Farben willkürlich angeordnet und zusammengeknetet werden.

So wird Schmuck aus Fimo selber gemacht

Um nun die Schmuckelemente zu gestalten, wird die geformte Knetmasse in Scheiben geschnitten. Wer möchte, kann nun noch weitere dünne Rollen, Blätter, Blüten oder andere Dekorationen aus Fimo formen und auf die Scheiben drücken. Wenn die Elemente später aufgefädelt werden sollen, werden sie jetzt außerdem mit Löchern versehen, die einfach mit dem Zahnstocher in die Kentmasse gedrückt werden.

Als nächstes müssen die Schmuckelemente gebrannt werden. Dies erfolgt im Backofen bei 110 Grad. Die Schmuckelemente werden dafür auf ein Backblech gelegt, das mit Backpapier abgedeckt ist, und verbleiben etwa eine halbe Stunde lang im Backofen.

Wer möchte, kann nun noch weitere Dekorationen aufkleben, beispielsweise kleine Perlen, Schmucksteinchen oder Federn. Um den Schmuckstücken einen schönen Glanz zu verleihen und sie zusätzlich zu schützen, kann eine Schicht Klarlack für Fimo oder einfach transparenter Nagellack aufgetragen werden.

2. Schritt: den Schmuck aus Fimo fertig stellen

Nun müssen die fertigen Schmuckelemente nur noch so weiterverarbeitet werden, dass sie als Schmuck getragen werden können. Für Ringe werden die Schmuckelemente dazu auf Ringrohlinge aufgeklebt, für Ohrringe werden sie an Ohrhaken befestigt. Um Broschen anzufertigen, werden entsprechende Nadeln auf der Rückseite der Schmuckelemente angebracht. Wer Ketten gestalten möchte, kann die Schmuckelemente aus Fimo auf Schmuckdraht, Lederbänder oder Kordeln auffädeln. Genauso kann aber auch Haarschmuck gebastelt werden, indem die Schmuckelemente auf Rohlinge für Haarspangen oder auf schlichte Haarreifen aufklebt werden. Insgesamt sind der Phantasie und Kreativität also kaum Grenzen gesetzt.

Thema: Schmuck selber machen

FIMO

FIMO ist eine ofenhärtende Modelliermasse. Im englischsprachigen Raum wird so etwas auch Polyclay oder Polymer Clay genannt. FIMO ist hierzulande recht beliebt und stellt auch für Kinder einen guten Einstieg in das Erlernen von Modelliertechniken dar. Insbesondere für Kinder ist evtl. auch das weichere FIMO Soft sinnvoll, weil es für die Fingerchen weniger schwer geformt werden kann. Der große Unterschied zu gewöhnlicher Knete ist die Backfähigkeit. Fertig modellierte Kunstwerke können im Backofen ausgehärtet werden und sind danach ziemlich stabil und lange haltbar. Bleibt das Objekt nur lange an der Luft, dann härtet es zwar auch ein wenig aus, kann aber wesentlich schneller zerbröckeln. Das ist also nur dann eine Option, wenn das Objekt später nicht mehr angefasst werden soll. Anhänger, Schmuck und dergleichen müssen auf jeden Fall in den Backofen.

FIMO Anleitung

Von der Konsistenz her ist FIMO am ehesten mit der Knete vergleichbar, die es in abgepackten Würsten in unserer Kindheit gab, weniger mit Play Doh und dergleichen. Insbesondere FIMO Classic ist recht fest (wird durch höhere Temperatur jedoch etwas weicher) und erlaubt dadurch die Erstellung von recht feinen Strukturen.
FIMO enthält zusätzlich Plastifizierungsmittel, die beim Backen im Ofen gelieren und damit das modellierte Objekt gleichmäßig aushärten lassen. Gebacken wird es bei 110°C für ca. 30 Minuten.

Fimo Ideen

Ein großer Reiz von FIMO ist dessen breite Einsatzfähigkeit. Natürlich ist es ein beliebtes Kinderspielzeug, das Fingerfertigkeit und kreativen Einsatz der eigenen Fantasie fördert. Es kann auch ein praktischer Haushaltshelfer sein, z.B. kann man hübsche Türknaufe und ähnliches formen, indem man eine Schraube in das Objekt integriert. Besonders beliebt ist auch das Produzieren von FIMO Schmuck. Es gibt dafür mittlerweile sowohl von Staedler selbst als auch von Drittanbietern eine Vielzahl von Metall-Rohlingen für Ohrringe, Anstecker u.v.m.

Fimo kaufen

Man kann nach unserer Erfahrung in den allermeisten Geschäften für Bastelbedarf FIMO kaufen. Wenn du die Farben bereits einmal real gesehen hast, dann ist natürlich auch der Online-Einkauf ohne Überraschung möglich.

FIMO gibt es online z.B. bei Buttinette* und Amazon*.

Basteln mit Fimo

Kneten und auch das Basteln mit Fimo passiert in unserem Haushalt nicht gerade selten, aber nicht immer ist auch gleich eine Kamera griffbereit. Einige Bastel-Events haben wir aber bereits festgehalten und auf Basteln-mit-Kindern.me veröffentlicht:


Die Anleitung zum Ostereier-Basteln mit FIMO-Knete zeigt, wie man kindgerecht kleinere Verzierungen aufbringen und mit Hilfe von etwas Basteldraht aus FIMO niedliche Anhänger z.B. für den Osterstrauß gestalten kann. Wenn du die Farben und natürlich auch die Verzierungen anpasst, dann kann daraus natürlich auch Weihnachtsschmuck oder ähnliches werden.

Der Unterschied zwischen FIMO Classic und FIMO Soft

Der Name verrät es schon: FIMO Soft ist leichter formbar und damit auch für kleinere Kinder geeigneter. Außerdem ist die Farbpalette im Vergleich zu FIMO Classic etwas anders. Da man beide Kneten untereinander mischen kann, hat man aber so oder so die komplette Farbauswahl.
Der Vorteil der leichten Verformbarkeit kann aber auch ein Nachteil werden, vor allem. wenn man Löcher durch Perlen oder Anhänger stechen möchte. Ein Tipp dafür: Wenn du das Kunststück vor dem Durchstechen eine Weile in den Kühlschrank legst, dann wird es härter und verformt weniger.

Für Erwachsene und erfahrene Kinder ab vielleicht 7 Jahren ist Classic oft geeigneter, weil man damit feiner arbeiten kann. Die Verarbeitung ist aber dafür für die Hände ein wenig anstrengender.

FIMO aufbewahren

Wenn FIMO-Knete längere Zeit der Umgebungsluft ausgesetzt war, dann wird es hart und krümelig. Im krümeligen Zustand lässt sich sich wesentlich schlechter verarbeiten, darum sollte ungenutztes FIMO laut Staedler entweder in Alufolie oder in einer Metall- oder Plastikbox aufbewahrt werden. Bei den Plastikboxen ist jedoch darauf zu achten, dass sie aus PP oder PE sind (das steht meist in Form eines kleinen Logo-Stempels auf der Unterseite des Behälters). Insbesondere nach dem Basteln mit Kindern solltest du aber noch einmal kontrollieren, ob die Kids den Behälter auch wirklich komplett verschlossen haben – das erspart beim nächsten Rausholen enttäuschte Gesichter aufgrund steinharter Knete 🙂

Ist dein FIMO doch einmal ein wenig ausgetrocknet, dann brauchst du es deshalb nicht gleich wegwerfen. Manchmal hilft es, die Modelliermasse mit leicht (!) angefeuchteten Händen ordentlich durchzukneten. Als Alternative bietet Staedler das Produkt Mix Quick an. Selbst das stößt jedoch bei komplett durchgehärtetem Material an seine Grenzen. Also am besten gar nicht erst dazu kommen lassen 🙂

Fimo Geschichte

Wenn wir heute in einem Geschäft für Bastelmaterial die Theken begutachten, dann macht FIMO auf den ersten Blick einen topmodernen Eindruck: Frische, trendige Farben und moderne Modelliervorschläge geben keinen Hinweis auf die Geschichte von FIMO. In Wirklichkeit hat diese Modelliermasse jedoch schon eine mehr als 75jährige Geschichte hinter sich. Ihren Ursprung haben wir, wie bei so vielen Erfindungen, teilweise dem Zufall zu verdanken.

Im Jahr 1939 versuchte die bekannte Puppenmacherin Käthe Kruse, neue Materialien zu finden, mit denen die Köpfe ihrer Puppen hergestellt werden könnten. Ihr Interesse viel dabei auch auf einen neuen Stoff, der gerade in der chemischen Industrie seinen Siegeszug antrat: das PVC.
PVC wurde eigentlich schon 1835 das erste Mal entdeckt, sein Erfinder Henri Victor Regnault fand jedoch noch keinen praktischen Einsatzzweck für den Stoff. Ca. 80 Jahre später sollte der deutsche Chemiker Fritz Klatte Verwendung für den Rohstoff Ethylen finden, der in einer chemischen Fabrik in größeren Mengen anfiel. Dabei wiederentdeckte er das PVC, 1913 erhielt er dafür ein Patent. Es folgte der erste Weltkrieg, und mit ihm ein großer Rohstoffbedarf. An vielen Stellen wurde nach Alternativen für Metalle gesucht, die für die Waffenproduktion benutzt werden sollten. Das führte zu weiterer Forschung am PVC. Erst gegen Ende der 1920er jedoch begann die industrielle Produktion großer Mengen.

Das Aufkommen des neuen Materials ist offenbar auch Käthe Kruses Unternehmen nicht verborgen geblieben, und so bekannen Experimente mit PVC. Man wollte das Material für die Serienproduktion der Puppenköpfe einsetzen, aber offenbar gelang das nicht. Sophie, die zu diesem Zeitpunkt 35jährige Tochter von Käthe Kruse, nutzte in dieser Zeit einige Farbmuster als Bastel- und Experimentiermaterial. Sie formte daraus zu diesem Zeitpunkt bereits vielfältige zwei- und dreidimensionale Objekte. Zu einer Weiterentwicklung der Modelliermasse zu einem eigenständigen Produkt kam es, vermutlich kriegsbedingt, zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht.

1954 war es dann jedoch endlich soweit: Sophie Rehbinder-Kruse veröffentlicht den ersten Knetkasten mit der bekannten Modelliermasse. Der damalige Markenname war jedoch noch ein anderer. Das Produkt hieß damals FIMOIK, eine Abkürzung, die sich aus Sophie-Rehbinders Spitznamen (Fifi), Modelliermasse und Mosaik zusammensetzte. Der Zugang zu den Vertriebsstellen im Einzelhandel, sehr wichtig für die Markteinführung eines neuen Angebots, war durch das Unternehmen ihrer Mutter gegeben, und FIMOIK wurde ein Erfolg.

Weitere 10 Jahre später, 1964, wurden sämtliche Rechte an FIMOIK an Eberhard Faber verkauft. Faber produzierte die Modelliermasse weiter, änderte aber 1966 den Markennamen in das noch heute aktuelle FIMO. Die Zusammensetzung des Materials wurde von 1964 bis 1966 ebenso angepasst wie die an den Zeitgeschmack angepasste, mittlerweile 15 Optionen umfassende Farbpalette.

1978 wurde die Firma Faber von Staedler gekauft, die Rechte an FIMO fielen entsprechend ebenso an die neue Inhaberin. FIMO wurde aber weiterhin als Faber-Produkt verkauft. Das änderte sich erst 2010, seitdem prangt das Staedler-Logo auf allen FIMO-Packungen.
(Quellen: Wikipedia und Staedler.de)

Alternativen zu FIMO-Knete

Auch wenn FIMO besonders im deutschsprachigen recht verbreitet ist, existieren weitere Modelliermassen, die im Ofen ausgehärtet werden können. Die am weitesten verbreiteten Alternativen sind Premo und Sculpey. Sind vor allem in den
USA beliebt und werden deshalb auch auf vielen englischsprachigen Webseiten und Anleitungen verwendet. Premo und Sculpey sind genau wie FIMO aus PVC und sich von Material her so ähnlich, dass man sie im selben Projekt untereinander mischen kann. Das ist besonders interessant, weil sich die angebotenen Farbpaletten unterscheiden. Es gibt aber keine bessere oder schlechtere, das kommt ganz auf den Anwendungsbereich und natürlich den eigenen Geschmack an. Durch die Austauschbarkeit der Modelliermassen ergibt sich aber die Möglichkeit, sich die perfekten Farben aus den Paletten aller drei Marken herauszusuchen.
Von der Weichheit her liegen Premo und Sculpey irgendwo zwischen FIMO Classic und FIMO Soft, wobei Sculpey die weichere der beiden Sorten ist. Wenn dir also FIMO Soft zu weich ist, FIMO Classic dagegen zu hart, dann solltest du vielleicht mal einen Blick auf die Konkurrenz werfen 🙂

Von Wohnungsdeko bis hin zu Schmuckstückchen für den eigenen Körper – mit Fimo, einem knetbaren Bastelmaterial aus PVC, gelingen die verschiedensten Accessoires. Wir haben Ihnen vier tolle Bastelideen herausgesucht und stellen sie Ihnen in diesem DIY-Ratgeber detailliert vor!

Fimo oder Polymer Clay, wie das praktische Produkt im Englischen genannt wird, ist eine weiche Modelliermasse aus PVC-Kunststoff. Das angenehm leicht formbare Bastelmaterial steht in vielen Farbvarianten zur Verfügung, sodass der Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Nach dem Modellieren befördern Sie Ihre Werke bei circa 100 Grad Celsius (oder mehr) in den Backofen und lassen sie aushärten. So erhalten Sie Schmuck, Figuren oder andere Dekoelemente – als fertige Objekte und/oder bereit zur Weiterverarbeitung. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier DIY-Anleitungen vor, die Sie mit relativ wenig Zeit, Geld und Aufwand nachbasteln können.

Für die Bearbeitung der Fimomasse können Sie unter anderem spezielles Fimobesteck kaufen wie kleine Messer, Stäbchen mit verschiedenen Spitzen oder auch Zylinder für das Ausrollen. Natürlich lassen sich im Haushalt auch andere Untensilien finden, die dieselben Zwecke erfüllen. Dafür muss man also nicht unnötig Geld ausgeben – der Vorteil ist aber, kaufen Sie ein Fimo-Set sind darin oftmals schon kleine Instrumente dieser Art enthalten.

Tipp: Für rund 30 kleine Rechtecke Fimo-Knete in diversen Farben bezahlen Sie circa 15 Euro.

Fimo Cane basteln: Muster von der Rolle

Sogenannte Fimo Canes sind Rollen aus Fimo, die im Querschnitt ein bestimmtes Muster bilden. Diese Canes gibt es bereits in vielen, bunten Varianten – mit Blüten, Früchten oder auch Tieren – zu kaufen. Mit etwas Geduld kann man aber auch selbst ein Fimo Cane basteln. Das Prinzip ist eigentlich ziemlich einfach, man muss nur eine genaue Vorstellung von dem gewünschten Muster haben. Für Anfänger ist es daher von Vorteil, sich im Vorfeld ein Muster aufzumalen und die Farben, die man für das Cane verwenden möchten zu bestimmen. Hat man den Dreh dann einmal raus, sind die Fimo Canes perfekt, um seine eigene Kreativität in vollen Zügen auszuleben.

Das brauchen Sie:

  • Fimo in verschienden Farben
  • aufgemaltes Muster
  • Fimo Besteck oder ein scharfes Messer

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Haben Sie sich ein bestimmtes Muster überlegt und aufgezeichnet, kann das Basteln auch schon beginnen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine einfache Blume gestalten können.

2. Schritt: Bereiten Sie jetzt die einzelnen Rollen vor, die Sie für die Fimo Blüte benötigen. Das sind fünf Rollen für die Blütenblätter und eine Rolle für den Blütenstempel. Schneiden Sie als fünf gleichgroße Stücke in einer Farbe zurecht und ein ebenso großes Stück von einer zweiten Farbe.

3. Schritt: Diese sechs Fimoelemente rollen Sie auf einer glatten Oberfläche zu gleichlangen und gleichdicken Würsten.

Tipp: Waschen Sie sich nach dem Rollen der einen Fimo-Farbe ordentlich die Hände, damit die zweite Farbe nicht mit kleinen Überresten an Ihren Fingern verunreinigt wird.

4. Schritt: Nun nehmen Sie eine dritte Fimo Farbe. Aus dieser wird die Umrandung der Blume. Formen Sie aus mehreren Teilen Platten, die so lang sind und die Hälfte des Umfanges breit sind wie die Würste aus Schritt 3. Mit diesen werden die Blütenrollen ummantelt. Stecken Sie nacheinander alle fünf Blütenrollen mit einer Ummantelung zusammen, bis Sie letztlich auch den Blütenstempel anfügen.

5. Schritt: Füllen Sie mit der dritten Farbe letztlich die Zwischenräume der Blüten vollständig aus. Zum Schluss wird die gesamte Rolle mit einer großen Platte der dritten Farbe ummantelt.

Tipp: Mit einem Nudelholz können Sie Fimo plattwalzen. Haben Sie keines zur Hand funktioniert auch eine Flasche mit einer glatten Oberfläche.

6. Schritt: Jetzt rollen Sie das Fimo Cane vorsichtig auf dem Tisch hin und her. Die Rolle wird so immer länger und dünner. Rollen Sie das Ganze so lange bis diese den gewünschten Durchmesser erreicht hat. Keine Sorge, die Enden der Rolle können dabei ungleichmäßig wirken und herausschauen. Diese werden dann einfach abgeschnitten und zum Vorschein kommt die Blüte.

Das Fimo Cane ist nun fertig und kann für viele, bunte Basteleien verwendet werden. Dafür schneiden Sie einfach ein Stück der Rolle in der gewünschten Breite ab. Basteln Sie aus dieser Blüte einen Kettenanhänger, Perlen, Ohrringe, Knöpfe – was Sie wollen, Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Schwierigkeit: mittel
Zeitaufwand: gering
Kostenaufwand: gering

Perlen aus Fimo basteln

Das brauchen Sie:

  • Fimo und Fimo Cane in der gewünschten Farbe
  • scharfes Messer
  • Stecknadel
  • Holzspieß (optional)

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Nehmen Sie ein kleines Stück Fimo zur Hand und kneten Sie es zu einer „Rohperle“. Diese muss nicht ganz rund sein, Sie brauchen hier also nicht allzu akribisch zu arbeiten.

2. Schritt: Legen Sie die Fimo-Cane, die Sie zuerst verwenden möchten, zusammen mit der Rohperle für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank. So verformen sich die Utensilien nicht so leicht, was Ihnen das Basteln erleichtert.

3. Schritt: Holen Sie die Fimo-Cane und die Rohperle aus dem Kühlschrank. Dann schneiden Sie von der Wurst einige Scheiben ab.

Tipp: Die Scheibchen zu Beginn nicht hauchdünn schneiden. Eine Breite von jeweils ungefähr 5 mm ist optimal.

4. Schritt: Legen Sie die Cane-Scheibchen auf die Rohperle, sodass Letztere fast komplett bedeckt ist (siehe Bild).

5. Schritt: Flachen Sie die Kanten der Scheibchen mit Ihren Fingern ab. Auch hier müssen Sie (noch) nicht besonders pedantisch arbeiten.

6. Schritt: Rollen Sie Ihr bisheriges Werk. Hierfür benötigen Sie übrigens keine Perlenroll-Maschine. Per Hand funktioniert dieser Schritt ebenso gut.

Tipp: An dieser Stelle ist es an der Zeit, genau zu arbeiten. Die Perle sollte nach dem Rollvorgang möglichst rund sein.

7. Schritt: Nach demselben Prinzip fertigen Sie je nach Bedarf weitere Perlen an.

8. Schritt: Legen Sie die fertig gerollten Perlen wiederum für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank.

9. Schritt: Holen Sie die Perlen aus dem Kühlschrank und durchstechen Sie jede einzelne davon mit einer Stecknadel. So erhalten Sie die benötigten Löcher, um die Perlen am Ende auf eine Kette oder ein Band ziehen zu können.

Tipp: Sollen Ihre Perlen auf ein dickeres Lederband, brauchen Sie etwas größere Löcher. Zu diesem Zweck helfen Sie nach dem Vorlochen mit der Stecknadel einfach noch mit einem Holzspieß nach.

10. Schritt: Zum Schluss werden die Perlen im Backofen gebacken. Beachten Sie hierbei die Fimo-Herstellerangaben (bezüglich Hitze und Dauer). Das war es schon, Ihre Perlen sind fertig!

Schwierigkeit: leicht
Zeitaufwand: gering
Kostenaufwand: gering

Ohrringe aus Fimo kreieren: Flesh tunnel

Diese Fimoohrringe sind für gedehnte Ohrlöcher gedacht und werden auch flesh tunnel genannt. Bevor Sie mit dem Basteln loslegen, sollten Sie die passende Größe für Ihre Ohrlöcher bemessen. Dann haben Sie anschließend nicht das Problem, dass die tunnel zu groß oder zu klein werden.

Das brauchen Sie:

  • Fimo-Knetmasse in der gewünschten Farbe
  • Flaschenverschluss zur Portionierung
  • Ohrring-Anhänger oder Stecker

So gehen Sie vor:

1. Schritt: Pro Ohrring brauchen Sie nur wenig Modelliermasse. Stanzen Sie die Knete mit einem gewöhnlichen Flaschenverschluss aus oder schneiden Sie einen Balken der Masse ab und halbieren Sie diesen. So haben Sie die benötigte Masse schnell einsatzbereit.

2. Schritt: Kneten Sie die beiden Fimo-Teilchen ordentlich durch und rollen Sie diese zu zwei kleinen Kügelchen zusammen.

3. Schritt: Nehmen Sie eine der beiden Kugeln zur Hand und rollen Sie sie auf einer ebenen Fläche mit Ihrem Handballen zu einer circa 5 mm dicken Wurst. Nur die Enden ein bisschen dünner formen beziehungsweise belassen.

Wir haben uns für zweifarbige Ohrringe entschieden. Dafür benötigen Sie vier kleine Kugel, zwei in rot und zwei in weiß.

4. Schritt: Dasselbe wiederholen Sie mit dem zweiten Kügelchen.

5. Schritt: Rollen Sie beide „Würste“ schneckenhausförmig ein. In unserem Fall werden nun eine rote und weiße Fimo-Rolle miteinander verzwirbelt und zu einer Schnecke geformt.

Tipp: Der Abstand des inneren zum äußeren „Kreis“ sollte jeweils mindestens 5 mm betragen, damit Sie die Ohrringe später komfortabel tragen können.

6. Schritt: Legen Sie die beiden Ohrringe auf ein Stück Backpapier und lassen Sie sie einige Zeit aushärten (Herstellerangaben beachten!).

7. Schritt: Zum Schluss müssen die Schneckenhaus-Ohrringe noch ein wenig abkühlen. Die Schmuckstücke zum Tragen einfach mit der „offenen Spitze“ in die Ohrlöcher drehen. Fertig ist Ihr stylischer DIY-Look!

Schwierigkeit: leicht
Zeitaufwand: gering
Kostenaufwand: gering

Im Internet oder auch in ausgewählten Bastelgeschäften können Sie lose Ohrringstecker und Anhänger-Rohlinge kaufen. Diese können Sie mit Sekundenkleber oder Heißkleber an kleinen Fimo-Figuren befestigen – fertig ist der Fimo-Ohrring. Kinderleicht und blitzschnell haben Sie so eigene Ohrringe kreiert. Als Geschenk für die beste Freundin oder die Mutti sind diese selbst gebastelten Ohrringe ein echter Hingucker.

Knöpfe aus Fimo basteln

Fimo-Knöpfe basteln ist kinderleicht. Überlegen Sie sich ein Motiv, eine Größe und welche Farben Sie dafür benötigen, dann kann es auch schon losgehen.

Sie benötigen:

  • Fimo
  • Nadel
  • Messer

1. Schritt: Rollen Sie zuerst Fimo in der gewünschten Farbe auf dem Tisch zu einer gleichmäßigen Wurst. Für Knöpfe eignen sich auch bunte Fimo Canes, von denen Sie dann einfach eine Scheibe abschneiden können.

2. Schritt: Hat die Fimorolle ein gleichmäßige Form, können auch schon Scheiben abgeschnitten werden.

3. Schritt: Formen Sie nach Belieben jede Scheibe mit Fingern noch etwas. Anschließend wird der Knopf dekoriert. Verzieren Sie diesen mit kleinen Fimoelementen, Blüten, Ranken usw.

4. Schritt: Zu guter Letzt braucht der Knopf noch seine Löchern. Nehmen Sie eine Metallnadel und stechen Sie gleichmäßig Löcher in die Mitte der Scheibe. Das können zwei, vier oder auch mehrere Löcher sein. Ihr Knopf kann ganz individuell gestaltet werden.

Tipp: Ein Holzstäbchen eignet sich für das Löcherstechen nicht besonders, da die Masse daran kleben bleibt.

5. Schritt: Zum Schluss werden die Knöpfe im Backofen gehärtet. Bezüglich Hitze und Dauer beachten Sie einfach die Herstellerinformationen der Fimomasse. Und fertig sind die Knöpfe, die nun überall, nur zur Dekoration oder auch um wirklich etwas zu verschließen, ganz einfach angenäht werden können.

Basteln mit Fimo-Knete macht Spaß – und fördert wundervolle Accessoires zutage. Für besonders kreative Objekte brauchen Sie neben der einfach verformbaren Knetmasse weitere Utensilien. Viele davon haben Sie in der Regel jedoch zuhause (etwa Klebstoff, Schere, Haushaltsgummis etc.), sodass sich der finanzielle Aufwand bei jeder unserer Anleitungen in Grenzen hält – ganz anders als die Fantasie: Mit ein wenig Übung finden Sie garantiert selbst viele neue DIY-Ideen für tolle Schmuckstücke aus Fimo-Knete!

Tipps für Schnellleser:

  • Fimo ist ein leicht knetbares Bastelmaterial aus PVC
  • Muss nach dem Modellieren stets im Backofen bei > 100 °C aushärten
  • 30 kleine bunte Rechtecke Fimo kosten ca. 15 Euro
  • Perlen, Ohrringe, Knöpfe, Figuren, Anhänger usw. kreieren
  • Schöne Ergebnisse mit relativ wenig Zeit- und Kostenaufwand
  • Zusätzlich zu Fimo oft weitere Materialien nötig (Klebstoff, Schere, Holzstäbchen etc.)

Mit Fimo-Knete basteln: Die besten Ideen

  1. Zu Beginn formen Sie aus einem Stück Fimo eine Kugel. Diese sollte etwa so groß sein, wie die Perle später sein soll. Sie können Fimo einfach in den Händen zu einer Kugel rollen.
  2. Für die weiteren Schritte sollte die Kugel sowie das Fimo-Cane kühl sein, damit es sich nicht so leicht verformt. Legen Sie beides für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank.
  3. Ist das Fimo schön kühl, können Sie loslegen. Zuerst schneiden Sie ein paar Scheiben vom Fimo-Cane ab. Diese sollten nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein.
  4. Diese Cane-Scheiben legen Sie nun so auf die Kugel, dass diese ganz bedeckt ist. Drücken Sie die Scheiben so in Form, dass sie an der Kugel anliegen.
  5. Jetzt gilt es, die Perle richtig rund zu kriegen: Rollen Sie die Perle mit der Hand auf dem Tisch, bis sie wirklich gleichmäßig rund ist. Damit ist die erste Perle fertig.
  6. Nun können Sie auf die gleiche Weise weitere Perlen basteln. Tipp: Es müssen nicht alle Perlen gleich groß sein. Variieren Sie die Größe, gibt das später beispielsweise bei einer Kette einen schönen Effekt.
  7. Haben Sie alle Perlen fertig, müssen sie nochmals für zwei Stunden in den Kühlschrank. Anschließend nehmen Sie eine Stecknadel und durchstechen alle Perlen, damit Sie sie auf ein Band oder eine feine Kette ziehen können. Tipp: Besonders chic sieht die Kette aus, wenn Sie ein Lederband zum Auffädeln verwenden und zwischen die Perlen einen Knoten setzen.
  8. Zum Aushärten müssen die Perlen zum Schluss noch in den Backofen. Hier sollten Sie auf die Herstellerangaben achten. Auf der Fimo-Verpackung finden Sie die Angaben zu Temperatur und Backzeit. Nach dem Backen sind Ihre selbst gebastelten Fimo-Perlen fertig.

Fimo Schmuck selber machen

Mit Fimo Schmuck selbst gestalten

Hier ist die Perle der Star, denn jede Fimo Perle ist ein Einzelstück, ob uni, in Lava-Optik oder mit Blütenmuster. Die Möglichkeiten individuelle Kreationen zu erschaffen sind nahezu unbegrenzt, wenn man immer neue Farbmischungen und Knettechniken verwendet.
Mit speziellen Tricks lassen sich Beads mit fantastischen Mustern herstellen. Durch die Verwendung mehrerer Farben, das Auswalzen, Schichten und Rollen ergeben sich immer neue Kreationen – auch für Einsteiger. Werde selbst kreativ und entwickele Deine eigenen Techniken. Auf diese Weise bekommt Dein Fimo Schmuck eine ganz persönliche Note. Mit Fimo Perlen kann man mit Hilfe von Motiv-Formen auch hübsche Elemente fertigen, die als Anhänger oder Charms ein echter Hingucker sind. In unserem großen Fimo-Shop findest Du alles, was Du benötigst.

Fimo Perlen, Anhänger und Ohrringe

Bunte Perlen üben schon immer eine besondere Faszination auf uns Menschen aus. Wir wollen sie bestaunen und besitzen. Und das gilt nicht nur für teuren Echtschmuck. Auch Glas-, Holz- und Kunststoffperlen haben diesen Effekt.
Fimo Perlen sind ebenfalls begehrte Schmuckstücke, da sie individuell in Handarbeit gefertigt werden und mit ihren tollen Farben und Mustern jeden in ihren Bann ziehen. Die Herstellung ist ebenso preiswert wie einfach: Man mischt lediglich verschiedene Farben und fügt nach Geschmack Effekt-Modelliermasse hinzu. Dann wird das Ganze gerollt, geknetet und zur Kugel geformt. Schon hat man ein kleines Kunstwerk geschaffen. Hilfe gibt’s dabei zum Beispiel vom Perlenformer, der Dich bei unterschiedlichen Perlengrößen unterstützt.

Fimo Ohrringe

Diese Ohrring-Variante lässt sich als Stecker oder Hänger herstellen. Bei Ohrsteckern wird die ausgehärtete Fimomasse (als Perle, Scheibe oder Motiv) einfach auf den Stecker geklebt. Dafür eignet sich am besten ein spezieller Schmuckkleber. Sekundenkleber tut es aber auch. Wer mag, taucht das Ganze anschließend noch in Lack. Das ergibt nicht nur einen tollen Glanz, sondern sorgt auch noch für zusätzlichen Halt. Auffälliger als die kleinen Stecker sind Hänger. Diese lassen sich beispielsweise mit eckigen oder runden Fassungen herstellen, die in unterschiedlichen Größen erhältlich sind. Die Fassungen werden einfach mit Fimo (uni oder gemustert) gefüllt und im Backofen ausgehärtet. Durch die Kombination mit weiteren Perlen oder Scheiben entsteht ein glamouröser Ohrschmuck.

Fimo Anhänger

Immer passend für jedes Outfit: Anhänger sind leicht und preiswert herzustellen, sodass Du problemlos zu jeder Garderobe eine farblich abgestimmte Kette basteln kannst. Diese stellst Du durch Rollen und Kneten her. Oder Du entscheidest Dich für einen metallgerahmten Anhänger, den Du mit Hilfe einer Fassung bastelst. Egal ob rund oder eckig, groß oder klein, einzeln und zu mehreren: tolle Hingucker, die an einer Kette, einem Leder- oder Satinband zum echten Blickfang werden.

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