Schluckauf BEI baby

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Schluckauf beim Baby: Was tun?

Dass ein Baby in den ersten Lebenswochen oder Monaten häufig Schluckauf hat ist völlig normal und Eltern brauchen sich deswegen keine Sorgen machen. Während ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene Schluckauf als ziemlich unangenehm und lästig empfinden, übernimmt er bei Neugeborenen eine wichtige Funktion, denn Schluckauf dient bei Babys als natürlicher Schutz- und Übungsmechanismus für die Atmung und das Trinken. Zudem ist Schluckauf für Babys nicht störend und auch nicht schmerzhaft. Trotzdem fragen sich manche Eltern, was sie tun können, wenn ihr Baby Schluckauf hat.

© iStock, MmeEmil

Schluckauf beim Baby ist ganz natürlich und beginnt schon im Mutterleib

Bereits ab dem 3. Schwangerschaftsmonat kann das Baby im Mutterleib hin und wieder Schluckauf bekommen. Der Grund dafür ist, dass das Ungeborene zu diesem Zeitpunkt beginnt, seinen winzigen Brustkorb gleichmäßig zu heben und zu senken, in der Tat, als ob es atmen würde. Bei diesen Atemübungen wird aber noch keine Luft in die Lunge, sondern nur Fruchtwasser durch das Zwerchfell gepumpt. Dadurch wird die Muskulatur für die spätere richtige Atmung schon im Mutterleib trainiert. Bei diesem biologischen Vorgang entweicht überschüssige Luft, die dann bei dem Baby in Mamas Bauch den Schluckauf verursacht.

Schluckauf dient bei Babys als Schutz- und Trainingsfunktion

Hauptsächlich nach dem Trinken (ob Fläschchen oder Stillen) kann es bei kleinen Babys zu Schluckauf kommen, was auf die noch nicht ausgereifte Zwerchfellmuskulatur, welche die Atmung steuert, zurückzuführen ist. Fehlwirkungen haben ein unregelmäßiges Zusammenziehen dieser Muskeln zur Folge. Der Schluckauf verhindert, dass die Milch in die Luftröhre gelangt, denn um einen Schluckauf auszulösen ziehen sich das Zwerchfell und die Rippenmuskulatur zusammen, was dazu führt, dass das Baby einatmen muss, der Kehlkopfdeckel dabei aber sofort aktiviert wird und die Luftröhre verschließt. Gleichzeitig wird auch der Rückfluss der Milch verhindert und es kann keine Luft mehr hinaus. Sobald die eingeatmete Luft des Babys dann auf die Barriere, nämlich den Kehlkopfdeckel trifft, kommt es zu dem typischen Schluckauf. Durch diese von Natur aus eingerichtete Schutzfunktion werden Babys vor dem Verschlucken und dem zurücklaufen der Nahrung in den Mund verschont. Zugleich dient dieser Mechanismus zum Training von Zwerchfell- und Rippenmuskulatur bei einem Baby.

Wie kann man einem Baby helfen, wenn es Schluckauf hat?

Schluckauf beim Baby ist die natürlichste Sache der Welt und gehört zur Entwicklung von Kindern dazu. Ein Baby gewöhnt sich schon ziemlich bald daran, denn die kleinen niedlichen Hickser beginnen schon ab der 9. Schwangerschaftswoche in Mamas Bauch. Auch nach der Geburt ist Schluckauf für einen Säugling nicht lästig und er tut dem Baby auch nicht weh. Mit zunehmendem Alter wird der Schluckauf weniger und über kurz oder lang geht er dann von allein wieder weg. Trotzdem möchten Eltern ihrem kleinen Schatz gerne helfen, den in ihren Augen unangenehmen Schluckauf so schnell wie möglich loszuwerden.

Wenn Sie Ihr Baby unterstützen möchten, damit der Schluckauf schnellstmöglich aufhört, können Sie folgende Maßnahmen ausprobieren:

Am häufigsten sind Babys nach den Mahlzeiten mit Schluckauf konfrontiert, deshalb sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie Ihr Baby nach jedem Trinken ein Bäuerchen machen lassen, damit die überflüssige Luft und die Gase aus seinem Magen und Verdauungstrakt entweichen können. Hat es weiterhin Schluckauf, so geben Sie ihm noch mal etwas zu trinken. Entweder Sie lassen es nochmals kurz an der Brust trinken oder Sie geben ihm einen Schluck Säuglingsmilch, dünnen ungesüßten Tee oder Wasser (am besten wirkt warme Flüssigkeit).

Nehmen Sie Ihr Baby hoch und blasen Sie ihm ganz leicht ins Gesicht. Automatisch wird es die Luft anhalten und seinen Atemrhythmus ändern, was vielleicht den Schluckauf zum stoppen bringt.

Da auch Entspannung dem Baby helfen kann, seinen Schluckauf loszuwerden, können Sie Ihr Kleines auf den Arm nehmen, leise mit ihm sprechen oder ihm leise ein Liedchen vorsingen, und es gleichzeitig streicheln oder leicht massieren.

Schluckauf kann aber auch durch Temperaturschwankungen und Kälte ausgelöst werden, daher sollten Sie darauf achten, dass es warm genug ist, wenn Sie Ihr Baby wickeln (evtl. Wärmelampe benützen). Sie sollten Ihr Kind warm genug anziehen und im Bettchen oder Kinderwagen warm zudecken. Kontrollieren Sie am Nacken Ihres Babys, ob es ihm warm oder kalt ist. Fühlt sich der Nacken warm an, so ist auch dem Baby warm und es ist alles okay. Bemerken Sie, dass sein Nacken kalt ist, so sollten Sie das Baby wärmen.

Ein warmer Tee oder auch ein warmes Kirschkernkissen im Bettchen oder direkt auf dem Bäuchlein helfen dem Baby sich zu entspannen, so dass der Schluckauf evtl. weg geht.

Haben Sie einfach etwas Geduld, denn der Baby-Schluckauf verschwindet mit der Zeit ganz von selbst!

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Schluckauf beim Baby – Was tun?

Schluckauf ist eine normale Reaktion des Körpers und gibt auch bei einem Baby keinen Anlass zu größerer Sorge. Meistens tritt er beim Trinken der Muttermilch oder aus dem Fläschchen auf.

Dabei wird mit dem Kehlkopfdeckel automatisch die Luftröhre verschlossen, um ein Verschlucken an der Flüssigkeit zu vermeiden. Schluckauf entsteht durch eine plötzliche Verkrampfung der Atemmuskulatur, speziell des Zwerchfells. Dieses zieht sich bei jeder entsprechenden Reizeinwirkung abrupt zusammen, so dass die eingeschlossene Luft aus der Lunge sofort entweicht. Dieser Vorgang wird von dem typischen Hicksen begleitet. Meist geht ein Schluckauf relativ schnell vorüber.

Einschlafen mit Schluckauf

Das regelmäßige Hicksen beginnt schon im Mutterbauch

Das Kind erlebt seinen ersten Schluckauf nicht selten bereits im Mutterleib. Eine Ursache dafür kann ein gewöhnlicher Reflex sein, der das ungewollte Schlucken von Fruchtwasser verhindert. Möglicherweise wird so aber auch der Atemmechanismus des noch ungeborenen Kindes eingeübt. Zur Welt gekommen, tritt der Schluckauf bei dem Baby meistens dann auf, wenn es gestillt beziehungsweise gefüttert wird.

Es schluckt in diesem Fall zu viel Luft auf einmal. Mit dem Verschluss der Luftröhre wird das wieder reguliert. Deshalb besteht auch nicht die Gefahr, dass ein Baby bei der Nahrungsaufnahme erstickt. Seine Eltern können das Stillen oder Fläschchengeben davon unbeeindruckt fortsetzen, wenn der Schluckauf vorbei ist.

Ein Arztbesuch ist in den seltensten Fällen angebracht

Oft ist es ratsam, dass etwas weniger oder langsamer gestillt beziehungsweise gefüttert wird. Eine kleine Pause tut dem Baby in der Regel ebenfalls gut. Schluckauf kann auch bei einer plötzlichen Ablenkung sowie stressigen Situationen auftreten, mit denen das Neugeborene konfrontiert ist.

Ein Arztbesuch ist in den seltensten Fällen notwendig, es sei denn, der Schluckauf kommt bei jedem Trinken und hält drei Stunden oder länger an. Schmerzhaft ist der vorübergehende Schluckauf für das Baby gewöhnlich nicht. Er lässt sich in seiner Dauer und Intensität eindämmen, wenn das Bäuerchen nach oder zwischen der Mahlzeit gefördert wird. Dies geschieht am schonendsten mit einem behutsamen Klopfen auf den Rücken des Babys. Dann geht oft der Schluckauf weg oder kommt erst gar nicht.

Etwas Flüssigkeit und Wärme können gegen Schluckauf helfen

Hicksen längere Zeit nach dem Füttern lässt sich abstellen, wenn dem Baby ein wenig lauwarme, ungesüßte Flüssigkeit zwischendurch gegeben wird. Unter Umständen hilft eine geschickte und sanfte Massage der Fußreflexzonen. Oder Mutter beziehungsweise Vater pusten dem Baby vorsichtig ins Gesicht, denn so wechselt es den Atemrhythmus und der Schluckauf verschwindet. Ein warmes Kirschkernsäckchen, das dem Baby auf den Bauch gelegt wird, kann ebenfalls Linderung bei zu häufigem Schluckauf bringen.

Wenn die Bauchdecke der werdenden Mutter auf- und abhüpft …

Im Mutterbauch kommen die kleinen Hickser etwa ab dem dritten Schwangerschaftsmonat vor. Hier trifft auf das Phänomen eher die Bezeichnung Zwerchfellkrampf zu, denn wirklich atmen kann der Embryo in diesem Stadium noch nicht. Er fängt zu dieser Zeit mit dem gleichmäßigen Heben und Senken des Brustkorbs an. Auf diese Weise wird Fruchtwasser durch das Zwerchfell geleitet. Die werdende Mutter spürt diesen Vorgang am Auf- und Abhüpfen ihrer Bauchdecke im Rhythmus der Bewegungen des Kindes. Das Heben und Senken des Zwerchfells dient noch nicht dem Atmen, sondern sorgt für ein Entweichen überschüssiger Luft. Damit wird die spätere Atmung sozusagen trainiert und gleichzeitig das Zwerchfell gestärkt.

Bald schon verschwindet der Schluckauf von selbst

In den ersten Wochen nach der Geburt macht sich ein Schluckauf noch relativ oft bemerkbar. Das liegt am noch nicht abgeschlossenen Entwicklungsprozess der Nervenstränge, die alle Bewegungen des Zwerchfells steuern und kontrollieren. Der Schluckauf kommt am Anfang so häufig vor, um der aufgenommenen Milch den richtigen Weg zu ebnen. Sonst könnte sie leicht in den Lungenflügel fließen. Das Zwerchfell, ein flacher Muskel zwischen Brustkorb und Bauchraum, zieht sich im Takt mit der Rippenmuskulatur zusammen. So werden das Einatmen und der damit verbundene Schluckauf ausgelöst.

Der Atemstrom bewegt den Kehldeckel, mit dem schließlich die Luftröhre verschlossen wird. Somit kann gleichzeitig keine Milch in die Atemwege zurückfließen. Das Hicksen ist genau dann zu vernehmen, wenn die eingeatmete Luft auf den Kehldeckel des Babys trifft. Mit der Zeit wird das Baby aber weniger Schluckauf haben, denn die Zwerchfellnerven stabilisieren sich. Außerdem lernt es immer besser das Trinken und so verschwindet der Schluckauf bald ganz.

Glückliche Babys können sogar hicksend einschlafen

Manches Baby signalisiert mit dem Schluckauf auch, dass ihm kalt ist. Das geschieht beispielsweise beim Herübertragen von einem warmen in ein kaltes Zimmer. Oder das Baby friert, wenn es eine neue Windel bekommt und so aus seiner molligen Kleidung heraus muss. Ob dem Säugling kalt ist, lässt sich mit großer Sicherheit in seinem Nacken überprüfen.

Kalte Finger oder Füße des Babys sind hier kein zuverlässiger Hinweis, denn die Temperaturregulierung eines Kleinstkindes ist noch nicht voll ausgeprägt. Wirklich frieren muss ein Baby, wenn sich sein Nacken kalt anfühlt. Sollte es aus diesem Grund den Schluckauf bekommen, helfen auf jeden Fall wärmere Kleidung und der Körperkontakt zur Mutter. Ist dem Baby dann wieder schön warm, kann es sogar mit Schluckauf in einen süßen Schlummer fallen.

Schluckauf beim Baby, was tun Papas gegen das Schlucken?

Wie hilfst Du Deinem Baby bei Schluckauf?

Leidet das Baby unter Schluckauf und stößt ein niedliches Hicksen aus, empfinden viele Eltern den Laut als süß. Was passiert, wenn das Phänomen anhält? Im Normalfall stellt ein Schluckauf für Deinen Nachwuchs kein Problem dar. Bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche bekommen Ungeborene im Mutterleib diese harmlose Beschwerde. Hierbei stellen Atemübungen, bei denen der Embryo den Brustkorb anhebt und absenkt, den Grund dar. Auch bei Säuglingen erweist sich der Schluckauf als besonderer Schutzmechanismus und Training für eine selbstständige Atmung.

Schluckauf beim Baby, das kannst du als Vater tun: Copyright: ufabizphoto, bigstockphoto

  • Schluckauf tritt bei Babys bereits vor der Geburt auf und stellt im Normalfall keinen Grund zur Sorge dar.
  • Beispielsweise entsteht der Schluckauf nach dem Füttern, wenn sich das Zwerchfell des Kindes unregelmäßig zusammenzieht.
  • In der Regel klingt das Phänomen nach wenigen Minuten komplikationslos ab.
  • Um den Schluckauf des Sprösslings zu lindern, bietest Du dem Kind Flüssigkeit an oder massierst ihm den Bauch.
  • Keinesfalls solltest Du das Baby erschrecken, um das Hicksen zu unterbinden.

Schon früh erleben Babys den Schluckauf

Bekommt Dein Baby Schluckauf, besteht zunächst kein Grund zur Sorge. Das Kind erlebt das plötzliche Zusammenziehen des Zwerchfells bereits im Mutterleib. Dabei pumpt der Organismus Fruchtwasser durch die Muskel-Sehnen-Platte, um die Muskulatur auf die spätere Atmung vorzubereiten. Die überschüssige Luft entweicht bei diesem Prozess nach außen, sodass der Embryo hickst. Viele Babys gewöhnen sich früh an dieses Gefühl, sodass ein Schluckauf ihnen keine schweren Unannehmlichkeiten bereitet. Speziell nach dem Stillen oder dem Füttern tritt das Phänomen bei den Kindern auf.

Eine Fehleinwirkung auf die unausgereifte Muskulatur des Zwerchfells führt zu dessen unregelmäßiger Kontraktion. Dadurch schließt sich der Kehlkopfdeckel, wenn das Baby einen Atemzug nimmt. Der Luftstrom trifft auf diese Barriere und der charakteristische Hickslaut entsteht. Die „gefangene“ Luft verhindert gleichzeitig, dass die aufgenommene Flüssigkeit oder Nahrung zurückfließt. Demnach stellt der Schluckauf für Babys einen wichtigen Schutzmechanismus dar. Er verhindert das gefährliche Verschlucken sowie einen Rückfluss des Mageninhalts.

Gleichzeitig entsteht ein Trainingseffekt von Rippen- und Zwerchfellmuskulatur. Leidet Dein Kind unter Schluckauf, solltest Du zunächst Ruhe bewahren und warten, ob das Phänomen eigenständig abklingt.

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Ein Baby braucht ein Bäuerchen, Copyright: dolgachov, bigstockphoto

Tipp: Sorgt sich Deine Partnerin um den Nachwuchs, solltest Du sie beruhigen und ihr die Ängste nehmen. Unbegründete Sorgen um das Kind wirken sich negativ auf die Psyche aus. Zu dem Ergebnis kommt eine 2018 veröffentlichte Studie namens „Baby belastet Mamas Psyche“.

Drohen Gefahren durch den Schluckauf?

Viele Eltern befürchten, dass andauernder Schluckauf bei Babys zu gesundheitlichen Komplikationen führt. Jedoch erweist sich das Phänomen in der Stillphase als normaler Vorgang. Tritt es mehrmals in der Woche auf, besteht beim selbstständigen Abklingen kein Grund zur Sorge. Im Normalfall empfinden die Neugeborenen das Hicksen nicht als störend oder schmerzhaft. Gewöhnen sich die Kinder an den Schluckauf, schlafen sie währenddessen ein oder widmen sich einem Spiel. Allerdings kommt es vor, dass Dein Baby die Hickser als irritierend empfindet. Dieser Fall tritt beispielsweise ein, wenn der Schluckauf längere Zeit besteht oder mehrmals täglich auftritt.

Welche Maßnahmen helfen gegen Schluckauf bei Babys?

Es existieren mehrere Möglichkeiten, um Deinen Nachwuchs von Schluckauf zu befreien. Zu den gängigsten Methoden gehören beispielsweise:

  • dem Baby etwas zu Trinken anzubieten,
  • eine Bauchmassage durchzuführen und
  • das Kind vom Schluckauf abzulenken.

Beginnt Dein Sprössling mit einem Hicksen, bietest Du ihm Milch oder lauwarmes Wasser aus der Babyflasche an. Oft reicht es aus, diese kurz an den Mund des Babys zu legen. Bereitet es sich auf die Nahrungsaufnahme vor, normalisiert sich die Atmung. Der Schluckauf verschwindet. Nach jeder Mahlzeit unterstützt Du Deinen Nachwuchs dabei, ein Bäuerchen zu machen. Dadurch gelangt überschüssige Luft aus dem Körper. Das Risiko eines dauerhaften Hicksens sinkt. Um den Schluckauf beim Baby zu vertreiben, eignen sich zudem Entspannungsübungen. Beispielsweise hilft es, den Sprössling auf den Arm zu nehmen.

Massage bei Schluckauf beim Baby Copyright: Grash bigstockphoto.com

Das Vorsingen fesselt die Aufmerksamkeit des Kindes, während Du ihm sanft den Bauch streichelst und massierst. Alternativ empfinden viele Neugeborene eine leichte Fußmassage als angenehm. Dadurch entspannen sie sich und der Schluckauf löst sich. Entscheidest Du Dich dafür, den Babybauch zu massieren, um eine Verkrampfung des Zwerchfells zu lösen, wendest Du dabei wenig Druck an. Leichte, kreisende Bewegungen unterstützen die regelmäßige Atmung des Nachwuchses. Währenddessen versuchst Du, das Baby abzulenken. Als Beispiel sprichst Du mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn. Zeige ihm Spielsachen oder interessante Entdeckungen.

Oft vergessen die Sprösslinge vor Staunen den Schluckauf, sodass dieser innerhalb kurzer Zeit abklingt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dem Kind ein warmes Umfeld zu bieten. Temperaturschwankungen und Kälte führen zu einer unregelmäßigen Atmung und dem charakteristischen Hicksen. Ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche fördern die Entspannung des Zwerchfells. Zudem gibt es „Geheimtipps“, die helfen können, Dein Baby von Schluckauf zu befreien. Beispielsweise pustest Du Deinem Kind vorsichtig ins Gesicht.

Bereits ein sanfter Luftstrom reicht aus, damit Dein Sprössling seine Atmung geringfügig verändert. In der Folge lockert sich die Muskulatur des Zwerchfells und der Schluckauf verschwindet. Einige Babys empfinden das Anpusten zudem als lustiges Spiel.

Erschrecken stellt keine Schluckauf-Hilfe dar

Leiden Erwachsene unter Schluckauf, gilt das gegenseitige Erschrecken als Sofortlösung gegen das lästige Hicksen. Das solltest Du bei Deinem Baby vermeiden. Durch den plötzlichen Schreck bekommt es im schlimmsten Fall Angstzustände. Des Weiteren hältst Du dem Neugeborenen keinesfalls Nase oder Mund zu. Obgleich das Luftanhalten bei erwachsenen Menschen als Lösung gegen den Schluckauf gilt, bringst Du Dein Kind damit in Lebensgefahr.

Die richtige Hilfe beim Schluckauf

Oft klingt Schluckauf bei Babys niedlich. Einige Kinder empfinden das Hicksen als lustig. Sie lachen anschließend. Dadurch lockert sich die Zwerchfellmuskulatur von allein. Zudem existieren mehrere Methoden, um das Phänomen zu lindern. Leichte Bauchmassagen sowie ein Bäuerchen gelten als schnelle Lösungen gegen das Hicksen. Verschwindet der Schluckauf beim Baby nicht durch sanfte Hilfe, bewährt es sich, abzuwarten. In der Regel löst der Körper Deines Nachwuchses den Reflex innerhalb weniger Minuten eigenständig.

Woher kommt Schluckauf bei Babys?

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Baby Schluckauf hat. Viele Babys haben in den ersten Lebenswochen und -monaten häufig Schluckauf, vor allem nach dem Stillen oder Füttern. Das ist aber kein Anzeichen dafür, dass Sie dabei etwas falsch gemacht haben.
Ihr Baby hat vermutlich auch schon während der Schwangerschaft häufig „gehickst“. Im Mutterleib ist das der Reflex, der verhindert hat, dass Ihr Embryo Fruchtwasser einatmet. Jetzt, nach der Geburt, verhindert der gleiche Reflex, dass versehentlich Muttermilch oder Säuglingsmilch in die Lunge statt in den Magen fließt.

Der Schluckauf entsteht, wenn sich das Zwerchfell (der Muskel zwischen Brust und Bauch) unwillkürlich zusammenzieht. Dadurch atmet Ihr Baby ein, der Kehlkopfdeckel schließt sich und die Luft kann nicht mehr hinaus. Gleichzeitig wird der Rückfluss der Milch nach oben, der so genannte Reflux, gestoppt.
Im Grunde ist ein Schluckauf in diesem Alter also nicht nur natürlich durch die Entwicklung bedingt, sondern es ist auch eine Schutzfunktion des Körpers und daher nicht schädlich, sondern nützlich. Für Ihr Baby ist der Schluckauf auch nicht schmerzhaft oder störend, manche Babys können sogar trotzdem friedlich einschlummern. Sie müssen daher auch nichts dagegen unternehmen. Trotzdem ist es verständlich, wenn Sie die lästigen Hickser schnell wieder loswerden wollen.
Die meisten Methoden, die wir als Erwachsene anwenden, sind für kleine Babys absolut nicht geeignet. Sie sollten weder versuchen, Ihrem Baby die Nase zuzuhalten, damit es die Luft anhält, noch sollten Sie es erschrecken. Sie können die folgenden Tipps ausprobieren, vielleicht hilft ja einer davon, den Schluckauf schneller abklingen zu lassen:

  • Lassen Sie Ihr Kind nach jeder Mahlzeit „Bäuerchen machen“. Nehmen Sie es auf den Arm, sodass sein Kopf auf Ihrer Schulter ruht, und klopfen Sie sanft seinen Rücken.
  • Nehmen Sie es auf den Arm – auch wenn Ihr Kind kein Bäuerchen braucht. Die körperliche Nähe von Mama oder Papa wirkt auf jeden Fall beruhigend.
  • Bieten Sie Ihrem Baby etwas zu trinken an. Legen Sie es kurz an oder geben Sie Ihrem Kind, wenn Sie nicht stillen, die Flasche oder einen Schluck Wasser.
  • Massieren Sie Ihr Baby. Wenn Sie sanft die Fußsohlen Ihres Babys massieren, kann es sich entspannen. Dadurch wird die Atmung ruhiger und auch das Zwerchfell entspannt sich.
  • Legen Sie Ihrem Baby ein Kirschkern- oder Dinkelsäckchen auf den Bauch. Wärme kann helfen. (Manchmal kann auch Kälte oder ein starker Temperaturwechsel der Auslöser für den Schluckauf sein!)
  • Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm und pusten Sie ihm ins Gesicht. Dadurch ändert Ihr Baby seinen Atemrhythmus und das Zwerchfell kann sich entspannen.

Zuletzt überarbeitet: September 2019

Bereits im Mutterleib unternimmt der Embryo Atemübungen, er hebt dabei seinen Brustkorb und senkt ihn. Da im Bauch keine Atemluft zirkuliert, wird Fruchtwasser durch den Atemkreislauf des Ungeborenen gepumpt. Die Atemmuskulatur kann so bereits trainiert werden und übt die späteren Bewegungen ein. Bei diesen Übungen entsteht durch das Pumpen des Zwerchfells Luft, die aus dem Körper des Ungeborenen entweicht, und zu Schluckauf führt. Bereits ab der 9. Schwangerschaftswoche haben Embryos Schluckauf, den die werdende Mutter aber erst sehr viel später, etwa um die 28. Woche herum, wahrnehmen wird. Die zarten Erschütterungen des Schluckaufs sind für das Ungeborene absolut unbedenklich und auch für die werdende Mutter weder schmerzhaft noch sonderlich unangenehm. Das Atemtraining ist nach der Geburt zwar abgeschlossen, jedoch ist das Zwerchfell eines Neugeborenen noch nicht völlig ausgereift. Kleinere Fehler treten dann auf, wenn sich die Muskeln des Zwerchfells unregelmäßig zusammenziehen. Diese kommen besonders häufig nach dem Stillen zustande, da dies die regelmäßige Atmung unterbricht: Zusätzlich zur zirkulierenden Atemluft, die mit der Nase aufgenommen wird, werden auch Flüssigkeiten wie Milch und damit auch häufig Luft durch den Mund aufgenommen. Beim Schluckauf atmet das Baby ein und durch das Zusammenziehen der Atemmuskulatur schließt sich der Kehlkopfdeckel. Die eingeatmete Luft prallt gegen die Barriere des geschlossenen Kehlkopfdeckels und erzeugt den Schluckauf.

Vom Nutzen des Schluckaufs für das Baby

Auch wenn viele junge Eltern häufig mitleiden, der Schluckauf ist vollkommen unbedenklich; er ist sogar ein nützlicher Schutzmechanismus für Ihr Kind. Dadurch, dass der Kehlkopfdeckel fest verschlossen ist, kann die Luft nicht ausgeatmet werden und erzeugt die typischen Hickser für den Schluckauf. Der Verschluss verhindert aber nicht nur das Herausströmen der Atemluft, sondern auch das der Milch. Schluckauf schützt das Neugeborene damit wirkungsvoll vor einem Rückfluss des Mageninhaltes in die Speiseröhre. Diese als Reflux bezeichnete Störung könnte für das Kind gefährlich werden und sogar zur Erstickung führen. Der Schluckauf bewahrt effektiv vor diesem Phänomen. Für das noch nicht vollständig entwickelte Zwerchfell hat der Schluckauf zudem eine trainierende Wirkung: Die Muskulatur des Zwerchfells und auch die, der Rippen werden durch die Abwechslung von Spannung und Anspannung zum Wachstum angeregt.

Effektive Mittel gegen Schluckauf des Babys

Für das Baby selbst ist der Schluckauf weniger störend als für die Eltern. Wenn Sie Ihr Kind genau beobachten, werden Sie feststellen, dass es kaum darauf reagiert, denn der Schluckauf ist nicht schmerzhaft. Sie müssen deshalb nicht unbedingt etwas dagegen tun; der Schluckauf beim Baby geht von allein weg. Es gibt einige Ausnahmen, in denen es sinnvoll ist, dem Schluckauf vorzubeugen oder aber diesen schnellstmöglich zu beendet. Einige Babys haben so heftigen Schluckauf, dass sie spucken müssen und oftmals einen Großteil der eben zu sich genommenen Stillmahlzeit wieder herausbringen. Wollen Sie aktiv gegen den Schluckauf des Babys tätig werden, dann wenden Sie in keinem Fall Tipps an, die man Erwachsenen bei Schluckauf empfiehlt. Besser Sie probieren es mit einem der folgenden Mittel:

  1. Stillen Sie das Baby erneut. Ein langsames Trinken, das nicht durch Hunger hastig geleitet ist, reguliert die Atmung. Das Zwerchfell wird sich beruhigen und entspannen. Nach dem Stillen sollten Sie das Baby noch eine Weile tragen. Einige Kinder machen ein Bäuerchen, andere nicht. In jedem Fall sollten Sie das Neugeborene nicht sofort ablegen, sondern Zeit geben, um das Getrunkene etwas verdauen zu können.
  2. Für eine Entspannung der Zwerchfellmuskulatur können Sie auch durch ein sanftes Wiegen oder eine leichte Massage sorgen. In jedem Fall hilft die körperliche Nähe zur Bezugsperson. Das Tragen im Arm oder auch im Tragetuch bringt oftmals sehr rasche Abhilfe.
  3. Anspannungen, die für Schluckauf verantwortlich sind, können auch durch Temperaturunterschiede ausgelöst werden. Im Kinderwagen an kalten Tagen kann eine Wärmflasche sehr hilfreich sein: Auf diese Weise lässt sich Schluckauf vorbeugen. Hat das Baby bereits Schluckauf, dann kann Wärme helfen: Ein warmes Dinkelkissen auf dem Bauch wirkt oft sehr schnell und beruhigt. Bei Schluckauf des Babys, der mit Spucken einhergeht, sollten Sie zudem versuchen, die Stillposition zu variieren. Oftmals ist ein übermäßiges Schlucken von Luft für diese starke Reaktion verantwortlich. Bewährt hat es sich das Kind entweder im Liegen zu stillen oder alternativ in der „Fußballer“-Position. Bei dieser Stillhaltung befinden sich die Beine des Babys seitlich hinter der Hüfte der Mutter. Das Kind wird gehalten wie ein Fußball: unter dem Arm. Der Kopf des Kindes muss zudem abgestützt werden, weshalb ein Stillkissen oder ein anderes Polster sehr ratsam ist. Neben einem Wechsel der Stillposition kann auch ein häufigeres Aufstoßen des Babys zu einer Besserung dieser sehr starken Schluckaufreaktion führen. Unterbrechen Sie das Stillen, nachdem das Baby seinen ersten großen Hunger befriedigt hat, und lassen Sie es Bäuerchen machen. Stillen Sie anschließend weiter und lassen Sie es nach dem Ende der Mahlzeit erneut aufstoßen. Sehr heftiger Schluckauf wird auch dann verursacht, wenn die zugeführte Nahrungsmenge sehr hoch ist. In diesem Fall kann es helfen vor dem Stillen etwas Milch aus der Brust auszustreichen, damit der starke Druck zunächst weg ist und das Kind langsamer trinken kann.

Wachsen und Entwicklung: Schluckauf hilft Babys Gehirn

Über manche der natürlichsten Dinge der Welt weiß die Wissenschaft längst nicht alles, und das trotz intensiver Bemühungen. Dazu gehört der Schluckauf: eine durch „kurzfristige, schnelle, reflektorische Kontraktion des Zwerchfells hervorgerufene geräuschvolle Einatmung“, die, nun wird es eher vage, „zahlreiche Ursachen“ haben kann. Immerhin wissen wir, dass bereits neun Wochen alte Babys im Mutterleib regelmäßig Schluckauf haben. Ohnehin hicksen wir vor allem im Säuglingsalter sehr oft – insgesamt rund eine Viertelstunde täglich, besonders nach der Nahrungsaufnahme –, dann im Lauf der Entwicklung immer seltener, ohne jedoch jemals ganz damit aufzuhören. Wissenschaftler spekulieren deswegen, dass der Schluckauf gerade bei Babys eine wichtige Funktion übernimmt, und diskutieren verschiedene Hypothesen. Wahrscheinlich, so nun ein Forscherteam aus Großbritannien im Fachblatt „Clinical Neurophysiology“, spielt das Hicksen aber schon im Mutterleib vor allem eine Rolle beim Training des Hirns für eine lebenswichtige Aufgabe nach der Geburt: die Regulation der Atmung.

Die Forscher haben für ihre Studie das Schluckauf-Profil von 13 Neugeborenen auf einer Säuglingsstation mit Hilfe von EEG-Aufzeichnungen im Detail ausgewertet. Die Versuchsbabys waren dabei in verschiedenen Entwicklungsstufen: Teilweise waren sie nach 30 Wochen Schwangerschaft zu früh geboren, teilweise aber auch mit bis zu 42 Wochen deutlich reifer. Dieses unterschiedliche „Alter“ der gerade Geborenen wirkt sich eindeutig auf den Schluckauf aus – und auf die Reaktionen, die sich im Hirn der Säuglinge abspielen, so die Wissenschaftler um Lorenzo Fabrizi vom University College London.

Immer wird im Lauf der Entwicklung ein Zusammenhang zwischen dem Hicksen und bestimmten Gehirnwellenmustern deutlich: Dabei folgt auf zwei Ausschläge nach dem Schluckauf jeweils etwas verzögert ein dritter. Dieses „ereigniskorrelierte Potenzial“ ähnelt dem, das im Kortex nach Geräuschen verzeichnet wird. Die Forscher vermuten daher, dass das Baby seinen eigenen Schluckauf hört – und dieses Geräusch mit dem zuvor wahrgenommenen Gefühl der Kontraktion des Zwerchfells in Zusammenhang bringt. Das könnte einen Lernprozess fördern, also das Verknüpfen von verschiedenen Nervenverbindungen, so Fabrizi: „Die auf den Schluckauf folgenden Aktivitäten könnten dem Baby helfen, seine Atemmuskulatur überwachen zu lernen – um so dann einmal das Auf und Ab des Zwerchfells kontrollieren zu können“.

Ähnliche Reiz-Reaktions-Prozesse im Hirn dürften gerade in der Zeit nach der Geburt sehr wichtig sein, in der viele verschiedene Eindrücke auf den Säugling einströmen und Lernvorgänge auslösen, also neue Neuronenverbindungen knüpfen. Vergleichbare Funktionen könnten auch das noch unkontrollierte Kicken der Babys im Bauch oder das charakteristische Armwedeln und die typischen „Massenbewegungen“ von Säuglingen nach der Geburt haben: Sie erzeugen ein Reizfeedback, das dem Kortex dabei hilft, mentale Karten der eigenen Körperprozesse zu erstellen.

Schluckauf beim Baby: Wenn das Baby „hickst“

Besonders in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt haben Babys häufig Schluckauf. Worin die Ursachen dafür liegen und warum du dir keine Sorgen machen brauchst, wenn dein Kind hickst.

Schluckauf haben Babys bereits im Mutterleib

Schon ab der 9. SSW kann das ungeborene Baby im Mutterleib Schluckauf bekommen. Grund dafür sind Atemübungen, bei denen der Embryo seinen Brustkorb hebt und senkt. Dabei wird Fruchtwasser durch das Zwerchfell gepumpt, um die Muskulatur für das spätere „richtige“ Ein- und Ausatmen zu trainieren. Überschüssige Luft entweicht bei diesem Vorgang und führt zu den süßen Hicksern im Bauch der werdenden Mama.

Schluckauf bei Säuglingen als Schutzmechanismus und Training

Schluckauf ist für Babys nicht schmerzhaft oder störend.

Bei Säuglingen kann es vor allem nach dem Stillen oder Füttern zum Schluckauf kommen. Ursache dafür ist die noch nicht ausreifte Zwerchfellmuskulatur, die die Atmung steuert. Fehlwirkungen sorgen für ein unregelmäßiges Zusammenziehen dieser Muskeln. Das bewirkt, dass das Baby einatmet, sich dabei aber sofort der Kehlkopfdeckel schließt. Gegen diese Barriere prallt dann der Luftstrom und erzeugt dabei den Hickser. Gleichzeitig kann keine Luft mehr hinaus und der Rückfluss der Milch nach oben wird gestoppt.

Der Schluckauf ist daher für das Baby ein sehr nützlicher Schutzmechanismus vor dem Verschlucken und dem Rücklauf des Mageninhalts in den Mund. Gleichzeitig werden Zwerchfell- und Rippenmuskulatur trainiert.

Schwangerschaftswissen zum Angeben

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Was kann man gegen Schluckauf beim Baby tun?

Da das Baby den Schluckauf auch schon seit der frühen Schwangerschaft kennt, hat es sich an ihn gewöhnt und empfindet ihn nicht als schmerzhaft oder störend. Außerdem geht er früher oder später von allein wieder weg. Wenn du deinem Kind trotzdem dabei helfen willst, die Hickser loszuwerden, kannst du Folgendes probieren:

  • Biete deinem Baby etwas zu trinken an. Meist reicht es aus, wenn du es noch einmal kurz anlegst oder ein wenig Wasser aus der Flasche gibst. Außerdem solltest du dein Baby nach jeder Mahlzeit ein ausgiebiges „Bäuerchen“ machen lassen.
  • Auch Entspannung kann den Schluckauf vertreiben, daher nimmst du dein Baby auf den Arm, singst ihm etwas vor, streichelst es oder massierst ihm sanft seine Fußsohlen. Hier findest du für die Babymassage praktische Übungen!
  • Da Schluckauf auch von Temperaturschwankungen und Kälte ausgelöst werden kann, achte darauf, dass dein Baby immer warm genug angezogen ist und statte deinen Wickeltisch eventuell mit einer Wärmelampe für ca. 30 Euro* aus. Auch ein warmes Kirschkernkissen* im Bettchen kann dabei helfen, dass sich das Zwerchfell wieder entspannt.

Zuletzt ein etwas seltsam klingender Tipp: Puste deinem Kind ganz leicht ins Gesicht. Dadurch ändert es seinen Atemrhythmus und der Schluckauf hört vielleicht schon bald auf.

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10 Mythen der Babyerziehung

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Warum haben Babys (meine Tochter ist 7 Wochen alt) oft den Schluckauf? Muss man etwas dagegen tun?

Schluckauf ist ein ganz normaler Reflex, bei dem sich das Zwerchfell ruckartig zusammenzieht, weil der Phrenicus-Nerv am Zwerchfell gereizt wird. Das passiert vor allem, wenn der Magen gedehnt wird – eigentlich ist das wie ein Zwerchfellkrampf. Je kleiner ein Kind ist, um so häufiger hat es einen Schluckauf.

Babys haben schon vor der Geburt in der Gebärmutter Schluckauf. Man kann das an den regelmässigen, rhythmischen „Bewegungen“ der mütterlichen Bauchdecke erkennen. Daher sind die meisten Babys an Schluckauf gewöhnt, und er tut ihnen auch nicht weh. Der Schluckauf kann so stark sein, dass Milch aus dem Magen heraufgewürgt wird oder das Baby sich durch die Heftigkeit des Reflexes erschreckt. Viele Babys können auch durch den Kältereiz beim Ausziehen einen Schluckauf bekommen.

Sie müssen bei einem unkomplizierten Schluckauf gar nichts tun. Tragen Sie Ihr Baby ein wenig herum, klopfen Sie ihm sanft auf den Rücken und trösten Sie es. Manchmal hört der Schluckauf auch auf, wenn Sie es stillen oder ihm die Schoppenflasche geben.

Schluckauf beim Baby – vollkommen normal und kein Grund zur Sorge. Selbst im Bauch der Mutter haben Babys bereits ab der 9. Schwangerschaftswoche oftmals Schluckauf. Im Mutterleib sind die Atemübungen des Embryos die Ursache. Dabei hebt sich der Brustkorb, wodurch sich das Fruchtwasser durch das Zwerchfell pumpt, um die spätere Atmung zu trainieren. Dabei entweicht überschüssige Luft, welche dann zu den kleinen Hicksern im Bauch der Mutter führt.

Beim Schluckauf von Neugeborenen und Babys handelt es sich ebenfalls um den Reflex, bei dem sich das Zwerchfell krampfartig zusammenzieht. Die Folge davon: die Ritze zwischen den Stimmbändern, durch die normalerweise die Atemluft aus der Lunge wieder entweichen kann, schließt sich reflexartig. Wenn sich dieser Druck entlädt, entsteht Schluckauf, also dieser Hickser, wie wir ihn wohl alle aus eigener Erfahrung kenn. Schluckauf, egal ob bei Babys oder Erwachsenen, ist unbedenklich und harmlos. Es handelt sich beim Schluckauf eher um einen Schutzmechanismus des Körpers gegen das Verschlucken.

Die Ursachen für den Schluckauf beim Baby

Der Grund, warum Babys Schluckauf haben – und das manchmal sehr häufig – liegt daran, dass sich das Zwerchfell noch entwickelt. Dadurch kann es eben öfter vorkommen, dass sich die Ritze zwischen den Stimmbändern schließt und beim Lösen dieses „Hicksen“ entsteht. Bei manchen Kindern, die einen Wachstumsschub haben, ist öfter ein Schluckauf zu beobachten. Bei Babys tritt der Schluckauf vor allem dann auf, wenn sie gerade wach geworden sind oder gerade einschlafen und sich dadurch ihr Atemrhythmus verändert.

Was hilft gegen Schluckauf? – Tipps gegen Baby Schluckauf

Für das Baby ist der Schluckauf vielleicht etwas unangenehm, doch viele Eltern empfinden den Schluckauf bei Babys ganz schlimm. Und deshalb stellt man sich wohl die Frage, ob es etwas gibt, was gegen Schluckauf bei Neugeborenen und Babys hilft. Die folgenden Mittel haben sich bei etlichen Kindern bewährt:

  • Gebt dem Baby etwas zu Trinken, stillt es kurz oder gebt den Schnuller zum Saugen. Das hilft bei Schluckauf.
  • Teilweise kann Entspannung Abhilfe beim Schluckauf von Säuglingen bringen. Nehmt euer Baby auf den Arm und singt ihm ein Lied vor, wiegt es dabei leicht. Ebenfalls ein Mittel, das gegen Schluckauf hilft.
  • Temperaturschwankungen oder Kälte können auch die „Schluckauf Ursache“ sein. Deshalb ist es wichtig, dass euer Baby warm genug angezogen ist.
  • Oftmals hilft eine kleine Bauchmassage bei dem Baby. Bei manchen Neugeborenen hilft auch eine Massage der Fußsohlen beim Schluckauf hervorragend. Dabei sanft etwas Druck ausüben, sonst kitzelt es und das möchten Babys so gar nicht.
  • Pustet eurem Kind kurz und leicht ins Gesicht, dadurch kann es sein, dass euer Baby den Schluckauf loswerden kann. Der Grund ist wohl der überraschende Reiz, der durch das Pusten verursacht wird, so dass sich der Atemrhythmus eures Babys wieder normalisiert.

Das war ein kleiner Einblick in das Thema Schluckauf beim Baby – wie Schluckauf entsteht, was gegen Schluckauf hilft und worin die Schluckauf Ursachen begründet sind. Für das Baby ist der Schluckauf nichts Schlimmes, sondern eher ein sehr guter Schutzmechanismus, der vor dem Verschlucken hilft. Zudem sorgt der Schluckauf bei Neugeborenen und Babys dafür, dass der Mageninhalt nicht in den Mund zurücklaufen kann. Und außerdem trainiert der Schluckauf beim Säugling die Zwerchfell- und Rippenmuskulatur.

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Schluckauf beim Baby: Ursachen und was dagegen hilft

Schluckauf beim Baby ist nicht schlimm und verschwindet normalerweise genauso schnell wie er kam. Mit einfachen Tricks kannst du deinem Baby trotzdem dabei helfen, das Hicksen loszuwerden.

Woher kommt Schluckauf beim Baby?

Im Allgemeinen entsteht Schluckauf bei Menschen, wenn sich das Zwerchfell verkrampft. Durch schnelles, unkontrolliertes Zusammenziehen des Zwerchfells schließt sich die Stimmritze – wenn dann eingeatmete Luft auf sie prallt, entsteht das für Schluckauf typische Hicksen.

Bei Babies kommt außerdem hinzu, dass die Zwerchfellmuskulatur noch nicht vollständig entwickelt ist. Dadurch kommt es öfter mal zu Schluckauf.

Weitere Ursachen für Schluckauf bei Babies können die folgenden sein:

  • Temperaturschwankungen im Magen durch zu warmes oder kaltes Essen
  • Luft schlucken, zum Beispiel beim Lachen oder während des Trinkens

Übrigens: Schluckauf ist für Babies überhaupt nicht schlimm. Meist wird er nicht als störend empfunden und Schmerzen bereitet er auch nicht.

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Effektive Tricks gegen Schluckauf

Viele Babys haben schon im Mutterleib Schluckauf. (Foto: CC0 / / Fotorech)

Normalerweise vergeht Schluckauf beim Baby recht schnell wieder von alleine. Wenn du merkst, dass dein Baby davon irritiert ist, kannst du ihm dennoch helfen. Alle der nachfolgenden Tipps sorgen dafür, dass sich das Zwerchfell entspannt und die Atmung wieder kontrolliert abläuft:

  • Wenn der Schluckauf nach dem Fläschchen oder Stillen auftritt, hilft meist schon ein „Bäuerchen“.
  • Massiere deinem Baby die Fußsohlen oder wiege es sanft hin und her, um es zu entspannen.
  • Ein Schluck Wasser oder Muttermilch hilft, die Atmung wieder zu normalisieren.
  • Achte darauf, dass die aufgenommene Nahrung nie zu kalt oder warm ist.
  • Puste deinem Baby sanft ins Gesicht. Dadurch sollte es seinen Atmungsrhythmus ändern.

Wichtig: Versuche auf keinen Fall, den Schluckauf deines Babies wie bei Erwachsenen zu bekämpfen. Erschrecken solltest du es also genauso wenig wie ihm die Nase zuhalten.

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Schluckauf bei Neugeborenen

Schluckauf bei Neugeborenen: Schutz- und Übungsfunktion für Atmung und Trinken. Während für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Schluckauf eher unangenehm ist, übernimmt er beim Säugling in den ersten Lebensmonaten eine wichtige Schutz- und Übungsfunktion.

Der Schluckauf im Mutterleib

Bereits im Mutterleib bekommt das Ungeborene zwischendurch einen Schluckauf – einen so genannten Zwerchfellkrampf. Die werdende Mutter erkennt es an ihrer auf- und abhüpfenden Bauchdecke, die den Rhythmus der niedlichen Hickser als winzige und dennoch wahrnehmbare Bewegungen weitergibt.

Zumeist ist der Schluckauf des Babys dabei ab dem dritten Schwangerschaftsmonat zu beobachten. Das Ungeborene beginnt zu diesem Zeitpunkt, seinen Brustkorb gleichmäßig zu heben und zu senken, so, als ob es atmen würde. Doch wird bei diesen Atemübungen noch keine Luft in seine Lunge gepumpt, sondern nur Fruchtwasser durch das Zwerchfell.

Beim Heben und Senken des Zwerchfells entweicht überschüssige Luft dann und verursacht die niedlichen kleinen Hickser. Sorgen machen muss sich die werdende Mutter jedoch nicht, denn dieser Vorgang ist normal und erforderlich, um die Atmung im Mutterleib zu trainieren und das Zwerchfell entsprechend zu stärken.

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Der Schluckauf bei Neugeborenen

Warum haben Babys Schluckauf?

Auch in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt haben Säuglinge noch sehr häufig Schluckauf. Meist nachdem oder während sie gestillt werden oder ihr Fläschchen bekommen.

Auslöser ist dabei zumeist der noch nicht abgeschlossene Reifungsprozess der Nervenverbindungen, die auf das Zwerchfell einwirken und dieses kontrollieren.

Der Schluckauf verhindert dabei, dass die Milch den falschen Weg nimmt und aus Versehen in die Lungenflügel fließt. Denn um den Schluckauf auszulösen, ziehen sich das Zwerchfell, ein flächiger Muskel, der Brustkorb und Bauchraum voneinander trennt, und die Rippenmuskeln zusammen und bewirken, dass das Neugeborene einatmen muss.

Durch das Einatmen wird der Kehldeckel aktiviert, der sofort die Luftröhre verschließt und so auch gleichzeitig den Rückfluss der Milch verhindert. Sobald der eingeatmete Luftstrom des Babys auf die Kehldeckelbarriere trifft, entsteht der typische Schluckauf.

Schluckauf bei Neugeborenen: Maßnahmen zur Hilfe

Auch wenn der Schluckauf bei Babys zum Entwicklungsstadium gehört und eher förderlich als störend ist, möchten die meisten Eltern ihrem Kind helfen und das niedliche Hicksen so schnell wie möglich wieder in den Griff bekommen.

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Wirkliche Hilfe gibt es allerdings nicht, da der Schluckauf eine natürliche Schutzfunktion hat und zumeist von selbst wieder aufhört. Nach den ersten Monaten, wenn die Nerven des Zwerchfells komplett ausgebildet sind, legt sich der Schluckauf zumeist komplett und wird bis dahin in seinem Auftreten zunehmend seltener.

Wenn Sie jedoch unbedingt möchten, können Sie die nachfolgenden Methoden ausprobieren, um herauszufinden, ob sie Ihrem Kind helfen und seinen andauernden Schluckauf regulieren können:

Das hilft bei Babys Schluckauf:

  1. Lassen Sie Ihr Kind sein Bäuerchen machen, damit überflüssige Luft und Gase entweichen aus seinem Körper entweichen können. Dazu das Baby auf den Arm nehmen und ihm zur Unterstützung sanft auf den Rücken klopfen.
  2. Nehmen Sie Ihr Baby zwischendurch hoch und pusten Sie ihm leicht ins Gesicht, damit es seine Atemfrequenz ändern und das Zwerchfell wieder entspannen kann.
  3. Bieten Sie Ihrem Baby noch einmal etwas zu trinken an. Wenn es bereits satt ist, kann es auch ein Schluck ungesüßter Tee oder Wasser sein. Erfahrungsgemäß wirken warme Getränke hier besser als kalte.
  4. Auch ein warmes Kirschkernsäckchen , das auf den Bauch des Babys gelegt wird, kann helfen, den Schluckauf wieder in den Griff zu bekommen

Alle Maßnahmen, die wir Erwachsenen untereinander anwenden, um einen unangenehmen Schluckauf wieder loszuwerden, sollten bei Neugeborenen tunlichst vermeiden. Allem voran natürlich das Erschrecken.

Schluckauf: Baby ist es kalt?

Manche Babys bekommen auch dann Schluckauf, wenn es ihnen zu kalt ist, beispielsweise beim Wechsel von warmen in kalte Räume, oder auch, wenn sie beim Wickeln aus ihrer warmen molligen Kleidung geschält werden.

Ob Ihrem Kind wirklich kalt ist, können Sie in seinem Nacken testen, denn auf Grund der noch nicht komplett ausgereiften Temperaturregulierung Ihres Babys, sind kalte Händchen oder kalte Füßchen kein zuverlässiger Maßstab. Hier ist der Nacken das bessere Thermometer – fühlt er sich warm an, ist alles in Ordnung.

Ist der Nackenbereich hingegen kalt, können auch hier warmer Tee oder ein warmes Kirschkernkissen helfen. Und natürlich: Das Baby ganz schnell wieder kuschelig warm einhüllen und das Kleine die Körperwärme der Mutter spüren lassen.

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Schluckauf

Was hilft gegen Schluckauf?

Meist geht Schluckauf von ganz alleine wieder weg. Was Sie selbst tun können bei Schluckauf, dazu geistern viele Ratschläge herum: ein Glas Wasser trinken, einen Löffel Essig mit Zucker in den Mund stecken und langsam schlucken oder sich erschrecken lassen – die Tipps und Hausmittel gegen Schluckauf sind so vielfältig wie abenteuerlich. Und fast alle entbehren einer wissenschaftlichen Grundlage. Dennoch können sie helfen, die Atmung zu beruhigen und das verspannte Zwerchfell zu lockern.

Wenn man beispielsweise in kleinen Schlucken ein Glas Wasser trinkt, hält man dabei automatisch den Atem an. Das gleiche gilt für den Essig mit Zucker, der auf der Zunge zergeht und langsam geschluckt wird. Zu den weiteren Tipps gegen Schluckauf zählt, die Zunge rauszustrecken oder für einige Atemzüge nach hinten zu rollen. Das sorgt dafür, dass die Atmung stärker über den Bauch abläuft und ruhiger wird. Der Krampf im Zwerchfell kann sich lösen.

Eine solche Atemregulation lässt sich auch durch das Luftanhalten oder das Atmen in eine Tüte erreichen. Bei dieser Technik erhöht sich die Kohlendioxid-Konzentration (CO2) im Blut, was eine tiefe, gleichmäßigere Atmung provoziert. Aber Vorsicht, dabei kann es schnell zu Kreislaufproblemen kommen bis hin zur Bewusstlosigkeit!

Gegen Schluckauf hilft mitunter auch die sogenannte Vasalva-Methode, mit der man auch Druck auf den Ohren los wird: Halten Sie die Nase zu, schließen Sie den Mund und spannen Sie dann die Atemmuskulatur an, als würden Sie ausatmen. Der Druck wölbt das Trommelfell nach außen und presst den Brustraum zusammen. Halten Sie diesen Druck rund zehn bis 15 Sekunden aufrecht. Auch hier gilt: Übertreiben Sie es nicht mit Druck und Dauer der Übung.

Falls Sie auf kalte, heiße oder scharfe Speisen und Getränke öfters mit einem Schluckauf reagiern, müssen nicht zwingend ganz auf sie verzichten. Stattdessen sollten Sie besonders darauf achten, beim Essen und Trinken ruhig und gleichmäßig zu atmen. Auch sollten Sie dabei entspannt und aufrecht sitzen.

Was hilft gegen chronischen Schluckauf?

Liegt chronischem Schluckauf eine Krankheit zugrunde, wird der Arzt zunächst diese behandeln, etwa mit Medikamenten. So kann er beispielsweise Säurehemmer (Protonenpumpeninhibitoren) verschreiben, die Sodbrennen bekämpfen. In anderen Fällen profitiert der Patient von einem muskelentspannenden Mittel (Baclofen), einem Wirkstoff gegen Übelkeit (Domperidon) oder einem Medikament, das die Magen-Darm-Funktion fördert (ein sogenanntes Prokinetikum).

Einigen Patienten können auch bestimmte Mittel gegen epileptische Anfälle helfen (Antiepileptika), zum Beispiel Gabapentin oder Carbamazepin. Je nach Ursache des Schluckaufs kann der Arzt beispielsweise auch Beruhigungsmittel, Neuroleptika oder Cannabisprodukte empfehlen.

Auch ein chronischer Schluckauf ohne feststellbare Ursache (idiopathischer Schluckauf) lässt sich zum Teil mit Medikamenten behandeln.

Alternativ oder ergänzend zu einer medikamentösen Behandlung hilft möglicherweise ein Atemtraining oder eine Verhaltenstherapie. Bei diesen Kursen lernen die Betroffenen, sowohl einem Schluckauf vorzubeugen als auch auftretende Hickser wieder zu vertreiben. Den gleichen Zweck verfolgen auch diverse Entspannungstechniken, mit denen sich das außer Kontrolle geratene Zwerchfell wieder beruhigen lässt.

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