Scheide nach geburt

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Brennen in der Scheide

Brennen in der Scheide: Ursachen und mögliche Erkrankungen

Ist die natürliche Scheidenflora angegriffen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion der Scheide. Milchsäurebakterien sind zum Beispiel empfindlich gegenüber vielen Antibiotika: Wird ein solches eingenommen, kann das auch die Scheide beeinflussen. In der Folge entstehen zum Beispiel vermehrt Infektionen mit Scheidenpilzen. Aber auch eine zu trockene Scheide erschwert die natürliche Abwehr im Intimbereich. Ebenso können psychische Faktoren wie zum Beispiel Stress die Scheidengesundheit beeinträchtigen. Das Scheidenbrennen kann sowohl durch Reizung (zum Beispiel beim Sex) oder permanent auftreten.

Brennen in der Scheide durch Bakterien

In den meisten Fällen von Scheideninfektionen nehmen bestimmte Bakterien in der Scheide überhand (bakteriellen Vaginosen) und lösen dort unangenehme Beschwerden wie das Brennen in der Scheide aus. Ein Überhang an „bösen“ Bakterien wird bei rund fünf Prozent der Frauen, die zu einer Vorsorgeuntersuchung zum Frauenarzt gehen, entdeckt. Allerdings haben nur die Hälfte der Betroffenen auch wirklich Symptome. Bei Schwangeren ist das Risiko für eine Infektion sogar doppelt bis vier Mal so hoch.

Bakterien als Ursache von Brennen in der Scheide sind oft am fischigen Geruch des Ausflusses zu erkennen. Die Farbe des Sekrets ist meist weißlich-gräulich. Außerdem ist der pH-Wert der Scheide erhöht, also weniger sauer. Neben der klassischen Vaginose gibt es auch zahlreiche Bakterien, die erst durch ungeschützten Geschlechtsverkehr in die Vulva gelangen.

Bakterien, die in der normalen Scheidenflora vorkommen

Gardenerella vaginalis: Diese Bakterienart verursacht in den meisten Fällen die bakterielle Vaginose. Charakteristisch ist der starke Fischgeruch des Ausflusses. Durch die alkalischen Ausscheidungen der Prostata beim Mann intensiviert sich der Geruch vor allem nach dem Geschlechtsverkehr.

Streptokokken: Diese Bakterienart kommt ganz normal auf der Haut und den Schleimhäuten vor. Bei einer intakten Immunabwehr wird eine Infektion normalerweise verhindert. Ist das natürliche Milieu der Scheide gestört, kann es zu einer Infektion und Brennen in der Scheide kommen. Begünstigend wirken eine falsche Intimhygiene, Diabetes, Östrogenmangel (Mädchen vor der Geschlechtsreife) und Fremdkörper in der Scheide. Der Ausfluss nimmt eine grünlich-gelbe Farbe an.

Staphylokokken: Vor allem in den äußeren Bereichen der Vulva befinden sich manchmal entzündete Haarbälge oder Schweißdrüsen, die mit Staphylococcus aureus befallen sind. Diese Infektionen können auch in tiefere Gewebsschichten wandern und dort Furunkel oder Karbunkel auslösen. Gerade im Anfangsstadium der Infektion können diese Bereiche ein Jucken in der Scheide auslösen, später sind sie vor allem schmerzhaft und druckempfindlich.

Bakterien, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden

Chlamydien: Infektionen mit Chlamydien gehören zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten und können Brennen in der Scheide auslösen. Je nach Alter gelten zehn Prozent der Bevölkerung als infiziert. Allerdings hat die große Mehrheit der betroffenen Frauen keine Beschwerden. Wenn sich die Infektion äußert, dann meist durch eitrigen Ausfluss, eine juckende Scheide sowie Schmerzen beim Wasserlassen. Im schlimmsten Fall kann eine Infektion zur Unfruchtbarkeit führen.

Neisseria gonorrhoeae (Gonorrhoe / Tripper): Der Tripper gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Dabei kommt es zu Entzündungen im Intimbereich. Bei Frauen verläuft die Infektion in vielen Fällen ohne Beschwerden. Es kann allerdings zu Brennen beim Wasserlassen oder Scheidenbrennen und eitrigem Ausfluss kommen. Vor allem bei jüngeren Erwachsenen (Durchschnittsalter 30 Jahre) ist die Krankheit in den letzten Jahren auf dem Vormarsch.

Mykoplasmen: Dabei handelt es sich um eine Gattung von besonders kleinen, zellwandlosen Bakterien, die parasitär andere Zellen (oder Bakterien) befallen. Insbesondere der Erreger Mycolasma hominis wird mit bakterieller Vaginose in Zusammenhang gebracht. Mit der Zahl der Sexualpartner steigt das Vorkommen, allerdings ist noch nicht ganz geklärt, ob die Mykoplasmen allein zu der Vaginitis führen, oder andere Bakterien, die sie begleiten. Zur Bekämpfung eignen sich nur bestimmte Antibiotika, da den Mykoplasmen die Zellwand fehlt, an der viele der antibakteriellen Wirkstoffe angreifen.

Brennen in der Scheide durch Pilze

Mit zu den häufigsten Ursachen für Infektionen und Brennen in der Scheide gehören Pilze, die ebenfalls das Zuckerangebot der Scheidenflora als Nahrungsquelle nutzen. Vor allem der Hefepilz Candida albicans fühlt sich im Milieu der Scheide wohl. Er ist für 80 Prozent der Pilzinfektionen verantwortlich. Bei einem Abstrich sind unter dem Mikroskop gut die fadenförmigen Strukturen (Hyphen) zu sehen. Betroffen sind Frauen hauptsächlich während ihrer fruchtbaren Lebensphase und während der Schwangerschaft aufgrund des hohen Östrogenspiegels. Vor der Menstruation oder nach den Wechseljahren sind Pilzinfektionen selten. Auch Menschen mit Immunschwäche (zum Beispiel bei AIDS oder Diabetes) sind anfällig für Pilzerkrankungen.

Neben der brennenden Scheide macht sich eine Pilzinfektion vor allem durch einen unangenehmen Juckreiz im Intimbereich bemerkbar. Zusätzlich kann es zu Schmerzen beim Wasserlassen kommen. Der Ausfluss ist in der Regel weiß bis gelblich und bröselig – er erinnert in der Konsistenz gelegentlich an Hüttenkäse.

Brennen in der Scheide durch Viren

Auch Viren können die Scheidenflora attackieren und eine Entzündung und damit Scheidenjucken und Brennen in der Scheide hervorrufen. Dazu gehören vor allem:

Humane Papilloma-Viren (HPV): Bestimmte Unterarten der HPV können im Genitalbereich Feigwarzen hervorrufen, die meisten Frauen merken aber kaum Beschwerden. Manche spüren allerdings ein Jucken oder Brennen in der Scheide.

Herpes simplex-Viren (HSV): Das Herpesvirus ist vor allem in Form von Lippenherpes bekannt. Derselbe Erreger kann allerdings auch im Intimbereich zu Genitalherpes führen. Die meiste Zeit „schlafen“ die Viren. Kommt es allerdings zu einem Ausbruch, bilden sich oft juckende und teilweise sehr schmerzhafte Bläschen in der Scheide.

Brennen in der Scheide durch Einzeller

Neben den Bakterien, Pilzen und Viren gibt es noch eine andere Variante an Mikroorganismen, die im Intimbereich überhand nehmen können: Einzeller mit einem Zellkern (Bakterien haben zum Beispiel keinen). Der wichtigste Vertreter heißt Trichomonas vaginalis. Er gehört zu den Geißeltierchen und braucht ein stets feuchtes Milieu, wie er es in der Scheide vorfindet. Weltweit infizieren sich jedes Jahr ungefähr 180 Millionen Frauen mit dem Erreger – damit gehören die Trichomonaden zu den häufigsten Krankheiten, die sexuell übertragen werden. Neben dem Brennen in der Scheide ist vor allem der scharf riechende Ausfluss, der gelblich-grün und schaumig sein kann, charakteristisch für eine Infektion.

Brennen in der Scheide durch falsche Intimhygiene und Allergien

Die Scheidenflora besitzt ein natürliches Gleichgewicht. Mit übermäßiger Intimhygiene oder normaler Seife sowie parfümierten Produkten wird dieses gestört. Gelegentlich wird auch ein Fremdkörper (zum Beispiel ein Tampon) in der Scheide vergessen und erleichtert eine Infektion der Scheide. Auch eine Allergie gegen bestimmte Produkte der Intimreinigung oder Waschmittel, kommen als mögliche Ursache infrage.

Brennen in der Scheide nach dem Sex

Manchmal sind Frauen gegen Latex allergisch, was zu einem Brennen in der Scheide führen kann. Deswegen muss auf ein Kondom beim Sex allerdings nicht verzichtet werden, es gibt mittlerweile auch eine große Auswahl an „Verhüterli“ ohne Latex. Auch andere Verhütungsmittel können Scheidenbrennen oder –jucken verursachen. Besonders oft ist das bei Spermiziden (spermienabtötenden Substanzen) der Fall, die zum Beispiel zusammen mit Diaphragmen verwendet werden.

Gelegentlich ist die Scheide beim Sex nicht feucht genug, das Gewebe wird durch die Reibung gereizt und hinterlässt ein brennendes Gefühl in der Scheide – vor allem, wenn die gereizte Haut später beim Urinieren mit dem säurehaltigen Urin in Kontakt kommt.

Brennen in der Scheide ohne erkennbare Ursache

Bei einigen Frauen wird keine richtige Ursache wie Pilze oder Bakterien für das Brennen in der Scheide gefunden. Trotzdem haben die Betroffenen starke, oft chronische Beschwerden, die auch beim Sex auftreten. Hierbei sprechen Experten von einer sogenannten Vulvodynie. Bisher ist über diese Erkrankung noch wenig bekannt, entsprechend gibt es bislang keine etablierten Therapieansätze.

Stechen in der Scheide: Das ist los

Ein Stechen in der Scheide ist nicht nur unangenehm. Die Beschwerden können auch auf eine Erkrankung hinweisen. Deshalb solltest Du versuchen, der Ursache auf den Grund zu gehen.

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Scheidenpilz oder bakterielle Vaginose

Häufig wird das Stechen in der Scheide durch Infektionen im Intimbereich verursacht. Dieser Verdacht besteht, wenn:

  • Deine Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr stärker werden
  • Du außerdem vermehrt Ausfluss hast
  • weitere Symptome wie ein Juckreiz oder Brennen hinzukommen.

Die beiden häufigsten Vaginalinfektionen sind Scheidenpilz und bakterielle Vaginose. Bei beiden gehört das Stechen in der Scheide zu den möglichen Symptomen, aber Du kannst die Infektionen anhand des Ausflusses gut unterscheiden:

  • Bei Scheidenpilz ist er krümelig, weiß und fast geruchlos.
  • Bei bakterieller Vaginose ist er dünnflüssig bis schäumend, grau-grünlich und riecht unangenehm nach Fisch.

Beide Erkrankungen lassen sich mit geeigneten Medikamenten gut behandeln. Mittel gegen Scheidenpilz bekommst Du rezeptfrei in Deiner Apotheke. Bei Verdacht auf eine bakterielle Vaginose benötigst Du ein Antibiotikum, das Dir Dein Frauenarzt verschreibt.

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Weitere Ursachen für ein Stechen in der Scheide

Neben den beiden Infektionen gibt es weitere mögliche Ursachen für ein Stechen in der Scheide. So empfinden manche Frauen Schmerzen während des Eisprungs oder während ihrer Periode. Du solltest deshalb darauf achten, ob Deine Beschwerden im Zusammenhang mit dem Zyklus auftreten und dann wieder verschwinden.

Wenn sich das Stechen in der Scheide während Deiner Periode verschlimmert, solltest Du zum Frauenarzt gehen. Denn es besteht die Möglichkeit, dass Du unter einer Endometriose leidest. Bei dieser chronischen Erkrankung siedeln sich auch außerhalb der Gebärmutter Gewebeteile ähnlich der Gebärmutterschleimhaut an und bauen sich im Verlaufe des Zyklus auf und wieder ab. Dadurch kann es an den betreffenden Stellen zu Schmerzen während der Regelblutung kommen. Mehr zum Thema Endometriose erfährst Du hier.

Selten, aber möglich, ist auch eine Krebserkrankung, bei der sich ein Geschwür in Deiner Scheide entwickelt. Sollte das Stechen in der Scheide sehr stark sein und Du außerdem außerplanmäßige Blutungen haben, ist deshalb ebenfalls die schnellstmögliche Abklärung durch Deinen Gynäkologen angezeigt.

Sex nach der Geburt: Wir klären die wichtigsten Fragen

Die Geburt eines Babys ist ein einschneidendes Erlebnis im Leben aller Eltern: veränderter Tagesablauf, neue Prioritäten, schlaflose Nächte, … Das bisherige Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, und auch für die Beziehung bedeutet der Familienzuwachs eine große Umstellung.
Besonders die ersten Tage und Wochen mit Baby sind ein einziges Gefühlschaos. Zwischen Babygeschrei und bleierner Müdigkeit kämpft vor allem die Frau oft mit ihrer neuen Rolle als Mama. Gedanken an Sex sind bei vielen Neu-Mamas völlig außen vor. Das kann für den Partner manchmal belastend sein, ist aber ganz natürlich. Auch er muss sich in seine neue Rolle als Vater, auch im Bezug auf seine Partnerin, hineinfinde.
Trotzdem kommt irgendwann – zum Glück – der Moment für den ersten Sex nach der Geburt. Und mit ihm jede Menge Fragen: Ab wann darf ich nach der Schwangerschaft Sex haben? Wie kann oder muss ich verhüten? Werde ich Schmerzen haben? Und was genau hat sich im Körper durch Schwangerschaft und Geburt alles verändert?

4 Dinge, die mit deiner Partnerschaft passieren wenn du ein Kind bekommst

Ab wann ist Sex nach der Geburt ok?

Die meisten Gynäkologen raten einer frisch gebackenen Mama dazu, mit dem Sex nach der Schwangerschaft vier bis sechs Wochen zu warten. Das hat den einfachen Grund, dass mit Ablösung der Plazenta eine Wunde in der Gebärmutter der Frau zurückbleibt, die nun erst einmal heilen muss. Während der Heilung, also in der Zeit des Wochenflusses, ist das Infektionsrisiko sehr hoch. Ist der Wochenfluss versiegt, ist auch die Wunde verheilt.
Die vier bis sechs Wochen sind eine dringende Empfehlung der Ärzte. Wenn Paare die Finger gar nicht voneinander lassen können, dann sollte der Sex nach der Geburt unbedingt mit Kondom passieren, um einer Infektion vorzubeugen. Es kann auch sein, dass die frischgebackene Mutter zu Beginn Schmerzen hat, besonders dann, wenn unter der Geburt ein Dammschnitt gemacht wurde.
Bis sich die Gebärmutter nach ein paar Wochen wieder zurückgebildet hat, kann es passieren, dass der Penis beim Geschlechtsverkehr dagegen stößt, was ebenfalls unangenehm für die Frau ist. Deshalb ist eine Sache besonders wichtig: Mit dem Sex nach der Geburt sollte gewartet werden, bis beide wirklich Lust verspüren.
​Speziell für Frauen ist das erste Mal komisch. Zu frisch sind die Erinnerungen an die Geburt, zu stark die körperlichen Veränderungen und dann auch noch die Tatsache, dass sie plötzlich nicht mehr nur Frau und Geliebte sind, sondern auch Mutter. Das kann die Lust durchaus ein wenig hemmen.

Sex nach der Geburt: Was hat sich im Körper geändert?

Blicken wir der Wahrheit ins Gesicht: Unter einer natürlichen Geburt presst die Frau das Baby durch ihre Vagina – dass die kurz danach also weiter ist, sollte klar sein. Doch keine Angst, sie zieht sich auch wieder zusammen, sodass Sex nach der Geburt nicht so anders ist als vorher. Spezielle Rückbildungsgymnastik, bei der die Beckenbodenmuskulatur trainiert wird, hilft dabei. Kurse werden zum Beispiel in Krankenhäusern angeboten.

Bei Frauen, die ihr Kind stillen, ist der Östrogenspiegel ein wenig niedrig. Das führt dazu, dass die Scheide nicht so schnell feucht wird und Sex nach der Geburt schmerzhaft sein kann. Hier helfen wahlweise ein ausgedehntes Vorspiel oder ein Gleitmittel.

Das größte Problem haben Frauen jedoch mit dem eigenen Körper. Nach der Schwangerschaft hängt der Bauch schlaff herunter, die Kilos verschwinden nicht so schnell, wie sie es gerne hätten und sie haben Angst, dass sie untenrum „nicht gut aussehen“. Diese Angst ist unbegründet, schon nach zwei, drei Wochen hat sich „untenrum“ alles wieder zurückgebildet und sieht aus wie vor der Geburt. Was die eigenen Zweifel am Körper angeht: Bitte einfach verdrängen. Männer stören sich nicht an dem kleinen Bauch, sie bemerken ihn nicht einmal. Vertraut eurem Partner!

Experten-Tipps im Video: So beugst du Problemen beim Sex nach der Geburt vor

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Abnehmen nach der Schwangerschaft: 7 Tipps gegen die Babypfunde

So macht Sex nach der Geburt wieder Spaß

Der erste Sex nach der Geburt ist komisch – er ist aber auch ein kleiner Neuanfang. Denn alles, was man vorher gemeinsam versucht und ausprobiert hat, ist mit der Geburt des Kindes zwar nicht erloschen, aber trotzdem irgendwie auf Null gesetzt.
​Der erste Sex nach der Geburt ist für viele Paare aufregend, spannend und ein bisschen wie das aller erste Mal. Die Partner fühlen sich unsicher, möchten alles richtige machen. Vor allem er möchte seiner Partnerin auf keinen Fall weh tun…
Genau deshalb sollten Paare es unbedingt langsam angehen lassen. Ein bisschen kuscheln, die Nähe des anderen spüren, ohne dass daraus mehr werden muss. Der nächste Schritt ergibt sich dann nach einer Weile ganz von selbst.

Auch beim Sex nach der Geburt: Verhütung muss sein

Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass man bis zu einem Jahr nach einer Geburt, und in der Stillzeit nicht schwanger werden kann. Alles Quatsch! Man kann tatsächlich sofort wieder schwanger werden, Verhütung ist deswegen unbedingt notwendig.
Neben dem Klassiker Kondom bietet sich eine Mini-Pille aus Gestagenen für Frauen an, die stillen. Die klassische Pille mit Östrogen dagegen kann die Milchproduktion verringern.

Quellen:

  • Berufsverband der Frauenärzte e.V.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

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14 Dinge, die bei der Geburt passieren, die dir niemand verrät
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Vagina, Scheide oder Vulva – was ist der Unterschied?

Als Vulva bezeichnet man den äußerlich sichtbaren Bereich der Scheide. Den verborgenen Part im Inneren nennt man Vagina (Scheide). Du willst endlich mal wissen, wie das bei anderen Mädchen aussieht? Die Vulva-Galerie von Dr. Sommer zeigt dir, wie sich die Vulven unterscheiden und welche Variationen es gibt!

Jede Vulva sieht anders aus!

So, wie jedes Gesicht anders aussieht, unterscheidet sich auch das Aussehen und die Form der Vulven. Die Farbe kann von hellrosa bis dunkel, fast schwarz sein. Auch Größe und Form sind bei jedem Mädchen etwas anders. Meist sind die vier Schamlippen (Labien) unterschiedlich lang. Die inneren können schmal und verborgen sein, häufig ragen sie jedoch zwischen den äußeren Schamlippen hervor. Das ist also vollkommen normal!

Vulva-Galerie: Schau, welche Unterschiede es gibt!

Hier kannst du dir anschauen, wie unterschiedlich Vulva, Schamlippen und Schamhaare aussehen können, wie sie sich in Größe, Form und Färbung unterscheiden und welche Variationen es gibt.

Hinweis: Hinter dem folgenden Link sind nackte Körperteile abgebildet.

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Was passiert, wenn man sich 21 Tage täglich bewusst in der Vagina berührt?

Selbstbefriedigung. Die meisten tun es. Manche oft, manche seltener oder auch gar nicht. Wenige sprechen darüber. Ändert sich unsere Lust, wenn wir uns oft oder weniger oft berühren? Und spielt es eine Rolle, wie wir das tun?

Die neuseeländische Sexologin Olivia Bryant bietet ein Online-Programm an, das sich „SelfCervix“ nennt. Darin können Frauen auf eine Forschungsreise gehen, und 21 Tage lang ihr Becken und ihre Scheide erkunden. Das Versprechen: Mehr Lust und neue Arten von Orgasmen.

Sofie ist 31 Jahre und neugierig auf das Thema Sexualität: „Ich habe gerne Sex – mit meinem Partner und mit mir allein“. Sie hat Bryants Kurs gebucht. NEON erzählt sie, was sie dabei erlebt hat:

21 Tage Vulva, Vagina, Muttermund

„Es geht los: Ich melde mich an und bekomme Zugang zu einer geheimen Facebook-Gruppe. Hier können sich Frauen über ihre Erfahrungen in den drei Wochen austauschen. Olivia Bryant moderiert, hilft bei Fragen und spricht in Live Calls mit den Teilnehmerinnen. Einige von ihnen sind selbst Therapeuten oder arbeiten körpertherapeutisch mit Frauen. Ich erhalte auch die Inhalte des Online-Programms. Auf dem Kursplan stehen nun 21 Tage lang: Vulva, Vagina, Muttermund – inklusive praktischer Übungen. Klingt wie angeleitete Selbstbefriedigung? Ist es auch. Fast.

Berühren, um zu spüren statt zu kommen

Gleichzeitig ist es viel mehr: In dem Programm teilen Hebammen, Neurologen, Tantralehrer und Sexberater in Interviews ihr Wissen über den weiblichen Körper und die Geschlechtsteile. In Videos erklärt Olivia die Anatomie und Struktur. Daneben geht es auch um den Umgang mit sich selbst: Zum Beispiel das Wahrnehmen und Setzen von Grenzen in intimen Situationen wie beim Sex oder auch beim Besuch beim Frauenarzt.

In angeleiteten Körperübungen können sich Frauen bewusst mit ihrem Becken und der Vagina auseinandersetzen. Dabei geht es nicht um Selbstbefriedigung, sondern um Selbstberührung. Das heißt nicht berühren, um zu kommen, ist das Credo, sondern: berühren, um zu spüren. Wie fühlt sich etwas an, statt wo will ich hin. Es geht darum, sich zu entspannen und wahrzunehmen, was im Innern entsteht, während man Vulva und Vagina abtastet.

Kaltstart

Meine Suche nach neuen Empfindungen beginnt mit einer Bruchlandung: Das Programm führt mich in den ersten Tagen langsam mit Meditationen und Visualisierungen in mein Becken. zu meiner Vagina und Gebärmutter. Erst nach einigen Tagen beginnt das Körperprogramm. In den Übungen führt Sexologin Bryant uns langsam zu Vulva und zu den inneren Genitalien. Insgesamt dauert das eine Stunde. Mir scheint das viel zu lang.

Ich nehme eine Abkürzung, überspringe die ersten Teile und beginne mit Übung drei zum unteren Innenraum der Vagina. Mit einem Glasdildo, den ich für das Programm gekauft habe, taste ich den Eingang ab. Ich spüre Kälte und sonst nichts. Dann verspanne ich mich. Berührung im Innern ohne Aufwärmen – das ist also nichts für mich. Ich brauche Zeit.

Neue NEON-Serie Was ist #sexbewusst?

Sex kann die schönste Sache der Welt sein – und die schwierigste. Die gute Nachricht: Richtig guten Sex kann man lernen! Also lasst uns darüber reden. Über Lust, über Fantasien, über Tabus und über den weiblichen Körper. Wir haben uns schlau gemacht, die weibliche Anatomie studiert, renommierte Wissenschaftler aus aller Welt getroffen, mit Sexberatern gesprochen und Mythen entlarvt. Das Ergebnis zeigen wir euch in unserer 20-teiligen Video- und zehnteiligen Podcast-Serie #sexbewusst. Jede Woche widmen wir uns hier einem neuen Thema. Wir freuen uns, mit euch darüber zu reden. Schreibt uns an [email protected]

Taubheit, Trauer, Lust

Ich beginne von vorne mit Übung eins: Ich lege mich hin, stelle die Playlist an, die Olivia dafür zusammengestellt hat, und folge ihrer Stimme in der Aufnahme. Die Berührungen an meinem Hals, Schultern, Brüsten und Bauch lassen mich in meinem Körper entspannen. Ich fühle mich ein. Als ich nach einer halben Stunde wieder das Innere meiner Vagina kreisförmig abtaste, ist der Raum weicher und weiter.

Aber auch jetzt spüre ich wenig. Es fällt mir schwer zu verorten, an welcher Stelle der Stab ist. Dann lasse ich ihn an einem Punkt ruhen, so wie es mir die Stimme in der Aufnahme rät. Plötzlich verändert sich das Gefühl. Ein leichtes Brennen entsteht, ich atme tiefer, spanne mein Becken an und atme in das Brennen hinein, dann entspanne ich wieder. Auch dazu rät mir Olivias Stimme.

Nach einer Weile dehnt es sich zu einem Schmerz aus. Eine Träne rollt über meine Wange, ich fühle mich traurig – dann ist das Gefühl vorbei.

Erlebnisse wie dieses habe ich in den folgenden Tagen immer wieder. Bereiche in meiner Vagina fühlen sich erst taub an, verändern sich nach einer Weile, beginnen zu brennen oder zu schmerzen. Ich empfinde Trauer, Wut – und nach einer Weile auch Lust.

Auch das Gewebe in meinem Innern verändert sich: An einigen Stellen entdecke ich mit meinen Fingern kleine, narbenartige Flächen. Nach einer Weile des Berührens und Spürens werden sie weicher. Meine Vagina so zu ertasten, ist eine neue Erfahrung für mich. Ich lerne die raue Fläche vorne, im oberen Drittel der Vagina mit meinen Fingern genau kennen. Im Liegen, entspannt, erfühle ich mit einem Finger die ebenen Areale im hinteren Bereich und nach einigen Tagen auch das weiche und feine Gewebe des Muttermunds. Kurzum: Ich begreife mein Inneres neu.

Was ändert sich im Alltag?

So interessant diese Erfahrung ist, der Kurs hat auch seine Tücken für mich. Das Erste, was passiert, ist: Ich gerate unter Zeitnot. Ein bis zwei Stunden pro Tag für Selbstberührung freizuschaufeln, fällt mir schwer. Da ist der Arbeitsalltag und dazu kommt, dass wir gerade das Schlafzimmer renovieren. Ich muss passen und ziehe die Einheiten nicht jeden Tag durch.

Trotzdem verändert sich etwas: Ich beginne ein genaueres Bild von meinem Inneren zu entwickeln. Auch auf die Beziehung und den Sex mit meinem Freund wirkt sich das aus. In der ersten Woche fühlt es sich für mich noch etwas seltsam an, mehr Zeit beim Sex mit mir allein zu verbringen als mit ihm. Sein Lächeln, wenn ich mich mal wieder in unser zum Notschlafzimmer umfunktioniertes Wohnzimmer zurückziehe, ermuntert mich, und lässt den Anflug eines schlechten Gewissens schnell verfliegen.

An Tag 14 merke ich, dass ich meinen unteren Bauch mehr wahrnehme. Ich kann spüren, wie es mir dort gerade geht. Und ich habe mehr Energie. Ich fühle im Innern mehr. Der Sex mit mir und der Sex mit meinem Partner wird intimer. In einigen Momenten tauchen auch mit ihm Schmerzen auf. Dann bitte ich ihn kurz Innezuhalten. Einmal weine ich, ein anderes Mal zieht eine neue Welle der Lust durch mich. Ich lerne: Gefühle wie Trauer oder auch Scham können neben der Lust beim Sex dabeisein. Ohne Wertung, ohne Drama, das macht die Erfahrung intimer.

Intimität statt Superorgasmus

Was hat sich nach den 21 Tagen verändert? Ich spüre auch heute noch häufig in meinen Bauch und mein Becken. Allerdings habe ich keinen vaginalen oder Muttermund-Orgasmen erlebt. Dass mich der große Rausch nicht erfasst hat, finde ich aber nicht so schlimm. Viel wichtiger: Ich finde tiefere Intimität und Zärtlichkeit – mit mir selbst und meinem Partner.“

Ihr habt selbst mal eine Erfahrung gemacht, die euer Sexleben verbessert hat? Erzählt uns eure Geschichte! Schreibt an: [email protected]

Unsere Sexpertin im Podcast Sexualberaterin Susanna-Sitari RescioCredit: Olivia Vogée

Seit fast zwanzig Jahren arbeitet die gebürtige Italienerin als Sexualberaterin, seit zehn Jahren als Sexualtherapeutin in Hamburg. Sie ist Autorin des Buches „Sex und Achtsamkeit“, bietet Beratung sowie Fortbildungen und Supervision in der Sexologie und Sexualberatung an. Außerdem leitet sie körperorientierte Selbsterfahrungsgruppen. Hier kommt ihr zu Susannas Podcast.

Hier könnt ihr eine Übung aus dem Kurs selbst ausprobieren

Olivia Bryants Programm „Self-Cervix“ existiert nur auf Englisch und ist kostenpflichtig. Dass sich dadurch Orgasmen verändern, ist nicht bewiesen. Viele Teilnehmerinnen berichten aber, dass sich ihre Lust und ihr Zugang zu sich durch den Kurs verändert hätten.

Neben dem Programm gibt es auch Angebote anderer Sexcoaches, die das Vaginal Mapping oder Dearmouring anbieten – wie zum Beispiel Bonnie Bliss oder Silja Rehfeldt – oder Tantrakurse für Frauen, wie zum Beispiel NoGuru oder Aruna.

Ihr wollt selbst ausprobieren, was beim Spüren nach innen passiert? In der neuen Folge unseres Podcasts haben wir eine Übung aus Olivia Bryants Programm für euch: Sie hilft euch, eure Vagina und den Muttermund wahrzunehmen und die Muskeln im Becken zu entspannen. Wir haben sie zusammen mit der Sexualtherapeutin Susanna-Sitari Rescio für euch aus dem Englischen übersetzt und adaptiert. Viel Spaß beim Zuhören!

Wie sieht deine aus?: Männer sagen, dass es diese 5 Vagina-Typen gibt

Jede Frau ist einzigartig – so auch ihre Vagina. Die „perfekte“ Form? Gibt es nicht! Aber klar, wenn Männer über Sex reden, dann machen sie Unterschiede bei den Intimzonen, die sie erobert haben (das Gleiche tun wir mit ihren Penissen schließlich auch …)

Oft ist von diesen 5 Vagina-Typen die Rede:

1. Die Zarte

Wenn ihr eher zierlich und dünn seid, dann habt ihr vielleicht auch eine schmale, knöcherne Vagina. Der Vorteil für euch: Es kann sein, dass sie durch die Enge besser von seinem Penis stimuliert wird. Für den Mann kann das genauso gut sein, aber auch unangenehm, wenn er sehr sensibel ist.

2. Die Vollmundige

Bei einigen Frauen sind die Schamlippen und die Klitoris einfach ausgeprägter als bei anderen. Super für Oralsex! Denn Männer lieben es, wenn sie etwas zu „knabbern“ haben. Außerdem können sie sich besser orientieren, wenn die weiblichen Geschlechtsmerkmale gut zu erkennen sind.

3. Die Nackte

Sie ist perfekt rasiert oder gewaxt und ist deshalb super soft zu streicheln. Wenn die Haare nachwachsen, kann’s aber auch leicht pieksen. Männer bemerken es, wenn ihr euch viel Mühe mit der Intimrasur gebt – geht es nach der Mehrheit, muss man aber nicht alle Haare entfernen. Ein wenig trimmen reicht völlig!

4. Die Großzügige

Hier ist die Parking-Zone etwas weiträumiger. Männer mögen da vielleicht denken: Wow, die Frau ist erfahren! Sie hat schon so viel Sex gehabt, dass ihre Vagina größer geworden ist. Ist natürlich Quatsch. Die Wahrheit ist, dass sich die Vagina ausdehnt, wenn wir erregt sind.

5. Die Wilde

Rasiert? Nö! Hier ist alles der Natur überlassen. Nicht alle Männer stehen drauf, aber die, die es tun, so richtig. Sie finden es einfach unheimlich animalisch. Zusätzlich schätzen sie die ganze Frau für ihre Individualität und Natürlichkeit.

Ein Hoch auf die Vielfalt!

Der britische Künstler Jamie McCarthy zeigt in seiner Great Wall of Vagina, wie unterschiedlich die Intimzonen von Frauen aussehen können. Dafür nahm er den Vulva-Abdruck von 400 Frauen. Er will uns damit die Angst nehmen, „untenrum“ nicht schön zu sein. Wir finden sowieso: JEDER Vagina-Typ ist schön – und keine Frau hat einen Grund, sich zu schämen!

Die wichtigsten Fakten zur Größe & Beschaffenheit deiner Vagina

Vulva und Vagina

Oft werden diese beiden Begriffe synonym verwendet. Streng genommen bezeichnet die Vulva jedoch deine äußeren Geschlechtsorgane, die aus Venushügel, Schamlippen, Scheidenvorhof und Klitoris bestehen. Die Vagina hingegen ist ein Teil unserer inneren Geschlechtsorgane.

Die Anatomie deiner Vagina

Die Vagina bezeichnet nicht etwa einen Schlitz zwischen unseren Schamlippen, sondern ist ein schlauchartiges Gebilde aus dehnbaren Muskelfasern, das unsere äußeren mit unseren inneren Geschlechtsteile verbindet. Ihre Größe kann von Frau zu Frau stark variieren. Der Durchschnitt liegt dabei etwa bei 10 Zentimetern. Aber auch eine Vagina von 6 oder 12 Zentimeter Länge ist normal.

Die Weite deiner Vagina

Wie weit deine Vagina ist, hängt nicht etwa davon ab, wie viel Sex du in deinem Leben hattest. Im Gegenteil: Sexuelle Aktivität kann die Muskeln deiner Vagina trainieren und somit fester und enger werden lassen. Unabhängig davon beeinflussen auch unsere Gene, wie weit unsere Vagina ist. Sie variiert in etwa zwischen einem Durchmesser von 2 und 3,5 Zentimetern. Wenn du das Gefühl hast, nicht genug zu spüren, musst du jetzt nicht exessiv Sex haben oder dich unter’s Messer legen. Hier kann gezieltes Beckenbodentraining helfen.

Die Aufgaben deiner Vagina

Als eine Art Transportgang sorgt deine Vagina dazu, dass das Blut während der Menstruation aus dem Körper transportiert wird. Beim Sex ist sie dafür zuständig, die Samen zum Muttermund zu transportieren. Ihre größte Aufgabe steht ihr selbstverständlich während der Geburt bevor, denn sie ist der Kanal, über den dein Kind von der Gebärmutter ins Leben tritt.

Während des Geschlechtsverkehrs sondert unsere Vagina ein glitschiges Sekret ab, welches als Gleitmittel dient.

Bakterien in deiner Vagina

Es ist vollkommen normal und sogar notwendig, dass sich Bakterien in unserer Scheidenflora befinden. Sie dienen als Wächter und schützen deine inneren Geschlechtsorgane vor Krankenkheitserregern. Ist das bakterielle Gleichgewicht in deiner Vagina gestört, kann es zur Infektion kommen.

Der Geruch deiner Vagina

So wie unser ganzer Körper ist auch deine Vagina nicht geruchsneutral. Wenn sich der Geruch jedoch stark verändert, sehr streng und fischig wird, kann das ein Anzeichen für eine Infektion sein. Treten gleichzeitig Jucken und ein verstärkter Ausfluss auf, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Was deine Vagina während der Schwangerschaft Verrücktes durchmacht

Mit dem Moment, in dem die Eizelle befruchtet wird, passieren im Körper einer Schwangeren faszinierende Dinge. Auch deine Vagina durchläuft dabei einige Veränderungen, von denen dir so niemand erzählt.

Das hier sind die verrücktesten:

Inhalt dieses Artikels

1. Blutige Angelegenheit

Du dachtest, nach dem positiven Schwangerschaftstest hast du erst einmal Ruhe, was die monatlichen Blutungen angeht? Verständlich! Umso besorgter sind viele Schwangere, wenn sie in den ersten Wochen Blutstropfen in ihrer Unterhose finden.

Wenn das passiert, ist es in jedem Fall gut und wichtig, damit sofort zum Arzt zu gehen und die Sache abklären zu lassen. Jedoch sind Blutungen in den ersten Wochen er Schwangerschaft durchaus keine Seltenheit. Fast die Hälfte aller Schwangeren ist davon betroffen.

Sie resultieren in den meisten Fällen aus dem Einnisten der Eizelle in der Gebärmutterwand oder durch eine der zahlreichen anderen Veränderungen im Uterus und am Gebärmutterhals. Außerdem können sie auch nach dem Sex auftreten, etwa wenn der Muttermund dabei gereizt wurde. Meist sind sie also völlig harmlos. Dennoch solltest du jedoch immer deine/n Frauenärztin/arzt einen Blick darauf werfen lassen.

2. Krampfader-Geschwader

Es ist so gemein! Nicht nur an den Waden, wo sie schon unangenehm genug sind, können Krampfadern auftreten. Nein, auch in deiner Vulva kann das passieren. Dieses Phänomen betrifft angeblich 10 Prozent aller Schwangeren während des letzten Trimesters der zweiten Schwangerschaft.

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (kostenloser Download)

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Es ist ein Ergebnis verschiedener Faktoren, darunter die Hormone, welche die Gefäße erweitern, das Gewicht der Gebärmutter und der generell vermehrte Blutfluss im Kreislauf der Schwangeren. Die vaginalen Krampfadern werden aufgrund des Pulsierens und eines starken Druckgefühls in der Scheide als äußerst unangenehm beschrieben.

Die gute Nachricht: Sie verschwinden nach der Schwangerschaft von selbst wieder!

3. Schwellungen mit Lustpotential

Der allgemeine Druck, den die immer schwerer werdende Gebärmutter während der Schwangerschaft auf den Beckenboden ausübt, ist auch in der Vagina spürbar. Viele Schwangere beklagen deshalb das Gefühl, dass untenrum alles angeschwollen ist. Zum Glück ist es in der Regel aber wirklich nur ein Gefühl und keine sichtbare Schwellung.

Die gesteigerte Durchblutung in der Scheide sorgt aber nicht nur für unangenehme Gefühle. Bei vielen Schwangeren wird dadurch nämlich das sexuelle Empfinden gesteigert. Also wenn es drückt, mach aus Frust doch einfach Lust!

Nutze den Druck auf in der Scheide doch einfach aus. © unsplash.com/ Alejandra Quiroz

4. Ups! Ein Scheidenpups!

Wissenschaftlich wurde dieses Phänomen zwar noch nicht untersucht (warum eigentlich nicht?), doch viele Schwangere erleben sie trotzdem in gesteigertem Maße: Scheidenfürze! Ja, richtig! Das Austreten von Luft aus der Scheide, das sich leider genau so anhört, wie das Entweichen eines echten Pupses.

Warum das mit Babybauch öfter passiert, ist deshalb nicht belegt. Aber auch hier könnten des Gewicht des Uterus‘ sowie eine erschöpfte Beckenbodenmuskulatur durchaus etwas damit zu tun haben.

5. Wenn’s juckt, besser zum Arzt

Während der Schwangerschaft kann die Bakterienflora in der Scheide aus dem Gleichgewicht geraten. Die „guten“ Bakterien, die normalerweise als Barriere gegen „schlechte“ Keime wirken, sind dann in der Unterzahl. So sind Schwangere einem größeren Risiko ausgesetzt, einen bakteriellen Infekt der Vagina oder einen Scheidenpilz zu bekommen.

Wenn es also juckt, brennt oder schlecht riecht, besser zum Arzt und abklären lassen, ob etwas unternommen werden muss.

6. Was riecht denn da?

Bei so vielen Phänomenen verwundert es uns nicht, dass sich auch Geruch und Geschmack der Vagina bzw. der ihrer Sekrete verändern. Laut einer Untersuchung, die im „Journal of Perinatal Education“ veröffentlicht wurde, haben Schwangere nicht nur vermehrten Ausfluss, dieser riecht auch anders, nämlich leicht metallisch. Eine Umfrage, die während dieser Studie gemacht wurde, ergab außerdem, dass die Sekrete salziger schmecken, als vor und nach der Schwangerschaft.

Allein diese Wandlungen in der Vagina sind nur ein paar von vielen, vielen Anzeichen dafür, was alles in deinem Körper passiert, während dein Baby in dir heranwächst. Auch, wenn die Veränderungen manchmal weniger angenehm sind, so ist es doch immer wieder faszinierend, zu was die Natur alles fähig ist.

Wahrscheinlich gibt es keine bessere Zeit, deinen Körper zu beobachten und ihn ganz neu kennenzulernen, als während der Schwangerschaft.

Frühe Anzeichen einer Schwangerschaft

22. August 2016

Bin ich schwanger? Diese Frage, mit Herzklopfen gestellt, prägt oft die allerersten Tage der Schwangerschaft für fast alle Frauen. Überrascht oder ersehnt – sicher ertappen Sie sich bei genauer Selbstbeobachtung: War mir nicht heute morgen ein bisschen schlecht? Ich bin so müde … und habe solche Lust auf saure Gurken!

Es gibt eine ganze Reihe an Symptomen, die typischerweise in der frühen Schwangerschaft bei vielen Frauen auftauchen. Oft ist es das Zusammentreffen mehrerer dieser Symptome, die eine Schwangerschaft mehr und mehr wahrscheinlich werden lassen. „Früher“ war diese Kombination an Symptomen bis zum ersten sicheren Zeichen, den spürbaren Kindsbewegungen im 5. Monat (!), hinreichend (naja, und man hatte eben auch keine anderen diagnostischen Maßnahmen zur Verfügung), um die Diagnose „Guter Hoffnung!“ zu stellen.

Abgelöst „heutzutage“ werden diese vielen Fragezeichen schon sehr früh durch die herkömmlichen Schwangerschaftstests, die es für wenige Euros in jeder Drogerie gibt – amüsanterweise zunehmend im Zweierpack für ganz Ungeduldige. Diese Tests reagieren auf das spezifische Schwangerschaftshormon ßHCG im Urin. Schon etwa drei Tage vor dem Ausbleiben der erwarteten Regel kann der Test positiv sein – muss er aber nicht, dann kann man am nächsten Morgen gleich mit dem zweiten Stäbchen noch mal gucken …

Viele Frauen haben schon ab der tatsächlichen Konzeption das klare Gefühl: „Ich bin schwanger“. Sicher projiziert auch der Wunsch nach einer Schwangerschaft (oder die Sorge) hier und da mal so manches Symptom. Manchmal stimmt das Gefühl aber auch. Einige Frauen träumen etwas Konkretes, andere fühlen sich einfach „besonders“.

Wenn Sie entweder keinen Test machen möchten oder gerade keinen zur Hand haben oder sich noch vor diesem Zeitraum befinden, und schon mal wissen möchten, ob DAS nicht heißen kann: Ich bin schwanger! Hier folgt eine Liste der typischen Schwangerschaftsanzeichen:

Die Menstruation ist ausgeblieben

Bei Frauen, die sonst einen regelmäßigen Menstruationszyklus haben (+- 2 Tage) ist ein Ausbleiben der Regelblutung seit mehr als zwei Tagen über die Zeit allein schon ein ziemlich starker Hinweis auf eine Schwangerschaft. Und jeder Tag mehr macht es wahrscheinlicher.

Der Busen fühlt sich gespannt, prall und empfindlich an

Kennen viele Frauen als Prä-Mens-Symptom. Meist verringert sich das dann schon einen Tag vor oder mit dem Einsetzen der Regel und verschwindet dann ganz. Im Falle einer Schwangerschaft bleibt es bestehen (und wenn Du schwanger bist, ist dies erst der Anfang …). Auch die Brustwarzen verändern sich oft: Sie werden empfindlicher (selten angenehm!), sie werden dunkler und die Montgomery-Drüsen, diese kleinen, hellen Erhebungen auf den Brustwarzen, treten deutlicher hervor.

Du musst häufig pinkeln

Das Gefühl ständig auf die Toilette zu müssen, möglicherweise auch am frühen Morgen oder nachts davon aufzuwachen – ein häufiges Symptom, schon in der ganz frühen Schwangerschaft. Während später das wachsende Baby und der Druck auf die Blase eine logische, „mechanische“ Erklärung dafür ist, liegt dies in den ersten Wochen einer Schwangerschaft am Progesteron, einem der Schwangerschaftshormone.

Diese drei Symptome in Kombination – mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bist Du schwanger!

Diese weiteren Zeichen ergänzen das Bild und kommen ebenfalls sehr häufig vor:

Dir ist schlecht

Eines der tatsächlich unangenehmsten Schwangerschaftssymptome, etwa 70 % aller Frauen sind davon betroffen. Manche nur ein bisschen, andere leiden sehr darunter. Es erwischt einen meistens in Wellen, direkt nach dem Aufstehen ist es oft am Schlimmsten, dann nach einem kleinen Snack und einem warmen Tee geht es dann erstmal wieder besser, um dann – entweder bei bestimmten Gerüchen (Essen, Parfum, Zigaretten, U-Bahn-Mief) oder anderen Reizen (Gähnen, Zahnbürste im Mund) oder einfach so – wieder plötzlich und heftig aufzutauchen. Oft ist dies Symptom auch verbunden mit Appetitlosigkeit (weder essen noch trinken fühlt sich attraktiv an) oder einem „komischen Geschmack im Mund“. Land in Sicht: Der Höhepunkt der Übelkeit ist etwa die 8. Schwangerschaftswoche, bis zur 14. SSW verschwindet die Übelkeit dann bei fast allen Frauen wieder völlig.

Deine Haut ist weich wie Samt

Das merkst Du vielleicht schon beim Blick in den Spiegel: Deine Gesichtszüge sehen unglaublich weich und entspannt aus. Und beim Drüberstreichen oder beim Eincremen spürst Du eine tolle Weichheit und Glattheit, oft auch schon ganz ganz früh, schon an den Tagen der ausbleibenden Regel. Der Schönmacher hier heißt Östrogen – und auch dieses Hormon steigt in der Schwangerschaft an. Um diese Östrogen-Wirkung davon weiß man auch schon lange: Manche unserer Großmütter cremten sich mit Cremes namens „Placentubex“ oder „Hormocenta“. Dreimal dürft Ihr raten, was da drin war (wirklich!).

Du bist soooo müde …

Auch häufig: Du fühlst Dich, als hätte man den Stecker gezogen. Kaum aufgestanden, könntest Du Dich schon wieder hinlegen, am Wochenende ist das Tollste ein Mittagsschlaf und ansonsten schläfst Du spätestens beim Tatort-Vorspann ein. An Aktivitäten jeglicher Art ist nicht zu denken. Was Dein Körper Dir damit sagen will: „Hallo, Du bist schwanger. Bitte gönnen Sie sich Ruhe“. Na dann … Verantwortlich dafür ist das Progesteron. Die Dauermüdigkeit gibt sich nach ein paar Wochen wieder und wird nicht selten abgelöst durch unglaubliche Energiezustände. Manchmal gesellen sich auch Kreislaufbeschwerden wie Schwindel oder sogar Ohnmachtsattacken dazu (wird gern in alten Filmen wie „Sissi“ und Co. metaphorisch als „Wink mit dem Zaunpfahl“ verwendet).

Saure Gurken und so …

Klischeehaft weil häufig. Merkwürdige Gelüste oder auch schlichtweg Hungerattacken gibt’s in verschiedenen Ausprägungen in der frühen Schwangerschaft. Lust auf sauer (Gurken) und scharf (Thai-Essen, Pepperoni) sind in der Frühphase am häufigsten. Vielen Frauen läuft auch mehr „das Wasser im Mund zusammen“, auch ein typisches Symptom in diesem Kontext.

Veränderungen in der Scheide

Ein in alten gynäkologischen Lehrbüchern noch überall zu findendes Symptom: die livide Verfärbung der Schamlippen und der Scheide (livide heißt dunkler als sonst, bräunlich bis lila). Gleichzeitig fühlt sich die Oberfläche innen in der Scheide eher samtig-rauh als (sonst) glatt an.

Leichtes Ziehen im Bauch

… ein bisschen so, als würde Ihre Menstruation „doch noch“ kommen. Schon jetzt wächst ihre Gebärmutter, sie wird gut durchblutet, die Mutterbänder dehnen sich. Es passiert eben „was in Ihrem Bauch“, und das spüren sie auch. Jetzt und in den nächsten Wochen, immer mal wieder, in unterschiedlichen Charakteristika.

Gewissheit

Als sicher nachgewiesene Schwangerschaft gilt dann endlich (tendenziell wartet man ja nicht auf die oben beschriebene spürbare Kindsbewegungen erst in der Mitte der Schwangerschaft) das Ultraschallbild in der 6. – 7. Schwangerschaftswoche: Etwa zu diesem Zeitpunkt kann man das Baby, winzig klein noch, erkennen – und, noch viel wichtiger: das noch viel winzigere, schlagende Herzchen.

Ein Frauenarztbesuch vor diesem Zeitpunkt, sei es direkt nach dem Ausbleiben der Menstruation oder auch ein zwei Wochen später bringt also nicht so besonders viel! Natürlich will man ES am liebsten sofort wissen: Aber auch der fähigste und mit modernsten Geräten ausgestattete Arzt kann vor diesem Zeitpunkt erstmal nur das bestätigen, was Sie sowieso schon wissen: wahrscheinlich sind Sie schwanger – und die Wahrscheinlichkeit liegt bei etwa 80 %, dass Sie in neun Monaten ein Baby bekommen werden.

Diese Sammlung an typischen Frühsymptomen einer Schwangerschaft wird von allen Frauen natürlich in sehr unterschiedlicher und individueller Art wahrgenommen. Und schon in dieser ganz frühen Phase ist dies ein schönes Beispiel für ein „Hinspüren“ und der bewussteren Selbstwahrnehmung, die eine Schwangerschaft mit sich bringt. Für uns Hebammen sind diese Gefühle und Wahrnehmungen der Frauen wichtig und hilfreich, wir fragen danach und nehmen sie ernst. Sie sind eine wichtige „diagnostische“ Hilfe und, nicht zuletzt, bestärken wir die Frauen in diesen Gefühlswahrnehmungen. Sie sind wichtig in der Schwangerschaft, wichtig zum Gebären und auch wichtig fürs Muttersein. Man kann also mit dem „genauen Spüren“ gar nicht früh genug beginnen … Herzlich Willkommen in „Anderen Umständen“!

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