Rezepte babybrei 5 monate

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Brei-Rezepte für Babys ab 4 Monate

Einstiegsmenus für Babys ab 4 Monate alt

Wenn Sie Ihrem Baby erstmals Beikost geben, wird dies ein Brei mit nur einem Nahrungsmittel sein. Alle drei bis vier Tage wird ein neues Lebensmittel dazu kommen und schon bald werden Sie eine ganze Palette haben, die Ihr Baby besonders mag.

Dann können Sie beginnen, kleine Geschmacksmenus zusammen zu stellen. Sie können gleich grössere Portionen zubereiten und in gut gereinigten und verschliessbaren Gläschen (Konfi-Glas mit Schraubdeckel, Joghurt-Glas mit Plastikdeckel) einfrieren. So haben Sie für die nächsten Tage die Portion bereits bereit. Tauen Sie diese im Wasserbad oder in der Mikrowelle auf und achten Sie darauf, dass die Temperatur mundgerecht ist. Lesen Sie dazu auch unsere Tipps & Tricks für den selbstgemachten Brei

Bitte beachten Sie: Wenn Sie den Brei für Ihr Baby selbst zubereiten sollten Sie auf Salz, Gewürze und Zucker unbedingt verzichten. Lesen Sie dazu auch: Der erste Babybrei: Was darf mein Baby essen?

Kürbisbrei

Schälen Sie den Kürbis und entfernen Sie die Kerne. Dann schneiden Sie das Kürbisfleisch in kleine Stücke und garen es in einem Topf mit Wasser weich.

Schliesslich werden die weichen Kürbisstücke noch püriert. Sie können etwas Baumnuss- oder Rapsöl daruntermischen.

Verfeinern Sie das Mus mit Mutter- oder Säuglingsmilch.

Rüebli-Kartoffel-Müesli

Das ist der Klassiker unter den Einstiegsbabybreis: Pürieren Sie eine kleine Karotte und eine kleine Kartoffel zu einem feinen Brei und geben Sie zwei bis vier Teelöffel Mutter- oder Säuglingsmilch hinzu. Da die Rüeblis eher süsslich schmecken, wird dieser Brei ihrem Baby besonders gut gefallen.

Statt Rüebli können Sie auch Broccoli, Zucchini oder Pastinaken mit Kartoffeln zusammenmischen.

Babybrei: Mit diesen Rezepten einfach selber machen

Breie selber kochen und einfrieren

Sicherlich nimmt es viel Zeit in Anspruch, jeden Brei selbst zu kochen. Als ob man mit dem Wickeln und Baden nicht schon genug zu tun hätte… Doch zumindest bei den Gemüse-(Fleisch)-Breien gibt es einen Ausweg.

Kochen Sie den Brei auf Vorrat! Die Gesamtmenge wird in mehrere Portionen aufgeteilt (so viel wie das Kind in einer Mahlzeit isst) und in Gefrierdosen oder Gläschen von Fertigbreien gefüllt. Lassen Sie die Portionen rasch im Kühlschrank abkühlen und frieren Sie sie anschließend bei minus 18° C ein. So gelagerter Brei bis 1-2 Monate haltbar.

Unmittelbar vor dem Füttern wird eine Portion im Wasserbad erwärmt. Bereits einmal erwärmter Brei darf kein zweites Mal erwärmt werden!

Babybrei-Rezepte: Die besten Zutaten für einen leckeren und gesunden Brei

Welches Öl für den Brei?

Da Babys sehr viel Energie brauchen, um gut wachsen und gedeihen zu können, muss die Beikost sehr fettreich sein, denn Fett ist der ergiebigste Energielieferant. Wenn Sie den Brei für Ihr Baby selber kochen, sollten Sie pro 200 g Brei 1 Esslöffel Öl zufügen. Wenn Sie Beikost aus dem Glas füttern, sollten die Breie mit ungefähr 1 Teelöffel Öl pro Glas aufgewertet werden.

Für Brei sollte ein raffiniertes Pflanzenöl verwendet werden. Zu empfehlen ist Rapsöl, da es von der Zusammensetzung her besonders günstig ist. Man kann aber auch jedes andere, nicht kalt gepresste Pflanzenöl verwenden. Beispiele für geeignete Öle:

  • Rapsöl
  • Sonnenblumenöl
  • Maiskeimöl
  • Distelöl
  • Olivenöl

Warum kein kalt gepresstes Öl?
In kalt gepresstem Öl können Schwermetalle oder Pilzgifte enthalten sein. In kalt gepresstem Öl, welches nicht aus ökologischer Herstellung stammt, können außerdem Rückstände von chemischen Pflanzenschutzmitteln sein. Diese Schadstoffe werden bei der Raffination entfernt. Deshalb sollte man für die Beikost im ersten Lebensjahr vorsichtshalber raffiniertes Öl verwenden.

Füttern: Daran erkennen Sie, ob Ihr Baby satt ist

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Pastinaken

Pastinaken gehören genauso wie Karotten und Rüben zum Wurzelgemüse. Sie werden auch „weiße Rübchen“, „Hammelmöhre“ oder „Moorwurzel“ genannt. Von der Gestalt her erinnern Pastinaken an Karotten. Sie sind jedoch meist größer und dicker und weißlich-gelb bis gelb-braun gefärbt. Vom Geschmack her sind Pastinaken

Pastinaken © iStock.com/jerrydeutsch

süßer als Karotten und haben ein nussiges Aroma.

Bis ins 18. Jahrhundert zählten Pastinaken in Europa zu den wichtigsten Grundnahrungspflanzen. Durch Kartoffeln und Möhren wurden sie nach und nach vom Speiseplan verdrängt. Heute werden Pastinaken hauptsächlich in Osteuropa und Großbritannien (parsnip) angebaut, finden aber auch immer mehr Anhänger im restlichen Europa, vor allem in der Vollwertküche und in der Säuglingsernährung.

Pastinaken können gedämpft, gekocht oder gebraten werden. Traditionell verwendet man sie zusammen mit Gemüsen wie Kohlrabi oder Sellerie für Suppen und Eintöpfe. Auch als Rohkost schmecken sie ausgezeichnet.

In England, wo Pastinaken nie ganz vom Speiseplan verschwanden, werden sie wegen ihres hohen Zuckergehaltes auch zu Süßspeisen und Marmeladen verarbeitet. In einigen Regionen Englands wird aus dem Wurzelgemüse sogar Bier gebraut und Wein gekeltert.

Die Wurzeln sind reich an Carotinoiden und B-Vitaminen, geringe Mengen an Eisen und Vitamin C.

Saisonkalender Gemüse

Beginnen Sie mit Möhrenbrei

Möhrenbrei ist die ideale Anfängerbeikost für Ihr Baby (frühestens ab dem 5.Monat).

  • 200 g Möhren waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • In wenig Wasser (ohne Salz) weich kochen.
  • Möhren pürieren und Portionsweise einfrieren.
  • Dazu eignet sich – besonders für die kleinen Portionen am Anfang – gut ein Eiswürfelbehälter.
  • Vor dem Füttern mischen Sie unter jede Portion wenige Tropfen Öl, damit der Brei besser verdaulich ist.

Fester Stuhlgang?
Dann ist die Möhre nicht als erste Beikost geeignet, denn das Baby könnte davon Verstopfung bekommen. Besser geeignet wäre zum Beispiel ein Brei aus Zucchini, Kürbis oder Pastinaken.
Außerdem sollten Sie – unabhängig davon, welches Gemüse Sie füttern – dem Brei ein paar Tropfen Pflanzenöl zusetzen und darauf achten, dass das Baby ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt.

Möhrenbrei als Milchersatz?
Da die Möhre so gut wie nicht sättigt, sollte sie auch nicht als „Milchersatz“ gegeben werden. Geben Sie den Möhrenbrei ausschließlich in der Kombination mit der Milchnahrung (ob Stillen oder Flasche).

Empfindliche Haut?
Babys mit trockener geröteter Haut (Ekzeme) reagieren verhältnismäßig häufig auf die Möhre mit Verschlimmerung der Hautsymptome (Neurodermitiker-Verbände berichten dieses). Daher sollten Sie bei empfindlichen Kinder den Möhrenbrei vorsichtig ausprobieren und gegebenenfalls nach einigen Tagen wieder absetzen. Alternativen zu Möhren sind dann Pastinaken, Fenchel oder Zucchini.

Wie führe ich den Möhrenbrei ein?
Beginnen Sie zur Mittagszeit mal mit 5 – 10 Löffelchen Möhre und steigern Sie die tägliche Menge langsam. Nach der Breimahlzeit können Sie Ihrem Baby eine Flasche (oder einen Becher) mit Tee oder Wasser anbieten und dann Brust oder Flasche. Treten Blähungen oder zu fester Stuhl (wie Hasenköttel) auf, setzen Sie die die Möhren sofort ab.

Wenn das Essen vom Löffel gut klappt und das Baby keine Verdauungsprobleme bekommen hat, können Sie nach einigen Tagen bis Wochen Möhre pur Karotten-Kartoffel-Brei füttern und anschließend die Palette durch andere Breie ergänzen.

Möhrenbrei bei allergiegefährdetem Baby?
Oft liest oder hört man, dass Karotten bei Babys Allergien auslösen. Wieso wird dann trotzdem der Möhrenbrei als idealer Anfängerbrei empfohlen? Hier die Erklärung: Möhren lösen nicht häufiger Allergien aus als andere Gemüse auch. Weil aber kaum ein Baby als erstes ein anderes Gemüse als Karotten bekommt, werden Karotten im Zusammenhang mit Allergien am häufigsten genannt. Bekämen alle Babys zum Beispiel Fenchel als ersten Brei, würde man oft lesen oder hören, dass Fenchel bei Babys Allergien auslöst.

Beikost: Ist Ihr Baby bereit für Brei?

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Gemüsebrei – das Repertoire langsam erweitern

Nachdem Sie behutsam begonnen haben, Ihrem Baby (frühestens ab dem 5. Monat) Möhrenbrei als Beikost zuzufüttern, können Sie die Palette der Breie langsam erweitern.

Möhren-Kartoffelbrei
Als nächstes bietet sich ein Möhren-Kartoffel an. Auch diese Mischung ist – ebenso wie der reine Möhrenbrei – nicht nährstoffreich genug, um eine volle Milch- bzw. Muttermilchmahlzeit zu ersetzen. Die Möhren-Kartoffel-Mahlzeit sollte mit 1 EL Pflanzenöl angereichert werden – dann handelt es sich um eine kaloriengerechte, sättigende Mahlzeit.

Weitere Gemüsesorten wie Pastinaken, Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl und Spinat können nach und nach eingeführt werden.

Fleisch
Ob Fleisch schon im ersten Lebenshalbjahr gefüttert werden sollte, ist Geschmackssache. Je später im ersten Jahr es eingeführt wird, desto besser wird es vertragen. Fleisch ist ein guter Eisenlieferant und Ihr Baby braucht ab dem 2. Lebenshalbjahr viel Eisen. Alternativen zu Fleisch sind Flocken aus Vollkorngetreide, die Sie unter den Brei mischen. Mischen Sie Orangensaft unter den Brei, damit das Eisen besser ausgenutzt werden kann!

Nudeln und Reis
Nudeln und Reis sollten Sie erst recht spät im ersten Jahr einführen, da sie nicht so nährstoffreich sind wie Kartoffeln. Nudeln auf Weizenbasis enthalten Gluten und können bei einigen Kindern Zöliakie auslösen.

Soll die Gemüsemahlzeit eine Milchmahlzeit ersetzen, sollten etwa 120 kcal darin sein.

Der Mix machts: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Frühestens ab dem 5. Monat

Dieser Brei eignet sich gut als erster Brei, der eine Milchmahlzeit vollständig ersetzt. Beginnen Sie jedoch zunächst allmählich mit Gemüsebrei und Gemüse-Kartoffel-Brei zusätzlich zum Stillen oder zum Fläschchen.

  • 20-35 g püriertes Fleisch, und
  • 90-100 g Gemüse (Karotten, Pastinaken, Brokkoli oder Fenchel),
  • 40-60 g Kartoffeln in wenig Wasser (ohne Salz!) weich kochen. Mit
  • 30 g Orangensaft pürieren und
  • 1 EL Öl unterrühren.

Verwenden Sie nährstoffreiches, gut verträgliches Gemüse wie Karotten, Pastinaken, Brokkoli, Kürbis oder Fenchel. Wenn Sie Tiefkühlgemüse bevorzugen, achten Sie darauf, dass es keine Gewürze, Sahne oder ähnliches enthält. Auch reine Gemüsebreie aus dem Gläschen können Sie verwenden. Allerdings gibt es diese nur mit Karotten oder mit Pastinaken.

Vorsicht vor Allergie
Um einer Allergie vorzubeugen bzw. diese schnell zu erkennen, sollten alle Breie für Säuglinge aus so wenig wie möglich Zutaten bestehen. Damit Sie eventuelle Unverträglichkeiten sofort erkennen können, sollten Sie neue Nahrungsmittel immer nur einzeln einführen.

Weitere Hinweise

  • Je nachdem, wie viele Zähne Ihr Baby schon hat, können Sie den Brei mehr oder weniger stark pürieren oder einfach nur mit der Gabel zerdrücken.

  • Diesen Brei kann man in größeren Mengen vorkochen und Portionsweise einfrieren.

  • 4 bis 6 Wochen nach den ersten Löffeln Gemüsebrei wird der nächste Brei eingeführt, üblicherweise der Vollmilch-Getreide-Brei. Liegen in der Familie Allergien gegen Kuhmilcheiweiß vor, kann der Getreide-Obst-Brei vorgezogen werden.

Vollmilch-Getreide-Brei

Die Getreideflocken sind die gleichen wie beim Getreide-Obst-Brei.

  • 200 ml Vollmilch (3,5 % Fett) werden mit
  • 20 g Getreideflocken, Schmelzflocken oder Grieß (Vollkorn) aufgekocht.
  • Während der Brei abkühlt, quillt das Getreide, und der Brei wird fester. Rühren Sie nun
  • 20 g Obstsaft oder Obstpüree unter den Brei.

Verwenden Sie keine fettarme Milch oder Halbmilch (halb Wasser, halb Milch). Babys brauchen sehr viel Energie und sind deshalb auf das Fett in der Milch angewiesen.

Wenn Sie gekühltes oder sogar gefrorenes Obstpüree verwenden, kühlt der Brei gleichzeitig schneller ab und Sie können ihn Ihrem Kind schneller füttern.

Ob Sie Frischmilch oder H-Milch verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Für Säuglinge nicht geeignet ist sterilisierte Milch, da sie zu wenige Nährstoffe enthält. Ebenfalls nicht geeignet ist Roh- oder Vorzugsmilch. Diese Milch wurde nicht wärmebehandelt und kann deshalb Krankheitserreger enthalten.
Der Obstsaft dient unter anderem der Versorgung mit Vitamin C. Vitamin C ist wichtig, um das Eisen aus den Getreideflocken besser verwerten zu können.

Wie jeder Brei sollte auch der Vollmilch-Getreide-Brei aus so wenig wie nötig Zutaten bestehen. Sowohl selbst gekochter als auch fertig gekaufter Brei kommt mit den oben genannten drei Zutaten aus. Zusätze von Zucker, Aromen oder Nüssen sind unnötig!

Saisonkalender Obst

Getreide-Obst-Brei

  • 20g Getreideflocken, Schmelzflocken oder Grieß werden mit
  • 90 g Wasser aufgekocht. Anschließend werden
  • 100 g Obstpüree (aus Apfel, Pfirsich, Birne oder Banane) und
  • 1 EL Öl oder 5 g Butter untergerührt.

Als Obst verwenden Sie frisches Obst oder reine Obstbreie aus dem Gläschen (ohne Zucker).

Als Getreide (Vollkorn!) haben sich Hafer, Dinkel, Weizen oder Hirse bewährt.
Vegetarisch ernährte Babys bekommen wegen des hohen Eisengehaltes am besten Hirse oder Hafer.

Wie jeder Brei sollte auch der Getreide-Obst-Brei aus so wenig wie nötig Zutaten bestehen. Sowohl selbst gekochter als auch fertig gekaufter Brei kommt mit den oben genannten vier Zutaten aus. Zusätze von Zucker, Aromen oder Milchprodukten sind unnötig!

Gemüsebrei mit Pute

Ab dem 6. Monat (ergibt etwa 5 Portionen):

  • eine Fenchelknolle
  • eine Salatgurke
  • 300 g Kartoffeln
  • 100 g Putenbrust
  • eine Prise gemahlener Kümmel
  • 1 Esslöffel Sonnenblumen- oder Maiskeimöl

Gurke entkernen und zusammen mit Fenchel, Kartoffeln und Fleisch klein schneiden. Das Gemüse und das Fleisch mit dem Kümmel und dem Öl zusammen in etwa 1/4 Liter Wasser aufkochen und bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend pürieren.

Möhren-Fenchel-Kartoffel-Brei

Ab dem 5. Monat (ergibt etwa 5 Portionen):

  • 4 mittelgroße Möhren
  • 1 Fenchelknolle
  • 200 g Kartoffeln
  • 50 g Butter

Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Fenchel in kleine Stückchen schneiden. Kartoffeln schälen und grob würfeln. Das Gemüse in der Butter andünsten und mit etwa 1/4 Liter Wasser bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend pürieren.

Kohlrabi – Zucchini – Kartoffel – Brei

Ab dem 5. Monat (ergibt etwa 6 Portionen):

  • 1 Kohlrabi
  • 250 g Zucchini
  • 150 g Kartoffeln
  • 50 g Butter

Kohlrabi schälen und in kleine Würfel schneiden. Zucchini waschen, schälen und in fingerdicke Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und grob würfeln. Das Gemüse in der Butter andünsten und mit etwa 1/4 Liter Wasser bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten lang köcheln lassen. Anschließend pürieren.

Vegetarischer Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei

Frühestens ab dem 6. Monat

Bei einer vegetarischen Ernährung muss gerade im Säuglings- und Kindesalter besonders auf ausreichende Zufuhr von Eisen geachtet werden. Außer in Fleisch ist Eisen z.B. in Vollkorngetreide und manchem Gemüse (Fenchel, Zucchini) enthalten. Um das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser ausnutzen zu können, sollten sie immer zusammen mit Vitamin-C-reichem Obst(-saft) verzehrt werden.

  • 100 g Gemüse (Karotten, Pastinaken, Fenchel, Zucchini oder Brokkoli) mit
  • 50 g Kartoffeln in wenig Wasser (ohne Salz!) weich kochen.
  • 10 g Haferflocken oder Hirse zufügen und mit
  • 30 g Orangensaft und
  • 20 g Wasser pürieren und
  • 1 EL Öl unterrühren.

Verwenden Sie nährstoffreiches, gut verträgliches Gemüse wie Karotten, Pastinaken, Brokkoli oder Fenchel. Wenn Sie Tiefkühlgemüse bevorzugen, achten Sie darauf, dass es keine Gewürze, Sahne oder ähnliches enthält. Auch reine Gemüsebreie aus dem Gläschen können Sie verwenden. Allerdings gibt es diese nur mit Karotten oder mit Pastinaken.

Vorsicht vor Allergie
Um einer Allergie vorzubeugen, bzw. diese schnell zu erkennen, sollten alle Breie für Säuglinge aus so wenig wie möglich Zutaten bestehen. Damit Sie eventuelle Unverträglichkeiten sofort erkennen können, sollten Sie neue Nahrungsmittel immer nur einzeln einführen.

Je nachdem, wie viele Zähne Ihr Baby schon hat, können Sie den Brei mehr oder weniger stark pürieren.

Obstmus/Obstpüree für Beikost selber herstellen

Eine Zutat für den Getreide-Obst-Brei oder den Vollmilch-Getreide-Brei ist Obstmus oder – für jüngere Babys – Obstsaft. Das Obst kann man entweder aus einem gekauften Glas nehmen (dann bitte einige Tipps beachten), oder man kocht das Obstpüree selber.

  • Man nehme eine beliebige Menge Obst. Es bieten sich zum Beispiel Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Pfirsiche an.

  • Das Obst wird gewaschen und geschält, sofern vorhanden wird das Kerngehäuse oder der Kern entfernt und das Obst wird in kleine Stücke geschnitten. Die Zugabe von Zucker ist nicht notwendig, die Fruchtsüße des Obstes reicht aus.

  • In einem Topf lässt man das Obst bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten lang unter gelegentlichem Rühren köcheln. Eine Zugabe von Wasser ist nicht notwendig, da das Obst genug Flüssigkeit enthält und diese recht schnell frei gibt (zum Beispiel für eine Saftschorle).

  • Danach schüttet man das gekochte Obst durch ein Sieb und fängt den Obstsaft in einem Behälter ab. Den Saft kann man in einem Eiswürfelbehälter einfrieren, so dass man diesen später auch noch verwenden kann.

  • Das Obst wird mit einem Pürierstab mehr oder weniger fein püriert – je nachdem wie das Kind es gerne mag und wie gut es schon kauen kann.

  • Nach dem Abkühlen fühlt man den Brei entweder in gespülte Gläser, Gefrierdosen oder Gefrierbeutel.

Welches Obst eignet sich?

  • Äpfel: Man sollte recht milde Apfelsorten verwenden. Milde Apfelsorten sind zum Beispiel: Elstar, Jonagold, Golden Delicious, Idared.
    Nicht verwenden sollte man säuerliche Äpfel wie Granny Smith oder Boskoop.

  • Birnen: Die Sorten Abate oder Williams Christ sind sehr gut geeignet.

  • Bananen: Hier kann man eine beliebige Sorte verwenden. Oft bekommt man im Laden recht günstig Bananen, die etwas „unschön“ aussehen, weil die Schale schon leicht braun geworden ist. Diese Bananen sind sehr süß. Die braunen Stellen an der Frucht kann man zwar abschneiden, notwendig ist dies jedoch nicht.

  • Obstmischungen: Für den Getreide-Obst-Brei kann man auch Obstmischungen verwenden. Ein Apfel-Birne oder Apfel-Banane schmeckt wirklich sehr lecker. Bananen sind je nach Reifegrad sehr süß und sollten daher immer mit einem weniger süßen Obst gemischt werden. Auch ist zu bedenken, dass Banane zu verstopfung führen kann.

Lohnt es sich überhaupt, das Obstpüree selber zu kochen?
Der Preis für ein gekauftes Obstglas liegt zur Zeit bei ca. 1 Euro pro 190 Gramm Glas, was einem Kilo Preis von ca. 5,26 Euro entspricht. Ein Kilo Äpfel kostet zur Zeit ca. 1,30 Euro, ein Kilo Birnen ca. 2 Euro. Weiterer Vorteil: Sie haben selbst in der Hand, was in dem Obstmus enthalten ist und brauchen sich nicht über unnötige Zutaten wie Stärke oder Zucker zu ärgern.

Sonstige Tipps
Wenn man das Obstpüree in Gefrierbeuteln einfriert, so sollte man den Brei möglichst flach in der Tüte ausstreichen, so das er darin maximal 1 Zentimeter dick ist. Zum einen gefriert so das Obst schneller im Tiefkühlfach durch und man kann recht einfach die benötigte Menge an Obstpüree abbrechen, ohne einen Hammer verwenden zu müssen. Zudem taut so der Obstpüree deutlich schneller wieder auf. Wenn man die angetaute „Obstplatte“ in den Getreide-Obst-Brei gibt, so taut das Obst sehr rasch auf und der Brei ist innerhalb von Sekunden fütterfertig, da man nicht mehr erst recht lange warten muss, bis der Brei eine Temperatur von ca. 36 Grad erreicht hat.

Baby-Ernährung: Die besten Ernährungstipps für die Kleinsten

Grundrezept Gemüsebrei

Gemüsebrei ist in der Regel der erste Brei, den Babys zu essen bekommen. Ihr könnt ihn bereits nach dem 4. Lebensmonat einführen.

Die klassischen Einstiesgemüse sind Möhre, Kürbis und Pastinake, aber auch andere Gemüsesorten eignen sich für den ersten Gemüsebrei.
Ihr solltet eurem Baby anfangs nur ein paar Löffelchen geben, da sich der Darm erst langsam an die neue Nahrung gewöhnen muss.
Satt wird das Baby davon sicherlich noch nicht, da das Gemüse nur wenige Kohlenhydrate enthält. Daher könnt ihr nach etwa einer Woche bzw. dann, wenn das Baby mühelos 10 Löffel Gemüsebrei isst, zur Stufe 2 der Beikosteinführung: dem Gemüse-Kartoffel-Brei übergehen.

  • 200 g Gemüse nach Wahl
  • etwas Wasser
  • 1 EL Rapsöl

Putzt euer Gemüse und schneidet es klein. Dann gebt ihr es in einen kleinen Topf und füllt soviel Wasser auf, dass das Gemüse knapp bedeckt ist.
Ihr lasst es mit Deckel (damit die Vitamine nicht entweichen) köcheln, bis sich das Gemüse mit der Gabel zerdrücken lässt.
Dann nehmt ihr euch euren Pürierstab und püriert das Gemüse mit der Kochflüssigkeit zu einem feinen Gemüsebrei. Abschließend rührt ihr noch das Rapsöl unter.
Da die Portionen eures Babys am Anfang ja minimal sind, reichen 200 g Gemüsebrei für mehrere „Mahlzeiten“. Ihr könnt den Gemüsebrei für 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder aber den Babybrei einfrieren.

Die Beikost fängt in den meisten Fällen mit Babybrei an. Und zwar mit Gemüsebrei. Nun wird es spannend, fürs Baby und für die Eltern. Doch mit welchem Gemüse soll man beginnen? Normalerweise startet man mit den süsslichen Gemüsen, denn das Baby war bisher ja nur Milch oder Muttermilch gewohnt:

  • Karotten
  • Kürbis
  • Süsskartoffeln

Welches Gemüse eignet sich für den ersten Babybrei?

Mit einem dieser drei orangen Gemüse (Karotte, Kürbis oder Süsskartoffel) sowie Pastinake ist man auf der sicheren Seite für den ersten Babybrei, zudem sind diese Gemüse alle leicht verdaulich.

Dieser Punkt ist wichtig, denn nicht jedes Gemüse ist für den Start optimal und kann vom Magen genügend verwertet werden. So dürfen beispielsweise Tomaten, Paprika / Peperoni oder Randen am Anfang nicht für Babybrei verwendet werden. Man muss es sich so vorstellen: der kleine Magen des Babies hatte bisher nur Milch (im besten Falle Muttermilch). Nun kommt da plötzlich Gemüse und Getreide und später Milchprodukte und Obst, und daran muss sich der Magen erst mal gewöhnen. Deshalb gibt man am Anfang auch nur ein Gemüse, nach einigen Tagen ein anderes und mischt erst nachdem das Baby gut isst Gemüse zusammen. Folgende Links helfen dir weiter:

  • Ernährungsplan 1. Jahr
  • Der erste Babybrei: Rezepte und FAQ
  • Babybreirezepte für den Start

Auch die Geschmacksknospen des Babies müssen erst ausgereift werden. Mehr dazu liest du hier. Deshalb gibt man zum Beikoststart die Gemüse einzeln und mischt erst später, damit sich das Baby an den neuen Geschmack gewöhnt. Ausserdem weiss man dann sofort, wenn es etwas mag oder nicht.

Welches Gemüse darf ich wann dem Baby geben?

Geeignete Gemüsesorten ab dem 5. und 6. Monat (für den ersten Babyrei):

  • Pastinaken
  • Karotten (die orangen sind sie süsslichsten)
  • Kürbis
  • Süsskartoffel
  • Kartoffel (gibt man jedoch nicht als ersten Brei, sondern später als Mix)
  • Zucchetti / Zucchini
  • Fenchel

Geeignetes Gemüse ab dem 7. Monat für das Baby:

  • Pastinaken
  • Karotten (die orangen sind sie süsslichsten)
  • Kürbis
  • Süsskartoffel
  • Kartoffel
  • Zucchetti / Zucchini
  • Fenchel
  • Broccoli
  • Blumenkohl
  • Sellerie
  • Kohlrabi

Geeignetes Gemüse ab dem 9. Monat (für Babybrei und BLW):

  • Pastinaken
  • Karotten (die orangen sind sie süsslichsten)
  • Kürbis
  • Süsskartoffel
  • Kartoffel
  • Zucchetti / Zucchini
  • Fenchel
  • Broccoli
  • Blumenkohl
  • Sellerie
  • Kohlrabi
  • Erbsen
  • Spinat
  • Rote Bete / Randen
  • Aubergine
  • Mangold

Baby-Ernährung ab dem 10. Monat: Übergang zum Familientisch

Etwa ab dem 10. Monat werden die meisten Familien mit Breikindern beginnen, dass das Kind vom Tisch isst. Die Babies sind immer mehr interessiert an dem, was die Eltern essen und können das Essen selbst in die Hand nehmen. Bei BLW-Kindern (Baby Led Weaning) sieht es etwas anders aus, dazu mehr hier.

Dieses Gemüse ist nicht für den Beikost-Start geeignet:

  • Paprika / Peperoni: schwer verdaulich
  • Tomate: schwer verdaulich und zu sauer, kann einen roten Po verursachen
  • Randen / Rote Bete: Nitratgehalt zu hoch, erst ab 9. Monat in kleinen Mengen geben und nicht wieder einfrieren
  • Spinat und Mangold: Nitratgehalt zu hoch, erst ab 9. Monat in kleinen Mengen geben und nicht wieder einfrieren

Babybrei selber kochen: Leckere Rezepte und wertvolle Tipps

Zwischen dem 5. und dem 7. Monat bekommt Baby seinen ersten Brei. Am besten beginnt man mit dem Mittagsbrei, danach werden nach und nach der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag und der Abend-Milchbrei eingeführt. Die Milchmahlzeit am Morgen bleibt.
Babybrei könnt ihr sehr leicht selber kochen. Für das Grundrezept benötigt ihr nur fünf Zutaten: Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Öl und Saft. Auf Salz, Brühe oder Gewürze solltet ihr verzichten. Die sind nicht gut für Babys empfindlichen Magen.

Babybrei selber kochen: Zutaten in Bio-Qualität?

Soll man für den Babybrei Obst und Gemüse in Bio-Qualität kaufen oder bringt das eigentlich gar nichts? Diese Frage stellt sich eine Mama, wenn sie die Zutaten für den Babybrei einkauft. Da Bio-Lebensmittel nicht mit Pestiziden behandelt werden dürfen, solltet ihr diese tatsächlich beim Obst und Gemüse bevorzugen. Auch beim Fleisch ist es besser, wenn ihr Bioqualität nehmt.

Ganz wichtig ist zudem, dass die Lebensmittel so frisch wie möglich sind, wenn ihr euch dazu entschließt, den Babybrei selber zu kochen. Verarbeitet Gemüse und Obst möglichst rasch nach dem Einkauf. Achtet darauf, dass sie frisch und ohne Druckstellen sind.

Wer gerne mehr Informationen und Empfehlungen zum Einführen der Beikost haben möchte, dem empfehlen wir das Buch „Babybrei: Der sichere Einstieg in die Beikost“.
Das könnt ihr direkt hier bei Amazon bestellen.

Wie gewöhne ich mein Baby an Brei?

Der erste Brei ist für euer Baby ziemlich ungewohnt. Das gesamte Grundrezept für den Babybrei am Mittag solltet ihr zu Beginn noch nicht selber kochen. Das wäre zu viel für Babys Bauch.

Startet deswegen ganz langsam mit ein wenig Gemüse. Gart eine kleine Portion in Wasser, püriert sie und füttert dann zwei bis drei Teelöffel. Vermutlich wird euer Kind bei den ersten kleinen Bissen nicht sehr begeistert aussehen. Das ist völlig normal. Babys gewöhnen sich langsam an ‚feste‘ Nahrung. Versucht jeden Tag ein bisschen mehr Brei zu füttern, aber immer nur so lange euer Kind Lust darauf hat.
Da euer Kind davon noch nicht satt werden wird, solltet ihr es danach stillen oder ihm ein Fläschchen geben. Erst wenn ihr das Gefühl habt, dass der Appetit eures Kindes auf den Brei größer wird, könnt ihr ihn um eine Zutat erweitern und ein bisschen nahrhafter machen.

Gebt für den neuen Brei noch 50 g Kartoffeln hinzu. Auch dieses Rezept ist noch keine volle Mahlzeit für euer Baby, deshalb könnt ihr es danach noch stillen oder ihm ein Fläschchen geben.

Klappt das gut, könnt ihr in den nächsten Tagen allmählich das gesamte Grundrezept für den Babybrei selber kochen. Startet mit dem Esslöffel Öl. Er versorgt euer Kind mit so vielen Kalorien, dass nach dem Essen nicht mehr gestillt werden muss. Gebt dann das Fleisch hinzu sowie den Saft.
Achtet darauf, dass euer Kind zu dem Brei auch etwas zu trinken bekommt. Denn feste Nahrung führt auch zu festerem Stuhlgang. Am besten gebt ihr ihm Wasser oder ungesüßten Tee.

Babybrei selber kochen: Grundrezept für den Mittagsbrei

Zutaten für 1 Portion:

  • 100 g Gemüse (Möhre, Kürbis, Pastinake oder Zucchini)
  • 50-60 g Kartoffel
  • 20-30 g mageres Fleisch
  • 1 EL Öl
  • 3-4 EL Orangensaft

Zubereitung:
Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Gemüse gegebenenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden. Fleisch ebenfalls klein schneiden.

4 Esslöffel Wasser erhitzen, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch zugeben und weich garen. Das dauert etwa 10 Minuten. Etwas abkühlen lassen und dann den Saft unterrühren. Alles fein pürieren und zum Schluss das Öl unterrühren.

Tipp: Viel praktischer ist es, wenn ihr gleich größere Mengen Babybrei selber kocht. Die werden portionsweise eingefroren und müssen mittags nur aufgewärmt werden. Nehmt dafür 1 kg Gemüse, 500 g Kartoffeln, 300 g mageres Fleisch und 250 ml Wasser zum Garen. Das wird gekocht, püriert und eingefroren. Nach dem Auftauen fügt ihr noch 1 EL Öl und 3-4 EL Saft hinzu.

Ein praktisches Aufbewahrungssystem für Babybrei könnt ihr direkt hier bei Amazon bestellen.

Tipps, um Babybrei selber zu kochen

Babys Bauch ist noch sehr empfindlich. Babybrei sollte deswegen nicht lange gelagert oder noch einmal aufgewärmt werden. Füttert ihn direkt nach dem Erwärmen. Reste müssen leider entsorgt werden. Das gilt übrigens sowohl für Babybrei, den wir selber kochen als auch für gekaufte Gläschen. Nach dem Kochen darf er maximal einen Tag im Kühlschrank stehen.

Beim Selberkochen sollte auf Gewürze und Salz verzichtet werden. Babys Geschmacksnerven sind nicht so anspruchsvoll. Es macht nichts, wenn es langweilig schmeckt. Und das Baby stört es auch nicht, wenn es drei Tage hintereinander Möhrenbrei gibt.

Greift beim Gemüse zu gut verträglichen Sorten. Dazu gehören Möhren, Kürbis, Zucchini und Pastinaken. Ist das Baby ein bisschen älter, könnt ihr auch Kohlrabi, Blumenkohl oder Brokkoli nehmen. Auch Fenchel mögen viele Kinder.

Fleisch ja oder nein? Hier lautet die Antwort ganz klar „ja“. Das Baby braucht das im Fleisch vorhandene Eisen, um seine Eisenspeicher aufzufüllen. Den Saft gebt ihr übrigens zum Brei, damit das Eisen besser vom Körper aufgenommen werden kann. Haltet euch deswegen unbedingt an das Rezept, wenn ihr Babybrei selber kochen wollt. Saft und Öl sind sehr wichtig – auch wenn sie auf den ersten Blick überflüssig erscheinen.

Babybrei für nachmittags und abends selber kochen

Auch den Getreidebrei am Nachmittag und den Milchbrei am Abend könnt ihr selber kochen. Das sind die Grundrezepte:

Getreide-Obst-Brei selber kochen (für nachmittags)
Zutaten:

  • 90 ml Wasser
  • 20 g Vollkorngetreideflocken
  • 100 g Obst (Apfel, Birne)
  • 1 TL Öl

Zubereitung:
Das Wasser zusammen mit den Vollkornflocken aufkochen. Dann bei niedriger Hitze noch 3-5 Minuten quellen lassen. Das Obst währenddessen waschen, schälen und fein raspeln. Unter den Brei rühren, zum Schluss das Öl zufügen und gut verrühren.

Vollmilch-Getreide-Brei selber kochen (für abends)
Zutaten:

  • 200 ml Vollmilch
  • 30 g Vollkorngetreideflocken
  • 20 g Obstsaft oder -püree (z. B. Apfel, Birne)

Zubereitung:
Die Milch zusammen mit den Getreideflocken aufkochen. Nach Packungsanleitung bei niedriger Hitze 3-5 Minuten quellen lassen. Zum Schluss den Saft oder das Püree unterrühren.

Quellen
Weiter Informationen zu Beikost und Babys Ernährung findet ihr auf den folgenden Informationsportalen:

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Bundeszentrum für Ernährung (BzfE)

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© Moonfall Pix, Flickr.com

Selbstgemachter Babybrei ist zwar etwas aufwändiger als gekaufter, lässt sich aber super in Mengen vorbereiten und ist dann auch günstiger. Außerdem wissen wir so ganz genau, welche Zutaten in den Brei kommen.

Tipps zum Babybrei selbst machen:

  • Auf Gewürze, Salz und Zucker so weit wie möglich verzichten!
  • Immer etwas Pflanzenöl (kein kalt gepresstes Öl) hinzufügen, damit fettlösliche Vitamine aufgenommen werden können.
  • Die Zutaten solltet Ihr am besten einzeln garen, pürieren und dann einfrieren. Gut eignen sich z.B. Karotten, Brokkoli oder mageres Fleisch. In kleinen Portionen eingefroren, könnt Ihr jeden Tag die gewünschten Zutaten auftauen und variieren. Die meisten Zutaten sind im Tiefkühlschrank ca. 2 Monate haltbar.
  • Das Essen kann mit Muttermilch oder Pre-Milch gesüßt werden (kein Zucker!)
  • Wenn Ihr gerade anfangt, Beikost zu füttern, kann der Brei einfach in Eiswürfelbehältern eingefroren werden. 2 bis 3 Eiswürfel reichen dann für eine Mahlzeit.

Einfache Babyrezepte

Einfacher Baby-Kartoffelbrei

  • 250 g Kartoffeln
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 TL Pflanzenöl

Die Kartoffeln klein würfeln, weich kochen und anschließend in einer Schüssel mit dem Öl und etwas Wasser (nach Bedarf) pürieren.

Alternative: Karotten oder Kürbis

Rezept von: Nici

Süßer Bananenbrei

  • 1 Banane
  • 1 EL Orangensaft

Banane fein pürieren, mit dem Orangensaft vermischen.

Alle Bio-Baby-Rezepte

Babybrei-Rezepte und Suppen

  • Süßkartoffel-Brei von Judith
  • Getreide-Obst-Brei von Beate
  • Hirseflocken / Reisflocken / Haferflocken-Brei von Daniela
  • Hirseflocken mit Birne von Jenny
  • Möhrenbrei von Jenny
  • Bratapfel-Brei von Nici
  • Reisflocken-Brei von Nici
  • Obstbrei von Nici
  • Frühlingsgemüse-Suppe für Groß und Klein von Nici

Baby-Snacks-Rezepte

  • Süßkartoffel-Snack von Judith
  • Babykekse von Sarah
  • Brot ohne Salz von Sarah
  • Haferflocken-Bratlinge von Susanne

Tipps & Tricks

  • Tipps zum Einkochen von Daniela

Eure Rezepte!

Baby-Brei selbst kochen: Einfache Rezepte

Fenchel-Möhren-Rind-Menü (für mittags)

(ab 5. Lebensmonat)

Zutaten für eine Portion:

  • 1 kleine Kartoffel (ca. 50 g)
  • 20–30 g mageres Rindfleisch oder Hähnchenbrust
  • 50 g Fenchel (alternativ Kohlrabi, Brokkoli)
  • 50 g Möhren (alternativ Pastinake, Kürbis)
  • 3 Esslöffel Orangensaft (sofern verträglich) oder Baby-Apfelsaft
  • 2 Teelöffel Rapsöl

Zubereitung:

Fleisch abwaschen, trocken tupfen und klein schneiden. Gemüse und Kartoffel waschen, Möhre und Kartoffel schälen, alles in kleine Stücke schneiden. Gemüse, Kartoffel und Fleisch in etwa 50 ml Wasser in einem kleinen Topf ca. 15–20 Minuten zugedeckt weich dünsten. Restliche Zutaten zugeben und alles pürieren.

Vegetarischer Kürbis-Hirse-Brei (für mittags)

(ab 5. Lebensmonat)

Zutaten für eine Portion:

  • 150 g Hokkaido-Kürbis (alternativ Karotte oder Pastinake)
  • 100 ml Wasser
  • 2 Esslöffel Hirseflocken
  • 2 Teelöffel Rapsöl
  • 3 Esslöffel Orangensaft (sofern verträglich) oder Baby-Apfelsaft

Zubereitung:

Kürbis halbieren, schälen und Kerne entfernen, dann das Kürbisfleisch in kleine Stücke schneiden und im geschlossenen Topf im Wasser weich dünsten. Etwas abkühlen lassen, dann Hirseflocken zugeben und alles pürieren. Zum Schluss Öl und Saft unterrühren.

Brokkoli-Kartoffel-Lachs-Menü (für mittags)

(ab 5. Lebensmonat)

Zutaten für eine Portion:

  • 1 kleine Kartoffel (ca. 50 g)
  • 20–30 g grätenfreies Lachsfilet (am besten Wildlachs)
  • 100 g Brokkoli (alternativ Zucchini)
  • 2 Esslöffel Orangensaft (sofern verträglich) oder Baby-Apfelsaft
  • 2 Teelöffel Rapsöl

Zubereitung:

Lachs abwaschen, trocken tupfen und in Stücke schneiden. Kartoffel und Brokkoli waschen/putzen, Kartoffel schälen, alles klein schneiden. Kartoffelstücke in etwa 50 ml Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, nach 5 Minuten Brokkoli und Fisch zugeben und weitere 10–15 Minuten zugedeckt weich dünsten. Restliche Zutaten zugeben und alles pürieren.

Milch-Getreide-Brei (für abends)

(ab 6. Lebensmonat)

Zutaten für eine Portion:

Zubereitung:

Getreideflocken in der Vollmilch aufkochen oder nach Packungsanweisung in die Milch einrühren und quellen lassen. Auf Esstemperatur abkühlen lassen und Saft bzw. Obstpüree einrühren

Falls Sie Säuglingsmilch verwenden: Getreide in heißes Wasser einrühren bzw. mit dem Wasser aufkochen, Milchpulver erst nach dem Abkühlen auf Esstemperatur einrühren.

Obst-Getreide-Brei (für nachmittags)

(ab 7. Lebensmonat)

Zutaten für eine Portion:

  • 100 g Obst oder Obstmus (Apfel, Birne, Nektarine, Aprikose, eventuell gemischt mit Banane)
  • 90 ml Wasser
  • 20 g (ca. 3 Esslöffel) Vollkorn-Getreideflocken (z.B. Hirse, Hafer, Reis)
  • 1 Teelöffel Rapsöl oder Mandelmus

Zubereitung:

Obst schälen, ggf. entkernen und zerdrückten, fein reiben oder pürieren. Wasser aufkochen und die Getreideflocken nach Packungsanweisung einrühren. Fett unterrühren und den etwas abgekühlten Brei mit dem Obstmus vermischen.

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