Rezept mit amarettini

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Ricciarelli di Siena sind köstliche zarte Mandelkekse mit weichem Kern. Das weiche italienische Mandelgebäck ohne Mehl gehört seit Jahren zu unseren absoluten Lieblingssüßigkeiten. Und warum sollte man sie nur im Urlaub genießen können, wenn man Ricciarelli mindestens genauso gut selberbacken kann?

Kennengelernt habe ich die feinen Plätzchen auf einer Messe – in München. Ein Stand aus Siena hatte ausschließlich Ricciarelli alla mandorla im Angebot – feinstes marzipanartiges Gebäck, das mit seinem weichen Kern wirklich auf der Zunge zergeht. Es gibt Ricciarelli “pur” oder mit Zitrone, in der dunklen Kakao-Variante, verfeinert mit Kokosflocken oder angereichert Nüssen. Und sie sind einfach der Hammer! Ähnlich wie Macarons bestehen Ricciarelli vor allem aus Mandeln, Zucker und Eiweiß. Die Konsistenz erinnert an Amaretti morbidi, also die weiche und große Amarettini-Variante. Nachdem sie in Deutschland vergleichsweise teuer sind, habe ich mich auf die Suche nach einem Ricciarelli Rezept (Original am besten) gemacht und mir aus zwei, drei italienischen Rezepten ein eigenes zusammengestellt.

Ricciarelli-Kekse werden in ihrer Heimat übrigens sowohl zu Weihnachten als auch zu Ostern gerne gegessen. Wie praktisch – wer es im Winter verpasst hat, Ricciarelli zu backen, kann es im Frühling nachholen 😉 . Und ich kann euch wirklich nur empfehlen, diese Köstlichkeiten mal zu probieren. Da das italienische Mandelgebäck ohne Mehl ist (der Löffel ist optional), können auch Menschen mit Glutenintoleranz ohne Probleme davon naschen.

So bleiben die Ricciarelli di Siena schön weich, zart und hell

Einige wichtige Hinweise für das Ricciarelli-Rezept: Mandeln und Puderzucker müssen sehr fein gemahlen sein, also lieber die bereits gemahlenen Mandeln und den Puderzucker nochmals in den Küchenhäcksler geben. Der Ricciarelli-Teig ist recht klebrig und erinnert mich etwas an Zimtsterne, lässt sich also so wie diese recht gut zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausrollen. Man kann ihn entweder schneiden, zum Beispiel in die Ricciarelli-typische Diamantform oder Rautenform. Oder man formt den Teig zu einer Rolle und schneidet die Kekse dann mit einem scharfen Messer ab.

Ricciarelli di Siena müssen unbedingt hell bzw. weiß bleiben. So bleibt der an Marzipan erinnernde Kern schön zart und saftig. Testweise habe ich beim letzten Backen ausprobiert, ob man Ricciarelli besser kurz und bei hoher Hitze backt oder sie lieber länger im Ofen lässt und quasi eher “trocknen” lässt – diese Variante war definitiv die bessere. Lasst es euch schmecken!

Hinweis: Dieser Beitrag ist die aktualisierte Fassung eines Rezepts aus unserem Archiv von 2014.

Hinweis: Diesen Beitrag habe ich 2014 erstmals veröffentlicht und zuletzt 2018 aktualisiert.

Ricciarelli (Italienische Mandelkekse)

Rezept drucken Bei Pinterest speichern 3.55 von 368 Bewertungen Sterne anklicken zum Bewerten Ricciarelli di Siena sind ein köstliches Mandelgebäck aus Italien, das ähnlich wie Macarons aus Mandeln, Zucker und Eiweiß besteht. Die Ricciarelli schmecken nach feinem Marzipan, aber nicht nur zu Weihnachten. Vorbereitung25 Min. Backzeit20 Min. Wartezeit30 Min. Gesamt45 Min. Menge: 45 Stück

Zutaten

  • 300 Gramm Mandeln gemahlen und geschält
  • 1 Esslöffel Weizenmehl kann auch weggelassen werden
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 4 Tropfen Bittermandelöl
  • 200 Gramm Puderzucker sowie ein bisschen zum Bestäuben
  • 2 mittelgroße Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Teelöffel Backkakao optional, für die dunkle Variante

Zubereitung

  • Mandeln mit Backpulver, Bittermandelöl, der Hälfte des Puderzuckers und evtl. Mehl vermischen.
  • Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, dabei den Rest Puderzucker einrieseln lassen. Die Mandelmischung unter das steife Eiweiß kneten. Ich habe es mit den Händen gemacht. Achtung: Das ganze wird ziemlich klebrig ;-).
  • Den Teig halbieren. Unter die Hälfte des Teigs das Kakaopulver kneten, unter die andere Hälfte die Zitronenschale.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus der Masse entweder längliche Rollen formen und mit einem scharfen Messer Scheiben abschneiden. Nebeneinander auf das Blech legen und mit dem Gabelrücken eindrücken, sodass ein Muster entsteht. Oder mit den Händen kleine Kugeln formen und diese auf dem Blech leicht flach drücken. Man kann natürlich auch ovale Kekse formen oder die Mandelmasse zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und Rauten schneiden.
  • Ricciarelli eine gute halbe Stunde ruhen lassen. Backofen auf 120 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Rund 20 Minuten backen bzw. trocknen lassen. Ganz wichtig: Die Kekse müssen noch weiß und feucht sein! Ricciarelli mit Puderzucker bestäuben, auf dem Blech abkühlen lassen und dann vorsichtig lösen.

Allgemeine Hinweise

  • Du möchtest Zutaten ersetzen? Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.

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Diese italienischen Weihnachtsplätzchen mit Maronenfüllung und Schokolade bringen „La Dolce Vita“ auf den Plätzchenteller! Ein ganz besonders raffiniertes Plätzchenrezept für die Weihnachtszeit!

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Ob Panettone, Panforte oder Weihnachts-Cantuccini, in den letzten Jahren habe ich immer mehr italienische Plätzchenrezepte in meine adventliche Back-Routine integriert! Dieses Jahr bin ich beim Stöbern nach außergewöhnlichen Plätzchen auf diese kleinen Maronenkekse gestoßen! Zarte Mürbeteigtaschen gefüllt mit einer weihnachtlich gewürzten, schokoladigen Maronencreme! So ein bisschen „La Dolce Vita“ auf dem Plätzchenteller hat noch niemanden geschadet, oder?

Die Tortelli sehen auf den ersten Blick aus, wie kleine Raviolis, oder? Auf italienisch heißen diese himmlischen Maronenplätzchen tortelli dolci di castagne. Im Volksmund ist diese Weihnachts Leckerei wegen ihrer Form auch als „Jesuleins Kopfkissen“ bekannt. Bei uns heißen sie nach einem Glühwein-induzierten Verbal-Patzer meinerseits ab jetzt wohl Jesuleins Windeln! 😉 Aber Ernst beiseite: wenn mein Kopfkissen auch mit schokoladiger Kastanienfüllung daherkäme, dann würde ich wohl beim Frühstück selten Hunger haben. Und in diese leckere, schokoladige Maronenfüllung könnte ich mich absolut hineinlegen!

In Kalabrien und weiten Teilen Süditaliens werden die Maronen in der Füllung auch manchmal durch gegarte Kichererbsen ersetzt! Das stell ich mir auch ganz interessant vor. Dennoch bin ich ein absoluter Maronen-Fan und freue mich, neben all den Desserts und Kuchen, auch endlich ein Keksrezept mit Maronen gefunden zu haben.

Die dekorativen Plätzchen mit Maronenfüllung werden in Italien traditionell zur Weihnachtszeit gebacken. Dabei bereitet man zuerst einen zarten Teig mit Butter, Ei und Olivenöl zu. Lasst ihn gut ruhen, und vor dem Ausrollen evtl. ein paar Minuten bei Raumtemperatur sitzen, damit er beim Ausrollen keine Risse bekommt. Während der Teig für die Plätzchen ruht, machen wir uns an die Schokoladen Maronenfüllung. Ich habe meine Maronen frisch gekocht, was aber relativ zeitaufwendig ist. Beim nächsten Mal werde ich wohl gegarte Maronen

kaufen.

Die leckere Maronenfüllung bekommt durch die Zugabe von Rum, Zimt und Vanille eine leicht weihnachtliche Note. Da ich fast keinen Rum mehr hatte, habe ich außerdem einen EL Espresso in die Masse geknetet, was bei einem italienischen Plätzchenrezept sicher legitim ist, meint ihr nicht ? Das schmeckte so lecker, dass ich mir überlege, beim nächsten Mal sogar die Menge an Espresso zu verdoppeln.

Ihr Lieben, ich hoffe ihr kommt dazu, meine Italienischen Weihnachtsplätzchen mit Maronenfüllung nachzubacken. Zusammen mit einem Tässchen Kaffee, oder einem Espresso sind sie einfach traumhaft und ich will meine kleinen italienischen Weihnachtsmomente einfach nicht mehr missen!

Meine Produkttipps:

Disclaimer: Dieser Artikel enthält Werbelinks zu amazon.de. Beim Kauf eines Produktes erhalte ich eine Kommission im Centbereich, die mir dabei hilft meine laufenden Blogkosten zu decken. Für euch kommen dadurch keine Zusatzkosten zustande.

5 von 5 Bewertungen

Italienische Weihnachtsplätzchen mit Maronenfüllung {Tortelli di Castagne}

Diese italienischen Weihnachtsplätzchen mit Maronenfüllung und Schokolade bringen la Dolce Vita auf den Plätzchenteller! Ein ganz besonders raffiniertes Plätzchenrezept für die Weihnachtszeit!

Course kekse, plätzchen Cuisine europa, Italien Prep Time 30 Minuten Cook Time 30 Minuten Total Time 1 Stunde Servings 40 Stueck Calories 100 kcal Author Kiki Johnson

Ingredients

Für den Teig

  • 430 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Tl Salz
  • 115 g Butter eiskalt und in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Eier (L)
  • 60 ml Olivenöl
  • 2 EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung

  • 350 g geschälte und gegarte Maronen
  • 130 g Zucker
  • 3 El Rum
  • 1 El Espresso
  • 1 Tl Vanille Extrakt
  • 1 – 1 1/2 Tl Zimt
  • 1 El Kakaopulver
  • 1/4 Tl Salz
  • 130 g dunkle Schokolade, gehackt oder gerieben

Außerdem

  • Puderzucker zum Wälzen

Instructions

  1. Mehl, Backpulver und Salz im Foodprocessor mischen. Die eiskalte, gewürfelte Butter zugeben und alles mischen, bis die Butter kleingeschnitten ist. Die Mischung sollte groben Brotkrumen ähneln.

  2. Eier, Öl und Wasser vermischen und zu der Mehlmischung geben. Alles mischen, bis der Teig in Klumpen zusammenkommt. Den Teig kurz durchkneten, in 4 Teile teilen, jeden Teig zu einer Scheibe formen und in Frischhalte Folie gewickelt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Der Teig kann bis zu 48 Stunden im Kühlschrank ruhen. Den Teig vor dem Ausrollen etwa 5 bis 10 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen, dann gibt es keine Risse.

  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und 2 Bleche mit Backpapier auslegen.

  4. Für die Füllung alle Zutaten bis auf die Schokolade im Foodprocessor pürieren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Schokolade unterrühren.

  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca 3 mm dünn ausrollen und mit einem kreisrunden Ausstecher von ca 8 bis 10 cm Kreise ausstechen. Nun etwa einen Tl Füllung auf die untere Mitte der Teighälfte geben, die Ränder mit Wasser befeuchten und die obere Hälfte über die Füllung schlagen. Mit den Fingern oder einem Gabelrücken gut versiegeln und auf das Blech geben. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

  6. Das Blech am besten mit Frischhaltefolie bedecken, damit bereits fertige Tortelli nicht austrocknen. Die Maronen Kekse im Ofen ca. 15 Minuten backen. Währenddessen Puderzucker in eine flache Schale geben.

  7. Die Tortelli aus dem Ofen nehmen und sofort im Puderzucker wälzen. Auf einem Gitter abkühlen lassen, dann in gut verschließbaren Dosen lagern.

Recipe Notes

Rezept adaptiert von mangiabenepasta.com

Rezept für luftige Mandel Amarettini Kekse – das perfekte Gebäck zum Kaffee {enthält Werbung}

‚But first: coffee‘ ist eine geflügelte Redewendung in allen sozialen Netzwerken und heißt so viel wie „nichts geht ohne meinen Kaffee“. Passend dazu und zum bevorstehenden Wochenende habe ich hier ein kleines einfaches Rezept für ein sehr klassisches italienisches Kaffeegebäck: Amarettini Mandelkekse kreiert. Denn ich bin großer Fan des Heißgetränks. Dabei ist Kaffee für mich als Connaisseur viel mehr als morgendliche Aufwachunterstützung. Kaffee ist für mich Genuss, der Duft von Zuhause, das Getränk vieler schöner Treffen mit den besten Menschen unseres Lebens. Ob schwarzer Kaffee am Morgen, der beliebte Espresso nach dem Mittagessen, Latte Macchiato mit Freunden am Nachmittag, klassischer Filterkaffee zur Kuchentafel, als Zutat in Gebäck, Speisen oder gar Cocktails: kaum ein Getränk ist so passend zu so vielen Genussanlässen wie Kaffee.

Und weil ihr mich ja kennt und ich das ein oder andere süsse Gebäck niemals von der Untertasse stoßen würde, habe ich kürzlich für Siemens Home studioLine ein Rezept für leckerste italienische Mandelkekse schreiben dürfen. Ein kleiner Keks am Kaffee gehört für mich irgendwie mit dazu. Der Klassiker schlechthin sind diese italienischen Mandelgebäcke, gibt es in italienischen Kaffees schließlich oft mit dazu und für das volle italienische Kaffeegenussgefühl jetzt auch zum Nachbacken für Euch! Hier geht es zum Rezept, die Kekse sind wirklich sehr einfach nachzubacken und vielleicht zur Schnack- und Kaffeeverabredung mit der besten Freundin mitzunehmen. Wer sagt denn, dass man Kekse nur an Weihnachten backen sollte? Niemand, ich schon lange nicht.
Lasst sie Euch schmecken!

Rezept für Mandel-Kaffeegebäck (Amarettini)

Zutaten:

3 Eiweiß (Gr. M)
300g feiner Zucker
300g gemahlene Mandeln (egal ob geschält oder nicht)
1 EL Honig (flüssig)
ca. 75g Puderzucker zum Wälzen
ganze Mandeln zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Die Eiweiß mit Zucker, Mandeln und Honig mithilfe eines Rührgerätes vermixen. Den so entstandenen Keksteig dann für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  2. Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier versehen. Wer nur eines besitzt, muß eben hintereinander backen.
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwa teelöffelweise Teig abnehmen. Hieraus Kugeln rollen.
  4. Puderzucker auf einen Teller geben. Die Teigkugeln hierin rundherum einmal wälzen, dann mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech geben.
  5. Jede Teigkugel mit einer Mandel toppen (mein Tipp: man kann auch kleine Mulden in den Teig formen und diese mit Marmelade füllen statt der Mandel für Marmeladen-Kekse).
  6. Die Kekse ca. 15-17 Minuten lang backen. Sie wirken dann vielleicht noch etwas weich, werden aber beim Abkühlen fester.
  7. Die Kekse vom Blech ziehen und Auskühlen lassen, dann in Keksdosen aufbewahren.

Hier das Rezept noch mal zum Ausdrucken:

Mandel-Amarettini Weihnachtsplätzchen Vorbereitungszeit 10 Min. Zubereitungszeit 30 Min. Abkühlzeit 1 Std. Arbeitszeit 40 Min.

Ein leckeres einfaches Rezept für Mandel-Amarettini Weihnachtsplätzchen von Zucker Zimt und Liebe www.zuckerzimtundliebe.de Weihnachtsbäckerei

Gericht: Cookies, Gebäck, Kaffee, Tee, Weihnachten, Weihnachtsgebäck, Weihnachtskekse, Weihnachtsplätzchen Länder & Regionen: Deutschland, Grossbritannien, Italien, UK Keyword: Backen, cookies, Gebäck, Kaffeegebäck, Kekse, Teegebäck, Weihnachtsplätzchen Portionen: 4 Personen Kalorien pro Portion: 280 kcal Zutaten

  • 3 Eiweiß (Gr. M)
  • 300 g feiner Zucker
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Honig (flüssig)
  • ca. 75 g Puderzucker
  • ganze Mandeln

Zubereitung

  1. Die Eiweiß mit Zucker, Mandeln und Honig mithilfe eines Rührgerätes vermixen. Den so entstandenen Keksteig dann für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

  2. Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier versehen. Wer nur eines besitzt muß hintereinander backen.

  3. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwa teelöffelweise Teig abnehmen. Hieraus Kugeln rollen.

  4. Puderzucker auf einen Teller geben. Die Teigkugeln hierin rundherum einmal wälzen, dann mit etwas Abstand zueinander auf das Backblech geben.

  5. Jede Teigkugel mit einer Mandel toppen (mein Tipp: man kann auch kleine Mulden in den Teig formen und diese mit Marmelade füllen statt der Mandel für Marmeladen-Kekse).

  6. Die Kekse ca. 15-17 Minuten lang backen. Sie wirken dann vielleicht noch etwas weich, werden aber beim Abkühlen fester.

  7. Die Kekse vom Blech ziehen und Auskühlen lassen, dann in Keksdosen aufbewahren.


Habt den besten Start in ein faules Wochenende auf einen Kaffee mit Freunden und den besten Menschen Eures Lebens.

Liebst,
Eure Jeanny

Dieses Rezept entstand innerhalb einer Rezeptkooperation und Zusammenarbeit mit Siemens Home studioLine und ich freue mich, dass ich es hier auch mit Euch teilen durfte. Denn: die Kekse schmecken so superlecker.

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Amarettini selber machen: Hier gibt’s das Rezept für die italienischen Kekse als gesunde Alternative ohne Industriezucker und low Carb. Perfekt zu einer Tasse Espresso und easy peasy gemacht!

Amarettini Morbidi

Du kennst bestimmt die kleinen, harten Mandelplätzchen, die man häufig zum Espresso und Cappuccino serviert bekommt. Diese kleinen, knusprigen Amarettini haben große Geschwister, die weich und saftig sind: Amaretti Morbidi. Das einzige Manko bei beiden Amaretti Varianten: Sie enthalten in der Regel sehr viel Zucker und sind damit nicht unbedingt gesund. Aber keine Sorge, ich hab natürlich vorgesorgt. Wie Du ganz einfach leckere Amarettini selber machen kannst, zeige ich Dir hier 😉

Anstelle von herkömmlichem Industriezucker habe ich Xylit und Kokosblütenzucker verwendet. Als Mehlalternative kommen gemahlene Mandeln in den Teig. Ein Eiweiß, etwas Bittermandelaroma und Salz dazu und schon hast Du alles was du für die kleinen Kekse brauchst.

Entschleunigen auf Italienisch

Vor kurzem habe ich übrigens einen Artikel gelesen, warum in Italien “Coffee to go” nie eine große Sache wurde. Während es in Italien morgens Cappuchino gibt, wird den restlichen Tag in der Regel Espresso getrunken. Ob als kleine Verschnaufpause mit Kollegen oder allein: Das geht superschnell und ist ein kleiner Genussmoment. Da kommt einem der Gedanke das in einem Pappbecher unterwegs zu trinken regelrecht absurd vor.

Amarettini selber machen: italienische Genussmomente zuhause

Aber zurück zu meinen Mandelkeksen: Meine Amarettini sind nicht nur der perfekte gesunde Hybrid – klein wie die Amarettini und saftig wie die Amaretti morbidi – sondern in Windeseile zubereitet. Probier es doch mal aus: Eine Ladung Kekse backen und beim nächsten Espresso mit ein, zwei selbst gebackenen Amarettini den Moment genießen. Für ein bisschen Italienfeeling in Deinem zuhause 😉

Mein Kaffeeritual ist übrigens ganz einfach. Während ich vormittags Tee trinke, liebe ich es nach dem Mittagessen einen Espresso zu genießen – am liebsten mit einem Stück Schokolade oder einem Keks. Und diese selbstgebackenen, saftigen Amarettini und einen Espresso dazu: Perfekt!

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Kurzbeschreibung

Amarettini selber machen: Hier gibt’s das Rezept für die italienischen Kekse als gesunde Alternative ohne Industriezucker. Low Carb. Perfekt zum Espresso und easy peasy gemacht!

Menge anpassen 1x2x3x

  • 100 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
  • 30 g Birkenzucker / Xylit
  • 20 g Kokosblütenzucker
  • 1/2 Fläschchen Bittermandel Aroma
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz

Anleitung

  1. Backofen auf 150° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Bittermandelaroma steif schlagen.
  3. Xylit und Kokosblütenzucker peu a peu zugeben und schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  4. Zuletzt die gemahlenen, blanchierten Mandeln unterheben.
  5. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Oder alternativ die Amarettimasse in einen Spritzbeutel geben und kleine Häufchen spritzen – so geht’s echt superschnell.
  6. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. Nach Ablauf der Zeit im geschlossenen Backofen abkühlen lassen.
  7. Voila! In einer Blechdose (oder in einem Glas) kannst Du die Amarettini problemlos zwei Wochen aufbewahren.

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Amaretti Kekse

Amaretti Kekse sind ein italienisches Mandelgebäck, welches man für Desserts wie Tiramisu und Eis, Espresso, Latte Macchiato oder Amaretto reichen kann. Die große Menge von 150 Stück entsteht dadurch, daß die Amaretti Kekse sehr klein sind. Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Zucker nach und nach langsam unter Rühren in den Eischnee einrieseln lassen. Geriebene Mandeln, Zimt und abgeriebene Zitronenscheibe einer unbehandelten Zitrone vorsichtig unter den Eischnee rühren. Amaretto unterrühren und den Teig in einen Spritzbeutel ohne Spritzvorsatz füllen. Die Menge reicht für ca. 3 Backbleche à 50 Amaretti Kekse. Backbleche mit Backpapier auslegen. Eine kleine Menge Mandelteig mit etwas Abstand auf das Blech spritzen und am besten mit einem Messer abtrennen. So bekommt man relativ schnell gleich große Amaretti Kekse. Zum Schluß die Hände leicht mit Wasser befeuchten und die Amaretti zu kleinen Kugeln formen. Die Amaretti Kekse laufen beim Backen etwas auseinander. Ofen auf 180° vorheizen und Amaretti auf der mittleren Schiene in ca. 20 Minuten hellbraun backen. Amaretti Kekse auf dem Blech auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen werden die Amaretti Kekse knusprig und sind lange in Keksdosen haltbar.

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Amaretti morbidi, also besonders weiche und saftige Amaretti, gehören zu meinem absoluten Lieblingsgebäck. Neben anderen italienischen Leckereien wie Cantuccini, Ricciarelli, Panna Cotta, Grissini und Taralli natürlich. Die Mandelmakronen schmecken ähnlich wie Ricciarelli dezent marzipanig und zergehen auf der Zunge. Zumindest, wenn man sie nicht zu lange im Ofen lässt. Und wenn man ein tolles Amaretti-Rezept hat.

Normalerweise bestehen weiche Amaretti aus gehäuteten, gemahlenen Mandeln, zu denen noch Zucker und Co kommt. Gut, Selberbacken geht nicht so schnell, wie wenn man Amaretti morbidi kaufen würde – aber, das zeigt sich bei folgender Variante, dafür kann man ein bisschen mit dem Grundrezept spielen, und vielleicht noch leckerererere Kekse bekommen als eh schon 😉 . Zum Beispiel, indem man einen Teil Mandeln durch Walnüsse ersetzt – oder Pistazien. Das Rezept stammt aus Nicole Stichs neuem Buch “Reisehunger”. Die Foodbloggerin und Autorin liebt Amaretti morbidi nämlich mindestens genauso wie ich. Die Makronen sind eines ihrer absoluten Lieblingsrezepte aus Reisehunger, wie ihr in meinem Interview mit Nicole Stich nachlesen könnt.

Nicole Stichs Rezept für eine spannende Variante der weichen Amaretti morbidi

Zu den Pistazien-Amarettini wurde Nicole in einer Pasticceria in Sizilien inspiriert. Amarettini morbidi sind von Natur aus glutenfreie Kekse, was sie auch für Menschen mit Zöliakie oder Weizenallergie interessant macht. Wer den italienischen Mandelgebäck-Klassiker lieber traditionell haben möchte, kann die Amarettini natürlich auch ausschließlich mit Mandeln backen. Und wenn es besonders schnell gehen soll, nimmt man einfach bereits fertig gemahlene Mandeln.

Amaretti morbidi

Rezept drucken Bei Pinterest speichern 3.52 von 185 Bewertungen Sterne anklicken zum Bewerten Amaretti morbidi sind besonders weich und saftig. Dieses Rezept ist eine Variante des klassischen italienischen Mandelgebäcks aus Nicole Stichs Buch „Reisehunger“. Vorbereitung20 Min. Backzeit16 Min. Gesamt36 Min. Menge: 20 Stück

  • 150 Gramm Mandeln gehäutet
  • 125 Gramm Pistazienkerne gehäutet; stattdessen kann man auch nur Mandeln nehmen
  • 140 Gramm Zucker
  • 0.5 Teelöffel Meersalz
  • 2 mittelgroße Eiweiß etwa 60 Gramm
  • 1.5 Teelöffel Amaretto
  • 50 Gramm Puderzucker
  • Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Mandeln und Pistazienkerne im Blitzhacker oder in der Küchenmaschine fein mahlen. Mit (normalem) Zucker und Salz vermischen.
  • Die Eiweiße in einer Schüssel schaumig, aber nicht steif schlagen. Den Amaretto dazugeben. Die Mandelmischung mit einem Esslöffel gut untermengen, bis sich ein gleichmäßiger, leicht klebriger Teig gebildet hat. Davon gut walnussgroße Portionen nehmen, vorsichtig zwischen den Handflächen zu Kugeln formen und die Kugeln in Puderzucker wälzen, bis sie dick überzogen sind.
  • Teigkugeln mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Rund 16–18 Min. backen. Die Amaretti sind fertig, wenn die Unterseite leicht gebräunt ist – sie sind dann aber noch sehr weich.
  • Amaretti aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech auskühlen lassen. In eine luftdicht verschließbare Dose füllen. Die Kekse sind darin bis zu zwei Wochen haltbar.

  • Du möchtest Zutaten ersetzen? Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.

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Und das ist das neue Buch von Nicole Stich:

Reisehunger. Die besten Rezepte zwischen USA und Singapur. GU Themenkochbuch, 240 Seiten, 24,99 Euro

Ist euch auch schon aufgefallen, dass immer weniger Cafés Kekse zum Espresso servieren? Vor einigen Jahren hat man noch fast überall einen Karamellkeks oder Amaretti zum Espresso bekommen. Ohne Frage: Für die Figur ist es ohne Keks besser 😉 Allerdings habe ich einfach manchmal Lust auf eine kleine Süßigkeit zum Kaffee – und wenn ich im Coffeeshop schon keinen bekomme, muss ich halt selbst einen machen!

Von Weihnachten war noch eine Packung Mandeln zu Hause, deshalb kam mir neulich die Idee, daraus weiche Amaretti zu machen! So leckere weiche Mandelkekse, die man bei guten italienischen Läden bekommt. Die großen Amaretti sind im Laden relativ teuer, die sind die Zutaten allein sind dagegen recht günstig. Insofern könnt ihr richtig sparen, wenn ihr die italienischen Kekse selber backt! Zudem sind sie ganz einfach zu machen. Alles, was ihr machen müsst, ist die Zutaten zusammenzurühren und Kugeln zu formen. Etwas Zeit solltet ihr zudem mitbringen, denn die Amaretti müssen über Nacht trocknen, bevor ihr sie backen könnt. Dadurch bekommen sie eine schön knusprige Kruste, bleiben aber innen weich.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr mit diesem Grundrezept für Amaretti auch etwas spielen und leckere Mandelgebäck-Kreationen nach eueren Wünschen kreiren. Auf einem Ostermarkt habe ich neulich einen ganzen Stand voller verschiedener Amaretti-Varianten gesehen. Da gab es unter anderem folgendes:

  • Schoko-Amaretti: Ca. 50 g der Mandeln durch Kakao ersetzen.
  • Kirsch- / Cranberry: Zusätzlich 50 g klein geschnittene getrocknete Kirschen oder Cranberrys hinzugeben.
  • Zitrone: Den Amaretto durch Limoncello ersetzen und die abgeriebene Schale einer Zitrone hineingeben.
  • Kaffee: Dazu einfach den Amaretto durch kalten Espresso ersetzen und 1 EL Instant-Kaffee in den Teig geben.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Amaretti vor dem Backen auch in Mandelblättchen wälzen – das gibt eine nussig-knusprige Kruste.

Übrigens: In einer Dose luftdicht aufbewahrt halten die Amaretti ca. 2 Wochen frisch. Sie werden lediglich etwas trockener und zäher mit der Zeit. Also perfekt, um gleich eine ganze Charge zu backen und dann Stück für Stück zum Espresso zu servieren. Nun steht dem Kaffeegenuss inklusive italienischem Mandelkeks nichts mehr im Wege 🙂

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Weiche Amaretti / Mandelkekse zum Kaffee (ca. 20 Stück)

  • 200 g Puderzucker
  • 250 g fein gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 2 Eiweiß
  • 1 TL Amaretto
  • einige Tropfen Bittermandel-Aroma nach Geschmack
  • Puderzucker zum Bestäuben nach Wunsch
  1. Siebe den Puderzucker in eine Schüssel gebe die Mandeln sowie die Eiweiße, den Amaretto und das Bittermandel-Aroma zu.
  2. Knete alles gut durch, bis ein Marzipan-Artiger, recht klebriger Teig entsteht.
  3. Aus diesem formst du mit angefeuchteten Händen (!) etwa Walnuss-große Kugeln. Lege diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und drücke sie mit drei Fingern etwas flach.
  4. Lasse die Amaretti über Nacht mit Folie oder einem Küchentuch abgedeckt antrocknen (mindestens aber 4 Stunden).
  5. Am nächsten Tag heizt du den Ofen auf 175° C Ober-Unterhitze vor und bäckst die Amaretti ca. 20 Minuten darin.
  6. Lasse sie abkühlen und bewahre die Mandelkekse bis zum Servieren in einer Dose auf. Sie halten sich etwa 2 Wochen frisch, wenn sie richtig verpackt sind.
  7. Genieße die leckeren, weichen Amaretti zum Kaffee oder einfach so 🙂

Das Originalrezept habe ich aus der Kochen & Genießen, 06/2008.

Details Rezept-Name Amaretti / Italienische Mandelkekse Verfasser BackIna Verfasst am 2018-05-14 Vorbereitungsdauer 0H30M Zubereitungsdauer 0H30M Benötigte Zeit 5H0M Bewertung 3 Based on 1 Review(s)

Saftige Amaretti – Rezept für die leckeren Kekse mit Mandeln!

Saftige Amaretti – ich liebe dieses Mandelgebäck sehr! Seit ich in unserem Supermarkt alkoholfreien Amaretto entdeckt habe, juckt es mich in den Fingern. Dieses Rezept für Amaretti ohne Alkohol hat auf dem Blog also Premiere. Einen frischen Hauch bekommen die Plätzchen durch Zitronen-Abrieb.

Diese Kekse sind glutenfrei, aber alles andere als kalorienarm. Deswegen sollte nach zwei Stück einfach Schluss sein. Ich verrate euch aber, dass ich nicht aufhören kann, wenn sie auf dem Tisch stehen. Sie schmecken einfach sensationell.

Saftige Amaretti – mein Rezept

Auf herzelieb findest du noch viel mehr Kekse Rezepte – bei den Plätzchen und Cookies möchte ich dir meine Schokoseufzer und die Mandel-Drømmer besonders ans Herz legen!

Zutaten für die saftigen Amaretti

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Liebe
  • 280 g gemahlene Mandeln
  • 280 g Zucker
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • Abrieb einer Zitrone
  • 30 ml Amaretto

Zum Rollen

  • 2 gehäufte Esslöffel Zucker
  • 2 gehäufte Esslöffel Puderzucker

Zubereitung der Amaretti

  1. Eier trennen und die Eiweiß steif schlagen. Salz, Mandeln, Zucker, Vanillezucker und Zitronenabrieb vermischen und vorsichtig mit einem Spatel unter das Eiweiß heben. Zum Schluss den Amaretto mit der Masse vermischen. Achtet darauf, nicht zu stark zu rühren, weil dann der Eischnee wieder zusammenfallen würde. Wer mag kann die Masse ein paar Stunden stehen lassen.
  2. Zucker und Puderzucker auf jeweils einen Teller geben. Dann walnussgroße Teigkugeln formen, die zuerst im Zucker rundum gewälzt werden. Anschließend werden die Kugeln in Puderzucker gewälzt – sie müssen wirklich mit einer dicken Schicht Puderzucker überzogen sein, nur so behalten sie halbwegs ihre Form.
  3. Die Kugeln mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und leicht stauchen. Dann bei 175 Grad ca. 15 Minuten backen. Die Amaretti fünf Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, dann warm essen oder auf einem Gitter abkühlen lassen.

Damit die Amaretti schön saftig bleiben, werden sie in einer Dose – zusammen mit einer Apfelspalte – aufbewahrt!

Ich habe keine Ahnung, wie lange die Amaretti haltbar sind, weil sie bei mir in zwei Tagen verputzt sind. Aber ich habe mir sagen lassen, sie wären bis zu 8 Wochen haltbar.

Die Teigkugeln sind sehr klebrig – das ist richtig so! Sie laufen beim Backen sehr leicht auseinander. Meiner Erfahrung nach ist das Geheimnis für formschöne Amaretti eine dicke Umhüllung aus Puderzucker. Ich kann euch wirklich sehr empfehlen, einen Probe-Amaretti zu backen um an der Technik zu feilen, damit die sie ihre Form behalten.

Jetzt will ich aber wissen, welche eure Lieblings-Kekse sind!

Guten Appetit und alles Liebe
miho

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Zuletzt aktualisiert von Michaela Lühr at 14. August 2019.

Amarettini

Amarettini
Zutatenmenge für: ca. 60 Stück
Zeitbedarf: Zubereitung: ca. 10 Minuten + Backzeit: ca. 15 Minuten + Trockenzeit: ca. 1 Stunde
Hinweise:
Schwierigkeitsgrad:

Amarettini (Amaretti) sind ein köstliches, kleines Mandelgebäck, das schon viele gegessen haben, im Italienurlaub oder im Kaffeehaus, gereicht zu einer Tasse Kaffee, als kleines Gustostück. Tradition hat diese kleine Nascherei in Italien schon seit dem 18. Jahrhundert. Als Erfinder gilt ein Koch vom savoyischen Hof aus dem Piemont. Andere Kenner des Mandelgebäcks behaupten, dass es aus dem mandelanbaureichen Sizilien stammt. Wie auch immer: Man findet das köstliche Gebäck immer öfter auf dem Keksteller in heimischen Gefilden.

Zutaten

  • 4 Eiklar (Klasse Large)
  • 1 Eidotter (Klasse Large)
  • 200 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 400 g geröstete und gemahlene Mandeln
  • 1 ELEsslöffel (15 ml) Limetten- oder Zitronesaft
  • 6 clZentiliter (10 ml) Amaretto (optional), statt dessen 5 Tropfen Bittermandelaroma
  • das ausgekratzte Mark 1 Vanilleschote, ersatzweise 1 PckPäckchen Vanillezucker
  • 1 PrPrise (Menge, die sich zwischen zwei Fingern fassen lässt.) Salz

Kochgeschirr

  • 1 Küchenwaage
  • Backbleche ausgelegt mit Backpapier
  • 1 Küchenmaschine oder Handrührer mit Rührbesen und Schlagkessel
  • 1 Zitruspresse
  • 1 Backbrett
  • 1 Nussmühle, Küchenmaschine mit Reibe, Nussreibe oder Moulinette
  • 1 Schneebesen
  • 1 Dressiersack mit glatter Tülle

Zubereitung

Vorbereitung

  • Das Backrohr bei auf 150 °C, bei auf 160 °C vorheizen.
  • Das Backblech mit Backpapier auslegen und die Ringe darauf setzen.
  • Den Staubzucker sieben.
  • Die Mandeln fein reiben.

Teig

  • Das Eiklar mit etwa der Hälfte des Zuckers, 1 PrPrise (Menge, die sich zwischen zwei Fingern fassen lässt.) Salz und dem Vanillemark zu festem Eischnee schlagen.
  • Den restlichen Zucker mit den Mandeln vermengen.
  • Abwechselnd die Mandel-Zuckermischung und den Amaretto unter den Eischnee heben.
  • Zum Schluss das Eigelb unterheben.

Backvorgang

  • Die Teigmasse in einen Dressiersack füllen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech kleine, runde Tupfen mit ca. 1 cm Durchmesser setzen.
  • Die Kekse im vorgeheizten Backrohr für etwa 15 Minuten goldig backen.
  • Nach dem Backen das Backrohr abschalten und die Amarettini für etwa 1 Stunde trocknen lassen.
  • Danach vollkommen auskühlen lassen und sofort verspeisen oder den Tipp für die Lagerung beachten.

Tipp

  • Ausgekratzte und schon verwendete Vanilleschoten nicht wegwerfen, sondern kurz abgespült und trocken getupft in ein mit Zucker oder Salz gefülltes Einweckglas stecken. So kann sich jeder gut schmeckenden, echten Vanillezucker bzw. echtes Vanillesalz herstellen, der/das köstlich zum Würzen von Fisch, Geflügel, Fleisch, Gemüse oder Salatdressings geeignet ist. Auch sehr gut für die Grillsaison. Gute, hochwertige Vanilleschoten, idealerweise Tahitivanille, sind zwar sehr teuer, lassen sich im Gegensatz zu billigen Schoten zweiter Klasse ca. 30–40 mal verwenden und geben immer noch genügend köstlichen Vanillegeschmack ab.

Lagerung

  • Gut gekühlt und richtig gelagert halten die Kekse in einer luftdicht verschlossenen Metalldose einige Monate.

Beilagen

  • Kaffee, Tee, Vanillemilch, Honigmilch Vollmilch oder heißer Kakao
  • Ein Glas Amaretto , Eierlikör , Limoncello (optional), usw.
  • Ebenso ein Glas Rot- oder Weißwein (optional)

Varianten

  • Amaretti

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