Restless legs schwangerschaft

Restless-Legs-Syndrom in der Schwangerschaft

Keine Gefahr für das Baby

Beruhigend: Das Ungeborene leidet unter der Störung nicht. „Dieses Wissen hilft den Schwangeren, die Beschwerden zu akzeptieren und sich damit zu arrangieren“, sagt Frauenarzt König. Denn die sonst üblichen Medikamente, darunter verschiedene Dopamin-Mittel, Opiate oder Anti­epileptika, sind für ­­Schwangere nicht zugelassen. Auch von Schlafmitteln raten Mediziner ab, da sie das Ungeborene schädigen könnten. Klaus König empfiehlt seinen Patientinnen Kneippgüsse, Beinmassagen, moderaten Sport und Entspannungsübungen. „Alles, was ablenkt und entspannt, tut gut“, meint er. Auch Magnesium- und Eisenpräparate können die Symp­tome lindern. Sie sollten aber nur nach Rücksprache mit dem Arzt genommen werden.

„Bei starken Beschwerden ­helfen ­diese Tipps leider gar nicht“, sagt Neurologin Trenkwalder. In besonders schweren Fällen verschreibt der Arzt Schmerzmittel oder Dopamin-Arzneien. „Das muss immer sorgfältig abgewogen werden“, sagt Gynäkologe König.

Mit der Geburt hören die Beschwerden in der Regel auf. Aber das ­Risiko, später wieder zu erkranken, ist deutlich erhöht. Auch bei einer weiteren Schwangerschaft treten die unruhigen Beine oft erneut auf. „Betroffene Frauen sollten deshalb ihren Eisenspeicher auftanken, bevor sie schwanger werden. Das geht leider nicht immer mit eisenreichen Lebensmitteln, sondern Eisenpräparate helfen hier“, rät Trenkwalder. Das könne das Risiko minimieren, an RLS zu erkranken, so die Expertin.

Schwanger und Restless Legs Syndrom (RLS): Was können Sie tun?

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Eine Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine Zeit der Erwartung und Vorfreude. Für manche beginnt jetzt aber auch eine Zeit der nächtlichen Unruhe. Denn wenn sie sich hinlegen oder hinsetzen beginnen ihre Beine zu kribbeln, zu schmerzen oder zu zucken. Sie leiden am Restless Legs Syndrom (RLS).

Schmerzhafte Missempfindungen und ein ausgeprägter Bewegungsdrang der Beine sind typisch für das Syndrom „der unruhigen Beine“. RLS ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Unter den Frauen sind Schwangere wiederum 2- bis 3-mal häufiger betroffenen. Mit einer Prävalenz von bis zu 34 % stellt das RLS die häufigste Bewegungsstörung während der Schwangerschaft dar.

Die meisten Frauen entwickeln ein RLS mit Einsetzen der Schwangerschaft. Bereits vorerkrankte Frauen erfahren oft eine Verschlechterung der Symptome während der Schwangerschaft. Das Auftreten und die Schwere der Symptomatik gipfelt im 3. Trimenon, mit meist deutlichem Abfall der Beschwerden im Zeitraum nach Entbindung. Auch wenn das Ungeborene nicht am RLS mitleidet, kann ein RLS Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben. Schlafstörungen stehen im Vordergrund der Beschwerdesymptomatik.

Die Ursache für die Häufung des Restless Legs Syndroms in der Schwangerschaft ist bisher unklar. Einige Experten vermuten dahinter einen Eisenmangel, andere vermuten den Einfluss der veränderten Hormone. …

Pressetext: OpenPR

Ruhelose Beine

Das „Restless Legs Syndrom“ ist als „Syndrom der Ruhelosen Beine“ bekannt. Die Symptome sind Unruhe und unangenehme Missempfindungen in den Beinen, die sich zum Beispiel als ziehende oder reissende Schmerzen oder als Kribbeln äussern. Sie lösen einen nicht zu unterdrückenden Bewegungsdrang aus, treten nur in Ruhe auf und verschlimmern sich am Abend und in der Nacht. Die genauen Ursachen sind nicht geklärt, vermutet wird eine Fehlfunktion des Nervenstoffwechsels.

In der Schwangerschaft ist dieser seltsame Zustand nicht selten. Bei Schlafstörungen ist es sogar sehr häufig die Ursache – etwa jede vierte Schwangere leidet darunter. Neben genetischen Faktoren spielt auch Eisenmangel sowie Folsäuremangel eine Rolle, verstärkt durch den gleichzeitig hohen Level des Schwangerschaftshormons Östrogen.

Viele Frauen wissen überhaupt nicht, dass es sich um eine Krankheit handelt und dass es Abhilfe gibt. Ausserhalb der Schwangerschaft werden bei schweren Restless-Legs-Symptomen häufig Arzneimittel (z.B. Dopamin) verordnet. Allerdings kommen diese Medikamente in der Schwangerschaft nicht oder nur in sehr seltenen Ausnahmefällen infrage. Schwangere können die Symptome aber oft schon mit einfachen Mitteln deutlich lindern: Verzicht auf Koffein, ausreichend tägliche körperliche Aktivität und Spaziergänge – allerdings keinen anstrengenden Sport, besser Yoga und Entspannungstraining. Auch Massagen und warme Bäder am Abend sowie ein gut abgedunkeltes und gelüftetes Schlafzimmer können helfen. Verzichten Sie auf Musik, Computerarbeit und Fernsehen kurz vor dem Schlafengehen.

Da bei Restless Legs in der Schwangerschaft häufig ein Eisenmangel sowie ein Mangel an roten Blutkörperchen vorliegen, Sollten Sie Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin darauf ansprechen. Möglicherweise ist die Einnahme von Eisenpräparaten zu empfehlen. Entscheidend ist hier das Protein Ferritin. Ferritin ist das Eiweissmolekül, das im Körper dem Speichern und dem Transport von Eisen dient, bis das Eisen zum Beispiel bei der Blutbildung gebraucht wird. Ist der Ferritinspiegel im Blut stark erniedrigt, muss Eisen sogar zunächst intravenös gegeben werden.

Auch ein Folsäuremangel kann zu ruhelosen Beinen führen. Eine ausreichende Folsäureversorgung für alle Schwangeren sollte aber ohnehin selbstverständlich sein, denn der Bedarf an Folsäure ist stark erhöht und ein Folsäuremangel in der Frühschwangerschaft kann zu schweren Veränderungen an Wirbelsäule und Gehirn des Ungeborenen führen.

Restless-Legs-Syndrom: Wenn die Beine nicht schlafen wollen

Das Restless-Legs-Syndrom ist weder für Sie noch für Ihr Kind gefährlich. Möglicherweise haben Sie die unruhigen Beine auch gar nicht als Krankheit erkannt, sondern nehmen Sie einfach hin. Trauen Sie sich, die Beschwerden bei Ihrem Frauenarzt anzusprechen. Meist bringen schon einfache Mittel etwas Linderung. Gerade wenn die unruhigen Beine erst in der Schwangerschaft aufgetreten sind und sie das Problem vorher nicht hatten, verschwinden sie nach der Geburt wieder. Ein Ende ist also absehbar.

Die Ursachen für die Zappelbeine sind noch nicht genau erforscht. Einige Forscher vermuten, dass der Nervenstoffwechsel involviert ist. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang mit den Hormonen, die in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle spielen, zum Beispiel Östrogen und Progesteron. Bei Schwangeren steckt manchmal auch eine Unterversorgung mit Eisen, Folsäure oder Vitamin B12 hinter den Beschwerden. Eine Blutuntersuchung kann einen derartigen Mangel aufdecken. Bei der Überprüfung des Eisenwerts sollte Ihr Arzt nicht nur den Hb-Wert, sondern auch den Ferritinwert ermitteln. Der Ferritinwert gibt Aufschluss darüber, wie voll Ihr Eisenspeicher ist. Der Hb-Wert ist dafür wenig aussagekräftig. Er kann im normalen Bereich liegen, obwohl der Eisenspeicher nicht ausreichend gefüllt ist.

Restless Legs Syndrom (RLS)

Ursachen des Restless Legs Syndrom

Die Ursachen des RLS („unruhige Beine“) sind bis heute weitgehend unbekannt. Es wird jedoch angenommen, das gewisse Transmitterstoffwechselprozesse im Gehirn dafür verantwortlich sein können. Experten gehen davon aus, dass der Nervenbotenstoff Dopamin mit dem Restless Legs Syndrom in Verbindung stehen könnte, da Betroffene gut auf Dopaminmedikamente ansprechen. Es könnte auch eine genetische Disposition für RLS geben.

Restless Legs in der Schwangerschaft

Im letzten Drittel der Schwangerschaft ist jede dritte bis vierte Schwangere von Restless Legs Syndrom betroffen. Das kann sich so äußern, dass ein bestehendes RLS sich verschlechtert oder auch erstmalig in der Schwangerschaft auftritt. Die Ursache für die Häufung des Restless Legs Syndroms in der Schwangerschaft ist bisher unklar. Einige Experten vermuten dahinter einen Eisenmangel, andere vermuten den Einfluss der veränderten Hormone in der Schwangerschaft. Die Gabe von Eisen bei leerem Eisenspeicher kann zur Linderung der Symptome führen. Andere Medikamente sollten nur, wenn es absolut unerträglich ist, eingesetzt werden.

Folgende Tipps können Ihnen in der Schwangerschaft helfen, Symptome des Restless Legs Syndrom zu lindern:

  • wenig Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke trinken
  • tägliche Gymnastik – allerdings einige Zeit vor dem Zubettgehen, damit sich die Beine wieder beruhigen können
  • regelmäßige Schlafenszeiten; vor dem Schlafen mit einem warmen Bad oder guten Buch entspannen

Tipps, um wieder einzuschlafen, wenn Sie durch RLS aufwachen:

  • Massieren Sie Ihre Beine.
  • Legen Sie eine warme oder kalte Kompresse/Wärmflasche auf die Beine.
  • Stehen Sie auf und gehen Sie ein paar Schritte oder dehnen Sie Ihre Beine.
  • Lesen Sie etwas oder hören Sie Radio, um sich abzulenken vom Kribbeln.

Bei den meisten Frauen verschwindet das Restless Legs Syndrom nach der Schwangerschaft wieder.

Welche Symptome zeigt ein Restless Legs Syndrom?

Das Hauptsymptom ist ein kribbelndes Gefühl in beiden Beinen, nur selten ist ausschließlich ein Bein von solchen Missempfindungen betroffen. Die Unterschenkel sind häufiger betroffen als Knie und Oberschenkel. Charakteristisch am RLS ist das Auftreten im Ruhezustand des Körpers. Mit Bewegen der Beine und Umherlaufen lassen sich die Beschwerden meist deutlich reduzieren. Auch Massagen und Kalt- oder Warmbäder können die Symptome deutlich lindern. Am deutlichsten treten die Beschwerden abends oder nachts auf. Ein- und Durchschlafen ist mit dem Restless Legs Syndrom oft nicht möglich. Stärkere Symptome sind Muskelzuckungen bis hin zu Muskelkrämpfen, die die Nachtruhe oft zur Qual werden lassen. Die kribbelnden Missempfindungen können sich bis hin zu Schmerzen steigern.

Primäres und sekundäres RLS

Ein primäres RLS ist oft erblich bedingt und zeigt in erster Linie seine klassischen Symptome.

Es gibt allerdings auch Betroffene, bei denen ein Restless Legs Syndrom erst dann zusätzlich auftritt, wenn beispielsweise eine Niereninsuffizienz (Nierenschwäche), ein Bandscheibenvorfall, Eisenmangel oder rheumatoide Arthritis vorliegt, hier sprechen Fachleute vom sekundären Restless-Legs-Syndrom.

Diagnose Restless-Legs-Syndrom

Nachdem der behandelnde Arzt ein sekundäres Restless Legs Syndrom diagnostiziert oder ausgeschlossen hat, kann eine entsprechende Therapie erfolgen. Ein sekundäres RLS bessert sich in der Regel, wenn die zugrunde liegende Primärerkrankung erfolgreich behandelt wird. Um ein sekundäres RLS ausschließen zu können, müssen also Nieren, Eisenwerte, rheumatoide Arthritis, Bandscheiben und bestimmte Nervenerkrankungen ausgeschlossen werden.

Therapie bei RLS

Betroffene mit primärem Restless Legs Syndrom, die nur leichte Symptome spüren, müssen keine spezielle Therapie machen, wenn sie die Symptome gut aushalten können, ohne das die Lebensqualität beeinflusst wird.

Bei starken Symptomen haben sich einige Parkinson-Medikamente sehr gut bewährt, während diese bei richtiger Anwendung kaum Nebenwirkungen auftreten lassen. Diese Medikamente werden verordnet, weil es bisher noch kein zugelassenes Mittel gegen RLS auf dem Markt gibt. Unerklärlicherweise hilft Dopamin beim Restless Legs Syndrom, obwohl bei betroffenen Patienten meist kein Dopaminmangel vorliegt. Nebenwirkungen treten dann auf, wenn Patienten eigenmächtig die Dosierung des Medikaments erhöhen. Dann kann es zum sogenannten Rebound-Effekt kommen, bei dem morgens plötzlich massive Missempfindungen auftreten, nachdem am Abend zuvor eine erhöhte Dosis Dopamin eingenommen wurde. Die Medikation sollte grundsätzlich so eingenommen werden, wie der verordnende Arzt es vorgibt.

Ist das Restless Legs Syndrom heilbar?

Das sekundäre RLS verschwindet meist, wenn die verursachende Primärkrankheit erfolgreich behandelt wird. Auch nach der Schwangerschaft verschwinden die unruhigen Beine bei den meisten Frauen wieder. Ein primäres Restless Legs Syndrom ist nicht heilbar, die Lebensqualität der Betroffenen kann durch eine medikamentöse Behandlung verbessert werden.

Was ist das Restless Legs Syndrom genau?

Die Symptome der unruhigen Beine werden von Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen. Das Alter und auch der Fortschritt der Erkrankung ist dabei ausschlaggebend. Von Kribbeln, unkontrollierten Zuckungen bis hin zu unerträglichen Schmerzen, Spannung und Stechen in den Beinen variieren die Symptome. In seltenen Fällen machen sich die Beschwerden auch in den Armen bemerkbar.

Folgende Symptome sind bei Restless Legs typisch:

  • Kribbeln in den Beinen
  • Unkontrolliertes Zucken der Beine
  • Schmerzen: in den Beinen, Nervenschmerzen, chronische Schmerzen
  • Stechen und Spannung in den Beinen
  • Ständigen Drang sich bewegen zu müssen
  • Schlaflosigkeit und Aufwachen weil die Beine schmerzen

Wann macht sich das Restless Legs bemerkbar?

Diese Symptome des Restless Legs machen sich fast immer dann bemerkbar, wenn man zur Ruhe kommen will. Am Abend die Beine kurz auf die Couch legen und den Fernseher einschalten kann schon für unruhige Beine sorgen. Ein Augenblick der Ruhe löst die nervösen und unkontrollierten Zuckungen aus.

Restless Legs treten vor allem auch nachts, beim Schlafen gehen auf. Ein tiefer und fester Schlaf ist da ständig gestört. Betroffene wachen mehrmals in der Nacht auf, da ihre Beine schmerzen und wie wild zucken und stechen. Durchschlafen ist mit dem Restless Legs Syndrom (RLS) eine Sache der Unmöglichkeit.

Viele die unter den Restless Legs leiden und nachts wach werden, stehen mitten in der Nacht auf um sich zu bewegen. Die Bewegung ist oft die einzige Lösung um die Symptome vorübergehend zu stoppen. Leider kann es oftmals auch eine Stunde andauern bis die unruhigen Beine zur Ruhe kommen. Sobald man sich wieder ins Bett legt, beginnt der Teufelskreis von vorne.

Nicht wenige leiden deshalb auch unter eine Schlafstörung. Müssen sogar Medikamente nehmen. Die Folge sind oft starke Nebenwirkungen, welche dann auch tagsüber auftreten. Müdigkeit und sogar Depressionen vom fehlenden Schlaf durch unruhige Beine sind eine große Belastung der Lebensqualität. Sehen Sie auch den Artikel „Unruhige Beine, so finden Sie ihren gesunden Schlaf“ für nähere Informationen und Tipps was Sie selber tun können.

Unruhige Beine – Wer leidet unter dem Restless Legs Syndrom?

Unruhige Beine sind fast schon eine Volkskrankheit. Im Alter können sich die Restless Legs stärker bemerkbar machen. Statistisch gesehen leiden in Europa zwischen 5-10% der Bevölkerung unter dem Restless Legs Syndrom. Die Zahlen variieren jedoch stark, da oftmals die Ursache als Schlafstörung, Morbus Parkinson oder ADHS diagnostiziert wird.

Kinder mit Restless Legs Syndrom

Kinder mit Restless Legs Syndrom – Bei Kindern ist das Restless Legs Syndrom (RLS) zwar selten, wird aber in vielen Fällen mit Wachstumsschmerzen oder mit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) verwechselt. Hier sollte definitiv mit einem Neurologen zusammengearbeitet werden, damit die exakte Ursache herausgefunden wird.

Restless Legs treten vermehrt bei Frauen in der Schwangerschaft auf. Glücklicherweise verschwinden aber die Beschwerden einige Wochen nach der Geburt. Sollten die Symptome auch nach der Schwangerschaft anhalten, beschreiben wir in diesem Beitrag noch effektive Behandlungsmöglichkeiten.

Unruhige Beine ist auch Vererblich

Unruhige Beine können auch eine genetisch bedingte Vererbung sein. Es gibt Familien in denen schon seit mehreren Generationen unruhige Beine als Krankheit auftreten. Bei einer Familiären Vererbung der Krankheit können sich die Symptome vom Restless Legs Syndrom bereits mit 30 Jahren spürbar machen.

Die Ursache vom Restless Legs

Das Restless Legs entsteht wahrscheinlich durch eine Fehlfunktion im Nervensystem. Die Nachrichtenübermittlung im Nervensystem ist gestört und deshalb kommt es zu nervösen und unkontrollierten Zuckungen. Die genaue Ursache für das Restless Legs Syndrom ist jedoch noch nicht geklärt.

Neben den oben beschriebenen Einflüssen kann das Restless Legs Syndrom auch begleitend zu anderen Krankheiten auftreten. Dann werden die unruhigen Beine als sekundäres RLS bezeichnet. Um die genaue Ursache herauszufinden, ist es wichtig, dass Sie einen Facharzt, Neurologen aufsuchen.

Bei folgenden Erkrankungen kann auch RLS auftreten:

  • Eisenmangel kann die Ursache für RLS sein
  • Nierenfunktionsstörung
  • Schwangerschaft, wie im vorherigen Absatz erwähnt
  • Neurologische Erkrankungen, wie Polyneuropathie oder Morbus Parkinson

Es ist zu erwähnen, dass manche Medikamente Auslöser des Restless Legs Syndrom sein können oder die Symptome verstärken. Deshalb ist es äußerst wichtig, über einen Facharzt bzw. Neurologen die genaue Feststellung der Ursache herauszufinden.

Was kann man selber gegen unruhige Beine tun?

Es gibt bei unruhigen Beinen einige Übungen und Methoden welche eine vorübergehende Verbesserung aufweisen. Wie bereits erwähnt hilft bei einigen Menschen die Bewegung. Ist aber nur teilweise Erfolgreich, da die Symptome wiederkehren sobald man wieder zur Ruhe kommt.

Wechselbäder können helfen. Die Abwechslung zwischen warm und kalt fördert die Durchblutung in den Beinen. Die verbesserte Durchblutung kann eine Verbesserung bringen.

Dehnen der Muskulatur. Die Muskeln zu dehnen wirkt außerdem sehr entspannend. Durch die krampfhaften Zuckungen zieht sich die Muskulatur immer weiter zusammen. Das Dehnen bringt wieder mehr Durchblutung in die Muskulatur. Die Muskeln können sich über die verbesserte Durchblutung entspannen und regenerieren.

Versuchen Sie auch einige Yoga Übungen. Leichtes Yoga hat einen ganzheitlichen Effekt auch Ihre Gesundheit. Wirkt stress lösend und belebt zudem Ihren Geist. Positive Gedanken sind im Zeitpunkt einer Krankheit sehr sehr wichtig, damit Sie Ihren Körper durch diese Erfahrung weiter bringen. Geben Sie nicht auf!

Viel Barfuß gehen. Gehen Sie raus, Barfuß. Am besten auf unebenem Gelände. Auf den Fußsohlen enden mehrere tausende Nerven. Diese werden durch den unebenen Boden natürlich stimuliert. Dies fördert die Durchblutung und Selbstheilung im Körper. Basierend auf dem Prinzip der Fußreflexzonen. Was mich auf die nächste Behandlungsmethode bringt.

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  • Die Selbstheilung im Körper wird angeregt
  • Die Durchblutung wird um ein Vielfaches im gesamten Körper verbessert
  • Verbesserter Sauerstoffzufuhr und Stoffwechselaustausch
  • Schmerzlinderung bei unruhigen Beinen und chronischen Schmerzen
  • Wirkt stresslösend und entspannt den Körper und Geist
  • Führt zu einem tieferen und besseren Schlaf
  • Kann Organfunktionen verbessern

Eine weitere effektive Maßnahme ist der Einsatz von CBD Öl. Cannabidiol weist eine schmerzlindernde Wirkung auf und schützt zusätzlich die Nerven. Wie CBD bei Restless Legs Syndrom und anderen neurologischen Krankheiten helfen kann erfahren Sie im Artikel „CBD Öl als alternative Behandlung bei Restless Legs Syndrom“.

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