Regenmacher selber basteln

Regenmacher kommen ursprünglich aus Südamerika und werden von den Einwohnern dort aus Kakteen hergestellt. Da Sie vor Ihrer Haustür wahrscheinlich nicht genügend Kakteen finden, bieten diese drei Anleitungen wunderbare Alternativen für schnelle und einfache Regenmacher. Die Resultate können sich sehen und hören lassen!

Für mich soll’s schöne Klänge regnen: Regenmacher selber herstellen

Das beruhigende Geräusch an die Fensterscheiben prasselnden Regens fasziniert Groß und Klein: Regenmacher erzeugen genau diesen Klang, auch bei schönem Wetter. Unsere drei facettenreichen Anleitungen zeigen Ihnen Schritt für Schritt einfache Möglichkeiten, sich dieses stimmungsvolle Instrument selbst zu kreieren. Neben variabler Gestaltungsoptionen liegt der Unterschied vor allem im Innenleben: Dieses wird einmal aus Draht geformt, besteht alternativ aus Alufolie oder wird durch eingestochene Nägel erzeugt. Für jeden der Regenmacher brauchen Sie kaum mehr, als Sie höchstwahrscheinlich ohnehin im Haushalt parat haben. Auf jeden Fall ist dies eine tolle Bastelidee für Kinder an Regentagen.

Von der Chipsdose zum Regenmacher

Aus den typischen Stapelchips-Dosen lassen sich schnell und einfach fantasievolle Regenmacher gestalten. Die klassische Vorgehensweise lehnt sich an die südamerikanischen Originalinstrumente an und basiert auf dem Durchstechen der Außenhülle. Dafür finden Sie eine Anleitung in Variante 2. Hier wollen wir die Schwierigkeit besonders gering halten, sodass Kinder direkt mitmachen oder sogar alleine loslegen könnten!

Schwierigkeit: Sehr leicht nachzumachen
Zeitaufwand: Je nach Fertigkeit 15 Minuten bis halbe Stunde
Materialkosten: unter 5 Euro

Das benötigen Sie:

  • eine leere Stapelchips-Dose (wie etwa von „Pringles“)
  • eine Rolle Draht (am ehesten Blumenbindedraht)
  • Geschenkpapier (besonders schön in Regenbogenfarben oder mit aquatischen Regenmotiven)
  • eine Handvoll Bohnen
  • eine Handvoll Reis
  • Klebeband oder Washi Tape
  • Bastelkleber
  • Schere oder besser: Seitenschneider
  • Lineal oder Maßband
  • Bleistift

So gehen Sie vor:

1. Drehen Sie zuerst mit dem Draht mehrere Spiralen: Dafür legen Sie den Anfang des Drahtes um einen Finger und wickeln immer mehr Draht rundherum. Nach etwa 10 bis 15 Umwickelungen lassen Sie einige Zentimeter frei und formen dann die nächste Spirale.

Tipp: Sie schneiden den Draht zwischendrin nicht ab, sondern arbeiten immer am selben Drahtfaden.

2. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie genügend Spiralen geformt haben, um die Chipsdose von oben bis unten solide damit auszufüllen – oder bis etwa die Hälfte Ihrer Drahtrolle verbraucht ist.

Tipp: Der Klang wird anschließend besonders schön, wenn Sie Spiralen von unterschiedlicher Größe kreieren. Das erreichen Sie, indem Sie die Anzahl der umwickelten Finger variieren. Starten Sie mit einem einzigen und drehen die nächste Spirale um zwei oder drei Finger, während für die übernächste die ganze Hand mit Draht umwunden wird.

3. Ist die Rolle einmal „auf Draht“, dann können Sie Ihre Bohnen sowie den Reis in die Dose gießen.

4. Schließen Sie nun Ihren zukünftigen Regenmacher kurz mithilfe des Deckels und machen den Klangtest: Gefällt Ihnen das Resultat? Gut, dann weiter zu Schritt 5. Ansonsten nehmen Sie wieder ein wenig des Reis-Bohnen-Gemisches heraus oder fügen noch mehr hinzu.

Tipp: Die Reiskörnchen erzeugen das Geräusch sanfter Regentropfen, während die Bohnen eher nach stärkerem Hagel klingen.

5. Nun verkleben Sie den Deckel mit dem Klebeband oder Ihrem Washi Tape. Einfach einmal sauber rundherum legen – je sorgfältiger Sie arbeiten, desto schöner sieht das Resultat am Ende aus.

6. Und schon geht es ans Verzieren: Messen Sie ein Stück Ihres Geschenkpapiers ab, das hoch und breit genug ist, um die Chipsdose damit einmal komplett zu ummanteln.

7. Außerdem benötigen Sie zwei Kreise, die Unter- und Oberseite der Dose verhüllen. Dafür dient Ihnen die Dose selbst als Schablone. Ziehen Sie lediglich mit dem Bleistift die äußeren runden Konturen von einer Seite nach und Sie sollten zwei gleichgroße Kreise erhalten.

8. Bestreichen Sie die gesamte Dose inklusive der Ober- und Unterseite mit Bastelkleber und bringen auf diese Weise Ihr Geschenkpapier an. Schön sauber rundherum legen, gut festdrücken, trocknen lassen – und voilà!

Tipp: Für Kinder könnten Sie zusätzlich noch lächelnde Sonnen und Wolken auf den fertigen Regenmacher kleben. Einfach aus gelbem und blau-grauem Kartonpapier ausschneiden, per Filzstift Gesichter aufmalen und mit Klebestift nach Belieben anbringen.

Regenmacher mit Nägeln

Je länger der Regenmacher, desto länger dauert natürlich auch sein herrlich entspannendes Geräusch an – da die Klangmaterialien ja eine längere Wegstrecke zurücklegen müssen. Lang soll er also sein, deshalb haben wir uns hier für eine Geschenkpapierrolle als Hauptzutat entschieden. Wer nur kürzere Alternativen im Haus hat, kann natürlich auch zur Küchenrolle oder wieder zur Chipsdose greifen. Diesmal geht es an die Fertigung, die den traditionellen Regenmachern am nächsten kommt.

Schwierigkeit: etwas umfangreicher als Variante 1, aber immer noch leicht!
Zeitaufwand: etwa 30 Minuten
Materialkosten: unter 5 Euro, da das meiste bestimmt schon im Haushalt zugegen

Das benötigen Sie:

  • eine lange leere Rolle Geschenkpapier (möglichst stabil)
  • Reißzwecke (oder einen Pin von einer Pinnwand)
  • etwa eine halbe Tasse Nägel (mittelgroß, nicht länger als der Radius Ihrer Geschenkrolle)
  • Washi Tape (in exotischem Wildnis- oder Tiermuster – für den südamerikanischen Flair)
  • Isolierband (farblich passend zum Washi Tape) und passende Dekomaterial
  • Alufolie
  • eine Tasse Reis

So gehen Sie vor:

1. Durchstechen Sie zunächst die Geschenkpapierrolle mit der Reißzwecke und zwar in einem spiralförmigen Verlauf. Bei einigen Rollen zieht sich die Naht entsprechend, sodass Sie sich daran orientieren können. Ansonsten einfach nach Augenmaß, die Spirale muss nicht absolut akkurat sein. Der Lochabstand sollte etwa einen Zentimeter betragen.

Tipp: Bei Geschenkrollen aus sehr dünner Pappe ist die Prickelnadel überflüssig. In diesem Fall lassen sich die Nägel problemlos direkt einstechen!

2. Stecken Sie nun in jedes Loch einen Ihrer Nägel.

Tipp: Je dichter die Nägel stehen, desto sanfter wird der anschließende Klang. Allerdings sollten die Reiskörner noch gut durch die Zwischenräume passen – sonst gibt es einen Regenstau!

3. Jetzt bedecken Sie ein Ende der Rolle mit einem Stück Alufolie und fixieren dieses stramm per Isolierband. Gehen Sie dabei mehrmals rundherum und ruhig auch über den Außenkreis.

4. Da die eine Seite des Regenmachers in spe nun gut verschlossen ist, darf der Reis hinein. Nehmen Sie erst einen Esslöffel und steigern die Menge dann solange, bis Ihnen der Klang am besten gefällt.

Tipp: Für den Klangtest halten Sie die offene Seite einfach kurz mit einer Hand zu und lassen Ihren fast fertigen Regenmacher sein unverkennbares Geräusch erzeugen, indem Sie ihn langsam in Schräglage bringen.

5. Daraufhin verschließen Sie auch die zweite Seite wie in Schritt 3.

6. Umwickeln Sie danach die gesamte Rolle von oben nach unten gleichmäßig mit dem farbigen Isolierband, das sorgt für Stabilität! Spannen Sie es ein bisschen, dann lässt es sich exakt nach Wunsch legen. Achten Sie darauf, dass die Kanten sich leicht überlappen und nicht etwa genau miteinander abschließen oder noch Zwischenräume offen lassen.

7. Das Washi Tape dient nun der Verzierung: Bringen Sie nach Geschmack einige Streifen davon an oder umrunden noch einmal den gesamten Regenmacher damit. Auch die Außenkreise nicht vergessen!

Tipp: Zwei bis drei abwechselnde Sorten Washi Tape ergeben einen besonders hübschen Look – aber das bleibt wie immer Ihrem Geschmack überlassen.

Schneller Regenmacher aus Alufolie

Wer den Regen – oder zumindest dessen Geräusch – gar nicht mehr abwarten kann, der gelangt mit dieser besonders schnellen und einfachen Variante blitzartig zum Ziel, und das mit einem Minimum an Materialien. Dieser Highspeed-Regenmacher eignet sich somit auch perfekt für alle, die erst einmal schauen und vor allem hören wollen, ob sie mit dem Instrument überhaupt etwas anfangen können.

Schwierigkeit: der leichteste von allen
Zeitaufwand: mit etwas Fingerfertigkeit in 10 Minuten erledigt
Materialkosten: unter 2 Euro – sollte eigentlich alles im Haushalt vorrätig sein

Das benötigen Sie:

  • Leere Küchenrolle oder leere Stapelchipsdose
  • Alufolie
  • eine halbe Tasse Reis (oder Linsen, oder Sesam, oder alles Sonstige von ähnlicher Größe)
  • Bastelkleber oder Heißklebepistole
  • Schere
  • 2 – 4 Gummibänder oder hübscher: Washi Tape

So gehen Sie vor:

1. Schneiden Sie sich zuerst ein Stück Alufolie zurecht, das hoch und breit genug ist, um die gesamte Rolle einmal komplett zu umschließen.

2. Die leere Rolle streichen Sie nun mit Bastelkleber ein oder ziehen mit der Heißklebepistole eine dünne Linie.

3. Kleben Sie jetzt das Folienstück auf der Außenseite Ihrer Rolle an, sodass sie komplett davon ummantelt wird und keine Pappe mehr durchschaut.

Tipp: Betont nachlässig und mit vielen unordentlichen Fältchen kann das Resultat ebenso gut aussehen wie ganz sauber und spiegelglatt angebracht.

4. Eines der offenen Enden umhüllen Sie nun ebenfalls mit Folie, sodass die Kreisöffnung danach gut und straff abgedeckt ist. Kleben Sie die Folie an den Außenseiten mit Washi Tape fest. Wenn es besonders schnell gehen muss, können Sie alternativ auch einfach ein bis zwei Gummibänder darüber ziehen.

5. Nun nehmen Sie wieder die Alufolie zur Hand. Diesmal formen Sie aus einem etwa A4-großen Stück eine Spirale.

6. Wiederholen Sie Schritt 5 und drehen Sie dann beide Spiralen locker ineinander.

7. Stecken Sie Ihr spiralförmiges Konstrukt in die nunmehr silberne Röhre und gießen daraufhin den Reis hinzu.

8. Zum Abschluss verschließen Sie Ihren Regenmacher lediglich wie in Schritt 4. Fertig! Wer Lust und Zeit hat, kann natürlich auch diese Variante noch verzieren, etwa mit Washi Tape oder Loom Bands.

Tipps für Schnellleser:

  • Regenmacher aus Stapelchipsdose und Draht
  • Draht spiralförmig aufrollen und in Dose schieben
  • Unterschiedlich große Spiralen für optimalen Klang
  • Klangmaterial hinzufüllen bis das Geräusch gefällt
  • Deckel verkleben und mit Geschenkpapier verzieren
  • Regenmacher aus Geschenkrolle mit Nägeln
  • Spiralförmig Nägel in die Rolle stechen
  • Öffnung mit Folie und Isolierband verkleben
  • Klangmaterial einfüllen, zweite Öffnung ebenso verschließen
  • komplett mit Isolierband umwickeln
  • Verzieren mit exotischem Washi Tape
  • Schneller Regenmacher mit Alufolie
  • Spiralförmig gedrehte Alufolie in Küchenrolle schieben
  • Leere Küchenrolle außen mit Alufolie bekleben
  • Klangmaterial einfüllen, beidseitig mit Alufolie verschließen

Regenmacher basteln – Upcycling mit der Limmaland Versandrolle

Einen Regenmacher basteln ist gar nicht schwer und man bekommt ein tolles Instrument für die private Jamsession mit den Kids. Besonders bei Regenwetter macht das richtig Spaß!

Der Herbst ist da – ohne Gummistiefel und Regenschirm kann man sich kaum nach draußen wagen. Wir müssen also drinnen spielen. Und damit keine Langeweile aufkommt, ist Kreativität gefragt. Wir haben uns Gedanken gemacht und zeigen euch, wie ihr aus den Limmaland Versandrollen einen tollen Regenmacher basteln könnt!

Upcyclen ist kreativ und macht Spaß!

Damit unsere Klebefolien auch unversehrt bei euch ankommen, verschicken wir diese in stabilen Papprollen. Und genau diese Versandrollen möchten wir wiederverwenden und daraus einen Regenmacher basteln! Das ist auch ganz einfach und ihr benötigt nur etwas Werkzeug und Material.

Regenmacher basteln – das braucht ihr:

  • die Limmaland Versandrolle oder eine ähnliche Papprolle
  • eine Säge
  • Nägel
  • einen Hammer
  • Klebeband
  • Alufolie
  • Körner oder kleine Steinchen als Füllmaterial
  • Packpapier und Stifte zum Verschönern
  • etwas buntes Papier für die Enden
  • eine Schere
  • Kleber

Und so geht’s:

Als erstes nehmt ihr die Plastikkappen von der Limmaland Pappe ab und legt diese erst einmal zur Seite. Jetzt sägt ihr die Papprolle auf die richtige Länge zu. Wie lang euer Regenmacher werden soll, könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Wir haben unsere Rolle auf ca. 50 cm gekürzt. Achtet beim Sägen unbedingt auf die Unterlage! Am besten legt ihr ein Holzbrett unter die Papprolle, damit ihr keine Macken in den guten Esstisch sägt.

Jetzt geht’s ans Hämmern! Die Nägel solltet ihr spiralförmig entlang der Papprolle einhämmern. Dabei könnt ihr euch an dem Limmaland-Muster auf der Rolle orientieren. Damit die Nägel anschließend nicht wieder herausrutschen, haben wir diese von außen mit Klebeband fixiert.

So sieht eure Papprolle jetzt von innen aus:

Aus der Alufolie formt ihr nun eine lange Schlange. Die Alu-Schlange wird in die Papprolle gesteckt, damit die Körner anschließend langsamer durch den Regenmacher fließen und authentische Regengeräusche zu hören sind.

Jetzt kommen eure Körner oder Steinchen zum Einsatz. Wir haben uns beim Regenmacher-Basteln für Reis und getrocknete Erbsen entschieden. Ihr könnt bei der Wahl eures Füllmaterials ganz kreativ sein. Wichtig für den Regen-Sound ist allerdings, dass die Körner oder Steinchen unterschiedlich groß sind. Bevor ihr die Papprolle nun befüllt, denkt unbedingt daran, auf einer Seite die Plastikkappe aufzusetzen. Wenn alles drin ist, wird die zweite Kappe aufgesetzt.

Jetzt kommt der letzte Schritt: Damit wir auch einen schönen Regenmacher basteln, wird jetzt das Packpapier gepimpt. Da könnt ihr mit eurem Kind ganz kreativ sein: Malen, Stempeln, Bekleben… alles ist erlaubt!

Wenn ihr fertig seid, wickelt ihr das Packpapier um euren Regenmacher und klebt es fest. Zum Schluss könnt ihr aus dem bunten Papier zwei Kreise schneiden und diese auf die beiden Enden des Regenmachers kleben. Fertig! Der Sound des Regenmachers ist sehr entspannend, das lohnt sich wirklich!

Und falls das Wetter gar nicht mehr mitspielt: Auf unserem Blog findet ihr weitere Spielideen für drinnen. Und auf Pinterest sammeln wir immer wieder schöne Ideen zum Basteln mit Kindern. Folgt uns doch auch dort!

Passende Ideen für das Kinderzimmer

Zum Regen-Sound findet ihr in unserem Shop auch die passende Kinderzimmer-Deko. Die Limmaland Wolke könnt ihr sogar persönlich gestalten – zum Beispiel mit dem Namen eures Kindes oder auch eurem Wunschtext. Nicht nur bei Regenwetter ein echter Hingucker!

  • Wandtattoo Wolken MUSTA für IKEA Bilderleiste – Farbe Rosa/Grau

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Regenmacher basteln

Ein toller Regenmacher zum Basteln für Kinder und Große. Genau das Richtige für den Kindergarten, die Schule und zu Hause.

Musikinstrumente selber zu basteln, das lieben vorallem die Kinder.
Hierbei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie z.B. Trommeln aus Margarinebechern, Rasseln aus Joghurtbechern uvm.
Doch einen Regenmacher aus einer Chipsdose zu basteln, das ist schon etwas Besonderes.

Dieser Regenmacher passt auch super zu jedem Indianergeburtstag oder der Indianerparty und ist zu Fasching ein tolles Musikinstrument.

Und so wird der Regenmacher gebastelt…

Material:

Eine leere Chipsdose (z.B. von Pringles)
Braunes oder andersfarbiges Tonpapier
Holz- oder Wachsstift
Ein Stück Hasendraht
Kleine Kieselsteine
Backpapier
Haushaltsgummis
Paketschnur
Bunte Federn
Eine Zange

Bastelanleitung:

Zuerst benötigt ihr eine leere Chipsdose z.B. von Pringles.
Für deren Maß schneidet ihr euch ein Stück Tonpapier zurecht, sodass es die ganze Dose bedeckt.
Malt auf das farbige Papier ein buntes Muster mit Holz- oder Wachsstiften.
Wir haben uns für ein indianisches Muster entschieden.
Klebt danach das bemalte Papier um die Chipsdose.

Danach schneidet ihr mit einer Zange ein Stück Hasendraht in der Länge der Chipsdose zurecht.
Dieses wird zu einer Rolle gewickelt und in die Chipsdose gesteckt.
Danach werden kleine Kieselsteine innen in die Dose gefüllt.
Zum Schluss wird die Dose mit dem dazugehörigen Plastikdeckel verschlossen.

Schneidet im Anschluss mit Hilfe der Schablone (siehe unten) zwei Kreise aus Backpapier aus.

Schablone für den Papierkreis auf der Ober-und Unterseite des Regenmachers als PDF

Befestigt die Backpapierkreise mit Haushaltsgummis an der Ober-und Unterseite des Regenmachers.
Bindet zuletzt noch Paketschnüre um den Regenmacher, an denen ihr bunte Federn befestigt.

Regenmacher

Fertig ist der selbstgebastelte Regenmacher.

Ihr könnt die beklebte Chipsdose auch toll als Köcher für die Pfeile zum Thema Indianer verwenden.

Weitere Musikinstrumente zum Selberbasteln

Rasseln basteln

Rassel

Wie ihr selber Rasseln aus Johurtbechern herstellen könnt, verraten wir unter:
Rasseln basteln

Viel Spaß beim Musik machen!!!

Bastelanleitung für einen Regenmacher

Wünschen sich Groß und Klein auch lange den Hochsommer herbei, wünschen sie sich wenn es soweit ist auch schnell wieder eine Abkühlung, vor allen Dingen zum Abend hin. Zwar ermöglicht die trockene Zeit in den Sommerferien das Spielen in der Natur, zum Abend hin sind die hohen Temperaturen dann doch eher anstrengend, wenn es darum geht, in den Schlaf zu finden. Diejenigen, die einen Regentanz mit dem Regenmacher inszenieren, könnten aber schnell von einer Abkühlung gesegnet werden.

Bastelmaterial für einen Regenmacher

Regenmacher basteln – Das Material

Familien, die einen Regenmacher selbst herstellen möchten, finden im Folgenden eine Auflistung der benötigten Materialien. Für einen Regenmacher brauchen Sie eine stabile Papprolle, die zum Beispiel als Überrest einer Rolle Frischhaltefolie oder Geschenkpapier übrig bleibt.

Des Weiteren benötigen Sie einige Nägel, die nicht länger sein dürfen, wie die Papprolle dick ist. Außerdem gehören Tonkarton-Reste, alte Zeitungen oder das Papier einer Küchenrolle, ein Hammer, Holz- oder Bastelleim, Plakat- oder Schulmalfarben sowie Reis oder getrocknete Maiskörner zu den Materialen, die für die Herstellung eines Regenmachers wichtig sind.

Einkaufsliste:

  • eine feste Papprolle
  • Nägel, die höchstens so lang sein dürfen, wie die Rolle dick ist
  • Tonkarton-Reste
  • alte Zeitungen oder Küchenrolle
  • Holz- bzw. Bastelleim
  • Plakat- oder Schulmalfarben
  • Reis oder getrocknete Maiskörner

Schritt 1: Die Rolle des Regenmachers vorbereiten

Abdeckung des Regenmachers basteln

Sollten Sie keine feste Papprolle zur Hand haben, können Sie diese in einem Stoffgeschäft kaufen. Oftmals händigen die Geschäfte die Papprollen kostenfrei aus, wenn diese leer sind.

Die stabile Papprolle sollte eine Länge von circa 50 Zentimetern haben oder auf diese Länge mit Hilfe der Schere gekürzt werden.

Daraufhin schlagen Sie die Nägel mit einem Hammer und mit einem Abstand von etwa zwei Zentimetern in die Papprolle. Die Anordnung sollte rundherum, also in Form einer Spirale sein.

Vorsicht: Lassen Sie Ihre kleinen Eroberer dabei nicht aus den Augen bzw. helfen Sie als Erwachsener bei diesem Schritt.

Schritt 2: Regenmacher mit Reis oder Maiskörnern befüllen

Die Öffnung einer Papprollenseite wird nun als Umriss auf den Tonkarton gezeichnet. Schneiden Sie den Umriss aus, er darf gerne zwei bis drei Zentimeter größer ausfallen als aufgezeichnet. Diesen entstandenen Rand schneiden Sie nun in regelmäßigen Abständen, circa 10 – 15 Mal ein.

Das Einschneiden der Abdeckung beenden Sie bei der zuvor aufgezeichneten Linie. Fertigen Sie eine identische, zweite Abdeckung an.

Der fertige Regenmacher

Eine Ihrer Abdeckungen befestigen Sie nun mit Klebestreifen an Ihrer Papprolle, die Sie so komplett verschließen sollten. Anschließend befüllen Sie die Rolle mit einer Tasse Reis oder Maiskörnern und verschließen Sie Ihre Papprolle mit der zweiten Abdeckung, ebenfalls mit Klebestreifen.

Schritt 3: Regenmacher fertig stellen

Ihren Regenmacher können Sie nun individuell und nach Belieben fertig stellen,- wahrscheinlich nach den Vorlieben Ihres Kindes. Damit die Köpfe der Nägel verschwinden, rühren Sie eine Mischung als Bastelleim und Wasser an. Dies funktioniert am Besten in einem Verhältnis von 4 Teilen Bastelleim zu einem Teil Wasser.

Mit einem Pinsel tragen Sie die Substanz auf Ihre Papprolle auf. Nutzen Sie die klebrige Oberfläche, indem Sie Zeitungspapierschnipsel, Küchenrolle oder andere farbige Schnipsel auflegen und festdrücken.

Danach fixieren Sie diese Schicht noch einmal mit dem Bastelleim. Nun sollte der Regenmacher eine Nacht lang trocknen, bevor er mit bunten Farben bemalt werden kann. Wahlweise kann der Regenmacher noch mit Federn oder Bändern verziert werden, wenn die Farbe getrocknet ist.

Der Regenmacher oder auch Regenstab stammt ursprünglich aus dem Norden Chiles und wurde von den Diaguitas-Indianern für Regen-Zeremonien eingesetzt. Für die Herstellung werden abgestorbene, verholzte Kakteen verwendet. Die Stacheln werden in das Kaktusinnere gebohrt und der Kaktus wird daraufhin mit Kieselsteinen gefüllt und an den beiden Enden verschlossen. Beim Kippen des Stabes fallen die Kieselsteine durch die eingedrückten Stacheln langsamer herunter, woraus sich ein lang anhaltendes, regenähnliches Rauschen ergibt.

Länge und Geräusch

Ein Regenmacher kann in seiner Länge und Breite variieren. Je länger und schmaler der Stab ist, desto länger anhaltend ist das durch die herabfallenden Steinchen entstehende Geräusch. Die Dauer des Geräusches ist ebenfalls von der Menge an Stacheln abhängig. Je mehr Hindernisse, umso länger benötigen die Steinchen für ihren Weg nach unten. Somit kann der Regen von kurz und heftig, bis langanhaltend und tröpfelnd stattfinden.

Heute wird der Regenmacher auch als Instrument oder als „Spielzeug“ mit entspannender Wirkung verwendet. Auf jeden Fall ist er, egal ob nun ursprünglich gestaltet aus Bambus, bzw. Holz oder moderner aus Plastik, immer wieder schön anzusehen und anzuhören.

Mit einfachen Mitteln lässt sich solch ein Stab selbst herstellen. Besonders mit Kindern macht diese Bastelidee großen Spaß und in der Gestaltung des Regenmachers kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Probieren Sie es doch einfach mal aus!

Bastelanleitung für den Regenmacher

Benötigte Materialien:

  • eine lange und stabile Papprolle (evtl. die Innenrolle von einer Geschenkpapierrolle)
  • Nägel (die Größe dem Durchmesser der Rolle angepasst) oder Peddigrohr (die Stärke so wählen, dass es stabil genug ist und nicht umknickt beim reindrücken)
  • einen Hammer
  • Kleister und Zeitungspapier
  • gut deckende Farben, Materialien wie Steinchen, Federn, Stoffe etc. zum Bekleben
  • Füllmaterial wie Erbsen, Linsen, Bohnen, Kieselsteinchen etc.

Ablauf:

  1. Nehmen Sie die Papprolle und stechen Sie mehrere Nägel in gleichmäßigen Abständen in sie hinein. Je nach Stabilität der Rolle, können Sie die Nägel auch mit einen Hammer hineinschlagen. Je mehr Nägel Sie hineinschlagen, umso langanhaltender wird später das rieselnde Geräusch des herabfallenden Füllmaterials sein. Geschenkpapierrollen sind manchmal mit einem Pappstreifen umwickelt. Sie können sich beispielsweise an dieser spiralförmigen Naht orientieren und die Nägel entlang dieser im Abstand von ca 1 cm einschlagen. Falls Sie lieber Peddigrohr anstatt Nägel verwenden möchten, bohren Sie mit einem Nagel die Löcher vor, schieben das Peddigrohr bis zum Anschlag in die Rolle hinein und knipsen die Enden jeweils mit einem Seitenschneider so ab, dass sie nicht hervorstehen.
  2. Nun wird ein offenes Ende der Rolle geschlossen. Rühren Sie dafür den Kleister an und zerreißen das Zeitungspapier in kleine (ungefähr handgroße) Stücke. Kleben Sie nun das Zeitungspapier in mehreren Schichten mit dem Kleister auf einen Teil des Stabes und um eine Öffnung. Dabei kann der Kleister großzügig verwendet werden und vor allem über der Öffnung sollten mehrere Schichten Zeitung geklebt werden. Wer mag, kann vorher auch einen Pappkreis in Größe des Durchmessers über die Öffnung legen und mit der Zeitung und dem Kleister zusammen verkleben.
  3. Geben Sie nun das Füllmaterial in die Öffnung. Achten Sie dabei auf das Verhältnis von gesetzten Hindernissen und Größe des Füllmaterials, dh. bei eng gesetzten Nägeln nicht zu großes Material und umgekehrt. Ich empfehle Ihnen auch einen sogenannten Testlauf zu machen. Halten Sie mit einer Hand die andere Öffnung zu und kippen dann den Stab um zu testen, wie das Material hindurch läuft. Geht das Material zu schnell oder zu langsam hindurch können Sie immer noch Nägel hinzusetzen oder entfernen, bzw. die Materialart verändern.
  4. Sind Sie mit Ihrem Ergebnis zufrieden umkleben Sie nun den Rest des Stabes und schließen Sie die zweite Öffnung mit Zeitungspapier und positionieren Sie den Stab so, dass er gut durchtrocknen kann.
  5. Nach dem Trocknen kann jeder den Stab so gestalten wie er möchte. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel: mit deckenden Farben bemalen, mit Fingerfarben bemalen, mit unterschiedlichen Materialien, wie Stoffen, Watte oder Folien bekleben, mit Kleister ganz oder teilweise bedecken und in feinen Sand wälzen, mit Knöpfen, Hülsenfrüchten, Steinchen, Blättern bekleben oder Ästen umwickeln…….und vieles mehr. Fertig ist der Regenmacher!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern eine tolle Bastelzeit!

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