Putz putz putz runter mit dem schmutz

Die schönsten Zahnputzlieder und Zahnputzreime

Einem kleinen Kind die Zähne zu putzen, kann zu einer ziemlich schwierigen und stressigen Angelegenheit werden, wenn sich die Kleinen nicht kooperativ zeigen. Manchmal hilft ein schönes Lied oder ein Zahnputzreim. Mamaclever hat einige zusammengetragen.

Weil ich kein Zahnputzlied und auch keinen Reim parat hatte, habe ich in meiner Not spontan das Lied „Händewaschen, Händewaschen, das muss jedes Kind“ selbst umgedichtet zu „Zähneputzen, Zähneputzen, das muss jedes Kind“. Es gibt aber reine Reihe netter Reime und Lieder, die die Zahnpflege vielleicht ein bisschen einfacher machen. Hier eine Auswahl.

Zahnputzreime

Kleine Kreise, Kleine Kreise. Killerkaries geht auf Reise. Killerkaries böser Wicht. (Name des Kindes) Zähne bekommst du nicht. Hin und her, Kreuz und Quer, Hin und her Kreuz und Quer

Ich bin ein wildes Krokodil, das seine Zähne putzen will. Auf und Ab von Rot nach Weiß, pass auf dass ich dich nicht beiß!

Zähneputzen, zähneputzen das kann jedes Kind, Zähneputzen zähneputzen bis sie sauber sind
und sind sie sauber jaaaaa dann schreien wir laut hurraaaaaaaaa!

Jeden Morgen, das ist wichtig, putz die Zähne, und zwar richtig: Von Rot nach Weiß, unten und oben, nach jeder Mahlzeit, das ist zu loben. Backenzähne, gut versteckt, freuen sich, wenn man sie entdeckt. Auch abends ist es schnell gemacht: Zähneputzen – und dann gute Nacht.

Zähne putzen, Zähne putzen –
ist doch gar nicht schwer.
Zähne putzen, Zähne putzen
immer hin und her.
Zähne putzen, Zähne putzen
kann doch jedes Kind
Zähne putzen, Zähne putzen
geht doch ganz geschwind

Zahnbürste tanz in meinem Mund,
mach die Zähne mir gesund.
Hin und her, hin und her,
Zähne putzen ist nicht schwer!

Uaaaaaaah! Das Löwenmaul ist so verschmutzt, so dass der Löwe es gleich putzt! Aaaaaaaaa! Die Zähne putzt das Krokodil und stöhnt: Warum sind es soviel? Wau, wau! Der Hund zeigt nur die weißen Spitzen. Die Bürste bringt sie gleich zum Blitzen. Und du mein liebes Schleckermaul? Sei zum Putzen nicht zu faul! Nun mach auch du mal ganz laut Aaaaaaaaaa! Die Zähne sind gleich blank – Hurra!

Ritsche, ratsche, hin und her
Zähneputzen ist nicht schwer.
Kreise, Kreise, rundherum,
Zähneputzen ist nicht dumm.
Wir fegen aus, wir fegen aus,
die Krümmel müssen alle raus.

Zahnputzlieder

Apfel, Brot, Karotte ess ich oft und viel, ess ich oft und viel, weil ich keine kranken Zähne haben will.
Meine Zähne putz‘ ich zweimal jeden Tag, zweimal jeden Tag, weil ich keine kranken Zähne haben mag.
(zur Melodie von „Alle meine Entchen“)

Putz, Putz, Putz runter mit dem Schmutz. Die Zähne müssen sauber sein. Dann kommen keine Löcher rein. Putz, Putz, Putz, runter mit dem Schmutz
So, So, So, da sind die Zähne froh. Nach den Naschen, nach dem Essen. Zähneputzen nicht vergessen. So, So, So, da sind die Zähne froh.
Ja, Ja, Ja, jetzt ist alles klar. Sind die Zähne blitzblank. Dann halten sie ein Leben lang. Ja, Ja, Ja, jetzt ist alles klar. Eins, Zwei, Drei gleich ist das Lied vorbei. Saubere Zähne sind wie Sterne Leuchten hell, wir sehen es gerne. Eins, Zwei, Drei jetzt ist das Lied vorbei.
(zur Melodie von „ABC die Katze lief im Schnee“)

Wir putzen unsere Zähne von rot nach weiß.
Wir führen unsere Bürste stets rund im Kreis.
Morgens, wenn ich früh aufsteh’,
abends, wenn zu Bett ich geh’,
putz ich meine Zähne so weiß wie Schnee.
(zur Melodie von „Ein Männlein steht im Walde“)

Und nach all den süßen Sachen,
woll’n wir die Zähne sauber machen.
Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
Hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.

Und wenn’s jeder so genau nähme,
hätt’ jeder nur gesunde Zähne,
hei, dei, das – Putzen, das macht Spaß.
(zur Melodie von „Summ summ summ, Bienchen summ herum“)

Und wenn ihr nicht selbst singen wollt und Euer Kind gerne Videos anschaut, dann helfen vielleicht folgende Youtube-Videos:

So  putzen wir unsere Zähne.

Wir legen unsere Zahnbürste auf die unteren rechten Backenzähne.
Hin und her, hin und her, Zähneputzen ist nicht schwer.
Wir legen unsere Zahnbürste auf die unteren linken Backenzähne.

Hin und her, hin und her, Zähneputzen ist nicht schwer.
Wir legen unsere Zahnbürste auf die oberen rechten Backenzähne.

Hin und her, hin und her, Zähneputzen ist nicht schwer.
Wir legen unsere Zahnbürste auf die unteren linken Backenzähne.

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Hin und her, hin und her, Zähneputzen ist nicht schwer.

Dann kommt die Zahnbürste linke Wangentasche.
Rundherum, rundherum, Zähneputzen ist nicht dumm.
Rundherum, rundherum, Zähneputzen ist nicht dumm.
Rundherum, rundherum, Zähneputzen ist nicht dumm.
Rundherum, rundherum, Zähneputzen ist nicht dumm.

Dann kommen die Schneidezähne dran
Rundherum, rundherum, Zähneputzen ist nicht dumm.

Dann machen wir den Mund weit auf und legen die Zahnbürste innen unten rechts an die Zähne.
Feget aus, feget aus, alle Krümel müssen raus.
Nun legen wir die Zahnbürste innen unten links an die Zähne.
Feget aus, feget aus, alle Krümel müssen raus.
Nun legen wir die Zahnbürste innen oben rechts an die Zähne.
Feget aus, feget aus, alle Krümel müssen raus.
Nun legen wir die Zahnbürste innen oben links an die Zähne.

Zahnbürsten und Mund gründlich ausspülen.

Text überliefert

Und hier geht es wieder zum Gesundheits-Spezial!

Wie putze ich richtig meine Zähne?

Wer richtig Zähneputzen will, sollte Zahnbürsten mit weichen oder mittelharten Borsten nutzen. Zu harte Borsten oder ein starker Anpressdruck können nicht nur das Zahnfleisch verletzen, sondern mittel- und langfristig auch die Zähne, besonders die Zahnhälse, schädigen. Es ist besser, die Putzdauer zu erhöhen, als den Putzdruck.

Zahnärzte empfehlen, die Zähne zwei Mal am Tag zu putzen, morgens nach dem Frühstück und vor dem Schlafen. Um die Zähne gründlich zu reinigen, sind im Durchschnitt fünf Minuten notwendig, mit elektrischen Zahnbürsten kann diese Dauer zwar verkürzt werden, doch auch hier sind mehrere Minuten erforderlich, um alle Beläge zu entfernen. Wer unsicher ist, kann in der Apotheke Färbetabletten kaufen, von denen jeweils eine vor dem Zähneputzen im Mund zerkaut wird und die Plaque auf den Zähnen gut sichtbar einfärbt. Erst wenn diese Verfärbungen beim Blick in den Spiegel vollständig entfernt sind, sollte das Zähneputzen beendet werden.

Zur gründlichen Zahnpflege gehört auch die Reinigung der Stellen, die mit der Zahnbürste nicht erreicht werden können, also zwischen den Zähnen. Hierfür sollte einmal am Tag nach dem Zähneputzen Zahnseide verwendet werden. Da sich im Laufe des Lebens das Zahnfleisch immer weiter zurückbildet und zwischen den Zähnen immer größere Abstände entstehen, sind im Handel auch Interdentalbürsten erhältlich, die für die Reinigung von Zahnzwischenräumen entwickelt wurden und eine bessere Reinigungswirkung erzielen als Zahnseide. Zahnseide und Interdentalbürsten sind für die einmalige Verwendung vorgesehen und sollten nach Verwendung entsorgt werden, während Zahnbürsten spätestens nach drei Monaten ausgetauscht werden sollten.

Zahnfleischbluten bei der erstmaligen Verwendung von Zahnseide ist übrigens kein Grund zur Besorgnis, es wird durch bakterielle Zahnbeläge, die sich in der Nähe des Zahnfleisches befinden, ausgelöst. Die Belege werden bei regelmäßiger Reinigung dauerhaft entfernt, das Bluten hört dann auf.

„Vor dem Schlafen, nach dem Essen – Zähne putzen nicht vergessen.“ Haben wir nicht alle diese alten Spruch schon im Kindergarten gelernt? Falls nicht, haben wir das hiermit nachgeholt und können sagen: Das gilt nach wie vor! Denn inzwischen weiß man: Zähne putzen hält nicht nur die Zähne gesund, es beugt auch Krankheiten vor.

Entzündungen im Mund können ganzen Körper belasten

Auslöser von Entzündungen im Mund ist oft eine so genannte Parodontitis. Früher sagte man dazu „Parodontose“ – die älteren von uns kennen das Wort sicher noch aus der Zahnpasta-Werbung. Gemeint ist jedenfalls in beiden Fällen dasselbe: eine große klaffende Wunde, handtellergroß, im Mund, die man aber nicht sieht. Das fängt an mit leichtem Zahnfleischbluten, tut auch noch nicht weh, aber irgendwann spannt das Zahnfleisch und dann hat man eine Entzündung. Dadurch gelangen Bakterien in den ganzen Organismus und können weitere Krankheiten verursachen.

Wie kann man am besten vorbeugen?

Elektrisch oder normal? Experten raten zu einer elektrischen Zahnbürste.

Indem man seine Zähne putzt. Das heißt in der Regel zweimal zwei Minuten am Tag. Man darf auch in der Früh mal schneller die Zähne putzen, aber einmal am Tag sollte man sich wirklich Zeit für seine Zähne nehmen und vor allem die Zahnzwischenräume reinigen – denn gerade dort setzten sich die meisten Bakterien ab. Daher sollte man immer zuerst die Zahnzwischenräume reinigen, dann die Außenflächen an der Zunge und zu Schluss die Glattflächen.

Geputzt werden die Zähne am besten mit einer elektrischen Zahnbürste. Man kann auch mit der Handzahnbürste die Zähne sehr gut reinigen – wenn man die Technik gut beherrscht. Eine elektrischen Zahnbürsten verzeihen dagegen viele Fehler und können so mehr Zahnbelag von den Zähnen abtragen.

Und wenn das Zahnfleisch blutet?

Gerät diese Mundflora aus dem Gleichgewicht, kann es unter anderem zu einer Entzündung des Zahnfleisches, der sogenannten Gingivitis, kommen. Diese Entzündung ist verantwortlich für das Zahnfleischbluten. Betroffene leiden unter gerötetem und schmerzendem Zahnfleisch, das schon bei leichtem Druck blutet und Mundgeruch hervorrufen kann.

Wer die Zähne selten oder nicht gründlich putzt, bei dem lagert sich Plaque an, ein Gemisch aus Bakterien, Speichel und Speiseresten. Nicht nur auf den Zähnen, sondern auch in einem dünnen Spalt am Übergang von Zahnfleisch und Zahn. Das Zahnfleisch kann sich entzünden und blutet schon bei geringem Druck, etwa beim Zähneputzen.

Zahnfleischbluten ernst nehmen

Die Entzündung im Mund sollte ernst genommen werden. Denn sie kann in eine Parodontitis übergehen, eine Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates. Der Zahnarzt kann mittels des PSI-Tests (Parodontal Screening Index) feststellen, ob es sich um Parodontitis oder eine Zahnfleischentzündung handelt.

Sollten sie mal roten Zahnpastaschaum im Waschbecken bemerkt, sollen sie auf keinen Fall ein paar Tage Zahnputzpause machen, um das Zahnfleisch nicht noch weiter zu reizen. Sie müssen im Gegenteil sehr gründlich putzen, denn nur so kann die Entzündung bekämpft werden.

Wann zum Arzt?

Auch wenn sie keine Beschwerden haben, sollten sie regelmäßig zwei mal im Jahr zum Zahnarzt.

Hält das Zahnfleischbluten trotz regelmäßigen Putzens an oder wird es stärker, sollten sie dringend ihren Zahnarzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn das Zahnfleisch angeschwollen und stark gerötet ist oder sich sogenannte Zahnfleischtaschen gebildet haben. Dies können Anzeichen für eine Parodontitis sein.

Damit es aber gar nicht so weit kommt, hilft vor allem eins: Zähneputzen. Das ist und bleibt das Beste, was man dagegen machen kann. Denn an sauberen Zähnen siedeln sich Bakterien nicht so leicht an. So hat die Zahnfleischentzündung keine Chance.

(Bilder: .com)

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Wie schlimm ist es, abends nicht die Zähne zu putzen?

Reicht das morgendliche Zähneputzen?

Wer kennt das nicht: Man liegt abends auf der Couch, schaut einen Film, die Augen werden immer schwerer und man ist schon kurz vor dem Einschlafen. Um ins Bett zu gehen, rappelt man sich gerade so auf, doch der Gang ins Badezimmer stellt einen zu großen Umweg dar. Viele Menschen denken sich in solch einer Situation, es sei nicht schlimm, wenn die abendliche Mundhygiene mal ausfällt. Am nächsten Morgen wird ja wieder fleißig geputzt.

Das stimmt so aber nicht, wie ein Zahnarzt nun erklärt.

Spätfolgen für die Zähne

Lässt man die Zahnhygiene am Abend ausnahmsweise einmal ausfallen, bekommt man nicht gleich Karies. Wird jedoch regelmäßig darauf verzichtet, riskiert man Spätfolgen, so der Experte.

Verbleiben Speisereste und andere Ablagerungen für längere Zeit auf den Zähnen, hat dies negative Auswirkungen. Die Säuren aus den Lebensmitteln sowie aus den bakteriellen Zersetzungsprozessen greifen den Zahnschmelz an. Es bildet sich hartnäckiger Belag; auch Plaque genannt. Dieser lässt sich nach einiger Zeit nicht mehr einfach mit der Zahnbürste wegputzen. Plaque erhöht außerdem das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen und kann zu anhaltendem Mundgeruch führen.

Der verminderte Speichelfluss während dem Schlafen begünstigt ebenfalls die Aktivität von Bakterien. Speichel übernimmt normalerweise wichtige Funktionen, denn er reguliert den ph-Wert und remineralisiert den angegriffenen Zahnschmelz.

Empfehlung: Morgens und abends Zähne putzen

Wer zweimal am Tag seine Zähne reinige, gäbe den Bakterien keine Chance dazu, Speisereste zu Schädlingen zu zersetzen, so der Arzt gegenüber Focus. Laut dem Experten helfen außerdem Zahnpflegekaugummis den Speichelfluss anzuregen und somit den Säuregehalt im Mund zu reduzieren.

Zur Reinigung benutzt werden sollten fluoridhaltige Zahncremes, denn deren Inhaltsstoffe stärken den Zahnschmelz und glätten die Oberfläche, sodass Bakterien schlechter haften können. Zahnzwischenräume müssen extra mit speziellen Bürstchen oder Zahnseide gereinigt werden.

Zahngesundheit beginnt im Kindesalter. Aber ab wann und wie sollen Kinder die Zähne putzen? Und ist Zahnpflege auch für Babys wichtig?

Mal ganz ehrlich – habt Ihr nach dem Zähneputzen im Bett auch manchmal Riesenhunger auf Süßes? Und schleicht Ihr Euch dann in die Küche? Ja, so geht es uns allen manchmal. Das Angebot an Süßem ist ja so verlockend.

Wichtig ist es daher, Kindern von Klein auf die richtige Zahnpflege zu zeigen. Wir haben haben einige Tipps für Euch, wie das spielerisch funktioniert.

  • Geht immer mit gutem Vorbild voran. Wenn Mama und Papa ihre Zähne putzen und mit Zahnseide reinigen, machen Kinder dieses Verhalten nach.
  • Jedes Familienmitglied muss eine eigene Zahnbürste haben. Diese alle 2 Monate bzw. wenn sie Abnützungsspuren zeigt erneuern!
  • Zweimal täglich Putzen – ohne Wenn und Aber. “Ich bin zu müde” ist keine Ausrede!
  • Geputzt wird immer von Rot nach Weiß, also vom Zahnfleisch den Zahn entlang.
  • Mit der so genannten KAI-Zahnputzsystematik geht es leichter:
  • K: Putzen der „K“auflächen – unten: eine Seite, andere Seite; oben: eine Seite, andere Seite.
  • A: bei zusammengebissenen Zähnen („Knurren wie ein Tiger“) Kreise auf die „A“ußenseiten malen – vorne: eine Seite, andere Seite.
  • I: Putzen der „I“nnenseiten mit einer Bewegung wie dem Gasgeben beim Motorradfahren – unten und oben in 3 Abschnitten: vorne, eine Seite, andere Seite.
  • Regelmäßig ab dem ersten Milchzahn putzen – und Zahnbeläge beseitigen. Kariesbakterien können sich dann nicht ausbreiten. Hilfsmittel bei den ersten Putzversuchen: Wattestäbchen, später eine kleine, weiche Zahnbürste verwenden.
  • Ab dem Alter von 1 Jahr könnt Ihr die Zähne Eures Kindes abends vor dem Schlafengehen mit ganz wenig fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (maximal 500 ppm Fluorid) putzen. 2jährige können schon selbst mit dem Zähneputzen beginnen. Aber Achtung, putzt unbedingt nach!

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