Promi baby da

Schwanger mit 50?!

Windeln statt Wechseljahre – schwanger mit 50+

Sie fühlt sich immer wieder unwohl, mag keinen Wein mehr trinken und übel ist Beate in letzter Zeit auch häufiger. Könnte eine Hormonstörung sein. Oder der Beginn der Wechseljahre. Sie geht zu ihrer Gynäkologin und da ist das Ergebnis eindeutig: Beate ist schwanger. Mit Zwillingen. Ungeplant und unverhofft. Da ist sie 49.

Meine Gefühle fuhren damals Achterbahn. Ich war erst schockiert, dann überglücklich und im nächsten Moment panisch vor Angst, dass ich sie verlieren könnte.

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Vier Kinder hatte Beate zu dem Zeitpunkt bereits aus erster Ehe: Drei Töchter im Alter von 24, 21 und 17 sowie einen zwölfjährigen Sohn. Mit ihrem zweiten Mann, dem zwölf Jahre jüngeren Thomas, war die selbstständige Unternehmerin seit acht Jahren zusammen. Thomas war vor der Beziehung an Krebs erkrankt, galt zwar als geheilt, aber die Hoffnung auf ein gemeinsames Kind war von Anfang an gering. Sie verhüteten allerdings auch nicht.

Nochmal schwanger mit 50 – so reagierten die Freunde

Und dann das. Noch einmal Mutter werden. Was für ein Glück. Beate fühlte sich wieder jung und voller Kraft. Doch als sie ihren Freundinnen an ihrem 50. Geburtstag von der Schwangerschaft erzählte, reagierten viele ablehnend: „Muss das sein?“, „In deinem Alter? Willst du das wirklich?“

Spätgebährende nehmen zu

Tatsächlich gibt es nur wenige Frauen, die in ihren 50ern noch ein Kind bekommen. Doch es werden mehr. Zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2000 lediglich 17 Geburten, waren es 2016 bereits 193 – bei knapp 800 000 Geburten im gleichen Jahr allerdings nach wie vor eine verschwindend kleine Zahl. Etwas größer fällt die Gruppe der 45- bis 49-Jährigen aus. Im Jahr 2010 hatten 1777 Neugeborene Mütter in diesem Alter, 2016 waren es bereits 2329.

Künstliche Befruchtung ist ein großes Thema

Die meisten dieser Babys verdanken ihr Leben der Reproduktionsmedizin. So wie die kleine Ava, die die TV-Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil vergangenes Jahr im Sommer mit 50 Jahren zur Welt brachte. Oder wie die Vierlinge, die die Berliner Grundschullehrerin Annegret Raunigk vor drei Jahren im Alter von 65 noch bekam.

„Wenn man nie zuvor ein Kind bekommen hat, ist die Chance, mit 50 auf natürlichem Weg schwanger zu werden, gleich null“,

Annick Horn, Ärztin am Kinderwunschzentrum Altonaer Straße in Hamburg.Tweet

Und auch sonst schätzt sie die Wahrscheinlichkeit auf unter ein Prozent. Natürlich sähen heute viele 50-Jährige wesentlich jünger aus als ihre Mütter in dem Alter, denn sie ernährten sich gesünder, seien fitter und hätten auch bessere Gefäße.

„Aber das verbessert nicht die Qualität der Eizellen. Das ist einfach Fakt. Die Evolution wird mit Sicherheit noch 50 000 Jahre brauchen, bis sich die Eizellenqualität dem äußeren Erscheinungsbild der Frau angepasst hat.“

Annick HornTweet

Am fruchtbarsten sind Frauen in ihren 20ern. Bereits mit 35 müssen sie damit rechnen, dass sie drei bis fünf Zyklen im Jahr ohne Eisprung haben, eine Schwangerschaft also ausgeschlossen ist. Doch das Alter von Erstgebärenden hat sich in den vergangenen 40 Jahren um fünf Jahre nach hinten verschoben: Frauen sind heute im Schnitt knapp 30, wenn sie ihr erstes Kind bekommen, Akademikerinnen sogar 35 – Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind vielfältig: Längere Ausbildungszeiten und der Wunsch, sich erst mal im Beruf zu etablieren, spielen genauso eine Rolle wie mangelnde finanzielle Sicherheit oder dass einfach der richtige Partner fehlt.

Unerfüllter Kinder­wunsch: Akzeptie­ren oder alles tun, was geht?

Wer dann noch Mutter werden möchte, benötigt häufiger medizinische Unterstützung, durchaus auch schon vor dem 40. Geburtstag. Die Möglichkeiten reichen hierzulande von Hormontherapien über Inseminationen und dem Einsetzen der eigenen, zuvor entnommenen und tiefgefrorenen Eizellen bis hin zur künstlichen Befruchtung. Eine Garantie auf Erfolg gibt es nicht. So betragen beispielsweise die Chancen einer 43-Jährigen, nach einer künstlichen Befruchtung ein Baby zu bekommen, nur sechs Prozent pro Zyklus.
Etwa sechs Millionen Deutsche sind ungewollt kinderlos. Ein Zustand, der für viele schmerzhaft und oft mit großer Trauer verbunden ist. Einige können damit irgendwann ihren Frieden machen. Andere nicht. Für diese Frauen bleibt die ungestillte Sehnsucht nach einem Kind wie eine Wunde, die nicht verheilt. Manchmal wird sie sogar noch spürbarer, wenn die Wechseljahre einsetzen – und damit gefühlt eine Endgültigkeit. Oder wenn es einen neuen Partner mit Kinderwunsch gibt.

Reproduktionsmedizin – was geht?

Um sich diesen Wunsch dann trotz eines bevorstehenden 50. Geburtstags noch zu erfüllen, bleibt diesen Frauen nur noch die Möglichkeit einer Eizellspende, eventuell verbunden mit einer Leihmutterschaft. Beides ist in Deutschland verboten, nicht aber Informationen darüber. In Berlin finden deshalb ganz legal jeden März „Kinderwunsch-Tage“ statt, von den britischen Veranstaltern als „Publikumsmesse für Alternative Familienplanung“ beworben.
Auf der Liste der Aussteller finden sich unter anderem Kliniken aus Spanien, Tschechien und Österreich, die wiederum alle eng mit Reproduktionszentren in der Ukraine zusammenarbeiten. Dort ist nämlich nicht nur die Leihmutterschaft erlaubt, sondern es gibt auch keine Altersgrenze für die künftigen Eltern. Auf der Messe wird gezeigt, was derzeit technisch möglich ist. Und auch zu welchem Preis. Eine Eizelle inklusive künstlicher Befruchtung ist ab etwa 6000 Euro zu haben, eine Leihmutter kostet, je nach ihrem Heimatland, zwischen 40 000 und 100 000 Euro. Sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen, kann für hetero- wie homosexuelle Paare und Singles also durchaus teuer werden. Ganz abgesehen von den emotionalen Kosten, wenn es mit der ersehnten Schwangerschaft nicht klappt.

Mitte 40 – die magische Grenze?

Annick Horn und ihre Kollegen behandeln in ihrer Praxisgemeinschaft nur Frauen bis Mitte 40. „Das ist unsere Grenze.“ Die gelte auch für Patientinnen, die ihre eigenen Eizellen haben einfrieren lassen. „Wir sehen uns auch als Anwälte des Kindes“, sagt Horn. Durch ihre zweite Ehe hat sie zu ihren eigenen Töchtern noch zwei Stiefsöhne bekommen. „Bei dem Jüngeren der beiden wäre ich bei der Geburt 45 gewesen – gerade noch jung genug, um auf Kindergeburtstagen nicht peinlich zu sein.“ Aber auch aus medizinischer Sicht hat Horn Bedenken; die Belastungen während der Schwangerschaft, vor allem jedoch in der Zeit danach, hält sie für hoch. Zu hoch.

Beates Erfahrungen nach der Geburt

Beate hat sich über so etwas überhaupt keine Gedanken gemacht, als sie ihre Zwillinge erwartete. Sie war stark, hatte viel Energie. Doch schon bald nach der Geburt von Milla und Lilith erkrankte ihr Mann wieder. Arbeiten, stillen und über Wochen zu ihm ins 40 Kilometer entfernte Krankenhaus zu fahren – das hat selbst sie überfordert. Plötzlich ging gar nichts mehr. „Ich war auf null. Nervenzusammenbruch.“ Völlig erschöpft lag sie damals im Bett. „Nur meine Gedanken rasten weiter: Was soll jetzt werden?“ Und zum ersten Mal dachte sie damals: „Vielleicht hat man als 50-jährige Mutter einfach nicht mehr die Kraft, Unvorhergesehenes so locker zu stemmen wie mit 30?“
Weil ihre beiden erwachsenen Töchter damals bereits in Berlin lebten, beschloss Beate ihr Haus zu verkaufen, nach Köpenick zu ziehen und sich mit „Elses Leibspeisen“ einen Cateringservice aufzubauen, mit dem sie vor allem Filmcrews bekocht. Den Umzug hat Beate nie bereut, auch wenn sie es anfangs schlimm fand, mit ihren kleinen Zwillingstöchtern im Sandkasten zu sitzen und für die Oma gehalten zu werden. „Ich fühlte mich wie scheintot.“ Gerade im Osten seien selbst die Großmütter zehn Jahre jünger als sie. Eine Großmutter für sich und ihre Kinder hätte sie sich auch oft gewünscht. „Späte Mütter haben niemandem, dem sie ihre Kinder geben können.“
Inzwischen ist sie geschieden, dreifache Oma – und Mutter von pubertierenden Mädchen. „Da fliegen manchmal ganz schön die Fetzen.“ Ihre Kraft und Energie hat sie wiedergefunden, und ihre Kinder bereiten ihr Freude. Natürlich spüre sie Alterserscheinungen. Doch damit müsse sie sich sowieso auseinandersetzen, mit ihren Zwillingen habe das nichts zu tun. Im Gegenteil. Wenn Beate daran denkt, dass sie jetzt schon elf werden, findet sie das schade. „Sie werden so schnell groß“, sagt sie, „aber toll ist: Meine Freundinnen hier sind alle um die 45. Das ist sehr belebend.“

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Zwei ihrer Kinder waren schon aus dem Haus, die beiden anderen groß und selbstständig – und plötzlich war Beate Jankowiak mit 50 noch mal schwanger … „Bild der Frau“ erzählt die ungewöhnliche Geschichte!

  • Frauen werden immer später Mütter

    Mütter in Deutschland waren 2008 beim ersten Kind im Schnitt 30,4 Jahre alt.

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Hintergrund

  • Schwangerschaft Zeit vor Geburt prägt Gesundheit

    Entscheidet sich schon im Mutterleib, unter welchen Krankheiten wir später leiden? Wie die Schwangerschaft unsere Gesundheit prägt.

  • Schwangerschaft Das tun Mamis bei Sodbrennen und Übelkeit

    Bei Bald-Mamis läuft trotz Kugelbauch nicht immer alles rund. Experten erklären, wie Schwangerschaftsprobleme wie Sodbrennen & Co. zu lösen sind.

  • Babybauch Warum Schwangere nicht umkippen…

    In seinem Buch erklärt Prof. Volker Ragosch viele Fragen rund ums Baby und Schwangerschaft. Auch, warum Schwangere nicht umkippen.

  • Schwangerschaft Die aufregendsten Monate des Lebens

    Schwangerschaft bedeutet Veränderung! Aber was genau passiert in den spannenden zehn Monaten im Bauch der werdenden Mutter?

Sie fühlt sich immer mal unwohl, damals im Mai 2007, mag keinen Wein mehr trinken. „Das müssen die Wechseljahre sein!“, denkt sie, geht zur Frauenärztin. Die macht einen Ultraschall. Von wegen Wechseljahre – ganz deutlich sieht sie zwei Baby-Herzen auf dem Monitor pochen!

Beate Jankowiak, bereits Vierfach-Mama, ist schwanger. Ungeplant, auf ganz natürlichem Weg – und dann auch noch mit Zwillingen!

Eine Abtreibung kommt nicht infrage, Risikoschwangerschaft hin oder her. „Ich hatte vier Mal erlebt, was Wundervolles aus so einem Krümel Leben werden kann“, sagt die Besitzerin einer Catering-Firma. Auch ihr Mann reagiert gelassen: „Wir schaffen das!“

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Also – alles noch mal von vorn: Sie holen Kinderbettchen und Spielzeug aus dem Keller. Die Schwangerschaft läuft problemlos. „Ich hatte null Beschwerden, die Kinder entwickelten sich prächtig.“ Nach der Geburt stillte sie acht Monate – kein Problem. „Es klappte so leicht wie früher.“

Inzwischen sind Milla und Lilith zwei Jahre alt, gehen in den Kindergarten. Kommentare auf Spielplätzen („Ach, da kommt die Oma!“) lächelt Beate Jankowiak weg.

„Mir ist egal, was andere denken. Und junge Mütter sind nicht immer besser. Ich habe die Qualitäten von Mama und Oma in einem. Meine Gelassenheit tut den Kindern gut.“

Die drei großen Töchter, 26, 23 und 20 Jahre alt, reißen sich darum, Milla und Lilith zu hüten. Und der 15-jährige Sohn findet es cool, nicht mehr der „Kleine“ daheim zu sein. Nur manchmal wundert er sich: dass seine Schwestern Süßigkeiten kriegen und Fernsehen dürfen. „Das gab es bei mir nicht.“

Beate ist rundum glücklich. „Die zwei Kleinen sind ein Geschenk. Für mich, für die ganze Familie!“ Nur eines hat sie inzwischen zur Sicherheit getan: sich eine Spirale einsetzen lassen …

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Schwanger mit 50: die späte Schwangerschaft

28. November 2019 2 Min.

Frauen bekommen heutzutage in Deutschland ihr erstes Kind durchschnittlich mit etwa 31 Jahren.1 Das ist deutlich später als in der Generation davor. Doch auch spätere Schwangerschaften sind dank guter ärztlicher Versorgung möglich – sogar in einem Alter, in dem normalerweise die Wechseljahre eintreten. Schwanger mit 50 zu sein ist zwar immer noch die Ausnahme, aber kein medizinisches Wunder mehr. Trotz dessen birgt eine späte Schwangerschaft einige Risiken. Welche das sind und worauf Spätgebärende über 50 besonders achten müssen, lesen Sie hier.

Alles auf einen Blick

  • Statt Wechseljahre – Babygeschrei
  • Künstliche Befruchtungen
  • Risiken und Komplikationen
  • Vorteile einer späten Schwangerschaft

Windeln statt Wechseljahre

Frauen, die mit 50 Jahren schwanger werden, bringen häufig ihr erstes Kind zur Welt. In vielen Fällen liegt die späte Schwangerschaft allerdings darin begründet, dass die Frau davon ausging, bereits in den Wechseljahren und damit nicht mehr fruchtbar zu sein. Paare gehen in dieser Situation oftmals nachlässiger mit dem Thema Verhütung um, sodass es zu einer unerwarteten Schwangerschaft kommen kann.

Die Wechseljahre – auch Klimakterium genannt – treten nicht von einem Tag auf den anderen ein. Eine Frau unter 50 Jahren gilt als unfruchtbar, wenn ihre Monatsblutung mehr als zwei Jahre ausgesetzt hat. Bei einer Frau mit oder über 50 reicht ein Jahr aus. Solange die Menstruation noch ab und zu erfolgt, ist eine Schwangerschaft theoretisch möglich. Um dies zu vermeiden, führt kein Weg an einer konsequenten Verhütung vorbei.2

Die Fruchtbarkeit einer Frau kann der Frauenarzt mittels Ultraschalluntersuchung abschätzen. Dabei überprüft er, ob noch herangereifte Eibläschen – oder auch Follikel genannt (kugelige Blasen im Eierstock, die für die Reifung der Eizelle eine wichtige Rolle spielen) – in den Eierstöcken vorhanden sind. Ist dies der Fall, kann eine Schwangerschaft erfolgen. Auch ein Hormontest lässt Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit der Frau zu.

Dank künstlicher Befruchtung schwanger mit 50

Wenn die Frau keinen Eisprung mehr hat, kann sie nur durch eine Eizellspende schwanger werden. Das ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, bei der einer Frau, in deren Eierstöcken keine eigenen Eizellen mehr heranreifen, die Eizelle einer Spenderin eingesetzt wird. Im Gegensatz zur Samenspende ist die Eizellspende in Deutschland jedoch gesetzlich verboten.

Schwanger mit 50: Hohes Risiko für Fehlgeburten und Gendefekte

War die späte Schwangerschaft ungeplant, ist die Nachricht für die meisten Frauen zunächst einmal eine enorme Überraschung – stellen sich viele in diesem Alter eigentlich eher auf einen ruhigeren Lebensabschnitt ein und nicht auf schlaflose Nächte und Babygeschrei. Doch nicht nur das: Mit 50 Jahren schwanger zu sein, gilt als Hochrisikoschwangerschaft und ist nicht ganz ungefährlich für Mutter und Kind.

Gendefekt-Risiko bei späten Schwangerschaften

Fehlgeburten und Gendefekte treten bei späten Schwangerschaften deutlich häufiger auf als bei frühen. Der verbreitetste Gendefekt ist die Trisomie 21, die auch als Down-Syndrom bekannt ist. Der Defekt tritt dann auf, wenn das Chromosom 21 nicht – wie es eigentlich in der Vererbungslehre der Fall ist – nur zweimal vorkommt, sondern stattdessen dreimal vorhanden ist. Die Folge davon sind körperliche und kognitive Beeinträchtigungen für das Kind. Das Risiko einer Trisomie steigt mit dem Alter der werdenden Mutter und ist demnach bei Spätgebärenden über 50 besonders hoch.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem mütterlichen Alter und dem Down-Syndrom?
Die Antwort darauf lautet: das Klebeprotein Cohesin. Dieses befindet sich in den Eizellen der Frau und hat die Funktion, die dort enthaltenen Chromosomen in Position zu halten. Dabei stabilisiert das Klebeprotein die Chromosomen und sorgt so dafür, dass der Vorgang der Zellteilung reibungslos abläuft. Je älter eine Frau wird, desto mehr baut die Bindekraft des Cohesins ab. Ohne eine ausreichende Bindekraft können die Chromosomen jedoch auseinanderfallen und das Erbgut wird nicht mehr gleichmäßig verteilt – was dann zu Chromosomabweichungen wie Trisomie 21 führen kann.

Um den Gendefekt so früh wie möglich zu erkennen, kann beispielsweise eine Blutuntersuchung ab etwa der neunten Schwangerschaftswoche für Aufklärung sorgen. Dabei werden aus dem Blut der angehenden Mutter die DNA-Bruchstücke des Kindes isoliert und auf genetische Auffälligkeiten untersucht. So ist es möglich, dass die Trisomie während der späten Schwangerschaft problemlos erkannt werden kann. Eltern, die die Diagnose Trisomie 21 erhalten, haben dann genug Zeit, sich auf die Situation vorzubereiten und können sich um individuelle Fördermaßnahmen kümmern.

Weitere mögliche Komplikationen bei einer Spätgebärenden über 50

Eine natürliche Geburt kann bei Frauen, die mit 50 schwanger sind, durch gutartige Wucherungen — sogenannte Fibrome — in der Gebärmutter erschwert oder sogar verhindert werden. Die Bildung dieser ist ab dem Zeitpunkt der Menopause typisch.

Auch vaginale Blutungen aufgrund einer tief liegenden Plazenta machen manchmal einen Kaiserschnitt erforderlich. Wieso eine sogenannte Plazenta praevia bei älteren Frauen häufiger auftritt als bei jüngeren, ist bislang noch ungeklärt.

Weitere mögliche Komplikationen für Spätgebärende über 50 sind:

  • Bluthochdruck
  • Ödeme (Wassereinlagerungen)
  • Präeklampsie (gehört zur Gruppe der Bluthochdruck-Erkrankungen in der Schwangerschaft)
  • schlechte Leberwerte
  • Schwangerschaftsdiabetes

Darüber hinaus ist die Gebärmutter in diesem Alter nicht mehr so gut durchblutet, was zu einer Unterversorgung des Embryos führen kann. Späte Schwangerschaften werden daher deutlich engmaschiger betreut als frühere.

Intensive ärztliche Betreuung von Spätgebärenden
Mit der Einordnung in die Kategorie „Risikoschwangerschaft“, die ab einem Alter von 35 Jahren automatisch vorgenommen wird, erhält die Mutter eine intensivere Betreuung von ihrem Frauenarzt.3 Diese beinhaltet neben den Vorsorgeterminen im Abstand von vier Wochen zusätzliche Ultraschalluntersuchungen und bei Bedarf weitere diagnostische Maßnahmen. Außerdem erhalten Spätgebärende über 50 Jahren durch die Einordnung zusätzliche Leistungen von ihrer Krankenkasse. Dazu zählt beispielsweise ein Bluttest, mit dem sich ermitteln lässt, ob das Kind an einem Gendefekt leidet, oder ein Zweittrimester-Screening, das Aufschluss über die Entwicklung der Organe gibt. Die intensive Betreuung ist notwendig, um mögliche Komplikationen bei einer späten Schwangerschaft schnellstmöglich identifizieren zu können.

Vorteile für Spätgebärende über 50

Schwanger mit 50 zu sein wird zwar als Risikoschwangerschaft eingestuft – dies bedeutet allerdings nicht zwingend, dass Komplikationen auftreten müssen. Manche Risiken lassen sich durch eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen verringern, sodass etliche Frauen mit und über 50 Jahren durchaus komplikationsfreie Schwangerschaften erleben.

Ein großer Vorteil der späten Schwangerschaft besteht zudem darin, dass viele Frauen in diesem Alter seelisch stabiler und gelassener sind. Sie haben ein positives Körpergefühl und können sich auf die anstehende Mutterschaft gut einstellen. Außerdem achten sie mehr auf ihre Gesundheit. Sie rauchen seltener und ernähren sich besser. Weiterhin sind ältere Eltern in den meisten Fällen finanziell bereits gut aufgestellt und daher abgesichert für die Versorgung eines Kindes.

Gut zu wissen:
Genauso wie bei einer frühen Schwangerschaft gilt auch für Frauen, die schwanger mit 50 sind, dass eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Nährstoffen entscheidend ist für die Entwicklung des Kindes. Vor allem

  • Ballaststoffe,
  • Eiweiße,
  • Eisen,
  • Calcium und
  • Jod

sollten in ausreichender Menge verzehrt werden. Dabei unterscheidet sich die Ernährung in einer späten Schwangerschaft gar nicht so maßgeblich von einer früheren.

Sieben Jahre lang war sie aus der deutschen TV-Landschaft nicht wegzudenken. Von 1995 bis 2002 flimmerte die Talkshow von Moderatorin Bärbel Schäfer (54) über die Bildschirme.

Die 90er waren die absolute Hochzeit der Daily-Talkshows. Die schlagfertige Blondine und ihre Kollegen von Arabella Kiesbauer (49) bis Hans Meiser (71) erreichten ein Millionen-Publikum.

Was aus den Kult-Moderatoren geworden ist? Im Video unten erfahrt ihr es.

Seit dem Ende ihrer Erfolgssendung ist es ruhig geworden um die heute 54-Jährige. Dabei ist sie keineswegs untätig. Für die ARD und N24 war sie weiter als Moderatorin tätig. Seit 2009 lädt sie beim Radio-Sender hr3 allwöchentlich zum „Sonntagstalk“.

2016 veröffentlichte sie den Ratgeber „Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist“, in dem sie auch den tragischen Unfalltod ihres Bruders Martin (†46) 2013 verarbeitete. Ihr zweites Buch folgte im vergangenen November. In „Meine Nachmittage mit Eva – Über Leben nach Auschwitz“ hat sie gemeinsam mit ihrer Freundin Eva Szepesi (85) deren Erfahrungen im Konzentrationslager festgehalten.

Private Einblicke? Fehlanzeige!

Pünktlich zum Erscheinen des bewegenden Werkes startete die Blondine auch ihren eigenen Instagram-Kanal. Einblicke in ihr Privatleben sind dort allerdings eine Seltenheit. Nach Fotos mit Ehemann Michel Friedman (62) oder den gemeinsamen Söhnen Samuel (13) und Oscar (9) sucht man vergebens.

Seit über zwei Jahren hat man das Paar nicht mehr gemeinsam in der Öffentlichkeit gesehen. Bis jetzt! Im Video oben zeigen wir euch das glamouröse Red Carpet-Comeback!

Bärbel Schäfer Sie wäre gern früher Mutter geworden Sie war schon 40, als sie das erste Mal schwanger wurde. Moderatorin Bärbel Schäfer spricht in einer Talkshow offen darüber, warum sie erst so spät Kinder bekommen hat.

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So haben sich Bärbel Schäfer und Michel Friedmann lange nicht mehr gezeigt

Erstmals seit zwei Jahren zeigten sich Bärbel Schäfer und Mann Michel Friedmann wieder gemeinsam auf einer öffentlichen Veranstaltung. Selbst auf ihrem Instagram-Kanal postet Schäfer keine Fotos mit ihrem Mann oder den gemeinsamen Kindern Samuel (13) und Oscar (9).

So glücklich zeigten sich Bärbel Schäfer (54) und Mann Michel Friedman (62) bei den „Live Entertainment Awards“.imago

Bei der Verleihung der „Live Entertainment Awards“ in Frankfurt lief das Paar erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit wieder gemeinsam über den roten Teppich und stellte sich den Kameras zahlreicher Fotografen.

Bärbel Schäfer: Todes-Drama

Das TV-Paar zeigte sich glücklich

Mit einem breiten Lachen posierten beide für die Journalisten. Sie im hochgeschlossenen blauen Kleid, er im schwarzen Anzug. Spaß schien das TV-Paar bei ihrem Auftritt allemal zu haben.

Bärbel Schäfer hielt bei der Verleihung die Laudatio für den Preis in der Kategorie „Konzert des Jahres“. Eine Aufgabe, bei der ihr die Unterstützung durch ihren Mann sicherlich sehr recht war.

Bärbel Schäfer

Bärbel Schäfer ‐ Steckbrief

Name Bärbel Schäfer
Beruf Moderator, Sachbuchautor, Produzent
Geburtstag 16.12.1963
Sternzeichen Schütze
Geburtsort Bremen
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 174 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
(Ex-) Partner Michel Friedman
Augenfarbe blau

Bärbel Schäfer ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Bärbel Schäfer gelangt mit einer eigenen Talkshow in das Auge der Öffentlichkeit. Über 1.500 Mal steht sie für „Bärbel Schäfer“ als Moderatorin vor der Kamera.

Bärbel Schäfers Steckbrief beginnt zunächst in Bremen, führt sie aber während der Schulzeit in die USA. Dort besucht sie als Jugendliche ein Jahr lang die Highschool und ergattert ein Tennis-Stipendium. Bereits in Amerika moderiert Schäfer eine Talkshow namens „Guests in our Town“. Schäfer kehrt zurück nach Deutschland und macht ihr Abitur in Bremen. Nach der Schule absolviert sie eine Ausbildung zur Hotelkauffrau, daraufhin folgt ein Studium in Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik.

Durch ein früheres Praktikum beim „WDR“ kann Schäfer nach ihrem Studium beim Sender mehrere Sendungen moderieren, bis sie schließlich 1995 ihre eigene Sendung auf „RTL“ bekommt. Sieben Jahre lang moderiert Bärbel Schäfer ihre gleichnamige Talkshow, insgesamt werden über 1.500 Folgen abgedreht. Später ist die Moderatorin bei der „ARD“-Sendung „Wellness TV“ zu sehen. Bärbel Schäfer arbeitet kurzzeitig für „RTL 2“ und „n-tv“ bis sie 2009 eine Radiotalkshow auf dem Sender „hr3“ übernimmt.

Seit 2001 engagiert sich die Moderatorin für die Kinderhilfsorganisation „UNICEF“. 1998 stirbt ihr damaliger Freund Kay Degenhard bei einem Autounfall. 2004 heiratet Bärbel Schäfer den Rechtsanwalt, Politiker und Moderator Michel Friedman. Nach der Hochzeit konvertiert Schäfer zum Judentum. 2005 kommt Sohn Samuel zur Welt, ein weiterer Sohn wird 2008 geboren.

Star-Babys: Sternchen in Hollywood

Star-Babys sind die heimlichen Sternchen in Hollywood. Sobald ein neues Promi-Kind das Licht der Welt erblickt, stehen alle Kopf. Jedes Magazin, jede Presseagentur, jede Promi-Seite möchte als Erstes ein heiß begehrtes Foto des Nachwuchses veröffentlichen. Und das lassen sich die Promi-Eltern einiges kosten. Ob Angelina Jolies und Brad Pitts Zwillinge oder die Kim Kardashian Sprösslinge, so einfach ist ein Schnappschuss der Promi-Babys nicht zu haben.

Selfmade Mini-Stars

Einige der kleinen Star-Kinder hat die Öffentlichkeit bis heute nicht zu Sicht bekommen, denn vielen VIPs ist die Privatssphäre um ihre kleinen Schützlinge Gold wert. Oftmals nehmen die Eltern die Sache selber in die Hand und veröffentlichen ihr kleines Wunder auf einem der zahlreichen sozialen Netzwerke. Mal friedlich schlummernd in Mamas und Papas Armen oder in schicke Designer-Decken eingepackt. Manch Promi-Baby, wie das von Model Coco und Rapper Ice T, hat es sogar zu einem eigenen Instagram-Account geschafft, und Daniela Katzenberger ließ ihre kleine Sophia sogar gleich im TV zeigen. Schießlich sollen sie schon als kleine Babys ihren berühmten Eltern in keinster Weise nachstehen.

Süße Babys als kleine Modevorbilder

Auch modetechnisch steht der Mini-Nachwuchs immer an vorderster Front. Man erinnere sich nur an die süßen Outfits von Baby Prinz George, die im Nu ausverkauft waren. Den Eltern sei Dank, kurbeln die Kleinen schon früh die Werbetrommel an. Fakt ist: Die Kleinen sind immer ein echter Hingucker, und wir sind gespannt, wie aus den Sternchen echte Stars werden.

Was gibt es Schöneres, als sich mit werdenden Eltern zu freuen? Wenn die Stars Nachwuchs erwarten, ist die Freude bei den Fans fast so groß, als würden sie sie persönlich kennen. Und wenn das Promi-Baby dann da ist, ist die Aufregung riesig: Ist es ein Junge oder ein Mädchen, wie heißt der kleine Wonneproppen und wie sieht er aus? Natürlich gibt es eine Menge Stars, die die eigenen Kinder so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit heraushalten. Doch zum Glück teilen viele Promis ihr Glück gerne mit der ganzen Welt.

Die berühmtesten Promi-Babys
Die größte weltweite Begeisterung in den letzten Jahren löste wohl die Geburt des Promi-Babys Prinz George aus. Als der britische Mini-Royal im Juli 2013 zur Welt kam, wurde das Krankenhaus tagelang von Fans und Fotografen belagert, der kleine Prinz wurde gefeiert wie ein Popstar. Aber auch hierzulande bekommen die Stars und Sternchen oft mehr Aufmerksamkeit als je zuvor, wenn sie schwanger sind. Bestes Beispiel: Sarah Engels und Pietro Lombardi, die im Juni 2015 Eltern des kleinen Alessio wurden. Ihre Baby-Doku und ihre süßen Babyfotos bei entzückten die Fans immer wieder aufs Neue. Und egal was man nun davon hält, dass viele Stars ihre Promi-Babys schon früh in die Öffentlichkeit zerren oder ihnen völlig abgedrehte Namen geben – süß sind die Minis eben doch immer

RTL: Moderatorin durchlebt Baby-Drama! „Es war schrecklich!“

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Es solllte einer der schönsten Tage im Leben von RTL-Moderatorin Elena Bruhn (41) werden. Es wurde einer der Schlimmsten. Baby-Drama bei der beliebten RTL-Moderatorin!

Im November kam ihr zweites Kind Tom Lian zu Welt. Wie schlimm die Geburt für die Mutter war, erzählt die RTL-Moderatorin nun mehrere Wochen danach.Sohn Tom Lian war zu spät dran. Deswegen musste er mit einem Kaiserschnitt geholt werden. Aber es kam für die RTL-Moderatorin noch schlimmer, berichtet „Bunte“.

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…ich wünsche euch einen kuscheligen 4. Advent 😍! #cozy #home #family #time #advent #love #babyboy

A post shared by Elena Bruhn (@elena_bruhn) on Dec 22, 2019 at 2:46am PST

+++ Meghan Markle: Als sie sieht, was DIESES Pärchen im Park macht, greift sie sofort ein +++

RTL-Moderatorin enthüllt Baby-Drama

Seit 2013 ist sie fester Bestandteil der RTL-Sendung „Explosiv“. Elena Bruhn (41) lebt mit ihrem Mann Tobias (38), Tochter Blanca (3) und ihrem Sohn in Köln. Doch die Geburt von Tom Lian lief alles anders als gut. Kurz nach dem Kaiserschnitt hat die RTL-Moderatorin schon gespürt, dass etwas nicht in Ordnung ist.

„Leider habe ich Recht behalten. Kurz nach der Geburt waren seine Entzündungswerte extrem hoch“, so Bruhn von RTL. Der Kleine wurde Elena Bruhn sofort aus den Armen gerissen und zu einer Kinder-Intensivstation gebracht. „Sie haben ihn sofort mitgenommen. Es war schrecklich!“

Top-News:

Sehnsüchtig wartet Elena Bruhn (RTL) auf ihren Sohn:

Die Entzündungswerte des Babys waren extrem hoch. Verdacht: Neugeborenen-Infektion. Am Morgen der Geburt, am 22. November, hatte die RTL-Moderatorin schon ein schlechtes Gefühl.

„Mit jedem Tag stieg das Risiko, dass das Baby nicht mehr richtig versorgt ist – vor allem in meinem Alter. Eigentlich ging es mir gut mit allem und ich hatte auch ein gutes Gefühl – bis zum 22.11.2019, da bin ich morgens wach geworden und habe zu meinem Mann gesagt: ‚Heute muss der Kleine raus!’“

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…seit Freitagabend, 22. November schlägt unser Herz noch höher, schneller und intensiver. Unser Sohn bestimmt seither Tag und Nacht – und wir sind sehr dankbar und glücklich.

A post shared by Elena Bruhn (@elena_bruhn) on Nov 26, 2019 at 3:03am PST

+++ Michael Schumacher: Gänsehaut-Botschaft an seinem Geburtstag – „Voller Hoffnung“ +++

Gott sei Dank ging dann aber doch alles gut. Zusammen mit Sohn Tom Lian und ihrer Familie feierte die RTL-Moderatorin Weihnachten. „Mir geht es super! Natürlich leide ich unter akutem Schlafmangel, aber das nehme ich gerne in Kauf. Ich bin einfach nur froh, dass unser Baby nun gesund in meinem Arm liegen darf“, verriet sie bei „Bunte“.

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