Pompon wolle anleitung

Ob in Omas Wol­lko­rb oder vom let­zten Strick­ver­such – Wolle und Fäden hat man irgend­wie immer im Haus. Ruck­zuck lassen sich damit schöne Basteleien mit Kindern fab­rizieren. Hier meine vier Bastelideen mit Wolle zu schön­er Deko mit ein­fachen Fäden!

  • Gedrehte Kordeln
  • Herzchen aus Fäden
  • Hüb­sche Woll-Blumen
  • Bunte, fluffige Pom­pons

Das habe ich schon früher mit mein­er Oma gemacht – und es ist ein­fach toll. Nicht nur, weil hüb­sche, bunte Schnüre entste­hen, son­dern auch, weil Kordel­drehen die Fein­mo­torik stärkt.
Ihr braucht: Drei oder mehr bunte Bän­der.

Die Bän­der wer­den an einem Ende ver­knotet. Am schön­sten ist das Kordel­drehen zu zweit. Bei­de Per­so­n­en ste­hen sich gegenüber.

  • Dann dreht sich die eine Per­son in eine Rich­tung, die andere Per­son zwirbelt in die ent­ge­genge­set­zte Rich­tung.
  • Die Bän­der wer­den so lange gedreht, bis sie in der Mitte anfan­gen, sich von selb­st zu kräuseln.
  • Dann geht eine der bei­den Per­so­n­en zur Mitte und hält diese fest.
  • Bei­de Enden der Kordel wer­den los­ge­lassen, so dass die frisch gewick­el­ten Bän­der sich um sich drehen.
  • Jet­zt stre­icht man die Kordel aus und ver­knotet sie am Ende.

Vor­sicht! Das Kordel­drehen kann süchtig machen und die Schnüre hän­gen später über­all.

Herzchen aus Fäden

Mama oder Oma haben bald Geburt­stag – und das Geschenk ist noch nicht fer­tig? Macht nichts, dieses ist fast im Han­dum­drehen gemacht. Zudem ist es eine wun­der­bare Beschäf­ti­gung für gelang­weilte Kinder. Und das Ergeb­nis kann sich sehen lassen.

Ihr braucht: Eine Kork­plat­te (Holz geht auch), ein Paket Nägel, Wolle, Ham­mer, Papi­er, Stift und Schere.

Auf dem Papi­er malt Ihr euch eine Form, die Ihr gerne auf das Brettchen brin­gen möchtet. Ich habe ein Herz genom­men, ihr kön­nt aber natür­lich auch eine Stern­form wählen. Dieses schnei­det Ihr aus.

  • Jet­zt habt Ihr eine Papier­sch­ablone, die legt Ihr auf das Stück Kork oder Holz.
  • Nun schlagt Ihr die Nägel ent­lang der Sch­ablo­nenkante in das Brett/den Kork. Die Nägel soll­ten eng beieinan­der ste­hen.
  • Danach nehmt Ihr euch einen Faden und befes­tigt ihn am ersten Nagel, indem ihr ihn umwick­elt. Die Wolle wird um die Nägel gewun­den, bis sich ein schönes Gewirr gebildet hat.

Hübsche Woll-Blumen

Diese Woll­blüm­chen aus Fäden eige­nen sich auch pri­ma als Ansteck­er für T-Shirts oder als Deko für Mützen. Sie sind schnell gemacht und machen Kindern auf jeden Fall Freude!

Ihr braucht: Pappe, Schere, Wolle, Perlen, Nadel

Aus der Pappe schnei­det Ihr eine Sch­ablone: Ein achtza­ck­iger Stern mit einem Loch in der Mitte (siehe Bild unten).

Dann befes­tigt Ihr den Faden mit einem Knoten an der Sch­ablone und begin­nt, ihn um die Zack­en zu wick­eln. Das Sys­tem dabei ist Fol­gen­des: Vorn sieht es wild und unge­ord­net aus, dreht man den Stern um, wird klar, dass der Faden hin­ten schlaufen­för­mig um die Zack­en gewick­elt ist.

Wenn alle Zack­en mit Schlaufen belegt sind, nehmt Ihr Nadel und Faden und näht die Wolle in der Mitte mit mehreren Stichen zusam­men. Den Faden anschließend lang lassen. Jet­zt wer­den vor­sichtig die Schlaufen über die Zack­en nach vorne gestülpt – fer­tig ist die Blume. Sie kann in der Mitte mit Perlen verziert wer­den.

Meine Große wollte endlich mal wieder “was mit Einhörnern” von mir und da ich schon länger ein Projekt im Kopf hatte, habe ich ihr den Wunsch mit der heutigen DIY-Idee natürlich gerne erfüllt.
Die süßen Einhorn Buchstaben aus Karton und Wolle sind eine tolle Dekoration für Geburtstagspartys oder für das Kinderzimmer. Und süße Einhorndeko kann man auch einfach nie zu viel haben, oder? Los geht’s.

Einhorn Buchstaben aus Karton

Was man dazu braucht

  • Karton
  • Wolle
  • Glitzerpapier oder ähnliches
  • Dekoblumen
  • Bastelmesser oder Cutter
  • Schere, Kleber, Stifte

Wie man es macht

Zuerst benötigt ihr euren Wunschbuchstaben aus Karton. Ich habe mir dazu einen Buchstaben ausgedruckt, das Papier auf den Karton geklebt und mit dem Bastelmesser ausgeschnitten. Natürlich könnt ihr euch selber zeichnen. Das Einhorn lässt sich mit jedem Buchstaben basteln, wenn ihr nicht genau wisst wie, schaut einfach mal im Internet, da findet ihr Inspiration.

Als nächstes wickelt ihr Wolle in einer Farbe eurer Wahl um den Buchstaben. Ihr könnt kreuz und quer wickeln oder ganz akkurat. Ich habe mich für die erste Variante entschieden. (Geht schneller und einfacher) Den Anfang der Wolle könnt ihr mit Tesa am Buchstaben festkleben.

Umwickelt den Kartonbuchstaben so lange, bis ihr mit dem Endergebnis zufrieden seid.

Um das Horn zu basteln nehmt ihr euch Glitzerpapier und formt euch daraus einen Kegel. Die Enden einfach zusammenkleben und am Buchstaben festkleben. Alternativ könnt ihr euch auch einfach nur ein längliches Dreieck ausschneiden und hinten am Buchstaben festkleben, so wie ich beim “M”.

Aus Papier schneidet ihr euch nun noch passende Ohren und Augen aus. Diese klebt ihr auch auf den Buchstaben.

Mit Dekoblumen könnt ihr zum Schluß euren Einhorn Buchstaben noch verzieren. Das war es auch schon.

Sind die Einhorn Buchstaben nicht ein tolles Geschenk für kleine Mädchen? Was meint ihr?
Auf einer Einhornparty sollten Sie auf keinen Fall fehlen, finde ich.

Schaut euch doch auch mal meinen Einhorn Hampelmann an, der ist mindestens genauso süß.

Viel Spaß beim Nachmachen

Herzlichst, eure kleinliebchen

Du weißt vielleicht schon wie man Woll-Bommel mit einem Pappe-Ring herstellt, aber vielleicht weißt Du noch nicht, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt die Bommel herzustellen. Zum Beispiel mit Deinen Händen, einer Gabel oder sogar mit leeren Toiletten- oder Küchenpapierrollen!

Also: Keine Ausreden mehr keine Bommel zu machen wo auch immer Du bist 🙂

Wie man Pompons mit den Händen macht

Beginne damit das Garn um Deinen Zeige-, Mittel- und Ringfinger zu wickeln. Je mehr Garn Du herum wickelst, desto voluminöser und fluffiger wird der Bommel am Ende.

Sobald Du mit dem Wickeln fertig bist, schneidest Du ein Stück vom gleichen Garn ab und platzierst es zwischen Deinen Fingern. Gib Acht, dass Du alle Garnstränge die Du um Deine Finger gewickelt hast damit erwischst!

Jetzt machst Du einen Knoten in dieses Stück Garn, sodass damit alle gewickelten Fäden gesichert und verbunden werden. Ziehe dann alle Fäden vorsichtig von Deinen Fingern. Ziehe den Knoten gut fest und binde noch einen weiteren Knoten.

Mit einer Schere schneidest Du nun alle Fadenstränge durch, genau gegenüber im Fadenkreis.

Zum Schluss musst Du Deinen Bommel noch “auskämmen”. Forme mit Deinen Fingern eine schöne runde Kugel und schneide unregelmäßige Fadenenden so ab, dass sie alle die gleiche Länge haben.

Fertig!

Wie man Woll-Bommel aus leeren Toilettenpapierrollen macht

Für diese Methode brauchst Du zwei leere Toiletten- oder Küchenpapierrollen. Schneide sie beide in der Mitte durch. Sie müssen auch nicht exakt die gleiche Größe haben, damit es funktioniert.

Fange damit an, das Garn sicher zwischen den beiden Rollen zu befestigen.

Nun fängst Du an, das Garn um beide Rollen zu wickeln und auch hier gilt: Je mehr Garn Du wickelst, desto flauschiger wird der Bommel am Ende sein.

Du kannst auch mehrere Farben in einem Bommel kombinieren um neue Varianten aus zu probieren.

Schneide ein Stück Faden am und platziere es zwischen den beiden Papprollen. Dann binde zwei feste Knoten.

Ziehe den Bommel von den Papprollen (Du braucht die Pappe nicht durchschneiden. So kannst Du sie öfter als einmal benutzen) und schneide die Fäden dann so wie auch schon bei der ersten Variante durch.

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Bommel Styling und schon ist er perfekt!

Wie man einen Bommel auf einer Gabel macht

Der Bommel von der Gabel folgt dem gleichen Prinzip wie für die ersten beiden Methoden, aber diese Variante ist besonders hilfreich wenn wir ganz kleine Bommel machen möchten (zum Beispiel um sie auf Kleidungsstücke zu nähen). Jede Gabel ist dafür geeignet!

Beginne damit, das Garn zwischen den Gabelzinken zu befestigen.

Nun wickelst Du das Garn um die Gabel. Du kannst ruhig etwas fester ziehen, die Gabel bietet ja eine stabile Basis.

Wenn Du mit dem wickeln fertig bist schneidest Du ein Stück des gleichen Garns ab und suchst Dir mithilfe der Gabelzinken die Mitte Deines Pompons. Schlinge hier das Stück Garn um das gewickelte Garn und binde zwei feste Knoten.

Schiebe nun den Bommel vorsichtig nach oben hin von der Gabel.

Schneide die Fadenschlingen wieder in der Mitte durch und Du bekommst den hübschesten Mini-Bommel, den die Welt je gesehen hat 🙂

So, jetzt kann’s ja losgehen! Mach einfach ganz ganz viele Bommeln und nutze sie für Deine nächsten DIY-Projekte. Unter diesem Link gibt’s von uns schonmal ein paar Anregungen und Ideen zum selber ausprobieren: Bommeln in verschiedenen Formen

Dieser Adventskranz könnte Dir auch gefallen: Weihnachtskrone aus Bommeln

Na, was meinst Du?

DIY-Tipp: Quasten selber machen

Heute wollen wir dir zeigen, wie man Quasten selber machen kann. Denn vielleicht ist dir beim letzten Shoppingtrip schon aufgefallen, dass sich die Modebranche in Omas Wohnzimmer inspirieren lassen hat und Quasten wieder voll im Trend sind. An Handtaschen, Schuhen oder Kleidungsstücken baumeln kleine Quasten aus Leder, Stoff oder Wolle als Verzierung. Damit sich das Ganze etwas cooler anhört, wurden die Quasten kurzerhand englisch benannt und man spricht jetzt vom Tassel-Trend („tassel“ ist ganz einfach die englische Übersetzung für Quaste). Für dich als Handarbeitsfan ist dieser Trend natürlich perfekt: Schließlich kannst du ganz einfach Quasten selber machen und dabei gleich noch Wollreste verarbeiten. Wie das geht, erklären wir dir jetzt…

Quasten selber machen kann so einfach sein

Mit kleinen Quasten aus Wolle kannst du zum Beispiel Handtaschen wie unsere Clutch Barletta (oben im Bild) verzieren. Wenn du Quasten selber herstellen willst, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder du bastelst dir aus einem Stück Karton einen „Quastenwickler“ oder du arbeitest ohne Hilfsmittel nur mit Wollfäden und einer Schere. Wir zeigen dir beide Varianten – dann kannst du selbst entscheiden, wie es dir besser gefällt oder für dich einfacher ist.

Der „Quastenwickler“

Dazu brauchst du zunächst ein Stück Karton. Wenn du in unserem myboshi Online-Shop bestellt hast, kannst du gleich unseren Versandkarton weiter verwenden. Außerdem benötigst du eine Schere und natürlich Wolle. Hier hast du die freie Wahl, welche Farbe oder Wollqualität du verwenden willst. Ein kleiner Tipp: Wollreste eignen sich hervorragend, um schöne Zierquasten herzustellen.

In 5 einfachen Schritten zur selbst gemachten Quaste

Schritt 1: Karton zuschneiden

Mit einer Schere schneidest du zunächst ein Stück Karton aus – am besten eignet sich Wellpappe! Die Länge des Kartons sollte so sein, wie deine Quaste später lang werden soll. Also: Ein 8 cm langes Kartonstück, ergibt eine 8 cm lange Quaste. Anschließend schneidest du den Karton an drei Stellen wenige Millimeter ein: Und zwar oben in der Mitte sowie rechts und links circa 2 Zentimeter unterhalb der oberen Kante. Danach spaltest du rechts und links die beiden oberen Ecken deines Kartons mit Hilfe einer (geöffneten) Schere oder eines kleinen Messers. Das Grundgerüst für deine Quaste ist jetzt fertig!

Schritt 2: Wolle vorbereiten

Bevor du richtig loslegen kannst mit dem Quasten selber machen, schneidest du dir noch zwei Wollfäden ab. Einen, an dem du deine Quaste später befestigen kannst, und einen, um die Quaste abbinden zu können. Die Fäden sollten eine Länge von circa 10 cm haben.

Schritt 3: Quaste wickeln

Nimm zuerst einen der vorbereiteten Wollfäden, lege ihn an der Oberseiten-Kante entlang und spanne ihn zwischen die beiden aufgespalteten Ecken. Jetzt nimmst du deinen „Quastenwickler“ aus Karton und dein Wollknäuel, befestigt den Anfang der Wolle in der eingeschnittenen Stelle oben im der Mitte und wickelst die Wolle ganz einfach um die lange Seite. Je öfter du den Faden um den Karton wickelst, desto voluminöser wird später deine Quaste. Mit einer dickeren Wolle, wie zum Beispiel unserer myboshi Wolle No. 1, reicht es, wenn du 10 bis 15 mal wickelst. Mit einem dünneren Garn, wie zum Beispiel unserer Sommerwolle Lieblingsfarben No.2 kannst du ruhig 30 „Umdrehungen“ machen. Wenn du damit fertig bist, löst du den eingespannten Faden und verknotest deine gewickelte Wolle mit einem Doppelknoten. Zum Abschluss von Schritt 3 nimmst du deine Schere zur Hand und schneidest die gewickelten Fäden deiner Quaste unten auf.

Schritt 4: Quaste abbinden

Jetzt nimmst du das zweite Fadenstück und spannst es in die kleinen Schlitze in deinem Karton auf der rechten und linken Seite. Im Anschluss klemmst du den Faden zum Befestigen der Quaste in den Schlitz in der Mitte des Kartons und legst die Fäden der Quaste über den waagrechten Faden. Anschließend nimmst du den losen Querfaden auf und verknotest die Quaste mit einem festen Doppelknoten. Die beiden Fadenenden kannst du entweder kurz abschneiden oder mit einer Vernähnadel ins Innere der Quaste ziehen.

Schritt 5: Die Enden der Quaste in Form schneiden

Für den Feinschliff nimmst du die fertige Quaste vom Karton und schneidest bei Bedarf die Wollenden in der gleichen Länge ab.

Und fertig ist deine erste Do-It-Yourself Quaste! Wie du siehst, dauert es nicht mehr als 5 Minuten eine Quaste herzustellen und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wenn du möchtest, kannst du für deine Quaste auch Wollfäden in verschiedenen Farben mischen oder deine Quaste mit Perlen oder feinem Garn verzieren.

Quasten herstellen ohne Hilfsmittel

Der selbstgemachte „Quastenwickler“ ist eine praktische Hilfestellung, aber natürlich geht es auch ohne – wie das geht, zeigt unser YouTube Video:

Wolle für einen Schal selbst herstellen – so geht’s

Vom Schaf zur Wolle – die einzelnen Schritte

Besorgen Sie sich Rohwolle, entweder direkt vom Schäfer, auf Auktionen oder Basaren. Diese ist Ihr Ausgangsmaterial, das Sie aufwendig bearbeiten müssen, bevor Sie daraus einen Schal stricken können.

  1. Sortieren Sie zunächst die Wolle, stark verschmutzte und verknotete Partien sortieren Sie aus.
  2. Waschen Sie die Rohwolle, um das Wollfett und die Verschmutzungen zu lösen. Legen Sie die Wolle in einen großen Bottich und geben warmes Wasser sowie ein mildes Haarwaschmittel hinzu. Lassen Sie die Wolle so einige Tage einweichen. Bewegen Sie die Wolle möglichst wenig, damit sie nicht verfilzt.
  3. Gießen Sie das schmutzige Wasser ab und füllen klares, warmes Wasser nach. Spülen Sie die Wolle aus.
  4. Zupfen Sie die Wolle auseinander und lassen Sie sie auf Zeitungspapier trocknen.
  5. Wer gerne seine Garne selber spinnen möchte, muss Rohwolle vorher kardieren. Wenn Sie …

  6. Im nächsten Schritt kardieren Sie die Wolle, um daraus leichter zu verarbeitende Stränge zu machen. Mit einer Anleitung zum Kardieren gelingt es relativ problemlos.

Spinnen für den eigenen Schal

  1. Im nächsten Schritt müssen Sie die kardierte Wolle spinnen. Zu diesem Zweck benötigen Sie eine Handspindel.
  2. Stellen Sie aus einem Faden eines gekauften Wollknäuels einen Vor- oder Leitfaden her. Diesen brauchen Sie, um die zu spinnende Wolle ansetzen zu können. Wickeln Sie den Faden um den Stab der Spindel, sodass er sich nicht mehr lösen kann. Führen Sie den Faden anschließend zur Spitze und wieder zurück zum Teller. Hier machen Sie eine halbe Schlinge. Am oberen Ende sollten Sie nun einen 5-10 Zentimeter langen Faden übrig haben.
  3. Ziehen Sie aus dem kardierten Wollstrang ein etwa 30 Zentimeter langes Stück heraus. Schneiden Sie es nicht ab. Wickeln Sie sich das Stück um die Hand.
  4. Ziehen Sie ein Stück Faden heraus und verbinden es mit dem Vorfaden. Mit der rechten Hand schubsen Sie die Handspindel an, die Spindel dreht sich und verursacht einen Drall. Vorfaden und Wolle verbinden sich miteinander, werden verzwirnt.
  5. Stellen Sie die Spindel zwischen Ihre Beine, ziehen Sie die Wolle langsam heraus, sodass sich ein Faden bildet. Drehen Sie erneut die Spindel. Fahren Sie fort, bis die Spindel voll ist.

Wolle für den Schal weiter verarbeiten

  1. Nach dem Spinnen haspeln Sie die Wolle. Wickeln Sie die Wolle von der Spindel ab, um einen umgedrehten Hocker oder eine Haspel herum. Gehen Sie vorsichtig vor, damit der Faden nicht einreißt.
  2. Feuchten Sie die Wolle mit Wasser an und lassen Sie sie trocknen. Nun können Sie die Wolle zu einem Knäuel wickeln.
  3. Damit das Garn noch reißfester wird, sollten Sie die Wolle nun noch zwirnen. Verwenden Sie hierfür zwei Garnknäuel, die Sie miteinander verbinden. Nutzen Sie erneut die Spindel, drehen Sie aber nun in die entgegengesetzte Richtung. Nutzen Sie zwei verschiedene Farben oder ein dünneres und ein dickeres Garn, um ein individuelles Effektgarn zu erhalten.
  4. Wenn Sie wollen, können Sie die Wolle nun noch einfärben. Verwenden Sie zu diesem Zweck Naturfarben zum Beispiel ausgekochte Zwiebelschalen, Kurkuma, Walnussschalen oder Rotholzspäne. Achten Sie darauf, dass Sie die Wolle vorbeizen (Alaun) müssen, wenn Sie mit Naturfarben färben wollen. Einfacher geht das Färben mit Ostereifarben oder Lebensmittelfarben.

Jetzt können Sie das Garn verwenden, um einen Schal daraus zu stricken.

Ich war am Wochenende sehr bastelfreudig, wie man sehen kann. Da ich mit Wölkchen, das letzte Woche die Windpocken bekam, die Wohnung hüten musste, greift man zu solchen Verzweiflungstaten. 😉

Vorgestern präsentierte ich Euch bereits die Osterkarten, die zum größten Teil im Zuge der Unterrichtsvorbereitung im Fach Kunst entstanden sind. Heute nun diesen „Puschelhasen“, wie ich ihn liebevoll getauft habe.

Alles fing damit an, dass Wirbelwind aus dem Schulhort ein Osterei mitbrachte, das sie ebenfalls mit einem Pompon-Puschel versehen hatte. Als Wirbelwind am nächsten Tag in der Schule war und Wölkchen so schön ruhig spielte (ihr kennt das), gab sie dem Puschelosterei kurzerhand eine neue Frisur. Wirbelwind war totundglücklich und so kam mir die Idee, ihr einen Puschelosterhasen als Ersatz zu machen.

Gesagt getan. So fing es an. Ich suchte mir die hintere Pappe von einem Malblock und zerschnitt sie in der Form eines Osterhasens. Ich habe die Pappe doppelt genommen, damit sie dicker ist und nicht so leicht kaputt gehen kann. Wichtig ist, dass man darauf achtet, dass das Loch nicht zu groß wird. Die Wolle soll am Ende das gesamte Loch ausfüllen, damit es beim Aufschneiden nicht gleich wieder hinausfällt.

Beide Hälften habe ich dann miteinander verklebt. Mit einer großen Nadel habe ich Wolle aus meinem Fundus aufgefädelt und losgelegt. Die ersten Runden muss man das Ende noch gut festhalten, damit es nicht wieder durch das Loch rutscht, aber nach 2-3 Umdrehungen kann man das Ende bereits loslassen.

Ich habe den Ring zweimal umrundet und fand ihn dann dick genug, um mit dem Zerschneiden zu beginnen.

Fertig war die „Bommel“ des Osterhasen.

Nun sah der Rest noch nicht so ansehnlich aus. Daher habe ich noch zwei Arme und Beine angeklebt und die Pappe angemalt. Fertig ist der Pompom-Osterhase.

Bearbeitungszeit betrug so ca. 30 Minuten, plus das Anmalen. Wer gleich braune Pappe nimmt, spart sich hier auf jeden Fall nochmal etwas Zeit.

Wirbelwind hat sich auf jeden Fall riesig darüber gefreut. Als nächstes werde ich das Ganze wohl als kleine gelbe Küken ausprobieren. Das eignet sich als prima Geschenk oder Dekoration für Ostern.

Eure Wiebke

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