Pille und trotzdem schwanger

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Schwanger trotz Pille – ist das möglich?

Wie wirkt die Pille?

Die Wirkstoffe der Pille ähneln den weiblichen Geschlechtshormonen Östrogen und Gestagen. Sie verhindern eine Schwangerschaft auf drei Wegen.

  • Der Eisprung wird gehemmt.
  • Der Schleim im Gebärmutterhals verdickt sich, wodurch keine Spermien durchdringen können.
  • Die Gebärmutterschleimhaut verändert sich und verhindert das Einnisten einer befruchteten Eizelle.

Wird die Hormonzufuhr unterbrochen, normalisiert sich der Hormonhaushalt und die empfängnisverhütende Wirkung der Pille lässt nach. Eine ungewollt Schwangerschaft ist also möglich.

Woran erkenne ich, dass ich trotz Pilleneinnahme schwanger bin?

Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft trotz Einnahme der Pille hindeuten, unterscheiden sich nicht von einer Schwangerschaft ohne Verhütungsmittel. .Häufig ist das erste Anzeichen die ausbleibende Regelblutung. Es ist wichtig zu wissen, dass eine Schwangerschaft trotz Blutung möglich ist, da die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter zu leichten Blutungen führen kann.

Als weitere sogenannte „unsichere“ Schwangerschaftszeichen gelten Kreislaufprobleme, Übelkeit und Erbrechen, ein Ziehen im Unterleib sowie Spannen der Brüste.

Da viele dieser Symptome ebenso anderer Ursache sein können, sollte stets eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Schwanger trotz Pille – wie ist das möglich?

Die Wirkung der Pille hängt von der täglichen Einnahme, optimalerweise zur gleichen Uhrzeit, ab. Wird die Hormonzufuhr unterbrochen, ist diese Wirkung nicht mehr gegeben.

Es gibt einige Faktoren die die Wirkung der Pille reduzieren können. Die häufigsten sind

  • Einnahmefehler: Die Pille wird zu spät eingenommen oder komplett vergessen
  • Krankheiten wie Durchfall oder Erbrechen können die Aufnahme der Hormone verhindern
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten und Lebensmittel können die Wirkung der Pille reduzieren

Einnahmefehler: Pille vergessen oder zu spät eingenommen

Wenn Sie Ihre Pille zwölf Stunden oder mehr nach dem eigentlichen Einnahmezeitpunkt einnehmen, ist Ihr Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet. Bei der Mikropille liegt dieses Zeitfenster sogar nur bei drei Stunden.

Besonders riskant ist die verspätete Einnahme in der Zeit des Eisprungs. Während des Geschlechtsverkehrs sollten Sie daher zusätzlich ein Kondom verwenden.

Häufig wird die Pille direkt nach der einwöchigen Einnahmepause vergessen. Grundsätzlich gilt, dass die Einnahme der Pille nicht länger als sieben Tage unterbrochen werden darf. Für mehr Details lesen Sie bitte unseren Text “Pille vergessen – was muss ich beachten?”.

Krankheiten

Durchfall und Erbrechen können die Wirkungsweise der Pille beeinträchtigen, da sie die Aufnahme der Wirkstoffe in den Körperkreislauf einschränken.

Daher schwächen auch Erkrankungen wie chronische Darmentzündungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa), Glutenunverträglichkeit (Zöliakie), Magenentzündungen (Gastritiden), Magersucht (Anorexie) und Ess-Brechsucht (Bulimie) die Wirkung der Pille ab. Bei Durchfall und Erbrechen sollte daher schnellstmöglich eine weitere Pille eingenommen werden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Lebensmitteln

Auch bestimmte Antibiotika, Antiallergika, Beruhigungsmittel sowie viele weitere Medikamente und einige Naturheilmittel wie z. B. Johanniskraut können die Wirksamkeit der Pille herabsetzen.

Hinweise darauf finden sich in der Packungsbeilage der Medikamente oder können in der Apotheke oder bei einem Arzt erfragt werden. Obwohl es sich bei der Pille grundsätzlich um ein sehr sicheres Verhütungsmittel handelt, kann es in sehr seltenen Fällen selbst bei korrekter Einnahme zu ungewollten Schwangerschaften kommen.

Wann empfiehlt sich die „Pille danach“?

Die “Pille danach” ist ein Verhütungsmittel für den Notfall, das den Eisprung hemmt und dadurch verzögert.

Die Anwendung empfiehlt sich bei Verhütungspannen, bei Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder bei starkem Erbrechen oder Durchfall nach Einnahme der Pille.

Abhängig vom Präparat ist die Einnahme bis zu 72 oder 120 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr wirkungsvoll.

Die “Pille danach” kann nur wirken, wenn der Eisprung noch nicht hat.

Schwanger trotz Pille – was ist zu tun?

Viele Frauen wissen erst nach einigen Wochen, dass sie schwanger sind. Die Pille während der Frühschwangerschaft weiter zu nehmen, ist laut jüngsten Untersuchungen nicht problematisch für die Entwicklung des Kindes. Dennoch sollte die Einnahme der Pille natürlich beendet werden, sobald eine Schwangerschaft festgestellt wird.

Die Engländerin Christie Fletcher (22) wollte eigentlich keine Kinder, jetzt hat sie vier davon…

Trotz der nach eigener Aussage „regelmäßigen“ Einnahme der Pille kam vor zwei Jahren Christie Fletchers Sohn Osian zu Welt. Nach der Schwangerschaft begann die 22-Jährige mit der Einnahme der Mikropille „Microgynon“ – und wurde erneut schwanger. Diesmal mit Drillingen.

Vor vier Monaten hat sie ihre drei Söhne Jorj, Isaac und Jac geboren – trotz medikamentöser Verhütung. Was steckt dahinter? Ein Versehen oder doch ein kleines Wunder der Natur? Eher nicht, sagen Experten. Die Wahrscheinlichkeit, trotz Pille schwanger zu werden, liegt nur bei etwa 0,1 bis 0,3 Prozent. Damit ist die Pille eines der sichersten Verhütungsmittel, die der Markt zu bieten hat. Fast jede zweite Frau in Deutschland vertraut der verhütenden Wirkung des Medikaments.

Christie Fletcher ist kein Einzelfall – immer wieder kommt es zu Schwangerschaften trotz Einnahme der Pille. BILD klärt hier die wichtigsten Fragen zum Thema:

Schwanger trotz Pille – wie kann das sein?

„Fast ausnahmslos sind das Einnahmefehler – oder eine Unverträglichkeit gegenüber der hormonellen Verhütung bzw. gegenüber dem Präparat, das eingenommen wird“, sagt Dr. Christian Albring, Gynäkologe und Vorsitzender vom Berufsverband der Frauenärzte e.V..

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Was sind die häufigsten Einnahmefehler?

„Studien haben gezeigt, dass zwischen ein und drei Prozent der Frauen im Monat mindestens einmal die Pille vergessen“, sagt Dr. Christian Albring. Frauen sollten die Pille IMMER regelmäßig einnehmen – am besten immer zur gleichen Tageszeit. Nur so bleibt der Hormonspiegel im Blut konstant.

Wichtig: Auch Erkrankungen, die den Stoffwechsel beeinflussen, sind eine Gefahr für den Verhütungsschutz. Dazu zählen z. B. Magen-Darmentzündungen, Morbus Crohn, starkes Untergewicht und Mukoviszidose.

„Aber auch auf Reisen kommt es durch Zeitverschiebungen und einer ungewöhnlichen Ernährung häufig zu Einnahmefehlern“, sagt der Mediziner. Übrigens: Der Schutz vor einer Schwangerschaft ist auch dann nicht wieder gewährleistet, wenn Frauen die Pille im Anschluss wieder vorschriftsmäßig einnehmen. Dies ist erst im nächsten Einnahme-Zyklus der Fall.

Ist eine Schwangerschaft bei Einnahme einer Mikropille höher?

„Der sogenannte Pearl-Index der Mikropille, also die Wirksamkeit des Medikaments, gleicht bei geringeren Hormondosen dem der herkömmlichen Pille“, sagt Reproduktionsmediziner Dr. Kay Löbbecke vom Fertility Center in Hamburg.

AKTUELL

  • Britin wollte nie Kinder Drillinge trotz Pille

    Christie wollte nie Kinder. Jetzt hat sie vier. Trotz Pille kam vor zwei Jahren ihr Sohn zur Welt. Doch damit nicht genug.

Wie sieht es mit Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aus?

Viele Medikamente können die Wirkung der Pille herabsetzen. Das seien laut Medizinern nicht nur rezeptpflichtige Arzneien, sondern auch Präparate, die in der Drogerie verkauft werden, wie zum Beispiel Johanneskraut-Medikamente.

Aber auch Antibiotika, Antiepileptika und Krebsmedikamente beeinflussen die Wirkung der Pille negativ. Das gilt übrigens auch für andere hormonellen Verhütungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Hormonpflaster oder ein Vaginalring.

Welcher der Gründe bei der Engländerin Christie Fletcher möglicherweise eine Rolle spielt, ist nicht bekannt. Laut eigener Aussage hat sie bei die Pille „immer regelmäßig“ eingenommen…und wurde trotzdem zweimal ungewollt schwanger.

Schwanger trotz Pille – was sind die ersten Anzeichen?

Das erste Anzeichen ist natürlich das Ausbleiben der Menstruationsblutungen. Außerdem seien Übelkeit, ein sensibles Geruchsempfinden, Heißhunger, Müdigkeit, Schwindel und Stimmungsschwankungen Hinweise auf eine Schwangerschaft, sagen die Mediziner.

  • Mythen über die Pille – was stimmt wirklich?

    1. Die Pille macht dick

    Gynäkologe Dr. Hans-Albrecht von Waldenfels aus Hamburg: „In der Mehrzahl der Fälle: nein. Manchmal kommt es durch vermehrte Wassereinlagerung zu einer geringen Gewichtszunahme. Selten kann durch veränderte Essgewohnheiten (etwa Appetitzunahme) das Gewicht auch mal deutlich ansteigen.“

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Kann man beim Sex trotz Pille schwanger werden? Diese Sorge haben viele Mädchen. Vor allem, wenn sie die Mikro-Pille noch nicht lange nehmen. Hier gibt’s Antworten auf die häufigsten Fragen!

Ab wann besteht Schutz vor einer Schwangerschaft?

Nimmt man die Pille zum ersten Mal ein, beginnt man mit der Pilleneinnahme am ersten Tag der Regelblutung. Ab diesem Zeitpunkt ist man vor einer Schwangerschaft geschützt!

Schwanger während der Pillenpause?

Wenn du die Pille regelmäßig genommen hast, wirkt sie auch während der sieben Tage, in denen du die Pille nicht nimmst. Denn es hat sich ein Hormonspiegel aufgebaut, der eine Befruchtung unmöglich macht. Aber nicht vergessen: Damit die Pille weiterhin sicher wirkt, musst du am achten Tag wieder pünktlich mit der neuen Pillenpackung beginnen.

Was kann den Verhütungsschutz der Pille gefährden?

Die Einnahme von Medikamenten

  • Manche Arzneimittel, wie zum Beispiel Antibiotika, können in der Tat negativen Einfluss auf die Wirkung der Pille haben. Informationen dazu stehen im Beipackzettel der Medikamente. Aber auch der Arzt kann dir Auskunft darüber geben.

Durchfall und Erbrechen

  • Bis zu fünf Stunden braucht der Körper, um die Wirkstoffe der Pille aufzunehmen. Wer sich innerhalb dieser Zeit erbricht oder Durchfall hat, muss eine Pille nachnehmen, um weiterhin geschützt zu sein.

Wenn die Pille vergessen wird

  • Je nach Pillenpräparat kann eine vergessene Pille sechs bis zwölf Stunden (genaue Angaben stehen auf dem Beipackzettel) nachgenommen werden. Ist diese Frist abgelaufen, besteht kein sicherer Schutz mehr!

Auf Nummer sicher: Sex mit Pille und Kondom!

Viele Pärchen verhüten beim Sex mit Pille und Kondom. Denn wer zusätzlich zur Pille mit Kondomen verhütet sorgt nicht für einen sicheren Schutz vor einer Schwangerschaft, sondern auch dafür, sich nicht mit sexuell übertragbaren Krankheiten anzustecken.

Schwangerschaftstest: Ab wann?

Ohne sicheren Verhütungsschutz kann ein Mädchen (ungewollt) schwanger werden! Dann ist vielleicht die Pille danach die Lösung! Allerdings nur, wenn sie so schnell wie möglich eingenommen wird, denn die Pille danach kann bis maximal fünf Tage nach einer Verhütungspanne die Entstehung einer Schwangerschaft verhindern – je früher sie eingenommen wird, desto sicherer wirkt sie. Der ungeschützte Sex liegt schon länger zurück? Dann verschaff dir durch einen Schwangerschaftstest Gewissheit. Warte aber erstmal ab, ob deine Regel pünktlich kommt. Falls ja, hattest du noch mal großes Glück und du bist nicht schwanger geworden. Denn eine Schwangere bekommt keine Regelblutung. Die Tage sind also ein deutliches Zeichen dafür, dass keine Eizelle befruchtet wurde – es ist also kein Schwangerschaftstest notwendig. In ganz seltenen Fällen kann es zwar auch während einer Schwangerschaft zu Blutungen kommen. Diese unterscheiden sich jedoch auffällig von der normalen Menstruation, da sie meist viel schwächer und unregelmäßiger auftreten. Setzt deine Periode nicht zur gewohnten Zeit ein, besorg dir einen Schwangerschafttest (Drogerie, Apotheke, Kaufhaus) – viele Tests können schon ab dem ersten Tag, an dem die Regel ausbleibt, ein zuverlässiges Ergebnis liefern. Noch verlässlicher wird der Test, wenn du zusätzlich ein bis zwei weitere Tage wartest. Solltest du dir nicht sicher sein, wann deine Tage einsetzten sollten, sind Schwangerschaftstest meist spätestens 20 Tage nach eurem ungeschützten Sex sicher und verlässlich! Es kann außerdem passieren, dass die Angst vor einer Schwangerschaft oder anderer Stress, deinen Körper so sehr beeinflusst hat, dass dein Menstruations-Zyklus durcheinander geraten ist. Deine Tage können also tatsächlich einfach nur später also gewohnt kommen. Den Test kannst du aber trotzdem an dem Tag machen, an dem die Regel eigentlich hätte einsetzen müssen. Wichtig beim Test: Halte dich unbedingt an die Anweisungen im Beipackzettel. Bist du unsicher, dann lass den Test lieber beim Arzt oder einer Schwangerschaftsberatungsstelle machen.

Pille: Einnahme

Pille: Einnahme-Schemata

Für die verschiedenen Pillensorten gibt es unterschiedliche Einnahme-Schemata. Wer mit der Pille zum ersten Mal beginnt, muss sie am ersten Tag der Menstruationsblutung einnehmen. Nur dann schützt sie sofort. Wird mit der Einnahme erst am zweiten, dritten, vierten oder fünften Tag der Blutung begonnen, muss zusätzlich für sieben Tage noch auf andere Weise verhüten (etwa mit Kondom).

Kombinationspille und Mikropille

Von der Kombinationspille, wozu die Mikropille zählt, gibt es Präparate mit normalerweise 21, 22 oder auch 24 Tabletten pro Tablettenpackung (Blister). Die Tabletten enthalten entweder stets die gleiche Menge an Hormonen (Einphasenpräparat) oder je nach Zyklusphase unterschiedliche Mengen (Zwei- und Dreiphasenpräparate).

Die Pille wird 21 Tage (beziehungsweise 22 oder 24 Tage) durchgängig eingenommen. Danach folgt eine siebentägige (beziehungsweise sechs- oder viertägige) Pillenpause. Während dieser Pause setzt eine Blutung ein, die mit dem Entzug der Hormone zusammenhängt (Hormonentzugsblutung). In dieser hormonfreien Zeit sind Sie trotzdem geschützt, da sich ihr Körper in der unfruchtbaren Zyklusphase befindet.

Nach sieben (beziehungsweise sechs oder vier) Tagen Pause müssen Sie mit der nächsten Tablettenpackung beginnen – auch wenn vielleicht die Blutung noch nicht vorbei ist oder gar nicht eingesetzt hat. Wenn Sie sich nicht verzählt haben, beginnen Sie mit der nächsten Packung am gleichen Wochentag wie bei der vorigen Packung. Als Hilfe ist auf der Blisterpackung neben jeder Pille ein Wochentag aufgedruckt. So kann es auch nicht so leicht passieren, dass Sie eine Pille vergessen.

Es gibt auch Pillensorten mit 28 Tabletten, wovon 21 (oder22) Tabletten Hormone enthalten, die restlichen sieben (oder sechs) Tabletten dagegen hormonfrei sind. Hier erfolgt die Einnahme durchgängig (ohne Pause). So bleibt man im Einnahmerhythmus, was Einnahmefehlern vorbeugt.

Nehmen Sie die Kombinationspille beziehungsweise Mikropille möglichst immer zur gleichen Uhrzeit ein. Für welche Uhrzeit Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen.

Minipille

Bei der Minipille enthält jede Tablettenpackung 28 Tabletten. Die Einnahme erfolgt also durchgängig ohne Pause. Die monatliche Blutung fällt schwächer, kürzer oder gelegentlich komplett aus.

Es gibt die Minipille entweder mit dem Wirkstoff Levonorgestrel oder mit Desogestrel:

Wer die Pille mit Levonorgestrel nimmt, hat disziplinierter zu sein: Sie muss täglich nahezu exakt zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Wird dieser Zeitpunkt nur um drei Stunden überschritten, ist der Empfängnisschutz nicht mehr gegeben.

Bei Pillen mit dem Wirkstoff Desogestrel ist der Schutz erst gefährdet, wenn die Pille um mehr als zwölf Stunden zu spät eingenommen wurde.

Tübingen/Hannover: Hormonpräparate gelten als sicherste Verhütungsmethode

„Die Hormonpräparate sind bis heute immer noch die sichersten”, erklärt der Endokrinologe Alfred O. Mueck vom Institut für Frauengesundheit Baden-Württemberg in Tübingen. „Sie haben einen Pearl-Index von unter eins und gelten daher als extrem sicher.” Der Index gibt an, wie viele von 100 Frauen pro Jahr trotz Anwendung der genannten Verhütungsmethode schwanger werden.
Das von rund 55 Prozent der Frauen am häufigsten angewandte Verhütungsmittel ist daher nach wie vor die Anti-Baby-Pille, ein Kombi-Präparat aus dem weiblichen Hormon Östrogen und einem sogenannten Gelbkörperhormon. „Während das Östrogen den Eisprung verhindert, lässt das Gelbkörperhormon den Schleim am Muttermund dickflüssig werden”, erklärt der Gynäkologe Christian Albring aus Hannover. Für Spermien sei der Schleim daher nicht mehr durchlässig und schränke zudem auch die Spermien in ihrer Funktion ein.
Die Vorteile dieser verschreibungspflichtigen Verhütungsform liegen dabei nicht nur in der Anwendung, die zwar regelmäßig erfolgen muss, aber sehr einfach ist. „Die Pille schwächt auch Blutungen und Regelschmerzen ab und ist zyklusstabilisierend”, sagt Endokrinologe Mueck. „Außerdem schützt sie, wie Studien ergaben, vor verschiedenen Krebsarten wie Eierstock-, Dickdarm- und Gebärmutterkrebs.”
Ob sie das Brustkrebsrisiko erhöhen, ist umstritten. Allerdings sei das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, mit der Pille größer. „Doch das wird wiederum durch die empfohlenen Abstriche und regelmäßigen Untersuchungen beim Frauenarzt aufgefangen”, fügt Mueck hinzu. Auch die Fruchtbarkeit sei nach dem Absetzen der Pille meist nicht beeinträchtigt.
Nicht für jede Frau empfiehlt sich jedoch die Anti-Baby-Pille. „Frauen, die schon einmal eine Thrombose hatten oder unter erblich bedingten Gerinnungsproblemen leiden, sind einem größeren Thromboserisiko ausgesetzt”, erklärt Mueck. Außerdem soll für Raucherinnen ab 30 die Pille wegen des erhöhten Risikos von Herzinfarkten und Schlaganfällen gar nicht mehr verschrieben werden.
Dieses Risiko ist für vorbelastete Frauen geringer, wenn sie mit der Mini-Pille verhüten, die nur das Gelbkörperhormon in niedrigen Dosen beinhaltet. „Doch anders als bei der klassischen Pille ist der zeitliche Spielraum, den man bei der Einnahme hat, geringer”, sagt Mueck. Statt bis zu zwölf Stunden muss die Mini-Pille mit höchstens drei Stunden Verzögerung im Vergleich zum Vortag eingenommen werden.
Über die Pille und die Mini-Pille hinaus gibt es heutzutage aber auch noch weitere Möglichkeiten der hormonalen Verhütung. „Der Scheidenring ist beispielsweise stark im Kommen”, erklärt Albring, der auch der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte ist. „Er ist niedriger dosiert als die Anti-Baby-Pille und lässt sich sehr einfach anwenden und wieder entfernen.”
Der Vorteil dieses Rings liege darin, dass man ihn nur einmal im Monat einführen müsse und so nicht die Gefahr bestehe, die Einnahme zu vergessen. „Manchen Frauen ist allerdings die Art der Anwendung direkt in der Scheide unangenehm”, fügt der Frauenarzt hinzu. Außerdem sei er teurer als die Pille.
Darüber hinaus gibt es auch Hormonpflaster und -implantate. „Das Pflaster muss wöchentlich, also innerhalb von drei Wochen, dreimal aufgeklebt werden”, erklärt Albring. „Dabei geht das Hormon über die Haut ins Blut.” Das Implantat wird gleich für drei Jahre eingesetzt und muss dann wieder herausoperiert werden. „Der Vorteil ist, dass die Frau nicht täglich daran denken muss, eine Pille einzunehmen.”
Diesen Vorteil haben auch die sogenannten Spiralen, bei denen man zwischen einer Hormon- und einer Kupferspirale unterscheidet und die vom Frauenarzt für fünf Jahre eingesetzt werden. „Die Spiralen sind so zuverlässig wie die Pille, wirken aber nur da, wo sie wirken sollen – und nicht wie die Pille im ganzen Körper”, erläutert Albring. Doch egal, um welche Spirale es sich handelt: „Wichtig ist in jedem Fall, dass vom Arzt gerade am Anfang kontrolliert wird, ob sie auch richtig sitzt.”
Eine Frau, die auf Hormone bei der Verhütung verzichten will, hat auch noch andere Möglichkeiten. „Allerdings handelt es sich dabei meist um Mittel, die unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr angewendet werden müssen”, erklärt Experte Albring. Doch sei die Sicherheit – etwa bei Pessaren – wegen der Verrutschungs- oder Beschädigungsgefahr längst nicht so groß wie bei Hormonpräparaten.
Von den nichthormonellen Verhütungsmitteln ist das Kondom am weitesten verbreitet. Gerade bei neuen Partnern oder beim Sex mit häufig wechselnden Partnern sollte es trotz Pille verwendet werden. „Das Kondom dient schließlich nicht nur der Verhütung”, erklärt Marita Völker-Albert, Sprecherin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Bonn. „Es bietet auch Schutz vor HIV und anderen Krankheiten wie Hepatitis, Tripper oder Syphilis, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können.”
Spirale auch für junge Frauen geeignet
Früher wurde die Spirale wegen ihrer Größe vor allem Frauen eingesetzt, die schon einmal Kinder geboren haben. „Mittlerweile kommt eine Kupferspirale aber auch für jüngere Frauen in Frage”, sagt Christian Albring, Vorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte. Gleiches gelte für Frauen mit einer kleinen Gebärmutter.

Question No. 24366 from 14.09.2017

Hallo,
Inc habe eine Frage die mich fertig macht.. Ich nehme die Pille maxim und bin Anfang der zweiten Pillen Woche.. Leider habe ich in der ersten Woche aus Angst dass ich die reguläre Pille nicht genommen habe (was ich höchstwahrscheinlich aber gemacht habe) eine zweite Pille doppelt genommen und das drei mal.. Das heißt ich habe am Samstag die 4. Pille wahrscheinlich normal genommen und eine halbe Stunde später zur Sicherheit nochmal eine.. Dann habe ich am Montag abend die 6. Pille wahrscheinlich genommen aber am Dienstag morgen aus Angst dass ich sie vergessen habe nochmal eine genommen.. Und am Mittwoch Abend habe ich wahrscheinlich die 8. Pille genommen und am Donnerstag vormittag zusätzlich nochmal eine genommen da ich mir wieder nicht sicher war ob ich sie genommen hab.. Meine Angst ist jetzt ob ich noch geschützt bin wenn ich nun immer wieder nur eine Pille abends nehme oder ob mein Körper eine höherer Hormon Dosis gewöhnt ist und nur mit zwei Pillen schützt? Ich hab wirklich angst dass die Pille bei mir nie mehr wirkt…

Our Answer

Ich kann deine Überlegungen nachvollziehen – es gibt tatsächlich Medikamente bzw. Substanzen, bei denen es einen Gewöhnungseffekt gibt. Bei der Verhütungspille gibt es diesen Gewöhnungseffekt nicht. D.h. auch wenn du zwischenzeitlich zwei Pillen pro Tag eingenommen hast, kannst du auf die empfohlene Dosis von 1 Pille pro Tag zurückkehren und weiterhin auf den Verhütungsschutz der Pille zählen.

Ich erkläre dir warum: Wenn du statt einer Pille am Tag zwei Pillen am Tag nimmst, bekommt dein Körper die doppelte Menge an Hormonen, die in der Pille enthalten sind. Die Menge von einer Pille am Tag reicht aus, um dich sicher vor einer Schwangerschaft zu schützen. Es braucht eine gewisse Menge an Hormonen, um sicher den Eisprung zu verhindern. Dadurch wirkt die Pille. Das wurde in gründlichen Studien belegt. Es gibt keinen Gewöhnungseffekt an die in der Pille enthaltenen Hormone. Es kommt auf den Schwellenwert an, der den Eisprung sicher verhindert.

Du nimmst gerade mehr Hormone ein, als du brauchst. Da Hormone Auswirkungen im ganzen Körper haben, kann es deshalb vermehrt zu Nebenwirkungen kommen. Deshalb raten wir ab von der „doppelten“ Pilleneinnahme, wenn es dafür keinen Anlass gibt.

Du könntest mal ausprobieren, die Wochentage auf die Pillenpackung zu schreiben. Dann siehst du, ob du die Pille von diesem Tag schon genommen hast. Oder wie wäre es, du würdest jedes Mal ein Selfie machen, wenn du die Pille einnimmst? Dabei wird dir das Datum und die Uhrzeit angezeigt. Bevor du zur Sicherheit eine zweite Pille nimmst, schaust du bei deinen Fotos, nach deinem Pilleneinnahme-Selfie. So kannst du ganz sicher sein, dass du die Pille genommen hast.

Wenn du weiterhin grosse Angst hast, empfehle ich dir, dich in einer Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit persönlich beraten zu lassen.

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Schwanger trotz Pille? So kann’s passieren!

Die Pille gilt als eines der sichersten Verhütungsmittel. Konkret bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit, trotz Antibabypille schwanger zu werden, liegt laut Pearl-Index bei etwa 0,1 bis 0,3 Prozent. In Deutschland vertraut fast jede zweite Frau auf die Schutzwirkung des Medikaments. Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass das Verhütungsmittel versagt – und das, trotz regelmäßiger Einnahme. Wie kann das sein?

Schwanger trotz Pille: Die häufigsten Einnahmefehler!

  • Einer der häufigsten Fehler ist schlichtweg die eigene Vergesslichkeit. Zwischen ein und drei Prozent der Frauen vergessen mindestens einmal pro Monat die Pillen-Einnahme – ein Fauxpas, der schnell in der Schwangerschaft enden kann. Zumindest, wenn die Einnahmezeit um mehr als zwölf Stunden verschoben wurde. Nehmt die Pille am besten immer zur gleichen Zeit ein, damit auch der Hormonspiegel im Blut konstant bleibt.
  • Rauchen! Wer mehr als zehn Zigaretten am Tag raucht und gleichzeitig die Pille einnimmt, hat nicht nur ein stärkeres Thromboserisiko und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu befürchten. Ein starker Zigarettenkonsum soll angeblich auch dazu beitragen, dass die Schutzwirkung der Pille aufgehoben wird und man schwanger trotz Pille werden kann. Grundsätzlich gilt: Eine starke Raucherin sollte besser zu anderen Verhütungsmitteln greifen, da die gesundheitlichen Risiken einfach zu groß sind.
  • Viele Medikamente können die Wirkung der Pille herabsetzen. Darunter sind nicht nur rezeptpflichtige Arzneimittel, sondern auch Präparate aus Johanneskraut, die man in Drogerien kaufen kann. Außerdem beeinflussen Antibiotika, Anti-Pilzmittel, Antihistaminika und Antiepileptika die Schutzwirkung der Antibabypille. Das Gleiche gilt übrigens auch für andere hormonelle Verhütungsmittel wie das Hormonpflaster oder den Vaginalring. Also: Vorsicht vor der Wechselwirkung!
  • Ein weiterer Grund dafür, dass die Pille versagen kann, sind Magen-Darm-Beschwerden. Wenn ihr innerhalb der ersten vier Stunden nach Einnahme Durchfall oder Erbrechen bekommt, kann das hormonelle Verhütungsmittel nicht wirken. Denn die Zeit ist für den Körper notwendig, um die Hormone aufzunehmen.

Neben diesen Einnahmefehlern kommen natürlich auch andere Ursachen infrage, die die Wirkung der Pille beeinträchtigen können. Morbus Crohn, Mukoviszidose, Untergewicht oder eine einseitige Ernährung bringen den Stoffwechsel aus dem Lot – und gefährden damit die Pillenwirkung.

Erste Anzeichen für eine Schwangerschaft sind übrigens:

  • Heißhunger
  • Müdigkeit und Schwindel
  • Spannungsgefühle in den Brüsten
  • Häufiger Harndrang
  • Stimmungsschwankungen
  • Übelkeit
  • Verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden

Ab wann ist ist ein Schwangerschaftstest sicher? Wir verraten es dir!

Schwanger trotz Periode

Veröffentlicht von cyclotest 14.01.2020 Kategorie(n): Ich bin (endlich) schwanger, Mein Babywunsch

Kann ich trotz Periode schwanger sein?

Schwanger trotz Periode: Das ist möglich! In der Frühschwangerschaft können leichte Blutungen auftreten, die den Eindruck erwecken, als sei man schwanger trotz Blutung. Diese Blutung ist allerdings schwächer, unregelmäßiger und dauert nicht so lange wie die Periode. Schwanger trotz Periode bzw. Blutung hat verschiedene Ursachen.

Manche Frauen haben eine Blutung, obwohl sie schwanger sind. Das verunsichert natürlich und wirft viele Fragen auf: Bin ich schwanger trotz Periode? Im folgenden Beitrag wollen wir dies klären.

Bei Monatsblutung: keine Schwangerschaft

Zunächst einmal muss zwischen der regulären Menstruation und anderen Arten der Blutung unterschieden werden. Denn wenn es sich um die reguläre Monatsblutung im Menstruationszyklus handelt, kann nicht gleichzeitig eine Schwangerschaft vorliegen. Der Sinn der Tage besteht ja gerade darin, das unbefruchtete Ei samt Gebärmutterschleimhaut abzustoßen.1 Wer also denkt, er sei schwanger trotz Periode, liegt falsch.

Es gibt allerdings auch Blutungen, die Hinweis auf eine Schwangerschaft sein können. Die verschiedenen Blutungsarten lassen sich von einer Menstruationsblutung oft anhand der Dauer und der Farbe des Ausflusses unterscheiden.

Wie ist es bei einer Einnistungsblutung?

Sie heißt auch Nidationsblutung und kann, wie der Name schon verrät, bei der Einnistung (lateinisch: Nidation) der befruchteten Eizelle in der Schleimhaut der Gebärmutter entstehen.2 Sie ist harmlos und tritt meist um die 4. Schwangerschaftswoche auf.

Ursache sind kleine Gefäßverletzungen (Risse) in der Schleimhaut, die von vielen Frauen auch durch ein Ziehen im Unterbauch, den so genannten Einnistungsschmerz, gespürt werden.

Was ist eine hormonbedingte Schwangerschaftsblutung?

Ursache von Schwangerschaftsblutungen kann auch die Umstellung der Hormone sein, die mit den neuen körperlichen Umständen einhergeht. Sie kann genau zyklisch im frühen Stadium der Schwangerschaft auftreten, was eine Verwechslung mit den zyklischen Tagen der Periode begünstigt.

Gleiches gilt, wenn zuvor hormonell verhütet wurde, da dadurch Dauer und Intensität der Regelblutung oft gemindert wird. Allerdings ist eine hormonbedingte Schwangerschaftsblutung deutlich schwächer als eine normale Periodenblutung – die Intensität reicht von wenigen Tropfen bis hin zu regelmäßigen Schmierblutungen.

Blutung bei Schwangerschaft trotz Pille

Es kann auch bei Einnahme der Pille zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen; in diesem Fall handelt es sich um eine Abbruchblutung. Sie entsteht bei falscher oder vergessener Einnahme der Pille – auch, wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist.

Wie lassen sich die Blutungen unterscheiden?

Ein Anzeichen, durch das sich die Menstruationsblutung von anderen unterscheiden lässt, ist, dass sie in der Regel länger andauert und intensiver ist. Außerdem ist die Farbe dunkler, während es sich bei der Einnistung um ein helles Rot handelt.

Wie sieht die Einnistungsblutung aus?

Da es sich hierbei um eine kleinere Verletzung des Gewebes und nicht um ein Abbluten der Gebärmutterschleimhaut handelt, wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet, ist die Farbe ein helleres Rot als bei der Menstruationsblutung. Da sie zeitlich mit dem Ausbleiben der Monatsblutung zusammenfallen kann, kann als weiteres Unterscheidungsmerkmal auch die Dauer herangezogen werden, da sie kürzer als bei einer normalen Periodenblutung ist. Zudem kann sie auch von einem Ziehen im Unterbauch begleitet sein – in diesem Fall ein Schwangerschaftsanzeichen, das mit einem Schwangerschaftstest bestätigt werden kann.

Welche Symptome deuten noch auf eine Schwangerschaft hin?

Wenn Du die Vermutung hast, schwanger zu sein, kannst Du Deine Vermutung natürlich noch anhand weiterer Symptome überprüfen. Schwangerschaftsanzeichen, die relativ schnell in Erscheinung treten können, sind beispielsweise eine erhöhte Spannung in den Brüsten; diese Symptome können allerdings auch auf die nahende Menstruation deuten.

Kannst Du bei Dir aber eine dauerhaft erhöhte Basaltemperatur feststellen, dann bist Du mit ziemlich großer Sicherheit in anderen Umständen. Diesen Zusammenhang kannst Du in der nachfolgenden Grafik gut erkennen. Sinkt Deine Basaltemperatur, so kannst Du davon ausgehen, dass ein neuer Zyklus beginnt. Bleibt die Temperatur dagegen dauerhaft erhöht, so kannst Du dies als gutes Anzeichen für eine erfolgreiche Befruchtung deuten.

Zu Beginn einer Schwangerschaft können kleine Blutungen auftauchen. Seltener sind allerdings Blutungen mit größerer Häufigkeit und Menge. Deren Ursachen sind derzeit noch nicht geklärt.

Schwanger trotz Periode oder Blutung? | Grafik: cyclotest.de

Zyklusbeobachtung kann wichtigen Hinweis auf Schwangerschaft liefern

Wenn Du in Sachen Zyklusbeobachtung und Periode bereits fit bist, dann hast du vermutlich schon viele Erkenntnisse hierzu gesammelt. Falls Du den cyclotest mySense verwendest, profitierst Du von Deinem individuellen Zykluswissen. Hat es geklappt, dann natürlich auch von seiner Schwangerschaftsanzeige.

Ansonsten analysiert cyclotest mySense Deinen Zyklus und stellt fest, wann die ideale Zeit ist, um ungeschützten Sex zu haben. Dieses Wissen hilft Dir beim Schwangerwerden, da Du damit den Eisprung nicht verpasst.

Problematische Blutungen

Bei starken, schmerzhaften Blutungen, deren Ausfluss bräunlich und möglicherweise gleichzeitig übelriechend ist, sind die Gründe möglicherweise nicht reguläre Regelschmerzen und Du solltest auf jeden Fall zum Frauenarzt. Er kann dann untersuchen, ob alles in Ordnung ist und eine Fehlgeburt ausschließen.

Bei starken und einseitigen Unterleibsschmerzen gilt dasselbe. Hier muss abgeklärt werden, ob es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt, die allerdings nur in seltenen Fällen vorkommt.1 Mit der Zyklusapp cyclotest mySense kannst Du übrigens Deine Blutungen und auch evtl. auftretende Schmerzen dokumentieren, so dass Du nach mehreren Zyklen anhand des Zeitpunkts möglicherweise ein wiederkehrendes Muster feststellen kannst.

Schwanger trotz Periode also möglich?

Wenn eine Blutung auftritt, ist es also möglich, dass Du schwanger bist – allerdings nicht, wenn es sich dabei um die reguläre Periodenblutung handelt. Du solltest letztere nun von anderen Blutungen unterscheiden können – denn schwanger trotz Periode ist nicht möglich – und somit ein gewisses Maß an Sicherheit haben, denn gerade in der Frühschwangerschaft kann es öfter zu „roten Tagen“ kommen.

Wenn Du für Deinen Babywunsch hundertprozentige Sicherheit haben möchtest, empfiehlt sich natürlich immer eine Rücksprache mit dem Gynäkologen. Er wird Dir dann sagen können, ob Du in etwa 9 Monaten ein Baby in Händen halten wirst. Hat es nicht geklappt, so kann Dir unser Überblick mit vielen Infos und Tipps zur Erfüllung Deines Kinderwunschs helfen.

Was andere Frauen zu diesem Thema interessiert

Erste Anhaltspunkte für die Blutungsart sind die Dauer und die Farbe der Blutung. Weitere Details findest Du hier. Eine Einnistungsblutung kann bei der Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterwand auftreten. Sie hat häufig ein helleres Rot als die normale Blutung. Welche weiteren Erscheinungen sie mit sich bringt, kannst Du hier nachlesen. Ja – die sog. Abbruchblutung. Sie kann bei falscher oder verspäteter Einnahme auftreten. Alle Infos hierzu findest Du hier. Klares Nein! Aber Du kannst eine andere Blutung haben, und die wiederum kann zahlreiche Ursachen haben. Wir haben sie hier alle aufgelistet.

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