Pille in schwangerschaft

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Nach Absetzen der Pille keine Periode: kann ich trotzdem schwanger werden?

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Pille abgesetzt! keine Blutung! trotzdem schwanger?

  • Ja, Du kannst schwanger sein, ohne dass es vorher zu einer Entzugsblutung oder Menstruation gekommen ist — genau das geschieht ja auch immer bei ungewollten Schwangerschaften nach Einnahmefehlern.
  • Im allgemeinen tritt erst innerhalb von 8-12 Tagen nach Absetzen in der dritten Einnahmewoche ein Eisprung auf.
  • Schau Dir mal nfp-online.de und sensiplan.de an, um zu lernen, wie Du durch Temperaturmessung Deinen Zyklus verfolgen und die fruchtbaren Tage bestimmen kannst.
  • Im Sinne eines Kinderwunsches ist es sinnvoll, in den Tagen VOR dem erwarteten Eisprung etwa jeden zweiten Tag Verkehr zu vollziehen. Dies steigert die Chancen auf Befruchtung mehr, als NACH Beobachtung des Eisprung noch Sex zu haben. Dann ist es oft schon zu spät.
  • Für Kinderwunsch ist es im übrigen am förderlichsten, wenn man gerade NICHT darauf fixiert ist und sich nicht wahnsinnig macht. Genießt doch diese wunderschöne Zeit, in der man sorgenfrei miteinander Sex haben kann. Auf einen Monat mehr oder weniger kommt es doch überhaupt nicht an. Geht entspannt an die Sache heran und habt Sex bitte nur aus einem Grund: Spaß, Lust, Liebe. Nicht zur Fortpflanzung. Das nimmt doch die ganze Magie und den Genuss.

Ein Schwangerschaftstest prüft für gewöhnlich, ob in deinem Körper vermehrt das Hormon HCG vorhanden ist: Dein Körper produziert dieses Hormon erst, wenn sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet. Das Hormon verhindert die Abstoßung des Eis, wie es sonst bei deiner Regelblutung passiert.

HCG findest du aber nicht in der Pille, die lediglich aus den Hormonen Östrogen und Gestagen besteht. Daher ist ein Schwangerschaftstest auch möglich, wenn du die Pille nimmst. Und entgegen der weit verbreiteten Annahme verfälscht die Einnahme der Antibaby-Pille das Ergebnis eines Schwangerschaftstests nicht.

Was muss ich bei einem Schwangerschaftstest beachten?

Abgesehen von den Anweisungen des Tests gibt es noch ein paar Dinge, die du beachten solltest:

  • Um auszuschließen, dass nichts den Test verfälscht, solltest du das Teststäbchen direkt in den Urinstrahl halten. Denn auch in dem Auffangbehälter können Rückstände aus der Produktion sein, die das Ergebnis beeinflussen.
  • Zudem ist das Timing entscheidend. Erst am achten Tag nach der Empfängnis kann HCG im Urin nachgewiesen werden. Das Testergebnis fällt dann zu 90 bis 98 Prozent richtig aus.
  • Schwanger trotz negativem Test – das hört man immer wieder. Uund tatsächlich besteht diese Möglichkeit! Jeder Schwangerschaftstest aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt hat ein Restrisiko von einem Prozent. Das ist sehr gering, aber immer wieder entstehen durch fehlerhafte Anwendung falsche Ergebnisse.
  • Wenn deine Periode ausbleibt, der Test negativ ist und du trotzdem Zweifel an der Richtigkeit des Ergebnisses hast, solltest du zusätzlich deinen Frauenarzt aufsuchen.

Welche Tests kann ich zu Hause machen?

Im Drogeriemarkt oder der Apotheke gibt es eine große Auswahl an Schwangerschaftstests. Die meisten Frühtests testen deinen Morgen-Urin auf HCG und funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Solche Tests bekommst du bereits für fünf bis zehn Euro. Natürlich gibt es Tests, die dir noch ein paar mehr Informationen liefern – aber nach einem positiven Schwangerschaftstest ist ein Besuch beim Gynäkologen sowieso angesagt.

Regelmäßig Schwangerschaftstest machen trotz Pille?

Hallo SleepingAtLast

Wenn man die Pille regelmäßig nimmt, nicht erbricht, keinen Durchfall
hat und keine Medikamente nimmt die die Wirkung der Pille
beeinträchtigen, man die Pille vor der Pause mindestens 14 Tage
regelmäßig genommen hat, die Pause nicht länger als 7 Tage dauert und man am 8. Tag wieder mit der Pille weitermacht, dann ist man
auch in der Pause und sofort danach, zu 99,9% geschützt. Wenn das auf dich zutrifft, dann kann brauchst du auch keine Angst zu haben dass du schwanger bist. Die Pille ist eines der sichersten Verhütungsmittel und wenn ihr beide gesund seid könnt ihr auf das Kondom verzichten und er kann auch in dir kommen. Man ist auch bei
Erbrechen und Durchfall weiterhin geschützt wenn man richtig reagiert und eine Pille nachnimmt, wenn es innerhalb von 4 Stunden nach Einnahme der Pille passiert. Als Durchfall zählt in diesem Fall nur wässriger Durchfall. Die Blutung (nicht Periode) kann schon einmal
verspätet kommen oder überhaupt ausbleiben. Wichtig ist nur dass die Pillenpause nie länger als 7 Tage dauert. Am achten Tag beginnst
du wieder mit der ersten Pille des neuen Blisters, unabhängig davon ob du eine Blutung hattest oder ob sie noch anhält.

Auszug aus einem Beipackzettel:

Was ist zu tun, wenn Ihre Monatsblutung ausbleibt?

Wenn Sie Ihre Tabletten korrekt eingenommen, nicht erbrochen oder starken Durchfall gehabt sowie keine anderen Arzneimittel eingenommen haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie
schwanger sind, äußerst gering.fz

Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie sofort einen Arzt auf oder machen sie einen Schwangerschaftstest

Liebe Grüße HobbyTfz

Pillenpause: Keine Periode? Wann kommt Blutung?

Du bekommst während Deiner Pillenpause keine Periode und fragts Dich: Wann kommt die Blutung in der Pillenpause eigentlich? Bist du vielleicht schwanger? An welchem Tag Deine Regel in der Pillenpause einsetzen sollte und welche Ursachen es haben kann, wenn Deine Periode ausbleibt, erfährst Du hier.

Ob Mikropille oder Minipille: Wenn Du Deine Pille nicht im Langzeitzyklus, sondern auf konservativem Wege anwendest, nimmst Du sie 21 Tage lang ein und hältst dann eine Pillenpause von 7 Tagen ab. Durch die Einnahme der Pille baut sich – ähnlich wie im natürlichen Menstruationszyklus – die Gebärmutterschleimhaut auf. Da in der Einnahmepause der Pille keine Hormone zugeführt werden, sinken die Hormonspiegel im Blut ab: Ein Signal für die Gebärmutter, die aufgebaute Schleimhaut abzustoßen – die Blutung setzt ein. Doch wann kommt die Periode in der Pillenpause und was, wenn Du in der Pillenpause keine Periode bekommst?

Wann kommt die Blutung in der Pillenpause?

In der Pillenpause keine Periode?

Die Blutung in der Pillenpause, die aufgrund der absinkenden Hormonspiegel auftritt, nennt man Hormonentzugsblutung oder Abbruchblutung. Die Periode in der Pillenpause hat demnach nichts mit der natürlichen Menstruationsblutung zu tun, denn sie ist einzig und allein das Ergebnis von Einnahme bzw. Nichteinnahme der Pille. Die Abbruchblutung kann hin und wieder variieren und setzt in der Regel zwischen dem dritten und vierten Tag nach der letzten Pilleneinnahme ein. Manchmal kann es aber auch sein, dass sich die Periode trotz Pille verspätet oder die Hormonentzugsblutung ganz und gar ausbleibt. Doch welche Ursachen können dafür verantwortlich sein, wenn in der Pillenpause keine Periode eintritt?

Lesetipp

Wie lange dauert die Periode? Alles über deinen Zyklus

Jetzt Lesen

Pillenpause: Keine Periode? – Ursachen

Du befindest Dich in der Einnahmepause der Pille, aber Deine Periode kommt nicht? Nicht immer muss das Ausbleiben der Tage gleich bedeuten, dass Du schwanger bist. Es kann viele Gründe haben, warum in Deiner Pillenpause keine Blutung auftritt. Zur Sicherheit solltest Du diese immer ärztlich abklären lassen.

  1. Geringer Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
    Wenn Du in der Pillenpause keine Periode bekommst, kann das total normal sein. Bei manchen Mädchen und Frauen ist eine mögliche Ursache, dass sich ihre Gebärmutterschleimhaut nicht stark genug aufgebaut hat.
  2. Niedrig dosierte Pille
    Nimmst Du eine niedrig dosierte Pille ein, kann in der Pillenpause eine Periode ganz ausbleiben. Medizinisch betrachtet, ist das völlig unbedenklich und wird von vielen Frauen als angenehm empfunden. Sollte Dir die regelmäßige Abbruchblutung wichtig sein, kannst Du nach den sieben Tagen der Pause auf eine höher dosierte Pille – die Dir von Deinem Frauenarzt verschrieben wird – umsteigen.
  3. Pillenwechsel
    Du bekommst in der Pillenpause plötzlich keine Periode mehr? Wenn Du erst kürzlich die Pille gewechselt hast, könnte das der Auslöser für die ausbleibende Regel sein. Dein Körper muss sich oft erst auf das neue Präparat einstellen, sodass Du möglicherweise in den sieben Tagen Pause keine Periode bekommst.
  4. Pillenpause nach Langzyklus
    Hast Du Dich dazu entschieden hast, Deine Pille im Langzeitzyklus – also ohne Pillenpause – einzunehmen, um die monatliche Regelblutung zu umgehen? Wenn Du – in der Regel nach drei verbrauchtem Pillen-Blistern – die Pille für eine Pause absetzt, kann es sein, dass in der Pillenpause keine Periode eintritt. Ebenso kann die Blutung ausbleiben, wenn Du vom Langzeitzyklus zum konservativen Einnahmeschema wechselst.
  5. Schwangerschaft
    Wenn Du in der Pillenpause keine Periode bekommst, könnte das ebenso auf eine Schwangerschaft hindeuten. Bevor Du mit der Einnahme der Pille fortfährst und den nächsten Blister anbrichst, solltest Du frühestens am ersten Tag Deiner eigentlichen Periode einen Schwangerschaftstest machen. Ist der Test negativ, solltest Du die Pillen-Einnahme – auch wenn die Blutung ausgeblieben ist – pünktlich fortsetzen, um weiterhin einen sicheren Verhütungsschutz zu haben.

WICHTIGER HINWEIS: Suche in jedem Fall unbedingt einen Frauenarzt auf, wenn Du in der Pillenpause keine Periode bekommst – besonders, wenn Du sonst immer zuverlässig eine Blutung in der Einnahmepause der Pille hast. Eine Untersuchung beim Gynäkologen bringt Dir absolute Gewissheit, warum Du keine Periode in der 7-Tage-Pause bekommst.

Welche Verhütung passt zu dir?

Du möchtest wissen, ob Du bei korrekter Pilleneinnahme während Deiner Pillenpause zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaften geschützt bist? Verschaff Dir einen Überblick zur Frage „Ab wann wirkt die Pille?“.

*Partner-Links

Einmal im Monat bekommen wir sie (fast) alle. Unsere Periode. Aber wusstest Du, dass die Monatsblutung während der Pillenpause gar keine richtige Periode ist? Aber wo liegen die Unterschiede? Wir klären auf.

Die gute alte Periode

Manchmal nervt sie uns, zum Beispiel im Urlaub. Manchmal freuen wir uns über sie, weil wir durch sie sicher sein können, nicht schwanger zu sein (falls wir das noch nicht sein wollen). Starten wir zuerst mal mit ein bisschen Hintergrundwissen zum Thema Periode. Der normale Zyklus einer Frau dauert circa 28 Tage. Bei manchen Frauen ist er ein paar Tage länger, bei manchen kürzer. In der ersten Phase des Zyklus baut sich die Gebärmutterschleimhaut auf. Dadurch hat ein potenzielle befruchtetes Ei die Möglichkeit, sich dort häuslich einzurichten. Findet keine Befruchtung statt, wird die Schleimhaut der Gebärmutter abgestoßen und mit der Monatsblutung nach draußen befördert. Ausgelöst wird das Ganze durch den Abfall des Hormonspiegels. Dieses hormonelle Ungleichgewicht ist übrigens auch der Grund, warum viele Frauen vor oder während der Periode mit Pickeln oder fettigen Haaren zu kämpfen haben. Ja, das nervt. Aber immerhin wissen wir, dass es nach ein paar Tagen wieder vorbei ist, yay!

Lange Periode – kurze Abbruchsblutung

Erstmal vorweg: Nein, die Periode, die wir während der Einnahme von Hormonellen Verhütungsmitteln – egal ob Pille, Verhütungsring oder -pflaster – bekommen, ist keine echte Periode.

Wait, what??!!

Richtig gehört. Eine natürliche Periode dauert in der Regel fünf bis sieben Tage. Bei vielen Frauen kündigt sie sich aber schon ein paar Tage im Voraus mit großem Hallo an. Von A wie „Attacke auf Schokolade“ bis Z wie „ziemliche Stimmungsschwankungen“ – das Prämenstruelle Syndrom (PMS) kennt fast keine Grenzen und kann bei manchen Frauen zu einer regelrechten Krisenstimmung führen. Ein weiteres Merkmal der „echten“ Periode sind außerdem die oftmals sehr starken Schmerzen an einem oder mehreren Tagen. Manchmal lassen die sich nur mit Wärmflasche und einer ordentlichen Portion Schmerztabletten aushalten.

Menstruation vs. Pillenpause

Manchmal fühlt es sich an, als würde das Team von „Zuhause im Glück“ die komplette Gebärmutter neu renovieren und vorher erstmal das gesamte Gebäude einreißen. Das ist häufig mit ein Grund dafür, warum sich Frauen die Pille verschreiben lassen. Durch sie lässt sich die richtige Periode und somit auch die starken Schmerzen unterdrücken. Für alle, die sich jetzt wundern, was das dann bitte sein soll, was sie während ihrer Pillenpause bekommen – hier kommt die Antwort: Die Blutung in der pillenfreien Phase ist eine Abbruchsblutung oder auch Entzugsblutung.

Sie ist in der Regel kürzer als eine Periode, weniger stark und auch mit keinen bis kaum anderen Symptomen wie unreiner Haut oder Stimmungsschwankungen verbunden. Durch die Zusammensetzung der Hormonpräparate wird im Gegensatz zur echten Periode weniger Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und meistens auch der Eisprung verhindert. Das Abstoßen der Schleimhaut wird erst durch das Weglassen der Hormone in Gang gesetzt. Diese einnahmefreie Phase kann verkürzt oder verschoben werden, wenn sie zum Beispiel den Flirt mit dem netten Surfer Boy oder das ausgelassene Schwimmen im Pool während des Urlaubs stören würde. Achtung, Obacht und Stopp heißt es aber, wenn es um die Verlängerung der Pillenpause geht (wobei das ja eigentlich auch niemand so wirklich will, oder?). Hier ist ein zuverlässiger Schutz nämlich dann nicht mehr garantiert.

Pillenpause, Tampons und Schwangerschaft

Ein weiterer Fun Fact am Rande: Während der Einnahmepause von Pille, Verhütungsring und Co. ist man trotzdem vor einer Schwangerschaft geschützt. Der Zyklus ist durch die Einnahme der Hormone so beeinflusst, dass ein Schutz auch während der Abbruchsblutung noch gegeben ist. Klar, wo kein Eisprung ist, da ist auch keine Befruchtung möglich. Anders und ein bisschen komplizierter sieht das allerdings bei der echten Periode aus. Grundsätzlich kann man während dieser Zeit nicht schwanger werden. Aber Vorsicht: Je nachdem wie der eigene Zyklus verläuft und zu welchem Zeitpunkt der Eisprung stattfindet, ist eine mögliche Schwangerschaft nicht komplett ausgeschlossen. Deshalb, safety first: Am besten auch während der Periode zusätzlich mit Kondom verhüten.

Ob Pillenpause oder Menstruationsblutung, Regelblut ist Regelblut. Genau dafür sind unsere Bio-Tampons aus Bio-Baumwolle gemacht. Ist dein Tampon-Vorrat aufgebraucht, kommen sie ganz bequem per Abo zu dir nachhause. WOW! 😉

Über die Vulva-Bloggerin

Julia

Sabrina gönnt sich gerne mal Müsli zum Abendessen und Pizza zum Frühstück – so what? Sie ist der Auffassung Konventionen sollten uns nicht im Weg stehen, wenn es darum geht unser Leben so zu leben, wie wir wollen. Die Angst vorm Scheitern sollte einen nicht davon abhalten etwas zu versuchen. Außerdem ist sie eher der Chips vor Eis-Typ. 😉

Zu allen Artikeln von Julia

Keine Regelblutung, nicht schwanger: Was könnte der Grund sein?

Ach ja, diese spezielle Art von Stress, den wohl die meisten Frauen nachvollziehen können, wenn es um eine ausgebliebene Regelblutung geht. Nur wenige Dinge geben Anlass zu so intensiven Grübeleien wie die Frage: Bin ich jetzt schwanger? Oder könnte es etwas anderes sein? Muss ich mir Sorgen machen?

Es ist aber so: Eine ausgebliebene Regelblutung bedeutet nicht immer, dass du schwanger bist. Tatsächlich kann dir das Wissen, wann deine nächste Regelblutung beginnen sollte bzw. wann sie als ausgeblieben gewertet werden kann, einen wertvollen Hinweis darauf geben, wie es mit deiner Gesundheit insgesamt aussieht. Es ist jedoch unerlässlich, deinen Zyklus zu kennen, wenn du solche Hinweise richtig deuten willst.

Damit du besser verstehst, worauf du achten solltest, deckt dieser Artikel Folgendes ab:

  • Was sind die Hauptgründe einer ausgebliebenen Regelblutung?
  • Bedeutet das Ausbleiben einer Regelblutung, dass du schwanger bist?
  • Wie kannst du deinen Zyklus nachverfolgen?

Grund Nummer 1 für eine ausgebliebene Regelblutung: Ein hormonelles Problem

Eine ausgebliebene Regelblutung kann dir einen wichtigen Hinweis darauf liefern, ob sich dein Hormonhaushalt im Gleichgewicht befindet oder nicht. Und der Grund dafür liegt in der Frage, warum es überhaupt dazu kommt, dass eine Regelblutung auftritt. Beim Eisprung wird eine Eizelle aus dem Eibläschen (auch als Follikel bezeichnet) ausgestoßen und „springt“ sozusagen in den Eileiter. Das verbrauchte Follikel verwandelt sich in den sogenannten Gelbkörper (Corpus luteum). Diese Struktur produziert Progesteron, das zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut als Vorbereitung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle beiträgt. Wenn es aber zu keiner Einnistung kommt, schrumpft das Corpus luteum, der Progesteronspiegel sinkt ab und es beginnt die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut – und damit deine Regelblutung.

Wenn bei dir also eine Regelblutung ausbleibt, kann dies möglicherweise auf ein Problem mit den Hormonen hindeuten, die mit dem Eisprung (luteinisierendes Hormon (LH)) oder mit dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Progesteron) in Zusammenhang stehen. Wenn du einen Eisprung hattest und gesund bist, bekommst du entweder deine Regelblutung oder du bekommst sie nicht, wenn du schwanger bist. Wenn deine Regelblutung jedoch ausbleibt, bedeutet das nicht automatisch, dass du einen Eisprung hattest. Tatsächlich ist es möglich, anovulatorische Zyklen oder Zyklen ohne einen Eisprung zu haben und es kann zu leichten Regelblutungen oder Zwischenblutungen kommen.

Wenn du deinen Zyklus nachverfolgst, achte darauf, den Beginn der Regelblutung zu notieren, denn dies ist der erste Zyklustag. Darüber hinaus ist es wichtig, die Länge und Häufigkeit deines Zyklus aufzuzeichnen. Ein regelmäßiger Menstruationszyklus dauert gewöhnlich 21 bis 35 Tage. Unregelmäßige Zyklen können jedoch kürzer oder länger sein. Wenn du nicht sicher bist, ob du unregelmäßige Zyklen hast, kann die Zyklus-Nachverfolgung dir helfen, den Unterschied zwischen ausgebliebenen Regelblutungen und unregelmäßigen Zyklen zu erkennen.

Grund Nummer 2 für eine ausgebliebene Regelblutung: Gewichtsschwankungen

Gewichtsschwankungen, ob durch Zunehmen oder Abnehmen, können dazu führen, dass deine Regel ausbleibt. Wenngleich es nicht ganz klar ist, wie groß die Gewichtsschwankungen sein müssen, um ein Ausbleiben der Regelblutung zu verursachen, werden sowohl starkes Übergewicht als auch Untergewicht mit ausgebliebenen Regelblutungen in Verbindung gebracht. Einer der Hauptgründe liegt darin, dass Fettgewebe tatsächlich Hormone wie Östrogene und andere Moleküle produzieren kann, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind . Größere Gewichtsveränderungen, die mit einer starken Zu- oder Abnahme von Fettgewebe verbunden sind, können zu einem ausgeprägten Ungleichgewicht im Hormonhaushalt führen und damit die Fruchtbarkeit und den Eisprung stören.

Schlussfolgerung: Wenn du vor Kurzem ein neues und intensives Programm zur sportlichen Betätigung aufgenommen oder in letzter Zeit zugenommen hast, könnte dies möglicherweise eine ausgebliebene Regelblutung erklären. Es ist immer eine gute Idee, ein gesundes Körpergewicht zu halten. Wenn du also glaubst, deine Maßnahmen zu Gewichtskontrolle wirken sich auf deinen Zyklus aus, dann sprich mit deinem Arzt darüber.

Grund Nummer 3 für eine ausgebliebene Regelblutung: Stillen

Stillen kann die Ursache dafür sein, dass deine Regelblutung ausbleibt. Die biologischen Prozesse im Zusammenhang mit der Milchproduktion sind komplex und faszinierend, aber im Hinblick auf deine Regelblutung ist es wichtig, zu verstehen, dass Stillen die Östrogenspiegel im Körper senken kann. Ohne Östrogen, welches die Ausschüttung des luteinisierenden Hormons (LH) fördert, gibt es keinen Eisprung und deshalb auch keine Regelblutung.

ABER wenn du stillst und ungeschützten Geschlechtsverkehr hast, besteht auch die Möglichkeit, dass du schwanger wirst, wenn du deinen Zyklus (oder das erneute Einsetzen deines Zyklus) nicht nachverfolgst. Wenn du nicht sicher bist, ob dein Zyklus wieder begonnen oder ein Eisprung stattgefunden hat, kann ungeschützter Geschlechtsverkehr während der fünf Tage vor dem Eisprung oder am Tag des Eisprungs (während der fruchtbaren Zeit) dazu führen, dass du schwanger wirst. Im letzten Abschnitt dieses Artikels erfährst du, wann der früheste Zeitpunkt für einen positiven Schwangerschaftstest ist, um in dieser Frage Gewissheit zu haben.

Grund Nummer 4 für eine ausgebliebene Regelblutung: PCOS

PCOS, das polyzystische Ovarialsyndrom, ist eine Fortpflanzungsstörung, die zu unregelmäßigen oder ausbleibenden Regelblutungen führen kann. Allerdings bedeutet das Ausbleiben von Regelblutungen nicht notwendigerweise, dass du an PCOS leidest. Tatsächlich kann das Vorliegen von zwei der drei folgenden Symptome auf das Vorliegen dieser Erkrankung hinweisen:

  1. Unregelmäßige Monatszyklen oder das Ausbleiben der Regelblutung
  2. Übermäßige Produktion von Androgenen (Testosteron)
  3. Vergrößerte Eierstöcke mit mehreren wachsenden Follikeln

Zusätzlich zu ausbleibenden Regelblutungen gibt es folgende weitere Symptome, die Frauen möglicherweise feststellen:

  • Hirsutismus, also abnormaler Haarwuchs an ungewöhnlichen Stellen, zum Beispiel im Gesicht, am Rücken, an den Daumen, den Zehen, der Brust oder dem Bauch.
  • Haarausfall
  • Unfruchtbarkeit
  • Gewichtszunahme
  • Akne
  • Launenhaftigkeit
  • Beckenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen

Wenn es auch keine Heilung von PCOS gibt, ist die gute Nachricht, dass PCOS durch Veränderungen der Lebensweise und Hormonbehandlungen unter Kontrolle gebracht werden kann. Sprich mit deinem Arzt darüber, welche Option für dich die richtige ist.

Grund Nummer 5 für eine ausgebliebene Regelblutung: Umstellung nach dem Absetzen der Pille

Nach dem Absetzen der Pille kann es zu einer „Amenorrhö nach der Pille“ kommen, was nichts anderes bedeutet, als das sich deine Hormonspiegel erst umstellen müssen, und dies kann zum Ausbleiben von einer oder zwei Regelblutungen führen.

Die Kombinationspille (die synthetisches Östrogen und Gestagen enthält) wirkt, indem sie den Eisprung unterdrückt oder verhindert. Wenn du aufhörst, die Pille zu nehmen, erlebst du zunächst wegen des Absinkens der Hormonspiegel eine Abbruchblutung. Wie der Körper im Anschluss daran seinen natürlichen Zyklus wiederaufnimmt, kann höchst unterschiedlich verlaufen. Bei manchen Frauen setzt gleich ein regelmäßiger Zyklus ein und bei anderen dauert es einige Zeit.

Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass nach dem Absetzen der Pille 58 % der Frauen beim ersten Zyklus nach der Pille einen Eisprung hatten. Die Gesamtdauer des Zyklus war jedoch länger, die Gelbkörperphase war kürzer und es dauerte bis zu neun Monate, bis der Zyklus wieder regelmäßig war.

Wenn du die Pille vor mehr als zwei Monaten abgesetzt hast und deine Regelblutung nach wie vor ausbleibt, ist es eine gute Idee, mit deinem Arzt über eine Amenorrhö nach der Pille zu sprechen, und zu überlegen, was du tun kannst. In manchen Fällen kann die Einnahme der Pille tatsächlich verschleiern, ob du an anderen Erkrankungen wie PCOS leidest. Dein Arzt kann feststellen, ob solche Erkrankungen für das Ausbleiben deiner Regelblutung nach dem Absetzen der Pille verantwortlich sind oder ob die Hormone sich auf natürlichem Weg mit der Zeit wieder auf gesunde Werte einpendeln können.

Grund Nummer 6 für eine ausgebliebene Regelblutung: Extremer Stress

Stress wird mit dem Ausbleiben der Regelblutung in Verbindung gebracht, aber Stress wird auch gerne zum Sündenbock gemacht, wenn es um letztendlich nicht verstandene Erkrankungen geht. Von den Ursachen für eine Fehlgeburt bis hin zu unregelmäßigen Zyklen wird Stress gerne herangezogen, um zu erklären, was sich nicht erklären lässt – auch dann, wenn Stress überhaupt nicht das Problem ist.

Ja, grundsätzlich kann sich Stress auf den Menstruationszyklus auswirken. Das liegt daran, dass die Hormone des Menstruationszyklus vom Hypothalamus und der Hirnanhangdrüse gesteuert werden, die über verschiedene Hormone kommunizieren, um schließlich Hormone wie Östrogene aus den Eierstöcken freizusetzen. Dieses System arbeitet aber nicht isoliert vom Rest des Körpers, und verschiedene Hormone und Moleküle, darunter das wichtigste Stresshormon Cortisol und auch das Immunsystem, können mit Östrogenen interagieren, um letztendlich Prozesse wie den Eisprung und die Menstruation zu beeinflussen. Das bringt uns zu einer kniffligen Frage: Ein gewisses Maß an Cortisol ist immer vorhanden, aber wie viel ist zu viel und ab wann kann es sich störend auf deinen Eisprung und Zyklus auswirken? Das ist eine schwierige Frage und ein Themenbereich, bei dem bedeutende Unterschiede von Mensch zu Mensch berücksichtigt werden müssen, weshalb die Wissenschaft bislang noch keine konkreten Antworten anzubieten hat.

Die Schlussfolgerung? Es ist immer gut, Stress zu vermeiden, sowohl für deine körperliche wie auch deine psychische Gesundheit. Der Stress, der durch einen anstrengenden Tag oder mehr Arbeit ausgelöst wird, wird sich wahrscheinlich nicht in sehr hohen physiologischen Werten (oder Cortisolkonzentrationen in deinem Blutkreislauf) niederschlagen. Anhaltender Stress, insbesondere extremer Stress, kann jedoch schädlich für deine Gesundheit sein.

Grund Nummer 7 für eine ausgebliebene Regelblutung: Du bist schwanger

Eine ausgebliebene Regelblutung oder verspätete Regelblutung ist ein klassisches frühes Schwangerschaftssymptom. Wenn du während der fünf Tage vor dem Eisprung oder am Tag des Eisprungs ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest, dann kann es sein, dass du schwanger bist. Du musst aber nicht warten, bis du sicher bist, dass deine Regelblutung ausgeblieben ist, um einen Schwangerschaftstest zu machen. Einen positiven Schwangerschaftstest kann man tatsächlich bereits 12 Tage nach dem Eisprung haben.

Wie kann ich meinen Zyklus nachverfolgen?

Viele der Informationen in diesem Artikel drehen sich um Ereignisse, die im Zusammenhang mit dem Eisprung und der Zykluslänge stehen und wenn du diese beiden Faktoren bereits verfolgst, ist das großartig! Wenn das Nachverfolgen deines Zyklus für dich aber Neuland ist, gibt es viele Vorteile, wenn du deinen Zyklus kennst. Die Zykluslänge und -häufigkeit zu kennen und zu wissen, wann dein Eisprung stattfindet, bedeutet, das du nicht mehr überrascht wirst oder verunsichert bist über das, was in deinem Körper geschieht und dies kann sich auf deine gesamte Gesundheit positiv auswirken.

Du hast vielleicht schon von der Kalendermethode gehört, die im Grunde davon ausgeht, dass die Zykluslänge bei jeder Frau genau 28 Tage beträgt und der Eisprung automatisch immer am 14. Tag dieses Zyklus stattfindet. Wenn du aber ein menschliches Wesen bist, ist es höchst wahrscheinlich, das du deinen Eisprung nicht wie ein Roboter in jedem Zyklus immer am gleichen Tag hast. Tatsächlich beträgt die Zykluslänge bei den meisten Frauen 22 bis 36 Tage, und bei 42 % der Frauen gibt es Schwankungen von Zyklus zu Zyklus.

Um besser zu verstehen, wie dein Zyklus abläuft, halte den ersten Tag deiner Regelblutung fest — das ist der erste Zyklustag — und lerne, ein Gefühl für deine Zykluslänge und -häufigkeit zu bekommen. Ovulationstests für Zuhause können dir ebenfalls beim Nachverfolgen deines Eisprungs helfen.

Eine der einfachsten Methoden zur Nachverfolgung deines Zyklus ist die Verwendung des Ava-Armbands. Es erfasst 3 Millionen Datenpunkte aus verschiedenen Gesundheitsmesswerten, während du schläfst. Der Ava-Algorithmus analysiert deine Daten und kann dir über unsere App individuelle Einblicke in deinen Zyklus geben, wenn du aufwachst. Deinen Zyklus zu kennen, muss keine komplizierte Wissenschaft sein, aber Ava kann dich dabei unterstützen, dein eigener Datenexperte zu sein.

Von Lindsay Meisel | Aug 21, 2018

Lindsay Meisel

Leichte Schmierblutung als Zeichen einer Schwangerschaft?

Einige Schwangerschaftsanzeichen sind alles andere als eindeutig. Ständige Müdigkeit oder Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel sind häufig schwierig zu deuten – vielleicht nur eine Laune der Natur? Eine leichte Schmierblutung gehört da schon zu den etwas klareren Anzeichen einer Schwangerschaft.

Schmierblutung = Einnistungsblutung?

Wird eine Eizelle befruchtet, wandert sie langsam Richtung Gebärmutter. Dort angekommen, nistet sie sich in die Gebärmutterschleimhaut ein. Dabei kann es passieren, dass die Gebärmutter beziehungsweise die Blutgefäße in der Gebärmutter leicht verletzt werden und es so zu geringen Blutungen kommt. Eine leichte Schmierblutung kann also das Resultat des Einnistens der Eizelle sein. Daher wird sie auch Einnistungs- oder Nidationsblutung genannt.

Wie identifiziert man eine Schmierblutung als Einnistungsblutung?

Da es sich bei dieser Blutung teilweise nur um ein paar Tropfen handelt, gelangt das Blut in vielen Fällen nicht einmal bis nach außen. Sollte dies aber doch der Fall sein, kann die Schmierblutung auch mehrere Tage anhalten.

Die Einnistungsblutung tritt in der Regel 7 bis maximal 12 Tage nach der Befruchtung der Eizelle auf, heißt es laut Experten. Oftmals fällt die leichte Schmierblutung daher mit dem Termin der anstehenden Regelblutung zusammen oder findet kurz vor der Periode statt, weshalb es vielen Frauen schwerfällt, zu identifizieren, um welche Art von Blutung es sich handelt.

Ein eindeutigerer Hinweis dagegen kann die Farbe der Blutung sein. Während die Monatsblutung meist dunkelrot bis bräunlich ausfällt, zeigt sich eine Einnistungsblutung eher hellrot. Zudem verstärkt sich die Regelblutung im Normalfall in den ersten Tagen, während die Menge der Einnistungsblutung über die Tage immer gleich schwach bleibt.

Ein weiterer Hinweis, dass es sich bei der Schmierblutung um eine Einnistungsblutung handeln könnte, ist die Dauer der Blutung. Eine Einnistungsblutung hält in der Regel nicht länger als zwei bis vier Tage an. Länger kann es nur dauern, wenn es sich um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt. Bis zu sieben Tagen kann die Schmierblutung dann anhalten.

Leichte Schmerzen – ähnlich denen, während der Menstruation – können ebenfalls mit einer Einnistungsblutung einhergehen.

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Starke Unterleibsschmerzen in Verbindung mit einer Schmierblutung können Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein und sollten fachärztlich abgeklärt werden.

Andere Ursachen für leichte Schmierblutungen

Ein komplett sicheres Zeichen einer Schwangerschaft ist eine Schmierblutung allerdings nicht. Die Ursachen können auch völlig anderer Natur sein. Treten zum Beispiel stärkere, ziehende Schmerzen im Unterleib zeitgleich mit der Schmierblutung auf, kann unter Umständen auch eine Zyste in der Gebärmutter oder an den Eierstöcken der Grund dafür sein.

Darüber hinaus können Stress oder bestimmte Krankheiten eine menstruale Zwischenblutung auslösen. Zudem kommen Krankheiten wie eine Scheiden- oder Gebärmutterentzündung, Scheiden- oder Gebärmutterkrebs oder etwa ein durcheinandergeratener Hormonhaushalt als Auslöser infrage. Eine leichte Schmierblutung kann, muss aber demnach nicht auf eine Schwangerschaft hinweisen.

Schmierblutungen durch Pille

Du nimmst die Pille erst seit Kurzem oder eine andere Pille, bemerkst auf einmal eine leichte Schmierblutung und fragst dich, ob das normal ist? Durchaus! Denn dabei handelt es sich aller Voraussicht nach um eine sogenannte Hormonentzugs- oder Abbruchblutung. Für gewöhnlich tritt dieser – meist bräunliche – Ausfluss zwischen zwei Zyklusblutungen auf und ist kein Grund zur Besorgnis. Aber auch prämenstruelle Zwischenblutungen, die wenige Tage vor der zu erwartenden Periode eintreten, sind keine Seltenheit. Ist die Anpassungsphase (nach einigen Zyklen) vorbei, hören meist auch die Zwischenblutungen auf.

Tipp: Sollten nach etwa vier Monaten immer noch Zwischenblutungen trotz Pille auftreten, ist ein Besuch beim Frauenarzt zu empfehlen. Mitunter muss die Hormondosis dann angepasst werden.

Zwischenblutung trotz Pille – schwanger?

Da auch die Pille nicht zu 100 Prozent vor einer Schwangerschaft schützt, kann eine Schmierblutung auch bei Einnahme der Pille Anzeichen dafür sein, dass du schwanger bist. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, aber gegeben und liegt laut Pearl-Index bei 0,1 bis 0,9 Prozent. Mach bei Unsicherheit am besten einen Schwangerschaftstest oder frage deinen Frauenarzt um Rat.

Leichte Schmierblutung: Anzeichen der Wechseljahre

Was nicht viele Frauen wissen: Auch die Wechseljahre können sich in Form von Schmierblutungen äußern. Bist du in einem entsprechenden Alter und zeigen sich hin und wieder ungewöhnlich schwache Blutungen zum Zeitpunkt der erwarteten Periode, ist das ebenso normal wie sehr starke, unregelmäßige, langanhaltende und keine Blutungen. Alles deutet dann auf die Wechseljahre hin. Diese Unregelmäßigkeiten können von Frau zu Frau unterschiedlich sein.

Frage bei entsprechenden Symptomen am besten deinen Frauenarzt um Rat, denn die Menopause kann, muss aber nicht Ursache für eine Schmierblutung sein. Auch hier kommen Krankheiten in Betracht, die von einem Arzt diagnostiziert und behandelt werden sollten.

Schmierblutungen: Der Gang zum Arzt

Weißt du nicht, woher deine Schmierblutung rührt, solltest du auf jeden Fall deinen Frauenarzt aufsuchen. Er wird dich untersuchen und gegebenenfalls einen Schwangerschaftstest durchführen. Ist der Test negativ, kann er sich auf die Suche nach anderen möglichen Ursachen für die Schmierblutung machen.

Wichtig: Vor allem, wenn die Schmierblutung mit Schmerzen verbunden ist, solltest du auf keinen Fall zögern, einen Gynäkologen aufzusuchen.

Handelt es sich bei der Schmierblutung übrigens tatsächlich um eine Nidationsblutung, sieht die Therapie häufig ganz simpel aus. Es wird meist empfohlen, sich auszuruhen und viel Zeit im Liegen zu verbringen. Auf diese Weise wird der Blutdruck gesenkt und die kleine Verletzung an der Gebärmutter kann einfacher heilen.

Typische Schwangerschaftsanzeichen ab wann?

Frühestens ab dem 7. bis 10. Tag nach dem Eisprung produziert der Körper das Schwangerschaftshormon HCG – nachdem sich das befruchtete Ei eingenistet hat. Dann können auch die ersten typischen Anzeichen einer Schwangerschaft auftreten. Dazu gehören mitunter:

  • Schwindel
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • häufiges Wasserlassen
  • starke Müdigkeit
  • spannende Brüste

Diese Symptome gelten allerdings als nicht 100 Prozent zuverlässig, was es vor allem Frauen mit Kinderwunsch oft schwer macht ruhig zu bleiben, wenn sie eine Blutung bemerken, die sie nicht einordnen können. Bleibt aber noch zusätzlich deine Periode aus, dann kann dir ein Schwangerschaftstest und der Besuch beim Gynäkologen Gewissheit bringen.

Getty Images/artursfoto

Übelkeit gehört zu den typischen Schwangerschaftsanzeichen.

Vermehrter Ausfluss als Anzeichen einer Schwangerschaft

Durch die Hormonveränderung in der Schwangerschaft kann es auch zu einem vermehrten Ausfluss kommen. Das liegt daran, dass der Vaginalbereich entspannter und besser durchblutet ist. Ist der Ausfluss farblos oder weiß, zudem geruchlos und es treten keine Schmerzen auf, ist alles im Normalbereich. Sollte das Scheidensekret allerdings zu flüssig oder blutig erscheinen, ist es ratsam, den Frauenarzt aufzusuchen.

Ab wann liefert ein Schwan­ger­schafts­test sichere Ergeb­nisse?

Ein Schwangerschaftstest ist dann sinnvoll, wenn folgende körperliche Veränderungen auf eine Schwangerschaft hinweisen:

  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • Spannungsgefühl in der Brust, vergrößerte und festere Brüste
  • Dunklere und festere Schamlippen aufgrund der stärkeren Durchblutung
  • Morgendliche Übelkeit, Appetitstörungen, Erschöpfung und Müdigkeit
  • Hautveränderungen: stärkere Pickelneigung (bei unreiner Haut) oder trockene und empfindliche Haut
  • Stärkerer Ausfluss
  • Anhaltend erhöhte Körpertemperatur

So funktioniert ein Schwangerschaftstest

Ein Schwangerschaftstest beruht auf dem Nachweis des Schwangerschaftshormons Beta-HCG (= Beta-Humanes Choriogonadotropin) im Blut oder Urin. Das Hormon bewirkt die weitere Ausschüttung von Östrogenen und Gestagenen aus dem Gelbkörper im Eierstock.

Liegt keine Schwangerschaft vor, bildet sich der Gelbkörper zurück und die Gebärmutterschleimhaut wird abgebaut: Die Periodenblutung setzt ein.

Bei einer bestehenden Schwangerschaft gelingt der Hormonnachweis bereits sechs bis acht Tage nach der Befruchtung. Das bedeutet, dass etwa zwei Tage seit Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter vergangen sind.

Bei Schwangerschaftstests unterscheidet man zwischen Urin- und Bluttests. Heutzutage sind die Urintests schon so empfindlich, dass der Nachweis des Schwangerschaftshormons im Morgenurin bereits kurz vor der zu erwartenden Regel gelingt. Prinzipiell ist ein positives sicheres Testergebnis aber erst für den zweiten Tag nach dem Ausbleiben der Periode zu erwarten. Im Blut gelingt der HCG-Nachweis früher als im Urin. Diese Tests liefern im Normalfall bereits zwei Tage vor der Regel ein verlässliches Ergebnis.

Erst lesen, dann testen

Zu Hause durchgeführte Urintests können also bereits am zweiten Tag nach dem Ausbleiben der Periode relativ sichere Ergebnisse liefern. Die Packungsbeilage zeigt Schritt für Schritt das Vorgehen und muss deshalb immer genau gelesen werden. Schwangerschaftstests sind in allen Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich. Die Verlässlichkeit wird mit 90 bis 98 Prozent angegeben, wobei diese mit dem Alter der Frühschwangerschaft steigt.

Unklare Testergebnisse

Mögliche Gründe für ein falsches Testergebnis sind eine ungenaue Handhabung, alte oder falsch gelagerte Tests und die Einnahme bestimmter Medikamente (Hormonpräparate, Antidepressiva und andere).

Das Ergebnis ist negativ, aber die Frau ist trotzdem schwanger: In diesem Fall ist der Test eventuell zu früh durchgeführt worden, sodass noch kein für den Nachweis ausreichend hoher HCG-Spiegel im Urin vorhanden war.

Der Test ist positiv, aber es liegt keine Schwangerschaft (mehr) vor: Es passiert relativ häufig, dass eine Befruchtung und auch Einnistung einer Eizelle stattfindet, es aber in den ersten Tagen zu einer Fehlentwicklung der Fruchtanlage kommt. Die Frau merkt meistens nichts von der Schwangerschaft, manchmal verschiebt sich nur die Menstruationsblutung.

Für Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch kann dies sehr deprimierend sein. Daher sollten in diesen Fällen Schwangerschaftstests erst nach dem Ausbleiben der Menstruationsblutung (eventuell sogar später) durchgeführt werden.

Sichere Schwangerschaftszeichen werden vom Arzt festgestellt:

  • Urin- und Bluttest positiv
  • Ultraschallbild des Kindes: Schon sechs Wochen nach der letzten Periode ist eine Fruchtblase sichtbar, eine Woche später der Embryo und nach einer weiteren Woche bereits sein Herzschlag
  • Kindliche Herztöne
  • Bewegungen des Kindes

Schmierblutungen in der Schwangerschaft: Ursachen

Schmierblutungen in der Schwangerschaft können viele verschiedene Ursachen haben. Meist handelt es sich dabei um eine leichte Blutung, die fernab der normalen Menstruation auftritt. Die gute Nachricht: Gründe für Besorgnis gibt es dabei in der Regel nicht.

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Schmierblutungen: Mögliche Ursachen und Auslöser

Sobald sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter einnistet, kann sich Gewebe ablösen und in Form von dunkelroter bis brauner Flüssigkeit ausgeschieden werden. Das passiert entweder ganz von allein oder ausgelöst durch Überanstrengung sowie Geschlechtsverkehr. Der Grund: Das Gewebe rund um den Muttermund ist während der Schwangerschaft besonders gut durchblutet und deswegen für Irritationen jeder Art besonders empfänglich.

Stößt der Penis beim Sex dagegen, platzen kleine Blutgefäße und verursachen die Schmierblutungen. Ähnliches gilt für die Reizung durch eine vaginale Untersuchung beim Frauenarzt. Andere Ursachen können Zysten und vaginale Infektionen sein.

Übrigens: Bei einer von 200 werdenden Müttern setzt die Regelblutung während der ersten Schwangerschaftsmonate nicht aus. Sie tritt lediglich in Form von schwachen Schmierblutungen auf, weswegen die Frauen zunächst nichts von der Empfängnis ahnen. Sind Sie sich jedoch sicher, schwanger zu sein, sollten Sie Ihren Körper von Anfang an aufmerksam beobachten. Je schneller Sie bei Unklarheiten und Abweichungen reagieren, desto geringer ist das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt.

Unabdingbar: Die ärztliche Untersuchung zur Ursachenbestimmung

Bei rund 20 Prozent aller Frauen treten Blutungen während der ersten drei bis vier Monate der Schwangerschaft auf. In vielen Fällen haben sie harmlose Ursachen wie etwa einen schwankenden Hormonzyklus. Da Blutungen aber auch Vorboten einer Gebärmutterhalsinfektion sein können, sollten Sie dennoch in jedem Fall Ihren Frauenarzt konsultieren – vor allem, um sich schnell Klarheit zu verschaffen.

Die amerikanische Gynäkologen-Vereinigung „American Congress of Obstetricians and Gynecologists“ (ACOG) empfiehlt, dem Arzt möglichst detailliert von den Beschwerden zu berichten: Wann haben die Schmierblutungen eingesetzt? Wie viel Blut haben Sie verloren? Beschreiben Sie auch die Farbe und Konsistenz der Ausscheidung.

Schmierblutungen am Anfang und Ende der Schwangerschaft

Häufen sich die Schmierblutungen, werden heller, gehen mit anhaltenden Unterleibsschmerzen oder Krämpfen einher, wird der Arzt genauere Untersuchungen durchführen, um eine Fehlgeburt auszuschließen. Laut ACOG können Fehlgeburten in der ersten Hälfte der Schwangerschaft auftreten, am häufigsten jedoch in den ersten 13 Wochen. Dies betrifft etwa 15 bis 20 Prozent aller Schwangerschaften.

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  • Sodbrennen, Übelkeit & Co.: Häufige Schwangerschaftsbeschwerden: Was hilft

Treten die Schmierblutungen dagegen in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft auf, kann dies auch auf eine falsche Lage des Mutterkuchens hindeuten. In seltenen Fällen kündigen sie auch ein Ablösen der Plazenta von der Gebärmutter oder vorzeitige Wehen an. Auch hier gilt: Ruhe bewahren und von einem Gynäkologen die möglichen Ursachen abklären lassen.

Schwanger während der Periode
– Periode vs. Abbruchblutung

Bei Frauen, die hormonell verhüten, setzt in der Pause nicht die Periode, sondern eine Abbruchblutung ein. Aber können sie währenddessen schwanger werden?

Die Abbruchblutung, die auftritt, wenn Frauen die Antibabypille nehmen, ist von der regulären, natürlichen Menstruationsblutung zu unterscheiden. Schwanger während der Periode – zu werden halten viele Frauen schlichtweg nicht für möglich. Und umgekehrt ist die Blutung für sie ein Beweis dafür, nicht schwanger zu sein. Hierbei wird aber oft außer Acht gelassen, dass die Entzugs- bzw. Abbruchblutung, die in der Pillenpause als Folge des Entzugs von Östrogen und/oder Progesteron auftritt, grundsätzlich von der biologischen Monatsblutung einer Frau zu unterscheiden ist. Die Einnahme der Antibabypille unterdrückt nämlich den natürlichen Menstruationszyklus. Dass es nach Einnahme der 21 Dragees dennoch alle vier Wochen zu einer Blutung kommt, ist dem Umstand geschuldet, dass dem Körper in der Pause keine Hormone mehr zugeführt werden. Dieser Hormonentzug führt zur Abblutung der Gebärmutterschleimhaut. Die Blutung ist somit keine Garantie dafür, nicht schwanger zu sein. Nur Frauen, die nicht hormonell verhüten und jeden Monat ihre natürliche Menstruationsblutung bekommen, können dadurch sicher sein, dass sie nicht schwanger sind.

Die Abbruchblutung

Wie läuft eine Entzugs- bzw. Abbruchblutung bei der Einnahme von Kombinationspräparaten klassischerweise ab? In der Regel verläuft die Abbruchblutung meist schwächer als die reguläre Menstruationsblutung. Weiterhin variiert die Stärke der Blutung stärker als bei der natürlichen Periode – das heißt, die Entzugsblutung kann von Monat zu Monat individuell etwas stärker bzw. schwächer ausfallen. Ebenso variiert der Tag, an dem die Blutung nach Beginn der Pillenpause einsetzt, minimal. Abweichungen hinsichtlich der Blutungsstärke und des Blutungsbeginns können zwar auch im natürlichen Zyklus einer Frau auftreten, sind aber weniger häufig. Ein letzter Unterschied zwischen der Entzugsblutung und Menstruationsblutung liegt in der Farbgebung des aus der Gebärmutter austretenden Blutes. Bei einer natürlichen Blutung ist dieses meist klassisch rötlich gefärbt, während Abbruch- bzw. Entzugsblutungen häufig eine bräunliche bzw. tiefrote Farbgebung aufweisen.

Schwanger während der Periode

Aber wie sieht es mit dem Verhütungsschutz während der beiden Blutungsarten aus? Wer hormonell verhütet, ist bei korrekter Anwendung die ganze Zeit gegen eine Schwangerschaft geschützt. Die Abbruchblutung setzt zwar in der Pillenpause ein bzw. nach dem Herausnehmen des Verhütungsringes, aber der Hormonspiegel ist in dieser Zeit immer noch hoch genug, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Während der normalen Menstruation besteht jedoch das Risiko, schwanger zu werden. Denn gerade bei Frauen mit einem kurzen Zyklus kann der nächste Eisprung bereits früh eintreten und die Frau somit auch während der Periode schwanger werden.

Was ist der Unterschied zwischen Periode und Abbruchblutung?

Ohne Pille baut sich jeden Monat bei Dir in der Gebärmutter ein dicker Schleim auf, damit ein befruchtetes Ei sich darin einnisten kann.Der Schleim erreicht zum Eisprung seine größte Dicke. Wenn sich aber nach dem Eisprung kein befruchtetes Ei einnistet. Wird die Schleimschicht abgestossen. Das ist die normale Menstruation.

Wenn Du dagegen die Pille nimmst, findet gar kein Eispung statt. Es bildet sich auch kein dicker Gebärmutterschleim. Es kommt lediglich – wegen des Rückgangs der Östrogenkonzentration zu einer geringeren Ausblutung aus der Gebärmutterwand. Das ist die Abbuchblutung, man sollte sie vielleicht besser Östrogenentzugsblutung nennen, weil sie durch den Östrogenentzug in der Pillenpause ausgelöst wird. Diese Blutung ist viel schwächer als die normale Periodenblutzung und kann auch manchmal komplett ausfallen.
Wenn Du die Pille ohne Einnahmefehler nimmst, kannst Du ja eigentlich nicht schwanger werden. Sollte Dir bei der Einnahme ein Fehler unterlaufen sein und Du in einer Zeit, wo Du durch die Pille nicht vollständig geschutzt warst, Sex gehabt haben, dann kannst Du aus dem Auftreten der Abbruchblutung nicht den Schluss ziehen, dass Du nicht schwanger bist. Da hilft dann nur ein Schwangerschaftstest. .

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